Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
Die wichtigsten Geistesgifte (oder auch »Wurzeln des Unheilsamen«), sagt der Buddhismus, sind Gier, Haß und Verblendung. VW gleicht einer psychisch gestörten Person, die einen Bumerang wirft, dies sofort vergißt und völlig erschrocken zusammenzuckt, wenn sie den im Kreis fliegenden Bumerang an den Kopf bekommt. - Marshmallow-Test reloaded – Unsere Willenskraft bleibt lebenslang gleich (Daniel Rettig, Alltagsforschung, 31.08.2011)
In den Sechzigerjahren besuchte der Walter Mischel eine Vorschule in Stanford. Im Rahmen eines heute legendären Experiments machte er den vierjährigen Kindern ein verlockendes Angebot: Mischel gab jedem ein Marshmallow, eine vor allem in den USA beliebte Süßigkeit aus weißem Zuckerschaum. Die Kinder hatten die Wahl: Sie konnten den Marshmallow entweder sofort verputzen oder warten, bis der Versuchsleiter wiederkommen würde – dann sollten sie zur Belohnung ein zweites Marshmallow erhalten.
Einige Kinder konnten der Versuchung nicht widerstehen und griffen sofort zu; andere warteten artig unter Aufbietung all ihrer physischen und psychischen Kräfte, vermieden es aber, herzhaft hineinzubeißen – und bekamen am Ende den doppelten Lohn. Etwa 14 Jahre später suchte Mischel dieselben Schüler erneut auf. Und siehe da: Der Marshmallow-Test hatte erstaunliche Vorhersagekraft.
Kinder, die damals hatten warten können, waren inzwischen zu selbstbewussten, empathischen Persönlichkeiten gereift. Sie konnten mit Rückschlägen gut umgehen und waren in der Lage, eine Belohnung aufzuschieben, wenn es sie dafür ihren Zielen näherbrachte. Die Sofortesser hingegen waren emotional instabiler, wechselhaft, weniger entschlossen und hatten in der Schule sogar schlechtere Noten – und das völlig unabhängig von ihrer Intelligenz.
Offenbar ist die Fähigkeit zum Gratifikationsaufschub, wie der Belohnungsverzicht in der Fachsprache auch genannt wird, nicht nur ein Indiz für Willensstärke – sondern auch eine Erfolgseigenschaft. Und zwar eine, die sich im Laufe des späteren Lebens nicht mehr verändert. So lautet das Fazit einer neuen, faszinierenden Studie (.pdf).
Vierzig Jahre später: […] Tatsächlich konnten die Psychologen 59 Personen gewinnen, die damals den Marshmallow-Test abgelegt hatten – vor über 40 Jahren!
Wieder testeten die Psychologen in mehreren Experimenten die Willensstarke der Teilnehmer. Diesmal allerdings nicht mit Süßigkeiten, denn die Testpersonen waren mittlerweile ja schon über 40 Jahre alt. Stattdessen setzten sie sich vor einen Monitor, auf dem verschiedene Gesichter gezeigt wurden.
Manche schauten glücklich, andere traurig, wieder andere blickten neutral drein. Die Herausforderung bestand nun darin, immer dann einen Knopf zu drücken, wenn ein fröhliches Gesicht auftauchte. Das Kalkül der Forscher: Menschen fühlen sich tendenziell stärker zu freundlicher Mimik hingezogen. Mit anderen Worten: Die Aufgabe erforderte zumindest ein gewisses Maß an Disziplin.
Ein Kinderspiel? Von wegen. Einige der Probanden taten sich dabei wesentlich schwerer als andere. Sie drückten bisweilen sogar den Knopf, selbst wenn das Antlitz auf dem Bildschirm nicht lächelte. Ahnen Sie es schon? Richtig geraten: Am meisten Schwierigkeiten hatten diejenigen Teilnehmer, die im Marshmallow-Test vor 40 Jahren gleich die erste Süßigkeit gemampft hatten, anstatt auf die zweite zu warten. 26 der Teilnehmer unterzogen sich danach noch einem Hirnscan. Dabei entdeckten Casey und Co. Unterschiede in den Hirnstrukturen, die mit Belohnungen zu tun haben.
Was lernen wir daraus? Um Regeln einhalten zu können, muß man dazu in der Lage sein, auf kurzfristige Bedürfnisbefriedigung verzichten zu können. Ich bezweifle, daß Aktiengesellschaften dazu in der Lage sind. siehe dazu: - Mehr Jobs,weniger Rendite (Post, 20.09.2007) - Manipulation : Alles Wichtige zum Abgas-Skandal bei VW (ZEIT Online, 21.09.2015)
Rund elf Millionen Diesel-Fahrzeuge sind mit der Software ausgestattet, die Abgasmessungen beschönigt. VW-Chef Martin Winterkorn ist zurückgetreten. Ein Überblick
Wie wenig vorausschauend müssen Menschen zu handeln imstande sein, wenn sie über eine halbe Million Autos mit einer manipulierten Software versehen und glauben, daß dies nicht innerhalb einer absehbaren Zeitraums ans Licht kommt. Wie wenig verantwortungsvoll müssen Menschen strukturiert sein, wenn sie zum Zeitpunkt ihrer Regelübertretung nicht über die Folgen ihres Tuns für die von ihnen Abhängigen nachdenken? Werden Regelübertretungen zur Regel, weil die Strafen für systemrelevante Organisationen so gravierend sind, daß das System nicht an Sanktionen interessiert sein kann? Und wird die Systematmosphäre nicht gerade dadurch Kriminalitäts-fördernd? - VW-Krise erfasst Braunschweiger Politik (Henning Noske, Braunschweiger Zeitung, 23.09.2015)
Braunschweig Die aktuellen Haushaltsplanungen haben keine Grundlage mehr. Oberbürgermeister Markurth stoppt die Haushaltsberatungen.
Es ist ein Paukenschlag und ein Rückschlag. Die schwere Krise um Volkswagen hat auch die Braunschweiger Politik erreicht – und dürfte wegen des drohenden Ausfalls von Gewerbesteuerzahlungen erhebliche Konsequenzen für den Haushalt der Stadt haben.
Was geschieht mit einer Gesellschaft, die immer häufiger Regelverletzungen in der herrschenden Elite wahrnimmt? Wo werden hier unsere Werte verteidigt? - Wozu hat Volkswagen eigentlich einen Aufsichtsrat? (ScienceFiles, 23.09.2015)
Die Aufgabe des Internationalen Währungsfonds (IWF) bestand nach seiner Gründung in den Vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zunächst darin, den US-Dollar als neue globale Leitwährung zu stabilisieren. Nach der Auflösung des Bretton-Woods-Systems in den Siebziger Jahren übernahm er weltweit die Rolle des Kreditgebers letzter Instanz. Seit dem Ausbruch der Eurokrise ist er vor allem als Mitglied der Troika und Verfechter der Austeritätspolitik in Erscheinung getreten. Wichtigstes Mittel zur Durchsetzung seiner Politik sind seit Beginn der Achtziger Jahre die Strukturanpassungsprogramme mit den Schwerpunkten Stabilisierung, Deregulierung, Liberalisierung und Privatisierung. Obwohl diese Maßnahmen die Armut, den Hunger und den Analphabetismus gefördert und die soziale Ungleichheit rund um den Globus verschärft haben, glauben viele Menschen in den Industriestaaten immer noch, dass ihre Durchsetzung rechtmäßig, notwendig und die damit verbundenen Entbehrungen für die Menschen in den betroffenen Ländern unvermeidlich seien.
mehr: - Stabilisieren, Deregulieren, Liberalisieren, Privatisieren (Ernst Wolff, Telepolis, 23.09.2015)
Mit offenen Karten 2011 04 02 Der Internationale Währungsfonds {12:14}
Am 20.10.2013 veröffentlicht
berni detti
IWF - Was ist der IWF ? [9:59]
Am 29.03.2012 veröffentlicht HJ J
Der internationale Währungsfonds, eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, war ursprünglich dazu gedacht, die Wirtschaftsbeziehungen der Mitgliedsländer durch stabile Wechselkurse zu sichern. Mehr und Mehr ging man aber dazu über als Geldgeber aufzutreten und Staaten, die in wirtschaftliche Schieflagen geraten sind mit Darlehn zu versorgen. Die Art wie dies geschieht stößt häufig auf Kritik.... Das Video zeigt warum!
Diether Dehm, MdB: Kriminelle Politik des IWF - Internationale Währungsfonds {3:23}
In dem Buch (Die Schatten der Globalisierung) widmet sich Stiglitz vor allem den ökonomischen Aspekten der Globalisierung und erst im abschließenden Kapitel ihren zentralen politischen Aspekten. Er stellt eine Liste der „wichtigsten Elemente eines Reformpakets auf“.[16]
Die Hauptforderung von Stiglitz ist eine Stimmrechtsänderung beim Internationalen Währungsfonds und der Weltbank, da die Entwicklungsländer unterrepräsentiert seien und die USA beim IWF als einziges Mitglied faktisch ein Vetorecht hätten. Außerdem muss die Repräsentation verändert werden, damit nicht nur die Finanz- und Handelsminister die Entscheidungen in den Gremien bestimmten. Zudem müssen bei Verhandlungen Vertreter „der am wenigsten entwickelten Länder, der kleinen Agrarexporteure und so weiter“[17] vertreten sein.
Eine weitere Forderung ist die Reformierung des Systems der Weltwährungsreserven, das mit seiner Fokussierung auf den US-Dollar in Form der Schatzwechsel (t-bills) zum Scheitern verurteilt sei. Die zunehmende Verschuldung werde dazu führen, dass der US-Dollar seine Funktion als Weltreservewährung auf Dauer verlieren muss. Andere Währungen, wahrscheinlich der Euro, würden diese Funktion ersetzen, das Problem des Konsumdefizites damit aber immer nur bis zum eigenen Zusammenbruch lösen.
Der Hebel dieser Problematik sei die „Unwiderstehlichkeit günstiger Kredite für Politiker“ in Form von Schatzbriefen. Die Lösung bestehe in der Einführung eines „Weltdollars“, der von einer „Institution unter der Federführung der Staatengemeinschaft“ nach sozialen Maßstäben ausgegeben werden müsse. „Diese eine Initiative könnte mehr als jede andere dazu beitragen, die Globalisierung zu einer echten Erfolgsgeschichte zu machen.“[18] Einen ähnlichen Gedankengang findet man, wie Stiglitz anmerkt, auch schon bei John Maynard Keynes.[19]
Auch die Arbeitsweise der internationalen Institutionen müsse verbessert werden. Er fordert unter anderem mehr Offenheit, da diese „Institutionen weniger transparent sind als die demokratischen Regierungen ihrer Mitgliedstaaten.“[20]
Weitere Forderungen sind „verbesserte Regeln für die Lösung von Interessenkonflikten“, „breitere Mitspracherechte“, den „Ausbau der Fähigkeit von Entwicklungsländern zur echten Teilhabe an der Entscheidungsfindung“ und den „Ausbau der Rechenschaftspflicht“[20] der internationalen Institutionen. Er kritisiert hier, dass zwar evaluiert wird, dies aber von Mitarbeitern des IWF oder der Weltbank durchgeführt wird. „Diese Aufgabe sollte vielmehr den Vereinten Nationen übertragen werden.“[21] Des Weiteren fordert Stiglitz ein unabhängiges globales Gericht und eine bessere Durchsetzung internationaler Rechtsnormen.[Joseph E. Stiglitz, Wikipedia]
Prof. Bernd Senf über Weltbank und IWF [11:58] Hochgeladen am 15.09.2011
(ab 7:30:) »Da müßte doch irgendwann mal die Frage auftauchen, ob da was verkehrt gelaufen ist. Aber der IWF hat sich […] völlig immunisiert gegen jedwede Form von Kritik. Die Experten haben sich nur noch untereinander bewegt und haben nie was kennengelernt von den tatsächlichen sozialen Verhältnissen in den Ländern der Dritten Welt. […] Und der Stiglitz [folgendes Video] stellt sich die Frage: Haben die alle das nicht gewußt? […] Und er kommt bezüglich der Experten zu der vergleichsweise milden Feststellung, daß die in ihrem wirtschaftswissenschaftlichen Studium den Blick so zugenagelt bekommen, daß die überhaupt nichts mehr an Realitätsbezug gehabt haben. […] [Diese abstrakten neoliberalen theoretischen mathematischen] Modelle sind in sich logisch, sie haben nur einen Mangel: Sie haben den Kontakt zur Realität vollends verloren. Wenn das bei einem einzelnen Menschen der Fall ist, daß er sich in irgendsolche Vorstellungen reinsteigert, die in sich auf bizarre Art und Weise geschlossen sind, und zwar so geschlossen, daß nichts anderes mehr durchdringt, dann spricht man dort von Wahnsinn. Und nach meinen Erkenntnissen erfüllt diese neoklassische Theorie, und das ist die herrschende Theorie der Wirtschaftswissenschaften, diese Merkmale. Nur mit dem einen Unterschied: Die einen Wahnsinnigen landen in der Psychiatrie und die anderen, die Crème de la Crème, in dem Sachverständigenrat und den Wirtschaftsforschungsinstituten. Es ist ein beklemmender Zustand der herrschenden Wirtschaftstheorie.[…] Herrschende Wissenschaft kann kein Interesse haben an Aufklarung solcher Zusammenhänge. Wenn sich das einmal rumsprechen würde, wer weiß, was dann in Bewegung käme. […] Ich hab’ das Gefühl: wir sind da in einer ganz spannenden Zeit, wo sich vieles bewegen wird.«
Es ist zwar zweifelsohne verdienstvoll, vor den Gefahren eines ungezügelten Finanzmarkts zu warnen, gierige Manager ohne Verantwortungsbewusstsein zu geißeln und auf die Ungleichheit in der Welt, die durch die Globalisierung zum Teil noch gesteigert wurde, hinzuweisen. Das aber den Theorien der Wirtschaftswissenschaftler, insbesondere denen, die als "neoliberal" gebrandmarkt sind, anzulasten, führt in die Irre. Zwei Denkfehler sind besonders auffällig. […]
Es ist wahr: Die Wirtschaftswissenschaftler haben vor der Finanzkrise zu wenig vor den Gefahren eines unregulierten Bankensektors gewarnt. Das ist den Ökonomen auch selbst bewusst. "Alle unsere Modelle haben bei der Krise versagt", sagte Joseph Stiglitz in Lindau. Aber die Wissenschaftler haben daraus gelernt, der Fokus vieler Ökonomen hat sich mittlerweile auf die Probleme der neuen Weltordnung verlagert. Ein Lernprozess, der zum Wesen aller Wissenschaften gehört. Beim nächsten Lindauer Nobelpreisträger-Treffen in drei Jahren sollten die Aktivisten von Attac nicht vor der Inselhalle stehen bleiben, sondern sich die Vorträge anhören. Sie würden sich dort vermutlich wohl fühlen.
Die Leberschau (griech. Hepatoskopie) war eine der zentralen und meistverbreiteten Praktiken der Opferschau im antikenOrakelwesen und der Omenkunde und spielt auch heute noch gelegentlich in einigen traditionellen asiatischen Kulturen eine Rolle.
Ursprung
Bei den Babyloniern galt die Leber als Hauptstück der Eingeweide und neben dem Herz als Zentralorgan des Lebens, als Mikrokosmos, in dem der Wille Gottes sich wie im Makrokosmos kundtut. Zur Erkundung dieses Willens wurde ein besonderes Opfertier (Schaf) für die Opferschau geschlachtet und dann wurde von regelrecht ausgebildeten Opferschauern das Aussehen der Leber gedeutet.
Deutung
Die rechte Seite der Leber wurde vom Opferschauer auf die Verhältnisse des Klienten, die linke Seite auf die fremden Verhältnisse bezogen. Die Leber wurde in verschiedene Regionen aufgeteilt, die mit Berg, Fluss, Straße, Palast, Ohr, Bein, Finger, Zahn, Vulva und Hoden der Leber bezeichnet wurden. Ungewöhnliche Löcher in der Leber galten als Omen, das zur Vorsicht riet.
Das Orakel (lat.oraculum, „Götterspruch, Sprechstätte“ zu "orare", "sprechen, beten") bezeichnet eine mit Hilfe eines Rituals oder eines Mediums gewonnene transzendenteOffenbarung, die der Beantwortung von Zukunfts- oder Entscheidungsfragen dient. Die mittels des Orakels gewonnenen Hinweise und Zeichen können dem Fragenden als Rechtfertigungsgrund eigener Entscheidungen und Handlungen dienen.
Im Unterschied zum Hellsehen, das als individuelle Fähigkeit einer leibhaftigen Personangesehen wird, befragt das Orakel stets eine höhere Instanz. Durch die Erwartung der Beantwortung einer Frage ähnelt das Orakel entfernt der Prophetie, welche meist, aber nicht immer ungebeten zuteil wird.
Im erweiterten Sinn wird auch der Ort an dem das Orakel gegeben wurde, als solches bezeichnet. Orakelstätten können Heiligtümer wie beispielsweise Tempel sein. Bekanntestes Beispiel ist das Orakel von Delphi.
Antike
Als eine Praxis von Vorhersagen hatten Orakel von je her eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz. In vorchristlicher Zeit, insbesondere in der Antike, galten Orakel als die dominante Form der Vorausschau. Die Geschichte der Orakel war in der Antike von Beginn an eng mit politischen Entscheidungen und militärischen Operationen verbunden. Auch wenn das Orakel bereits in seiner Hochzeit umstritten war, wurde ihm seinerzeit sowohl von Befürwortern als auch Gegnern eine hohe Bedeutung beigemessen. Das Orakel als etablierte Praxis des Voraussagens wurde später von Prophezeiungen, Utopien und Prognosen abgelöst. Es verschwand dabei nicht, verlor jedoch seine gesellschaftliche und politische Relevanz. […]
Europa
Daneben gibt es auch sogenannte Orakel- oder Wahrsagekarten, die zum selben Zweck eingesetzt werden. Zu den bekanntesten gehören die Tarot-Karten, die in einer Vielzahl verschiedener Ausführungen gebräuchlich sind. Aus der germanischen Kultur sind Runen bekannte Vertreter.
Hans Magnus Enzensberger bezeichnete 1965 das Institut für Demoskopie Allensbach kritisch als Orakel vom Bodensee, da er eine „strukturelle Ähnlichkeit mit den mantischen Praktiken der Alten Welt“ sah. „Demoskopische Befragungen werden im Allgemeinen in Auftrag gegeben: Der Unwissende bringt den Priestern von Allensbach seine Opfergaben dar und stellt seine Fragen. Die Pythia antwortet nicht auf eigene Faust, sie gibt die Fragen an eine höhere Instanz weiter, an die Stimme Gottes, die im Jargon der Demoskopen „repräsentativer Querschnitt“ heißt.“ [8]
Orakel (engl. pl. "oracles") wird im englischen Sprachraum auch manchmal für die Heilige Schrift (Bibel = "Wahrsprüche des Herrn") verwendet und in der Terminologie der Church of Jesus Christ of Latter Saints (Mormonen) werden neuzeitliche, lebende Propheten als "living oracles" ("lebende Wahrsprüche"[des Herrn]) bezeichnet.
Eine Orakel-Turingmaschine ist eine Turingmaschine, die mit einem Orakel verbunden ist. Bildhaft kann man sich ein Orakel als eine black box vorstellen, die von der Turingmaschine befragt werden kann und ein Problem in einem Schritt löst. Der Begriff der Orakel-Turingmaschine dient in der Theoretischen Informatik dazu, Hierarchien von Berechenbarkeiten und Komplexitäten zu definieren und deren Eigenschaften zu studieren.
Durch geeignete Orakel kann man die Berechenbarkeit verstärken oder die Komplexität verringern. Zum Beispiel können Turingmaschinen mit dem Halteproblem als Orakel das Halteproblem für Turingmaschinen lösen. Turingmaschinen mit SAT als Orakel können jedes Problem aus NP in polynomialer Zeit lösen. Orakel werden auch verwendet, um Nichtdeterminismus deterministisch zu modellieren. Eine nichtdeterministische Turingmaschine kann nämlich als Schar von deterministischen Orakel-Turingmaschinen wiedergegeben werden. Der Scharparameter, das Orakel, drückt dabei die Folge der nichtdeterministischen Entscheidungen aus.
… und so weiter, bis es nur noch Spezialisten verstehen … - Religion (Wikipedia)
Religion (von lateinischreligio ‚gewissenhafte Berücksichtigung‘, ‚Sorgfalt‘, zu lateinischrelegere ‚bedenken‘, ‚achtgeben‘, ursprünglich gemeint ist „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften.“)[1] ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte und damit verbundene heilige Objekte ist,[A 1] die nicht im Sinne der Wissenschaftstheorie bewiesen werden können, sondern nur im Wege individueller intuitiver Erfahrung. Im Gegensatz zu denphilosophischenWeltanschauungen, die ebenfalls auf Glaubenssätzen basieren, bezeichnet Religion sozialeund kulturelle Phänomene, die menschliches Verhalten, Handeln, Denken und Fühlen prägen und Wertvorstellungennormativ beeinflussen. In diesem Zusammenhang kann Religion eine Reihe von ökonomischen, politischen und psychologischen Funktionen erfüllen.[2] Diese weitreichenden gesellschaftlichen Verflechtungen bergen zwangsläufig ein großes Risiko der Bildung religiöser Ideologien.[3]
Im deutschen Sprachraum wird der Begriff Religion zumeist sowohl für die individuelle„Religiosität“ als auch für die kollektiven „Religionen“ verwendet.[A 2] Obwohl beide Bereiche im menschlichen Denken eine enorme Vielfalt aufweisen, lassen sich einige universale Elemente formulieren, die in allen Kulturen der Welt vorkommen.[2][A 3] Zusammenfassend sind dies die individuellen Wünsche nach Sinnfindung, moralischer Orientierung und Welterklärung; sowie der kollektive Glaube an übernatürliche Mächte, die in irgendeiner Weise das Leben des Menschen beeinflussen und das Streben nach der Wiedervereinigung der diesseitigen Existenz mit seinem jenseitigen Ursprung.[4]
Eine „klassische“ Definition nach Gustav Mensching lautet: „Religion ist erlebnishafte Begegnung mit dem Heiligen und antwortendes Handeln des vom Heiligen bestimmten Menschen.“[A 4]
Es gibt jedoch keine eindeutige Definition von Religion, sondern nur verschiedene Definitionsversuche.
Religiöse Weltanschauungen und Sinngebungssysteme stehen oft in langen Traditionen. Mehrere Religionen weisen verwandte Elemente auf, wie die Kommunikation mit transzendenten Wesen im Rahmen von Heilslehren, Symbolsystemen, Kulten und Ritualenoder bauen aufeinander auf, wie zum Beispiel Judentum und Christentum.
Einige Religionen beruhen auf philosophischen Systemen im weitesten Sinne oder haben solche rezipiert. Einige sind stärker politisch, teils sogar theokratisch orientiert. Einige legen starken Wert auf spirituelle Aspekte, andere weniger. Überschneidungen finden sich in nahezu allen Religionen und insbesondere bei deren Rezeption und Ausübung durch den einzelnen Menschen. Zahlreiche Religionen sind als Institutionen organisiert, dabei kann in vielen Fällen von einer Religionsgemeinschaft gesprochen werden.
Schon beim vorigen Lindauer Treffen vor drei Jahren, im August 2008, diskutierten die Ökonomen über die Folgen der damals noch jungen Finanzkrise. Einige warnten vor Billionenverlusten durch die Bankenkrise und einer drastischen Abschwächung der Weltkonjunktur. Die extreme Zuspitzung der Krise mit der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers im September 2008, die in eine globale Rezession mündete, war auf dem Treffen noch nicht abzusehen. In den folgenden Jahren hat die Finanz- und Wirtschaftskrise aber zu einer breiten Debatte auch über die Leistungen der Wirtschaftswissenschaft geführt.
Der frühere Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, Joseph Stiglitz, der sich als Kritiker deregulierter Finanzmärkte hervorgetan hat, will in Lindau eine Wirtschaftstheorie vorstellen, „die wirklich funktioniert“. Es bedürfe eines völlig neuen Paradigmas. Die bisherigen makroökonomischen Standardmodelle hätten den Realitätstest nicht bestanden, da sie die Finanzkrise nicht vorhersagen konnten. Stiglitz möchte die Rolle von Ansteckungsgefahren auf Konjunktureinbrüche stärker betonen. „Während die Welt noch im Taumel der Finanzkrise begriffen ist und weitverbreitete Unsicherheit bestehen bleibt, ist das Bedürfnis nach einer neuen Form ökonomischen Denkens drängender denn je.“ Die Lindauer Tagung biete eine gute Gelegenheit, um die Diskussion darüber anzutreiben.
Joseph Stiglitz (2014) - Why Capitalism is Failing. [33:40]
Er betritt um 9.00 Uhr als erster Redner die Bühne und sofort wird es ruhig. Stiglitz beginnt mit dem kritischen Verweis auf die Tatsache, dass trotz hoher Wohlstandsanstiege und der Vermögens/Einkommens-Verhältnisse weder die Zinsen deutlich abgenommen noch die Löhne spürbar gestiegen sind. Trotz zunehmender Produktivität stagnieren in den USA die Gehälter. Diese Situation widerspricht klar den Voraussagen des neoklassischen Modells. Stiglitz hält das Publikum mit aufrüttelnden Thesen bei der Stange: Ungleichheit sei ein natürlicher Effekt des Kapitalismus und die Idee, dass Amerika das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist, sei ein Mythos. Wer arm ist, bleibt dort mit großer Wahrscheinlichkeit auch arm. Die Vermögenszunahme führt er vor allem auf einen Anstieg des Wertes von Grundstücken/Land zurück. Im weiteren Verlauf des Vortrags macht der Wissenschaftler deutlich, dass allerdings nicht nur Marktkräfte für die zunehmende Ungleichverteilung von Wohlstand verantwortlich sind, sondern auch die Politik durch Fehlentscheidungen dazu beiträgt. Bildungsgerechtigkeit, Steuern, rechtliche Rahmenbedingungen – all diese Aspekte können je nach Ausgestaltung Ungleichheit verstärken oder reduzieren. Außerdem haben auch gesellschaftliche Veränderungen wie eine längere Lebenserwartung in Verbindung mit schlechteren sozialen Sicherungssystemen das Potenzial, die Einkommensverteilung negativ zu beeinflussen. Stiglitz widmet sich dann der zentralen Idee seines Vortrags: Kredite, nicht Bargeld, stellen die zentralen Treiber makroökonomischen Verhaltens dar. In Krisenzeiten steige zwar häufig die sich im Umlauf befindende Bargeldmenge, die Kreditvergabe stagniere allerdings. Vermögenssteigerungen erleben deswegen der Finanzsektor und diejenigen, die Kredite verteilen. Stiglitz fordert aufgrund des Versagens privater Märkte während der Finanzkrise eine direktere Rolle der Regierungen in der Kreditvergabe.
„Niemals in der Geschichte hatten wir so viele Instrumente zur Verfügung, um die Katastrophen der Vergangenheit wie Armut, Krankheit oder Rassismus zu bekämpfen. Es hängt nur von uns ab, diese Instrumente zu verwenden!“
Ungleichheit, so Stiglitz, bremse die gesamtwirtschaftliche Nachfrage, weil die Reichen weniger konsumieren als die Armen. Abhilfe könne eine weltweite progressive Steuer auf Kapitaleinkommen schaffen. Wandere das Geld so von den sparsamen Reichen zu den konsumfreudigen Armen, so stimuliere dies die gesamtwirtschaftliche Nachfrage.
Doch das ist eine krude Behauptung. Schon die Klassiker der Nationalökonomie haben gewusst, dass die Ersparnis die Basis für die Investitionen ist. Das gilt auch dann, wenn die Ersparnis von den Reichen stammt. Die durch Ersparnisse finanzierten Investitionen kurbeln die gesamtwirtschaftliche Nachfrage an, erhöhen den Kapitalstock der Wirtschaft und steigern so das langfristige Wachstumspotenzial. Dass Stiglitz diese Zusammenhänge verschweigt, gibt Anlass zu der Vermutung, dass es ihm weniger um Wachstum als um Umverteilung geht.
Ernst Wolff erklärt den IWF in 5 Minuten. {4:54}
Am 09.02.2016 veröffentlicht
KenFM
Er sieht aus wie Robert Redford in „Die Unbestechlichen“ und er ist genauso brillant. Die Rede ist von Ernst Wolff, einem Journalisten, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Machenschaften der Geld-Elite bis ins kleinste Detail auszugraben und einer breiten Öffentlichkeit zuzuführen.
Das geschieht, wie für einen Autoren üblich, in Buchform, oder indem sich der Journalist Wolff für ein Interview vor die Kameras von KenFM begibt.
Wolff will den Dreck, den er zutage fördert, aber auch erlebbar machen. Die Wut über den Irrsinn bei den Usern verstärken, auf dass sich endlich der überfällige Widerstand regt. Nur so ist Wandel möglich.
Aus diesem Grund lädt Ernst Wolff am 11. Februar 19.30 Uhr in die Berliner Urania. Da Thema lautet:
„Weltmacht IWF - Die Auswirkungen der Programme des Internationalen Währungsfonds in Europa“
Was trocken klingt, erhält, wenn Wolff es präsentiert, einen gewissen Unterhaltungswert, wie dieser Ausschnitt aus Positionen #2 beweist.
Investmentbanker So werden Länder in die Knie gezwungen {9:09}
Pelzig über Goldman Sachs, Trilaterale Kommission, Weltbank, Atlantik-Brücke, Council of Foreign Relations, EZB
Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab - 02.11.2012
{2:51}
Am 03.11.2012 veröffentlicht
SelbstDenkerTV
Wenn die Welt sicherer werden wolle, müsse sie sich in regionalen Zentren organisieren, denn das weltbeherrschende Machtzentrum USA sei "wie eine Diktatur" (Putin präsentiert den USA Sündenkatalog, Ulrich Heyden, Telepolis, 25.10.2014) yyy xxx zzz x Die Besitzer der Welt - Das Bankenkartell [25:34]
»Mitunter bekommt man den Eindruck, daß unsere Kollegen und Freunde ständig mit den Ergebnissen ihrer eigenen Politik kämpfen.« [Textauszug aus der Valdai-Rede von Wladimir Putin, zitiert in Putin hat gesprochen, Howgh!, Post, 26.10.2015]
mein Kommentar: Ich stelle mir vor, wie genüßlich Putin immer wieder die Vertreter des Westens »Freunde und Kollegen« nennt. Und mit welcher Schadenfreude er die aufgeregten Notfall-Talkshows im Deutschen Fernsehen konsumiert…
Das Fiasko mit dem 500-Millionen-Dollar teuren Ausbildungs- und Ausrüstungsprogramm zum Aufbau einer syrischen Bodentruppe wird immer größer Das Pentagon verstrickt sich mit dem 500-Millionen-Dollar-Programm zur Ausbildung und Ausrüstung "gemäßigter" syrische Kämpfer als Bodentruppen zur Unterstützung des Luftkriegs gegen den Islamischen Staat immer weiter. Hatte CentCom-Kommandeur General Austin letzte Woche vor einem Senatsausschuss noch einräumen müssen, dass von den 54 fertig ausgebildeten und mit Waffen ausgestatteten Kämpfern nur "4-5" aktiv in Syrien seien (US-Programm zur Ausbildung von syrischen Kämpfern gescheitert), so schob man korrigierend am letzten Freitag nach, dass es aber doch 9 seien, die noch in Syrien kämpfen würden. Ein paar wären noch in der Türkei, der Rest habe sich anderen Gruppen angeschlossen oder sei abgetaucht. Die Waffen wären aber sichergestellt, betonte der CentCom-Sprecher. Offenbar war man die Erhöhung von 5 auf 9 Kämpfer als Ergebnis des teuren Programms, das in diesem Jahr bereits 3000 Kämpfer in den Krieg gegen den IS, aber nicht gegen Assad schicken sollte, auch nicht wirklich zufrieden. Kurz danach wurde über Medien die Nachricht verbreitet, dass in der Nacht von Freitag auf Samstag angeblich 75 Kämpfer nach einer zweimonatigen Ausbildung von der Türkei nach Syrien in die Provinz Aleppo eingereist seien (Bügelt das Pentagon schnell die Schlappe mit seinen syrischen Kämpfern aus?).
mehr: - Vom Pentagon ausgebildete syrische Kämpfer übergeben ihre Waffen an al-Nusra (Florian Rötzer, Telepolis, 23.09.2015)
Embedded with Al-Qaeda in Syria: ISIS and al-Nusra [21:56]
Veröffentlicht am 22.01.2014 Three years ago, an uprising against the Assad regime turned into what looked like a straightforward civil war between Syrian government forces and rebels. However, over time, what had started as a largely secular opposition movement began to take on more of a radical Islamist tone, with two al Qaeda offshoots -- the Islamic State of Iraq and al-Sham (ISIS) and Jabhat al-Nusra -- becoming the dominant forces on the ground across the rebel-held North.
One VICE filmmaker managed to secure unprecedented access to both al-Qaeda factions battling Syria's government forces, despite the risk of journalists being kidnapped. This is a remarkable portrait of the foreign volunteers and local Syrians willing to fight and die to establish a new caliphate on Europe's doorstep.
Die USA als Kriegsauslöser – Jürgen Todenhöfer über den Kampf gegen des IS [37:10]
Veröffentlicht am 08.10.2014
Während der IS in Syrien weiter auf dem Vormarsch ist, blickt die Welt im Kampf gegen den islamistischen Terror vor allem auf die Türkei. Diese wiederum lehnt einen Einmarsch in Syrien weiter ab und appelliert ihrerseits an die USA, ihre Präsenz zu verstärken. Marcel Joppa sprach für die STIMME RUSSLANDS mit Jürgen Todenhöfer, der als Autor und Journalist noch im vergangenen Jahr mit Syriens Präsident Assad sprechen konnte und lange für die CDU im Deutschen Bundestag saß.
Die bisher nicht gestellten Fragen zum IS - RT Deutsch Interview mit Jürgen Todenhöfer [36:52]
Veröffentlicht am 07.02.2015
RT Deutsch Reporter Nicolaj Gericke hat den Publizisten Jürgen Todenhöfer zu seinem Aufenthalt beim Islamischen Staat interviewt. Das 37-Minuten Interview ist das längste, welches Todenhöfer bisher zu seinen Erfahrungen mit dem IS gegeben hat und beleuchtet bis dato nicht oder nur sehr oberflächlich angesprochene Aspekte zum IS.
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ARD Maischberger ▶︎J. Todenhöfer blamiert sich und wird enttarnt [2015] [14:40]
Veröffentlicht am 29.07.2015
WDR SENDUNG | Ich stelle mich:
Todenhöfer blamiert sich in der TV-Sendung bis auf höchste. Er lügt arrogant das Publikum an und wird dann enttarnt. Schade nur, dass man ihn nicht in seiner Funktion als Vertreter der Neuen Rechten angesprochen hat. So gesehen dürfe man diesen ISIS-PR-Mann nicht mehr ins Fernsehen lassen.
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
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(Was ja auch Ziel dieses Blogs ist!)
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