Montag, 20. November 2017

Maidanmorde: Drei Beteiligte gestehen

Drei Georgier geben zu, unter den Maidanschützen gewesen zu sein, die auf Polizisten und Zivilisten schossen - bewaffnet und angestiftet unter anderem von einem ukrainischen Oppositionspolitiker
Drei georgische Männer haben nun zugegeben, am 20. Februar 2014 in Kiew sowohl auf Polizisten als auch auf Maidankämpfer und Demonstranten geschossen zu haben oder zumindest als Augenzeugen unmittelbar bei Schützengruppen gewesen zu sein. Dies sagten sie in Interviews mit dem italienischen Journalisten Gian Micalessin von der Zeitung Il Giornale.

Die entsprechende TV-Reportage mit dem Titel "Ucraina: Le verità nascoste" zeigte nun der Sender Canale 5 in seinem Magazin "Matrix". Ziel der Schüsse sei es gewesen, so viel Chaos wie möglich zu erzeugen, erläutern die Georgier.

mehr:
- Maidanmorde: Drei Beteiligte gestehen (Stefan Korinth, Telepolis, 19.11.2017)
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Am 20. Februar 2014 kam es erneut – trotz eines von der parlamentarischen Opposition und Präsident Janukowytsch ausgehandelten und erklärten Waffenstillstands – zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Regierungsgegnern. Verschiedene radikale Oppositionsgruppierungen, darunter der Rechte Sektor, hatten die Abmachung zum Gewaltverzicht nicht anerkannt und warfen erneut Feuerwerkskörper und Brandsätze auf die Regierungskräfte. Diese antworteten zunächst mit Tränengas.[188] Die Auseinandersetzungen wurden im Verlauf des Tages immer gewaltsamer und gerieten zunehmend außer Kontrolle. Regierungsgegner und Sanitäter sprachen tagesaktuell von 60 bis 70 Toten allein am 20. Februar 2014.[189] Sowohl die Regierungskräfte wie auch deren Gegner setzten nun vermehrt Schusswaffen ein, wobei es offenbar auch zu gezielten Tötungen auf beiden Seiten durch dieselben unidentifizierten Scharf- bzw. Heckenschützen kam. Bei einer Recherche im Frühjahr 2016 erwähnte Spiegel TV für den 20. Februar 48 Getötete.[190]
Das Parlament hatte ein Ende der "Antiterroristischen Aktion" gefordert; zum ersten Mal seit 2010 war die Opposition in der Mehrheit, nachdem sich ihr 35 Mitglieder der Partei der Regionen angeschlossen hatten.[191] Am Abend des 20. Februar 2014 verkündete Janukowytsch nach Gesprächen mit den Außenministern Deutschlands, Polens und Frankreichs ein Einlenken auf die wichtigsten Forderungen der Opposition. So sollen vorgezogene Präsidentschaftswahlen noch im Jahr 2014 stattfinden. Außerdem solle die Verfassung der Ukraine abgeändert und binnen zehn Tagen eine Übergangsregierung gebildet werden.[192][193][194] Eine entsprechende Vereinbarung zwischen Regierung und Opposition wurde allerdings zunächst noch nicht unterzeichnet.[195]
Nach einer kurzen Unterbrechung und trotz der Ankündigung einer Einigung wurden die gewalttätigen Auseinandersetzungen in Kiew am 21. Februar fortgeführt. Es kam erneut zum Einsatz von Schusswaffen. Von Seiten vieler Regierungsgegner wurde betont, die von Janukowytsch angekündigten Schritte seien nicht ausreichend, der Präsident müsse sofort zurücktreten und vor ein Gericht gestellt werden.[196] [Euromaidan, Eskalation ab dem 18. Februar 2014 und Wende, Wikipedia, abgerufen am 20.11.2017]

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Ucraina, le verità nascoste {20:02}

Veröffentlicht am 17.11.2017
АНТИВОЙНА
https://www.facebook.com/gian.micales...

siehe auch:
- Italienischer TV-Sender enthüllt: Die heutige Regierung in Ukraine engagierte die Sniper auf dem Maidan (noch.info [Bulgarien], 18.11.2017)
- Italienische Medien: Maidan-Todesschützen aus Georgien und Litauen (Blauer Bote, 17.11.2017)
- Studie: Vom Westen unterstützte Opposition hat Maidan-Massaker verübt (DeutscheWirtschaftsNachrichten, 02.01.2016)

Dr. Daniele Ganser: Wer hat beim Maidan nachgeholfen? {9:14}

Veröffentlicht am 11.05.2015
RT Deutsch
War der Regierungswechsel in der Ukraine vor etwa einem Jahr ein vom Westen gesponserter Regime Change, der einen ökonomischen Kollaps und den Bürgerkrieg ausgelöst hat? Dr. Daniele Ganser sagt im RT Deutsch-Studio: Es war vermutlich ein Putsch organisiert vom Westen.
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Heute vor 100 Jahren – 20. November 1917: Die Unabhängige Volksrepublik Ukraine wird ausgerufen

Ukrainische Unabhängigkeit währt nur kurz 

Das Gebiet der heutigen Ukraine gehörte vom 9. bis 12. Jahrhundert zum Großreich der Kiewer Rus. Der westliche Teil stand danach unter der Herrschaft Polen-Litauens. Im 17. Jahrhundert bildete sich im Süden ein selbstständiger Kosakenstaat, stets bedrängt durch Russen und Polen. Bei den Teilungen Polens im 18. Jahrhundert fiel die Ukraine teils an Österreich, teils an das russische Zarenreich. 
Das jüdische Pawliwka in der ukrainischen Oblast Wolhynien (1917);
das Dorf gehörte 1918-1921 als Poryck zu Polen

Nach der russischen Februarrevolution bildeten bürgerliche Intellektuelle im März 1917 eine provisorische Regierung in der Ukraine. Im April riefen etwa 900 Delegierte einen Zentralkongress (Zentralna Rada) als Nationalparlament ins Leben. Die Rada proklamierte am 20. November die Unabhängige Volksrepublik Ukraine. Das erkannte die bürgerliche Regierung aber nicht an und erklärte ihrerseits im Januar 1918 die Unabhängigkeit des Landes. Die Volksrepublik schloss im Februar Frieden mit den Mittelmächten und rief diese zu Hilfe, als die russische Rote Armee vorrückte. Die Mittelmächte marschierten nun in die Ukraine ein und begünstigten den Putsch und die rechte Diktatur des Hetmans (»Oberbefehlshaber«) Pawlo Skoropadskyj. Im anschließenden Bürgerkrieg besetzte die Rote Armee das Land und proklamierte am 14. Januar 1919 die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik, die 1922 Bestandteil der Sowjetunion wurde. 

Harenberg - Abenteuer Geschichte 2017

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Rechtliche Diskriminierung, wirtschaftliche Ausbeutung und religiöser Druck auf die orthodoxe Bevölkerung der südwestlichen Rus seitens der polnischen Krone und der polnischen Magnaten führten immer wieder zu blutigen Aufständen gegen die polnische Herrschaft, die von der oktroyierten Kirchenunion von Brest 1596 weiter angefeuert wurden. Im Jahre 1648 befreite sich die Ukraine in einem Volksaufstand unter Führung des Kosakenhetmans Bohdan Chmelnyzkyj von der Herrschaft Polens und die Saporoger Kosaken begründeten einen unabhängigen Staat, das Hetmanat. 1654 unterstellten sich die Kosaken im Vertrag von Perejaslaw der Oberherrschaft des Moskauer Zaren, und in der Folge kam die Linksufrige Ukraine (in Bezug auf den Fluss Dnepr) mit Kiew unter russische Herrschaft. Das Hetmanat der Kosaken bestand als autonomer Teil des Russischen Kaiserreiches bis in die Regierungszeit Katharinas der Großen.
Die Rechtsufrige Ukraine, darunter Wolhynien und Podolien verblieb zunächst bei Polen-Litauen. Das rechtsufrige Hetmanat wurde bereits im 17. Jahrhundert von den Polen aufgelöst. Bei den Teilungen Polens am Ende des 18. Jahrhunderts fiel auch der rechtsufrige Teil der Ukraine an Russland, die im Westen der Ukraine gelegenen Gebiete Galizien und die Bukowina im Westen an das Habsburgerreich. Als Resultat mehrerer Russisch-Türkischer Kriege wurden im 18. Jahrhundert weite Teile der heutigen Südukraine den unter osmanischer Vasallität stehenden Krimtataren abgerungen. Diese Gebiete wurden als Neurussland unter der Leitung von Grigori Potjomkin erschlossen und mit Saporoger Kosaken und Siedlern aus der Ukraine und aus Russland besiedelt. Die Ukrainer wurden im Russischen Reich als Kleinrussen bezeichnet, in Anlehnung an eine alte Einteilung der orthodoxen Kirchenprovinzen in Klein-Russland (historisches Kernland um Kiew) und Groß-Russland (die Gebiete im Norden). Zwischen den Teilungen Polens und der russischen Revolution war die Ukraine zudem Teil des jüdischen Ansiedlungsrayons.
Im 19. Jahrhundert begann sich auf dem Gebiet der heutigen Ukraine eine Nationalbewegung zu entfalten. Sie lehnte die von der zaristischen Regierung präferierte Vorstellung vom dreieinigen russischen Volk aus Großrussen, Kleinrussen und Weißrussen ab und strebte die Formierung einer „ukrainischen“ Nation und als Endziel einen Nationalstaat an. Wichtige nationale Vordenker waren der Nationaldichter Taras Schewtschenko und die Historiker Mykola (Nikolaj) Kostomarow und Mychajlo Hruschewskyj. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die ukrainische Nationalbewegung von den Behörden unterdrückt, indem Schulen und bestimmte politische Druckwerke in ukrainischer Sprache (damals bekannt als kleinrussischer Dialekt) verboten wurden. Deshalb verschob sich der Schwerpunkt der Nationalbewegung auf das österreichische Galizien, wo die Ukrainer (Ruthenen) im Unterschied zu Russland als Nationalität anerkannt wurden. In Konkurrenz zur „ukrainischen“ Identität stand eine „kleinrussische“ Identität, die stärker auf Russland hin orientiert war. [Ukraine, Neuzeit, Wikipedia, abgerufen am 19.11.2017]
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UKRAINE was heutzutage "gerne" vergessen wird {11:21}

Veröffentlicht am 02.09.2014
Mensch
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=A7m2x...
Arte Mit offenen Karten
2005.04.06

Die Geschichte der Ukraine - Konkurrierende Narrative | Andreas Kappeler | SWR Tele-Akademie {44:55}

Veröffentlicht am 03.03.2015
ARD
http://www.tele-akademie.de - Seit 23 Jahren existiert die Ukraine als unabhängiger Nationalstaat. Im Russland-Ukraine-Konflikt stehen sich unterschiedliche Interpretationen der ukrainischen Geschichte gegenüber

Der Ukraine-Konflikt erklärt {9:54}

Veröffentlicht am 16.02.2015
MrWissen2go
Schon seit mehr als einem Jahr bestimmt die Ukraine die Nachrichten weltweit. Aber was ist dort eigentlich los? Und welche Rolle spielen die USA und Russland dabei? Dieses Video gibt euch einen Überblick und erklärt die Hintergründe.
Das geplante Assoziierungsabkommen zwischen der Ukraine und der EU - http://www.eeas.europa.eu/ukraine/doc...
Die Mitgliedsländer der Nato - http://www.nato.int/cps/en/natolive/t...
Eine Chronik der Ereignisse rund um die Proteste in der Ukraine im Februar 2014 -
http://www.bpb.de/internationales/eur...
Analysen rund um die aktuelle Situation in der Ukraine - http://www.bpb.de/internationales/eur...
Ein aufschlussreicher Hintergrund-Bericht des Sicherheitsexperten Michael Lüders bei "Phoenix" -
https://www.youtube.com/watch?v=m9R5U...
Der komplette Text des aktuellen Waffenstillstands- und Friedensabkommens - http://www.ft.com/cms/s/0/21b8f98e-b2...
Dieses Video habe ich verlinkt:
Der Islamische Staat (IS) erklärt - https://www.youtube.com/watch?v=QqqF8...
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Thumbnail-Designer: David Weber.

ARD Panorama:Krieg in der Ukraine, die Fehler des Westens 29.01.2015 {10:00}

Veröffentlicht am 30.01.2015
Info Channel Deutschland
Krieg in der Ukraine. Wie soll es weiter gehen?
Wer umzingelt eigentlich wen???

KenFM-Spotlight: Dr. Daniele Ganser über die Nato-Osterweiterung {8:03}

Veröffentlicht am 07.03.2016
KenFM
Ursache und Wirkung haben auf der Zeitachse feste Koordinaten. Erst die Ursache, dann die Wirkung.
Geostrategen versuchen immer wieder, U und W zu verdrehen,
um im Schatten dieser Täuschung Werbung für Krieg zu machen.
Bevor die Spannungen in der Ukraine zu einem von US-Eliten verdeckt finanzierten Putsch und zum Bürgerkrieg im gesamten Land führten, hatte sich die NATO über Jahre an Russland heran gerobbt.
Diese NATO-Osterweiterung wurde von den USA bewusst vorangetrieben, obwohl man im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands damals fest versprochen hatte, dass sich die NATO um keinen „Inch“ ausbreiten würde.
Nur unter dieser Bedingung hatte Moskau der Wiedervereinigung zugestimmt und die damalige DDR aus dem Warschauer Pakt entlassen, um dieses Militärbündnis wenig später aufzulösen.
Eurasien und die USA hätten eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur auf den Weg bringen können, nur daran war vor allem der Militärisch-Industrielle-Komplex der USA nicht interessiert. Dieser Industriezweig, oder besser Staat im Staate Amerikas, kann ohne Spannung, ohne Feind, ohne Krieg nicht existieren. Seine „Produkte“ benötigen permanenten Krieg, um einen „Markt“ zu haben. Die NATO ist nur ein Werkzeug, das nötig ist, um Tötungsgerät zu verbrauchen.
Die NATO-Osterweiterung sicherte im Kern nur den Bedarf für Rüstungsgüter, made in USA. Ein krankes System.
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Samstag, 18. November 2017

hashtag #Metoo: Zwischen übler Nachrede und Befreiungsschlag – Die mediale Welt als Pranger

Juristen warnen vor neopuritanischer Hexenjagd
Am Montag kritisierte der bekannte Medienrechtsanwalt Christian Schertz im Deutschlandfunk, vieles, was derzeit unter dem hashtag #Metoo passiere, sei "eindeutig rechtswidrig". "Der Rechtsstaat", so Schertz, sage:

Wenn dir jemand etwas angetan hat, dann gibt es dafür die Institutionen. Das [sind] die Polizei und die Staatsanwaltschaft. Da kannst du hingehen und deine Strafanzeige stellen. Und dann wird diesbezüglich geprüft und ein Ermittlungsverfahren bei einem Anfangsverdacht eingeleitet. Jeden zu nennen, dort ist das und jenes passiert - das ist, ich kann es nicht ändern, es ist rechtswidrig. Insofern sind die Folgen für den, dem das vorgeworfen wird, schon erheblich und eigentlich auch lebenslaufvernichtend, muss man ganz klar sagen.
Nun ist Schertz ein Prominentenanwalt, dem man in dieser Frage eine gewisse Voreingenommenheit zugunsten potenzieller Mandanten unterstellen könnte. Vielleicht war das ein Grund dafür, dass seine Kritik Anfang der Woche noch nicht auf ein allzu großes Echo stieß. Das änderte sich, nachdem sich gestern auch der Münsteraner Medienrechtsprofessor Thomas Hoeren äußerte: "Die derzeitige Hetzjagd von Prominenten" erfolgt auch seinem Urteil nach "unter Missachtung rechtsstaatlicher Grundsätze": "Man kann", so der renommierte Rechtswissenschaftler, "nur hoffen, dass das Thema wieder in sachliche Bahnen kommt", weil sonst eine "unkontrollierte Verdachtsaktion mit Diffamierungen" drohe, "die der McCarthy-Ära entsprechen". Dazu betonte er, dass er mit dieser Warnung keinesfalls "von der Tatsache [ablenken wolle], dass in manchem Vorfall tatsächlich ein harter Kern an strafrechtswürdigen Fehlverhalten vorliegt".
mehr:
- "Missachtung rechtsstaatlicher Grundsätze" (Peter Mühlbauer, Telepolis, 17.11.2017)
gefunden bei Dixi Klo in 1:32 - Steckbausatz
(slotmike, Free Slotter, Umfragen, 21.09.2015)
siehe auch:
- Sexismus #MeToo - Was muss sich ändern? (Moderation: Klaus Pokatzky, Deutschlandfunk Kultur, 18.11.2017)
Sexismus in den Medien: Screenshot der n-tv-App vom 17.11.2017, Mittag

die n-tv-Links zu obigem Screenshot:
- "Adam sucht Eva" - Folge 5: Vom Mann, der keinen Motor im Puller hatte (Verena Maria Dittrich, n-tv, 16.11.2017)
- Sex bei "Adam sucht Eva": Hoppe, Hoppe Haase (Verena Maria Dittrich, n-tv, 16.11.2017)
- Mehr von Minaj – Nicki macht's sich selbst (n-tv, 16.11.2017)
Verena Maria Dittrich-Artikel bei n-tv
siehe auch:
- Lust auf "Naked Attraction"? Sei dabei! (RTL2)
- Mit Jana Ina Zarrella "Love Island": Neue Dating-Show auf RTL II (Prisma, 07.07.2017)
- Der Fall eines Pornostars (Post, 12.02.2016) - #MeToo und "die Männer" (Userkommentar von Klaus Rieser, der Standard.de, 17.11.2017)
- Dem Rep.: ‘I Have Too Many’ ‘Me Too’ Stories To Count (Nicole Lafond, talkingpointsmemo.com, 17.11.2017)
- Sexismus im Alltag «Hashtag-Debatten brechen Tabus» – Was ändert #MeToo im Alltag? (Anne-Sophie Galli, RNZ online, 15.11.2017)
- The Power Of #MeToo: Why Hashtag Sparks ‘Groundswell’ Of Sharing — And Healing (Sharon Jayson, Kaiser Health News, 15.11.2017)
- Wie sich #MeToo auf Beratungsstel­len auswirkt (Kurier.at, 14.11.2017)
- #MeToo-Debatte: Mehr Opfer wenden sich an Beratungsstellen (stol.it, 14.11.2017)
- #metoo-Debatte wird zum Streitfall unter Frauen (Ida Metzger, Kurier.at, 12.11.2017)
- ‘Me Too’ Hollywood March Takes A Stand Against Sexual Abuse (Dino-Ray Ramos, Deadline Hollywood, 12.11.2017)
- Missbrauchsdebatte in Hollywood – Takei weist Belästigungsvorwurf zurück (n-tv, 12.11.2017)
- IS THE #METOO HASHTAG EMPOWERING SOCIAL CHANGE? (IMarriedMe – Jeffrey Levin Jewelry, 11.11.2017)
- Empörung oder Hysterie? Diskussionen um Sex-Skandale (Sabine Oelmann, n-tv, 03.11.2017)
Amnesty tritt für Entkriminalisierung der Prostitution ein (Post, 14.08.2015)
- Genderwahn vor US-Gericht (Post, 14.08.2015)
- Männer auf dem Rückzug (Post, 21.06.2015)
- Der studentische Initiationsritus und der Vergewaltigungs-Reißer (Post, 11.12.2014)
Frauengewalt und Männerbenachteiligung (Post, 28.05.2011)
- »Halt die Klappe, Alice!« – Endlich (Post, 16.11.2013)

Sexismusdebatte: Männer Täter, Frauen Opfer? | DW Deutsch {42:30}

Veröffentlicht am 18.11.2016
DW Deutsch
Sind die Sexismus-Skandale um Weinstein & Co. nur die Spitze des Eisbergs, oder Rückzugsgefechte einer aussterbenden Machokultur? Unsere Gäste: Birgit Kelle (Autorin), Max Hoppenstedt (Motherboard), Benjamin Maack (Spiegel Online)
Mehr zum Thema: http://www.dw.com/de/weinstein-und-co...

mein Kommentar:
ts ,ts, ts
»Spitze des Eisbergs oder Rückzugsgefechte einer aussterbenden Machokultur?«
tertium non datur
Die Medien bringen, was sich verkauft: Seien es nackige Leute (zu Beginn des sogenannten »Free TV« »Tutti Frutti«), die miteinander rummachen (das ist in unserer toleranten Gesellschaft ja inzwischen erlaubt), seien es Aufgeregtheiten über 30-35 Jahre zurückliegende Schweinereien oder heiße Luft, die zu Schweinereien aufgeblasen wird…
Und solange ein Nachrichten-Magazin darauf hoffen darf, daß sich Artikel über eine Frau, die’s »sich selbst macht« (s.o.), auch von genügend vielen Menschen gelesen werden, so lange leben wir in einer sich selbst sexualisierenden Gesellschaft – mit einem gewissen Prozentsatz von Frauen, die in ihrer Opfermentalität verharren. (mein Psychotherapie-Lehrer meinte dazu: »Die bessere der beiden schlechten Möglichkeiten«…)

Es gibt überall einen gewissen Prozentsatz von Arschlöchern. Bei den Ärzten, bei den Priestern, bei den Soldaten, bei den Politikern usw.
Was mich stört, ist, daß fast nur über die männlichen geredet wird… 
Das Böse, das Schlechte, das Verletzende, Schädigende, Unterdrückende, überhaupt Aggressive usw. wird in unserer Gesellschaft seit etwa dem Zweiten Weltkrieg grundsätzlich erst einmal beim Mann verortet.

Und es gibt einen gewissen Prozentsatz Frauen, die in ihrer Opfermentalität verharren und aus ihrer Opfermentalität heraus jetzt den Mund aufmachen.

Und wer in unserer Gesellschaft eine öffentliche Person ist, muß sich an die Formulierungsregeln der politischen Korrektheit halten, sonst stellt er die Identität der Gesellschaft infrage und wird – das ist leichter auszuhalten – zur Unperson erklärt.
Wir wollen nur die eine Seite der Medaille…
Wir wollen Fußballspieler, die auf dem Platz ihre Aggressivität zeigen, aber den Hormonspiegel, der solch aggressiven (und für viele attraktiven!) Handlungen ermöglicht, von dem wollen wir außerhalb des Platzes nichts wissen.

Solange wir die Guten sind, werden wir zwangsläufig die Bösen brauchen…

siehe auch:
- Häusliche Gewalt gegen Männer (Lokalzeit Münsterland, WDR, 14.11.2017, Video verfügbar bis 21.11.2017)
Kevin Spacey: Ein Mann wird gelöscht, und wir sind die Guten (Post, 13.11.2017)
Von Miniröcken und Bodybuilding - alte Vorurteile, neu aufgewärmt (Alexander und Bettina Hammer, Telepolis, 12.11.2017)
- Ein Mann im Bademantel, mit einer Créme in der Hand… (Post, 20.10.2017)
- Politisch korrekter Feminismus an der Schmerzgrenze – McCarthyismus linksrum (Post, 12.08.2017)
Gewalt in lesbischen Beziehungen (Post, 15.09.2015)
Feminismus und Gewalt (Post, 15.11.2014)
»Halt die Klappe, Alice!« – Endlich (Post, 16.11.2013)
»Natürlich nehmen wir den Mann mit.« (Post, 22.04.2012)
Monika Ebeling als Gleichstellungsbeauftrage vom Rat der Stadt Goslar abgewählt (Post, 28.05.2011)
- Frauengewalt und Männerbenachteiligung (Post, 28.05.2011)
- Männer und Irrtümer… (Post, 21.11.2010)
Gewalt durch Männer, Gewalt durch Frauen: Im Inneren des Walfischs (Post, 11.05.2009)
- Männer immer Täter, Frauen immer Opfer? (Post, 03.09.2008)
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Soundso-Papers: Nur Dumme bezahlen Steuern

Unser Steuersystem fördert die Großkonzerne, zerstört Kleinunternehmer und rasiert den Durchschnittsbürger. Ein Gastbeitrag
Der Aufschrei nach der Veröffentlichung der Paradise Papiers war groß, gefolgt von … nichts. Ja, genau nichts ist passiert. Die nächste Bombe ist geplatzt und es passt zur fortschreitenden Demaskierung der globalen Eliten und wir sehen keine Demonstrationen oder Konsequenzen. Heute hat man das Gefühl, dass nur Dumme noch Steuern bezahlen.

Da wir uns jedoch nicht als dumm bezeichnen würden, sind wir sauer - mächtig sauer. Wie kann es sein, dass internationale Großkonzerne und Superreiche nach wie vor oftmals kaum oder keinerlei Steuern bezahlen, während unsereins gnadenlos abkassiert wird. Sollten wir jedoch einmal auf die Idee kommen, keine Steuern zu bezahlen oder eine Steuererklärung auch nur zu spät abgeben, dann werden wir sehr zügig die Knute des Gesetzgebers spüren.

mehr:
- Paradise Papers: Für dumm verkauft (Matthias Weik, Marc Friedrich, Telepolis, 18.11.2017)
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siehe auch:
Panama Papers - das Manifest von John Doe (Post, 08.05.2016)
Panama Papers – Hirn aus, Empörung an (Post, 10.04.2016)
- Panama Papers - Was ans Licht muss (Post, 04.04.2016)
- Kapitalismus: Eine Firma mit null Angestellten vergibt Milliardenkredite (Post, 09.11.2014)

Auf dem Weg zu einem kurdischen Staat?

Im Telepolis-Salon sprach Kamal Sido über die Unabhängigkeitsbestrebungen der Kurden

Eingeladen haben wir den Historiker Kamal Sido als Gast zum Telepolis-Salon mit dem Thema "Separatismus oder die Sehnsucht, unter sich zu bleiben", der am 13. November im Lovelace stattfand. Er ist Kurde und im syrischen Afrin aufgewachsen, studierte in Moskau und lebt seit 1990 in Deutschland. Seit 2006 ist er Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen.
v Thomas Pany sprach mit Kamal Sido über den Wunsch vieler Kurden nach einem eigenen Staat. Die irakischen Kurden haben vor kurzem ein Referendum durchgeführt. Fast alle, die an ihm teilgenommen haben, stimmten für die Loslösung vom Irak.

Das kurdische Volk, so Sido, ist nicht einheitlich, sondern vielfältig: sprachlich, religiös, politisch, kulturell. Die Kurden hätten deswegen auch Schwierigkeiten, sich zu einigen. Der Wunsch nach Unabhängigkeit werde durch die Verfolgung und die fehlende Akzeptanz der kurdischen Kultur verursacht. In Syrien hätten die Kurden Fakten geschaffen, bis 2011 gab es keine Schulen, in denen kurdisch gesprochen werden konnte. Im Irak versuche die Zentralregierung auch immer, kurdische Schulen zu schließen. Gegenwärtig spreche man in Bagdad nicht mehr von der kurdischen Regionalregierung oder Kurdistan, sondern nur noch von Nord-Irak. Durch das Verhalten der irakischen Regierung seien nun auch die Kurden, die erst einmal Nein zur Unabhängigkeit gesagt haben, für eine Loslösung. Die Zentralregierung habe aus der Abstimmung nichts gelernt und sei nicht auf die Kurden zugegangen.

mehr:
- Auf dem Weg zu einem kurdischen Staat? (Florian Rötzer, Telepolis, 17.11.2017)

PKK, Öcalan und die Kurden Frage Doku HD Arte {51:54}

Veröffentlicht am 16.05.2016
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Vor dem Hintergrund der Bedrohung der nordsyrischen Stadt Kobane durch den Islamischen Staat (IS) schildert die Dokumentation an der sich wandelnden öffentlichen Wahrnehmung Abdullah Öcalans vom Terroristen zur "Stimme des Friedens" den Konflikt um die Eigenständigkeit der Kurden und mahnt eine Lösung der Kurdenfrage an, ohne welche die Region weiter destabilisiert würde.
Die Kämpfe kurdischer Truppen der Partei der demokratischen Union (PYD) und der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) gegen das Vordringen des Islamischen Staates (IS) rückten die nordsyrische Stadt Kobane in den Blick der Öffentlichkeit. Kobane wurde zum Symbol für die Zukunft der kurdischen Bevölkerung in der Türkei und in Syrien. Aus seiner Zelle auf der Insel Imrali warnte der seit 1999 dort inhaftierte PKK-Führer Abdullah Öcalan die Türkei: Sollte Kobane in die Hände des IS fallen, wäre der Friedensprozess beendet. Dieser Dialogversuch zwischen Öcalan und Ankara war der bisher weitgehendste.
Seit dem Ende des Ersten Weltkrieges kämpfen rund 40 Millionen Kurden in den Ländern Türkei, Syrien, Irak und Iran um Autonomie, um das Recht, ihre Sprache und Kultur zu pflegen. Damals hatte man den Kurden einen eigenen Staat versprochen. Diese Zusage wurde nie eingelöst, so sind die Kurden heute das größte Volk der Erde ohne eigenen Staat. Der Kampf um eine kulturelle Identität radikalisierte sich 1978, als die PKK gegründet wurde. Fünf Jahre später erklärte die Partei dem türkischen Staat den Krieg. In den folgenden 30 Jahren starben über 40.000 Menschen in diesem Konflikt. Und Abdullah Öcalan wurde zur Symbolfigur der kurdischen Guerilla.
Die Dokumentation schildert anhand der öffentlichen Wahrnehmung Öcalans diese Auseinandersetzung, vom Feind Nummer 1 der Türkei zur „Stimme des Friedens“, wie das US-Magazin TIME Öcalan bezeichnete. Die Türkei kann nicht mehr umhin, die Kurdenfrage zu regeln, ohne eine weitere Destabilisierung der gesamten Region zu riskieren.
Origin: WDR
Land: Frankreich
Jahr: 2014
Als Live verfügbar: ja
Tonformat: Stereo
Bildformat: HD, 16/9
Arte+7: 10.02-17.02.2015

Kopfstöße können Hirnschäden erzeugen

Ob beim Boxen, Fuß- oder Football: Sämtliche Erschütterungen des Gehirns können zu degenerativen Hirnschäden führen, wie der jüngste Fall des Football-Stars Aaron Hernandez in den USA zeigt.

Als Ärzte das Gehirn des früheren Football-Stars Aaron Hernandez in feine Scheiben sezieren, bietet sich ihnen ein gruseliges Bild: Weite Teile des äußerlich normal aussehenden Hirns sind im Inneren löchrig und stark beschädigt. Chronische traumatische Enzephalopathie (CTE) dritten Grades lautet die Diagnose der Experten vom CTE-Center der Boston University. Hernandez hatte sich im April in einer Gefängniszelle das Leben genommen, wo er eine lebenslange Haftstrafe wegen Mordes verbüßen sollte. Derart heftige Schäden habe sie zuvor nur bei wesentlich älteren Menschen gesehen, betonte die Leiterin des CTE-Centers, Ann McKee.

CTE, eine schwere degenerative Hirnerkrankung, kommt oft bei Menschen vor, die viele Gehirnerschütterungen oder Schläge auf den Kopf erlitten haben. Lange war sie deshalb vor allem als Boxer-Enzephalopathie bekannt. Aber seit einigen Jahren ist klar, dass auch andere Kontaktsportarten betroffen sind, vor allem American Football. Viele Ex-Spieler leiden an Gedächtnisschwund, Wutausbrüchen, Depressionen oder Demenz. Bei mehr als 100 wurde nach ihrem Tod CTE diagnostiziert, einige davon hatten sich das Leben genommen.

mehr:
- Pathologen sind erschüttert: Kopfstöße können Hirnschäden erzeugen (n-tv, 16.11.2017)

siehe auch:
- Gefährliche Erschütterung: Hirnschäden bei Football und Co. (Merkur, 16.11.2017)
- Ex-Football-Spieler Hernandez: Machten Hirnschäden ihn zum Mörder? (SPON, 10.11.2017)
- Nach Hirnstudie schmeißt blitzgescheiter NFL-Profi hin (29.07.2017)
- Hirnverletzungen im Profisport: Neue Studie zu Hirntraumata schürt die Sorge (Marc Rehbock, Sportschau, 28.07.2017)
- Starke Gehirnschäden durch American Football (Jonas Schönfelder, Deutsche Welle, 26.07.2017)
- Gefahr von Hirnschäden: Wissenschaftler warnen vor Kopfbällen im Fußball (Martin Einsiedler, Tagesspiegel, 25.04.2016)
- American Football: Erschütternde Wahrheiten zum Super Bowl (Kerstin Zilm, Deutschlandradio Kultur, 07.02.2016)
- Football und Gewalt – Kaputte Helden (Sara Peschke, Benjamin Schulz, SPON, 30.01.2015)

Moderne Arbeitswelt gefährdet Gesundheit

Schichtarbeit, Leistungsdruck und ständige Erreichbarkeit: Die moderne Arbeitswelt erfordert häufig einen systematischen Kampf gegen die eigene innere Uhr. Die gesundheitlichen Konsequenzen durch wenig oder schlechten Schlaf werden unterschätzt und marginalisiert, dabei können sie verheerend sein. Experten schlagen Alarm.
mehr:
- Leben gegen die innere Uhr: Moderne Arbeitswelt gefährdet Gesundheit (n-tv, 15.11.2017)

Donnerstag, 16. November 2017

Telematikinfrastruktur: Fristverlängerung für Online-Rollout jetzt amtlich 😝

BERLIN. Vertragsärzte können sich mit dem Anschluss an die hinter die Gesundheitskarte gelegte Telematikinfrastruktur (TI) bis Ende 2018 Zeit lassen. Der Verordnung zur Verlängerung der Frist aus dem E-Health-Gesetz um sechs Monate hat der Bundesrat jetzt zugestimmt.
mehr:
- Telematikinfrastruktur : Fristverlängerung für Online-Rollout jetzt amtlich (ÄrzteZeitung online, 08.11.2017)

siehe auch:
- AOK-Chef zu Telematikinfrastruktur: gematik neu denken (ÄrzteZeitung online, 18.09.2017)

- Ärger um ungültige Gesundheitskarten (Post, 04.10.2017 – mit großer Linkliste)
- Hurra, die Telematik kommt! 😀 (Post, 09.08.2017)

mein Kommentar:
Bei den heißen Nadeln, mit denen in der Gesundheitspolitik derzeit gestrickt wird, werde ich zusehen, daß ich bei der Steuererkläung einen Feuerlöscher absetzen kann. Man beachte das Veröffentlichungsdatum des folgenden Videos!

Einführung in die Telematikinfrastruktur {19:19}

Veröffentlicht am 17.10.2017
Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV)
Das Video erläutert Zahnarztpraxen im Detail die notwendige Ausstattung und Schritt für Schritt den entsprechenden Einrichtungsprozess der verschiedenen Elemente bei der Anbindung an die Telematikinfrastruktur.

1. Aufbau der Telematikinfrastruktur {4:21}

Veröffentlicht am 11.10.2016
ZTGGmbH  
Veranstaltung „eHealth.NRW – Das digitale Gesundheitswesen"

2. Interoperabilität {2:29} {2:29}

Veröffentlicht am 11.10.2016
ZTGGmbH  
Veranstaltung „eHealth.NRW – Das digitale Gesundheitswesen"

Das Sichere Netz für Ärzte und Psychotherapeuten {3:34}

Veröffentlicht am 12.12.2013
kbv4u  
Aus Sicherheitsgründen stellen die KVen bis 2015 ihren Online-Zugang für Praxen um - und das Sichere Netz der KVen wird reichhaltiger.
Einige Kassenärztlichen Vereinigungen bieten bereits den so genannten KV-SafeNet-Anschluss in das Sichere Netz für Ärzte und Psychotherapeuten an. Andere werden erst bis 2015 ihre geschlossenen Internetangebote einstellen, die noch - mit dem Online-Banking vergleichbar - ganz normal im Internet stattfinden. Praxen müssen ihre Anbindung spätestens dann für die Online-Abrechnung sowie für die anderen Angebote umstellen. Der Grund: Das Sichere Netz der KVen heißt nicht nur so, es ist auch sicherer.

So kommt die Praxis in die Telematikinfrastruktur {3:00}

Veröffentlicht am 06.10.2017
kbv4u  
Mit der Telematikinfrastruktur (TI) baut Deutschland an seinem größten Gesundheitsnetz, das zudem ein besonders hohes Maß an Datensicherheit bietet. Zunächst geht es darum, alle Arzt- und Psychotherapeutenpraxen in wenigen Monaten an dieses Netz anzuschließen. Was Praxen dafür wissen müssen, erläutert dieses Video. Weitere Tipps zur technischen Ausstattung für die TI: http://www.kbv.de/html/30722.php

Konnektoren: Nicht durch Hersteller verunsichern lassen {1:42}

Veröffentlicht am 02.08.2017
kbv4u  
TI – zwei Buchstaben, die für eine eigene digitale Welt stehen: die Telematik-Infrastruktur.
Sie soll langfristig den Datenaustausch im deutschen Gesundheitswesen vereinfachen und fördern. In ersten Schritten benötigen Praxen dafür so genannte Konnektoren. Doch wann ist dafür der richtige Zeitpunkt?

Gläubigkeit an die digitale Welt - tatsächlich im Sinne der Bevölkerung? {8:56}

Veröffentlicht am 06.10.2017
Ärztegenossenschaft Nord  
ÄG Nord Vorstandssprecher Dr. Klaus Bittmann spricht über die Unruhe in der Ärzteschaft. Die Sicherstellung der Versorgung für den Patienten funktioniert nicht mehr gut und der Staat hat in vielen Dingen zu viel Eingriff. Die Ärzteschaft muss Initiative ergreifen, da, wo sie selbst handeln kann und nicht abwarten oder nur schimpfen. Außerdem geht es um die Einigung der KBV und Krankenkassen hinsichtlich der Finanzierung der IT Erstausstattungen für den Einsatz der Telematik Infrastruktur und die damit verbundene Anwendung der elektronischen Gesundheitskarte.

Montag, 13. November 2017

Kevin Spacey: Ein Mann wird gelöscht, und wir sind die Guten

Weil der Schauspieler Kevin Spacey Jungs sexuell belästigt haben soll, wird er nun auch von der Leinwand verbannt. Ist das wirklich die angemessene Strafe? Oder nur Heuchelei?
Seit alle Welt (oder zumindest jener Teil von ihr, der Zeitungen liest, sich für Filme und Fernsehserien interessiert, die Diskussionen in den sozialen Medien zur Kenntnis nimmt und nicht lange zögert, wenn es darum geht, moralische Urteile zu fällen), seit alle Welt den Schauspieler Kevin Spacey für einen Bösewicht hält, darf dieser Schauspieler keine Bösewichte mehr spielen.

Kaum waren jene Vorwürfe öffentlich geworden, wonach Spacey einst, vor mehr als dreißig Jahren, einen 14-jährigen Jungen heftig bedrängt und bedroht habe, gaben die Produktionsfirma Media Rights Capital und der Streamingdienst Netflix bekannt, dass Spacey gefeuert sei; dass er also, falls „House of Cards“ überhaupt weitergehe, nicht mehr mitspielen werde in jener Serie, in der er, fünf Staffeln lang, den komplett amoralischen Politiker Frank Underwood spielte, einen Mann, der schon zum Beginn der zweiten Staffel zwei Morde auf dem sogenannten Gewissen hat.

Und vor ein paar Tagen haben der Regisseur Ridley Scott und das Sony-Filmstudio verkündet, dass Scotts „Alles Geld der Welt“, ein Film, der eigentlich fertig ist, noch einmal überarbeitet werden müsse. Alle Szenen mit Kevin Spacey werden herausgeschnitten, mit Christopher Plummer an Spaceys Stelle nachgedreht und neu hineinmontiert in den Film, der, damit er noch eine Oscar-Chance haben kann, Ende Dezember in die amerikanischen Kinos kommen muss. Es ist die Geschichte von J. Paul Getty III., der entführt wird und nur gegen ein hohes Lösegeld freikommen soll. Und es ist die Geschichte des Großvaters, J. Paul Getty, über den es im Trailer heißt, er sei nicht einfach der reichste Mann der Welt, er sei vielmehr der reichste Mann in der Geschichte der Welt. Und der sich doch weigert, auch nur einen Dollar zu bezahlen, weshalb seinem Enkel ein Ohr abgeschnitten wird. Es war die Rolle von Kevin Spacey, den man im Trailer noch sehen kann.

mehr:
- VORWÜRFE GEGEN KEVIN SPACEY: Ein Mann wird gelöscht (Claudius Seidl, FAZ, 12.11.2017)
siehe auch:
- Von Miniröcken und Bodybuilding - alte Vorurteile, neu aufgewärmt (Alexander und Bettina Hammer, Telepolis, 12.11.2017)

Anne Will vom 12.11.2017 | Die Sexismus-Debatte - Ändert sich jetzt etwas? {57:37}

Veröffentlicht am 12.11.2017
Mediathek Politik
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Ein Kommentor (Depp Jones) bedauerte, das Frau Storch nicht da war. Interessante Idee!

- #MeToo-Debatte bei Anne Will: "Jede Institution hat einen Weinstein" (Arno Frank, SPON, 13.11.2017; beachte auch die Kommentare)
- Sexuelle Belästigung: Auch Du, mein Sohn Dustin? – Geschichte(n), Interpretationen und Aufgeregtheiten (Post, 11.11.2017)

Sonntag, 12. November 2017

Bob Lutz: Autonomes Fahren zerstört die Autobranche

Der meinungsstarke Automanager Bob Lutz, Ex-Spitzenfunktionär bei GM, BMW, Chrysler und Ford, äußert sich sehr pointiert zum Thema Autonomes Fahren. In einem Gastbeitrag mit dem Titel „Kiss the good times goodbye“ im US-amerikanischen Fachmagazin Automotive News (5. November 17) schildert der 85-Jährige Haudrauf seine Visionen für die Zukunft der Autobranche.

Für dieses Urgestein der Petrolheads ist es eine sehr steile These: Ausgerechnet Bob Lutz gibt Herstellern und Händlern auf Dauer keine Chance. Seiner Meinung nach wird Autofahren im herkömmlichen Sinn in spätestens 20 Jahren verboten. In seinen Augen passend zu seiner Lebenszeit: „Mein Timing ist wieder einmal perfekt.“ Hier seine Vorstellung der Entwicklung in den kommenden 20 Jahren:

mehr:
- Bob Lutz: Autonomes Fahren zerstört die Autobranche (Florian Pillau, heise Auto, 10.11.2017)