Donnerstag, 24. Februar 2011

Heute vor 218 Jahren: Die ersten demokratischen Wahlen auf deutschem Boden

In der Kanonade von Valmy brachte die französische Revolutionsarmee 1792 im Ersten Koalitionskrieg den Versuch preußischer und österreichischer Truppen, die Revolution in Frankreich niederzuschlagen, zum Stehen. In ihrem Gegenangriff drangen die Franzosen im September in die Pfalz vor und besetzten am 21. Oktober 1792 Mainz.

Schon am Tag nach der Besetzung gründeten 20 Mainzer einen Jakobinerklub, dem weitere in Speyer und Worms folgten. Im Sinne der Aufklärung warben die deutschen Jakobiner für die Ideale der Französischen Revolution: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und die Errichtung einer deutschen Republik. Mitte Dezember 1792 ergab eine Umfrage in 40 Gemeinden, dass etwa drei Viertel der wahlberechtigten Bevölkerung (Männer ab 21) eine Umgestaltung der Staatsordnung nach französischem Vorbild befürwortete.

Die Wahlen zum Rheinisch-Deutschen Nationalkonvent am 24. Februar 1793 verliefen, an den Maßstäben der Zeit gemessen, halbwegs demokratisch. 130 Städte und Dörfer aus den Gebieten links des Rheins und südlich der Nahe sandten ihre Abgeordneten nach Mainz.

irgendwelche Ähnlichkeiten mit Texten aus Wikipedia sind rein zufällig!

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