Sonntag, 10. Dezember 2017

Die derzeitige Stimmung in Deutschland: Zufriedenheit im Unbehagen

"Der überwiegenden Mehrheit der Deutschen ging es noch nie so gut wie derzeit", so der Soziologe Heinz Bude. „Doch viele fragen sich, welche Perspektiven haben die, die nach mir kommen? Sie sehen die junge Generation in eine Welt prekärer Berufsperspektiven, zunehmender Einkommensungleichheit, globaler politischer Instabilität und einer sich zuspitzenden ökologischen Krise hineinwachsen.“ Diese Zufriedenheit im Unbehagen kennzeichnet Bude zufolge die derzeitige Stimmung in Deutschland.
mehr:
- Michael Krons im Gespräch mit Prof. Heinz Bude (Sendungsankündigung auf Phoenix für den 08.12.2017)
Da ich nicht weiß, wie lange das Gespräch noch auf Phoenix verfügbar ist:

Im Dialog: Michael Krons im Gespräch mit Prof. Heinz Bude {29:22}

Veröffentlicht am 08.12.2017
phoenix
"Im Dialog" spricht Michael Krons mit dem Soziologen Heinz Bude über die Frage der sozialen Gerechtigkeit, darüber, wie Stimmungen Politik bestimmen und über das neue "Dienstleistungsproletariat". Dazu zählt Bude u.a. die Paketboten, die hart arbeiten würden und dennoch keine Aufstiegsperspektive hätten: "Mit den tausend Euro, die man da im Durchschnitt netto im Monat hat, kann man nicht leben und nicht sterben. Aber wichtiger noch ist, dass man in diesen Berufen nicht aufsteigen kann.“

Gehirnwäsche, die wir seit Anfang der 90er Jahre erleben - Stefan Sell {10:02}

Unbequeme Wahrheiten
Am 30.08.2018 veröffentlicht
Anderer Info-Text aus einem inzwischen gelöschten Upload:
FMDsTVChannel
Ausschnitte aus der WDR-Sendung „Ihre Meinung“, die am 11.05.2016 live gesendet wurde, mit Armutsforscher Prof. Dr. Stefan Sell (Uni Koblenz), der Tacheles redet. Thema der Sendung war, „Geht es in NRW noch gerecht zu?“. Die ganze Sendung kann unter http://www1.wdr.de/mediathek/video/se... angesehen werden.
FAIR USE
Es entstehen keinerlei wirtschaftliche Vorteile durch das Onlinestellen des Videos. Das Material ist unter der Rechtsdoktrin des anglo-amerikanischen Urheberrechts-Systems Fair Use (angemessene Verwendung) online gestellt worden. Das Video dient rein der öffentlichen Bildung und der Anregung geistiger Auseinandersetzung. Das Material ist rein zum Zwecke der Kritik, der Stellungnahme, der Berichterstattung, der Bildung und der Wissenschaft und stellt daher keine Urheberrechtsverletzung dar.

Beachte das Veröffentlichungsdatum des folgenden Videos:
BITTE NICHT ANSEHEN!!!...wenn sie noch an die Arbeitslosen-Statistik glauben {29:03}

Veröffentlicht am 13.01.2012
1NE1ORLD

Mitglied der Hartz-Kommission packt nach 10 Jahren aus! {12:34}

Veröffentlicht am 12.05.2016
FMD
Ausschnitt aus der Sendung "west.art Talk" vom 02.09.2012 (WDR Fernsehen), in der u. a. Isolde Kunkel-Weber zu Gast war. Thema der Sendung war "Gut gemacht oder nur gut gemeint? Zehn Jahre Hartz-Reformen". Kunkel-Weber war Mitglied der Kommission, die 2002 unter der Leitung von Peter Hartz die Arbeitsmarktreform vorbereitet hat.

siehe auch:
- Der Mindestlohn wird gezielt umgangen (Marcel Fratzscher, ZON, 08.12.2017)
- Wie schaffen es die Superreichen immer reicher zu werden? (Florian Rötzer, Telepolis, 08.12.2017)
- Leseschwächen: "Die Ungerechtigkeit in unserem Bildungssystem ist noch weiter angestiegen" (Thomas Pany, Telepolis, 07.12.2017)
- Weltwirtschaft – Risse in der Megamaschine (Fabian Schneider, Hintergrund, 16.11.2017)

mein Kommentar:
Wir haben Probleme in Deutschland, die totgeschwiegen werden. Und wenn man sie anspricht, wird man sanktioniert.
Wir haben ein enormes Verteilungsproblem, das aber niemand wirklich anpackt. Wir haben sowohl Steuervermeidung wie auch Steuerbetrug. Wir haben einerseits Kohls schwarze Kassen und andererseits unbequeme Steuerfahnder, die mit Gefälligkeitsgutachten pathologisiert und aus ihrer Position und ihrem Beruf entfernt werden.
Wir haben Umweltprobleme, die weder konsequent angegangen noch klar kommuniziert werden: Mal ist Diesel gut, mal ist Diesel schlecht. Auf was soll man sich noch verlassen?
Heute kaufe ich mir Energiesparlampen, dann erfahre ich morgen, daß deren Herstellung giftig ist und eine ungeheure Ressourcenverschwendung darstellt.
Was jetzt?

Ein Weihnachtswunsch (Kurt Tucholksy)


Die Zeit vergeht.
Die kleinen Lichter flammen.
Ein Duft von Knistertannen weht.
Ich reim mir dies und das zusammen …
Die Zeit vergeht.

Wie festtags Seine Augen glänzen,
wie Er leis lacht vor Wohlergehn
inmitten Tannennadelkränzen –
Ich weiß es nicht. Ich hab es nie gesehn.

Ich seh nur durch das Lichtgeflimmer
Ein seidenweiches blondes Haar.
Und auf mich sieht im Kerzenschimmer
Ein unvergeßlich Augenpaar.

[aus der 2001-Kurt-Tucholksy-Gedichte-Ausgabe (Werbung: 1.056 Seiten auf edlem Dünndruckpapier. Fadenheftung. Lesebändchen. Halbleinen. Haffmans Verlag. Nur bei Zweitausendeins. )]

Deutsche Bahn Neue ICE-Trasse: Von München nach Berlin fast wie im Flug


  • Von Sonntag an braucht der ICE-Sprinter auf der neuen Trasse nur noch knapp vier Stunden von München nach Berlin. 
  • Die DB erhofft sich davon deutlich mehr Fahrgäste, viele Hauptstadt-Pendler freuen sich auf die schnelle Verbindung. 
  • Die Lufthansa sieht dem Start der Schnellstrecke gelassen entgegen, startet aber trotzdem neue Konzepte für Geschäftsreisende.

Die Abnahmefahrten sind beendet, die Lokführer geschult, und an diesem Freitag soll in Berlin die große Eröffnungssause mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bahnchef Richard Lutz steigen. Von Sonntag an nimmt die Deutsche Bahn (DB) dann den Regelbetrieb auf der 107 Kilometer langen Neubaustrecke zwischen Ebensfeld bei Bamberg und Erfurt auf. Die Züge sollen dort mit bis zu 300 Kilometern pro Stunde entlang rasen.

Für die Bahn beginnt damit eine neue Ära. So stellt es zumindest Verkehrsvorstand Berthold Huber dar. Er schwärmt von der "größten Angebotsverbesserung in der Geschichte" der Bahn, welche die Inbetriebnahme der neuen Strecke ermögliche.

mehr:
- Deutsche Bahn – Neue ICE-Trasse: Von München nach Berlin fast wie im Flug (Marco Völklein, Süddeutsche Zeitung, 07.12.2017)

siehe auch:
- Von Berlin nach München Panne stoppt ICE bei Premiere auf Schnellstrecke (Klaus Kurpjuweit, Lars von Törne, Tagesspiegel, 09.12.2017)

Neue ICE-Strecke: Mit Tempo 300 von München nach Berlin {4:18}

Veröffentlicht am 20.09.2014
Bayerischer Rundfunk
Bahn-Offizielle und Politiker haben die neue ICE-Strecke zwischen München und Berlin eingeweiht. BR-Reporter Tobias Burkert ist bei der Jungfernfahrt mitgefahren hat ein Stimmungsbild der Politiker und Bahn-Promis eingefangen.
Bayerischer Rundfunk: http://www.br.de/franken
Autor: Tobias Burkert
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Adventsrätsel, das Zehnte von vierundzwanzig


Ich bin ganz Kopf, ohne Aug’ und Ohren,
Ein Körper hat an mir nichts verloren.
Doch ein Herz entblättert sich im Innern,
An mehr kann ich mich nicht erinnern.



Samstag, 9. Dezember 2017

KenFM im Gespräch mit: Ullrich Mies ("Fassaden-Demokratie und Tiefer Staat")

KenFM im Gespräch mit: Ullrich Mies ("Fassaden-Demokratie und Tiefer Staat") {1:45:17}

KenFM
Am 09.12.2017 veröffentlicht 
Niemand von uns lebt in einer Demokratie. Wir glauben nur, es zu tun. Volksvertreter sind in Wahrheit von der Elite vorgecastete Marionetten. Ihr Job ist es, uns glauben zu lassen, wir, die Bürger, wären der Souverän. Das sind wir nicht. An keinem Ort der Welt. Wir leben in simulierten Demokratien. Eine Demo-Version, die sich hinter der Mogelpackung Repräsentative Demokratie versteckt.
Während eine Diktatur keinen Hehl daraus macht, wer konkret und absolut das Sagen hat, ist die Repräsentative Demokratie den ganzen Tag und auf allen Ebenen damit beschäftigt, die Bürger überall auf der Welt über die tatsächlichen Machtverhältnisse zu täuschen. Das fängt bei der Bildung an und hört im Parlamentarismus auf.
Die Schlüsselrolle in dieser Fake-Demokratie haben die Medien. Ihr Hauptziel, um Noam Chomsky zu zitieren, besteht darin, uns von allem wichtigen fernzuhalten. Wir sollen uns mit Shopping, Sport oder Sex befassen. Was wir nicht sollen, ist hinter die Kulissen zu schauen. Wer es dennoch wagt und diese Demokratie-Show entzaubert, indem er der Dauer-Propaganda echte Fakten entgegenhält, wer sich seine eigene Meinung bildet, anstatt die der herrschenden Elite zu übernehmen, bekommt es unmittelbar mit dem zu tun, was man Tiefenstaat nennt.
Der Tiefenstaat ist so unsichtbar wie die Software in einem Computer, aber niemand würde auf die Idee kommen zu behaupten, es gäbe auf einem Rechner nur die Benutzeroberfläche.
Die Benutzeroberfläche des Tiefenstaates ist die Repräsentative Demokratie. Unter dieser Oberfläche existiert ein bewährtes, stabiles Netz der Macht, bestehend aus Geheimdiensten, Militär, Medien und Banken. Ein Kartell, das längst global agiert, Kriege anzettelt, Meinungen macht und über Think-Tanks und Stiftungen dafür sorgt, dass jeder, der stellvertretend in eine Machtposition gehievt wird, gar nicht mitbekommen hat, dass man ihn schon von frühester Jugend an dressiert und damit „abgerichtet“ hat.
Menschen in Schlüsselpositionen, die gar nicht wissen, dass „ihre“ Haltung gar nicht von ihnen stammt sondern via Gruppenmanipulation verabreicht wurde, sind nützliche Idioten, wenn es darum geht, im Falle X auch Kriege zu rechtfertigen. Demokratische Kriege, wohlgemerkt.
Es reicht ein Blick auf die Verteilung des Reichtums auf diesem Planeten, um zu erkennen, dass von fairer Teilhabe der Macht keine Rede sein kann, wenn gerade einmal acht Personen soviel besitzen wie die ärmere Hälfte der Menschheit, sprich 3,7 Milliarden Menschen. Das sind 3.700 Millionen! Ökonomische Macht korreliert stets mit politischer Macht. Geld regiert die Welt, weiß der Volksmund und hat absolut recht.
KenFM traf den Autor Ullrich Mies, der sich in seinem aktuellen Buch intensiv mit dem Status quo der Macht auseinandergesetzt hat und dabei zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens zum Tiefenstaat zu Wort kommen lies. Das Buch trägt den bezeichnenden Titel „Fassadendemokratie und Tiefer Staat“ und wurde im Mainstream, der konzerngelenkten Presse, natürlich totgeschwiegen. Warum sollte man sich selber enttarnen?!
Die Massenmedien als Teil der Gehirnwaschmaschine des Tiefenstaates lügen nicht, sie lassen nur den Teil der Realität weg, den man benötigt, um sich ein vollständiges Bild der Gegenwart zu machen. Mit dem Internet hat dieses System ein gigantisches Datenleck bekommen. Dieses Leck ist der Hauptgrund der „Krise“ der Demokratie und des Tiefenstaates. Das Volk weiß inzwischen zu viel. Macht und Transparenz widersprechen sich in diesem System, nur hat es keinen Sinn, Menschen, die fest in Schlüsselpositionen installiert wurden, dazu zu bewegen, mal über den Tellerrand zu blicken, Zweifel zuzulassen. Wir, die wir außerhalb des Systems Position bezogen haben, müssen den Wandel zu echter Demokratie voranbringen, denn:
„Es ist schwierig, einem Menschen etwas begreiflich zu machen, wenn sein Gehalt davon abhängt, es nicht zu begreifen“
- Upton Sinclair.
Inhaltsübersicht:
0:03:10 Was ist der „Tiefe Staat“?
0:18:20 Die Zentren der Macht
0:27:38 Geld regiert. Profit entscheidet.
0:36:42 Die AfD als 6. neoliberale Partei im Parlament
0:48:20 30 Menschen entscheiden, was an Universitäten auf dem Lehrplan steht
1:02:08 Globale Bürokratien ohne Gesicht
1:06:08 Demonstranten mieten ist heute nichts Ungewöhnliches mehr
1:14:42 Wie man die Bevölkerung zu Mitläufern macht
1:27:34 Neoliberalismus UND Demokratie: ein Widerspruch in sich
1:37:57 Der NATO-Bündnisfall und Rechtsnihilismus
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Adventsrätsel, das Neunte von vierundzwanzig


Wer es kann, ist ein Genie
Wer’s erstrebt, der rastet nie.
Wer es wagt, hat Übermut.
Wer es gibt, ist redlich gut
Wer’s verschweigt, den mag man nicht.
Wer’s verliert, ein armer Wicht.
Wer es spürt, muß ganz schön leiden.
Wer es will, ist unbescheiden.



Freitag, 8. Dezember 2017

Adventsrätsel, das Achte von vierundzwanzig


Das Kalte mach ich warm,
Das Heiße mach ich kalt,
Es hat mich Reich und Arm,
Wer lang mich hat, wird alt.



Sinn und Unsinn der E-Mobilität

Helfen E-Autos dem Klima – oder schaden sie ihm? Zwei Wissenschaftler streiten, ob der Staat die Elektromobilität stärker fördern sollte. Ein Pro und Contra

Der Verkehrssektor ist weltweit für rund 15 Prozent aller Treibhausgase verantwortlich – hierzulande ist es sogar ein knappes Fünftel, mit steigender Tendenz. Gerade in Deutschland, das die selbst gesteckten Emissionsziele für 2020 wohl verfehlen wird, muss daher die Dekarbonisierung des Verkehrssektors besondere Priorität haben.

Elektromobilität ist dabei im Straßenverkehr die derzeit am weitesten entwickelte klimafreundliche Technologie. Sie sollte daher in einem optimalen Mix verschiedener Technologien sowie struktureller Änderungen eine wichtige Rolle spielen. Was genau ist aber nötig?

An erster Stelle sollte eine Bepreisung von Emissionen stehen. Etwa indem fossile Kraftstoffe – und damit der Verkehrssektor – Teil des europäischen Emissionshandelssystems werden. Oder indem der CO2-Verbrauch einzelner Fahrzeuge besteuert wird. Da emissionsarme Antriebe so automatisch einen Vorteil erhalten, sogar ohne sich auf eine bestimmte Technologie festzulegen, profitiert die schon vergleichsweise weit verbreitete Elektromobilität besonders stark. Damit diese Steuer wirksam wird, muss sie hinreichend hoch sein. Ein erst wenige Monate alter Bericht einer Kommission zu CO2-Preisen empfiehlt eine Spanne zwischen 35 und 70 Euro je Tonne CO2 bis 2020.

mehr:
- Elektromobilität: Sinn und Unsinn der E-Mobilität (Sonja Peterson, Jens Boysen-Hogrefe, ZON, 04.12.2017)

Elektromobilität: Hype oder Revolution? {51:57}

Veröffentlicht am 12.07.2017
ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.  
Prof. Dr. Markus Lienkamp, Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik, Technische Universität München
8. Energiepolitischer Workshop „Elektromobilität – Mobilität der Zukunft?“, 6.07.2017
www.ifo.de/de/w/UUhNQh4j
Im Prinzip geht alles, aber ohne Strom geht nichts – Energieoptionen für den Straßenverkehr der Zukunft
Dr.-Ing. Stephan Neugebauer
Europäische Technologieplattform für den Straßenverkehr (ERTRAC)
https://youtu.be/1ISJLaah7e4
Wie Fahrzeugbatterien die Automobilindustrie und Energiewirtschaft revolutionieren werden
Marcus Fendt, The Mobility House
https://youtu.be/UI-QEUbkpeQ
Zukunftsoffensive Elektromobilität Bayern
Dr. Armin Rudolph, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
https://youtu.be/TDUoRUspGk0
Podiumsdiskussion https://youtu.be/6yCs0igfpu0
Die gesamte Veranstaltung finden Sie auch in unserer Mediathek
http://mediathek.cesifo-group.de/play...
ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.

[DOKU] ARD - Die Story im Ersten: Das Märchen von der Elektro-Mobilität {43:17}

Veröffentlicht am 13.10.2011
ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.  
Sie sind leise, sauber und gut für das Klima – Elektroautos. Ihnen gehört angeblich die Zukunft. "Elektromobilität, das ist die Chance, unabhängig vom Öl zu werden", so Bundeskanzlerin Angela Merkel. Es geht um viel: Um Arbeitsplätze und um die Zukunft der Automobilbranche in Deutschland. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel fordert: "Wir müssen das im eigenen Land vormachen, sonst geht es uns wie beim Transrapid."
Die deutsche Autoindustrie fährt weltweit vorne weg und sieht sich auch bei der Elektromobilität auf der Überholspur. Norbert Reithofer, Aufsichtsratschef der BMW AG, spricht für die gesamte Branche: "Die Automobilhersteller hier in Deutschland, dem Land der Ingenieure und Innovationen, haben geliefert." Ähnlich Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG: "Die Aufgabe der Automobilindustrie war, Weltmarktführer auf der Angebotsseite zu werden, das haben wir erreicht."
"Eine Märchengeschichte"
Doch wie weit sind wir bei den Elektroautos wirklich? Tatsächlich rollen auf deutschen Straßen derzeit nur 32.000 Elektroautos – dabei sollten es bald eine Million sein. Ferdinand Dudenhöffer meint dazu: "Diese eine Million Elektroautos bis zum Jahr 2020, die die Kanzlerin in die Welt gesetzt hat, ist mittlerweile eine Märchengeschichte. Unmöglich zu erreichen."
Versagen Politik und Industrie beim Wechsel zu der neuen Technik? Findet die Autozukunft ohne uns statt? Welche Rolle spielt Elektromobilität für die deutschen Konzerne? Wollen sie überhaupt schon viele Elektrofahrzeuge verkaufen?
Ein Film von Katharina Adami und Josef Streule
ARD vom 10.08.2015
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Donnerstag, 7. Dezember 2017

Adventsrätsel, das Siebte von vierundzwanzig


Am Kopfe findest Du’s gefährlich,
Am Ofen aber unentbehrlich
Das Portemonnaie ruiniert es gar,
Der Maus verhilft’s aus der Gefahr.



Mittwoch, 6. Dezember 2017

Lesekompetenz von deutschen Grundschülern: Erhebliche Mängel

IGLU-Test: Im Vergleich zu anderen Ländern stagnieren die Leistungen der Viertklässler beim Leseverständnis. Der Abstand zur Spitze ist weit. Die sozialen Unterschiede relevanter als anderswo

Um die Lesekompetenz deutscher Grundschüler ist es nicht besonders bestellt. Beim internationalen Vergleich des Leseverständnisses von Viertklässlern ergab sich für Deutschland ein Rangplatz im Mittelfeld. Die große Mehrheit der EU-Länder weist "signifikant bessere Leistungen" auf, wie der Bericht zur Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) gleich zu Beginn der Vorstellung der zentralen Ergebnisse notiert.

mehr:
- Lesekompetenz von deutschen Grundschülern: Erhebliche Mängel (Thomas Pany, Telepolis, 05.12.2017)
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Memet Kilic zu den Ergebnissen der Schüler-Vergleichsstudien IGLU und TIMSS {1:21}

Veröffentlicht am 12.12.2012
Memet Kilic
Der grüne Bundestagsabgeordnete Memet Kilic kommentiert die Ergebnisse der Schüler-Vergleichsstudien IGLU und TIMSS. Mehr Informationen zu Memet Kilic gibt es auf www.memetkilic.de
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Finnland: Was macht der ewige Pisa-Sieger anders? {2:43}

Veröffentlicht am 03.12.2013
ARD Mittagsmagazin
Das Vorzeigeland Finnland belegt bei der aktuellen Pisa-Studie in Sachen Mathematik Platz zwölf, ist also abgerutscht. Dennoch gehören Finnlands Schüler in Europa weiter zu den Besten.
Schulen mit hohem Migranten-Anteil wurden bei der aktuellen Pisa-Studie gesondert ausgewertet. So soll herausgefunden werden, wie Migranten-Kinder mit dem finnischen Schulsystem zurechtkommen.
Im finnischen Bildungssystem werden besonders die Kinder gefördert, die die Sprache noch nicht gut beherrschen: Unterricht in Kleingruppen von weniger als zehn Schülern, zusätzlichem Sprachunterricht, individuell angepasstem Förderstunden. Und damit auch die Lehrer den hohen Anforderungen des finnischen Bildungssystems entsprechen, müssen die sich in einem intensiven Auswahlprozess qualifizieren.
Dass die finnischen Schüler gerade in Mathematik nicht ganz an der Spitze stehen, hat für die Verantwortlichen nicht mit gutem oder schlechtem Unterricht zu tun. Die Notwendigkeit, Mathematik im Alltag nutzen zu müssen, ist geringer geworden. Das Handy ist immer dabei, und das hat einen Taschenrechner. Einkaufen kann man mit der Kreditkarte, da muss man an der Kasse nicht mehr das Bargeld zusammenzählen.
Auch wenn Finnland in der aktuellen Pisa-Studie ein wenig zurückgefallen ist, wollen die Bildungspolitiker an ihrem Unterrichtssystem festhalten. Es lohne sich, habe sich bewährt, für alle Schüler.
Homepage: http://www.mittagsmagazin.de
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Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther : Schüler werden zu Konkurrenten & Konsumenten erzogen {7:06}

Veröffentlicht am 15.03.2017
Klär dich auf
Der Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther rät ab, Menschen zu zwingen sich zu bilden. Man könne sie nur dazu einladen. Lasst den Kindern die Selbstorganisation.
"Gerald Hüther plädiert für eine Neuausrichtung der Biologie im 21. Jahrhundert. Annahmen wie die von der Konkurrenz als Triebfeder der Evolution sollten hinterfragt werden. Es reiche nicht, Lebewesen nur als Objekte zu sehen, sondern auch als Subjekte mit Intentionen und Bedürfnissen. Es gelte, sich in die Lebewesen hineinzuversetzen, das zu sehen, was alles Leben verbindet. Gemeinsam sei allem Leben die Fähigkeit zur Selbstorganisation"
ergänzend:
Prof. Gerald Hüther - Harte Kritik am Schulsystem
Nicht Eltern, die gegen die Schulpflicht ihrer Kinder rebellieren, bedrohen unser Bildungssystem. Schule in ihrer jetzigen Form funktioniere einfach nicht mehr, erklärt Gerald Hüther, Hirnforscher an der Universität Göttingen. Ein allgemein akzeptiertes Beziehungsmuster, das andere Menschen zu Objekten degradiert, mache die Gesellschaft kaputt.
Erschienen bei 3Sat, crossposted mit Frieden rockt
Freude am Lernen
Weshalb wollen eigentlich die meisten Kinder spätestens nach der ersten Klasse vom Lernen nichts mehr wissen? Weshalb nutzt der Knirps, der als Baby lustvoll die Welt entdeckt hat, spätestens jetzt seine Kreativität nur noch, um dem Lernen möglichst zu entfliehen? Weshalb empfindet kaum ein Erwachsener Lernen als Bereicherung des eigenen Lebens und als zutiefst lustvoll und beglückend? Gerald Hüthers Antwort: Weil unser Verständnis von "Lernen" historisch und gesellschaftlich verkrüppelt wurde. Weil wir Lernen in den engen Rahmen einzwängen, den die speziell zu diesem Zweck geschaffenen Einrichtungen vorgeben. Weil wir nicht mehr wissen, dass Lernen für uns Menschen lebensnotwendig ist. Das zuzulassen, war ein Fehler. Aber aus Fehlern können wir lernen. Lernen heißt nicht weniger, als lebendig zu bleiben. Wer nichts mehr lernt, ist tot. ► https://goo.gl/l03ac7 oder http://bit.ly/2mFyKaV
Der Biologe Hüther macht deutlich: Jedes lebende System kann das in ihm angelegte Potential am besten in einem ko-evolutiven Prozess mit anderen Lebensformen zur Entfaltung bringen. Oder einfacher: Gemeinsam kommen wir weiter als allein. Und finden zurück zu dem Lebendigen, das uns ausmacht: zu neuer Kreativität, zum Mut zu sich selbst und zu persönlichen Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Wir verfügen über Talente und Begabungen und ein zeitlebens lernfähiges Gehirn, das für die Lösung von Problemen optimiert ist. Wir können Erfahrungen anderer übernehmen und über Generationen weitergeben. Doch alte, gebahnte Denkmuster verhindern, was für das Entstehen von Potentialentfaltungsgemeinschaften erforderlich ist: Vertrauen, Austausch, Begegnung. Wenn wir erkennen, dass unser Gehirn sein Potential in Netzwerken mit anderen entfalten kann, dass wir in all unserer Verschiedenheit zusammengehören, voneinander abhängig und miteinander verbunden sind, dann öffnet sich auch der Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft, denn: Gemeinsam verfügen wir über deutlich mehr Hirn als allein! Die Freude am eigenen Denken und die Lust am gemeinsamen Gestalten sind die großen Themen des Buches etwas mehr Hirn bitte

MeToo und eine Chinesin bei der Deutschen Welle: Deutsche Männer sind arme Schweine

Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli hat Zhang Danhong die Augen geöffnet. Seitdem entdeckt die Kolumnistin Sexismus an allen Ecken in Deutschland, nicht zuletzt auch bei sich selbst.


Vor 16 Jahren wollte ich mich über Anlagemöglichkeiten informieren und machte einen Termin bei einem Finanzberater. Ich wartete im Eingangsbereich. Ein gutaussehender junger Mann sprang förmlich die Treppe herunter und gab mir lächelnd die Hand: "Tag, Frau Zhang!" Etwas verdutzt lächelte ich zurück: "Um ehrlich zu sein, habe ich einen älteren Herrn mit grauen Schläfen erwartet."

Nun las ich vergangene Woche, dass Sawsan Chebli schwer unter Schock steht, weil ein Botschafter a.D. sie nicht als Staatssekretärin erkannt hat mit der Begründung, sie sei so jung und schön. "Ich erlebe immer wieder Sexismus. Aber so etwas wie heute habe ich noch nie erlebt", schreibt die SPD-Politikerin auf ihrer Facebook-Seite.

Wenn ich im Publikum gesessen hätte, hätte ich spontan gedacht: Ein etwas missglücktes Kompliment, aber lieb gemeint. Doch zum Glück gibt es ja Politiker, welche die Dinge für uns einordnen: Sexismus ist es also, weil die Aussage des älteren Herrn impliziert, dass ein solch hohes Amt keiner jungen Frau zugetraut werden kann.

Sofort fiel mir die Begegnung mit meinem Finanzberater ein. In meiner Aussage schwang doch auch Zweifel an seinen Beraterqualitäten aufgrund seines Alters mit. Außerdem habe ich ihn indirekt auf sein Geschlecht und Aussehen reduziert. Sexistischer geht's ja wohl nicht!

mehr:
- Kolumne – Mein Deutschland: #MeToo: Auch ich bin sexistisch! (Zhang Danhong, Deutsche Welle, 26.10.2017)

der AlteMann hat in seiner unnachahmlichen Art einen saftigen Kommentar verfasst, über den ich auf obigen Artikel gestoßen bin:
- Asylpolitik durch eine chinesische Brille (AlterMann auf seinem Blog, 04.12.2017)

Adventsrätsel, das Sechste von vierundzwanzig


Ich bin ein Fenster, kein Haus ist dazu,
So scharf ich bin, keine Schneide siehst Du.
Ich bin eine Krücke, die dem Lahmen nichts nützt,
Auf meinem Vetter der Allerwerteste sitzt.



Dienstag, 5. Dezember 2017

Aufklärung? – Pustekuchen!

Wir sind aufgeklärt und digitalisiert. Wir sind abergläubisch, irrational und praktizieren vormoderne öffentliche Strafrituale. Ganz so wie im 16. Jahrhundert. 

Das 21. Jahrhundert ist Post-Moderne in einem bisher unerschlossenen Wortsinn: Mentalitäten, Bewusstseinshorizonte, Welterklärungen und Werthaltungen der Frühneuzeit, speziell des 16. und 17. Jahrhunderts, feiern fröhliche Wiederkehr. Sie sind nicht völlig deckungsgleich mit dem Original, die dazwischenliegende Zeit hat natürlich ihre Spuren hinterlassen, doch ist die Wesensverwandtschaft der Phänomene unverkennbar, ungeachtet aller Anverwandlungen. Im Folgenden nur die wichtigsten Merkmale dieser Präsenz der Geschichte im Hier und Jetzt.
mehr:
- Die Vergangenheit kehrt zurück (Volker Reinhardt, Neue Zürcher Zeitung, 04.12.2017)
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Adventsrätsel, das Fünfte von vierundzwanzig


Was mit dem Vogel der Kanne gemein,
Das soll Euch dringend geraten sein.
Zu halten – wenn Ihr nicht sicher wisst,
Was gerade zu sagen passend ist.



Montag, 4. Dezember 2017

Medienkrieg: USA vs. Russland – die nächste Stufe

Journalisten von RT America wurde der Zugang zum Kongress gesperrt, die Duma will nun als Reaktion amerikanische Journalisten aussperren
Im Oktober wurden die russischen Auslandssender RT und Sputnik vom US-Justizministerium aufgeordert, sich nach einem Gesetz aus dem Jahr 1938, das gegen Nazi-Deutschland gerichtet war, in den USA als "ausländische Agenten" zu registrieren. Aus Russland kam die Warnung, dann Selbiges zu machen.

Da die US-Regierung nicht einlenkte, trugen sich die russischen Sender als "ausländische Agenten" ein, kurz darauf wurde in Russland ein entsprechendes Gesetz verabschiedet, nachdem auch ausländische Medien sich als "ausländische Agenten" mit bestimmten Auflagen eintragen müssen (Medien als "ausländische Agenten": USA und Russland im Medienkrieg). Nun forderte das russische Justizministerium die amerikanischen Auslandssender Voice of America und Radio Free Europe/Radio Liberty (RFE/RL) auf, sich zusammen mit einigen lokalen, von RFE/RL betriebenen Sendern als ausländische Agenten zu registrieren.

mehr:
- Kleinlicher Medienkrieg zwischen USA und Russland geht in die nächste Stufe (Florian Rötzer, Telepolis, 01.12.2017)

Putin: Die NATO versucht permanent Russland in eine Konfrontation zu ziehen {4:28}

Veröffentlicht am 17.02.2017
RT Deutsch
Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/
Wladimir Putin ist gestern während seiner Ansprache vorm jährlich tagenden FSB-Ausschuss in Moskau mit der NATO und ihrer verfehlten Politik hart ins Gericht gegangen. Während die Welt zunehmend instabiler wird und ernstzunehmende Bedrohungen und Herausforderungen zunehmen, sei das Militärbündnis eher darin versucht, Russland in eine Konfrontation zu ziehen. Dabei müsse gerade jetzt, wo die Terrorgefahr so akut ist, auf geheimdienstlicher Ebene kooperiert werden, um die Geldflüsse der Terroristen und ihre Propaganda im Netz stillzulegen sowie ihre Aktivitäten und Unterstützter aufgedeckt und gestoppt werden.
Doch dies geschehe nach Putin nicht, denn die der Dialog sei gezielt von ihnen zerrüttet worden. Er umriss diese verfehlte Politik, wegen der sich auch die Weltprobleme stetig verschlechtern würden. Sie stellen strategische und konventionelle Waffen vor unseren Grenzen auf, errichten diesen militärischen Block weiter, mischen sich in unseren inneren Angelegenheiten ein, um die soziale und politische Lage zu destabilisieren und nennen uns erstmals seit 1989 die größte Gefahr überhaupt. In einfachen Worten gesagt: Sie provozieren uns ständig und neigen dazu, zu versuchen, uns in eine Konfrontation zu ziehen. Dabei gibt es ernsthafte Probleme und Herausforderungen auf der Welt, die gemeinsamer Kooperation bedürfen. Die Weltlage wird zusehends instabiler, Herausforderungen und Bedrohungen nehmen zu sowie der militärisch-politische und wirtschaftliche Wettbewerb zwischen Machtzentren. Noch immer gibt es blutige Konflikte in Nahost, in asiatischen und afrikanischen Ländern, in denen Terrorgruppen involviert sind und sogar Unterstützung von Staaten bekommen. Deshalb sei Russland nach wie vor an Kooperation interessiert und werde alles dafür tun und dafür die Weltprobleme zu lösen. Er forderte die zuständigen Organe Russlands dazu auf, mit ganzer Kraft daran zu arbeiten diese Gefahren nicht in Russland zuzulassen und zu bekämpfen.
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RT Deutsch nimmt die Herausforderung an, die etablierte deutsche Medienlandschaft aufzurütteln und mit einer alternativen Berichterstattung etablierte Meinungen zu hinterfragen. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird. RT - Der fehlende Part.

Massenhypnose und Staatsfernsehen

Der 77-jährigen elffachen Mutter, die nie einen Fernseher hatte, wird wegen des Rundfunkbeitrags die Rente gepfändet

Seit einigen Tagen ist Ursula Gierke aus Wismar in Sozialen Medien eine prominente Persönlichkeit: Der 77-jährigen elffachen Mutter wird nämlich jetzt die Rente gepfändet, weil die Nichtfernsehzuschauerin den Rundfunkbeitrag nicht bezahlt hat. Der örtlichen Ostsee-Zeitung zufolge, die über Gierke als erstes berichtete, ist sie nur einer von zahlreichen ähnlichen Fällen: Im Sendegebiet des Norddeutschen Rundfunks laufen den Zahlen der Beitragsstelle nach aktuell etwa 308.000 Vollstreckungsverfahren.

Alleine in Rostock stellte der NDR seit 1. Januar 2017 fast 4000 "Ersuchen auf Vollstreckungshilfe". Stellt sich dabei nicht heraus, dass (für maximal drei Jahre rückwirkende) Befreiungsgründe vorliegen, werden dem Rostocker Finanzsenator Chris Müller-von Wrycz Rekowski (SPD) nach "oft Lohn oder Konto gepfändet, eher selten das Auto". Ein wichtiger Grund dafür ist, dass seit der 2013 vorgenommenen Umstellung auf einen geräteunabhängigen Beitrag auch solche Bürger zahlen müssen, die (wie die Rentnerin) gar keinen Fernseher haben und die öffentlich-rechtlichen Sender nicht konsumieren.

mehr:
- Rentnerin bündelt Zorn gegen ARD und ZDF (Peter Mühlbauer, Telepolis, 01.12.2017)

siehe auch folgenden Wikipedia-Artikel
- Rundfunkabgabe

Adventsrätsel, das Vierte von vierundzwanzig


Im Ofen und im Bienenstock,
im Schloss, im Turm, im Fass, im Rock.
Oft klein, oft groß, oft nur einmal,
dann wiederum in großer Zahl.
Oft auch im Schuh, im Strumpf, im Kleid,
kannst Du mich finden allezeit.



Sonntag, 3. Dezember 2017

Stuttgart 21 wird teuer!

Das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 soll gut eine Milliarde Euro teurer werden als bisher geplant. Die Deutsche Bahn erwartet nun einen Kostenrahmen von 7,6 Milliarden Euro, wie dpa aus Aufsichtsratskreisen erfuhr. Bislang waren 6,5 Milliarden Euro vorgesehen. Außerdem verzögert sich die Fertigstellung des Projekts von Ende 2023 auf Ende 2024. Der neue Zeit- und Kostenplan soll nach dpa-Informationen auf einer Sondersitzung des Aufsichtsrats Ende Januar beschlossen werden.

Als Gründe für die höheren Kosten und die spätere Fertigstellung wurden in den Aufsichtskreisen unter anderem gestiegene Baukosten, Verzögerungen in den Planungsverfahren und die restriktiven Regeln beim Artenschutz genannt.

Die bundeseigene Deutsche Bahn hatte Ende Oktober nach einer Sitzung des Lenkungskreises angekündigt, die Kosten und den Zeitplan für das Großprojekt nochmals von Gutachtern überprüfen zu lassen. Nun liegt das Ergebnis der Expertise mit den neuen Zahlen vor. Dem Lenkungskreis gehören außer Bahn und Land auch Stadt und Region Stuttgart sowie der Stuttgarter Flughafen an.

Erinnern wir uns: 1994 wurde die Idee von Stuttgart 21 geboren. Damals präsentierten der damalige Bahnchef Heinz Dürr, Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann, Ministerpräsident Erwin Teufel und Oberbürgermeister Manfred Rommel die Vision eines Durchgangsbahnhofs in Stuttgart. 1995 lag eine Machbarkeitsstudie vor, die die Kosten bei 4,8 Milliarden D-Mark sah und eine Umsetzung in 14 bis 15 Jahren für denkbar hielt. Am 7. November 1995 wurde eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet und die Kosten mit 4,893 Milliarden D-Mark angegeben.

mehr:
- Umstrittenes Bahnprojekt: Stuttgart 21 noch teurer (Hintergrund, 29.11.2017)

Adventsrätsel, das Dritte von vierundzwanzig


Er kommt Dir häufig in den Weg,
doch meidet er gebahnten Steg.
Er bringt Dir Segen,
bringt auch Leid.
Und manchmal blind Gelegenheit.



Samstag, 2. Dezember 2017

Deutsche Autobauer und ihre Strategie für den Bau von Elektroautos

Während Tesla durch die „Produktionshölle“ geht, bereiten die deutschen Autobauer ihre Elektro-Offensiven weiter vor. Doch beim Bau ihrer E-Autos gehen die Konzerne unterschiedliche Wege – mit Vor-, aber auch Nachteilen.

Es ist eine Nachricht, die die Mitglieder des Vorstands in Wolfsburg zunächst sicher gerne hören: VW kommt mit dem Bau seiner Elektroautos kaum hinterher. Wegen der hohen Nachfrage gibt es einem Bericht der „Sächsischen Zeitung“ zufolge Pläne, eine zusätzliche Schicht einzuführen.

In übertriebene Freude ausbrechen werden VW-Boss Matthias Müller und Markenchef Herbert Diess allerdings nicht. Denn es ist in absoluten Zahlen lediglich ein Wachstümchen: Der e-Golf wird derzeit in der Gläsernen Manufaktur in Dresden gebaut. Jener Glaspalast, der unter Ferdinand Piëch für die überschaubare Produktion der Luxuslimousine Phaeton aus dem Boden gestampft wurde. Mit der möglichen zweiten Schicht steigt die Kapazität von 35 auf 70 e-Golf pro Tag – in einem Konzern, in dem sonst weit über 30.000 Autos montiert werden. Täglich.

mehr:
- Zwickau, Bremen, Leipzig – Wo VW, Daimler und Co ihre Elektroautos bauen wollen (Sebastian Schaal, Wirtschaftswoche, 27.11.2017)

Wie funktioniert ein Elektroauto ? | Tesla Model S {11:29}

Veröffentlicht am 12.07.2017
Werde Ingenieur
Elektroautos schlagen hohe Wellen in der Automobilwelt. Man geht davon aus, dass diese lautlosen, schadstofffreien und leistungsstarken Fahrzeuge es schaffen werden, ihre Pendants mit Verbrennungsmotoren bis 2025 obsolet werden zu lassen. Dieses Video enthüllt die Technologie, die sich im Tesla Model S verbirgt, welches kürzlich zum am schnellsten beschleunigenden Auto der Welt ernannt wurde. Wir werden uns ansehen, wie Elektroautos ihre überragende Leistungsfähigkeit erreicht haben, indem wir die Technologie hinter dem Induktionsmotor, dem Wechselrichter, dem Lithium-Ionen-Akku als Energiequelle und vor allem der Synchronmechanik des Fahrzeugs Schritt-für-Schritt auf logische Art und Weise analysieren.
Liebe Freunde, bitte helfen Sie alle Videos auf Deutsch zu überspielen . Bei diesem Strom Finanzen werden wir nicht in der Lage sein, es zu tun. Bitte unterstützen Sie uns bei Patreon.com
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Aus dem Englischen von: https://www.fiverr.com/kk_solutions

Wie öko ist ein Elektroauto wirklich? {9:55}

Veröffentlicht am 03-10-2017
Volker Quaschning
Elektroautos sollen der Schlüssel für die Energiewende sein. Doch ist die Ökobilanz eines Elektroautos wirklich deutlich besser als die eines Diesels? Wird die Schadstoffproblematik nicht überbewertet? Und wie viel Herstellungsenergie steckt in einer Batterie? Diese und andere Fragen beantwortet das Video.

Warum E-Auto-Studien immer falsch liegen - Das Problem liegt ganz am Anfang in den Annahmen {18:27}
Veröffentlicht am 03.10.2017
Horst Lüning
Wenn eine Studie zur umweltverträglichkeit angefertigt wird, dann hängt das Ergebnis von lediglich zwei Annahmen ab. Trifft man die (bewusst) falsch, so sind E-Autos nicht umweltfreundlicher als fossile Autos. Es geht um die Haltbarkeit des Akkus und die Recyclingfähigkeit der Akkukomponenten. Derzeit gehen die meisten Studien von einer Recyclingquote - abgeleitet von den Smartphones - von rund 10% aus. Tatsächlich werden schon heute über 80% des Gewichts von Akkus recycelt. Bei den fossilen Autos verschweigt man gerne, was in ihnen alles an Rohstoffen verloren geht. Platin, Rhodium und Palladium sind extrem seltene Metalle. Rund ein Drittel geht über die Abgase im Straßenverkehr verloren. In London extrahiert man diese Metalle bereits auf dem Straßenkehricht.
Unser Strommix ► https://youtu.be/au8Ptm93Nu8
Lithium Vorräte ► https://youtu.be/ckPZzHXHUYE
Neodym ► https://youtu.be/WE_R7CbSx1Y
E3/DC Hausakku ► https://youtu.be/ZXtLwjaYtrk

ARTEfuturemag - "Siegeszug Elektroauto!" ...Tesla, Zoe & Co., Stromer auf der Überholspur? {14:16}
Veröffentlicht am 18.03.2017
der Wolpertinger.
Der Traum vom leisen, schnellen, zuverlässigen, umweltfreundlichen und erschwinglichen Auto könnte schon bald Wirklichkeit werden: Dank der rasanten Weiterentwicklung von Batterien und Ladeverfahren werden Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor vielleicht bereits in wenigen Jahren von Elektroautos abgelöst werden.
Der amerikanische Unternehmer Elon Musk, Gründer des Elektroautoherstellers Tesla Motors, stellte unlängst Modelle mit einer Reichweite von über 500 km und einer Schnelladezeit von weniger als einer Stunde vor. Zudem installiert Tesla Motors weltweit neue Supercharger in unglaublicher Geschwindigkeit. Insgesamt verfügt man mittlerweile an mehr als 500 Standorten über 2.700 Supercharger-Ladeplätzen und es kommen beinahe täglich neue Stationen hinzu. 2015 wurde angekündigt, dass man das Ladenetzwerk in China weiter ausbaut und in Deutschland mit den herkömmlichen Tankstellen kooperieren möchte.
Moderne Elektroautos sind so leistungsfähig, dass mit ihnen heute sogar Rennen gefahren werden. Ihnen scheint also tatsächlich die Zukunft zu gehören!

Die ersten Elektroautos: von den Anfängen des Elektromobils {11:22}
Veröffentlicht am 03.10.2015
NZZ Format
Wo bleibt der Sound, wo das Abenteuer? Und dann die Batterie, immer die Batterie: zu schwer das Ding, zu teuer, zu schwach und zu kurzlebig. Es hatte alles so gut begonnen, und selbst Edison gab dem Elektroantrieb die bessere Chance als dem Verbrennungsmotor. Über 100 Jahre später stürzt sich die ganze Autoindustrie mit Inbrunst auf das Elektromobil. Warum erst jetzt? Oder geht es weiter, das grosse Warten auf die Wunderbatterie? NZZ Format auf den Spuren der elektrobetriebenen und leisen Strassenkutschen und Ärztewagen, der ersten Porsche-Konstruktionen, des Oma Duck Mobils, der wuchtigen und wendigen Nutzfahrzeuge und der englischen Milk Floats für die tägliche Flasche Milch.
Abonniere NZZ Format: https://goo.gl/Fy28as
Ausschnitt aus der NZZ Format Sendung "Grosse Hoffnung, leere Batterien: Die Anfänge des Elektromobils"

[DOKU] ARD - Die Story im Ersten: Das Märchen von der Elektro-Mobilität {43:17}
Veröffentlicht am 10.08.2015
Rock N Rolla
Sie sind leise, sauber und gut für das Klima – Elektroautos. Ihnen gehört angeblich die Zukunft. "Elektromobilität, das ist die Chance, unabhängig vom Öl zu werden", so Bundeskanzlerin Angela Merkel. Es geht um viel: Um Arbeitsplätze und um die Zukunft der Automobilbranche in Deutschland. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel fordert: "Wir müssen das im eigenen Land vormachen, sonst geht es uns wie beim Transrapid."
Die deutsche Autoindustrie fährt weltweit vorne weg und sieht sich auch bei der Elektromobilität auf der Überholspur. Norbert Reithofer, Aufsichtsratschef der BMW AG, spricht für die gesamte Branche: "Die Automobilhersteller hier in Deutschland, dem Land der Ingenieure und Innovationen, haben geliefert." Ähnlich Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG: "Die Aufgabe der Automobilindustrie war, Weltmarktführer auf der Angebotsseite zu werden, das haben wir erreicht."
"Eine Märchengeschichte"
Doch wie weit sind wir bei den Elektroautos wirklich? Tatsächlich rollen auf deutschen Straßen derzeit nur 32.000 Elektroautos – dabei sollten es bald eine Million sein. Ferdinand Dudenhöffer meint dazu: "Diese eine Million Elektroautos bis zum Jahr 2020, die die Kanzlerin in die Welt gesetzt hat, ist mittlerweile eine Märchengeschichte. Unmöglich zu erreichen."
Versagen Politik und Industrie beim Wechsel zu der neuen Technik? Findet die Autozukunft ohne uns statt? Welche Rolle spielt Elektromobilität für die deutschen Konzerne? Wollen sie überhaupt schon viele Elektrofahrzeuge verkaufen?
Ein Film von Katharina Adami und Josef Streule
ARD vom 10.08.2015

[DOKU] Elektroautos- Top oder Flop {28:41}
Veröffentlicht am 09.10.2016
Rock N Rolla
"Eine Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 - weniger Abgase und Lärm, so das Ziel der Bundesregierung. Auf deutschen Straßen sind wir davon weit entfernt. Also alles nur eine schöne Vision?"
ZDF: Planet e vom 09.10.2016

Elektroautos und die programmierte Pleite {14:28}
Veröffentlicht am 05.09.2017
Zerobrain
- zur Klarstellung bitte vor dem Posten den angepinnten Korrekturpost lesen -
Elektroautos und Elektromobilität - in aller Munde - aber man sollte auch einmal die wirtschaftliche(n) Seite(n) beleuchten, bevor man wild zu diskutieren anfängt. Dieses Video soll als Anregung dienen. Übrigens: ich stehe der Elektromobilität sehr aufgeschlossen gegenüber - das haben hier einige falsch interpretiert. Das Video soll als Diskussionsbasis dienen und vielleicht sollten einige etwas weniger dogmatisch an das Thema herangehen. Bitte den angepinnten Post mir Korrekturen über den Kommentaren beachten!
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Fazit: 6 Monate nach dem Kauf eines gebrauchten Tesla Model S 85 {22:43}
Veröffentlicht am 07.08.2017
T&T Tesla
Ich habe mir vor ziemlich genau einem halben Jahr einen gebrauchten Tesla Model S 85 gekauft. Hier seht ihr mein Fazit.
Wenn Ihr unseren Kanal unterstützen wollt dann benutzt beim Kauf eines neuen Tesla Model S diesen Empfehlungslink. Ihr erhaltet damit free Supercharging.
http://ts.la/christiane2746