Dienstag, 2. Februar 2016

Die Tür ist geöffnet: Großbritannien erlaubt Genmanipulation an Embryos

Blade Runner 30th Anniversary Trailer [2:28]

Veröffentlicht am 06.09.2012
"The #1 Sci-Fi Film of all time" marks it's return post 10 month moratorium with an all new 3-Disc Blu-ray/DVD and UV 30th Anniversary commemorative gift set. Revisit the illustrious Final Cut on Blu-ray, DVD and get a UV copy of the feature. Additionally, the gift set features an all new concept spinner car for your collection, action Lenticular and a 72 page art production book with never-before-seen Ridley sketches, poster art and photos from the set.


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Bitte erst folgendes Video starten, dann den Text lesen…

VANGELIS - BLADE RUNNER - LOVE THEME (HQ-856X480) 3D VIDEO [4:54]

Hochgeladen am 28.04.2011
VANGELIS - BLADE RUNNER - LOVE THEME (Full Version 1982) Original Soundtrack.
Blade Runner is a 1982 American science fiction film directed by Ridley Scott and starring Harrison Ford, Rutger Hauer, and Sean Young. 3D VIDEO (Glasses: Red & Blue - 480p)

Die Forscher am Francis Crick Institut in London wollen mehr über die ersten Momente menschlichen Lebens erfahren. Die Experimente an den Embryos sollen deshalb in den ersten sieben Tagen nach der Befruchtung durchgeführt werden. Sie sollen Aufschluss darüber geben, warum es zu Fehlgeburten kommt. "Wir wollen heraus finden, welche Gene essentiell wichtig sind im Frühstadium der Entwicklung eines Embryos", erklärt Kathy Niakan, die die Forschungen leitet. 
"Wir können dadurch Einsicht in die Ursachen für Unfruchtbarkeit oder Fehlgeburten bekommen."
mehr:
- Großbritannien erlaubt Genmanipulation an Embryos: "Wie das Entfernen der Handbremse beim Auto" (Tagesschau, 01.02.2016)
- Britische Wissenschaftler dürfen in die menschliche Keimbahn eingreifen (Florian Rötzer, Telepolis, 02.02.2016)

Penis-Schwinger Meister Tu [10:02]

Hochgeladen am 24.07.2008
Kaum zu fassen: Mesiter Tu und seine Schüler heben Gewichte - mit ihrem Penis!

»Meister«  Tu sagt irgendwann im Video:
»Wenn Sie diese Übungen nicht machen, kann es sein, daß Sie krank werden!«
siehe auch:
- Ist die Psychopharmakologie verrückt geworden? – Kapitalismus-infizierte Wissenschaft (Post, 31.01.2016)

Angesichts unseren kapitalistischen Wirtschaftsstems (siehe obigen Link) habe ich Zweifel an dem Bestand bzw. der Umsetzung unserer ethischen Grundsätze…
Irgendwer wird sich irgendwann mit der Genmanipulation an menschlichen Embryos dumm und dämlich verdienen – und es wird genügend Dumme und Dämliche geben, die dafür jede Menge Geld auszugeben bereit sind…

Blade Runner - Final scene, "Tears in Rain" Monologue (HD) [3:54]

Veröffentlicht am 18.07.2012
The climax of the classic Sci-fi film "Blade Runner". Taken from the "Final Cut" version.

Roy Batty:

"I've seen things you people wouldn't believe. [laughs] Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I watched c-beams glitter in the dark near the Tannhäuser Gate. All those moments will be lost in time, like [coughs] tears in rain. Time to die."

Blade Runner: The Other Side of Modernity [8:46]

Veröffentlicht am 28.10.2014
SUPPORT THE NERDWRITER ON PATREON: http://www.patreon.com/nerdwriter
Analysis of Snowpiercer: https://www.youtube.com/watch?v=Bm9qK...
Analysis of Under The Skin: https://www.youtube.com/watch?v=GL-Xy...

Blade Runner is my favorite movie. Understanding Art House is an educational series of film study. For this reason, all ads have been turned off. I'M IN COMMENTS!

You can discuss Blade Runner, art films or anything else with me here: http://thenerdwriter.tumblr.com/ask

Other video analyses of Blade Runner:

Steven Benedict: https://www.youtube.com/watch?v=JVUjH...
Creepy, Obsessive Nerdlove did really interesting review of the film, talking mostly about post-colonialism and the subaltern: https://www.youtube.com/watch?v=rrjHa...

For short thoughts, follow me on Twitter: http://bit.ly/Sk3b5H

STUFF:

Read my latest short story, "The Harbor", here: https://medium.com/@TheeNerdwriter/th...

To buy my first novel, Big City: https://gumroad.com/l/rqDD

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For business inquiries email: thenerdwriter@gmail.com

Rutger Hauer and Blade Runner - "30 years ago I saw the future" [6:51]

Veröffentlicht am 24.10.2012
Rutger Hauer arrives early at Centro Sperimentale di Cinematografia in Milan. There, a restricted number of journalists and students met the deep and glacial gaze of the legendary replicant Roy Batty, the character who went down in the history of cinema with "that" sentence that we have all said, at least once in our lifetime: «...I've seen things you people wouldn't believe...». The 30th anniversary of "Blade Runner", milestone of science fiction cinema and unquestioned masterpiece by Ridley Scott, is one of the reasons why Hauer was in Milan. In our report, the Dutch actor retraces the crucial moments of that extraordinary cinematographic experience.
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Rede von Häuptling Seattle (Lakota Indianer, Hopi Indianer) [5:07]

Veröffentlicht am 28.03.2015
Hau kola,

Hier eine Rede von Häuptling Seattle
Hört sie euch gut an und versucht diese weise Worte zu verstehen

Alle Dinge sind miteinander Verbunden ...

Akita´mani´yo !:)

Vorsicht!!! systemgefährdende russische Propaganda:

Der Philosoph Bazon Brock zu unlösbaren Problemen in Deutschland [20:55]

Veröffentlicht am 12.05.2015
Bazon Brocks Interview bei RT Deutsch in voller Länge. Bazon Brock, Philosoph und Gründer der „Denkerei“, im Interview über „Kommunikation und das Scheitern des gegenseitigen Verstehens in der Politik“, und was er Außenminister Steinmeier schon immer einmal sagen wollte.

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RT Deutsch nimmt die Herausforderung an, die etablierte deutsche Medienlandschaft aufzurütteln und mit einer alternativen Berichterstattung etablierte Meinungen zu hinterfragen. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird. RT - Der fehlende Part.

»[…] anzuerkennen, was die Wirklichkeit ist. Durchsetzung von Glück, Durchsetzung von Kommunismus, Durchsetzung von Jesus Christus’ Heilsgeschehen, da kommen immer Katastrophen raus. Der intelligente Umgang mit der Wirklichkeit ist, anerkennen: Wir können unseren Willen nicht durchsetzen.[…], daß es eine grundsätzliche Einsicht nicht gibt, nämlich: daß es Europa ohne Russland nicht gibt. 
[…] Die westlichen Politiker kapieren nicht, womit sie es zu tun haben. […] … weil es so schwer für normale Menschen ist, anzuerkennen, daß es eine Diskrepanz gibt zwischen der Art, wie wir uns in der Welt, auch untereinander, bewegen, eben: kommunizieren ohne zu verstehen, und [dem], was die Wirklichkeit uns wirklich zumutet, zum Beispiel der Natur mit ihren Gesetzmäßigkeiten. Das ist das Entscheidende! Es ist der Machtwahnsinn, der Omnipotenzwahnsinn der Menschen, vor allem im Westen […] wir machen alles, für uns gibt’s keine Grenzen, wir machen, was wir wollen. […] Der Wahnsinn besteht in der Nicht-Anerkennung der prinzipiellen Unbeherrschbarkeit der Natur. [im Zusamenhang: als Beispiel für die Unbeherrschbarkeit der Wirklichkeit]
Die können wir unserem Willen nicht unterwerfen. Wir können auch nicht die großartigen Systemleistungen unserem Belieben unterwerfen. Das heißt ja genau: anzuerkennen, was die Wirklichkeit ist. […] Die Leute, die glauben, die Wirklichkeit ist das, was sie daraus machen, die leben in der Psychiatrie! […] Die anderen wissen ganz genau, daß es nicht in ihrem Belieben ist, was sie als wirklich definieren, was sie anerkennen. Daran mangelt’s! Mit anderen Worten: Demut, Rücksichtnahme, Selbstbeschränkung, Selbstaufgeklärtheit, d.h. Anerkennung, daß man selber der Fall ist, mit dem man eigentlich handeln muß. Nicht die anderen sind die Faschisten, die Dummköpfe, die Radikalen, sondern man muß sich selbst als potentiellen Faschisten, potentiellen Radikalen in sein Urteil miteinbeziehen…«
Kommunikation (lat. communicatio, ‚Mitteilung‘) ist der Austausch oder die Übertragung von Informationen. „Information“ ist in diesem Zusammenhang eine zusammenfassende Bezeichnung für Wissen, Erkenntnis oder Erfahrung. Mit „Austausch“ ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen gemeint; „Übertragung“ ist die Beschreibung dafür, dass dabei Distanzen überwunden werden können, oder es ist eine Vorstellung gemeint, dass Gedanken, Vorstellungen, Meinungen und anderes ein Individuum „verlassen“ und in ein anderes „hineingelangen“. Dies ist eine bestimmte Sichtweise und metaphorische Beschreibung für den Alltag – bei genaueren Beschreibungen des Phänomens Kommunikation wird die Anwendung dieser Metapher allerdings zunehmend schwieriger.(Für nähere Informationen zum Thema Wissenschaftlich-theoretische Erklärungsversuche zur Beschreibung von Kommunikation siehe Artikel Kommunikationsmodell.)Das Wort „Kommunikation“ wird neben der ursprünglichen Bedeutung als Sozialhandlung her auch für andere Vorgänge in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet.[1] Der zunehmende Einsatz von Kommunikationstechnologie führte zum Beispiel dazu, dass auch technische Aspekte in den Kommunikationsbegriff eingingen. Unter Kommunikation werden somit auch „Signalübertragung“, „wechselseitige Steuerung“ und in einfachen Fällen auch „Verbindung“ von Geräten verstanden; in anderen Situationen wiederum wird Kommunikation auf Institutionen oder Unternehmen sowie deren Zielgruppen bezogen. Dann werden nicht länger Lebewesen, sondern stattdessen organisierte Einheiten (oder „Systeme“) als Kommunikatoren (Produzenten und Rezipienten) angesehen. Dies gilt beispielsweise dann, wenn im Zusammenhang mit Journalismus, Publizistik oder Marketing von Kommunikation die Rede ist (vgl. diesbzgl. speziell Kommunikator (Medien)).Kommunikation ist alltäglich und verläuft scheinbar selbstverständlich, sodass sie nicht weiter problematisch erscheint. Für die meisten Situationen reicht dies auch aus; es wäre zu aufwendig, die eigene Kommunikation ständig zu hinterfragen. Erst bei Missverständnissenund Misserfolgen, die mit Kommunikation in Zusammenhang gebracht werden können, wird Kommunikation problematisiert. In der wissenschaftlichen Behandlung von Kommunikation (s. weiterführender Link ob.) wird die Frage gestellt, wie Kommunikation erklärt werden kann; unter welchen Bedingungen sie abläuft; was Kriterien für Kommunikationserfolge sind; und wie verlässliche Modelle erstellt werden können, aus denen sich Vorhersagen und Handlungsanweisungen ableiten lassen. (Kommunikation, Wikipedia)
Der Demütige erkennt und akzeptiert aus freien Stücken, dass es etwas für ihn Unerreichbares, Höheres gibt.Zu unterscheiden ist die Demut als innere Haltung und der äußere Ausdruck von Demut, die demütige äußere Erscheinung. Im Idealfall stimmen beide überein. Wer sich demütig gibt, muss deshalb jedoch nicht demütig sein, und umgekehrt kann derjenige, der hochmütig erscheint, einen echten Stolz und eine damit verbundene innere Demut haben.[2] Wer seine (vorgebliche) Demut zur Schau stellt, ist stolz, nicht demütig. Die Demut besteht dann nur zum Schein.Die „unechte Demut“ ist entweder eine solche Demut nur zum Schein oder in einem anderen Sinn: die „falsche Demut, Selbsterniedrigung, sklavischer Sinn“[3]. Was man als falsche Demut ansieht, hängt von der Weltanschauung ab. So wird generell Demut eines Menschen vor einem anderen Menschen als „falsche Demut“ angesehen.[4] Der Ausdruck Kriechertum (i. S. v. Selbsterniedrigung gegenüber Menschen) bezeichnet die falsche Demut gegenüber bestimmten Menschen oder auch eine entsprechende Grundhaltung.Ein Herr-Knecht-Verhältnis ist allerdings nur dann eines mit Unterdrückung und/oder Kriechertum, wenn sich die (falsche) Demut auf ein dualistisch betrachtetes Verhältnis bezieht, bei dem Herr und Knecht als um die potenzielle absolute Souveränität Streitende angesehen werden (und wo der momentane Herr den unterdrückenden, autoritär egoistischen, absolutistischen Part innehat). Im Gegensatz dazu steht z. B. diejenige Variante, wo der Knecht (zumindest teilweise) als eine Teilmenge des größeren Ganzen, genannt Herr, definiert wird, oder diejenige, wo der Knecht und der Herr eine definitorisch untrennliche Einheit (wie bspw. Kind und Vater/Mutter) bilden, deren Verhältnis im ursprünglich-heilen Normalfall auf Vertrauen und Wohlwollen/Liebe basiert.Zu unterscheiden ist so auch zwischen Demut und Demütigung als öffentlicher Erniedrigung oder Beschämung, die der Starke dem Schwachen zufügt. Der im besten Sinne Demütige kann sich vom Mangel an Demut, dem Hochmut, gedemütigt finden; ebenso jedoch kann solche Demütigung als Waffe gegen den Hochmut gewendet werden. (Demut, Begriffserklärung, Wikipedia)

Ringsgwandl "Nix mitnehma" [3:50]
Hochgeladen am 18.10.2010
Georg Ringsgwandl "Nix mitnehma ", Mitschnitt aus einer Sendung von Radio Bremen 1990.

Hubert von Goisern - Brenna tuats guat 2011 [4:24]

Hochgeladen am 04.09.2011
Hubert von Goisern - Brenna tuats guat 2011 (Text siehe 'Mehr anzeigen')

Website:  http://www.hubertvongoisern.com

mit Gitarrist Severin Trogbacher, Bassist Helmut Schartlmüller und Schlagzeuger Alex Pohn

Zum Text: In ehrlichem Ärger wird erzählt von der Ohnmacht, die angesichts von Eurokrise, Schuldenberg und Politikerunfähigkeit viele fühlen

(Instrumental)

Wo is da platz
wo da teufel seine kinda kriagt
wo is da platz
wo all's z'samm rennt
wo is des feuer
hey wo geht 'n grad a blitz nieder
wo is de hütt'n
wo de stadl de brennt

Samma grün samma rot
hab'n ma geld oder not
samma ledig oder fit
samma krank oder nit
Gemma aus oder ein
schenk ma obi oder nei
war'n ma christ hätt ma gwisst
wo da teufel baut in mist

A jeder woass, dass es
geld nit auf da wiesen wachst
und essen kann ma's a nit
aber brenna tat's guat
aber hoazen toan ma woazen
und de ruabn und den kukuruz* (mais)
wann ma lang so weiter hoazen
brennt da huat

(Instrumental)

Wo is des geld
des was überall fehlt
ja hat denn koana an genierer
wieso kemman allweil de viara
de liagn, de die wahrheit verbieg'n
und wanns nit kriagn was woll'n
dann wird's g'stohln,
de falotten soll der teufel hol'n

Wo is da platz
wo da teufel seine kinda kriagt
wo all's z'samm rennt
wo is des feuer
wo geht 'n grad a blitz nieder
wo is de hütt'n
wo is 'n da der stadl de brennt

Jeder woass, dass es
geld nit auf da wiesen wachst
und essen kann ma's a nit
aber brenna tat's guat
aber hoazen toan ma woazen
und de ruabn und den kukuruz* (mais)
wann ma lang so weiter hoazen
brennt da huat

(Instrumental)
(Jodler)

Jeder woass, dass es
geld nit auf da wiesen wachst
und essen kann ma's a nit
aber brenna tat's guat
aber hoazen toan ma woazen
und de ruabn und den kukuruz* (mais)
wann ma lang so weiter hoazen
brennt da huat

Jeder woass, dass a
geld nit auf da wiesen wachst
und essen kann ma's a nit
aber brenna tat's guat
aber hoazen toan ma woazen
und de ruabn und den kukuruz* (mais)
wann ma lang so weiter hoazen
brennt da huat

(Instrumental)

Jeder woass, dass es
geld nit auf da wiesen wachst
und essen kann ma's a nit
aber brenna tat's guat
aber hoazen toan ma woazen
und de ruabn und den kukuruz* (mais)
wann ma lang so weiter hoazen
brennt da huat


Hochdeutsch:
Wo ist der Platz, wo der Teufel seine Kinder kriegt?
wo ist der Platz, wo alles zusammen rennt?
Wo ist das Feuer, hey wo geht denn gerade ein Blitz nieder?
Wo ist die Hütte, wo die Scheune, die brennt?

Jeder weiss, dass das Geld nicht auf der Wiese wächst
und essen kann man es auch nicht, aber brennen tät es gut
Aber wir verheizen den Weizen und die Rüben und den Mais
wenn wir noch lange so weiter heizen, brennt der Hut

Wo ist das Geld, das überall fehlt, ja schämt sich denn keiner
Wieso kommen immer die weiter, die lügen, die die Wahrheit verdrehen
wenn sie nicht bekommen, was sie wollen
Dann wird es halt gestohlen, die Halunken soll der Teufel holen

Sonntag, 31. Januar 2016

Ist die Psychopharmakologie verrückt geworden? – Kapitalismus-infizierte Wissenschaft

The first antipsychotic drugs were introduced to treat psychiatric patients in the 1950s, and since that time, they have become the principal pharmacological treatment for a wide range of severe psychiatric illnesses. These include schizophrenia, and bipolar disorder, which together effect 1.5-2% of the general population. They are also prescribed for other psychiatric conditions, particularly severe depression and anxiety, and personality disorders, where they are thought to relieve distressing symptoms. Prescription rates for antipsychotic drugs have increased over the last few decades, partly as the number of conditions for which they can be used has been widened. This increase has coincided with the introduction of a second generation of antipsychotics during the 1990s, which were reported to have less neuromuscular side effects. Spending on the antipsychotics has reached almost $17 billion in the US, and in the UK, it is estimated that the cost to the NHS is £282 million, overtaking antidepressants in 2007. Their increasing use has not been without its problems, particularly in individuals with behavioural problems. For example, in older people with dementia, research has demonstrated that they worsen cognitive impairment and this has led to their less frequent use in this population. Their use in children with challenging behaviours is controversial as the evidence for their efficacy is weak. In addition, antipsychotics are occasionally abused by adults as a ‘downer’, and there is an illegal market in prisons and elsewhere.

In The Bitterest Pills: The Troubling Story of Antipsychotic Drugs, Joanna Moncrieff, a psychiatrist and senior lecturer at University College London, provides an account of both the history and use of antipsychotic drugs. The book puts the case for the prosecution, which is both its strength and weakness. Moncrieff presents a survey of the history of these medications drawing on academic research, investigative journalism, and first-hand accounts to present a strong narrative that the evidence for the effectiveness of antipsychotics has been overstated, that they have been overprescribed for too long, and that many psychiatrists have been complicit in this abuse. Moncrieff’s use of drug company advertising materials over the last 50 years was particularly interesting, and remarkable as much for how it demonstrates how public attitudes towards mental illness have become less stigmatizing. The description of the discovery of many common antipsychotics and the alternatives that they replaced are useful reminders that the history of medicine has many examples of widespread practices with little evidence in support (such as insulin-coma therapy in psychiatry) and the chance discovery of many treatments, including chlorpromazine (originally used as an antihistamine) and haloperidol (found by a research team developing synthetic opiates). This historical narrative is interesting and engaging.

mehr:
- Book Review: The Drugs Don’t Work? Antipsychotics, Big Pharma, and Psychiatry (Seena Fazel from the Department of Psychiatry, University of Oxford, UK reviews The Bitterest Pills: The Troubling Story of Antipsychotic Drugs by Joanna Moncrieff., PLOS Blogs, 18.12.2013 – Google-Übersetzer)

siehe auch:

Diagnoses take on lives of their own. Once a diagnosis is established, or even suggested, it is difficult to challenge its validity, and such challenges are usually ignored. Adult Attention Deficit Hyperactivity disorder (ADHD), for example, which barely existed a few years ago, and is still regarded with scepticism by many, is now routinely employed to justify the prescription of stimulant drugs to adults. The United Kingdom National Institute for Clinical Excellence (NICE) guidelines endorsed the diagnosis of adult ADHD, with little consideration of evidence for its validity (National Institute for Health and Clinical Excellence, 2008). In this way, the interests that produce a diagnosis are buried within it, and become invisible in the process. The whole system of psychiatric knowledge and the practices that flow from it both embody and obscure the influences that formed them. Most practising psychiatrists and general practitioners are unaware that many of the concepts they use to denominate problems and to justify treatment have been constructed for them with commercial interests in mind.

Diagnosis has also become an important tool in resource allocation, especially in countries with managed care systems like the United States, but increasingly in other countries as well. The designation of a particular diagnosis determines the amount of specialist care that the state will fund, it gives access to sickness benefits and justifies sickness absence from work. Apart from the costs of drug treatment, inappropriately labelling people as mentally ill uses scarce resources that may be better employed elsewhere. People who suffer from the most severe and long-lasting mental disorders are some of those who are losing out from this distortion of priorities. In the United Kingdom, policy makers have been persuaded to fund large increases in psychological treatments in primary care (Layard, 2008) while at the same time endorsing the contraction of specialised rehabilitation services for the severely mentally ill. 
Diagnosen nehmen ein Eigenleben an. Einmal ist eine Diagnose festgestellt oder sogar vorgeschlagen, ist es schwierig, seine Gültigkeit in Frage zu stellen, und solche Herausforderungen werden normalerweise ignoriert. Aufmerksamkeitsdefizit bei Erwachsenen Zum Beispiel eine Hyperaktivitätsstörung (ADHS), die kaum existierte vor ein paar Jahren, und wird immer noch von vielen mit Skepsis betrachtet, ist jetzt routinemäßig eingesetzt, um die Verschreibung von Stimulanzien zu rechtfertigen Drogen für Erwachsene. Das United Kingdom National Institute für Die Richtlinien für klinische Exzellenz (NICE) bestätigten die Diagnose von ADHS bei Erwachsenen, ohne Berücksichtigung von Beweisen für seine Gültigkeit (Nationales Institut für Gesundheit und klinische Exzellenz, 2008). Im Auf diese Weise werden die Interessen, die eine Diagnose erzeugen, in sich begraben es und werden dabei unsichtbar. Das ganze System von psychiatrisches Wissen und die daraus resultierenden Praktiken verkörpern und verdunkeln die Einflüsse, die sie gebildet haben. Die meisten praktizierende Psychiater und Allgemeinmediziner sind sich dessen nicht bewusst dass viele der Konzepte, die sie verwenden, um Probleme zu bezeichnen und zu Rechtfertigung Behandlung wurden für sie mit kommerziellen konstruiert Interessen im Auge.

Die Diagnose ist auch ein wichtiges Instrument bei der Ressourcenzuweisung geworden. vor allem in Ländern mit Managed-Care-Systemen wie den Vereinigten Staaten Staaten, aber zunehmend auch in anderen Ländern. Die Bezeichnung einer bestimmten Diagnose bestimmt den Umfang der fachlichen Betreuung dass der Staat finanzieren wird, gibt er Zugang zu Krankengeld und rechtfertigt krankheitsbedingte Abwesenheit von der Arbeit. Abgesehen von den Kosten von medikamentöse Behandlung, bei der Menschen unangemessen als psychisch krank eingestuft werden verwendet knappe Ressourcen, die möglicherweise anderswo besser eingesetzt werden. Menschen, die unter den schwersten und lang anhaltendsten psychischen Problemen leiden Störungen sind einige von denen, die von dieser Verzerrung verlieren von Prioritäten. Im Vereinigten Königreich waren es politische Entscheidungsträger überredet, große Erhöhungen der psychologischen Behandlungen in zu finanzieren Grundversorgung (Layard, 2008) bei gleichzeitiger Unterstützung der Kontraktion spezialisierter Rehabilitationsleistungen für Schwerstkranke psychisch krank.

[
Joanna Moncrieff, The Pharmaceutical Industry and the Construction of Psychiatric Diagnoses, Journal of Ethics in Mental Health, April 2009 – Google-Übersetzer)]
-  Is Psychiatry for sale? An Examination of the influendce of the pharmaceutical industry on academic and practical psychiatry (Joanna Moncrieff, Critical Psychiatry Network, Juni 2003)


90% aller Medikamentenstudien – publiziert in den wesentlichen internationalen medizinischen Fachzeitschriften – werden von der Pharmaindustrie durchgeführt oder in Auftrag gegeben (Report des britischen Unterhauses). […]
Damit bestimmt die Pharmaindustrie fast ausschließlich die Richtung und Inhalte der Forschung. Zugleich bestimmt sie auch die Forschungsmethodik und die Interpretation der Ergebnisse. 94 % aller US-amerikanischen und 80 % aller britischen Medikamentenstudien verwenden in den Kontrollgruppen – meist mit Haloperidol – Dosierungen oberhalb der oberen empfohlenen Richtwerte […]
Medikamentenstudien, die in der sog. Placebogruppe Patienten nach kurzfristigem Absetzen von Neuroleptika einschließen, ermitteln verfälschen höhere Rezidive in einer solchen angeblichen »Placebo«-Gruppe, da diese Patienten bereits eine erhöhte Rezeptordichte haben und auch längerfristige Entzugsphänomene bis hin zu Psychosen entwickeln. Was alle Medikamenten Studienarbeit mit solchen Kontrollgruppen, die wash-out-Phase beträgt oft 5 Tage und weniger.

Es fehlen vor allem Vergleichsstudien mit minimal (selektiv und niedrig dosiert) neuroleptisch und optimal psychosozial behandelten Kontrollgruppen/Vergleichsgruppen.  […]
90% aller von der Pharmaindustrie gesponserten Studien kommen zu Ergebnissen zugunsten des Medikamentes des jeweiligen Sponsors. dies ist das Ergebnis einer Bitte Analyse einer deutschen Forschergruppe. […] So kamen 92 % aller von einer einzelnen Firma gesponserten Metaanalysen zu einer positiven Bewertung des oder der Medikamente, obwohl nur 45 % der statistischen Ergebnisse dieser Bewertung auch stützen.[…] 
Ein Drittel der Firmenstudien zu Antidepressiva in den USA blieben unveröffentlicht und verfälschten somit die Effektstärke der Antidepressiva […]
Unabhängigkeit der Publikationen
die Kontakte zwischen den Unternehmen und Forschern sind inzwischen so beherrschend, dass das hochrenommierte New England Journal of Medicine auf seine Forderung verzichten musste, dass die Autoren, die klinische Studien beurteilen, keine finanziellen Verbindungen zu den Firmen aufweisen, deren Medikamente bewertet wurden. (Drazen und Curfman 2002). Die Zeitschrift fand einfach nicht mehr genug unabhängige Experten. Der neue Standard ist nunmehr, dass Verfasser solcher Juden Artikel nicht mehr als $ 10.000 von den Firmen erhalten dürfen, deren Arbeit sie beurteilen. Viele sehen darin einen nicht akzeptablen Kompromiss, als Evidenz dafür, dass das wissenschaftliche Establishment korrumpiert ist durch Voreingenommenheit und Interessenkonflikte.
Ghost writing
Ca. 50 % der Artikel in hochrangigen wissenschaftlichen Journalen werden durch Ghostwriter geschrieben, die vermutlich von der Pharmaindustrie bezahlt werden. […]
Ghost Management
75 % der Publikationen industriegesponserter Medikamentenstudien in Dänemark haben geheimgehaltene Autoren, so eine dänische Untersuchung. Diese Autoren arbeiten für sog. MECC = Medical Education and Communication Companies, die für das Verfassen, einreichen und revidieren wissenschaftliche Artikel unter Vertrag genommen werden. Heute werden vermutlich 40 % aller zu spezifischen Medikamenten publizierten Artikel von solchen Organisationen geschrieben und gemanaged. Dadurch werden auch systematische Reviews und Metaanalysen, die alle publizierten Studien auswerten, maßgeblich von diesen Publikationen beeinflusst. Das Verfahren des Peer Reviewing wissenschaftlicher Journals kann diese Einflussnahme nicht eindämmen oder kontrollieren. Es ist kein ausreichendes System zur Qualitätskontrolle.
(aus: S.Sismondo: Ghost Management: How Much of the Medical Literature is Shaped Behind the Scenes by the Pharmaceutical Industry, www.plosmedecine.org – Sept 2007/Vol 4/Issue 9/e286) […]
Auch das Gutachten 2005 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen stellt fest: »Ärzte sind sich zwar der werbenden, verzerrenden Darstellung der produktbezogenen Information bewusst. Sie leugnen jedoch – trotz gegenteiliger empirischer Befunde – häufig, dass diese ihr Verhalten beeinflussen. Sie glauben vielfach an ihre persönliche Immunität gegenüber den Marketingmaßnahmen der Industrie…«

Einschub: Diese Aussage finde ich so wichtig, daß ich hier das Originalzitat einfüge: 

843. Es liegen zahlreiche empirische Befunde aus internationalen Studien in Industrieländern darüber vor, dass die Marketingmaßnahmen der Pharmaunternehmen erfolgreich sind (Lexchin, J. 1997). Dies trifft in besonderem Maße auf die Tätigkeit der Pharmareferenten zu. Je häufiger Ärzte Vertriebsagenten sehen,
- desto eher sind sie geneigt, Arzneimittel in Fällen einzusetzen, in denen eine nichtmedikamentöse Therapie die beste Option ist,
- desto häufiger vertreten sie Ansichten, die eher den Angaben aus der Werbung als denen in wissenschaftlichen Publikationen entsprechen,
- desto wahrscheinlicher ist es, dass sie Antibiotika unangemessen verschreiben,
- desto unwahrscheinlicher ist es, dass sie Generika206 rezeptieren und
desto wahrscheinlicher verordnen sie teure Medikamente auch dann, wenn vergleichbar wirksame, aber billigere verfügbar sind.

Ärzte sind sich zwar der werbenden, verzerrenden Darstellung der produktbezogenen Informationen bewusst. Sie leugnen jedoch – trotz gegenteiliger empirischer Befunde – häufig, dass diese ihr Verhalten beeinflussen. Sie glauben vielfach an ihre persönliche Immunität gegenüber den Marketingmaßnahmen der Industrie. Allerdings korreliert die Zahl entgegengenommener Werbegeschenke empirisch positiv mit der Wahrscheinlichkeit einer solchen Einstellung (Hodges, B. 1995; vgl. auch Steinmann, M.A. et al. 2001). Als Gründe für den Empfang von Pharmareferenten führen Ärzte nach den Ergebnissen einer qualitativen Interviewstudie (Prosser, H. u. Walley, T. 2003) u. a. an:

- Rascher und bequemer Zugang zu Arzneimittelinformationen,
- Pharmareferenten werden als (durch fachliche Qualifikation und kommunikative Fähigkeiten) legitimierte Informationsvermittler betrachtet,
- Unterbrechung der anstrengenden Praxisroutine und der Wunsch nach sozialem und intellektuellem Austausch,
- Gönnerhaftigkeit und Mitleid,
- Gegenleistung für Geschenke und Informationsweitergabe und
- organisationsinterne und professionskulturelle Normen.

[
Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, Gutachten 2005, Bundestagsdrucksache 15/5670 v. 09.06.2005, Pkt. 843, S. 334f. – PDF]

Es ist kennzeichnend für die »gefühlte Unabhängigkeit« von Ärzten, dass sie laut Umfrage zu 61% der Meinung sind, dass Industriewerbung und Kontakte ihs eigenes Verschreibungsverhalten nicht beeinflussen würde, nur 16 % dies jedoch für ihre KollegInnen annehmen (!). Daraus folgt, dass Aufklärung und Aus-, Fort-, und Weiterbildung vor allem an der »Pharma(früh)sozialisation« ansetzen und Gegenstrategien entwickeln muss. […]
obwohl nicht zugelassen bekommen in den USA auch Kinder und Jugendliche Psychopharmaka. Allein zwischen 1993 und 2002 stieg in den USA die Anzahl der Arztbesuche von Kindern und Jugendlichen mit Verschreibung von Antipsychotika von 201.000 auf 1.224.000. Grund dafür waren auch die neuen atypischen Antipsychotika wie Zyprexa, mit geringeren Nebenwirkungen wie Sedierung oder motorischen Störungen. […]
Die Profite der Pharmakonzerne, ob in Prozentsatz des Unternehmensvermögens oder nach Ertrag sind mit die höchsten aller Branchen. Die Gewinne der 10 größten US Pharma-Unternehmen beliefen sich im Jahr 2002 auf $ 35,9 Mrd. Das ist mehr als die Hälfte der 69,6 Mrd. Gewinne aller in der Liste des Fortune Magazin aufgeführten 500 größten US-Unternehmen.
Allein Pfitzer mehr als verdoppelte 2006 seinen Gewinn auf 19,3 Mrd. $ (8,1 Mrd. in 2005) bei einem Umsatz von $ 48,4 Mrd.  (37,5 Mrd. in 2005). Seit 2002 ist der der Durchschnittspreis einer Tablette um 63 % gestiegen. […]
Die Behandler im Psychiatriesystem sind zu Marionetten der Pharmaindustrie geworden. Sie wird mit manipulativen Informationen zu einem bestimmten Verschreibungsverhalten gebracht. 40% der Ausgaben der Industrie sind für Pharmamarketing 17.000 Pharmareferenten mit 25 Mill. Kontakten pro Jahr kosten 2 Mrd. € jährlich. Die Kosten tragen die Krankenversicherten 
[Quelle: V. Aderhold, D. Lehmkuhl, Material zum Verhältnis Psychiatrie und Pharmaindustrie, in: Der Mast muß weg, 1/2008, Hervorhebungen durch die Verfasser, PDF, sehr lesenswert!]
Pharmakrankheiten {14:51}

RathausCafe
Am 27.03.2016 veröffentlicht

Bei 600 000 Kindern wird in Deutschland ADHS diagnostiziert, Tendenz weiter zunehmendend. Landesweit stieg der Verbrauch des Wirkstoffes Methylphenidat laut Bundesopiumstelle zwischen 1993 und 2010 von 34 kg auf 1,8 Tonnen um das 52-fache an (vgl. www.gesundheitlicheaufklaerung.de; www.deutsche-apotheker-zeitung.de). Die Zahl der verordneten Tagesdosen von Methylphenidatpräparaten hat sich seit 1990 auf ca. 50 Millionen Dosen, d.h. um mehr als das 150-fache erhöht (vgl. www.barmer-gek.de). 
[Manfred Gerspach, Das Verstehen von Kindern mit ADHS-Diagnose (Vortrag auf der Tagung Rad(t)schlag AD(H)S vom 16.5.2012 in Erftstadt). konferenz-adhs.org/, PDF]

Peter Gøtzsche - Overdiagnosed & Overmedicated {1:32:46}

Bill Thomson
Am 12.05.2015 veröffentllcht
In his talk, Peter will discuss the various ways in which psychiatry may be harming rather than helping its patients, citing evidence from his latest book "Deadly Medicines and Organised Crime: How big pharma has corrupted healthcare".

mehr zum Vortrag:
- Peter Gøtzsche: Vortrag zu Übermedikalisierung und Überdosierung (Winston Smith, Meinungsverbrechen, 06.12.2015)
- Simplistic notion of antidepressants correcting chemical imbalance in the brain is publically untenable (Duncan Double, Critical Psychiatry, 28.11.2015)
- Werbung für SSRI-Antidepressiva irreführend, sagen Wissenschaftler (Thomas Gotterbarm, gefunden auf MutzumAnderssein, der Psychiatriekritischen Gemeinschaftshomepage, 12.11.2005, PDF)
- Vermarktung erfundener Krankheiten in der Psychiatrie (Cramer, Vizepräsidentin der Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte Deutschland, 05.12.2012)
- Papers (Joanna Moncrieff)

Eine Anmerkung:
Nach meinen Informationen wurden die deutschen Rechte an Joanna Moncrieffs Buch (The Bitterest Pills: The Troubling Story of Antipsychotic Drugs, 2013) zwar von einem deutschen Verlag gekauft, die Veröffentlichung in deutscher Übersetzung steht aber weiterhin aus. 
Das paßt ins Bild! 
siehe auch:
- Ohne Placebo-Effekt wirkt Morphium viel schwächer (Interview mit Dr. Ulrike Bingel, Schmerzforscherin an der Universität Hamburg, über Voraussetzungen, Wirkmechanismen und die Rolle des Arztes, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Stand: 29.01.2016)
- Scheinmedikament mit echter Wirkung (Pharmazeutische Zeitung Online, 51/52/2012)
- The Power of the Placebo (BrainFacts, 31.05.2012)

Aus der Sicht der Pharmaindustrie mit Georg Schramm und Urban Priol {7:59}


bluuu23 
Am 23.04.2011 veröffentlicht 
Urban Priol - Neues aus der Anstalt - Mit Georg Schramm - Sendung vom 27. Mai 2008

siehe auch:

- Myths of Mental Illness (Post 29.11.2015)
- Beschädigte Seelen (Post 04.01.2015)
- Ärzte-Korruption: Bestechung straffrei? (Tim Szent-Ivanyi, FR-Online, 02.01.2013)
- Ronald D. Laing (Post, 15.10.2012)
- Diagnose: Grippegeschäft (Bernd Hontschik, FR-Online, 22.08.2009)
aktualisierter Link:
- Diagnose: Grippegeschäft (Bernd Hontschik, hontschik.de, 22.08.2009 – PDF) 


Zu den PR-Ausgaben der Pharmakonzerne habe ich nur Zahlen aus dem Jahr 2003 zur Verfügung: Für das Rheumamittel Vioxx, das im Jahr 2004 wegen der Nebenwirkungen verboten wurde, gab die Herstellerfirma Merck im Jahr 2003 422 Millionen Dollar allein für PR aus. Für den Cholesterinsenker Lipitor (in Deutschland unter dem Namen Sortis vermarktet) gab der Hersteller Pfizer im Jahr 2003 insgesamt 712 Millionen Dollar für Werbung aus.

"Einmal falsch zu parken wird in Deutschland höher bestraft als wenn ein Pharmakonzern einmal ordentlich Ärzte besticht"

Für das Magen-Darmmittel Nexium gab der Hersteller AstraZeneca im Jahr 2003 insgesamt 573 Millionen Dollar aus. Generell kann man sagen, dass hochrangige Mediziner für Pharmakonzerne die wichtigste Rolle spielen, um sowohl fachintern als auch in der Öffentlichkeit ein Medikament erfolgreich zu vermarkten. In einer mit zur Verfügung stehenden pharmainternen Studie der Consultingfirma Cutting Edge wird nachgewiesen, dass es möglich ist, mit entsprechenden Geldmitteln und dem Einsatz von Marketingmaßnahmen "aus einem zweitklassigen Medikament" einen "erstklassigen Verkaufserfolg" zu machen. Das geschieht meist dadurch, dass man mehr ärztliche Meinungsbildner einkauft und für diese mehr Geld ausgibt. […]

Hierzulande wird in der Regel gar nicht sanktioniert. Die Arzneimittelbehörde schläft und schläft und schläft. Es gibt die sogenannte "freiwillige Selbstkontrolle der forschenden Arzneimittelindustrie. Offiziell sind da Strafen von 50.000 Euro in erster Instanz bzw. 250.000 Euro in zweiter Instanz vorgesehen. In der Realität ist es allerdings so, dass beim ersten Verstoß gar keine Strafe vorgesehen ist. Das bedeutet: Einmal falsch zu parken wird in Deutschland höher bestraft als wenn ein Pharmakonzern einmal ordentlich Ärzte besticht.

[
Reinhard Jellen, "Fast alle großen Pharmakonzerne sind notorische Gesetzesbrecher", Telepolis, 30.01.2009] 

- Mein Essen zahle ich selbst (Post, 03.04.2008)
- Psyche, Tabletten und – na was wohl? – Geld! (Post, 21.02.2008)
- Vom Ghostwriting zum Ghost Management (Sergio Sismondo, PLOS Medicine, – Google-Übersetzer, https://doi.org/10.1371/journal.pmed.0040286, 25.09.2007)

The Corporation – Feature, Documentary {2:24:20}
Encore +  
Am 06.11.2017 veröffentlicht 
Based on Joel Bakan’s bestseller The Corporation: The Pathological Pursuit of Profit and Power, this 26-award-winning documentary explores a corporation’s inner workings, curious history, controversial impacts and possible futures. One hundred and fifty years ago, a corporation was a relatively insignificant entity. Today, it is a vivid, dramatic, and pervasive presence in all our lives. Like the Church, the Monarchy and the Communist Party in other times and places, a corporation is today’s dominant institution. Charting the rise of such an institution aimed at achieving specific economic goals, the documentary also recounts victories against this apparently invincible force.
September 2020: The New Corporation is coming!
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Ce documentaire 26 fois primé est inspiré du livre à succès de Joel Bakan intitulé The Corporation: The Pathological Pursuit of Profit and Power qui examine les rouages, l’histoire étrange, les pratiques controversées et l’avenir potentiel d’une corporation. Il y a cent cinquante ans, une telle entité était sans grande importance. Dans le quotidien actuel, une corporation a une présence vivante et marquante qui se manifeste partout. Elle est devenue une institution dominante comme l’ont été jadis l’Église, la monarchie et le parti communiste. Ce film explique son essor et les objectifs économiques précis qui constituent sa raison d’être. Il raconte aussi des victoires arrachées à cette force vraisemblablement irréductible.
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2003
Also available in French /Aussi disponible en français (La Corporation)
Produced by/Produit par : Mark Achbar and Bart Simpson. Dir./Réal. : Mark Achbar, Jennifer Abbott.
Encore+ invites you to discover – or rediscover – memorable Canadian films and TV shows, wherever you are in the world. Brought to you by the Canada Media Fund and its partners.
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zuletzt aktualisiert am 13.09.2020

Samstag, 30. Januar 2016

Friedrich Merz als transatlantischer Strippenzieher

Merz gilt in konservativen Kreisen als der Ihre und als positives Gegenbild zu der in grüne Jamaika-Spiele abdriftenden Bundeskanzlerin. Deren Anhänger, aber auch Sozis, Grüne und Linke, freuen sich, dass der Hardliner ausgebootet wurde. Wollen wir mal sehen, ob das eine oder andere stimmt. Wer ist Merz und was kann er (noch) erreichen?

Der angebliche Hoffnungsträger wurde zwar als möglicher Thronfolger und Finanzfachmann von Merkel schon 2005/2006 entmachtet und ist deswegen derzeit randständig, außerhalb der CDU-Machtzirkel. Aber einen anderen Machtzirkel hat er kürzlich unter seine Kontrolle gebracht: die Atlantikbrücke, gegründet 1952, für viele der entscheidende Verstärker des US-Einflusses in Deutschland.

Seit 1980 wurde die Atlantikbrücke von Walther Leisler-Kiep geführt, dem langjährigen Bundesschatzmeister der CDU. In dieser Funktion war er in die CDU-Spendenaffäre Ende der neunziger verwickelt und wurde verurteilt. Seither ist er nur noch Ehrenvorsitzender der „Atlantiker“. 2009 holte er als „frisches Blut“ Merz an die Spitze der Vereinigung. Doch Anfang 2010 überwarf sich der Alte mit dem „Jungen“ wieder, nachdem Merz mit dem SPD-Dissidenten Clement ein Wirtschaftsbuch geschrieben und darin tüchtig mit der Merkel-Administration abgerechnet hatte. Für den treuen Parteisoldaten Leisler-Kiep war das zuviel Rebellentum. Er zwang Merz im Mai 2010 zum Rücktritt.

Doch das war ein Pyrrhus-Sieg. Merz sammelte seine Unterstützer und gewann die Kampfabstimmung in der folgenden Mitgliederversammlung. Jetzt führt ER die Atlantikbrücke ganz ohne Leisler-Kiep!! Interessant ist die Liste der Unterstützer der beiden Flügel.
mehr:

- Merkel, Merz, Yankees, Rothschild (Jürgen Elsässer auf seinem Blog, 31.10.2010)

Die Anstalt ZDF: Transatlantische Netzwerke und Deutsche Med [4:45]

Veröffentlicht am 13.01.2015
+++Deutsche Elite-Journalisten und die Verstrickungen zu transatlantischen Bündnissen. Diekmann, Joffe, Nonnenmacher: Die Nähe zur Macht +++
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siehe dazu:
- Außenpolitik : Kurs auf die Welt (Jochen Bittner, Matthias Naß, ZEIT Online, 06.02.2014)
Joachim Gauck, Frank-Walter Steinmeier und Ursula von der Leyen fordern eine entschlossenere deutsche Außenpolitik. Wie kam diese Wende zustande? Und in welche Konflikte führt sie?

- Kurs auf die Welt (Jens Berger, NachDenkSeiten, 07.02.2014)
Monatelang wird an Gaucks Redetext gefeilt, der Inhalt wird mit dem Auswärtigen Amt und mit dem Verteidigungsministerium abgestimmt. Natürlich auch mit dem Kanzleramt, aber da erkennt man seine Brisanz offenbar nicht richtig. Dabei geht es Gauck in den Worten eines langjährigen Beobachters der Berliner Szene um zwei fundamentale Botschaften. Die Botschaft nach außen: Deutschland muss und wird künftig mehr Verantwortung übernehmen. Die Botschaft nach innen: Wir müssen die deutsche Öffentlichkeit aus dem von Frau Merkel verursachten Tiefschlaf aufwecken. Dafür ist der Bundespräsident bereit, bis an die Grenzen seiner Amtskompetenzen zu gehen, die ihm eine Einmischung in die operative Politik verbieten. […] Ganz anders als das Kanzleramt reagiert der neue Außenminister sofort auf Gaucks Initiative. Wenige Wochen vor der Münchner Rede trifft der Bundespräsident Steinmeier zu einem langen persönlichen Gespräch. Die beiden stimmen ihre Auftritte exakt ab. Denn sie wollen demonstrativ deutlich machen, dass sie bei diesem Thema einer Meinung sind. […] Den Anstoß hatte der German Marshall Fund (GMF) gegeben, ein Washingtoner Thinktank. Am Ende der Beratungen steht ein Papier mit dem Titel: „Neue Macht, neue Verantwortung“. Einer der Initiatoren des Projekts war der damalige GMF-Direktor und frühere ZEIT-Redakteur Thomas Kleine-Brockhoff. Kurze Zeit später, im August 2013, wird er Chef des Planungsstabs beim Bundespräsidenten. Seither gehen über seinen Schreibtisch alle Reden von Joachim Gauck.
- Große Koalition: Außenpolitik ohne Plan und Ziel (Walther Stützle, Blätter für deutsche und interntionale Politik, 2/2014, gefunden in ForumDemokratischeWeltpolitik, 02.02.2014)

- Chaos bei Zeit Online: Mal gilt der Ethik-Kodex, mal gilt er nicht (Marcus Klöckner, Paul Schreyer, Telepolis, 20.03.2014)
Um das Problem an einem konkreten Fall zu verdeutlichen: Als Anfang des Jahres weite Teile der politischen Elite des Landes von Frank-Walter Steinmeier (SPD) über Ursula von der Leyen (CDU) bis zu Joachim Gauck eine stärkere deutsche Verantwortung in der Welt anmahnten, stand dahinter ein Strategiepapier zweier Denkfabriken, das im Vorjahr von einer 50-köpfigen transatlantischen Studiengruppe erstellt worden war (Wir sind die Guten). Titel des Papiers: "Neue Macht - neue Verantwortung". Zu den Teilnehmern der Gruppe gehörten neben Regierungs- und Konzernvertretern (Daimler, Bertelsmann, BDI) auch der Zeit-Journalist Jochen Bittner.

Derselbe Jochen Bittner verfasste dann Anfang Februar einen Artikel für die gedruckte Ausgabe der Zeit, der den angestrebten Wechsel in der deutschen Außenpolitik wohlwollend beschrieb. Um es noch einmal zu wiederholen: Ein Autor der Zeit hat an der Erstellung eines zentralen Papiers zweier Denkfabriken mitgearbeitet, schreibt für die Printausgabe der Zeit einen Artikel über genau dieses Thema, ohne dass seine eigene Beteiligung an der Arbeit der Lobbygruppen Erwähnung findet. Im Text wird lediglich die Verbindung zum Initiator des gesamten Projektes eingeräumt, Thomas Kleine-Brockhoff, damaliger Direktor des "German Marshall Fund of the United States", früherer Zeit-Redakteur und jetziger Chef des Planungsstabes von Bundespräsident Gauck.

- Zwei bekannte ZEIT-Journalisten und ihr Kampf gegen die Pressefreiheit (23.09.2014)
Vor einigen Wochen habe ich über ein gerichtliches Vorgehen von ZEIT-Herausgeber Josef Joffe und ZEIT-Redakteur Jochen Bittner gegen die Satiresendung „Neues aus der Anstalt“ des ZDF berichtet. Interessanterweise gab es hierzu äußerst wenig Berichterstattung in klassischen Medien, obwohl das Vorgehen der ZEIT-Journalisten als informationsverfälschend angesehen werden muss, was nachfolgend näher erläutert werden soll.
Der Piratenpolitiker Patrick Breyer hat kürzlich die einstweiligen Verfügungen, die die beiden Journalisten – natürlich in Hamburg – erwirkt haben, ins Netz gestellt, so dass sich jetzt nachvollziehen lässt, welche Aussagen dem ZDF konkret verboten worden sind.
Das Landgericht Hamburg hat dem ZDF untersagt, über Josef Joffe zu behaupten, er sei Mitglied, Beirat oder Vorstand von acht Organisationen, die auf einer Schautafel in der Sendung „Neues aus der Anstalt“ genannt wurden. (Thomas Stadler, Internet-Law, 23.09.2014)
siehe auch:
- Splitter: Raubtierkapitalismus, die Nächste (Post, 19.01.2008)
- Nähende Heuschrecken (Post, 17.09.2008)

Erwin Pelzig - Goldman Sachs, TK, Atlantik Brücke, CFR & Club of Thirty [8:13]

Veröffentlicht am 17.11.2012
Erwin Pelzig über die verbindungen zwischen Goldman Sachs, Politik und verschiedenen einflussreichen Organisationen wie der Trilateralen Kommision, der Atlantik Brücke, des Council on Foreign Relations und der Group of Thirty.

Mehr informationen über die verbindungen zwischen Goldman Sachs und der Politik in der Doku Goldman Sachs - Eine Bank lenkt die Welt:

http://www.youtube.com/watch?v=IT_wRP...

Märtyrer des Kongo: Patrice Lumumba - gewählt, ermordet, verehrt

Aus Furcht, die junge Republik Kongo könne sich mit der Sowjetunion verbünden, wollte der US-Geheimdienst den Ministerpräsidenten Patrice Lumumba ermorden.

Belgiens König Baudouin ist 29 Jahre alt und klingt frohgemut, als er am 30. Juni 1960 den Kongo in die Unabhängigkeit entlässt. Der junge Monarch preist in Léopoldville, dem heutigen Kinshasa, die "kolonialen Errungenschaften und Verdienste", er spricht von Eisenbahnschienen, die Belgien durch das afrikanische Land gelegt hat, von den Schulen, die belgische Missionare gegründet haben. Sein Vorfahre, König Leopold II., sei nicht "als Eroberer gekommen", sondern habe "das Land zivilisiert". Dann richtet Baudouin den Blick auf die neue Regierung. "Es liegt jetzt an Ihnen, ob Sie das Vertrauen, das wir mit der Unabhängigkeit in Sie gesetzt haben, auch verdienen."

Ein Afrikaner ergreift nun das Wort, Patrice Lumumba. Er ist nur fünf Jahre älter als der König, war Führer der Unabhängigkeitsbewegung und ist der erste freigewählte Regierungschef seines Landes. Der afrikanische Politiker entspricht so gar nicht dem Klischee, das die Belgier haben. Lumumba ist weder furchtsam noch naiv. In geschliffenem Französisch spricht der ehemalige Postangestellte über die Verbrechen und Erniedrigungen während der 75-jährigen Kolonialherrschaft: "Wir werden die Massaker nicht vergessen, in denen so viele umgekommen sind, und ebenso wenig die Zellen, in die jene geworfen wurden, die sich einem Regime der Unterdrückung und Ausbeutung nicht unterwerfen wollten."

Mit diesen Worten hat Lumumba bereits am Tag seiner Ernennung zum Ministerpräsidenten der Republik Kongo sein Schicksal besiegelt. Der König ist beleidigt, will sofort abreisen. Erst nach Zureden belgischer Minister bleibt Baudouin noch bis zum Ende des Festdinners. Lumumba wird wenige Monate später aus dem Amt geputscht und im Januar 1961 ermordet.

mehr:
- Märtyrer des Kongo: Patrice Lumumba - gewählt, ermordet, verehrt (Andreas Wasssermann, SPIEGEL Geschichte, 28.01.2016)

Mord im Kolonialstil Patrice Lumumba [43:14]

Veröffentlicht am 05.06.2012

Patrice Lumumba Assasination [4:23]

Veröffentlicht am 20.04.2013
Press tv "the monarchy" excerpt

The Assassination of Patrice Lumumba (Full Documentary) [45:01]

Veröffentlicht am 16.08.2014

Patrice Lumumba Full Movie [1:49:05]

Veröffentlicht am 06.11.2013
aktualisiert am 09.08.2016