Mittwoch, 24. Dezember 2008

Der Weihnachts-Theobald 2008

Jetzt sind’s nur noch wenige Stunden bis zur Bescherung, und bald haben wir dieses Jahr auch wieder hinter uns.
Angesichts solcher Zeiten frage ich mich immer, was ich die ganze Zeit gemacht hab’.

Frohe Weihnachten an alle, die hier vorbeikommen, einen Guten Rutsch und alles was Ihr sonst noch glaubt zu brauchen!

Adventsrätsel (das letzte von vierundzwanzig)

Es schnaubt und heult die Straße herauf
und hat doch keine Lunge.
Es leckt den Schnee wie Butter auf
und hat doch keine Zunge.

(Lösung zu Nr. 23,
Lösung zu Nr. 24)

Dienstag, 23. Dezember 2008

Adventsrätsel (das dreiundzwanzigste von vierundzwanzig)

Das ist die wunderschöne Brück’,
darüber noch kein Mensch gegangen,
nicht hin und nicht zurück.
Sie steht in sieben Farben da
Und ist dem Himmel näher noch als nah.

(Lösung zu Nr. 22)

Montag, 22. Dezember 2008

Adventsrätsel (das zweiundzwanzigste von vierundzwanzig)

Vom ersten bis zum letzten Atemzug
genießt du es und hast doch nicht genug.
Doch was ihm erst die Menschwürde leiht
für dieses ganze, lange Zeit,
der Lohn und auch der höchste Sinn,
zeigt es dir erst mit einem i darin.

(Lösung zu Nr. 21)

Sonntag, 21. Dezember 2008

Adventsrätsel (das einundzwanzigste von vierundzwanzig)

Das Kalte mache ich warm,
das Heiße mache ich kalt.
Es hat mich Reich und Arm,
wer lang mich hat, wird alt.

(Lösung zu Nr. 20 [Mehrzahl])

Samstag, 20. Dezember 2008

Adventsrätsel (das zwanzigste von vierundzwanzig)

Sie führen dich durch Flur und Tann,
doch kopflos sind sie fade stets,
und sind sie doppelt kopflos dann,
fort aus der trauten Heimat geht’s.

(Lösung zu Nr. 19)

Freitag, 19. Dezember 2008

Adventsrätsel (das neunzehnte von vierundzwanzig)

Was hat am Anfang 16 Beine, dann gar keine und schließlich sechs?

(Lösung zu Nr. 18)

Dr. Oetker’s Bhagwan-Pulver, Neuauflage

und noch zwei Nachzügler…

Danke!

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Weihnachtsgrüße

So, der letzte Patient für dieses Jahr ist aus der Tür raus. In dem ganzen Streß bin ich nicht dazu gekommen, mich nach einer stimmungsvollen und halbwegs anspruchvollen Weihnachtsgeschichte umzusehen. Deshalb poste ich unten Links zu meinen Posts aus den letzten Jahren.
Heute morgen erreichte mich dann ein kleines Gedicht von einer alten Schulkameradin, der ich hiermit ganz herzlich dafür danke, mich in die Lage versetzt zu haben, doch noch etwas aktuelles anbieten zu können:

Weihnachtsgedicht

When the snow falls wunderbar,
and the children happy are.
When the Glatteis on the street,
and we all a Glühwein need.
Then you know, es ist soweit.
she is here, the Weihnachtszeit.

Every Parkhaus is besetzt,
weil die people fahren jetzt.
All to Kaufhof, Mediamarkt,
kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things,
and the Christmasglocke rings.

Mother in the kitchen bakes,
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks.
Daddy in the Nebenraum,
schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum.
He is hanging off the balls,
then he from the Leiter falls.

Finally the Kinderlein,
to the Zimmer kommen rein.
And it sings the family
Schauerlich: "Oh, Chistmastree!"
And then jeder in the house,
is packing the Geschenke aus.

Mama finds unter the Tanne,
eine brandnew Teflon-Pfanne.
Papa gets a Schlips and Socken,
everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
all around is Harmonie.

Bis mother in the kitchen runs,
im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes die Feuerwehr,
with Tatü, tata daher.
And they bring a long, long Schlauch,
and a long, long Leiter auch.
And they schrei - "Wasser marsch!",
Christmas now is in the Arsch.


Links zu Weihnachtsposts der letzten Jahre:
- Friede im Krieg
- Das Licht der Hoffnung
- Vorweihnachtliches
- Die Geschichte vom Lametta
- Ohne Worte beten

Adventsrätsel (das achtzehnte von vierundzwanzig)

Der ist überall willkommen,
darf zur sprödsten Schönen kommen.
Die kann durch ein leises Drücken
zarte Liebe hoch beglücken.
Das zu finden ist oft schwer,
mancher trifft’s von ungefähr.

(Lösung zu Nr. 17)

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Adventsrätsel (das siebzehnte von vierundzwandzig)

Auf die Erste drück’ den Zweiten,
und du fühlst des Ganzen Freude.

(Lösung zu Nr. 16)

Dienstag, 16. Dezember 2008

Adventsrätsel (das sechzehnte von vierundzwanzig)

Sind Bruder und Schwester. Er hell und sie dunkel.
Sie ist gar schnell und voller Gefunkel.
Er ist oft mühselig und voller Plage.
Wie heißen die beiden, das ist die Frage.

(Lösung zu Nr. 15)

Montag, 15. Dezember 2008

Adventsrätsel (das fünfzehnte von vierundzwanzig)

Wenn man es nicht hat, dann ist man nicht.
Rückwärts beschränkt es nur die Sicht.

(Lösung zu Nr. 14)

Sonntag, 14. Dezember 2008

Adventsrätsel (das vierzehnte von vierundzwanzig)

Im Mondschein schweben die Ersten
Und schwingen das Zweite im Tanze,
doch führen die Dicksten und Schwersten
als härteste Waffe das Ganze.

(Lösung zu Nr. 13)

Samstag, 13. Dezember 2008

Adventsrätsel (das dreizehnte von vierundzwanzig)

Einer tut’s und schafft dir eine Welt:
Menschn, Tier und Gras und Laub.
Ein anderer tut’s, und ihm zerfällt
Das kleinste Körnchen gleich zu Staub.

(Lösung zu Nr. 12)

Freitag, 12. Dezember 2008

Adventsrätsel (das zwölfte von vierundzwanzig)

Vorwärts am Menschfuß
und am Pferdehuf,
rückwärts dem Schützen
und dem Fährmann gilt der Ruf.

(Lösung zu Nr. 11)

Adventsrätsel (das elfte von vierundzwanzig)

Mit G, mit W und Z – drei Worte:
Mit G und W an hohem Orte,
mit Z am Ende stets und klein.
Welch Rätsl kann wohl leichter sein?

(Lösung zu Nr. 10)

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Ohne Worte beten

Es gibt Schulen in Großbritannien und Nordamerika, bei denen fängt der Tag auf eine sehr besondere Weise an. Alle Schülerinnen und Schüler kommen in der Aula oder in der Schulkirche zusammen, nehmen Platz und schweigen. Eine ganze Schulstunde lang sitzen sie nur da und schweigen, jeden Morgen. Man stelle sich einmal vor, man würde das hierzulande versuchen. Doch in den Schulen der Quäker sind die Jungs und Mädchen daran gewöhnt, lange miteinander zu schweigen. Und sie tun dies nicht nur, weil sie so streng erzogen worden wären, sondern weil es ihnen wohltut, den Tag mit einer langen Zeit der Stille und des stillen Gebets zu beginnen.
Die Quäker sind eine kleine protestantische Freikirche. Sie haben keine großen Gotteshäuser. Sie feiern keine aufwendigen Gottesdienste. Sie haben keine Pastoren, die für die Gemeinde sprechen. Die Quäker sind eine Gemeinschaft von gleichberechtigten Schwestern und Brüdern. In ihren Gottesdiensten sitzt die Gemeinde zusammen und schweigt, bis einer das Empfinden hat, den anderen oder Gott etwas sagen zu müssen. Sie glauben, das menschliche Worte das Göttliche nie ganz angemessen beschreiben können, deshalb suchen sie vor allem im Schweigen die Nähe Gottes. So kann es passieren, dass ein einstündiger Gottesdienst zu Ende geht, ohne dass irgendjemand etwas gesagt hätte – und ohne dass jemand etwas vermisst hätte.

Johann Hinrich Claussen (in: „O Gott!“, Deutscher Taschenbuch Verlag, München, zitiert nach Christ in der Gegenwart 49, 7.12.2008

Adventsrätsel (das zehnte von vierundzwanzig)

Er kommt vom Leben,
hat kein Leben und
muß doch Leben tragen.

(Lösung zu Nr. 9)

Dienstag, 9. Dezember 2008

Yoga und Chi Gong für Rheuma-Patienten

Empfehlen Sie doch Rheuma-Patienten zusätzlich zur Arzneitherapie Entspannungstechniken wie autogenes Training, Muskelrelaxation, Yoga oder Chi Gong! Diese Methoden reduzieren die Muskelspannung, erhöhen auf kognitiver Ebene die Konzentration, bessern emotional die Körperwahrnehmung und induzieren mental eine Haltung des Geschehenlassens. Die Wirksamkeit bei rheumatischen Erkrankungen ist in Studien nachgewiesen, etwa durch Messung mit Elektromyogram und EEG, von Ruhe-Energieumsatz, Thermoregulation, Stresshormonen, Atem- und Kreislaufreaktionen, wie Dr. Petra Georgiewa berichtet. Konkret bedeutet das: Bei vielen Patienten lassen die Schmerzen, Schlafstörungen oder Erschöpfung nach.

aus Ärztezeitung Nr. 221, 9. Dezember 2008

Früher, als die Welt noch in Ordnung war, waren die Amis böse und die Kommunisten nur ein bißchen neben der Spur. Wer die Amis gut fand, war konservativ und der Schlips nur hinter der nächsten Ecke, wer die Kommunisten nur ein bißchen neben der Spur fand, war einer von den Guten. Die sich selbst oder das Leben nicht auf die Reihe kriegten, waren auf der Suche nach sich selbst und machten Taiji, Chi Gong, Yoga und sonstwas, und die Erleuchtung wartete hinter der nächsten Ecke. Und die, die damals was zu sagen hatten, fanden diese Entspannungstechniken größtenteils bescheuert und ein billiges Mittel, seiner Persönlichkeit mittels Vollpumpen von realitätsferner Glückseligkeit den Saft abzudrehen. Und irgendwie hatten sie auch recht, weil wir wollten unser Ego ja loswerden, das uns wie ein Treibsatz in die Mitte der bürgerlichen Gesellschaft zu schießen drohte.
Jetzt werde ich langsam alt, die Gesellschaft verändert sich, jede bessere Reha-Klinik bietet Meditation an, und jetzt gehört es zum guten Ton einen VHS-Kurs Reiki zu belegen, und sogar in Ärztekreisen denkt man angesichts zunehmender fortbildungsgesicherter und qualitätsgemanagter Geldknappheit über alternative Einnahmensquellen nach.

Focus, wie immer eng am Zahn der Zeit
MedReport 31/2008 downloadbar