Freitag, 7. November 2014

Was sich in den Medien ändern muss

Was sich in den Medien ändern muss - Ein Kommentar

Führende Journalisten tun sich weiterhin schwer damit, die Kritik an Ihrer aktuellen Berichterstattung zum Ukraine-Konflikt offen zu diskutieren. Hinter den Kulissen aber tobt ein Kampf um Deutungshoheit - und um Reputation. FAZ-Autor Stefan Niggemeier geht nun in die Offensive.
Nach seinem Zeitungsbeitrag vom Sonntag, der die breite öffentliche Kritik erstmals direkt in einem Leitmedium artikulierte (Journalismus unter Verdacht), legte er am Mittwoch nach und wurde noch deutlicher: Nicht beirren lassen, das ist eine Reaktion auf den spürbaren Gegenwind, den die Mainstream-Medien derzeit erfahren. Was mich, je nach persönlicher Stimmung, wütend macht oder besorgt, ist diese Selbstgewissheit, die aus manchen Reaktionen etablierter Medien auf die Kritik spricht (und natürlich vor allem auch den Nicht-Reaktionen); die Überzeugung, dass man sich nichts oder jedenfalls nichts Gravierendes vorzuwerfen hat; die Diffamierung der Kritik als von Russland gesteuert.
Von Putinverstehern und Journalistenverstehern

mehr:
- Gleichklang oder Vielstimmigkeit? (Paul Schreyer, 07.11.2014)

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