Sonntag, 21. Juni 2015

Heute vor 55 Jahren – 21. Juni 1960 : Armin Hary läuft als erster Mensch die 100 Meter in 10,0 Sekunden

Vor 50 Jahren lief der Deutsche Armin Hary Weltrekord über 100 Meter. Als erster Mensch lief er die Strecke in exakt zehn Sekunden. Der verdiente Lohn für lange, harte Arbeit. Doch der Rekordversuch benötigte mehrere Anläufe.
mehr:
- Der schnellste Mann der Welt (Eduard Hoffmann, Deutschlandfunk, 20.06.2010)

Armin Hary - Herzlichen Glückwunsch zum 70. Geburtstag [0:32]

Hochgeladen am 24.03.2007
"Der historische Lauf" Weltrekord über 100 Meter in 10,0 Sekunden, am 21.06.1960 in Zürich
Mehr unter
http://www.aha-f.de/pages/armin-hary....

ARMIN HARY ORO 100 METRI OLIMPIADI ROMA 1960 [0:34]

Hochgeladen am 05.11.2011

The Worlds Fastest Men Armin Hary episode 2 [2:24]

Veröffentlicht am 27.07.2012
Once the Fastest Man in the World, World Record Holder & Olympic Champion of the 100m & 200m. This Momedia Network show is a short from the 14minute documentary on Usain Bolt, Carl Lewis, Jesse Owens and Armin Hary. It documents 4 of the greatest sprinters of all time.

Hary rennt wieder - die Geschichte des schnellsten Deutschen [28:46]

Veröffentlicht am 30.08.2014
 

Männer auf dem Rückzug

Es gibt immer mehr Männer, die ohne Frauen auskommen: Vor allem junge Männer leben häufiger allein als früher – eine Beziehung, gar Heirat erscheint ihnen viel zu riskant.

"Warum sollte ein Mann heute überhaupt das Risiko einer dauerhaften Beziehung oder gar Ehe eingehen?, fragte unlängst der Blogger Orangenfarmer in der Süddeutschen Zeitung. Das war bloß rhetorisch gemeint: "Um bei der ersten Gelegenheit entsorgt und als Unterhaltszahlsklave zu enden, der seine eventuellen Kinder nur sehen darf, wenn Sie es ihm erlaubt? Den meisten reicht es schon, in Schule und Beruf benachteiligt und vom feministischen Mainstream in Kunst, Kultur und Medien als Witzfigur, Hassobjekt und Quelle allen Übels verteufelt zu werden." Das ist inzwischen keine Einzelmeinung mehr.

Das Statistische Bundesamt in Deutschland hat vor kurzem einen Datenreport über Alleinlebende veröffentlicht. Während seit 1991 die Quote der Single-Frauen um 16 Prozent gestiegen ist, erhöhte sich jene der Männer sprunghaft um 81 Prozent. Diese Entwicklung betrifft vor allem junge Männer im heiratsfähigen Alter. 27 Prozent der 18- bis 34-Jährigen leben allein. Auch im so genannten mittleren Alter – von 35 aufwärts – lag der Anteil der alleinlebenden Männer signifikant über dem der alleinlebenden Frauen. 60 Prozent der alleinlebenden Männer im Alter von 35 bis 64 Jahren waren noch nie verheiratet; das Statistische Bundesamt bezeichnet sie als "echte Junggesellen". Das sind – in absoluten Zahlen – zirka sieben Millionen Männer im heiratsfähigen Alter, die sich der Beziehung mit einer Frau verweigern.


Diese Zahlen werden noch durch eine andere Entwicklung auf Männerseite verstärkt. Während junge Frauen im Gegensatz zu früher heute schnell flügge werden, verbleiben junge Männer – ebenfalls im Gegensatz zu früher – heutzutage noch lange im Eltern-, respektive Mutterhaus. Etwa 40 Prozent der 18- bis 25-Jährigen leben im Hotel Mama; von den Dreißigjährigen sind es noch etwa 15 Prozent, und mindestens 5 Prozent der 40-jährigen Männer leben noch immer mit ihrer Mutter zusammen.

In vielen Internetforen ist die Warnung zu lesen: "Heirat kann Sie finanziell, gesundheitlich, gesellschaftlich und beruflich ruinieren. In unserem ’Rechtsstaat’ kann es Ihnen widerfahren, dass gegen Ihren Willen und ohne Ihnen anzurechnendes schuldhaftes Verhalten Ihre Ehe geschieden, Ihnen die Kinder entzogen, der Umgang mit diesen ausgeschlossen, der Vorwurf, Ihre Kinder sexuell missbraucht zu haben, erhoben und durch Gerichtsentscheid bestätigt wird und Sie zudem durch Unterhaltszahlungen unter das Existenzminimum herabgesetzt werden."

Die Ehe gilt nicht mehr als "sicherer Hafen"


Diese Befürchtungen als solche und als harte Realität werden vor allem in den vielen Trennungsforen immer aufs Neue beschrieben, aber auch zunehmend in Beratungsstellen, Paartherapien, Männergruppen oder Betroffenenvertretungen thematisiert. Hat man früher allgemeinhin von der Ehe als "sicherem Hafen" gesprochen, verbinden junge Männer heute eine Heirat mit den Gefahren des Risikos, der Wahrscheinlichkeit des Scheiterns und der Möglichkeit des Untergangs. Tatsächlich wird in Deutschland mittlerweile fast jede zweite Ehe geschieden.

Auch die Ehedauer hat sich stark vermindert. Aus dem verflixten siebten Jahr ist inzwischen das gefährliche vierte geworden. Rund 30 Prozent der Scheidungen passieren nach dem fünften Ehejahr. Fast zwei Drittel der Scheidungen gehen – nach Frauenemanzipation und Revision des Scheidungsrechts – von den Frauen aus. Auch da sehen sich die Männer in der Defensive. Nimmt man noch die unverheirateten Paare hinzu, dürften mindestens Dreiviertel aller Trennungen heute von Frauen initiiert werden.
mehr:
- Immer mehr Männer entscheiden sich fürs Single-Leben (Walter Hollstein, Badische Zeitung, 15.07.2013)
[Walter Hollstein ist emeritierter Professor für politische Soziologie in Berlin, Gutachter des Europarates für Männerfragen und Autor des Sachbuchs «Was vom Manne übrig blieb».]

Ina Deter - Neue Männer braucht das Land 1982 [3:53] Text


Hochgeladen am 03.01.2009

siehe auch:
- «Wir müssen weg von der Opferrolle» (D. Pomper, 24min.ch, 04.10.2013)
Zitat:
Zwei Drittel der deutschen Männer finden, es sei genug gemacht worden für die Gleichberechtigung. In einer Umfrage von 20 Minuten mit über 8500 Teilnehmern teilten 81 Prozent diese Meinung.
- Single, männlich, sucht keine Heirat (Tagesanzeige.ch, 25.06.2013)
Zitat:
Die amerikanische Psychologin Helen Smith spricht von einer dramatischen Entwicklung in ihrem soeben erschienenen Buch: «Men on Strike: Why Men Are Boycotting Marriage, Fatherhood, and the American Dream – and Why it Matters». Sie meint, dass junge Männer zunehmend streikten, weil die gesellschaftliche Entwicklung immer männerfeindlicher werde und sie mehr und mehr ihrer Zukunftsmöglichkeiten beraube. So bliebe ihnen als Antwort nur, sich arbeits-, beziehungs- und zeugungsmässig zu verweigern. Das mag übertrieben klingen, enthält aber auch für unsere Breitengrade tendenziell Wahres.

Soziologen sehen bei diesen Männern schon länger die Tendenz, sich der gesellschaftlichen Verantwortung zu entziehen, und die Gefahr einer männlichen Unterschicht. Die Folgen sind bereits zu erkennen: Auf dem Arbeitsmarkt fehlen männliche Auszubildende und Fachkräfte; die Sozialsysteme werden durch die Aussteiger übermässig belastet; die Geburtenrate sinkt, und das demografische Ungleichgewicht vergrössert sich.

Auch die Frauen sind vielfach betroffen; so wird ihre Partnerwahl immer beschwerlicher. Hanna Rosin zitiert in ihrem Buch eine Karrierefrau mit den Worten: «Die Männer sind entweder eingeschüchtert von mir (und meinem Gehalt), oder sie können sich eine Frau wie mich nicht leisten.» Eigentlich ist es ja noch schlimmer: Viele junge Männer wollen sich eine Frau gar nicht mehr leisten.
Six Reasons Why Men Are Avoiding Marriage, with Helen Smith, Ph.D. [3:36]

Veröffentlicht am 03.07.2013
Learn more in Helen Smith's "Men on Strike: Why Men Are Boycotting Marriage, Fatherhood, and the American Dream—and Why It Matters"
Buy the hardcover: http://www.amazon.com/dp/1594036756/
Buy it for Kindle: http://www.amazon.com/dp/B00APDFXKO
Buy it for Nook: http://bit.ly/14NMiRK

American society has become anti-male. Men are sensing the backlash and are consciously and unconsciously going "on strike." They are dropping out of college, leaving the workforce and avoiding marriage and fatherhood at alarming rates. The trend is so pronounced that a number of books have been written about this "man-child" phenomenon, concluding that men have taken a vacation from responsibility simply because they can. But why should men participate in a system that seems to be increasingly stacked against them?
As Men on Strike demonstrates, men aren't dropping out because they are stuck in arrested development. They are instead acting rationally in response to the lack of incentives society offers them to be responsible fathers, husbands and providers. In addition, men are going on strike, either consciously or unconsciously, because they do not want to be injured by the myriad of laws, attitudes and hostility against them for the crime of happening to be male in the twenty-first century. Men are starting to fight back against the backlash. Men on Strike explains their battle cry.

Dr. Helen Smith's New Book, "Men On Strike..." [15:36]

Veröffentlicht am 19.06.2013
Dr. Helen Smith joins Steve to discuss her new book, "MEN ON STRIKE WHY MEN ARE BOYCOTTING MARRIAGE, FATHERHOOD, AND THE AMERICAN DREAM - AND WHY IT MATTERS," on how American society has become anti-male and men are sensing the backlash and both consciously and unconsciously going "on strike."

Where did all the good men go? [6:02]

Hochgeladen am 19.01.2012

- Der Streik der Männer (Arne Hofmann, Cuncti, 29.06.2013) 
Zitat:
Insofern kann sich Smith auch mit Hanna Rosins Bestseller "Das Ende der Männer" kaum anfreunden, da auch Rosins Gerede von der anpassungsfähigen "Plastikfrau" und dem unflexiblen, steifen "Pappmann" ebenso diffamierend sei wie so viele andere Bücher zuvor. (Auch der deutsche Journalist Christoph Kucklick hatte unter anderem in einem Radio-Streitgespräch mit der Radikalfeministin Bascha Mika auf die Männerfeindlichkeit Rosins aufmerksam gemacht, was Mika, deren Männerfeindlichkeit die von Rosin um Längen übertrifft, zu empörter Schnappatmung brachte.) Smith urteilt:
"Was Rosin nicht erwähnt, ist, dass die neue Weltordnung Männer diskriminiert, sie in eine feindselige Umgebung zuerst in der Schule, dann am College und schließlich in der Gesellschaft insgesamt zwingt und dafür erwartet, dass sich Männer einer allein auf Frauen ausgerichteten Gesellschaft anpassen. Was Rosin als Unbeweglichkeit bezeichnet, ist die Weigerung von Männern, den Vorschlägen von ihr und anderen Feministinnen zu folgen, mehr wie Frauen zu werden. Rosin hat keine Ahnung, wie sich Männer wirklich fühlen oder warum sie sich so verhalten, und sie scheint sich auch nicht dafür zu interessieren."
Und was die gängigen Beziehungsratgeber angehe, gebe es für Verleger und Frauen keinen Grund, darüber zu jammern, dass Männer solche Bücher nicht läsen, solange Männer darin immer wieder als kommunikativ gestörte Halbbarbaren dargestellt würden, die sich stur weigerten, das zu tun, was die Gesellschaft von ihnen verlange: zu heiraten und verdammt noch mal die Klappe zu halten!

"Ich habe mich früher selbst als Feministin betrachtet", gibt Smith zu, "weil ich fälschlicherweise glaubte, dass es dem Feminismus um die Gleichberechtigung der Geschlechter geht." Darüber hinaus war Smith über zwanzig Jahre als Psychotherapeutin tätig. ("Einer meiner ersten Patienten war ein Mann im Rollstuhl; er wurde von seiner großen und wütenden Partnerin zusammengeprügelt.") Smiths männliche Klienten berichteten ihr, sich immer wieder als Weichlinge vorzukommen, wenn sie zugaben, Probleme zu haben, weshalb sie in der Regel darüber schwiegen. Aber, so Smith weiter, "die Wut war da, brodelte unter der Oberfläche und kam in der Therapie in einer Weise zum Ausdruck, die bei diesen Männern verheerenden Schaden hinterließ." (Ähnliches berichten auch deutsche Therapeutinnen wie Ulla Rhan und Astrid von Friesen in ihren Büchern.) Smith ist überzeugt davon, dass diese verbotene Wut zu der immens hohen Selbstmordrate unter Männern beiträgt: Von 38.364 Menschen, die sich in den USA 2010 das Leben nahmen, waren 30.277 männlich.

Die Medien breiten auch hier den Mantel des Schweigens darüber: Selbst als sich ein Mann namens Thomas Ball auf den Stufen eines Gerichtsgebäudes selbst anzündete, weil er es nicht mehr ertrug, vom Familiengericht "dafür fertiggemacht zu werden, dass er ein Mann war", blieb das Interesse der Medien an seinem grauenvollen Tod gering, und nur einige Websites berichtete darüber. (Ein Mann, der sich selbst in Flammen setzt, kann offenbar im Nahen Osten Auslöser für den arabischen Frühling werden, aber dem System des Westens gelingt es, solche Verzweiflungstaten zu verdecken. Selbst extremer Schmerz von Männern ist in unserer Gesellschaft nicht der Rede wert. Man stelle sich die mediale Aufmerksamkeit vor, wenn sich eine Frau im Einsatz für feministische Ziele in Brand gesetzt hätte ...) Ziel ist es, dieser Menschenverachtung ein Ende zu setzen: "Ich werde mich nicht dafür entschuldigen, für Männer einzutreten, wie so viele Autoren und Medienmacher es tun. Und eines ist klar: Ich als Frau werde dafür weniger aushalten müssen, als wenn ein Mann dasselbe sagen würde."
- Keene suicide saw jail in his future (Meghan Pierce, New Hampshire Union Leader, 16.06.2011)
- Are You Raising Another Man's Child? (Oliver Broudy, Men’sHealth, 06.03.2007)

NH: Man self-immolates, but bureaucratic snafu kills Stella Tremblay's "Thomas Ball Bill" [5:26]


Veröffentlicht am 11.03.2013
Sponsor: http://MineThings.com - NH: Man self-immolates, but bureaucratic snafu kills "Thomas Ball's Bill." New developments in New Hampshire's most desperate act of resistance. In 2011, "justice sytstem" victim Thomas Ball set himself on fire in front of Cheshire County Superior Court. In 2013, an NH state rep tried to address some of Ball's concerns.

Some or all the video/audio in this clip's likely available for you to use, commercially or however you like. Basically anything that was shot by me or was public domain to begin with. Until further notice my stuff is automatically released into the public domain... Usually if I shot it, "RidleyReport.com" or "YouTube.com/WinWinParty" will appear at the bottom. Anything which has that super or was obviously shot by me is public domain.

Like what you see here?? You can donate to the Ridley Report most easily, using Bitcoin. See my latest BTC address, at
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The Rolling Stones - Gimme Shelter - the best version ever. [9:05] Text Übersetzung

Hochgeladen am 28.07.2010
Rolling Stones only THE BEST Rock Band EVER!!!!!!!!!!
This is the best version of gimme Shelter, EVER! (This is my opinion) (J).


[…] verweisen Schätzungen von Kinderärzten sogar auf eine zwölfmal höhere Selbsttötungsrate bei Jungen.“

Zwölfmal höher! Man kann sich vorstellen, was für einen Lärm Feministinnen und Politiker anstimmen würden, wenn sich Mädchen zwölfmal so häufig umbringen würden wie Jungen. […] Doch wenn es Jungen betrifft, reagiert die Gesellschaft mit einem eisigen, hauptsächlich wohl desinteressierten Schweigen.
Dem Leiden von Männern werde nur Aufmerksamkeit geschuldet, wenn sie zu morden beginnen, erkannte schon vor Jahren der amerikanische Männerrechtler Warren Farrell: „Als Mädchen mit Mathematik oder den Naturwissenschaften Probleme hatten, und als sie in der Justiz und Medizin unterrepräsentiert waren, haben wir Eltern, Schulen und Politiker aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen. Jetzt haben unsere Jungen Probleme. Wir müssen Verantwortung übernehmen Das Problem ist bei Jungen sogar noch größer als bei Mädchen, denn Jungen lernen, Gefühle zu unterdrücken statt sie auszudrücken. Wenn wir nicht entdecken, was sich hinter dieser Unterdrückung befindet, werden Jungen Pistolen benutzen, um ihre Gefühle auszudrücken. Jungen und Männer 'drehen durch'. Wir brauchen unsere Söhne und unsere Väter. Und wir können für sie tun, was wir für unsere Töchter und Ehefrauen die letzten dreißig Jahre über getan haben.“ Oder wir können sie, wie Alice Schwarzer das tut, als das lauernde Böse betrachten und versuchen, uns dagegen zu verbarrikadieren.  (Arne Hofmann, Amoklauf von Winnenden II. – Das lauernde Böse – Über das verschwiegene Leiden der jungen Männer, Eigentümlich frei, 13.09.2009)
- Sieht hier so aus, als sind die Männer an allem schuld (gofeminin, Forumsbeitrag, 26.02.2007)
Während die Frau sich ständig weiterentwickelt, heute alle Wesenszüge und Rollen in sich vereint, männliche und weibliche, und sich in allen Bereichen selbst verwirklichen kann, blieb der Mann auf seiner Entwicklungsstufe stehen. Als halbes Wesen. (…) Er ist weiterhin nur männlich und verschließt sich den weiblichen Eigenschaften wie Toleranz, Sensibilität, Emotionalität. Das heißt, er ist – streng genommen – unfertig und wurde von der Evolution und dem weiblichen Geschlecht überholt. [Cornelia Pieper, zitiert in - *IMHO* Gibt es ein Problem? (Helges Blog, 14.06.2015)]
siehe auch:
- Ehemann von Cornelia Pieper – Lutz Pieper ist tot (Mitteldeutsche Zeitung, 30.04.2013)


»Ich glaube, ein Mann will von einer Frau das gleiche wie eine Frau von einem Mann: Respekt.« (Clint Eastwood)


- Michael Kimmel: "Feminismus ist eine feine Sache für uns Männer" (Interview mit Colette M. Schmidt, der Standard, 22.11.2013)
Zitat:
»Je mehr Männer die Hausarbeit mit ihren Frauen teilen, desto glücklicher, gesünder und besser in der Schule sind ihre Kinder, desto glücklicher und gesünder sind ihre Frauen und sie selbst. Und: Tatsächlich haben diese Männer mehr und besseren Sex.«
mein Kommentar:
nach Eric Frey jetzt auch noch Michael Kimmel… Junge, Junge, Junge! Männer merkt Euch: Spült ab und zu, und im Bett wird’s aufregender! (Feminismus für IQ≤80)

Chicago 2004-I'm A Man [4:54] Text und Übersetzung

Hochgeladen am 24.11.2008
"I'm A Man" from the platinum DVD "Chicago/Earth, Wind & Fire - Live at the Greek Theatre."

- Männer-Befragung: Keine Lust auf Hochzeit und Kinder (FAZ, 02.11.2006)
- Buchrezension: Liebe im digitalen Zeitalter (Christopher Schwarz, Wirtschaftswoche, Datum?)
- Väter von heute (Andreas Bleeck, 2011)
- Vorbilder gesucht: "Jungen brauchen Männer!" (Jonas Goebel, SPIEGEL Online, 13.11.2009)
- Körpersprache: Warum Männer Frauen falsch verstehen (02.04.2008)
- "Manpax Manpons" Verkehrte Welt: Wenn Männer Tampons brauchen (Focus, 30.05.2015)
- Ein böser Junge sein (wikiHow)
- *IMHO* Gibt es ein Problem? (Helges Blog, 14.06.2015)
Es gibt in Europa und Amerika eine Bevölkerungsgruppe, deren Lebenserwartung fünfeinhalb bis sieben Jahre unter der Lebenserwartung aller anderen liegt. Diese Gruppe wird im Gesundheitswesen, in der Schule, am Arbeitsplatz und vor Gericht diskriminiert. Ihre Mitglieder nehmen sich in erschreckend hoher Zahl das Leben. Sie stellen die Mehrheit unter den Obdachlosen und Gefängnisinsassen, die meisten Berufsunfälle mit Todesfolge stoßen ihnen zu. Gleichzeitig wird die Gruppe in Forschung, Politik und Medien marginalisiert, ihre sozialen Interessen werden fast durchgängig vernachlässigt. Wenn sie Opfer von häuslicher oder sexueller Gewalt werden oder auch Oper von Naturkatastrophen, so werden sie bei Hilfsmaßnahmen durchgängig nicht bis nachrangig berücksichtigt. Nicht selten wird ihnen auch der Kontakt zu ihren Kindern juristisch entzogen. Bürgerrechtler, die sich für diese Menschen einsetzen, werden in unseren Medien als Extremisten beschimpft, während gleichzeitig die hier behandelte Gruppe unablässig das Opfer von Hass und Verachtung wird, was allerdings kaum jemanden zu stören scheint.

mein Kommentar:
Solange wir über Männer reden wie über eine Spezies, bei der etwas verkehrt läuft [verkehrt = unerwünscht, = nicht den Erwartungen [welchen?] entsprechend], so lange wird diese Diskussion kein Ende finden. Nach Jahren, in denen Männer als schwanzgelenkt, potentielle Vergewaltiger und gewalttätig gesehen (und tituliert) wurden, versagen sie jetzt in der Bildung und entziehen sich der Verantwortung [welcher?]. 
Irgnedwas ist halt immer verkehrt!

siehe dazu auch:

- Gleichberechtigung "Tussikratie": Übertreiben wir es mit dem Feminismus? (Theresa Bäuerlein, Friederike Knüpling, Brigitte, 06.05.2014?)
- 30 Gründe, warum man Männer (trotzdem) lieben kann (Maxi von Wunderweib, 27.03.2014)
- zu viel, zu wenig, genau richtig! Oder - was Männer alles falsch machen können Teil 1 (Frauen sind schwierig - Männer auch! Rubias Blog, 25.10.2014)

Bob Dylan Just Like A Woman [7:08] Text Übersetzung


Veröffentlicht am 03.11.2014
Just Live A Woman Live

siehe auch:
- »Natürlich nehmen wir den Mann mit.« (Post, 22.04.2012) 
- Gewalt durch Männer, Gewalt durch Frauen: Im Inneren des Walfischs (Post, 11.05.2009)
Krise bei den jungen Männern (Post, 12.05.2015)

Warum Jungs öfter scheitern

Studie: Schwächere Schulleistungen der Jungen lassen sich mit einem stärkeren Gefühl der Entfremdung erklären und mit der Anhänglichkeit an Rollenmodelle, die nicht mehr funktionieren 
Im wirklichen Leben verhalten sich Eltern nicht p.c.. So gibt es beispielsweise eine Situation, in der Frauen wie Männer die Augen verdrehen: Wenn sie einen Sohn haben und der Junge in eine Schulklasse kommt, wo Mädchen deutlich überwiegen und der Unterricht von einer Lehrerin geleitet wird.
Sie tun das aus einem Gefühl heraus, in das Erfahrung hineinspielt, aber auch Vorurteile. Es lautet etwa so: In Klassen mit einer Mädchenmehrheit setzt braves Verhalten die Norm. Davon abweichendes Verhalten der Jungs, auch wenn es nur eine schlampigere Schrift ist, fällt stärker auf und wird weniger duldsam behandelt als im Fall einer Jungsmehrheit.

Die Lehrerin, so befürchten die Eltern untereinander, kommt mit Stör- oder Unlustaktionen der Mädchen besser zurecht, weil sie auf "einer Wellenlänge" sind, bei den Jungs kann sie möglicherweise die Aggressivität nicht richtig einschätzen und reagiert überzogen. Der Junge könnte ein paar Mal "auflaufen" für etwas, was im Grunde nicht der Rede wert ist.

Andrerseits verspricht eine Schulklasse mit vielen Mädchen einen störungsarmen Unterricht und gute Noten, weil hier ein gewisser Ehrgeiz das Klima prägt. Mädchen sind die "besseren Schüler" und ziehen, wenn sie in der Mehrheit sind, die Mitschüler mit.

Wissenschaftler aus Luxemburg sind der Frage, warum Mädchen bessere schulische Erfolge haben, warum Jungs öfter scheitern, welche Verhaltensweisen damit zu tun haben könnten in einer Studie genauer nachgegangen.

Dazu verteilten sie 872 Fragebögen an Achtklässler (zwischen 13 und 14 Jahre alt) einer Schweizer Schule, nahmen an Gruppendiskussionen teil und beobachteten die Klassen beim Unterricht.

Das Ergebnis ihrer Verhaltensforschung: die im Durchschnitt schlechteren Schulleistungen der Jungen lassen sich mit einem bei ihnen häufigeren und stärkeren Gefühl der Entfremdung gegenüber der Schule erklären und mit einer Anhänglichkeit an Rollenmodelle, die nicht mehr funktionieren. Mädchen scheinen da flexibler zu sein.

mehr:
- Warum Jungs öfter scheitern (Thomas Pany, Telepolis, 17.06.2015)

siehe auch:
- Schweizer Studie: Schulerfolg bei Jungen von der richtigen Gesinnung abhängig (Post, 14.06.2015)
- Die Gendertheorie ist ein kollektiver Irrtum (Post, 27.04.2015)
- Krise bei den jungen Männern (Post, 12.05.2015)

KenFM – Ukraine – Schicksalstage in der deutschen Presse

KenFM ist anstrengend, aber im Gegensatz zu Dieter Thomas Heck, kann er so schnell denken wie er spricht.

Me, Myself and Medien #5 - Schicksalstage in der deutschen Presse - auf wen hört Jauch noch? [39:17]

Veröffentlicht am 27.02.2015
Massenmedien beschreiben nicht die Realität - sie erzeugen sie!

Wer das einmal verstanden hat, sollte das tun, was sich auch beim Kauf teurer Wirtschaftsgüter durchgesetzt hat.

Hinterfrage das Angebot, vergleiche es mit der Ware der Konkurrenz und suche akribisch nach dem Kleingedruckten.

Das Kleingedruckte in der deutschen Presselandschaft ist die innere Pressefreiheit. Noch bevor ein Thema zB für die Mattscheibe aufbereitet wird, beschließen die Auftraggeber, was am Ende als Kern-Message herauskommen soll. Ist man z.B. für oder gegen Putin.

Steht das erst mal fest, werden die entsprechenden Gäste eingeladen. Ausgewogene Berichterstattung ist nicht out, es gab sie nie. Nur, durch die Alternativen im Netz fällt die plumpe Manipulation etwa bei Günther Jauch leichter auf.

KenFM hat sich dessen Sendung von Anfang Februar vorgeknöpft, um an ihr exemplarisch zu zeigen, wie der Zuschauer durch maximales Weglassen des geschichtlichen Subtextes für blöd verkauft wird.

Das Konzept geht immer weniger auf, denn der User kann sich in wenigen Augenblicken eine alternative Meinung im Netz organisieren und tut das auch.
Wer sieht denn überhaupt noch eine politische Talkshow, ohne parallel dazu im Netz zu sein?

Jauchs Show ist ein Dinosaurier. Groß, aber mit wenig Hirn.
Die Saurier sind ausgestorben und niemand von uns trägt deshalb Trauer.

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zzz

Samstag, 20. Juni 2015

Das gute Leben ist keine Staatsaffäre

Kolumne Grauzone. Die Regierung möchte mit einer Veranstaltungsreihe von den Bürgern erfahren, was ein gutes Leben ausmacht. Dabei gibt sich die Politik bewusst unpolitisch und missachtet, dass sie mit der Kampagne ein bedrohliches Verständnis ihrer Zuständigkeit beweist

Seit 2.500 Jahren denken Philosophen darüber nach, was das gute Leben ausmacht. Besonders originelle Vorschläge sind in dieser Zeit nicht gemacht worden. Sieht man mal von ein paar Radikalinskis ab, die uns entweder die ganz große Sause empfehlen oder aber Enthaltsamkeit und Askese predigen, waren sich die meisten Denker einig, dass das gute Leben im biederen Mittelmaß liegt: Lecker schlemmen, toller Sex, ordentlich einen heben – aber alles in Maßen und bitte nicht übertreiben. Klingt wahnsinnig spießig, ist es auch, aber die Erfahrung lehrt: stimmt eigentlich.

Wenn man dann noch vor all zu großen Schicksalsschlägen verschont bleibt und in Frieden und Sicherheit lebt, gibt es eigentlich keinen Grund für ernsthafte Beschwerden.

Damit könnte die Sache erledigt sein. Ist sie aber nicht. Denn wir haben ja unsere Bundesregierung. Und die macht sich Sorgen. Nämlich über uns, die Bürger. Genauer: Darüber, ob wir auch zufrieden sind. Deshalb möchte sie von uns wissen, was gutes Leben für uns bedeutet.

Mit 150 Veranstaltungen zum guten Leben

Zu diesem Zwecke wurde vor zwei Monaten bei einer Veranstaltung in Berlin ein so genannter Bürgerdialog gestartet. Sein Titel: „Gut leben in Deutschland“. Vorgestellt wurde er von der Kanzlerin und ihrem Vize. Von der Regierungschefin erfuhr man, dass gutes Leben für sie Gesundheit bedeutet, ihrem Wirtschaftsminister sind seine „beiden Mädels“ wichtig. Das Ziel der Kampagne sei es, so die Kanzlerin, herauszufinden, wie es um die Lebensqualität in unserem Land bestellt sei, was diese ausmache und wie man sie politisch verbessern könne.

Um das herauszufinden, werden in diesem Jahr 150 Veranstaltungen stattfinden, auf denen die Menschen berichten sollen, was für sie gutes Leben bedeutet. Jetzt im Juni geht es los. Die Kanzlerin wird allerdings eher selten dabei sein, der Bürger wird mit Mitarbeitern des Kanzleramtes und der Ministerien in Dialog treten müssen. Oder er kann sich auf einer eigenen Homepage einbringen.

Man könnte das alles als Posse des gehobenen Politmarketings abtun. Doch ganz so harmlos ist diese Sache nicht. Denn was hier zum Ausdruck kommt, ist ein bizarres Verständnis von den Aufgaben der Politik, eine bedrohliche und zutiefst beklemmende Vorstellung von der Allzuständigkeit des politischen Apparates.


Vorsicht bei bewusst unpolitischer Politik
Denn zunächst kann man ganz einfach festhalten: Es ist nicht die Aufgabe des Staates, das gute Leben seiner Bürger zu fördern. Er soll die Rahmenbedingungen dafür schaffen. Anders gesagt: Er soll für Recht und Ordnung sorgen und eine intakte Infrastruktur. Das war es dann aber auch schon. Um unser Glück, lieber Staat, kümmern wir uns schon alleine.

Verräterisch an der ganzen Veranstaltung ist schon die Wortwahl: gutes Leben. Das soll wahrscheinlich philosophisch klingen und lebensnah. Auf jeden Fall aber unpolitisch. Genau dann aber, wenn die Politik sich bewusst unpolitisch gibt, um effizienter Politik machen zu können, ist allerhöchste Vorsicht geboten. Und Aufmerksamkeit.

mehr:
- Das gute Leben ist keine Staatsaffäre (Alexander Grau, Cicero, 20.06.2015)

Wie ich diese Polit-Versrschungs-Aktionen hasse!
Also ob es die da oben interessiert, wie es mir geht! Einen Dreck scheren die sich! Ich will’s auch gar nicht. Aber Mama Merkel versucht, jeden auf ihren Schoß zu zwingen. Diese ganze staatlich gelenkte Blockwart-Ukraine-Berichterstattung spricht für sich und dafür, wie die da oben meine Intelligenz einschätzen. Da fühle ich mich zutiefst beleidigt. Und diese Veranstaltung ist eine weitere Beleidigung! Die Heute Show hat diese Sand-in-die-Augen-Streu-Maschinerie ordentlich auf die Schippe genommen.

heute-show (ZDF, 17.04.2015) Gut Leben in Deutschland | Entspannt verarscht werden etc.! [12:48]

Veröffentlicht am 20.04.2015
heute-show (ZDF) vom 17.04.2014 - 22:40 (Satiresendung)
Oliver Welke & Kollegen mit den Themen...
- Bürgerdialog unter dem Motto "Gut Leben in Deutschland" mit Kanzlerin Merkel
- Telekolleg "Entspannt verarscht werden" mit Birte Schneider
- Schizophrene Herdprämie: SPD verklagt sich selbst
- Ferndiagnose der erkrankten SPD-Politiker von Dr. med. Ullrich von Heesen
Günter Grass hat sich vor fast fünfzig Jahren einmal über die erste Bürgerpflicht ausgelassen:
- Rede über die erste Bürgerpflicht (ZEIT Archiv, 13.01.1967)
Der Bürger hat das Wahlrecht. Dieses Recht verbindet ihn direkt mit dem Staat. Indem der Bürger Steuern an Bund und Länder zahlt, ist er abermals mit dem Staat verbunden. Das vergißt der Staat gern, obgleich er vom Bürger lebt und diesen verpflichtet, Steuern zu zahlen. Legt der Staat dem Bürger außer Steuer- und Wehrpflicht weitere Pflichten auf? Schon auf der Schulbank ist es uns gesungen worden: Ruhe ist die erste Bürgerpflicht. Wir erinnern uns: Nach der Schlacht bei Jena und Auerstedt, also nach dem Zusammenbruch des museal gewordenen Preußen, rief der Kommandant der Stadt Berlin den, wenn nicht unruhigen, dann doch beunruhigten Bürgern seiner Stadt zu, Ruhe sei die erste Bürgerpflicht; nicht Preußen, der König habe eine Bataille verloren. Dabei ist es in Deutschland geblieben. Mit anbefohlener Ruhe schauten die Bürger fortan zu, wenn irgendwo – für sie oder auf ihre Kosten – an der Wolga eine Bataille verloren, im Reichstag ein Ermächtigungsgesetz verabschiedet, im Bundestag die Wiederbewaffnung beschlossen, im Wahlkampf ihre Steuergroschen verschleudert wurden.

Dabei hat es nicht an Versuchen gefehlt, die Unruhe als erste Bürgerpflicht zu bestallen. Seit Beginn der deutschen Aufklärung bis in unsere Tage hinein wird fleißig und pedantisch gestritten, was erste Bürgerpflicht sein müsse: Ruhe oder Unruhe. Abiturientenaufsätze mögen so lauten. Ich stelle mir einen Neunzehnjährigen vor, wie er – sei es gegen den Lehrer, sei es wohlwollend ermuntert vom Lehrer – für die Unruhe eine Lanze bricht, um dann, kaum hat er das windstille Klassenzimmer verlassen, kaum hat ihn die Universität aufgenommen, kaum haben Sicherheitsbedürfnis und die Kettenreaktionen neubürgerlicher Karriere-Chronologie ihre Ansprüche gestellt, alle Unruhe als Jugendeselei zu bündeln und der Ruhe anheimzufallen.

Wie rasch hierzulande berechtigte große Unruhe zur selbstzufriedenen und resignierten Ruhe zusammenschnurrt, sollen drei Beispiele zeigen. Als während der Jahre 1954/55 im Bundestag die Wiederbewaffnung beschlossen werden sollte und sich heftige Debatten an diesem Thema entzündeten, entstand, fußend auf Unruhe und immer noch deutlichen Kriegsfolgen, die „Ohnemich-Bewegung“. Die Übriggebliebenen der Jahrgänge 20 bis 25 beantworteten die Frage nach der Wiederbewaffnung direkt und unpolitisch, das heißt beim eigenen Interesse verharrend, mit der Ohne-mich-Geste. Die Regierung wußte darauf zu reagieren. Sie verzichtete auf die ohnehin dezimierten und geprüften Jahrgänge, verließ sich auf die weitgehend unerfahrene, nachwachsende Jugend; und diese Jugend sagte nicht „ohne mich“. Sie bewahrte Ruhe und machte mit.
Man merkle sich diesen Satz: Ruhe bewahren und mitmachen!
TTIP wird kommen, Fracking wird kommen: Ruhe bewahren und mitmachen. Beim Preisausschreiben winkt ein Chlorhühnchen! William Shakespeare hat es vor 500 Jahren schon so formuliert:
All the world´s a stage, And all the men and women merely players; They have their exits and their entrances (Wie es euch gefällt, Wikipedia)
Die Ukriane-Berichterstattung hat mir vollauf gereicht. 
Und jetzt alle miteinander: 
Putin ist schuld! Wir sind die Guten! 
Putin ist schuld! Wir sind die Guten!
Putin ist schuld! Wir sind die Guten!
Putin ist schuld! Wir sind die Guten!
Putin ist schuld! Wir sind die Guten!
Putin ist schuld! Wir sind die Guten!
Putin ist schuld! Wir sind die Guten!

Verschont mich also! Zum Abschluß nochmal Grass:
Und heute? Erschöpft lassen sich die gestern noch Protestierenden in ihre Sessel fallen, ein wenig geseufzt wird noch, aber das schöngeblümte Deckmäntelchen des Proporz hat den Erreger des großen Zorns schon aus dem Blick geräumt. Wer spricht noch von Erhard; wer spricht von der Veruntreuung und dem Verschleudern des Staats- und also Volksvermögens? Jeder Bankdirektor, der sich, in Proportionen, ähnlicher Vergehen schuldig machte, säße heute vor Gericht. Ludwig Erhard jedoch durfte sich hohl daherredend vom „deutschen Volk in seiner Ganzheit“ verabschieden. Gekränkt, aber ungeschoren sitzt er im Bundestag.
War doch nicht der Abschluß, ich hab’ ncoh was von Bazon Brock gefunden, zum Genießen…
»Kommunikation ist eine merkwürdige Erfindung der Natur, nämlich: sich in der Welt zu orientieren, ohne etwas verstehen zu müssen. Stell’n Sie sich vor, die Lebewesen hätten warten müssen bis sie leben, nachdem sie verstanden haben, was die Bedingung der Möglichkeit ist, dann wären sie nie in die Welt gekommen« (Ich hab’ ja gesagt: zum Genießen!)
noch einen? (wie gesagt: zum Genießen:) 
»weil es so schwer für normale Menschen ist, anzuerkennen, daß es eine Diskrepanz gibt zwischen wie wir uns in der Welt untereinander bewegen – also: kommunizieren ohne zu verstehen – und dem, was die Wirklichkeit uns wirklich zumutet. Es ist der Macht- und Omnipotenzwahnsinn des Menschen, vor allem im Westen… das waren gestandene Manager, die erzählten alle Quatsch!«
Ich brech’ das mal auf unsere geliebte Politik runter: »Stell’n Sie sich vor, die Wähler hätten warten müssen, bis sie ihr Kreuzchen machen, nachdem sie verstanden haben, was da abgeht, dann hätten sie das Wahllokal nie aufgesucht.«
Oder in Bezug auf die ukrainischen Soldaten (US-Elitesoldaten frustriert von ukrainischer Armee, Post, 25.06.2015): »Stell’n Sie sich vor, die ukrainischen Soldaten hätten warten müssen, bis sie eine Knarre in die Hand nehmen, nachdem sie verstanden haben, was da abgeht, dann hätten sie nie eine Uniform angezogen.«
Oder in Bezug auf NATO-Generalsekretäre (Ukraine 15 – Die – zumindest teilweise – Vernichtung eines gepanzerten russischen Phantom-Konvois, Post, 15.08.2015): »Stell’n Sie sich vor, Fog Rasmussen hätte warten müssen, bis er vor die Kameras und Mikrophone tritt, nachdem er verläßliche Informationen bekommen hat, dann hätte er den Job nie gemacht.«

Der Philosoph Bazon Brock zu unlösbaren Problemen in Deutschland [20:55]

Veröffentlicht am 12.05.2015
Bazon Brocks Interview bei RT Deutsch in voller Länge. Bazon Brock, Philosoph und Gründer der „Denkerei“, im Interview über „Kommunikation und das Scheitern des gegenseitigen Verstehens in der Politik“, und was er Außenminister Steinmeier schon immer einmal sagen wollte.

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mein Kommentar:
brauchen wir jetzt schon die Russen, um den philosophischen Hintergrund unserer Gesellschaft dargelegt zu bekommen?

Vielleicht liege ich ja völlig falsch. Vielleicht wollen die Menschen keine andere Gesellschaft, vielleicht wollen sie einfach nur ein Auto (Insider: »brrmmm, brrmmm, Treckerfahren«):
Die Meinung der Arbeiter über Studenten der 68er-Bewegung

Veröffentlicht am 21.08.2012
Gegen-Sozialismus.jimdo.com
Zitat:»Irgendwie wollten die Arbeiter nicht das richtige Klassenbewußtsein eintwickeln. Vielleicht wollten sie lieber einen Opel Kadett…Dutschke & Co. hofften auf ein Proletariat, das es nicht gab.«
»Divide et impera!«(Wikpedia)

Madagaskar: Neue Generation erforscht und pflegt die Natur

Madagaskar, die Insel im Indischen Ozean, ist ein wahres Pflanzen- und Tierparadies, Das zeigen alleine zwei Zahlen: Zehntausend Pflanzenarten und fast achthundert Wirbeltierarten existieren nur auf der Insel und jährlich werden neue Arten entdeckt. Doch das System ist gefährdet, denn die natürlichen Lebensräume von Flora und Fauna verringern sich von Jahr zu Jahr.

Es gibt mittlerweile viele Naturschutzprojekte, die häufig von internationalen Organisationen geleitet werden, um diesem Trend entgegenzuwirken. Dabei hat man längst erkannt, dass solche Maßnahmen nur erfolgreich sein können, wenn man solide Kenntnisse des jeweiligen Ökosystems hat. Lange Zeit hat man die Forschungen ohne die Mithilfe der Einheimischen, der Malegassen, durchgeführt. Diese arbeiteten oft als Führer und Helfer, jedoch nicht als Wissenschaftler.

Hier zeichnet sich jedoch ein entscheidender Wandel ab, denn in Madagaskar etabliert sich eine junge Forschergeneration aus einheimischen Frauen und Männern. Das staatliche Bildungssystem auf Madagaskar bildet zwar keine günstige Grundlage und baut für akademisch ausgebildete Menschen viele Hindernisse bis zum Studienabschluss auf. Das hat zur Folge dass es viele Schul- und Studienabbrecher gibt und auf Grund von hohen Studiengebühren nur etwa fünf Prozent aller Malegassen eine höhere Ausbildung absolvieren können

mehr:
- Madagaskar: Neue Generation erforscht und pflegt die Natur (Gute Nachrichten, 16.04.2015)

In meinem Kopf ein Universum

IN MEINEM KOPF EIN UNIVERSUM | Trailer & Filmclip [HD] [4:38]

Veröffentlicht am 02.04.2015
http://youtube.com/vipmagazin | "In meinem Kopf ein Universum" (Trailer deutsch german) | Kinostart: 09.04.2014

Offizieller deutscher Kino-Trailer zu dem Film "In meinem Kopf ein Universum".

Originaltitel: Chce sie zyc
Filmdrama, PL 2013
Filmverleih: MFA/FilmAgentinnen
Filmlänge: 107 Minuten
Kinostart (DE): 09.04.2014

Schauspieler/Darsteller: Dawid Ogrodnik, Dorota Kolak, Arkadiusz Jakubik, Katarzyna Zawadzka, Helena Sujecka, Mikolaj Roznerski u.a.

Regisseur: Maciej Pieprzyca

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Der junge Mateus (Dawid Ogrodnik) leidet an einer zerebralen Bewegungsstörung und seit Geburt unfähig mit seiner Umgebung zu kommunizieren. Die Ärzte vergleichen seinen Status mit dem eines Gemüses. Doch seine Eltern (Dorota Kolak und Arkadiusz Jakubik) sind fest davon überzeugt, dass hinter der sprachlichen Barriere ein ebenso aufgeweckter wie intelligenter Junge steckt. Und genau das ist der Fall, Mateus, zwar nicht im Stande zu sprechen, nimmt alles wahr, was um ihn herum passiert. Seien es die herabwürdigenden Aussagen seiner Schwester oder das Lächeln der schönen Anka (Anna Karczmarczyk).

Mateus' Eltern suchen ihm eine neue Betreuerin, die in ihren jungen Jahren die nötigen Ambitionen für den schwierigen Fall mitbringt. Als schließlich noch eine Ärztin auf Mateusz aufmerksam wird und an ihm neue Methoden testet, beginnt sich das Blatt zum Guten zu wenden.

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- Therapeut bucht ganzes Kino: „Film hat mich bewegt“ (Rüdiger Meise, HAZ, e-paper, 16.06.2015)
Zitat:
Kinofreunde aufgepasst: Am morgigen Mittwoch zeigt das Kino am Raschplatz gleich zwei bemerkenswerte Dokumentarfilme. Um 19 Uhr gibt es eine kostenfreie Sondervorstellung des mehrfach preisgekrönten Films „In meinem Kopf ein Universum“. Eine halbe Stunde zuvor beginnt in einem weiteren Saal der sehenswerte Dokumentarfilm „Bonne Nuit Papa“, an dem zwei Hannoveraner mitwirkten.
Der Film „In meinem Kopf ein Universum“ hat den Laatzener Therapeuten Ulf Martel so beeindruckt, dass er sich entschloss, eine Sondervorstellung zu buchen. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte von Mateusz Rosinski, der als geistig schwerstbehindert eingestuft wurde, weil er nicht sprechen konnte. „Möglichst viele Menschen sollten den beharrlichen Kampf von Mateusz Rosinski um seine Kommunikation ansehen und mitfühlen“, findet Martel, der seit 1999 mit behinderten Menschen arbeitet. Kostenfreie Eintrittskarten gibt es auf der Internetseite www.tfb-team.de – nach einem Klick auf „Login“. Kennwort ist „Kinokarte“.
Chapeau! 

Bayerns Umgang mit Atommüll: Nehmt's ihr den Dreck

Erst sollen die Baden-Württemberger die Stromtrassen nehmen, die Seehofer nicht haben will, nun will Bayern auch keinen Atommüll lagern: Die bayerische Landesregierung verhält sich zunehmend asozial.
Atommüll? Nach Bayern? Seid's ihr narrisch? "Dreist" sei die Idee, von 26 Castoren, voll mit deutschem Atommüll, ein paar zum Atomkraftwerk Isar zu bringen – so sieht das der Chef der Bayerischen Staatskanzlei persönlich. Wenn die Haltung mal nicht dreist ist.

Seit geraumer Zeit entwickelt der Freistaat einige Fertigkeit, seinen Nachbarn vor die Füße zu kippen, wofür sich Bayern zu fein ist. Mit den ungeliebten Leitungen für Windstrom sollen sich bitte schön die Baden-Württemberger herumplagen - das schöne Bayern würden sie ja doch nur verschandeln. Ökostrom an sich findet die Staatskanzlei zwar nicht schlecht. Aber die Windräder? Bitte nicht bei uns. Entsprechende Verbotsgesetze sind schon verabschiedet. Die Entrüstung über neun Castor-Behälter, die möglicherweise einmal in dem Zwischenlager bei Landshut landen könnten, ist so gesehen die konsequente Fortschreibung desweißblauen Sankt-Florians-Prinzips: Nehmt's ihr doch den Dreck.

Was sich hier entwickelt, ist rücksichtsloser Individualismus in Gestalt einer Landesregierung, ist Politik ohne eine Spur von Gemeinsinn. Bayern ist schön, freilich - das sind aber auch Baden-Württemberg, Hessen, Schleswig-Holstein. Doch alle Schönheit ändert nichts daran, dass in diesem Staat Aufgaben zu schultern sind, die nicht nur regionale Grenzen sprengen, sondern auch die der Generationen. Keine davon ist absehbar so schwierig zu lösen, verlangt so viel Verantwortungsbewusstsein gegenüber einer Vergangenheitstechnologie wie die Bewältigung des Atommülls.

mehr:
- Bayerns Umgang mit Atommüll: Nehmt's ihr den Dreck (Michael Bauchmüller, 19.06.2015)

"Die Atomlüge" - NDR Doku - 23.02.2010 [44:41]

Hochgeladen am 17.03.2011
Bevor dieser Dokumentations-Meilenstein depubliziert wird... hier ein Mirror.
Beschreibung:
Was sagt die Atomwirtschaft zu Reaktorsicherheit und Terrorgefahr? Mit diesen Fragen hat die Autorin Gesine Enwaldt ihre Spurensuche für 45 Min begonnen. Hier bieten wir Ihnen die Doku in voller Länge.

billiger Strom durch Atomkraft? - ZDF WISO [4:04]

Hochgeladen am 03.08.2010
ZDF WISO vom 02.08.2010
Taugt Atomkraft als Brückentechnologie?

AKW Betreiber und die Werbung für Atomkraft - ZAPP 25.08.2010 [6:26]

Hochgeladen am 21.09.2010
Ein Werbe- Schnellschuss der nach hinten losging.
Zapp -- Das Medienmagazin moderiert von Inka Schneider wirft einen kritischen Blick auf die Medien und deren Berichterstattungen. Zapp wird immer Mittwochs nach 23 Uhr ausgestrahlt. Alle Beiträge der letzten Sendungen und weitere Informationen finden sie unter:
www.ndr.de/zapp 

Strahlendes Vermachtnis - 100 000 Jahre Endlagerung [52:02]

Veröffentlicht am 26.03.2012
100.000 Jahre lang muss der anfallende Atommüll sicher verwahrt werden. Im Moment sind es 250.000 Tonnen, die auf eine Endlagerung warten. Wissenschaftler in Finnland und Schweden meinen, eine Lösung gefunden zu haben. Sie wollen radioaktiven Abfall tief unten im Granit lagern. Könnte der finnische oder schwedische Boden eine Lösung für die gesamte europäische Kernindustrie werden?
"Eine verführerische Idee - und wirtschaftlich nachhaltig", sagt Ralf Güldner, Präsident des deutschen Atomforums. 2011 hat sich die deutsche Regierung angesichts der atomaren Katastrophe von Fukushima entschieden, die Kernkraft aufzugeben und die letzten Kraftwerke vor 2022 abzuschalten. Eine Lösung für den atomaren Müll hat sie nicht.
„Strahlendes Vermächtnis - 100.000 Jahre Entlagerung"

Drehbuch & Regie:
Ari Lehikoinen
Vesa Toijonen
Recherche:
Domas Burkauskas
Nadežda Titova
Sirkku Salovaara
Silvia Schulze
Produktion:
Vesa Toijonen
YLE Factual
Kamera:
Ivar Heinmaa
Marku Korpi-Hallila
Jari Pussinen
Juri Zujev
Schnitt:
Sami Antinniemi
Produktionsassistentin:
Nina Varis
Graphik:
Tero Juuti
Musik:
Kimmo Kajasto
Geräusche:
Petri Kettunen
Archivmaterial:
YLE
Ahrens Film
Buyout Footage
Fulmidas Medienagentur
Greenpeace, Moskova
NASA
TVO
Deutsche Bearbeitung:
Christine Peters
Eine Co-Produktion zwischen YLE, dem Bayerischen Rundfunk, SHDM und SVT mit Unterstützung des Scandinavian Cable Fund in Zusammenarbeit mit ARTE.
Copyright der deutschen Fassung: © Bayerischer Rundfunk und ARTE 2012
Diese Sendung wurde zum ersten mal am 06.03.2012 um 22:30 Uhr auf ARTE gezeigt.
Weiter Informationen zur Sendung:
http://videos.arte.tv/de/videos/strah...

An die Veröffentlichung dieses Videos sind keine kommerziellen Ziele oder Absichten geknüpft.

Quarks &Co.: Atommüll Endlager verzweifelt gesucht, WDR 9.11.2010 (1/3) [14:44]

Hochgeladen am 14.11.2010
Was in der Bevölkerung niemand will, ein verlängerter Einsatz der Atomenergie, soll soeben von den augenblicklichen politischen Eintagsfliegen ohne Gewissen und Verstand und mit abenteuerlichen Begründungen skrupellos durchgedrückt werden.
Die tragischen Folgen wird später die Allgemeinheit auszubaden haben.
Ein Beitrag, der einem die Augen öffnet.

Teil 2+3: http://www.youtube.com/watch?v=nfDcbQ...
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auch aufschlußreich:
Monitor 23.7.2009  http://www.wdr.de/tv/monitor/sendunge...
Doku Fukushima pervers Atommafia Staat Yakuza und ihre Lügen Dokumentation [1:04:31]

Veröffentlicht am 02.05.2015
Dies beweist mal wieder wie es in Japan abläuft !! . Filme schauen, Legal Dokumentarfilmen ansehen, Filme sehen, Filme ansehen, Dokumentation kostenlos, Doku. Die Atommafia kann Ministerpräsid.