Mittwoch, 10. Juni 2015

Heute vor 100 Jahren – 10. Juni 1915: Die Morde in der Kemach-Schlucht

In der Kemach-Schlucht töten türkische Truppen 25.000 Armenier. Das Massaker ist der vorläufige Höhepunkt eines systematischen Völkermordes gegen die armenische Bevölkerung im Osmanischen Reich. Insgesamt fallen den Morden der Jahre 1915 und 1916 rund 1,5 Millionen Armenier zum Opfer. Historiker sprechen heute vom »ersten Völkermord des Jahrhunderts«. Ziel des Genozids an den christlichen Armeniern ist die Verwirklichung eines von den herrschenden jungen Türken angestrebten Reiches auf rein islamischer Grundlage. Unter dem Vorwand, die Armenier unterstützten den Kriegsgegner Russland und bereiteten einen Aufstand vor, beschlossen Jungtürken am 27. Mai die Deportation der armenischen Bevölkerung in die mesopotamische Wüste. Zuvor waren in Konstantinopel 600 führende armenische Intellektuelle verhaftet und zum größten Teil ermordet worden. Während der Deportation werden Männer, Frauen und Kinder – sofern sie nicht an Seuchen und an völliger Entkräftung sterben – verschleppt, verkauft, vergewaltigt und ermordet. 
mehr:
- Völkermord an Armeniern (Görich et al., Die große Chronik der Weltgeschichte, Wissen Media Verlag 2005, S. 112, bei GoogleBooks)
- Der Genozid an den Armeniern und die deutsche Beteiligung (Gruppe internationaler Sozialisten, 25.04.2010)
- Telegramme Deutsche Botschaft, Konstantinopel, August 1915 (Johannes Lepsius, Deutschland und Armenien, Sammlung diplomatischer Aktenstücke, 1919, bei ForgottenBooks)
- Kampf um Berg-Karabach und der Völkermord an den Armeniern (II) (SPIEGEL Online, 30.03.1992)
- Die Armenische Frage und der Genozid an den Armeniern in der Türkei (1913-1919)  (Dokumente politischer Archive des deutschen Außenministeriums, Vardges Mykaelyan, Institute of History – Academy of Science – Republic of Armenia)

Armin T. Wegner - Der Fotograf des Genozids [Völkermord an den Armeniern] [32:48]

Veröffentlicht am 03.01.2013
Eine Dokumentation von Tigran Xzmalyan über den deutschen Sanitätsoffizier Armin T. Wegner, der im Jahre 1915 als Augenzeuge den Völkermord am armenischen Volk durch die Jungtürken miterlebte und trotz Verbot fotografierte.

Zudem präsentiert die Dokumentation „Der Fotograf" den Offenen Brief Wegners an Woodrow Wilson (28. US-Präsident) der im Februar 1919 verfasst wurde.

Die Fotografien von Armin T. Wegner gelten heute noch als die wichtigsten Bildbeweise für den Genozid am armenischen Volk.




Im Ersten Weltkrieg diente er zuerst an der russischen Front als Krankenpfleger. 1915 kam er mit einer deutschen Sanitätsexpedition in das Osmanische Reich. 1916 war Wegner dann als Sanitätsoffizier unter Feldmarschall Colmar Freiherr von der Goltz in Ost-Anatolien tätig und sah dabei mit eigenen Augen die Vertreibung und den Völkermord an den Armeniern durch die Türken. Bis heute bedeutend ist, dass Armin T. Wegner nicht nur Augenzeuge war, sondern das Geschehen auch fotografisch und literarisch festgehalten hat. Er intervenierte in dieser Angelegenheit auch bei der deutschen Regierung und beim US-Präsidenten (Offener Brief an den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Nordamerika, Woodrow Wilson, über die Austreibung des armenischen Volkes in die mesopotamische Wüste). Seine Hoffnung, die kaiserliche Diplomatie würde Einfluss auf die Verbündeten am Bosporus nehmen, wurde ebenso enttäuscht wie die Erwartung nach 1918, die Sieger würden sich für das armenische Volk einsetzen. Dennoch gelten Wegners Fotografien auch heute noch als die wichtigsten Bildbeweise für den Genozid am armenischen Volk. „Das unvorstellbare Ausmaß aber und der politische Wille, der hinter dem Genozid an den Armeniern im zerfallenden Osmanischen Reich stand, machen aus diesen Dokumenten Schätze von einmaligem Wert", schreibt etwa der Fotopublizist Ralf Hanselle. „Wegner […] ging es um das Sammeln und Festhalten von Beweismitteln. Auf seinen Bildern sticht all das ins Auge, was das 20. Jahrhundert der Nachwelt seit langem ins fotografische Gedächtnis eingebrannt hat: Die unterlegenen Körper und die sprechenden Blicke, die Ordnung der Macht und die Ohnmacht des Individuums".[1] Wegner hielt 1919 in der Berliner Urania einen Dia-Vortrag, in dem er auch die eigenen Bilder zeigte, den Vortrag hielt er später auch in Breslau und 1924 noch in Wien. Sein Vorhaben, zu dem Geschehen einen Roman zu schreiben, blieb in Entwürfen stecken, auch bedingt durch die Publikation von Teilen aus Franz Werfels Roman Die vierzig Tage des Musa Dagh im Jahr 1932.
Nach dem Ersten Weltkrieg nahm Wegner seine Tätigkeit als Reiseschriftsteller wieder auf. Daneben betätigte er sich als aktiver Pazifist. 1919 war er aktiv an der Gründung vom Bund der Kriegsdienstgegner (BdK) beteiligt, der sich später international mit anderen Pazifisten in der War Resisters’ International (WRI) organisierte.
Im November 1920 heiratete Wegner die jüdische Schriftstellerin Lola Landau und lebte mit ihr in Neuglobsow am Stechlin. Im April 1923 wurde die Tochter Sibylle Anusch geboren. Die Ehe wurde nach Lola Landaus Entscheidung für den Zionismus und ihrer Übersiedelung nach Palästina1939 geschieden.
1927/1928 unternahm Wegner eine Reise in die Sowjetunion. Sein daraufhin erschienenes Buch Fünf Finger über Dir ist ein Dokument des Ringens um eine angemessene Haltung gegenüber Kommunismus und politischer Gewalt.
Im April 1933 schrieb Wegner einen Brief an Adolf Hitler, worin er gegen die Judenverfolgungen protestierte. Mit erstaunlich prophetischem Weitblick warnte er ihn vor den späteren Folgen: „… die Schmach und das Unglück aber, die Deutschland dadurch zuteil wurden, werden für lange Zeit nicht vergessen sein … wenn einmal die Städte zertrümmert liegen, die Geschlechter verbluteten … Mit Scham und Verachtung werden sie von den Geschlechtern künden, die nicht nur das Glück des Landes leichtfertig auf das Spiel setzten, sondern auch sein Andenken für immer geschändet haben!“
Im August 1933 wurde er von der Gestapo verhaftet und im Columbiahaus in Berlin-Tempelhof gefoltert. Er verbrachte vier Monate in Gefängnissen und den KonzentrationslagernOranienburgBörgermoor und der Lichtenburg. Nach seiner Freilassung Ende Dezember 1933 emigrierte er. Über Großbritannien und Palästina gelangte er nach Italien, wo er sich 1936 in Positano niederließ. Im Jahr 1938 kamen in Deutschland alle Schriften Wegners auf die Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums[Armin T. Wegner, Wikipedia]


Über das Böse in der Welt ist viel nachgedacht worden, und die Psychologie hat verschiedene Thesen zur Destruktivität des Menschen entwickelt. Selten wurden aber mit solcher Konsequenz die Ursachen aufgespürt wie von Arno Gruen, wenn er zeigt, wie Gewalt und Unmenschlichkeit im Inneren des Menschen entstehen und wie sich unser soziales Leben darauf eingerichtet hat, dass der herrschende Wahnsinn lebensfeindlichen Handelns den Mantel realitätsgerechten Verhaltens trägt. Er öffnet den Blick dafür, dass menschliche Destruktivität nicht einfach eine Fähigkeit zum Bösen ist, sondern vielmehr die Folge eines Mangels, der als solcher nicht erkannt wird: Wo das Vermögen abhanden gekommen ist, die eigenen Gefühle wahrzunehmen, und Selbsthass an deren Stelle getreten ist, ist auch die Fähigkeit zu wirklichem Mitgefühl und echtem Mitfühlen verlorengegangen.

Im »Wahnsinn der Normalität« legt er die Wurzeln der Destruktivität frei, die sich viel öfter, als es uns klar ist, hinter vermeintlicher Menschenfreundlichkeit oder ordnungsstiftender Vernunft verbergen. Arno Gruen besticht durch die Vielzahl der Beispiele, zu denen auch die unfasslichen Ereignisse im Dritten Reich oder im Vietnamkrieg gehören, und schafft die überzeugende Beweislage, dass dort, wo Innenwelt und Außenwelt keine Einheit bilden, verantwortungsvolles Handeln und echte Menschlichkeit ausbleiben.
(Verlagsinfo zu: Arno Gruen Der Wahnsinn der Normalität – Realismus als Krankheit: eine grundlegende Theorie zur menschlichen Destruktivität)

Türken leugnen Völkermord an Armeniern! [8:06]

Hochgeladen am 19.12.2011
http://www.pi-news.net
Türken leugnen Völkermord an Armeniern! Und erneut sorgt der Streit um Massaker an den Armeniern zwischen 1915 und 1917 für diplomatische Turbulenzen zwischen Frankreich und der Türkei. Grund ist ein Gesetzentwurf, dem die französische Nationalversammlung am Donnerstag zustimmte und der das Leugnen offiziell anerkannter Völkermorde unter Strafe stellt. Nach französischer Lesart fallen darunter auch die Verbrechen an den Armeniern im Osmanischen Reich. Ankara legte aus Protest die Zusammenarbeit mit Paris auf Eis. Der türkische Ministerpräsident Erdogan sprach von „sehr schweren und irreparablen Wunden".

Heute vor 150 Jahren – 10. Juni 1865, Nationaltheater München: Uraufführung von »Tristan und Isolde«

WAGNER - Tristan und Isolde - Prelude and Liebestod (Georg Solti - Chicago Symphony Orchestra) [18:45]

Hochgeladen am 01.07.2011
Richard Wagner - Prelude and Liebestod from "Tristan und Isolde" - Chicago Symphony Orchestra, conducted by Georg Solti.

Vor 150 Jahren wurde in München „Tristan und Isolde“ uraufgeführt, ein Werk, das wie kein anderes Epoche gemacht hat. Mit dem berüchtigten „Tristan“-Akkord begann die musikalische Moderne. Die Wurzel bilden Liebe und Todesfurcht.


Ob sich jemand im Auditorium der Münchner Hofoper im Klaren darüber war, dass er einem historischen Ereignis beigewohnt hatte? Vielleicht ja, die Wehen, die zu dieser Geburt geführt hatten, waren so ausdauernd, so heftig gewesen, dass zumindest einige der Begleitumstände lange vor dem Premierendatum bekannt, ja berüchtigt waren. Am 10. Juni 1865 erblickte Richard Wagners „Tristan und Isolde“ das Bühnenlicht. Von den epochemachenden Uraufführungen im Verlauf der Musikgeschichte war dies, „Sacre du printemps“ hin oder her, die epochemachendste.

[Quelle: arikivmusic]
Vielleicht ist der unmögliche Superlativ in diesem Fall erlaubt. Um Strawinskys Ballettmusik von 1913, später die „Atombombe in der Musikgeschichte“ genannt, konnten folgende Generationen dank der stilistischen Diversifikationen im 20. Jahrhundert einen Bogen machen. „Tristan“ aber wurde zum Prüfstein für jeden, der nach Wagner noch Opern zu schreiben wünschte, für jeden, der an künstlerischen „Fortschritt“ glaubte.

Es gab kein Zurück nach den harmonischen Kühnheiten dieses Werks. Der sogenannte „Tristan“-Akkord verkündete als Hieroglyphe der Moderne die Emanzipation der Dissonanz. Selbst Italiens letzter großer Melodiker, Puccini, notiert in den Skizzen zum Finale seiner unvollendeten „Turandot“: „poi Tristano“ („dann Tristan“). Was da wohl zu erwarten gewesen wäre?

Aber der Reihe nach. „Tristan und Isolde“, das Meisterwerk, wuchs, wie das so häufig geschieht, aus höchst privaten Verstrickungen, einer Melange aus finanzieller Malaise, Liebessehnsucht und künstlerischer Vision.


Der Traum vom Liebesglück. Über Letztere berichtet Wagner im Dezember 1854 an Franz Liszt: „Da ich nun aber doch im Leben nie das eigentliche Glück der Liebe genossen habe, so will ich diesem schönsten aller Träume noch ein Denkmal setzen, in dem vom Anfang bis zum Ende diese Liebe sich einmal so recht sättigen soll: Ich habe im Kopfe einen Tristan und Isolde entworfen, die einfachste, aber vollblutigste musikalische Konzeption.“

mehr:
- „Tristan und Isolde“: Die Hieroglyphe der Moderne (Wilhelm Sinkovicz, Die Presse, 06.06.2015)

siehe auch:
- "Tristan und Isolde" wird 150: Zur Bedeutung eines ganz besonderen Akkordes (WDR3)

Beitrag hören

Tristan und Isolde (Oper) (Wikipedia)
- Richard Wagner – Sämtliche Briefe 10 (Musikwissenschaft Uni Würzburg)
- Bayreuther Festspiele – Tristan und Isolde (BR Klassik)
- Sterile Tableaus, leuchtender Klang (Ulrike Gondorf, Deutschlandradio Kultur, 08.03.2009)
- Der Tristanakkord (Lehrklaenge.de)

Renaud ne répond plus.

C’est bête à dire, mais la France a besoin de Renaud. Elle le réclame. De Bruel à Grand Corps Malade en passant par Doc Gynéco, on le célèbre. Depuis « Hexagone », ses chansons sont devenues des classiques, quand ce ne sont pas des hymnes. Elles font désormais partie du patrimoine national. Renaud n’est plus seulement l’ami de Titi, le pote à Manu, mais aussi l’égal de Brel. Il n’est plus simplement le voisin de palier de Gérard Lambert, mais le voisin de postérité de Léo Ferré. Hélas, aujourd’hui, Renaud ne répond plus. Il est prostré. Quelque part. Loin de Paname. A L’Isle-sur-la-Sorgue. Il avait espéré que l’enfance allait durer plus longtemps que l’enfance : mais non. Il voulait changer le monde, et le monde n’a fait que vieillir. L’homme que le pays regrette et tente à toute force de rappeler sur scène ou sur disque n’est ni Bonaparte, ni de Gaulle, ni Sarkozy mais un freluquet à santiags, un titi à Perfecto, un loulou mitterrandien.mehr:
- Six ans qu’il est absent – Renaud: Le mal de vivre (Yann Moix, Paris Match, 26.05.2015)

Renaud - Hexagone avec paroles et explications [5:27] (Text und Übersetzung)

Veröffentlicht am 11.03.2011
Vidéo du concert de Renaud avec les paroles, des images et des textes sur certains fait historique invoqués par Renaud, car c'est pas toujours clair de savoir de quels faits il parle dans cette chanson, comme: l'exécution de l'Anarchiste "Salvador Puig i Antich" en Mars 1974 en Espagne ou des massacres du Dictateur Pinochet au Chili en Septembre 1973.

Renaud : Tournee d'Enfer (251') [2:30:57]

Veröffentlicht am 31.05.2014
Renaud : Tournee d'Enfer (251')
- "Renaud ne fait que boire. Il est dans un état épouvantable qui empire chaque jour" (JeanMarcMorandini, 16.11.2011)
- "Ce Film me redonne envie d’écrire" – Un Dimanche de mars avec Renaud… (Paris Match)

Dédé les doigts de fée Avec Renaud Emission complète [36:41]

Veröffentlicht am 25.08.2014
rejoignez rgi sur Facebook : http://www.facebook.com/renaudrgi
Renaud Interview exclusive ! [21:43]
Veröffentlicht am 06.05.2012
Tomcast d'un Renaud profondément blessé par les critiques de la presse bobo (Nouvel Obs notamment) à l'encontre de son nouvel album "Rouge Sang" (Virgin). Nous parlons des blogueurs, des rappeurs, de la difficulté pour un artiste de gérer sa carrière sur la longueur, de son mariage avec Romane vendu à Paris Match, de son dégout profond pour les peoples qui se font du blé en faisant de la pub pour des slips.
Mise en ligne le 10/10/2006

In a soldier's stance, I aimed my hand
At the mongrel dogs who teach
Fearing not I'd become my enemy
In the instant that I preach
(Bob Dylan, My Back pages)

Putin vs. Bilderberger: Wieviel Pole habe die Welt?

THE BEATLES BACK IN THE U.S.S.R [2:27]

Hochgeladen am 26.05.2008
THE BEST BAND IN THE WORLD! GOOD TAPE!
ENJOY!

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wurde die Band von konservativen Kreisen in den USA für das Lied kritisiert. Die rechtsradikale John Birch Society unterstellte der Band Kommunismus zu propagieren. [Back in the USSR (Lied), Wikipedia]

David Rockefeller, Sr. (* 12. Juni 1915 in New York) ist ein US-amerikanischer Bankier, Milliardär und Staatsmann. David ist der aktuelle Patriarch der Rockefeller-Familie, das einzige überlebende Kind des Milliardärs John D. Rockefeller Jr. und der einzige überlebende Enkel des Ölmagnaten John D. Rockefeller. David Rockefeller prägte insbesondere den wirtschaftlichen Erfolg der Chase Manhattan Bank. Zeit seines Lebens ist Rockefeller in politikberatenden Denkfabriken und Stiftungen engagiert. [David Rockefeller, Wikipedia]


Manche glauben gar, wir seien Teil einer geheimen Kabale, die entgegen die besten Interessen der USA arbeitet, charakterisieren mich und meine Familie als "Internationalisten" und Verschwörer, die gemeinsam mit anderen weltweit eine integrierte globale politische und wirtschaftliche Struktur schaffen – die einheitliche Welt, wenn sie so wollen. Wenn das die Anklage ist, dann bin ich schuldig, und ich bin stolz darauf. (aus den Memoiren von David Rockefeller, zit. in Es gibt keine Verschwörungen, AllesSchallundRauch, 15.06.2013)
Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen grossen Medien dankbar, deren Direktoren unseren Treffen beiwohnten und sich an ihr Versprechen Diskretion zu wahren, beinahe vierzig Jahre lang gehalten haben. Es wäre uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, hätten wir all diese Jahre im hellen Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit gestanden. Aber die Welt ist jetzt ausgeklügelter und vorbereitet in Richtung auf eine Weltregierung zu marschieren. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Weltbanker ist der in den vergangenen Jahrhunderten praktizierten nationalen Selbstbestimmung sicherlich vorzuziehen. (Rockefeller anlässlich des Bilderberg-Treffens 1991 in Baden-Baden vom 6. bis 9. Juni, zit. in Es gibt keine Verschwörungen, AllesSchallundRauch, 15.06.2013)
Billy Joel - We Didn't Start the Fire (Official Video) [4:05]

Hochgeladen am 02.10.2009
Check out more great videos from the 80's here: http://smarturl.it/Ultimate80
Click here to buy We Didn’t Start The Fire: http://smarturl.it/WeDidntStartTheFire
Taken from the album ‘The Essential Billy Joel’: http://smarturl.it/BillyJoelEssential
Follow Billy Joel on Spotify: Spotify: http://smarturl.it/BillyJoelSpotify


Harry Truman, Doris Day, Red China, Johnnie Ray
South Pacific, Walter Winchell, Joe DiMaggio
Joe McCarthy, Richard Nixon, Studebaker, Television
North Korea, South Korea, Marilyn Monroe

Rosenbergs, H-Bomb, Sugar Ray, Panmunjom
Brando, The King And I, and The Catcher In The Rye
Eisenhower, Vaccine, England's got a new queen
Marciano, Liberace, Santayana goodbye

We didn't start the fire
It was always burning
Since the world's been turning
We didn't start the fire
No we didn't light it
But we tried to fight it

Music video by Billy Joel performing We Didn't Start The Fire. (C) 1989 SONY BMG MUSIC ENTERTAINMENT

leningrad.mpg [4:15] Text

Hochgeladen am 16.03.2010
Un brano stupendo di Billy Joel, non dedicato all'amore-cuore, ma ai sentimenti al di là di quella che fu la cortina di ferro.

Sting in Moscow - Russians (LIVE) [4:41] Text

Hochgeladen am 01.01.2011
Sting (Стинг) - Russians (LIVE) в рамках новогоднего "Оливье-шоу" на Первом канале (31.12.2010 - 01.01.2011). Sting in Moscow!

Ich denke, dass für die heutige Welt das monopolare Modell nicht nur ungeeignet, sondern überhaupt unmöglich ist. Nur nicht, weil für eine Einzel-Führerschaft in der heutigen, gerade in der heutigen, Welt weder die militärpolitischen, noch die ökonomischen Ressourcen ausreichen. Aber was noch wichtiger ist – das Modell selbst erweist sich als nicht praktikabel, weil es selbst keine Basis hat und nicht die sittlich-moralische Basis der modernen Zivilisation sein kann. Heute beobachten wir eine fast unbegrenzte, hypertrophierte Anwendung von Gewalt in den internationalen Beziehungen.

Damit ist alles, was heute in der Welt geschieht - und wir fangen jetzt erst an, darüber zu diskutieren – eine Folge der Versuche, solch eine Konzeption der monopolaren Welt, in der Welt einzuführen.
Obama & Putin Breakfast - No comment [1:52]

Hochgeladen am 08.07.2009
http://www.euronews.com/nocomment/ US President Obama and PM Putin shared a traditional Russian breakfast.

No comment | Euronews: The most striking images from around the world without commentary.

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Und mit welchem Ergebnis?

Einseitige, oft nicht legitime Handlungen haben nicht ein einziges Problem gelöst. Vielmehr waren sie Ausgangspunkt neuer menschlicher Tragödien und Spannungsherde. Urteilen Sie selbst: Die Kriege, die lokalen und regionalen Konflikte sind nicht weniger geworden. […] Und es sterben nicht weniger Menschen bei diesen Konflikten als früher, sondern sogar mehr. Bedeutend mehr!
Steven Spielberg's "Obama" [1:56]

Veröffentlicht am 27.04.2013
Created for the 2013 White House Correspondents Dinner

Singing PM: 'Fats' Putin over the top of 'Blueberry Hill' with piano solo [4:29]
Hochgeladen am 11.12.2010
Full video of Vladimir Putin playing the piano and singing "Blueberry Hill". The Russian prime minister is used to taking to the stage, but this time it was not for one of his speeches. Vladimir Putin made his audience sit up and take note, as he sang at a charity fundraiser.  

Heute beobachten wir eine fast unbegrenzte, hypertrophierte Anwendung von Gewalt – militärischer Gewalt – in den internationalen Beziehungen, einer Gewalt, welche eine Sturmflut aufeinander folgender Konflikte in der Welt auslöst. Im Ergebnis reichen dann nicht die Kräfte für eine komplexe Lösung wenigstens eines dieser Konflikte. Eine politische Lösung ist ebenfalls unmöglich.

Wir sehen eine immer stärkere Nichtbeachtung grundlegender Prinzipien des Völkerrechts. Mehr noch – bestimmte Normen, ja eigentlich fast das gesamte Rechtssystem eines Staates, vor allem, natürlich, der Vereinigten Staaten, hat seine Grenzen in allen Sphären überschritten: sowohl in der Wirtschaft, der Politik und im humanitären Bereich wird es anderen Staaten übergestülpt. Nun, wem gefällt das schon?

In den internationalen Angelegenheiten begegnet man immer öfter dem Bestreben, die eine oder andere Frage ausgehend von einer so genannten politischen Zielgerichtetheit auf der Grundlage der gegenwärtigen politischen Konjunktur zu lösen.

Das ist allerdings äußerst gefährlich. Es führt dazu, dass sich schon niemand mehr in Sicherheit fühlt. Ich will das unterstreichen – niemand fühlt sich mehr sicher! Weil sich niemand mehr hinter dem Völkerrecht wie hinter einer schützenden Wand verstecken kann. Eine solche Politik erweist sich als Katalysator für das Wettrüsten.
 [Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der 43. Münchner "Sicherheitskonferenz" in deutscher Übersetzung; Quelle: 
Die Internetzeitung russland.ru; veröffentlicht bei AG Friedensforschung]

RUSSIANS ARE AWESOME - WE LOVE RUSSIA [16:19]

Veröffentlicht am 30.06.2013
Again something positive and funny from Russia. Enjoy, like and share the video. 
Thank you.
Peace and love from Russia

le deserteur Renaud [3:41] Text und Übersetzung

Veröffentlicht am 11.06.2013
Hommage humoristique en photos 


Dienstag, 9. Juni 2015

Whistleblower Daniel Ellsberg : "Wir haben die Infrastruktur eines Polizeistaates geschaffen"

Daniel Ellsberg veröffentlichte 1971 die Pentagon Papers. Der Whistleblower fordert Asyl für Snowden und warnt vor geheimer Massenüberwachung, die alle rechtlos mache.
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ZEIT ONLINE: Herr Ellsberg, 1971, vor fast 45 Jahren, gaben Sie die sogenannten Pentagon Papers an Journalisten weiter, weil sie Lügen der US-Regierung über den Vietnamkrieg offenbarten. Waren Sie sich bewusst, dass Sie eine lange Haftstrafe riskierten, als Sie zum Whistleblower wurden?
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Daniel Ellsberg: Ja. Ich ging davon aus, dass ich für den Rest meines Lebens ins Gefängnis kommen würde. Mit guter Führung wäre ich wohl nach 35 Jahren rausgekommen. Aber ich bin nicht sicher, wie ich mich geführt hätte ...

Ich war allerdings der erste Whistleblower, der angeklagt wurde; es gab keinen Präzedenzfall. Aber die WikiLeaks-Informantin Chelsea Manning sollte ebenfalls eine lebenslange Haftstrafe bekommen. Und ich denke, wenn Edward Snowden zurückkäme, dann würde auch er den Rest seines Lebens in einer Einzelzelle verbringen.

ZEIT ONLINE: Das macht Sie zu einer der wenigen Personen, die nachfühlen können, wie es Snowden ergangen sein muss, als er vor zwei Jahren sein Material an Journalisten weitergab ...

Ellsberg: Ich identifiziere mich stark mit ihm. Ebenso mit Manning. Als Manning sagte, für bestimmte Dinge müsse man ein Leben in Haft und sogar eine Hinrichtung riskieren, spürte ich eine große Verbundenheit. So hatte ich mich damals auch gefühlt.

mehr:
- Whistleblower Daniel Ellsberg : "Wir haben die Infrastruktur eines Polizeistaates geschaffen" (Yassin Musharbash, ZON, 09.06.2015)

What Really Happens To Whistleblowers? {3:21}

NowThis World
Am 10.03.2015 veröffentlicht 
What Are The World's Most Powerful Militaries? http://testu.be/1QeAS0Z
Why Does The U.S. Have So Many Military Bases Overseas? http://testu.be/1qkf4tF
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In 2015, over $1.7 trillion dollars was spent globally on defense. So which countries are the largest military spenders?
Learn More:
World military spending resumes upward course, says SIPRI
http://www.sipri.org/media/pressrelea...
"World military expenditure totalled almost $1.7 trillion in 2015, an increase of 1 per cent in real terms from 2014, according to new figures from the Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI)."
GCC military spending spree
http://www.aljazeera.com/indepth/inte...
"Despite falling oil prices, Saudi Arabia, Qatar and the UAE are set to continue with massive military spending."
China's slowing economy leads to smallest increase in military spending in years https://www.washingtonpost.com/world/...
"China said Friday that its military spending will grow by 7 to 8 percent in 2016, the smallest increase in six years and a lower figure than many experts had expected, reflecting a slowing economy and a cut in troop numbers."
SIPRI Yearbook 2015: Armaments, Disarmament and International Security
http://www.sipri.org/yearbook/2015/do...
"A common thread in 2014 was an underlying concern about the capacity of states to manage a mounting set of often interconnected problems."
Music Track Courtesy of APM Music: "Vorsprung"
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NowThis World is dedicated to bringing you topical explainers about the world around you. Each week we’ll be exploring current stories in international news, by examining the facts, providing historical context, and outlining the key players involved. We’ll also highlight powerful countries, ideologies, influential leaders, and ongoing global conflicts that are shaping the current landscape of the international community across the globe today.
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Wladimir Putin: Der Westen führt einen Vernichtungskrieg gegen Russland

Wladimir Wladimirowitsch Putin (russisch Владимир Владимирович Путин, wiss. Transliteration Vladimir Vladimirovič Putin, Aussprache [vɫɐˈdʲimʲɪr vɫɐˈdʲimʲɪrəvʲɪtɕ ˈputʲɪn]  anhören?/i; * 7. Oktober 1952 in LeningradRussische SFSRSowjetunion) ist ein russischer Politiker. Er ist seit dem 7. Mai 2012 Präsident der Russischen Föderation; dasselbe Amt hatte er bereits von 2000 bis 2008 inne. Von 1999 bis 2000 und erneut von Mai 2008 bis Mai 2012 war Putin Ministerpräsident Russlands.
Nach vorherrschender Einschätzung westlicher Politikwissenschaftler entwickelte sich Russland während Putins Präsidentschaft zunehmend in eine illiberale Richtung und entfernte sich von demokratischen Standards. Das von ihm gestaltete politische System, für das die russische Präsidialadministration den Begriff „gelenkte Demokratie“ verwendet, wird in der Fachliteratur oft als halbdemokratisch, halbautoritär oder auch als autoritär charakterisiert.[1] Ein zentrales Merkmal ist die „Vertikale der Macht“, eine umfassende strikte Befehlskette, in die sich die staatlichen Organe einzuordnen haben. Dieses Herrschaftssystem wird von Kritikern als Putinismus bezeichnet.
Es gelang Putin, die eigenständige politische Macht einiger zuvor sehr einflussreicher Unternehmer („Oligarchen“) zu brechen. Diese Aktionen, ein zeitweiser wirtschaftlicher Aufschwung, seine Außenpolitik und seine Linie in der Terrorismusbekämpfung sorgten für eine schwankende, aber im Durchschnitt große Popularität bei der Bevölkerung Russlands. Eine wichtige Rolle spielte dabei die positive Darstellung seiner Politik in staatlichen und staatsnahen Medien sowie die weitgehende Ausschaltung oppositioneller Medien.
Durch die Annexion der Krim im März 2014 wurde das sich seit dem Ende des Kalten Krieges normalisierende Verhältnis Russlands zum Westen sowie die europäische Friedensordnung zerrüttet.[2]
 [Wladimir Wladimirowitsch Putin, Wikipedia]

Wladimir Putin: Der Westen führt einen Vernichtungskrieg gegen Russland {15:51}

Veröffentlicht am 19.12.2014
Der Westen, angeführt von den USA, hat auf die Zerstörung Russlands abgezielt. Ausgewählte Ausschnitte aus der großen Pressekonferenz mit Russlands Staatspräsident Wladimir Putin am 18 Dezember 2014 in Moskau. Quelle RT: https://www.youtube.com/watch?v=IVFEi...

Russlands Präsident Putin exklusiv im ARD Interview | Günther Jauch | NDR [31:33]

Veröffentlicht am 17.11.2014
Der russische Präsident Wladimir Putin hat im ARD-Exklusivinterview seine Sicht der Ukraine-Krise dargestellt - und zugleich die Rolle des Westens kritisiert.
(Das Gespräch führte Hubert Seipel)
Was ich an Putin mag? Er redet klar und unverblümt und (Video bei 11:00) fragt: »Und was ist die Frage?« Ein Politiker, der eine Frage hören möchte und dann erst antwortet!

Noam Chomsky: Drohnenkrieg, Staatsterror, westliche Werte und das Propagandamodell

Avram Noam Chomsky [ˈævɹəm ˈnoʊəm ˈtʃɑːmskɪ] (* 7. Dezember 1928 in PhiladelphiaPennsylvaniaUSA) ist emeritierter Professor für Linguistik am Massachusetts Institute of Technology (MIT), einer der weltweit bekanntesten linken Intellektuellen und seit den 1960er Jahren einer der prominentesten Kritiker verschiedener Aspekte der US-amerikanischen Politik.
Chomsky ist einer der bekanntesten US-amerikanischen Sprachwissenschaftler (Linguisten) der Gegenwart, der – durch die Verbindung der Wissenschaftsdisziplinen Linguistik, Kognitionswissenschaften und Informatik – vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts starken Einfluss auf deren Entwicklung ausübte. Seine Beiträge zur allgemeinen Sprachwissenschaft sowie seine Modelle der Generativen Transformationsgrammatik veränderten den bis dahin vorherrschenden US-amerikanischen Strukturalismus. Seine Kritik am Behaviorismus förderte den Aufstieg der Kognitionswissenschaft. Chomsky war ab den 1960er und 1970er Jahren oft im politischen und wissenschaftlichen Diskurs öffentlich präsent. Zu seinen bedeutendsten medientheoretischen Arbeiten gehörte die Entwicklung der Theorie des Propagandamodells zusammen mit Edward S. Herman, das manipulative Einflüsse wirtschaftlicher Interessengruppen mit Hilfe der Massenmedien auf demokratische Gesellschaften erklärt.

Seit Chomskys Kritik am Vietnamkrieg trat er immer wieder als scharfer Kritiker der US-amerikanischen Außen- und Wirtschaftspolitik in Erscheinung und wurde als Kapitalismus- und Globalisierungskritiker weltweit bekannt. Dem Arts and Humanities Citation Index von 1992 zufolge ist Chomsky im Zeitraum zwischen 1980 und 1992 die am häufigsten zitierte lebende Person der Welt gewesen. Er bezeichnet sich als Libertären Sozialisten (synonym mit Anarchismus) mit Sympathien für den Anarchosyndikalismus und ist Mitglied der Industrial Workers of the World und der Internationalen Organisation für eine Partizipatorische Gesellschaft (IOPC).[1] [Noam Chomsky, Telepolis]

Noam Chomsky: US-Drohnenkrieg, Folter und Terror - Politik des Iran [6:04]

Veröffentlicht am 19.04.2015
AntikriegTV l Prof. Noam Chomsky (USA) - Intellektueller, Philosoph - Imperialistische US-Politik und aggressive Expansionspolitik Israels. Euronews.

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Noam Chomsky - The Propaganda Model [6:52]

Veröffentlicht am 27.09.2014
Noam Chomsky on how media corporations function.

siehe auch:
- „Niemand kann ganz allein etwas verändern“ (Eida Edemariam, der Freitag, 18.04.2013)
Noam Chomsky hat in manchem Buchladen sein eigenes Regal, so viele politische Titel hat er geschrieben. Eine Begegnung