Montag, 18. Juli 2016

Die dunkle Seite der Wikipedia

KenFM zeigt: Die dunkle Seite der Wikipedia [1:56:08]

Veröffentlicht am 21.10.2015
Die dunkle Seite der Wikipedia. 
Ein Film von Markus Fiedler und Frank-Michael Speer
Download des kompletten Skriptes zum Film unter http://www.terzmagazin.de/terz/film/d...
Seit 2014 wird der Brockhaus, eines der renommiertesten Enzyklopädien der Welt, nicht mehr überarbeitet herausgegeben, also auf Papier gedruckt. Viele werden das gar nicht mitbekommen, denn sie informieren sich längst bei der Konkurrenz: Wikipedia, der größten Online-Enzyklopädie der Welt. Das revolutionäre an Wikipedia gegenüber dem Brockhaus ist die Art und Weise, wie Informationen gesammelt und archiviert werden. Die Datenbank der Wikipedia basiert auf der Schwarmintelligenz. Jeder kann einen Artikel anlegen, redigieren oder ergänzen. Damit man sich auf das Wissen von Wikipedia verlassen kann, existiert hinter der Datenbank ein Korrektiv, das Änderungen sämtlicher Nutzer vor der Freischaltung überprüft. Sinn und Zweck dieser Struktur hinter Wikipedia ist, dass die Datenbank neutral und wissenschaftlich korrekt bleibt. Nur ist sie das wirklich?
In naturwissenschaftlichen Bereichen lautet die Antwort eindeutig ja. Hier ist Wikipedia durchaus eine Quelle, die als vorbildlich bezeichnet werden kann. Geht es allerdings um aktuelles Zeitgeschehen oder Personen, die sich mit aktuellem Zeitgeschehen auseinandersetzen, wird Wikipedia immer dann parteiisch, wenn Artikel, die sich zum Beispiel mit Terrorismus beschäftigen, vom Mainstream abweichen. Immer, wenn eine wissenschaftliche Arbeit in der Analyse einem US-amerikanischem Weltbild zuwider läuft, wird ausschließlich die Sicht der US-Organisation Wikipedia veröffentlicht. Der Autor der alternativen Sicht erhält im Gegenzug schnell einen Eintrag als Verschwörungstheoretiker oder wird zusammen mit Holocaust-Leugnern aufgelistet.
Dieses Mobbing dient der Verleumdung und hat System. Die Filmemacher Markus Fiedler und Frank-Michael Speer weisen in ihrer Dokumentation „Die dunkle Seite der Wikipedia“ nach, dass hinter der Struktur der deutschsprachigen Wikipedia ein spezieller Personenkreis agiert, der es sich zur Aufgabe gemacht hat oder womöglich auch beauftragt wurde, jegliche Kritiker US-amerikanischer Politik zu diskreditieren. Die Leistung der beiden Filmemacher besteht vor allem darin, die anonymen Wächter zu enttarnen.
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siehe auch:
- Die dunkle Seite der Wikipedia (Jens Wernicke im Interview mit Markus Fiedler, NachDenkSeiten, 22.10.2015, am Ende des Artikels Link zu Veröffentlichungs-Linkliste)
KenFM im Gespräch mit: Markus Fiedler (Die dunkle Seite der Wikipedia) [1:41:03]

Veröffentlicht am 20.10.2015
Seit 2014 wird der Brockhaus, eines der renommiertesten Enzyklopädien der Welt, nicht mehr überarbeitet herausgegeben, also auf Papier gedruckt. Viele werden das gar nicht mitbekommen, denn sie informieren sich längst bei der Konkurrenz: Wikipedia, der größten Online-Enzyklopädie der Welt. Das revolutionäre an Wikipedia gegenüber dem Brockhaus ist die Art und Weise, wie Informationen gesammelt und archiviert werden. Die Datenbank der Wikipedia basiert auf der Schwarmintelligenz. Jeder kann einen Artikel anlegen, redigieren oder ergänzen. Damit man sich auf das Wissen von Wikipedia verlassen kann, existiert hinter der Datenbank ein Korrektiv, das Änderungen sämtlicher Nutzer vor der Freischaltung überprüft. Sinn und Zweck dieser Struktur hinter Wikipedia ist, dass die Datenbank neutral und wissenschaftlich korrekt bleibt. Nur ist sie das wirklich?
In naturwissenschaftlichen Bereichen lautet die Antwort eindeutig ja. Hier ist Wikipedia durchaus eine Quelle, die als vorbildlich bezeichnet werden kann. Geht es allerdings um aktuelles Zeitgeschehen oder Personen, die sich mit aktuellem Zeitgeschehen auseinandersetzen, wird Wikipedia immer dann parteiisch, wenn Artikel, die sich zum Beispiel mit Terrorismus beschäftigen, vom Mainstream abweichen. Immer, wenn eine wissenschaftliche Arbeit in der Analyse einem US-amerikanischem Weltbild zuwider läuft, wird ausschließlich die Sicht der US-Organisation Wikipedia veröffentlicht. Der Autor der alternativen Sicht erhält im Gegenzug schnell einen Eintrag als Verschwörungstheoretiker oder wird zusammen mit Holocaust-Leugnern aufgelistet.
Dieses Mobbing dient der Verleumdung und hat System. Die Filmemacher Markus Fiedler und Frank-Michael Speer weisen in ihrer Dokumentation „Die dunkle Seite der Wikipedia“ nach, dass hinter der Struktur der deutschsprachigen Wikipedia ein spezieller Personenkreis agiert, der es sich zur Aufgabe gemacht hat oder womöglich auch beauftragt wurde, jegliche Kritiker US-amerikanischer Politik zu diskreditieren. Die Leistung der beiden Filmemacher besteht vor allem darin, die anonymen Wächter zu enttarnen.
Dieser Dokumentarfilm wird ab dem 22. Oktober exklusiv im Programm von KenFM laufen. Wir sprachen mit dem dem Autor Markus Fiedler. Anderthalb Stunden, die den Blick auf die Online-Enzyklopädie massiv verändern.
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zu Aussagen im obigen Video:
- Warum schweigen die Lämmer? – Der Mensch im Geflecht von Medien, Manipulation und Macht (Post, 16.07.2016)
- Wikipedia: Kafkaeske Prozesse (Katrin McClean, Le Bohémien, 19.09.2015)
- Wikipedia Anomalies: Sequel (Kevin R. D. Shephard auf seiner Seite CitizenThought.net, Juni 2012, abgerufen am 18.08.2016)
- Unsere Qualitätsmedien: Das sind keine Irrtümer; das sind Lügen, Propaganda und Zensur! (Post, 09.12.2014)
Seltsame Veränderungen bei Wikipedia sind schon 2012 aufgefallen:
Wikipedia: Wie Feministinnen hunderte Studien über häusliche Gewalt verschwinden ließen (Arne Hoffmann, Genderama, 05.08.2012 – Zitat:)
Dreimal dürfen Sie raten, was vom aktuellen Stand der Forschung man in der Wikipedia wiederfindet, nachdem "Fiona Baine", "SanFran Farmer" und Co. auch diese Passage einer feministischen Bearbeitung unterzogen haben

KenFM im Gespräch mit: Peter Wahl (Attac) [1:50:31]

Veröffentlicht am 03.07.2014
Peter Wahl ist DER Globalisierungskritiker in Deutschland. Er initiierte Attac Deutschland, organisierte zahlreiche Blockaden gegen die Wirtschaftseliten, legte sich massiv mit der Staatsmacht an und gründete später die Organisation WEED. Hier wirkte und wirkt er vor allem als Experte für Finanzmärkte. Der Mann kennt keinen Ruhestand.
Peter Wahl entstammt einer extrem politischen Familie und war bis Ende der 80iger Mitglied der DKP. Für Ihn ist der entfesselte Markt, die totale Liberalisierung der Weltwirtschaft eines der Hauptübel des Kapitalismus.
KenFM sprach mit dem politischen Urgestein über den Status quo in Europa, die Chance der Bürger etwas an diesem demokratiezersetzenden Kurs zu ändern und damit auch über die Montagsdemos oder Mahnwachen, die Wahl für mehr als legitim hält. Er befürwortet sie.
Das Interview ist aber weit mehr als ein simples Abfragen von politischen Standpunkten oder ein Einholen von Verhaltenstips an die Generation @. Es ist auch ein Portrait über den Aktivisten Wahl selbst. Sein Elternhaus. Wie Wahl wurde, was er heute ist.
Ein politisch aktiver Bürger.
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Unsere genialen Vorfahren

Die Menschen der Urzeit hatten ein größeres Gehirn als der moderne Mensch und waren womöglich auch intelligenter


Das Bild, das gemeinhin von dem Urmenschen gezeichnet wird, ist das eines primitiven Halbaffens, dessen Intelligenzniveau nur marginal über dem eines Schimpansen liegt. Schaut man jedoch genauer hin, so ergibt sich allerdings ein differenzierteres Bild.
Bisher nahm man beispielsweise an, dass die ersten Boote vor rund 7.000 Jahren gebaut wurden. Nun hat das Team um Curtis Runnels von der Boston University und Thomas Strasser vom Providence College Hinweise entdeckt, dass Menschen bereits vor über 130.000 Jahren in See stachen.

Auf Kreta fanden die Archäologen Werkzeuge aus der frühen Steinzeit, die nahelegen, dass die Insel bereits deutlich eher bewohnt war als bisher angenommen. Kreta liegt rund 100 Kilometer vom griechischen Festland entfernt und ist seit mehr als drei Millionen Jahren von ihm getrennt. In der Vergangenheit war man davon ausgegangen, dass die erste Besiedelung um 6000 vor Christus stattfand.

Die neuen Erkenntnisse machen es jedoch wahrscheinlicher, dass die ersten Menschen Hunderttausende von Jahre früher die Küste betreten haben. Mehr als 2000 Steinwerkzeuge wurden in Plakias an der Südküste Kretas in Schichten gefunden, die ein Alter von über 130.000 Jahren aufweisen, teilweise sogar bis zu 1,5 Millionen Jahren. Vermutlich waren die ersten Seefahrer, die dort angekommen sind, von Libyen aus aufgebrochen. Das Alter der Funde lässt darauf schließen, dass diese urzeitlichen Entdecker noch vor dem Aufkommen des Homo sapiens lebten. Die Vorstellung, dass den frühen Exemplaren der Spezies Homo die Fähigkeit fehlte, komplexe intellektuelle Probleme zu lösen, hat damit einen schweren Schlag erlitten.

mehr:
- Unsere genialen Vorfahren (Patrick Zimmerschied, Telepolis, 17.07.2016)

Evolution des Homo Sapiens [57:19]

Veröffentlicht am 25.01.2013
Die relativ einfache Evolutionstheorie des Homo Sapiens muss revidiert werden. Es gab mehrere Out-Of-Africa innerhalb mehrerer Tausend Jahre und es gab sogar später Vermischungen zwischen den einzelnen Rassen. Der Homo Sapiens z.B. hat sich vor 100.000 Jahren aufgemacht Afrika zu verlassen und dabei hat er sich zum Teil mit den Neandertaler vermischt.

ᴴᴰ Die Menschheitssaga [Doku] [Deutsch] [1:22:33]

Veröffentlicht am 08.04.2016
Gewiss, auch Tiere träumen. Doch nur unsere Art vermag es, Träume in Form von Geschichten und Erzählungen weiterzugeben und sie vielleicht sogar wahr werden zu lassen. Woher stammt diese erstaunliche Fähigkeit des Menschen? Welche Ereignisse der Evolution haben ihn dazu gebracht, diese neue Fertigkeit hervorzubringen? Der Dokumentarfilm “Die Menschheitssaga” folgt mit Unterstützung von Prähistorikern, Archäologen und Linguisten einer unglaublichen kulturellen Entwicklung, die in den Köpfen der ersten Menschen begann. Anhand der Spuren, die sie im Laufe der Zeit auf der Erde hinterlassen haben, können nicht nur Rückschlüsse auf das Verhalten, sondern auch auf die tiefsten Wünsche und Sehnsüchte der Menschen von heute gezogen werden. An welchem Punkt der Evolution hat der Mensch begonnen zu sprechen? Wann hat er begonnen zu malen, zu musizieren, zu reisen? Wann hat die menschliche Vorstellung die ersten Welten erschaffen? Wann wuchs das Bedürfnis, an etwas zu glauben? Kurz: Wo, wann und wie zeichnete sich die Grundessenz des Menschen erstmals ab? Der Dokumentarfilm geht diesen Fragen auf den Grund und blickt weit zurück, bis in die Zeit noch vor dem Homo sapiens.

Ein semantischer Krieg statt einer Diskussion über Inhalte – Interview mit Daniele Ganser. Die ganz neue Unübersichtlichkeit – Teil 4

Ich habe davon [von dem Begriff »Querfront«] vor vielleicht einem Jahr gehört, dass es diesen neuen Begriff gibt, aber ich kann damit nichts anfangen. Querfront ist etwas Schlechtes, das ist wohl die Idee. Ich denke, da handelt es sich - ähnlich wie beim Begriff "Verschwörungstheoretiker" - um einen Kampfbegriff. Das ist eine Metadiskussion, ein semantischer Krieg, man sollte besser die Inhalte diskutieren.

Freitag, 15. Juli 2016

Interview mit Daniele Ganser. Die ganz neue Unübersichtlichkeit – Teil 3: "In Deutschland darf man mit gewissen Leuten nicht sprechen"

Wenn man so dreist lügt und die Dinge verbiegt, täuscht man die Leser mit Absicht. Das darf man nicht tun. Zudem ist es für uns Schweizer völlig anders als bei euch Deutschen, wir sprechen mit allen. Bei uns gibt es dieses System der Kontaktschuld gar nicht. Es gibt niemanden in der Schweiz, den ich nicht treffen dürfte, nur weil er zu dieser oder jenen Gruppe gehört. 
Was soll denn ein Historiker machen? Ich habe schon mit Iranern gesprochen, ich habe mit Chinesen gesprochen, ich habe mit Leuten vom CIA in Washington gesprochen, ich bin aber nicht Iraner und bin nicht im CIA und bin auch nicht Kommunist. Ich spreche mit den Russen, ich spreche mit den Franzosen. Aber es passiert mir nur in Deutschland, dass die Leute dann sagen: Aha, er hat mit dem Karl-Heinz Hoffmann gesprochen - was ja auch wahr ist –, um daraus zu schließen, ich sei rechtsextrem. Das entbehrt doch jeder Logik. Da müsste man das Streitgespräch einmal genauer anschauen, was ich gesagt habe, was er gesagt hat, und dann würde man sofort sehen, die sind sich gar nicht einig. 
Die Spanier sind ja vor 400 Jahren nicht mit einem Schiff voller Gold nach Amerika gefahren, sondern mit einem leeren Schiff. Und zurückgekommen sind sie mit Gold. Und das ist eben das Prinzip der Rohstoff-Kämpfe und das ist in der historischen Forschung sehr alt. Das stößt auf Interesse. Und erzeugt Spannungen. Ich hinterfrage ja den ganzen so genannten Krieg gegen den Terror, für mich ist es ein Kampf um Rohstoffe und Geld, ein Kampf um Macht, der nichts mit der Reduktion von Terror zu tun hat. Im Gegenteil, der Krieg gegen den Terror produziert Terror, das sieht man im Irak und in Libyen.

Telepolis zurück auf dem Weg zum Mainstream: Nachschlag zu den Panama-Papers

Der 2,6 Terabyte große Datenberg konnte nur mit neuer Big-Data-Technik durchforstet werden Die durch die Panama Papers ausgelösten Schockwellen reichen bis heute um den gesamten Globus. Sie sind das Ergebnis der erfolgreichen Bewältigung einer schier unglaublichen Datenmenge durch rund 400 Journalisten in rund 80 Ländern. Was kaum jemand fragt: Wie war dieses einzigartige Unterfangen rein technisch überhaupt möglich?
mehr:
- Die Entschlüsselung der Panama Papers (Gregor Torinus, Telepolis, 14.07.2016)

mein Kommentar:
siehe die Kommentare!

Donnerstag, 14. Juli 2016

Was mich heute noch berührt…

Ein scheinbar zusammenhangloses Puzzle…
Ein Freund meinte mal, ich hätte einen furchtbaren Musikgeschmack…


Nice - Brandenburger Live 1969. [4:25]

Veröffentlicht am 12.11.2013

The Nice ... Karelia Suite Live 1969 [8:25]

Veröffentlicht am 04.04.2015
The Nice (Keith Emerson) - Karelia Suite 1969 using Hammond L100 with Leslie cabinets.

The video shows Emerson throwing his L100 about and using the on/off switch to create the great rock effects that he has become known for - Emerson had previously learnt about these 'tricks' some years earlier from the legendary organist Don Shinn who played organ with The Soul Agents.

Keith Emerson acknowledges that Don Shinn was a pioneer within the progressive rock movement during the late 60's and that he, Shinn, had a major influence on Emerson's style of playing.

TDP's Organ & Keyboard Forum
http://tierce-de-picardie.co.uk
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Traveling Wilburys - Handle With Care [3:16]

Hochgeladen am 26.10.2009
© 2007 T. Wilburys Limited
Handle With Care
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Bob Dylan performs My Back Pages at his 30th anniversary concert


Concert For George (Paul McCartney - Something) [8:49]

Hochgeladen am 23.01.2010

A Very Touching Tribute To Muhammad Ali by Billy Crystal [14:17]

Veröffentlicht am 10.06.2016
Memorial service in Louisville, Kentucky for boxing legend Muhammad Ali. Funeral procession begins at 9 a.m. EST 
Muhammad Ali and his innermost circle started a document years ago that grew so thick they began calling it "The Book."
In the pages, the boxing great planned in exacting detail how he wished to say goodbye to the world.
"The message that we'll be sending out is not our message — this was really designed by The Champ himself," said Timothy Gianotti, an Islamic studies scholar who for years helped to plan the services.
"The love and the reverence and the inclusivity that we're going to experience over the coming days is really a reflection of his message to the people of planet Earth."
The 74-year-old three-time heavyweight champion wanted the memorial service in an arena. He wanted multiple religions to have a voice while honoring the traditions of his Muslim faith. And he wanted ordinary fans to attend, not just VIPs.

Angelo Branduardi - La Pulce D'acqua [4:33]   Übersetzung (Songetexte.com)

Veröffentlicht am 12.08.2012
Der Große Sommernachtsball - MDR Mitteldeutscher Rundfunk, Germany
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Mittwoch, 13. Juli 2016

Horst Stern, Journalist: Noch lebt er!

Horst Stern ist gelernter Bankkaufmann. Am Zweiten Weltkrieg nahm er als Fallschirmjäger teil und geriet in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Entlassung arbeitete er als Dolmetscher bei der US Army in Ludwigsburg. Ab 1947 war er Gerichtsreporter der Stuttgarter Nachrichten, versuchte sich aber auch in Lyrik und Belletristik. So erschien 1949 von ihm Obergefreiter Kluncke im Organ der Gruppe 47 Der Ruf. In den 1950er Jahren war er im Bielefelder Delius Klasing Verlag tätig und gab unter anderem die Zeitschriften Gute FahrtUnterwegs und Yacht heraus.
In den 1960er Jahren begann Stern mit dem Verfassen von Manuskripten zu Tiersendungen für den Schulfunk des Süddeutschen Rundfunks in Stuttgart. Zeitgleich begann er ein kongeniales Zusammenspiel mit dem damaligen Chefredakteur der Monatszeitschrift Kosmos, Wolfgang Bechtle, mit dem er etliche Tiergeschichten veröffentlichte. Bundesweit bekannt wurde der Autor mit der Fernsehreportagen-Serie Sterns Stunde, in deren 27 Folgen auf neuartige und unsentimentale Weise verschiedene Haustiere in Haltung bzw. Hege sowie Wildtiere gezeigt wurden. Stern ging es darum, Tiere nicht zu vermenschlichen – so zeigte er, dass gerade die artifiziellsten Figuren der Pferdedressur Entsprechungen in natürlichen Bewegungen haben – und menschliche Vorurteile etwa gegenüber Spinnen und Insekten abzubauen. Sterns Thema war die Mensch-Tier-Beziehung, die er von der sentimentalen auf eine rationale, aber keineswegs gefühllose Ebene zu bringen versuchte. Dafür, dass ihm dies in Bezug auf die landwirtschaftliche Nutztierhaltung gelang, erhielt er 1974 die Ehrendoktorwürde der Universität Stuttgart Hohenheim. Seine Dankesrede, „Mut zur Emotion“, gilt bis heute als ein Lehrstück des Wissenschaftsjournalismus.
1972 gehörte Horst Stern (zusammen mit Konrad LorenzIrenäus Eibl-EibesfeldtBernhard GrzimekHeinz Sielmann und Josef H. Reichholf) zu den Gründern der „Gruppe Ökologie“, die sich als Protestbewegung gegen mangelndes ökologisches Bewusstsein der Industriegesellschaft verstand. Von 1972 bis 1979 war Stern Naturschutzbeauftragter des Landkreises Lindau (Bodensee).
1975 war Horst Stern (zusammen mit Bernhard GrzimekHubert Weinzierl und achtzehn weiteren Umweltschützern) einer der Gründer des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND). 1980 gründete er die Zeitschrift Natur, die er bis 1984 als Herausgeber leitete.
In den folgenden Jahren verlegte sich Stern auf das Verfassen literarischer Texte, blieb dabei jedoch der Thematik Ökologie und Tierschutz treu. Anfang der 1990er Jahre siedelte Stern nach Irland über in die Nähe von Killarney, County Kerry, und war auch während dieser Zeit journalistisch tätig. Er lieferte Beiträge für die Wochenzeitungen Die Woche (inzwischen eingestellt) und Die Zeit. Von Irland zog Stern nach Passau, wo er heute lebt.
Er ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. [Horst Stern, Leben, Wikipedia]
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Horst Stern, Bemerkungen über den Rothirsch, Teil 1 [4:40]

Veröffentlicht am 11.08.2013

Stern Horst ZDJ [59:53] – unbedingt sehenswert!
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Anzeige gegen Bundesregierung wg. Beteiligung am Angriffskrieg in Syrien abgewiesen
Angriff ist Verteidigung – Krieg ist Einsatz – Propaganda ist Wahrheit – Unrecht ist Recht

"Es ist uns bekannt, dass kein Generalbundesanwalt der Bundesrepublik Deutschland jemals gegen die obersten Repräsentanten des Staates ermittelt hat… " So steht es im abschließenden Absatz der Strafanzeige der "Delmenhorster Stimme für Frieden", die sich gegen die am 4. Dezember 2015 vom Bundestag beschlossene grundgesetzwidrige Beteiligung der Bundeswehr am völkerrechtswidrigen Krieg in Syrien wendet. Die Unterzeichner wollen sich von ihren Enkeln nicht vorwerfen lassen, dass sie geschwiegen haben, "als der Staat einen Angriffskrieg geführt hat". Am 7. Juli 2016 "kam mit der Post ein dreiseitiger Brief vom Generalbundesanwalt mit der Erläuterung, dass kein Ermittlungsverfahren gegen die Bundesregierung eröffnet werden wird. Er wird hier kommentarlos wiedergegeben." Mit diesen ernüchternden Worten weist die "Delmenhorster Stimme für Frieden" auf den Brief des Generalbundesanwalts hin, der mit dem 14. Juni 2016 datiert ist und der auf die Strafanzeige Bezug nimmt, die am 9. Dezember 2015 per Einschreiben in die Post gegangen war. Auch die NRhZ enthält sich einer eigenen Bewertung und gibt das Schreiben des Generalbundesanwalts hier kommentarlos wieder.
mehr:
- Angriff ist Verteidigung – Krieg ist Einsatz – Propaganda ist Wahrheit – Unrecht ist Recht (Neue Rheinische Zeitung, 13.07.2016)
siehe auch:
Dass die Unterstützung des Irakkriegs als völkerrechtswidrig gesehen werden kann, hat das Bundesverwaltungsgericht schon festgestellt. Jetzt drohen Schröder & Co. wieder Strafanzeigen wegen Teilnahme an einem Angriffskrieg […]
Schon einmal wurde gerichtlich überprüft, wie die deutsche Beteiligung am US-Feldzug zu werten ist. Das Bundesverwaltungsgericht musste im letzten Sommer entscheiden, ob der Major Florian Pfaff wegen Befehlsverweigerung zum Hauptmann degradiert werden durfte. Pfaff arbeitete im Streitkräfteamt der Bundeswehr und entwickelte Logistik-Software. Als er eine Garantie verlangte, dass seine Arbeit in keinem Zusammenhang mit dem Irakkrieg genutzt wird, erhielt er diese nicht und verweigerte fortan die Arbeit.
In einem Aufsehen erregenden Urteil entschied im Juni das Bundesverwaltungsgericht, dass Major Pfaff eine ernsthafte Gewissensentscheidung getroffen habe, die von der Bundeswehr zu respektieren sei; die Degradierung wurde aufgehoben. Doch noch mehr dürfte sich die Bundesregierung über die erst Monate später vorgelegte Urteilsbegründung geärgert haben. Auf 136 Seiten wird dort auch die Zulässigkeit des Irakkriegs und die deutsche Beteiligung daran diskutiert.

Ergebnis: Es gebe „gravierende rechtliche Bedenken“ gegen den Krieg der Vereinigten Staaten, weil er sich weder auf ein UNO-Mandat noch auf ein Selbstverteidigungsrecht stützen konnte. Wer sich „ohne Rechtfertigungsgrund über das völkerrechtliche Gewaltverbot der UN-Charta hinwegsetzt, handelt völkerrechtswidrig. Er begeht eine militärische Aggression“, betonte das Bundesverwaltungsgericht.

Diese Einschätzung hat natürlich Folgen für die deutsche Kriegsbeteiligung. „Eine Beihilfe zu einem völkerrechtlichen Delikt ist selbst ein völkerrechtliches Delikt“, sagen die Leipziger Richter. Deshalb bestünden auch gegen die deutschen Unterstützungsleistungen „gravierende völkerrechtliche Bedenken“. Gemeint ist vor allem die „Zulassung der Entsendung von Truppen, des Transports von Waffen und militärischen Versorgungsgütern von deutschem Boden aus in das Kriegsgebiet“.

Insofern ist der juristische Stab über die Bundesregierung bereits gebrochen. Eine aktive Beteiligung des BND würde die Völkerrechtswidrigkeit der deutschen Politik nicht mehr begründen, sondern nur weiter verschlimmern.

Anders sieht es mit der persönlichen strafrechtlichen Verantwortung der Regierungsmitglieder aus. Hier hat Generalbundesanwalt Kay Nehm bisher Ermittlungen wegen der Teilnahme an einem Angriffskrieg abgelehnt. Anlass zur Prüfung hatte er, weil im Vorfeld des US-Angriffs auf den Irak zahlreiche Strafanzeigen gegen Bundeskanzler Schröder bei ihm eingegangen waren. Unter anderem hatte die PDS Schröder vorgeworfen, mit der Gewährung von Überflugrechten habe der Kanzler gegen Paragraph 80 des Strafgesetzbuches verstoßen, der Kriegsvorbereitungen unter Strafe stellt.

Kay Nehm, der ja politischer Beamter ist, löste den Fall mit einem Kniff. Er ließ offen, wie der US-Krieg zu bewerten sei, interpretierte aber das Strafgesetzbuch sehr restriktiv: Wegen der hohen Strafdrohung – „Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren“ – könnten bei der Strafbarkeit des Angriffskriegs „bloße Duldungs- und Unterlassungshandlungen“ nicht gemeint sein. […]
[Christian Rath, Das Völkerrecht und der Kniff von Kay Nehm, taz, 16.01.2006]
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TTIP: Schwarzwälder Schinken aus Timbuktu?

Amerikaner beklagen hohe Zölle und Herkunftsbezeichnungen - Europäer kritisieren feinschmeckerfeindliche Hygienestandards 

Bei den Verhandlungen für das Freihandelsabkommen TTIP fordern die US-Vertreter, dass Zölle in Höhe von derzeit 36 Prozent und andere Beschränkungen, die bislang den Export von amerikanischem Käse nach Europa behindern, komplett wegfallen. Ein Grund dafür, warum dieses Ziel mit besonderem Nachdruck verfolgt wird, ist, dass zwischen New York und San Francisco ein "Käseberg" wächst:
Um diesen Käseberg selbst abzubauen, müssten die Amerikaner einer Rechnung des Wall Street Journal nach alleine 2016 drei Pfund Käse pro Kopf mehr essen - dass das geschieht ist trotz einer Preissenkung auf etwa die Hälfte der Preise von 2014 und trotz des Postulats des ProSieben-Jumbos, es könne auf einer Pizza nie genug Käse geben, unwahrscheinlich. Weil die Anbieter die Preise nicht unter die Herstellungskosten fallen lassen wollen, lagern sie derzeit über 550.000 Tonnen Käse ein, was einen Bauboom für neue Kühlhäuser auslöste.

mehr:
- TTIP soll US-Käseberg abbauen (Peter Mühlbauer, Telepolis, 12.07.2016)

Quarks & Co HD (17.05.2016) - Was ist TTIP? [42:02]

Veröffentlicht am 18.05.2016
Die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft – kurz TTIP – soll die beiden Wirtschaftsräume EU und USA noch stärker als bisher zusammenbringen. Doch das Freihandelsabkommen und die Verhandlungen stehen massiv in der Kritik und drohen zu kippen. TTIP schafft Wohlstand und Arbeitsplätze, sagen die Befürworter. TTIP gefährdet die Demokratie und den Verbraucherschutz, sagen die Kritiker.

Quarks & Co zerlegt das kontroverse Thema in seine Einzelteile: Wer verhandelt eigentlich worüber bei TTIP? Was sind die Streitpunkte? Die Geschichte von Freihandelsabkommen deckt die Chancen von TTIP auf. Doch Quarks zeigt auch, wem TTIP heute nützen und wem es schaden würde.

Prof. Max Otte: "TTIP ist die völlige Entmachtung der Politik!" [8:57]

Veröffentlicht am 10.04.2016
Max Otte ist Ökonom mit dem Schwerpunkt Finanzmarktordnung und lehrt in Worms und Graz. Er hat verschiedene Freihandelsabkommen untersucht, darunter das NAFTA-Abkommen zwischen Nordamerika und Mexiko. Bekannt wurde er durch sein Buch "Der Crash kommt", in dem er bereits 2006 die große Finanzkrise vorhersagte. Er hat die deutsche und die US-Staatsbürgerschaft.

Die beste Rede von Gregor Gysi im Bundestag zu TTIP, Europa, USA und der steigenden Armut [9:15]

Veröffentlicht am 18.01.2016
Eine der besten Reden von einem Polit Urgestein. Egal ob man seine politischen Ansichten teilt oder nicht, er nimmt kaum ein Blatt vor den Mund und offenbart die bösartigkeit der Regierung und warnt ausdrücklich vor weiterem "kuschen" der USA. Auch ein weiters Handeln in der Europäischen Sicherheitspolitik ohne Russland ist nicht realistisch. Quelle: Phoenix TV, öffentlich Rechtliches Fernsehen und auf Facebook gefunden und hier hochgeladen.
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Greenpeace zu den Veröffentlichungen von TTIP-Verhandlungen auf der „re:publica“ am 02.05.2016 [17:48]

Veröffentlicht am 02.05.2016
Pressekonferenz von Greenpeace mit Reden von Volker Gaßner (Teamleiter Presse- und Kommunikationsstrategien Greenpeace), Stefan Krug (Leiter der politischen Vertretung Greenpeace) und Jürgen Knirsch (TTIP-Campaigner Greenpeace) zu den Veröffentlichungen über die TTIP-Verhandlungen auf der „re:publica“ 2016.

TTIP - Freihandelsabkommen - Gefährliche Geheimnisse [1:30:07]

Veröffentlicht am 04.05.2014
Wie die EU und die USA das Freihandelsabkommen planen!
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Dokus (deutsch): http://bit.ly/1jR1QfK
Dokus (englisch): http://bit.ly/1mUOGTQ
Empfehlungen: http://bit.ly/1kZtnMf

Dokuhelden @ Facebook: http://on.fb.me/1jR1Hcv

Anstalt | 24.05.2016 | Folge 20 | Thema: TTIP & CETA [50:22]

Veröffentlicht am 24.05.2016
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Wortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe:
Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der "Anstalt".
Als Besetzer eines ZDF-Fernsehstudios rütteln die Vollblutkabarettisten an den politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen des Landes.
Mit ihren Gästen Masud Akbarzadeh, Chin Meyer und Christine Prayon wollen sie "Stimme sein für Ungehörtes und Unerhörtes".

Heute Show Über Abhöraffäre u. das Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen EU u. USA ,24.01.2014 [8:27]

Veröffentlicht am 24.01.2014
Das geplante Freihandels-Abkommen TTIP zwischen der EU und den USA dient den Interessen der Konzerne und nicht uns Bürger/innen: Bitte unterschriebt die Petition.

http://occupylondon.org.uk/stop-ttip/

Oliver Welke und Olaf Schubert über die Abhöraffäre, das Freihandelsabkommen und Obamas Versuche, Vertrauen zurückzugewinnen
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Dienstag, 12. Juli 2016

Polen: »Beispiel für die Demokratie auf der ganzen Welt«?

Der polnische Rundfunkrat KRRiT hat eine Klage gegen die Nachrichtensendung "Wiadomosci" des staatlichen Senders TVP wegen der Entstellung von Äußerungen des US-Präsidenten angenommen 

Es sei zu einer Verzerrung der Worte von US-Präsident Barack Obama gekommen, was eine Art von Lüge sei, sagte der Vorsitzende des Rats Jan Dworak. 

Der amerikanische Präsident hat die polnische Regierung am Freitag auf dem NATO-Gipfel wegen der Eingriffe in das Verfassungsgericht gescholten - doch in Warschau will man dies nicht wahrhaben. "Obama erklärte, Polen sei weiterhin ein Leuchtturm der Demokratie, es gab gegenüber der polnischen Regierung keine Kritik," so Polens Außenminister Witold Waszczykowski am Montag im Radio.

"Ich habe gegenüber Präsident (Andrzej) Duda unsere Besorgnis über gewisse Vorgänge und die Sackgasse um das polnische Verfassungsgericht geäußert", so der Wortlaut von Barack Obama am Freitag.

Doch die Zuschauer des polnischen Staatssenders TVP wurden über diesen Satz nicht informiert. Zudem wurde ein Satz entstellt übersetzt . So hörten die Zuschauer: "Polen ist und wird ein Beispiel für die Demokratie auf der ganzen Welt sein", während Obama eher mahnend sagte: "Polen ist ein Beispiel und sollte ein Beispiel für demokratische Verfahren bleiben, die es auf der ganzen Welt gibt." Die Rede von Barack Obama wurde nun von der US-Botschaft am Montag ins Polnische übersetzt, um sie ohne Filter auch den Polen zugänglich zu machen, deren Englisch nicht ausreicht.

mehr:
- Ist Polen ein "Beispiel für die Demokratie auf der ganzen Welt"? (Jens Mattern, Telepolis, 12.07.2016)

mein Kommentar:
Jetzt ratet mal, Leute, was bei der Geschichte rauskommt?

Die Militarisierung des Bewußtseins

Der russische Links-Aktivist Ilja Budraitskis über den Anti-Nato-Kongress in Warschau und den schweren Stand als Antimilitarist 

Am Freitag und Sonnabend fanden in Warschau ein Anti-Nato-Kongress und eine Demonstration gegen die Militärallianz statt. Ulrich Heyden sprach mit einem Teilnehmer aus Moskau, Ilja Budraitskis, Aktivist der Russischen Sozialistischen Bewegung (RSD). Die Organisation hat Gruppen in mehreren russischen Städten und mobilisierte 2011 zu Demonstrationen 300 Aktivisten und Aktivistinnen.
mehr:
- "Es geht nicht nur um neue Militärbasen, sondern auch um die Militarisierung des Bewusstseins"(Ulrich Heyden, Telepolis, 12.07.2016) 
Immer, wenn unsere ethnischen oder nationalen Vorurteile geweckt wurden und werden, in Zeiten der Knappheit, wenn unser nationales Selbstwertgefühl oder unsere nationale Empfindlichkeit in Frage gestellt werden, wenn uns unser unbedeutender Ort und Stellenwert im Kosmos Kopfschmerzen bereitet oder wenn der Fanatismus um uns herum aufbrodelt – dann gewinnen aus vergangenen Zeitaltern vertraute Denkgewohnheiten Macht über uns [Carl Sagan, Der Drache in meiner Garage]

dazu auch:
- Deutschlands Hypnotherapeutin Nr. 1 und das Herstellen von Alternativlosigkeit (Post, 18.01.2016)
"Wir brauchen ein stärkeres Europa" (Florian Rötzer, Telepolis, 04.07.2016)
- Ex-US-Geheimdienstmitarbeiter fordern Merkel auf: Weitere Eskalationen verhindern (Post, 08.07.2016)

One of the saddest lessons of history is this: If we’ve been bamboozled long enough, we tend to reject any evidence of the bamboozle. We’re no longer interested in finding out the truth. The bamboozle has captured us. It’s simply too painful to acknowledge, even to ourselves, that we’ve been taken. Once you give a charlatan power over you, you almost never get it back. [Carl Sagan]

Gorbatschow: "Übergang zum heißen Krieg"

Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow geht davon aus, dass die Nato Vorbereitungen für Angriffshandlungen trifft

"Die Nato hat angefangen, sich auf den Übergang vom Kalten Krieg zu einem heißen Krieg vorzubereiten." Das sagte der ehemalige Staatspräsident der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, am Samstag gegenüber der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Gorbatschow führte weiter aus: "Sie sprechen nur über Verteidigung, aber im Grunde treffen sie Vorbereitungen für Angriffshandlungen." Es sei verdächtig, wenn man in der Nato davon spreche, vor nichts Angst zu haben. Die in Warschau getroffenen Entscheidungen würden die Krise der Nato zeigen. Man wolle Russland provozieren, eine harte Reaktion zu zeigen.

In einem Interview mit Echo Moskvy warnte er, dass der Kalte Krieg, sollte er in einen wirklichen Krieg münden, der letzte Krieg sein könnte. Die Welt zerbreche, es gebe zu viele Konflikte, um die Kooperation zu beenden. Es sei unverantwortlich von der Nato, vier Bataillone "in Schussweite" der russischen Grenze zu stationieren. Russland riet er, nicht auf die Provokationen zu reagieren, sondern an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Mit deutlichen Worten meldete sich auch der Kreml-Berater Sergej Karaganow zu Wort, der erklärte, Moskau verstehe die "Nato-Osterweiterung" als Verrat, die militärische Präsenz vor der Haustür Russlands werde als "Provokation" betrachtet. Die immer wieder ins Spiel gebrachten Mutmaßungen, wonach Russland einen Angriff auf das Baltikum plane, bezeichnete Karaganow als "idiotisch".

Der Vorsitzende des russischen Council on Foreign and Defense Policy, einer einflussreichen russischen Denkfabrik, sagte darüber hinaus, der 1997 gegründete Nato-Russland-Rat sei kein "legitimes Gremium" mehr. Er habe letztlich zur "Deckung und Legalisierung der Nato-Erweiterung" gedient: "Als wir ihn wirklich brauchten - 2008 und 2014 - war er nicht da."

Karaganow erklärte, Russland wollte doch "das Zentrum eines großen Eurasien sein", dazu gehöre auch "der Subkontinent Europa". Allerdings werde nun, so der Kreml-Berater weiter, diese Vorstellung Russlands über eine gemeinsame Zukunft mit Europa für die nächsten Jahrzehnte "kein Modell" mehr sein. Der Kreml-Berater warnte eindringlich: "Wenn die Nato eine Aggression beginnt - gegen eine Atommacht wie uns -, wird sie bestraft werden."

mehr:
- "Übergang zum heißen Krieg" (Marcus Klöckner, Telepolis, 11.07.2016)

Daniele Ganser spricht mit dem "auserwählten" US-Amerikaner - Bomben sind notwenig… [5:30]


Veröffentlicht am 04.08.2015
Schweizerischer Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser streitet mit dem US-Journalist Don F. Jordan über die Rolle der USA bei der Sicherung des Friedens auf der Welt. September 2014. Die Sendung "Die entzauberte Grossmacht - Was wurde aus dem Weltpolizisten USA?" in voller Länge auf Webseite von Dr. Daniele Ganser sniper.ch : http://www.siper.ch/siper/institut/vi...

USA-Politik. 3.Weltkrieg - schon bald [34:07]

Veröffentlicht am 01.09.2015
USA-Politik. 3.Weltkrieg - schon bald

Dirk Müller Der Betrug an Russland Natokrebs [14:50]

Veröffentlicht am 20.05.2016
Wie ein Krebsgeschwür breitet sich die als Demokratie getarnte Nato aus, obwohl der Gegenpart Warschauer Vertrag (Der Feind) nicht mehr existiert. Wir sind die Achse des Bösen am Gängelband der USA

„Russland hat genug" Putin auf Pressekonferenz Mai.2016 !!(Raketensystem der Amis) [6:46]

Veröffentlicht am 14.05.2016
,,Russland hat genug" Putin auf Pressekonferenz !!(Raketensystem der Amis) Pressekonferenz der Russischen Förderation!!
Teilen und anschauen! Unzensiert!

Quelle !! : Russland.RU https://www.youtube.com/watch?v=drN7P...

Vorbereitung auf den 3. Weltkrieg - Auffallende [7:22]

Veröffentlicht am 22.06.2015
Vorbereitung auf den 3. Weltkrieg - Auffallende erschreckende Parallelen
Gerd Krumeich (Wkipedia)

Ein zerrissenes Land im Wahlkampf mit ungeliebten Präsidentschaftskandidaten

In den letzten Tagen hat sich die Stimmung weiter aufgeheizt, wie Umfragen zeigen, dürfte weder Clinton noch Trump in der Lage sein, größere Veränderungen durchzusetzen
In den USA scheint man nicht imstande und politisch nicht willens zu sein, die Zahl der Schusswaffen einzudämmen und den Rassismus, der seit der Unabhängigkeit besteht, wirklich zu lösen. Beides hängt zudem eng mit der militanten Haltung im Land zusammen, das auch im Ausland gerne militärisch Probleme angeht - mit Folgen für das Inland: Täglich begehen 20 Veteranen Selbstmord, wegen der aufgeheizten Gewaltspirale wird zunehmend militärisches Gerät an die Polizei weitergegeben, die sprengt bereits Verdächtige mit fernsteuerbaren Robotern in die Luft (Dallas: Umfunktionierter Bombenroboter zur gezielten Tötung eines Verdächtigen).

Die Ereignisse der letzten Tage haben den gefährdeten Zustand des Landes vor Augen geführt, als ein Schwarzer, der bei der Army und auch in Afghanistan eingesetzt war, 5 weiße Polizisten kaltblütig mit der Präzision eines Scharfschützen tötete und 7 weitere verletzte, vermutlich weil zuvor wieder einmal zwei Schwarze von Polizisten getötet wurden, wo deren Hautfarbe und rassistische Vorurteile, aber eben auch der weit verbreitete Waffenbesitz eine entscheidende Rolle spielten. Übrigens hat der Täter wohl das Schießen nicht nur beim Militär gelernt, sondern durch einen "Selbstverteidigungskurs" an der privaten Academy of Combative Warrior Arts, also an einem Teil der militanten Kultur, die kommerziell durch die Verfügbarkeit von Waffen und die Ideologie angeheizt wird, sich sofort zur Wehr setzen zu müssen.

Die Stimmung heizt sich in den USA wie auch in anderen Ländern auf, die Gewaltbereitschaft wächst, angestachelt von Politikern, die auf Emotionen, auch auf Wut, Enttäuschung und Vorurteile setzen. Nach der Schießerei in Dallas verbreitete Donald Trump wieder einmal die Forderung: "Macht Amerika wieder sicher!" Sein Slogan lautet ansonsten: "Macht Amerika wieder groß!" Er selbst räumte nach Dallas ein, dass die Teilung in den USA zu groß geworden und der Amerikanische Traum nicht mehr gültig sei. Deswegen sei eine "starke Führung" notwendig, also er, der den Traum - aber nicht dessen Verwirklichung? - nicht nur zurückbringen will als Präsident, sondern auch "noch größer und besser als jemals zuvor".

Das ist nicht so weit entfernt von Hillary Clinton, die sagte: "There is something wrong with our country. There is too much violence ... too much senseless killing, too many people dead who shouldn’t be." Die Weißen müssten den Schwarzen besser zuhören, wenn sie auf Barrieren hinwiesen.

mehr:
- Ein zerrissenes Land im Wahlkampf mit ungeliebten Präsidentschaftskandidaten (Florian Rötzer, Telepolis, 11.07.2016)
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Montag, 11. Juli 2016

Medienzensur: Der Kampf um die Deutungshoheit

Zensieren Spiegel Online, FAZ und Süddeutsche ihre Leser? Zumindest beim Thema NATO-Russland kann dieser Eindruck entstehen, denn bei 90 Prozent der Artikel zu diesem Thema waren die Kommentarfunktionen abgeschaltet […]. […] Das Thema NATO-Russland ist im Moment sehr wichtig, es geht um Krieg und Frieden in Europa. Unheimlich viele Menschen haben dazu eine Meinung und wollen sich dazu äußern. Auf vielen Online-Portalen können sie das aber nicht mehr. [Zitat aus: „Leser mundtot machen?“ – Spiegel, SZ und FAZ sperren bei Russland-Themen ihre Foren, SputnikNews, 06.07.2016]
Kommentar von Crash-News:
Wenn unerwünschte Wahrheiten ausgeblendet werden sollen, haben es die “Eliten” heutzutage deutlich schwerer als in früheren Zeiten. Damals hatten die Medien die Meinungs- sowie die Deutungshoheit in einer Hand und die Steuerung der Bevölkerung war eine einfache Sache. Heute bietet das Internet jedem Einzelnen leicht die Möglichkeit zum Mitreden, was aber nicht immer erwünscht ist und daher aktiv be- und verhindert wird.
mehr:
 - Massive Medienzensur: Der Kampf um die Deutungshoheit der Lügenpresse, (Crash-news, 07.06.2016)

siehe auch:

Ein neues U-Boot und mangelnde Medien-Selbstreflexion (Post, 10.07.2016)
- Gipfel in Warschau: Nicht die Truppenstärke der Nato macht Russland Sorgen (Julia Smimova, die Welt, 09.07.2016)
- »Anaconda«: Die NATO auf der Suche nach einem neuen Feindbild: Ein Amt stirbt nicht (Post, 07.07.2016)
- Mainstream-Medien im Kampf um die Deutungshoheit, Kampf um die Leserforen (Post, 05.07.2016)
- Der NATO-Generalsekretär warnt mal wieder: Russland rüstet auf (04.07.2016)
meine Bemerkung:
Schämen sich diese Nato-General-Fuzzis eigentlich nicht? Die USA geben über den Daumen zehnmal mehr für ihre Rüstung aus als Russland, das ungefähr soviel in seine Rüstung investiert wie Großbritannien!
- Vor 48 Jahren: Die Tonkin-Resolution läutet den Vietnamkrieg ein (Post, 04.07.2016)
- General Breedlove – Geleakte E-Mails des Ex-NATO-Kommandanten belegen Kriegspropaganda (Post, 04.07.2016)
- Mark Bartalmais Ukraine-Film: Was das westliche Narrativ stört, wird zu Propaganda erklärt (Post, 04.07.2016)
Noam Chomsky – Die Ideologie der regierenden Elite (Post, 28.11.2014)
Noam Chomsky: Drohnenkrieg, Staatsterror, westliche Werte und das Propagandamodell (Post, 09.06.2015) 
Tendenzöse Attributierung in deutschen Printmedien: Putin vs. Obama – eine linguistische Analyse (Mirjam Zwingli, Bachelor-Arbeit, Oktober 2012 – vor der Ukraine-Krise!!)