Donnerstag, 14. Juli 2011

Heute für fünzig Jahren: Die Sozial-Enzyklika des Papstes

Papst Johannes XXIII. veröffentlichte im "Osservatore Romano" die Sozial-Enzyklika "Mater et Magistra" (Mutter und Lehrerin). Darin wandte er sich gegen den hemmungslosen Luxus der Reichen, dem in vielen Ländern große Armut gegenüberstehe. Er fordert gerechte Löhne, möglichst viele Arbeitsplätze und Mitbestimmung der Arbeiter in ihren Betrieben, ausserdem befürwortet er das private Eigentum. Johannes XXIII. erließ acht Enzykliken, neben "Mater et Magistra" ist vor allem "Pacem in Terris" vom 11.4.1963 von Bedeutung. Darin fordert er die Gewährleistung eines allgemein wirksamen Friedens, die Einstellung der Atomversuche und des Wettrüstens, eine allgemeine Abrüstung und die Anerkennung der Gleichheit aller Menschen.

Heute vor dreizehn Jahren: Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Rechtschreibreform

Am 14. Juli weist das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die Klage der Rechtsanwälte Thomas Elsner und seiner Frau Gunda Diercks-Elsner mit den Rechtsanwälten Thomas Schüller und Rolf Gröschner zurück. Die Klage der Elsners besagt, die Rechtschreibreform könne nicht ohne parlamentarische Zustimmung durchgesetzt werden, sonst sei sie verfassungswidrig. Die Verfassungsrichter erlauben die Einführung der Rechtschreibreform an Schulen durch Kultusministererlasse. Die Grundrechte von Eltern und Schülern würden nicht verletzt (Link zum Wortlaut des Urteils). Damit können die neuen Regeln am 1. August in Kraft treten.

Einige Wochen später kam die damals achtjährige Josephine Ahrens mit einem Diktat nach Hause, in dem sie das Wort „Zucker“ wie gewohnt mit zwei k getrennt hatte: „Zuk-ker“. Ihre Lehrerin hatte ihr das als falsch angestrichen und ihr eine schlechtere Note gegeben; denn gerade war die Rechtschreibreform in den Schulen eingeführt worden, nach der man „Zu-cker“ trennen sollte. Ihre Eltern regten sich darüber auf, weil die Reform über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden worden war. Sie beließen es nicht dabei, sich bei der Schule zu beschweren, sondern klagten gegen das niedersächsische Kultusministerium. Josephine sollte weiterhin das Recht haben, in der traditionellen Duden-Orthographie unterrichtet zu werden und darin zu schreiben.
Die Eltern reichten Klage beim Verwaltungsgericht Hannover ein. Es ging um die Unterlassung des Unterrichts nach den Regeln der Rechtschreibreform. Das Gericht gab der Familie recht - und damit allen Gegnern der Reform. Daraufhin legte der damalige niedersächsische Kultusminister Rolf Wernstedt Revision ein. Das Verfahren ging somit an das Oberverwaltungsgericht. Dort bekam die Klägerin in einem Eilantrag ebenfalls recht.
Als Folge mußte Wernstedt auf Drängen des damaligen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder die Rechtschreibreform stoppen. Dieses Aussetzen dauerte fast ein Jahr, bis das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschied und die Rechtschreibreform für rechtens erklärte. Aber das Hauptsacheverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht in Lüneburg war noch nicht abgeschlossen. Dort wurde die Klage aber im Jahre 2001 abgewiesen, weil Karlsruhe schon 1998 entschieden hatte.
Im Jahre 2004 - Josephine war nun 15 Jahre alt und kannte sich außerdem in der Materie gut aus - erhob Familie Ahrens nochmals Klage, dieses Mal mit Josephine als Hauptklägerin. Mittlerweile war deutlich abzusehen, daß die Rechtschreibreform im August 2005 verbindlich werden würde.
Dieser Prozeß vor dem Verwaltungsgericht Hannover wurde verloren, wieder wurde Revision eingelegt. (Quelle: sprache-werne.info)
Beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg obsiegte Josephine Ahrens schließlich. (Quelle: SPIEGEL vom 30.09.2005, Az 13 MC 214/05)

Den folgenden Auszug aus dem SPIEGEL-Artikel darf man genießen:

Das OVG begründet seinen Beschluss damit, dass die allgemein akzeptierte Rechtschreibung auch die richtige sei. Es sei aber "höchst zweifelhaft", ob das auf die neugeregelte Orthografie zutreffe. "Erhebliche Teile im deutschen Volke" lehnten die Reform der Kultusminister ab, und in Presse und Literatur würden "zunehmend" wieder die alten Regeln gelten.

Hart kritisieren die Richter auch das Rechtschreiburteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 1998: Einerseits gehe Karlsruhe davon aus, eine Schreibweise müsse im Land allgemein üblich sein, um verbindlich sein zu können. Andererseits bestätige das Urteil selbst, dass die neue Schreibweise den Unterricht einer erst noch zu erwartenden Änderung anpasse. Das sei "denkgesetzlich unmöglich".

Dennoch habe das Verfassungsgericht den Kultusministern erlaubt, die Reform an Schulen und Behörden einzuführen.



Übersichtsartikel im SPIEGEL vom 02.01.2006
Ein SPIEGEL-Interview aus dem Jahr 2005 mit Josephine Ahrens

Homepage von Klaus Deterding (ein Germanist gegen die Rechtschreibreform, hier finden sich jede Menge weiterführender Links)
Theodor Icklers Rechtschreibtagebuch bei der Forschungsgruppe Deutsche Sprache
Homepage des Vereins für deutsche Rechtschreibung und Sprachpflege

Mittwoch, 13. Juli 2011

Vom Urknall bis zur Plattentektonik

Vor 13,7 Milliarden Jahren: Der Urknall





Vor 4,7 Milliarden Jahren: Die Geburt der Erde und unseres Sonnensystems (siehe auch beim wdr)





Die junge Erde und die Plattentektonik



Die Kräfte im Inneren der Erde und die Plattentektonik



Vor 4,5 Milliarden Jahren: Die Entstehung des Mondes





Alfred Wegener und die Plattentektonik







Es war einmal ein Auto…


… das hieß Loremo. 1,5 Liter Diesel auf 100 Kilometer sollte es verbrauchen, war 1993 die Idee.
Inzwischen ist einiges an Fördermitteln geflossen, Chef und Mitgründer Gerhard Heilmaier und Mitgründer Stefan Ruetz schieden 2008, Initiator und Firmengründer Uli Sommer schied ein Jahr später aus der Firma aus. Und der neue Chef, Thomas Zollhoefer hat die Zelte abgebrochen und ist mit dem Auto zurück in seine Heimat gezogen.
Inzwischen prüft das Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen, ob die  geflossenen 640.000 Euro Fördergelder zurückzuzahlen sind.


Die flotte Flunder (Greenpeace Magazin 2008)
Loremo - ein Auto mit Zukunft? (motor-talk.de, 27.01.2009)
"Sieht schön aus" (Der Westen, 11.5.2009)
"Einer muss das Wesentliche wagen" (bbr 11-12/2009)
Vision vom Leichtbau-Auto Loremo vor dem Ende (Der Westen, 3.2.2010)
Der Frosch ist noch da (Der Western, 23.07.2010)
Autobauer Loremo hat seine Zelte abgebrochen (Marl aktuell, 25.07.2010)
Für Spritsparer Steuern verschwendet? (wdr.de, 27.07.2010)
Probleme bei Öko-Auto – Zukunft des Loremo ungewiss (rp-Online, 25.08.2010)
Bericht: Loremo vor dem Aus? – Ende einer Odyssee (autoscout24, 26.08.2010)
Weihnachtsgrüße (Loremo-Blog, 23.12.2010)
Sie wollen den Loremo jetzt schon kaufen? (Loremo-Homepage)
Fahrbericht VW XL1 – So fährt das 1-Liter-Auto von VW (Focus Online, 31.01.2011, mit weiteren Bildern)
Hat VW die Karosserie etwa bei Loremo (München) abgekupfert? (Focus-Leser-Kommentar, 31.01.2011)

  Der Prototyp überrascht mit ausgereiftem Fahrverhalten

VW: Greenpeace enthüllt die dunkle Seite des Automobilkonzerns (Greenpeace, 28.06.2011)





Steuersenkung und Staatsverschuldung

Anscheinend leben wir in einem System, daß wir nur ungenügend kontrollieren können. Das Bild ist das des Schwanzes, der mit dem Hund wedelt. Und zur Zeit sieht es so aus, als ob jede Maßnahme, die unangenehme Situationen vermeiden soll (sprich: Rettungsschirm und Euro-Krise), nur zu anderen unangenehmen Situationen führt. Die politische Flickschusterei, die wir mit anzusehen haben, ist beängstigend: Wir marschieren in Afghanistan rein, tun so, als ob wir da Ordnung zu schaffen imstande sind und hauen dann wieder mit einem blauen Auge und dem Victory-Zeichen ab. Von heute auf morgen ist Atomkraft dann doch so gefährlich wie die Grünen immer sagten, nachdem die Konservativen die Ökos immer für bekloppt gehalten haben. Ein Atommüll-Endlager haben wir immer noch nicht, Alternativen wurden nicht ernsthaft diskutiert, Wissenschaftler massiv unter Druck gesetzt, und Stuttgart-21 wird kommen, und die Kosten werden explodieren, und das Land wird zahlen müssen, und die Bahn reibt sich die Hände.

In den 60er Jahren hatten wir Politiker mit Visionen, die die Gesellschaft gestalteten. Wir erlebten die Frauen-Gleichberechtigung, über Sexualität durfte endlich geredet werden, Homosexuelle und Neger (heute lautet der politisch korrekte Ausdruck »Schwarze«) wurden gleichberechtigt. Heute scheint es nur noch darum zu gehen, sich irgendwelche Pfründe zu sichern und noch ein bißchen mehr zu konsumieren. Die Frage ist nicht mehr: Urlaub, ja oder nein, sondern: Zweit- oder Dritt-Urlaub. Und macht uns das zufriedener? Damals redeten sich die Kerle im Bundestag die Köpfe heiß, und ich verfolgte manchmal die Debatten mit Wehner, Brandt, Scheel und nicht zu vergessen dem Polit-Urgestein Herbert Wehner. Und während der Hamburger Sturmflut überschritt Schmidt Schnauze mal kurz seine Kompetenzen und setzte die Bundeswehr in Bewegung. Heute beschließen Kommissionen die politische Richtung, und die angeblich nicht unter Fraktionszwang stehenden Abgeordneten nicken das dann ab.

Inzwischen ist Geiz geil geworden, die Beatles berieseln einen im Supermarkt, und überall beschleicht einen die Angst vor der Zukunft: Ozonloch, globale Erwärmung, Euro-Krise, Schuldenberge und ununterbrochenes politisches Krisenmanagement. Als Gunter Sachs damals ohne Socken heiratete, war das ein Skandal, heute serviert Thomas Gottschalk zur besten Sendezeit Tierscheiße auf dem Tablett. Sind wir wirklich Lemminge, die sich ins Meer stürzen, wenn’s ihnen zu gut geht?

Da die FDP seit der Ostpolitik Willy Brandts, nach Spaßgesellschaft, Spaßmobil und Möllemann-Sprüchen nichts anderes mehr hat, mit dem sie sich profilieren kann, nervt sie wieder mit Steuersenkungen. Zu Zeiten von Erich Mende wählte meine Großmutter immer FDP, weil sie ihre Stimme »nicht den Großen« geben wollte. Und heutzutage kann sich diese bescheuerte Idee einfach so durchsetzen. Gibt es noch was anderes als Geld und Konsum, das unseren Geist zu bewegen imstande ist? Wir benötigen Leute mit Visionen und keine Ackermänner. Wir brauchen ein Ziel, auf das sich hinzuleben lohnt und für das die Politik den Rahmen schafft. Und das vor allem nicht materiell ist. Besitz vergiftet den Geist. Und der Konsum auf Pump jetzt schafft die Last der Zukunft. Hier ist die deutsche Staatsverschuldung, wie sie sich in den letzten fünfzig Jahren entwickelt hat:


Entwicklung der Staatsverschuldung Deutschlands von 1960 bis 2009[10]

Satyananda stößt in der Osho-Times ins gleiche Horn:

Klartext
 
Das späte Rom – neu aufgelegt
Über die Arro­ganz und den Nie­der­gang der soge­nannten Eliten
von Satya­n­anda

Was der 62-jährige Schür­zen­jäger mit den Frauen anstellte, war bisher nur ein unter­halt­sames Gesprächs­thema im engen Kreis der fran­zö­si­schen Power-Elite gewesen. Ein biss­chen ris­kant waren seine ero­ti­schen Eska­paden ohne Frage, aber in dem hek­ti­schen Milieu der Chef-Etagen ist unkon­ven­tio­nelle Trie­b­ab­fuhr offenbar kein Delikt, son­dern eine harm­lose Ent­span­nungs­me­thode. Bis der Chef des Inter­na­tio­nalen Wäh­rungs­fonds (IWF) Domi­nique Strauss-Kahn (kurz DSK genannt) in einer New Yorker Luxus-Hotelsuite ein schwarzes Zim­mer­mäd­chen anfiel und angeb­lich zum Oralsex zwang.

Da hörte der Spaß auf. Das war ein Schock. Plötz­lich sah man, wie einer der mäch­tigsten Männer der Welt mit Hand­schellen gefes­selt in einem New Yorker Gerichts­saal mitten unter Zuhäl­tern, Dro­gen­dea­lern, Tot­schlä­gern, Ein­bre­chern und anderen Ganoven erleben musste, dass eine kleine Haft­rich­terin ihn eis­kalt in die Zelle eines Unter­su­chungs­ge­fäng­nisses ein­wies, obwohl seine Anwälte eine Mil­lion Dollar Kau­tion ange­boten hatten. Der Spiegel machte aus dem DSK-Skandal eine inter­es­sante Titel­ge­schichte unter dem Titel „Macht und Sex“. Aber im Grunde geht es um mehr – es geht um die Bezie­hung zwi­schen dem Volk und seinen Eliten.

Die Bezie­hung ist zutiefst gestört. „Die Men­schen draußen im Lande“ (Parlamentarier-Jargon) fühlen sich von ihren Eliten ver­arscht – nicht nur hier­zu­lande, son­dern inzwi­schen welt­weit. Das ist der Grund, warum die Affäre DSK überall mit einer sol­chen Wucht einschlug.

Die Arro­ganz der Mäch­tigen bekam ein Gesicht und mani­fes­tierte sich in einer unver­gess­li­chen Szene mit hohem Fan­ta­sie­ge­halt: DSK kommt split­ter­nackt aus dem Bade­zimmer und steht plötz­lich vor einem Zim­mer­mäd­chen – 1,80 groß, 32 Jahre alt, dun­kel­häutig, schlank, attraktiv. Was macht man in einer sol­chen Situa­tion? Man zieht sich einen Bade­mantel an und geht dem Mäd­chen aus dem Weg. Nicht so DSK. Der geht auf das Zim­mer­mäd­chen los wie ein Hengst auf die Stute.
An den Schalt­he­beln der Macht

Der Mega-Skandal ver­brei­tete sich mit Licht­ge­schwin­dig­keit über den ganzen Globus. Der Mann, der die Macht hatte in das Leben von Mil­lionen von Men­schen ein­zu­greifen, wurde als Reprä­sen­tant einer her­un­ter­ge­kom­menen poli­ti­schen Elite wahrgenommen.

Das Ver­hältnis zwi­schen dem Volk und seinen Eliten ver­än­dert sich ständig im Auf und Ab der Geschichte. Wenn die Eliten sich an Werten ori­en­tieren und ihnen das Wohl­er­gehen der Men­schen wichtig ist, herrscht zwi­schen Volk und Eliten Har­monie. Nach dem Zweiten Welt­krieg, als die Deut­schen ihr kaputtes Land wieder auf­bauten, gab es zwi­schen oben und unten ein starkes Gemeinschaftsgefühl.

Die Manager dieser Zeit waren nicht nur am Geld­ver­dienen inter­es­siert. Ihnen lag auch das Wohl­er­gehen der Men­schen am Herzen. Der Kon­sens zwi­schen Wirtschafts-Elite und Volk erhielt später einen Namen: soziale Markt­wirt­schaft. Sie war das Fun­da­ment für einen rasanten Wie­der­aufbau, der schließ­lich darin gip­felte, dass die Bun­des­re­pu­blik zur zweit­stärksten Export-Nation der Welt aufstieg.

In Epo­chen kul­tu­rellen Nie­der­gangs schlägt das Pendel in die andere Rich­tung aus: Die soge­nannten Eliten ver­lieren ihre Glaub­wür­dig­keit. Ihre Mit­glieder sitzen immer noch an den Schalt­he­beln der Macht. Aber sie haben ihre Vor­bild­funk­tion ver­loren. Wäh­rend sie damit beschäf­tigt sind, ihre Pri­vi­le­gien zu genießen und zu ver­tei­digen, fallen sie in der Öffent­lich­keit vor allem durch hem­mungs­lose Gier auf. Ihre Affären gehören zum gewinn­träch­tigsten Nach­rich­ten­stoff der Medien-Sexskandale, Steu­er­hin­ter­zie­hung, Kor­rup­tion, Betrug, Pleiten, Intrigen und so weiter und so fort.
Kos­ten­loses Risiko

Es gibt natür­lich auch Manager, die in den Chef­etagen der Kon­zerne gute Arbeit machen und nicht unan­ge­nehm auf­fallen. Aber auch sie sind vom Milieu ihrer Kaste geprägt. Sie freuen sich über ihre mil­lio­nen­schweren Boni und Aktien-Optionen. Und sie genießen die Sta­tus­sym­bole, die für Spit­zen­po­li­tiker schon seit langem selbst­ver­ständ­lich sind: Body­guards, gepan­zerte Luxus­li­mou­sine und oben­drauf noch das Große Bundesverdienstkreuz.
zu finden auf der Osho-Times-Seite

Freitag, 8. Juli 2011

Vor 65 Jahren: Die USA beginnen mit den ersten Atombombentests

Die Zerstörung eines Paradieses


Die Inseln des Bikini-Atolls liegen mitten im Pazifischen Ozean, fernab aller Schifffahrtslinien. Ihre Landfläche beträgt gerade einmal 6 km2. Bis 1946 lebten knapp 200 Menschen dort, die meisten auf der namensgebenden Hauptinsel. Dass der Name Bikini heute weltweit bekannt ist, liegt an zwei Ereignissen, die unmittelbar zusammenhängen: Vor 65 Jahren, am 1. Juli 1946 zündeten die USA auf Bikini zum ersten Mal eine Atombombe und wenige Tage später präsentierte der französische Modeschöpfer Louis Reard in Paris unter dem gleichen Namen einen zweiteiligen Badeanzug, den er in Anspielung auf die Vorgänge im Pazifik als »la premiere bombe an-atomique« bezeichnete, als erste anatomische Bombe. Dass sich die Menschen mehr über den freizügigen Badeanzug entrüsteten als über den Atombombenversuch, wirft ein bezeichnendes Licht auf den Zeitgeist jener Jahre.

Atompilz über Bikini nach einer Bombenzündung
Die Einwohner des Bikini-Atolls waren auf Nachbarinseln umgesiedelt worden, vor Ort waren stattdessen Zehntausende von Forschern, Technikern und Militärs, als die »Able« mit 23 kt Sprengkraft abgeworfen wurde. Sie war die erste von insgesamt 23 Atombomben, die in den nächsten zwölf Jahren auf dem Atoll zur Explosion gebracht wurden. Die Inseln sind bis heute nicht wieder besiedelt, allerdings sind sie auch kein Sperrgebiet mehr.
aus dem Brockhaus Tageskalender »Abenteuer Geschichte«


Der Einwand von Anonym (die ursprüngliche Überschrift lautete, wie im zitierten Kalenderblatt, »Die USA zünden die erste Atombombe«) ist völlig richtig, die Brockhaus-Tageskalender-Überschrift ist falsch. Gemeint ist der Beginn der Atomwaffentests. Ich zitiere im Folgenden Wikipedia-Einträge:

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Der erste Atombombentest fand am 16. Juli 1945 auf dem Gelände der White Sands Missile Range in der Nähe der Stadt Alamogordo (New Mexico, USA) unter dem Namen Trinity-Test (dt. Dreifaltigkeit) statt. [Kernwaffentest, Geschichte, Wikipedia]

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Am 6. August 1945, also 21 Tage nach dem ersten erfolgreichen Test bei Alamogordo, warf der Bomber Enola Gay die erste Atombombe (Sprengstoff: Uran-235), Little Boy genannt, über der Küstenstadt Hiroshima ab, wo sie um 8.15 Uhr Ortszeit in etwa 600 m Höhe über dem Boden detonierte. Rund 90.000 Menschen starben sofort, weitere 50.000 Menschen starben innerhalb von Tagen bis Wochen an der Strahlenkrankheit.
Am 9. August 1945 sollte der Bomber Bockscar die zweite Atombombe (Sprengstoff: Plutonium-239), Fat Man genannt, über Kokura abwerfen. Als dort auch nach drei Anflügen noch schlechte Sicht herrschte und der Treibstoff knapp wurde, wich der Kommandant auf das Alternativziel, die Küstenstadt Nagasaki, aus. Da auch dort die Wolkendecke zu dicht war, wurde das Stadtzentrum um mehrere Kilometer verfehlt. Weil zudem das Stadtgebiet hügeliger als das Hiroshimas ist, was die Ausbreitung der Druckwelle behinderte, waren dort weniger Opfer zu beklagen – obwohl Fat Mans Sprengkraft rund doppelt so stark war wie die von Little Boy. Dennoch kamen bei diesem Angriff 36.000 Menschen sofort ums Leben, weitere 40.000 Menschen wurden so stark verstrahlt, dass sie innerhalb von Tagen bis Wochen starben. [Kernwaffe, Einsatz gegen Hiroshima und Nagasaki, Wikipedia]
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Die Operation Crossroads [ dies ist die Testreihe, von der der Kalenderblatt-Artikel spricht, Anmerkung von mir ] war die zweite Kernwaffentestoperationder Streitkräfte der Vereinigten Staaten. Sie umfasste zwei Nukleartests, Able und Baker, auf dem Bikini-Atoll im amerikanischen Treuhandgebiet Pazifische Inseln im Sommer 1946, jeder mit einem TNT-Äquivalent von 23 kT: Test Able war eine am 1. Juli 1946 von einer Boeing B-29 abgeworfene und in 158 Metern Höhe über der Lagune gezündete Mk.3-Implosionsbombe, Test Baker war eine Unterwasserzündung einer baugleichen Bombe in 27 Metern Tiefe und erfolgte am 25. Juli 1946.[1] Ein dritter geplanter Test, Charlie, sollte am 1. März 1947 in noch größerer Tiefe stattfinden, wurde jedoch abgesagt.[2]
Verlauf einer Kernwaffenexplosion 
An der Operation Crossroads waren insgesamt über 42.000 Soldaten, hauptsächlich Angehörige der US-Marine, und zivile Wissenschaftler beteiligt; darüber hinaus 149 Begleitschiffe und insgesamt 100 Zielschiffe sowie 156 Flugzeuge.[3] Die beiden Kernwaffentests waren die ersten Tests, die vor den Augen der Weltöffentlichkeit stattfanden. Über einhundert Reporter waren anwesend, ebenso militärische und wissenschaftliche Beobachter aus aller Welt, unter anderem aus der Sowjetunion.[4] [Operation Crossroads, Wikipedia; Bildnachweis der Animation: Kernwaffentest, Testorte, Wikipedia]
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Bei Wikipedia findet sich eine Liste bisheriger Kernwaffentests.


Für die Gruppe GTR hat Steve Howe ein Lied geschrieben, das später auch von Anderson, Bruford, Wakeman, Howe aufgeführt wurde, und zwar zu den britischen Kernwaffentests in Maralinga : Birthright (ursprünglich This World’s Big Enough)

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The song "Birthright" concerns the British nuclear tests at Maralinga and
incorporates some material originally written by Howe and Max Bacon for their post-GTR band Nerotrend. [Anderson Bruford Wakeman Howe_(album), Song notes, Wikipedia]
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birthright-ABWH [6:47]   Text (Songtexte.com)   
Hochgeladen am 22.04.2011
jon anderson
bill bruford
rick wakeman
steve howe


zuletzt aktualisiert am 20.05.2016

Donnerstag, 7. Juli 2011

Yes

Yes - Live 1971

Yes - Live 1971 von prograrities
The 'classic' "Fragile"/"Close To The Edge" line-up of Yes - Jon Anderson (vocals), Steve Howe (guitars), Rick Wakeman (keyboards), Chris Squire (bass) and Bill Bruford (drums) - caught in live performance in 1971. Includes excerpts from "Your Move", "Long Distance Runaround", "Heart Of The Sunrise", "Yours Is No Disgrace", "Mood For A Day" and "Perpetual Change".

Yessongs - Yours is no disgrace

Yessongs - Yours is no disgrace von Elvenking7

YES - "Clap" written & performed by Steve Howe [3:28]
Live at the Rainbow Theatre, London, December 1972 Steve Howe: "It's the first song I ever wrote, and I think it's really a good piece. I wrote it on the 4th of August in 1969, when my oldest son, Dylan, was born. The very night that he was born, I finished the song. Originally, it was a dedication to Chet Atkins, but then it became a dedication to Dylan. It combined a lot of things I'd learned or imagined. I always wanted to write music, and when I decided to write solo guitar music, it was earth-shattering inside, because suddenly I was an independent person. I could stand up on stage and play Clap. That meant as much to me as it did to be in Yes." 
Taken from the YES live concert film 'YesSongs', available on DVD at Amazon.com 


Yes - "Relayer"

Yes - "Relayer" von prograrities
Selections from a Yes live performance focussing on the "Relayer" (1974) repertoire - "Gates Of Delirium", "Sound Chaser" and "To Be Over". The visuals are taken from the famous 1975 London Queens Park Rangers stadium concert, but the audio is from the Boston Gardens concert six months earlier due to the poor sonics of the QPR footage. Band consists of Jon Anderson (vocals, guitar), Steve Howe (guitar, vocals), Chris Squire (bass, vocals), Patrick Moraz (keyboards) and Alan White (drums, percussion).

Yes Live In Philadelphia (1979) Part 1- Siberian Khatru [10:48]

Yes playing at the Philadelphia Spectrum in June, 1979, during the Tormato supporting tour. The stage was a rotating platform in the center of the venue. This was the last tour before Jon Anderson and Rick Wakeman left the band; Anderson returned in 1983 and Wakeman in 1991. He left a few months later, again. 
Jon Anderson- Vocals, Acoustic Guitar, Percussion 
Steve Howe- Guitar, Vocals 
Chris Squire- Bass, Vocals 
Rick Wakeman- Keyboards 
Alan White- Drums 

Yes Acoustic: Guaranteed No Hiss (2004)


On January 26th, 2004, in a simultaneous live satellite transmission from a studio in Los Angeles, across multiple time zones, to cinemas throughout the United States of America, a 75 minute version of the film Yesspeak was premiered.

Following this live broadcast, the fans in the cinemas were treated to an exclusive, one time only, live performance from Yes. For the first time, the Yes classic line up of Jon Anderson, Steve Howe, Chris Squire, Alan White and Rick Wakeman, performed "Live and Unplugged." This is the recording of that digital transmission...Yes Acoustic.

Songs Include:
Tiger Rag
Long Distance Runaround
South Side Of The Sky
Show Me
Roundabout
Time Is Time
I've Seen All Good People

Die übrigen Videos kann man sich auf youtube ansehen…


zuletzt aktualisiert am 27.07.2014
 

Dienstag, 5. Juli 2011

+++good news +++ bad news+++


Das Zitat des Monats

• »Das kohlenstoffbasierte Weltwirtschaftsmode – also das Verbrennen von Öl, Gas und Kohle – ist ein unhaltbarer Zustand, weil es die Existenzgrundlagen zukünftiger Generationen gefährdet. Die  Transformation zur Klimaverträglichkeit ist daher moralisch ebenso geboten wie die Abschaffung der Sklaverei und die Ächtung der Kinderarbeit …

Wir müssen die Diktatur des Jetzt überwinden, also die umfassende Plünderung von Zukunft und Vergangenheit, nur um im winzigen  aktuellen Zeitfenster materiell unbeschwert leben zu können. Diese  Gegenwartsfixierung ist auf ihre Art undemokratisch, denn sie geht auf  Kosten unserer Nachkommen, die ihre Stimme nicht erheben können.  Deshalb sollte ein bestimmter Anteil der Parlamentssitze, vielleicht fünf  oder zehn Prozent, für solche Parlamentarier vorgehalten werden, die sich nur um die Interessen künftiger Generationen kümmern. Also  Ombudsleute für die Zukunft.«
Hans Joachim Sehnellnhuber (Klimaforscher)


Der Klub der Milliardäre

• Nie zuvor gab es mehr Dollarmilliardäre und nie war ihr Vermögen zusammengerechnet größer als im Jahr 2011. Weltweit hat der exklusive Klub 1.210 Mitglieder, 102 davon sind  Frauen. Sie verfügen über ein Gesamtvermögen von 4,5 Billionen Dollar. Das ist mehr als der US-Staatshaushalt für 2011, denn der beläuft sich  »nur« auf 3,8 Billionen Dollar. An der Spitze der Reichen-Liste steht mit  74 Milliarden der mexikanische Telekom-Mogul Carlos Slim. Allein im letzten Jahr konnte er sein Vermögen um sagenhafte 20,5 Milliarden steigern! 108 der 214 neuen Milliardäre stammen aus  Schwellenländern. Der Aufschwung dort ist rasant: In China ist die Zahl der Milliardäre mit 115 fast doppelt so hoch wie vor einem Jahr. In  Russland sind es mit 101 Milliardären zwei Drittel mehr. Da wundert es  kaum, dass Moskau als Stadt mit der höchsten Milliardärs-Dichte New  York den Rang abgelaufen hat.


Deutschland: Land der Analphabeten

• Die ersten Monate des Jahres waren reich an Skandalen und  Medienhypes. Zwischen Guttenberg-Affäre und Niedergang der FDP fiel  vor lauter Aufregung so manche Nachricht durchs Raster. Zum Beispiel  eine bemerkenswerte Studie des Bundesbildungsministeriums,  derzufolge in Deutschland mehr als sieben Millionen funktionale Analphabeten leben.

So nennt man Menschen, die nur mit Mühe kurze Sätze lesen und schreiben können; zwei Millionen sind nicht einmal dazu in der Lage.  Weitere 13 Millionen Erwachsene kommen in ihrer Formulierungsfähigkeit nicht über das Grundschulniveau hinaus. Erstaunlich, dass diese Studie weder zu Schlagzeilen in der Presse  noch zu erregten Debatten im Parlament führte. Dabei sind Millionen  Analphabeten sicherlich verheerender für unser Bildungssystem als eine gefälschte Doktorarbeit – und zahlenmäßig fallen sie mehr ins Gewicht als alle FDP-Wähler zusammen.


Wegwerfberater

• Jede Zeit erzeugt ihre eigenen, Berufe. Ökologisch bedauerlich, aber  wahr: Der schnelle Konsum und das Wegwerfen sind das Schmieröl  unserer Wirtschaft. Da ist es nur naheliegend, dass es nun auch  Berater gibt, die dem überforderten Zeitgenossen beim Wegwerfen zur  Seite stehen! Der Durchschnittseuropäer besitzt heute 10.000  Gegenstände. Vieles davon wird nie benutzt, aber dennoch behalten.  Die meisten Leute glauben, dass ihr Leben umso reicher wird, je mehr
 sie besitzen – ein großes Missverständnis. Wenn man zu viele oder die falschen Dinge anhäuft, wirkt sich das negativ aus. Besitz kann  Menschen blockieren, sagt die britische Autorin Karen Kingston, die als führende Space-Clearing-Expertin gilt. Sie empfiehlt: Dinge einfach wegwerfen, die wir nicht benutzen, als ewig unerledigte Aufgaben herumliegen oder schlechte Erinnerungen wecken. Doch genau das fällt  den meisten schwer. Sofort kommt da die Frage: Wer weiß, wofür ich  das noch mal verwenden kann? Damit der ewige Sammler in uns
endlich schweigt, gibt es jetzt Wegwerfberater. Kein Zweifel, ein Beruf mit Zukunft!


Die Zahl des Monats: 6

• Unser Leben verlängert sich mir jedem Tag, den wir leben, um sechs Stunden. Es ist zwar möglich, dass wir morgen von einem Bus  überfahren werden, aber statistisch betrachtet gewinnen wir  unaufhaltsam Lebenszeit hinzu: zweieinhalb Jahre pro Jahrzehnt, drei  Monate pro Jahr, sechs Stunden pro Tag. Dieser Trend hält seit  anderthalb Jahrhunderten in unserer Hemisphäre an – dank medizinischem Fortschritt, abnehmender Kindersterblichkeit und  zunehmendem Wohlstand. Die hier heute geborenen Kinder werden mit hoher Wahrscheinlichkeit hundert Jahre alt – vor gerade mal 120 Jahren lag ihre Lebenserwartung noch bei 42 Jahren. Übrigens entspricht das der aktuellen Lebenserwartung in Malawi (Afrika).

aus der Osho-Times vom Juni 2011

Sonntag, 3. Juli 2011

Risiko Fernsehen – Wer viel fernsieht, ist früher tot

Europäer verbringen angeblich 40%, Amerikaner sogar 50% ihrer Freizeit vor dem Fernseher. Dafür bezahlen sie mit Diabetes, Herzinfarkt und vorzeitigem Tod. Pro zwei Stunden, die täglich vor dem Fernseher verbracht werden, steigt das Risiko für einen Typ-2-Diabetes um 20%, das Risiko für eine kardiovaskuläre Erkrankung um 15% und das Risiko eines vorzeitigen Todes um 13%, zeigt eine Metaanalyse aller prospektiven Kohortenstudien, die zwischen 1970 und 2011 zu diesem Thema veröffentlicht worden sind. Zahlreiche Studie haben gezeigt, dass durch Fernsehen Risikofaktoren für diese Ereignisse wie Adipositas oder Dyslipidämien gefördert würden. Welchen

Anteil Bewegungsmangel und welchen Anteil eine ungesunde Ernährung während des Fernsehens daran haben, sei noch zu klären. Die Forscher fordern außerdem Studien, die den Einfluss der neuen Medien auf das Risiko chronischer Erkrankungen untersuchen.

JAMA 2011; 302(23):2448-2455
aus MMW-Fortschr. Med. Nr. 26-28/2011

Manhattan Transfer, Soul Food To Go (1987)


Manhattan Transfer, Soul Food To Go von memmoria

sie können auch sehr anspruchsvoll:

Birdland Weather Report Manhattan Transfer [7:36]

Veröffentlicht am 17.09.2012
(ein Kommentar: »1981 Playboy Jazz Festival at the Hollywood Bowl«)

Freitag, 1. Juli 2011

Das Energiefeld des Menschen

Forschungen zum elektromagnetischen Feld lebender Organismen




Qigong und Akupunktur




die Lebensenergie




Energie verbleibt auch nach dem Tod im Körper

Donnerstag, 30. Juni 2011

FileMaker-Probleme nach Konvertierung

Vor einiger Zeit habe ich mein altes FileMaker auf die neueste Version geupdatet (oder: upgedatet). Nachdem ich zuvor nie Passwörter benutzt hatte, fragten mich manche Dateien nach einem Benutzernamen und einem Passwort. Das hat mich ganz kirre gemacht und mir viel Kopfzerbrechen bereitet, weil ich an meine eigenen Dateien nicht mehr drankam. Schließlich fand ich auf dem FileMaker-Forum nach langer Zeit eine Lösung, die ich hier wiedergebe:


Re: Konvertierung FM 5/6 Tool auf FM 9
Von: Michael Maass (10.04.2008 - 18:48)

> Betriebssystem: Mac OS 10.5.2
> FileMaker-Version: 9
> Relevante Informationen zu Hard- und Software: Tool BüroLeicht
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> Wir machen seit Jahren die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung am Mac mit dem FM-Tool »BüroLeicht«. Das Tool ist genial einfach und lief schon unter FM 3 oder gar 2. - Bisher hat die Konvertierung der verschiedenen zusammenhängenden Dateien problemlos funktioniert. Jetzt unter OS 10.5.2 und mit FM 9 gibts ein Problem. Bei der Konvertierung von FM 5/6 nach FM 9 wird nach einem Passwort gefragt, das es gar nicht gibt. Wer hat damit Erfahrung?
>

FileMaker 6 kennt nur das Prinzip des Passwortes, aber einen Benutzernamen gibt es nicht. Ein leeres Passwort bedeutet nach der Konvertierung auch einen leeren Benutzernamen - theoretisch. Da das nicht sinnvoll ist, wird der Benutzername bei so einer Datei normalerweise auf "Admin" gesetzt. Probier es mal mit "Admin" als Benutzer und leerem Passwort oder Benutzer "Admin" und Passwort "Admin".

Die Migration ist allerdings eine Sache, die gut vorbereitet sein sollte. Lies Dir mal die Anleitungen von FileMaker dazu durch.

Kein Passwort ist niemals eine gute Idee. Es wäre in jedem Fall empfehlenswert, vor der Konvertierung allen Dateien ein Passwort für den vollen Zugriff zu geben, z.B. "admin". Nach der Konvertierung sind dann zunächst Username UND Passwort "admin". Das kann dann geändert werden.