Montag, 8. Juli 2013

Heute vor 70 Jahren – 8. Juli 1943: Der Chef der Résistance stirbt

Held und Märtyrer der Resistance 

 »Tritt ein, Jean Moulin, mit Deinem Gefolge des Schreckens. Mit allen, die wie Du in den Kellern gestorben sind, ohne ihr Schweigen gebrochen zu haben.« Mit diesen Worten eröffnete der französische Kulturminister André Malraux 1964 seine Gedenkrede anlässlich der Überführung der Asche von Jean Moulin ins Pariser Pantheon, die nationale Ruhmeshalle. Malraux würdigte den Anführer der Resistance ganz ausdrücklich auch im Namen der vielen anonymen Märtyrer, die im Widerstand gegen die deutsche Besatzung während des Zweiten Weltkriegs ihr Leben verloren hatten. (siehe: Hommage d'André MALRAUX à Jean MOULIN auf youtube, Einbetten deaktiviert)

Jean Moulin (1899-1943) hatte sich im September 1941 mit Charles de Gaulle in London getroffen und war vom Führer des »Freien Frankreich« beauftragt worden, die verschiedenen Widerstandsgruppen zu vereinigen. Im Juni 1943 wurde er verraten, von der Gestapo verhaftet und gefoltert. Doch die Namen von anderen Kämpfern gab er nicht preis. Moulin starb am 8. Juli 1943 in einem Zug, der ihn von Paris in ein deutsches Konzentrationslager bringen sollte. Heute tragen viele Schulen und Straßen in Frankreich seinen Namen. Erster Präsident der Dritten Republik (1870-1940) in Frankreich war Adolphe Thiers
 Brockhaus - Abenteuer Geschichte 2013 




xxx


Mittwoch, 26. Juni 2013

Heute vor 50 Jahren – 26. Juni 1963: Kennedy sagt: »Ich bin ein Berliner.«

Vor zweitausend Jahren war 
 der stolzeste Satz, den ein Mensch 
sagen konnte, der: 
 »Ich bin ein Bürger Roms!« 
 Heute ist der stolzeste Satz, den 
jemand in der freien Welt sagen kann: 
»Ich bin ein Berliner!« 

John F. Kennedy, 1963


Ein Zeichen im geteilten Berlin 

 Die Mauer trennte Berlin seit zwei Jahren und der Kalte Krieg befand sich in einer sehr heißen Phase, als US-Präsident John F. Kennedy am 26. Juni 1963 [15. Jahrestag der Berliner Luftbrücke] nach Berlin kam, um den Menschen in der »Frontstadt« Mut zuzusprechen und der Solidarität des amerikanischen Volks zu versichern. In Begleitung von Bundeskanzler Konrad Adenauer und Willy Brandt, seinerzeit Regierender Bürgermeister von Berlin, fuhr er im offenen Wagen durch eine begeisterte Menschenmenge zum Schöneberger Rathaus und hielt dort seine berühmt gewordene Rede.

Brandt, Kennedy und Adenauer: Beim Berlin-Besuch von US-Präsident John F. Kennedy im Juni 1963 Berlin 1963 fahren Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) und Berlins Regierender Bürgermeister Willy Brandt (SPD) mit dem Staatsgast im offenen Wagen durch West-Berlin. Zwei Jahre zuvor hatte Brandt Adenauer politisch in den Schatten gestellt, als er bei Kennedy scharf gegen die Tatenlosigkeit der Alliierten während des Mauerbaus protestierte. Adenauer dagegen war kritisiert worden, weil er nach dem 13. August 1961 nicht umgehend in die geteilte Hauptstadt gereist war. Bei der Bundestagswahl im September 1961, bei denen Brandt als SPD-Kanzlerkandidat der SPD antrat, hatte Adenauers CDU/CSU-Koalition ihre absolute Mehrheit im Parlament verloren. [Quelle: einestages.spiegel.de]

 Er geißelte die Mauer als beredtes Zeugnis dafür, dass das kommunistische System versagt habe, das der »Menschlichkeit ins Gesicht« schlage, und verwies darauf, dass die Demokratie - bei allen Schwierigkeiten, die es gebe - es nie nötig gehabt habe, die Menschen daran zu hindern, woanders hinzugehen. Er pries die Vitalität der Berliner, mit der sie der »18-jährigen Belagerung« der Stadt standgehalten hätten. Am Schluss der frenetisch bejubelten Rede wiederholte er noch einmal die Wendung, die allen im Gedächtnis blieb: »Ich bin ein Berliner.« 


 Brockhaus - Abenteuer Geschichte 2012


Sonntag, 16. Juni 2013

Idar-Oberstein – Bilder aus acht Jahrzehnten

Hier der Link

Edelsteinstadt Idar-Oberstein um 1924 - kurz.mpeg [29:40]

Hochgeladen am 29.02.2012 
Geschichte der Schmuck- und Edelsteinindustrie in Idar-Oberstein

Hier gibt’s weitere Photos aus Idar-Oberstein: d-55743.de

Idar-Oberstein [12:31]

Hochgeladen am 11.10.2010 
Idar-Oberstein mit seinen Sehenswürdigkeiten

In den Edelstein-Stollen bin ich als kleiner Junge noch selbst rumgekrabbelt: Drachenschnur außen an einem schweren Stein festbinden, Taschenlampe und dann ab durch die Mitte. Jetzt ist’s bequemer:

crystal mine an guided tour in idar-oberstein Germany (video by ben&hanny) [03:29]

Veröffentlicht am 12.12.2011 
een te bezichtigen edelstenen mijn in idar-oberstein, vlakbij het Roompot park in Oberhambach "hambachtal"

Nachdem er einige Male nun schon langsam gestorben ist, denken Idar-Obersteiner seit etwas eineinhalb Jahren darüber nach, daß der berühmteste Sohn der Stadt in den Hunsrück zurückkommt:


Bruce Willis goes Idar-Oberstein [02:59]

Hochgeladen am 10.03.2011
Bruce Willis, geboren in Idar-Oberstein, kommt zurück in seine Heimat!
Ein Aprilscherz des SWR-Wochenspiegel. :)



Die Stimmung in I-O ist bei jungen Leuten oft nicht die glücklichste:

Unser Idar-Oberstein.mpg [4:34]

Hochgeladen am 06.11.2011
Ein kleines video über unsere stadt ist aber leider nicht alles was mann hier sieht hier läuft vieles nicht richtig ich hoffe es denken einige leute mal darüber nach !!!!
musik nicht von mir !!!!

Die Nachfahren der Brasilien-Auswanderer sprechen in der 7. Generation immer noch »de Honnsregger Platt«

Brasilianer sprechen Hunsrücker Dialekt [03:03]
Hochgeladen am 10.03.2011
Ca. 1 000 000 Menschen wanderten in den letzten 3 Jahrhunderten aus ganz Deutschland nach Brasilien aus. Jedoch war es der Hunsrücker Dialekt, der sich durchsetzte und den die Auswanderer nun schon in der 7. Generation pflegen und am Leben erhalten.
Vor kurzen besuchten sie ihre Heimat ...


Zum Schluß noch die Felsenkirche:
church in the rocks in idar-oberstein germany (video by ben&hanny) [2:26]
Veröffentlicht am 07.12.2011
kerk in de rots bij idar-oberstein, vlakbij het Roompot park Oberhambach


angesichts des Videos fällt mir noch ein Witz ein:

Rückwärts
Fährt ein Idarer mit seinem Auto rückwärts den Schloßberg hoch. Unterwegs fragt ihn ein Obersteiner: „Warom fierst dou dann rickwärts lo ruff?“ Antwortet der Idarer: „Eesch honn gehiert, lo uwe kann ma net drehe“ und fährt weiter. Nach einer halben Stunde kommt der Idarer wieder rückwärts den Schloßberg runter. Fragt ihn der Obersteiner: „Warom fierst dou dann jetza ach nochmol rickwärts lo ronner?“ Antwortet der Idarer: „Ejh, lo uwe konnt ma doch drehe.“

aus »Reesche Leit onn areme Deiwel« (mehr)

Auf youtube kann man sich noch weitere Videos ansehen.
Wie euphemistisch auch einige Kommentare, die dort zu finden sind, auch klingen, der Rückgang der Einwohnerzahl von 45.000 etwa Mitte der 70er Jahre auf jetzt 30.000 spricht für sich.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Bob Dylan – My Back Pages



My Back Pages - The 30th Anniversary Concert - 1992 from Marcelo Staub on Vimeo
mit Neil Young, Roger McGuinn, Tom Petty, Eric Clapton und George Harrison

Eine bessere Version findet sich bei:
- Bob Dylan performs My Back Pages at his 30th anniversary concert - video (The Guardian, 12.02.2014)

The 30th Anniversary Concert Celebration auf Wikipedia (mit einer höchst beeindruckenden Set-List)


Erste Veröffentlichung auf Bob Dylans viertem Studio-Album »Another Side of Bob Dylan«

Album-Rezension bei folkmusic.about

==========
Bei Teilen der Folkszene sorgte das Album für Befremden. So veröffentlichte Irwin Silber in der von ihm herausgegebenen Folk-Zeitschrift Sing Out! einen offenen Brief an Dylan, in dem er seiner Sorge Ausdruck verlieh, der Sänger drohe durch die Begleitumstände von Ruhm und Erfolg den Kontakt zur Basis zu verlieren, was auch in seinen neuen Liedern zum Ausdruck komme.[4] Der Folksänger Phil Ochs hingegen verteidigte im Broadside Magazine Dylans Recht auf Wandel.[5] [Another Side of Bob Dylan, Wikipedia, zuletzt abgerufen am 03.02.2018]
==========

Das Lied (man bedenke, daß Dylan damals 23 Jahre alt war!) interpretiert das englische Wikipedia wie folgt:
Dylan criticizes himself for having been certain that he knew everything and apologizes for his previous political preaching, noting that he has become his own enemy "in the instant that I preach."[2][5][6] Dylan questions whether one can really distinguish between right and wrong, and even questions the desirability of the principle of equality.[7] The lyrics also signal Dylan's disillusionment with the 1960s protest movement and his intention to abandon protest songwriting.[5][6][8] The song effectively analogizes the protest movement to the establishment it is trying to overturn.[4] [My Back Pages, Writing, recording and performance, 2. Abs., engl. Wikipedia, zuletzt abgerufen am 03.02.2018]

==========


Crimson flames tied through my ears
Rollin' high and mighty traps
Pounced with fire on flaming roads

Using ideas as my maps

"We'll meet on edges, soon," said I
Proud 'neath heated brow
Ah, but I was so much older then
I'm younger than that now.

Purpurne Flammen schlugen mir aus den Ohren,
Errichteten hohe und mächtige Schranken,
Unter meinen lodernden Tritten begann der Asphalt zu schmoren
Während ich folgte den Feuerzeichen meiner Gedanken.
„Bald ist's soweit", rief ich, „seht euch vor!"
Mein Stolz kannte keine Grenzen mehr.
Ah, doch das war, als ich noch älter war,
Ich bin jünger geworden seither.

Half-cracked prejudice leaped forth
"Rip down all hate," I screamed
Lies that life is black and white
Spoke from my skull, I dreamed
Romantic facts of musketeers
Foundationed deep, somehow
Ah, but I was so much older then
I'm younger than that now.


Kam mir ein Vorurteil in die Quere,
Schrie ich „Nieder mit allem Haß!"
Ich glaubte blind dem Lügenmärchen,
Im Leben sei Schwarz und Weiß das einzige Maß.
Ich hatte romantische Träume von Musketieren,
Das beeindruckte mich irgendwie sehr.
Ah, doch das war, als ich noch älter war,
Ich bin jünger geworden seither.

Girls' faces formed the forward path
From phony jealousy
To memorizing politics
Of ancient history
Flung down by corpse evangelists
Unthought of, though, somehow
Ah, but I was so much older then
I'm younger than that now.


Gesichter von Mädchen begleiteten mich
Mit gespielter Eifersucht.
Dann das Auswendiglernen historischer Fakten
Aus irgendeinem alten Buch,
Mit dem mich tote Prediger traktierten.
Ich verstand es nicht recht, nichtmal ungefähr.
Ah, doch das war, als ich noch älter war,
Ich bin jünger geworden seither.

A self-ordained professor's tongue
Too serious to fool
Spouted out that liberty
Is just equality in school
"Equality," I spoke the word
As if a wedding vow
Ah, but I was so much older then
I'm younger than that now.


Eines selbsternannten Professors Zunge,
Sehr wichtig und manieriert,
Verkündete, daß Gleichheit
In der Erziehung unsere Freiheit garantiert.
„Gleichheit", ich sagte das Wort
Als ob ich in der Kirche wär.
Ah, doch das war, als ich noch älter war,
Ich bin jünger geworden seither.


In a soldier's stance, I aimed my hand
At the mongrel dogs who teach
Fearing not that I'd become my enemy
In the instant that I preach

My existence led by confusion boats
Mutiny from stern to bow
Ah, but I was so much older then
I'm younger than that now.


Zum Kampf entschlossen wies ich mit der Hand
Auf die Lehrer, diese räudigen Hunde,
Ohne zu bedenken, daß ich in meinem Predigerzorn
Mir selber zum Feind werden konnte.
Mein Weg führte durch umkämpftes Gebiet,
Meuterei ergriff das ganze Heer.
Ah, doch das war, als ich noch älter war,
Ich bin jünger geworden seither.


Yes, my guard stood hard when abstract threats
Too noble to neglect
Deceived me into thinking
I had something to protect

Good and bad, I define these terms
Quite clear, no doubt, somehow
Ah, but I was so much older then
I'm younger than that now.

Ja, ich parierte, wenn drohende abstrakte Stimmen,
Die so taten, als ob sie's besser wüßten,
Mich täuschten und mir die Überzeugung eingaben,
Daß ich etwas verteidigen müßte.
Gut und Böse zu unterscheiden,
Fällt mir heute nicht mehr schwer,
Ah, doch damals war ich viel älter als heute,
Ich bin jünger geworden seither.
(Übersetzung gefunden bei golyr)


Auf dem englischen Wikipedia gibt es im Artikel zum Song »My Back Pages« einen sehr interessanten Link zu drei Dokumenten bezüglich einer Veranstaltung im Dezember 1963, bei der Bob Dylan ein Preis verliehen wurde. Gegen Ende der Rede sage Dylan folgendes:
»I got to admit that the man who shot President Kennedy, Lee Oswald, I don't know exactly where — what he thought he was doing, but I got to admit honestly that I too – I saw some of myself in him. I don't think it would have gone – I don't think it could go that far. But I got to stand up and say I saw things that he felt, in me – not to go that far and shoot. (Boos and hisses) You can boo but booing's got nothing to do with it. It's a – I just a – I've got to tell you, man, it's Bill of Rights is free speech […]« [Quelle: folgender Link]
- Bob Dylan and the NECLC (Corliss Lamont)
The National Emergency Civil Liberties Committee (NECLC), founded in 1951 and known for many years simply as the Emergency Civil Liberties Committee (ECLC), annually held a Bill of Rights Dinner which gathered together members and friends of the organization and provided a setting for the presentation of the group's Tom Paine Award (As I Went Out One Morning, Wikipedia), given once yearly since 1958 in recognition of distinguished service in the fight for civil liberty. The recipient of the 1963 award was singer/songwriter Bob Dylan who accepted the award on December 13 at the Dinner in New York, which also featured noted author James Baldwin.

What follows here is a most remarkable set of three documents: first, Bob Dylan's extemporaneous speech, probably typed out later from an audio tape, then an eloquent letter in defense of Dylan and of youth itself from Corliss Lamont, who was then Chairman of the ECLC, and finally, a most beautiful and poetic explanation by Dylan himself analyzing and expressing his tumult of feelings on the occasion. 
Read on.....

zu dem Vorfall bei der Preisverleihung siehe auch:
- Nur eine Stimme die singt (in: Robert Sheldon, Bob Dylan - No Direction Home: Sein Leben, seine Musik 1941-1978)

The Nice - My Back Pages {9:13}

Am 11.05.2014 veröffentlicht
Schlangen Buiz
The Nice - My Back Pages (Keith Emerson with The Nice)

siehe die Kritik des Nice-Albums Elegy:
- Elegy – Worst Album ever (George Sarostin, Only Solitaire, ca. 2000/2001)
As to "My Back Pages", yes, Lee can't sing but, tell me, who would you rather hear : Lee Jackson or Ashley Holt ??!!! Now be honest! (That's a tough choice, actually. Can I just strangle both of them? Or myself? - G.S.). But, to end on a positive note, one of the things I love about this song is the very skillful way in which Keith wove parts of the first movement of Bach's sixth Brandenburg Concerto around the Dylan tune. Clever stuff indeed. [KommentarKenneth Willis, 01.02.2001, Hervorhebung von mir]
Keith Jarrett Trio - My Back Pages {6:48}

Am 15.05.2011 veröffentlicht
lumaz71
..Bob Dylan's song...live in Aarhus, Denmark, 1969...
zuletzt aktualisiert am 03.02.2018

Mittwoch, 22. Mai 2013

Heute vor 200 Jahren – 22. Mai 1813: Richard Wagner wird geboren

==========
Wilhelm Richard Wagner (* 22. Mai 1813 in Leipzig; † 13. Februar 1883 in Venedig) war ein deutscher KomponistDramatikerDichterSchriftstellerTheaterregisseur und Dirigent. Mit seinen Musikdramen gilt er als einer der bedeutendsten Erneuerer der europäischen Musik im 19. Jahrhundert. Er veränderte die Ausdrucksfähigkeit romantischer Musik und die theoretischen und praktischen Grundlagen der Oper, indem er dramatische Handlungen als Gesamtkunstwerk gestaltete und dazu die Libretti, Musik und Regieanweisungen schrieb. Er gründete die ausschließlich der Aufführung eigener Werke gewidmeten Festspiele in dem von ihm geplanten Bayreuther Festspielhaus. Seine Neuerungen in der Harmonikbeeinflussten die Entwicklung der Musik bis in die Moderne. Mit seiner Schrift Das Judenthum in der Musikgehört er geistesgeschichtlich zu den obsessiven Verfechtern[1] des Antisemitismus.
[Richard Wagner, Wikipedia, abgerufen am 14.11.2018]
==========

Richard Wagner - Genius und Dämon der Deutschen E01: Kapellmeister in Sachsen Doku (2013) {43:06}

Pepe Stamford
Am 17.10.2017 veröffentlicht 
Musik in diesem Video
Act I: Prelude
Künstler
Bruno Walter
Album
Orchestral Music - Beethoven, L. Van / Mendelssohn, Felix / Weber, C.M. Von (Studio Recordings - 1920's and 30's, Vol. 1) (Walter) (1924-1927)
Lizenziert an YouTube durch
NaxosofAmerica (im Auftrag von IDIS)
Titel
"Zum Kampf für eine Magd zu stehen"
Künstler
Paul Frey, Cheryl Studer, Chor der Bayreuther Festspiele, Orchester der Bayreuther Festspiele, Peter Schneider
Lizenziert an YouTube durch
UMG (im Auftrag von Philips Classics)
Titel
Die Walküre : Prelude to Act 1
Künstler
Daniel Barenboim
Album
Wagner : Die Walküre [Highlights] - Apex
Lizenziert an YouTube durch
WMG (im Auftrag von Teldec Classics International); Public Domain Compositions und 1 musikalische Verwertungsgesellschaften

siehe auch:
- Richard Wagner inside – Die Protagonisten auf seiner inneren Bühne (Iris Winkler über Bernd Oberhoffs Buch, 2016)
200 Jahre Richard Wagner: Was weiß Brünnhilde? (Slavoj Žižek, ZON, 24.05.2013)
Psychologie – Mehr Wicht als Wüterich (Frank Thadeusz, SPON, 11.03.2013)
- Der Mutterkomplex Richard Wagners: Musik ist wie ein Weib, das wirklich liebt (Martin Burger, f.-nietzsche.de, Manuskript aus 1983, zum 200. Geburtstag überarbeitet)
Anmerkungen zu Richard Wagners Konstruktion des Nationalen (Manfred Wagner, Universität für angewandte Kunst, Wien, Vortrag, Publikation in Vorbereitung, 2002)


Wahnsinn, Wagner! Doku (2013) {43:13}

Pepe Adrial
Am 04.08.2017 veröffentlicht 

Folge 8: Macht zu viel Wagner rechtsradikal? {3:50}

szmagazin2009
Am 14.09.2009 veröffentlicht 
Professor Dr. Joachim Kaiser, der einflussreichste deutsche Musikkritiker, beantwortet in seiner Video-Kolumne Fragen der Leser. Diesmal: Laufe ich Gefahr, nach zu oftmaligem Hören von Wagners "Meistersingern" die NPD zu wählen?
Haben Sie eine Frage? Schicken Sie eine Mail an kaiser@sz-magazin.de.
www.sz-magazin.de/kaiser

Peter Wapnewski: Richard Wagner hätte sich sofort mit Hitler angelegt {18:40}

Statement Media
Am 23.12.2012 veröffentlicht 
Auszug aus einem Interview mit Professor Peter Wapnewski, das wir 2008 für einen Bericht in 3sat-kulturzeit mit ihm führen durften anläßlich des bevorstehenden Wechsels an der Spitze der Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele.
Wapnewski macht darin aus seiner Skepsis gegenüber einer "ungezogenen" Katharina Wagner keinen Hehl und plädiert mit Nachdruck für ein Duo aus Eva und Nike - aus dem dann allerdings aus politischen und familiären Gründen nichts werden sollte.
Anläßlich seines Todes nannte ihn die FAZ "einen der angesehensten Gelehrten unserer Tage", der es verstanden habe, "aus der Entdeckung der Sprache ein Abenteuer zu machen". Vielleicht gibt dieser Gesprächsauszug einen kleinen Hinweis, was damit gemeint ist.
(c) 2012 Statement TV - JP Reporter Unternehmergesellschaft - Alle Rechte vorbehalten. Verletzungen unserer Urheberrechte werden zivil- und strafrechtlich verfolgt. Lizenzanfragen bitte richten an info@statement.de


Samstag, 18. Mai 2013

Fernsehempfehlung: »Das Ende ist mein Anfang«

Am Pfingstmontag läuft im Bayrischen Rundfunk der auf den Gesprächsaufzeichnungen Folco Terzianis basierende Film von Jo Baier mit Bruno Ganz und Erika Pluhar: Das Ende ist mein Anfang.



Freitag, 17. Mai 2013

Warnung vor WordMac 2011 unter Snow Leopard (10.6.x)

Unter der im Titel genannten Konstellation habe ich massive Schwierigkeiten:

1. Der Druckdialog in Word funktioniert nicht mehr richtig: ich kann keine ausgewählten Seiten aus einem mehrseitigen Dokument mehr ausdrucken. (Apfelwerk berichtet, das Drucken würde nach einem Sicherheitsupdate bei 10.6.8 überhaupt nicht mehr funktionieren.)

2. Dokumente speichere ich inzwischen nicht mehr im »docx«-Format ab. Meine Erfahrung ist, daß die Einstellungen, die ich unter dem Befehl »Seite einrichten« vorgenommen habe, aus einem mir nicht erfindlichen Grund verloren gehen. (Seitengröße DIN A-4 ist verschwunden, Vergrößerung: 87% geht immer wieder verloren)

3. Das speichern eines WordX-Dokumentes als PDF-Datei funktioniert ebenfalls nicht mehr richtig. Im konkreten Fall erzeugte die Vorschau zwei unterschiedlich formatierte PDF-Dokumente, das eine mit der ersten Seite war von der Formatierung her in Ordnung, die übrigen Seiten erschienen mit zu kleinem Rand.

4. Der Befehl »Fußnote einfügen« funktioniert nicht richtig:
- »Fußnote am Textende einfügen« plaziert die Fußnote am Seitenende,
- »Endnote am Abschnittsende einfügen« plaziert die Endnote am Dokumenten-Ende.

Aus meiner Erfahrung verweist der Systemhersteller auf den Programmhersteller und dieser wieder auf den Systemhersteller. Möglicherweise liegt es auch am HP-Druckertreiber. Der hat seit dem vorletzten Update Schluckauf, und nach dem letzten Update (Version 2.1.4) funktionierte der HP-Scanner nicht mehr. Die Software-Unterstützung durch Hewlett-Packard läßt nach meinen Recherchen im Internet einiges zu wünschen übrig, ich werde mir in Zukunft nichts mehr von Hewlett-Packard kaufen. Der beste Laserdrucker, den ich je verwendet habe, war ein Kyocera.

Freitag, 10. Mai 2013

Arial ist nicht Helvetica…

Immer wieder mache ich mir Gedanken über die Verwendung von Schriften.
Die beiden folgenden Seiten vermitteln, um was es geht:

Schriftgestaltung (teachsam.de)
Arial ist nicht Helvetica (stdk.de)