Dienstag, 9. Januar 2018

Zweitwärmstes Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

In Europa wird seit ca. 300 Jahren an unterschiedlichen Orten und mit unterschiedlicher Qualität und Regelmäßigkeit das Wetter aufgezeichnet. Die professionelle und systematische Erfassung von Wetterdaten begann jedoch erst 1781 durch die Societas Meteorologica Palatina am Observatorium Hohenpeißenberg in Bayern, Deutschland. Die damals verwendeten „Mannheimer Stunden“, 7, 14, 21 Uhr mittlerer Ortszeit, entsprechen den bis heute noch üblichen Klimabeobachtungsterminen. Diese Datenreihe wird bis heute ununterbrochen weitergeführt und ist damit die älteste und längste Wetteraufzeichnung der Welt. Spricht man heute von „seit dem Beginn der Wetteraufzeichnung“ so ist damit maximal der Zeitraum ab 1781 gemeint. In manchen Regionen aber auch viel kürzere Zeiträume von lediglich einigen Jahrzehnten. [Wetterbeobachtung, Beginn der modernen Wetterbeobachtung, Wikipedia, abgerufen am 09.01.2018, Hervorhebung von mir]
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Die Energie- und Klimawochenschau: Gefahr der Wüstenbildung, Proteste gegen Braunkohle und die Zukunft der Ölförderung im Meer

Das Jahr 2017 gehörte zu den acht wärmsten Jahren seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 in Deutschland. Im Vergleich zur Periode 1981 bis 2010 war es um durchschnittlich 0,7 Grad wärmer - und das, obwohl sich der Sommer im Norden eher von der kühlen Seite präsentierte. Damit reihte sich auch das vergangene Jahr in einen langjährigen Erwärmungstrend ein, in den letzten 30 Jahren war es dem Deutschen Wetterdienst zufolge nur zweimal kälter als im Mittel.

Ansonsten bleibt 2017 wohl regional mit Überschwemmungen nach Stark- und Dauerregen und mit den heftigen Herbststürmen Xavier und Herwart in Erinnerung, die deutliche Spuren in zahlreichen Wäldern hinterließen. Klimaforscher der Universität Hohenheim prognostizieren für die Zukunft längere Hitzeperioden in Deutschland sowie heftigere Starkregen. Kälteperioden würden dagegen abnehmen oder ganz ausbleiben.
mehr:
- Zweitwärmstes Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen (Jutta Blume, Telepolis, 09.01.2018)

Temperaturunterschied zwischen 2017 und 1981 - 2018 (Quelle: ScepticalScience.com)

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Klimaveränderungen können viele verschiedene Ursachen haben. Zahlreiche zyklische und nicht-zyklische Prozesse und Ereignisse wirken auf das Erdklima ein und verstärken oder neutralisieren sich gegenseitig. Einige dieser Einflussgrößen sind mittlerweile wissenschaftlich genau verstanden und allgemein akzeptiert, andere sind als grundsätzlicher Kausalzusammenhang plausibel, aber noch nicht quantifiziert, wieder andere sind aufgrund von guten Korrelationen der vermuteten Einflussgrößen mit bestimmten Klimadaten naheliegend, ihre Wirkungszusammenhänge sind aber im Detail noch nicht genau verstanden. Generell wird zwischen positiven und negativen Rückkopplungen unterschieden, wobei positive als sich selbst verstärkende Rückkopplungen bezeichnet werden (wie Eis-Albedo-Rückkopplung oder Wasserdampf-Rückkopplung) und negative als sich selbstständig abschwächende bzw. stabilisierende Rückkopplungen. Ein negativ rückgekoppeltes System wird also Störungen eines Gleichgewichtszustandes abschwächen und zum Gleichgewichtszustand zurückkehren. [Ursachen für natürliche Klimaveränderungen, Wikipedia, abgerufen am 09.01.2018]
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→ HauptartikelGlobale Erwärmung und Folgen der globalen Erwärmung
Neben natürlichen Faktoren beeinflusst auch der Mensch das Klima: Der „Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen“ (Intergovernmental Panel on Climate Change) (IPCC), der den Stand der Wissenschaft im Auftrag der Vereinten Nationenzusammenfasst, kam 2007 zu dem Schluss, dass die Erwärmung der Erdatmosphäre seit Beginn der Industrialisierung hauptsächlich durch die Anreicherung von Treibhausgasen durch den Menschen hervorgerufen wird.[56] In der Forschung herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass die durch menschliche Aktivitäten bedingte Klimagas-Freisetzung während des bisherigen 21. Jahrhunderts im Jahresdurchschnitt erheblich schneller verläuft als dies bei allen bekannten Erwärmungsphasen der letzten 66 Millionen Jahre der Fall war.[34] Der IPCC schreibt in seinem 2013 erschienenen fünften Sachstandsbericht, dass es extrem wahrscheinlich ist, dass die Menschen mehr als 50 % der 1951–2010 beobachteten Erwärmung verursacht haben. Nach der besten Schätzung stimmt der menschliche Einfluss auf die Erwärmung in etwa mit der insgesamt beobachteten Erwärmung während dieses Zeitraums überein.[57]Eine neuere Untersuchung beziffert die Wahrscheinlichkeit, dass der in den letzten 60 Jahren registrierte Anstieg der Globaltemperatur ohne anthropogene Treibhausgas-Emissionen ähnlich hoch ausgefallen wäre, mit lediglich 0,001 %.[58]
Der sich voraussichtlich in den nächsten Jahrzehnten weiter verstärkende Klimawandel besitzt das Potential, neben gravierenden Umweltveränderungen[59] weltweite und in erheblichem Ausmaß erfolgende Migrationsbewegungen auszulösen („Klima“- bzw. „Umweltflucht“).[60][61] [Klimawandel, Anthropogene Klimaveränderung, Wikpedia, abgerufen am 09.01.2018
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Seit Anfang der 1980er Jahre tritt das Ozonloch jährlich auf: Innerhalb weniger Wochen nach dem Sonnenaufgang in der Antarktis bricht die Ozonkonzentration ein und erholt sich innerhalb weniger Monate. Ursache dieser Dynamik ist die Speicherung und Umwandlung von Schadstoffen auf den Eiskristallen stratosphärischer Wolken, die nach der langen, kalten Polarnacht verdunsten.
Die Größe des Einbruchs entwickelte sich innerhalb weniger Jahre von wenigen Prozent auf mehr als fünfzig Prozent. Betroffen ist der ganze Polarwirbel, eine Fläche von mehreren Millionen Quadratkilometern, wie die damals beginnende Fernerkundung eindrucksvoll illustrierte. Die dramatische Entwicklung und die zweifelsfreien wissenschaftlichen Beweise der Ursachen[2] führten schnell zu einem weltweiten Verbot von FCKW, vereinbart 1987 im Montrealer Protokoll, einem Höhepunkt der Umweltbewegung.
Bereits 1974 warnten die Physikochemiker Mario J. Molina und Frank Sherwood Rowland, die Anreicherung der schwer abbaubaren FCKW in der Atmosphäre würde irgendwann zu einer wesentlichen Abnahme der Ozonkonzentration führen, weltweit und ganzjährig – das Ozonloch hatte niemand vorausgesehen. Sie erhielten zusammen mit dem Atmosphärenchemiker Paul Crutzen den Nobelpreis für Chemie 1995 für die Aufklärung des Mechanismus des Ozonlochs.[3]
Die Photolyse der FCKW-Moleküle durch UV-C setzt nicht nur die schädlichen Halogen-Atome frei, sondern leitet auch den vollständigen Abbau des FCKW-Moleküls ein. Allerdings beträgt die Lebensdauer der meisten FCKW-Verbindungen durch diesen Prozess viele Jahrzehnte, da die UV-C-Strahlung der Sonne den größten Teil der Atmosphäre nicht erreicht. Daher dürfte sich das Ozonloch erst in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts schließen.[4]
Nach Auswertungen der Messungen aus dem Jahre 2012 wurde am Südpol zum ersten Mal von einer Umkehrung des Ozon-Trends gesprochen: Laut der Leitung des meteorologischen Observatoriums der Forschungsstation Neumayer III sei die Hauptursache dieser Trendumkehrung der Erfolg des weltweiten Verbots von FCKW.[5]
Im September 2014 veröffentlichte die Welt-Organisation für Meteorologie (WMO) einen Bericht: Das Ozonloch werde spätestens im Jahr 2050 kein Thema mehr sein, wenn der Trend anhielte, den die Forschung seit Jahren beobachte.[6]
Im Herbst 2015 teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit, nach den jüngsten Daten sei das Ozonloch über der Antarktis (Südpol) ca. 2,5 Mio. Quadratkilometer größer als im Vorjahr und erreiche mit etwa 26 Mio. Quadratkilometern (mehr als die Fläche Nordamerikas) die größte Ausdehnung seit dem Rekordjahr 2006 (ca. 27 Mio. km²).[7][8]
Im Juni 2016 gaben Forscher bekannt, dass sich die Ozonschicht, wie seit Jahren vermutet, tatsächlich wieder erholt. Laut ihren Messungen hat sich das Loch im September um etwa 4 Mio. km² verringert, gegenüber dem Wendepunkt Jahrtausendwende. Nach Computersimulationen sei höchstens die Hälfte davon auf Wetterschwankungen zurückzuführen. Der Größenrekord vom Vorjahr sei maßgeblich auf den Ausbruch des Vulkans Calbuco zurückzuführen.[9][10]
Im Jahr 2017 erreichte es laut NASA mit rund 20 Millionen Quadratkilometern seine geringste Ausdehnung seit dem Jahr 1988. Während beim Peak sonst immer in irgendeiner Höhe der Stratosphäre eine Ozonkonzentration von 0 geherrscht habe, sei dies laut den Wetterballons dieses Jahr nicht der Fall. Als Ursache für diese geringe Ausdehnung nannte die NASA natürliche Schwankungen durch unüblich warme Stratosphärentemperaturen über der Antarktis. Dadurch wurde die Wolkenbildung über der Antarktis vermindert, die die Ausdünnung der Ozonschicht begünstigen. Diese Wolken wiederum sind ein wichtiger Ausgangspunkt für chemische Reaktionen, bei denen dann mit Hilfe der als Katalysatoren dienenden Schadstoffe Chlor und Brom die Zerstörung des Ozons erfolgt. Das schwächer ausgeprägte Ozonloch sei hingegen kein Signal für eine erhoffte schnellere Heilung. Wissenschaftler erwarten die weitgehende Erholung des UV-Schutzes bis etwa 2070; derzeit sei die Konzentration an ozonschädlichen Substanzen in der Atmosphäre noch zu hoch.[11][12][13] [Ozonloch, Beobachtungsgeschichte, Wikpedia, abgerufen am 09.01.2018]
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siehe auch:
- Eisbohrkerne und Pflanzenstomata: Der historische CO2 Gehalt der Atmosphäre war oft deutlich höher als 280 ppm! (Gastbeitrag von David Middleton, Europäisches Institut für Klima und Energie, 06.01.2011)

Eine kurze Geschichte der CO2-Emissionen {8:05}

Veröffentlicht am 13.09.2017
Potsdam Institute
Zusammen mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat das Urban Complexity Lab der Fachhochschule Potsdam (FHP) einen animierten Kurzfilm entwickelt, der bisherige und zukünftige CO2-Emissionen visualisiert.
https://uclab.fh-potsdam.de/projects/co2
Credits:
»Eine kurze Geschichte der CO2-Emissionen«
Ein Film der Fachhochschule Potsdam und des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung
Gestaltung und Produktion: Julian Braun
Konzeption: Julian Braun, Jürgen Claus, Susanne Droege, Elmar Kriegler, Boris Müller und Mareike Schodder Kreativ-Direktion: Boris Müller (FHP)
Inhaltliche Leitung: Elmar Kriegler (PIK)
Musik: Leo Brunnsteiner
Sprecher: Sabahattin Cakiral
Sound-Design: Manfred Bauche
Datenaufbereitung: Lavinia Baumstark
Ein Projekt der
Gesellschaft der Freunde & Förderer der Fachhochschule Potsdam e.V.
Gefördert mit Lottomitteln des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg

mein Kommentar: 
die Aufgeregten sind wieder unterwegs

siehe auch:
- Unwetter: Kältewelle in den USA wirft die Frage nach dem Klimawandel auf (Wolfgang Pomrehn, Telepolis, 06.01.2018)

Montag, 8. Januar 2018

USA: 2017 wurden fast 1000 Menschen von Polizisten getötet

In einer mit Schusswaffen aufgerüsteten Gesellschaft wird schon aus Sicherheitsgründen schneller geschossen
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In den USA ist die Chance, mit einer Schusswaffe getötet oder verletzt zu werden, höher als in vielen anderen Ländern. Die Amerikaner sind gut mit Schusswaffen aufgerüstet, um sich zu schützen, weil so viele Menschen nach den laxen Vorschriften Schusswaffen besitzen und sie auch benutzen. Auch wer lebensmüde ist, verwendet das verfügbare Schießpotenzial mitunter, um möglichst viele andere Menschen in den erweiterten Suizid, also den in den USA kultivierten Amoklauf als Variante und Vorläufer des Selbstmordanschlags, einzubeziehen.

Lose sitzen die Schusswaffen auch bei den Polizisten. Nicht unverständlich, weil sie permanent damit rechnen müssen, mit einer Person konfrontiert zu sein, die Schusswaffen in der Öffentlichkeit mit sich führt. Eine verdächtige Bewegung kann bei einer Kontrolle schnell zum Gebrauch einer Schusswaffe führen, zumal Polizisten meist wenig von Staatsanwälten und Gerichten zu befürchten haben.

2017 wurden jedenfalls wieder fast 1000 Menschen von Polizisten erschossen (in Deutschland zum Vergleich lediglich 11 Personen). Nach Zählung der Washington Post waren es genau 987, zwei Dutzend mehr als 2016. Immerhin geht die Zahl der getöteten unbewaffneten Schwarzen oder überhaupt der Unbewaffneten zurück.

Allerdings ist kaum ein Trend nach unten auszumachen, denn 2015, als die Washington Post die Zählung begann, wurden auch schon 995 Menschen von der Polizei getötet. Dabei scheint es keine Rolle zu spielen, wie gefährdet Polizisten wirklich sind. In der Arbeit wurden 2017 "nur" 46 Polizisten getötet. 2016 waren es noch 66.

Schwarze werden dennoch weiter in unverhältnismäßig hoher Zahl von Polizisten getötet, was auf Rassismus hindeutet. 22 Prozent der getöteten Männer sind Schwarze, deren Bevölkerungsanteil bei 6 Prozent liegt. Klar wird, dass jemand, der ein Messer oder eine Schusswaffe hat, schneller von Polizisten getötet wird.

mehr:
- USA: 2017 wurden fast 1000 Menschen von Polizisten getötet (Florian Rötzer, Telepolis, 08.01.2018)
siehe auch:
- Nachladen: Linker Selbstschutz in den USA (Marcus Hammerschmitt, Telepolis, 07.01.2018)
- Anzahl der durch Polizisten getötete Menschen in den USA nach Bevölkerungsgruppen in den Jahren 2015 bis 2017 (statista, 2018)
- USA Falscher Notruf: Mann wird in Kansas von Polizei erschossen (Augsburger Allgemeine, 30.12.2017)
- US-Gesellschaft - Sweet Home Alabama (Wolfgang Müller, Cicero, 19.12.2017)
- US-Polizisten töteten 706 Menschen in neun Monaten (Sasan Abdi-Herrle, ZEIT-Blog, 22.09.2016)
- Polizeigewalt in den USA: Traurige Liste (Lea Kramer, ZON, 07.07.2016)
- Anzahl der Toten durch Schusswaffen in den USA ist höher als Zahl von Kriegsopfern (jetzt, 15.06.2016)

Diesel? »ein rein innerdeutsches Problem«

2017 war ein fulminantes Jahr für die Automobilindustrie weltweit: steigende Absätze, deutlich wachsende Gewinne. Setzt sich dieser Trend 2018 fort? Wie geht der Diesel-Skandal weiter? Und muss die deutsche Autoindustrie China fürchten? Autoexperte Helmut Becker liefert im ntv.de-Interview die Antworten - und wagt noch einen Blick weiter voraus.

ntv.de: Herr Becker, das Jahr 2017 war in Ihren Augen ein "weiteres fulminantes" für die Automobilindustrie. Wie sieht Ihre Prognose für 2018 aus?
Helmut Becker: Mark Twain hat einmal gesagt: 'Prognosen sind immer schwierig, vor allem, wenn sie auf die Zukunft gerichtet sind' (lacht). Da aber nach wie vor die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen gut sind, wird sich der Aufschwung in der Autoindustrie ebenfalls fortsetzen - auch wenn sich beispielsweise die Geldpolitik der Noten- und Zentralbanken weiter straffen wird. Aber das konjunkturelle Umfeld für den Autoabsatz bleibt gut: Manchen fehlt noch in Auto. Andere heben das Geld, ihr altes Fahrzeug gegen ein Neues zu ersetzen. Beides zielt in die gleiche Richtung. Insgesamt wird die Weltautomobilindustrie auch 2018 ein überaus gutes Jahr sehen - mit am Ende wohl etwa 87 Millionen Pkw-Neuzulassungen gegenüber und 85 Millionen in 2017, was einem Wachstum von rund drei Prozent entspricht.

Welcher Absatzmarkt fungiert dabei als Wachstumstreiber?
Wachstumstreiber, auch wenn es komisch klingen mag, wird Europa bleiben. Ich meine damit nicht die großen Märkte wie Deutschland oder Großbritannien, die haben den Großteil ihres Aufschwungs hinter sich. Ich meine vielmehr Frankreich und die süd- und osteuropäischen Märkte, die nach wie vor über ein erhebliches Nachholpotenzial verfügen. Russland beispielsweise wird zweistellig wachsen, ebenso Brasilien.

mehr:
- Sauber in die Zukunft? "Der Diesel erlebt 2018 eine Renaissance" (n-tv-Interview mit Helmut Becker, 08.01.2018)

Jean Pütz DIESEL SKANDAL Man will uns ALLE für DUMM verkaufen den SCHADEN tragen WIR! {2:36}


waternixe stöverstuuv
Am 01.02.2018 veröffentlicht 
Jean Pütz: "Der Diesel-Skandal in der Automobilbranche ist ein schlechter Witz, weil wieder nur der Autofahrer die zeche zahlt - für etwas, was kein Problem sein müsste! Aber ich lasse mich mich von diesen Idioten, die dafür verantwortlich sind für dumm verkaufen!"Volksverdummung erster Güte. Man verfolgt ganz andere Interessen. Ich und viele andere klären aber auf! Deutschland ist noch nicht verloren!"


Jean Pütz: " 'Die Grünen' - POLITIK OHNE SINN & VERSTAND - Flüchtlinge & Umwelt u.v.m.! {4:51}


Am 20.01.2018 veröffentlicht
MindMap 4 Wahrheit & Frieden
Endenergieverbauch nach Energieträgern, Sektoren und Anwendungen (Quelle: Umweltbundesamt):
Auf den Verkehr entfällt grob ein Viertel des gesamten deutschen Energieverbrauchs
Ölnachfrage Welt nach Sektoren (Quelle: EnergyComment)
Endenergieverbauch nach Energieträgern, Sektoren und Anwendungen (Quelle: Umweltbundesamt):
Auf den Verkehr entfällt etwas mehr als ein Viertel des gesamten deutschen Energieverbrauchs

siehe auch:
- "Das ist doch kein Abgas-Skandal" (Post, 08.09.2017)
- Eier, Diesel, Doping: Wir konnten es uns nicht vorstellen (Post, 04.08.2017)
- Diesel: Mobilität und Umwelt – Wasch mich, aber mach mich nicht nass! (Post, 03.08.2017)
- Diesel: Umwelt? Fake? Massenhypnose! (Post, 30.07.2017)
- Aufgeregtheiten um den Diesel (Post, 26.05.2017)
- VW: Systemische Korruption (Post, 04.10.2015)
- Abgas-Manipulation bei VW: Wie blöde muß man sein?! (Post, 25.09.2015)
- Es war einmal ein Auto… (Post, 13.07.2011)
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Das Elektroauto ist nicht der Heilsbringer

Dem Elektroauto gehört die Zukunft. Doch können die Stromer wirklich helfen, die größten Umweltprobleme zu lösen? Mitnichten! Weder die CO2-Bilanz stimmt, noch kann von den Rohstoffen die Massenfertigung garantiert werden.

Das Elektroauto wird gerne als Hoffnungsträger gepriesen, das helfen soll, einige der drängendsten Umweltprobleme in den Griff zu bekommen. Vor allem in Hinblick auf die Klimakrise sehen viele die Stromer als rettende Mobilitätslösung. Doch vieles spricht dafür, dass sich die E-Mobilität in Hinblick auf den Klima- und Umweltschutz als Trugbild entpuppen könnte.

Die Ökobilanz stimmt nicht

Auch wenn Elektroautos keine Abgase aus einem Auspuff in die Umwelt pusten, handelt es sich keineswegs um klimatechnisch saubere Ökomobile. Zwar fahren die Stromer lokal emissionsfrei, doch in ihrer Gesamtbilanz sorgen sie für schädliche Emissionen, vor allem auch für einen hohen CO2-Ausstoß. Beispiel gefällig? Allein der Energiebedarf zur Herstellung einer Traktionsbatterie entspricht der Menge Treibstoff, mit der konventionell angetriebene Autos gut und gerne 50.000 bis 80.000 Kilometer weit fahren können. Es bedarf also einer hohen Laufleistung, damit die Ökobilanz eines E-Autos am Ende besser als die eines herkömmlichen Fahrzeugs ausfällt.

Zumal der Strom zum Antrieb eines Elektroautos auch noch in vielen Jahren überwiegend aus klimaschädlichen Quellen stammen wird. Wer ausschließlich über eine autarke Photovoltaikanlage sein E-Mobil mit Strom füttert, könnte tatsächlich eine nahezu klimaneutrale Nutzung realisieren. Praktisch werden die allermeisten Fahrer von E-Autos die Energie jedoch aus öffentlichen Stromnetzen beziehen. Und hier stellt sich die Frage, wieviel Strom dann regenerativen Ursprungs ist. Im deutschen Netz liegt der Anteil derzeit bei gut einem Drittel. Im Umkehrschluss heißt das: Rund zwei Drittel der Energie zum Betrieb von Elektroautos in Deutschland kommt aus Müllverbrennungsanlagen, Atom-, Kohle- oder Gaskraftwerken.

Eigentlich soll das Elektroauto eine zentrale Rolle bei der Energiewende spielen. Doch um die Energiewende möglichst schnell zu erreichen, müssten Autos noch deutlich effizienter werden – auch Elektroautos. Die meisten derzeit bei Autokunden gefragten E-Mobile sind allerdings alles andere als effizient. Stattdessen handelt es sich um mächtige Luxusmobile mit ebenfalls mächtigen Batteriepaketen und enormer Motorleistung. Vom effizienztechnischen und ökologischen Ideal sind diese Fahrzeuge meilenweit entfernt. Dennoch darf sich ein Tesla Model X mit einem grünen Image schmücken, wenngleich die Ökobilanz für dieses Fahrzeug in Wahrheit schlecht ausfällt.
mehr:
- Eine unbequeme Wahrheit – Das Elektroauto ist nicht der Heilsbringer (n-tv, 02.01.2018)

Donnerstag, 4. Januar 2018

MH17: Kehrtwende bei der Untersuchung des Abschusses?

Chefermittler Westerbeke zieht nun in Betracht, dass MH17 unbeabsichtigt abgeschossen wurde, Ukraine und die Niederlande haben das Abkommen über die Untersuchung noch einmal verlängert

Mit der Aufklärung des Abschusses der Passagiermaschine MH17 am 17. Juli, der zu einer abrupten Verschärfung des Konflikts zwischen der Nato und Russland führte, scheint es nicht wirklich voranzukommen. Das von der niederländischen Staatsanwaltschaft geführte Gemeinsame Ermittlerteam (JIT), dem neben den Niederlanden Vertreter von Australien, Belgien, Malaysia und der Ukraine angehören, ist weiterhin der Überzeugung, dass MH17 von einer Buk-Rakete getroffen wurde, die in der Nähe von Pervomaiskyi abgefeuert wurde, einem Gebiet, das damals von den Rebellen kontrolliert worden sei. Doch beim Aufspüren der Verantwortlichen und von Zeugen gibt es Schwierigkeiten.

Anfang Dezember haben das ukrainische und das niederländische Außenministerium eine von Präsident Poroschenko ratifizierte Vereinbarung getroffen, das Abkommen über die am 28. Juli 2014 begonnene Untersuchung des Abschusses bis zum 1. August 2018 fortzusetzen. Es wurde bereits mehrmals verlängert und wäre im Januar 2018 ausgelaufen. Im September hatten die 5 Staaten vereinbart, die Verdächtigen vor ein niederländisches Gericht zu stellen.

Die Einbeziehung der Ukraine in das Gemeinsame Ermittlungsteam und dabei möglicherweise getroffene Absprachen hatte immer wieder Kritik hervorgerufen, da die Ukraine direkter Konfliktpartner ist. 2014 haben die Staaten, die das Gemeinsame Ermittlungsteam aufstellten, eine Vereinbarung getroffen, nach der jeder Staat ein Veto einlegen kann, wenn von ihm stammende Informationen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen (non disclosure). Die niederländische Regierung wies im August 2017 zurück, dass es eine solche Absprache gebe, allerdings erklärte sie, dass der Inhalt des gesamten JIT-Abkommens geheim sei. Eine Offenlegung würde den "internationalen Beziehungen" schaden.

mehr:
- MH17: Kehrtwende bei der Untersuchung des Abschusses? (Florian Rötzer, Telepolis, 02.01.2018)

Flugzeugkatastrophe MH17 Ukraine: Christian Wehrschütz, Journalist, ORF {4:30}

Veröffentlicht am 21.07.2014 
AntikriegTV 2
Antikrieg TV http://www.antikrieg.tv
http://www.facebook.com/antikriegtv


siehe auch:
- Ein Fünftel der Niederländer glaubt, ihre Regierung würde bei MH17 etwas vertuschen (Florian Rötzer, Telepolis, 02.01.2018)

Mittwoch, 3. Januar 2018

Auch in Myanmar hat Soros seine Finger drin

Der Rohingya-Konflikt ist nur einer unter vielen, die von westlichen Medien kaum wahrgenommen werden, ihnen liegt ein entfesselter Nationalismus zugrunde

Seit vielen Monaten ist Myanmar, das ehemalige Burma, im Zentrum des medialen Interesses. Die Rohingya, eine muslimische Volksgruppe, wird von Soldaten des burmesischen Militärs, oder von Mobs aus der lokalen Bevölkerung systematisch vergewaltigt, getötet und ins benachbarte Bangladesch vertrieben. Führende UNO-Diplomaten sprechen von "ethnischen Säuberungen wie aus dem Lehrbuch", Frankreichs Präsident Macron vom Genozid.

Die Massaker und die Massenflucht lenken von der Tatsache ab, dass dieser Konflikt nicht der einzige ist, der in Myanmar gegenwärtig ausgetragen wird. Im Nordosten des Landes flammen immer wieder Kämpfe auf, infolge derer ebenfalls unzählige Zivilisten fliehen müssen und getötet werden. Diese Ereignisse werden von westlichen Medien kaum wahrgenommen oder gänzlich ausgeblendet, weil sie sehr komplex sind und nicht ins Bild eines von friedliebenden Buddhisten bewohnten Hoffnungslandes passten. Diesen Konflikten liegt ein lange kontrollierter und nun entfesselter Nationalismus zugrunde, der seit Jahrzehnten von der Militärregierung kultiviert und zum Rang der Staatsdoktrin erhoben wurde.
mehr:
- Ursachen der zahlreichen Konflikte im Vielvölkerstaat Myanmar (Marcin Pietraszkiewicz, Telepolis, 02.01.2018, beachte auch die Kommentare!)
It is well-known, although forbidden for the establishment media to mention, that Soros worked closely with USAID, the National Endowment for Democracy (now doing work formerly assigned to the CIA), the International Republican Institute, the National Democratic Institute for International Affairs, the Freedom House, and the Albert Einstein Institute to initiate a series of color revolutions in Eastern Europe and Central Asia following the engineered collapse of the Soviet Union. [George Soros admits to funding the Ukraine crisis, HangTheBankers, 02.06.2014]

Die Buchautoren Mira Beham und Jörg Becker [#10. Jörg Becker und Mira Beham: Operation Balkan: Werbung für Krieg und Tod, Baden-Baden 2006.#] haben 31 PR-Agenturen erfasst, die für alle nichtserbischen Kriegsparteien tätig waren. Allein Kroatien gab mehr als fünf Millionen US-Dollar an US-Agenturen, um die öffentliche Meinung in seinem Sinn zu beeinflussen. Propaganda-Ziele dieser Agenturen waren unter anderem: Darstellung der Serben als Unterdrücker und Aggressor, wobei sie mit den Nazis gleichzusetzen und entsprechend emotional geladene Begriffe zu etablieren sind; Darstellung der Kroaten und Bosnier als unschuldige Opfer, wobei die Eroberung der serbischen Krajina als legal hinzustellen ist; Völkermordanklage gegen Jugoslawien und Miloševic´ in Den Haag; günstige Verhandlungsergebnisse für die albanische Seite in Rambouillet und Sezession Montenegros.
Besonders hervorgetan hat sich die PR-Agentur Ruder Finn aus Washington, D.C. Ihr Direktor James Harff prahlte im französischen Fernsehen, wie professionell sie einen Artikel aus dem New York Newsday über serbische Lager aufgegriffen hätten: „Es gehört nicht zu unserer Arbeit, den Wahrheitsgehalt von Informationen zu prüfen. Unsere Aufgabe ist es, uns dienliche Informationen schneller zu verbreiten. Wir überlisteten drei große jüdische Organisationen und schlugen vor, dass diese eine Annonce in der New York Times veröffentlichen und eine Demonstration vor der UNO organisieren. Das war ein großartiger Coup. Als die jüdischen Organisationen in das Spiel auf Seiten der muslimischen Bosnier eingriffen, konnten wir sofort in der öffentlichen Meinung die Serben mit den Nazis gleichsetzen. Niemand verstand, was in Jugoslawien los war. Mit einem einzigen Schlag konnten wir die einfache Story von den guten und den bösen Jungs präsentieren, die sich ganz von allein weiterspielte. Niemand konnte sich mehr dagegen wenden, ohne des Revisionismus angeklagt zu werden. Wir hatten hundert Prozent Erfolg.“[#11. James Harff, interviewt von Jacques Merlino, stellvertretender Direktor des 2. französischen Fernsehens, im April 1993.#] Ob Verteidigungsminister Scharping das Blaue vom Bombenhimmel log oder sich in seiner Einfalt belügen ließ, werden wir nicht mehr erfahren. Untermalt von gefälschten Fotos des Fußballstadions in Priština, die die Agentur Ruder Finn verbreitete, brachte er die Mär von Konzentrationslagern auf. Er behauptete, von den Serben „werden Selektionen vorgenommen, und ich sage bewusst Selektionen“, und er schreckte nicht davor zurück, die „Ermordung der geistigen Elite“ zu beklagen. Die als ermordet gemeldeten Albaner tauchten jedoch später wieder auf. [Daniela DahnFrieden muss gestiftet werden. Exempel Kosovokrieg oder: das Völkerrecht als Gegner, 18.09.2014, veröffentlicht in: Blätter für deutsche und internationale Politik 11/2014, zu finden auf Daniela Dahns Homepage, abgerufen am 04.01.2018, Hervorhebung und Links von mir]

Sein größter Coup aber gelang ihm für die amerikanische Tabakindustrie. George Washington Hill, der Chef der American Tobacco Company, engagierte den kühnen Strategen 1929, um mit seiner Hilfe den riesigen Markt weiblicher Raucher zu erobern. Eine rauchende Frau, das war in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in den USA noch ein Skandal. Bernays brach das Tabu. Für die traditionelle Osterparade auf der Fifth Avenue in New York engagierte er eine Gruppe Feministinnen, die während des Umzuges aus ihren Strumpfbändern Zigaretten zogen und diese in aller Öffentlichkeit rauchten. An die Presse hatte er die Information gegeben, dass während der Parade Frauenrechtlerinnen "Fackeln der Freiheit" entzünden würden. Die Fotografen waren zur Stelle, die Tageszeitungen berichteten am darauffolgenden Tag über das unerhörte Ereignis. Die Zigarette wurde zum Symbol der emanzipierten Frau - und sein Auftraggeber American Tobacco erzielte mit seiner Marke Lucky Strike gigantische Umsätze.

Der Kniff Bernays': Er schuf ein Ereignis, das Ereignis schuf eine Nachricht und diese Nachricht schuf eine Nachfrage für das, was er verkaufen wollte. Mit der richtigen PR-Strategie - so seine Botschaft - kann jedes Produkt zum Verkaufsschlager, jeder Politiker zum Siegertypen werden. Bernays Methode war Reklame auf Umwegen. Wer Klaviere verkaufen möchte, der preist diese nicht direkt an, sondern er macht das häusliche Musikzimmer mit Hilfe von Stararchitekten zur Mode. Haben die Menschen erst ein Musikzimmer, so das Kalkül des Werbewundermanns, verkaufen sich Klaviere von allein.

Der Erfinder des "American Breakfast"

Einen solchen Umweg nahm Bernays auch, als der Lebensmittelhersteller Beech-Nut Company mit seiner Hilfe die Schinkenverkaufszahlen steigern wollte. Er erfand kurzer Hand das "American Breakfast" mit Schinken und Ei und beeinflusste die Frühstücksgewohnheiten der Amerikaner damit nachhaltig. Hierfür ersann Bernays als erster ein Expertenkomitee für PR-Zwecke. Mehrere bekannte Ärzte bezahlte er dafür, unter ihren Kollegen eine Umfrage durchzuführen, ob ein leichtes oder ein herzhaftes Frühstück gesünder sei. Wenig überraschend gewann das herzhafte Frühstück mit Schinken und Ei, die Nachricht wurde in den Zeitungen verbreitet. Gesundheitsbewusst folgten die Amerikaner den Ratschlägen der Ärzte. "Bacon and Eggs" wurde zum neuen Nationalfrühstück.

Bernays' Einsicht war so simpel wie wirkungsvoll: Menschen können über Meinungsführer gelenkt werden. Ein moderner Propagandist bedient nicht eine Mode, er schafft neue Moden, so das Credo des Werbekünstlers. Dazu machte er sich die großen Geister und bekannten Gesichter der Gesellschaft zu nutze – Schauspieler, Architekten oder eben Ärzte und Wissenschaftler.
 
[PR-Erfinder Bernays: Der Überzeugungstäter, Philipp Schnee, SPON, 30.09.2009]
siehe auch:
- Ich schaue nicht auf die sozialen Konsequenzen meines Tuns (NPR.News, 01.12.2017)
- Gastbeitrag: Was ist in Myanmar los? Über die wahren Hintergründe werden wir massiv getäuscht (Post, 22.10.2017)
- Der politische Islam gegen China (Thierry Meysan, Voltaire.net, 03.10.2017)
- George Soros und die ethnischen Säuberungen in Myanmar (Post, 12.09.2017)
- Aung San Suu Kyi – preisgekrönte Freiheitskämpferin zwischen den Stühlen (Post, 09.09.2017)
- NGOs im Great Game… Die National Endowment for Democracy (Post, 19.02.2016)
- Die CIA bei den Uiguren (Post, 07.12.2014)
Edward Bernays: Spindoktor und Schöpfer der PR (Klaus Uhrig, Bayerischer Rundfunk, 01.02.2013, Sendemanuskript, PDF)
PR-Erfinder Bernays: Der Überzeugungstäter (SPON, 30.09.2009)


Montag, 1. Januar 2018

Heute vor 317 Jahren – 1. Januar 1700: Im russischen Zarenreich wird der Julianische Kalender verwendet

Peter der Große reformiert den Kalender 

Zar Peter der Große (1672-1725) gilt bis heute als der größte Modernisierer des alten Russlands. Seine Europareise 1697/98 überzeugte den Moskowiter Selbstherrscher von der Notwendigkeit umfassender Reformen, so auch im Kalenderwesen. Bis dahin galt im Zarenreich der Byzantinische Jahreskalender, auch weil Moskau sich als »Drittes Rom« und Erbe des christlichen oströmischen Reichs (»Zweites Rom«) verstand. Dieser Kalender setzte Christi Geburt auf das Jahr 5510 AM (Annus Mundi) fest. Die Kalenderzählung begann also 5509 v. Chr. mit der biblischen Schöpfung. 
Zar Peter der Große in der Pose des siegreichen Feldherrn;
ein Engel hält ihm den Lorbeerkranz, Ölgemälde 18. Jh,
Da Peter aber nur protestantische Länder bereist hatte, übernahm er den julianischen Kalender und nicht den Gregorianischen, der seit 1582 in der katholischen Welt galt. Protestantische Staaten führten diesen erst ab 1700 ein. Damit wurde in Russland zwar nun auch ab Christi Geburt gezählt, doch hinkte Russland bis 1918 abermals der europäischen Zeitrechnung hinterher. Erst Lenin führte 1918 den Gregorianischen Kalender ein und musste dazu, wie vormals die katholische Welt, einige Tage überspringen. Wie auf den 4.10.1582 der 15.10. gefolgt war, entfielen in Russland nun die Tage vom 1.2. bis zum 13.2.1918. Unter Stalin gab es 1929-40 zusätzlich einen »Sowjetischen Revolutionskalender«, der die Monate in sechs Wochen zu je fünf Tagen einteilte – der Sonntag sollte als arbeitsfreier Ruhetag entfallen. 
 Harenberg – Abenteuer Geschichte 2018

siehe auch:
- Peter der Große - Zar und Großfürst von Russland (Verfasser unbekannt, Referat, Abipur)
23. Januar 1698: Peter I. reist inkognito durch Westereuropa (in: Detlef Wienecke-Janz (Hrsg.), Die große Chronik Weltgeschichte Bd. 11: Absolutismus, Aufklärung und Revolution 1648-1793, Wissen Media Verlag, Gütersloh/München 2008, S. 128f., GoogleBooks)
- Die Medizin in Russland bis zum Tode Peters des Grossen (Hans Küry, Virtuelles Museum der Wissenschaft)
- Leibniz und Russland (Manfred von Boetticher, Freunde Kants, Datum unbekannt, PDF)
Der gute Russe Pierre: Wie ein Zar den Kurort Spa erfand (Tino Künzel, Moskauer Deutsche Zeitung, 18.12.2017?)
Die Zaren Alexej I und Peter der Große: Der Blick nach Westen (Michael Lausberg, tabularasa, 06.06.2016)
Peter der Große – Der Zar, der seine Feinde eigenhändig köpfte (Peter Dittmar, n24, 30.07.2013)
- Tyrannischer Aufklärer (Mathias Schreiber, SPIEGEL Geschichte, 31.01.2012)
St. Petersburg — Russlands „Fenster nach Europa“ (Erwachet!, Wachturm Online-Bibliothek, 2003)
Russland und das „große“ Europa ( Timofej Bordatschew, Ost-West-Europäische Perspektiven, OWEP 3/2000 )
Trotz Aufklärung im 18. Jahrhundert: Grausam, naiv und unterwürfig (Henning Sietz, ZON, 22.07.1988)

Peter der Große - der Zerstörer {19:59}

Am 07.09.2017 veröffentlicht
Iveta Blömer  
Peter I ... Peter der Große ... er war von 1682 bis 1721 Zar und Großfürst von Russland, und von 1721 bis 1725 der erste Kaiser des Russischen Reichs.
... die freimaurischen Logen (Schottischen) wurden in Russland schon 1700 gegründet, also, noch bevor es in Europa 1921 der Fall war ... auf Medalien "Schützen Aufstand", "Auslandvertretung" und "Eroberung von Asov" steht Samson drauf, bekanntlich vom Stamm Dan usw. ... auch Hauptstadt wurde westlicher verlegt, von Moskow nach St. Petersburg ...
Paris (Pharis/Pharis-äer), September 1698 ... in Bastille wird ein Mann namens Магсhiel eingetragen/der Mann in eiserne Maske ... ewt. auf Franz. ist "Михайлов" damit gemeint worden. Mit so einem Namen verreiste damals Peter I (August 1698) ... zu diese Auslandreise nach Holland sind 200 Männer gereist, lebend zurück kam nur - "Peter I" und Menschikow. Alle anderen sind im Ausland "gestorben", bzw. wurden umgebracht. ... so wurde der echte Peter ausgetauscht, anscheinend von Henry Morgan (Bankiers Morgan) ...
Noch etwas, dass in diesem Film nicht erwähnt worden ist. Vor 7520 J. soll der Friedensvertrag zwischen Asen/Große Tartarie und Chinesen geschlossen worden sein, und wurde der "chinesische" Mauer gebaut. Diese Aussage ist aber stritig, weil ... (bitte Video "die Mythen & Realität" schauen, drei Teile) genau vor 7520 J. nach Erschaffung des Friedens/Welt im SternenTempel, bzw. Observatorium, wurde ein andere Friedens-Vertrag geschlossen (und Neue Weltordnung, russ.: Mir = bedeutet wie die Welt, so auch Frieden, und andersrum MIR = RIM, bzw. ROM!!!), und zwar zwischen Horus und Seth ... die sogenannten Götter ... "Der Kampf um den Thron des Osiris" (Atomkrieg, runde randlose Kratern sind mit Google Earth zu sehen, Druckwelle/Flachland drum herum weit und breit) ... Sonnengott/Sonnentempel, Sternentempel/Observatorium ... Ägypten, Nubien, Äthiopien ... bzw. Bibel "der Auszug aus Ägypten" = die verjagten Verbrecher/IzGoi ...
Peter der Große gilt bis heute als einer der herausragendsten Politiker Russlands. ... viele Experten sehen es aber ganz ganz anders ...
Russ. Володарский: http://www.youtube.com/watch?v=KXFLd5...
Auf Russ. über Peter I ... Zitat V.Schemchuk ... http://www.youtube.com/watch?v=ezaZfT...
Auf Russ. über Peter I ... Zitat N. Levashov ... http://www.youtube.com/watch?v=KqKH9Y...
Auf Russ. Самозванец Великий: http://zarpetr.narod.ru/index.htm

Das Gold der Zaren Peter I der Große 4 {10:00}

Am 17.03.2009 veröffentlicht
multikulti00  
Peter I. der Große, geboren als Pjotr Alexejewitsch Romanow (russisch Пётр I Вели́кий (Pjotr I Welikij) Пётр Алексе́евич Рома́нов, * 30. Maijul./ 9. Juni 1672greg. in Moskau; † 28. Januarjul./ 8. Februar 1725greg. in Sankt Petersburg) war von 1682 bis 1721 Zar und Großfürst von Russland und von 1721 bis 1725 der erste Kaiser des Russischen Imperiums. Er gilt bis heute als einer der herausragendsten Politiker Russlands.

{HD} Von Peter bis Putin Russlands starke Männer und eine Frau | Doku Deutsch HD - 2017 {51:12}

Am 10.02.2017 veröffentlicht
Lakisha Duby  
Doku Deutsch HD

Sonntag, 31. Dezember 2017

Daniele Ganser - Jahresrückblick 2017

Dr. Daniele Ganser - Jahresrückblick 2017 (Teil 1) {31:34}

Veröffentlicht am 27.12.2017
Idealism Prevails
Der Schweizer Historiker, Buchautor, Energie- und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser widmet sich in seiner Arbeit speziell den Themen Energie, Krieg und Frieden aus geostrategischer Perspektive.
Im 1. Teil dieses 2-teiligen Jahresrückblicks spricht Dr. Ganser mit Paula P’Cay u.a. über das 1. Jahr der Trump-Präsidentschaft, den Nordkoreakonflikt, den anhaltenden US-Imperialismus & die geopolitische Lage im Allgemeinen.
Dabei erinnert Dr. Ganser auch an die digitale (Medien-)Revolution & appelliert an die Bürger, möglichst viele verschiedene Medien zu konsumieren, um sich zu informieren. Der Chef des SIPER-Instituts
(Swiss Institute for Peace and Energy Research) erklärt das Prinzip der Achtsamkeit & beschreibt, wie er sich um den inneren & äußeren Frieden bemühe, denn für die Probleme dieser Welt könne es nur friedliche Lösungen geben.
Zudem erklärt Dr. Ganser Propagandatechniken und macht klar, dass es keinen humanitären Krieg gebe; er beantwortet auch die Frage, ob er sich als Star der Aufklärungsbewegung sieht & wie er mit seiner Bekanntheit lebt und umgeht.
Wir wünschen Euch interessante Einblicke mit Dr. Daniele Ganser & Teil 1 seines Jahresrückblicks 2017.
Teil 2 des Jahresrückblicks mit Dr. Daniele Ganser:
https://www.youtube.com/watch?v=czUUo...
Dr. Daniele Ganser
https://www.danieleganser.ch/
SIPER Swiss Institute for Peace and Energy Research
https://www.siper.ch/
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Dr. Daniele Ganser - Jahresrückblick 2017 (Teil 2) {34:14}

Veröffentlicht am 29.12.2017
Idealism Prevails
Im 2. Teil des Jahresrückblicks mit dem Schweizer Historiker & Friedensforscher Dr. Daniele Ganser spricht er mit Paula P'Cay über die Grundsätze und Prinzipien der Friedensbewegung & die Mechanismen der Kriegspropaganda 2017.
Dr. Ganser nimmt zum Katalonien-Konflikt Stellung, erklärt, was aus seiner Sicht in Syrien passiert ist & erinnert an die Veranstaltung "Stopp Ramstein", bei der die Friedensbewegung ein deutliches Signal gegen die illegalen US-Drohneneinsätze setzte.
Der Historiker verlangt, das UNO Gewaltverbot zu achten, erklärt, warum er den bereits seit 16 Jahren laufenden Krieg der USA gegen den Terrorismus vehement ablehnt und spricht sich leidenschaftlich für einen internationalen Gewaltverzicht aus.
Anhand seiner eigenen Erfahrungen rund um seine Forschung zu 9/11 beschreibt Dr. Ganser, wie man mit Ängsten umgehen soll, wenn man massiv von außen unter Druck gesetzt wird, und er erzählt, wie es ihm mithilfe des Prinzips der Achtsamkeit gelungen ist, sich nicht verbiegen zu lassen.
Beim Thema Katalonien wünscht sich Dr. Ganser einen friedlichen Dialog, die Berichterstattung zum G20 Gipfel in Hamburg kritisiert er deutlich und spricht sich vehement für ein Ende der seit Monaten laufenden Kriegspropaganda gegen Nordkorea aus. Er rät den Menschen, sich nicht gegeneinander aufhetzen zu lassen und erläutert dabei die Mechanismen mancher Medien, die ein Klima der Angst schaffen, Feindbilder transportieren & durch Abwertung den Boden für Kriegseinsätze aufbereiten.
Der Friedensforscher appelliert daher an die Bürger, sich jene Medien, die sie rezipieren, klug auszusuchen, um Medienkompetenz zu gewinnen und sich stets kritisch zu fragen, warum manche Medien gewisse Mitmenschen von der Menschheitsfamilie ausschließen.
Wir wünschen euch interessante Einblicke mit Dr. Daniele Ganser & Teil 2 seines Jahresrückblicks 2017.
Teil 1 des Jahresrückblicks mit Dr. Daniele Ganser:
https://www.youtube.com/watch?v=udziP...
Dr. Daniele Ganser
https://www.danieleganser.ch/
SIPER Swiss Institute for Peace and Energy Research
https://www.siper.ch/
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Dr Daniele Ganser - Verschwörungs-Bösewicht {17:25}

Veröffentlicht am 12.09.2016
LoiLoScope
Dr. Daniele Ganser wird permanent als Verschwörungs-Bösewicht verleumdet.
Das ist nicht etwa ein Versehen, sondern seinerseits eine "Verschwörung des Establishments" gegen die Forschung nach der Realität.
Ich bin Ganser mehrfach begegnet, zuletzt sehr gründlich bei einem Freund am Urner See.
Eines steht für mich fest:
Falls Ganser ein Verschwörungstheoretiker ist. dann bin ich eine Palme in Dubai.

nachdenKEN über: Neujahrsvorsätze {13:30}

Veröffentlicht am 12.09.2016
KenFM
“Der smarte Weg, um Menschen passiv und gefügig zu halten, ist, das Spektrum der akzeptierten Meinung strikt zu limitieren, gleichzeitig aber eine lebhafte Diskussion darin zuzulassen.”
Diese Erkenntnis stammt vom jüdischen intellektuellen Noam Chomsky und hat die Arbeit von KenFM in den letzten Jahren wesentlich geprägt.
So entstanden Hunderte von Einzelinterviews, Texte und Gesprächsrunden, die ausschließlich im Netz publiziert wurden und längst ein Millionenpublikum erreichen.
KenFM finanziert sich ausschließlich über Mikrospenden einer immer größer werdenden Community. Während wir allein mit den in deutsch geführten YouTube-Interviews die Marke der 50 Millionen Klicks durchschlagen haben, sind die von Dritten und ohne unser Zutun in andere Sprachen übersetzten KenFM-Gespräche weitaus erfolgreicher. Allein die Übersetzungen ins Russische haben uns dort rund 400.000 Klicks eingebracht.
KenFM und seine Community ist Teil der Medienrevolution und die beinhaltet im Kern immer auch Herrschaftskritik. Diese wiederum wäre ohne detaillierte Analyse wertlos und so zieht sich die letzten Jahre vor allem die Bestandsaufnahme der Gesamtsituation als ein roter Faden durch das Programm unsere Veröffentlichungen.
Wir möchten uns an dieser Stelle ausdrücklich bei euch allen für eure Unterstützung bedanken. Ohne eure Spenden und vor allem Daueraufträge wäre unsere Arbeit so gar nicht möglich.
Das neue Jahr soll dann aber eine wesentliche Neuausrichtung erfahren. Wir wollen neben der Analyse vor allem Lösungen und Macher in den Fokus stellen.
Programme, wie die Macher oder BLVD, waren der Anfang und hatten großen Erfolg, da sie Mut machen.
Wir alle brauchen für 2018 mehr Mut und vor allem mehr Zuversicht, was unser aller Zukunft angeht.
Der Versuch der Eliten uns über Organisationen zu spalten, die gemeinhin als Partner verstanden wurden, ist gescheitert. Wir alle können erkennen, dass die Technik der Unterwanderung nur ein Ziel verfolgt. Sie soll uns über den Hebel chronischen Misstrauens davon abhalten, dass die Friedensbewegung wieder eine Massenbewegung wird.
Wer sich heute ohne Wenn und Aber für den Frieden ausspricht und damit nicht nur den sozialen Frieden meint, sondern sich auch gegen den Export von Waffen, das Kriegsbündnis NATO und die Macht der „Märkte“ ausspricht, wird wahlweise als Putin-Versteher, Antisemit oder Querfront bezeichnet. Die, die das tun, sind Teil der Herrschaftsmedien und produzieren rund um die Uhr alternative Presse und Fake-News, die nur noch aus reiner Gewohnheit konsumiert werden.
Doch der Einfluss, und damit die Steuerungsmöglichkeiten auf die Masse, bricht dramatisch weg. Allein das Nachrichtenmagazin SPIEGEL verkaufte 2017 im Durchschnitt nur noch 205.600 Stück pro Ausgabe. Stern und Focus sind noch deutlicher abgeschlagen und liegen wie Blei am Kiosk.
Wir erwähnen das nicht aus Häme, sondern weil es den dramatischen Vertrauensverlust in die Branche und damit in die Demokratie zeigt.
Nur ist das eben nur die eine Seite der Medaille. Die andere ist, dass immer mehr Menschen aufgehört haben abzuwarten, was passiert. Stattdessen haben sie sich selbst ermächtigt und sind zu Machern geworfen. Wir von KenFM wollen 2018 verstärkt diesen Machern ein Forum und ein Gesicht geben.
KenFM geht 2018 auch auf Tour und wird diese Pioniere besuchen.
Wo seid ihr? Zeigt euch und helft mit, Zuversicht zu verbreiten! Wir alle sind jeder für sich stark, aber alle zusammen unschlagbar!
Sammelt eure Kräfte für 2018, kommt über Neujahr zur Ruhe und kümmert euch um eure Familien. Nehmt ein digitales Timeout und denkt positiv!
2018 wir das Jahr der Macher!
Danke vom ganzen Team an euch alle!
Wir sehen uns auf der Straße. Bleib friedlich!
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Dr. Daniele Ganser grüßt Ken Jebsen zur Verleihung des Karlspreises im Kino Babylon… {2:12}

Veröffentlicht am 16.12.2017
Friedensbewegung
Dr. Daniele Ganser grüßt Ken Jebsen zur Verleihung des Karlspreises im Kino Babylon...
Veranstalter: Bundesverband Arbeiterfotografie
► http://arbeiterfotografie.com
auf Facebook:
► https://www.facebook.com/arbeiterfoto...
Aufgenommen von der Friedensbewegung mit der zentralen
Forderung #rausausderNATO!
► www.friedensbewegung.info
Kommende Großdemo "Hiroshima Mahnt! - Abzug aller Atomwaffen und US-Truppen!" in Berlin auf Facebook:
► https://www.facebook.com/events/56803...


Montag, 25. Dezember 2017

Leise rieselt der Propagandaschnee: Wir haben mal wieder Grund zur Sorge!

Das Lahmlegen oder Abhören von Datenkabeln im Meer könnte fatale wirtschaftliche Konsequenzen haben. Angeblich interessieren sich die Russen über Gebühr für die sensiblen Infrastrukturkomponenten. 

Die Nato ist nach einem Medienbericht alarmiert über zunehmende Aktivitäten russischer U-Boote in der Nähe wichtiger Datenkabel im Nordatlantik. Die Operationen hätten ein Ausmaß erreicht, wie es der Westen seit Ende des Kalten Krieges nicht mehr erlebt habe, schilderte die Washington Post am Samstag unter Berufung auf hochrangige Militärvertreter in Brüssel. 

Demnach stellen die Kabel den Internetverkehr und andere Kommunikationsverbindungen nach Europa und Nordamerika sicher. Über diese Kanäle würden auch täglich Handelsgeschäfte im Umfang von Billionen Dollar abgewickelt. Wenn es gelänge, diese Verbindungen zu kappen, hätte das immense Folgen für die globale Wirtschaft. Würden die Kabel angezapft, könnten sie Moskau wertvolle Einblicke in den internationalen Internetverkehr geben.
mehr:
- Russische U-Boote haben Datenkabel im Nordatlantik im Visier (heise-News, 23.12.2017, man beachte auch die Kommentare!)

siehe auch:
- GCHQ taps fibre-optic cables for secret access to world's communications (Ewen MacAskill, Julian Borger, Nick Hopkins, Nick Davies, James Ball, Guardian, 21.06.2013, gefunden über den Kommentar von dickbrettbohrer vom 24.12.2017)

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Das Government Communications Headquarters (GCHQ, deutsch Regierungskommunikationszentrale) ist eine britische Regierungsbehörde (Nachrichtendienst und Sicherheitsdienst), die sich mit Kryptographie, Verfahren zur Datenübertragung und der Fernmeldeaufklärung befasst.
Die anderen Nachrichtendienste Großbritanniens MI5 (Inlandsnachrichtendienst) und MI6 (Auslandsnachrichtendienst) benutzen vorwiegend nichttechnische Methoden (HUMINT) zur Nachrichtengewinnung. Eine sehr enge Kooperation von Polizei, GCHQ, MI5, MI6 sowie den Streitkräften ist anzunehmen. Allerdings hat lediglich die Polizei (eingeschränkt auch die British Army) eine Exekutivfunktion im Inneren. Zudem ist die Polizei an die Entscheidungen der Justiz gebunden, was zum Beispiel Haftbefehle und längere Inhaftierungen betrifft.
Laut dem ehemaligen Außenminister David Miliband ist GCHQ „eine der wichtigsten Organisationen zur Verteidigung britischer Interessen“.[1] Ein ähnliches Zitat des ehemaligen Regierungschefs Tony Blair war lange Zeit auf der Startseite der Internetpräsenz des GCHQ zu lesen. [Government Communications Headquarters, Wikipedia, abgerufen am 04.01.2018]
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siehe desweiteren:
- USA und Russland – Russische U-Boote nehmen Datenkabel im Nordatlantik ins Visier (Süddeutsche Zeitung, 23.12.2017)
- Mittelmeer und Atlantik: Russische U-Boote nahe Datenkabeln machen Nato nervös (SPON, 23.12.2017)
- Moskau: Geheimes Manöver simuliert Militär-Aktionen Russlands gegen NATO und Deutschland (Sergei Ilnitsky, RTLNext, 20.12.2017, Zitat:)
Und genau das tat [Putin] im September, als die Soldaten im Manöver probten, das Baltikum zurück zu erobern, und Polen von der Nachschubversorgung abzuschneiden. Das berichtet die 'Bild-Zeitung' unter Berufung auf zwei Geheimdienstexperten. Offiziell deklariert war das Manöver als Anti-Terror-Übung, laut der Experten handelte es sich um die Probe für einen "vollständigen, konventionellen Krieg gegen die Nato in Europa".

Wichtiger Bestandteil der Militärübung sind sogenannte Schockkampagnen gegen westliche Nato-Länder, darunter Deutschland. Mögliche Ziele sind Marinestützpunkte an Nord- und Ostsee. Außerdem fanden weitere Übungen auf der annektierten Krim statt und in der Nähe Bulgariens und Rumäniens, die ebenfalls zur Nato gehören.
mein Kommentar:
Jeder Journalist, der den Ausdruck »Experten der Bild-Zeitung« verwendet, sollte verprügelt werden!

- Aufrüstung der Streitkräfte – Besorgnis über Russland (Marco Seliger, FAZ, 15.12.2017)
- Atlantik: Nato ist besorgt über russische U-Boote (ZON, 13.12.2017)
- Westliche Dauerpropaganda: Russland ist das Böse! (Post, 08.10.2017)
- Angst als Propaganda-Instrument: Böse ist ein Manöver, wenn die anderen üben! (Post, 13.08.2017)
- Ein neues U-Boot und mangelnde Medien-Selbstreflexion (Post, 10.07.2016)
- Royal Navy stöbert bei Schottland nach russischem U-Boot (24.11.2015)
- Eine Expertin erzählt, was passieren würde, wenn russische U-Boote Internetkabel durchtrennen (Brian McManus, Vice, 28.10.2015)
- Russische U-Boote erkunden Internetkabel (FAZ, 26.10.2015)
- Globale Kommunkation: USA in Sorge um Unterseekabel – russische U-Boote angeblich in der Nähe (Laura Sandgathe, RP Online, 26.10.2015)
- Keine Propaganda: Noch ein U-Boot! Oh Gott! (Post, 11.12.2014)
- Überwachung – Glasfaserkabel und Spionage-U-Boote: Wie die NSA die Nervenzentren der Internet-Kommunikation anzapft (26.06.2013)

mein Kommentar:
Wann immer sich ein NATO-Generalsekretär oder ein US-General, die Washington Post oder eines unserer sogenannten Leitmedien über das, was Russland oder Putin tun, »besorgt« äußert oder »befürchtet« oder davon berichtet, es »gebe Anhaltspunkte für«, hake ich dies einfach ab. Da wird etwas gesagt, was entweder die eigene Karriere befördert oder die Finanzierung irgend einer Interessengruppe sichert. Fertig! Das muß man nicht ernst nehmen!
Wenn man einmal für die Dauerpropaganda, mit der wir ständig berieselt werden, ein Gefühl bekommen hat, kann man über deren Plumpheit nur den Kopf schütteln.
“Government is the Entertainment division of the military-industrial complex.” [Frank Zappa]
Über Internationale Seilschaften (oder Netzwerke) wird regelmäßig in der Anstalt berichtet:

Die Anstalt: Deutsche Presse und US Think-Tanks {6:30}

Veröffentlicht am 30.07.2014
Deutscher Freigeist  
Die Folge wurde aus der ZDF Videothek entfernt. Jedoch war das Netz schneller. Dies ist keine unbedingte Werbung für die Sendung, auch wenn man hier zur Abwechslung das tut, was man gemeinhin als Journalismus versteht.

Erwin Pelzig - Goldman Sachs, TK, Atlantik Brücke, CFR & Club of Thirty {8:13}

Veröffentlicht am 14.10.2010
peacefulwarrior2012     
Erwin Pelzig über die verbindungen zwischen Goldman Sachs, Politik und verschiedenen einflussreichen Organisationen wie der Trilateralen Kommision, der Atlantik Brücke, des Council on Foreign Relations und der Group of Thirty.
Mehr informationen über die verbindungen zwischen Goldman Sachs und der Politik in der Doku Goldman Sachs - Eine Bank lenkt die Welt:
http://www.youtube.com/watch?v=IT_wRP...