Umfrage zeigt Einschränkungen in der Berichterstattungsfreiheit
Wie schlimm ist es um den Journalismus bestellt? Eine Studie aus der Schweiz hat die Arbeitsbedingungen für Journalisten in der Alpenrepublik untersucht und geht der Frage nach, ob die Freiheit der Berichterstattung gegeben ist. Die Ergebnisse lassen aufhorchen: Ein zunehmender ökonomischer Druck auf die Redakteure, Eingriffe in die Pressefreiheit und geringe Zeitressourcen sind Bestandteil problematischer Arbeitsbedingungen, denen sich Journalisten ausgesetzt sehen. Ein Telepolis-Interview mit Professor Manuel Puppis von der Universität Freiburg (Schweiz).
mehr:
- Journalismus unter Druck: Studie beleuchtet Probleme in den Medien (Marcus Klöckner, Telepolis, 02.03.2015) Zitat:
►Verschlechterte Arbeitsbedingungen, eingeschränkte Pressefreiheit, Medien in der Krise, Auswirkungen der Medienkrise auf die Demokratie, das sind einige der Schlagworte, die sich in Ihrer Studie "Arbeitsbedingungen und Berichterstattungsfreiheit in journalistischen Organisationen" finden lassen. Worum genau geht es in Ihrer Studie?
Manuel Puppis: In unserer Studie haben wir die Arbeitsbedingungen von Schweizer Journalistinnen und Journalisten sowie Einschränkungen in der Berichterstattungsfreiheit untersucht. Uns ging es einerseits darum herauszufinden, wie der Arbeitsalltag in den Redaktionen heute aussieht und welche Veränderungen es in den letzten fünf bis zehn Jahren gab. Andererseits interessierten wir uns dafür, wie frei sich Medienschaffende fühlen, über Werbekunden, das eigene Unternehmen oder medienpolitische Fragen zu schreiben.
Manuel Puppis: Ein Teil der Krise ist sicher hausgemacht. Das ist rückblickend zwar einfach gesagt, aber es war wohl ein Fehler, die ganze Zeitung gratis online zu stellen. Gleichzeitig hat man sich mit Gratispendlerzeitungen wie "20 Minuten" eine Konkurrenz für die eigenen Kaufzeitungen geschaffen. Heute bekunden die Verlage zum Teil große Mühe, sogenannte Paywalls einzuführen und die Leserinnen und Leser wieder zur Kasse zu bitten. Zudem wurde bei vielen Zeitungen unterdessen so stark gespart, dass man sich fragen muss, ob überhaupt noch ein Produkt angeboten werden kann, für das die Leser bereit sind zu zahlen.
Auch journalistische Innovationen wurden lange Zeit nicht angegangen. Aber natürlich ist die Lage für die traditionellen Medien schwierig: die Aufmerksamkeit der Nutzerinnen und Nutzer, und damit auch die Werbung, sind zu einem guten Teil ins Internet abgewandert. Und zwar nicht einfach zu den Onlineablegern von Zeitungen und Rundfunk, sondern hauptsächlich zu Social Media und Suchmaschinen, die mit Journalismus nichts zu tun haben.
►In Ihrer Studie sprechen Sie auch von Selbstzensur und einer Schere im Kopf. Was genau haben Sie in diesem Zusammenhang herausgefunden?
Manuel Puppis: Wir wollten wissen, wie "selbstverständlich" es in der Redaktion ist, bestimmte Einflüsse auf die Berichterstattung zuzulassen. Und gerade bei diesen Fragen waren wir über die Ergebnisse überrascht. Jeder dritte Befragte stimmt zu, dass es in starker Weise als selbstverständlich gilt, Werbekunden möglichst positiv darzustellen und bei Berichten über Medienpolitik der Position des eigenen Unternehmens zu entsprechen. Und fast jeder zweite Befragte sagt, dass es selbstverständlich ist, positive Meldungen über das eigene Medienunternehmen zu bringen. Das spiegelt die ganz alltäglichen Auswahlentscheidungen und Darstellungsweisen im Journalismus wider. Das Medienunternehmen oder die Werbeabteilung müssen in diesen Fällen nicht mehr bei der Redaktion anklopfen und um mehr Rücksicht bitten, denn das ist bereits eingespielt - und entsprechend bedenklich für die Autonomie und Qualität des Journalismus.
►Welche Auswirkungen haben die von Ihnen kenntlich gemachten Problemlagen? Sie gehen auch davon aus, dass die Verhältnisse innerhalb der Medien negative Auswirkungen für Demokratien haben.
Manuel Puppis: Journalismus - ob online oder offline - ist teuer. Wenn für Journalismus nicht genügend Ressourcen zur Verfügung stehen, ist zu befürchten, dass darunter die Berichterstattung leidet. Sowohl die Information der Bürgerinnen und Bürger als auch die Kritik- und Kontrollfunktion der Medien sind davon betroffen. Entsprechend ist die Finanzierungskrise im Journalismus potenziell auch eine Krise der Demokratie.
► Welche Auswirkungen haben die von Ihnen kenntlich gemachten Problemlagen? Sie gehen auch davon aus, dass die Verhältnisse innerhalb der Medien negative Auswirkungen für Demokratien haben.Manuel Puppis: Journalismus - ob online oder offline - ist teuer. Wenn für Journalismus nicht genügend Ressourcen zur Verfügung stehen, ist zu befürchten, dass darunter die Berichterstattung leidet. Sowohl die Information der Bürgerinnen und Bürger als auch die Kritik- und Kontrollfunktion der Medien sind davon betroffen. Entsprechend ist die Finanzierungskrise im Journalismus potenziell auch eine Krise der Demokratie
Ihre Studie hat sich auf die Schweiz konzentriert. Was meinen Sie: Sind die Ergebnisse auch auf die deutsche Medienlandschaft zu übertragen?
Manuel Puppis: Das Institut für Demoskopie Allensbach hat erst kürzlich eine Studie zur "Pressefreiheit in Deutschland" veröffentlicht. Und hier zeigen sich tatsächlich ähnliche Entwicklungen. Knapp die Hälfte der befragten Zeitungsjournalisten sagt, dass sie öfters Eingriffe in die Pressefreiheit erleben und dass dies in den letzten Jahren zugenommen hat. Auch sagen 74 Prozent der Befragten, dass sie oft zu wenig Zeit für Hintergrundrecherchen und das Schreiben ihrer Artikel haben.
Auch unsere Daten bestätigen, dass Journalisten und Journalistinnen der Tageszeitungen, aber auch der Wochenpresse, von diesen Entwicklungen besonders stark betroffen sind. Darüber hinaus gibt es auch eine Studie des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV), die verschlechterte Arbeitsbedingungen und einen zunehmenden Einfluss von Werbekunden und Medienunternehmen nachweist.
Kommentar prof. Ratsam:
dann sollen sie ihren »oberen« mal weniger geld zahlen...oder die
sich selber ..
man weiss das ja schon von den herren aufsichtsräten und vorsitzenden
... etc. pp. blabla
ich glaub nicht das ein herr joffe, kornelius & andere beim
spiegel&co, die meinten etwas leiten zu müssen, unter einem
mehrfachen 6stelligen betrag nach hause gehen.
Mein Kommentar:
Hier kann sich jeder an die eigene Nase fassen. Für die paar Cent, die ich jedesmal bei der CityPost, oder beim Amazon-Bücherkauf spare, muß ich das Arbeitslosengeld für eine Fachkraft an Arbeitslosengeld draufzahlen. Genauso beim 6er-Pack Socken bei Aldi: 3,99 € sind verlockend. Wär’ ja schön blöd, wenn ich das Schnäppchen nicht mitnehmen würde. Mit meinem Schnäppchen-Kauf finanziere ich die Ausbeutung von Nähern in China und schwäche die Hersteller in Deutschland, die mit Arbeitslosengeld-, Kranken- und Rentenversicherungsbeiträgen nicht mehr konkurrenzfährig sind.
Was wir brauchen, sind weltweite Standards, sonst schnäppchen wir unsere Wirtschaft zu Tode.
Donnerstag, 5. März 2015
Mittwoch, 4. März 2015
Get Ready for BRICS plus Germany
Just as much of Europe is stagnant German economic ties with Asia are growing rapidly. Eventually politcs has to catch up with economics
Winston Churchill once said, “I feel lonely without a war.” He also badly missed the loss of empire. Churchill’s successor – the ‘Empire of Chaos’ – now faces the same quandary. Some wars – as in Ukraine, by proxy – are not going so well.
And the loss of empire increasingly manifests itself in myriad moves by selected players aiming towards a multipolar world.
So no wonder US ‘Think Tankland’ is going bonkers, releasing wacky CIA-tinted “forecasts” where Russia is bound to disintegrate, and China is turning into a communist dictatorship. So much (imperial) wishful thinking, so little time to prolong hegemony.
The acronym that all these “forecasts” dare not reveal is BRICS (Brazil, Russia, India, China, and South Africa). BRICS is worse than the plague as far as the ‘Masters of the Universe’ that really control the current - rigged - world system are concerned. True, the BRICS are facing multiple problems. Brazil at the moment is totally paralyzed; a long, complex, self-defeating process, now coupled with intimations of regime change by local ‘Empire of Chaos’ minions. It will take time, but Brazil will rebound.
That leaves the “RIC” – Russia, India and China - in BRICS as the key drivers of change. For all their interlocking discrepancies, they all agree they don’t need to challenge the hegemon directly while aiming for a new multipolar order.
The BRICS New Development Bank (NDB) – a key alternative to the IMF enabling developing nations to get rid of the US dollar as a reserve currency – will be operative by the end of this year. The NDB will finance infrastructure and sustainable development projects not only in the BRICS nations but other developing nations. Forget about the Western-controlled World Bank, whose capital and lending capacity are never increased by the so-called Western “powers.” The NDB will be an open institution. BRICS nations will keep 55 percent of the voting power, and outside their domain no country will be allowed more than 7 percent of votes. But crucially, developing nations may also become partners and receive loans.
mehr:
- Get Ready for BRICS plus Germany (Pepe Escobar, Russia Insider, 04.03.2015)
siehe auch:
- Germany's future lies East (Asia Times, 03.03.2015)
- Seidenstraßenstrategie (Wikipedia)
Folker Hellmeyer: Die neue Seidenstraße Moskau-Peking - eine Bedrohung für den Westen? {13:36}
mein Kommentar:
kein Wunder, wenn den Amis der Arsch auf Grundeis geht…
BRICS ist der einzige Ausweg, aus der Bevormundung durch die USA rauszukommen, dafür muß Angie halt einige Kröten schlucken…
Winston Churchill once said, “I feel lonely without a war.” He also badly missed the loss of empire. Churchill’s successor – the ‘Empire of Chaos’ – now faces the same quandary. Some wars – as in Ukraine, by proxy – are not going so well.
And the loss of empire increasingly manifests itself in myriad moves by selected players aiming towards a multipolar world.
So no wonder US ‘Think Tankland’ is going bonkers, releasing wacky CIA-tinted “forecasts” where Russia is bound to disintegrate, and China is turning into a communist dictatorship. So much (imperial) wishful thinking, so little time to prolong hegemony.
The acronym that all these “forecasts” dare not reveal is BRICS (Brazil, Russia, India, China, and South Africa). BRICS is worse than the plague as far as the ‘Masters of the Universe’ that really control the current - rigged - world system are concerned. True, the BRICS are facing multiple problems. Brazil at the moment is totally paralyzed; a long, complex, self-defeating process, now coupled with intimations of regime change by local ‘Empire of Chaos’ minions. It will take time, but Brazil will rebound.
That leaves the “RIC” – Russia, India and China - in BRICS as the key drivers of change. For all their interlocking discrepancies, they all agree they don’t need to challenge the hegemon directly while aiming for a new multipolar order.
The BRICS New Development Bank (NDB) – a key alternative to the IMF enabling developing nations to get rid of the US dollar as a reserve currency – will be operative by the end of this year. The NDB will finance infrastructure and sustainable development projects not only in the BRICS nations but other developing nations. Forget about the Western-controlled World Bank, whose capital and lending capacity are never increased by the so-called Western “powers.” The NDB will be an open institution. BRICS nations will keep 55 percent of the voting power, and outside their domain no country will be allowed more than 7 percent of votes. But crucially, developing nations may also become partners and receive loans.
mehr:
- Get Ready for BRICS plus Germany (Pepe Escobar, Russia Insider, 04.03.2015)
siehe auch:
- Germany's future lies East (Asia Times, 03.03.2015)
- Seidenstraßenstrategie (Wikipedia)
Folker Hellmeyer: Die neue Seidenstraße Moskau-Peking - eine Bedrohung für den Westen? {13:36}
Privatinvestor TV
Am 10.09.2015 veröffentlicht
Am 10.09.2015 veröffentlicht
Wenn wir dieser Tage über die Lage an den Börsen sprechen, müssen wir auch über die Politik reden! Denn es sind nicht mehr nur die Unternehmen selbst, die mit ihren Umsätzen und Gewinnen die Kurse bewegen. Nein, es sind zunehmend die Politiker, die Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung nehmen - sei es in der Griechenland-Krise, der Ukraine-Frage, den Russland-Sanktionen, oder auch der Flüchtlingskrise. Der Chef-Analyst der Bremer Landesbank Folker Hellmeyer weist im Interview mit PrivatinvestorTV auch auf die interessante Achse Moskau-Peking und das Entstehen einer "neuen Seidenstraße" zwischen beiden Metropolen hin.
mein Kommentar:
kein Wunder, wenn den Amis der Arsch auf Grundeis geht…
BRICS ist der einzige Ausweg, aus der Bevormundung durch die USA rauszukommen, dafür muß Angie halt einige Kröten schlucken…
aktualisiert am 22.03.2016
Zar Wladimir I. - Was will Putin wirklich? – Deregulierte Wrestling-Show statt sachlicher Diskussion
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Dienstag, 3. März 2015
Die nächste Eskalation im Wirtschaftskrieg: Putin ruiniert die französischen Dessous-Macher
Frankreichs Unterwäsche ist weltberühmt und weltweit beliebt. Das hilft der Industrie leider wenig – weil Russinnen nun per Gesetz Baumwoll-Schlüpfer tragen sollen. Mit seltsamer Begründung.
Sie schweben über die Bühne, lächeln verführerisch in die Kamera, tanzen gehüllt in Spitzenbodys, knappe Höschen, funkelnde BHs und halterlose Strümpfe so, als ob gerade die Party des Jahres steigt. Immerhin scheut die französische Lingerie-Marke Etam keinen Aufwand, wenn Dienstagabend im edlen Molitor-Schwimmbad im Westen von Paris ihre neueste Show stattfindet (ETAM LIVE SHOW auf der Paris Fashion Week, PR Newswire27.02.2015). Gleich 80 langbeinige Schönheiten, dazu Rap-Star Snoop Dogg sowie vier andere bekannte Sänger, Gruppen und DJs hat der französische Wäsche-Spezialist engagiert, um Victoria's Secret aus den USA Konkurrenz zu machen.
Das vor fast hundert Jahren in Berlin von Max Lindemann gegründete Familienunternehmen mit Sitz in Paris ist längst einer der führenden Lingerie-Hersteller Europas. Französische Unterwäsche ist weltberühmt. Wie die Französinnen gilt sie als sexy und verführerisch. Auch sonst könnten die Ausgangsvoraussetzungen besser nicht sein. Denn Frankreich ist mit unzähligen Boutiquen spezialisierter Ketten wie eben Etam, Princesse Tam-Tam, Orcanta und Darjeeling ein Paradies für Liebhaber feinster Spitzen. Gleichzeitig sind die Französinnen Europameisterinnen beim Kauf von Unterwäsche.
Und doch kämpft der Spezialzweig der französischen Modeindustrie mit dem Niedergang. So wurden in den letzten Jahren zahlreiche bekannte Dessous-Marken übernommen, Produktionsstandorte in Frankreich geschlossen und Hunderte von Stellen gestrichen. Nun ereilte die französische Lingerie-Industrie die nächste Hiobsbotschaft, da mit Les Atelières der nächste Unterwäscheproduzent vor dem Aus steht. Der Dessoushersteller aus der Nähe von Lyon ist pleite. Dabei war der Ex-Wirtschafts-Minister Arnaud Montebourg nicht müde geworden, Les Atelières als Vorbild für Produkte "made in France" zu loben.
Immerhin handelte es sich um eine Kooperative, die hochwertige Dessous in Frankreich in Handarbeit fertigte – als eine der letzten französischen Unterwäschemarken. Denn fast alle von ihnen haben die Produktion längst in Niedriglohnländer in Nordafrika verlegt, um mit den aus Asien von Modeketten wie H&M importierten Billig-BHs und -Slips mithalten zu können. Etam etwa verfügt zwar noch immer über eine Produktionsstätte in Mouvaux bei Lille in Nordfrankreich, doch der Großteil der Lingerie-Kollektion der Gruppe wird in Tunesien hergestellt.
Russland-Krise lähmt französische Dessous-Hersteller
Les Atelières wurde jedoch nicht nur die Billig-Konkurrenz zum Verhängnis. Dem Dessoushersteller, der eine eigene Linie vertrieb, aber auch für andere Marken als Zulieferer arbeitete, setzte auch der Einbruch des russischen Marktes zu. Das liegt nicht nur an der Wirtschaftskrise dort, sondern auch einem im Juli in Kraft getretenen Einfuhrverbot für Spitzenunterwäsche in die sogenannte Eurasische Wirtschaftsunion, zu der Russland, Kasachstan und Weißrussland gehören.
mehr:
- Wirtschaft – Russlands Rache – Höschen-Verbot ruiniert französische Dessousmacher (Die Welt)
siehe auch:
- Cette fois, c'est (vraiment) la fin pour les ex-Lejaby (Challenges, 17.02.2015)
Le tribunal de commerce de Lyon a prononcé la liquidation judiciaire de la coopérative des "Atelières", composée notamment d'ex-ouvrières de Lejaby.
mein Kommentar:
krieg ich Deine Hubschrauber-Träger nicht, will ich auch Deine Höschen nicht.
Показ Estelle haute creation и Х.О. в галереях "Времена года" [3:44]
Ex-Lejaby - Muriel Pernin "Il nous faut entre 500 000 et 1 million d'euros" [5:37]
mein Kommentar:
krieg ich Deine Hubschrauber-Träger nicht, will ich auch Deine Höschen nicht.
À bord du BPC Mistral [4:00]
Igitt, naß und kalt! Dnn doch liebe noch’n bißchen Unterwäsche…
[+16] GRAND DEFILE SEXY LINGERIE 2014-2015 [2:48]
Sie schweben über die Bühne, lächeln verführerisch in die Kamera, tanzen gehüllt in Spitzenbodys, knappe Höschen, funkelnde BHs und halterlose Strümpfe so, als ob gerade die Party des Jahres steigt. Immerhin scheut die französische Lingerie-Marke Etam keinen Aufwand, wenn Dienstagabend im edlen Molitor-Schwimmbad im Westen von Paris ihre neueste Show stattfindet (ETAM LIVE SHOW auf der Paris Fashion Week, PR Newswire27.02.2015). Gleich 80 langbeinige Schönheiten, dazu Rap-Star Snoop Dogg sowie vier andere bekannte Sänger, Gruppen und DJs hat der französische Wäsche-Spezialist engagiert, um Victoria's Secret aus den USA Konkurrenz zu machen.
Das vor fast hundert Jahren in Berlin von Max Lindemann gegründete Familienunternehmen mit Sitz in Paris ist längst einer der führenden Lingerie-Hersteller Europas. Französische Unterwäsche ist weltberühmt. Wie die Französinnen gilt sie als sexy und verführerisch. Auch sonst könnten die Ausgangsvoraussetzungen besser nicht sein. Denn Frankreich ist mit unzähligen Boutiquen spezialisierter Ketten wie eben Etam, Princesse Tam-Tam, Orcanta und Darjeeling ein Paradies für Liebhaber feinster Spitzen. Gleichzeitig sind die Französinnen Europameisterinnen beim Kauf von Unterwäsche.
Und doch kämpft der Spezialzweig der französischen Modeindustrie mit dem Niedergang. So wurden in den letzten Jahren zahlreiche bekannte Dessous-Marken übernommen, Produktionsstandorte in Frankreich geschlossen und Hunderte von Stellen gestrichen. Nun ereilte die französische Lingerie-Industrie die nächste Hiobsbotschaft, da mit Les Atelières der nächste Unterwäscheproduzent vor dem Aus steht. Der Dessoushersteller aus der Nähe von Lyon ist pleite. Dabei war der Ex-Wirtschafts-Minister Arnaud Montebourg nicht müde geworden, Les Atelières als Vorbild für Produkte "made in France" zu loben.
Immerhin handelte es sich um eine Kooperative, die hochwertige Dessous in Frankreich in Handarbeit fertigte – als eine der letzten französischen Unterwäschemarken. Denn fast alle von ihnen haben die Produktion längst in Niedriglohnländer in Nordafrika verlegt, um mit den aus Asien von Modeketten wie H&M importierten Billig-BHs und -Slips mithalten zu können. Etam etwa verfügt zwar noch immer über eine Produktionsstätte in Mouvaux bei Lille in Nordfrankreich, doch der Großteil der Lingerie-Kollektion der Gruppe wird in Tunesien hergestellt.
Russland-Krise lähmt französische Dessous-Hersteller
Les Atelières wurde jedoch nicht nur die Billig-Konkurrenz zum Verhängnis. Dem Dessoushersteller, der eine eigene Linie vertrieb, aber auch für andere Marken als Zulieferer arbeitete, setzte auch der Einbruch des russischen Marktes zu. Das liegt nicht nur an der Wirtschaftskrise dort, sondern auch einem im Juli in Kraft getretenen Einfuhrverbot für Spitzenunterwäsche in die sogenannte Eurasische Wirtschaftsunion, zu der Russland, Kasachstan und Weißrussland gehören.
mehr:
- Wirtschaft – Russlands Rache – Höschen-Verbot ruiniert französische Dessousmacher (Die Welt)
siehe auch:
- Cette fois, c'est (vraiment) la fin pour les ex-Lejaby (Challenges, 17.02.2015)
Le tribunal de commerce de Lyon a prononcé la liquidation judiciaire de la coopérative des "Atelières", composée notamment d'ex-ouvrières de Lejaby.
mein Kommentar:
krieg ich Deine Hubschrauber-Träger nicht, will ich auch Deine Höschen nicht.
Показ Estelle haute creation и Х.О. в галереях "Времена года" [3:44]
Veröffentlicht am 28.08.2012
Ex-Lejaby - Muriel Pernin "Il nous faut entre 500 000 et 1 million d'euros" [5:37]
Veröffentlicht am 06.03.2014
Arnaud Montebourg monte au créneau pour sauver cette petite entreprise composée d'ex ouvrières de Lejaby, désormais spécialisée dans la lingerie haute gamme. Un symbole du made in France. Muriel Pernin la fondatrice est soulagée. Bourdin & Co est une émission d'information dans laquelle interviennent en direct les acteurs de l'actualité.
mein Kommentar:
krieg ich Deine Hubschrauber-Träger nicht, will ich auch Deine Höschen nicht.
À bord du BPC Mistral [4:00]
Veröffentlicht am 24.06.2014
45eNord.ca visite le Bâtiment de projection et de commandement (BPC Mistral).
Igitt, naß und kalt! Dnn doch liebe noch’n bißchen Unterwäsche…
[+16] GRAND DEFILE SEXY LINGERIE 2014-2015 [2:48]
Veröffentlicht am 14.10.2014
[+16] GRAND DEFILE SEXY LINGERIE 2014-2015
Renaud - Mistral Gagnant [2:59] Text und Übersetzung bei Renaud en boche
Hochgeladen am 07.05.2010
PV
Montag, 2. März 2015
Wrestling im Manchester-Kapitalismus: Putin vs. russische Oligarchen
Ein näherer Blick auf WLADIMIR PUTIN {1:06:46}
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Mitspieler
Boris Jelzin
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- Die Couponprivatisierung im Rückblick (Rudi Hermann, Radio Praha, 09.10.2001)
Zitat:
weitere Mitspieler
- Boris Abramowitsch Beresowski (Wikipedia)
- Die zwielichtigen Proteges von Deripaska: Michail und Lew Tschernoi (Netstudien.de/Russland)
- Wladimir Alexandrowitsch Gussinski (Wikipedia)
bei Netstudien
- Roman Arkadjewitsch Abramowitsch (Wikipedia)
bei Netstudien
- Michail Maratowitsch Fridman (Wikipedia)
bei Netstudien
- Vitaly Malkin (Forbes)
bei Netstudien
- Michail Borissowitsch Chodorkowski (Wikipedia)
bei Netstudien
- zu Chodorowski:
- Michail Chodorkowski und der Westen (Mathias Rude, Hintergrund, 13.02.2015)
- The roublemaker (Telegraph, 25.07.2004)
Zitat:
RUSSLAND - PUTIN STOPPT DIE US- RAUBRITTER {10:40}
Jasinna
Veröffentlicht am 24.10.2014
Veröffentlicht am 24.10.2014
Die einen finden Putin grundsätzlich mal schlecht, und wiederum andere würden ihn am liebsten sofort gegen Frau Merkel eintauschen.
In diesem Vid habe ich mal versucht herauszufinden, ob ich diesen Putin so ein bißchen verstehen kann.
Interessanter Artikel über die "Sezession" der Krim :
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton...
Interessanter Artikel über die "Sezession" der Krim :
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton...
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Mit Manchesterkapitalismus wird eine wirtschaftsgeschichtliche Periode in der Phase der industriellen Revolution in Großbritannien ab Mitte des 18. Jahrhunderts bezeichnet. Der Begriff wird zumeist kapitalismuskritisch verwendet und ist oft verbunden mit einer Kritik am Laissez-faire-Liberalismus. Verwandt ist der Begriff Manchesterliberalismus, der für eine im 19. Jahrhundert praktizierte Wirtschaftspolitik steht.[1][2]
[Manchester-Kapitalismus, Wikpedia, zuletzt abgerufen am 12.11.2016]==========
![]() |
| Beispiel für die Verwendung kompromittierender Photos aus dem Video (Min. 20:18) |
Boris Jelzin
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In der Verfassungskrise 1993 löste er das Parlament (Kongress der Volksdeputierten), das sich seinen Wirtschaftsreformen widersetzt hatte, ohne Rechtsgrundlage auf. Daraufhin enthob das Parlament Jelzin seines Amtes und ernannte den bisherigen Vizepräsidenten Ruzkoi zum neuen Präsidenten. Jelzin setzte sich jedoch mit Hilfe des Militärs durch.
Jelzin gilt in Russland als eine der zentralen Figuren der Coupon-Privatisierung der Neunziger Jahre. Diese trug wesentlich zum Entstehen der postsowjetischen Oligarchie bei.
Russland geriet in seiner Regierungszeit in eine tiefe Wirtschaftskrise, in seiner Amtszeit halbierte sich Russlands Bruttonationaleinkommen. Ungeachtet der innenpolitischen Probleme nahm Jelzin als erster russischer Präsident am G-7-Gipfeltreffen der westlichen Industrienationen am 8. Juli 1994 in Neapel teil.
Die Wirtschaftsmisere ging auch aufgrund des massiven Einbruchs der Rohölpreise weiter, so dass Russland am 17. August 1998 zahlungsunfähig war und selbst die Guthaben auf Privatkonten eingefroren wurden.
In Jelzins Amtszeit fiel auch der Erste Tschetschenienkrieg.
Gerüchte über eine Alkoholkrankheit Jelzins gab es während seiner ganzen Amtszeit.[5]
Am 31. Dezember 1999 erklärte Jelzin seinen Rücktritt, er übergab um 12:00 Uhr Moskauer Zeit die Regierungsgeschäfte an Ministerpräsident Wladimir Putin. Eine der ersten Amtshandlungen Putins garantierte Jelzin dann die Freiheit vor Strafverfolgung.
[Boris Jelzin, Wikipedia, abgerufen am 02.03.2015 – Hervorhebungen von mir]==========
siehe auch:
- Die Couponprivatisierung im Rückblick (Rudi Hermann, Radio Praha, 09.10.2001)
Zitat:
Allerdings hat sich gezeigt, dass Unternehmen, die nach sogenannten Standardmethoden privatisiert, das heisst direkt oder über Auktion an einen Investor teilverkauft wurden, heute besser dastehen als Unternehmen, die mehrheitlich über die Couponmethode neue Eigentümer fanden - gerade deshalb, weil ein konkreter Eigentümer eher in der Lage war, langfristig und strategisch zu denken und dafür auch das nötige Kleingeld einschiessen und Know How beibrigen konnte. Das Paradebeispiel für eine geglückte Privatisierung dieser Art ist die Automobilfabrik Skoda Mlada Boleslav. Die führenden Köpfe der Couponprivatisierung allerdings halten dem entgegen, dass es nicht viele solcher gut und erfolgreich zu privatisierender Unternehmen gegeben habe und dass sich die ausländischen Investoren nur die Rosinen aus dem Kuchen gepickt hätten. Die Erfahrugen anderer Länder, etwa Polen, zeigen allerdings, dass heute mit einer Privatisierung in bedächtigerem Tempo in längerfristiger Perspektive eher bessere Resultate erzielt wurden. Damit der Hauptvorteil der Couponprivatisierung, die Geschwindigkeit der Entstaatlichung und der Schaffung eines marktwirtschaftlichen Umfelds, hätte greifen können, hätte laut Fachleuten ein besserer legislativer und institutioneller Rahmen geschaffen werden sollen.
![]() |
| Schwere Vorwürfe wegen Schwarzmeer-Immobilie (BILD, 21.05.2014) |
(Seit Beginn der Statistik im Jahr 1986 ist die Bild-Zeitung die am meisten gerügte Zeitung mit 109 Rügen.[92])
[Bild_(Zeitung), Presserat_und_Bild, Wikipedia, abgerufen am 02.03.2015]
weitere Mitspieler
- Boris Abramowitsch Beresowski (Wikipedia)
- Die zwielichtigen Proteges von Deripaska: Michail und Lew Tschernoi (Netstudien.de/Russland)
- Wladimir Alexandrowitsch Gussinski (Wikipedia)
bei Netstudien
- Roman Arkadjewitsch Abramowitsch (Wikipedia)
bei Netstudien
- Michail Maratowitsch Fridman (Wikipedia)
bei Netstudien
- Vitaly Malkin (Forbes)
bei Netstudien
- Michail Borissowitsch Chodorkowski (Wikipedia)
bei Netstudien
- zu Chodorowski:
- Michail Chodorkowski und der Westen (Mathias Rude, Hintergrund, 13.02.2015)
- The roublemaker (Telegraph, 25.07.2004)
Zitat:
As Khodorkovsky got richer and richer, he left a longer and longer trail of defrauded Western investors […].
Als Chodorkowski immer reicher wurde, hinterließ er immer mehr betrogene westliche Investoren […].
[The roublemaker (Telegraph, 25.07.2004 – Google-Übersetzer]- Chodorkowski und der Westen (Hamburgischer Richterverein, 2/11, 13)
Die Ukraine steht vor der Pleite, ukrainische Oligarchen unter Führung von Firtasch planen die gewinnbringende Rettung
[Florian Rötzer, Deutsche Politiker im Verbund mit ukrainischen Oligarchen, Telepolis, 04.03.2015]- Dissidenten (Chefduzen.de, 05.03.2015)
RUSSLAND - PUTIN STOPPT DIE US- RAUBRITTER {10:40}
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