Donnerstag, 1. Februar 2018

26. - 28. Januar 2018 in Kassel: IALANA-Medientagung "Krieg und Frieden in den Medien"

Mit 350 Teilnehmern und vielen hoch interessanten Beiträgen ist der Kongress erfolgreich zu Ende gegangen. Hier das Presseecho und erste Dokumentation der Beiträge.  Fotos und Videos finden Sie auf der Veranstaltungs-Webseite http://www.medientagung.ialana.de.

Anmerkung von Panther:
Soweit es meine Zeit zulässt, werde ich die entsprechenden Youtube-Videos einpflegen…
- IALANA (Wikipedia)

Programm der Medientagung ILANA

Auswertung: Wir werden die Verlinkungen zu Präsentationen  kontinuierlich aktualisieren. Bitte schauen Sie im Programm unten, ob schon Verlinkungen vorliegen.
Freitag: Über die Zugänge zum Thema
17.00 – 17.15 Uhr
Begrüßung: Otto Jäckel (IALANA)
17.15 – 18.00 Uhr
Keynote: Daniela Dahn (Journalistin und Autorin) Die Freiheit der Presse umfasst auch die Freiheit zur Kritik an der Presse (Video-Mitschnitt)

Daniela Dahn: Die Freiheit der Presse umfasst auch die Freiheit zur Kritik an der Presse {45:48}
Am 08.02.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
„Man kann gar nicht so viel Zeitung lesen, wie man sich empören möchte“, so Daniela Dahn (Schriftstellerin und Publizistin) in ihrem Impulsreferat auf der IALANA-Tagung „Krieg und Frieden in den Medien“ am 26. Januar 2018 in Kassel. Viele Zuschauer sehen sich von der Tagesschau und anderen Leitmedien nicht hinreichend mit unabhängigen und zweifelsfrei recherchierten Informationen versorgt, um sich zum Weltgeschehen eine eigene, begründete Meinung bilden zu können. Das ist das eigentliche Dilemma. Es wird ein selektives Angebot von Symptomen serviert, das unerwünschte kausale Zusammenhänge weitgehend ausspart. Und das entgeht den Bürgern nicht, die den Mainstream-Medien nicht mehr trauen. Deshalb erfordert die Pressefreiheit zwingend auch die Freiheit zur Kritik an den Medien.

Kurze Diskussion
18.00 – 18.30 Uhr
Kabarett-Video-Präsentationen:
ich vermute, es handelt sich um folgendes Video:
Georg Schramm zu Afghanistan.avi {4:38}
Am 20.04.2010 veröffentlicht
ayla952  
Ausschnitt aus "Neues aus der Anstalt" vom 13.04.2010. Georg Schramm zur Trauerfeier der "gefallenen" Soldaten.

18.30 – 19.30 Uhr
Wie Kabarettisten auf Krieg und Frieden in den Medien schauen: mit Max Uthoff (Die Anstalt), Fragen von Daniela Dahn und Dr. Peter Becker (IALANA) (Video-Mitschnitt)
19.30 – 20.30 Uhr

Max Uthoff: Krieg und Frieden in den Medien {42:15}
Am 27.01.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
Wie Kabarettisten auf Krieg und Frieden in den Medien schauen
Medienkritik gibt es seit langem. Mit der Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt hat sie drastisch zugenommen. Vor allem in den Sozialen Medien finden sich immer interessantere und tiefergehende Analysen. Dazu kommt das Kabarett - Gutes Kabarett war schon immer politisch, aber Max Uthoff und Claus von Wagner haben ‚Friedenskabarett‘ erfunden; eine neue Form von Pädagogik.
Bei der IALANA Medientagung am 26.01.2018 stellte sich Max Uthoff (Die Anstalt) der Frage: Wie schauen Kabarettisten auf Krieg und Frieden in den Medien?
Die Fragen stellten Daniela Dahn (Journalistin und Autorin) und Peter Becker (IALANA).
Herzlichen Dank an schmitt.audio (www.schmitt.audio) für die Bereitstellung des Tons.

Diskussion

Samstag: Krieg in den Medien – Wie wird berichtet, warum wird so berichtet?
9.00 – 10:30 Uhr
Medienkonzentration 
Politökonomische Rahmenbedingungen der Medienlandschaft in Deutschland und Europa

Günther Rager: Wer führt Regie auf der medialen Bühne? Printjournalismus und inneren Pressefreiheit {47:28}
Am 09.02.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
Wer führt Regie auf der medialen Bühne? Zur Inszenierungsleistung des Printjournalismus und zur inneren Pressefreiheit, Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund)
Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.v Auf der Tagung sprachen bzw. diskutierten u.a. Daniela Dahn (Journalistin und Autorin), Max Uthoff (Kabarettist u.a. Die Anstalt und Jurist), Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung), Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund), Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.), Markus Fiedler (Lehrer, Autor u.a. von „Die dunkle Seite der Wikipedia“), Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor), Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD), Albrecht Müller (Herausgeber der NachDenkSeiten), Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Prof. Dr. Jörg Becker (Politikwissenschaftler), Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ehem. ARD und NDR; Programmbeschwerden), Jens Berger (Redakteur NachDenkSeiten), Pascal Luig (Chefredakteur WeltnetzTV), Jens Wernicke (RUBIKON)) Dr. Ute Finkh-Krämer ((EX-MdB), Reiner Braun (Co-Präsident IPB) und Tilman Wörtz (Peace Counts). Einen musikalischen Höhepunkt setzte zum Abschluss des zweiten Tagungstages Konstantin Wecker mit einem Konzert für die TeilnehmerInnen.
Weltnetz.tv hat an der Medientagung teilgenommen und die einzelnen Beiträge aufgenommen.

10.30 – 11.00 Uhr Kaffeepause
11.00 – 13.00 Uhr
Strukturen der Rundfunk- und Fernsehmedien sowie der neuen digitalen Medien
  • Personalproporze, Kontrollgremien und Inhalte – Wer sitzt wofür im Rundfunkrat der öffentlich rechtlichen Sender – Auswirkungen?, Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.) (Video-Mitschnitt)

Maren Müller: Wer sitzt wofür im Rundfunkrat der öffentlich rechtlichen Sender {40:03}
Am 12.02.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
Personalproporze, Kontrollgremien und Inhalte – Wer sitzt wofür im Rundfunkrat der öffentlich rechtlichen Sender – Auswirkungen?, Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.)
Verbände und Parteien sollen die Bevölkerung in den Rundfunkräten repräsentieren. Aber diese Repräsentation gelingt immer weniger. Wo bleibt das Publikum, wenn es um die Bestimmung der Inhalte der öffentlich rechtlichen Sender geht? Eine demokratische Medienlandschaft braucht Mitteln für mehr direkte Kontrolle seitens der Bevölkerung.
Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.
Auf der Tagung sprachen bzw. diskutierten u.a. Daniela Dahn (Journalistin und Autorin), Max Uthoff (Kabarettist u.a. Die Anstalt und Jurist), Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung), Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund), Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.), Markus Fiedler (Lehrer, Autor u.a. von „Die dunkle Seite der Wikipedia“), Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor), Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD), Albrecht Müller (Herausgeber der NachDenkSeiten), Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Prof. Dr. Jörg Becker (Politikwissenschaftler), Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ehem. ARD und NDR; Programmbeschwerden), Jens Berger (Redakteur NachDenkSeiten), Pascal Luig (Chefredakteur WeltnetzTV), Jens Wernicke (RUBIKON)) Dr. Ute Finkh-Krämer ((EX-MdB), Reiner Braun (Co-Präsident IPB) und Tilman Wörtz (Peace Counts). Einen musikalischen Höhepunkt setzte zum Abschluss des zweiten Tagungstages Konstantin Wecker mit einem Konzert für die TeilnehmerInnen.
Weltnetz.tv hat an der Medientagung teilgenommen und die einzelnen Beiträge aufgenommen.  

13.00 – 14.00 Uhr Mittagspause
14.00 – 16.30 Uhr
Wie gehen die Medien vor, woher kommen die Impulse?
  • Innerer und äußerer Frieden als Aufgabe der Medien, Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor) (Video-Mitschnitt)

Ulrich Teusch: Innerer und äußerer Frieden als Aufgabe der Medien {27:30}
Am 14.02.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
Innerer und äußerer Frieden als Aufgabe der Medien, Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor)
Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.
Auf der Tagung sprachen bzw. diskutierten u.a. Daniela Dahn (Journalistin und Autorin), Max Uthoff (Kabarettist u.a. Die Anstalt und Jurist), Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung), Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund), Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.), Markus Fiedler (Lehrer, Autor u.a. von „Die dunkle Seite der Wikipedia“), Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor), Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD), Albrecht Müller (Herausgeber der NachDenkSeiten), Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Prof. Dr. Jörg Becker (Politikwissenschaftler), Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ehem. ARD und NDR; Programmbeschwerden), Jens Berger (Redakteur NachDenkSeiten), Pascal Luig (Chefredakteur WeltnetzTV), Jens Wernicke (RUBIKON)) Dr. Ute Finkh-Krämer ((EX-MdB), Reiner Braun (Co-Präsident IPB) und Tilman Wörtz (Peace Counts). Einen musikalischen Höhepunkt setzte zum Abschluss des zweiten Tagungstages Konstantin Wecker mit einem Konzert für die TeilnehmerInnen.
Weltnetz.tv hat an der Medientagung teilgenommen und die einzelnen Beiträge aufgenommen.
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Kurt Gritsch: Der Kosovo-Krieg - Eine gesteuerte Debatte {35:42}
Am 13.02.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
Der Kosovo-Krieg: eine gesteuerte Debatte, Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck)
Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.
Auf der Tagung sprachen bzw. diskutierten u.a. Daniela Dahn (Journalistin und Autorin), Max Uthoff (Kabarettist u.a. Die Anstalt und Jurist), Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung), Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund), Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.), Markus Fiedler (Lehrer, Autor u.a. von „Die dunkle Seite der Wikipedia“), Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor), Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD), Albrecht Müller (Herausgeber der NachDenkSeiten), Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Prof. Dr. Jörg Becker (Politikwissenschaftler), Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ehem. ARD und NDR; Programmbeschwerden), Jens Berger (Redakteur NachDenkSeiten), Pascal Luig (Chefredakteur WeltnetzTV), Jens Wernicke (RUBIKON)) Dr. Ute Finkh-Krämer ((EX-MdB), Reiner Braun (Co-Präsident IPB) und Tilman Wörtz (Peace Counts). Einen musikalischen Höhepunkt setzte zum Abschluss des zweiten Tagungstages Konstantin Wecker mit einem Konzert für die TeilnehmerInnen.
Weltnetz.tv hat an der Medientagung teilgenommen und die einzelnen Beiträge aufgenommen.  

  • Was unseren Blick auf den Syrien-Krieg trübt, Karin Leukefeld (freie Korrespondentin)
  • Illegale Kriege und ihre Behandlung in den Medien (Video-Präsentation), Daniele Ganser (SIPER)
  • Die Konfrontationspolitik gegenüber Russland und die Medien, Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD) (Video-Mitschnitt)

Gabriele Krone-Schmalz: Die Konfrontationspolitik gegenüber Russland und die Medien {28:05}
Am 16.02.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
In der deutschen Medienlandschaft ist das Wort „Russlandversteher“ zum Schimpfwort geworden. Ganz wie in den Zeiten des Kalten Krieges, wird die Bedrohung aus dem Osten propagiert und die Welt in „böses Russland“ und „guter Westen“ aufgeteilt.
Gabriele Krone-Schmalz (ehem. Moskau-Korrespondentin und Moderatorin der ARD) tritt seit Jahren für gute Beziehungen zu unserem Nachbarn Russland ein. In ihrem Vortrag auf der IALANA Medientagung referiert sie über die Konfrontationspolitik gegenüber Russland und die Rolle, die die Medien dabei spielen.
Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.
Auf der Tagung sprachen bzw. diskutierten u.a. Daniela Dahn (Journalistin und Autorin), Max Uthoff (Kabarettist u.a. Die Anstalt und Jurist), Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung), Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund), Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.), Markus Fiedler (Lehrer, Autor u.a. von „Die dunkle Seite der Wikipedia“), Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor), Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD), Albrecht Müller (Herausgeber der NachDenkSeiten), Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Prof. Dr. Jörg Becker (Politikwissenschaftler), Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ehem. ARD und NDR; Programmbeschwerden), Jens Berger (Redakteur NachDenkSeiten), Pascal Luig (Chefredakteur WeltnetzTV), Jens Wernicke (RUBIKON)) Dr. Ute Finkh-Krämer ((EX-MdB), Reiner Braun (Co-Präsident IPB) und Tilman Wörtz (Peace Counts). Einen musikalischen Höhepunkt setzte zum Abschluss des zweiten Tagungstages Konstantin Wecker mit einem Konzert für die TeilnehmerInnen.
Weltnetz.tv hat an der Medientagung teilgenommen und die einzelnen Beiträge aufgenommen.  

16:30 – 16.45 Uhr Kaffeepause
16.45 – 18.15 Uhr
Podiumsdiskussion
Was lernen wir? Wie mit Propaganda umgehen?
Impulsvortrag I: Wie können wir uns gegen eine Manipulation unserer Einstellungen, Überzeugungen und Meinungen schützen?, Albrecht Müller (Ministerialdirektor a.D., ehem. SPD-MdB, Herausgeber der NachDenkSeiten) (Video-Mitschnitt)

Albrecht Müller: Wie schützen gegen Manipulation unserer Einstellungen, Überzeugungen und Meinungen? {25:35}
Am 15.02.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
Wer über publizistische Macht und unbegrenzte finanzielle Mittel verfügt, bestimmt weitgehend die relevanten politischen Entscheidungen und kann so seine Interessen durchsetzen. Albrecht Müller (Ministerialdirektor a.D., ehem. SPD-MdB, Herausgeber der NachDenkSeiten) erklärt in seinem Impulsreferat auf der IALANA Medientagung wie wichtige politische Entscheidungen in strategisch geplanten Kampagnen der Meinungsbeeinflussung vorbereitet und durchgeführt werden. Nur „wer nach kurzer oder längerer Übung erkannt hat, dass und wie wir Manipulationen und Kampagnen ausgesetzt sind, ist gefeit gegen diese Art von Fremdbestimmung“.
Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.
Auf der Tagung sprachen bzw. diskutierten u.a. Daniela Dahn (Journalistin und Autorin), Max Uthoff (Kabarettist u.a. Die Anstalt und Jurist), Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung), Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund), Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.), Markus Fiedler (Lehrer, Autor u.a. von „Die dunkle Seite der Wikipedia“), Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor), Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD), Albrecht Müller (Herausgeber der NachDenkSeiten), Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Prof. Dr. Jörg Becker (Politikwissenschaftler), Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ehem. ARD und NDR; Programmbeschwerden), Jens Berger (Redakteur NachDenkSeiten), Pascal Luig (Chefredakteur WeltnetzTV), Jens Wernicke (RUBIKON)) Dr. Ute Finkh-Krämer ((EX-MdB), Reiner Braun (Co-Präsident IPB) und Tilman Wörtz (Peace Counts). Einen musikalischen Höhepunkt setzte zum Abschluss des zweiten Tagungstages Konstantin Wecker mit einem Konzert für die TeilnehmerInnen.
Weltnetz.tv hat an der Medientagung teilgenommen und die einzelnen Beiträge aufgenommen.

Impulsvortrag II von Ekkehard Sieker (Journalist, u.a. Die Anstalt und Monitor)
Mit: Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Andreas Zumach (taz und andere Medien), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Moderation: Dieter Deiseroth (IALANA)
18.15 – 19.00 Uhr Diskussion
19.00 – 20.00 Uhr Konzert mit Konstantin Wecker
20.00 Uhr Empfang

Sonntag: Gegenöffentlichkeit – Optionen der Mediennutzer

Uwe Krüger: Woran man Propaganda erkennt {34:44}
Am 25.02.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
Als die Kabarettsendung „Die Anstalt“ das Konzept der Vernetzung von Alpha-Journalisten mit Thinktanks und politischen Eliten für eine Sendung verwendete, geriet die Arbeit des Diplom-Journalisten und Medienwissenschaftlers Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig) ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Josef Joffe reagierte mit einer Unterlassungsklage, die schlussendlich vor dem BGH scheiterte.
Auch heute noch ist der Schwerpunkt Krügers Forschung die Unabhängigkeit der Medien. Auf der Medientagung der IALANA referierte er zu dem Thema „Woran man Propaganda erkennt“.
Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.
Auf der Tagung sprachen bzw. diskutierten u.a. Daniela Dahn (Journalistin und Autorin), Max Uthoff (Kabarettist u.a. Die Anstalt und Jurist), Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung), Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund), Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.), Markus Fiedler (Lehrer, Autor u.a. von „Die dunkle Seite der Wikipedia“), Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor), Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD), Albrecht Müller (Herausgeber der NachDenkSeiten), Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Prof. Dr. Jörg Becker (Politikwissenschaftler), Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ehem. ARD und NDR; Programmbeschwerden), Jens Berger (Redakteur NachDenkSeiten), Pascal Luig (Chefredakteur WeltnetzTV), Jens Wernicke (RUBIKON)) Dr. Ute Finkh-Krämer ((EX-MdB), Reiner Braun (Co-Präsident IPB) und Tilman Wörtz (Peace Counts). Einen musikalischen Höhepunkt setzte zum Abschluss des zweiten Tagungstages Konstantin Wecker mit einem Konzert für die TeilnehmerInnen.
Weltnetz.tv hat an der Medientagung teilgenommen und die einzelnen Beiträge aufgenommen.


10.00 – 10.30 Uhr
Wie die Public-Relations-Industrie mitregiert, Prof. Dr. Jörg Becker

Jörg Becker: Wie die Public-Relations-Industrie mitregiert {29:15}
Am 13.02.2018 veröffentlicht
weltnetzTV  
Die PR-Industrie spielte ab den 30er Jahren in Deutschland für die Legitimation von politischer Herrschaft eine immer größere Rolle. Heute nehmen riesige und mächtige PR-Konzerne Einfluss auf politische Prozesse und konstruieren beauftragte „Wirklichkeiten“. Prof. Dr. Jörg Becker referiert auf der IALANA Medientagung über das Vorgehen der PR-Industrie und wie diese in Deutschland „mitregiert“.
Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.
Auf der Tagung sprachen bzw. diskutierten u.a. Daniela Dahn (Journalistin und Autorin), Max Uthoff (Kabarettist u.a. Die Anstalt und Jurist), Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung), Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund), Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.), Markus Fiedler (Lehrer, Autor u.a. von „Die dunkle Seite der Wikipedia“), Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor), Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD), Albrecht Müller (Herausgeber der NachDenkSeiten), Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Prof. Dr. Jörg Becker (Politikwissenschaftler), Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ehem. ARD und NDR; Programmbeschwerden), Jens Berger (Redakteur NachDenkSeiten), Pascal Luig (Chefredakteur WeltnetzTV), Jens Wernicke (RUBIKON)) Dr. Ute Finkh-Krämer ((EX-MdB), Reiner Braun (Co-Präsident IPB) und Tilman Wörtz (Peace Counts). Einen musikalischen Höhepunkt setzte zum Abschluss des zweiten Tagungstages Konstantin Wecker mit einem Konzert für die TeilnehmerInnen.

10.30 – 10.45 Uhr Kaffeepause
10.45 – 11.20 Uhr
Können wir uns wehren?
Was nützen Programmbeschwerden, Durchsetzung von Gegendarstellungen, gerichtliche einstweilige Anordnungen etc.?, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ARD und NDR)
11.20 – 12.00 Uhr
Selbstpräsentation ‚Alternativer Medien‘:
NachDenkSeiten: Jens Berger
WeltnetzTV: Pascal Luig
Peace Counts: Tilman Wörtz 
Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.: Maren Müller
RUBIKON: Jens Wernicke
12.00 – 13.15 Uhr
Podiumsdiskussion: Kritische Diskussion über die Möglichkeiten, auch alternativer Medien
Mit: Dr. Ute Finckh-Krämer (Ex-MdB, Unterausschuss Zivile Konfliktbearbeitung; früher: Bundespresseamt), Reiner Braun (Co-Präsident IPB), Tilman Wörtz (Peace Counts)
13.15 – 13.30 Uhr
Was tun?, Dr. Peter Becker (IALANA)


Der sachlichen Richtigkeit halber:
Bis hierher habe ich das Programm der IALANA-Tagung unverändert wiedergegeben und einzig die entsprechenden Videos der Tagungsbeiträge eingepflegt.
- Presseecho (IALANA, zuletzt aktualisiert am 05.02.2018, zuletzt abgerufen am 06.05.2018)

Es folgt ein Beitrag von Jens Berger (NachDenkSeiten, s.o.) über die Tagung:

IALANA-Medientagung: Fundierte Medienkritik und Medienvertreter auf Tauchstation | Marcus Klöckner {24:16}

Am 01.02.2018 veröffentlicht
NachDenkSeiten  
IALANA-Medientagung: Fundierte Medienkritik und Medienvertreter auf Tauchstation
Medien enthalten dem Publikum zentrale Informationen vor und stellen Zusammenhänge interessengeleitet einseitig verkürzt und damit falsch dar. Es gibt keine Öffentlichkeit mehr, dafür eine Vielzahl von Teilöffentlichkeiten. Das Publikum ist schwach organisiert. Den strukturellen Schieflagen im Mediensystem muss schleunigst entgegengewirkt werden. Das waren nur einige der Erkenntnisse, die die Teilnehmer der Konferenz „Krieg und Frieden in den Medien“ am vergangenen Wochenende diskutierten. Ein Beitrag von Marcus Klöckner.
[…]
NachDenkSeiten – Die kritische Website
http://www.nachdenkseiten.de/?p=42173
31. Januar 2018 um 14:32 Uhr
Marcus Klöckner (verantw. Jens Berger)
Sprecher: Tom Wellbrock
Bilder: © Marcus Klöckner
Links im Beitrag:
http://medientagung.ialana.de/
http://www.nachdenkseiten.de/?p=39339
http://www.nachdenkseiten.de/?p=31990
http://www.nachdenkseiten.de/?p=36428
https://de.wikipedia.org/wiki/Hill_%2...
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton...
https://www.youtube.com/watch?v=LSDit...
+++
Alle weiteren Beiträge aus der Rubrik „NachDenkSeiten Audio-Podcast“ finden Sie in unserer youtube-Playlist unter https://www.youtube.com/playlist?list...
oder auf unserer Homepage unter http://www.nachdenkseiten.de/?cat=107

zum Thema Propaganda siehe:
- Warum schweigen die Lämmer? – Der Mensch im Geflecht von Medien, Manipulation und Macht (Post, 14.07.2016, beachte da vor allem die ersten vier Links!)
zuletzt aktualisiert am 11.05.2018



Der Kampf um die Deutungshoheit geht auch im Neuen Jahr weiter oder: Wie Kabarettisten auf Krieg und Frieden in den Medien schauen

Max Uthoff: "Der Spiegel, die alte Landser-Postille" - Krieg und Frieden in den Medien (26.1.2018) {42:15}

Am 27.01.2018 veröffentlicht
MrMarxismo  
Medienkritik gibt es seit langem. Mit der Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt hat sie drastisch zugenommen.
Vor allem in den Sozialen Medien, der sogenannten ‚5. Gewalt‘, finden sich immer interessantere und tiefergehende Analysen.
Dazu kommt das Kabarett - Gutes Kabarett war schon immer politisch, aber Max Uthoff und Claus von Wagner haben ‚Friedenskabarett‘ erfunden; eine neue Form von Pädagogik.
Bei der IALANA Medientagung am 26.01.2018 stellte sich Max Uthoff (Die Anstalt) der Frage: Wie schauen Kabarettisten auf Krieg und Frieden in den Medien?
Die Fragen stellten Daniela Dahn (Journalistin und Autorin) und Peter Becker (IALANA).
Schau dir unser Programm an:
https://weltnetz.tv
https://twitter.com/weltnetzTV
https://www.facebook.com/WeltnetzTV-1...
Quelle:
weltnetz.tv
https://www.youtube.com/watch?v=93Jjb...
Mein Tipp:
Demokratie im Kapitalismus und die Rolle der Medien - Prof. Dr. Andreas Fisahn (attac) https://www.youtube.com/watch?v=DaOKI...

WIR sterben FÜR die WAHRHEIT - KÄMPFT MIT UNS: P. Scholl-Latour - U. Ulfkotte - G. Krone-Schmalz {59:28}

Am 24.01.2018 veröffentlicht
MindMap 4 Wahrheit & Frieden  
"Die Masse der Menschen in Deutschland wird von den Medien belogen, betrogen und in die Irre geführt. Die Wahrheit ist auch hier in Deutschland unser Tod. Wir werden der Wahrheit wegen verfolgt, entlassen, diffamiert,... unserer Rechte und Freiheiten beraubt. Die Gesundheit leidet, Freundschaften zerbrechen, das Leben wird zur Qual!" -
Udo Ulfkotte, Peter Scholl-Latour, Gabriele Krone-Schmalz
Paypal & Kontakt: MSOMusic@gmx.de
Weitere Angaben im Text der Kanalbeschreibung
https://www.youtube.com/channel/UCvW7...

MDR: Gabriele Krone Schmalz: "Manche Journalisten machen Politik, statt sie zu erklären!"??? {12:10}

Am 06.01.2018 veröffentlicht
3D Fragen  
Quelle: MDR
Semantische Umwidmung des Begriffs "Verstehen" - hauptsächlich durch Journalisten?
"Westen" hat vertrauensvolle Hand von Putin (Russland) zurückgewiesen?
Zu viele Interessen in Politik / Journalismus? Keine verantwortungsvolle (außenpolitische) Berichterstattung der Medien?
Journalisten verteilen (negative) "Etiketten"?
Frau Krone-Schmalz sagt indirekt, dass die "Presse" nicht frei sei?

mein Kommentar:
Es tut mir leid, daß die eingebetteten Videos zum Teil so überdramatisch betitelt sind. Das Runterfahren von Emotionen wäre hilfreich!

Tastatur: Wie mach ich das e mit zwei Punkten drauf?

immer wieder zeitraubend!

Antwort:
Wahltaste + U, dann E: ë
(gefunden bei Macuser-Forum Umsteiger und Einsteiger #3, MacOdysseus, 04.03.2005)



funktioniert auch mit den anderen Vokalen!

Mittwoch, 31. Januar 2018

Verwirrung in den Köpfen – Demokratiegefährdung durch staatliche Überwachung oder durch Verschwörungstheorien?

Macron, Kim Jong-un und die Freimaurer: Ein plumpes Buch voller scheinlogischer Argumente steht auf der "Spiegel"-Bestsellerliste. Es ist ein Symptom für eine tief liegende gesellschaftliche Krise. 

Was haben der französische Präsident Emmanuel Macron, der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un und Stephen Paddock, der Todesschütze von Las Vegas, gemeinsam? Sie sind alle entweder selbst Freimaurer oder werden von den Freimaurern als Marionetten missbraucht. Wussten Sie nicht? Kein Wunder, es wurde ja auch von den "Mainstream-Medien" verheimlicht. Dabei sind die Zeichen mehr als deutlich: Macron feierte seinen Präsidentschaftssieg im Innenhof des Pariser Louvre. Dieser Hof wird optisch von der Glaspyramide des Architekten Ieoh Ming Pei bestimmt. Und Pei hat selbst in einer Broschüre geschrieben, die Pyramide bestehe aus 666 Glassteinen. In Auftrag gegeben wurde die architektonische Neugestaltung des Louvre-Hofs seinerzeit von Macrons Vorgänger François Mitterrand. Der war angeblich Freimaurer. Und die Zahl 666 wird bekanntlich mit dem Teufel assoziiert.

All das wurde deutschen Lesern genauso verheimlicht wie die rot-schwarzen Masken, die einige Tänzerinnen bei einer Showeinlage während der Siegesfeier in Händen hielten. "Rot und Schwarz kann man als Farben des (Fege-)Feuers ansehen und damit als Farben des Satans." Und: "Mit anderen Worten handelte es sich bei Macrons Siegesfeier um eine Freimaurer- und Satanistenparty vom Allerfeinsten - und beim Innenhof des Louvre um ein freimaurerisches Heiligtum von allerhöchster Qualität und Bedeutung."

mehr:
- Verschwörungstheorien bedrohen die Demokratie (Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung, 28.01.2018)

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Dieses Bildelement der Ein-Dollar-Note zeigt eine unvollständige Pyramide, über der das Auge der Vorsehung und der lateinische Schriftzug Annuit coeptis prangt. Unterhalb befindet sich der Schriftzug Novus ordo seclorum – für viele Verschwörungstheoretiker ein wichtiger Beweis einer globalen Verschwörungdes Illuminatenordens oder der Freimaurer.
Als Verschwörungstheorie bezeichnet man im weitesten Sinne den Versuch, ein Ereignis, einen Zustand oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative Wirken von Personen zu einem meist illegalen oder illegitimenZweck.
Prinzipiell unterschieden werden Verschwörungshypothesen, die rationale und überprüfbare Aussagen über angenommene Verschwörungen machen, und Verschwörungsideologien, die ihre stereotypen und monokausalen Vorstellungen über Verschwörungen gegen kritische Revision immunisieren. In diesem Sinne wird der Begriff Verschwörungstheorie zumeist kritisch oder abwertend verwendet.
Verschwörungstheorien hat es wahrscheinlich immer gegeben. Nach Vorläufern in Antike und Mittelalter tauchen sie gehäuft in der Zeit der Französischen Revolution auf. Seit dem Jahr 1798 ist die Verschwörungstheorie verbreitet, diese und zahlreiche andere als Übelstand eingeschätzte Phänomene wären das Werk des 1785 verbotenen bayrischen Illuminatenordens. Ähnliche Vorwürfe werden seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts den Juden gemacht. Diese antisemitischen Verschwörungstheorien trugen zum Holocaustbei. Antisemitische und andere Verschwörungstheorien sind heute noch in der islamischenWelt weit verbreitet. Verschwörungstheorien waren ein wichtiger Bestandteil der Herrschaftslegitimation des Stalinismus. Diese Beispiele zeigen, wie Verschwörungstheorien zur Konstruktion von Feindbildern und damit zur Legitimation von Gewalt benutzt werden können. Seit dem Zweiten Weltkrieg werden sie insbesondere in den Vereinigten Staatengegen die Regierung gerichtet. Beispiele hierfür sind das Attentat auf John F. Kennedy oder Verschwörungstheorien zum 11. September 2001. Das Auftreten des Internets hat die Verbreitung von Verschwörungstheorien sehr begünstigt. In diesem Kontext verbreiten sich Fehlinformationen und Verschwörungstheorien zu aktuellen naturwissenschaftlichen Forschungsergebnissen wie etwa dem Klimawandel und Impfungen schnell und unkontrolliert und können somit auch Politikpräferenzen beeinflussen.
Die Frage nach den Konjunkturen der Verschwörungstheorien, das heißt, wieso es zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Ländern mal mehr, mal weniger davon gab, wird in der Forschung unterschiedlich beantwortet. So gelten sie etwa als ein Krisensymptom, als ein Residuum mythischen, unaufgeklärten Denkens oder im Gegenteil als Begleitphänomen der AufklärungPsychologisch lassen sich Verschwörungstheorien als krankhafte Paranoia deuten, wenngleich die Mehrzahl der Forscher den Anhängern von Verschwörungstheorien keine Geisteskrankheit unterstellt. Häufiger sind Deutungen als Projektionen und als Mittel, in überfordernden Situationen durch Reduktion von Komplexität den Glauben an die Durchschaubarkeit der Realität und die Selbstwirksamkeit des Subjekts aufrechtzuerhalten. Die Neigung, an Verschwörungstheorien zu glauben, scheint nach mehreren Untersuchungen ein Persönlichkeitsmerkmal zu sein: Für Menschen, die an eine Verschwörungstheorie glauben, besteht eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit, auch an weitere zu glauben. Aus wissenssoziologischer Perspektive werden Verschwörungstheorien als Form heterodoxen Wissens dargestellt, das durch die Beschreibung als solche marginalisiert werde. In der postmodernen Literatur und in Unterhaltungsromanen sind Verschwörungstheorien ein beliebtes Sujet. [Verschwörungstheorie, Wikipedia, abgerufen am 31.01.2018]
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Die Online-Durchsuchung, im Fachterminus Quellen-Telekommunikationsüberwachung, stellt den verdeckten kriminalpolizeilichen Zugriff auf fremde informationstechnische Systeme über Kommunikationsnetze dar und umfasst sowohl den einmaligen Zugriff (Online-Durchsicht) als auch die sich über einen längeren Zeitraum erstreckende Online-Überwachung. Sie soll in Fällen schwerer Kriminalität sowie nach richterlichem Beschluss im Rahmen der Strafverfolgung, zur Gefahrenabwehr oder auch zur nachrichtendienstlichen Informationsbeschaffung eingesetzt werden und unterscheidet sich von sonstiger Telekommunikationsüberwachung darin, dass nicht der Datentransfer an sich angezapft wird, sondern die laufende Kommunikation der Zielpersonen direkt am Endgerät (Computer, Mobiltelefon etc.) mittels Spionagesoftware überwacht wird. Hierdurch soll insbesondere ermöglicht werden, etwaige Verschlüsselung des Datentransfers zu umgehen.[1][2][3] [Online-Durchsuchung, Wikipedia, abgerufen am 31.01.2018]
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Regelmäßig wurde auf den möglichen Einsatz von staatlicher Schadsoftware, eine Art Trojanisches Pferd, verwiesen. Umgangssprachlich werden für diese Software deshalb auch die Begriffe „Polizeitrojaner“,[4] „staatlicher Trojaner“,[5] „Staatstrojaner“ und der in Deutschland am weitesten verbreitete Begriff „Bundestrojaner“ verwendet. In der Sicherheitsbranche werden solche Arten von (Schad)Software auch als Govware (von englisch government ‚Regierung‘ bzw. to govern ‚lenken‘, ‚steuern‘, ‚beeinflussen‘) bezeichnet.
Offiziell wird die Software als Remote Forensic Software (Fernforensische Software) (RFS) bezeichnet.[6] Nach Angaben von Beamten des Bundeskriminalamtes soll es sich dabei um einen spezifischen Keylogger handeln. Dieser soll entweder voll elektronisch oder aber von Observanten persönlich in der Wohnung direkt am Rechner des Tatverdächtigen[7] installiert werden. Es gibt jedoch bisher keine Rechtsgrundlage für das Betreten der Wohnung, weswegen diese Möglichkeit aktuell nicht zum Einsatz kommen kann.[8]
Unabhängig von der verwendeten Technik wurde angezweifelt, ob insbesondere gezielte[9] Online-Durchsuchungen bei Einsatz üblicher Kommunikationstechnik wie RouterFirewall und Anti-Virus-Scanner überhaupt erfolgversprechend sein können.[10][11]Experten waren jedoch der Meinung, dass die bereits im Einsatz befindlichen Abhörschnittstellen, die zur Durchführung von Telekommunikations-Überwachungsverordnungs-Maßnahmen bei jedem Internet-Provider in Deutschland installiert sein müssen, ohne größere Probleme zur Einschleusung von Trojanern während eines beliebigen ungesicherten Software-Downloadsumprogrammiert werden könnten – ein klassischer Man-in-the-middle-Angriff, gegen den auch die beste Firewall machtlos ist.[12] Um eine derartige Attacke auszuschließen, müsste man sich bei Programmdownloads auf signierte Dateien beschränken. Viele freie Betriebssysteme tun dies mit dem GNU Privacy Guard ohnehin. Allerdings signieren nur sehr wenige Anbieter von Windows-Software ihre Downloads. Außerdem benötigt man eine garantiert echte Version des jeweiligen öffentlichen Schlüssels. Antivirenprogrammhersteller wie Avira und Kaspersky Lab schlossen eine Kooperation mit dem BKA bereits aus.[13]
Virenschutzprogramme bieten nur bedingte Sicherheiten durch Erkennung von typischen Verhaltensweisen und bereits bekannten Programmmustern über generische und heuristische Verfahren, da staatliche Trojaner sich atypisch verbreiten und den Herstellern erst bekannt sein müssen, um sie in ihren Virenschutzprogramme durch aktuelle Virensignaturen zuverlässig erkennen zu lassen.[14]Erschwerend kommt nur hinzu, dass Trojaner oder Ausspähprogramme auf die Zusammenarbeit des Betriebssystems angewiesen sind (und speziell auf dieses zugeschnitten sein müssen).  [Online-Durchsuchung, Technische Möglichkeiten, Wikipedia, abgerufen am 31.01.2018]
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Der Staatstrojaner ist im Einsatz: Jedwede Kommunikation steht jetzt unter der Kuratel des Staates, jedwede Intimität in Computern ist von Ermittlern einsehbar. Schranken, die es beim Lauschangriff noch gab, gibt es nicht mehr. Warum lassen sich das die Bürger gefallen? 

Die digitale Inquisition hat begonnen; der Staat führt sie durch. Das Bundeskriminalamt installiert Staatstrojaner in privaten Computern, Laptops und iPhones. Es tut dies auf gesetzlicher Grundlage; aber dieses Gesetz ist bedenklich: Es ist, nach einem hastigen Gesetzgebungsverfahren, am 24. August 2017 in Kraft getreten. Das Gesetz erlaubt den Sicherheitsbehörden, die Infiltration und Überwachung von IT-Systemen aller Art, es erlaubt das Überwinden aller vorhandenen Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz von Handys, Tablets und Laptops mittels einer Spionage-Software, um jedwede Kommunikation an der Quelle überwachen zu können. Diese Software ist nun nicht mehr nur einsatzbereit; sie wird nun eingesetzt, heimlich natürlich. 

Die Ermittler, die das Wort "Staatstrojaner" nicht mögen, reden harmlos von "Quellen-TKÜ", von der Überwachung der Telekommunikation an der Quelle also. Aber es ist dies ganz und gar nicht harmlos. Die neue Form der Überwachung ist ein neuer Höhepunkt der Nine-Eleven-Politik. Seit dem 11. September 2001 ist die Politik der westlichen Welt, auch die der Bundesrepublik, dabei, ihre Rechtsstaaten in Präventions- und Sicherheitsstaaten umzubauen. Der Präventions- und Sicherheitsstaat zehrt von den Garantien des alten Rechtsstaats; der Präventions- und Sicherheitsstaat entsteht, indem er diese Garantien verbraucht. 


"An der Quelle saß der Knabe" - so beginnt ein berühmtes Gedicht von Schiller. Dort sitzt jetzt nicht mehr der Knabe, sondern das Bundeskriminalamt. Fredrik Roggan, er ist Professor für Strafrecht an der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg, beschreibt die neue Inquisition so: "Der Zugriff erfolgt heimlich und kann nicht nur einmalig und punktuell stattfinden, sondern sich auch über einen längeren Zeitraum erstrecken. Nicht nur neu hinzukommende Kommunikationsinhalte, sondern sämtliche auf einem informationstechnischen System gespeicherten, gegebenenfalls viele Jahre alte Inhalte sowie das gesamte Nutzungsverhalten können überwacht werden" - inklusive tagebuchartige Aufzeichnungen, inklusive Film- und Tondokumente. So hat es der Jurist in einem akribischen Aufsatz in der Fachzeitschrift "Strafverteidiger" (im Dezemberheft 2017) analysiert.

mehr:
- Staatstrojaner – Die digitale Inquisition hat begonnen (Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung, 27.01.2018)

Sonntag, 28. Januar 2018

Seit Jahresanfang in Kraft: Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz – Knieschuß mit Ansage oder Die Diktatur der Humanität

Selten ist in Deutschland ein dämlicheres Gesetz in Kraft getreten als das NetzDG: juristisch schlampig, technisch uninformiert und wahlkämpferisch schnellgeschossen. Gegen Hass im Netz hilft es auch nicht - im Gegenteil.
Die Satirezeitschrift "Titanic" twitterte am frühen Nachmittag des 2. Januar 2018: "Weshalb verwendet eigentlich die deutsche Polizei arabische Zahlen? Ich wehl doch nicht 110, wen die Barbarenhorden mich vergewaltigen wollen! (bvs)"



Screenshot aus dem SPON-Artikel

Das Kürzel "bvs" steht für Beatrix von Storch, aber natürlich handelt es sich nicht um die AfD-Politikerin, sondern um eine Satireaktion. Kurze Zeit später ließ sich der Tweet in Deutschland nicht mehr aufrufen. Stattdessen konnte man lesen: "Dieser Tweet von @titanic wurde aufgrund der Gesetze vor Ort zurückgezogen in Deutschland. Mehr erfahren".

Ein börsennotiertes Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als zwei Milliarden Dollar lässt seine juristischen Texte offenbar von einem Staubsaugerroboter übersetzen, auch interessant, aber darum geht es nicht primär. Der Klick auf den zweiten Halbsatz offenbart, "dass Twitter Inhalte aufgrund von örtlichen Gesetzen zurückgezogen hat, und zwar als Reaktion auf eine Meldung durch unsere Support-Benachrichtigungskanäle." Ab hier gabelt sich die Rückverfolgung des Falls auf, weil Twitter in Deutschland zwar ein Sales-Team unterhält - aber faktisch keine Ansprechpartner für die Presse. Unter "Meldung" versteht Twitter fünferlei verschiedene Reaktionen irgendeines Nutzers auf einen Tweet:

• "I'm not interested in this tweet" - "Ich bin an diesem Tweet nicht interessiert",

• "It's spam" - "Es ist Spam",

• "It displays a sensitive image" - "Es zeigt ein problematisches Bild",

• "It's abusive or harmful" - "Es ist missbräuchlich oder verletzend",

• "Covered by Netzwerkdurchsetzungsgesetz" - "Fällt unter das Netzwerkdurchsetzungsgesetz".

Der letzte Punkt steht da wirklich in gloriosem Amtsdenglisch und dürfte instantan jede Hoffnung zerstören, dass seitens Twitter irgendein auch nur durchschnittlich intelligenter Schritt zur Bekämpfung von Hate Speech unternommen wird. Der einzige Pluspunkt: Der Meldetext liest sich so bekloppt wie das betreffende Gesetz auch ist.

mehr:
- Debakel um Hassrede-Gesetz: Die stumpfe Pracht des NetzDG (Sascha Lobo, SPON, 03.01.2018)

mein Kommentar:
Jeden Artikel des Spiegel sollte man mit »spitzen Fingern« lesen!
dazu:
- Desinformation: Der Spiegel lügt nicht! Er führt nur (???) gezielt in die Irre! (Post, 23.05.2019)

Norbert Bolz: Das NetzDG und die Lüge {4:28}

Am 07.02.2018 veröffentlicht 
Achgut.Pogo
Seit einigen Wochen ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz in Kraft und kaum jemand protestiert noch. Namhafte Verfassungsrechtler, sogar ein UN-Vertreter, beklagten noch vor Verabschiedung des Gesetzes dessen Verfassungswidrigkeit und Missachtung von Grundrechten. Es wurde trotzdem noch vom vorigen Bundestag am Ende der allerletzten Sitzung beschlossen. Dass die beteiligten Politiker dieses Thema nicht mögen, ist kaum verwunderlich. Aber wäre es nicht Aufgabe der Presse, sich des Umstandes anzunehmen, dass womöglich aufgrund eines verfassungswidrigen Gesetzes fortgesetzt in Grundrechte eingegriffen wird? Warum hört man von den Journalisten so wenig, die doch eigentlich die ersten sein müssten, die aufschreien, wenn es auch nur nach Zensur riecht. Der Medienwissenschaftler Professor Norbert Bolz hat sich mit einem Zwischenruf zu Wort gemeldet. In wenigen Tagen folgt, unter anderem mit ihm, ein ausführlicherer Achgut-Pogo-Beitrag zum Thema.

siehe auch:
- DEBATTE UM VON-STORCH-TWEET: So funktioniert das NetzDG (FAZ, 02.01.2018)
- Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Beginnt jetzt das große Löschen? (Jannis Brühl, Simon Hurtz, Hakan Tanriverdi, Süddeutsche Zeitung, 01.01.2018)
- Netzpolitik.org-Artikel zum Thema

Im Zweifel für den Zweifel: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Kino Martin McDonaghs „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ ist ein seltsamer, bodenloser Film

Am Ende ist sich keiner mehr sicher. Da sitzen die Hauptfigur Mildred Hayes (Frances McDormand) und der allmählich zur zweiten Hauptfigur gewordene gefeuerte Polizist Jason Dixon (Sam Rockwell) im Auto und bestätigen sich das: Beide sind sie sich nicht sicher, ob das, was sie da gemeinsam vorhaben, eine gute oder richtige oder schlechte oder falsche oder sittliche oder amoralische Sache ist. Die Entscheidung wird vertagt – gewissermaßen in den Abspann hinein. Mit dieser letzten Einstellung geht ein Film zu Ende, der zwei Stunden lang damit befasst war, einen umfassenden Zustand des Zweifels herzustellen und uns, dem Publikum, zu servieren.

Am Anfang waren sich alle noch sicher über das, was sie taten, und darüber, dass es das Richtige sei. Alle, das sind die Bewohner der Kleinstadt Ebbing in Missouri; allen voran Mildred, die zu Beginn mit zielsicherem Westernschritt in eine heruntergekommene Werbeagentur hineinstürmt, um dort mit einem Dollarknäuel drei gigantische Reklametafeln am Ortseingang zu mieten – für ein ganzes Jahr.

Schwarz auf blutrotem Hintergrund ist auf diesen titelgebenden drei Billboards bald Folgendes zu lesen: „Vergewaltigt während des Sterbens / Noch immer keine Verhaftung / Wie kann das sein, Polizeichef Willoughby?“ Und auch wenn jeder im Ort die Trauer und die Wut einer Mutter nachvollziehen kann, deren Tochter vergewaltigt und ermordet worden ist, bekommt Mildred von ihren Mitbürgern wenig Zuspruch für diese Aktion. Sie will dadurch die örtlichen Behörden zwingen, die Ermittlungen im schon Monate zurückliegenden Fall der toten Tochter weiterzutreiben und den Täter zu finden – anstatt nur die Füße auf den Tisch zu legen, was niemand besser beherrscht als Woody Harrelson, der den derart angeprangerten Polizeichef Willoughby spielt.

Willoughby hat Krebs und nicht mehr lange zu leben – und nun bekommt er auf seine letzten Tagen einen vor den Latz geknallt. Auch der Polizeichef ist sich ziemlich sicher über das, was er tut, wenn er bald eine ganze Reihe von Abschiedsbriefen kuvertiert und sich dann – die Kinder noch ein letztes Mal ins Bett gebracht, die Ehefrau noch mal geknutscht – im Pferdestall die Kugel gibt.

mehr:
- Being Trump (Lukas Stern, der Freitag 04/2018)
Quelle: Wikipedia
siehe auch:
- Immer zwischen die Beine, sicherheitshalber (Hanns-Georg Rodek, Welt, 25.01.2018)
- Im Kino: „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“: Auge um Auge, Wort um Wort (Christiane Peitz, Tagesspiegel, 25.01.2018)
- "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri": Ein Städtchen sieht rot ()
- So tickt der Süden (Rupert Koppold, Kontext, 24.01.2018)
- Oscarfavorit "Three Billboards...": Eine Frau voller Feuer und Zorn (Hannah Pilarczyk, SPON, 24.01.2018)
- Oscar-Favorit in der Kritik: Die Frau hat eine Idee (Verena Lueken, FAZ, 24.01.2018)
- "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri": Ein weiblicher John Wayne (Christoph Schröder, ZON, 22.01.2018)
- "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri": Zwischen die Beine (Lars Weisbrod, ZON, 17.01.2018)

Samstag, 27. Januar 2018

Stuttgart 21: es kommt und kommt und kommt…

Die Kosten der Ewig-Baustelle im Herzen der Landeshauptstadt steigen immer weiter
Der Spiegel will erfahren haben, dass der Bahnvorstand von einer weiteren Kostensteigerung bei seinem Skandal-Bau Stuttgart 21 ausgeht. In der baden-württembergischen Landeshauptstadt wird der alte Kopfbahnhof in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof verwandelt. Geplant sind unter anderem abschüssige Bahnsteige und eine voraussichtliche Verminderung der Kapazität. Die Tunnelbauten werden zum Teil durch interessante geologische Formationen getrieben, die bei Wasserkontakt aufquellen.

Das alles wollte sich (und vor allem andere) die Bahn zuletzt 7,7 Milliarden Euro kosten lassen. Jetzt geht man laut Spiegel eher von 8,2 Milliarden aus. Der Bundesrechnungshof war bereits 2016 von bis zu neun Milliarden Euro Kosten ausgegangen und hatte mangelnde Transparenz und Kontrolle durch den Bundestag beklagt.

mehr:
- Stuttgart 21: Tiefer, später, teurer (Wolfgang Pomrehn, Telepolis, 26.01.2018)

Fakten S21 (Themenfilm zum Bahnprojekt Stuttgart-Ulm) Gesamtfilm zu Stuttgart21 {16:36}

Am 20.01.2011 veröffentlicht
Bahnprojekt Stuttgart–Ulm
Informationsfilm zu Stuttgart 21 (S21) und die Neubaustrecke (NBS) Wendlingen--Ulm. Weitere Informationen finden Sie unter: www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de und www.direktzustuttgart21.de
Themen dieses Films:
• Der neue Bahnhof entsteht
• Das Bahnprojekt Stuttgart--Ulm stärkt die Infrastruktur
• Die Stadt wächst zusammen -- das neue Stadtquartier
• Die Stadt wird schöner
• Stuttgart 21 schützt die Umwelt
• Stuttgart 21 stärkt die Wirtschaft in Stadt, Region und ganz Baden-Württemberg
• Stuttgart 21 ist demokratisch entwickelt und beschlossen  

Stuttgart 21 - eine Chronik - Eine Dokumentation von Harald Kirchner und Bernd Schlecker(360p_H.264-AAC) {28:51}

Am 11.04.2013 veröffentlicht
WirtschPolitikDOKUs

Stuttgart 21 Video eines weiteren Agent Provocateurs veröffentlicht {11:31}

Am 31.05.2013 veröffentlicht
dahast de
Stuttgart 21 Video eines weiteren Agent Provocateurs veröffentlicht

Stuttgart 21 eine Stadt vor dem Einsturz Siehe staufen 2 Teil {6:03}

Am 07.10.2010 veröffentlicht
derleitwolf1
Studie bemängelt Stuttgart 21-Baugrund
Geologe sieht Risiken beim Tunnel
Stuttgart - Nicht nur der Architekt Frei Otto, sondern auch von der Bahn beauftragte geotechnische und hydrologische Experten schätzen die geologischen Risiken beim Bau von Stuttgart 21 durchaus kritisch ein. Das Hamburger Magazin "Stern" zitiert in seiner heutigen Ausgabe aus einem angeblich bisher kaum bekannten geologischen Gutachten der Stuttgarter Firma Smoltczyk und Partner. » Das Unternehmen hatte im Jahr 2003 im Auftrag des Bauherrn Bahn den Stuttgarter Untergrund erkundet.
Die dem "Stern" vorliegende Studie belege, dass die geologische Struktur im Stuttgarter Talkessel "löchrig wie ein Schweizer Käse, mit Dolinen und Hohlräumen durchsetzt" sei, bilanziert der Autor des Berichts, Arno Luik. Das Gutachten beweise, wie tückisch der Stuttgarter Untergrund sei. Dies könne die Arbeiten verzögern und die Kosten in die Höhe treiben. Dem Bericht zufolge wurde die Studie nur einem kleinen Personenkreis - etwa dem Bahnhofsarchitekten Christoph Ingenhoven und der damaligen DB-Spitze - zugänglich gemacht.
Moralische Verantwortung zwingt Frei Otto zu massiver Kritik
Die Projektträger haben sowohl diese Ausführungen als auch die Vorwürfe des Architekten Frei Otto, der wegen unkalkulierbarer Risiken einen Stopp des umstrittenen Projekts fordert, zurückgewiesen. Die Äußerungen von Frei Otto, der Tiefbahnhof könne "überschwemmt" oder gar "wie ein U-Boot aus dem Meer aufsteigen", seien "fachlich nicht fundiert und entbehren einer soliden Grundlage", so der Projektsprecher Wolfgang Drexler. "In Stuttgart wurden bereits 40 Kilometer Tunnel gebaut, teilweise in denselben geologischen Schichten, und es ist bisher nichts passiert."
Der Architekt Frei Otto hatte 1997 zusammen mit Ingenhoven den Wettbewerb um den Bau des Tiefbahnhofs gewonnen. Vor etwa einem Jahr zog er sich aus der S-21-Projektgruppe wegen "wachsender Sicherheitsbedenken" zurück. Nachdem er sich vor einigen Tagen bereits via Stuttgarter Zeitung geäußert hat, müsse er nun erneut laut werden, sagte er dem "Stern". "Aus moralischer Verantwortung heraus kann ich nicht anders handeln. Die Summe der Unzulänglichkeiten zwingt mich dazu."
Ein einziger Krümel Gips kann zum sofortigen Baustopp führen

Stuttgart 21 eine Stadt vor dem Einsturz Siehe staufen Ministerpräsident Günther H Oettinger in Staufen 3Teil {2:25}

Am 07.10.2010 veröffentlicht
derleitwolf1
gleicher Info-Text wie obiges Video

Unfälle durch abschüssige Bahnsteige - Fragliche Sicherheit auch bei Stuttgart 21 - Frontal 21 {8:13}

Am 25.05.2016 veröffentlicht
S21kompakt
http://www.zdf.de/ 
Die Bahn behauptet, Stuttgart 21 könne trotz drastischer Bahnsteigneigung genauso sicher betrieben werden wie ein ebener Bahnhof. Doch Frontal21 liegen exklusiv Videos vor, die das Gegenteil zeigen.

Stuttgart 21 - wie kam es dazu? Am Anfang stand eine Fehlentscheidung! #S21 #stuttgart21 {1:14:50}

Am 29.11.2017 veröffentlicht
S21Bau.TV
Stuttgart 21 eine Fehlentscheidung? Uwe Stuckenbrock ehemaliger Leiter der Projektgruppe Stuttgart 21 und der Abteilung „Städtebauliche Planung Mitte" im Stadtplanungsamt Stuttgart hat die Planung von Anfang an persönlich miterlebt und berichtet aus erster Hand über die Historie des Projektes.
Demnächst wieder aktuelle Berichte von der Baustelle! Möchtst Du automatisch informiert werden, wenn wir über den Stuttgart 21 Baufortschritt berichten? Dann abonniere unseren Kanal! https://goo.gl/J0HXKl
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Hintergrundinformation / background information
Was ist Stuttgart 21 ?
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Stuttgart 21 (auch kurz S21) ist ein in Bau befindliches Verkehrs- und Städtebauprojekt zur Neuordnung des Eisenbahnknotens Stuttgart.
Kernstück ist der Umbau des Kopfbahnhofes Stuttgart Hauptbahnhof in einen Durchgangsbahnhof. Die Zulaufstrecken werden in Tunnel verlegt und die frei werdenden Gleisflächen der Stadtentwicklung zur Verfügung gestellt.
Darüber hinaus entstehen mit dem Filderbahnhof am Flughafen, der S-Bahn-Station Mittnachtstraße und dem Abstellbahnhof Untertürkheim drei neue Bahnhöfe. Die im Projekt enthaltene Neubaustrecke Stuttgart--Wendlingen verbindet dabei den Hauptbahnhof über den Flughafen mit Wendlingen.
Was wird zur Zeit gebaut?
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Im Bereich des Stutgarter Bahnhofs hat der Rohbau für den Tiefbahnhofstrog begonnen: Im Baufeld 16, im Bereich des Mittleren Schlossgarten, wurden bereits die Bodenplatte und die Bahnsteige betoniert. Zur Zeit wird am Bau der sogenannten Kelchstützen gearbeitet. Während für drei Stützen schon das Unterteil betoniert wurde, wird bei der ersten Stütze momentan der wesentlich größere Oberteil eingeschalt.
Im Bereich des ehemaligen Kopfbahnhofs wird im Baufeld 12 bereits die Bodenplatte betoniert.
Die Hälfte der Zuführungstunnel ist inzwischen gegraben.
Ebenfalls werden zur Zeit die Tunnel der Stadtbahn, die dem Tiefbahnof im Weg sind verlegt.

Torwart hält alles mit dem Kopf. {4:45}

Am 23.11.2014 veröffentlicht

Die oberen Top Ten Deutschlands: konstant 40 Prozent des Volkseinkommens

Eine Studie zeigt, wie sich der Reichtum in Deutschland über 140 Jahre verteilt

Erstmals in Deutschland wird die Einkommensverteilung über einen Zeitraum von rund 140 Jahren präsentiert. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin hat einen entsprechenden Report vorgelegt.

Der Bericht basiert teilweise auf einem Diskussionspapier der World Wealth and Income Database 2017/18 ("Top incomes in Germany, 1871-2013"), er bildet außerdem die Grundlage für das Deutschland-Kapitel des World Inequality Report (WIR) 2018.

Beständige Top-Ten

Das Ergebnis der Untersuchung zeugt von Beständigkeit, zumindest was die oft zitierten oberen Zehntausend betrifft: Die Entwicklung der Spitzeneinkommen in Deutschland zeigt sich während des untersuchten Zeitraums überraschend stabil. Über alle politischen und ökonomischen Krisen und Katastrophen des 20. Jahrhunderts hinweg hat sich der Einkommensanteil der Top-Ten-Prozent kaum verändert. Auf Basis von Steuerdaten lag er sowohl 1913 als auch 2013 bei rund 40 Prozent des Volkseinkommens.

Ausgewertet wurden Einkommensteuerdaten, die seit dem 19. Jahrhundert zur Verfügung stehen. Die Zahlen belegen unter anderem einen enormen Einkommenszuwachs von Spitzenverdienern während des 1. Weltkriegs (bis 1918). Die Situation im 2. Weltkrieg ist weniger gut dokumentierbar: Die Behörden stellten 1938 die Veröffentlichung von Einkommensteuerstatistiken ein und fingen erst 1949 wieder damit an. Die Aufbereitung der Zahlenreihe von gut 140 Jahren bietet offenbar aber auch sonst einige Probleme.

Zum einen werden jeweils unterschiedliche geographische Gebiete von der Zeitreihe abgedeckt. Zweitens, so gibt die Autorin Charlotte Bartels zu denken, waren bis zum Zweiten Weltkrieg nur Spitzenverdiener einkommensteuerpflichtig und somit in den Einkommensteuerstatistiken abgebildet.

Verlässliche Aussagen über die Einkommensanteile der unteren 50 Prozent seien daher erst ab der Nachkriegszeit möglich. Drittens benötige man bei der Darstellung administrativer Daten eine möglichst breite Kenntnis von Reformen während des Untersuchungszeitraums; nur so ließen sich Daten ggf. korrigieren und im Endeffekt dann überhaupt miteinander vergleichen.
mehr:
- Viel in den Händen weniger (Arno Kleinebeckel, Telepolis, 27.01.2018)

siehe auch:
- Reich vs. arm: Erfolgreiches Wirtschaften braucht Ungleichheit (Ralf-Dieter Brunowsky, Welt, 24.01.2018)
- Gleich weitermachen gleich Ungleichheit (Wlfried Müller, WissenBloggt, 24.01.2018)
- DIW-Studie zur Ungleichheit: Den 45 reichsten Deutschen gehört so viel wie der Hälfte der übrigen Bevölkerung? (Alexander Hagelüken, Süddeutsche Zeitung, 23.01.2018)
- Einkommen: Ungleich (Kolja Rudzio, ZON, 17.01.2018)
- Wachsende Ungleichheit: Daten beweisen, dass Deutschlands Mittelschicht abgehängt wird (Focus, 17.01.2018)
- Volkswirt Wagner im Gespräch : Wie geht es den Deutschen wirklich? (Patrick Bernau, FAZ, 16.01.2018)
- Fake News, Interpretation oder Sprache? – Die verarmende Mittelschicht (Post, 22.12.2017)
- Einkommen : Einkommens-Ungleichheit in Deutschland so groß wie 1913 (Piketty-Studie, ZON, 14.12.2017)
- Die derzeitige Stimmung in Deutschland: Zufriedenheit im Unbehagen (Post, 10.12.2017)
aktualisiert am 28.01.2018

Freitag, 26. Januar 2018

Heute vor 90 Jahren – 26. Januar 1928: Titania-Palast in Berlin-Steglitz eröffnet | Kongo: Joseph Kabila

Ein Filmpalast setzt Maßstäbe 

Seit die Brüder Lumière und Edison Pionierarbeit für die »bewegten Bilder« geleistet hatten, eröffneten ab 1900 zahlreiche Lichtspielhäuser ihre Pforten und machten dem Bühnentheater Konkurrenz. 1927 gab es in Europa mehr als 21 600 Kinos. In Berlin-Neukölln war in diesem Jahr der Mercedes-Palast mit 2500 Plätzen die Nr. 1 der europäischen Filmtheater geworden. Die Eröffnung des Titania-Palasts machten zahlreiche internationale Stummfilm-Stars zu einem gesellschaftlichen Ereignis ersten Ranges. 
Postkarte der Schloßstraße in Berlin-Steglitz mit dem Titania-Palast,
Ende der 1920er Jahre
Das Großkino, ein nach außen schmuckloser Kubus im Stil der »Neuen Sachlichkeit«, wirkte mit seinem massiven Eckturm wie ein Wehrbau. Am schlanken, 30 m hohen Beleuchtungsturm setzten 27 auffällige Leuchtringe Akzente. Der Eingangsbereich war als prächtiges Foyer gestaltet. Dort gab es auch ein Cafe. Der große Saal hatte 1920 Plätze. Im Hausorchester spielten 60 Musiker. 
Berliner Gedenktafel am Haus Schloßstraße 4, in Berlin-Steglitz [Wikipedia]
Von Anfang an bot der Titania-Palast ein vielfältiges Kulturprogramm an. 1951 wurde hier die erste Berlinale eröffnet. Der Besucherrückgang ab den 1960er-Jahren ließ Abrisspläne aufkommen. Geschäfte zogen nun in den Titania-Palast ein. Seit den 1990ern gibt es auch wieder ein Kino, doch der alte Glanz ist dahin. 

Was am 26. Januar noch geschah:
2001: Joseph Kabila wird als Nachfolger seines getöteten Vaters Präsident der Demokratischen Republik Kongo.

Harenberg – Abenteuer Geschichte 2018 

Paul Hindemith in Rehearsal - Symphony in E flat (3rd movement) (1940) {1:05}

Am 19.05.2016 veröffentlicht
Hindemith performs Hindemith  
Paul Hindemith (1895-1963): Symphony in E flat for Orchestra (1940); 3rd movement: Lebhaft.
Hindemith during a rehearsal with the Berliner Philharmoniker at the Titania Palast Steglitz in Berlin on 17/18 February 1949.

Paul Hindemith im Titania-Palast {0:45}

Am 17.04.2012 veröffentlicht
vergangenheitsverlag  
Mehr Geschichte erleben in der 1. multimedialen App mit Zeitreisefunktion (http://itunes.apple.com/app/zeitreise...
siehe auch/check out: Vergangenheitsverlag (http://www.vergangenheitsverlag.de)
Der deutsche Komponist Paul Hindemith gehörte zu den wichtigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Während der nationalsozialistischen Diktatur wurde seine Musik als „entartet" diffamiert. Hindemith emigrierte in die USA und nahm 1946 die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges kehrte er nach Europa zurück, wo er auf seinen Tourneen unter anderem bei den Berliner Philharmonikern im Titania-Palast auftrat.
Mehr Informationen unter
http://www.vergangenheitsverlag.de
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Yehudi MenuhinSergiu Celibidache ▪ Rehearsal Brahms Violin Concerto ▪ 1949 {1:49}

Am 20.01.2015 veröffentlicht
Sonichtfreundchen  
Note: Utilize "CC"/"Turn on Captions" for English subtitles.
Berlin's Titania Palace in September 1949. Yehudi Menuhin rehearses the Violin Concerto of Brahms with the Berlin Philharmonic Orchestra under the baton of Sergiu Celibidache. Dates of the sold out performances were Sept. 21st + 22nd, 1949.
After the rehearsal a Berlin organ grinder serenades the big fellow musician. Menuhin and his wife Diana put a good face on the wailing matter.
By the way ...
in case you are wondering about that strange instrument the funny organ grinder puts onto his face:
http://www.noseflute.org/
https://en.wikipedia.org/wiki/Nose_wh...