Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
Nach dem verheerenden Anschlag in Bagdad werden die Schwächen der irakischen Regierung deutlich, die Wundertechnik des ADE 651 erhellt dies exemplarisch
Weiterhin unbekannt ist, wie viele bei dem Anschlag mit einem mit Sprengstoff gefüllten LKW in Karrada, einem überwiegend von Schiiten bewohnten Stadtteil von Bagdad, ums Leben kamen. Mit vermutlich mehr als 200 Toten ist es jedenfalls einer der blutigsten Anschläge sogar in der irakischen Hauptstadt. Der IS, der sich zu dem Anschlag auf die belebte Einkaufsstraße in dem schiitischen Viertel bekannt hat, gelingt es zunehmend mehr, die Spannungen im Land zu vertiefen, weil die Regierung versunken in Korruption und handlungsunfähig ist und die Bevölkerung, u.a. durch den Schiitenführer und Geistlichen Moktada Sadr, schon seit Monaten in Bagdad protestiert.
Nach dem Anschlag kam es auch wieder zu Protesten gegen die Regierung. Wütende Menschen bewarfen am Montag den Konvoi des Regierungschefs al-Abadi, der Karrada besuchte, mit Steinen, Eimern und Schuhen und forderten seine Absetzung. Schon lange schwelt die Kritik an der Regierung und den Sicherheitskräften, weil sie nicht imstande sind, die Vielzahl von Bombenanschlägen auf die Stadt zu verhindern. Gleichzeitig leben die Politiker sicher in der festungsmäßig gesicherten Green Zone, wo sie sicher vor Anschlägen sind, auch wenn vor kurzem erzürnte Anhänger von Sadr hier eindringen und das Parlament verwüsten konnten.
Sadr beschuldigte auch jetzt die Politiker, Vorteile für eigene Interessen aus den Anschlägen zu ziehen, und forderte das Volk auf, gemeinsam für Stabilität zu sorgen, wozu die Politiker nicht in der Lage seien. Gestern hat der Innenminister Mohammed Ghabba von der Badr-Organisation von Hadi Al-Amiri, seinen Rücktritt verkündet. Er hatte sich zuvor über das Kompetenzgerangel zwischen dem Militär, regionalen Sicherheitskommandos und dem Innenministerium beschwert.
mehr: - Die unglaubliche Geschichte des völlig wirkungslosen Bombendetektors im Irak (Florian Rötzer, Telepolis, 06.07.2016)
ADE651 (REAL promotional video) [0:47]
Hochgeladen am 23.11.2009
The modern divining rod.
Jim McCormick ADE651 fake bomb detector training session [13:40]
Veröffentlicht am 24.04.2013
This was how Jim McCormick carried out one of the greatest cons in human history. His plastic detector cost just a few dollars but he sold it for $60,000 a time. In this training session he shows how to market the device, a scheme which netted over $20million
1997 wurde der Uri Award wiederbelebt und offiziell in Pigasus Award umbenannt. Randi gab die Preisträger durch seinen Newsletter SWIFT! Bekannt. Randi bemerkte dazu:
“The awards are announced via telepathy, the winners are allowed to predict their winning, and the Flying Pig trophies are sent via psychokinesis. We send; if they don't receive, that's probably due to their lack of paranormal talent.”
„Die Preise werden mittels Telepathie verkündet, die Gewinner dürfen ihren Sieg vorhersagen, und die Fliegendes-Schwein-Trophäen werden mittels Psychokinese versandt. Wir senden sie; falls sie sie nicht erhalten, liegt das möglicherweise daran, dass ihnen das paranormale Talent fehlt.“ [Pigasus Award, Geschichte, Wikipedia]
2009 – Das irakische Innenministerium für die Verschwendung von 85.000.000 USD für ADE 651 (einer Art esoterischen „Sprengstoff-Aufspür-Gerätes“) [Pigasus Award, Preisträger Finanzierung, Wikipedia]
Außenminister Steinmeier hatte mit seiner Kritik an einem vermeintlichen westlichen „Säbelrasseln“ die östlichen EU-Partner aufgebracht. Auf dem Nato-Gipfel in Warschau am Wochenende droht Streit. Dabei ist nicht Krieg mit Russland das zentrale Problem
Herrscht in der Nato das Primat militärischen Denkens? Welchen Gegenwert sind die Nato- und EU-Staaten bereit, für Russlands Kooperation bei der Stabilisierung ihrer Peripherie zu akzeptieren?
Diese beiden Fragen hat Bundesaußenminister Steinmeier in drastischer Form gestellt. Sie sind es wert, aufgegriffen zu werden. Denn es geht um mehr als um die Beziehungen zu Russland und Militärmanöver, wenn man die Äußerungen ernst nimmt.
Nur selten benutzt Bundesaußenminister Steinmeier eine so drastische Sprache. „Was wir jetzt nicht tun sollten, ist durch lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul die Lage weiter anzuheizen“, sagte er mit Blick auf die Nato-Manöver in Osteuropa. Mehr noch warnte er: „Wir sind gut beraten, keine Vorwände für eine neue, alte Konfrontation frei Haus zu liefern.“ Es wäre „fatal, jetzt den Blick auf das Militärische zu verengen und allein in einer Abschreckungspolitik das Heil zu suchen.“ mehr: - „Säbelrasseln gegen Russland“ - Sind in der Nato Schlafwandler am Werk? (Thomas Jäger, Cicero, 05.07.2016)
mein Kommentar: Antwort an Thomas Jäger: Schlafwandler? Eindeutig Ja, und zwar nicht nur in den NATO-Generalstäben sondern auch in den transatlantisch gehirngewaschenen Medienredaktionen. Wer sich immer noch an der Krim-Annexion aufhängt, ist entweder dumm oder – was möglicherweise noch schlimmer ist – strategisch absolut ignorant. Wenn Putin die Krim nicht im letzten Moment annektiert hätte (ich übernehme der Einfachheit halber mal das Wort aus dem politisch korrekten Mainstream-Sprech) hätten wir auf der Krim inzwischen schon einen US-amerikanischen Militärstützpunkt. Und wer die subversive Arbeit der USA in der Ukraine und in Russland ignoriert, gehört in die gleiche Schublade! Den Cicero kann man in Bezug auf Russland für die nächsten Jahre wegen Inkompetenz vergessen! ==================
Bei der Berichterstattung in den ZDF-Nachrichten über das jüngste NATO-Manöver in Ostpolen war man sich offensichtlich bewusst, welch verlogenen und gefährlichen Unsinn die NATO-Generäle hier treiben. Wachsweich wurde von einer „Abwehrübung gegen Gefahren aus dem Osten, einer Sicherung der Ostflanke der NATO“ gesprochen und erst ganz zum Schluss fiel zweimal das Wort „Russland“. Polen grenzt aber an Weißrussland und dieses friedliche Land hat praktisch keine Armee. Gegen welche Gefahr aus dem Osten – für Polen – soll diese Übung also schützen?
Die NATO ist nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet worden und hatte eine einzige Aufgabe: Seine Mitgliedsstaaten schützen gegen den damals propagierten Expansionsdrang der Sowjetunion, die sich auf ihre Fahnen geschrieben hatte, die ganze Welt für den Kommunismus zu erobern. Mit dem Jahr 1991, dem Ende der Sowjetunion, hätte die NATO folglich aufgelöst werden müssen, wegen „Wegfalls der Vertragsgrundlage“, wie Juristen formulieren würden. Weil aber mit der NATO zu viele Geschäfte verbunden sind für den militärisch-industriellen Komplex, wurde diese Chance auf eine friedlichere Welt vertan. Oder wie es ein befreundeter Staatssekretär formulierte: „Ein Amt stirbt nicht.“ mehr: - NATO-Manöver „Anaconda“ in Ostpolen – falsch wie eine Schlange (Peter Haisenko, Anderwelt, 10.06.2016) siehe auch: - Süß scheint Krieg den Unerfahrenen (Lutz Herden, der Freitag, 07.07.2016) - Nato-Aufrüstung in Osteuropa erhöht Weltkriegsgefahr (Johannes Stern, World Socialist Web Site, 18.05.2016) - Größtes Nato-Manöver gegen Russland seit dem Kalten Krieg (Alex Lantier, World Socialist Web Site, 08.06.2016)
Nachrichten * Politik * NATO * „Anakonda Manöver startet [2:31]
Veröffentlicht am 06.06.2016
Politik Meinungen Berichte Regierung Bundestag Parteien Landespolitik Kommunalpolitik CDU CSU SPD FDP Grüne
Die Linke AfD Parteien-Staat Selbstbedienungs-Staat Diktatur Bananen-Staat Selbstbedienung-Staat
x mein Kommentar: Zitat Jens Stoltenberg: »um unmißverständlich zu zeigen, daß ein Angriff auf Polen ein Angriff auf die gesamte NATO darstellt« Ist denn das eine Demonstration dem Irak gegenüber? (gegen den ja auch die Raketenschilde zumindestens laut offiziellem NATO-Sprech – gerichtet sind) Zitat Off-Sprecher: Auch [die Manöver-Teilnahme ukrainischer Truppen] will man nicht als Provokation gegenüber Russland verstanden wissen, auch wenn die Übung einen Angriff aus dem Osten nachstellt. Ich stelle mir vor, was unsere Medien kommentieren, wenn ein angeklagter Nordafrikaner, der vor Gericht argumentiert, sein Griff auf dem Kölner Bahnhofsvorplatz in den Schritt einer Frau solle nicht als übergriffige sexistische Handlung sondern als Teil eines folkloristischen Rituals verstanden werden. Doofer geht’s ja wohl kaum noch – auch wenn der NATO-Generalsekretär da nicht in abgewaschenen Jeans mit T-Shirt und Turnschuhen sondern im Anzug mit Schlips und Kragen dasteht. Es gehört schon einiges dazu, sowas vor der Weltöffentlichkeit von sich zu geben! (Aber möglicherweise hat er seinen hochdotierten Vertrag mit Goldman-Sachs schon in der Westentasche – siehe Anders Fogh Rasmussen bei Wikipedia, aufgerufen am 07.07.2014)
Putin über Trump, Demokratie in USA, Sanktionen und Migranten in Europa [10:21]
Veröffentlicht am 17.06.2016
17 Juni 2016. Russischer Staatspräsident Wladimir Putin nahm an der Sitzung am Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg teil, wo er unter anderem die Fragen nach Präsidentschaftswahlen in den USA und Europas Sanktionen gegen Russland beantwortete. Ausschnitte. Quelle Russia Today:https://www.youtube.com/watch?v=5hRMp...
Piet Klocke, der Meister der immerwährenden Assoziation, hat ein Buch geschrieben "Kann ich hier mal eine Sache zu Ende?!" Er begibt sich darin auf die Suche nach Wahrheit und Klarheit - und um Licht in die Sache zu bringen, fängt er bei den großen Fragen der Menschheit an: der Evolution.
Me, Myself and Media 24 - Endspiel in Europa: NATO vs. Frieden 1:0 [1:13:33]
Veröffentlicht am 22.06.2016
Während die Massen aktuell auf ein sich bewegendes rundes Stück Leder starren, dem Public Viewing frönen und sich mit Brot & Spielen weiter entpolitisieren lassen, bereitet sich die NATO auf einen militärischen Konflikt mit Russland vor. Gigantische Truppenverbände werden zur Zeit an die russische Flanke der NATO verlegt. Was als Übung daherkommt, wird von Kriegsministerin Ursula von der Leyen als „Vorne-Präsenz“ verkauft. Die Masse pennt oder aber wird auf allen Kanälen und in allen Bereichen auf das Feindbild Russland eingeschworen.
Entweder über den Hebel russische Hooligans, gedopte russische Sportler oder den russischen Präsidenten, der ein Demagoge sein muss, wenn er jetzt darauf hingewiesen hat, dass Russland sich weitere Provokationen nicht gefallen lassen wird.
Die Deutsche Politik war nie NATO-höriger als 2016 und, wenn ein Mann wie Frank-Walter Steinmeier die sich nicht mehr zu übersehende Kriegsgefahr anmahnt und die NATO davor warnt, weiter eine säbelrasselnde Politik der Konfrontation zu betreiben, wird auch er unmittelbar zum Staatsfeind erklärt.
Wir, die wir nicht wissen, was Krieg wirklich bedeutet spielen an einem scharfen Zünder, der bei Detonation Europa in den Abgrund führt. Die Massen, aber eben auch die Intellektuellen in diesem Land, interessieren sich für Details, die Großaufnahme, nur wenn es um Sport geht.
In Ramstein waren sie nicht zu sehen, die Massenproteste in Frankreich werden ignoriert und die Kettenreaktion, die ein sich andeutender Brexit auslösen kann, will man nicht wahrhaben.
Deutschland verspielt leichtfertig den Frieden in Europa. Es rüstet lieber auf. Least Drohnen, exportiert Waffen wie ein Weltmeister und lässt beim Tag der offen Tür der Bundeswehr Kleinkinder an Sturmgewehren spielen.
Es ist unfassbar, auf welchen Kriegs-Kurs dieses Land sich 25 Jahre nach Mauerfall eingelassen hat. Wo nukleare Teilhabe draufsteht, ist Dritter Weltkrieg drin. Wir schlafwandeln vor uns hin und regen uns über jedes Foul der Deutschen Elf mehr auf, als über deutsche Panzer 150 km vor dem ehemaligen Leningrad.
MMM nimmt diese fatale Entwicklung genau ins Visier und verknüpft die vielen Puzzleteile zu einem schlüssigen Bild des Krieges.
Wir streifen dabei das letzte Bilderbergertreffen in Dresden, nehmen die Scheuklappendenke einer Frauke Petry unter die Lupe, zeigen die Taktik des Oded Yinon Plans in Syrien und Umgebung und werfen einen Blick auf Japan, das nach dem Besuch des amerikanischen Präsidenten in Hiroshima wieder mit der Idee spielen darf, seine Nachbarn mit Präventivkriegen auf Linie zu bringen. Warum nicht durch die Anschaffung frischer Atomwaffen.
Wie kann man völlig ungezwungen die Fussballeuropameisterschaft genießen, während im Hintergrund das größte Foulspiel der Geschichte vorbereitet wird? Ein Krieg mit taktischen Waffen. Man müsste die meisten von uns auf Lebenszeit bei demokratischen Prozessen vom Platz stellen, denn wir drücken uns konsequent um unsere Verantwortung herum.
Alle Links zu den Quellen auf unserer Homepage www.kenfm.de.
x mein Kommentar: Mit obigem Video hat Piet seine offizielle Bewerbung als nächster NATO-Generalsekretär eingereicht, eine Weiterbeschäftigung bei Goldman-Sachs allerdings dürfte eher fraglich sein…
Manche sagen, der 11. September 2001 sei ein einschneidendes historisches Datum wegen der al-Qaida-Anschläge auf das World Trade Center. Ich halte ein anderes Datum für mindestens genauso einschneidend: den 20. Januar 2001. An diesem Tag übernahm eine Kamarilla in den USA die Macht, um das Land und sein Auftreten in der Welt in einem Ausmaß zu verändern, wie es vorher undenkbar schien. An diesem Tag wurde George W. Bush als Präsident der USA vereidigt. In einer kleinen Artikelserie „Was macht eigentlich …“ trage ich zusammen, was die Protagonisten von damals heute treiben. Heute: George W. Bush und Donald Rumsfeld. mehr: - Was machen George W. Bush und Donald Rumsfeld heute? (Lutz Büge, Ybersinn, 23.12.2013) ===========================
Nach einem Bericht des US-Senats war Rumsfeld verantwortlich für Folter und schwere Menschenrechtsverletzungen in Abu Ghuraib, Guantánamo und anderen US-Inhaftierungslagern. Durch seine Genehmigung „aggressiver Verhörtechniken“ 2002 verantworte Rumsfeld persönlich Folter wie Schlafentzug, das Entkleiden der Gefangenen oder der einschüchternde Einsatz von Hunden gegen Gefangene.[7]Von der malayischen Kuala Lumpur War Crimes Commission, welche nur symbolische Urteile ausspricht, wurde Donald Rumsfeld des Verbrechens der Folter sowie mehrerer Verstöße gegen internationales Recht und gegen die Genfer Konvention für schuldig befunden.[8]Die spanische Justiz untersucht erneut Folter-Vorwürfe gegen amerikanische Ex-Regierungsvertreter der Regierung G.W. Bush, darunter Donald Rumsfeld und Dick Cheney. Untersuchungen waren erstmals von dem ehemaligen Staatsanwalt und Richter Baltasar Garzón eingeleitet worden.[9][10]Der Politik- und Islamwissenschaftler Michael Lüders wirft der von Rumsfeld vertretenen neokonservativen Politik vor, zu sehr auf Diktatoren und Feudalherrscher zu setzen und aus Fehlern, wie den 1953 von Kermit Roosevelt initiierten Sturz von Mohammed Mossadegh, nicht gelernt zu haben[11]:S. 12 ff.,[12] und mit dieser Politik erst die Grundlagen der Islamischen Revolution und des Islamischen Staates selbst geschaffen zu haben.[11]:S. 37 ff. [Donald Rumsfeld, Vorwürfe, Wikipedia]
Donald Rumsfeld sagte am 12. Februar 2002 auf einer Pressekonferenz:
„[T]here are known knowns; there are things we know we know. We also know there are known unknowns; that is to say we know there are some things we do not know. But there are also unknown unknowns – there are things we do not know we don't know.“
„Es gibt bekannte Bekannte, es gibt Dinge, von denen wir wissen, dass wir sie wissen. Wir wissen auch, dass es bekannte Unbekannte gibt, das heißt, wir wissen, es gibt einige Dinge, die wir nicht wissen. Aber es gibt auch unbekannte Unbekannte - es gibt Dinge, von denen wir nicht wissen, dass wir sie nicht wissen.“
Rumsfeld wurde vorgeworfen, sich unverständlich oder falsch ausgedrückt zu haben, unter anderem von der britischen Interessengruppe Plain English Campaign, die sich als Sprachwächter für die Reinheit der englischen Sprache einsetzt.[7] Die Sprachgesellschaft vergab für dieses Zitat den „Foot in Mouth“-Preis für 2003 an Rumsfeld – mit dem Kommentar: „Wir glauben, wir wissen, was er meint. Aber wir wissen nicht, ob er es wirklich weiß“.[8]
Der Linguist Geoffrey Pullum bezeichnete das Zitat hingegen als „syntaktisch, semantisch, logisch und rhetorisch tadellos“.[9]ebenso sprachen sich etwa der konservative kanadische Kolumnist Mark Steyn und der australische Ökonom und Blogger John Quiggin für die Wendung aus.[10]
Der psychoanalytische Philosoph Slavoj Žižek extrapolierte aus diesen drei Kategorien eine vierte, das „unbekannte Bekannte“, welches wir uns willentlich weigern anzuerkennen, dass wir es kennen: „Wenn Rumsfeld glaubte, dass die wichtigsten Gefahren in der Konfrontation mit dem Irak die ‚unbekannten Unbekannten‘ waren, das heißt, die Bedrohungen durch Saddam, deren Natur wir nicht einmal ahnten, dann zeigt uns der Abu-Ghraib-Skandal, dass die größten Gefahren von den ‚unbekannt Bekannten‘ ausgehen - die verleugneten Überzeugungen, Vermutungen und obszönen Praktiken, von denen wir vorgeben sie nicht zu kennen, sogar wenn sie die Grundlage unserer öffentlichen Werte sind.“[11] Žižek baute auch die Ideen des „bekannten Unbekannten“ und des „unbekannten Bekannten“ in seinen Dokumentarfilm über „Die Realität des Virtuellen“ ein.
Piet Klocke-Ruhe bewahren [6:03]
Veröffentlicht am 27.03.2013
Aus heutiger Perspektive bleibt von Arendts Prozessbericht aus Jerusalem und der anschließenden Kontroverse vor allem die Frage nach dem „Wesen“ Eichmanns und seiner Taten aktuell: War Eichmann ein fanatischer Antisemit und überzeugter Nationalsozialist, wie der israelische Staatsanwalt argumentierte? Oder war er letztlich ein Bürokrat, der im Rahmen eines Systems totaler Herrschaft einen grausamen „Verwaltungsmassenmord“ mit kühler Distanz ins Werk setzte? Mit dieser Grundfrage ist Arendts „Eichmann in Jerusalem“ bis heute ein Schlüsseltext für die Auseinandersetzung mit der Frage nach der Spezifik der nationalsozialistischen Verbrechen und den Motiven der Täter. In neueren Forschungen wird zunehmend nahegelegt, dass die auf den ersten Blick gegensätzlichen Interpretationen nicht völlig unvereinbar sein müssen: Funktionseliten handeln keineswegs völlig emotionslos und innerlich unbeteiligt, sondern im Rahmen eigener Sinnkonzepte, die verbrecherische Taten legitim und notwendig erscheinen lassen können.17 [Kann das Böse banal sein, Peter Krause, Zeithistorische Forschungen, Archiv Heft 1/2009]
We live in a world where some people have the intelligence and technology to go far below the surface of the ocean in a quest of discovery and enlightenment. And at the same time we live in a world where certain people, despite all data to the contrary, believe that Noah had dinosaurs on his ark. My brother asked me today, when I was telling him about this second story, “Why would people believe that?” I didn’t have an answer then or now. It’s not as simple as religion as there are plenty of religious scientists that know this is pure ignorance.
I mentioned recently that my writing output had declined recently due to the fact that I was working on several music projects. This is true. However, lately, the news has often left me feeling befuddled. (Befuddled is definitely a euphemism there.) Often I start to write and then just say, “Ah, fuck it!” When a daily scanning of articles leads you to things like Donald Trump for President and dinosaurs in cages, one can’t help but feel some threshold has been crossed. It’s hard to debate people that are existing in a different reality, one in which humans and dinosaurs romped the earth together.
Don’t get me wrong, ignorance has always been with us. There has not only always been ignorance, but the kind of of bold ignorance that we are seeing now. However, I can’t help but feel that this is the year that ignorance has gone mainstream. It’s not only bold, but almost celebratory.
I was also reading another interesting article with the creator of Mad Men, Matthew Weiner, about poetry. In it Weiner says the following: “Which is funny because all of the predictions not reading were wrong. People are reading plenty. They’re just not proud of it. Or using it to communicate.” There is definitely an anti-intellectual populism going on.
I know for a fact, having done research on it, that education has been distorted by big money. Science has particularly been under attack due to the unfortunate scientific fact that humans are causing global climate change. We also have an economy that often, though not always, rewards the lowest common denominator, as whatever makes the most money wins. [When Ignorance went Mainstream, WindUpWire, 07.07.2016]
Spain created an international uproar in 1998 when it demanded that the UK extradite exiled Chilean dictator Augusto Pinochet to stand trial in Spain for alleged human rights violations cornmitted years earlier in Chile. The UK declined to extradite Pinochet because of his declining health. Belgium brought charges against Rwandans for the genocide there in the 1990s, and later threataned U.S. officials, including Secretary of Defense Donald Rumsfeld, with prosecution for alleged war crimes in Iraq. Rumsfeld responded by threatening to move NATO Headquarters out of Brussels. Both countries have since reduced their aggressive stance, but Germany and France have recently considered cases arising out of U.S. actions at Abu Ghraib. See Rachel Kerr, "Prosecuting War Crimes: Trials and Tribulations, The International Journal of Human Rights, Vol. 10, No. 1, March 2006, p. 79; Adam Zagorin, "Exclusive: Charges Sought Against Rumsfeld Over Prison Abuse." Time, November 10, 2006, available from www.time.com/time/printout/08816,1557842,00.html; Paul Chevigny, "The Limitations of Universal Jurisdiction." Global Policy Forum, March 2006, available from www. globalpolicy.org/. [J. Boone Bartholomees, Jr. [Editor], The U.S. Army War College Guide to National Security Issues: , National Security Policy and Strategy, Fußnote 32, GoogleBooks]
Zitat:
Ob allerdings aus dem rhetorischen Aufeinandertreffen der philosophischen Theorie und einer meist nur noch machtpolitischen Praxis auch Richtungsänderungen resultieren, bleibt dahingestellt.
Wayne Morse: Biography, History, Book, Gulf of Tonkin, Politician, Senator (1997) [41:42]
Veröffentlicht am 01.08.2015
Wayne Lyman Morse (October 20, 1900 – July 22, 1974) was a politician and attorney from Oregon, United States, known for his proclivity for opposing his parties' leadership, and specifically for his opposition to the Vietnam War on constitutional grounds.
Born in Madison, Wisconsin, and educated at the University of Wisconsin-Madison and the University of Minnesota Law School, Morse moved to Oregon in 1930 and began teaching at the University of Oregon School of Law. During World War II he was elected to the United States Senate as a Republican; he became an Independent after Dwight D. Eisenhower's election to the presidency in 1952. While an independent, he set a record for performing the second longest one-person filibuster in the history of the Senate. Morse joined the Democratic Party in 1955, and was reelected twice while a member of that party. Morse made a brief run for the Democratic Party's presidential nomination in 1960. A few years later, Morse was one of only two senators who opposed the Gulf of Tonkin Resolution, which authorized the president to take military action in Vietnam without a declaration of war. He continued to speak out against the war in the ensuing years, and lost his 1968 bid for reelection to Bob Packwood, who criticized his strong opposition to the war. Morse made two more bids for reelection to the Senate before his death in 1974. Wayne Morse was given a state funeral on July 26, 1974, in the Oregon House of Representatives. His body lay in state in the Capitol rotunda before the funeral. More than 600 people attended the July 26 funeral service. Former Senator Eugene McCarthy, Governor Tom McCall, Senator Mark Hatfield and Oregon House Speaker Richard Eymann were all in attendance.[56] Pallbearers included Oregon Congressman Al Ullman and three candidates for Congress, Democrats Les AuCoin, Jim Weaver, and Morse's old rival, Robert B. Duncan, who was running for a seat vacated by Congresswoman Edith Green. When Congressman AuCoin sought to unseat Senator Packwood 18 years later, he adopted Morse's slogan, "principle above politics".[57] Since 1996, the U.S. Senate seat Morse filled has been held by Ron Wyden who as a 19-year-old, drove Morse in the senator's last campaign.[58] Elected in a special election after Packwood's resignation, Wyden won a full term in 1998 and re-election in 2004 and 2010. In 2006, the Wayne L. Morse U.S. Courthouse opened in downtown Eugene. In addition, he was recognized in the Wayne Morse Commons of the University of Oregon's William W. Knight Law Center. Also housed in the University of Oregon Law Center is the Wayne Morse Center for Law and Politics. The Lane County Courthouse in Eugene renovated and rededicated its adjacent Wayne L. Morse Free Speech Plaza in the spring of 2005, complete with a life size statue and pavers imprinted with quotations. The Morse family's 27-acre (11 ha) Eugene property and home, Edgewood Farm, is listed on the National Register of Historic Places as the Wayne Morse Farm. The City of Eugene, assisted by a nonprofit corporation, operates the historical park formerly known as Morse Ranch. The City of Eugene officially renamed the park Wayne Morse Family Farm in 2008, following a recommendation by the Wayne Morse Historical Park Corporation Board and Morse family members. The new name is more historically accurate.[59] Wayne L. Morse is interred at Rest Haven Memorial Park in Eugene. https://en.wikipedia.org/wiki/Wayne_M...
Wayne Morse from War Made Easy {2:17 Start bei 1:33}
ChallengingMedia
Am 19.07.2007 veröffentlicht
http://www.WarMadeEasyTheMovie.org
War Made Easy reaches into the Orwellian memory hole to expose a 50-year pattern of government deception and media spin that has dragged the United States into one war after another from Vietnam to Iraq. Narrated by actor and activist Sean Penn, the film exhumes remarkable archival footage of official distortion and exaggeration from LBJ to George W. Bush, revealing in stunning detail how the American news media have uncritically disseminated the pro-war line of one administration after another.
War Made Easy gives special attention to parallels between the Vietnam war and the war in Iraq. Driven by media critic Norman Solomon's meticulous research and tough-minded analysis, it sets stunning examples of propaganda and media complicity from the present within the context of rare footage from political leaders and leading journalists of the Vietnam era, including Presidents Lyndon Johnson and Richard Nixon, Defense Secretary Robert McNamara, dissident Senator Wayne Morse, and news correspondents Walter Cronkite and Morley Safer.
Norman Solomon's work has been praised by the Los Angeles Times as "brutally persuasive" and essential "for those who would like greater context with their bitter morning coffee." This film now offers a chance to see that context on the screen.
»Die Außenpolitik gehört nicht dem Präsidenten, sie gehört dem Volk. Ich vertraue darauf dass das amerikanische Volk die Fakten beurteilen kann, wenn es sie kennt. Aber die Regierung gibt ihm die Fakten nicht.« [Wayne Morse]
LONGINES CHRONOSCOPE WITH WAYNE L. MORSE [14:35]
Hochgeladen am 06.01.2011
LONGINES CHRONOSCOPE WITH WAYNE L. MORSE - National Archives and Records Administration - ARC Identifier 95835 / Local Identifier LW-LW-216 - Brought to you by Longines, World's Most Honored Watch. Copied by IASL Master Scanner Thomas Gideon.
barbara lee's remarks on her sole dissenting vote against giving bush a blank check to invade any country he saw fit.
Eindringlich beschwört Freud den alten aufklärerischen Glauben an die Wissenschaft und damit an die Möglichkeit, durch sie etwas über die Realität der Welt zu erfahren, «wodurch wir unsere Macht steigern und wonach wir unser Leben einrichten können». Mochte er noch so oft betont haben, wie kraftlos der Intellekt im Vergleich zum Triebleben sei: «Aber es ist doch etwas Besonderes um diese Schwäche; die Stimme des Intellekts ist leise, aber sie ruht nicht, ehe sie sich Gehör verschafft hat.» Am Ende, «nach unzählig oft wiederholten Abweisungen», würde man sie verstehen, das wollte er gern glauben. Vielleicht war auch die Wissenschaft eine Illusion, doch hatte sie nicht durch ihre großen und bedeutsamen Erfolge den Beweis erbracht, daß sie keine ist? Er war nicht blind gegen ihre Bedingungen und Bedingtheiten. Gerade die Subjektivität allen Denkens, die Beschränkung der Wissenschaft, die Endlichkeit ihrer Resultate gibt ihm Hoffnung auf ihre pragmatische Kraft, ihren Sieg über alle Ideologien: «Nein, unsere Wissenschaft ist keine Illusion. Eine Illusion aber wäre es zu glauben, daß wir anderswoher bekommen könnten, was sie uns nicht geben kann.»
[Annette Meyhöfer,
Eine Wissenschaft des Träumens , Albrecht Knaus Verlag, München, 2006, S. 674, nachzulesen bei GoogleBooks hier]
Seit zig Jahren – zumindest seit dem Zweiten Weltkrieg – muß sich die Bevölkerung des angeblich demokratischen Westens die salbungsvollen Lügen US-amerikanischer Präsidenten anhören und die ständige Propagandaberieselung der immer mehr gleichgeschalteten Leitmedien über die angebliche sowjetische oder russische Bedrohung des Weltfriedens über sich ergehen lassen.
1. Ob es um die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba geht (Komplikationssteigerung: Im Wikipedia-Artikel stand einmal drin (Version vom 12.12.2014 18:32h):
Im April 1962 wurden die amerikanischen Thor- und Jupiter-Atomraketen in der Türkei einsatzbereit gemacht. Weil sie wegen ihrer ungeschützten Aufstellung leicht angreifbar waren, konnten sie nur zu einem atomaren Erstschlag genutzt werden.
War Made Easy reaches into the Orwellian memory hole to expose a 50-year pattern of government deception and media spin that has dragged the United States into one war after another from Vietnam to Iraq. Narrated by actor and activist Sean Penn, the film exhumes remarkable archival footage of official distortion and exaggeration from LBJ to George W. Bush, revealing in stunning detail how the American news media have uncritically disseminated the pro-war line of one administration after another. War Made Easy gives special attention to parallels between the Vietnam war and the war in Iraq. Driven by media critic Norman Solomon's meticulous research and tough-minded analysis, it sets stunning examples of propaganda and media complicity from the present within the context of rare footage from political leaders and leading journalists of the Vietnam era, including Presidents Lyndon Johnson and Richard Nixon, Defense Secretary Robert McNamara, dissident Senator Wayne Morse, and news correspondents Walter Cronkite and Morley Safer. Norman Solomon's work has been praised by the Los Angeles Times as "brutally persuasive" and essential "for those who would like greater context with their bitter morning coffee." This film now offers a chance to see that context on the screen.
Bevölkerungen werden immer mit dreisten Lügen auf einen Krieg vorbereitet. In diesem Film war es die "Brutkasten-Lüge", 1990 die letztlich zum Irakkrieg führte.
Der Gründungsvater der Friedensforschung, der Norweger Johan Galtung, nannte als wirklichen Kriegsgrund die Disziplinierung des „Fremdkörpers“ Serbien als letztes mit Russland und China verbundenem Land in Europa, das sich der neoliberalen Globalisierung widersetzt. Solche Erklärungen hatten keine Chance, gehört zu werden, für eine weitgehende Gleichschaltung der öffentlichen Meinung war gesorgt. Die Buchautoren Mira Beham und Jörg Becker[10] haben 31 PR-Agenturen erfasst, die für alle nichtserbischen Kriegsparteien tätig waren. Allein Kroatien gab mehr als fünf Millionen US-Dollar an US-Agenturen, um die öffentliche Meinung in seinem Sinn zu beeinflussen. Propaganda-Ziele dieser Agenturen waren unter anderem: Darstellung der Serben als Unterdrücker und Aggressor, wobei sie mit den Nazis gleichzusetzen und entsprechend emotional geladene Begriffe zu etablieren sind; Darstellung der Kroaten und Bosnier als unschuldige Opfer, wobei die Eroberung der serbischen Krajina als legal hinzustellen ist; Völkermordanklage gegen Jugoslawien und Miloševic´ in Den Haag; günstige Verhandlungsergebnisse für die albanische Seite in Rambouillet und Sezession Montenegros.
Propaganda und Realität im Krieg gegen Jugoslawien 1999 Kosovo war {37:26}
Zum dritten mal innerhalb eines Jahrhunderts haben deutsche Militärs Jugoslawien überfallen. Die Mittel, um öffentlich Stimmung dafür zu machen, waren perfide Lügen. Wie in den beiden Kriegen zuvor.
7. Ob es um die angeblichen Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein geht, die zum Irak-Krieg 2003 führten [Wie die US-Regierung Kriegsgründe konstruieren ließ, Post, 07.04.2007]
Decade After Iraq WMD Speech at UN, Ex-Powell Aide Lawrence Wilkerson Debates Author Norman Solomon {27:15}
Democracy Now! Am 06.02.2013 veröffentlicht
DemocracyNow.org - Ten years ago this week, a defining moment occurred in the Bush administration's push to invade Iraq. On February 5, 2003, then Secretary of State General Colin Powell addressed the United Nations Security Council. His message was clear: Iraq possessed extremely dangerous weapons of mass destruction and Saddam Hussein was systematically trying to deceive U.N. inspectors by hiding prohibited weapons. A decade late, we host a debate between Powell's former aide, Col. Lawrence Wilkerson -- who prepared the UN speech, only to later renounce it -- and media critic Norman Solomon, author of "War Made Easy."
"I don't believe the hype about that having been the ultimate presentation that led us to war with Iraq," Wilkerson says of Powell's speech. "George W. Bush, Dick Cheney, and others had decided to go to war with Iraq long before Colin Powell gave the presentation. It added to the momentum of the war. ... Frankly, we were all wrong. Was the intelligence politicized in addition to being wrong at its roots? Absolutely." In response, Solomon says, "We were not all wrong. Many experts and activists and researchers from the get go in 2002 were saying that the administration case for weapons of mass destruction in Iraq was full of holes. ... So now to say, 'Well it wasn't just us at the administration, other people believed it' -- people believed it because they were propagandized by the administration with massive assistance from the mass media." To watch the entire weekday independent news hour, read the transcript, download the podcast, search our vast archive, or to find more information about Democracy Now! and Amy Goodman, visit http://www.democracynow.org. Democracy Now!, an independent global news hour that airs weekdays on 1,100+ TV and radio stations Monday through Friday. FOLLOW DEMOCRACY NOW! ONLINE: Facebook: http://www.facebook.com/democracynow Twitter: @democracynow Subscribe on YouTube: http://www.youtube.com/democracynow Listen on SoundCloud: http://www.soundcloud.com/democracynow Daily Email News Digest: http://www.democracynow.org/subscribe Please consider supporting independent media by making a donation to Democracy Now! today, visit http://www.democracynow.org/donate/YT
Immer wieder hören wir von der guten, der US-amerikanischen Seite Lügen oder Verdrehungen: entweder sind die USA – oder der Westen oder die westlichen Werte – unmittelbar bedroht oder die USA – oder der Westen oder die NATO oder die Koalition der Willigen – müssen aus humanitären Gründen irgendwo militärisch eingreifen. Der Westen bekommt immer die gleiche Konstellation in unterschiedlichen Färbungen vorgesetzt (wir, der Westen, unter der Führung der USA sind die Guten, und die Sowjets oder Russland oder Putin oder Saddam Hussein sind die Bösen) – und er läßt sich das bieten!
War made easy (Doku) Wenn Amerikas Präsidenten lügen {43:29}
vatomato1 Am 02.01.2012 veröffentlicht
War made easy (Doku) Wenn Amerikas Präsidenten lügen GERMAN Dokumentation Deutsch
So unterschiedlich Amerikas Präsidenten in den vergangenen 50 Jahren auch waren, in einem waren sie alle gleich: Sie waren wahre Könner in der Kunst der Lüge, wenn sie das eigene Land zu einem Krieg verführen wollten! Und ihre Methoden glichen sich. Diese "Gehirnwäsche mit Tradition" hat der amerikanische Wissenschaftler Norman Solomon erforscht, und die beiden Dokumentarfilmer Loretta Alper und Jeremy Earp haben die Ergebnisse in einem wunderbar eindrucksvollen Film zusammengestellt. Wie man sich den Krieg leicht macht. Norman Solomon zeigt, sogar Sprache und Rhetorik der Präsidenten waren nahezu identisch, wenn die Kriegsmaschinerie in Gang gesetzt werden und das amerikanische Volk jubelnd zur Seite stehen sollte. Der Film zeigt sogar auch, wie Reporter und Moderatoren zeitgleich die Sprache der Präsidenten übernahmen. Politik und Medien, das zeigt der Film, arbeiten sogar Hand in Hand. Er wurde vom Oscar-Preisträger und Friedensaktivist Sean Penn gesprochen, die deutsche Fassung spricht sein Synchronsprecher Tobias Meister.
The Time Machine (4/8) Movie CLIP - The Morlocks (2002) HD {2:42}
University of California Television (UCTV)
Am 03.11.2008 veröffentlicht
Media critic Norman Solomon discusses pro-war propaganda generated by U.S. governments during military operations and the influence the media has on public opinion. From the invasion of the Dominican Republic to the current war in Iraq Solomon explores ways the media is used to bolster support for military intervention. Series: Carsey-Wolf Center for Film, Television, and New Media at UCSB [12/2005] [Public Affairs] [Show ID: 11242]
Norman Solomon on the Military-Industrial-Media Complex {53:13}
Jeffrey Keating
Am 03.02.2012 veröffentlicht
Nationally syndicated columnist, media critic, and author Norman Solomon cuts through the dense web of spin to probe and scrutinize the key “perception management” techniques that have played huge roles in the promotion of American wars in recent decades. He reveals striking similarities in the efforts of various administrations to justify, and retain, public support for war. This proven formula includes everything from demonizing the enemy and proclaiming the selflessness of American motives to disseminating inaccurate “facts” and dispatching armies of well-briefed pundits to repeat them ceaselessly in the media and brand any opposition as unpatriotic and anti-American. His latest book it titled “War Made Easy”.
Film and edit: JKeating Host: Union for Democratic Communications
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John Perkins on American Empire {46:51}
Jeffrey Keating Am 03.02.2012 veröffentlicht
John Perkins, author of "Confessions of an Economic Hit Man", talks about his new book "The Secrete History of American Empire" at his book singing in Miami, Florida. John provides additional clues as to how the corporatocracy works and what we can do to change it.
Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede. Ich habe noch niemanden gekannt, der sich zur Stillung seiner Geldgier auf Erhaltung und Förderung des Friedens geworfen hätte. Die beutegierige Canaille hat von eh und je auf Krieg spekuliert.
Der Westen gewann die Weltherrschaft nicht durch die Überlegenheit seiner Ideen oder Werte oder Religion, sondern vielmehr durch seine Überlegenheit bei der Anwendung organisierter Gewalt. Oftmals vergessen Westler diese Tatsache; Nichtwestler vergessen sie niemals.
(Samuel Phillips Huntington, 1927-2008, US-amerikanischer Politikwissenschaftler und Autor, in: Kampf der Kulturen. Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert. 5. Auflage, Siedler bei Goldmann, München 1998, S. 68.; zit. nach: Kampf der Kulturen, Kernaussagen, Wikipedia)
ne033 Infotext: »This Is Not America« is a song by jazz fusion band Pat Metheny Group and rock singer David Bowie, taken from the soundtrack for the film The Falcon and the Snowman. The instrumental, written by Metheny and Lyle Mays, is itself a song called »Chris« and was also included on the soundtrack for the film. »This Is Not America« adds additional drums courtesy of a Linn drum machine as well as Bowie’s vocal performance. Metheny later noted that Bowie’s words were »profound and meaningful -- and absolutely perfect for the film.«
The song, a midtempo ballad, was released as a single which reached #14 in the UK, and #32 in the US. The instrumental found on the single is not the song »Chris«, but a true instrumental of »This Is Not America«. The song later appeared on Bowie’s greatest hits compilation »Best of Bowie«, appearing on all but the Australian and Japanese pressings of that album.(nicht mehr abrufbar)
John Lennon Gimme Some Truth (2010 Sterero Remaster) HD {3:16}
Veröffentlicht am 16.03.2012
I hope you like my new video, please subb and comment.
Follow me: https://twitter.com/#!/BeatleYesItIs https://twitter.com/#!/ArturoMetaleroC "Gimme Some Truth" − or "Give Me Some Truth", as the title originally appeared on record sleeves − is a protest song written and performed by John Lennon. It was first released on his 1971 album Imagine. Like a number of songs on that album, the title track being one, "Gimme Some Truth" contains obvious political references emerging from the time it was written, during the latter years of the Vietnam War. The song expresses Lennon's frustration with deceptive politicians ("short-haired yellow-bellied sons of Tricky Dicky"), with chauvinism ("tight-lipped condescending mommy's little chauvinists"), and with acts of military violence such as the My Lai massacre. The song encapsulates some widely held feelings of the time, when people were heavily participating in protest rallies against the government. When Lennon referred to Nixon as "Tricky Dicky", he was using a nickname (Tricky Dick) that liberals had been applying for decades. "Gimme Some Truth" references the nursery rhyme "Old Mother Hubbard", using the rhyme's content (about a woman going to get her dog a bone, only to discover that her cupboard is empty) as a political parallel to the events of the day, a practice that goes all the way back to when the rhyme was originally printed in 1805. The song's mention of "soft-soap" employs that slang verb in its classic sense − i.e., insincere flattery that attempts to convince someone to do or to think something, as in the case of politicians who use specious or beguiling rhetoric to quell public unrest or to propagandize unfairly. Work on the song began as early as January 1969 during The Beatles' Get Back sessions, which would eventually evolve into Let It Be. Bootleg recordings of the group performing songs that would eventually go onto the members' solo recordings feature a few performances of "Gimme Some Truth". On the official release of the song, John Lennon's fellow former Beatle George Harrison plays lead guitar, with Klaus Voormann (a longtime friend of the Beatles and designer of the cover for their Revolver album) on bass.
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
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(Was ja auch Ziel dieses Blogs ist!)
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