Samstag, 23. November 2013

Periodisierung der (europäschen) Geschichte

Die traditionelle Einteilung der Zeitalter 

      • Vorgeschichte:    bis etwa 4000 v. Chr.
      • Altertum:             3000 v. Chr. - 5. Jahrhundert n. Chr.
      • Mittelalter:           5. Jahrhundert - um 1500
      • Neuzeit:               1500 - Gegenwart


Über den Sinn einer Einteilung der Geschichte in Zeitalter ist viel gestritten worden. Die Kritik an den Kriterien der Periodisierung und der Datierung der Epochen ist in vielem berechtigt, dennoch ist eine solche grobe Gliederung für die Rekonstruktion und das Verständnis der Vergangenheit hilfreich. 

Als Vorgeschichte oder Prähistorie wird in der Regel jene Zeit in der Geschichte bezeichnet, für die keine schriftlichen Quellen vorliegen. Mit den schriftlichen Quellen und den ersten Hochkulturen in Ägypten und Mesopotamien setzt das Altertum ein. Der Begriff »Antike« bezeichnet nur das griechische und römische Altertum, also etwa die Zeit vom 12. vorchristlichen bis zum 5. nachchristlichen jahrhundert. Als Wendepunkt vom Altertum zum Mittelalter gilt gemeinhin der Untergang des Römischen Reichs (480), die Völkerwanderung wird als Zeit des Übergangs zum Mittelalter betrachtet. Nach der traditionellen Einteilung dauerte das Mittelalter rund ein jahrtausend, dann läuteten die Renaissance, die Entdeckung Amerikas und die Reformation die Neuzeit ein. jedes Zeitalter ist in sich in mehrere Abschnitte eingeteilt. Neben diesem existieren andere Systeme der Periodisierung. 
Brockhaus - Abenteuer Geschichte 2013

Eine schöne Übersicht im PDF-Format von Christoph Pallaske findet sich bei segu-geschichte.de
 zum Download



Keine Kommentare:

Kommentar posten