Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
- Sarkozy: Politisches Comeback "Nein! Doch! Oh!" (Telepolis, 02.07.2014) Das Strafverfahren gegen den ehemaligen französischen Präsidenten erschwert dessen Pläne zur Rückkehr in Ämter und Würden, könnte aber die Rückkehr zu mehr Vertrauen in den Rechtsstaat einleiten Bestätigen sich die Vorwürfe gegen ihn, so muss der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy tief in die Tasche greifen und ins Gefängnis. Sein Comeback wäre, unabhängig davon, ob seine Rückkehr zu Amt und Würden den Wählern überhaupt politisch vermittelbar wäre, strafrechtlich für eine längere Zeit ausgeschlossen.
Quelle: Cicero
- Japan: Regierung setzt auf Militär (Telepolis, 02.07.2014)
Kabinett beschließt Neuinterpretation der pazifistischen Verfassung. 10.000 Friedensdemonstranten gehen gegen die Regierung auf die Straße. Mann verbrennt sich aus Protest in Tokio
- TISA: Alles wird vermarktet (Telepolis, 01.07.2014)
Ein neues Abkommen könnte Bereiche wie Trinkwasser und Gesundheit durch die Hintertür privatisieren Es ist gerade einmal ein Jahr her, dass die im Rahmen der EU-Dienstleistungsrichtlinie vorgesehene geplante Privatisierung der Trinkwasserversorgung die Gemüter hierzulande erhitzte. Verblüffend schnell ließ die EU-Kommission das Thema fallen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
- USA: Republikaner will Bürger und Finanzamt gleichstellen (Telepolis, 01.07.2014)
Steuerzahler sollen auf ähnlich fadenscheinige Ausreden zurückgreifen dürfen wie die Behörde Im letzten Jahr kam heraus, dass das amerikanische Bundesfinanzamt IRS ein besonderes Augenmerk auf die Steuererklärungen von Organisationen legte, die Kritiker der derzeit herrschenden Demokratischen Partei sind. Als ein Untersuchungsausschuss die Vorwürfe untersuchen wollte, hieß es von Seiten der Behörde, die dazu angeforderten E-Mails des ehemaligen Direktors der Exempt Organizations Division seien wegen einer "Computerpanne" leider verloren gegangen.
Zitat:
"Wer kann sich denn Sorgen machen, wenn Demokratie und Rechtsstaatlichkeit näher an die Grenzen rücken?" (der damalige NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer als Reaktion auf Putins NATO-Kritik auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007, nachzulesen im SPIEGEL, 10.02.2007) Kommentar von mir: Ich bin gespannt darauf, wieviele Umdrehungen an der Schraube unsere politische und wirtschaftliche Elite noch schafft.
- Die Automatisierung des Krieges (Telepolis, 01.07.2014)
... war Thema einer Anhörung im Deutschen Bundestag, bei der militärische Pragmatiker und Friedensforscher wenig Gemeinsamkeiten fanden Anfangs saß die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen noch selbst mit im Sitzungssaal 4.900 des Paul-Löbe-Hauses in Berlin, um bei der Anhörung des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag zu ethischen und rechtlichen Fragen des Einsatzes bewaffneter Drohnen die Einschätzungen der neun von den Fraktionen geladenen Experten zu hören. Ob, wie im Verlauf der vierstündigen Veranstaltung gelegentlich gemutmaßt wurde, die Entscheidung über die Beschaffung solcher Systeme ohnehin bereits gefallen ist, behielt sie allerdings für sich. Die Anhörung dürfte daran jedenfalls kaum etwas geändert haben. Im Wesentlichen wurden die aus der öffentlichen Debatte bereits sattsam bekannten Argumente noch einmal ausgetauscht.
- Ein amerikanisches Geheimnis (der Freitag, 30.06.2014)
USA Der Fall des Soldaten und Taliban-Gefangenen Bowe Bergdahl erinnert daran, dass es in der Army schon immer Deserteure gab – trotz aller patriotischer Mythen
- „Die Pralinenbox ist geplündert“ (der Freitag, 25.06.2014) Peak Oil Wie groß sind die weltweiten Energiereserven tatsächlich? Die Angaben werden aus politischen und wirtschaftlichen Gründen manipuliert, sagt der Geologe Alex Beaurieux Peak Oil Wie groß sind die weltweiten Energiereserven tatsächlich? Die Angaben werden aus politischen und wirtschaftlichen Gründen manipuliert, sagt der Geologe Alex Beaurieux
- »Ich werde diese Auszeichnung nicht annehmen« (junge Welt, 03.07.2014) Florence Hervé wurde das Bundesverdienstkreuz am Bande zuerkannt. In einem Brief an Bundespräsident Joachim Gauck begründete die Feministin und Publizistin am Mittwoch ihre Ablehnung
- Asylrecht – Lampedusa liegt in Berlin (Cicero, 01.07.2014)
Weil der Bund eine Reform des Asylrechts verweigert, müssen Kommunen das ausbaden. Das zeigt sich im Drama der Räumung der von Flüchtlingen besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin-Kreuzberg. Was hier passiert, geht die ganze Republik an
Mein Kommentar: Es geht zwar die ganze Republik an, aber wen kümmert’s?
- Abgeordnetenbezüge Der Bundestag handelt feige und verfassungswidrig (Cicero, 30.06.2014)
Bundespräsident Joachim Gauck holt nach, was die Medienöffentlichkeit versäumt hat: Er beanstandet das Diäten-Gesetz. Mit dem Gesetz will der Bundestag die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ganz bewusst aushebeln. Ein Kommentar
Man beachte:
»Nicht mehr durch ein Gesetz, das der Bundestag jedes Mal öffentlich diskutieren, beschließen und rechtfertigen muss. Sondern heimlich, still und leise durch einen vollautomatischen Ankoppelungsprozess.«
Mein Kommentar: Warum regt sich keiner auf? Weil es egal ist, es passiert doch!
- Plädoyer für mehr Langeweile Nichtstun lernen (Cicero, 29.06.2014)
Durch Smartphone- und Internet-Gedaddel hat die moderne Zivilisation eines verlernt: Nichtstun. Unsere Kolumnistin hat angefangen zu üben und tut - einfach mal nichts
- Erstes Sachbuch über Manipulation der Wikipedia erschienen (Die Freie Welt, 30.06.2014)
Mit Die Akte Wikipedia erscheint dieser Tage das erste Sachbuch, das sich mit Fehlinformationen und Propaganda in der bekannten Online-Enzyklopädie auseinandersetzt.
ARD Monitor - Inside Wikipedia - Angriff der PR-Industrie - 30.01.2014 [8:06]
() (Monitor, 30.01.2014) siehe auch: ARD Monitor zu Wikipedia – Die ganze Wahrheit (maltelendwehr)
Am Donnerstag den 30. Januar 2014 war ich im ARD-Magazin Monitor zum Thema Inside Wikipedia: Angriff der PR-Industrie zu sehen. Dabei ist eine ganze Menge an Fakten durcheinandergeraten, so dass ein sehr falscher Eindruck entstanden ist. Sowohl die Gesamtsituation, als auch meine Person wurden nicht korrekt dargestellt. Diese Fehler möchte ich an dieser Stelle korrigieren.
Scham ist ein Gefühl der Verlegenheit oder der Bloßstellung, das durch Verletzung der Intimsphäre auftreten kann oder auf dem Bewusstsein beruhen kann, durch unehrenhafte, unanständige oder erfolglose Handlungen sozialen Erwartungen oder Normen nicht entsprochen zu haben. Das Schamgefühl ist häufig von vegetativen Erscheinungen wie Erröten oder Herzklopfen (Palpitation) begleitet; manchmal auch von typischen körpersprachlichen Gesten wie dem Senken des Blickes. Die Intensität der Empfindung reicht von flüchtiger Anwandlung bis zu tiefster Beklommenheit. Scham tritt zum Beispiel bei empfundener Entblößung oder einem Achtungsverlust im sozialen Umfeld auf. Scham kann auch durch Verfehlungen oder empfundene Unzulänglichkeit (Peinlichkeit) anderer ausgelöst werden, die einem gemeinschaftlich verbunden sind. Hierfür ist mitunter der Neologismus Fremdschämen gebräuchlich, der 2009 in den Duden aufgenommen und 2010 in Österreich zum Wort des Jahres gekürt wurde. In der englischen Sprache werden in der Wissenschaftsliteratur seit den 1980er Jahren die Bezeichnungen vicarious embarrassment (stellvertretende Peinlichkeit) oder empathic embarrassment (empathische Peinlichkeit) verwandt.[1][2][Wikipedia]
- Psychotherapie – Die Seele muss warten (ZEIT Online, 01.07.2014)
Eine Umfrage der ZEIT zeigt, wie schwer es Menschen mit psychischen Problemen haben, professionelle Hilfe zu bekommen – und welche dramatischen Folgen das haben kann.
Und den bislang gültigen Gebrauch der Namen für die Dinge vertauschten sie nach ihrer Willkür: unbedachtes Losstürmen galt nun als Tapferkeit und gute Kameradschaft, aber vordenkendes Zögern als aufgeschmückte Feigheit, Sittlichkeit als Deckmantel einer ängstlichen Natur, Klugsein bei jedem Ding als Schlaffheit zu jeder Tat […] Wer schalt und eiferte, galt immer für glaubwürdig, wer ihm widersprach, für verdächtig.
- Roter Faden durch den ukrainischen Dschungel (Kai Ehlers, IPPNWforum Nr. 138, Juni 2014, S. 22) - Moskau warnt Kiew (junge Welt, 21.06.2014)
Putin-Sprecher: Grenzverletzungen werden mit aller Härte beantwortet. Weiter Kämpfe im Donbass. Ukrainische Truppen versuchen, Grenze zu Rußland abzuriegeln
- Auf dem Weg nach Atlantis (der Freitag, 20.06.2014) Ukraine Für die Aufständischen im Osten und Süden sind Verhandlungen mit der Regierung bestenfalls ein Übergangsstadium – zum Staat Noworossija
- Wer ist für den Anschlag auf die Pipeline in der Ukraine verantwortlich? (Telepolis, 18.06.2014)
Kiew und Russland schieben sich wechselseitig die Verantwortung zu, um den Konflikt anzuheizen, bei dem der Westen mitspielt In der Nacht zum Montag sind die Verhandlungen Gazprom-Chef Alexej Miller und dem ukrainischen Regierungschef Arseni Jazenjuk unter Vermittlung von EU-Energiekommissar Günther Oettinger über den Preis für Gaslieferungen an die Ukraine gescheitert. Am Morgen war eine von Gazprom gesetzte Frist abgelaufen. Gazprom will nun nur noch gegen Vorkasse liefern und fordert 4,5 Milliarden US-Dollar Schulden von der Ukraine. Die ukrainische Regierung hat ihrerseits bei der internationalen Schiedsstelle für Handelsstreitigkeiten in Stockholm eine Rückzahlung von 6 Milliarden US-Dollar von Gazprom gefordert, weil der russische Konzern einen zu hohen Preis verlangt habe.
- Kiews Truppen im Vormarsch (junge Welt, 14.06.2014)
Erbitterte Kämpfe in Ostukraine. »Untersuchungslager« angekündigt
- Propaganda aus Russland – Putins Trolle (Süddeutsche, 13.06.2014)
"US-Democracy = Death": Hunderte bezahlte Manipulatoren versuchen, weltweit die Meinung in sozialen Netzwerken und in Kommentar-Bereichen wie auch bei Süddeutsche.de im Sinne des Kreml zu beeinflussen. Das bestätigen erstmals Strategiepapiere, die Hacker abgefangen haben.
- Ukraine-Krise – Russland warnt Nato vor Aufrüstung in Osteuropa (ZEIT Online, 09.06.2014) Die US-Pläne für eine Truppenverstärkung sieht Russland als "Demonstration feindlicher Absichten". Barack Obama will die Nato-Staaten stärker militärisch unterstützen.
- Militär – Krim-Einsatz: Nato-Offiziere bewundern taktische Überlegenheit der Russen (Deutsche Wirtschafts Nachrichten, 09.06.2014) Die Nato ist klammheimlich begeistert von der russischen Taktik in der Ukraine. Sicherheitsbeamte als auch Mitglieder von Geheimdiensten sind sich einig: Moskau hat einen brillanten Feldzug geführt. Die Russen seien dem Westen stets einen Schritt voraus, sagen Militärs anerkennend. Voll Neid auf die üppigen Militärbudgets sprechen die Nato-Offiziere von einem „meisterhaften“ Stil der modernen Kriegsführung.
- Ukraine: Jede Region betrauert ihre eigene Tragödie (Telepolis, 08.06.2014) Angst und Unsicherheit in Donezk, Unzufriedenheit auf dem Maidan "Was soll ich darauf schreiben? Es ist schwierig. Hier in Polen sind wir über unsere ukrainischen Nachbarn besorgt", sagt eine Verkäuferin am Busbahnhof in Warschau. Ihre Botschaft: "Frieden für die Ukraine."
- Ukraine: Turtschinow erwägt Kriegsrecht im Osten (Telepolis, 05.06.2014) Die Anti-Terroroperation der Kiewer Regierung wird verstärkt; in Slawjansk und Krematorsk fällt die Trinkwasserversorgung teilweise aus; Russland beklagt Doppelmoral des Westens in humanitären Fragen Ob die Wasserleitung absichtlich beschädigt wurde, ist der Nachrichtendienstmeldung, die heute kursiert, nicht zu entnehmen. Auch die Meldung der Kiew Post gibt keinen genauen Aufschluss darüber, ob Absicht vorlag. Man kann aber davon ausgehen, dass die Zerstörung der Leitung, die hundertausende Menschen in Slawjansk, Krematorsk und in anderen Städten im Raum Donezk mit Trinkwasser versorgt, durchaus einen militärischen Nutzen hat.
- Ukrainekonflikt – Energiepolitik ist Sicherheitspolitik (Cicero, 04.06.2014) Kolumne: Leicht gesagt. Die Ukraine zahlt ein Drittel ihrer Gas-Schulden an Russland zurück. Ein Verhandlungserfolg der EU. Der Konflikt um das Gas zeigt: Energiepolitik ist Sicherheitspolitik
- Massenmord im Donbass (junge Welt, 05.06.2014) Kiews Truppen setzen erneut Artillerie und Luftwaffe ein. Berichte über Tötung verwundeter Aufständischer in Krankenhaus. Westen verspricht Poroschenko Hilfe
- Nachtrag zu „Abgekartetes Spiel um die Ostukraine“ (NachDenkSeiten, 03.06.2014) Als Antwort auf meinen Beitrag gab es einige weiterführende und kritische Mails, die wir unseren Leserinnen und Lesern gerne zur Kenntnis geben. Kritisch wird u.a. angemerkt, dass ich zu unfreundlich mit Russland und vor allem mit dem dortigen Außenminister umgegangen bin. Das kann so sein. Auch deshalb die Wiedergabe der vier Mails.
Noch etwas: uns Schreibern und Hinweisgebern der NachDenkSeiten fällt auf, dass die Nachrichten und Kommentare zu den blutigen Ereignissen in der Ostukraine mehr und mehr versiegen. Wenn man bedenkt, wie umfangreich über mehrere Wochen über den Maildan berichtet worden ist, dann muss man auf gezieltes Verschweigen tippen. Hier wird mit Hilfe der Mehrheit der Medien den Antreibern der Militäraktionen in der Ostukraine entsprechend der US-Ankündigung der „Rücken frei gehalten“. Das kollektive Schweigen der meisten Medien erinnert mich an den kritisierten Vorwurf, Deutschlands Medien ließen sich allzu leicht gleichschalten. Von Albrecht Müller
- Abgekartetes Spiel um die Ostukraine, Tote inklusive (NachDenkSeiten, 02.06.2014) Im Internet wurde in den letzten Tagen die Meldung verbreitet, die USA hätten den Regierenden in Kiew signalisiert, sie könnten den Kampf gegen die Separatisten in der Ostukraine mit allen Mitteln führen, 2-3000 Tote seien hinnehmbar. Siehe Anlage. Ich kann diese Information nicht überprüfen. In den Hinweisen von Heute ist sie mit Recht nicht enthalten. Dennoch, vermutlich ist die Meldung tendenziell richtig. Der so genannte Westen betreibt ein abgekartetes Spiel, bei dem auch so genannte Vermittler nicht zuallererst eine vermittelnde und friedensstiftende Funktion haben, sondern dem Zeitgewinn beim Versuch dienen, die Ukraine in den Einflussbereich der USA, der Europäischen Union und gegebenenfalls der NATO zu bringen. Albrecht Müller.
- Ukraine: Eine Allianz gegen die Bevölkerung (Telepolis, 03.06.2014) IWF und Oligarchen und das investitionsfreundliche Klima Nicht nur gegen Janukowitsch persönlich sind viele Menschen auf den Maidan gegangen. Sie protestierten dort auch gegen die Oligarchenmacht im Allgemeinen und für bessere Lebensbedingungen. Die Freude deutscher Medien über Petro Poroschenkos Wahlsieg[1] ist vor diesem Hintergrund völlig unverständlich. Der in der ukrainischen Politik seit langem etablierte Milliardär stellt das glatte Gegenteil der Maidan-Forderungen dar. Doch es kommt noch schlimmer: Läuft alles wie bisher, werden sich die einheimischen Industriebarone und die kommenden IWF-"Reformen" noch als äußerst ungesunde Kombination für die Bevölkerung erweisen.
- Obama stellt Aufrüstungsprogramm für Osteuropa vor (Telepolis, 03.06.2014) USA wollen stärkere Militärpräsenz an den Grenzen zu Russland Der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski hätte gerne eine größere US-Militärbasis in seinem Land, wie er der New York Times veriet, in Großbritannien, Spanien, Portugal, Griechenland und in Italien gebe es doch auch "major bases". Diese Länder haben eines gemeinsam, was Sikorski bei seinem Wunsch nicht ansprach: Sie sind weiter entfernt von Russland, Polen dagegen befindet sich in der unmittelbaren Nachbarschaft. Und genau dieser unausgesprochene Fakt hat mit seinem Wunsch zu tun.
CrippledInside - John Lennon (WITH LYRICS) [3:56]
Mai 2014 - Der gescheiterte Staat von nebenan (Telepolis, 30.05.2014) Mit der Ukraine scheint nun ein Nachbarland der EU vom Staatszerfall akut bedroht und auf dem Weg zum "failed state" zu sein. Schon Mitte Mai schlugen die Vereinten Nationen bezüglich der Krise in der Ukraine Alarm. In der Ostukraine drohe ein regelrechter Zusammenbruch der Grundversorgung, warnte der UNO-Vizegeneralsekretär für Menschenrechte, Ivan Simonovic, am 19. Mai nach einer Visite in der umkämpften Region. In der Großstadt Donezk würden die Vorräte an wichtigen Versorgungsgütern wie Medikamenten und Insulin zur Neige gehen, während weite Teile der städtischen Infrastruktur kaum noch funktionstüchtig seien: "Ich habe den Eindruck, die sozialen Dienste, das gesamte System in Donezk stehen am Rande des Zusammenbruchs", sagte Simonovic.
- »Unter Poroschenko nimmt die Konfrontation noch zu« (junge Freiheit, 31.05.2014) In der Ukraine wird Jagd auf Linke und Andersdenkende gemacht. Kommunistischer Partei droht das Verbot. Ein Gespräch mit Petro Simonenko
- Kiew läßt wahllos feuern (junge Welt, 31.05.2014) Krankenhaus in Slowjansk durch Artilleriebeschuß beschädigt. Poroschenko und US-Botschafter: Bis zu 2000 Tote sind öffentlich vertretbar
- Ukraine will weiter hart gegen Rebellen vorgehen (Deutsche Wirtschafts Nachrichten, 30.05.2014) Die Regierung in Kiew will weiter mit Härte gegen die Rebellen im Osten vorgehen und die militärischen Einsätze im russischen Grenzgebiet fortsetzen.
- Abkommen – EU hofft auf Unterzeichnung des Freihandelsabkommens durch Ukraine (Deutsche Wirtschafts Nachrichten, 30.05.2014) Nach dem Wahlsieg von Petro Poroschenko hofft die EU auf eine zeitnahe Unterzeichnung des Assoziierungsvertrags. Der neue ukrainische Präsident kündigte zwar eine Annäherung an die EU an. Allerdings versprach er nicht explizit die Unterzeichnung des bereits ausgehandelten Freihandelsabkommens.
Catch-22 (4/10) Movie CLIP - I'm Desperate (1970) HD [2:40]
(Man achte darauf, was die Krankenschwestern mit den Flaschen machen!)
- Erdgas – Gas-Stopp droht: Ukraine zahlt offene Gazprom-Rechnungen nicht (Deutsche Wirtschafts Nachrichten, 30.05.2014) Kiew habe Gazprom bislang kein Geld für bereits erhaltene Gaslieferungen überwiesen, so der russische Energieminister. Die für die Zahlung vereinbarte Frist ist überschritten. Der Ukraine droht nun ab dem 1. Juni ein Ende der Gaslieferungen aus Russland.
- Ukraine-Wahl – Ost-Ukraine: Weitere OSZE-Gruppe als Geiseln genommen (Deutsche Wirtschafts Nachrichten, 30.05.2014) In der Ostukraine ist eine weitere Beobachter-Gruppe der OSZE von Bewaffneten gefangengenommen worden. Weiterhin keine Verbindung habe man zu den seit Montag im ostukrainischen Slawjansk festgehaltenen vier OSZE-Beobachtern, so die Organisation.
- Schwächen des Aufstands (junge Welt, 28.05.2014) Angesichts der anhaltenden Offensive der Kiewer Truppen stellt sich die Frage, wie lange sich die »Volksrepubliken« im Donbass halten können - Krieg im Donbass (junge Welt, 28.05.2014) Kämpfe um Donezk werden immer blutiger. Dutzende bis Hunderte Tote vermeldet. Streit um Artilleriebeschuß von Wohnvierteln
- Was wird aus der Ukraine? - "Es würde Russland nur ein Wort kosten" (n-tv, 27.05.2014) Die vergangenen Tage verbrachte Karl Schlögel in der Ukraine. Im Interview spricht der Historiker über russische Propaganda und den "tüchtigen" Petro Poroschenko. Die Fortsetzung des Anti-Terror-Einsatzes gegen die "kaputten Typen" im Osten hält er für richtig.
Ein Artikel von Daniel McAdams: - On Malaysian Crash, Obama’s Case Against Russia Disintegrates
(LewRockwell.com, 23.07.2014)
Tuesday the US government admitted it had been bluffing about its certainty that Russia was behind the downing of Malaysian Air Flight MH-17 over Ukraine. This dramatic turn of events started with State Department Spokeswoman Marie Harf claiming Monday that the State Department’s certainty of Russian involvement in the apparent downing of the plane was primarily based on “social media” evidence.
Die wahrhaften Putin-Versteher, (Telepolis, 27.03.2014)
In den deutschsprachigen Medien entwickelte sich die Krim-Krise zur One-Man-Show eines bösen, bösen Präsidenten Mit der Eskalation des Ukraine-Konflikts setzen deutsche Journalisten zunehmend auf das stilistische Mittel der Personalisierung. Die Person des russischen Präsidenten Wladimir Putin erscheint in der Presse stellvertretend für die gesamte russische Gesellschaft. Dabei zeichnen Journalisten seine Person ganz überwiegend negativ und orientieren vielfach auf politikferne Eigenschaftsmerkmale. Die selben Redakteure, welche die Person des russischen Präsidenten in den Mittelpunkt stellen und sich ausführlich mit seiner Psyche beschäftigen, gehen inzwischen dazu über, Kritiker einer konfrontativen Russland-Politik, welche sich vergleichsweise stärker auf Sachargumente stützen, ausgerechnet als "Putin-Versteher" zu brandmarken.
Zitat:
Viele Journalisten erwecken den Eindruck zu wissen, was Putin fühlt und was seine verdeckten Ziele sind. "Privat ist Putin ein einsamer Mensch",
verbreitet nicht nur der Focus. Im selben Stil erfährt das Publikum,
dass er "natürlich" gerne im Westen geliebt werden würde. "Putin will
die ganze Ukraine", glauben viele Kommentatoren zu wissen, oder dass er
"insgeheim Pläne schmiedet".
Die Unterhaltungspresse erlebt dabei ein völlig neues Niveau des fehlenden Sachbezugs. BILD ("So tickt Russlands Präsident wirklich")
berichtet etwa interessante biographische Details: "Als die Freiheit
kam, wollte Putin sterben!" Den Widerspruch zwischen dem
innenpolitischen Erfolg Putins und seinem schlechten Image in westlichen
Medien löst das Blatt mit einem ebenso starken wie originellen Motiv:
Wladimir Putin wolle ein Russland schaffen, vor dem "der Rest der Welt
zu Kreuze kriecht".
In der Vergangenheit wurde diese Art der
personalisierten Berichterstattung hauptsächlich den Boulevard-Medien
zugeschrieben. Mit dem durch die Krim-Krise ausgelösten mentalen
Ausnahmezustand verstärkt sich die Fixierung auf eine Person jedoch
medienübergreifend. (Hervorhebung von mir) Nicht mehr nur BILD verkauft derart metaphysische
Einsichten. Selbst in den Leitmedien für außenpolitische Bewertungen - Die Zeit und Neue Züricher Zeitung - erscheinen umfangreiche Hintergrundbeiträge, welche der Psyche des russischen Präsidenten nachspüren.
Russland, Europa & Revolutionen - Jung & Naiv: Folge 119
[1:01:14]
Veröffentlicht am 03.03.2014
Weltpolitik für Desinteressierte.
Mit Alexander Rahr, Russland- & Osteuropa-Experte sowie laut
Vladimir Putin ein "Repräsentant Russlands im Ausland" sowie "Senior
Advisor" bei Wintershall (verbunden mit Gazprom).
Wir reden über
die Frage, ob Russland zu Europa gehört. Was Putin eigentlich will. Ob
Putin ein lupenreiner Autokrat ist. Was nun in der Ukraine passiert.
Und. Und. Und. Eure naiven Fragen an Alexander Rahr gibt's in der Bonusfolge http://www.youtube.com/watch?v=MI9Lj2... Abonniert den Youtube-Kanal. Ihr könnt auch Fan von "Jung & Naiv" auf Facebook werden https://www.facebook.com/jungundnaiv
President Obama San Francisco [4:12]
Hochgeladen am 28.05.2010
President Obama visited San Francisco on 26th May 2010. His motorcade passed by the hotel where I was staying.
President Putin Police Escort to the Kremlin [7:26]
Veröffentlicht am 07.05.2012
Russian Prime Minister and
President-elect Vladimir Putin on Monday arrived at Moscow's Kremlin
where he will be inaugurated as Russia's president, for a third term.
Putin was elected as president on March 4, 2012 in the first round, with 63.6 percent of the vote.
Zen Lehrer Wolfgang Walter und Prof. Dr. Hans-Peter Dürr im Gespräch [9:24]
Hochgeladen am 28.12.2008
Die erste Wirklichkeit
Der Quantenphysiker Prof. Hans-Peter Dürr und Zen-Lehrer Wolfgang Walter im Gespräch 10 Minuten Auszug aus der DVD "Die erste Wirklichkeit" Bildformat: 16:9 Gesamtlänge 3:20h Zu bestellen: www.zen-walter.de Quantenphysik und Zen im Dialog Die
vorliegenden GEspräche verfolgen nicht das Ziel, die Wissenschaft in
den Schleier der Mystik zu hüllen oder die Erkenntnisse des Zen durch
wissenschaftliche Resultate zu untermauern. Es geht auch nicht um
oberflächliche Ähnlichkeiten zwischen Zen und Quantenphysik, sondern
vielmehr darum, Wissenschaft und Spiritualität in einem größerern Ganzen
zu sehen. Darüber hinaus wird aufgezeigt, dass die sogenannte
"realistische" Wahrnehmung auf sehr wackeligen Beinen steht. Das
Gespräch spiegelt die Lebensräume eines westlichen Zen-Lehrers W.Walter,
E'un-Ken (Wolke der Weisheit) und eines hochgradigen Quantenphysikers
Prof. Dr. Hans-Peter Dürr (alternativer Nobelpreisträger) wider. Beider
erzählen serhr lebendig über Ihre Erfahrungen bezüglich einer virtuellen
Wirklichkeit
Auf über 4 Mio. Mitglieder war die SA (Sturmabteilung), die paramilitärische Kampf truppe der NSDAP, im Jahr 1934 angewachsen. Ihre blutige Aufgabe war mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 eigentlich erfüllt, doch nun entwickelte sich die gigantische Parteiarmee zunehmend zu einem Machtfaktor, der mit der Partei rivalisierte. Ihr Chef Ernst Röhm forderte »eine zweite Revolution« und sah seine SA als Kader einer zukünftigen Volksarmee.
Titelblatt des »Völkischen Beobachters« mit Abdruck einer Rede Hitlers zu den Ereignissen, 14. Juli 1934
Im Juni 1934 wurden gezielt Gerüchte über einen Putsch der SA gestreut. Um diesen angeblich bevorstehenden »Röhm-Putsch« abzuwehren, schritten Hitler und die SS heute vor 80 Jahren, am 30. Juni 1934, zur »Nacht der langen Messer«, in der sie die Führungsriege der SA ermorden ließ. Im bayerischen Bad Wiessee holte Hitler im Morgengrauen seinen alten Kampfkumpanen Röhm persönlich aus dem Bett und ließ ihn verhaften. Der gesamten Führungsriege der SA, die zu einem Treffen in München angereist war, erging es ähnlich. Im Gefängnis München-Stadelheim erschoss ein SS-Kommando Röhm und weitere Inhaftierte, in ganz Deutschland wurden SA-Angehörige verhaftet und ermordet. Als Folge der Liquidierungsaktion verlor die SA an Bedeutung, die SS gewann die Oberhand. Das Militärmonopol aber blieb bei der Reichswehr.
Per Mertesacker ZDF-Interview Deutschland Algerien 2:1, Fußball WM 2014: Was wollen Sie von mir? [1:31]
- Fußball-Berichterstattung – Haut ab mit eurem Wow-Effekt! (ZEIT Online, 01.07.2014)
Die Medien wollen Tore, Jubel und Tränen während der Fußball-WM. Gut, dass Per Mertesacker im großen Gefühlsgekübel des Turniers ein ehrlicher Affekt überkommt: der Zorn.
Georg Schramm - Zorn, Wut und die Furunkel am Gesäß des Bösen [8:34]
- Kabarettist Georg Schramm über Politik: „Mein Zorn ist echt“
(taz, 18.08.2014)
Kabarettist Georg Schramm erkundet den Aufstand. Ein Gespräch über politischen Amok, den richtigen Selbstmord und die Veränderungen aus der Mitte des Bürgertums.
Die Gründer der Henschel-Werke entstammten einer traditionsreichen hessischen Glocken- und Stuckgießerfamilie. Ihre Vorfahren hatten schon im frühen 17. Jahrhundert Glocken und Kanonen gegossen, später auch Feuerspritzen und Pumpen. Georg Christian Carl Henschel (1759-1838) ging als Geselle nach Kassel, wo er zunächst als Gießer am fürstlichen Hof tätig war und 1810 schließlich mit seinem Sohn Johann die Gießerei »Henschel & Sohn« gründete. Mit Geschützen und Glocken verdienten die Henschels ihr Geld, ehe 1817 mit Carl Anton Henschel ein weiterer Sohn des Firmengründers in die Firma eintrat und der Schwerpunkt fortan auf den Maschinenbau gelegt wurde.
Werbeplakat für einen Tankwagen der Marke Henschel, 1955
Mit dem Siegeszug der Eisenbahn begann auch die Erfolgsgeschichte der Henschel-Werke. Das Werk in Kassel avancierte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem der größten Hersteller von Lokomotiven, bis 1905 verließen über 7000 Stück die Werkshallen. Während der Weltkriege war Henschel einer der großen deutschen Rüstungskonzerne, in den 1920er-Jahren begann das Unternehmen mit dem Bau von Automobilen und stellte Lastkraftwagen und Omnibusse her.
Was am 28. Juni noch geschah: 1956: In Posen wird ein Arbeiteraufstand vom polnischen Militär blutig niedergeschlagen.
Bis ins 18. Jahrhundert hatten weite Regionen Deutschlands ein völlig anderes Gesicht als heute. Mit der Rodung von Wäldern, der Begradigung von Flüssen, der Trockenlegung von Mooren und dem Bau von Staudämmen wurde die Landschaft weithin grundlegend umgestaltet. Auch das Oderbruch, jener etwa 60 km lange Landstrich am Westufer der Oder zwischen Oderberg im Norden und Lebus im Süden, war bis in jene Zeit eine »wertlose Sumpflandschaft«, eine Wildnis aus Wasser und Morast, in der der Fluss unberechenbar mäanderte.
Friedrich der Große, König von Preußen, inspiziert die Arbeiten im Oderbruch, um 1750
Friedrich der Große (1712-1786), 1740 zum König von Preußen gekrönt und stark an der Verbesserung der Landwirtschaft interessiert, griff ältere Pläne wieder auf und schob 1747 die Trockenlegung des Bruchs an. Unter Leitung des Wasserbauingenieurs Simon Leonhard von Haerlem wurde der Flusslauf durch einen neuen Kanal begradigt und verkürzt. Dämme und Deiche entstanden, ein System von Abzugsgräben sorgte für die Trockenlegung der Feuchtgebiete. 32000 ha neues Ackerland entstanden. 1753 zogen die ersten angeworbenen Kolonisten in die neu angelegten Dörfer.
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
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(Was ja auch Ziel dieses Blogs ist!)
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