Mittwoch, 9. Mai 2018

Das öffentliche Scheitern einer versuchten Gehirnwäsche: Neue Umfragen belegen Medienkompetenz und Pazifismus der Bürger

„Giftgas“ und „Hate Speech“ zum Trotz – ein großer Teil der Meinungsmache läuft ins Leere: Aktuelle Umfragen belegen eine ausgeprägte Medienkompetenz bei vielen Bürgern und eine große Sehnsucht nach deutsch-russischer Annäherung. Nur die Parteien trauen sich noch nicht, diese Stimmungen zu nutzen. Von Tobias Riegel.

Die antirussische Meinungsmache der letzten Jahre läuft zu weiten Teilen ins Leere, die große Mehrheit der Bürger weigert sich trotz immensen medialen Aufwands, Russland und seinen Präsidenten Wladimir Putin als Feind oder Gefahr anzuerkennen. Noch trauen sich aber kaum Politiker, daraus Kapital zu schlagen. Gleichzeitig weist die Mehrheit der Menschen die Versuche der großen Medien zurück, sich nach der Methode „Haltet den Dieb“ auf Kosten von „Hate Speech“ und „Fake News“ weißzuwaschen: Immer zahlreicher entziehen sie ihnen das Vertrauen. Zudem beweisen die Deutschen Medienkompetenz, indem sie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zwar scharf kritisieren, aber gleichzeitig das wichtige Prinzip eines öffentlich-rechtlichen Gegenpols zu den privaten Medienkonzernen verteidigen wollen. 
Dies sind Ergebnisse von Umfragen aus der jüngsten Vergangenheit. Sie können Mut machen in einer Zeit, in der sensible Menschen an ihrem Verstand zu zweifeln begannen, angesichts des jüngsten medialen Versagens während der Kampagnen zu den Skripal- und „Giftgas“-Vorfällen.
mehr:
- Das öffentliche Scheitern einer versuchten Gehirnwäsche: Neue Umfragen belegen Medienkompetenz und Pazifismus der Bürger (Tobias Riegel, NachDenkSeiten, 07.05.2018)

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