Mittwoch, 10. Januar 2018

US-Theaterdonner: Alle gegen Trump

Für US-Präsident Trump ist es ein Papier "voller Lügen". Aber in der Russland-Affäre könnte es ihm durchaus Schwierigkeiten bereiten. Ein nun aufgetauchtes Vernehmungsprotokoll ist durchaus brisant.

In der Affäre um angebliche Russland-Verstrickungen des Wahlkampflagers von US-Präsident Donald Trump ist ein vertrauliches Papier publik geworden. Dabei handelt es sich um das Vernehmungsprotokoll eines Journalisten vor dem Geheimdienstausschuss des Senats. Das Papier wurde von der demokratischen Senatorin Dianne Feinstein veröffentlicht. 

Der Journalist Glenn Simpson betrieb eine Agentur, in deren Auftrag der britische Ex-Agent Christopher Steele ein Dossier über Trump und seine Russland-Kontakte erstellt hatte. Das Dossier war vor einem Jahr öffentlich geworden. Auch wenn es nicht verifiziert ist, hält es sich hartnäckig als Gegenstand der Diskussionen in der Russland-Affäre.

mehr:
- Trump-Protokoll: Vertrauliche Vernehmung veröffentlicht (n-tv, 10.10.2018)

siehe auch:
- Russland-Affäre: Knöpft Mueller sich Trump jetzt persönlich vor? (Frauke Steffens, FAZ, 10.01.2018)
- Ermittlungen in Russland-Affäre: Mueller will sich Präsident Trump vorknöpfen (n-tv, 09.01.2018)
- "Feuer und Zorn" im Weißen Haus: Trump-Anwälte wollen Insider-Buch stoppen (n-tv, 04.01.2018)

zu Dianne Feinstein siehe:
- Dianne Feinstein, CIA, NSA (Post, 09.08.2014)

siehe aber auch:
- Die Strategie der Nationalen Sicherheit von Donald Trump, von Thierry Meyssan (Thierry Meyssan, Terra Germania, 31.12.2017)

Gekauft: Die Milliardäre und der US-Wahlkampf // Gelöschter Beitrag aus ZDF Heute Journal 7.8.2015 {3:54}

am 18.08.2013 veröffentlicht
Labrador Nelson  
Gelöschter Beitrag aus ZDF Heute Journal 7.8.2015 mit der offiziellen Begründung, das ZDF hätte keine Internetrechte für FOX-News-Material gehabt. Was ansonsten nie ein Problem darstellt, da man sich die Rechte relativ einfach sichern kann und bislang auch immer tat, soll das bei den 30 Sekunden langen FOX-Beiträgen diesmal nicht der Fall gewesen sein. Da der Beitrag von Ulf Röller relativ kritisch auf die US-Zustände schaut, könnte man auch Zensur vermuten. Im Vorspann des Heute Journal ist der Beitrag in der Ticker-Zeile noch vorhanden, die MAZ wurde später entfernt und die Anmoderation eines anderen Beitrags neu aufgenommen. http://is.gd/DXMQnD

Quarks & Co - GELD REGIERT {44:11}

am 23.10.2014 veröffentlicht
M. Molli  
Die „Superreichen“ werden immer zahlreicher, in Deutschland und auf der ganzen Welt. Quarks & Co begibt sich auf die Spur des großen Geldes. Was macht Geld mit uns – und welche Macht verleiht es?

siehe auch:
- USA, Dark Money, Trump – Wir haben es nicht gesehen! (Post, 11.11.2016)
- USA - Die gekaufte Demokratie? – Trump die Alternative? (Post, 03.11.2016)

mein Kommentar:
Die USA sind ein Land, in welchem nur sehr reiche Leute Präsident werden können oder welche, die sich zur Finanzierung ihres Wahlkampfes in vielfältige Abhängigkeiten der Finanz-Elite gebracht haben.
Warum sind die Amis so hysterisch, wenn Trump was mit den Russen hat?
Innenpolitisch ist Trump - ähnlich wie Merkel – die Katastrophe, außenpolitisch haut er zwar verbal drauf (und eröffnet damit einen Raum für versöhnliche Dialoge auf einer weniger exponierten Ebene), handelt aber sehr vorsichtig.
siehe dazu:
- Angriff mit 59 Tomahawk-Raketen: USA bombardieren syrische Luftwaffenbasis (n-tv, 07.04.2017) und
- Moral als Speerspitze des Imperialismus oder Was nicht ins Narrativ paßt, wird durch Etikettierung »weggemacht« (Post, 26.04.2017)

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Wandbild Make Everything Great Again in Vilnius mit Bruderkuss von Russlands Staatschef Putin und Trzump
Während des Wahlkampfs 2016 wurden erstmals Vorwürfe laut, dass Donald Trumps Wahlkampagne sich mit russischen Geheimdiensten abgesprochen habe, um seiner Gegenkandidatin Hillary Clinton zu schaden. Nach der Wahl wurde am 10. Januar 2017 ein Dossier des früheren britischen Geheimdienstmitarbeiters Christopher Steele veröffentlicht, das unverifizierte Indizien zusammenstellte, nach denen Mitarbeiter Trumps Russen zur Koordinierung von Attacken – wie der Veröffentlichung von E-Mails der Wahlkampagne Clintons – getroffen hätten.[87] Zudem sei Trump durch vorherige Überwachung erpressbar. Als bekannt wurde, dass Trumps Nationaler Sicherheitsberater Michael T. Flynn sich während des Wahlkampfs mehrfach mit russischen Behördenvertretern getroffen, Zahlungen empfangen und dies nicht offengelegt hatte – ein möglicher Verstoß gegen den Foreign Agents Registration Act–, trat er nach drei Wochen im Amt am 13. Februar 2017 zurück. Danach endeten laut Medienberichten die geheimen Versuche der von Trump eingesetzten Mitarbeiter, das State Department zur Lockerung der Sanktionen gegen Russland zu bewegen.[88]
Im März 2017 machte der FBI-Direktor James B. Comey öffentlich, dass seine Behörde schon vor der Wahl Ermittlungen gegen Mitglieder von Trumps Wahlkampfteam in dieser Sache aufgenommen hatte. Zugleich untersuchen vier Ausschüsse des Kongresses mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Kompetenzen das Thema.[89] Zu den weiteren Personen in Trumps Umfeld, die während des Wahlkampfs offenbar Russland-Kontakte hatten, gehören der heutige Justizminister Jeff Sessions, der das in seiner Senatsanhörung vor Amtsantritt nicht angegeben hatte, und Trumps Wahlkampfmanager Paul Manafort, der zuvor für einen ukrainischen Oligarchen gearbeitet hatte, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und sein Rechtsanwalt Michael Cohen.[90] Anfang Juli 2017 wurde bekannt, dass Trumps Sohn Don im Juni 2016 ein Treffen mit einer russischen Anwältin mit Kremlverbindungen im Trump Tower arrangiert hatte, weil er darin laut veröffentlichten E-Mails belastendes Material über Clinton in Aussicht gestellt bekommen hatte. An dem Treffen nahmen auch Manafort und Kushner teil; dadurch ist erwiesen, dass das enge Umfeld Trumps in kollusiver Absicht mit Russen zusammentraf. Donald Trump selbst formulierte offenbar die zugehörige Presseerklärung seines Sohnes.[91] [Donald Trump, Vorwürfe geheimer Absprachen mit russischen Behörden, Wikipedia, abgerufen am 10.01.2018]
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zu Trumps Wahlkampf und seinen Geldquellen siehe :
Der Mann, dem ein Stück Trump gehört (Johanna Bruckner, Süddeutsche Zeitung, 06.04.2017)
- Woher die Spenden für Trump und Clinton kommen (FAZ, 01.11.2016)
- Wer finanziert eigentlich Donald Trump? (Jürgen Meyer, internetzzeitung, 02.08.2016)
Wahlkampf in Amerika: Geht Donald Trump das Geld aus? (FAZ, 21.06.2016)

Chefredakteurin von Sputnik und RT: „Ihr habt uns über Nacht verloren“

Die Chefredakteurin von Sputnik und RT, Margarita Simonjan, hat dem US-amerikanischen Fernsehsender CBS ein Interview gegeben und erzählt, zu welchem Zweck RT ins Leben gerufen worden war, wen der Sender bei der US-Präsidentschaftswahl unterstützt hatte und warum sie jetzt zu den USA eine schlechtere Einstellung als früher hat.

Status als „ausländischer Agent“

Wie Leslie Stahl, Moderatorin der Sendung „60 Minutes“, sagte, hatte das Gespräch mit Simonjan stattgefunden, als das US-Justizministerium von RT gefordert hatte, sich als „ausländischer Agent“ registrieren zu lassen, so dass die RT-Chefin am Anfang des Interviews von möglichen „Spiegel-Maßnahmen“ Russlands sprach. „Vielleicht sollten wir alle US-Medien in Russland schließen – nur weil sie alle gegen Putin sind? Die Anti-Putin-Kampagne wird für keinen einzigen Tag unterbrochen. Sollten wir alle schließen? Wären Sie einverstanden? (…) Mit ihrem Vorgehen zerstören sie (die US-Behörden) unseren Ruf. Sollten wir vielleicht gegenüber allen amerikanischen Sendern in Russland dasselbe tun?“, soll Simonjan die Journalistin gefragt haben.

Die RT-Chefin verwies darauf, dass in den USA nicht alle Medien vom „First Amendment“ beschützt seien und dass es in diesem Land eine Zensur gebe. „Was ist denn mit den amerikanischen Prinzipien passiert? Ihr hattet doch immer gesagt, dass es gut wäre, wenn es zwei verschiedene Meinungen geben würde!“

Zuvor hatte Simonjan betont, dass kein einziger Journalist für ein Massenmedium arbeiten würde, das sich als „ausländischer Agent“ registrieren lassen müsste. Dabei gebe es in den Vereinigten Staaten viele ausländische staatliche Medien, die nicht als „ausländische Agenten“ gelten, darunter BBC (Großbritannien), CCTV (China), France 24 und „Deutsche Welle“. Als „ausländische Agenten“ gelten lediglich NHK (Japan) und die chinesischen Zeitungen „China Daily“ und „Xinmin Evening News“.

mehr:
- „Ihr habt uns über Nacht verloren“ – Sputnik- und RT-Chefin in CBS-Interview (Sputnik, 09.01.2018)
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Dienstag, 9. Januar 2018

Faktoren, die den Klimawandel beeinflussen

Klimawandel, auch KlimaänderungKlimawechsel oder Klimaschwankung, bezeichnet die Veränderung des Klimas auf der Erde und erdähnlichen Planeten, unabhängig davon, ob die Ursachen auf natürlichen oder menschlichen (anthropogenen) Einflüssen beruhen. Die gegenwärtige, vor allem durch den Menschen verursachte globale Erwärmung ist ein Beispiel für einen (noch nicht abgeschlossenen) Klimawandel. Ein Klimawandel kann eine Abkühlung oder Erwärmung über unterschiedliche Zeiträume bezeichnen.
Der Begriff Klimaschwankung bezeichnet gelegentlich speziell Klimaänderungen, die nur wenige Dekaden andauern[1] oder zyklischer Natur mit variabler Periode sind. Zyklische Schwankungen werden auch als Klimafluktuationen bezeichnet, relativ rasche zyklische Wechsel auch als Klimaoszillation.[2] Eine Epoche vergleichsweise kalten Klimas bezeichnet man im Zusammenhang mit solchen Schwankungen manchmal als Klimapessimum, eine relativ warme Phase als Klimaoptimum[3][4] oder Wärmeoptimum.[5] Die Begriffe Optimum und Pessimum sind eine Konvention in der Systematik der Klimaschwankungen und keine Wertung. Sie können leicht fehlinterpretiert werden.[6] Die Strahlung der Sonne bestimmt den Energiehaushalt auf der Erdoberfläche mittels der eintreffenden solaren Strahlung.
Ein Klimawandel auf globaler Ebene beruht im Wesentlichen auf einer Veränderung des Strahlungsantriebs, der das Erdklimasystem aus einem stabilen thermisch-radiativenGleichgewicht in ein neues Gleichgewicht überführt. Der Strahlungsantrieb resultiert aus den atmosphärischen Konzentrationen von Treibhausgasen wie Kohlenstoffdioxid(CO2), Methan (CH4) und Wasserdampf (H2O), aus der variierenden Sonneneinstrahlung auf Grund der Milanković-Zyklen sowie aus dem Rückstrahlvermögen (Albedo) der Erdoberfläche einschließlich der Ozeane. Der Klimazustand während der letzten Jahrhunderttausende war der eines Eiszeitalters und wurde zu einem großen Teil von den Milanković-Zyklen gesteuert, die die Sonneneinstrahlung in Zeiträumen von Jahrtausenden veränderten und so den Wechsel zwischen Kalt- und Warmphasen bewirkten.[7]Unter Berücksichtigung der oben genannten Faktoren konnten zum Beispiel 11 Interglaziale (Zwischeneiszeiten) während der letzten 800.000 Jahre detailliert beschrieben und charakterisiert werden.[8]
Eine spezielle Form des Klimawandels sind Abrupte Klimawechsel. Sie wurden in der Erdgeschichte durch AsteroidenVulkanausbrüche, kurzfristig auftretende Treibhausgas-Emissionen oder durch rasch ablaufende Rückkopplungsprozesse im Klimasystem ausgelöst, oft in Verbindung mit biologischen Krisen beziehungsweise Massenaussterben. [KlimawandelWikipedia, abgerufen am 09.01.2018]
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Klimaveränderungen können viele verschiedene Ursachen haben. Zahlreiche zyklische und nicht-zyklische Prozesse und Ereignisse wirken auf das Erdklima ein und verstärken oder neutralisieren sich gegenseitig. Einige dieser Einflussgrößen sind mittlerweile wissenschaftlich genau verstanden und allgemein akzeptiert, andere sind als grundsätzlicher Kausalzusammenhang plausibel, aber noch nicht quantifiziert, wieder andere sind aufgrund von guten Korrelationen der vermuteten Einflussgrößen mit bestimmten Klimadaten naheliegend, ihre Wirkungszusammenhänge sind aber im Detail noch nicht genau verstanden. Generell wird zwischen positiven und negativen Rückkopplungen unterschieden, wobei positive als sich selbst verstärkende Rückkopplungen bezeichnet werden (wie Eis-Albedo-Rückkopplung oder Wasserdampf-Rückkopplung) und negative als sich selbstständig abschwächende bzw. stabilisierende Rückkopplungen. Ein negativ rückgekoppeltes System wird also Störungen eines Gleichgewichtszustandes abschwächen und zum Gleichgewichtszustand zurückkehren. [Klimawandel, Ursachen für natürliche KlimaveränderungenWikipedia, abgerufen am 09.01.2018]
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→ HauptartikelGlobale Erwärmung und Folgen der globalen Erwärmung
Neben natürlichen Faktoren beeinflusst auch der Mensch das Klima: Der „Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen“ (Intergovernmental Panel on Climate Change) (IPCC), der den Stand der Wissenschaft im Auftrag der Vereinten Nationenzusammenfasst, kam 2007 zu dem Schluss, dass die Erwärmung der Erdatmosphäre seit Beginn der Industrialisierung hauptsächlich durch die Anreicherung von Treibhausgasen durch den Menschen hervorgerufen wird.[56] In der Forschung herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass die durch menschliche Aktivitäten bedingte Klimagas-Freisetzung während des bisherigen 21. Jahrhunderts im Jahresdurchschnitt erheblich schneller verläuft als dies bei allen bekannten Erwärmungsphasen der letzten 66 Millionen Jahre der Fall war.[34] Der IPCC schreibt in seinem 2013 erschienenen fünften Sachstandsbericht, dass es extrem wahrscheinlich ist, dass die Menschen mehr als 50 % der 1951–2010 beobachteten Erwärmung verursacht haben. Nach der besten Schätzung stimmt der menschliche Einfluss auf die Erwärmung in etwa mit der insgesamt beobachteten Erwärmung während dieses Zeitraums überein.[57]Eine neuere Untersuchung beziffert die Wahrscheinlichkeit, dass der in den letzten 60 Jahren registrierte Anstieg der Globaltemperatur ohne anthropogene Treibhausgas-Emissionen ähnlich hoch ausgefallen wäre, mit lediglich 0,001 %.[58]
Der sich voraussichtlich in den nächsten Jahrzehnten weiter verstärkende Klimawandel besitzt das Potential, neben gravierenden Umweltveränderungen[59] weltweite und in erheblichem Ausmaß erfolgende Migrationsbewegungen auszulösen („Klima“- bzw. „Umweltflucht“).[60][61] [Klimawandel, Anthropogene KlimaveränderungWikipedia, abgerufen am 09.01.2018]
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Welche Faktoren beeinflussen den Klimawandel? {9:34}

am 18.08.2013 veröffentlicht
MuseumKamenz  
Dieses Video war im Rahmen der Sonderausstellung "Tropenparadies Lausitz? Klimawandel im Tertiär" 2012 im Elementarium zu sehen.
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siehe auch:
- Ursachen von Klimaänderungen (Bildungsserver-Wiki, abgerufen am 09.01.2018)
- Gründe für den Klimawandel (Globalisierung Fakten, abgerufen am 09.01.2018)
- Ursachen von Klimaschwankungen (Freie Universität Berlin, Fachbereich Geowissenschaften, Das Lernportal zur Einführung in die Physische Geographie, abgerufen am 09.01.2018)
- Die Wohlfühltemperatur der Erde (Michael Krüger, ScienceSkepticalBlog, 28.12.2011)
- Wie beeinflussen natürliche Faktoren den Klimawandel? (Stefan Brönnimann, ETH-Klimablog, 08.04.2010)
Quelle: Jenny Schlüpmann, Jens Thoms Törring, Entwicklung der Temperatur auf der Erde
Sonnentaler.Net, 13.12.2013
- Die Klimageschichte der Erde (ÖkosystemErde.de)
- Klimaverlauf (Vademecum Brandenberger)
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Zweitwärmstes Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

In Europa wird seit ca. 300 Jahren an unterschiedlichen Orten und mit unterschiedlicher Qualität und Regelmäßigkeit das Wetter aufgezeichnet. Die professionelle und systematische Erfassung von Wetterdaten begann jedoch erst 1781 durch die Societas Meteorologica Palatina am Observatorium Hohenpeißenberg in Bayern, Deutschland. Die damals verwendeten „Mannheimer Stunden“, 7, 14, 21 Uhr mittlerer Ortszeit, entsprechen den bis heute noch üblichen Klimabeobachtungsterminen. Diese Datenreihe wird bis heute ununterbrochen weitergeführt und ist damit die älteste und längste Wetteraufzeichnung der Welt. Spricht man heute von „seit dem Beginn der Wetteraufzeichnung“ so ist damit maximal der Zeitraum ab 1781 gemeint. In manchen Regionen aber auch viel kürzere Zeiträume von lediglich einigen Jahrzehnten. [Wetterbeobachtung, Beginn der modernen Wetterbeobachtung, Wikipedia, abgerufen am 09.01.2018, Hervorhebung von mir]
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Die Energie- und Klimawochenschau: Gefahr der Wüstenbildung, Proteste gegen Braunkohle und die Zukunft der Ölförderung im Meer

Das Jahr 2017 gehörte zu den acht wärmsten Jahren seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 in Deutschland. Im Vergleich zur Periode 1981 bis 2010 war es um durchschnittlich 0,7 Grad wärmer - und das, obwohl sich der Sommer im Norden eher von der kühlen Seite präsentierte. Damit reihte sich auch das vergangene Jahr in einen langjährigen Erwärmungstrend ein, in den letzten 30 Jahren war es dem Deutschen Wetterdienst zufolge nur zweimal kälter als im Mittel.

Ansonsten bleibt 2017 wohl regional mit Überschwemmungen nach Stark- und Dauerregen und mit den heftigen Herbststürmen Xavier und Herwart in Erinnerung, die deutliche Spuren in zahlreichen Wäldern hinterließen. Klimaforscher der Universität Hohenheim prognostizieren für die Zukunft längere Hitzeperioden in Deutschland sowie heftigere Starkregen. Kälteperioden würden dagegen abnehmen oder ganz ausbleiben.
mehr:
- Zweitwärmstes Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen (Jutta Blume, Telepolis, 09.01.2018)

Temperaturunterschied zwischen 2017 und 1981 - 2018 (Quelle: ScepticalScience.com)

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Klimaveränderungen können viele verschiedene Ursachen haben. Zahlreiche zyklische und nicht-zyklische Prozesse und Ereignisse wirken auf das Erdklima ein und verstärken oder neutralisieren sich gegenseitig. Einige dieser Einflussgrößen sind mittlerweile wissenschaftlich genau verstanden und allgemein akzeptiert, andere sind als grundsätzlicher Kausalzusammenhang plausibel, aber noch nicht quantifiziert, wieder andere sind aufgrund von guten Korrelationen der vermuteten Einflussgrößen mit bestimmten Klimadaten naheliegend, ihre Wirkungszusammenhänge sind aber im Detail noch nicht genau verstanden. Generell wird zwischen positiven und negativen Rückkopplungen unterschieden, wobei positive als sich selbst verstärkende Rückkopplungen bezeichnet werden (wie Eis-Albedo-Rückkopplung oder Wasserdampf-Rückkopplung) und negative als sich selbstständig abschwächende bzw. stabilisierende Rückkopplungen. Ein negativ rückgekoppeltes System wird also Störungen eines Gleichgewichtszustandes abschwächen und zum Gleichgewichtszustand zurückkehren. [Ursachen für natürliche Klimaveränderungen, Wikipedia, abgerufen am 09.01.2018]
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→ HauptartikelGlobale Erwärmung und Folgen der globalen Erwärmung
Neben natürlichen Faktoren beeinflusst auch der Mensch das Klima: Der „Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen“ (Intergovernmental Panel on Climate Change) (IPCC), der den Stand der Wissenschaft im Auftrag der Vereinten Nationenzusammenfasst, kam 2007 zu dem Schluss, dass die Erwärmung der Erdatmosphäre seit Beginn der Industrialisierung hauptsächlich durch die Anreicherung von Treibhausgasen durch den Menschen hervorgerufen wird.[56] In der Forschung herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass die durch menschliche Aktivitäten bedingte Klimagas-Freisetzung während des bisherigen 21. Jahrhunderts im Jahresdurchschnitt erheblich schneller verläuft als dies bei allen bekannten Erwärmungsphasen der letzten 66 Millionen Jahre der Fall war.[34] Der IPCC schreibt in seinem 2013 erschienenen fünften Sachstandsbericht, dass es extrem wahrscheinlich ist, dass die Menschen mehr als 50 % der 1951–2010 beobachteten Erwärmung verursacht haben. Nach der besten Schätzung stimmt der menschliche Einfluss auf die Erwärmung in etwa mit der insgesamt beobachteten Erwärmung während dieses Zeitraums überein.[57]Eine neuere Untersuchung beziffert die Wahrscheinlichkeit, dass der in den letzten 60 Jahren registrierte Anstieg der Globaltemperatur ohne anthropogene Treibhausgas-Emissionen ähnlich hoch ausgefallen wäre, mit lediglich 0,001 %.[58]
Der sich voraussichtlich in den nächsten Jahrzehnten weiter verstärkende Klimawandel besitzt das Potential, neben gravierenden Umweltveränderungen[59] weltweite und in erheblichem Ausmaß erfolgende Migrationsbewegungen auszulösen („Klima“- bzw. „Umweltflucht“).[60][61] [Klimawandel, Anthropogene Klimaveränderung, Wikpedia, abgerufen am 09.01.2018
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Seit Anfang der 1980er Jahre tritt das Ozonloch jährlich auf: Innerhalb weniger Wochen nach dem Sonnenaufgang in der Antarktis bricht die Ozonkonzentration ein und erholt sich innerhalb weniger Monate. Ursache dieser Dynamik ist die Speicherung und Umwandlung von Schadstoffen auf den Eiskristallen stratosphärischer Wolken, die nach der langen, kalten Polarnacht verdunsten.
Die Größe des Einbruchs entwickelte sich innerhalb weniger Jahre von wenigen Prozent auf mehr als fünfzig Prozent. Betroffen ist der ganze Polarwirbel, eine Fläche von mehreren Millionen Quadratkilometern, wie die damals beginnende Fernerkundung eindrucksvoll illustrierte. Die dramatische Entwicklung und die zweifelsfreien wissenschaftlichen Beweise der Ursachen[2] führten schnell zu einem weltweiten Verbot von FCKW, vereinbart 1987 im Montrealer Protokoll, einem Höhepunkt der Umweltbewegung.
Bereits 1974 warnten die Physikochemiker Mario J. Molina und Frank Sherwood Rowland, die Anreicherung der schwer abbaubaren FCKW in der Atmosphäre würde irgendwann zu einer wesentlichen Abnahme der Ozonkonzentration führen, weltweit und ganzjährig – das Ozonloch hatte niemand vorausgesehen. Sie erhielten zusammen mit dem Atmosphärenchemiker Paul Crutzen den Nobelpreis für Chemie 1995 für die Aufklärung des Mechanismus des Ozonlochs.[3]
Die Photolyse der FCKW-Moleküle durch UV-C setzt nicht nur die schädlichen Halogen-Atome frei, sondern leitet auch den vollständigen Abbau des FCKW-Moleküls ein. Allerdings beträgt die Lebensdauer der meisten FCKW-Verbindungen durch diesen Prozess viele Jahrzehnte, da die UV-C-Strahlung der Sonne den größten Teil der Atmosphäre nicht erreicht. Daher dürfte sich das Ozonloch erst in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts schließen.[4]
Nach Auswertungen der Messungen aus dem Jahre 2012 wurde am Südpol zum ersten Mal von einer Umkehrung des Ozon-Trends gesprochen: Laut der Leitung des meteorologischen Observatoriums der Forschungsstation Neumayer III sei die Hauptursache dieser Trendumkehrung der Erfolg des weltweiten Verbots von FCKW.[5]
Im September 2014 veröffentlichte die Welt-Organisation für Meteorologie (WMO) einen Bericht: Das Ozonloch werde spätestens im Jahr 2050 kein Thema mehr sein, wenn der Trend anhielte, den die Forschung seit Jahren beobachte.[6]
Im Herbst 2015 teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit, nach den jüngsten Daten sei das Ozonloch über der Antarktis (Südpol) ca. 2,5 Mio. Quadratkilometer größer als im Vorjahr und erreiche mit etwa 26 Mio. Quadratkilometern (mehr als die Fläche Nordamerikas) die größte Ausdehnung seit dem Rekordjahr 2006 (ca. 27 Mio. km²).[7][8]
Im Juni 2016 gaben Forscher bekannt, dass sich die Ozonschicht, wie seit Jahren vermutet, tatsächlich wieder erholt. Laut ihren Messungen hat sich das Loch im September um etwa 4 Mio. km² verringert, gegenüber dem Wendepunkt Jahrtausendwende. Nach Computersimulationen sei höchstens die Hälfte davon auf Wetterschwankungen zurückzuführen. Der Größenrekord vom Vorjahr sei maßgeblich auf den Ausbruch des Vulkans Calbuco zurückzuführen.[9][10]
Im Jahr 2017 erreichte es laut NASA mit rund 20 Millionen Quadratkilometern seine geringste Ausdehnung seit dem Jahr 1988. Während beim Peak sonst immer in irgendeiner Höhe der Stratosphäre eine Ozonkonzentration von 0 geherrscht habe, sei dies laut den Wetterballons dieses Jahr nicht der Fall. Als Ursache für diese geringe Ausdehnung nannte die NASA natürliche Schwankungen durch unüblich warme Stratosphärentemperaturen über der Antarktis. Dadurch wurde die Wolkenbildung über der Antarktis vermindert, die die Ausdünnung der Ozonschicht begünstigen. Diese Wolken wiederum sind ein wichtiger Ausgangspunkt für chemische Reaktionen, bei denen dann mit Hilfe der als Katalysatoren dienenden Schadstoffe Chlor und Brom die Zerstörung des Ozons erfolgt. Das schwächer ausgeprägte Ozonloch sei hingegen kein Signal für eine erhoffte schnellere Heilung. Wissenschaftler erwarten die weitgehende Erholung des UV-Schutzes bis etwa 2070; derzeit sei die Konzentration an ozonschädlichen Substanzen in der Atmosphäre noch zu hoch.[11][12][13] [Ozonloch, Beobachtungsgeschichte, Wikpedia, abgerufen am 09.01.2018]
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siehe auch:
- Eisbohrkerne und Pflanzenstomata: Der historische CO2 Gehalt der Atmosphäre war oft deutlich höher als 280 ppm! (Gastbeitrag von David Middleton, Europäisches Institut für Klima und Energie, 06.01.2011)

Eine kurze Geschichte der CO2-Emissionen {8:05}

Veröffentlicht am 13.09.2017
Potsdam Institute
Zusammen mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat das Urban Complexity Lab der Fachhochschule Potsdam (FHP) einen animierten Kurzfilm entwickelt, der bisherige und zukünftige CO2-Emissionen visualisiert.
https://uclab.fh-potsdam.de/projects/co2
Credits:
»Eine kurze Geschichte der CO2-Emissionen«
Ein Film der Fachhochschule Potsdam und des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung
Gestaltung und Produktion: Julian Braun
Konzeption: Julian Braun, Jürgen Claus, Susanne Droege, Elmar Kriegler, Boris Müller und Mareike Schodder Kreativ-Direktion: Boris Müller (FHP)
Inhaltliche Leitung: Elmar Kriegler (PIK)
Musik: Leo Brunnsteiner
Sprecher: Sabahattin Cakiral
Sound-Design: Manfred Bauche
Datenaufbereitung: Lavinia Baumstark
Ein Projekt der
Gesellschaft der Freunde & Förderer der Fachhochschule Potsdam e.V.
Gefördert mit Lottomitteln des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg

mein Kommentar: 
die Aufgeregten sind wieder unterwegs

siehe auch:
- Unwetter: Kältewelle in den USA wirft die Frage nach dem Klimawandel auf (Wolfgang Pomrehn, Telepolis, 06.01.2018)

Montag, 8. Januar 2018

USA: 2017 wurden fast 1000 Menschen von Polizisten getötet

In einer mit Schusswaffen aufgerüsteten Gesellschaft wird schon aus Sicherheitsgründen schneller geschossen
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In den USA ist die Chance, mit einer Schusswaffe getötet oder verletzt zu werden, höher als in vielen anderen Ländern. Die Amerikaner sind gut mit Schusswaffen aufgerüstet, um sich zu schützen, weil so viele Menschen nach den laxen Vorschriften Schusswaffen besitzen und sie auch benutzen. Auch wer lebensmüde ist, verwendet das verfügbare Schießpotenzial mitunter, um möglichst viele andere Menschen in den erweiterten Suizid, also den in den USA kultivierten Amoklauf als Variante und Vorläufer des Selbstmordanschlags, einzubeziehen.

Lose sitzen die Schusswaffen auch bei den Polizisten. Nicht unverständlich, weil sie permanent damit rechnen müssen, mit einer Person konfrontiert zu sein, die Schusswaffen in der Öffentlichkeit mit sich führt. Eine verdächtige Bewegung kann bei einer Kontrolle schnell zum Gebrauch einer Schusswaffe führen, zumal Polizisten meist wenig von Staatsanwälten und Gerichten zu befürchten haben.

2017 wurden jedenfalls wieder fast 1000 Menschen von Polizisten erschossen (in Deutschland zum Vergleich lediglich 11 Personen). Nach Zählung der Washington Post waren es genau 987, zwei Dutzend mehr als 2016. Immerhin geht die Zahl der getöteten unbewaffneten Schwarzen oder überhaupt der Unbewaffneten zurück.

Allerdings ist kaum ein Trend nach unten auszumachen, denn 2015, als die Washington Post die Zählung begann, wurden auch schon 995 Menschen von der Polizei getötet. Dabei scheint es keine Rolle zu spielen, wie gefährdet Polizisten wirklich sind. In der Arbeit wurden 2017 "nur" 46 Polizisten getötet. 2016 waren es noch 66.

Schwarze werden dennoch weiter in unverhältnismäßig hoher Zahl von Polizisten getötet, was auf Rassismus hindeutet. 22 Prozent der getöteten Männer sind Schwarze, deren Bevölkerungsanteil bei 6 Prozent liegt. Klar wird, dass jemand, der ein Messer oder eine Schusswaffe hat, schneller von Polizisten getötet wird.

mehr:
- USA: 2017 wurden fast 1000 Menschen von Polizisten getötet (Florian Rötzer, Telepolis, 08.01.2018)
siehe auch:
- Nachladen: Linker Selbstschutz in den USA (Marcus Hammerschmitt, Telepolis, 07.01.2018)
- Anzahl der durch Polizisten getötete Menschen in den USA nach Bevölkerungsgruppen in den Jahren 2015 bis 2017 (statista, 2018)
- USA Falscher Notruf: Mann wird in Kansas von Polizei erschossen (Augsburger Allgemeine, 30.12.2017)
- US-Gesellschaft - Sweet Home Alabama (Wolfgang Müller, Cicero, 19.12.2017)
- US-Polizisten töteten 706 Menschen in neun Monaten (Sasan Abdi-Herrle, ZEIT-Blog, 22.09.2016)
- Polizeigewalt in den USA: Traurige Liste (Lea Kramer, ZON, 07.07.2016)
- Anzahl der Toten durch Schusswaffen in den USA ist höher als Zahl von Kriegsopfern (jetzt, 15.06.2016)

Diesel? »ein rein innerdeutsches Problem«

2017 war ein fulminantes Jahr für die Automobilindustrie weltweit: steigende Absätze, deutlich wachsende Gewinne. Setzt sich dieser Trend 2018 fort? Wie geht der Diesel-Skandal weiter? Und muss die deutsche Autoindustrie China fürchten? Autoexperte Helmut Becker liefert im ntv.de-Interview die Antworten - und wagt noch einen Blick weiter voraus.

ntv.de: Herr Becker, das Jahr 2017 war in Ihren Augen ein "weiteres fulminantes" für die Automobilindustrie. Wie sieht Ihre Prognose für 2018 aus?
Helmut Becker: Mark Twain hat einmal gesagt: 'Prognosen sind immer schwierig, vor allem, wenn sie auf die Zukunft gerichtet sind' (lacht). Da aber nach wie vor die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen gut sind, wird sich der Aufschwung in der Autoindustrie ebenfalls fortsetzen - auch wenn sich beispielsweise die Geldpolitik der Noten- und Zentralbanken weiter straffen wird. Aber das konjunkturelle Umfeld für den Autoabsatz bleibt gut: Manchen fehlt noch in Auto. Andere heben das Geld, ihr altes Fahrzeug gegen ein Neues zu ersetzen. Beides zielt in die gleiche Richtung. Insgesamt wird die Weltautomobilindustrie auch 2018 ein überaus gutes Jahr sehen - mit am Ende wohl etwa 87 Millionen Pkw-Neuzulassungen gegenüber und 85 Millionen in 2017, was einem Wachstum von rund drei Prozent entspricht.

Welcher Absatzmarkt fungiert dabei als Wachstumstreiber?
Wachstumstreiber, auch wenn es komisch klingen mag, wird Europa bleiben. Ich meine damit nicht die großen Märkte wie Deutschland oder Großbritannien, die haben den Großteil ihres Aufschwungs hinter sich. Ich meine vielmehr Frankreich und die süd- und osteuropäischen Märkte, die nach wie vor über ein erhebliches Nachholpotenzial verfügen. Russland beispielsweise wird zweistellig wachsen, ebenso Brasilien.

mehr:
- Sauber in die Zukunft? "Der Diesel erlebt 2018 eine Renaissance" (n-tv-Interview mit Helmut Becker, 08.01.2018)

Jean Pütz DIESEL SKANDAL Man will uns ALLE für DUMM verkaufen den SCHADEN tragen WIR! {2:36}


waternixe stöverstuuv
Am 01.02.2018 veröffentlicht 
Jean Pütz: "Der Diesel-Skandal in der Automobilbranche ist ein schlechter Witz, weil wieder nur der Autofahrer die zeche zahlt - für etwas, was kein Problem sein müsste! Aber ich lasse mich mich von diesen Idioten, die dafür verantwortlich sind für dumm verkaufen!"Volksverdummung erster Güte. Man verfolgt ganz andere Interessen. Ich und viele andere klären aber auf! Deutschland ist noch nicht verloren!"


Jean Pütz: " 'Die Grünen' - POLITIK OHNE SINN & VERSTAND - Flüchtlinge & Umwelt u.v.m.! {4:51}


Am 20.01.2018 veröffentlicht
MindMap 4 Wahrheit & Frieden
Endenergieverbauch nach Energieträgern, Sektoren und Anwendungen (Quelle: Umweltbundesamt):
Auf den Verkehr entfällt grob ein Viertel des gesamten deutschen Energieverbrauchs
Ölnachfrage Welt nach Sektoren (Quelle: EnergyComment)
Endenergieverbauch nach Energieträgern, Sektoren und Anwendungen (Quelle: Umweltbundesamt):
Auf den Verkehr entfällt etwas mehr als ein Viertel des gesamten deutschen Energieverbrauchs

siehe auch:
- "Das ist doch kein Abgas-Skandal" (Post, 08.09.2017)
- Eier, Diesel, Doping: Wir konnten es uns nicht vorstellen (Post, 04.08.2017)
- Diesel: Mobilität und Umwelt – Wasch mich, aber mach mich nicht nass! (Post, 03.08.2017)
- Diesel: Umwelt? Fake? Massenhypnose! (Post, 30.07.2017)
- Aufgeregtheiten um den Diesel (Post, 26.05.2017)
- VW: Systemische Korruption (Post, 04.10.2015)
- Abgas-Manipulation bei VW: Wie blöde muß man sein?! (Post, 25.09.2015)
- Es war einmal ein Auto… (Post, 13.07.2011)
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Das Elektroauto ist nicht der Heilsbringer

Dem Elektroauto gehört die Zukunft. Doch können die Stromer wirklich helfen, die größten Umweltprobleme zu lösen? Mitnichten! Weder die CO2-Bilanz stimmt, noch kann von den Rohstoffen die Massenfertigung garantiert werden.

Das Elektroauto wird gerne als Hoffnungsträger gepriesen, das helfen soll, einige der drängendsten Umweltprobleme in den Griff zu bekommen. Vor allem in Hinblick auf die Klimakrise sehen viele die Stromer als rettende Mobilitätslösung. Doch vieles spricht dafür, dass sich die E-Mobilität in Hinblick auf den Klima- und Umweltschutz als Trugbild entpuppen könnte.

Die Ökobilanz stimmt nicht

Auch wenn Elektroautos keine Abgase aus einem Auspuff in die Umwelt pusten, handelt es sich keineswegs um klimatechnisch saubere Ökomobile. Zwar fahren die Stromer lokal emissionsfrei, doch in ihrer Gesamtbilanz sorgen sie für schädliche Emissionen, vor allem auch für einen hohen CO2-Ausstoß. Beispiel gefällig? Allein der Energiebedarf zur Herstellung einer Traktionsbatterie entspricht der Menge Treibstoff, mit der konventionell angetriebene Autos gut und gerne 50.000 bis 80.000 Kilometer weit fahren können. Es bedarf also einer hohen Laufleistung, damit die Ökobilanz eines E-Autos am Ende besser als die eines herkömmlichen Fahrzeugs ausfällt.

Zumal der Strom zum Antrieb eines Elektroautos auch noch in vielen Jahren überwiegend aus klimaschädlichen Quellen stammen wird. Wer ausschließlich über eine autarke Photovoltaikanlage sein E-Mobil mit Strom füttert, könnte tatsächlich eine nahezu klimaneutrale Nutzung realisieren. Praktisch werden die allermeisten Fahrer von E-Autos die Energie jedoch aus öffentlichen Stromnetzen beziehen. Und hier stellt sich die Frage, wieviel Strom dann regenerativen Ursprungs ist. Im deutschen Netz liegt der Anteil derzeit bei gut einem Drittel. Im Umkehrschluss heißt das: Rund zwei Drittel der Energie zum Betrieb von Elektroautos in Deutschland kommt aus Müllverbrennungsanlagen, Atom-, Kohle- oder Gaskraftwerken.

Eigentlich soll das Elektroauto eine zentrale Rolle bei der Energiewende spielen. Doch um die Energiewende möglichst schnell zu erreichen, müssten Autos noch deutlich effizienter werden – auch Elektroautos. Die meisten derzeit bei Autokunden gefragten E-Mobile sind allerdings alles andere als effizient. Stattdessen handelt es sich um mächtige Luxusmobile mit ebenfalls mächtigen Batteriepaketen und enormer Motorleistung. Vom effizienztechnischen und ökologischen Ideal sind diese Fahrzeuge meilenweit entfernt. Dennoch darf sich ein Tesla Model X mit einem grünen Image schmücken, wenngleich die Ökobilanz für dieses Fahrzeug in Wahrheit schlecht ausfällt.
mehr:
- Eine unbequeme Wahrheit – Das Elektroauto ist nicht der Heilsbringer (n-tv, 02.01.2018)

Donnerstag, 4. Januar 2018

MH17: Kehrtwende bei der Untersuchung des Abschusses?

Chefermittler Westerbeke zieht nun in Betracht, dass MH17 unbeabsichtigt abgeschossen wurde, Ukraine und die Niederlande haben das Abkommen über die Untersuchung noch einmal verlängert

Mit der Aufklärung des Abschusses der Passagiermaschine MH17 am 17. Juli, der zu einer abrupten Verschärfung des Konflikts zwischen der Nato und Russland führte, scheint es nicht wirklich voranzukommen. Das von der niederländischen Staatsanwaltschaft geführte Gemeinsame Ermittlerteam (JIT), dem neben den Niederlanden Vertreter von Australien, Belgien, Malaysia und der Ukraine angehören, ist weiterhin der Überzeugung, dass MH17 von einer Buk-Rakete getroffen wurde, die in der Nähe von Pervomaiskyi abgefeuert wurde, einem Gebiet, das damals von den Rebellen kontrolliert worden sei. Doch beim Aufspüren der Verantwortlichen und von Zeugen gibt es Schwierigkeiten.

Anfang Dezember haben das ukrainische und das niederländische Außenministerium eine von Präsident Poroschenko ratifizierte Vereinbarung getroffen, das Abkommen über die am 28. Juli 2014 begonnene Untersuchung des Abschusses bis zum 1. August 2018 fortzusetzen. Es wurde bereits mehrmals verlängert und wäre im Januar 2018 ausgelaufen. Im September hatten die 5 Staaten vereinbart, die Verdächtigen vor ein niederländisches Gericht zu stellen.

Die Einbeziehung der Ukraine in das Gemeinsame Ermittlungsteam und dabei möglicherweise getroffene Absprachen hatte immer wieder Kritik hervorgerufen, da die Ukraine direkter Konfliktpartner ist. 2014 haben die Staaten, die das Gemeinsame Ermittlungsteam aufstellten, eine Vereinbarung getroffen, nach der jeder Staat ein Veto einlegen kann, wenn von ihm stammende Informationen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen (non disclosure). Die niederländische Regierung wies im August 2017 zurück, dass es eine solche Absprache gebe, allerdings erklärte sie, dass der Inhalt des gesamten JIT-Abkommens geheim sei. Eine Offenlegung würde den "internationalen Beziehungen" schaden.

mehr:
- MH17: Kehrtwende bei der Untersuchung des Abschusses? (Florian Rötzer, Telepolis, 02.01.2018)

Flugzeugkatastrophe MH17 Ukraine: Christian Wehrschütz, Journalist, ORF {4:30}

Veröffentlicht am 21.07.2014 
AntikriegTV 2
Antikrieg TV http://www.antikrieg.tv
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siehe auch:
- Ein Fünftel der Niederländer glaubt, ihre Regierung würde bei MH17 etwas vertuschen (Florian Rötzer, Telepolis, 02.01.2018)