Sonntag, 15. Mai 2016

Der ESC als politisches Stimmungsbarometer

Europa ist zerrissen, Deutschland als europäischer Hegemon der Paria Der European Song Contest ist zumindest schon seit Jahren kein Wettstreit um musikalische Qualität mehr, wenn er dies jemals gewesen sein sollte. Die Lieder waren dieses Jahr kaum unterscheidbar, wohltuend ironisch distanziert war vor allem der schwedische Beitrag, die Präsentation wird sowieso immer wichtiger, es geht um eine Art Gesamtkunstwerk, naja, um ein möglichst pompöses Spektakel. Gefeiert wurde der ESC im Vorfeld mal wieder als eine Europa vereinende Veranstaltung, die mittlerweile auch über Europa hinausgeht und Israel, Aserbeidschan oder Australien einbegreift. Ausgezeichnet wurde der ESC, parallel zur Verleihung des Karlspreises an Papst Franziskus, im Vorfeld mit der Karlsmedaille für europäische Medien, um damit "die Verdienste des Eurovision Song Contests als transnationale beziehungsweise europaübergreifende Veranstaltung" zu würdigen. Was aber sind die Verdienste? Die Preisverleiher sagen, der ESC habe sich "in besonderer Weise um den Prozess der europäischen Einigung und um die Herausbildung einer europäischen Identität" verdient gemacht, diese also gefördert. Nun kann man schon sagen, dass der ESC ein europäisches Publikum vor dem Bildschirm versammelt, das sich damit wieder einmal jenseits der Politik gewahr wird, wie vielgestaltig Europa ist. Vereint ist man in der Art der Präsentation, nicht unbedingt bei der Musik, da gibt es oft deutliche Unterschiede gerade zwischen Ost und West, und auch nicht bei der Selbstdarstellung der Künstler. Auch hier haben der Osten und der Westen unterschiedliche Stile. Wie schon letztes Jahr ist auch, ist vor allem die Haltung gegenüber Deutschland und in Bezug auf Russland auffällig. Deutschland hat sich wirtschaftlich und politisch als Machtzentrum innerhalb Europas positioniert, aber es wird deutlich, dass die Menschen in Ost- und Westeuropa und auch die Jurys aus diesen Ländern wohl eben dies abstrafen. Musikalisch oder in der Präsentation ist es nicht wirklich begründbar, dass die deutsche Kandidatin dieses Mal zwar ein paar Punkte mehr als letztes Jahr erhalten hat, aber wieder auf dem letzten Platz gelandet ist. Letztlich wurde sie von allen anderen Ländern geschnitten. Da muss niemand beleidigt reagieren, vielmehr sollten die deutsche Politik, aber auch die deutsche Wirtschaft und die Medien aufhorchen, dass hier irgendetwas in der europäischen Grundstimmung nicht mehr stimmig ist, dass Deutschland innerhalb Europas zum Paria wird, eben zu einem halben Hegemon, dessen Macht zähneknirschend erduldet wird, aber den man nicht mag und möglichst boykottiert.
mehr:
- Der ESC als politisches Stimmungsbarometer (Florian Rötzer, Telepolis, 15.05.2016)
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Im Laufe der Zeit haben sich immer wieder einzelne Länder gegen die Teilnahme am Eurovision Song Contest entschieden, teils aus Protest, teils aus Desinteresse oder wegen kurzfristiger Probleme. 1969 blieb Österreich dem Wettbewerb in Madrid aus Protest gegen die in Spanien herrschende Franco-Diktatur fern. Ein Jahr später nahmen Finnland, Norwegen, Portugal, Schweden und Österreich nicht teil, da sie mit den Gegebenheiten und Abstimmungsmechanismen der letztjährigen Veranstaltung, bei der es vier Sieger gab, unzufrieden waren. Mit Tunesien (1977) und dem Libanon (2005) standen zwei weitere arabische Länder jeweils kurz vor der Teilnahme, zogen diese jedoch wieder zurück. In beiden Fällen war die gleichzeitige Teilnahme Israels ein Grund für die Absage.[6][7] Das insgesamt fünfmal siegreiche Luxemburg nimmt seit 1994 aus mangelndem Interesse nicht mehr am Wettbewerb teil. Serbien und Montenegro zog seinen Beitrag für den Eurovision Song Contest 2006 kurzfristig zurück, da es Indizien für Abstimmungsunregelmäßigkeiten beim nationalen Vorentscheid gegeben hatte. Beim ESC 2009 in Moskau zog Georgien die Teilnahme kurzfristig zurück, nachdem der Teilnehmertitel We Don’t Wanna Put In als Kritik an Russlands Ministerpräsidenten Putin beanstandet wurde. Armenien meldete sich für den Eurovision Song Contest 2012 im verfeindeten Nachbarland Aserbaidschan an, zog aber nach der Anmeldefrist die Teilnahme aufgrund fehlender Sicherheit für etwaige Teilnehmer wieder zurück.[8]
Einige Länder nehmen derzeit nicht mehr am Wettbewerb teil:
  • Andorra nahm von 2004 bis 2009 teil und zog sich danach zurück.
  • Luxemburg siegte insgesamt fünfmal, zuletzt 1983. Seit 1994 nimmt man mangels Interesse nicht mehr teil.
  • Marokko nahm einmalig 1980 teil.
  • Monaco siegte 1971, verzichtete schon von 1980 bis 2003 auf Teilnahme, kam dann für drei Jahre zurück und nimmt seit 2007 nicht mehr teil. Als Grund werden Mängel des Wertungssystems und mangelnde Siegchancen angegeben.
  • Portugal nahm bereits 2013 aus finanziellen Gründen nicht teil und gab diesen Umstand neben der Erfolglosigkeit der portugiesischen Beiträge als Grund für den Rückzug 2016 an. Man wolle 2017 mit einem optimierten Auswahlverfahren erfolgreich zurückkehren.
  • Rumänien wurde am 22. April 2016 drei Wochen vor dem Wettbewerb von der EBU aus finanziellen Gründen disqualifiziert. Der Staatssender hatte Schulden in Höhe von 14,8 Millionen Euro nicht fristgerecht gezahlt.
  • Die Slowakei nimmt seit 2013 aus finanziellen Gründen nicht mehr teil.
  • Die Türkei nimmt seit 2012 nicht am Wettbewerb teil, da das Land mit dem Status der „Big Five“ und der gleichwertigen Gewichtung der Jury und des Televotings bei der Punktewertung nicht mehr einverstanden ist.[9] Die Sendung wird seitdem auch nicht mehr im Fernsehen übertragen. Nach dem Sieg von Conchita Wurst beim Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen hat sich die ablehnende Haltung verstärkt. Die Auftritte mit sexuellen Anspielungen und in leichter Bekleidung sowie die Triumphe von homosexuellen Künstlern seien den Zuschauern in der Türkei nicht zuzumuten.[10] [Eurovision Song Contest, Rückzüge vom ESC, Wikipedia]

Der Eurovision Song Contest ist in der LGBT-Szene sehr beliebt; schwule Männer waren seit spätestens seit den 1980er Jahren maßgeblich am Aufbau der Fangemeinde des Musikwettbewerbs und dem dazugehörigen Verein l’Organisation Generale des Amateurs de l’Eurovision (OGAE) beteiligt. Dabei stand und steht neben der europäischen Vielfält an Sprachen und Musiktraditionen eine queere Aneignung des Wettbewerbs im Vordergrund. Die Kitschästhetik des Wettbewerbs wird dabei als absichtlich übertriebene und künstliche Ästhetik des Camp interpretiert und in dieser Aneignung als Basis einer queeren, subversiven Identität gefeiert.[38][39][40]
Seit den späten 1990er Jahren wird der queere Subtext der Veranstaltung verstärkt sichtbar: Nachdem mit dem Isländer Páll Óskar 1997 erstmals ein offen schwuler Künstler aufgetreten war, gewann 1998 die transsexuelle israelische Sängerin Dana International den Wettbewerb.[38] Die Kulturwissenschaftlerin Jessica Carniel stellt fest, die moderne Eurovision-Tradition biete dem queeren Publikum eine wichtige Gelegenheit, ein Zugehörigkeitsgefühl zu Europa zu erleben.[41] [Eurovision Song Contest, Rezeption als queere Veranstaltung, Wikipedia] 
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Verklärte Welt S1E07: ESC (Eurovision Song Contest) [2:33]

Veröffentlicht am 15.02.2013
Beim Eurovision Song Contest machen Musiker aus Europa ihre Heimatländer lächerlich. Die bayerische Bier-Band LaBrassBanda darf in diesem Jahr aber leider nicht mitmachen.

ESC - Die "unpolitische" Show der Eurovision [7:53]

Veröffentlicht am 16.02.2012
Help us caption and translate this video on Amara.org: http://www.amara.org/en/v/B61d/

"Unser Star für Baku" - die Casting-Show für den Eurovision Song Contest. Seit Wochen wird im Ersten und auf ProSieben gefiebert, doch Euphorie beim Zuschauer sieht anders aus. Zum einen scheinen sie der Casting-Shows mittlerweile überdrüssig, zum anderen ist das Austragungsland Aserbeidschan keine lupenreine Demokratie. Ein Problem für eine Glamour-Gala, die sich traditionell völlig unpolitisch gibt. Für den Veranstalter in Sachen Haltung schon jetzt "Zero Points", meint ZAPP.

Klaas Heufer-Umlauf entdeckt den ESC 2016 [24:06]

Veröffentlicht am 13.05.2016
Für welchen Kandidaten ruft der Pro-Sieben-Moderator und Sänger an? Wie funktioniert dieser komische Wettbewerb? Wo bleibt das Pathos? Und wann genau nimmt er selbst endlich mal teil? Der große ESC-Hör- und Sehtest mit Klaas Heufer-Umlauf. 

(Quelle der Teilnehmervideos: eurovision.tv)

Conchita Wurst gewinnt ESC mit "Rise Like A Phoenix" [4:32]

Veröffentlicht am 11.05.2014
Wir sind stolz auf Conchita, sie hat toll gesungen und ihr Sieh zeigt, wie Tolerant die Menschen sein können. :) Wen wir nächstes Jahr für Deutschland an den Start schicken würden, seht ihr hier! :)
www.facebook.com/gossipgold

Heino & Hannelore über Lena, die beim ESC nicht auf Deutsch singt@NDR Talk Show (2010-11-05) [1:47]

Veröffentlicht am 04.07.2011
Hubertus Meyer-Burckhardt und Barbara Schöneberger geben Heino und Hannelore auf überaus wenig subtile Weise Kontra.

Schöneberger: Sie werden im Publikum applaudieren.
Meyer-Burckhardt: Ja, auf Deutsch!

Auch der Tonfall von Schönebergers eingestreuten Bestätigungen als Hannelore schwafelt : Unbezahlbar!

Bojana Stamenov - Beauty Never Lies (Serbia) 2015 Eurovision Semi-Final 1 LIVE [3:54]

Veröffentlicht am 19.05.2015
Bojana Stamenov - Beauty Never Lies (Serbia)
2015 Eurovision Semi-Final 1 LIVE

siehe dazu auch:
- Zukunft der Flugreise für die Holzklasse (Florian Rötzer, Telepolis, 15.05.2016)

Donatan & Cleo - My Słowianie - We Are Slavic (Poland) 2014 LIVE Eurovision Grand Final [3:14]

Veröffentlicht am 10.05.2014
Poland: Donatan & Cleo - My Słowianie - We Are Slavic live at the Eurovision Song Contest 2014 Grand Final

100 Jahre Sykes-Picot-Abkommen: ein Essay von Heiko Flottau.

Vor 100 Jahren haben Briten und Franzosen ein Abkommen über die Aufteilung des Osmanischen Reiches geschlossen. Heiko Flottau skizziert und bewertet die Folgen. Er kennt sich in der Region aus. Von 1985 bis 1992 und von 1996 bis 2004 war er Nahostkorrespondent der Süddeutschen Zeitung, mit Sitz in Kairo, von 2005 bis 2009 freier Journalist in Kairo.

Heiko Flottau zum 100-jährigen des Sykes-Picot-Abkommens
Es ist nicht bekannt, ob dieser 16.Mai 2016 in den Außenministerien von London und Paris mit Freude, mit Genugtuung, mit Vergessen oder gar mit ein wenig Selbstkritik begangen wird. Denn vor 100 Jahren, am 16.Mai 1916 (andere Quellen geben den 11.Mai 1916 an) schlossen der britische Diplomat Mark Sykes und sein französischer Kollege Francois Georges Picot ein Abkommen über die Aufteilung des Osmanischen Reiches nach dessen erwarteter Niederlage im ersten Weltkrieg.

Jeder Araber, der ein wenig historische Kenntnisse besitzt, fühlt sich noch 100 Jahre danach vom Westen verraten. Denn weniger als ein halbes Jahr zuvor, am 30.Januar 1916, hatte der britische Hochkommissar in Kairo, Sir Henry McMahon in seinem vierten und letzten Schreiben an den Sherifen Hussein, den Herrscher von Mekka, angedeutet, Groß Britannien könne sich sehr wohl vorstellen, daß die Araber nach dem Sieg über die Osmanen einen Staat oder einen Staatenbund gründen könnten, der, mit einigen territorialen Ausnahmen, vom heutigen Saudi Arabien bis an die Grenze der heutigen Türkei reichen würde.

Was aber die Herren Mark Sykes und Francois Georges Picot unter der Einbeziehung des im Weltkrieg um seine Existenz kämpfenden russischen Zarenreiches beschlossen, war das genaue Gegenteil von dem was Sir Henry MacMahon in Aussicht gestellt hatte: die Aufteilung der osmanischen Beute unter, hauptsächlich, Groß Britannien und Frankreich.

Danach kamen das heutige Syrien und der heutige Libanon unter französischen Einfluß – unter französisches Mandat -, wie es im 1920 gegründeten Völkerbund hieß – das heutige Jordanien, der Irak und Palästina (heute Israel) unter britisches Mandat. Von einem selbstständigen arabischen Königreich, wie von Sir Henry McMahon angedeutet, war nicht mehr die Rede. Verrat riefen die Araber, nachdem die neue bolschewistische Führung 1917 das Geheimabkommen veröffentlicht hatte, Verrat rufen noch viele Araber heute.

mehr:
- Zu 100-Jahren-Sykes-Picot-Abkommen ein Essay von Heiko Flottau. Keine Geschichtsstunde, Anmerkungen zu einer Region voller Konflikte. (NachDenkSeiten, 13.05.2016)

100 Jahre Krieg in Nahost - Das Sykes Picot Geheimabkommen HD [1:24:06]

Veröffentlicht am 11.06.2016
Mit dem im Mai 1916 geschlossenen Sykes-Picot-Abkommen haben Briten und Franzosen den Nahen Osten nach eigenen geopolitischen Interessen aufgeteilt

Doku Das Öl Zeitalter Zeit für Manipulation Arte [58:31]

Veröffentlicht am 10.08.2016

Es geht und ging immer nur um Öl! Doku Arte Erdöl Erdölkonzerne Video [1:49:02]

Veröffentlicht am 10.11.2013
Um 1950 gab es das erste Oelembargo gegen den Iran.

Der Iran steht unter einem Dauerembargo. Dennoch kaufen China,Südafrika und weitere Länder vermehrt im Iran Oel da sie sich von der heuchlerischen, westlich/christlichen Unwertegemeinschaft nicht vorschreiben lassen bei wem sie ihr Oel kaufen sollen.
Weshalb sich alles um Oel dreht?
Lustig ist doch der Schlusssatz des Dokus: Wird Afrika schon bald der Schauplatz der Auseinandersetzungen sein?
Also der völkerrechtswiedrige Krieg gegen Libyen beantwortet diese Frage klassisch mit "ja"!
1928 besiegelten die Erdölmagnaten durch ein Abkommen, dessen Inhalt bis 1952 geheim blieb, die Aufteilung der weltweiten Lagerstätten.
Heute ist die ganze Welt abhängig gemacht von diesem Grundstoff.
Der Krieg um diese Ressourcen ist schon lange in vollem Gange.

Die Rivalität zwischen dem Amerikaner Rockefeller und den Brüdern Alfred und Ludvig Nobel prägte von Anfang an die Erdölindustrie. Der Erste Weltkrieg wurde hauptsächlich dank der Öltransporte von Rockefellers Standard Oil Company gewonnen. Als der amerikanische Magnat 1916 von der Unterzeichnung des geheimen Sykes-Picot-Abkommens und der britisch-französischen Aufteilung des Nahen Ostens erfuhr, dessen schwarzes Gold er ausbeuten wollte, setzte er die Lieferungen aus.

1928 besiegelten die Erdölmagnaten durch ein Abkommen, dessen Inhalt bis 1952 geheim blieb, die Aufteilung der weltweiten Lagerstätten.

Der Zweite Weltkrieg wurde für die Erdölmultis zur Quelle gigantischer Profite. Aufgrund eines korrupten Preissystems mussten die alliierten Marineverbände eine horrende Summe für die dringend benötigten Erdöllieferungen zahlen. Zur gleichen Zeit arbeitete der Erdölriese Exxon eng mit dem Chemiekonzern IG Farben zusammen, der unter anderem das Zyklon B für die Gaskammern der Nazis herstellte.

Zeitzeugen erklären, inwiefern die Ölkrise von 1973 nur eine riesige, von den Ölfirmen veranstaltete Manipulationskampagne war, die den Ölpreis in die Höhe treiben sollte, um mit dem entstandenen Gewinn Investitionen in Alaska und der Nordsee zu finanzieren. Zum ersten Mal erläutert Roger Robinson, der diese Strategie mittrug, wie die Reagan-Regierung Mitte der 80er Jahre die saudi-arabische Ölproduktion unterstützte, um durch einen allgemeinen Kursverfall den Zusammenbruch der Sowjetunion auszulösen.

1928 treffen einander die Chefs der damals sieben größten Ölgesellschaften der Welt zu einem verschwiegenen Jagdwochenende auf einem schottischen Schloss. Die Chefs der "7 Schwestern" teilen den Rohstoff-Reichtum der Welt untereinander auf. Es geht um Einflusssphären und Produktionsgebiete. Die Regierungen, gar die Völker der betroffenen Regionen im Nahen Osten, werden nicht gefragt.

Die ursprünglichen sieben größten Ölgesellschaften der Welt sind auch heute noch weltweit aktiv und bestimmen, welchen Preis die Konsumenten für das "schwarze Gold" zu zahlen haben. Das Achnacarry-Abkommen markiert die Schaffung eines internationalen Ölkartells. Ihre Mitglieder bestimmen die Weltmarktanteile des wichtigsten Rohstoffs und kontrollieren die Preise. Der Geheim-Vertrag nach der schottischen Moorhuhnjagd bestimmte für Jahrzehnte den größten Wirtschaftszweig der Welt. Im Kern gilt er heute noch.


Verwandte Beiträge: Nach Argentinien hat nun auch Bolivien ein spanisches Energieunternehmen verstaatlicht Argentiniens Präsidentin enteignet Ölkonzern YPF - "Ich bin Staatsoberhaupt, kein Ganove" Nettogewinn stieg um 54 Prozent - Shell verdient 2011 mehr als 23 Milliarden Euro Streit um Verstaatlichung - Venezuela kürzt Zahlung an Exxon 2600 Morde für den Öl-Konzern BP - Casanare - Ölkonzern BP in Kolumbien [Deutscher Untertitel] Erdölförderung in Libyen - Europas Firmen auf der Jagd nach den Öl-Milliarden Ausbeutung von Ölfeld vor Schottland durch BP genehmigt Mehr Videos unter www.anelca.de
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Freitag, 13. Mai 2016

iPhone-Klingeldauer einstellen

Um beim iPhone festzulegen, nach welcher Wartezeit der Anruf an die Mailbox weitergeleitet wird, muss man dem Handy-Provider einen speziellen Tastencode senden. Beim iPhone mit T-Mobile-Vertrag geht das mit folgendem Code:
**61*3311*11*(Klingeldauer_in_Sekunden)#
mehr:
iPhone: Klingeldauer des Anrufbeantworters und andere Tastaturcodes (Thomas Kemmer, Apfelwerk, 15.05.2016)

Mittwoch, 11. Mai 2016

Walter Benjamin: Kapitalismus als Religion

Freud stand als Atheist und Religionskritiker in einem zwiespältigen Verhältnis zur Religion seiner Familie.[33]Erst durch den gegen Ende des 19. Jahrhunderts verstärkt auflodernden Antisemitismus fand seine Rückbesinnung auf die jüdische Tradition statt, die auch in der Mitgliedschaft in einer B’nai-B’rith-Loge ihren Ausdruck fand. Auch stand er später den zionistischen Aktivitäten in Palästina wohlwollend gegenüber, ohne sich selbst als Zionist zu verstehen.[34] Am 18. Februar 1926 schrieb Freud an Enrico Morselli: „Obwohl der Religion meiner Voreltern längst entfremdet, habe ich das Gefühl für die Zusammengehörigkeit mit meinem Volk nie aufgegeben“. Eine Relevanz seiner jüdischen Herkunft für seine Wissenschaft verneinte er hingegen, ohne die Gefahr zu verkennen, dass eine solche von seinen Gegnern postuliert werden könne, was später auch geschah.[23][35]
Freud bezeichnet sich selbst als einen Feind der Religion „in jeder Form und Verdünnung“ und steht somit in der Tradition Ludwig Feuerbachs (dessen Thesen er als seine philosophische Grundlage ansieht) und Friedrich Nietzsches (dem er zugesteht, etliche Einsichten der Psychoanalyse intuitiv vorweggenommen zu haben). Auch Arthur Schopenhauers Schriften hatten großen Einfluss auf den jungen Freud.
Freud bekräftigt die Religionskritik der Philosophen durch Einsichten, die er als naturwissenschaftlichgeprägter Mediziner bei der Entwicklung der klinischen Psychoanalyse gewonnen hat. Dabei drängte sich ihm die Auffassung auf, dass die Religion einer Kindheitsneurose vergleichbar sei.
Hierbei argumentiert er anthropologischontogenetisch und phylogenetisch:
Das anthropologische Argument definiert die Religion als infantiles (= kindliches) Abwehrverhalten gegen die menschliche Unterlegenheit: Der Mensch habe die Naturkräfte personalisiert und zu schützenden Mächten erhoben. Somit helfen sie ihm in seiner Hilflosigkeit. Das zugrunde liegende Verhaltensmuster knüpfe an die frühkindliche Erfahrung mit den schützenden Eltern, besonders mit dem Vater, an.[36]
Auf die frühkindlichen Erfahrungen geht auch Freuds ontogenetischer Ansatz ein: Das ambivalente Verhältnis des Kindes gegenüber dem Vater setzt sich im Glauben des Erwachsenen fort. Er erkennt, dass er auch als solcher sich nicht völlig gegen fremde Übermächte wehren kann, weswegen er seinen Schutz im Gottesglauben sucht. Die Götter fürchtet er, trotzdem überträgt er ihnen seinen Schutz.
Das Motiv der Vatersehnsucht setzt sich bei der stammesgeschichtlichen (phylogenetischen) Erklärung fort. Freud greift in Totem und Tabu (1913) das von Charles Darwin eingeführte Modell einer Urhorde auf, deren Stammesvater als absoluter Despot von den Söhnen sowohl verehrt als auch gehasst wurde, insbesondere aufgrund seines Anspruches, alle Frauen der Horde zu besitzen. Aus Eifersucht hätten sie ihr Oberhaupt gemeinsam umgebracht (Ödipuskomplex). Eine Nachfolge sei aufgrund der wechselseitigen Blockade der Söhne und der nachträglichen Idealisierung des ermordeten Urvaters nicht möglich gewesen. Als Gemeinschaft sollen sich die Söhne der Urhorde darauf verständigt haben, sich die Endogamie, den Besitz der Frauen der eigenen Gruppe zu versagen, so dass lediglich Frauen fremder Stämme und Sippen geheiratet werden durften (Exogamie-Gebot). Anschließende rituelle Mahlzeiten sollen an den vorangegangenen Mord bzw. die darauf folgende Etablierung elementarer Grundlagen des menschlichen Zusammenlebens erinnern. Das menschliche Schuldbewusstsein sei somit der Anfang sozialer Organisation, von Moral, Religion, sittlicher Beschränkung und damit der Kultur überhaupt.
Freud setzte sich bis zu seinem Lebensende mit dem Thema Religion auseinander. Sein letztes Werk (1939), wenige Tage vor seinem Tod veröffentlicht, war eine Studie über den Religionsgründer Moses: Der Mann Moses und die monotheistische Religion. [Sigmund Freud, Religionskritiker Freud, ]
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Im Kapitalismus ist eine Religion zu erblicken, d.h. der Kapitalismus dient essentiell der Befriedigung derselben Sorgen, Qualen, Unruhen, auf die ehemals die so genannten Religionen Antwort gaben. Der Nachweis dieser religiösen Struktur des Kapitalismus, nicht nur, wie Weber meint, als eines religiös bedingten Gebildes, sondern als einer essentiell religiösen Erscheinung, würde heute noch auf den Abweg einer maßlosen Universalpolemik führen. Wir können das Netz in dem wir stehen nicht zuziehn. Später wird dies jedoch überblickt werden.

Drei Züge jedoch sind schon der Gegenwart an dieser religiösen Struktur des Kapitalismus erkennbar. Erstens ist der Kapitalismus eine reine Kultreligion, vielleicht die extremste, die es je gegeben hat. Es hat in ihm alles nur unmittelbar mit Beziehung auf den Kultus Bedeutung, er kennt keine spezielle Dogmatik, keine Theologie. Der Utilitarismus gewinnt unter diesem Gesichtspunkt seine religiöse Färbung. Mit dieser Konkretion des Kultus hängt ein zweiter Zug des Kapitalismus zusammen: die permanente Dauer des Kultus. Der Kapitalismus ist die Zelebrierung eines Kultes sans rêve et sans merci. Es gibt da keinen „Wochentag“<,> keinen Tag der nicht Festtag in dem fürchterlichen Sinne der Entfaltung allen sakralen Pompes<,> der äußersten Anspannung des Verehrenden wäre. Dieser Kultus ist zum dritten verschuldend. Der Kapitalismus ist vermutlich der erste Fall eines nicht entsühnenden, sondern verschuldenden Kultus. Hierin steht dieses Religionssystem im Sturz einer ungeheuren Bewegung. Ein ungeheures Schuldbewußtsein das sich nicht zu entsühnen weiß, greift zum Kultus, um in ihm diese Schuld nicht zu sühnen, sondern universal zu machen, dem Bewußtsein sie einzuhämmern und endlich und vor allem den <101> Gott selbst in diese Schuld einzubegreifen, um endlich ihn selbst an der Entsühnung zu interessieren.

mehr:
- Walter Benjamin: Kapitalismus als Religion ([Fragment], in: Gesammelte Schriften, Hrsg.: Rolf Tiedemann und Hermann Schweppenhäuser, 7 Bde, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1. Auflage, 1991, Bd. VI, S. 100–103., 690–691., Összehasonlító Irodalomtudományi Tanszék)
Die Freudsche Theorie gehört auch zur Priesterherrschaft von diesem Kult. Sie ist ganz kapitalistisch gedacht. Das Verdrängte, die sündige Vorstellung, ist aus tiefster, noch zu durchleuchtender Analogie das Kapital, welches die Hölle des Unbewußten verzinst.

Der Typus des kapitalistischen religiösen Denkens findet sich großartig in der Philosophie Nietzsches ausgesprochen. Der Gedanke des Übermenschen verlegt den apokalyptischen „Sprung“ nicht in die Umkehr, Sühne, Reinigung, Buße, sondern in die scheinbar stetige, in der letzten Spanne aber sprengende, diskontinuierliche Steigerung. Daher sind Steigerung und Entwicklung im Sinne des „non facit saltum“ unvereinbar. Der Übermensch ist der ohne Umkehr angelangte, der durch den Himmel durchgewachsne, historische Mensch. Diese Sprengung des Himmels durch gesteigerte Menschhaftigkeit, die religiös (auch für Nietzsche) Verschuldung ist und bleibt[,] hat Nietzsche pr<ä>judiziert. Und ähnlich Marx: der nicht umkehrende Kapitalismus <102> wird mit Zins und Zinseszins, als welche Funktion der Schuld (siehe die dämonische Zweideutigkeit dieses Begriffs) sind, Sozialismus.
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Kapitalismus ist eine Religion aus bloßem Kult, ohne Dogma. Der Kapitalismus hat sich – wie nicht allein im Calvinismus, sondern auch an den übrigen orthodoxen christlichen Richtungen zu erweisen sein muss, auf dem Christentum parasitär im Abendland entwickelt, dergestalt dass zuletzt im wesentlichen seine Geschichte die eines Parasiten, des Kapitalismus ist. […]

Die Sorgen: eine Geisteskrankheit, die der kapitalistischen Epoche eignet. Geistige (nicht materielle) Ausweglosigkeit in Armut, Vaganten- Bettel- Mönchtum. Ein Zustand der so ausweglos ist, ist verschuldend. Die »Sorgen« sind der Index dieses Schuldbewußtseins von Ausweglosigkeit. Die »Sorgen« entstehen in der Angst gemeinschaftmäßiger, nicht individuell-materieller Ausweglosigkeit.

Das Christentum zur Reformationzeit hat nicht das Aufkommen des Kapitalismus begünstigt, sondern es hat sich in den Kapitalismus umgewandelt.
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Kapitalismus als Religion ist ein Fragment des deutschen Philosophen Walter Benjamin aus dem Jahr 1921.[1] Der jüdische Marxist behandelt in seinem Fragment die Parallelen und Unterschiede zwischen Kapitalismus und Religion in der Moderne. [Kapitalismus als Religion, Wikipedia]
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Kapitalismus als Religion - Max Uthoff aktualisiert die Thesen Walter Benjamins (2015) [18:38]

Veröffentlicht am 23.09.2015
Kapitalismus als Religion - Max Uthoff aktualisiert die Thesen Walter Benjamins (2015) - Mehr Infos zum Thema: "Kapitalismus als Religion" - 

Volker Pispers über die Religion Kapitalismus - Bis neulich - 2015 [35:40]

Veröffentlicht am 15.05.2015
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siehe auch:
. Die Ideologie und ihre Kritik. Ein Problemaufriss mit einigen Leerstellen und vielen Fußnoten (Samit Khatib, Anthropological Materialism, 06.07.2010)
- Geld und Gott – Kapitalismus als Religion (Armin Stadler, Le Bohémien, 13.02.2014)
- Kapitalismus als Religion (Christoph Fleischmann, seine Homepage, erschienen in: Blätter für deutsche und internationale Politik 1 / 07, Seite 77-85)
- Aspekte der Kulturtheorie Adornos (Conne Island, 28.03.2007)

mein Kommentar:
daß Kapitalismus-kritische Überlegungen bei youtube fast nur in polit-Kabarett-Videos zu finden sind, spricht für sich: deutsches Dichen und Denken findet in Zeiten von TTIP und des Kriegs um die Deutungshoheit anscheinend nur noch im politischen Kabarett. (Und daß sich nach Georg Schramm jetzt auch Volker Pispers von der Bühne zurückzieht, spricht ebenfalls für sich.)

ich habe in der letzten Zeit immer stärker so ein "Leck-mich-am- Arsch-Gefühl". […] Nach über 30 Jahren satirischer Kritik an Gott und der Welt und was es sonst noch alles gibt, habe ich die Schnauze voll davon, mich zum hundertfünfzigsten mal mit all den Comic-Figuren auseinanderzusetzen, die sich tag-täglich dabei widersprechen, wenn sie die Welt kommentieren oder interpretieren.
[Weihnachts(D)App – Zum Abschied ein Festprogramm!, Dieter Thomas vom Frankfurter Fronttheater]
Quelle: Fronttheater
siehe auch:
- Kabarettist Dieter Thomas ist tot (Post, 06.05.2016)

Dienstag, 10. Mai 2016

»Die Pflicht jedes Christen ist es ein Revolutionär zu sein«

Che Guevara, der in Bolivien ermordete Revolutionär, sagte, „sobald die Christen es wagen, ein umfassendes revolutionäres Zeugnis abzulegen, wird die lateinamerikanische Revolution unbesiegbar sein. Denn bisher haben die Christen erlaubt, dass ihre Lehre durch die Reaktionäre instrumentalisiert wird." (1) Che sagt damit nicht, dass die Revolution von den Christen ausgehen wird, sondern, dass ihre Teilnahme entscheidend ist. Dieses Wort ist im Hinblick auf die starke religiöse Bindung der Mehrheit der LateinamerikanerInnen nicht nur eine realistische Einschätzung der Mobilisierungsmöglichkeiten, sondern Che drückt damit auch aus, dass die Christen eine ganz neue Dimension einbringen müssten, damit der revolutionäre Prozess gelingt. Der chilenische Befreiungstheologe Pablo Richard schließt seine Einleitung zum Buch „Los Cristianos y la Revolución“ mit einem Wort des kolumbianischen Priesters Camilo Torres und einem von Che: „Die Pflicht jedes Christen ist es ein Revolutionär zu sein“ (Camilo) und „die Pflicht jedes Revolutionärs ist es die Revolution zu machen“ (Che) (2).
Die lateinamerikanische Kirche diente seit der Eroberung des Kontinents durch Spanier und Portugiesen den Mächtigen und Unterdrückern, von wenigen Ausnahmen, wie es der Bischof Bartolomé de Las Casas war, abgesehen. Es war eine Kirche der Reichen, der Nachkommen der Europäer, die durch ihre Predigten und jenseitigen Strafandrohungen das System der Ausbeutung ideologisch abstützte. Erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden sich im Rahmen der gesellschaftlichen Veränderungen immer mehr Christen in den städtischen Zentren ihrer sozialen Verantwortung bewusst. Die Dominanz der feudalen Ordnung bröckelte langsam ab, eine Industriegesellschaft war im Entstehen. Diese Christen und Christinnen beriefen sich auf die Sozialenzykliken der Päpste, konnten sich aber nur schwer politisch artikulieren. Noch 1936 bedurfte es z.B. in Chile einer Klarstellung durch Rom, dass es den Katholiken erlaubt ist, auch die neue Partei der Christdemokraten zu wählen, nicht nur die Konservative Partei, die Partei der Großgrundbesitzer.

mehr:
- Befreiung und Theologie: Lateinamerikanische Christen auf dem Weg zur Freiheit (Herbert Berger, Homepage Peter Fleissner, Aufsichtsratmitglied der ICBSS, Datum unbekannt, PDF)

siehe auch:

- Zeitenwechsel: der aufhaltsame Aufstieg des Geldkapitals in der Geschichte (Heinz-Dieter Haustein, LIT-Verlag, Münster, 2011, GoogleBooks)
- «Dein Leben macht längst Sinn» (Interview mit Margot Käßmann, zeitzeichen, 21.12.2015)

Doku Che Guevara Geschichte Eines Rebellen [1:59:00]

Veröffentlicht am 11.08.2015
Doku Deutsch.

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Die Lehre vom Bodhisattva ist auch im Theravada-Buddhismus, der ältesten und einzigen noch existierenden Schule des Hinayana, bekannt. Der Theravada lehrt jedoch neben dem Erreichen des Bodhi mit Hilfe eines Bodhisattva vor allem das Erlangen der „Erleuchtung“, des „Erwachens“, durch eigenes Bemühen. Dieses Ideal des Arhat, des „Heiligen“, der die Überwindung des Kreislaufs der Reinkarnationen (siehe auch Samsara) aus eigenem Bemühen anstrebt, wird vom Mahayana nicht als vollständige Befreiung verstanden. Der einzige im Theravada bekannte Bodhisattva ist der kommende Buddha Maitreya.
 [Bodhisattva, Bodhisattvas im Theravada, Wikipedia]

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Der Tod war sein größter Sieg Che Guevaras letzter Kampf - Doku [43:33]

Veröffentlicht am 02.12.2015
Junge im Mädchenkörper - Der harte Weg eines 12-Jährigen | Transsexualität Dokumentation
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Titanic - 100 Jahre nach der Katastrophe - Doku/Dokumentation
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Illuminaten (Doku) Die geheime Weltverschwörung
300 Tage Allein auf einer Insel[DOKU Deutsch HD]
BBC Das Wunderwerk Mensch 3v4 Die Geburt des Lebens Dokumentation; BBC Exklusiv 3v4
Dokumentation - Bagger - Giganten der Baustelle
Doku Crystal Meth 2015 - Die schädlichste Droge der Welt [Dokumentation Meth]
Dokumentation - Fremdenlegion

Schnappschuss mit Che - Dokumentation [51:08]

Hochgeladen am 05.02.2011
Félix Rodríguez ist der Mann, der im Oktober 1967 Che Guevara in den Bergen Boliviens aufspürte, verhörte und dann erschießen ließ. Benigno war ein Kampfgefährte Che Guevaras, seine rechte Hand und sein MG-Schütze, er konnte Rodríguez seinerzeit entkommen. Nach seiner Flucht aus Bolivien gehörte Benigno einem kubanischen Killerkommando an, das weltweit auf den vermeintlichen Mörder Che Guevaras Jagd machte. Doch Rodríguez überlebte den Rachefeldzug. Dies ist die Geschichte eines Jägers und eines Gejagten, einer erbarmungslosen Feindschaft, aus der eine Freundschaft erwuchs. Denn nur von Rodríguez konnte Benigno die letzte Wahrheit erfahren: Warum hat sein Idol Che sich an jenem 8. Oktober 1967 ergeben, hat er um sein Leben gebettelt, was geschah in seinen letzten Stunden, die er alleine mit seinem Jäger Rodríguez in der Dorfschule von La Higuera verbrachte...?

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Der zur Verwirklichung des Sammasambuddha führende Weg ist (nach ursprünglicher Lehre) der Weg des Bodhisattva. [Buddha, Drei Arten von Buddhas, Samyaksambuddha, Wikipedia]
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Erzbischof Oscar Romero, Teil 1/3 [9:30]

Hochgeladen am 25.07.2010
Oscar Romero, Erzbischof von San Salvador, war einer der prominentesten Kritiker des Militär-Regimes in El Salvador. Heuer sind es 30 Jahre, dass er am Altar ermordet wurde. Romero und andere kirchlich, politisch oder gewerkschaftlich organisierte Menschen wurden Opfer der Todesschwadronen in dem kleinen mittelamerikanischen Land mit den großen sozialen Unterschieden. Die sozialen Probleme sind nach dem Ende von Militärregime und Bürgerkrieg immer noch groß, ebenso die Kluft zwischen Arm und Reich. Doch die Menschen El Salvadors - 60 Prozent von ihnen gehören der römisch-katholischen Kirche an - leben zu einem Großteil aus der Hoffnung, die sie mit dem Tod - und, vor allem wie sie glauben, der Auferstehung - Oscar Romeros verbinden.

Gestaltung: Maria Katharina Moser

‚Dieser Papst praktiziert die Befreiungstheologie' [6:17]

Veröffentlicht am 24.06.2014
Er ist Dichter, suspendierter katholischer Priester, Revolutionär und einer der berühmtesten Vertreter der Theologie der Befreiung: Ernesto Cardenal. Der 89-jährige Nicaraguaner wird am 25. Juni 2014 für sein Lebenswerk mit dem Theodor-Wanner-Preis des Stuttgarter Instituts für Auslandsbeziehungen ausgezeichnet. Im Interview mit dem Internetportal Weltkirche spricht er über die Befreiungstheologie, Papst Franziskus und den Seligsprechungsprozess von Oscar Romero.

Weitere Informationen zur Theologie der Befreiung finden Sie auf dem Internetportal Weltkirche.

Ernesto Cardenal: Revolutionär und Dichter | Journal Interview [12:07]

Veröffentlicht am 17.08.2014
Ernesto Cardenal Martínez, geboren 1925 in Granada, ist ein nicaraguanischer Politiker und Dichter. Er ist einer der bekanntesten Vertreter der Befreiungstheologie. .Im Gespräch mit der DW spricht er über Glaube, Politik und die Kraft der Poesie.

Obama zu TTIP und TPP: "Die Welt sollte nach Amerikas Regeln spielen" [6:46]

Veröffentlicht am 03.05.2016
Nach den Leaks von Greenpeace hat die Diskussion um TTIP und dessen transpazifischen Bruder TPP erneut Fahrt aufgenommen. In einem Gastbeitrag in der Washington Post verteidigt US-Präsident Barack Obama die geplanten Abkommen und fordert offen, dass sich die Welt nach Regeln richten soll, die die USA bestimmen. Doch da die Verhandlungen im Geheimen stattfinden, weiß niemand so wirklich, was das bedeutet. Jorgo Riss, Direktor von Greenpeace kritisiert die negativen Auswirkungen von TTIP auf den Umwelt- und Verbraucherschutz. Auf die Europäische Union übt Washington massiven Druck aus, so Riss. Europaweit fluten derweil Bürger die sozialen Medien mit ablehnenden Kommentaren zu TTIP. Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

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RT Deutsch nimmt die Herausforderung an, die etablierte deutsche Medienlandschaft aufzurütteln und mit einer alternativen Berichterstattung etablierte Meinungen zu hinterfragen. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird. RT - Der fehlende Part.
»Ich denke, dass für die heutige Welt das monopolare Modell nicht nur ungeeignet, sondern überhaupt unmöglich ist. Nur nicht, weil für eine Einzel-Führerschaft in der heutigen, gerade in der heutigen, Welt weder die militärpolitischen, noch die ökonomischen Ressourcen ausreichen. Aber was noch wichtiger ist – das Modell selbst erweist sich als nicht praktikabel, weil es selbst keine Basis hat und nicht die sittlich-moralische Basis der modernen Zivilisation sein kann.« [aus der Rede Putins vor der Münchner Sicherheitskonferenz, Februar 2007]
Through an interpreter, one of his soldiers asked one of the Americans if he believed in God. The American shook his head no and said he didn’t. Overhearing the conversation, Hasanzada quickly ordered the interpreter not to respond. But it was no use: the Afghan soldier had seen the American’s body language and understood. “My soldier got very upset, quit the army within days, and gave his salary to poor local people,” says Hasanzada. “At least he didn’t react with his Kalashnikov.” (aus Afghanistan: ‘Green on Blue’ Killings Explained, Sami Yousafzai, Newsweek, 27.08.2012)
zum letzten Zitat siehe:
- Ein kurzer Kommentar zu fast allem (Post, 09.10.2014)
- Eisenhowers Warnung (Post, 13.09.2005)

Bob Dylan - Masters of War - lyrics [5:56]   Übersetzung   Interpretation (Words in the Bucket, 27.02.2015)   “Masters of War”; the meaning of the music and the lyrics (Tony Attwood, 18.08.2014, sehr empfohlen)


Veröffentlicht am 04.11.2013
via YouTube Capture


zu dem Lied siehe auch:
Heute vor 20 Jahren – Bob Dylans versteckte Botschaft bei der Grammy-Verleihung (20.02.2011, aktualisiert am 12.12.2015 – Masters of WarBlowin’ in the Wind