Montag, 15. Mai 2017

Heute vor 45 Jahren – 15. Mai 1972: Die USA geben Okinawa an Japan zurück

Insel der traumatischen Schlacht

Die Insel Okinawa mit ihren Nebeninseln, heute die südlichste Präfektur Japans, wurde 1945 von den US-Amerikanern besetzt und erst 1972 an Japan zurückgegeben. Bis heute nutzen die USA mehr als ein Fünftel der Insel als Militärbasis. Die Schlacht um Okinawa (1. April bis 30. Juni 1945) war der letzte große Waffengang des Zweiten Weltkriegs. 
Nach blutigen Schlachten feiern US-amerikanishe Truppen auf Okinawa
die Kapitulation Japans, Anfang September 1945
Die US-Streitkräfte, die Okinawa als Basis für den Sprung nach Japan nutzen wollten, gingen von lediglich 70 000 Verteidigern auf den Inseln aus. Tatsächlich aber hatten sich 119 000 japanische Soldaten, unterstützt von 450 000 Zivilisten, auf Okinawa in Verteidigungslinien und Erdbunkern eingegraben. Als Anfang April 183 000 US-Soldaten anlandeten, wurden diese sofort in heftige Kämpfe verwickelt und erlitten hohe Verluste. Währenddessen griffen Kamikaze-Flieger die US-Schiffe an. Ein blutiger Grabenkrieg entbrannte um die Festung Shuri, die erst Mitte Mai 1945 erobert wurde. Nach der Einnahme der Inselhauptstadt Naha am 1. Juni zogen sich die Japaner ins Gebirge zurück und leisteten noch Wochen erbitterten Widerstand. 

Die Verluste der Okinawa-Schlacht
USA: 
• 12 520Tote 
• 39 000 Verwundete 
Japan: 
• Bis zu 107 500 tote Soldaten 
• 122 000 getötete Zivilisten 
• 6400 tote Kamikaze-Flieger 
• 7400 Gefangene 

Harenberg - Abenteuer Geschichte 2017 

Der Krieg im Pazifik Doku 2017 HD {59:50}
Veröffentlicht am 15.01.2017
Der Krieg im Pazifik, neue Doku 2017.

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