Sonntag, 14. August 2016

Sport, Staats-Doping und zweierlei Maß

Pfiffe gegen russische Sportler in Rio {2:09}

Veröffentlicht am 11.08.2016
Die russischen Sportler haben es bei den Olympischen Sommerspielen in Rio nicht leicht. Vom Publikum werden sie oft ausgepfiffen oder ausgebuht. 

Seit der Aufdeckung des russischen Dopingsystems stehen alle unter Generalverdacht, selbst jene, die die Erlaubnis bekommen haben zu starten.

Im "russischen Haus in Rio":http://www.n-tv.de/sport/Kein-Russe-d... klagen die Wettkämpfer und die Gäste, dass die gesamte russische Delegation an den Pranger gestellt würde. Die ehemalig…
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Geheimsache Doping: Die Doping Drahtzieher der Leichtathletik [Doku deutsch] {33:31}

Veröffentlicht am 10.06.2014
Doku von Hajo Seppelt und Robert Kempe über Doping in der Leichtathletik

Geheimsache Doping Im Schattenreich der Leichtathletik {55:46}

Veröffentlicht am 05.08.2015
Eine beklemmende Reportage über Doping in der Leichtathletik, aufgezeigt insbesondere am Beispiel der Länder Russland und Kenia. Weitere Informationen hier: http://www.forum-baclofen.com/off-top...

W.W.Putin und eine Russische Olympia Sportlerin zu den Doping Vorwürfen! {8:36}

Veröffentlicht am 29.07.2016
Eine bewegende Rede einer gesperrten Olympia Sportlerin aus Russland. Sie bricht kurz in Tränen aus weil Ihr Lebenstraum worauf Profi Sportler hin trainieren und schwer dran arbeiten, wurde Ihr durch grobe Willkür zerstört! Wir finden die Russlandhetze muss ein Ende haben!!!

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Doping in der Bundesrepublik Deutschland in verschiedenen Sport-Wettkampfdisziplinen wurde seit 1970 bis circa 1990 systematisch von dem dem Bundesinnenministerium untergeordneten Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) unterstützt. Die Aufarbeitung der westdeutschen Doping-Geschichte begann mit einer 2013 veröffentlichten Studie der Humboldt-Universität Berlin.
Studie
Im August 2013 veröffentlichte die Forschergruppe der Berliner Humboldt-Universität die Ergebnisse ihrer Arbeit mit dem Titel Doping in Deutschland von 1950 bis heute aus historisch-soziologischer Sicht im Kontext ethischer Legitimation. Schon zwei Jahre zuvor veröffentlichte die Arbeitsgruppe um Giselher Spitzer wesentliche Fakten zum Doping in der BRD und sprach von „staatlich subventionierten Anabolika-Forschungen“.In der Studie wurde deutlich dargestellt, dass systematisches Doping in der Bundesrepublik mit der Gründung des Bundesinstituts für Sportwissenschaft 1970 begann. Das BISp untersteht bis heute dem Bundesinnenministerium. In der Studie wurden über 516 Forschungsvorhaben des BISp aufgelistet, die sich auf leistungsfördernde Substanzen beziehen. Laut der Studie wussten etliche damals aktive Politiker von Doping und duldeten es zumindest, während Kritiker kaltgestellt worden seien. In der Studie hatten sich die Forscher auf interne handschriftliche Notizen aus dem BISp und Zeitzeugenberichte gestützt. Medien recherchierten allerdings aufgrund der Hinweise im Bundesarchiv auch offizielle Dokumente, die eine Förderung des Dopings belegen.Der Abschlussbericht der Berliner Gruppe wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) 2008 initiiert und vom BISp mit rund 525.000 Euro bezuschusst. Die Arbeit wurde zunächst nicht veröffentlicht. Dafür hatte BISp und DOSB Datenschutzbedenken als Grund genannt. Laut Bundesinnenministerium wurden datenschutzrechtlichen Bedenken mittlerweile ausgeräumt.Die Studie behandelt jedoch nicht die wesentlichen Probleme des Dopings nach 1989, obwohl es einer früheren Forschungsgruppe um Giselher Spitzer zu verdanken war, über das zentrale Doping in der DDR wichtige Details erfahren zu haben. Während die Finanzierung vor allem beim Innenministerium angesiedelt war, war die Umsetzung des Zusammenschlusses der Ost- und West-Praxis weitgehend Angelegenheit des DOSBs, der Fachverbände und ihrer Trainer. Arnd Krüger hat diese Entwicklung in einen größeren historischen Zusammenhang gestellt[1] und bezieht sich dabei auf Kimura, die das halbherzige Vorgehen der Verbände damit erklärt, dass sie nach Wegfallen der Amateurbestimmungen (1981) nach anderen Möglichkeiten gesucht haben, einen entsprechenden Anteil an den von den Spitzensportlern generierten Mehrwert für sich zu akquirieren.[2]
Akteure
Die Dopingforschung war bei den Freiburger Sportmedizinern Joseph Keul und Armin Klümper konzentriert.[3] Nach und nach tauchten Einzelheiten und Beweise auf; so hatten die Main-Post und die Märkische Oderzeitung berichtet, dass das BISp vor den Olympischen Spielen 1972 in München Versuche zur leistungsfördernden Wirkung von Anabolika in Freiburg bezuschusst habe. Zudem habe es auch mit Steuergeldern unterstützte Forschungen mit 15 Versuchspersonen zur Wirkung von Insulin und Somatropin (Wachstumshormonen) gegeben. Dies geht aus Akten des Bundesarchivs Koblenz hervor.Die Rolle des langjährigen NOK-Vorsitzenden Willi Daume ist dabei ebenfalls umstritten.Im Frühjahr 2015 kochten in Freiburg vorab veröffentlichte Ergebnisse einer Untersuchungskommission unter dem Vorsitz von Letizia Paoli die Geschehnisse um Armin Klümper und Josef Keil, systematisches Doping im deutschen Fußball und vielen anderen Sportarten hoch.[4]
Olympische Sommerspiele in Montreal
Die Olympischen Sommerspiele 1976 stellten eine Zäsur im westdeutschen Doping-Einsatz dar. In Montreal kam es zum massiven Einsatz von Dopingmitteln. Dabei standen in der Leichtathletik Anabolika ganz oben auf der Liste der verabreichten Mittel.[5] Die Süddeutsche Zeitung recherchierte, dass westdeutschen Schwimmer in Montreal mit „aufgeblasenen Eingeweiden antreten sollten“. Erkenntnisse, ob die sogenannte „Aktion Luftklistier“ funktioniert hat und weitere Details vermutet die Zeitung im DSV-Archiv.[6]In diesem Zusammenhang wurden auch Vorwürfe laut, nach denen es auch systematische Verabreichung verbotener Substanzen an Minderjährige gegeben haben soll. [Doping in der Bundesrepublik Deutschland, Wikipedia, abgerufen am 17.08.2016]
Beachte auch den Link zu: Arnd Krüger: Olympische Spiele als Mittel der Politik (S. 35 -54, bes. S. S. 46f.), in: Eike Emrich, Martin-Peter Büch, Werner Pitsch (Herausg.): Olympische Spiele - noch zeitgemäß? Werte, Ziele, Wirklichkeit in multidisziplinärer Betrachtung. Saarbrücken: Universitätsverlag des Saarlandes 2013, ISBN 978-3-86223-108-9http://universaar.uni-saarland.de/monographien/volltexte/2014/112/pdf/Olympische_Spiele.pdf] [Doping in der Bundesrepublik Deutschland, Wikipedia, abgerufen am 14.08.2016]
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 Vergleiche auch den zitierten Wikipedia-Text mit dem aktuellen Text!

Der Wikipedia-Artikel »Doping« (abgerufen am 03.05.2017) unterscheidet zwischen einer sportrechtlichen, einer sportpädagogischen und einer medizinethischen Definition. Im inzwischen eingearbeiteten Abschnitt »Gutachten zu Herbert Reindell« im Wikipedia-Artikel »Doping in der Bundesrapublik Detuschland« erfährt der interessierte Wikipedia-Leser:
Im Gutachten zu Herbert Reindell (Singler & Treutlein 2014) wurden einige bis dahin kursierende Vorstellungen, dass das universitäre Dopingproblem in Freiburg auf Herbert Reindell und in die 1950er Jahre zurückzuführen sei, als unbeweisbar und äußerst unwahrscheinlich zurückgewiesen. Zudem wurde herausgearbeitet, dass eine Gleichsetzung von Doping und Forschung zur pharmakologischen Leistungssteigerung, die es schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab und aus Gründen der Dopingbekämpfung auch heute noch stattfindet, nicht zielführend sei. Auch sei beweisbar, dass nicht die Politik das Thema Forschung zur pharmakologischen Leistungssteigerung an die Sportmedizin zum Zweck der Verbesserung der bundesdeutschen Medaillenbilanz herangetragen habe, sondern die Sportmediziner selbst diesen Forschungsschwerpunkt für sich definierte. Gleichwohl sei das Missbrauchspotential solcher Forschung evident. Aufgezeigt wurde auch, dass das Thema pharmakologische Leistungsbeeinflussung die ganzen 1960er Jahre über in Köln bei Professor Wildor Hollmann eine wichtige Rolle spielte. Reindell könne zwar in der Dopingfrage nicht als völlig unbelastet gelten, da er in den 1970er Jahren seine ursprünglich strikt ablehnende Dopinghaltung in öffentlichen Stellungnahmen vorübergehend aufweichte. Das systematische Doping in Westdeutschland lasse sich aber nicht auf Reindell zurückführen, sondern auf dessen sportmedizinischen Nachfolger Keul und insbesondere Klümper. [Hervorhebung von mir]
Mein Kommentar: 
Damit haben wir die Angelegenheit sprachlich bereinigt!
Kein Einfluß der Politik, Aufgabenstellung durch die Sportmediziner selber, Nicht-Zielführendes kann künftig unbeachtet bleiben, und Ethik (siehe die Doping-Definitionen) kann man weglassen, weil nicht mehr aktuell.


Dopen [engl. to dope, ,künstlich anreizen’], Doping, die unerlaubte Verwendung von Erregungsmittteln (Coffein, Heroin u.a. ) im Sport, bes. bei Rennpferden, um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Das D. kann durch chem. Untersuchung im Speichel, Schweiß, Blut und Harn der Tiere nachgewiesen werden. [Brockhaus, Ausgabe 1953]
da wir gerade beim Brockhaus sind:
Doppelte Moral, die Anwendung eines doppelten ethischen Maßtabes für die gleichen Handlungen, je nachdem, von wem oder in welchem Lebensbereich sie begangen werden (z. B. Künstler – ,Bürger’; Staatspolitik – Privatleben). Sie wird von der christl. Ethik abgelehnt, in der philosph. Ethik z. B. für die Befreiung der ,Staatsräson’ von den Forderungen der Indidualmoral nicht selten verteten.)  [Brockhaus, Ausgabe 1953]
mein Kommentar: 
Wie gut, daß wir das Wikipedium haben! 
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Podiumsdiskussion "Dopingrepublik Deutschland: [2:02:03]

Veröffentlicht am 24.01.2014
Nach dem Verlust der Legitimation - Ist ein neuer Sport möglich?"

Anno Hecker, Sport-Redaktionsleiter F.A.Z.
Manfred von Richthofen, Ehrenpräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB)
Viola von Cramon, Sportpolitikerin Bündnis90/Die Grünen
Claus Tuchscherer, DDR-Olympiateilnehmer, österreichischer Staatsbürger
Robert Prohl, Sportpädagoge, Universität Frankfurt am Main
Moderation: Astrid Rawohl, Ressortleiterin Sport, Deutschlandfunk

zum Forschungsprojekt „Doping in Deutschland von 1950 bis heute aus historisch-soziologischer Sicht im Kontext ethischer Legitimation“ siehe:
- Doping – BRD: Aufarbeitung der westdeutschen Doping-Vergangenheit (Cycling4Fans, Gazzetta-Forum, mit vielen Links)
Zitat:
Insgesamt kann gesichert angenommen werden, dass der Kreis der Mitwisser groß war: Im Sport waren dies die Spitzen im DSB und NOK, der BA-L, das BISp und über die Anwesenheit der BMI-Vertreter letztlich auch die Fachaufsicht. Dabei koordinierte das BISp Forschungen mit Anabolika, Testosteron und anderen für Dopingzwecke geeigneten bzw. als geeignet eingeschätzten Substanzen. Diesem Prozess der sportmedizinischen Zweckforschung mit verbotenen Stoffen kann aufgrund des langen Zeitraums, in dem das Berliner Teilprojekt das Zusammenwirken von BISp und Sportmedizin rekonstruieren konnte, systemischer Charakter zugeschrieben werden:
■ Eine kleine Gruppe von Sportmedizinern stellte das Knowhow für Doping in Deutschland bereit. Den Projektanträgen, deren Forschung nicht auf Dopinginhalte zielte, wurden nur wenig Chancen auf Genehmigung gelassen. Aus kritischer historischer Sicht liegt es nahe, die so etablierte „Zweckforschung“ mit verbotenen Substanzen wesentlich als verdeckte Dopingforschung zu deuten.
■ Von der Berliner Projektgruppe wird dies angesichts der ausgewerteten Faktenlage zum damals verfügbaren Wissen über Gefahren hinsichtlich der Verwendung (verbotener) leistungssteigernder Mittel als systemisches Doping gewertet. 
[Zusammenfassende Darstellung zum Projekt„Doping in Deutschland von 1950 bis heute aus historisch-soziologischer Sicht im Kontext ethischer Legitimation“, gefördert mit Forschungsmitteln des Bundesinstituts für Sportwissenschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags, FKZ: 2509BI1904, gefunden bei Gazzetta-Forum, Cycling4Fans, PDF, Hervorhebungen von mir]
mein Kommentar:
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen! 

Werden Olympia-Athleten in Russland systematisch gedopt? Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat ein Ermittlerteam zusammengestellt, das genau das prüfen soll. Auch die US-Justiz soll schon ermitteln. Damit wächst der Druck auf Russland, dem eine Sperre für die Spiele in Rio droht.
Gut elf Wochen vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro nimmt der Druck auf Russland wegen des Verdachts auf Staatsdoping enorm zu. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA haben Ermittlungen eingeleitet, um den Vorwürfen auf den Grund zu gehen. Auch die US-Justiz ist an dem Fall dran, wie die "New York Times" berichtet. Im schlimmsten Fall droht Russland der Ausschluss von Spielen in Rio.

IOC-Präsident Thomas Bach hält einen solchen Ausschluss angesichts der schweren Vorwürfe gegen Russland bei den Winterspielen 2014 in Sotschi für möglich. "Die Teilnahme der russischen Athleten an den Olympischen Spielen in Rio 2016 hängt auch stark von den Ergebnissen der WADA-Untersuchung ab", schrieb er in einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

mehr:
- Olympia: US-Justiz schaltet sich in Doping-Ermittlungen gegen Russland ein (Badische Zeitung, 19.05.2016)
- Vorwürfe des Staatsdopings Russland droht Olympia-Aus für Rio (ARD Sportschau, 18.05.2016)
- Russisches Staatsdoping schockiert die Sportwelt (mit einem Kommentar von Olaf Kupfer, Westdeutsche Zeitung, 08.07.2016)
- Die Scheinheiligkeit der Aufregung über Doping (Freeman, AllesSchallundRauch, 09.08.2016)
mein Kommentar:
Kurz vor den Olympischen Spielen ist die Sportwelt also geschockt! War die Sportwelt 2013 (Systematisches Staats-Doping in Westdeutschland) nicht geschockt? Wieso nicht?

siehe dazu auch:
- Humboldt-Universität: Studie enthüllt systematisches Doping in der BRD (SPON, 03.08.2013)
- Sport – Studie: Systematisches Staats-Doping in Westdeutschland (Welt, 03.08.2013)
- Bericht der Humboldt-Universität Berlin: Wie die Bundesrepublik jahrelang Doping förderte (Johannes Aumüller, Boris Herrmann, René Hofmann, Thomas Kistner, Süddeutsche Zeitung, 03.08.2013)
- Wie weit reichte das Doping-System in der BRD? (Christian Aichner, Web.de, 04.08.2013)
Doping in der Bundesrepublik - Ministerium gelassen (N24, 04.08.2013)
- Kommentar zum Doping in Deutschland – Der Athlet als Medaillenknecht (Friedhelm Teufel, Tagesspiegel, 07.08.2013)
- Doping in Ost und West : Deutschland, einig Dopingland? (Oliver Fritsch, ZON, 14.08.2013)
- Doping-Affäre: Wie steht’s um den Aufklärungswillen der Uni Freiburg? (Badische Zeitung, 15.04.2015)

Die Dopingspirale - Arte Doku 2016 [HD] {1:29:37}

Veröffentlicht am 15.06.2016
Ob im Fußball, in der Leichtathletik, im Tennis oder im Radsport: Fast jede Woche kommt irgendwo ein neuer Dopingskandal ans Licht. Dass in allen Disziplinen im Spitzen- wie im Breitensport gedopt wird, ist ein offenes Geheimnis. Doch was sich hinter den Kulissen der Dopingindustrie abspielt, bleibt verborgen. Welche verbotenen Substanzen werden derzeit bevorzugt verabreicht? Und wer bezahlt sie? Kann man noch an den "sauberen" Sport glauben?

In Vorfeld der Fußball-EM 2016 und der Olympischen Spiele in Rio gewährt die Dokumentation Einblicke in das Kräfteverhältnis zwischen den Anti-Doping-Agenturen und der Welt des Sports: Sporthersteller wie Nike sponsern gedopte Athleten, Sportverbände machen sich zu Komplizen oder sind korrupt, wie der Leichtathletik-Weltverband IAAF. Die Organisatoren großer Sportereignisse und die ausrichtenden Staaten verurteilen zwar jeglichen Verstoß gegen die Fairness, haben letztlich aber selbst wenig Interesse an allzu effektiven Dopingkontrollen, denn das würde dem Image der Sportwettkämpfe schaden und ihren Marktwert schmälern.

Wie sollte es ausgerechnet der Sportwelt gelingen, den selbst miterzeugten Dopingsumpf trockenzulegen? Die Verfechter des "sauberen" Sports scheinen auf verlorenem Posten zu kämpfen. Die Dokumentation, die in acht Ländern gedreht wurde, lässt Athleten zu Wort kommen, die selbst gedopt haben oder sauber geblieben sind, sich vom Doping losgesagt haben oder gesperrt wurden. Sie befragt Anti-Doping-Beauftragte, denen die Betrüger häufig genug einen Schritt voraus sind, und begleitet zwei mutige Whistleblower, die sich mit ihren Enthüllungen über das systematische Doping im russischen Spitzensport in Lebensgefahr gebracht haben: die Läuferin Julia Stepanowa und ihr Mann Witali Stepanow.

Doping: staatl. finanzierte Forschung, vernichtete Unterlagen - Keul, Daume, Schäuble [7:51]

Veröffentlicht am 04.12.2014
Frontal 21 vom 06.August 2013 über die Studie "Doping in Deutschland" mit Hansjörg Kofink, Manfred von Richthofen, Giselher Spitzer, Werner Franke, Peter-Michale Kolbe und anderen

Doping - Perikles Simon: "Es ist erstaunlich, dass ich da nicht drüber reden darf!" [11:31]

Veröffentlicht am 04.12.2014
Prof. Dr. Perikles Simon über Doping im Hochleistungssport -Sportstudio vom 20.07.2013 über zurückgehaltene Daten der IAAF

Bildschirmphoto aus obigem Video

Der Ben Johnson - Skandal [29:43]

Veröffentlicht am 15.08.2013
9,79 Sekunden über 100m! Zuschauer, Reporter und Fernsehkommentatoren aus aller Welt trauen ihren Augen nicht, als der muskelbepackte Kanadier Ben Johnson am 24. September 1988 bei den Olympischen Spielen in Seoul in Weltrekordzeit zum Olympiasieg sprintet. Johnsons großer Rivale Carl Lewis aus den USA hat das Nachsehen - bis zwei Tage später die Bombe platzt: Johnson war gedopt. Nach diesem "Urknall des Dopings" muss der damals 26-Jährige seine Goldmedaille wieder abgeben und verlässt fluchtartig die südkoreanische Hauptstadt. Verfolgt von Reportern und Kamerateams. 

Johnson streitet zunächst alles ab, gibt im Untersuchungsausschuss unter dem Vorsitz des Richters Charles Dubin aber später zu, sich auf Anregung seines Trainers Charlie Francis und mithilfe des Arztes Dr. Jamie Astaphan systematisch mit Anabolika gedopt zu haben. "Charlie der Chemiker" und der karibische "Voodoo-Arzt" Dr. Astaphan haben dabei auf deutsches Know-How gesetzt. Das Motto lautete: "Wer nichts nimmt, gewinnt nichts!"

25 Jahre später ist klar: Ben Johnson ist definitiv schuldig, war aber bei weitem nicht der einzige Sprinter im 100m-Finale von Seoul, der in seiner Laufbahn mit verbotenen Mitteln gearbeitet hat. Was bis heute nur absolute Insider wissen: Sechs der acht Finalisten von Seoul wurden in ihrer Karriere entweder positiv getestet oder wegen der Beschaffung und Weitergabe von Dopingsubstanzen gesperrt. Auch "King Carl" Lewis. Der US-Amerikaner spielt eine weitere, spannende Rolle in diesem realen Sport-Thriller: Ben Johnson glaubt bis heute an Sabotage. Seine positive Dopingprobe soll in Seoul von einem Handlanger aus dem Lewis-Clan herbeigeführt worden sein. Zwar habe er gedopt, aber das Mittel, das in seinem Urin nachgewiesen wurde, habe er nie genommen.

Was extrem abwegig klingt, scheint aber tatsächlich möglich zu sein. Johnson ist es mit 51 Jahren leid, immer noch als praktisch einziger Sünder in einem dreckigen Geschäft dazustehen und kritisiert die Verlogenheit der Sportwelt und der Gesellschaft insgesamt: "Es gibt viele Menschen, die Dinge tun, die nicht öffentlich werden. Niemand sagt vor einer Kamera: 'Ich betrüge bei den Steuern oder ich betrüge meine Frau.' Das alles passiert, aber diese Menschen sieht man nicht. Mich sollte also niemand verurteilen für das, was ich getan habe oder tue." Was nach kindlichem Trotz oder mangelndem Verantwortungsbewusstsein klingt, gibt dennoch interessante Einblicke in die Scheinheiligkeit des "Showgeschäfts" Spitzensport.

Ein Vierteljahrhundert nach dem bis dahin spektakulärsten Dopingfall der Geschichte hat Reporter Tim Tonder den gefallenen Helden von Seoul zum ersten, ausführlichen Interview im deutschen Fernsehen seit 1988 getroffen und eine hochspannende Dokumentation zusammengestellt.

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Als Goldman-Dilemma (engl. Goldman dilemma oder auch Goldman’s dilemma) werden Erkenntnisse einer Studie des US-amerikanischen Arztes und Publizisten Bob Goldman bezeichnet, die ergab, dass rund 50 % der Hochleistungssportler bereit wären, innerhalb von fünf Jahren zu sterben, wenn ihnen die Einnahme einer Droge den Gewinn einer olympischen Goldmedaille sichern würde. Goldman führte entsprechende Umfragen erstmals 1982 durch und wiederholte sie im Abstand von jeweils zwei Jahren bis Mitte der 1990er-Jahre. Die Ergebnisse waren immer ähnlich.[1] 2009 ergab eine ergänzende Studie australischer Sportmediziner, die im British Journal of Sports Medicine erschien, dass im Kontrast dazu nur etwa 1 % der Gesamtbevölkerung einen solchen Preis für herausragenden beruflichen Erfolg zu zahlen bereit wäre. Die Wissenschaftler schlussfolgerten, dass sich die Geisteshaltung von Leistungssportlern in Bezug auf das Erringen von Erfolgen signifikant von großen Teilen der restlichen Bevölkerung unterscheide.[2]
Das Goldman-Dilemma gilt als sportsoziologisch gut belegt und spielt vor allem in der Dopingforschung eine wichtige Rolle, insbesondere wird es häufig in Bezug auf Gendoping zitiert, das große Wirkung erzielen, jedoch massive Nebenwirkungen zur Folge haben kann.[3][4] [Goldman-Dilemma, Wikipedia, abgerufen am 14.08.2016]
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Jens Voigt, Ex-Stundenweltrekordler, zu Doping im Radsport- aktuelles Sportstudio Interview KMH 2007 [13:03]

Veröffentlicht am 18.09.2014
Stundenweltrekordler Jens Voigt im Interview mit Katrin Müller-Hohenstein im aktuellen Sportstudio im ZDF am 12.05.2007, u.a. zu Bjarne Riis, dazu Bemerkungen vom ehemaligen Tour-Arzt Jean-Pierre de Mondenard und Danilo Hondo, Radprofi

Tyler Hamilton im Aktuellen Sportstudio über Doping und Lance Armstrong [42:10]

Veröffentlicht am 25.11.2012
Tyler Hamilton war am 24.11.2012 zu Gast im Aktuellen Sportstudio und sprach über Doping, Lance Armstrong und die Tour de France

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Im Mai 2011 gestand er in einem amerikanischen TV-Interview langjähriges Doping. Dabei äußerte er auch schwere Doping-Anschuldigungen gegen Lance Armstrong. Armstrong habe bei der Tour de France 1999, 2000 und 2001 das Blutdopingmittel EPO verwendet. "Ich sah EPO in seinem Kühlschrank. Ich sah mehr als einmal, wie er es sich gespritzt hat", erklärte Hamilton. Im Zuge seiner Beichte gab er auch seine 2004 im Olympischen Zeitfahren gewonnene Goldmedaille zurück.[8] Die Beschuldigungen gegen Armstrong und sein Team wiederholte er in seinem Buch The Secret Race: Inside the Hidden World of the Tour de France: Doping, Cover-ups, and Winning at All Costs.[9] Hamilton war einer der Kronzeugen gegen Armstrong im Dopingverfahren der USADA.[10][11] Er belastete auch Bjarne Riis, der in den Jahren 2002 und 2003 sein Teammanager beim Team CSC war. Riis habe ihn mit dem mittlerweile durch den Dopingskandal Fuentes bekannt gewordenen spanischen Mediziner Eufemiano Fuentes zusammengebracht und von dessen Dopingprogramm gewusst.[12]
Im August 2012 beschloss das Internationale Olympische Komitee (IOC), Tyler Hamilton den Olympiasieg im Zeitfahren von Athen 2004 offiziell abzuerkennen,[13] nachdem Hamilton als Kronzeuge in den Dopingermittlungen gegen Lance Armstrong selbst Doping gestand und gegenüber dem IOC erklärte, dass er seine Goldmedaille zurückgeben wolle.[14][15] [Tyler Hamilton, Doping und Karriereende, Wikipedia]
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Obwohl mehrere Fahrer von Voigts Team CSC des jahrelangen Dopings überführt wurden, erklärte Voigt, dass er nie etwas vom Doping im Team bemerkt habe. Tyler Hamilton warf Voigt daraufhin im Herbst 2012 vor, ihm bei der Dopingaufklärung in den Rücken zu fallen, und sagte, Voigts Erklärung sei das Lächerlichste, was er in seinem Leben gelesen habe.[16] [Jens Voigt, Diskussion über Doping, Wikipedia]
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kurzes Zwischenspiel: Lance Armstrong
04.06.1999 Tour de France: Erster Dopingverdacht gegen ARMSTRONG: Nach der ersten Etappe der Tour de France 1999 wird im Urin von ARMSTRONG ein geringer Anstieg von Cortecoiden nachgewiesen. In einer Erklärung des Weltradsportverbands UCI heißt es, dass ARMSTRONG die Salbe Cemalyt verwendet habe, um eine allergische Hautkrankheit zu behandeln. Es sei auszuschließen, dass sie systematisch benutzt werde. Der Wirkstoff ist meldepflichtig und darf nur bei ärztlich bestätigter Indikation im Rennen verwendet werden
Im gleichen Jahr gewinnt er zum ersten Mal die Tour de France . Sechs weitere Siege folgen in den kommenden Jahren 
[…] 
Tour de France 2000: 1. bis 23. Juli: Während der Tour de France 2000 kommt es zu einem Zwischenfall: Teammitglieder werden dabei gefilmt, wie sie Müllsäcke entsorgen. Darin wurden leere Packungen und Kanülen mit resten von Actovegin, einem Mittel zur Förderung des Sauerstoffs im Blut, gefunden. Die französische Justiz beginnt zu ermitteln. Nach Aussage des Teammanagers seien die Mittel für Betreuer, die unter Diabetes leiden. ARMSTRONG stellt sich dumm und tut so, als ob er das Mittel nicht kenne. Die Ermittlungen werden nach zwei Jahren eingestellt  
[…] 
02.06.2004: Das Buch „L.A. Confidential“ von David WALSH und Pierre BALLESTER erscheint unmittelbar vor der Tour de France 2004. Darin erheben die beiden Journalisten schwere Doping-Vorwürfe gegen ARMSTRONG. Dabei dienen auch die ANDREU's als Quelle und die Szene aus dem Krankenhaus vom 27.10.1996 wird beschrieben  
 Im Mai [2006] wird ARMSTRONG von einer von der UCI eingesetzten Kommission von den positiven Proben 1999 freigesprochen. Die WADA nennt den UCI-Bericht "fast schon lächerlich".
[…]
17.03.2009: Seit Ankündigung seines Comebacks unterliegt ARMSTRONG auch wieder Dopingtests. Am 17. März 2009 will ein Kontrolleur der französischen Anti-Doping-Agentur Proben von Urin, Blut, Nägeln und Haaren nehmen. ARMSTRONG lässt ihn 20 Minuten vor dem Haus warten. Ein Regelverstoß, denn der Kontrolleur müsste ARMSTRONG beaufsichtigen. Konsequenzen hat dies keine  
30.04.2010: Der Radprofi und ehemalige Teamkollege ARMSTRONG’s, Floyd LANDIS wird zum Whistleblower . Er schreibt eine E-Mail an Steve JOHNSON, den Präsidenten der USA Cycling.   
In der Mail gesteht LANDIS Dopingmittel während fast seiner gesamten Karriere genommen zu haben. Außerdem beschuldigt er viele weitere Fahrer und Offizielle ebenfalls gedopt zu haben bzw. daran beteiligt gewesen zu sein, u.a. auch
Lance ARMSTRONG
Levi LEIPHEIMER
Dave ZABRISKIE
und den langjährigen Trainer Johan BRUYNEEL 
[Lance Armstrong - Chronologie einer erfolgreichen BetrugsstrategieDokZentrum ansTageslicht.de, 20.07.2015, abgerufen am 14.08.2016] 
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Über Doping in Kenia wird seit mehreren Jahren immer wieder berichtet:
Doping: Neue Anschuldigungen gegen Kenia (Post, 25.08.2015)
siehe auch:
- Betrug bei Dopingkontrolle: Kenianischer Leichtathletiktrainer pinkelt für Läufer (SPON, 12.08.2016)

eben gerade hat Jemima Sumgong den Frauenmarathon gewonnen!
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Nach einer Babypause siegte sie 2011 beim Castellón-Marathon. 2012 stellte sie einen Streckenrekord beim Lago-Maggiore-Halbmarathon auf und wurde Zweite beim Boston-Marathon. Dort war ihr Dopingtest positiv auf das Kortison-Präparat Prednisolon.[1] Ihre zweijährige Sperre wurde aber wieder aufgehoben, weil die Injektion medizinisch indiziert war.[2] 
[…]
Im April 2017 wurde bekannt, dass Sumgong bei einem Dopingtest positiv auf Epo getestet wurde.[3] [Jemima Sumgong, Wikipedia, abgerufen am 14.08.2016]
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Mein Kommentar:
Wie schwierig es ist, im Doping-Sumpf Klarheit zu schaffen, zeigen die beiden Videos über systematisches Doping im Radsport.
Was man sich aber fragen muß:
Wenn es in unserem gut organisierten Westen 11 Jahre und einen »Verräter« braucht, um einen mehrmaligen Tour-de-France-Sieger des Dopings zu überführen, mit welcher Berechtigung halten wir den Anspruch an Russland (flächenmäßig fast doppelt so groß wie die USA) aufrecht, daß die ihren Laden innerhalb weniger Jahre in den Griff bekommen?

Russlands Sportminister Vitaly Mutko über Doping und falsche Sieger | Sportschau [1:03:20]

Veröffentlicht am 13.05.2016
http://www.sportschau.de - Russlands Sport am Tiefpunkt: Ein Bericht der New York Times hat erschütternde Hinweise auf russisches Doping bei den Winterspielen in Sotschi 2014 gebracht – angeblich massenhaft und angeordnet vom Sportministerium. Dessen Chef, Sportminister Vitaly Mutko, traf die ARD vor wenigen Tagen zum exklusiven Interview.

Warum gerade Russland so oft am Doping-Pranger steht [7:16]

Veröffentlicht am 17.06.2016
Am Freitag haben die 27 Council-Mitglieder des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF in Wien über die Suspendierung des russischen Verbandes und somit über den Ausschluss von den Olympischen Spielen in Rio entschieden. Prof. Dr. Dr. Perikles Simon von der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz beantwortet im RT Deutsch Interview, warum gerade russische Athleten beim Thema Doping so oft am Pranger stehen. Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

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"Wer auspackt, wird bestraft" - Doping-Experte Seppelt zu Olympia 2016 (dbate) [9:58]

Veröffentlicht am 02.08.2016
Den Olympischen Spielen in Rio droht ein Desaster: der Zika-Virus wütet, die Kosten explodieren und ein Gewaltproblem bahnt sich an. Dazu kommt der Skandal um systematisches Doping bei russischen Sportlern. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) reagiert - freundlich ausgedrückt - zurückhaltend. Für den Doping-Experten und Journalisten (ARD) Hajo Seppelt gleicht das einer Bankrott-Erklärung.

Regierung, Geheimdienst und Sportverbände sollen systematisches Doping in Russland betrieben haben. Ganz nach dem Motto: "Friss oder Stirb". Trotzdem bleiben harte Sanktionen bislang aus. Das IOC mit Präsident Thomas Bach verzichtet auf einen kompletten Ausschluss der russischen Sportler. Das bedeutet: rund 200 bis 300 Russen werden bei Olympia antreten.

So wie die Whistleblowerin Julia Stepanowa. Auch sie wurde - trotz ihres mutigen Einsatzes, die schließlich zur Aufklärung des Staatsdopings geführt hat - von den Olympischen Spielen ausgeschlossen. Die Begründung: Stepanowa selbst sei Teil des Dopingsystems gewesen. Hajo Seppelt findet dafür klare Worte, "Heuchlerischer geht es nicht". Das Signal nach außen ist fatal, denn nun heißt es: "Wer auspackt, wird bestraft." Am Ende sind die Sportler die Verlierer. Zum einen die Russen, die nun unter Generalverdacht stehen. Zum anderen, die "sauberen" Sportler, die gegen die gedopte Konkurrenz antreten müssen.

Im Interview mit Marta Werner spricht der ARD-Doping-Experte außerdem über IOC-Chef Thomas Bach und Staatsdoping in der DDR.

Mehr Videos gibt´s hier:
http://dbate.de
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ARD-Journalist Seppelt: Im Fokus russischer Medien | ZAPP | NDR [4:55]

Veröffentlicht am 04.08.2016
Auch in Rio recherchiert der ARD-Journalist Hajo Seppelt zum Thema Doping. Mittlerweile ist auch er Gegenstand der Berichterstattung geworden - vor allem in Russland.

Druck, Doping, Depressionen - Spitzensportler packen aus (Doku) (deutsch) (Arte) [33:31]

Veröffentlicht am 19.06.2014

mein Kommentar:
2013 belegt eine Studie systematisches Doping in Deutschland.
Seit ungefähr zehn Jahren gibt es immer wieder Berichte über Doping in Kenia.
2016 scheint systematisches Doping in Russland nachgewiesen
Wie kommt es, daß ein Ausschluß Deutschlands von Olympischen Spielen anscheinend nie zur Diskussion gestanden hat? (Ich sage bewußt »anscheinend«, weil wir davon nie etwas erfahren haben)

Was mir aber sicher scheint: 
Genauso wie in den politischen Ereignissen der letzten vier Jahre im Rahmen der Ukraine-Krise liefern uns unsere Qualitäts-Leitmedien im Dunstkreis der Doping-Enthüllungen im Olympia-Jahr 2016 wieder einen eindeutigen Schuldigen: Russland!
Die Welt der bundesdeutschen Dschungelcamp-Konsumenten ist wieder in Ordnung: 
Bildquelle: Schweizer Armee im Vergleich: Verteidigungsausgaben
pro Kopf
(20 Minuten-Blog)
Putin ist ein psychisch Gestörter, weil er ständig mit freiem Oberkörper und einer Kalaschnikow in der Hand durch die Pampa galloppiert, 
unsere geliebten Schwulen haßt,
ein kleiner, expansionistischer Hitler, der, wenn der Westen nicht höllisch aufpasst, fremde Länder überfällt, ständig NATO-Luftraum verletzt und mit gefährlichen U-Booten durch die Gegend düst, 
auf ein ursprünglich ganz harmloses, klitzekleines Assoziationsabkommen völlig irreal – nämlich militärisch – reagiert, die gottlosen und vemummten ostukrainischen Morlocks heimlich mit Waffen unterstützt, die lieben NGOs, die die russische Bevölkerung doch nur über die demokratischen Vorteile von Waschmaschinen, Fernsehen, Bügeleisen usw. informieren wollen, an die Leine legt und
sich Verteidigungsausgaben erlaubt, die, pro Kopf der Bevölkerung fast so hoch sind wie die Österreichs: 379 Franken pro Jahr (Österreich: 383 Fr., zum Vergleich USA: 1.888 Fr.)

Und jetzt bescheißt uns dieses Schwein auch noch bei Olympia!
Gottseidank haben wir unsere lieben Freunde jenseits des Atlantik, die uns degenerierten Elois vor dem Bösen – und uns selbst – beschützen!

Honi soit qui mal y pense!
Wikipedia (abgerufen am 14.08.2016):
Der Sinnspruch wird heute im Deutschen, EnglischenItalienischen und auch im Französischen gebraucht, um
  • darauf hinzuweisen, dass eine Handlung bloß durch falsche Interpretation anstößig scheint,
  • in ironischer Wendung der eigentlichen Bedeutung eine anstößige Interpretation nahezulegen,
  • augenzwinkernd die Doppeldeutigkeit einer Handlung oder Aussage auszudrücken.
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Über Doping in Kenia wird seit mehreren Jahren immer wieder berichtet:
- Doping: Neue Anschuldigungen gegen Kenia (Post, 25.08.2015)
aktuell:
- Betrug bei Dopingkontrolle: Kenianischer Leichtathletiktrainer pinkelt für Läufer (SPON, 12.08.2016)

Freitag, 12. August 2016

Demokratiegefährdung aus den eigenen Reihen

Demokratie wird nicht nur von Fundamentalisten und Extremisten oder autoritären Staaten bedroht 

Nahezu täglich berichten Medien von einer Bedrohung der Demokratie durch religiöse Fundamentalisten, radikale Nationalisten und Kommunisten. Gewarnt wird ebenfalls vor Ländern mit starker Zentralgewalt wie Russland und China. Gibt es möglicherweise Kräfte in den eigenen Reihen, die eine vergleichbare Gefahr für die demokratische Ordnung darstellen?
mehr:
- Demokratiegefährdung aus den eigenen Reihen (Bernd Murawski, Telepolis, 07.08.2016)
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USA: Riskante Begegnungen mit der Polizei

Jährlich werden über 55.000 Menschen verletzt oder getötet, wenn sie von der Polizei angehalten oder festgenommen werden 

In den USA lebt man gefährlich, wenn man es mit der Polizei zu tun bekommt. Nach einer in der Zeitschrift Injury Prevention veröffentlichten Studie wurden von Polizisten 2012 55.400 Menschen bei legalen Kontrollen, bei denen Personen auf der Straße angehalten und durchsucht werden, bei Verkehrskontrollen sowie bei Festnahmen verletzt oder getötet. Mehr als 1000 Menschen wurden getötet, in der Regel durch Schusswaffen, die in 95 Prozent der Fälle dafür verantwortlich waren. 54.300 Menschen mussten nach der Begegnung mit der Polizei im Krankenhaus behandelt werden. Von den 1063 Getöteten, von denen die Studie durch die Auswertung verschiedene Quellen ausgeht, wurden 1.014 Menschen mit Schusswaffen getötet und 2.067 verletzt.
mehr:
- USA: Riskante Begegnungen mit der Polizei (Florian Rötzer, Telepolis, 08.08.2016)

Ausmaß der Einkommensungleichheit unterschätzt

Hans-Böckler-Stiftung geht davon aus, dass "Ausmaß der Ungleichheit insgesamt unterschätzt wird"
Eine Einkommensungleichheit, die in Deutschland höher ist als noch vor 20 Jahren, Millionen Menschen, die in Deutschland in Armut leben, und eine Wirtschaft, die durch diese Entwicklung gehemmt wird: Die Hans-Böckler-Stiftung hat sich mit der sozialen Ungleichheit in Deutschland und den sich daraus ergebenden Folgen auseinandergesetzt und relevante Quellen ausgewertet.

"Nimmt die soziale Ungleichheit in Deutschland zu? Bremst oder fördert Ungleichheit das Wachstum der Wirtschaft? Wie sollen wir mit Ungleichheit in der Zukunft umgehen?" Diesen Fragen sind Wissenschaftler des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) und des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung nachgegangen. Ihre Ergebnisse, die auf einer zusammenfassenden Auswertung bisheriger Forschungen zu dem Thema beruhen, lassen aufhorchen.

Die Einkommensungleichheit ist in Deutschland demnach heute "weit höher" als noch vor 20 Jahren. Insbesondere sei "zwischen 1999 und Mitte der 2000er Jahre ... die Ungleichverteilung der verfügbaren Haushaltseinkommen deutlich" angestiegen. Die Einkommensungleichheit habe zwar 2005 zunächst ihren Höhepunkt erreicht, worauf eine Phase folgte, in der der Anstieg sich nicht fortgesetzt habe bzw. leicht zurück gegangen sei. Allerdings: Seit 2010 steige, laut Hans-Böckler-Stiftung, die Ungleichheit wieder an und "trotz zwischenzeitlicher Erholungsphasen zeigt der langfristige Trend der Einkommensungleichheit ... nach oben". In der Eurozone ist Deutschland das Land mit der zweithöchsten Vermögensungleichheit.

mehr:
- Die Einkommensungleichheit ist in Deutschland heute "weit höher" als noch vor 20 Jahren (Marcus Klöckner, Telepolis, 08.08.2016)

Klaus-Jürgen Grün - Einkommensungleichheit - n-TV 05.12.2011 [1:33]

Veröffentlicht am 01.04.2012
Klaus-Jürgen Grün, Vizepräsident Ethikverband der Deutschen Wirtschaft e.V., am 5.12.2011 zur Einkommensungleichheit in Deutschland bei NTV.

siehe auch:
- Umverteilungskampf: Es geht zu Lasten der Mittelschicht (Daniel Stelter, Cicero, 08.06.2016)
Zitat:
Dabei lohnt es sich, tiefer zu blicken. Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs und dem Eintritt Chinas in die Weltwirtschaft erhöhte sich das weltweite Arbeitskräfteangebot um mehrere hundert Millionen Menschen. Die sogenannte Globalisierung erlaubte es diesen Menschen, die Armut zu überwinden, führte jedoch zugleich zu einem intensiveren Lohnwettbewerb. In der Folge gingen Arbeitsplätze in den Industrieländern verloren und das Lohnniveau geriet unter Druck. Die zwangsläufige Folge: eine Spreizung der Lohnentwicklung.

Wer nun den Eindruck erweckt, dies einfach ändern zu können, muss entweder zu Protektionismus greifen – nicht zufällig eine offene Tendenz beider Präsidentschaftskandidaten in den USA – oder aber zu Lohnbezuschussung aus Steuermitteln. Die einfache Erhöhung von Mindestlöhnen stößt bei offenen Märkten rasch an Grenzen.
[…] 
Wer die ungleiche Vermögensentwicklung bekämpfen will, muss offensichtlich an unserem Bank- und vor allem Geldsystem ansetzen. Wir brauchen eine Begrenzung des Kreditwachstums, was aus Sicht von Politikern die unerfreuliche Nebenwirkung hat, dass man nicht mehr kurzfristig die Wirtschaft stimulieren kann. Deshalb ist es bequemer wie Piketty und Fratzscher bei den Symptomen zu bleiben und die populistische Steuerkeule zu schwingen.  
mein Kommentar:
Lohnt es sich wirklich, tiefer zu blicken? Ändern solche Erkenntnisse was?Hat hierzulande jemand das Format, das Bank- oder Geldsystem anzupacken?Hat sich jemand mit dem Hochfrequenzhandel befaßt? Oder mit der Tobin-Steuer?

siehe auch:
- Ungleichheit zu verringern, ist nicht totalitär (Jürgen Trittin, Cicero, 22.07.2016)
siehe zur Skepsis der Finanzoligarchien den Volksmassen gegenüber die Entwicklung der philodophischen Denkschulen, kurz zusammengefaßt in dem Vortrag von Rainer Mausfeld (Warum schweigen die Lämmer? – Der Mensch im Geflecht von Medien, Manipulation und Macht, Post, 16.07.2016)

Prof. Mausfeld Der Neoliberalismus und das Ende der Demokratie. (Ton überarbeitet) {1:46:51}

Veröffentlicht am 04.05.2016
Prof. Mausfeld (warum schweigen die Lämmer) Der Neoliberalismus und das Ende der Demokratie. (Ton überarbeitet)

Ursprüngliche YT Quelle: https://youtu.be/vBc4A1HNmPk

Prof Dr.Rainer Mausfeld von der Universität Kiel in der Fortsetzung seiner Vortragsreihe: "Warum schweigen die Lämmer."

Was wurde aus dem Projekt "Aufklärung"?
Der Neoliberalismus ist das von den Eliten geplante finale Ende der Demokratie.

Zur Einführung in diesen Vortrag empfehle ich seinen in -=newscan=- oder anderen Kanälen verfügbaren Vortrag: "Warum schweigen die Lämmer".
Dieser Vortag hier ist als Fortsetzung dazu gedacht.
Ausserdem empfehle ich den Vortag von Werner Rügemer "Herrscher und Vasallen". Die schrittweise Eroberung Europas durch die USA.Hier der Link: https://www.youtube.com/watch?v=w23nU...
Falls sie einen Kommentar zum Video hinterlassen möchten, dann nur hier:
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Erdogans Anhänger in Deutschland

Wie groß ist der Einfluss der AKP in Deutschland? Und weshalb hat sie hier so viele Anhänger?

Über 30.000 Menschen demonstrierten am 31. Juli am Kölner Rheinufer für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, trugen sein Konterfei auf Schals und Flaggen, als ginge es um einen Popstar. Wie kommt es, dass einer, der in jeglicher Hinsicht unseren Vorstellungen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit widerspricht, so viele Anhänger in Deutschland hat? Und wie weit reicht der Einfluss der AKP hierzulande?

Eigentlich müssten die Anhänger von Recep Tayyip Erdogan der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel dankbar sein. Ohne sie wäre ihm der Durchmarsch vielleicht nicht gelungen - zumindest nicht so deutlich. Als er zum Staatspräsidenten gewählt wurde, hätte sein Einfluss auf die Tages- und Parteipolitik ein Ende finden müssen - zumindest, wenn es nach der türkischen Verfassung geht.
mehr:
- Erdogans deutsche Lobby (Gerrit Wustmann, Telepolis, 11.08.2016)

Donnerstag, 11. August 2016

Kreationismus revisited

Wählt Jesus - Amerika in Gottes Hand [1:27:19]

Veröffentlicht am 15.03.2013
Der aus Israel stammende Filmemacher Ilan Ziv folgt nicht in erster Linie den Präsidentschaftskandidaten selbst auf ihrem Weg zur Nominierung, sondern beleuchtet die Hintergründe der Kampagnen im Vorwahlkampf. Er richtet das Augenmerk dabei auf die Bedeutung religiöser Gruppen und deren Einfluss auf die US-Politik.

Christliche Fundamentalisten - Eine wachsende Gemeinde
http://youtu.be/c-Yk4jPpZXM
Jesus junge Garde - Die christliche Rechte und ihre Rekruten:
http://youtu.be/AV8O3quYN_4
Beten Christen in Wirklichkeit den Himmelsgott Horus an?
http://youtu.be/MPI85g2VHYw
Adam, Eva und die Evolution Kreationismus auf dem Vormarsch
http://youtu.be/2Bao92gCShM
Hexenkind - Folter im Namen Jesu
http://youtu.be/dNWMJF-FLyI
Satan Lebt: Die Rückkehr des Exorzismus
http://youtu.be/BcH6Dxcw5pY
Das Handbuch der Hexenjagd
http://youtu.be/RyZ6byrUE_8
Von Göttern und Designern - Ein Glaubenskrieg erreicht Europa
http://youtu.be/EhnHW653E4Q
Jesus und das Dogma der Trinitätslehre
https://www.youtube.com/watch?v=F9OtO...

Prof. Dr. Werner Gitt - Die Evolutionslüge [25:06]

Hochgeladen am 31.12.2010
Evolutionstheorie ist wissenschaftlich nicht nachvollziehbar. (Bibel-TV-Interview mit Werne Gitt)

A Scientist Visits A Creationist Museum [4:26]

Hochgeladen am 09.06.2011
Scientist Colin Blakemore visits a creationist museum in Kentucky.

Richard Dawkins - Die Schöpfungslüge und Der Gotteswahn [57:39]

Veröffentlicht am 21.09.2012
Sternstunde Religion vom 31.10.2010

Die Schöpfungslüge: Warum Darwin recht hat

Richard Dawkins ist ein britischer Zoologe, theoretischer Biologe, Evolutionsbiologe und Autor wissenschaftlicher Literatur. Von 1995 bis 2008 war er Professor der University of Oxford.

Er wurde 1976 mit seinem Buch The Selfish Gene (Das egoistische Gen) bekannt, in dem er die Evolution auf der Ebene der Gene analysiert. Er führte den Begriff Mem als hypothetisches kulturelles Analogon zum Gen in der biologischen Evolution ein. In den folgenden Jahren schrieb er mehrere Bestseller, unter anderem The Extended Phenotype (1982), Der blinde Uhrmacher (1986), Und es entsprang ein Fluß in Eden (1995), Gipfel des Unwahrscheinlichen (1996), Der Gotteswahn (2006) und Die Schöpfungslüge (2009) sowie kritische Beiträge zu Religion und Kreationismus.

Dawkins gilt als einer der bekanntesten Vertreter des „Neuen Atheismus" und der sogenannten Brights-Bewegung, für die er in Artikeln in großen Zeitungen warb.

Keine Macht den Doofen! [1:09:02]

Veröffentlicht am 02.12.2013
Friedrich Nietzsche brachte es auf den Punkt: „Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas Seltenes -- aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel." Diesem gesellschaftlichen Irrsinn widmet Dr. Schmidt-Salomon seine streitbaren Ausführungen in diesem Vortrag. Er ist überzeugt: „Die größte Bedrohung der Menschheit geht nicht von Erdbeben und Tsunamis aus, sondern von einer einzigartigen, weltumspannenden, alle Dimensionen sprengenden Riesenblödheit!
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Was ist eigentlich aus Nokia in Rumänien geworden?

Anfang 2008 habe ich einen Artikel aus Publik-Forum über Nokia gepostet:
Nokia schließt ein Werk in Bochum und investiert in ein rumänisches Dorf: Dort hofft man auf 3500 neue Arbeitsplätze und eine sprudelnde Einkommenssteuer.
(»Gottes Fuß im Dorf«, Post, 30.03.2008)

HOW Did Nokia Fall? [Finalé] [12:41]

Veröffentlicht am 15.01.2015
This is part 3 of a 3 part Nokia documentary series. In this episode we'll be taking the how Nokia made one mistake after another before being destroyed from within. 
Nokia's phone business may be gone but the company is releasing an Android tablet, so there may still be a glimmer of hope.
Part 1: https://www.youtube.com/watch?v=yyRb_...
Soundtrack:
Burn Water (Dagogo Altraide) - Hide
Max Elto - Shadow Of The Sun (Adventure Club Remix)
Chase & Status - Alive (TCTS Remix)
Imagined Herbal Flows - Clouds
Portico Quartet- Isla
Perseus - Shadow of the Beast
Yakamoto Kotzuga - Your Smel
べたTOPAZ GANG - 写真photo-me (feat. nmesh)
Faux Tales - Atlas
Shining Bird - Distant Dreaming
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Editing website: www.cfnstudios.com
ColdfusTion Android Launcher: https://play.google.com/store/apps/de...
» Twitter | @Coldfustion
Cut scenes:
Capacitive Touch Technology (The Curious Engineer): https://www.youtube.com/watch?v=FyCE2...
Textures: https://vimeo.com/115935010
Traveling Lights: https://vimeo.com/108405825

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Von 2008 bis 2012 produzierte Nokia im Nokia-Werk Cluj.
Im November 2011 beschlagnahmte der rumänische Staat das Nokia-Werk Cluj als Sicherheit für Steuerschulden in Höhe von 10 Millionen US-Dollar. Durch die Beschlagnahmung sollte ein Verkauf des Geländes durch Nokia vor Begleichung der Schulden verhindert werden.[47] Im Dezember 2011 beglich Nokia die Steuerschulden.[48] [Nokia, Nokia in Rumänien, Wikipedia, abgerufen am 11.08.2016]

Am 15. Januar 2008 kündigte Nokia die Schließung des Nokia-Werks Bochum an, um die Produktion ins Ausland, hauptsächlich ins Nokia-Werk Cluj in Rumänien, aber auch nach Ungarn und Finnland, zu verlegen. Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, verwendete in einem Kommentar die Bezeichnung „Subventions-Heuschrecke“ als Kritik.[39] Das Nokia-Werk Bochum wurde nach zähen Verhandlungen und großem Medieninteresse zum 30. Juni 2008 geschlossen. [Nokia, Nokia in Deutschland, Wikipedia, abgerufen am 11.08.2016]
Am 17. Juli 2014 informierte Microsoft die Öffentlichkeit darüber, dass etwa 12.500 der 25.000 übernommenen Nokia-Angestellten entlassen würden.[29] Der finnische Finanzminister Antti Rinne erklärte daraufhin gegenüber der Zeitung Kauppalehti, Finnland sei bewusst getäuscht worden.[30]  [Nokia, Unternehmensgeschichte, 2014, Wikipedia, abgerufen am 11.08.2016]
Im Jahr 2009 übte Nokia Druck auf die finnische Regierung aus, um ein Gesetz beschließen zu lassen, das Unternehmen die Überwachung der elektronischen Kommunikation von Mitarbeitern ermöglicht.[69] Diese Form der Mitarbeiterüberwachung wurde unter anderem von der finnischen Polizei kritisiert, die diese Maßnahme als Form der Übertragung „behördlicher Befugnisse“ ansah. Nokia drohte, dass es im Fall der Ablehnung des Gesetzes Finnland verlassen werde.[70] Das Gesetz, von den Medien „Lex Nokia“ genannt, wurde am 4. März 2009 beschlossen.
Auch das Joint-Venture Nokia Siemens Networks stand wegen der Lieferung von Überwachungsanlagen an den Iran in der Kritik, da diese zur Beschneidung der Meinungsfreiheit, der Unterdrückung der Proteste nach den iranischen Präsidentschaftswahlen 2009 und zur Verfolgung von politischen oppositionellen Gruppierungen eingesetzt wurden.[71][72] Auch viele andere Staaten, die keine Demokratien sind, sind Kunden dieses Konzerns.[73][74]
Der Autor Frank Piasecki Poulsen hatte sich auf die Suche nach Coltan-Minen im Kongo begeben und recherchiert, wie dort die wichtigen Mineralien für die Handyproduktion unter inhumanen Bedingungen abgebaut werden. In seinem Dokumentarfilm „Blutige Handys“[75] konfrontiert er Nokia mit dem Vorwurf, die eigene Profitabilität vor die soziale Verantwortung zur Veröffentlichung der Lieferkette, wie von Menschenrechtsorganisationen empfohlen, zu stellen.[75][76] Die Kritik des Films bezieht sich dabei auf die gesamte Branche, in dem der Autor Nokia „eher [als] Vorreiter“ in Sachen Nachhaltigkeit bezeichnet. Ein Elektronik-Hersteller-Ranking von Greenpeace, in dem Nokia den dritten Platz belegte, unterstützte diese Aussage.[77]
Nokias Beschluss, das Werk in Rumänien bereits drei Jahre nach dessen Fertigstellung wieder zu schließen, stieß auf heftige Kritik seitens der rumänischen Regionalverwaltung. Der Bau auf einer abgelegenen Ackerfläche wurde erst durch millionenschwere Subventionen des rumänischen Staates möglich (bspw. der Anschluss an das Strom-, Wasser- und Straßennetz). Der rumänische Staat verkündete daraufhin, dass er prüfen werde, ob die Millionenzahlungen zurückgefordert werden können.[78]  [Nokia, Kritik, Wikipedia, abgerufen am 11.08.2016] 
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Nokia vision 2016 [3:03]

Veröffentlicht am 20.07.2016

Mittwoch, 10. August 2016

Der Tod von Dag Hammarskjöld als Höhlengleichnis…

Ottfried Fischer - Höhlengleichnis [6:40]

Hochgeladen am 02.06.2009
Ottfried Fischer am Aschermittwoch der Kabarettisten 2009
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Machtbereiche während der Kongo-Krise; im Westen Kasavubu, im Osten Gizenga und im Süden Katanga.
Die Kongo-Krise (oftmals auch als Kongowirren bezeichnet) war sowohl eine gewaltsame nationale Krise innerhalb der Demokratischen Republik Kongo als auch eine internationale Krise vor dem Hintergrund des Kalten Krieges, die ungefähr von 1960 bis 1965 dauerte. Während der Krise, die sich unmittelbar nach der Erlangung der Unabhängigkeit im Jahre 1960 ereignete, kam es zur Meuterei der Force Publique gegen ihre belgischen Offiziere, was zur Massenflucht der noch im Land befindlichen Belgier und zur Intervention belgischer Truppen führte. Diese wurde von Premierminister Patrice Lumumba als Verletzung der kongolesischen Souveränität abgelehnt, weshalb dieser die Vereinten Nationen um Hilfe bat. Die Vereinten Nationen entsandten daraufhin Blauhelm-Soldaten, die die belgischen Truppen nach und nach im ganzen Land ablösten. Dennoch gelang es Moïse Tschombé unter dem Schutz der belgischen Truppen, die Unabhängigkeit der Provinz Katanga zu erklären. Dieser Sezessionsbewegung schloss sich wenig später auch Süd-Kasai an.Im September 1960 kam es in der Hauptstadt Léopoldville zur Verfassungskrise, in deren Verlauf sich Präsident Kasavubu und Premier Lumumba gegenseitig für abgesetzt erklärten. Nach Absprache mit den USA[1] putschte schließlich Oberst Mobutu, welcher Lumumba absetzte und Kasavubu die Ernennung eines ihm genehmen Premiers ermöglichte. Es folgte ein CIA-Mordauftrag gegen Lumumba, den der Leiter der Organisation im Kongo, Lawrence R. Devlin, jedoch nicht ausführte.[2][3] Statt dessen wurde Lumumba nach Katanga verschleppt und im Januar 1961 ermordet. Die Anhänger Lumumbas bildeten eine Gegenregierung in Stanleyville mit Antoine Gizenga an der Spitze, welche den Ostteil des Landes kontrollierte.Nach diesen Ereignissen beendeten die UN-Blauhelme in den beiden Katanga-Feldzügen 1963 die Sezession Tschombés und mit der Einnahme der Provinz Orientale durch Regierungstruppen wurde die Einheit des kongolesischen Staates wiederhergestellt. 1964 begann im Osten des Landes der von Anhängern Lumumbas getragene Simba-Aufstand, welcher aber rasch durch kongolesische und ausländische Truppen niedergeschlagen wurde. Die Wahlen und der zweite Putsch Mobutus im Jahr 1965 markieren das Ende der Kongokrise, gleichwohl noch bis Ende der 1960er Jahre lokale Widerstandsnester von Regierungstruppen zerschlagen wurden. [Kongo-Krise, Wikipedia]
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Südafrika lieferte offenbar Originaldokumente zum Mordkomplott am UN-Generalsekretär von 1961

Letztes Jahr berief UN-Generalsekretär Ban Ki-moon eine Expertenkommission zur Untersuchung der geheimnisvollen Todesumstände des schwedischen Diplomaten Dag Hammarskjöld, der im gleichen Amt am 18.09.1961 beim Absturz seines Flugzeugs über dem heutigen Sambia umkam. Bereits 1998 hatte der südafrikanische Bischof Kopien von Dokumenten übergeben, die auf ein Mordkomplott hindeuteten. Während die Echtheit dieser Kopien nicht geklärt werden konnte, soll es sich bei den nun der UN vorliegenden Papieren um die Originaldokumente handeln.

Das Klima, in dem sich UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld bei seiner Friedensmission in Afrika bewegte, war in jeder Hinsicht heiß. Bereits beim Start in Elisabethsville (heute Lumbumbashi) am 17.09.1961 geriet die schwedische DC-6B "Albertina" unter Beschuss. Beim Zwischenstop in Léopoldville (heute Kinshasa) wurde lediglich ein Einschussloch festgestellt. Hammarskjöld setzte seine Reise fort, um den von Belgien und westlichen Geheimdiensten unterstützten kongolesischen Politiker Moïse Tschombé, der die Unabhängigkeit Katangas erklärt hatte, zu einem Waffenstillstand bewegen.

Dag Hammarskjold's Last Trip To The Congo 221718-32 [5:36]


Veröffentlicht am 24.01.2013
For broadcast quality material of this reel or for more information about our Public Domain collection, contact us at info@footagefarm.co.uk
1961
Hammarskjold posing w/ Congo leaders; hand shaking. Local photographer; Dag & others leaving i car & thru street past cameraman.
20:28:15 Hammarskjold outside building at night poses w/ two Congo leaders seen earlier; talking.
20:28:58 Unid. Black leader, showing another into room.
20:29:03 Hammarskjold w/ ?? (Black) and ?? (White).
20:29:16 Seated at dining table eating soup w/ others; pan along table. Other shots of table & guests.
20:30:36 Airport w/ troops at attention on tarmac, pan across various groups of military. MS & CUs of United Nations (?) troops. Native band.
20:31:13 Pan American jet arriving; Hammarskjold off & greeted; introduced to others.
20:31:57 Hammarskjold & ?? stand on platform, plane behind, for photo op.
20:32:19 Reviewing troops.
1961; ; Diplomatic Mission; Seccession; Africa;
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Aus Sicherheitsgründen inszenierte man ein Ablenkungsmanöver und ließ Hammarskjölds Delegation in Léopoldville scheinbar in einer DC-4 vom gleichen Flugplatz auf direkter Route nach Ndola im damaligen Nordrhodesien abfliegen. Anschließend startete die Albertina mit den nun geheimen Passagieren bei absoluter Funkstille zunächst in Richtung Tanganjikasee.

Als die offizielle Maschine sicher gelandet war, nahm auch die Albertina Kurs auf Ndola, dessen Landebahn eine Stunde später in Sichtweite kam. Nach Erteilung der Landefreigabe um 0.10 Uhr schlug das Flugzeug ohne Absetzen eines Notsignals mit ausgefahrenen Landeklappen, jedoch eingefahrenem Fahrwerk in einem Waldstück auf.

mehr:
- Neue Spur zum mysteriösen Flugzeugabsturz von Dag Hammarskjöld (Markus Kompa, Telepolis, 08.08.2016)

Der Tod von UNO-Generalsekretär Hammarskjöld 1961 in Sambia - Mord oder Unfall ? [40:23]

Veröffentlicht am 14.09.2013
In der Nacht auf den 18. September 1961 starb der damalige UNO-Generalsekretär Hammarskjöld bei einem ungeklärten Absturz seines UN-Flugzeuges an der Grenze zwischen der abtrünnigen kongolesischen Provinz Katanga und Nordrhodesien, dem heutigen Sambia; er war auf dem Weg zu einem Treffen mit dem Präsidenten Katangas Moïse Tschombé, um im Rahmen der ONUC-Mission der Vereinten Nationen in der Kongokrise zu vermitteln. Mit an Bord war auch sein Berater für Afrikafragen, der deutsche Ethnologe Heinrich Wieschhoff.

Als Ursache für den Absturz seines Flugzeuges wurde ein Abschuss durch die Truppen Katangas oder durch Söldner mit oder ohne Beteiligung der CIA, Belgiens oder des belgischen Königs Baudouin oder auch ein technischer Defekt vermutet.

Es gibt Hinweise, dass Hammarskjöld einem raffinierten Mordkomplott der Geheimdienste Südafrikas, der USA und Großbritanniens zum Opfer gefallen ist, die ihre Interessen im Kongo bedroht sahen.
Diese Informationen sind der Wikipedia entnommen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dag_Hamm...

Die hier gezeigte Dokumentation "Nachtflug" von Hans-Rüdiger Minow wurde vom WDR am 11.02.2001 ausgestrahlt. Leider ist die Aufnahme von schlechter Qualität. Ich bitte um Entschuldigung.
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Dienstag, 9. August 2016

Ein Blick auf die Geschichte des Kongo

Afrika, der ausgeraubte - Why Poverty? (German) {52:32}

THE WHY
Am 24.02.2014 veröffentlicht

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Die Demokratische Republik Kongo (deutsch [ˈkʰɔŋgo], französisch [kɔ̃ˈgo]), von 1971 bis 1997 Zaire (frz. Zaïre), abgekürzt DR KongoKongo (Kinshasa)bzw. Kongo-Kinshasa oder einfach der Kongo, ist eine Republik in Zentralafrika. Sie grenzt (von Norden im Uhrzeigersinn) an die Zentralafrikanische Republik, den SüdsudanUgandaRuandaBurundiTansaniaSambiaAngola, den Atlantik und die Republik Kongo. Die DR Kongo ist an Fläche der zweitgrößte und an Bevölkerung der viertgrößte Staat Afrikas. Das Land wird vom Äquator durchzogen; es herrscht ein tropischesKlima. Große Teile des Staatsgebietes sind von tropischem Regenwaldbedeckt.
Quelle: Demokratische Republik Kongo [Wikipedia]
Die etwa 80 Millionen Einwohner lassen sich in mehr als 200 Ethnien einteilen. Es existiert eine große Sprachvielfalt, die Verkehrssprache ist Französisch. Etwa die Hälfte der Einwohner bekennt sich zur katholischen Kirche, die andere Hälfte verteilt sich auf Kimbanguisten, andere christliche Kirchen, traditionelle Religionen und den Islam.
Das Gebiet des heutigen Staates kam 1885 unter belgische Kolonialherrschaft. Die Herrschaft des belgischen Königs Leopold II. gilt als eines der grausamsten Kolonialregimes. Nach der Unabhängigkeit 1960 wurde es nach mehrjährigen innenpolitischen Konflikten 32 Jahre lang von Mobutu Sese Sekodiktatorisch regiert. 1997 wurde Mobutu von dem Rebellenchef Laurent-Désiré Kabila gestürzt. Auf den Machtwechsel folgte ein weiterer Bürgerkrieg, der aufgrund der Verwicklung zahlreicher afrikanischer Staaten als Afrikanischer Weltkrieg bekannt wurde. 2002 wurde ein Friedensabkommen unterzeichnet, im Osten des Landes finden aber bis heute weiterhin Kämpfe statt. Erstmals seit 1965 fanden 2006 freie Wahlen statt.
Trotz seines Rohstoffreichtums zählt der Staat, bedingt durch jahrzehntelange Ausbeutung, Korruption, jahrelange Kriege und ständige Bevölkerungszunahme, heute zu den ärmsten Ländern der Welt. Im Human Development Index der Vereinten Nationen nahm die Demokratische Republik Kongo im Jahr 2013 den vorletzten Platz ein.[4] [Demokratische Republik Kongo, Wikpedia, ab gerufen am 09.08.2016]
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Die Kongoakte - Aufteilung des "schwarzen Kontinents" {1:12:29}

Mathias Tretschog - Zu Gast in KW
Am 17.04.2015 veröffentlicht
1884/1885 - Wie die Kongo-Akte den afrikanischen Kontinent verschacherte
arte - Dokumentarfilm Frankreich 2010 - Dauer: 01:24:58
Wie die Kongo-Akte den afrikanischen Kontinent verschacherte
oder wie die Kolonialmächte Freihandel um 1855 verstanden!
2015 - Vor 130 Jahren unterzeichneten die Kolonialmächte die sogenannte Kongoakte, die Grundlage für die Aufteilung Afrikas in Kolonien
Die willkürlich gezogenen Landesgrenzen lasten bis heute als schwere Hypothek auf dem Erdteil und seinen Menschen!
Vom 15. November 1884 bis 26. Februar 1885 tagten in Berlin Repräsentanten der 14 seinerzeit bedeutendsten Kolonialmächte: Belgien, Dänemark, Deutsches Reich, Großbritannien, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich-Ungarn, Osmanisches Reich, Portugal, Russland, Schweden-Norwegen (bis 1905 in Personalunion), Spanien sowie USA.
Auf Einladung des deutschen Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck waren sie im Reichskanzlerpalais in der Berliner Wilhelmstraße zusammengekommen, um den Handel an den Flüssen Kongo und Niger zu regeln und ihre Einflusssphären auf dem afrikanischen Kontinent abzustecken.
Die Konferenz, die die internationale Krise um das Kongobecken beendete, löste einen regelrechten Wettlauf um koloniale Besitzungen aus. Hatten sich 1876 gerade einmal rund zehn Prozent des afrikanischen Kontinents in europäischer Hand befunden, änderte sich die Situation in nur 25 Jahren dramatisch. 1902 hatten die Kolonialmächte 90 Prozent des Territoriums Afrikas untereinander aufgeteilt. ... 26.02.2010 - heise online - Alexander Bahar
Ein Service von Zu Gast in KW
Der Landkreis Dahme-Spreewald, Europas tödliche Grenzen und die Freihandelsabkommen CETA, TTIP und Co. http://zu-gast-in-kw.jimdo.com/lds-fr...

Kolonialisierung - Kongo [1:32:14]

Veröffentlicht am 24.10.2014
Geschichte der belgischen Kolonie Kongo

Schatten über dem Kongo [1:32:14]

Veröffentlicht am 14.03.2012
Der Film erzählt die Geschichte des europäischen Imperialismus und Kolonialismus in Afrika und seiner ungeheuren Verbrechen, deren Auswirkungen bis heute nachwirken. 1885 setzte die Kongo-Konferenz in Berlin den belgischen König Leopold II. als Herrscher des Kongo-Staates ein. Während der Monarch der Welt den selbstlosen Philanthropen vorgaukelte, verwandelte sich der Kongo in ein riesiges Arbeitslager. Leopolds Gier nach Kautschuk und Elfenbein blutete das Land aus. Als man ihm 1908 den Kongo wieder wegnahm, hatte der belgische König 1,1 Milliarden Dollar Gewinn aus seiner Kolonie gezogen. Schätzungsweise 10 Millionen Menschen mussten dafür mit ihrem Leben bezahlen.

Reportage - Afrika - Kongogräuel, Weisser-Koenig, roter-Kautschuk, schwarzer-Tod [1:29:52]

Veröffentlicht am 06.06.2012
Reportage - Afrika - Kongogräuel, Weisser-Koenig, roter-Kautschuk, schwarzer-Tod

Kongo Müller: Eine deutsch-deutsche Geschichte Doku (2010) [51:49]

Veröffentlicht am 20.12.2015

siehe auch:
- Märtyrer des Kongo: Patrice Lumumba - gewählt, ermordet, verehrt (Post, 30.01.2016)