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Dienstag, 8. November 2011
Stuttgart 21: Tarnen, Täuschen und nach uns die Sintflut
Immer deutlicher wird, dass Stuttgart 21 vor allem auch in finanzieller Hinsicht auf einem schwankenden Boden steht. Kostenrechnungen werden unterdrückt und Kosteigerungen werden verschwiegen.
Montag, 7. November 2011
Mr. Mark & Mr. Bob
Ich wollte sie [noch] mal sehen. Dire Straits war die erste große Gruppe, bei denen mir das Gefühl kam: Das interessiert mich nicht mehr. Eigentlich haben mich viele große Namen nicht so interessiert: Die Stones waren mir zu rotzig, Zappa zu chaotisch, Leonard Cohen zu depressiv, Joan Baez zu edel-weltschmerzig, Santana zu gitarrenspieltechnikverliebt, die Who zu düster, Crosby, Stills, Nash & Young nicht mitreißend genug. Progressive Rock war mein Ding. Und einigen der oben genannten mußte ich später Abbitte tun. Man wird älter und reifer, und der Geschmack verändert sich. Bei der Filmmusik zu »Local Hero« (von Mark Knopfler) dachte ich »Oh-ha, Klasse, hätte ich ihm nicht zugetraut«.
Dire Straits - Going Home: Theme of the Local Hero (Live, The Final Oz, Australia, 1986) [9:50]
Band members for this performance are Mark Knopfler on lead guitar and vocals, John Illsley on bass, Jack Sonni on guitar, Chris White on saxaphone, Guy Fletcher on keyboards, Terry williams on drums and Alan Clark on keyboards.
Als Knopfler gestern auf der Bühne der TUI-Arena stand, erinnerte er mich mit seinem Aussehen an einen geschätzten Kollegen. Spielen kann er, keine Frage. Und Mühe macht er sich auch: zwei Keyboards, vier Gitarren. Weniger hätte man wohl nicht bemerkt. Aber: Der Geiger geigte sich einen ab, man hörte ihn kaum. Das Akkordeon hörte man manchmal, die Flöte auch. Die Lautstärke schaffte eine Art dreckiger akustischer Windschutzscheibe, durch die man die Musik durchhören mußte. Es knallte in den Bauch wie ins Ohr, aber so, als ob man was reingedrückt kriegt. Es war nicht ganz so furchtbar wie bei Supertramp September letzten Jahres, aber vielleicht habe ich mich an den Krach inzwischen auch gewöhnt. Die Lautstärke verwischt die Feinheit der Musik, als ob man durch eine Mauer aus brüllend lauter Klangsuppe durchhören muß. Anscheinend ist das die Zeit, und anscheinend gibt’s im ganzen Netz nur zwei Leute (LittlebyLittle-Forum und tacrolimus’ Blog), die das vorsichtig beklagen. Ich werde alt.
Und dann Mr. Bob. 1978 habe ich ihn in Nürnberg auf dem Zeppelinfeld, da wo die Nazis ihre gigantischen Aufmärsche machten, gesehen. Wenige Tage zuvor hatten sie ihn in Dortmund ausgebuht und mit Tomaten beworfen. In der alternativen Berliner Zeitung Tip erschien eine Todesanzeige, in der sein Abgang beklagt wurde: der Star wurde den Erwartungen seiner Fans nicht mehr gerecht. (Mehr dazu bei Nichterschienen) Das habe ich erst vor wenigen Wochen in einer Filmdokumentation erfahren, damals wußte ich das nicht. Abgesehen davon, daß nicht genug Toiletten da waren, fand ich das Konzert ganz gut. Mehr nicht. Ich hatte ihn gesehen und war nicht auf ihn abgefahren.
Fritz Rau (der Dylan übrigens Günter Amendt mit in den Zug setzte – Dylan reiste mit dem Zug –, um ihm dessen Fragen zu Deutschland beantworten zu können – gibt’s das heute noch?) zu dem Konzert:
Bob Dylan 1. Juli 1978 auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg [1:28]
Günter Amendt remembers Dylan's 1978 tour (Nuremberg concert) [1:03]
folkarchivist Hochgeladen am 14.03.2011
Günter Amendt remembers Dylan's 1978 tour (Nuremberg concert). From the 2001 Arte documentary "Knockin' On Dylan's Door" to commemorate the death of Günter Amendt in a freak accident on March 12, 2010.
zu Dylans Auftritt in Nürnberg siehe auch:
- Erinnern an Legenden: Als Dylan und Joel in Nürnberg gegen Nazis sangen (Bayerischer Rundfunk, 24.02.2016)
Was ich gestern hörte, machte mich für Stunden völlig ratlos. Dylan nahm seine Texte und kaute sie wie Kaugummi. Er hat ja schon seit vielen Jahren genäselt, gequakt und genuschelt. Aber gestern hat er seine Texte rausgekotzt, wie zerkauten Kaugummi rausgespuckt. Beim Lied »Don't Think Twice, Its All Right« – das Einzige, was ich erkannt habe – war er mit dem Text der Zeile »It ain't no use to sit and wonder why, babe« schon fertig, als die Instumentalbegleitung noch »sit and wonder why, babe« spielte.
Don't Think Twice It's All Right - Bob Dylan [3:34] Text (Songtexte.com) Übersetzung (ebda)
E.Clapton - B.Dylan - Don't Think Twice, It's All Right - LIVE [6:02]
Ich hab’s versucht nachzumachen, ich weiß nicht, wie er das macht, ich kann das nicht. Das muß Kunst sein. Ich sah ihn sich auf der Bühne bewegen und mußte an Michael Jackson denken: ein unverstandener Freak, der weiß, daß er nicht verstanden wird und trotzdem sein Ding macht. Fast so als, ob er nicht verstanden werden will oder er Dich zwingt: Wenn Du mich verstehen willst, mußt Du was tun. (Kommentare bei der HAZ und auf WELT-Online)
Nachdem er 1965 viele Folkrock-Fans vergrätzt hatte, als er es wagte, seine Texte mit E-Gitarre zu begleiten, schockierte er seine Anhänger 1978 mit einer »… durchchoreografierten Show, Dylan geschminkt mit Lidschatten, die Band in Bühnenklamotten, 'Don't Think Twice' im Reggae-Rhythmus, 'All Along The Watchtower' dominiert von der virtuosen Geige David Mansfields, the silver saxophone von Steve Douglas, die Kongas von Bobby Hall und das Schubidubidu der Girls im Hintergrund … Das war schon gewöhnungsbedürftig.« (Günter Amend). Der letzteren zitierende SPIEGEL-Artikel ist sehr zu empfehlen, gibt er doch die Atmosphäre der damaligen Zeit wieder: Große Teile des Publikums waren ärgerlich, weil Dylan sich dem Protestsong-Image zu entziehen versuchte.
Bis zu diesem Morgen überlegte ich mir, was ihn dazu treibt, sich selbst zu persiflieren und zu demontieren. (Sich selbst oder das Bild, welches wir sturerweise noch von ihm haben?) Es ist so, als ob er seine Songs von damals als Felsbrocken, als Rohmaterial nimmt, was er dann wie ein Steinmetz bearbeitet. Felsbrocken trifft es nicht so richtig: Mehr Kaugummi oder Knet. Er verformt seine schon zu Monumenten gewordenen Songs (jemand hat gesagt, seine Lieder stellten inzwischen schon einen Teil des amerikanischen kollektiven Unbewußten dar): Man stelle sich die amerikanische Freiheitsstatue aus Knet vor und dann drückt jemand auf ihr rum und macht eine kleine Badewanne draus. Was soll das? Merkwürderweise mache ich häufiger die Erfahrung, daß Menschen mit dem Stellen einer Frage ihren Denkprozeß einstellen. Die zerebrale Arbeit endet mit einer Frage, Punkt!
Wenn Dylan nicht einfach nur bekloppt ist und wenn er doch noch eine Botschaft hat, könnten wir uns folgendes vorstellen (wir PTs – solo-insider für Psychotherapeuten – können ja aus jeder – scheinbaren? – Sch… noch was machen):
Wir können unsere damaligen Ideale als Freiheitsstauen aus Knet verstehen. Und dann sehen wir, was die Zeit aus ihnen gemacht hat: zerknautschte Werte. Geiz ist geil, Kinderarbeit als Preisbrecher auf den Wühltischen von KIK, 90-Euro-Nike-Windbreaker aus Bangladesh, bench-Jacken aus upgecyleten PET als peer-group-Uniform, giftige Auto-Akkus oder giftige Energiesparlampen, »Öko«-Diesel als Energiesparmaßnahme der reichen Länder, die Lebensmittel in der Dritten Welt noch teurer macht, Abfischen der westafrikanischen Küste durch hochtechnisierte Fischfang-Gangster-Flotten, und dann »Kampf gegen den Terrorismus«. Ist das das Ergebnis der 68er? Sind Bankenkrise, Rettungsschirme, Designer-Babys und Nano-Technologie wirklich stärker als unsere Ideen von damals?
Anfang der 70er wurden Multiple-Choice-Fragen im Medizin-Studium eingeführt, um aus der Prüfungs-Abhängigkeit von Professoren herauszukommen, heute werden MC-Fragen durch mündliche Prüfungen ergänzt. – Das Verbot von Kettenarbeitsverträgen ist faktisch aufgehoben. – Heute diskutieren wir über Grundeinkommen, Mindestlohn und Steuerentlastung, während wir den gigantischsten Schuldenberg der deutschen Geschichte vor uns her und aufs Tablett unserer Kinder schieben. – Irgendwelche Fanatiker fällen die Twin-Towers, und dann macht der sich moralisch überlegen dünkende Westen mal kurz einen Billionen teuren »Krieg gegen den Terrorismus« (an die zwei Millionen Tote), hebelt mal kurz die Bürgerrechte aus, foltert vor den Augen der Weltöffentlichkeit und zieht sich dann ratlos und mit markigen Sprüchen aus einem unkontrollierbaren Terrain zurück.
Werte? Scheiß drauf! Es geht um Macht und Geld. Und wir halten alle still, weil wir mit Konsumieren und der Sicherung unseres Lebensstandards beschäftigt sind. Derweil bauen die Mächtigen Scheiße, die wir nachher auslöffeln können (siehe: Ich kann gar nicht so viel essen…, Post, 25.03.2006).
Vielleicht will uns Mr. Bob unsere vom Zeitgeist zerknautschen Ideen vor Augen halten…
1978 als »Entertainer aus Las Vegas« und heute als Freak, der seine eigenen Songs zermanscht.
Ich wollte es mir nicht länger antun und bin gegangen…
siehe auch:
- „Der Kongress teilt das Bett mit der Wall Street“ (22.05.2015 – Bob Dylan Performs at the White House)
- Heute vor 20 Jahren – Bob Dylans versteckte Botschaft bei der Grammy-Verleihung (Post, 20.02.2011)
- Heute wird Bob Dylan 70 Jahre alt (Splitter, 24.05.2011)
zuletzt aktualisiert am 27.11.2016
Dire Straits - Going Home: Theme of the Local Hero (Live, The Final Oz, Australia, 1986) [9:50]
Hochgeladen am 26.09.2009
The Dire Straits perform "Going Home: Theme of the Local Hero" Live at the Sydney Entertainment Centre in Sydney, Australia, on April 26th, 1986.
Band members for this performance are Mark Knopfler on lead guitar and vocals, John Illsley on bass, Jack Sonni on guitar, Chris White on saxaphone, Guy Fletcher on keyboards, Terry williams on drums and Alan Clark on keyboards.
Als Knopfler gestern auf der Bühne der TUI-Arena stand, erinnerte er mich mit seinem Aussehen an einen geschätzten Kollegen. Spielen kann er, keine Frage. Und Mühe macht er sich auch: zwei Keyboards, vier Gitarren. Weniger hätte man wohl nicht bemerkt. Aber: Der Geiger geigte sich einen ab, man hörte ihn kaum. Das Akkordeon hörte man manchmal, die Flöte auch. Die Lautstärke schaffte eine Art dreckiger akustischer Windschutzscheibe, durch die man die Musik durchhören mußte. Es knallte in den Bauch wie ins Ohr, aber so, als ob man was reingedrückt kriegt. Es war nicht ganz so furchtbar wie bei Supertramp September letzten Jahres, aber vielleicht habe ich mich an den Krach inzwischen auch gewöhnt. Die Lautstärke verwischt die Feinheit der Musik, als ob man durch eine Mauer aus brüllend lauter Klangsuppe durchhören muß. Anscheinend ist das die Zeit, und anscheinend gibt’s im ganzen Netz nur zwei Leute (LittlebyLittle-Forum und tacrolimus’ Blog), die das vorsichtig beklagen. Ich werde alt.
Und dann Mr. Bob. 1978 habe ich ihn in Nürnberg auf dem Zeppelinfeld, da wo die Nazis ihre gigantischen Aufmärsche machten, gesehen. Wenige Tage zuvor hatten sie ihn in Dortmund ausgebuht und mit Tomaten beworfen. In der alternativen Berliner Zeitung Tip erschien eine Todesanzeige, in der sein Abgang beklagt wurde: der Star wurde den Erwartungen seiner Fans nicht mehr gerecht. (Mehr dazu bei Nichterschienen) Das habe ich erst vor wenigen Wochen in einer Filmdokumentation erfahren, damals wußte ich das nicht. Abgesehen davon, daß nicht genug Toiletten da waren, fand ich das Konzert ganz gut. Mehr nicht. Ich hatte ihn gesehen und war nicht auf ihn abgefahren.
Fritz Rau (der Dylan übrigens Günter Amendt mit in den Zug setzte – Dylan reiste mit dem Zug –, um ihm dessen Fragen zu Deutschland beantworten zu können – gibt’s das heute noch?) zu dem Konzert:
Bob Dylan 1. Juli 1978 auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg [1:28]
Veröffentlicht am 21.02.2010
Mein grösstes Open-Air Ereignis war am 1. Juli 1978 in Nürnberg, Zeppelinfeld.
Über 80'000 Zuschauer, ich war mit der ganzen Familie mit dem Klappanhänger dort. Es war unheimlich friedlich. Kein Gedränge wie heute. Es waren viele 68er da.
Ich möchte nicht sagen dass es zu dieser Zeit keine Ego-Trips gab, aber es war vepöhnt. Nicht wie heute wo jeder nur auf seinen eigenen Vorteil schaut. Am Morgen lagen einige Festivalbesucher und unserem Klapper weil es in der Nacht regnete
Ich möchte nicht sagen dass es zu dieser Zeit keine Ego-Trips gab, aber es war vepöhnt. Nicht wie heute wo jeder nur auf seinen eigenen Vorteil schaut. Am Morgen lagen einige Festivalbesucher und unserem Klapper weil es in der Nacht regnete
Günter Amendt remembers Dylan's 1978 tour (Nuremberg concert) [1:03]
folkarchivist Hochgeladen am 14.03.2011
Günter Amendt remembers Dylan's 1978 tour (Nuremberg concert). From the 2001 Arte documentary "Knockin' On Dylan's Door" to commemorate the death of Günter Amendt in a freak accident on March 12, 2010.
zu Dylans Auftritt in Nürnberg siehe auch:
- Erinnern an Legenden: Als Dylan und Joel in Nürnberg gegen Nazis sangen (Bayerischer Rundfunk, 24.02.2016)
Was ich gestern hörte, machte mich für Stunden völlig ratlos. Dylan nahm seine Texte und kaute sie wie Kaugummi. Er hat ja schon seit vielen Jahren genäselt, gequakt und genuschelt. Aber gestern hat er seine Texte rausgekotzt, wie zerkauten Kaugummi rausgespuckt. Beim Lied »Don't Think Twice, Its All Right« – das Einzige, was ich erkannt habe – war er mit dem Text der Zeile »It ain't no use to sit and wonder why, babe« schon fertig, als die Instumentalbegleitung noch »sit and wonder why, babe« spielte.
Don't Think Twice It's All Right - Bob Dylan [3:34] Text (Songtexte.com) Übersetzung (ebda)
Veröffentlicht am 27.06.2014
Vintage TV is available on Sky 369, Freeview 242, Virgin 343 and Freesat 515.
For more information and full listings for Vintage TV, please visit: http://www.vintage.tv
E.Clapton - B.Dylan - Don't Think Twice, It's All Right - LIVE [6:02]
Veröffentlicht am 13.03.2014
E.Clapton - B.Dylan - Don't Think Twice, It's All Right - LIVE
Ich hab’s versucht nachzumachen, ich weiß nicht, wie er das macht, ich kann das nicht. Das muß Kunst sein. Ich sah ihn sich auf der Bühne bewegen und mußte an Michael Jackson denken: ein unverstandener Freak, der weiß, daß er nicht verstanden wird und trotzdem sein Ding macht. Fast so als, ob er nicht verstanden werden will oder er Dich zwingt: Wenn Du mich verstehen willst, mußt Du was tun. (Kommentare bei der HAZ und auf WELT-Online)
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| aus dem SPIEGEL-Artikel |
Bis zu diesem Morgen überlegte ich mir, was ihn dazu treibt, sich selbst zu persiflieren und zu demontieren. (Sich selbst oder das Bild, welches wir sturerweise noch von ihm haben?) Es ist so, als ob er seine Songs von damals als Felsbrocken, als Rohmaterial nimmt, was er dann wie ein Steinmetz bearbeitet. Felsbrocken trifft es nicht so richtig: Mehr Kaugummi oder Knet. Er verformt seine schon zu Monumenten gewordenen Songs (jemand hat gesagt, seine Lieder stellten inzwischen schon einen Teil des amerikanischen kollektiven Unbewußten dar): Man stelle sich die amerikanische Freiheitsstatue aus Knet vor und dann drückt jemand auf ihr rum und macht eine kleine Badewanne draus. Was soll das? Merkwürderweise mache ich häufiger die Erfahrung, daß Menschen mit dem Stellen einer Frage ihren Denkprozeß einstellen. Die zerebrale Arbeit endet mit einer Frage, Punkt!
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| aus dem am Schluß gelinkten WELT-Artikel |
Wir können unsere damaligen Ideale als Freiheitsstauen aus Knet verstehen. Und dann sehen wir, was die Zeit aus ihnen gemacht hat: zerknautschte Werte. Geiz ist geil, Kinderarbeit als Preisbrecher auf den Wühltischen von KIK, 90-Euro-Nike-Windbreaker aus Bangladesh, bench-Jacken aus upgecyleten PET als peer-group-Uniform, giftige Auto-Akkus oder giftige Energiesparlampen, »Öko«-Diesel als Energiesparmaßnahme der reichen Länder, die Lebensmittel in der Dritten Welt noch teurer macht, Abfischen der westafrikanischen Küste durch hochtechnisierte Fischfang-Gangster-Flotten, und dann »Kampf gegen den Terrorismus«. Ist das das Ergebnis der 68er? Sind Bankenkrise, Rettungsschirme, Designer-Babys und Nano-Technologie wirklich stärker als unsere Ideen von damals?
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| Quelle: The Persistence of Memory (engl. Wikipedia) |
Werte? Scheiß drauf! Es geht um Macht und Geld. Und wir halten alle still, weil wir mit Konsumieren und der Sicherung unseres Lebensstandards beschäftigt sind. Derweil bauen die Mächtigen Scheiße, die wir nachher auslöffeln können (siehe: Ich kann gar nicht so viel essen…, Post, 25.03.2006).
Vielleicht will uns Mr. Bob unsere vom Zeitgeist zerknautschen Ideen vor Augen halten…
1978 als »Entertainer aus Las Vegas« und heute als Freak, der seine eigenen Songs zermanscht.
Ich wollte es mir nicht länger antun und bin gegangen…
siehe auch:
- „Der Kongress teilt das Bett mit der Wall Street“ (22.05.2015 – Bob Dylan Performs at the White House)
- Heute vor 20 Jahren – Bob Dylans versteckte Botschaft bei der Grammy-Verleihung (Post, 20.02.2011)
- Heute wird Bob Dylan 70 Jahre alt (Splitter, 24.05.2011)
und noch ein tolles Musik-Video mit einem gnadenlos guten Text
zuletzt aktualisiert am 27.11.2016
Freitag, 4. November 2011
Die berechenbare Unberechenkeit des Datenschutzes
Panne im Norden: Patientendaten im Internet
mehr beim NDR, und ein dreifaches Hoch (oder auch Helau – es ist ja nur noch eine Woche) auf die elektronische Gesundheitskarte.
Wie Demokratie unterhöhlt wird
2. November 2011 um 17:22 Uhr
Über die Folgen der Auslagerung staatlicher Verantwortung an Private – ein paar Denkanstöße
Verantwortlich: Albrecht Müller | Druckversion | Beitrag versenden | < zurück Am 30. Oktober machte uns Dr. Martin Weigele, früherer stv. Aufsichtsratsvorsitzender von T-Mobile und Herausgeber von T-Blog, darauf aufmerksam, dass ihn die Fehlbuchungen von 55 Milliarden bei der Bad Bank der HRE an eigene Erfahrungen mit der Deutschen Telekom und ihrer Privatisierung erinnern. Die Beteiligungen des Bundes seien außer Kontrolle geraten, meint Weigele. Damit hat er vermutlich Recht. Sein Hinweis sollte ein Anstoß sein, darüber nachzudenken und zu recherchieren, welche schrecklichen Folgen die Überantwortung staatlicher Verantwortung an Private haben kann und vermutlich mit mehrstelligen Milliardenfolgen auch tatsächlich hat. Albrecht Müller.weiter bei den immer wieder lesenswerten Nachdenkseiten
Donnerstag, 3. November 2011
Mac-OS X: Mehrere PDF-Seiten in Vorschau zusammenfügen
PDF-Dokumente, die mehrere Seiten enthalten, lassen sich schon länger über die Miniaturansicht in der Seitenleiste von Vorschau ("Darstellung > Seitenleiste > Miniaturen") neu zusammenstellen. Dazu zieht man einfach die Miniaturen eines PDFs in die Seitenleiste eines anderen PDFs. Eine rote Linie unter der Seitenminiatur markiert dabei die Stelle, an der die Seite eingefügt wird. Nach dem Sichern sind die Dokumente wie gewünscht neu arrangiert
Von Volker Riebartsch (28.01.2011)
Seit Snow Leopard funktioniert das Kombinieren von mehrseitigen PDFs über die Seitenleiste etwas anders. Wenn man einfach auf die gewohnte Art die Miniaturen von einem ins andere Fenster zieht und anschließend sichert und dann wieder öffnet, enthält das neue Dokument nur die Seiten, die man mit der Maus eingefügt hat. Grund ist ein neues Verhalten von Vorschau: Öffnet man mehrere PDFs mit mehreren Seiten gleichzeitig, werden diese nicht mehr wie vorher in einzelnen Fenstern geöffnet, sondern erscheinen zusammengefasst in einem. Erkennbar ist dies durch die Zusatzinfos in der Leiste oben. Mehrseitige PDFs kennzeichnet Vorschau durch einen "Plastikhefter" am linken Rand der Miniatur. Bewegt man den Mauszeiger über ein mehrseitiges PDF in der Seitenleiste, erscheint ein grauer Pfeil, mit dem sich die Einzelseiten des Dokuments ein- und ausklappen lassen.
Nach wie vor ist es aber möglich, PDFs in einzelnen Fenstern zu öffnen. Das sorgt unter Umständen für Verwirrung. Folgender Trick hilft: Will man Seiten von PDFs, die in mehreren Fenstern gleichzeitig geöffnet sind, über die Miniaturen kombinieren, muss man sie nicht mehr unter, sondern genau oben auf den Dokumenten-Thumbnail ziehen (beim Einfügen erscheint ein blauer Rand um die Miniatur statt einer blauen Linie). Zum Verändern der Seitenreihenfolge anschließend einfach aufklappen und die Seiten an die gewünschte Stelle ziehen und schließlich sichern.
Hat man hingegen zwei mehrseitige Dokumente gleichzeitig in einem einzigen Fenster geöffnet und will diese kombinieren, dann am besten zuerst das ausklappen, aus dem man die Seiten herausziehen möchte und dann die Seiten auf die Miniatur des anderen (in das sie eingefügt werden sollen) ziehen. Wiederum erscheint dabei der blaue Rand. Danach die Seiten neu anordnen und mit "Datei > Alles sichern" die Änderungen speichern.
Von Volker Riebartsch (28.01.2011)
Seit Snow Leopard funktioniert das Kombinieren von mehrseitigen PDFs über die Seitenleiste etwas anders. Wenn man einfach auf die gewohnte Art die Miniaturen von einem ins andere Fenster zieht und anschließend sichert und dann wieder öffnet, enthält das neue Dokument nur die Seiten, die man mit der Maus eingefügt hat. Grund ist ein neues Verhalten von Vorschau: Öffnet man mehrere PDFs mit mehreren Seiten gleichzeitig, werden diese nicht mehr wie vorher in einzelnen Fenstern geöffnet, sondern erscheinen zusammengefasst in einem. Erkennbar ist dies durch die Zusatzinfos in der Leiste oben. Mehrseitige PDFs kennzeichnet Vorschau durch einen "Plastikhefter" am linken Rand der Miniatur. Bewegt man den Mauszeiger über ein mehrseitiges PDF in der Seitenleiste, erscheint ein grauer Pfeil, mit dem sich die Einzelseiten des Dokuments ein- und ausklappen lassen.
Nach wie vor ist es aber möglich, PDFs in einzelnen Fenstern zu öffnen. Das sorgt unter Umständen für Verwirrung. Folgender Trick hilft: Will man Seiten von PDFs, die in mehreren Fenstern gleichzeitig geöffnet sind, über die Miniaturen kombinieren, muss man sie nicht mehr unter, sondern genau oben auf den Dokumenten-Thumbnail ziehen (beim Einfügen erscheint ein blauer Rand um die Miniatur statt einer blauen Linie). Zum Verändern der Seitenreihenfolge anschließend einfach aufklappen und die Seiten an die gewünschte Stelle ziehen und schließlich sichern.
Hat man hingegen zwei mehrseitige Dokumente gleichzeitig in einem einzigen Fenster geöffnet und will diese kombinieren, dann am besten zuerst das ausklappen, aus dem man die Seiten herausziehen möchte und dann die Seiten auf die Miniatur des anderen (in das sie eingefügt werden sollen) ziehen. Wiederum erscheint dabei der blaue Rand. Danach die Seiten neu anordnen und mit "Datei > Alles sichern" die Änderungen speichern.
aus Macwelt, Tipps
Freitag, 28. Oktober 2011
Renaud - Tournée d’enfer
So, die Renaud-Übersetzungen sind fertig. Hier noch der Link zum Live-Album im französischen Wikipedia.
Ich hoffe, es gefällt und macht Appetit. Für Fehler bitte ich um Nachsicht. Viel Spaß!
Renaud - Docteur Renaud,Mister Renard von guenael76
Text
Renaud - La pêche à la ligne (live) [3:51]
Text
Louane EMERA - La mère à Titi (Reprise de Renaud) [3:24]
mein Kommentar:
für mich ist das Musikvideo völlig nebendran:
- Paul Watzlawick - Wenn die Lösung das Problem ist (Post, 24.05.2014)
Text:
Renaud Chante baltique chez Drucker von alber57
Renaud - 500 Connards Sur La Ligne De Départ von Yentime
renaud le deserteur [4:02]
Text:
Renaud & Axellered Manattan kaboul von cladstrife
Renaud auf Wikipedia: deutsch - französisch
Ich hoffe, es gefällt und macht Appetit. Für Fehler bitte ich um Nachsicht. Viel Spaß!
Renaud - Docteur Renaud,Mister Renard von guenael76
Text
Comme y'a eu Gainsbourg et Gainsbarre
Y'a le Renaud et le Renard Le Renaud ne boit que de l'eau Le Renard carbure au Ricard Un côté blanc, un côté noir Personne n'est tout moche ou tout beau Moitié ange et moitié salaud Et c'est ce que nous allons voir. Docteur Renaud, Mister Renard…
Renard est un sacré soiffard
Renaud est sobre comme un moineau Quand Renaud rejoint son plumard Renard s'écroule dans l'caniveau
Renaud se méfie des pétards
Et du chichon qui rend idiot Renard se les roule, peinard Pour s'exploser le ciboulot
Docteur Renaud, Mister Renard…
Renaud s'efforce, c'est son boulot
D'écrire de jolies histoires Pour séduire les gens, les marmots Pour amuser, pour émouvoir
À la pointe de son stylo
Le Renard n'a que des gros mots La parano et le cafard N'lui inspirent que des idées noires Docteur Renaud, Mister Renard… Renaud souffre de tous les maux Qui accablent ce monde barbare Il porte les croix sur son dos Des injustices les plus notoires Renard, désabusé, se marre Se contrefout de ce bazar Le monde peut crever bientôt Renard s'en réjouirait plutôt Docteur Renaud, Mister Renard…
Renaud a choisi la guitare
Et la poésie et les mots Comme des armes un peu dérisoires Pour fustiger tous les blaireaux
Renard, c'est son côté anar
Crache sur tous les idéaux Se moque du tiers comme du quart Des engagements les plus beaux Docteur Renaud, Mister Renard…
Renaud mérite les bravos
Car en amour, et c'est sa gloire Il est tendre comme un agneau Pour une seule et même histoire
Renard se frotte à toutes les peaux
N'a que des aventures d'un soir Avec des canons, des cageots, Renard s'rait-il un brin vic'lard ?
Docteur Renaud, Mister Renard…
Docteur Renaud, Mister Renard…
C'est à cause du désespoir
Qui tombe à 50 ans bientôt Que le Renard, tôt ou tard Prendra le dessus sur Renaud
Aujourd'hui son amour se barre,
Son bel amour, sa Domino Elle quitte le vilain Renard Mais aimera toujours Renaud
Docteur Renaud, Mister Renard…
Docteur Renaud, Mister Renard… |
Wie es Gainsbourg und Gainsbarre gegeben hat
Gibt’s den Renaud und den Fuchs Der Renaud trinkt aussschließlich Wasser Der Fuchs läuft mit [trinkt nur] Ricard [bekannte Anisschnaps-Marke]
Eine weiße Seite, eine schwarze Seite
Niemand ist ganz scheußlich oder ganz schön Hälfte Engel und Hälfte Schweinehund Und das ist, was wir sehen werden. Doktor Renaud, Mister Renard…
Fuchs ist ein verfluchter Säufer
Renaud ist maßvoll wie ein Spatz Wenn Renaud wieder zu Bett geht Stürzt Fuchs in die Gosse
Renaud misstraut Joints
Und dem Shit, der einen blöde macht Fuchs dreht sie sich, ruhig Um sich das Hirn in die Luft zu jagen Doktor Renaud, Mister Renard…
Renaud bemüht sich, das ist sein Job
Hübsche Geschichten zu schreiben Um die Leute, die Knirpse zu verführen Um zu amüsieren, anzurühren
An der Spitze seinem Kugelschreiber
Der Fuchs hat nur unanständige Wörter Die Paranoia und den Katzenjammer Nichts inspiriert ihn außer trübsinnige Gedanken Doktor Renaud, Mister Renard…
Renaud leidet an allen Übeln
Die diese barbarische Welt niederdrücken Er trägt die Kreuze auf seinem Rücken Der allgemein bekanntesten Ungerechtigkeiten
Fuchs, ernüchtert, amüsiert sich
Pfeift auf dieses Tohuwabohu Die Welt kann bald abkratzen Fuchs freute sich noch drauf Doktor Renaud, Mister Renard… Renaud hat die Gitarre gewählt
Und die Dichtung und die Worte
Wie ein wenig lächerliche Waffen Um all diese Einfaltspinsel anzuprangern
Fuchs, das ist seine anarchistische Seite
Spuckt auf alle Ideale Ihm sind schnurzpiepegal Die schönsten Engagements Doktor Renaud, Mister Renard… Renaud verdient die Bravos
Weil in der Liebe, und das ist ihr Ruhm
Er zart wie ein Lamm ist Für eine einzige Geschichte
Fuchs reibt sich an allem
Hat nur Abenteuer für einen Abend Mit Gläsern Wein, Latten[Flaschen-?]kisten, Fuchs, könnte er ein hinterfotziger Sproß sein?
Doktor Renaud, Mister Renard…
Doktor Renaud, Mister Renard…
Aufgrund dieser Verzweiflung
Die bald auf die 50 zustürzt
Wird der Fuchs, früher oder später
Über Renaud die Oberhand gewinnen
Heute haut seine Liebe ab,
Seine schöne Liebe, ihr Domino Sie verlässt den ungezogenen Fuchs Aber wird Renaud immer lieben
Doktor Renaud, Mister Renard…
Doktor Renaud, Mister Renard… |
Renaud - en cloque (live) [3:10]
Hochgeladen am 03.08.2010
Zénith 1986 - La chetron sauvage
Text |
Elle a mis sur l' mur
Au dessus du berceau Une photo d'Arthur Rimbaud Avec ses cheveux en brosse Elle trouve qu'il est beau Dans la chambre du gosse Bravo Déjà les p'tits anges Sur le papier peint J' trouvais ça étrange J' dis rien Elle me font marrer Ses idées loufoques Depuis qu'elle est En cloque Elle s' réveille la nuit
Pour bouffer des fraises
Elle a des envies Balaises Moi, j' suis aux p'tits soins J' me défonces en huit Pour qu'elle manque de rien Ma p'tite C'est comme si j' pissais Dans un violoncelle Comme si j'existais Plus pour elle Je m' retrouve planté Tout seul dans mon froc Depuis qu'elle est En cloque
Le soir elle tricote
En buvant d' la verveine Moi j' démêle ses p'lotes De laine Elle use les miroirs A s' regarder dedans A s' trouver bizarre Tout le temps J' lui dit qu'elle est belle Comme un fruit trop mûr Elle croit qu' je m' fous d'elle C'est sûr Faut bien dire s' qu'y est Moi aussi j' débloque Depuis qu'elle est En cloque
Faut qu' j' retire mes grolles
Quand j' rentre dans la chambre Du p'tit rossignol Qu'elle couve C'est qu' son p'tit bonhomme Qu'arrive en Décembre
Elle le protège comme
Une louve Même le chat pépère Elle en dit du mal Sous prétexte qu'il perd Ses poils Elle veut plus l' voir traîner Autour du paddock Depuis qu'elle est En cloque
Quand j' promène mes mains
D' l'autre côté d' son dos J' sens comme des coups de poings Ça bouge J' lui dis "t'es un jardin" "Une fleur, un ruisseau" Alors elle devient Toute rouge Parfois c' qu'y m' désole C' qu'y fait du chagrin Quand j' regarde son ventre Et l' mien C'est qu' même si j' devenais Pédé comme un phoque Moi j' serais jamais En cloque |
Sie hat an die Wand gehängt
Über der Wiege Ein Foto von Arthur Rimbaud Mit seinem Bürstenhaarschnitt Sie findet, dass er schön ist Im Zimmer des Kindes Bravo Schon die kleinen Engel Auf der Tapete Ich fand das seltsam Ich sage nichts Sie machen mich lachen Über ihre verrückten Ideen Seitdem sie Einen Braten in der Röhre hat (argaut/umgangssprachlich …sie schwanger ist) Sie wacht in der Nacht auf Um Erdbeeren zu essen Sie hat Gelüste Die gut durchdacht sind (ironisch) Ich, ich bediene sie von hinten bis vorne Ich vierteile mich Damit ihr nichts fehlt Meiner Kleinen Das ist als ob ich pisste In ein Cello Als ob ich existierte Nicht mehr für sie Ich steh’ dumm rum Ganz allein in meiner Büx (Hose) Seitdem sie Einen Braten in der Röhre hat
Im Abend strickt sie
Verveine trinkend Ich, ich bürste ihre Kissen Aus Wolle Sie benutzt die Spiegel Um sich darin zu betrachten Um sich wunderlich zu finden Die ganze Zeit Sage ich ihr, dass sie schön ist Wie eine überreife Frucht Sie glaubt, daß sie mir egal ist Das ist sicher Es ist notwendig zu sagen, was da los ist Auch ich rede Unsinn Seitdem sie Einen Braten in der Röhre hat
Muss meine Latschen ausziehen
Wenn ich ins Schlafzimmer komme Von der kleinen Nachtigall Die sie ausbrütet Das ist nur ihr kleines Männchen Das im Dezember kommt
Sie beschützt ihn wie
Eine Wölfin Sogar die gemütliche Katze Sie sagt Schlechtes über sie Unter dem Vorwand, daß sie verliert Ihre Haare Sie will sie nicht mehr herumtollen sehen Um den Kletterbaum Seitdem sie Einen Braten in der Röhre hat
Wenn ich meine Hände spazieren führe
Auf die andere Seite ihres Rückens Spüre ich wie Faustschläge Das bewegt sich Ich sage ihr »du bist ein Garten« »Eine Blume, ein Bach« Dann wird sie Ganz rot Manchmal was mich tief betrübt Was mir Kummer macht Wenn ich ihren Bauch ansehe Und meinen Das ist: selbst wenn ich würde Schwul wie ein Seehund Ich hätte niemals Einen Braten in der Röhre |
Renaud - La pêche à la ligne (live) [3:51]
Hochgeladen am 04.08.2010
Zénith 1986 - La chetron sauvage
Text
C'est à peine l'aurore
Et je tombe du plume Mon amour dort encore Du sommeil de l'enclume Je la laisse à ses rêves Où je n' suis sûrement pas Marlon Brando l'enlève, Qu'est c' que je foutrais là? Sur un cheval sauvage, Ils s'en vont ridicules Dehors y a un orage, Y sont mouillés c'est nul ! Moi j'affûte mes gaules Pour partir à la pêche Musette sur l'épaule, Saucisson, bière fraîche
Quand le soleil arrive,
Mon amour se réveille Le cœur à la dérive, Les yeux pleins de sommeil Téléphone à sa mère Qu'est sa meilleure amie Paroles éphémères Et tous petits soucis J'aimerais bien entendre Ce qu'elle dit de moi C'est sûrement très tendre, Enfin bon, j'entends pas Moi je plante mon hameçon Tout en haut d'une branche Je tire sur le nylon, Me ruine une phalange
Le jour avance un peu,
Mon amour se maquille Un œil et puis les deux, C'est futile mais ça brille Qui veut-elle séduire, Je suis même pas là Je me tue à lui dire Qu'elle est mieux sans tout ça Que ses yeux sont plus clairs Quand ils sont dans ma poche Que vouloir trop plaire C'est le plaisir des moches Moi je sors une truite D'au moins cent vingts kilos J' l'ai pitié trop petite, Je la rejette à l'eau
Il est midi passé,
J e reviens les mains vides Trop de vent, pas assez, L'eau était trop humide Alors je rentre chez moi Triste comme un menhir Et personne n'est là Pour m'entendre mentir Mon amour est partie, Est partie pour toujours J'ai perdu mon amour Et j'ai perdu ma vie
deux fois:
J'emmènerai dimanche Si je peux ma gamine S'emmêler dans les branches A la pêche à la ligne |
Es ist kaum Morgengrauen
Und ich falle aus den Federn Meine Liebe schläft noch Den Schlafes des Ambosses Ich lasse sie ihren Träumen Wo ich sicher nicht bin Marlon Brando entführt sie,
Was hätte ich da zu suchen?
Auf einem Wildpferd, Lächerlich, wie sie abhauen Draußen ist ein Unwetter, Sie sind nass, das ist noch gar nichts! Ich mach meine Ruten fertig Um zum Angeln aufzubrechen Musettemusik auf der Schulter,
[Musette = franz. Tanz]
Wurst, frisches Bier
Wenn die Sonne kommt,
Erwacht meine Liebe Das Herz noch abgedriftet, Die Augen noch vollen Schlaf Ruft ihre Mutter an Die ihre beste Freundin ist Flüchtige Worte Und winzig kleine Sorgen Ich würde gern hören Was sie über mich sagt Das ist sicherlich sehr zärtlich, Naja gut, ich höre es nicht Mein Angelhaken verfängt sich Ganz oben an einem Zweig Ich ziehe an der Nylonschnur, Verletze mir ein Fingerglied
Der Tag rückt etwas vor,
Meine Liebe schminkt sich Ein Auge und dann zwei, Das ist belanglos aber das glänzt Wen will sie verführen, Ich bin nicht einmal da Ich würde mich umbringen, um ihm sagen zu können Dass sie ohne das alles besser dran ist Dass ihre Augen klarer sind Wenn sie zu mir gehören Daß zu sehr gefallen wollen Das Vergnügen der Miesen ist Ich ziehe eine Forelle heraus Mindestens hundertzwanzig Kilo Ich habe Mitleid mit der Kleinen, Ich werfe sie in Wasser zurück
Es ist zwölf Uhr mittags vergangen,
Ich kehre mit leeren Hände zurück Zu viel Wind, nicht genug, Das Wasser war zu feucht Also kehre ich nach Hause zurück Traurig wie ein Hinkelstein Und niemand ist da Um mir beim Lügen zuzuhören Meine Liebe ist gegangen, Ist für immer gegangen Ich habe meine Liebe verloren Und ich habe mein Leben verloren
zweimal:
Ich werde sie am Sonntag mitnehmen
Wenn ich kann, meine Kleine Sich in den Zweigen verfangen
Beim Angeln
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Coeur Perdu Renaud Clip Officiel [4:13]
Veröffentlicht am 26.09.2012
2002. Album: Boucan d'enfer
x
Text
La liberté c'est l'enfer
Quand elle tombe sur un cœur prisonnier Enchaîné comme aux galères Au cœur de son âme sœur, de sa moitié Les chaînes se sont brisées Et mon cœur n'appartient plus à personne A quarante ans bien sonné J'ai peur qu'il ne soit perdu à jamais Cœur à prendre, pas à vendre, à donner Un peu naze, un peu d'occase, un peu cassé Cœur en miettes, en détresse, en compote En morceaux, en lambeaux, au fond des bottes
Il a aimé bien longtemps
La plus belle de tous les temps Il a chanté, L'a battu pendant vingt ans Pour un amour à présent Envolé Il a eu plus que d'aucun Du bonheur au quotidien Chaque seconde Il a pleuré en silence Pour l'éternelle souffrance De ce monde Cœur à prendre, pas à vendre, à donner Un peu naze, un peu d'occase, un peu cassé Cœur en miettes, en détresse, en compote En morceaux, en lambeaux, au fond des bottes Qui voudra bien ramasser Ce petit cœur abandonné, à la casse C'est pas un cadeau ma belle Il est plein d'idées rebelles Mais hélas, il aura du mal un jour A croire encore à l'amour Si tu veux Je t'offre ce cœur perdu Qui n'aimera jamais plus Ou si peu
Refrain 2 x
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Die Freiheit ist die Hölle
Wenn sie auf ein gefangenes Herz trifft Angekettet wie auf Galeeren Ans Herz seiner Seelenverwandten, seiner besseren Hälfte Die Ketten sind gerissen Und mein Herz gehört niemandem mehr. Hat 40 Jahre gut geschlagen, ich habe Angst, dass es für immer verloren ist. Herz zu vergeben, nicht zu verkaufen, zu verschenken. Ein wenig kaputt, ein wenig abgenutzt, ein wenig zerbrochen. Herz in tausend Stücken, hilflos, zermürbt zersprungen, zerfetzt, zu Boden geworfen. Es hatte lange die Schönste aller Zeiten geliebt. Es hat gesungen Es hat jetzt über 20 Jahre für eine Liebe geschlagen. Entflogen. Es hatte mehr als kein Glück im täglichen Leben. Jede Sekunde hat es für sich geweint, um den ewigen Schmerz dieser Welt.
Herz zu vergeben, nicht zu verkaufen, zu verschenken.
Ein wenig kaputt, ein wenig abgenutzt, ein wenig zerbrochen. Herz in tausend Stücken, hilflos, zermürbt zersprungen, zerfetzt, zu Boden geworfen. Wer wird dieses kleine verlassene Herz aus dem Schrott auflesen? Es ist kein Geschenk meine Schöne, es ist voll mit aufsässigen Gedanken. Aber eines Tages wird es ihm schwer fallen, noch an die Liebe zu glauben. Wenn du willst öffne ich dir dieses verlorene Herz, dass nie mehr oder weniger lieben wird.
Refrain 2 x
(Übersetzung von esge auf razyboard.com )
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Louane EMERA - La mère à Titi (Reprise de Renaud) [3:24]
Veröffentlicht am 24.01.2015
Louane EMERA reprend "La mère à Titi" de Renaud, à l'Olympia
mein Kommentar:
für mich ist das Musikvideo völlig nebendran:
- Paul Watzlawick - Wenn die Lösung das Problem ist (Post, 24.05.2014)
Text:
Sur la tabl' du salon
Qui brille comme un soulier Y a un joli napp'ron Et une huitr'-cendrier
Y a des fruits en plastique
Vach'ment bien imités Dans une coupe en cristal Vach'ment bien ébréchée
Sur le mur, dans l'entrée
Y a les cornes de chamois Pour accrocher les clés D' la cave où on va pas
Les statuettes africaines
Côtoient sur l'étagère Les p'tites bestioles en verre Saloperies vénitiennes
C'est tout p'tit, chez la mère à Titi
C'est un peu l'Italie C'est l' bonheur, la misère et l'ennui C'est la mort, c'est la vie
Y a une belle corrida
Sur un moche éventail Posé au d'ssus du sofa Comme un épouvantail
Sur la dentelle noire
Y a la mort d'un taureau Qui a du mal à croire Qu'il est plus sous Franco
Y a une pauvre vierge
Les deux pieds dans la flotte Qui se couvre de neige Lorsque tu la gigotes
Le baromètr' crétin
Dans l'ancre de marine Et la photo du chien Tirée d'un magazine
C'est tout p'tit, chez la mère à Titi
Mais y a tout c' que j' te dis C'te femme là, si tu la connais pas T'y crois pas, t'y crois pas Sur la télé qui trône Un jour j'ai vu un livre J' crois qu' c'était Le Grand Meaulnes Près d' la marmite en cuivre
Dans le porte-journeaux
En rotin tu t'en doutes Y a Nous-Deux, l' Figaro L' Catalogue d' la Redoute
Pi au bout du couloir
Y a la piaule à mon pote Où vivent ses guitares Son blouson et ses bottes
Sa collec' de B.D.
Et au milieu du souk Le mégot d'un tarpé Et un vieux New Look
C'est tout p'tit, chez la mère à Titi
Le Titi y s'en fout Y m' dit qu' sa vie est toute petite aussi Et qu' chez lui, c'est partout
Quand y parle de s' barrer
Sa mère lui dit qu'il est louf' Qu'il est même pas marié Qu' ses gonzesses sont des pouffes
Et qu' si y s'en allait
Pas question qu'y revienne Avec son linge sale à laver A la fin d' chaque semaine
Alors y reste là
Ettouffé mais aimé S'occupe un peu des chats En attendant d' bosser
Y voudrait faire chanteur
Sa mère y croit d'ailleurs Vu qu'il a une belle voix Comme avait son papa
C'est tout p'tit, chez la mère à Titi
C'est un peu l'Italie C'est l' bonheur, la misère et l'ennui C'est la mort, c'est la vie |
Auf dem Wohnzimmertisch,
Der wie einen Schuh glänzt Liegt ein schönes Deckchen Und ein Austern-Aschenbecher
Es gibt Plastikfrüchte
Tierisch gut nachgemacht In einer Kristallschale Tierisch gut angeschlagen
An der Wand, im Eingang,
Gibt’s die Gemshörner Um die Schlüssel aufzuhängen Zum Keller, wo man nie hingeht.
Die afrikanischen Statuetten
Kommen auf dem Wandbrett in Berührung Mit den kleinen Glastierchen, Venezianischem Schund
Es ist echt klein bei Titis Mutter
Es ist ein bißchen wie Italien Es ist das Glück, das Elend und die Langeweile Es ist der Tod, es ist das Leben Da gibt’s einen schönen Stierkampf Auf einem hässlichen Fächer Über dem Sofa aufgelegt Wie eine Vogelscheuche
Auf der schwarzen Spitze
Gibt’s den Tod eines Stiers Der nicht glauben kann Dass er nicht mehr unter Franco ist
Es gibt eine arme Jungfrau
Die beiden Füße im Wasser Die sich mit Schnee bedeckt Wenn du sie schüttelst
Das blöde Barometer
Im Schiffsanker Und das Bild des Hundes Aus einer Zeitschrift ausgeschnitten
Es ist echt klein bei Titis Mutter
Aber es gibt alles, was ich dir sage Die Frau da, wenn du sie nicht kennen würdest, Du würdest es nicht glauben, du würdest es nicht glauben
Auf dem thronenden Fernsehgerät
Habe ich eines Tages ein Buch gesehen Ich glaube, es war „Der große Meaulnes“, Neben dem Kupfertopf
Im Zeitungsständer
Aus Rattan, wie du vermuten kannst, Liegen „Nous-Deux“, der „Figaro“ Der Katalog von „La Redoute“
Dann am Ende des Flurs
Gibt’s die Bude meines Freunds Wo seine Gitarren leben Seine Jacke und seine Stiefel
Seine Comicssammlung
Und inmitten dieses Basars Die Kippe eines Joints Und eine alte „New Look“-Ausgabe
Es ist echt klein bei Titis Mutter
Dem Titi ist es Wurst Er sagt mir, sein Leben ist auch ganz klein Und daß es bei ihm so ist wie überall
Wenn er drüber redet, abzuhauen,
Sagt ihm seine Mutter, er sei bekloppt Daß er noch nicht mal verheiratet ist Und daß seine Freundinnen Dummerchen sind
Und daß er, wenn er ginge,
Nicht mehr zurückkommen braucht, keine Frage, Mit seiner zu waschenden schmutzigen Wäsche Am Ende jeder Woche
Also bleibt er da
Erstickt, aber geliebt Kümmert sich ein bisschen um die Katzen Während er auf die Maloche wartet
Er würde gern Sänger werden
– Seine Mutter glaubt außerdem auch dran – Denn er hat eine schöne Stimme So, wie sein Vater eine hatte
Es ist echt klein bei Titis Mutter
Es ist ein bißchen wie Italien Es ist das Glück, das Elend und die Langeweile Es ist der Tod, es ist das Leben |
Renaud Chante baltique chez Drucker von alber57
lls ont peut-être eu peur que je pisse
Sur le marbre du bénitier Ou pire que je m'accroupisse Devant l'autel immaculé Peur que je ne lève la patte Quelque part dans les allées Où siège cette foule ingrate Qui nous parle d'humanité Ils ont considéré peut-être Que c'est un amour pas très catholique Que celui d'un chien pour son maître Alors, ils m'ont privé de cantiques [Répétition] :
Un jour pourtant je le sais bien
Dieu reconnaîtra les chiens Me voilà devant la chapelle Sous cette pluie qui m'indiffère Tenu en laisse par un fidèle Allergique aux lieux de prières Les gens parlent à côté de moi Tu as de la chance toi au moins La souffrance ne t'atteint pas L'émotion c'est pour les humains Et dire que ça se veut chrétien Et ça ne comprend même pas Que l'amour dans le cœur d'un chien C'est le plus grand amour qu'il soit
[Répétition]
Je pourrais vivre dans la rue
Etre bourré de coups de pieds Manger beaucoup moins que mon dû Dormir sur le pavé mouillé En échange d'une caresse De temps en temps d'un bout de pain Je donne toute ma tendresse Pour l'éternité ou plus loin Prévenez-moi lorsque quelqu'un Aimera un homme comme moi Comme j'ai aimé cet humain Que je pleure tout autant que toi
[Répétition] x2
Baltique (1987-?) était la chienne labrador noire emblématique du président de la République française François Mitterrand.
Cette chanson de Renaud lui est consacrée.
François Mitterrand avait déclaré ironiquement qu'il envisageait de nommer « Baltique » au Conseil économique et social. Dans son livre Interlocuteur privilégié, j'ai protégé Mitterrand, Daniel Gamba raconte l'importance incroyable que ce labrador avait à l'Élysée. Il témoigne que lorsque la chienne s'est enfuie, « la vie s'est arrêtée au palais ».
Le 11 janvier 1996, trois jours après la mort de l'ancien président, à l'occasion des funérailles « privées » à Jarnac (tandis que se déroulait, au même moment, une messe en la cathédrale Notre-Dame de Paris), Baltique resta cantonnée à l'entrée de l'église, tenue en laisse par Michel Charasse, ancien ministre du budget, durant toute la cérémonie.
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Sie haben vielleicht Angst gehabt, dass ich pisse
Auf den Marmor des Weihwasserbeckens Oder schlimmer: ich mich auch noch niederhocke Vor dem strahlend weißen Altar Angst, dass ich die Pfote hebe Irgendwo in den Alleen Wo diese undankbare Menge tagt Die uns von Menschlichkeit erzählt Sie haben vielleicht gedacht Dass das eine nicht sehr katholische Liebe ist Die eines Hundes für seinen Herrn Dann haben sie mir die Kirchenlieder entzogen
[Wiederholung]:
Eines Tages jedoch, ich weiß es genau
Wird Gott die Hunde (an)erkennen Ich also vor der Kapelle In diesem Regen, der mich nicht kümmert An der Leine von einem Gefolgsmann gehalten Allergisch auf Andachtsorte Die Leute sprechen neben mir Du hast zumindest Glück, du Das Leiden erreicht dich nicht Gefühl, das ist was für Menschen Und sagen, dass das christlich sein soll Und noch nicht mal verstehen Dass die Liebe im Herzen eines Hundes Die größte Liebe ist, die es gibt
[Wiederholung]
Ich könnte auf der Straße leben
Durch Fußtritte vollgestopft sein Viel weniger essen als meine Schuld groß ist Auf dem feuchten Pflasterstein schlafen Als Ersatz für eine Liebkosung Von Zeit zu Zeit ein Stück Brot Ich gebe meine ganze Zärtlichkeit Für die Ewigkeit oder weiter Benachrichtigen Sie mich, wenn jemand Einen Mensch so liebt wie ich Da ich diesen Menschen geliebt habe Dass ich genau so viel weine wie du
[Wiederholung] x2
Baltique (1987-?) war die schwarze symbolträchtige Labradorhündin des französischen Staatspräsidenten François Mitterrand.
Dieses Lied von Renaud ist ihr gewidmet.
François Mitterrand hatte ironisch erklärt, dass er vorhatte, Baltique zum Berater in Wirtschafts- und Sozialfragen zu ernennen. In seinem Buch »Privilegierter Gesprächspartner, ich habe Mitterrand geschützt«, erzählt Daniel Gamba über die unglaubliche Bedeutung, die dieser Labrador im Élyséepalast hatte. Er bezeugt, dass, wenn die Hündin weglief, »das Leben im Palast anhielt«.
Am 11. Januar 1996, drei Tagen nach dem Tod des ehemaligen Präsidenten, anlässlich der »privaten« Beerdigung in Jarnac, (während in demselben Moment eine Messe in der Kathedrale Notre-Dame de Paris stattfand), blieb Baltique am Eingang der Kirche, von Michel Charasse, dem ehemaligem Haushaltsminister, während der ganzen Zeremonie an der Leine gehalten. |
Renaud - 500 Connards Sur La Ligne De Départ von Yentime
Cinq cents connards sur la ligne de départ
Cinq cents blaireaux sur leurs motos Ça fait un max de blairs Aux portes du désert Un paquet d'enfoirés Au vent du Ténéré
Le rallye mécanique
Des Mad Max de bazar A r'commencé son cirque Au soleil de janvier
Vont traverser l'Afrique
Avec le pieds dans l' phare Dégueulasser les pistes Et revenir bronzés
Ravis de cet obscène
Et pitoyable jeu Belle aventure humaine Selon les journaleux
Cinq cents connards sur la ligne de départ
Cinq cents couillons dans leurs camions Ça fait un max de blairs Aux portes du désert Un paquet d'enfoirés Au vent du Ténéré
Passe la caravane
Et les chiens n'aboient plus Sous les roues des bécanes Y a du sang répandu
C'lui des quelques sauvages
Qui ont voulu traverser Les rues de leurs villages Quand vous êtes passés
Comme des petits Romel
Tout de cuirs et d'acier Crachant vos décibels Aux enfants décimés
Cinq cents connards sur la ligne de départ
Cinq cents guignols dans leurs bagnoles Ça fait un max de blairs Aux portes du désert Un paquet d'enfoirés Au vent du Ténéré
Combien d'années encore
Ces crétins bariolés F'ront leur terrain de sport D'un continent entier
Combien d'années enfin
Ces bœufs sponsorisés Prendront l' sol africain Pour une cour de récré
Dans leurs joutes odieuses
Les bonbons bien au chaud Au fond de leurs délicieuses Combinaisons fluos |
Fünfhundert Blödmänner auf der Startlinie
Fünfhundert Einfaltspinsel auf ihren Motorrädern Das ergibt ein Maximum an Zinken [Nasen]* Vor den Toren der Wüste Ein Paket von Arschlöchern Im Wind der Ténéré
Die mechanische Rallye
Der Mad Maxe des Tohuwabohus Hat wieder mit seinem Zirkus angefangen In der Sonne des Januar
Werden Afrika überqueren
Mit den Füßen im Scheinwerfer Die Pisten verdrecken Und gebräunt zurückkehren
Begeistert von diesem obszönen
Und Mitleid erregendem Spiel Dem schönen menschlichen Abenteuer Folgen dahinter die Zeitungsfritzen
Fünfhundert Blödmänner auf der Startlinie
Fünfhundert Armleuchter in ihren Lastwagen Das macht ein Maximum an Zinken Vor den Toren der Wüste Ein Paket von Arschlöchern Im Wind der Ténéré
Die Karawane zieht weiter
Und die Hunde bellen nicht mehr Unter den Rädern der Kisten [=Autos] Geflossenes Blut
Das einiger Wilder
Die überqueren wollten Die Straßen ihrer Dörfern Als ihr durchgefahren seid
Wie kleine Rommel
Alles aus Leder und Stahl Eure Dezibel ausspeiend Auf dezimierte Kinder
Fünfhundert Blödmänner auf der Startlinie
Fünfhundert Kasper in ihren Karren Das ergibt ein Maximum an Zinken Vor den Toren der Wüste Ein Paket von Arschlöchern Im Wind der Ténéré
Wie viel Jahre noch werden
Diese kunterbunten Quatschköpfe Einen ganzen Kontinent Zu ihrem Sportplatz machen
Wie viel Jahre noch werden
Diese gesponserten Ochsen Den afrikanischen Boden Zu einem Pausenhof machen
In ihren abscheulichen Tjosten**
Die Bonbons schön warm Im Inneren ihrer köstlichen floureszierenden Kombinationen
*Wortspiel: Max Blair ist ein bekannter Motorrad-Rennfahrer
**ritterlicher Zweikampf
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renaud le deserteur [4:02]
Hochgeladen am 11.08.2008
le deserteur ac un peu d'anti sarko vs pouvé laché dé comse svp
xText:
Monsieur le président
Je vous fais une bafouille Que vous lirez sûrement Si vous avez des couilles Je viens de recevoir Un coup d'fil de mes vieux Pour m'prévenir qu'les gendarmes S'étaient pointés chez eux J'ose pas imaginer C'que leur a dit mon père Lui, les flics, les curés Et pis les militaires Les a vraiment dans l'nez P't-être encore plus que moi Dès qu'il peut en bouffer L'vieil anar' y s'gêne pas L'vieil anar' y s'gêne pas
Alors y parait qu'on m'cherche
Qu'la France a besoin d'moi C'est con, j'suis en Ardèche Y fait beau, tu crois pas J'suis là avec des potes Des écolos marrants On a une vieille bicoque On la retappe tranquillement On fait pousser des chèvres On fabrique des bijoux On peut pas dire qu'on s'crève L'travail, c'est pas pour nous On a des plantations Pas énormes, trois hectares D'une herbe qui rend moins con Non, c'est pas du ricard Non, c'est pas du ricard
Monsieur le président
Je suis un déserteur De ton armée de glands De ton troupeau d'branleurs Ils auront pas ma peau Toucheront pas à mes cheveux J'saluerai pas l'drapeau J'marcherai pas comme les boeufs J'irai pas en Allemagne Faire le con pendant douze mois Dans une caserne infame Avec des plus cons qu'moi J'aime pas recevoir des ordres J'aime pas me lever tôt J'aime pas étrangler le borgne Plus souvent qu'il ne faut Plus souvent qu'il ne faut
Puis surtout c'qui m'déplait
C'est que j'aime pas la guerre Et qui c'est qui la fait Ben c'est les militaires Ils sont nuls, ils sont moches Et pis ils sont teigneux Maintenant j'vais t'dire pourquoi J'veux jamais être comme eux Quand les Russes, les Ricains Feront péter la planete Moi, j'aurais l'air malin Avec ma bicyclette Mon pantalon trop court Mon fusil, mon calot Ma ration d'topinambour Et ma ligne Maginot Et ma ligne Maginot
Alors me gonfle pas
Ni moi, ni tous mes potes Je serai jamais soldat J'aime pas les bruits de bottes T'as plus qu'a pas t'en faire Et construire tranquilos Tes centrales nucléaire Tes sous-marins craignos Mais va pas t'imaginer Monsieur le président Que j'suis manipulé Par les rouges ou les blancs Je n'suis qu'un militant Du parti des oiseaux Des baleines, des enfants De la terre et de l'eau De la terre et de l'eau
Monsieur le président
Pour finir ma bafouille J'voulais t'dire simplement Ce soir on fait des nouilles A la ferme c'est l'panard Si tu veux, viens bouffer On fumera un pétard Et on pourra causer On fumera un pétard Et on pourra causer |
Herr Präsident
Ich schreibe Ihnen einen Schrieb Den Sie sicher lesen werden Wenn Sie Eier [≈ Mut] haben Ich habe gerade erhalten Einen Anruf von meinen Alten Um mir mitzuteilen, dass die Gendarmen Bei ihnen aufgetaucht sind Ich wage nicht, mir vorzustellen Was ihnen mein Vater gesagt hat Die Bullen, die Pfarrer Und schlimmer noch die Militärs Die sind für ihn ein rotes Tuch Vielleicht sogar noch mehr als für ich Die hat er wirklich gefressen Da tut sich der alte Anar[chist] keinen Zwang an Da tut sich der alte Anar keinen Zwang an
Sieht also aus, dass man mich sucht
Dass Frankreich mich braucht Das ist saudumm, ich bin in Ardèche Ist schönes Wetter, du glaubst es nicht Ich bin mit Kumpeln da Lustige Umweltschützer Wir haben eine alte Bruchbude Wir richten sie in Ruhe wieder her Wir ziehen Ziegen Wir stellen Schmuck her Man kann nicht sagen, dass wir uns abschinden Die Arbeit, das ist nichts für uns Wir haben Pflanzungen Nicht so groß, drei Hektar Mit Gras, das nicht so reinhaut Nein, es ist kein Ricard [bekannte Anisschnaps-Marke] Nein, es ist kein Ricard
Herr Präsident
Ich bin ein Deserteur Deiner Armee der Eicheln [mutig] Deiner Herde Wichser Sie werden micht nicht kriegen Werden meine nicht Haare anfassen Ich werde nicht die Fahne grüßen Ich werde nicht wie die Ochsen marschieren Ich werde nicht nach Deutschland gehen Für zwölf Monate den Blödmann machen In einer abstoßenden Kaserne Mit noch Bekloppteren als ich Ich mag mir nichts befehlen lassen Ich stehe nicht gern früh auf Ich mag den Dunkelhäutigen nicht unterdrücken Häufiger als nötig Häufiger als nötig
Und was mir vor allem mißfällt
Ist, dass ich den Krieg nicht mag Und den, der ihn macht Gut, das sind die Militärs Sie sind Nullen, sie sind scheußlich Und schlimmer: sind sie schmutzig Jetzt werde ich dir sagen warum Ich niemals wie sie sein will Wenn die Russen, die [Ame]Rikaner Den Planeten kaputtmachen Würde ich mir bösartig vorkommen Mit meinem Fahrrad Meiner zu kurzen Hose Meinem Gewehr, meiner Feldmütze Meiner Ration Topinambur [Erdapfel] Und meiner Maginot-Linie Und meiner Maginot-Linie
Also geh’ mir nicht auf die Nerven
Weder ich, noch alle meine Kumpel Werden jemals Soldat sein Ich mag das Geräusch von Stiefeln nicht Dir bleibt nur, Dich nicht drum zu kümmern Und in Ruhe zu bauen Deine Atomkraftwerke Deine furchterregenden U-Boote Aber stelle dir nicht vor Herr Präsident Dass ich manipuliert bin Von den Roten oder den Weißen Ich bin nur ein Aktivist Der Partei der Vögel Der Wale, der Kinder Der Erde und des Wassers Der Erde und des Wassers
Herr Präsident
Um meinen Schrieb zu beenden Wollte Ich dir einfach sagen Heute Abend machen wir Nudeln Im Bauernhof, das wird eine Freude Wenn du willst, komm mampfen Wir werden einen Knaller rauchen Und man kann sich unterhalten Wir werden einen Knaller rauchen Und man kann sich unterhalten |
Renaud & Axellered Manattan kaboul von cladstrife
Petit Portoricain
Bien intégré, quasiment New Yorkais, Dans mon building tout de verre et d'acier, Je prend mon job, un rail de coke, un café Petite fille Afghane, De l'autre côté de la Terre, Jamais entendu parler de Manhattan, mon quotidien c'est la misère et la guerre
Deux étrangers au bout du monde, si différents
Deux inconnus, deux anonymes, mais pourtant Pulvérisés sur l'autel De la violence éternelle
Un 747 s'est explosé dans mes fenêtres,
Mon ciel si bleu est devenu orage, Lorsque les bombes ont rasé mon village
Deux étrangers au bout du monde, si différents
Deux inconnus, deux anonymes, mais pourtant Pulvérisés sur l'autel De la violence éternelle
So long, adieu mon rêve américain,
Moi, plus jamais l'esclave des chiens Ils t'imposaient l'Islam des tyrans Ceux-là ont-ils jamais lu le Coran ? J'suis redevenu poussière, Je s'rai pas maître de l'Univers, Ce pays que j'aimais tellement serait-il Finalement colosse aux pieds d'argile ?
Les dieux, les religions,
Les guerres de civilisations, Les armées, drapeaux, les patries, les nations Font toujours de nous de la chair à canon
Deux étrangers au bout du monde, si différents
Deux inconnus, deux anonymes, mais pourtant Pulvérisés sur l'autel De la violence éternelle Deux étrangers au bout du monde, si différents Deux inconnus, deux anonymes, mais pourtant Pulvérisés sur l'autel De la violence éternelle |
Kleiner Puerto Ricaner,
Gut integriert, beinah schon New Yorker In meinem Gebäude, ganz aus Glas und Stahl Mache ich meinen Job, eine Dose Cola, ein Kaffee
Kleines afghanisches Mädchen
Von der anderen Seite der Welt Niemals etwas gehört von Manhatten Mein Alltag, das ist das Elend und der Krieg. Zwei Fremde am Ende der Welt - so unterschiedlich! Zwei Unbekannte, zwei Anonyme, aber dennoch Vernichtet auf dem Altar der ewigen Gewalt
Eine 747 ist in meinen Fenstern explodiert
Mein Blauer Himmel wurde zu einem Gewitter Als die Bomben mein Dorf abrasierten Zwei Fremde am Ende der Welt - so unterschiedlich! Zwei Unbekannte, zwei Anonyme, aber dennoch Vernichtet auf dem Altar der ewigen Gewalt
Auf Wiedersehen, mein amerikanischer Traum
Ich werde nie mehr die Sklavin der Hunde sein Sie haben dir den Islam der Tyrannen aufgebürdet Haben sie denn jemals den Koran gelesen?
Ich bin wieder zu Staub geworden
Ich werde nicht der Meister des Universums sein Dieses Land, das ich so liebte, wird es am Ende ein Kolloss auf tönernen Füßen? Die Götter, die Religionen Die Kriege der Zivilisation Die Waffen, die Fahnen, die Heimaten, die Nationen Machen uns immer zu Kanonenfutter Zwei Fremde am Ende der Welt - so unterschiedlich! Zwei Unbekannte, zwei Anonyme, aber dennoch Vernichtet auf dem Altar der ewigen Gewalt
Zwei Fremde am Ende der Welt - so unterschiedlich!
Zwei Unbekannte, zwei Anonyme, aber dennoch Vernichtet auf dem Altar der ewigen Gewalt |
Renaud auf Wikipedia: deutsch - französisch
Layout komplett überarbeitet am 16.01.2016
(paar Kleinigkeiten fehlen noch…)
(paar Kleinigkeiten fehlen noch…)
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