Freitag, 25. November 2016

KenFM im Gespräch mit: Wolfgang Herles ("Die Gefallsüchtigen")

KenFM im Gespräch mit: Wolfgang Herles ("Die Gefallsüchtigen") [1:43:45]

KenFM Veröffentlicht am 07.11.2016 
„Der Kaiser ist nackt!“ Politische Journalisten hatten schon immer zwei Probleme. Auf der einen Seite traten sie bei ihren Recherchen den Mächtigen auf die Füße, auf der anderen Seite zerstören sie durch die Veröffentlichung der recherchierten Fakten das Weltbild derer, die die jeweiligen politischen Eliten als Führung akzeptiert hatten. Die meisten Menschen - auch in sogenannten aufgeklärten Gesellschaften, Demokratien - wollen systematisch belogen werden. Für das konsequente Wegsehen der Bevölkerung, z.B. auf wessen Kosten der angebliche Wohlstand erzeugt wird, wählt der so zum Komplizen gemachte Bürger eine Führung, die nicht mit Fragen nach Ethik oder Verantwortung eine Art Aufwachprozess einleitet. Dauerkoma auf beiden Seiten. Diese Form der Stabilität basiert auf dem unsichtbaren Deal beider Ebenen - Herrscher und Beherrschte - die entsprechenden Tabu-Themen zu erkennen und im täglichen Leben zu umschiffen. Dies geschieht jedoch erst im zweiten Step, durch Leugnung. Am Anfang steht immer das konsequente Unsichtbarmachen offensichtlicher Lügen vor dem eigenen Intellekt. Der politische Journalist stört diesen Prozess der chronischen, aber eben ausgeglichenen Ignoranz und er hat dabei einen Partner auf seiner Seite, den auf lange Sicht niemand betäuben kann. Das Gewissen eines jedes Menschen. Politische Journalisten stören den Seelenfrieden. Vor allem den all jener Personen, deren Zurechtkommen mit der Wirklichkeit ausschließlich auf Selbstbetrug und Selbsttäuschung beruht. Politische Journalisten erklären in aller Öffentlichkeit: „Der Kaiser ist nackt“. Für das Zerstören des so süchtig machenden Trugbildes werden sie im Anschluss von fast allen gehasst. Wobei die Herrschenden sich wiederum der Beherrschten bedienen, und über die von ihnen massiv manipulierten Massenmedien das gemeine Volk dazu aufzustacheln, den Überbringer der Botschaft zu ächten, zu verunglimpfen oder zu attackieren, was den großen Vorteil hat, dass die vielen Spielarten der Menschenjagd keinen Platz mehr für die Frage lassen, was konkret hat denn der in Ungnade gefallene Journalist eigentlich recherchiert? Die Masse sehnt sich nach einem väterlichen Diktator. Dieser erinnert sie an die Zeit der eigenen Kindheit. Familiäre "Sicherheit" in einem autoritären Umfeld. Ähnlich süchtig nach sektenhafter Führung lechzt der embeddete Journalist nach Anerkennung durch die Mächtigen. Er tut alles, um sich als loyaler Schüler vor ihnen bemerkbar zu machen. Der Kotau vor der Macht scheint deutlich attraktiver zu sein, als die eigentliche Aufgabe des Journalisten - das Suchen nach der Wahrheit und die Kontrolle der Macht. Wolfgang Herles hat den größten Teil seiner beruflichen Laufbahn beim ZDF verbracht. Zuletzt leitete und moderierte er die Kultursendung „Aspekte“. Herles ist eine Art Spielverderber. Er will, umgeben von Kollegen, die an Gefallsucht leiden, nicht nur nicht mitgehen, er prangert deren Kollaboration an. Damit macht sich Herles im öffentlichen Journalismusbetrieb keine Freude, nur sieht der Mann das auch nicht als seine primäre Aufgabe. Um Noam Chomsky aus seinem aktuellen Werk „Wer beherrscht die Welt?“ zu zitieren: „Wer sich in den Dienst des Staates stellt, wird in der Regel von den Mainstream-Intellektuellen gelobt; wer diesen Dienst verweigert, muss mit Strafe rechnen.“ Das Interview, das Ken Jebsen für KenFM mit Wolfgang Herles führte, wird erhebliche Schmerzen im System verursachen. Vor allem bei den Kollegen, die sich zu Alpha-Journalisten hochgebuckelt haben. Herles ist ein Insider, ein Whistleblower und er hat dem Dauer-Kotau der Branche vor der Politik vollkommen satt. Sein Buch „Die Gefallsüchtigen“ ist mehr als eine Abrechnung mit den Kollegen von einst, es ist ein Appell an uns, die Konsumenten dieser Presse, aber vor allem die Bürger dieses Landes. Erkennen wir endlich wieder den Wert des politischen Journalismus als Teil des Immunsystems der Demokratie. Verteidigen wir diese Demokratie. Sie ist unser Eigentum - und Eigentum verpflichtet. Inhaltsübersicht: 00:19:14 Islam, Religion und Wissenschaft, Bildungsstolz und das „Pathos der Leistung“ 00:34:48 Journalismus unter Druck: zwischen Zeitungssterben, Fußball und marktkonformer Berichterstattung 00:53:30 Vom Verfall der Lese-und Schreibkultur: Wie das Netz Medien und Mediennutzer verändert 01:02:48 Bildung vs Kapitalismus: Gebildeter Bürger oder bloß „Fit für den Arbeitsmarkt“? 01:22:48 Globale und Nationale Eliten: Geistige, materielle und kulturelle Spaltung macht Verantwortung medialer Vermittlung innerhalb der Gesellschaft notwendig 01:31:28 Zukunftsvision Bildungsfernsehen: Umstrukturierung des gebührenfinanzierten Fernsehens +++ Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/kenfm-unterstuetzen/ https://www.kenfm.de https://www.facebook.com/KenFM.de https://www.vk.com/kenfm https://www.twitter.com/TeamKenFM https://www.youtube.com/wwwKenFMde

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In seiner Publikation „Die Gefallsüchtigen“ kritisierte Wolfgang Herles ähnlich wie Ulrich Tilgner den „Quotenfetischismus“ des ZDF, dem nichts ferner liege als Kritik, Provokation und Aufklärung. Medien und Politiker folgten der „Macht des Marktes“, was zu einem platten homogenen Unterhaltungsprogramm und zur Niveausenkung führe. Die Aufgabe, vierte Gewalt zu sein, würden die Gebührensender „dramatisch verfehlen“. Herles plädiert daher für eine radikale Programmreform, die Abschaffung des Gebührenfernsehens und eine Finanzierung aus Steuermitteln.
„Das Fernsehen wird unterschätzt, weil es ja als reines Unterhaltungsmedium missbraucht wird. Es ist aber das letzte Medium, das noch Mehrheiten erreichen könnte – auch erreichen könnte mit ernsthafteren, strittigeren, unbequemeren, unkonventionelleren Inhalten. Wir nutzen diese Chance aber nicht. Wir senden Sport ohne Ende, dafür sind die Gebühren bestimmt nicht da. Wir senden Krimis ohne Ende, senden jeden Tag mehrere Krimis, als ob Krimis die Realität abbilden würden. Das sind die Märchen unserer Zeit. Und in den zahllosen Talkshows wird zwar geredet, aber nicht wirklich debattiert, denn es läuft immer auf das Fühlen hinaus. Wir sind in einer politischen Situation, in der das Fühlen – Willkommenskultur nur als Beispiel, gegen die ich nichts habe – aber das Fühlen gilt uns mehr als das Wissen und mehr als das Reflektieren.[5][6][7][8]“ [Wolfgang Herles, Publikationen, Wikipedia, abgerufen am 25.11.2016]
  • 1996 Herbert Quandt Medien-Preis in der Kategorie Unternehmensportraits
  • 2000 Ernst-Schneider-Preis in der Kategorie Große Wirtschaftssendung für den Beitrag „MACHTSPIELE – (Deutsche Bank). Wechseljahre – Wie Rolf Breuer die Deutsche Bank globalisiert“
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siehe auch:
- Wolfgang Herles und die Lügenpresse Was heißt hier Ansage? (Paul Wrusch, taz, 02.02.2016)

50 Jahre ZDF - aspekte Wolfgang Herles im Interview. [4:52]

zdf aspekte Veröffentlicht am 09.11.2015 
Wolfgang Herles und die „Seichtigkeits-Spirale“ - aus unserer Jubiläumsreihe zum 50. von 'aspekte'. Wolfgang Herles startet am 1. Januar 2000 mit aspekte aus der Hauptstadt ins 21. Jahrhundert. Seine aspekte sollten populärer, polemischer und politischer werden, ein "Stachel im Fleisch der Mächtigen", so Herles’ Kulturdefinition. Und: 'aspekte' ist viel unterwegs. Globalisierung, Umbrüche, die digitale Welt - Herles‘ Themen. Neben guten Büchern und ihren Autoren. Immer wieder auch die Irrungen und Wirrungen der "Berliner Republik", Verdrängung der deutschen Vergangenheit, Erstarken der Neo-Nazis. Am 11. September 2001, einem Dienstag, tagte die Redaktionskonferenz und erlebte ‚live‘ die Anschläge in New York. Die Ereignisse dieses Tages und ihre Folgen werden prägend für weite Teile des aspekte-Programms der nächsten Jahre. Freiheit. Sicherheit. Fundamentalismus, Überwachung. Herles warnt, befragt zum Kultur-Fernsehen des Jahres 2015, vor der „Seichtigkeits-Spirale“. Noch drei Tage - bis zum 11.11. Dann endet unsere Reihe zum 50ten von aspekte mit Highlights und Interviews 50 Tage lang rund um diesen Geburtstag. Da kommt also noch was - bis dann die Narren übernehmen.

Wir müssen so berichten, wie es Frau Merkel vorgibt! - ZDF Journalist Wolfgang Herles - HD 720 [1:34]

ॐ Die Bewusstseinsbrücke ॐ Veröffentlicht am 01.02.2016 
ZDF Journalist Wolfgang Herles : "Wir müssen so berichten, wie es Frau Merkel vorgibt" "Hoffentlich wird jetzt auch das letzte Schlafschaf endlich wach" Ganze Sendung: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dr... Manipulation der Presse durch Netzwerke der großen Privatbanken - Die Anstalt (ZDF 29.04.2014): https://www.youtube.com/watch?v=wmq2Z... Die illegalen, strafbaren Machenschaften zwischen Banken und Politiker - Neues aus der Anstalt 2012: https://www.youtube.com/watch?v=eVVPa... Ergänzung: Der Fernsehrat der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten setzt sich aus ca. 70% Politikern zusammen. Das Verfassungsgericht hat dies in einem Urteil bemängelt, die Quote von Politikern ist viel zu hoch. Das Urteil wird bis heute von den Regierungen und Parteien ignoriert. Das Volk schläft immer noch tief und fest. Wacht endlich auf!!!! Es reicht!!!! Mit friedlichen Mitteln voraus in eine neue bessere Welt, es gibt unendlich viele Alternativen, man muß nur danach suchen, das ist alles, mal aufstehen ihr Schafe!

Pelzig hält sich - Sportfreunde Stiller - Georg Schramm - Wolfgang Herles - Teil 1 [12.12]

Heike Reikel Veröffentlicht am 16.10.2013 
Pelzig hält sich. Pelzig hält sich ist eine deutsche satirische Talksendung des ZDF. In dieser empfängt der Kabarettist Frank-Markus Barwasser in seiner Rolle als Erwin Pelzig prominente Gäste.Das Konzept lehnt sich an Barwassers Sendung Aufgemerkt! Pelzig unterhält sich an, die er von 1998 bis zu seinem vertraglichen Wechsel zum ZDF Ende 2010 für das Bayerische Fernsehen produzierte.[1][2] Nach seinem Wechsel zu der ZDF-Politsatire Neues aus der Anstalt verlängerte der Bayerische Rundfunk seinen Vertrag nicht [3], so dass er das Angebot vom ZDF für seine regional eingefärbte Late-Night-Show annahm. Barwasser selber sagte zum Konzept der Sendung: „Es ist ein Senderwechsel, kein Formatwechsel", kündigte jedoch einige kleinere Veränderungen an.[4] Im Jahr 2011 wurden sieben Ausgaben gesendet.[5] Neben den Gesprächen mit prominenten Gästen tritt Pelzigs Patenstudentin Clara S. in unregelmäßigen Abständen auf. Sie war erstmals in der Sendung vom 12. April 2011 zu Gast.

Pelzig hält sich - Sportfreunde Stiller - Georg Schramm - Wolfgang Herles - Teil 3 [12:50]

Heike Reikel Veröffentlicht am 16.10.2013 
Pelzig hält sich. Die Sportfreunde Stiller sind eine deutsche Indiepop-Gruppe, die 1996 in Germering bei München gegründet wurde. 2004 schafften Sänger Peter Brugger, Bassist Rüde Linhof und Schlagzeuger Florian Weber mit dem Album "Burli" den endgültigen Durchbruch. 2006 wurden die "Sporties" mit dem WM-Hit "54, 74, 90,2006″ und dem Album "You Have To Win Zweikampf" zu Topstars. 2007 mit "La Bum" und 2009 mit dem Liveprojekt "MTV Unplugged in New York" folgten weitere Nummer-1-Platten. Nach längerer Pause erschien 2013 ihr neues Album "New York, Rio, Rosenheim". Die Sportfreunde Stiller engagieren sich auch immer wieder für soziale Projekte, beispielsweise mit der Renovierung eines zum Abbruch vorgesehenen Hauses in der Münchner Innenstadt.

Pelzig hält sich - Sportfreunde Stiller - Georg Schramm - Wolfgang Herles - Teil 4 [12:51]

Heike Reikel Veröffentlicht am 16.10.2013 
Pelzig hält sich. Heute Abend (15. Oktober) sehen Sie um 23.45 Uhr nach dem Länderspiel im ZDF die nächste Ausgabe von Pelzig hält sich. Zu Gast sind die Augsburger Textil-Rebellin Sina Trinkwalder, die stellvertretende CSU-Generalsekretärin Dorothee Bär, der Schriftsteller Ilija Trojanow, dem gerade wegen seines Datenschutz-Engagements die Einreise in die USA verweigert wurde, sowie Schleswig-Holsteins SPD-Chef Ralf Stegner. "Pelzig hält sich" bereitet sich also gedanklich schon mal auf die Große Koalition vor. PS: Wenn Sie den letzten Pelzig vom 17. September verpasst haben, können Sie die gesamte Ausgabe nach wie vor in der ZDF-Mediathek nachholen.

Desolation Row 24 6 1998 Birmingham [8:57]   Text (Official Bob Dylan Site)   Übersetzung (Nick-Cave.net)   Interpretation (Musiker-Board, Rockhard-Forum)

John Spoor Veröffentlicht am 04.10.2014
"Equality, I spoke the word/ As if a wedding vow/ Ah, but I was so much older then, I'm younger than that now"

Landesbischof Meister im postfaktischen Zeitalter: Eliten lügen

Hannover. Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister hat den Populismus in der jüngsten Zeit scharf verurteilt. Es sei nicht neu, dass von Populisten viel gelogen werde, sagte der evangelische Theologe am Mittwoch in seinem turnusgemäßen Bericht vor der in Hannover tagenden Landessynode. "Aber so offen und unverschämt, wie von gesellschaftlichen Eliten, übrigens auch den wirtschaftlichen, in den vergangenen Monaten gelogen wurde - das ist ungewohnt in unseren Demokratien." 

Es sei vielfach analysiert worden, mit welchen falschen oder verzerrten Positionen Meinungen mobilisiert würden, um damit Zorn oder Hass hervorzurufen. Der Effekt sei immer gleich: Haltungen würden demontiert. "Am längsten ist die Liste der Lügen von Donald Trump", unterstrich der Bischof. Auch während der Debatte um den "Brexit" habe die Wahrheit keine Lobby gehabt. 

Viele Menschen wollten keine Zusammenhänge mehr verstehen, die Wahrheit interessiere sie nicht. Persönliche Probleme und Betroffenheiten würden zum Maßstab der Politik. "Eine Stimmung wird geschürt, die Rassismus salonfähig macht, die entwürdigt und verletzt", sagte Meister. Populismus verspreche schnelle Fakten, einfache Lösungen, Durchgreifen, Aufräumen und Durchsetzen: "Er prononciert sich als Volkes Stimme, obwohl er tatsächlich nur für eine Minderheit spricht."
mehr:
- Kritik am Populismus (Landeskirche Hannovers, 23.11.2016, Hervorhebung von mir)

Hans-Joachim Maaz bei Anne Will: "Wenn es so weiter geht kann es nur schlimmer werden" [12:05]

Der politisch perfekte Wahnsinn Veröffentlicht am 20.11.2016 
ganze Sendung: https://www.youtube.com/watch?v=EcmbQ...
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Donnerstag, 24. November 2016

Reaktionen auf den Wahlsieg Donald Trumps: so bezeichnend wie erschütternd

Kolumne Grauzone: Die Reaktionen auf den Wahlsieg Donald Trumps sind so bezeichnend wie erschütternd. In Redaktionen, Parteien und akademischen Einrichtungen hat sich offenbar ein Milieu gebildet, das den Kontakt zu großen Teilen der Bevölkerung verloren hat
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Selten, wirklich selten hat sich der in dieser Hinsicht ohnehin schon anfällige deutsche Medienbetrieb dermaßen blamiert wie in seinen Reaktionen auf die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten – einige löbliche Ausnahmen ausgenommen.

Gleichgültig in welcher Richtung man den Senderknopf am Radio drehte, welchen Fernsehsender man wählte oder welche Homepage man aufrief: allenthalben Entsetzen, Unglaube, Fassungslosigkeit.

Und während man so hörte und schaute und las, stellte sich immer stärker und immer banger die Frage: Himmel, in welcher Welt leben all diese Menschen eigentlich? Wo muss man sich intellektuell in den vergangenen Jahren aufgehalten, in welchem Kokon muss man sich eingesponnen haben, um von dem Wahlergebnis allen Ernstes überrascht worden zu sein?

mehr:
- Die Bankrotterklärung eines ganzen Milieus (Alexander Grau, Cicero, 13.11.2016)
siehe auch:
- Tagesschau: Unseriöse Berichterstattung und Dünkel (Thomas Pany, Telepolis, 24.11.2016)
- Die Trump-Panik – Die 30er reloaded: Hochfinanz gegen Mr. Unberechenbar (Post, 14.11.2016)
- USA, Dark Money, Trump – Wir haben es nicht gesehen! (11.11.2016)
- Warum schweigen die Lämmer? – Der Mensch im Geflecht von Medien, Manipulation und Macht (Post, 16.07.2016)

nachdenKEN über: Donald Trump und Antiamerikanismus [45:45]

KenFM Veröffentlicht am 20.11.2016 
Der neue Präsident der USA heißt Donald Trump. Noch nie hat eine Person, die sich für den Posten im Weißen Haus beworben hat, schon im Vorfeld so viel Dresche bekommen wie Donald Trump. Doch auch seit das Rennen gelaufen ist, reißt das offene und ununterbrochene Bashing ihm gegenüber nicht ab. Die rassistischen Sprüche, mit denen Trump Teile seines Wahlkampfes bestritt, fanden ihr Echo in den Systemmedien, die bis heute mit ähnlich rassistischen Abwertungen Trump selber, aber vor allem die, die ihn gewählt haben, zu entwürdigen versuchen und als vollkommene Idioten abzustempeln. Trump-Wähler sind Abschaum - so wird seit Tagen verkündet. Der Spiegel verstieg sich rund eine Woche nach der Wahl dazu, Trump einen Antisemiten zu nennen. Nur, wie passen dazu die Standing Ovations ihm gegenüber, als dieser in den letzten Tagen des Wahlkampfs vor AIPAC sprach? Sind amerikanische Juden einem Antisemiten auf dem Leim gegangen? Sind wirklich alle Trump-Wähler „White Trash“, oder ist diese gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, produziert von den Massenmedien, nicht selber Rassismus in seiner übelsten Form? Fakt ist: Der Sieg Trumps ist vor allem eine Niederlage der System-Medien. Ihnen ist es nicht gelungen, trotz monatelanger Propaganda für Clinton und gegen Trump, die öffentliche Meinung derart zu diktieren, dass der Wähler sich genötigt gesehen hätte, den Liebling der Medien Hillary Clinton zu wählen. Der Sieg Trumps und vor allem die Reaktion in Deutschland auf ihn zeigt aber auch das Versagen der Linken. Trump erreicht in den USA-Wähler, die auch die AfD in Deutschland anspricht. Menschen, die nicht per se rechts ticken, sondern die vor allem enttäuscht sind. Enttäuscht von linker Politik, linken Medien und linken Aktivisten. Sie alle haben den Kontakt zur Straße verloren, Leben intellektuell entrückt. Der größte Teil der Linken auch in Deutschland hat sich mit dem Wirtschaftsfaschismus arrangiert und schaut dem Abbau des Sozialstaates weitgehend zu. Linke haben sich „eingerichtet“ und wollen - so wie die Grünen - nur noch bessere Posten in der Machtpyramide ergattern. Glaubwürdigkeit sieht anders aus. Die Linken von heute sind von einem Rudi Dutschke so weit entfernt, wie der Friedensnobelpreisträger Obama von echtem Change, sprich fairer Beteiligung der Massen an erarbeitetem Wohlstand. Teilhabe bedeutet für die offiziellen Wortführer der Linken in nahezu allen Bereichen vor allem persönliche Bereicherung und persönliche Teilhabe am großen Kuchen des vom Volk erarbeiteten Staatsvermögen. Wir erleben in der Reaktion der Medien auf Trump den Niedergang eines elitären Systems, das unfähig ist, sich selber zu hinterfragen und das, ähnlich wie damals die Genossen in der DDR kurz vor Mauerfall, nur noch in der Lage ist, auf die die längst Ausgereisten verbal einzuschlagen. Damals war man Verräter des Sozialismus, heute ist man White Trash. Die Wahl Trumps wird auch in Europa und speziell in der BRD ihre Auswirkungen haben, mit leichtem Delay. Die Wiederwahl Angela Merkels 2017 ist so „sicher“ wie der Wahlsieg von Hilary Clinton 2016 es war. Den Volksparteien geht der Hintern auf Grundeis und das ist auch gut so. Hochmut kommt vor den Fall. Ken Jebsen denkt nach dem spontanen Webcam-Kommentar zu Trumps Sieg erneut über Trump und die Folgen nach. Er fordert auf, die Zeichen der Zeit zu erkennen. „Mehr Demokratie wagen“ bedeutet 2016 mehr zivilen Ungehorsam, mehr direkte Demokratie und weniger Ehrfurcht vor einer politischen Kaste, die große Teile der Bevölkerung für dumm, unfähig und gefährlich hält. Die USA sind die dynamischste Demokratie der Welt, doch dass sich ausgerechnet die Fans von gestern jetzt nicht zu schade sind, jedes anti-amerikanische Klischee zu bemühen, um ihren Unmut über den Ausgang der letzten US-Wahl auszudrücken, lässt tief blicken. Sind vielleicht die System-Medien als Stimme der Einfluss-Reichen und Schönen nicht wirklich an echter Demokratie interessiert? +++ Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://www.kenfm.de/kenfm-unterstuet... https://www.kenfm.de https://www.facebook.com/KenFM.de https://www.vk.com/kenfm https://www.twitter.com/TeamKenFM https://www.youtube.com/wwwKenFMde

Narzisstisch kranke Politiker - Hans-Joachim Maaz im NuoViso Talk [41:14]

NuoViso.TV Veröffentlicht am 20.05.2016 
Die Machtelite der DDR klammerte sich krampfthaft an ihre Ideologien. Trotzdem kam des Ende dieses Regimes. Das gleiche klammernde, realitätsverweigernde Verhalten lässt sich bei der heutigen Bundesregierung beobachten. Die Parallelen zwischen den beiden Systemen sind nicht äußerlich, aber psychologisch deutlich zu erkennen, sagt Psychotherapeut, Psychoanalytiker und Autor Hans-Joachim Maaz. Er bespricht die narzisstischen Persönlichkeitsstörungen der Politelite mit Hagen Grell im NuoViso Talk. Unsere Gesellschaft ist zu großen Teilen narzisstisch krank, sagt Maaz, der in den letzten Monaten in Vorträgen vor der inneren Spaltung Deutschlands durch ideologische Gräben warnte. Insbesondere die politischen Eliten zeigten sehr häufig ein Verhalten, was sonst bei narzisstisch gestörten Persönlichkeiten beoachtet werden kann. Sie sind leicht reizbar und können leicht gekränkt und provoziert werden. Sie dulden keine Widerrede und wollen unliebsame Meinungen verbieten. Sie schließen sich in ihre eigene Ideologie ein, können keine Fehler zugeben und halten an ihren Plänen fest, auch wenn sie dafür keinen Rückhalt mehr haben. Aber auch in der Bevölkerung ist zu beobachten, dass viele Menschen sich nicht gesund verhalten: Sie können keine Gegenmeinungen akzeptieren, sich nicht in einen andere Standpunkt versetzen, missverstehen Vieles als Angriff und tragen in sich einen Gefühlsstau, der sich bei kleinen Auslösern entlädt. Gerade dies schaffe ein brenzliges soziales Klima, so Maaz, welches zu unnötiger Gewalt führen kann und eine innere Spaltung des Landes befürchten lässt. Das Gegengift zu diesen Fehlentwicklungen stelle langfristig eine gesunde Erziehungs- und Beziehungskultur zu Kinder dar und kurzfrist das schrittweise Überwinden politischer Korrektheit, das Abwenden von Ideologien und eine offene Kommunikation über die Probleme und Heilung der real existierenden Persönlichkeitsstörungen in hohen Positionen und allgemein im Volk.

TRUMP! - Im Gespräch mit Dr. Daniele Ganser [15:01]

NuoViso.TV
Veröffentlicht am 07.12.2016
Donald Trump ist US-Präsident. NuoViso Moderator Robert Stein ist durch das Land gefahren, um Stimmen über den Trumpsieg zu sammeln. In dieser Folge ist Robert Stein im Gespräch mit Dr. Daniele Ganser. Mehr TRUMP!-Interviews gibt es auf: http://plus.nuoviso.tv ------------------------------------------------------------------------------------- NEU: http://Nuo7.de Bitte unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende: https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr... Oder mit einem Premiumabo: http://nuoviso.tv/premium-abo/ Bitte den Beitrag teilen, kommentieren & liken


TRUMP! - Im Gespräch mit Dr. Helmut Roewer [16:23]

NuoViso.TV
Veröffentlicht am 27.12.2016

Donald Trump ist US-Präsident. NuoViso Moderator Robert Stein ist durch das Land gefahren, um Stimmen über den Trumpsieg zu sammeln. In dieser Folge ist Robert Stein im Gespräch mit dem ehemaligen Präsident des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz Dr. Helmut Roewer Mehr TRUMP!-Interviews gibt es auf: http://plus.nuoviso.tv ------------------------------------------------------------------------------------- NEU: http://Nuo7.de Bitte unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende: https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr... Oder mit einem Premiumabo: http://nuoviso.tv/premium-abo/ Bitte den Beitrag teilen, kommentieren & liken

TRUMP! Im Gespräch mit Peter Orzechowski [55:33]

NuoViso.TV
Veröffentlicht am 05.12.2016
Donald Trump ist US-Präsident. NuoViso Moderator Robert Stein ist durch das Land gefahren, um Stimmen über den Trumpsieg zu sammeln. In dieser Folge ist Robert Stein im Gespräch mit Buchautor Peter Orzechowski.



BILD-reife transatlantische Hysterie: Der Kreml spioniert uns alle aus!

Ein Blick in die Propaganda-Küche der Transatlantiker, nach denen Europa schon von Russland untergraben und das Ende nahe ist

In transatlantischen Kreisen geht nach der Wahl von Donald Trump weiterhin die Furcht um, dass der neue Präsident mit seinem angekündigten Isolationismus und seiner Wertschätzung von Putin die seit Jahren gepflogene und mit dem Ukraine-Konflikt hochgefahrene Anti-Russland-Politik aufgeben könnte. Umso verbissener wird die "russische Gefahr" beschworen. Allerdings ist noch keineswegs ausgemacht, ob Trump nicht gut konservativ doch wieder an die Demonstration militärischer Macht unter George W. Bush anschließt.

Seine Tendenz, nach pensionierten Generälen zu suchen, wie James N. Mattis, der Verteidigungsminister werden könnte, oder John Kelly, der möglicherweise zum Außenminister ernannt wird, lässt erahnen, dass sein Isolationismus mit militärischer Drohpolitik einhergehen könnte. Einen Haudegen als Sicherheitsberater hat er eh schon mit Michael T. Flynn erwählt. Als Verteidigungsminister ist auch Ex-General Stanley A. McChrystal im Gespräch. Viele der Militärs sind in der Obama-Zeit mit dem Weißen Haus angeeckt. Durchaus denkbar, dass sich ein außenpolitischer Stil der Interventionen durchsetzt wie Trumps im Wahlkampf gegen Obamas zögerliche Haltung geäußerte Vorstellung, mal schnell zusammen mit Putin den IS in Syrien auszulöschen. So in der Art dachte man bekanntlich zu Beginn in der Bush-Administration. Man greift schnell mit überwältigender Gewalt ein und zieht sich schnell wieder zurück. Bush, der sich zunächst über Nation-Building lustig machte, landete bekanntlich in langen Kriegen, die sich auch unter Trump noch fortsetzen.

Der den Bericht "The Kremlin's Trojan Horses" bewerbende Beitrag "Der russische Plot gegen Europa" von Alina Polyakova für den Atlantic Council, bei dem sie auch arbeitet und ebenso beim Council on Foreign Relations engagiert ist, ist ein gutes Beispiel dafür, wie die öffentliche Meinung beeinflusst werden soll, um die militärische Drohgebärde und die Rüstungsetats aufrechtzuerhalten. Kurioserweise wird Polyakova auch als Expertin für Desinformation bezeichnet, was sie tatsächlich in dem Beitrag und als Mitautorin des Berichts des Atlantic Council demonstriert, der mit einem Grußwort von Radosław Sikorski daherkommt, dem früheren polnischen Außenminister und jetzigem Mitarbeiter des Center for Strategic and International Studies, das auch zum transatlantischen Netzwerk gehört.

Auf dem düster-bedrohlich designten Cover des Berichts werden Marine LePen, Nigel Farage und Gehard Schröder als Trojanische Pferde des Kreml herausgestellt. Als prorussische Parteien gelten neben den rechten wie der Front National, die Morgenröte, Ukip, Jobbik, AfD, die Schwedendemokraten oder die Lega Nord auch die Partito Democratico, die deutsche Linkspartei, Labour, Syriza und die französischen Republikaner. Die unübersehbaren Unterschiede werden mit einer angeblich geschickten Strategie Russlands weggebügelt: "The influence strategy is tailored to each country’s cultural and historical context." 

mehr: 
- Atlantic Council über die "Trojanischen Pferde des Kreml" (Florian Rötzer, Telepolis, 22.11.2016) 

mein Kommentar:
Schämt sich da eigentlich keiner?
gar keiner?
nicht ein kleines bißchen?
Und solche Leute wollen tatsächlich ernst genommen werden…

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Der Atlantic Council ist eine Denkfabrik und Public Policy-Gruppe in Washington D.C. Ihr Auftrag ist die Förderung von konstruktiver Führung und Engagement in internationalen Angelegenheiten auf Basis der zentralen Rolle der atlantischen Gemeinschaft bei der Bewältigung der internationalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.[1]
Bis zu seiner Nominierung als Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten war Chuck Hagel[2] Vorsitzender.
Am 15. Januar 2014 übernahm Jon Huntsman junior den Vorsitz von Brent Scowcroft.[3] [Atlantic Council, Wikipedia, abgerufen am 24.11.2016]
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Adobe Flash Player ist für den Mac gefährlicher denn je

Wieder einmal musste Adobe einen Notfall-Patch für den Flash Player veröffentlichen und Anwender bitten, ihn schnellstmöglich aufzuspielen. Angreifer können beim Besuch von Websites sonst die Kontrolle über euren Mac übernehmen. Doch es gibt noch eine andere Lösung.
mehr:
- Adobe Flash Player ist für den Mac gefährlicher denn je (Thorsten Gundlach, MacLife, 11.03.2016)

siehe auch:
- Gefährliche Lücke im Flash Player (n-tv, 23.01.2015)
- Kommentar: Weg mit Flash! (Herbert Braun, heise Security, 17.07.2015)
- Vorgebliches Flash-Update installiert unerwünschte Mac-Programme (Leo Becker, heise Security, 14.04.2016)

Dienstag, 22. November 2016

Syrien: Der Boomerang der verdeckten CIA-Operationen

"Timber Sycamore" - ein falsches Programm und irreführende Wahrnehmungen. US-Spezialtruppen warnen vor Dschihadisten 

Es gibt die kleinen Meldungen, die kaum registriert werden, die aber doch ein bezeichnendes Licht auf einen Konflikt werfen, der in vorgegebenen Schablonen präsentiert wird. Zu den kleinen Meldungen gehört der Bericht eines ehemaligen Kämpfers der US-Spezialtruppen, Jack Murphy, über einen Zwischenfall in Jordanien, der sich Anfang November zutrug. 

Dabei wurden drei US-Soldaten am Eingang eines militärischen Ausbildungslagers im Süden des Landes erschossen. Murphy berichtet von einem sich aufdrängenden Verdacht, dass ein IS-Sympathisant dafür verantwortlich ist. Nicht auszuschließen sei es, dass der Schütze zu einer Gruppe "moderater Rebellen" gehört, die von US-Spezialtruppen im Auftrag der CIA ausgebildet wurden.
mehr:
- Syrien: Der Boomerang der verdeckten CIA-Operationen (Thomas Pany, Telepolis, 18.11.2016)

siehe auch:
Humanitäre Katastrophe in Syrien? – Wir sind die Guten! (Post, 05.10.2016)
Syrien: Die US-Blame-Game-Strategie knirscht (Post, 25.09.2016)
SYRIEN, von Bomben und Lügen heimgesucht (AlterMannBlog, 28.09.2016)
Syrien: Ein militärischer Sieg Russlands ist die nächste rote Linie (Post, 12.02.2016)
Wüstenflüsse, wie ein Diktator verrückt wird, westliche Werte und ein moderater Moderator (Post, 23.07.2016, dort verlinkt und Textauszug aus:)
Das Great-Man-Made-River-Projekt (Angelika Gutsche, Freitag-Community, 13.05.2015)
Syrien: Putin über die Verweigerung der USA verärgert (Post, 15.10.2015)
Westen soll 2012 russischen Syrien-Friedensplan ohne Assad ignoriert haben (14.10.2015)
Syrien: Es darf gebombt werden (Post, 11.10.2015)


Screenshot aus dem Mausfeld-Vortrag »Warum schweigen die Lämmer?«

Gegenvorschlag zu TTIP und CETA

Blaupause für ein faires, demokratisches, ökologisches und soziales Handelsabkommen 

Im Lichte des noch immer nicht gescheiterten TTIP-Abkommens zwischen den USA und der Europäischen Union und des im letzten Moment noch durchgepeitschten CETA-Abkommens zwischen Kanada und der EU, scheint die politische Linke, scheinen die Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften, scheinen die vielen Bürger, die sich gegen die neoliberalen Abkommen stemmen, wie gelähmt. 

Ein weiterer Abwehrkampf scheint verloren. Die weitere Verschärfung neoliberaler Marktlogik, die in alle Gesellschaftsbereiche hineingedrückt werden soll, steht wieder einmal vor der Tür. Und auch der nächste Abwehrkampf wird wieder einen Schritt weiter in Richtung einer durchökonomisierten Welt gehen. Einer Welt, in der für die Superreichen und die Großunternehmen kein Stein auf dem anderen bleiben wird und in der sozialer Ausgleich und Ökologie auf der Strecke bleiben. 

Die Hoffnung, mit einem US-Präsidenten Trump, der sich unter anderem mit Rhetorik gegen das Establishment und gegen Freihandelszonen durchgesetzt hat, würde die neoliberale Agenda und der ungezügelte Freihandel mit Europa aufgekündigt, dürfte sich als naiv herausstellen. Der Milliardär Trump wird der Letzte sein, der jene Agenda aufkündigt, die ihn reich gemacht hat. Selbst wenn TTIP nicht kommt, kommt CETA – und es liegt garantiert auch das nächste Freihandelsabkommen für die transnationale Agrar-, Finanz-, Fracking-, Gentechnik- und Pharmaindustrie bereits in der Schublade. Man sollte sich hier keine Illusionen machen. 

Leider kommen kaum Gegenvorschläge zu CETA und TTIP von Seiten der Nichtregierungsorganisationen, der Gewerkschaften oder linken Parteien, die eine Chance hätten, politisch umgesetzt zu werden.
mehr:
- Gegenvorschlag zu TTIP und CETA (Christopher Stark, Telepolis, 20.11.2016)
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Von der Gefahr einer hysterischen Opposition gegen Trump

Washington wird in nächster Zeit nicht von Nazis regiert werden, sondern von reaktionären Republikanern, was schlimm genug, aber nichts Neues ist

2016 stellte das grundlegend undemokratische Zweiparteiensystem der USA die Bevölkerung vor die Wahl zwischen den beiden meistgehassten Kandidaten der US-Geschichte. Die gebotenen Alternativen waren so abstoßend, dass über dreiundvierzig Prozent der Wählerinnen und Wähler den Gang zu den Urnen gar nicht erst über sich brachten. Alle hassten den einen oder den anderen oder alle beide Kandidaten, und eines war klar: Wer immer gewinnen würde, würde sogleich auf erbitterte Opposition stoßen.

Der unerwartete Schock des Sieges von Donald Trump hat eine weitverbreitete Hysterie ausgelöst, bei der in Tränen aufgelöste Massen auf den Straßen gegen den Wahlausgang protestieren – eine nie da gewesene Reaktion auf ein unumstritten korrektes Wahlergebnis.

Diese Art von hysterischer Opposition ist nicht die beste Grundlage für den Aufbau der neuen Bewegung, die jetzt benötigt wird, um ein weithin verabscheutes politisches Establishment zu bekämpfen.

Dabei kommt der größte Teil des Gejammers und Geschreis nicht von den Unterstützern von Bernie Sanders, die ohnehin auf das Schlimmste vorbereitet waren, sondern von jenen, die der Behauptung der Clinton-Kampagne aufgesessen sind, Trump repräsentiere nichts weiter als alle möglichen Arten des "Hasses" auf andere: Sexismus, Rassismus, Homophobie, Fremdenfeindlichkeit usw. Die Antwort darauf ist, nun selbst Trump zu hassen. Das ist steril und führt politisch nirgendwohin.

mehr:

Von der Gefahr einer hysterischen Opposition gegen Trump (Diana Johnstone, Telepolis, 18.11.2016)

siehe auch:
- Die Trump-Panik – Die 30er reloaded: Hochfinanz gegen Mr. Unberechenbar (Post, 14.11.2016)

Die Story im Ersten: Whistleblower – Die Einsamkeit der Mutigen!

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Ein Whistleblower (von englisch to blow the whistle ‚in die Pfeife blasen‘; auch im deutschen Sprachraum ‚Enthüller‘, ‚Skandalaufdecker‘ oder ‚Hinweisgeber‘), ist eine Person, die für die Allgemeinheit wichtige Informationen aus einem geheimen oder geschützten Zusammenhang an die Öffentlichkeit bringt. Dazu gehören typischerweise Missstände oder Verbrechen wie KorruptionInsiderhandelMenschenrechtsverletzungenDatenmissbrauch oder allgemeine Gefahren, von denen der Whistleblower an seinem Arbeitsplatz oder in anderen Zusammenhängen erfährt. Im Allgemeinen betrifft dies vor allem Vorgänge in der Politik, in Behörden und in Wirtschaftsunternehmen.Whistleblower genießen in Teilen der Öffentlichkeit ein hohes Ansehen, weil sie für Transparenz sorgen und sich als Informanten selbst in Gefahr begeben oder anderweitige gravierende Auswirkungen auf ihr Leben und ihre Arbeit riskieren. Häufig werden Whistleblower gemobbt, ihr Arbeitsverhältnis aufgekündigt oder wegen Geheimnisverrats vor Gericht gebracht (vgl. Vergeltung). Besonders bei hochbrisanten Themen wie Waffenhandel, organisierter Kriminalität oder Korruption auf Regierungsebene gab es Fälle, bei denen Whistleblower ermordet wurden oder auf ungeklärte Weise in relativ jungem Alter plötzlich verstarben oder vermeintlich Suizid begingen. In einigen Ländern genießen Whistleblower daher besonderen gesetzlichen Schutz.Die gelieferten Informationen sind meist sensibler Natur und können etwa zur Rufschädigung von Personen und Institutionen beitragen. Es sind auch Fälle bekannt, bei denen Regierungen oder Regierungschefs aufgrund solcher Veröffentlichungen zurücktreten mussten, etwa die Watergate-Affäre. Daher versuchen die veröffentlichenden Medien, Organisationen oder Enthüllungsplattformen wie etwa Wikileaks in der Regel, die Glaubwürdigkeit und Echtheit der Informationen vor ihrer Publizierung gründlich zu überprüfen. Damit schützen sie sich auch vor späteren Vorwürfen mangelnder Sorgfalt und Manipulierbarkeit. Whistleblower sind oft die zentrale oder einzige Quelle für investigative Journalisten, die an der Aufdeckung von politischen Affären oder Wirtschaftsskandalen arbeiten. [Whistleblower, Wikpedia, abgerufen am 22.11.2016]
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Die Story im Ersten - Whistleblower (ARD-21.11.2016) {43:57}

Opa Gerd
Am 21.11.2016 veröffentlicht 
Sie haben getan, was sich nur wenige trauen. Und sie müssen lebenslang dafür bezahlen. Wenn Whistleblower Missstände ans Licht bringen, ernten sie selten Ruhm oder Geld. Zerbrochene Lebensläufe, Jobverlust, Einsamkeit oder sogar hohe Gefängnisstrafen prägen das Leben der Enthüller. Während prominente Whistleblower wie Edward Snowden oder Chelsea Manning trotz ihrer prekären Lebenssituationen breite Unterstützung erfahren, stehen die kleinen "Snowdens" der Gesellschaft häufig allein da. Auch in Deutschland. Wer schützt die Enthüller? Und ist ihr Mut überhaupt gewollt?
Existenzielle Folgen
Für die ARD-Dokumentation gewähren drei Whistleblower Einblick in ihr Leben und berichten von den existenziellen Folgen ihrer Entscheidungen. Zum Beispiel Antoine Deltour. Der Enthüller ist weltweit durch die so genannte LuxLeaks-Affäre bekannt geworden. Als Mitarbeiter des Wirtschaftsprüfungsunternehmens PriceWaterhouseCoopers hat Deltour dubiose Steuerpraktiken in Luxemburg entlarvt.
Wegen der Preisgabe von Firmenwissen wurde ihm der Prozess gemacht. Filmautor Sebastian Bellwinkel begleitete Deltour in dieser Zeit exklusiv mit der Kamera. Deltour wurde zu einer Geldstrafe verurteilt, will das aber nicht akzeptieren und geht in Berufung.

siehe auch:
- 'There were hundreds of us crying out for help': the afterlife of the whistleblower (Andrew Smith, The Guardian, 22.11.2014)
- The whistleblowers club (Carola Hoyos, Financial Times, 14.09.2012)

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Whistle Blowers Protection Act, 2011 is an Act of the Parliament of India which provides a mechanism to investigate alleged corruption and misuse of power by public servants and also protect anyone who exposes alleged wrongdoing in government bodies, projects and offices. The wrongdoing might take the form of fraud, corruption or mismanagement. The Act will also ensure punishment for false or frivolous complaints.[1]
The Act was approved by the Cabinet of India as part of a drive to eliminate corruption in the country's bureaucracy[2][3] and passed by the Lok Sabha on 27 December 2011.[4] The Bill was passed by Rajya Sabha on 21 February 2014 and received the President's assent on 9 May 2014.[5][6] [Whistle Blowers Protection Act, 2011, engl. Wikipedia, abgerufen am 22.11.2016]
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siehe auch:
- West London Mental Health boss said whistleblower 'reminded him of his first wife', employment tribunal told (Graham Spence-Wlon, GetWestLondon, 25.09.2014)
- Whistleblowers: political and psychological perspectives (Vortragsankündigung, Sigmund-Freud-Museum, London, 25.07.2013)
- David Morgan - Consultant Psychotherapist & Psychoanalyst (PublicInterestPsychology)

Mittwoch, 16. November 2016

Die Wehrmacht im 2. WK – Dopen für den Endsieg

"Ich korrigiere den Kurs, schalte die Magneten und rücke die Sauerstoffmaske zurecht. Was würde geschehen, wenn ich einschliefe? Ob mich die anormale Fluglage wecken würde? Vielleicht hilft reiner Sauerstoff gegen die tötliche Müdigkeit.
In der Knietasche der Tropenhose steckt ein handlanger Leinenstreifen mit einem Zellophanüberzug, unter dem fünf oder sechs milchweiße Tabletten haften, groß wie Schokoladenriegel. „Pervitin“ steht auf dem Streifen. Tabletten gegen Müdigkeit, hat Dr. Sperrling gesagt. Ich öffne die Tasche und reiße erst zwei, dann drei dieser Plättchen von der Unterlage, nehme kurz die Atemmaske vom Gesicht und beginne die Tabletten zu zerkauen. Sie schmecken abscheulich bitter und sind mehlig, aber zum Nachspülen habe ich nichts. Nun werde ich hoffentlich nicht mehr einschlafen.
Der Motor läuft sauber und ruhig. [......]
Die Punkte genau voraus in gleicher Höhe sehen aus wie Lightnings oder Spitfires. Ja, es sind Spitfires! Vier – sechs – jetzt habe ich sie aus den Augen verloren. Ich bin hellwach, mein Herzschlag dröhnt in den Ohren. Warum ist der Himmel plötzlich so hell, die Augen schmerzen im hellen Licht. Wenn es Spitfires sind muß ich sie übersteigen, das ist die alte Regel, aber wie kommen Spitfires in das Seegebiet zwischen Sardinien und Sizilien? Ich kann die Helligkeit kaum ertragen; wenn ich die freie Hand schützend vor die Augen halte geht es besser. Jetzt läuft der Motor ganz laut, als ob er mit höchster Tourenzahl „überdrehen“ wollte. Aber die Instrumente zeigen doch normale Werte an? Öltemperatur, Öldruck, Kühlstofftemperatur, Drehzahl – ist die Drehzahl nicht viel zu hoch? [.....] Nun kann ich die Flugzeuge plötzlich nicht mehr ausmachen – wieso bin ich jetzt 8000 Meter hoch? Das Atmen fällt schwer und es ist sehr kalt in der Kabine. [.....] Ich kann die Augen nicht vom Höhenmesser losreißen, sie haften an dem kleinen, mit Leuchtfarbe bedeckten Zeiger, hinter dem die Buchstaben VDO sichbar sind. Nun summt der Motor gleichmäßig und ohne Schwingungen – fern, ganz fern. Es ist beinahe wie Schweigen hier oben. Alles wird unwesentlich und abstrakt. Entrückt, als ob ich selbst über meinem Flugzeug flöge. [....]
Später treffe ich auf Dr. Sperrling und frage ihn ihn beiläufig, was für ein „Mistzeug“ dieses Pervitin eigentlich sei, und ob man nicht besser die Flugzeugführer davor warnen solle? Als er erfährt, daß ich gleich drei Tabletten genommen habe, fällt er fast in Ohnmacht und verbietet mir für den Rest des Tages, „ein Flugzeug auch nur von außen anzufassen“." [Johannes Steinhoff, „Die Strasse von Messina“, List Verlag, München 1969, S. 173-174, zit. von Baldrick im Thread Aufputschmittel für Kampfflieger... , Forum der Wehrmacht, 18.04.2008]

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Methamphetamin (N-methyl-alpha-Methylphenethylamin), auch Metamfetamin oder N-Methylamphetamin (früher auch Pervitin) genannt, ist eine synthetisch hergestellte Substanz aus der Stoffgruppe der Phenylethylamine. Methamphetamin wird sowohl in der Pharmazie als Arzneistoff als auch missbräuchlich als euphorisierende und stimulierende Droge(umgangssprachlich Crystal MethMeth oder Crystal) verwendet.
[…]
Insbesondere während der Blitzkriege gegen Polen und Frankreich 1939/40 fand Methamphetamin millionenfache Verwendung. Unter den Spitznamen PanzerschokoladeStuka-TablettenHermann-Göring-Pillen und Fliegermarzipan diente das Mittel zur Dämpfung des Angstgefühls sowie zur Steigerung der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit bei Soldaten, Fahrzeugführern und Piloten.[16]
In der Zeit von April bis Juni 1940 bezog die Wehrmachtmehr als 35 Millionen Tabletten Pervitin. Der damalige Reichsgesundheitsführer Leonardo Contimeinte am 19. März 1940 in seiner Rede vor dem NSD-Ärztebund im Berliner Rathaus[17]:
Wer Ermüdung mit Pervitin beseitigen will, der kann sicher sein, dass der Zusammenbruch seiner Leistungsfähigkeit eines Tages kommen muss. Dass das Mittel einmal gegen Müdigkeit für einen Hochleistungsflieger, der noch zwei Stunden fliegen muss, angewendet werden darf, ist wohl richtig. Es darf aber nicht angewendet werden bei jedem Ermüdungszustand, der in Wirklichkeit nur durch Schlaf ausgeglichen werden kann. Das muss uns als Ärzten ohne weiteres einleuchten.
Als dann am 25. Oktober 1940 in der Münchener Medizinischen Wochenschrift (MMW) ein Beitrag erschien, in dem Pervitin für beinahe alles von See- und Bergkrankheit und verzögerter Rekonvaleszenz bis hin zu organischen Hirn- und Rückenmarkstörungen empfohlen wurde, sah sich die Reichsgesundheitsführung veranlasst, den Psychiater Ernst Speer als bekannten Kritiker des Medikaments mit einer Gegendarstellung zu berufen, die ebenfalls in der MMW erschien.[18][19]
Ab Mitte 1941 war das Medikament durch das geänderte Reichsopiumgesetz nicht mehr frei, sondern nur noch auf Rezept erhältlich. Dadurch reduzierte sich der Einsatz der Droge merklich.[20]
Die US-amerikanischen Psychiater Leonard und Renate Heston vermuten aufgrund einer nachträglichen Analyse von Adolf Hitlers Gesundheitsakten, dass Hitler spätestens seit 1942 pervitinabhängig gewesen sei.[21] Der Autor Norman Ohler legt im Buch Der totale Rausch. Drogen im Dritten Reich[22] mit der Analyse der Aufzeichnungen von Theodor Morell, Leibarzt von Hitler ab 1936, Indizien für regelmäßigen Drogenkonsum (darunter Pervitin) von Hitler vor, aber auch dass der gesundheitlich angeschlagene tschechoslowakische Präsident Emil Hacha in der Reichskanzlei erst nach einer massiv aufputschenden Spritze die Kapitulation unterschreiben konnte.[23] Allerdings wurden diese Thesen aufgrund der ungenauen Quellenlage des Buches u. a. von der Wochenzeitung Die Zeit kritisiert.[24] [Methamphetamin, Verwendung im Zweiten Weltkrieg, Wikipedia, abgerufen am 16.11.2016]
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Die Wunderpille der Wehrmacht [43:43]

Veröffentlicht am 18.08.2014
Der Dokumentarfilm "Die Wunderpille der Wehrmacht" deckt eines der größten Tabus der deutschen Militärgeschichte auf: die Rolle leistungsfördernder Arzneimittel von der NS-Zeit bis in die Gegenwart.

In den USA und Japan forscht man seit den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts an der Entwicklung von Amphetaminen, doch die Herstellung ist schwierig. In Deutschland sind es die Berliner Temmler-Werke, die in den 30er Jahren ihre Anstrengungen auf diesem Gebiet verstärken. 1937 gelingt dem Temmler-Chemiker Fritz Hauschild der Durchbruch: Er entdeckt ein besonders effektives Amphetamin: Das Methylamphetamin, das die Firma Temmler noch im gleichen Jahr unter dem Namen "Pervitin" auf den Markt bringt.

Ein Experte: Der Blitzkrieg war amphetamingesteuert! In grausamen Menschenversuchen an KZ-Häftlingen wird die richtige Dosierung getestet. Übermüdete Kindersoldaten, die tagsüber die Schule und nachts an der Flak bestehen müssen, bekommen Pervitin auf Befehl. In den Ein-Mann-Torpedos der deutschen Marine ist das Weckmittel fest eingeplant. Trotz gravierender Nebenwirkungen und erheblicher Suchtgefahr gehört Pervitin auch nach dem Krieg zur Ausrüstung der Bundeswehr und NVA. Es ist die Geschichte eines ungebrochenen Erfolges.

Drogen im Krieg [Doku - Deutsch - HD] [58:56]

Veröffentlicht am 17.11.2016
Dokumentation auf deutsch in guter Qualität.
alter Info-Text:
Damit Soldaten berechenbar sind, kommen schon seit langem in jedem Krieg Drogen zum Einsatz, die aus gewöhnlichen jungen Männern Kampfmaschinen machen. Ein Thema, über das nicht gerne geredet wird. scobel hinterfragt daher diesmal die Rolle von Drogen bei Kriegseinsätzen.
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siehe auch:
- Das Dritte Reich und die Drogen (Konstantin Sakkas, MisterDarcysBlog, 19.01.2016)
- Doku : Drogenkonsum im Dritten Reich (Thread Pervitin, Flugzeugforum, 09.03.2015)
- Der Fall Wilhelm Reich (Post, 15.09.2013)
- Berauscht in die Schlacht (Andreas Ulrich, Spiegel, 30.03.2005)
- „Wie ein Peitschenschlag aufs Gehirn“ (Spiegel, 22.06.1987)

LSD, Magic Mushrooms & CIA Mind Control Experiments! Documentary Video [FULL] {59:40}

Veröffentlicht am 22.07.2012
LSD, Magic Mushrooms & CIA Mind Control Experiments! Documentary Video [FULL]
Delve into the dark world of actual CIA Mind Control Experiments! Mission Mind Control (July 10, 1979)
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aktualisiert am 04.08.2017