Sonntag, 21. Mai 2017

Der erste Fußabdruck auf dem fünften Kontinent

Vor 50.000 Jahren - also lange, bevor Homo sapiens Fuß auf amerikanischen oder europäischen Boden setzte - landeten Menschen in Australien, passten sich den Bedingungen dieses unwirtlichen Kontinents an und pflanzten sich fort. Zum ersten Mal wird diese weitgehend unbekannte Geschichte jetzt umfassend in einem Film erzählt. 

In Australien sind Spuren von Kunstwerken, Monumenten, Verzierungen und Bestattungsriten zu finden, die aus Zeiten stammen, lange bevor der Cro-Magnon-Mensch lebte. Hier lebte die älteste Zivilisation der Welt, und zwar von ihrer Ankunft in Sahul vor 50.000 Jahren bis zur Kolonialisierung durch die Weißen im 18. Jahrhundert. Die Geschichte dieser Zivilisation umfasste eine zehnmal längere Zeitspanne als die des antiken Ägyptens. 

Vom Homo sapiens gab es vor 60.000 Jahren nur einige Tausend Individuen, die an bestimmten Orten in Afrika lebten. Aber eine Gruppe war wagemutiger und hartnäckiger als alle anderen. Sie zog die ganze asiatische Küste entlang bis ans Ende der Festlandwelt. Diese Menschen waren die ersten, die ein großes Meer überquerten. Sie stachen in See, ohne zu wissen, was sie erwartet.
mehr:
- Der erste Fußabdruck auf dem fünften Kontinent – Die Super-Nomaden (Arte.tv, 17.04.2017)

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Dass dieser Kulturraum sehr bedeutend ist, wird zunehmend wahrgenommen: „It is considered the most significant heritage site in Australia and is often compared to Stonehenge or the cave of Lasaux in France“ (deutsch: Es gilt als das bedeutendste Kulturerbe in Australien und wird oft mit Stonehenge und der Höhle von Lascaux in Frankreich verglichen).[2]
Die Felsgravuren auf der Insel zeigen Tiere wie die auf dem australischen Festland ausgestorbenen Tasmanischer TigerWaleDuongs (Seekühe), KängurusEmusEchsenSchildkröten, Fische, Vögel und tausende von mythologische Zeichen und Gestalten der Aborigines. Ferner gibt es Menhire (Steinkreise) und weitere kulturelle Steinauslegungen. Vertreter der Aborigines nennen die Felsengravuren unsere Bibel. Die Gravuren zählen zu den ältesten Kulturdenkmalen der Menschheit und werden auf bis zu einem Alter von 30.000 Jahren geschätzt.
Der World Monuments Fund stufte 2003 die Burrup-Halbinsel als eines der 100 meisten gefährdeten Denkmäler der Welt ein. Im November 2007 wurden die Petroglyphen unter den 10 am stärksten gefährdeten historischen Plätzen Australiens gelistet. Seit 2013 stehen Teile davon im Murujuga-Nationalpark unter Schutz.
Aufgrund der Masse der Artefakte liegt bislang keine vollständige Dokumentation vor. Die Schwierigkeit zum Erhalt dieses Kulturerbes der Menschheit liegt darin, dass es kaum bekannt ist und dass es abseits des Weltgeschehens liegt. Sally Morgan, eine bekannte Schriftstellerin der Aborigines, formulierte die Schwierigkeiten folgendermaßen: „Heritage is a mess in Western Australia. If Stonehenge were in the Pilbara, it would no longer exist“ (deutsch: Der Schutz des Kulturerbes in Western Australia ist ein Fiasko, wenn Stonehenge in der Pilbara-Region liegen würde, würde es nicht mehr existieren). [3] 
[Murujuga, Kultur, Wikipedia, abgerufen am 21.05.2017]
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Der erste Fußabdruck auf den Fünften Kontinent 01 02 YouTube 720p {52:34}
Veröffentlicht am 18.11.2015

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Kennzeichnend für das Jungpleistozän in Europa sind die Weichsel-/Würm-Kaltzeiten (hier im Vergleich zum älteren Saale/Riß-Komplex). Die Gletschervorstöße waren unterbrochen von wärmeren Perioden, in denen sich der Neandertaler über die Permafrostgrenze hinaus nach Norden und Nordosten ausbreiteten. Ab etwa 40.000 v. Chr. besiedelte der ebenfalls aus Afrika eingewanderte Cro-Magnon-Mensch diese Gebiete. 
[Letzte Kaltzeit, Wikipedia, abgerufen am 24.05.2017, zum Vergrößern Rechtsklick]
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Cro-Magnon-Mensch (ˌkroːmaˈɲɔ̃) ist eine – in der europäischen Forschungstradition begründete – Bezeichnung für den anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens) der letzten Kaltzeit. Als Epoche der Cro-Magnon-Menschen gilt die Zeitspanne vom ersten Nachweis von Homo sapiens in Europa vor etwa 40.000 Jahren bis zum Übergang vom Pleistozän zum Holozän vor etwa 12.000 Jahren.[1]Die früher gehegte Vermutung, der Cro-Magnon-Mensch sei ein evolutives Bindeglied zwischen Neandertaler und modernem Homo sapiens, gilt aufgrund von anatomischen Merkmalen, die beide Arten trennscharf unterscheiden, seit Mitte der 1970er Jahre als widerlegt.[2] „Cro-Magnon-Mensch“ bezeichnet demnach weder eine Art noch eine Unterart. [Cro-Magnon-Mensch, Wikipedia, abgerufen am 21.05.2017]
Der europäische Cro-Magnon-Mensch tritt in seiner materiellen Kultur als Träger des Jungpaläolithikums mit der Klingenkultur des Aurignaciens in Erscheinung. Diese ist mit dem Ahmarien im Vorderen Orient bereits einige Tausend Jahre früher als in Mitteleuropa nachgewiesen. Wahrscheinlich drangen moderne Menschen erstmals vor etwa 36.000 Jahren BP (kalibriert 40.000 bis 42.000 v. Chr.) nach Europa vor. Einen starken Bevölkerungsrückgang gab es während des Kältemaximums der Weichseleiszeit (bzw. Würmeiszeit im alpinen Raum) vor etwa 22.000 bis 18.000 Jahren.[39]
Die Vermutung, dass die Cro-Magnon-Menschen, von Südosten kommend, die „kältegewohnten“ Neandertaler in der Zeit vor diesem Temperaturminimum in nördliche Refugien abgedrängt hätten, scheint jedoch irrig, da Neandertaler kurz vor ihrem Aussterben nur noch in Südeuropa nachgewiesen sind, während Siedlungsplätze der Cro-Magnon-Menschen vielfach nördlich der Alpen belegt sind. In Westeuropa befand sich ein früher Siedlungsraum von Cro-Magnon-Menschen in Südfrankreich und Nordspanien, während die Neandertaler den Süden der Iberischen Halbinsel bis nach Gibraltar besiedelten. In Osteuropa ergibt sich ein ähnliches Bild mit relativ nördlich gelegenen Fundorten moderner Menschen bei Kostenki am Don aus dem Early Upper Palaeolithic (EUP). Zu dieser Zeit lagen die bislang erwiesenen Siedlungsgebiete der Cro-Magnon-Menschen im Grenzgebiet zwischen Tundren-, Kaltsteppen- und Nadelbaumvegetation, während die Neandertaler im wärmeren Grenzgebiet zwischen Nadel- und Laubbaumvegetation siedelten. 
[Cro-Magnon-Mensch, Neandertaler-Genom beim Homo sapiens, Wikipedia, abgerufen am 21.05.2017]
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Die letzte Kaltzeit (auch das letzte Glazial oder, etwas mehrdeutig, die letzte Eiszeit genannt) folgte im Jungpleistozän im Anschluss an die letzte Warmzeit vor der heutigen. Sie begann vor etwa 115.000 bis 110.000 Jahren und endete vor etwa 12.500 bis 10.000 Jahren. In der letzten Kaltzeit kam es, wie auch schon in den Kaltzeiten davor, zu einer Abkühlung des Klimas auf der ganzen Erde, zu weiträumigen Vergletscherungen, zu großflächigen Überschwemmungen und zum Absinken des Meeresspiegels mit der Bildung von Landbrücken.
Der Begriff Eiszeit ist leicht mit dem des Eiszeitalters zu verwechseln und sollte daher besser vermieden werden.
  • Kürzere Klimaschwankungen innerhalb von Eiszeitaltern werden allgemein als Kaltzeitenund Warmzeiten bezeichnet.
  • Kaltzeiten mit umfangreichen Vergletscherungen der Kontinente in den gemäßigten Breiten nennt man auch Glaziale. Vor allem diese werden in der Allgemeinsprache oft Eiszeiten genannt.
  • Warmzeiten innerhalb eines Eiszeitalters, in denen sich kontinentale Eisschilde vollständig aus den gemäßigten Breiten zurückziehen, nennt man auch Interglaziale. Derzeit herrscht eine solche Interglaziale, das Holozän.
  • Das Ende der letzten Eiszeit oder vielmehr der letzten Kaltzeit bzw. des letzten Glazials markierte somit lediglich den Beginn der gegenwärtigen Warmzeit bzw. des gegenwärtigen Interglazials innerhalb des noch immer andauernden Eiszeitalters.[1]
Innerhalb der rund 100.000 Jahre umfassenden letzten Kaltzeit gab es Kältephasen (Stadiale) und kurzzeitige Wärmephasen (Interstadiale). Die Gletscher rückten wiederholt vor und zogen sich zurück, und die Flora und Fauna folgte den Schwankungen entsprechend. Das letzte glaziale Maximum (Last Glacial Maximum, LGM) herrschte vor etwa 21.000 bis 18.000 Jahren. Obwohl sich die zeitlichen Verläufe der Temperaturen und Vergletscherungen weltweit ähneln, gibt es von Kontinent zu Kontinent Unterschiede in den Details. 
[Letzte Kaltzeit, Wikipedia, abgerufen am 22.05.2017]
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Die Würm-Kaltzeit, auch Würm-GlazialWürmeiszeit oder Würmzeit genannt, ist die Bezeichnung der letzten Kaltzeit im Alpenraum. Sie ist die bisher jüngste der im Alpenraum aufgetretenen großräumigen Vergletscherungen, die über die Alpen selbst hinausgingen. Sie ist, wie die meisten anderen Kaltzeiten des Pleistozäns, nach einem Fluss benannt, nämlich der Würmin Bayern, einem Nebenfluss der Amper. Die Würm-Kaltzeit kann auf den Zeitraum von etwa 115.000 bis 10.000 Jahre vor heute datiert werden, wobei die Angaben differieren, je nachdem, wie die langen Übergangsphasen zwischen Glazialen und Interglazialen (Warmzeiten) der einen oder der anderen Periode zugeordnet werden. Die Jahresmitteltemperaturen während der Würm-Kaltzeit betrugen im Alpenvorland unter −3 °C (heute +7 °C). Dies wurde durch Veränderung der Vegetation (Pollenanalyse) sowie Faziesdifferenzierungen festgestellt.[1]
Die gleichzeitige Kaltzeit Nord- und Mitteleuropas wird als Weichsel-Kaltzeit bezeichnet. Trotz der globalen Klimaschwankungen, die für die großen Vereisungszyklen verantwortlich sind, korreliert die Datierung der alpinen Gletschervorstöße nicht automatisch mit der weitesten Ausbreitung des skandinavischen Eisschildes.[2][3] In Nordamerika wird die entsprechende „letzte Kaltzeit“ als Wisconsin Glaciation bezeichnet.[4] 
[Würm-Kaltzeit, Wikipedia, abgerufen am 22.05.2017]
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Der Neandertaler (früher auch „Neanderthaler“, wissenschaftlich Homo neanderthalensis) ist ein ausgestorbener Verwandter des heutigen Menschen (Homo sapiens). Er entwickelte sich in Europa – parallel zum Homo sapiens in Afrika – aus einem gemeinsamen afrikanischen Vorfahren der Gattung Homo und besiedelte zeitweise große Teile Süd-Mittel- und Osteuropas. Hinzu kommen Fossilien­funde aus Westasien (TürkeiLevanteNordirak) und Teilen Zentralasiens (UsbekistanTadschikistanAltai).[4] Fossilien seit der Eem-Warmzeit (seit ungefähr 130.000 Jahren) werden aufgrund ihrer oft ausgeprägten anatomischen Merkmale als „klassische“ Neandertaler bezeichnet.[3] Warum der Neandertaler vor rund 30.000 Jahren ausstarb, ist bislang ungeklärt.Aufgrund zumindest vereinzelter Bestattungen ihrer Toten sowohl in Europa als auch in Westasien und des Ablegens von Toten in Höhlen ist Homo neanderthalensis neben Homo sapiens die fossil am besten überlieferte Art der Hominini. 
[Neandertaler, Wikipedia, abgerufen am 21.05.2017]
Chris Stringer betonte 2012[213] in seiner Stammbaum-
Hypothese die von ihm unterstellte zentrale Position von 
Homo heidelbergensis als Bindeglied zwischen Neandertaler, 
Denisova-Mensch und Homo sapiensandere Paläoanthropologen 
ordnen die hier als heidelbergensis ausgewiesenen afrikanischen 
Funde noch Homo erectus zu. Rechts außen deutet Stringer an, 
dass in Afrika einige genetische Auffälligkeiten nachgewiesen 
wurden, die auf einen dritten Genfluss von einer bislang 
ungeklärten Vormenschen-Population zum anatomisch modernen 
Menschen hinzuweisen scheinen.[214] Beim asiatischen 
Homo erectus betont Stringer die Trennung in Peking-Mensch 
und Java-Mensch, und er interpretiert Homo antecessor als 
frühen europäischen Zweig von Homo erectus
Die Herkunft von Homo floresiensis ist ungeklärt.





Forscher des Max Planck Instituts für evolutionäre Anthropologie konnten in Funden einer Höhle im sibirischen Altai-Gebirge Gene des modernen Menschen nachweisen. Sie kommen zu dem Schluss, dass die Vermischung vor rund 100.000 Jahren stattgefunden hat. Die Vermischung liegt damit deutlich früher als die bisher in Europa nachweisbare, die auf circa 60.000 Jahre angesetzt wird. Moderne Menschen und Neandertaler trafen nach Ansicht der Forscher wahrscheinlich zuerst im Nahen Osten aufeinander und dieser Vorgang wiederholte sich zu anderen Zeiten an anderen Stellen.[212] 
[Neandertaler, Nachweis von Genfluss zu Homo sapiens, Wikipedia, abgerufen am 21.05.2017]
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Die Denisova-Menschen[1] waren eine Population der Gattung Homo, die eng verwandt ist mit den Neandertalern und wie diese den anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens) nahe steht, jedoch genetisch von beiden Artenunterschieden werden kann. In der englischsprachigen Fachliteratur werden sie Denisova hominins oder kurz Denisovans genannt.
Denisova-Menschen lebten einer 2019 publizierten Studie zufolge noch vor 76.000–52.000 Jahren[2] – während der Altsteinzeit – im Altai-Gebirge im südlichen Sibirien und vor rund 160.000 Jahren in Tibet. Belegt ist die Existenz dieser Population bislang nur durch wenige, kleine Fossilien aus der Denisova-Höhle: u. a. durch den Knochen eines kleinen Fingers durch zwei hintere Backenzähne und durch einen Unterkiefer aus Tibet. Erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde der Fingerknochen im März 2010,[3]der zunächst entdeckte Backenzahn im Dezember 2010[4] der zweite Backenzahn im November 2015[5] und der Unterkiefer im Mai 2019.[6] Ein zunächst ebenfalls den Denisova-Menschen zugeschriebener Knochen von einer Zehe[7] wurde 2014 als von einem Neandertaler stammend erkannt.[8]
Johannes Krause und Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig gelang es im Jahr 2010 zunächst, die DNA aus den Mitochondrien (die mtDNA) des Fingerknochens mit Hilfe der DNA-Sequenzierung auszuwerten. Die Bekanntgabe der Ergebnisse dieser DNA-Analyse sorgte für weltweites Aufsehen, da das Fossil als Beleg für eine bis dahin unbekannte, den Neandertalern und den anatomisch modernen Menschen nahe stehende Population der Gattung Homo interpretiert wurde. Einige Monate später wurde auch die Analyse der DNA aus den Zellkernen des Knochens publiziert; sie bestätigte die relative Eigenständigkeit der Denisova-Population. Demnach hatte damals neben den bis dahin bekannten Populationen des Neandertalers und des Homo floresiensis noch eine dritte Gemeinschaft von entfernten (aber eindeutig zur Gattung Homo gehörigen) Verwandten des anatomisch modernen Menschen existiert. Am engsten verwandt sind die Denisova-Fossilien mit den Neandertaler-Funden aus der Vindija-Höhleund der Mesmaiskaja-Höhle.[4]
Auf die Zuordnung der Funde aus der Denisova-Höhle zu einer neuen Art oder zu einer Unterart wurde 2010 ausdrücklich verzichtet; 2011 wurden die Fossilien jedoch „einer bisher unbekannten Art“[9] zugeschrieben, allerdings erneut ohne dieser Art einen Namen zu geben.
[Denisova-Mensch, Wikipedia, abgerufen am 07.05.2019]
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Der Urmensch in uns - Faszination Wissen - ganze Sendung 31.1.17 {29:14}

Bayerischer Rundfunk
Am 27.01.2017 veröffentlicht 
Warum hat der Mensch überlebt und der Neandertaler nicht? Wie kommt es, dass wir in Europa 2 bis 4 Prozent Neandertaler-Gene in uns tragen, es in Afrika aber nie Neandertaler gab? Frischen Sie ihr Wissen über die menschliche Spezies auf. Mehr Wissen unter:
http://www.br.de/faszination-wissen
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 HauptartikelHominisation und Stammesgeschichte des Menschen HauptartikelAusbreitung des Menschen und Menschheitsgeschichte
Die Entwicklung des Menschen führte vermutlich über Arten, die den nachfolgend aufgeführten Arten zumindest ähnlich gewesen sein dürften, zu Homo sapiensArdipithecus ramidusAustralopithecus afarensisHomo rudolfensis / Homo habilis und Homo ergaster / Homo erectus.
160.000 Jahre alte Schädelknochen des Homo sapiens idaltu aus Äthiopien gelten derzeit als älteste, unbestritten dem anatomisch modernen Menschen zugeordnete Fossilien. Lange Zeit lebte die Art Homo sapiens in Afrika parallel zum primär europäisch und vorderasiatisch angesiedelten Neandertaler, der besonders an das Leben in gemäßigten bis arktischen Zonen angepasst war.
Zahlreiche Funde unterstützen die sogenannte Out-of-Africa-Theorie, der zufolge die Ausbreitung des Menschen während der letzten Kaltzeit vom afrikanischen Kontinent aus erfolgte. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit betrug im Schnitt 400 m/Jahr. Die Atlantikküste auf der Iberischen Halbinsel wurde frühestens vor 41.000 Jahren von Homo sapiens erreicht, vielleicht später.
Ausbreitung des anatomisch modernen Menschen (rot) über die Erde und vorausgehende
Besiedelung durch 
Homo erectus (gelb) und Neandertaler(ocker);
die Zahlen stehen für Jahre vor heute.
 Die alternative, früher verbreitetere Hypothese vom multiregionalen Ursprung des modernen Menschen nimmt an, dass sich der Homo sapiens in mehreren Regionen unabhängig voneinander aus dem Homo erectus entwickelt hat. Nach den molekulargenetischen Untersuchungen der jüngeren Zeit kommt dieser These allerdings nur geringe Wahrscheinlichkeit zu.
Mit der Entwicklungsgeschichte der Menschheit von ihren Anfängen bis zum Jetzt-Menschen beschäftigen sich insbesondere die Paläoanthropologie, die Archäologieund die Genetik. Neben der biologischen Evolution war für den Menschen auch seine kulturelle Entwicklung maßgebend, die sich unter anderem im Gebrauch von Werkzeugen und der gesprochenen Sprache manifestiert. Der kulturelle Entwicklungsstand der frühen Vorfahren des modernen Menschen war zunächst über Jahrhunderttausende hinweg nahezu konstant. Erst vor rund 40.000 Jahren beschleunigten sich – nach heutigem Kenntnisstand – die kulturellen Innovationen, und seit dem Aufkommen von Ackerbau und Viehhaltung greift der Mensch großräumig gestaltend in seine Umgebung ein. 
[Homo Sapiens, Entwicklungsgeschichte und Ausbreitung der Spezies, Wikipedia, abgerufen am 24.05.2017]
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siehe auch:
- Herkunft der Vormenschen: Knochenfunde in Südeuropa entzweien die Fachwelt (SPON, 23.05.2017)

Die Astronomen von Lascaux - Sternenkunde in der Eiszeit {51:29}

Veröffentlicht am 21.10.2015
In der faszinierenden ArteTV-Dokumentation "Die Astronauten von Lascaux" präsentiert die französische Forscherin Chantal Jègues-Wolkiewiez die Resultate ihrer Forschung in Bezug auf die - korrekt ausgerichteten Sternzeichen abbildenden - Felsmalereien von Lascaux und umlegenden Höhlen, nahe derer der Homo Heidelbergensis einst - vor 50.000 Jahren, aus Afrika einwandernd - seine Clanmitglieder rituell beerdigte. Jègues-Wolkiewiez Forschungsergebnisse sind revolutionär, da sie in Bezug auf den Intellekt des Frühmenschen zu einem Umdenken der WIssenschaft führen.

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Die jungpaläolithische Höhle von Lascaux im französischen Département Dordogne enthält bedeutende Höhlenmalereienaus der archäologischen Kulturstufe Magdalenien, die der frankokantabrischen Höhlenkunst zugeordnet werden.
Seit 1979 zählt die Höhle zusammen mit den anderen Fundorten und Höhlen im Tal der Vézère zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Höhle von Lascaux wurde von Abbé Breuil als „Sixtinische Kapelle der Frühzeit“ bezeichnet.[1] [Höhle von Lascaux, Wikipedia, abgerufen am 21.05.2017]
Ursprünglich wurden die Höhlenmalereien dem frühen Magdalénien zugerechnet, etwa dem Zeitraum zwischen 17.000 und 15.000 v. Chr. Durch das Auffinden von älteren Artefakten aus dem Solutréen sind inzwischen Zweifel an dieser Zuordnung laut geworden. Autoren wie Norbert Aujoulat[7] halten die Höhle sogar für noch älter und nähern sich somit wieder der von Breuil geäußerten Vermutung der Zuordnung zum Périgordien (ca. 36.000 - 19.000 v. Chr. ). 
[Höhle von Lascaux, Datierung der Höhlenbilder, Wikipedia, abgerufen am 21.05.2017]
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Über den Zweck dieser aufwendigen Anlage existieren verschiedene sich widersprechende Theorien: Vom Kult- und Versammlungsplatz über eine religiöse Tempelanlage (Axtsymbole, Muttergottheit etc.) und Begräbnisstätte (einzelne Funde) bis zum astronomischen Observatorium, weil einige Linien nach der Sommersonnenwende ausgerichtet sind.
Die Entstehung der Anlage lässt sich grob in drei Phasen unterteilen:
  • Die Frühphase der Anlage, mit einem kreisrunden Erdwall und einem Graben, wird auf etwa 3100 v. Chr. datiert.
  • Pfostenlöcher weisen darauf hin, dass im frühen dritten Jahrtausend v. Chr. eine hölzerne Struktur im Inneren der Einfassung existiert haben muss.
Die gesamte Anlage ist jedoch vermutlich deutlich älter als bisher angenommen. Demnach stand die Megalithstruktur bereits um 3000 v. Chr.[2] Die weiteren Ausführungen im Artikel beziehen sich auf die bisher angenommene Datierung. Neueste Forschungen legen eine mindestens 11.000 Jahre lange Geschichte der Anlage nahe.[3][4] 
[StonehengeWikipediaabgerufen am 21.05.2017]
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Doku Deutsch 2017 - Das Stonehenge Experiment Die ultimative Doku NEWDokus 2013 {1:18:21}

Veröffentlicht am 31.03.2017
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