Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
Der Konflikt um das Recht der Investitur, der Einsetzung von Bischöfen und Äbten, überschattete im späten 11. und frühen 12. Jahrhundert rund 50 Jahre lang das Verhältnis zwischen dem Papsttum und europäischen Königen, vor allem den deutschen, französischen und englischen Königen bzw. dem Kaiser.
Nach alter Tradition setzte der deutsche König die Bischöfe seines Machtbereichs mittels der Übergabe von Ring und Stab in ihr Amt ein. Diese Praxis wurde lange auch vom Heiligen Stuhl in Rom akzeptiert. Unter dem Einfluss der Kirchenreform des 11. Jahrhunderts wurde die Laieninvestitur, die Übertragung eines kirchlichen Amtes durch einen weltlichen Herrn, jedoch ausdrücklich untersagt. Nun galt der König nicht als reiner Laie, und erst in der Auseinandersetzung um die Neubesetzung des Mailänder Erzbistums eskalierte 1073 der Streit. Ein grundsätzlicher Kampf zwischen geistlicher und weltlicher Macht brach aus. Die Lösung fand erst das Wormser Konkordat von 1122, das einen doppelten Einsetzungsakt für die Reichsbischöfe durch König und Papst vorsah.
Chris Farlowe - vocals Mark Clarke - bass, vocals Clem Clempson - guitar, vocals Dave Greenslade - keyboard Barbara Thompson - saxes Jon Hiseman - drums
Setlist:
01 - Tomorrow's Blues 02 - Interview w. Jon Hiseman Pt. I 03 - I Could Tell You Tales 04 - Interview Jon Hiseman Pt. II 05 - Valentyne Suite 06 - Interview w. Jon Hiseman Pt. III 07 - Lost Angeles 08 - In The Heat Of The Nite
Colosseum: The Complete Reunion Concert 1994 - FULL [1:51:55]
Hochgeladen am 24.12.2011
Mark Clarke: Bass guitar, vocals. Dave "Clem" Clempson: Guitars, vocals. Chris Farlowe: Vocals. Dave Greenslade: Keyboards EMU Proteus 2 & Roland U20, Hammond Organ, Vibraphone, vocals. Dick Heckstall-Smith: Saxophones. Jon Hiseman: Drums, percussion, cymbals.
Setlist:
01. Those About To Die 02. Skelington 03. Elegy 04. Tanglewood '63 The Valentyne Suite 05. January's Search 06. February's Valentyne 07. The Grass Is Always Greener 08. Rope Ladder To The Moon 09. Theme For An Imaginary Western 10. The Machine Demands Another Sacrifice 11. Solo Colonia (Drumsolo) 12. Lost Angeles 13. Stormy Monday Blues 14. Walking In The Park
Die empörte Debatte um die Pädophilie-Vergangenheit der Grünen finde ich schwer erträglich. Grüne Pädophilie-Debatte – Trittins Flucht nach vorn (tagesschau.de) Politologe Franz Walter verteidigt Trittin gegen Rücktrittsforderungen (Tagesspiegel) Wer sich Zeit nehmen möchte, kann hier lesen, wie es einem Mann mit einem kleinen Mädchen in der Badewanne damals erging. Ich finde es furchtbar, wie schnell Urteile gefällt werden und Dinge, die vor über 30 Jahren geschahen, ohne Wissen um den Hintergrund mit der Meßlatte heutigen Wissens beurteilt werden.
Es ist schade, aber in der Natur der Dinge liegend, daß die Suche nach Neuem oder Anderem mit Fehlern behaftet ist, die später souverän und selbstgerecht verurteilt werden können. Und es liegt auch anscheinend in der Natur der Dinge, daß Ideen von Leuten vereinnahmt werden, die glauben – wie die Stadtindianer (bis heute noch nie von denen gehört) –, im Windschatten anderer ihr eigenes Süppchen kochen zu können: Auch schon in Lüdenscheid haben die Stadtindianer unerträglichen Druck gemacht, viele Delegierte sind erschöpft von den entnervenden Debatten und wollen nicht als intolerant dastehen, so stimmen sie der Forderung der Gruppe zu, die in falscher Solidarität Schwule und Päderasten vereint. Erst als der Sturm der Entrüstung losbricht, merken die Grünen, was sie da angerichtet haben. Ein Sonderparteitag schwächt die Passagen ab. "Wir wollen euch nicht hören!" rufen viele Delegierte, als die Stadtindianer das Mikrofon erobern. Auf die Idee aber, dass die Truppe da vorne ein Fall für Polizei und Jugendamt wäre, kommt offenbar niemand.(aus der Süddeutschen, 26.05.2013) "Jagt mich nicht für etwas, was ich nicht getan habe" (Welt, 20.04.2013) Zeitgeist förderte bei Grünen gefährliche Tendenzen (Welt, 14.05.2013) Die Nürnberger "Stadtindianer-Kommune" gibt es noch (nordbayern.de, 23.05.2013) Kommentar Pädophilie-Debatte – Kulturkampf von rechts (taz, 18.09.2013) Die Suche nach Selbstbestimmung – und damit war auch die Selbstbestimmung von Kindern gemeint – war damals Thema. Und es ging in der damaligen Diskussion der Grünen nie um die Bedürfnisse der Erwachsenen, sondern einzig um die Bedürfnisse der Kinder. Gesellschaftspolitisch Progressive wagten sich auf unbekanntes Terrain vor, wozu Konservative einfach zu feige waren. (Politisch konservative Hirne waren schon immer in der Tendenz alternativlos. Es ist einfach nicht vorstellbar, daß die Kübel selbstgerechter Häme, die jetzt über Daniel Cohn-Bendit und Jürgen Trittin ausgekippt werden, auch einmal einen Politiker der jetzigen Regierungsparteien treffen.) Zur Frage, was Trittin eigentlich getan hat (das geht ja schnell unter): Jürgen Trittin, damals Student und einer der Göttinger Kandidaten für den Stadtrat, zeichnete 1981 in einem Papier des Kommunalwahlkampfes »Programm für Göttingen« mit vier anderen Personen verantwortlich im Sinne des Presserechts.
Auf Seite 33 fordert die Alternativ-Grüne-Initiativen-Liste Göttingen
(AGIL) im Kapitel „Schwule und Lesben“ Änderungen im Sexualstrafrecht:
zum einen die Abschaffung des Paragrafen 175, der damals noch sexuelle
Kontakte mit Homosexuellen unter 21 Jahren unter Strafe stellte. Darüber
hinaus wird die Forderung erhoben, die Paragrafen 174 und 176 des
Strafgesetzbuchs so zu fassen, „dass nur Anwendung oder Androhung von
Gewalt oder der Missbrauch eines Abhängigkeitsverhältnisses unter Strafe
stehen“. […] Die Forderungen im Kapitel „Schwule und Lesben“ hatte die AGIL [Alternativ-Grüne-Initiativen-Liste Göttingen] damals
komplett von der „Homosexuellen Aktion Göttingen“ schreiben lassen, die
die Seite auch unterzeichnet hat. Dieses Prozedere sei „nicht
ungewöhnlich für die Grünen in dieser Zeit, die sich damals als
Sammlungskraft für sehr unterschiedliche Bewegungen verstanden“,
analysiert der Politologe Franz Walter. Dazu habe auch gehört,
„verschiedensten Gruppierungen als Plattform zu dienen und ihnen Raum zu
geben“. […] Die Forderung nach einer strafrechtlichen Freistellung von Pädophilie findet sich schon 1980 im ersten Grundsatzprogramm der Grünen im Kapitel „Gegen die Diskriminierung von sexuellen Außenseitern“ – damals noch mit dem Hinweis versehen, dass die Partei sich mit den Auswirkungen dieser Straftatbestände noch intensiv auseinandersetzen müsse. Ab Mitte der 80er Jahre stießen pädophilenfreundliche Positionen bei den Grünen immer stärker auf Kritik, nicht zuletzt durch den Widerspruch von Feministinnen. 1989 distanzierte sich der Bundeshauptausschuss der Grünen schließlich klar von diesen Positionen. (aus dem Tagesspiegel vom 16.09.2013 – Hervorhebungen von mir –, ich mußte über eine Stunde im Internet suchen, bis ich genauere Informationen darüber fand, was Jürgen Trittin eigentlich genau getan hat. Das spricht für sich.) Kuscheln mit den Indianern (taz vom 22.04.2010) Die grünen Pädophilen (schnutzel.blog.de, 17.09.2013) In dieser Atmosphäre und in der Wahlkampf-Zeit haben die Grünen das
Format, einen unabhängigen Wissenschaftler, Franz Walter, mit der Aufarbeitung ihrer
Geschichte zu beauftragen, und er hat die Freiheit, alles zu jedem ihm
genehmen Zeitpunkt zu berichten. Franz Walter soll Grünen-Vergangenheit aufklären (ZEIT, 24.05.2013; beachte auch die Kommentare!) So etwas gehört gewürdigt, und ich
drücke Jürgen Trittin alle verfügbaren Daumen, daß er genügend
Deutsche-Eiche-Format besitzt, es auszuhalten, wenn die Wildschweine
sich an ihm reiben. Aber in dieser Zeit ist anscheinend nicht genügend
Raum, um den Mut dieser Partei zu würdigen. Es ist ja so verführerisch,
sich in den Fehlern der anderen zu suhlen.
Dany le Rouge, wie sich Daniel Cohn-Bendit nennen ließ, veröffentlichte
sein Buch „Der große Basar“ im Jahr 1975. Es berichtet von seiner Zeit
als Kindergärtner in der Frankfurter Sponti-Szene. „Mein ständiger Flirt
mit den Kindern nahm erotische Züge an“, heißt es darin und „es kam
vor, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben,
mich zu streicheln“. Er habe zurückgestreichelt, behauptet Cohn-Bendit in dem Buch. […] Einer Tat ist Cohn-Bendit nie beschuldigt worden. Kein von ihm betreutes
Kind hat ihm Missbrauch vorgeworfen. Es sind seine Worte, die ihn
verfolgen, und inzwischen nicht mehr nur ihn. Die Debatte um Cohn-Bendit
ist zu einer Debatte über „die pädophile Vergangenheit“ seiner Partei
geworden. [] Ende der Sechzigerjahre diskutierten in der BRD auch
Sexualwissenschaftler und Kriminologen über einen neuen Umgang mit
sexuellen Kontakten zwischen Kindern und Erwachsenen. […] Die sexuelle Revolution fegte mit dem, was ihre Anhänger für
verklemmt und spießig hielten auch viele Bedenken beiseite. Noch in den
Anfangsjahren der Bundesrepublik war das gesellschaftliche Klima geprägt
von tabuisierter, unterdrückter Sexualität, erklärt
Sexualwissenschaftlerin Sophinette Becker. Überall habe man sexuell
Verbotenes gewittert, warnte vor dem „bösen fremden Onkel“ und übersah
den Inzest in der eigenen Familie. Erst die sexuelle
Liberalisierung der späten Sechzigerjahre führte schließlich zu einer
Liberalisierung des Sexualstrafrechts. Gleichwohl war es auch in den
Achtzigerjahren noch restriktiv. Ersatzlos gestrichen wurde der
Paragraph 175 des Strafgesetzbuches in der BRD erst 1994, in der DDR
bereits 1988. Am „sittlichen Empfinden“ weiter Teile der Bevölkerung
änderte die Strafrechtsreform zunächst nichts. Homosexualität galt noch
lange Zeit danach als „widernatürlich“. Den Grünen ging es darum, überkommene Verbote zu beseitigen. „Der Topos
dieser Zeit war, dass die Unterdrückung der Sexualität zu psychischen
Störungen und damit zu einer unfreien Gesellschaft führt“, schreibt
Becker.
Der Focus vom 17.05.2013 zitiert aus Cohn-Bendits Buch folgendermaßen: „Mein ständiger Flirt mit den Kindern nahm erotische Züge an. Es ist mir
mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und
angefangen haben, mich zu streicheln. Das stellte mich vor Probleme.
Aber wenn sie darauf bestanden haben, habe ich sie dennoch
gestreichelt.“
Beim Vergleich mit dem Text der Frankfurter Rundschau fällt auf, daß bei der Rundschau folgender Satz fehlt:»Das stellte mich vor Probleme.«Aber daß Cohn-Bendit mit dem Explorationsbedürfnis der Kinder Probleme hatte, paßt nicht ins Pädophilie-Bild. Wir fragen auch lieber nicht nach, welche Probleme das waren. Das stört das klare Bild. Ich frage: Warum kann solch ein Text einzig und allein durch die
Pädophilie-Brille gelesen und verstanden werden? Warum ist es kaum
möglich, Cohn-Bendits Handeln als falsch verstandenen Versuch zu sehen,
Kinder vor einem »Nein!« zu schützen? Warum muß sein Handeln als
Ausdruck seiner sexuellen Bedürfnisse und Orientierung interpretiert
werden? (auf vielfliegertreff
bezeichnet Ostschneiser [Post #3, 22.07.2013] Cohn-Bendit als bekennenden Pädophilen)
Muß ich jetzt selbst Angst davor haben, als Pädophiler oder Dulder von
Kindesmißbrauch dazustehen? Sex ist auch heute noch ein wirksamer Katalysator zur öffentlichen Meinungsmache. Die Grünen werden aufgerufen, sich um die Opfer ihrer falschen Politik der Pädophilie-Duldung zu kümmern. Gibt es irgend jemanden, der das Format hat, sich für den Paragraphen 175 StGB zu entschuldigen und jemanden, der sich für die durch ihn beschädigten Seelen kümmert?
(Ab 1973 »waren nur noch homosexuelle Handlungen mit männlichen Jugendlichen unter 18 Jahren strafbar, wogegen das Schutzalter bei lesbischen und heterosexuellen Handlungen bei 14 Jahren lag.« aus Wikipedia)
„Ein Neunzehnjähriger springt vom Goetheturm,
nachdem er eine gerichtliche Vorladung erhalten hat, ein anderer flieht
nach Südamerika, ein weiterer in die Schweiz, ein Zahntechniker und
sein Freund vergiften sich mit Leuchtgas. Insgesamt werden sechs Selbstmorde bekannt. Viele der Beschuldigten verlieren ihre Stellung.“[15]
[…] Fünf Jahre später rechtfertigte 1962 der unter Konrad Adenauer vorgelegte Regierungsentwurf eines Strafgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland[19] – entgegen dem Vorschlag der Großen Strafrechtskommission von 1959 (wo Vertreter von CDU/CSU selten anwesend waren)[20] – die Aufrechterhaltung des § 175 wie folgt:
„Vor allem stände auch für die Homosexuellen nichts im Wege, ihre
nähere Umgebung durch Zusammenleben in eheähnlichen Verhältnissen zu
belästigen.[21]
[…] Ausgeprägter als in anderen Bereichen hat die Rechtsordnung
gegenüber der männlichen Homosexualität die Aufgabe, durch die
sittenbildende Kraft des Strafgesetzes einen Damm gegen die Ausbreitung
eines lasterhaften Treibens zu errichten, das, wenn es um sich griffe,
eine schwere Gefahr für eine gesunde und natürliche Lebensordnung im
Volke bedeuten würde.“[22]
und meinte weiterhin:
„Die von interessierten Kreisen in den letzten Jahrzehnten
wiederholt aufgestellte Behauptung, dass es sich bei dem
gleichgeschlechtlichen Verkehr um einen natürlichen und deshalb nicht
anstößigen Trieb handele, kann nur als Zweckbehauptung zurückgewiesen
werden. […] Wo die gleichgeschlechtliche Unzucht um sich gegriffen und
großen Umfang angenommen hat, war die Entartung des Volkes und der
Verfall seiner sittlichen Kraft die Folge.“[23]
Durch das 1. StrRG vom 25. Juni 1969 […] entfiel nun auch § 175b (Sodomie).
Ein Freund von mir erzählte mir in den 80ern, seine kleine Tochter habe in der Badewanne angefangen seinen Schwanz zu lutschen. Er sei vor Schreck wie erstarrt gewesen und habe nicht gewußt, was er tun solle, das dann aber abgebrochen. Er fühle sich so oder so schuldig. Ein Pädophiler? Quatsch! Wir haben mit Inbrunst versucht, unsere Kinder ohne unterdrückende Strukturen zu erziehen:
Damit schlägt aber die väterliche Macht in Gewalt um und die
‹Rollenharmonie› zwischen den einzelnen Familienangehörigen, in erster
Linie die zwischen Vater und Sohn, hört auf [1]: Der ‹Kampf der
Geschlechter› und der ‹Generationenkonflikt› beginnen wichtig zu werden.
Eine ihrer Folgeerscheinungen sind die Neurosen. Sie treten auf,
wenn die kämpferische Auseinandersetzung mit den Autoritäten nicht
geleistet werden kann, und zeigen sich in Krankheitserscheinungen, die
aggressive, vor allem aber sexuelle Themen zum Ausdruck bringen. Tun und
Lassen sind durch ein früh errichtetes ängstendes Gewissen mit seinen
Ge- und Verboten geregelt. Der Kranke ist in diesem ‹von selbst›
funktionierenden Verhalten gebunden und gefangen. […] lohnt die
Lektüre trotzdem, da [der Text] sowohl den Protest 68er Bewegung psychologisch
vorwegnimmt als auch die angeblich durch diese entstandenen
Erziehungsprobleme in einen größeren Zusammenhang stellt. In Bezug auf
die Erwerbssituation wie auch die Stellung der Väter in der Erziehung
ist der fast 50 Jahre alte Text auch noch heute aktuell.
Ein Mann, der sich stundenlang mit mir über alles mögliche unterhalten hat, in dem Bestreben, in diesem Land etwas zum Positiven hin zu verändern. Wenn ich mir die heutigen Rettungsschirm-, NSA- oder Out-of-area-Eingriffs-Diskussionen anhöre, wünsche ich mir die 70er und 80er zurück! Die bedrückende Alternativlosigkeit, der zunehmende Materialismus und die fortschreitende Unterhöhlung von Arbeitnehmerrechten der heutigen Zeit kotzen mich einfach nur an! Und nun muß ich mir mitansehen, wie die Suchenden von damals sich mit Dreck beschmeißen lassen müssen von Leuten, die nie den Mut des Aufbegehrens hatten, die sich im Laufen mit der Meute sicher fühlen, den ewigen Abnickern, die ihre Wut über das eigene ungelebte Leben nun an den Suchern von damals ablassen, um ihr eigenes Versagen zu rechtfertigen. Einfach nur ekelhaft! Ich zitiere mich selbst: … an dieser Stelle meinen herzlichen Glückwunsch und meine Anerkennung an
alle, die diesen Weg gegangen sind und einiges an Federn – wenn nicht
mehr – gelassen haben. […] Wir wollten die Welt verändern, weil wir sie unerträglich fanden und uns
mitverantwortlich fühlten (und auch immer noch fühlen). Das Ergebnis
ist, daß ich mir ab und zu schon wie ein Dinosaurier vorkomme und mich
über Dinge freue, die für ganz viele inzwischen selbstverständlich sind.
Ob es um Emanzipation, Umwelt- oder globales Bewußtsein, Meditation,
Spiritualität oder Sexualität geht: Wir haben einiges erreicht. Ich
wünsche künftigen Generationen, daß sie das von sich auch sagen können…[Geburtstag vom 2. Mai 2008]
Wir haben am nächsten Wochenende die Wahl zwischen einer Kanzlerin, von der wir nicht wissen, wo sie steht und was sie will und einem Kanzlerkandidaten, der, nach seinem Verhältnis zu den Medien gefragt, den Mut hat, den Stinkefinger zu zeigen. Wir haben Medien, die sich nicht entblöden, zu fragen, ob Steinbrück damit den Wähler beleidigt und eine FDP-Type, die meint, dieser Mann habe nicht das Format für das Amt des Bundeskanzlers, weil er sich nicht unter Kontrolle habe. Günther Jauch, Endpurt im Wahlkampf – Wer kann jetzt noch punkten (00:14, Mediathek, Das Erste) Und wir haben ein Volk, dem die konturlose Angela lieber ist als ein Mann mit Ecken und Kanten: Deutschland hat Angela verdient. Vielleicht liege ich ja völlig falsch. Vielleicht wollen die Menschen keine andere Gesellschaft, vielleicht wollen sie einfach nur ein Auto: Die Meinung der Arbeiter über Studenten der 68er-Bewegung [0:43]
Zitat:»Irgendwie wollten die Arbeiter nicht das richtige Klassenbewußtsein eintwickeln. Vielleicht wollten sie lieber einen Opel Kadett… Dutschke & Co. hofften auf ein Proletariat, das es nicht gab.«
Nachtrag vom 24. September 2013: Wenn man die Hippies und die 68er als den Aufstand gegen die Väter interpretiert, haben wir mit Angela I., wie sie nach der gewonnene Bundestagswahl auch genannt wird, die Supermama, die ein ganzes Volk an der Brust in den Schlaf wiegt. Vom Aufstand gegen die Väter zur mütterlichen Schlaftablette: mehr geht wohl nicht, die Sinusurve ist an ihrem Maximum angekommen. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Jahre: - Der Rettungsschirm für Griechenland wird nicht funktionieren. - Kritik an Ausländern und dem Islam wird automatisch politisch korrekt in die rechte Schublade verfrachtet, und unser Staat wirft sich der überzogenen Ansprüchlichkeit sei es von jüdischer sei es von islamischer Seite aus falsch verstandener Toleranz an den Hals (siehe z. B. Staatsvertrag mit Muslimen beschlossen, WELT, 14.06.2013). Eine offene Diskussion halten wir anscheinend nicht aus. - Die Sozialsysteme sind überlastet, der Kapitalismus frißt sich selbst auf. - Wir haben keine westliche Systemtheorie, die mit Phänomenen wie der NSA-Affäre oder der Problematik des arabischen Frühlings denkerisch umzugehen imstande ist. - Sprache wird mißbraucht, Gesetze unterlaufen, Beispiel: Statt die Wehrpflicht abzuschaffen, was eine Grundgesetzänderung notwendig machen würde, wird sie einfach nur ausgesetzt.
Kinostart: 5. September 2013 Regie: Antonin Svoboda Mit : Klaus Maria Brandauer, Julia Jentsch, Jeanette Hain Filmbeschreibung : Wilhelm Reich (Klaus Maria Brandauer) ist einer von Deutschlands gefragtesten Wissenschaftler und Psychologen. Doch die Ansichten des Österreichers kollidieren mit denen der Nazis und so muss er im Jahre 1939 in die USA fliehen wo er hofft seine Forschungsarbeiten fortsetzen zu können. Der Psychoanalytiker beschäftigt sich intensiv mit der von ihm entwickelten Orgon-Therapie und konstruiert zudem noch den „Cloudbuster", eine Maschine, die Regen produzieren soll. Doch sein Hauptaugenmerk legt Wilhelm Reich auf die ursprüngliche Energie des Lebens. Seine Tochter Eva (Julia Jentsch) und seine neue Frau Ilse (Jeannette Hain) unterstützen ihn bei seiner Forschungsarbeit, doch als ehemaliger Kommunist ist er dein Dorn im Auge von Senator Joseph McCarthy. Er wird beschattet und überwacht. Zudem wird seine treue Mitarbeiterin Aurora (Birgit Minichmayr) massiv von Regierungsmitarbeitern unter Druck gesetzt. Nachdem er sich wiederholt gerichtlichen Anordnungen und Aufforderungen entzieht, wird er zu einer Haftstrafe verurteilt.
Der österreichische Filmregisseur und -produzent Antonin Svoboda produzierte schon 2009 die TV-Dokumentation »Wer hat Angst vor Wilhelm Reich?«
Wer hat Angst vor Wilhelm Reich {1:34:11}
Revolutionsschule Österreich
Am 12.08.2016 veröffentlicht
Die ÖSTERREICHISCHE REVOLUTIONSSCHULE empfiehlt:
"Wer hat Angst vor Wilhelm Reich?" - Die Dokumentation über den revolutionären Österreichischen Arzt, Politiker, Therapeuten und Forscher Wilhelm Reich. Österreich, 2009
Ausgewählte Werke:
"Die Funktion des Orgasmus" 1927
"Massenpsychologie des Faschismus" 1933
"Die sexuelle Revolution" 1936
"Rede an den kleinen Mann" 1947
Alter Info-Text (Am 23.08.2011 veröffentlicht):
Reich hinterließ ein interdisziplinäres Werk, das weit über die Grenzen der Psychologie oder Psychoanalyse hinausgeht: Auf der Makroebene ragen seine Arbeiten bis hinein in die politische Soziologie; auf der Mikroebene erstrecken sie sich über Biologie, Mikrobiologie bis hin zur Paraphysik. Man kann seine Beschäftigung als jeweils logische und unmittelbare Konsequenz der zuvor erbrachten Ergebnisse aus Forschungsarbeiten betrachten, die bei der Frage nach dem Verständnis und der Therapie psychischer Beeinträchtigungen ansetzen.
Der heute mögliche Gesamtüberblick über sein Lebenswerk lässt deutlich erkennen, dass ein roter Faden seine Arbeiten durchzieht. Reich beginnt als Psychoanalytiker, beschreibt sehr ausführlich das Vorhandensein der verschiedenen Abwehrmuster des Menschen (Charakterpanzerungen, zunächst psychisch, dann somatisch) und die Möglichkeiten ihrer Auflösung. Seine konsequente Verfolgung der energetischen Basis (was Freud Libido-Ökonomie nannte, aber nicht weiter verfolgte) führte ihn zur Frage, was denn eigentlich das Lebendige sei, zur Entwicklung der Sexualökonomie und schließlich zur „Entdeckung des Orgons". Seine besondere Aufmerksamkeit galt der Erforschung der Krebserkrankungen, seiner Meinung nach eine Erkrankung des gesamten Organismus, der eine gestörte Pulsation des Orgons im Körper zugrunde liege, die wiederum in der Unfähigkeit des Organismus wurzele, sich vollständig den vegetativen Zuckungen im Orgasmus hinzugeben. Diese Unfähigkeit, die orgastische Impotenz des Menschen bzw. ihre Behebung, ist ein Kernpunkt seiner Arbeit. Zahlreiche Autoren, auch wissenschaftliche Kritiker, bestätigten, dass Reichs Werk durch Stringenz und Logik gekennzeichnet ist (Fragestellung, Forschung, Ergebnisse, neue Implikationen). Die sexuelle Revolution der 1970er Jahre hat sich kaum - und wenn geschehen, dann oft in Verkennung seiner Auffassung von Sexualität - auf Reich berufen. Eine Dokumentation aus dem Jahre 2009. Weitere Informationen: http://www.berndsenf.de/MenuLebensene... (Prof. Bernd Senf) http://www.orgon.de/ http://www.orgoninstitut.de/ http://www.orgonelab.org/index_de.htm http://www.orgonpraxis.de/
In obigem Film kommt auch Annelie Keil zu Wort (siehe auch Wie wir wurden, was wir sind, Post vom 3. Juli 2008, Artikel aus Publik Forum) Bei FAKJU (für anarchistische Kinder- und Jugendpolitik) gibt es ebenfalls eine filmische Biographie:
Die Biographie von Wilhelm Reich (full movie) {29:05}
Am 01.01.2012 veröffentlicht
Ihr seid im Forum "FAKJU" fuer anarchistische Kinder und Jugendpolitik willkommen :
Bei Telepolis: Reich, die CIA und MKULTRA (Erster von vier Teilen über die Hintergründe des aktuellen Kinofilms) Letztlich finde ich die Diskussion darüber, ob Reich verrückt oder nicht verrückt war, obsolet. Erhellender scheint mir zu sein, sich bewußt zu machen, 1. vor welchem gesellschaftspolitischen Hintergrund Reichs Forschungen abliefen (Kommunistenverfolgung in der McCarthy-Ära, bis heute extreme Sexualfeindlichkeit, Bigotterie und Kontrollwahn in den USA, siehe auch MKULTRA)
Das Gehirnwäsche-Programm der CIA (Doku) Deckname Artischocke {44:29}
Am 13.01.2012 veröffentlicht
vatomato1
Das Gehirnwäsche-Programm der CIA (Doku) Deckname Artischocke GERMAN Dokumentation Deutsch
In den 50er Jahren führte die CIA geheime Experimente zur Gehirnwäsche durch. Den Opfern wurden Drogen verabreicht, sie wurden unter Hypnose gesetzt und gefoltert. Ziel dieser Versuche war es, den menschlichen Willen zu brechen, um z. B. sowjetische Agenten zur Preisgabe von Geheimnissen zu zwingen.
Einige der unter dem Decknamen "Artischocke" durchgeführten Experimente verliefen tödlich. Zu den beteiligten CIA-Wissenschaftlern gehörte Frank Olson. Im November 1953 stürzte er aus dem Fenster eines New Yorker Hotels. Sein Tod wurde als Selbstmord deklariert. Doch als Olsons Sohn nach über 40 Jahren den Leichnam exhumieren und obduzieren ließ, stellte sich heraus, dass sein Vater wahrscheinlich Opfer eines Verbrechens geworden war.
Die Dokumentation folgt den Spuren Olsons, der zunächst mit der Erprobung biologischer Waffen beschäftigt war, darunter Anthrax. Zeugen sprechen erstmals über die Hintergründe der streng geheimen Tätigkeit. Und in Olsons Nachlass finden sich Amateurfilme und Dias, die der Wissenschaftler in seinen letzten Lebensjahren machte und die faszinierende Einblicke in die Welt des US-Geheimdienstes während des Kalten Krieges gewähren.
Ein Verdacht drängt sich auf: Frank Olson war schockiert über die grauenhaften Verhöre der CIA, die größtenteils in Deutschland stattfanden - an Kriegsgefangenen, an Flüchtlingen aus Osteuropa, die man für Spione hielt, und an eigenen Landsleuten.
Nach der Rückkehr von seiner letzten Europareise im August 1953 wollte Olson aussteigen. Das konnte die CIA nicht zulassen. Denn Olson kannte Staatsgeheimnisse auf dem Gebiet der biologischen Kriegsführung, die um keinen Preis bekannt werden durften.
gehirnwäsche doku mk ultra deckname artischocke cia geheimdienst folter gedanken kontrolle usa mind control dokumentation deutsch
Mitte der 1950er wurde Cameron Professor für Psychiatrie der McGill
University, leitender Psychiater des Royal Victoria Hospitals und
Direktor des Alan Memorial Institutes. 1952/53 war er Präsident der American Psychiatric Association. Ferner wurde er zum Präsident des Psychiatrieverbandes von Quebec und Kanada, der World Psychiatric Association
(Weltverband der Psychiatrie), der Gesellschaft für Biologische
Psychiatrie und des Amerikanischen Psychopathologischen Verbandes
gewählt.[…]
1956/57 begab sich Val Orlikow, die Frau des kanadischen Parlamentsmitglieds David Orlikow,
wegen Depressionen zu ihm in Behandlung. An ihr, wie auch an hunderten
weiteren Patienten mit geringfügigen Problemen, machte er seine
Driving-Experimente mit LSD und Elektroschocks.
Als Val Orlikow das Allan Memorial wieder verließ, hatte sie den
Verstand eines Kleinkinds und keine Erinnerung mehr an ihren Ehemann und
ihre Kinder. Erst zehn Jahre nach Camerons Tod, nachdem die Orlikows
von einer Kongressanhörung zu den CIA-Gehirnwäsche-Experimenten lasen, gelang es ihnen, diese „Behandlungen“ aufzudecken.Eine weitere Patientin war Linda McDonald. Im Jahre 1962, nach der fünften Schwangerschaft, bekam sie postnatale Depressionen.
Innerhalb von drei Wochen in seiner Klinik diagnostizierte Cameron,
dass sie unter akuter Schizophrenie litt. Er behandelte sie innerhalb
von vier Monaten mit 102 Elektroschocks, 6 Joule Elektrizität pro Behandlung, und setzte sie für 86 Tage in ein künstliches Koma.
Dies löschte ihr Gedächtnis auf Kleinkindniveau, sie musste wieder
lernen auf die Toilette zu gehen. Sie hatte keine Erinnerungen mehr über
ihr früheres Leben, bei der Rückkehr erkannte sie ihre eigene Familie
nicht mehr. [Donald Ewen Cameron, Wikipedia]
Da muß man sich fragen: Wer ist hier krank?
Ewen Cameron, Memory Thief - Part 1
[8:49]
Hochgeladen am 28.07.2006
Scottish documentary on Ewen Cameron, who worked with the CIA on brainwashing techniques using electroshock therapy. His grisly methods and CIA funding are detailed in the book by John Marks (1979), "The Search for the Manchurian Candidate" and the later book, "In The Sleep Room: The Story of the CIA Brainwashing Experiments."
2. mit welcher Hysterie die amerikanischen Medien und die Öffentlichkeit auf die Ideen von Reich reagierte,
Official music video for the single "Cloudbusting" written, produced and performed by the British singer Kate Bush. It was the second single released from her no.1 1985 album Hounds of Love. "Cloudbusting" peaked at no.20 in the UK Singles Chart.
The music video, directed by Julian Doyle, was conceived by Terry Gilliam and Kate Bush. The video features Canadian actor Donald Sutherland playing the role of Wilhelm Reich, and Bush playing the part of his young son, Peter.
Cloudbuster-Bauanleitung, heilige Geometrie, ... Orgonenergie Segen oder Fluch? Teil 14 A von 16 [8:13]
Veröffentlicht am 14.06.2012
Der Orgonit-Cloudbuster wie auch diverse andere Orgonenergie generierende Geräte werden nach „heiliger Geometrie" gefertigt. Die Rohre eines Cloudbusters werden in hexagonaler Anordnung platziert (6 Rohre, 6 Kristalle). Manche Hersteller gießen, wie man im Film sehen kann, auch gleich ein Hexagramm mit ein - doppelt hält besser! Das Hexagramm wird übrigens in der Hexerei und dem Satanismus seit Jahrhunderten verwendet. Er wird oft als das mächtigste Zeichen im Okkultismus betrachtet und deshalb bei Fluch- und Schicksalsritualen verwandt. Bill Schnöbelen, der früher Satanist war, schreibt: „Für den Hexer ist das Sechseck ein mächtiges Instrument um Satan anzurufen." Ups! Energetisches Wohlbefinden und Harmonisierung für Mensch und Natur nach satanischen Vorgaben? Cloudbuster Bauanleitung nach Vorlagen zur Dämonenanrufung? Weihwasser und Blut im Orgonit-Mix? Dämonen-Anrufung durch den Einsatz von Orgonit-Cloudbustern? Es ist doch seltsam, daß genau jene, die behaupten, es gäbe Satan überhaupt nicht, am tiefsten im Okkultismus drinhängen - auch wenn dies heute als "ganzheitlich" und "alternativ" bezeichnet wird! Wer interessiert sich heutzutage eigentlich noch für die Wahrheit? Ist sie vielen nicht einfach viel zu unbequem? Wer ist sich noch bewusst, was Wahrheit überhaupt ist und was sie bedeutet? Wer schwimmt noch gegen den Strom und macht nicht alles mit, was die Masse mitmacht? Daß Orgonit mittlerweile unter einem anderem Namen selbst im Teleshopping anzutreffen ist, spricht eine eigene, ganz deutliche Sprache! Nicht alles was Heilung verspricht, heilt auch! Man muß sich nur mal die ganzen Hersteller-Seiten anschauen und sieht ganz deutlich, daß viele nur von anderen Seiten abgeschrieben haben. Es scheint so, als wüßten viele wirklich nicht, mit was sie da eigentlich hantieren! Dieser Film mit insgesamt 16 Teilen dient als Warnung an alle, die mit dem Thema Orgonenergie in irgendeiner Weise in Berührung gekommen sind. Des Weiteren dient er ausschließlich informativen Zwecken, gemäß dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Artikel 5 Abs. 1: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt." Orgonenergie - Segen oder Fluch? Was hat es mit der von Don & Carol Croft ins Leben gerufenen weltweiten „Orgonit-Gifting-Bewegung", bei der Orgonit an Mobilfunksendeanlagen, militärischen Einrichtung, ehemaligen Kultplätzen sowie in Gewässern ausgebracht wird wirklich auf sich? Was sind die eigentlichen Hintergründe? Was soll diese durch Orgonite generierte Orgonenergie bewirken und was bewirkt Orgon schlußendlich? Warum wird Orgonit massenhaft in Flüsse, in's Meer, in Bäche und Gewässer gekippt und warum glauben jene, die so etwas tun, sie täten etwas Positives für Mensch, Tier und Natur? In dieser Welt passiert nichts, ohne daß es vorher bestimmt wurde. Diese Serie klärt auf und ist zugleich an alle eine Warnung, sich mit der Materie genauestens auseinanderzusetzen und Schadensbegrenzung zu betreiben! Jeder kann diese Informationen alle prüfen und sich selbst ein Bild über die Fakten machen! Quellenangaben und Denkanstösse finden sich in der Serie genügend. Es fragt sich nur, wer hat an der Wahrheit heutzutage überhaupt noch ein Interesse und wer lebt nicht nur nach seinem eigenen Gutdünken? Warum sagt der Gründer der "Chuch of Satan (Satanskirche), Wilhelm Reich sei ein Name, den man sich für die Magie der Zukunft merken solle? Wieso betont Don Croft, die Orgonite hätten ein Eigenleben und würden von jemandem gesteuert? Wieso integrieren Orgonithersteller alchemistische Substanzen, Blut, Weihrauch, Essenzen, Symbole, etc. in ihre Orgonite und warum gießen die schwarzafrikanischen Shamanen jetzt selbst Orgonit? Wer profitiert von der ganzen Bewegung wirklich? Wer hat den Mut, sich mit der Wahrheit überhaupt auseinanderzusetzen? Leute - wacht auf! Macht Euch selbst schlau und überprüft alles! Wir wollen nicht einfach irgendetwas behaupten, sondern, die Menschen anregen, die Hintergründe der ganzen Orgon-Thematik selbst zu beleuchten! Informiert Euch, wer was erfunden hat und warum und was es wirklich bewirkt. Glaubt nicht das, was die meisten Hersteller auf ihren Seiten alle einfach irgendwo abgeschrieben haben!
Vor einem Unterausschuß des Repräsentantenhauses machte Colby im April dieses Jahres eine -- streng geheime -- Aussage über die CIA-Aktivitäten in Chile, deren 48-Seiten-Protokoll einige Zeit später der demokratische Abgeordnete Michael Harrington einsehen konnte. Er durfte das Skript zweimal hintereinander durchlesen und hielt die wichtigsten Punkte aus dem Gedächtnis in einem siebenseitigen vertraulichen Brief fest, den er an mehrere Kongreßabgeordnete schickte; einer der Briefe gelangte, Anfang dieses Monats, auch an die "New York Times" und die "Washington Post".
Laut Harrington berichtete Colby, daß die CIA in Chile
drei Millionen Dollar bereits im Jahre 1964 an die chilenischen Christdemokraten zahlte, um deren Präsidentschaftskandidaten Eduardo Frei zu stützen;
je 100 000 Dollar in den Jahren 1969 und 1970 an innenpolitische Gegner des neuen Präsidentschaftskandidaten Allende vergab, um dessen Wahl zu vereiteln;
nach der Allende-Wahl mit 350 000 Dollar Kongreßabgeordnete zu bestechen versuchte, damit sie den Wahlsieger nicht als Präsidenten bestätigten;
nach Allendes Amtsantritt bis 1973 fünf Millionen Dollar ausgab, um die innenpolitische Situation des Landes zu "destabilisieren"; > bei den Kongreßwahlen vom Frühjahr 1973 Anti-Volksfront-Kandidaten mit 1,5 Millionen Dollar unterstützte;
* noch einen Monat vor Allendes Sturz, im August 1973, eine weitere Million stiftete.
Keine der genannten Aktionen unternahm die CIA, so Colby, ohne die ausdrückliche Billigung des sogenannten "Vierziger-Ausschusses" zur Überwachung der Geheimdienste, dessen Vorsitzender gegenwärtig Außenminister Kissinger ist. Die Regierung, so Colby, wußte also über die chilenischen Abenteuer der CIA Bescheid.
Bei einem Treffen mit dem Generalsekretär der UNO, Ban-Ki-Moon,kritisierteVenezuelas
Außenminister Elias Jaua im Namen des Mercosur (abgekürzte Bezeichnung für den Gemeinsamen Markt Südamerikas), dass die Verweigerung der Überflugrechte für
das Flugzeug des Präsidenten von Bolivien, Evo Morales, durch vier
europäische Länder eine Verletzung der Wiener Verträge sowie weiterer
internationaler Vereinbarungen darstelle.
Wie die kubanische Nachrichtenagentur Prensa Latina berichtete, kündigte Morales
an, er werde bei dem nächsten Treffen der UNASUR (Internationale Organisation der zwölf südamerikanischen Staaten) vorschlagen, die USA
vor internationalen Gerichten wegen Menschenrechtsverletzungen
anzuklagen. Damit solle eine Wiederholung eines Vorfalls wie in seinem
Fall, in Zukunft verhindert werden. "Ich hatte viel Vertrauen in die
Präsidentschaft von Barack Obama, der aus einem diskriminierten Sektor
stammt. Ich kann nicht verstehen, das dieser Diskriminierte einen
anderen Diskriminierten diskriminiert.“ (Quelle: Portal america21.de)
Aus Dokumenten, die Wikileaks gemeinsam mit zahlreichen Medien weltweit aufbereitet und veröffentlicht hat, geht hervor, daß der stellvertretende Staatssektretär des Vatikans, Giovanni Benelli, den Militärputsch gegen die Regierung Salvador Allendes auf diplomaticher Ebene untersützte. (Quelle: Portal america21.de)
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
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