Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
Rossija 1 präsentiert einen Arbeitslosen, der sich für die deutsche Dokumentation "Machtmensch Putin" gegen Geld als Ukrainekämpfer ausgegeben haben soll
Am 15. Dezember, kurz vor der Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Russland, strahlte das ZDF zur besten Sendezeit um 20 Uhr 15 die Dokumentation "Machtmensch Putin" aus. In diesem zweiten Teil eines mit Gebührengeldern finanzierten Films wurde unter anderem ein Königsberger namens "Igor" präsentiert, der behauptete, er habe als russischer Staatsbürger für 25.000 Rubel monatlich (umgerechnet etwa 325 Euro) in Donezk auf Seiten der Separatisten gekämpft. Dort seien seinem Eindruck nach etwa 30.000 russische Soldaten im Einsatz.
"Igor" stellte sich allerdings nicht nur für das ZDF vor die Kamera, sondern auch für den russischen Sender Rossija 1. Dort sagte er, er heiße eigentlich nicht Igor, sondern Juri Labiskin - und die anderen Sachen, die er dem ZDF für die Dokumentation sagte, würden ebenso wenig stimmen wie der Name. Seine angebliche Ehefrau habe eine Schauspielerin gemimt, auch das Kind, das er im Arm hielt, sei nicht seines gewesen. Er habe vor der Kamera Unsinn erzählt, weil ihm dafür 50.000 Rubel versprochen worden seien. Die Aussagen habe man ihm nicht nur aufgeschrieben, man habe auch geprobt, wie er sie aufsagt.
mehr: - ZDF bestreitet bezahlte Aussagen von "Igor" (Peter Mühlbauer, Telepolis, 26.12.2015)
mein Kommentar: Ich habe in den Versuch, dieses Ost-West-Propaganda-Schachspiel zu durchschauen, genug Energie reingesteckt. Jetzt sollen sich andere drum kümmern. Ob Igor Geld bekommen hat oder nicht, kümmert mich nicht mehr! In den letzten anderthalb Jahren Ukraine-Nato-Anti-Russland-Propaganda habe ich gelernt, daß sowas ohne weiteres möglich wäre. Das genügt mir! hier ein Post von jemandem, der dafür noch genügend Energie zu haben scheint: - Hinter der Fichte: Moderate Terroristen eines schrecklichen Moderators (Propagandaschau, 02.11.2015)
Machtmensch Putin vom 14.12.2015 [43:57]
Veröffentlicht am 16.12.2015
Machtmensch Putin vom 14.12.2015
Mit Blick auf den Krieg in Syrien hängt derzeit viel von Putin ab: Galt der russische Präsident noch vor einigen Monaten aufgrund der Krim-Annexion international als isoliert, ist er jetzt ein gefragter Gesprächspartner. Die neue Dokumentation "Machtmensch Putin" geht der Frage nach, ob der Kreml-Chef aktuell eher als Partner oder Gegner Europas agiert. Der Film knüpft an die Dokumentation "Mensch Putin!" an, die vor zehn Monaten im ZDF die "Geheimnisse des russischen Präsidenten" beleuchtete.
21 Dezember 2015. Beitrag des russischen Staatssenders "Rossija1" über Manipulationen in der deutschen antirussischen Propaganda-Dokumentation "Machtmensch Putin" von ZDF unter Regie von Dietmar Schumann. Quelle:
Tausende neue Bilder, zehntausende Kommentare: Aber welches Bild hatte 2015 die Nase vorn? Wir haben unsere Statistik befragt: Hier sind die Top 50 der meistbewerteten Neuzugänge der vergangenen 365 Tage der heise Foto Galerie.
Ein Spinnennetz bei Nacht, ein Gecko in der Wüste, ein Landungssteg unter dramatischem Himmel: Das sind die Motive der drei Galeriefotos, die von der heise-Foto-Community 2015 am häufigsten bewertet wurden*. Aufgenommen haben sie die Fotograf(inn)en Pulsatilla, Heike Maier und Blueshunter, die viele ihrer Motive in den Genres "Natur" und/oder "Tiere" finden.
Auch die anderen Fotografen unserer Top 50 haben ihre Platzierung mit Motiven aus einer der beiden Genres erreicht. Natürlich gibt es Ausnahmen wie etwa den "Fighter" auf Platz 39 oder das Bild "I Take A Lot Of Pride In What I Am..." auf Platz 43.
Das gesamte heise-Foto-Team wünscht Ihnen schon einmal ein angenehmes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2016 – und natürlich viel Spaß mit unseren Top 50 des Jahres 2015:
- heise Foto Galerie: Das sind die Top 50 des Jahres 2015 (Jobst-H. Kehrhahn, Telepolis, 25.12.2015)
Warum Wagenknechts Positionierung bei aller Kritik im Detail ein wichtiges Contra gegen die deutsche Militärpolitik ist Die nachrichtenarme Zeit Ende Dezember eignet sich immer gut, um einen medialen Shitstorm zu erzeugen. Die Zutaten sind einfach. Man sage das, was man schon so oft gesagt habe, spitze es zu, dass es auch richtig provokativ wirkt und dann braucht man etwas Zeit und Glück und es gibt ein Medienthema. In den letzen Tagen hat das die Covorsitzende der Linksparteifraktion, Sarah Wagenknecht, gut hingekriegt.
Nachdem sie in einem dpa-Interview noch einmal ihre Position bekräftigt hat, dass sie die Angriffe der Anti-IS-Koalition in Syrien als Terror bezeichnet hat, wurde genau das zur Schlagzeile vieler Medien. Nun kann doch einer linken Oppositionspolitikern doch gar nichts Besseres passieren, als wenn ihre Position einmal zur Schlagzeile in großen bürgerlichen Zeitungen wird.
Inhaltlich hat Wagenknecht diese Position bereits in der Parlamentsdebatte über den Syrieneinsatz der Bundeswehr vertreten. Nur hatte ihre Position da wesentlich weniger Aufmerksamkeit bekommen. Im dpa-Interview hat die Politikerin ihre Position noch einmal zugespitzt, in dem sie die Soldaten der Anti-IS-Koalition und die IS verglich:
"Natürlich ist es kein geringeres Verbrechen, unschuldige Zivilisten in Syrien mit Bomben zu ermorden, als in Pariser Restaurants und Konzerthäusern um sich zu schießen."
Das eine sei "individueller, das andere staatlich verantworteter Terror".
Das ist eine alte Position der entschiedenen Antimilitaristen, die immer fragen, was denn einen von einer staatlichen Armee zu Tode gebrachten Menschen unterscheidet von einem, der durch eine Gang umkam. Doch in erster Linie die Konsequenzen für den Täter: In einem Fall wird er strafrechtlich verfolgt, im anderen Fall kann er einen Orden bekommen oder befördert werden. Das ist beispielsweise Oberst Klein passiert, der für die toten Zivilisten in Afghanistan verantwortlich war, die umgekommen sind, als sie an einem mutmaßlich von Taliban entführten Tanklastzug Benzin abzapften.
Zunächst muss man froh sein, dass Wagenknecht diesen gesinnungspazifistischen Ansatz wählt. Denn damit macht sie in dieser Frage deutlich, dass es ihr nicht ums Mitregieren geht .Denn dann hätte dieser moralische Grundsatz schnell ausgedient.
mehr: - Was unterscheidet den IS von der Anti-IS-Koalition? (Peter Nowack, Telepolis, 31.12.2015) siehe auch: - Dans l’engrenage de la terreur – L’art de la guerre imbécile (Serge Halimi, Le monde diplomatique, Dezember 2015) x
Le Monde Diplomatique : L’Art de la Guerre Imbécile [41:08]
1) « L’art de la guerre imbécile », Serge HALIMI ne fait que citer le jeune Barack Obama. 2) Pierre CONESA explique les CINQ CONFLITS qui s’entremêlent dans ce Moyen Orient compliqué. 3) Akram BELKAID s’interroge sur les solutions politiques concernant la Syrie. 4) Bernard FRIOT revient sur l’histoire épique de notre Sécurité Sociale, aujourd’hui menacée.
Autour de Daniel MERMET : - Serge HALIMI : « L’art de la guerre imbécile » - Pierre CONESA : « Cinq conflits entremêlés » - Akram BELKAID : « En Syrie, une issue politique bien incertaine » - Bernard FRIOT : « Une autre histoire de la Sécurité sociale », avec Christine JAKSE
01. Serge HALIMI : « L’art de la guerre imbécile » 00:17 Revendiquées par l’Organisation de l’État islamique (OEI), les tueries du 13 novembre dernier à Paris ont entraîné l’intensification de l’engagement occidental au Proche-Orient. Cette région du monde paraît ainsi condamnée aux interventions armées. Pourtant, si la destruction militaire de l’OEI en Syrie et en Irak constitue un objectif sur lequel semblent s’accorder des dizaines de pays étrangers, des États-Unis à la Russie, de l’Iran à la Turquie, tout le reste les sépare… Article: http://www.monde-diplomatique.fr/2015...
02. Pierre CONESA : « Cinq conflits entremêlés » 12:31 L’engouement quasi unanime des responsables politiques pour la « guerre » traduit une grave méconnaissance de la réalité du terrain. Décidé durant l’été 2014, l’engagement militaire occidental ajoute une cinquième strate à une superposition de conflits qui embrasent l’aire arabo-islamique. L'article: https://www.monde-diplomatique.fr/201...
03. Akram BELKAID : « En Syrie, une issue politique bien incertaine » 19:27 Les pays occidentaux voudraient détruire l’Organisation de l’Etat islamique sans mener d’intervention terrestre, ce qui imposerait d’en passer par une réunification des principales factions armées syriennes et par la mise en place d’un processus politique de transition. Mais un tel scénario fait fi de nombreuses réalités. L'article: https://www.monde-diplomatique.fr/201...
04. Bernard FRIOT : « Une autre histoire de la Sécurité sociale » 30:13 Depuis sa création en 1945, le régime général de la Sécurité sociale subit le feu des « réformateurs » de tout poil. Comment expliquer cet acharnement contre un système que l’on réduit souvent à une simple couverture des risques de la vie ? C’est qu’au-delà de l’assurance sociale, les pionniers de la « Sécu » forgeaient un outil d’émancipation du salariat géré par les travailleurs. L'article: http://www.monde-diplomatique.fr/2015...
Entretiens : Daniel MERMET Réalisation : Franck HADERER Montage Son: Grégory SALOMONOVITCH Préparation : Jonathan DUONG Montage Film: Fabien LABONNE
Fragwürdige Berichterstattung der Regionalpresse zum Auftritt des Schweizer Historikers Daniele Ganser - Exempel einer Medienkritik
Ein eigenwilliger Umgang mit der Realität, eine Vermischung von Fakten mit subjektiven Elementen, eine von Einseitigkeit geprägte Berichterstattung. Mit dem Artikel "Umstrittener Historiker-Vortrag - kritische Professoren wurden ausgebuht", liefert eine große Regionalzeitung ein bemerkenswertes Stück "journalistischer" Arbeit ab. Eine Analyse.
Einer der Vorwürfe: Ganser, der durch seine Doktorarbeit zu den Geheimarmeen der Nato (Gladio bzw. Stay behind) bekannt wurde, trete "regelmäßig mit bekannten Verschwörungstheoretikern" auf.
Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (bzw. das Portal Der Westen), laut Wikipedia die "größte deutsche Regionalzeitung", nahm sich des Falls an. Doch was dabei herauskam, lässt gerade in Zeiten, in denen viel über einen qualitativ hochwertigen Journalismus diskutiert wird, tief blicken. Ein sachlicher Bericht, der es dem Leser durch die nüchterne Darlegung der Fakten ermöglicht, sich selbst eine Meinung zu bilden, flankiert durch Stimmen aller Beteiligten (Weltbild in Gefahr: Auftritt von Daniele Ganser an Uni in Witten), kam nicht zustande. Stattdessen wurde ein Journalismus veranschlagt, der auf Diskurswaffen setzt, mit reichlich Suggestivkraft die Leser bedient, die Realität teilweise verzerrt wiedergibt und zentrale Kontextinformationen zur Forschungsarbeit Gansers nicht bereitstellte.
mein Kommentar: Wenn bestimmte Sichtweisen nicht diskutiert werden dürfen, weil sie angeblich irgendwelchen extremistischen Gruppen in die Hände spielen, werden wir genau das herzustellen helfen, was wir vermeiden wollen! Bitte mehr Vertrauen: Wir schaffen das! (und das meine ich wirklich so!) siehe auch:
- Ab Januar wieder auf dem Markt: Hitlers "Mein Kampf" (Christian Rollmann, Telepolis, 31.12.2015)
- Umstrittener Friedenssong Todenhöfer und Naidoo - gefährliche Weltinterpreten (Johannes Boie, Süddeutsche Zeitung, 04.12.2015)
Vertraute des Whistleblowers Edward Snowden haben die Tötungsliste der afghanischen NATO-Operation ISAF mit Stand von 2010 zugänglich gemacht. Ausschlaggebend seien Telefonnummern und Stimmerkennung.
Das militärische Akronym klingt unverdächtig: JPEL. Doch hinter der "Joint Prioritized Effects List" verbirgt sich nichts anderes als die bislang weitgehend mysteriöse und nur vage beschriebene Todesliste der NATO-Operation ISAF in Afghanistan, die Ex-US-Präsident George W. Bush im "Krieg gegen den Terror" nach den Anschlägen vom 11. September 2001 maßgeblich lancierte und sein Nachfolger Barack Obama weiterführte und ausbaute.
Der IT-Sicherheitsexperte Jacob Appelbaum und die Dokumentarfilmerin Laura Poitras, Vertraute des Whistleblowers Edward Snowden, haben im Rahmen des 31. Chaos Communication Congress (31C3) in Hamburg am Sonntag in Kooperation mit dem "Spiegel" nun erstmals die Abschussliste mit Stand von 2010 zusammen mit weiteren einschlägigen Dokumenten ins Netz gestellt und ihre Funktionsweise beschrieben. Geschwärzt sind in dem Dokument die Namen der damals 669 für "legitim" erklärten menschlichen Ziele, mit Tötungsoperationen verknüpfte spezielle Risiken und die ihnen zugemessene Bedeutung beziehungsweise erwünschten Effekte.
"Wir publizieren Informationen, die nach offizieller Aussage gar nicht existieren", erklärte Appelbaum auf der Hackerkonferenz. Insbesondere die US-Regierung und London stritten ab, dass mutmaßliche Terroristen gleichsam auf mechanische Art getötet worden seien. Die Nachweise dafür existierten aber.
mehr: - 31C3: Obamas Todesliste im Krieg gegen den Terror im Netz (Stefan Krempl, heise online, 29.12.2014)
Onlinebanking wird mobil immer beliebter, TAN-Verfahren sollen dabei schützen. Ein Forscher hat auf dem Chaos Communication Congress gezeigt, wie manipulierbar die sind.
mehr: - Mobile Banking: Hacker trickst pushTAN-App der Sparkasse aus (Patick Beuth, ZEIT-Magazin, 28.12.2015)
Das Problem ist ein grundsätzliches: Es ist wenig ratsam, die Erstellung der Transaktionsnummern (TAN) und das Onlinebanking auf demselben Gerät vorzunehmen. Zwei Apps klingen zwar nach zweifach abgesicherter Authentifizierung, aber es ist keine. Ist das Smartphone kompromittiert, hat ein Angreifer möglicherweise Zugriff auf beide Apps und damit volle Kontrolle über das Konto. Hauperts Angriff ist übrigens nur ein proof of concept, den er an seinem eigenen Konto durchgespielt hat. Echte Kriminelle würden ihn anders vornehmen. Doch entscheidend bleibt die konzeptionelle Schwäche.
Wenn ich auf die Politik des Jahres 2015 zurückschaue, so kommt mir Vieles surreal vor. Es geht eine große Reihe an neuen Gesetzen aus dem Bundestag, die gegen Verfassung oder Völkerrecht gehen, dass ich immer wieder ungläubig mit dem Kopf schütteln musste. Beim ESM-Vertrag und dem zuletzt beim Syrien-Einsatz der Bundeswehr dachte ich gar an einen Putsch durch unsere gewählten Vertreter.
Der ehemalige Thüringer Verfassungsschutzpräsident Helmut Roewer meint in einem Interview: „Wir verlassen im Moment den Rechtsstaat … Die wirkliche Verfassungsfeinde sitzen mittlerweile im Bundestag.“
mehr: - Sitzen die Verfassungsfeinde im Bundestag? (Martin Bartonitz, Faszination Mensch, 30.12.2015)
Korean-Air-Lines-Flug 007 war die Flugnummer einer zivilen Boeing 747 der Korean Air Lines, die durch einen Abfangjäger der sowjetischen Luftverteidigung wegen Verletzung des Luftraumes am 1. September 1983 über internationalen Gewässern westlich der Insel Sachalinabgeschossen wurde. Alle 269 Personen an Bord kamen zu Tode. (Korean-Air-Lines-Flug 007, Wikipedia)
Bereits 1978 war Korean-Air-Lines-Flug 902, eine Boeing 707, auf der Polarroute von Paris nach Seoul mit Zwischenstopp in Anchorage, Alaska, vom Kurs abgekommen und bei Murmansk in den sowjetischen Luftraum eingedrungen. Der Vorfall, bei dem das Flugzeug von Abfangjägern irrtümlich als Aufklärungsflugzeug vom Typ Boeing RC-135identifiziert, beschossen und zur Notlandung gezwungen wurde, hatte die Schwächen des sowjetischen Luftverteidigungssystems offenbart.[1]Seit 1979 war der Kalte Krieg allmählich wieder akut geworden und die Entspannungsphase der 1970er Jahre beendet.
kommentierender Einschub bezüglich der Verwendung eines »Pseudo-Subjekts«: Meinen Patienten werfe ich bei einer solchen Formulierung vor, daß es in diesem Satz nur scheinbar (nämlich von der Grammatik her) ein handelndes Subjekt gibt: in diesem Fall wird der »Kalte Krieg« als »Pseudo-Subjekt« verwendet. Bei dieser Formulierung scheint der Kalte Krieg zu handeln. Der Kalte Krieg kann aber de facto nicht handeln! Er hatte also, wenn man dieser Darstellung folgt, geschlafen oder war besoffen oder hatte sich im Urlaub befunden und fing nun an, wieder wach zu werden und der Menschheit Angst einzujagen. Dieser böse Kalte Krieg, das ist aber überhaupt nicht nett von ihm! Wer da in Wirklichkeit aktiv geworden ist, ist hier nachzulesen: - Able Archer 83: "Um Haaresbreite"(Post, 13.11.2015) danach weiter im Text:
Die sowjetische Unterstützung für die Revolutionsregimes in Angola und Nicaragua sowie die Intervention in Afghanistan wurden in den USA als Expansionsbestrebungen der sowjetischen Machthaber gewertet. (Expansionsbetrebungen? Irgendwoher kenne ich das Wort doch aus der jüngeren Vergangenheit…, Kommentar von mir) Unter den PräsidentenJimmy Carter und Ronald Reagan unterstützten sie daher verstärkt Widerstandsbewegungen in diesen Ländern sowie in Polen. Gründe für die sehr angespannte Lage des Jahres 1983 waren zudem die geplante Aufstellung amerikanischer Mittelstreckenraketen vom Typ Pershing II und MarschflugkörperBGM-109 Tomahawk als Reaktion auf die Stationierung sowjetischer SS-20 in Europa (siehe NATO-Doppelbeschluss) sowie die Strategic Defense Initiative der USA.Die Sowjetunion sah sich durch dieses erhöhte amerikanische Engagement ihrerseits bedroht und bemühte sich unter Staats- und Parteichef Juri Andropow - einem früheren KGB-Vorsitzenden - seit 1981 mit der Operation RJaN verstärkt, vermutete Angriffsvorbereitungen der NATO aufzudecken. Diese wurden auch hinter dem bevorstehenden NATO-Manöver Able Archer 83 und der bisher größten US-Flottenübung im Pazifik, FleetEx '83, gesehen. Im Rahmen von FleetEx '83 waren im April des Jahres wiederholt Aufklärungsflugzeuge der US Navy in den sowjetischen Luftraum eingedrungen. Das hatte zu Ablösungen und Verweisen für verantwortliche sowjetische Offiziere geführt, die dies nicht verhindern konnten.[2]
eine Äußerung, die sich auf etwas Historisches bezieht, die sowohl Inhalt als auch Subtext transportiert und deren Funktion es ist, Erlebtes in bekannte Kategorien zu bringen, siehe Erzählung
Erzählung als Form der Sinngebung in der Entwicklung des Individuums, siehe Narrative Psychologie
Die Einleitung war ein bißchen lang, tut mir leid, aber die Sache ist ja auch ziemlich kompliziert. Jetzt kommt’s: Es geht um ein Theaterstück für zwei Personen (Supermacht blau gegen Supermacht rot) mit dem Titel: »Wir wissen’s zwar, tun aber so, als ob wir’s nicht wüßten!«
CDU-Plakat zur Bundestagswahl 1953 [Quelle: WikiCommons]
Während den Spannungen zwischen den beiden Supermächten im Herbst 1983 (Um Haaresbreite) schossen die Sowjets am 1. September 1983 ein südkoreanisches Verkehrsflugzeug der Korean Airlines ab, das unter bis heute noch nicht gänzlich geklärten Umständen in den Luftraum der UdSSR eingedrungen war. Der Abschuss von Flug KAL 007 kostete 269 Menschen das Leben, darunter auch ein US-Kongressabgeordneter, und spielte Reagans Propaganda in die Hände, der zuvor die Sowjetunion als das „Reich des Bösen“ dämonisiert hatte.
Nunmehr berichtet RT über ein vom japanischen Außenministerium freigegebenes Dokument, dem zufolge die USA entgegen der offiziellen Darstellung Kenntnis davon hatten, dass es sich beim als "Akt der Barbarei" und "unmenschlichen Brutalität" bezeichneten Abschuss um ein durch US-Spionageoperationen provoziertes Versehen gehandelt hatte. So hatte dem Dokument zufolge ein hochrangiger US-Beamter zwei Monate nach dem Abschuss Tokyo darüber informiert, dass die Sowjets die Passagiermaschine mit einem US-Spionageflugzeug verwechselten (sauberer und unmißverständlich formuliert: die Sowjets hatten die Passagiermaschine mit einem US-Spionageflugzeug verwechselt.). Der US-Beamte kommunizierte auch das Interesse der USA an der Bergung des Flugschreibers des versunkenen Flugzeugs auf geheime Weise.
mehr: - Japan: USA wussten 1983, dass die Sowjets Flug KAL 007 für ein Spionageflugzeug hielten (Markus Kompa, Telepolis, 25.12.2015) siehe dazu: - A Cold War Conundrum: The 1983 Soviet War Scare, KAL 007 (Benjamin B. Fisher, CIA, )
Moscow did not even acknowledge the incident until September 6, and it delayed an official explanation for three more days. On 9 September, Marshal Ogarkov held a live press conference that ran for two hours.76 The five-star spin doctor's goal was to prove that – 269 innocent victims notwithstanding – the Soviet Union had acted rationally. Ogarkov asserted that the regional air defense unit had identified the aircraft as a US intelligence platform, an RC-135 of the type that routinely performed intelligence operations along a similar fight path. In any event, regardless of whether it was an RC-135 or a 747, he argued, the plane was unquestionably on a US or joint US-Japanese intelligence mission, and the local air defense commander had made the correct decision. The real blame for the tragedy, he insisted, lay with the United States, not the USSR.77
By this time, Moscow had completely absorbed Operation ABSORB, and Ames had even tipped off the Soviets about the tap on the Moscow telephone cable. (Sontag and Drew, op cit.) Unknown to the West, the Soviets also had 82 nuclear-armed SS-23 missiles in East Germany, and the USSR (Urban, p. 290) under the command of Marshal Nicholai Ogarkov, eager to make amends for shooting down KAL 007. The over-confident contingent to Brixmis in East Germany, the 200 British personnel to insure compliance with the Four-Power Agreement, had overlooked their existence (Ken Connor Ghost Force, p. 430ff., and Urban, pp. 79-80), and their surpirse contribution to an escalating East-West showdown would have been devastating. In sum, KGB Chief Victor Chebrikov knew what he was talking about when he unprecedentedly warned the West to back off from what it had planned on the morning to Palme's assassination. (Christopher Walker, "KGB reveals big swoop on state spies," The Times, March 1, 1986, p. 1)
President Reagan's Address to the Nation on the Soviet Attack on a Korean Airliner (KAL 007) [16:47]
Hochgeladen am 23.04.2011
President Reagan's Address to the Nation on the Soviet Attack on a Korean Airliner (KAL 007) on September 5, 1983.
»Great President. The best so far in my lifetime. RIP President Reagan. Forever missed.«
»Reagan master President. Hail Reagan!«
»See this, this is what a President should be like.«
»And now after 32 years the former Soviet Union got what they wanted - from a Turkish F-16.«
mein Kommentar: Inzwischen finde ich es gar nicht mehr so lächerlich, daß die Amis einen ehemaligen Schauspieler zum Präsidenten gewählt haben!
President Ronald Reagan - "Evil Empire" Speech [4:36]
Address to the National Association of Evangelicals in Orlando, Florida that would come to represent Reagan's view of the Soviet Union. Reagan defends America's Judeo-Christian traditions against the Soviet Union's totalitarian leadership and lack of religious faith, expressing his belief that these differences are at the heart of the fight between the two nations.
Der Vorfall löste internationale Proteste aus. Der Iran bezeichnete ihn als „barbarischen Akt“; die iranische Regierung vertritt bis heute die Ansicht, dass die Maschine absichtlich abgeschossen wurde, obwohl klar gewesen sei, dass es sich um ein ziviles Verkehrsflugzeug handelte.Der damalige US-Vize-Präsident George H. W. Bush verteidigte sein Militär vor den Vereinten Nationen, indem er sagte, dass es ein Zwischenfall in Kriegszeiten gewesen sei; die Crew an Bord der USS Vincennes habe der vorliegenden Situation angemessen gehandelt. Er lehnte es ab, sich im Namen der Vereinigten Staaten für den Abschuss zu entschuldigen.1996 kamen die Vereinigten Staaten und der Iran vor dem internationalen Gerichtshof überein, dass die USA eine Entschädigungszahlung von 61,8 Mio. USD leisten würden. Dessen ungeachtet haben die USA nie die formelle Verantwortung für den Vorfall übernommen oder sich gegenüber dem Iran entschuldigt.[2]Iran-Air-Flug 655, Diplomatische Konsequenzen (Wikipedia, Hervorhebung von mir)
Atlas: "First rule of magic: Always be the smartest guy in the room." I do not own this video.
Bernays war Pionier in der Anwendung von Forschungsergebnissen der noch jungen Psychologie und Sozialwissenschaftenin der angewandten Öffentlichkeitsarbeit. Seine Erfolge in der Öffentlichkeitsarbeit halfen, die Psychoanalyse Freuds in den Vereinigten Staaten von Amerika zu popularisieren. Das Freudsche Menschenbild ist grundlegend für Bernays Wirken und Argumentation: Der Mensch ist ein irrationales, von unbewussten Triebimpulsen motiviertes Wesen, das notwendig kultureller Bändigung und Steuerung bedarf. Dies gilt insbesondere für die Psychologie der Masse. Auf dieser Grundlage entwickelte er Kampagnen zur Meinungsbeeinflussung auf Basis damals aktueller Erkenntnisse der Massenpsychologie. Bernays argumentierte:
„Wenn wir den Mechanismus und die Motive des Gruppendenkens verstehen, wird es möglich sein, die Massen, ohne deren Wissen, nach unserem Willen zu kontrollieren und zu steuern.“
Er bezeichnete diese auf Wissenschaft basierende Technik der Meinungsformung als engineering of consent (sinngemäß: Technik zur Herstellung von Zustimmung und Konsens). Bernays wohl bekanntestes Buch Propaganda beginnt mit dem Kapitel Organising Chaos und den Worten:
„Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unser Verstand geformt, unsere Geschmäcker gebildet, unsere Ideen größtenteils von Männern suggeriert, von denen wir nie gehört haben. Dies ist ein logisches Ergebnis der Art wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert ist. Große Menschenzahlen müssen auf diese Weise kooperieren, wenn sie in einer ausgeglichen funktionierenden Gesellschaft zusammenleben sollen. In beinahe jeder Handlung unseres Lebens, ob in der Sphäre der Politik oder bei Geschäften, in unserem sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken werden wir durch eine relativ geringe Zahl an Personen dominiert, welche die mentalen Prozesse und Verhaltensmuster der Massen verstehen. Sie sind es, die die Fäden ziehen, welche das öffentliche Denken kontrollieren.“Edward Bernays, Theoretische Grundlagen (Wikipedia)
Daniel Atlas Intro Scene - Now You See Me [3:45]
Veröffentlicht am 05.06.2013
Dave Franco who plays Jack Wilder in the film performs his first magic trick as The Sleight. Now You See Me - Releasing in India on 7th June.
Zitate Gabriele Krone-Schmalz (aus dem Video vom Gespräch mit Frank Elstner):
»Das macht mir insofern Sorge: Wenn Menschen nicht mehr glauben, was in den Medien informiert wird, wenn Menschen auch Politikern nicht mehr glauben, dann fliegt uns unser wunderschönes System Demokratie früher oder später um die Ohren.« (Video ab 8:00)
kommentierender Einschub: Das letzte Zitat von Gabriele Krone-Schmalz kann man so und so verstehen. Es muß allerdings nicht unbedingt auf die Integrität der Journaille abzielen. Wenn ich den Satz ganz streng interpretiere, müssen Journalisten nur so arbeiten, daß man ihnen glaubt!
»Es wäre ein Leichtes gewesen – Mitte-Ende vergangenen Jahres –, als es um das EU-Assoziierungsabkommen ging, ich sag’ mal platt, Brüssel, Kiew und Moskau an einen Tisch zu setzen, und das haben ja auch einige gewollt, aber einige eben nicht. Und deshalb sind wir heute da, wo wir eben sind. Das wäre mit Sicherheit vermeidbar gewesen.«(Video ab 11:00)
»Es ist nicht sehr intelligent, dieses Land dazu zu bringen, sich zwischen West und Ost entscheiden zu müssen. Dafür sind die wirtschaftlichen Bindungen zu Rußland viel zu massiv.«(Video 11:40)
»Ich versuche einfach das, was ich weiß und das, was ich recherchiere […], die Dinge zu verbreiten, so gut es geht und versuche […] auch mal Journalismus dazu zu nutzen, zu deeskalieren, ein bißchen gelassener den Blick und vor allen Dingen nicht einseitig den Blick. Es gibt Interessen auf der einen, und es gibt Interessen auf der anderen Seite. Und manche Dinge sind so simpel. Dieses Genfer Abkommen zum Beispiel. Warum gehen nicht Herr Obama und Herr Putin zusammen in die Ukraine und sagen: ›So, und die werden entwaffnet, Kiew drumherum und die werden entwaffnet in der Ostukraine. Das wär’ doch mal ein Zeichen…«(Video 12:20)
Wobei man sowieso nie die Chance bekam, irgendetwas zu verstehen. (aus der Kritik zu Die Unfassbaren - Now You See Me, Kai Mihm, epd film, 01.07.2013, der erste Satz des Artikels [Woody Harrelson und Jesse Eisenberg als diebische Magier führen Mark Ruffalo an der Nase herum.] ist schon mal grundfalsch!)
In den Ordnern von OS X verstecken sich überall im Finder normalerweise nicht sichtbare Dateien und Verzeichnisse. Auch viele Bestandteile des Betriebssystems (insbesondere die UNIX-Basis) werden im Finder nicht angezeigt und werden versteckt. Dateien und Ordner, deren Namen mit einem Punkt starten, werden von OS X zum Beispiel standardmässig versteckt. Auch gibt es weitere Möglichkeiten, Dateien und Verzeichnisse im Finder zu verstecken. mehr: - Versteckte Dateien und Ordner in OS X anzeigen lassen (Macprime, 16.07.2014)
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
Ich übernehme keine Haftung für die Inhalte externer Links, verweise diesbezüglich auf RogerMurtaughund gehe im übrigen davon aus, daß die Besucher meines Blog imstande sind, sich ihre eigenen Gedanken zu machen.
(Was ja auch Ziel dieses Blogs ist!)
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