Freitag, 8. Januar 2016

Spionageduell: Russland - USA

American Expeditionary Forces in Siberia, Russia | 1918 - 1920 | World War I Documentary [28:36]

Veröffentlicht am 30.01.2015
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The American Expeditionary Force Siberia (AEF Siberia) was a United States Army force that was involved in the Russian Civil War in Vladivostok, Russian Empire, during the end of World War I after the October Revolution, from 1918 to 1920.

President Woodrow Wilson's claimed objectives for sending troops to Siberia were as much diplomatic as they were military. One major reason was to rescue the 40,000 men of the Czechoslovak Legions, who were being held up by Bolshevik forces as they attempted to make their way along the Trans-Siberian Railroad to Vladivostok, and it was hoped, eventually to the Western Front. Another major reason was to protect the large quantities of military supplies and railroad rolling stock that the United States had sent to the Russian Far East in support of the prior Russian government's war efforts on the Eastern Front. Equally stressed by Wilson was the need to "steady any efforts at self-government or self defense in which the Russians themselves may be willing to accept assistance." At the time, Bolshevik forces controlled only small pockets in Siberia and Wilson wanted to make sure that neither Cossack marauders nor the Japanese military would take advantage of the unstable political environment along the strategic railroad line and in the resource-rich Siberian regions that straddled it.

Concurrently and for similar reasons, about 5,000 American soldiers were sent to Arkhangelsk (Archangel), Russia by Wilson as part of the separate Polar Bear Expedition.

The American Expeditionary Force Siberia was commanded by Major General William S. Graves and eventually totaled 7,950 officers and enlisted men. The AEF Siberia included the U.S. Army's 27th and 31st Infantry Regiments, plus large numbers of volunteers from the 12th Infantry Regiments, 13th, and 62nd Infantry Regiments of the 8th Division, Graves' former division command.

Although General Graves did not arrive in Siberia until September 4, 1918, the first 3,000 American troops disembarked in Vladivostok between August 15 and August 21, 1918. They were quickly assigned guard duty along segments of the railway between Vladivostok and Nikolsk-Ussuriski in the north.

Unlike his Allied counterparts, General Graves believed their mission in Siberia was to provide protection for American-supplied property and to help the Czechoslovak Legions evacuate Russia, and that it did not include fighting against the Bolsheviks. Repeatedly calling for restraint, Graves often clashed with commanders of British, French and Japanese forces, who also had troops in the region and who wanted him to take a more active part in the military intervention in siberia.

The experience in Siberia for the soldiers was miserable. Problems with fuel, ammunition, supplies and food were widespread. Horses accustomed to temperate climates were unable to function in sub-zero Russia. Water-cooled machine guns froze and became useless.

The last American soldiers left Siberia on April 1, 1920. During their 19 months in Siberia, 189 soldiers of the American Expeditionary Force Siberia died from all causes. As a comparison, the smaller American North Russia Expeditionary Force experienced 235 deaths from all causes during their 9 months of fighting near Arkhangelsk.

Spionageduell: Russland - USA Teil 1/3 - Amerika und die russische Revolution [44:15]

Veröffentlicht am 04.11.2013
Spionage- und Nachrichtendienstarbeit ist eines der populärsten Themen in der modernen Dokumentarfilmerstellung. Kanal "Russland" bietet Zuschauern eine Reihe von Dokumentarfilmen über die Arbeite von Geheimdiensten von zwei der größten Mächte in der Welt - Russsland und den USA. Bis zum Anfang des 1. Weltkrieges hatten die USA weder Nachrichten- noch Geheimdienste im eigentlichen Sinn. Die Revolution in Russland 1917 hatte die Karten im weltpolitischen Machtspiel neu gemischt. Der erste amerikanische Einwohner in der UdSSR war der Sohn einer russischen Adligen und eines griechischen Großhändlers Ksenofon Kalamatiano. Ludwig Martens, der erste Botschafter der UdSSR in den USA ging in die Geschichte des Geheimdienstes als "das transatlantische Debüt" ein. So begann der Antagonismus der Geheimdienst beider Weltmächte im 20. Jahrhundert.

Spionageduell: Russland - USA Teil 2/3 - Amerikaner und Sowjets [43:57]

Veröffentlicht am 04.11.2013
Ein weiterer Abschnitt der sowjetischen Geheimdienstarbeit war die Entwicklung der Atombombe und die Vermeidung einer zweiten Front im 2. Weltkrieg. Während die Kämpfe auf den Straßen nach Moskau wüteten, wurde ein Treffen zwischen dem Chef der Außenuntersuchung Pavel Fitin, dem Hauptmann in Amerika Oberst Vasily Zarubin und Stalin arrangiert. Es war dringend notwendig, Mittel und Wege zu finden eine gute Beziehung zwischen der UdSSR und den Vereinigten Staaten herzustellen. Gleichzeitig wollte man sich unbedingt davon vergewissern, dass die USA und England nicht im Stand gewesen wären, sich die Welt mit Deutschland zu teilen und gegen die UdSSR in den Krieg zu ziehen.

Spionageduell: Russland - USA Teil 3/3 - Der kalte Krieg [43:57]

Veröffentlicht am 05.11.2013
Gegenspionage- und Nachrichtendienstarbeit ist eines der populärsten Themen in der modernen Dokumentarfilmherstellung. Kanal "Russland" bietet Zuschauern eine Reihe von Dokumentarfilmen über die Arbeit von Geheimdiensten von zwei der größten Mächte in der Welt - Russland und die USA. Im Zeitalter des kaltem Krieges ist der sowjetisch-amerikanische Spion im "Duell" von Geheimdiensten ein klassisches Thema für Detektivromane. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs hatte die UdSSR mehr als 250 Informationsquellen in den USA, sie war somit im Stande, fast in alle Regierungsabteilungen Amerikas zu kommen... Dieser abschließende Dokumentarfilm bietet dem Zuschauer ein Kaleidoskop von archivalischen Materialien und Lebenserinnerungen von Veteranen des CIA und der KGB. Tauchen sie ein in unbekannte Operationen der zwei Geheimdienste, mit ihren verwirrenden Erfolgen und skandalösen Misserfolgen.
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Vom russischen Bürgerkrieg 1917-1923 zur Stalin-Diktatur

Der Russische Bürgerkrieg (russisch Гражданская война в России/Graschdanskaja woina w Rossii) wurde zwischen den kommunistischen Bolschewiki (den „Roten“ beziehungsweise der von Leo Trotzki gegründeten Roten Armee) einerseits und einer heterogenen Gruppe aus Konservativen, Demokraten, gemäßigten Sozialisten, Nationalisten und der Weißen Armee andererseits ausgetragen. Der genaue Zeitpunkt seines Beginns ist unter Historikern umstritten; er wird entweder auf die Oktoberrevolution im November 1917 oder aber auf das Frühjahr 1918 gelegt.
Der Krieg wurde erbittert und brutal besonders auch gegen die Zivilbevölkerung geführt; etwa 8 bis 10 Millionen Menschen verloren ihr Leben. Das Eingreifen der Entente und der Mittelmächte in den Konflikt trug maßgeblich zu seiner Länge und Heftigkeit bei. Sowjetrussland als Nachfolger des Russischen Reichs erreichte durch ihn die Herrschaft über einen Großteil der Fläche des Russischen Reichs. Neben dem schon zuvor unabhängigen Polen (1917/18), das auch westliche Gebiete der heutigen Ukraine und Weißrusslands umfasste, erlangten auch die baltischen StaatenFinnland und die Tuwinische Volksrepublik die Unabhängigkeit.
Der Konflikt endete in Europa mit dem Sieg der Roten Armee über die letzten weißen Truppen auf der Krim im November 1920, im Kaukasus mit der Einnahme von Batumi 1921, in Asien mit der Einnahme von Wladiwostok 1922. Am Ende dieses Jahres kam es zur Gründung der Sowjetunion. (Russischer Bürgerkrieg, Wikipedia, Hervorhebung von mir)
Doku - Die gekaufte Revolution - Russland 1917 (Dokumentation Deutsch) [42:36]
Veröffentlicht am 26.04.2015
Bei Kriegsbeginn 1914 stand die Mehrheit der russischen Bauern hinter der Zarenregierung, die im Bündnis mit Großbritannien und Frankreich (Triple Entente) stand. Der für Russland ungünstige Kriegsverlauf und die schlechte Versorgung der Zivilbevölkerung führten jedoch bald zu einem Stimmungsumschwung. Die Protestbereitschaft wuchs, zumal Zar Nikolaus II., der seit August 1915 den militärischen Oberbefehl führte, geforderte Reformen ablehnte und stattdessen die polizeiliche Überwachung der Bevölkerung ausweitete.
Die Proteststimmung verschärfte sich zu Beginn des Jahres 1917 spürbar, als Preissteigerungen und eine weitere Verschlechterung der Lebensmittelversorgung die Bevölkerung in Petrograd zu Streiks und Demonstrationen trieben. Die vom Zar mit der Unterdrückung der Aufstände betrauten russischen Soldaten weigerten sich nicht nur – anders als 1905 – auf die Demonstrierenden zu schießen, sondern liefen teilweise zu ihnen über.
In der Februarrevolution von 1917 beendeten Arbeiteraufstände die etwa 300 Jahre andauernde russische Zarenherrschaft. Der Zar musste am 15. März 1917 abdanken. Die Duma setzte eine Provisorische Regierung zunächst unter Ministerpräsident Lwow und dann unter Kerenski ein. Es bildete sich eine doppelte Vertretung des Volkes durch die Duma als Parlament und durch die Petrograder Sowjets als Arbeiter- und Soldatenräte mit Sozialrevolutionären und Kommunisten. Unter der Losung Alle Macht den Sowjets führten diese die Revolution weiter und verhinderten die Bildung einer bürgerlichen parlamentarischen Demokratie.

Der Rote Oktober - Die großen und die kleinen Lügen [42:57]
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Veröffentlicht am 07.03.2012
Ein Film von Hartmut Kaminski (1997).

Die Oktoberrevolution wurde in der Sowjetunion und ihren Satellitenstaaten Jahr für Jahr mit großem Pomp gefeiert. Hierbei bediente sich das Regime der "großen und kleinen Lügen", denn die "größte Befreiungstat" von 1917 war nicht alleine dem Konto der Bolschewiki zuzurechnen. Legenden und Fälschungen mußten die historische Wahrheit verschleiern. Das wohl bekannteste Foto der Oktoberrevolution - "Sturm auf das Winterpalais" - ist eine Fälschung.

Die Große Sozialistische Oktoberrevolution' - wie ein gewaltiger Fanfarenstoß klingt diese Bezeichnung, die in der Sowjetunion und den Satellitenstaaten für den Petrograder Aufstand von 1917 üblich war. Bis zum Zusammenbruch des 'Sozialistischen Vaterlandes' wurden Jahr für Jahr die Geburtstage des ersten "Arbeiter- und Bauernstaates", dieser "Wende in der Weltgeschichte" mit großem Pomp gefeiert. Auch die Satellitenstaaten nahmen daran teil - denn schließlich galt die 'größte Befreiungstat' auch ihnen. Mit diesem Riesenspektakel beglückwünschte sich das Regime selbst, sollten die historisch eher bescheidenen Tatsachen überspielt werden - denn schon kurz nach dem "Roten Oktober" von 1917 ist in der Sowjetunion kein einziger glaubwürdiger Bericht mehr erhalten geblieben.

Die vielen dunklen Punkte der historischen Wahrheit mußten vom Glorienschein der Legende überstrahlt werden: Der "Schuß der Aurora" und der "Sturm auf das Winterpalais" hatten das fehlende revolutionäre Pathos der Wirklichkeit zu ersetzen. Das System funktionierte perfekt: Die Machtübernahme im "Roter Oktober" wurde mit einem Gespinst von Lügen umgeben, das eine große Unwahrheit mit vielen kleinen Lügen verknüpfte. Die große Unwahrheit bestand darin, daß man die welthistorische Wende allein dem Konto der Bolschewiki gutschrieb und die Revolution auf die Oktoberereignisse reduzierte. Es sind die "kleinen Lügen", die den Film kurzweilig und unterhaltsam machen. Viele Details und Geschichten der Fälschungen sind skurril und absurd - sie entbehren auch nicht einer gewissen Komik. Da führen Arme von Verfemten auf Fotos oder im Film ein Eigenleben, da übersah man in Spielfilmen und Gemälden, daß Lenin im 'Roten Oktober" in Wirklichkeit keinen Bart trug. Und neben Lenin steht anstelle Trotzkijs plötzlich ein 'neuer Mensch', reinretuschiert in das Negativ.

Für den Film 'DER ROTE OKTOBER' konnten hochrangige Interviewpartner gewonnen werden, die auch 'Mitakteure' jener Zeit waren: Michail Gorbatschow, der letzte Generalsekretär der KPdSU, und Alexander Jakowlew, der als 'Vater der Perestroika' gilt. Es kommen aber auch Menschen zu Wort, die mit diesen 'großen und kleinen Lügen' leben mußten, wie die Geschichtslehrerin Irina Chromova. Beim Vergleich der alten mit den neuen Lehrbüchern von heute stellt sie fest: "Man glaubt, Geschichtsbücher von zwei völlig unterschiedlichen Ländern vor sich zu haben."

Russian Revolution in Color (Documentary).avi [1:33:45]

Veröffentlicht am 23.10.2013
Documentary about the russian civil war

Trotzki Aufstieg und Fall eines Revolutionärs -Dokumentation über Trotzki [51:24]

Veröffentlicht am 17.05.2013
Lew Trozki (russisch Лев Троцкий, wiss. Transliteration Lev Trockij, Pseudonym von Lew Dawidowitsch Bronstein / Лев Давидович Бронштейн / Lev Davidovič Bronštejn, im deutschen Sprachraum meistens Leo Trotzki geschrieben; * 26. Oktoberjul./ 7. November 1879greg. in Janowka, heute Bereslawka, Ukraine; † 21. August 1940 in Coyoacán, Mexiko) war ein kommunistischer Politiker, russischer Revolutionär und marxistischer Theoretiker. Er war Volkskommissar des Auswärtigen, für Kriegswesen, Ernährung, Transport, Verlagswesen sowie Gründer und Organisator der Roten Armee. Nach ihm wurde die von der sowjetischen Parteilinie des Marxismus-Leninismus abweichende Richtung des Trotzkismus benannt. Nachdem er von Josef Stalin 1927 entmachtet und 1929 ins Exil getrieben worden war, ermordete ihn 1940 ein sowjetischer Agent in Mexiko.

Wladimir Iljitsch Lenin Deutsche Doku über Lenin [33:30]

Veröffentlicht am 17.05.2013
Wladimir Iljitsch Lenin (russisch Владимир Ильич Ленин, wiss. Transliteration Vladimir Il'ič Lenin anhören?/i, eigentlich Wladimir Iljitsch Uljanow, russisch Владимир Ильич Ульянов, wiss. Transliteration Vladimir Il'ič Ul'janov; * 10.jul./ 22. April 1870greg. in Simbirsk; † 21. Januar 1924 in Gorki bei Moskau) war ein russischer kommunistischer Politiker und Revolutionär, sowie marxistischer Theoretiker, Vorsitzender der Bolschewiki-Partei und der aus ihr hervorgegangenen Kommunistischen Partei Russlands (1912--1924), Regierungschef Sowjetrusslands (1917--1922) und danach der Sowjetunion (1922--1924), als deren Begründer er gilt.

Stalin - Große Säuberung - Der große Terror - Teil 1 [10:00]

Veröffentlicht am 22.11.2013
Stalin - Große Säuberung.
Der Große Terror -- auch als Große Säuberung (russisch Большая чистка, Bolschaja tschistka) oder Jeschowschtschina‚ Jeschow-Herrschaft) bezeichnet -- war eine von Herbst 1936 bis Ende 1938 dauernde umfangreiche Verfolgungskampagne in der Sowjetunion. Die Durchführung dieser von Josef Stalin veranlassten und vom Politbüro gebilligten Terrorkampagne lag bei den Organen des Innenministeriums der UdSSR (NKWD) unter Leitung von Nikolai Jeschow. Der Terror richtete sich vor allem gegen mutmaßliche Gegner der stalinistischen Herrschaft und als unzuverlässig angesehene „Elemente" oder Gruppen.

Stalin - Große Säuberung - Der große Terror - Teil 2 [10:04]

Veröffentlicht am 22.11.2013
Stalin - Große Säuberung.
Als Großer Terror im engeren Sinn wird der Zeitraum von Juli 1937 bis Mitte November 1938 verstanden. Allein in diesen Monaten kam es zur Verhaftung von etwa 1,5 Millionen Menschen, von denen etwa die Hälfte erschossen, die anderen bis auf wenige Ausnahmen in die Lager des Gulag oder in Gefängnisse verbracht wurden. Die umfassenden Repressionen gelten als Höhepunkt einer Kette von Säuberungswellen der Stalin-Ära.
Die für den Terror Verantwortlichen inszenierten anfangs eine Serie von Schauprozessen, zu deren bekanntesten die Moskauer Prozesse gehören, vorrangig gegen Eliten in Politik, Militär, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Kultur. Die geheimen „Massenoperationen" ab Mitte 1937, von denen so genannte Kulaken, „sozial schädliche" und „sozial gefährliche Elemente" sowie ethnische Minderheiten betroffen waren, forderten allerdings eine weit größere Opferzahl.

Stalin - Große Säuberung - Der große Terror - Teil 3 [11:12]

Veröffentlicht am 22.11.2013
Stalin - Große Säuberung.
Drei Jahre nach dem Tod Stalins berichtete der damalige Erste Sekretär des Zentralkomitees, Nikita Chruschtschow, während einer Geheimrede auf dem XX. Parteitag der KPdSU 1956 über frühere „politische Säuberungen" gegen Parteimitglieder. Die Massenoperationen blieben weiterhin ein Staatsgeheimnis. Erst seit dem Ende der Sowjetunion machten umfangreiche Archivfunde und -studien Art und Ausmaß des Terrors deutlich.
In der Forschung zum Großen Terror gab es lange Zeit Kontroversen, hauptsächlich über die Zahl seiner Opfer und seine Ursachen. Deutungen im Rahmen der Totalitarismustheorie standen Deutungen gegenüber, die die Hauptursachen in den Widersprüchen der sowjetischen Gesellschaft sowie in politischen Konflikten zwischen Zentrum und Peripherie verorten.

Stalin - Große Säuberung - Der große Terror - Teil 4 [10:35]

Veröffentlicht am 22.11.2013
Stalin - Große Säuberung.
Seit 1914 durchlief die Gesellschaft Russlands -- beziehungsweise ab Ende 1922 die Gesellschaft der Sowjetunion -- dramatische und von Gewalt geprägte Umbruchphasen: Innerhalb von rund 20 Jahren durchlitt sie den Ersten Weltkrieg, die Februar- und anschließend die Oktoberrevolution 1917 sowie den Bürgerkrieg. Auf eine kurze Phase der Erholung in Gestalt der Neuen Ökonomischen Politik (NEP) folgten -- nun bereits unter Stalins Regie -- die forcierte Industrialisierung, die Entkulakisierung und die Zwangskollektivierung.
Die Ende der 1920er Jahre beschlossene schnelle Industrialisierung und die Zwangskollektivierung Anfang der 1930er Jahre veränderten die gesamte Sozialstruktur grundlegend. Waren 1928 erst 8 Prozent aller Berufstätigen in der Industrie und im Bauwesen beschäftigt, so verdreifachte sich dieser Anteil bis 1937 auf 24 Prozent. Die Schwerindustrie erzeugte weit mehr als die Hälfte der gesamten Industrieproduktion.[2] Der Anteil der in der Land- und Forstwirtschaft Tätigen nahm hingegen im gleichen Zeitraum von 80 Prozent auf 56 Prozent ab.[3] Hinzu kam eine Landflucht, die weltgeschichtlich bis dahin ohne Beispiel war: Von 1926 bis 1939 zogen mindestens 23 Millionen Menschen vom Land in die Stadt. Ende der 1930er Jahre waren 40 Prozent aller Stadtbewohner erst in den letzten zehn Jahren aus ländlichen Gebieten zugezogen.[4] Die städtische Bevölkerung hatte sich von 1926 bis 1937 von 26 Millionen auf 51,9 Millionen Menschen verdoppelt.[5] In Anlehnung an Moshe Lewin sprechen viele Historiker von einer „Flugsandgesellschaft", um die sowjetische Migrationsdynamik jener Jahre zu charakterisieren.

Stalins Griff nach Osteuropa (Ganzer Film) [1:06:12]

Veröffentlicht am 06.01.2014
Als der Dokumentarfilm "Kreuzweg der Freiheit" zur Zeit des "Kalten Krieges" in deutschen Kinos vorgeführt wurde, rief er einen Sturm der Begeisterung und Entrüstung hervor. Die These, Stalins Ziel sei von Anfang an die Eroberung Deutschlands und Westeuropas gewesen, traf offenbar einen wunden Punkt, der viele Jahre lang als "revanchistisch" verteufelt wurde. Neuste Forschungsergebnisse namhafter Historiker belegen, dass dieser Film, der schon kurz nach Kriegsende mit eindrucksvollem Filmmaterial die wahren Absichten Stalins und die Gründe für den Verlust der ostdeutschen Gebiete offenlegte, der historischen Wahrheit entspricht.

Stalins Tod [43:35]

Veröffentlicht am 06.03.2013
5. März 1953. Stalin ist tot. Einen Tag später liegt er aufgebahrt im offenen Sarg. Über 1,5 Millionen Menschen machen sich auf den Weg durch Moskau, wollen Abschied nehmen von einem "Gottgleichen" -- von ihrem "Väterchen", vom "größten Menschen der Epoche". Drei Tage dauern die Trauerfeierlichkeiten.

Die Verzweiflung steht den Menschen ins Gesicht geschrieben. Die Zeit scheint stehen zu bleiben, als der ganze Ostblock in fünf Schweigeminuten seinem toten Führer gedenkt, als der Sarg in das Mausoleum auf dem Roten Platz getragen wird. Wie soll, wie kann es weitergehen ohne Stalin? Was wird kommen? Ein Vakuum ist mit Stalins Tod entstanden.

Der Film erzählt von den letzten Tagen in Stalins Leben, von seinem Sterben. In den Morgenstunden des 2. März 1953 in Stalins geheimer Datscha in Kunzewo am Rand von Moskau. Weder die Leibwächter noch die engsten Mitstreiter sind auf den Ernstfall vorbereitet, als der wachhabende Offizier meldet, er habe Stalin bewusstlos im Arbeitszimmer vorgefunden. Wann ihn der Schlag getroffen hatte, konnte niemand genau sagen, denn der Wache war es untersagt, Stalin zu stören. Das reale Szenarium des Sterbens des "Unsterblichen" hat damals nur der engste Zirkel der Stalin-Vertrauten mitbekommen. "Stalins Tod" erzählt aber auch die Geschichte des mörderischen Machtkampfes im Kreml, der sich anschloss.

Nikita Chruschtschow war es, der beim Kampf um die Stalin-Nachfolge -- zur Überraschung vieler -- triumphierte. Der hoch gehandelte und gefürchtete einstige Geheimdienstchef Berija dagegen endete 1953 vor einem Erschießungskommando.

Die Dokumentation erzählt 60 Jahre nach dem Tod des Diktators von einem einzigartigen historischen Umbruch in der Mitte des 20. Jahrhunderts, berichtet von der Erschütterung, der Angst und der Hoffnung, die Menschen damit verbanden. Das Widersprüchliche, das Bizarre und Absurde der damaligen Ereignisse kommen zum Vorschein. Das Jahr 1953 hat die Geschichte der Sowjetunion und des Ostblocks nachhaltig geprägt.

Erstmals wird der letzte Doppelgänger Stalins seine unglaubliche Geschichte erzählen. Geheimdienst-Mitarbeiter, Militärs, Chruschtschows Sohn, GULAG-Häftlinge, Schriftsteller und Historiker wurden für die Dokumentation interviewt. Gedreht wurde unter anderem in Stalins Datscha Kunzewo, wo der Diktator starb. Der Ort ist heute noch ein "geschlossenes Objekt".
Sendung vom 4.3.2013 / Das Erste

Der lange Schatten des Josef Stalin (Doku) [1:29:12]

Veröffentlicht am 23.02.2014
Geschichtsdoku, Finnland, Frankreich 2013
Autor: Thomas Johnson, Marie Brunet-Debaines

Der Mythos Stalin lebt wieder auf - und das ausgerechnet in Russland, in dem Land, in dem die Menschen am meisten unter dem Mann gelitten haben, der als einer der grausamsten Diktatoren der Weltgeschichte gilt. 60 Jahre nach seinem Tod instrumentalisieren Teile der Bevölkerung und der Regierung die Ideen des Alleinherrschers, der nach einem sowjetischen Weltreich strebte und die westlichen Demokratien als Erzfeinde bezeichnete. In seinem Dokumentarfilm setzten sich der Regisseur Thomas Johnson, der jahrelang als Journalist für die Zeitung 'Actuel' in der ehemaligen UdSSR gearbeitet hatte, und seine Mitautorin Marie Brunet-Dabaines mit den Widersprüchen und Mysterien des Stalin-Kults auseinander. Dabei stützen sie sich auf die Arbeiten von Historikern und Freiwilligen der Menschenrechtsorganisation Memorial, die sich seit 25 Jahren in der Aufarbeitung des sowjetischen Terrorregimes engagiert. Denn dieses düstere Kapitel der russischen Geschichte wurde so lange verdrängt, dass es heute noch immer durch Köpfe, Gesellschaft und Regierung spukt und die Demokratisierung des Landes gefährdet. Mit Augenzeugenberichten von GULag-Überlebenden und reichhaltigem Archivmaterial trägt der Dokumentarfilm zur Reflexion über die notwendige Dekonstruktion der totalitären Regimes des 20. Jahrhunderts bei.

Mittwoch, 6. Januar 2016

Die USA im Kampf um die Deutungshoheit

Voice of America steht in Konkurrenz mit Russia Today, al-Jazeera oder CCTV: Die Beerdigung der Ideologie des "freien Informationsflusses" 

Genussvoll weiden staatliche russische Medien einen Artikel der konservativen Washington Times aus, nach dem die staatlich finanzierten Medien der USA, die wie Radio Free Europe/Radio Liberty und Voice of America ans Ausland gerichtet sind, gegenüber ausländischen staatlichen Medien an Einfluss verlieren. Der Washington Times geht es offensichtlich darum, die Regierung zu kritisieren, die US-Propagandamedien nicht ausreichend zu finanzieren. 

So erklärte der auch nicht interessenlose Jeff Shell, der Vorsitzende des Broadcasting Board of Governors, der die Auslandssender betreibt, dass die Finanzierung nicht ausreiche, um mit den "Gegnern" zu konkurrieren. Gemeint sind vor allem Russland und China, aber auch Katar und Saudi-Arabien. Man könne dem "wachsenden globalen Blitz der staatlich finanzierten Propaganda aus Russland, China und anderen Konkurrenten nicht effektiv begegnen". 370 Millionen US-Dollar investiert die US-Regierung in die Auslandssender, für Shell nur ein "Bruchteil" dessen, was "unsere Gegner ausgeben". Die feindlichen Sender sind vor allem Russia Today, Al Jazeera oder China Central Television (CCTV).
mehr:
- Verlieren die USA den Informationskrieg? (Florian Rötzer, Telepolis, 06.01.2016)

Der Informationskrieg [16:28]

Veröffentlicht am 16.05.2015

Nina Hagen & Band - Ich glotz TV 1978 [5:01]   Text (Songtexte)

Veröffentlicht am 22.11.2012
Nina Hagen & Band - Ich glotz TV 1978

Der Berg unbearbeiteter Asylanträge wächst

"Der Berg unbearbeiteter Asylanträge wächst." Innenminister de Maizère besucht das Bamf und schweigt
Die Informationspolitik der Bundesregierung in Sachen Asylbewerber bleibt suboptimal. Heute fuhr der Bundesinnenminister im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg vor und blieb dort fünf Stunden, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Behördenchef Frank-Jürgen Weise und weitere Führungskräfte waren anwesend, um de Maizière über den Stand der Dinge zu unterrichten.

mehr:
- Weise: Mehr als 350.000 nicht entschiedene Asylanträge (Thomas Pany, 05.01.2016)

Die Instrumentalisierung der Angriffe auf Frauen in der Kölner Silvesternacht: jedem seine Deutungsschublade

Jetzt mal gaaanz langsam!
Nach den Übergriffen auf Frauen in Köln (ich verzichte bewußt auf eine moralische Attribuierung) schießen jetzt alle möglichen interessengruppen wie Pilze aus dem Boden und versuchen, die Vorfälle für eigene Interessen zu benutzen (Rechtsgerichtete: »Flüchtlinge, die das Asylrecht mißbrauchen«, Feministen: »Männer«)
Wenn Machotum (herrgottnochmal: Wer muß denn seine Männlichkeit ständig unter Beweis stellen? Der, der ihrer unsicher ist!) gesamtgesellschaftlich endlich mal als Angst vor der Frau (= Mutter) verstanden werden würde, wären wir schon ein ganzes Stück weiter. 

Und wenn Lesbe Alice Schwarzer seit Jahrzehnten vor einem politisch korrekt ergriffenen Publikum rumblökt, Männer seien potenzielle Vergewaltiger und Mörder, macht das den Umgang junger Männer mit den eigenen Gefühlen und der eigenen sexuellen Identität bestimmt nicht einfacher.

- Krise bei den jungen Männern (Post, 12.05.2015)

Weshalb müssen sich die Frauen in den nordafrikanischen und arabischen Ländern verhüllen? Weil die Männer Angst vor ihrem eigenen Begehren haben. (Das kennen wir schon aus der Bibel: Eva war es, die Adam den Apfel vom verbotenen Baum gab!) Somit wird die Frau zur Projektionsfläche der eigenen schuldhaft erlebten sexuellen Begehrlichkeit. Und was kriegt ein Selbstmörder im Paradies? Jungfrauen, rein und unerfahren! Eine sexuell selbstbewußte Frau würde das Schwellkörpersystem der narzißtisch an die sie verherrlichenden Mütter Gebundenen empfindlich stören. 
Eine gelassenere Betrachtungsweise der vergewaltigungsbereiten, hormongeschwängerten (möglicherweise auch nordafrikanischen) Männerscharen würde uns allen guttun. Das wird aber noch eine zeitlang dauern…

Vorerst gilt es für jeden, der sich einen klaren Kopf bewahren möchte, die Bananenschalen der Mainstream-Deutungsmaschinerien zu erkennen und zu umgehen.
- Ist der Sexist immer der Moslem? (Peter Nowak, Telepolis, 06.01.2016)
Köln: "Völlig neue Dimension der Gewalt" (Florian Rötzer, heise Online, 05.01.2016)
- Kölner Polizei: "Wir haben bisher noch keinen Tatverdächtigen" (Florian Rötzer, Telepolis, 05.01.2016)
- Köln: De Maizière kritisiert Polizeieinsatz (ZEIT Online, 06.01.2016, Beachte auch die Kommentare!)
- VideoKommentar: Sonia Seymour Mikich, WDR, zur Silversternacht in Köln (Tagesschau, 05.01.2015)
- Köln : Was sind das nur für Menschen? (Christoph Herwartz, ZEIT Online, 05.01.2016)
- Kriminalität: Unser Sexmob (Kommentar Thomas Fischer, ZEIT Online,12.01.2016 )

in folgendem Artikel steht das für mich Interessanteste drin:
- Der Tahrir-Platz von Köln (Tomasz Konicz, Telepolis, 05.01.2016)
Es war die "dunkle Seite" der Massenproteste gegen das Mubarak-Regime in Ägypten: Hunderte von Frauen sind während der Proteste und Auseinandersetzungen auf dem zentralen Tahrir-Platz in Kairo Opfer von Übergriffen und Vergewaltigungen von Banden junger Männer geworden, berichtete die Zeit auf ihrer Onlinepräsenz im Juli 2013: […]
Diese Vorfälle lassen nun sehr schnell eine Illusion verschwinden, die Illusion von der moralischen Überlegenheit der Opfer von Krieg und Vertreibung. Die Hölle aus Staatszerfall und Bürgerkrieg, der die Flüchtlinge entkommen sind, hat diese selbstverständlich geprägt, sie hat Spuren hinterlassen. Die Flucht aus dieser Anomie in die erodierenden Zentren des krisengeschüttelten kapitalistischen Weltsystems schaffen ohnehin nur die Stärksten: Die jungen Männer und diejenigen, die es sich noch leisten können, dies zu bezahlen.  
Es fliehen traumatisierte - oder brutalisierte - Menschen, die selbstverständlich die Hölle, der sie entkommen sind, nicht einfach hinter sich lassen, sondern in sich mit tragen. Die Krisenideologie des Islamismus wirkt oftmals auch bei all jenen nach, die ihm zum entkommen trachten. Die Flüchtlinge haben ein Recht zur Flucht - nicht weil sie als Opfer bessere Menschen sind, sondern weil sie Menschen sind. Die Erwartung, Flüchtlinge aus den Zerfallsregionen der Peripherie, die es bis in die BRD schaffen, würden sich besonders gut betragen und ein vorbildliches staatsbürgerliches Verhalten an den Tag legen, ist entweder naiv oder rassistisch. […]
Und selbstverständlich geht es hier nicht um einen kulturalistischen Kampf zwischen dem islamischen Morgenland und dem christlichen Abendland, wie ihn rechte Ideologen propagieren. Es ist kein Rückgriff auf "Traditionen", der junge Männer aus dem arabischen Raum zu Vergewaltigern macht. Die Clans, Milizen, Banden und Sekten, die sich im Windschatten von ökonomischen Zusammenbrüchen und Staatszerfall breitmachen, etablieren "entbundene Gewaltstrukturen, wie sie aus dem Zerfall der warenproduzierenden Anti-Zivilisation des Geldes hervorgehen", erläuterte der Krisentheoretiker Robert Kurz in seinem 2003 erschienenen Werk "Weltordnungskrieg". Die endemisch hohe Arbeitslosigkeit, gepaart mit der Verwilderung des Staatsapparates, der nicht mehr aus der Kapitalverwertung finanziert werden kann, bringe eine "verlorene Generation" desorientierter junger Männer hervor, die "auf ihre kapitalistische Überflüssigkeit bösartig reagieren und sich in den hoffnungslosen Milizen" der Zusammenbruchsregionen der Welt wiederfinden, so Kurz.  […]
Letztendlich gilt es, beiden Formen der krisenbedingten Barbarisierung - den arabischen Banden wie der deutschen Nazibande - entschieden entgegen zu treten und ihren gemeinsamen Nenner zu betonen. Das antifaschistische Engagement von Aktivisten und zivilgesellschaftlichen Gruppen muss um eine antisexistische Komponente gegen all die chauvinistischen arabischen "jungen Männer", die auf ihre ökonomische Überflüssigkeit nicht emanzipatorisch, sondern bösartig reagieren, erweitert werden.  

- Tahrir-Platz (Wikipedia)
- Unliebsames Verhalten junger Männer ohne Perspektive – «Schwierige» Asylsuchende aus Westafrika (NZZ, 18.07.2002)
Junge Männer: Söhne ohne Perspektive (Post, 02.11.2006)
- Gewalt durch Männer, Gewalt durch Frauen: Im Inneren des Walfischs (Post, 11.05.2009)
Arbeitslose junge Männer sind Ursachen für Kriege (Berthold Seewald, Die Welt, 16.01.2012)
- «Diese Männer leben isoliert, frustriert, ohne Perspektive und Wertschätzung» (Interview mit Thomas Kunz, Tagesanzeiger.ch, 12.06.2012)
- Jugendarbeitslosigkeit in nordafrikanischen Ländern (Steffen Angenendt, Silvia Popp, SWP aktuell 34, Stiftung Wissenschaft und Politik, Juni 2012)

»Lahme Ente« gegen die amerikanische Krankheit: Obama ändert Waffenrecht ohne Kongress

Private Verkäufe werden lizenzpflichtig
Das Weiße Haus hat heute mehrere Rechtsverordnungen angekündigt, mit denen das Waffenrecht geändert wird. Solche Verordnungen kann der US-Präsident ohne Zustimmung der beiden Parlamentskammern erlassen. Sie sind aber häufig von begrenzter Dauer, weil Amtsnachfolger die Vorschriften genauso schnell und zustimmungslos wieder aufheben können.
Eine der Rechtsverordnungen dehnt die Pflicht zur Überprüfung von Waffenkäufern auf nichtgewerbliche Waffenverkäufer aus. Auch solche privaten Waffenverkäufer benötigen zukünftig eine Genehmigung. In der Praxis betrifft das unter anderem Verkäufe über das Internet und auf Waffenmessen. Die Datenbanken, mit denen Waffenkäufer überprüft werden, sollen zukünftig mehr Daten enthalten, die auch die Behörden der Bundesstaaten liefern sollen - zum Beispiel über Krankheiten oder häusliche Gewalt.

Außerdem soll das FBI 230 neue Mitarbeiter einstellen, die Waffenkäufer überprüfen. Das Verteidigungsministerium, dass Justizministerium und das Heimatschutzministerium müssen Mittel zur Entwicklung von Smart Guns bereitstellen, die verhindern, dass Unbefugte Waffen benutzen. Und zusätzliche 500 Millionen Dollar zur Behandlung psychisch Kranker sollen ebenfalls dazu beitragen, dass es weniger Tote durch Schussverletzungen gibt.

Weil der Kongress den Haushalt bereits genehmigte, kann er bis September 2016 nicht verhindern, dass dafür Mittel verwendet werden. Jim Jordan, der Vorsitzende des House Freedom Caucus hat aber bereits in Aussicht gestellt, dass die Republikaner gegen eine oder mehrere der Maßnahmen vor Gericht ziehen, wenn die Details dazu bekannt sind. Paul Ryan, der Sprecher des Repräsentantenhauses kritisierte die Schritte zur Verschärfung des Waffenrechts als Umgehung des Kongresses. Der habe Obamas Pläne debattiert und abgelehnt. Über so eine Entscheidung sollte sich seiner Ansicht nach kein Präsident hinwegsetzen können.

mehr:
- Obama ändert Waffenrecht ohne Kongress (Peter Mühlbauer, Telepolis, 05.01.2016)
siehe auch:
- Barack Obama: Republikaner planen Widerstand gegen schärfere Waffenvorschriften (ZEIT Online, 06.01.2016)
- Obama: Lahme Ente? von wegen! (Post, 27.12.2015)

mein Kommentar:
Die Logik ist immer die gleiche: »Wir benötigen Waffen, um uns zu verteidigen.«
Dieser US-amerikanische Verteidigungswahn vergiftet inzwischen die ganze Welt…

Bowling for Columbine (2002) - trailer [2:04]

Veröffentlicht am 03.01.2013
Komedie / dokument, Kanada, USA, Německo, 2002, 120 min.
Režie: Michael Moore
Hrají: Michael Moore, Denise Amesová, Arthur A. Busch, George W. Bush, Dick Cheney, Bill Clinton, Barry Glassner, Charlton Heston, Marilyn Manson, John Nichols, Chris Rock, Matt Stone, Salvador Allende, Michael Caldwell, Dick Clark, Seth Collins, R. Budd Dwyer, Eric Harris, Adolf Hitler, Jimmie Hughesová

Bowling for Columbine - A brief history of the USA [3:18]

Hochgeladen am 28.08.2006
hilarious and of course exagerating cartoon scene from michael moore's movie bowling for columbine.

What a Wonderful World [3:15]

Hochgeladen am 20.07.2009
A clip from the documentary "Bowling for Columbine" by Michel More
*Sigh* americans *Sigh*


  • Gewalt ist das Problem, als dessen Lösung sie sich ausgibt.
  • Gewalt ist auch, was als Gegengewalt gerechtfertigt wird.
  • Gewalt, als Delikt verboten, wird als Sanktion geboten, umbenannt und gerechtfertigt.
  • Ausnahmen des Gewaltverbots werden zu Regeln der Gewaltanwendung. (Friedrich Hacker, Hackers Thesen zur Gewalt, Wikipedia)

Freedom's Safest Place | Carol Bowne [1:30]

Veröffentlicht am 11.09.2015
Carol Bowne didn't choose to be utterly defenseless. That choice was made by the state of New Jersey. If you refuse to surrender your humanity to the dictates of your government, speak out. The National Rifle Association does so when defending your rights. The NRA is Freedom's Safest Place.

Obamas Problem mit dem Waffenrecht [2:00]

Veröffentlicht am 12.04.2013
http://de.euronews.com/ Barack Obama hat einen kleinen Schritt vorwärts gemacht in seinem Streben nach besserer Waffenkontrolle. Anhänger unterstützten ihn bei seinem Auftritt in Connecticut vier Monate nachdem in der Sandy Hook Schule 26 Menschen erschossen wurden. Zwei Senatoren haben eine allererste winzige Absprache zu Obamas Vorschlägen erreicht.
Pat Toomey, einer von ihnen, meint, dass die Kontrolle vor dem Waffenkauf strenger werden müsse und zwar auch auf Waffenmessen und bei Käufen im Internet. Nur so könne man wahrscheinlich den Anteil der Waffenverkäufe an Kriminelle und psychisch gestörte Personen reduzieren, ohne den entsprechenden zweiten Verfassungszusatz zu verletzen, der gesetzestreuen Bürgern das Recht garantiert, Waffen zu tragen. Waffen für jedermann, vom Schulkind bis zum Greis, dieses Verständnis von Freiheit geht auf die spezielle Art zurück, wie die USA von Europäern besiedelt wurden. Zunächst indem mit Waffengewalt Indianer von dem begehrten Land vertreiben wurden, worauf eine Epoche der Gesetzlosigkeit folgte, in der jedermann sein eigener Polizist, Richter und Henker war. Geschätzt wird, dass 40 % der Waffenkäufer sich niemals ausweisen.
Martha Constant, Besitzerin eines Waffenladens in Texas, fürchtet vor allem, es könnte ein nationales Register von Waffenbesitzern geschaffen werden, was ihrer Meinung zu noch mehr Problemen führen würde, weil dann mehr Waffen durch Diebstahl in die Hand der bösen Buben geraten würden. Gegen so ein landesweites Waffenregister laufen die Waffenfans Sturm, weshalb die Senatoren so eine Idee auch von vorn herein ausschließen. Es soll auf gar keinen Fal nachzuverfolgen sein, wer wann wo welche Waffe gekauft hat. Hart umstritten ist auch Obamas Plan, großkalibrige Waffen nicht mehr so ohne weiteres an Privatleute zu verkaufen. Trotz der Amokläufe mit toten Schülern Jahr für Jahr leistet der Verein der Waffenfreunde, die National Rifle Association, heftigen Widerstand gegen alle Regulierungsversuche.

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US-Senat blockiert verschärftes Waffengesetz [1:24]

Veröffentlicht am 17.04.2013
http://de.euronews.com/ Nach dem Scheitern eines Entwurfs zur Verschärfung der amerikanischen Waffengesetze im Senat hat sich US-Präsident Barack Obama erneut für mehr Kontrolle von Schusswaffen ausgesprochen.

In Anwesenheit der Kongressabgeordneten Gabrielle Giffords, der ein Attentäter im Januar 2011 in den Kopf geschossen hatte, sprach Obama von einem beschämenden Tag für Amerika: "Heute wurde die Möglichkeit aufrecht erhalten, dass gefährliche Kriminelle Waffen kaufen können, ohne vorher eingehend überprüft zu werden. Unseren Kindern gibt das nicht mehr Sicherheit."

Trotz dieses Rückschlags werde sich seine Regierung weiter für die Sicherheit im Land einsetzen, sagte Obama. Er forderte die Bürger auf, ihren Abgeordneten zu schreiben und so Druck auszuüben. Der Gesetzesentwurf sah eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung von Waffenkäufern vor, wurde im US-Senat aber durch eine Minderheit von 46 Stimmen blockiert.

Die Debatte um die Waffengesetze war im vergangenen Dezember nach einem Amoklauf an der Sandy Hook Grundschule in Newton im US-Bundesstaat Connecticut neu entbrannt. Der Schütze hatte damals 20 Kinder und acht Erwachsene getötet.

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USA: Entsetzen nach Amoklauf in Grundschule [1:30]

Veröffentlicht am 15.12.2012
http://de.euronews.com/ Am Tag nach dem Amoklauf in einer Grundschule in Newtown, Connecticut ist das Entsetzen in den USA groß. Niemand kann sich erklären, was den 20-jährigen Täter dazu gebracht hat, insgesamt 27 Menschen zu töten. Nachdem er seine Mutter erschossen hatte, ging er in die Sandy Hook Grundschule und tötete 20 Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren sowie sechs Angestellte der Schule. Danach richtete er die Waffe gegen sich selbst. Inzwischen ist bekannt, wer der Amokläufer war. 

Adam Lanza wird von denen, die ihn kannten als ruhiger Einzelgänger beschrieben. Sein Bruder, den der Attentäter schon seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hatte, sagt, dass Adam autistische Züge gehabt habe. Was von all diesen Charakterisierungen zu halten ist, muss sich noch herausstellen.

US-Präsident Barack Obama richtete nach der Tragödie noch einmal das Wort an sein Volk:

"Wir trauern mit den Familien, die Angehörige verloren haben. Aber wir schließen auch die in unserer Gebete ein, deren Kinder überlebt haben. Denn sie wissen, dass ihren Kinder die Unschuld viel zu früh genommen wurde. Wir müssen jetzt gemeinsam und unabhängig von politischen Interessen sinnvolle Maßnahmen ergreifen, um weitere Tragödien zu vermeiden."

Die Bluttat löste in der ganzen Welt Bestürzung und Trauer aus. Der Gedanke an die ermordeten Schüler und Lehrer mache ihr das Herz schwer, sagte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch die Regierungschefs anderer Länder sprachen den Familien der Opfer ihr Mitgefühl aus.

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Obama bricht bei Anti-Waffen-Rede in Tränen aus [1:04]

Veröffentlicht am 05.01.2016
In einem emotionalen Appell hat US-Präsident Barack Obama für ein schärferes Waffenrecht in den USA geworben. Bei der Vorstellung seiner Pläne für mehr Kontrollen und eine schärfere Regulierung von Waffenverkäufen brach Obama im Weißen Haus in Tränen aus.

GUN CONTROL - Bruce Willis, Ice T, Sandy Hook victim, Venteran, speak up - [16:44]

Veröffentlicht am 10.02.2013
Ask yourselves?
Do you really think that a Government that...
A.experimented nuclear radiation on US soldiers ( Exercise Desert Rock I)
B.conducted a biological warfare experiment releasing whooping cough bacteria (1955)
C.smuggled Nazi war criminals into U.S (operation Paperclip).
D.experimented mindcontrol on unwitting citizens (MK-Ultra).
E.smuggled firearms to Mexican drug cartels (Fast and Furious).
F. etc...
Really cares about YOUR WELL BEING?
Think Again.
Then, what's the real reason behind "GUN CONTROL"?
George Mason said it well...
"To disarm the people is the most effectual way to enslave them."
Power corrupts, and absolute power currupts absolutely.
Protect our 2nd Amendment. Protect your right to defend yourselves.

STEVEN SEAGAL on GUN RIGHTS! - MUST WATCH. [4:46]

Veröffentlicht am 21.11.2013
EVERYONE -- ** PLEASE SHARE THIS VIDEO WITH FRIENDS!!
We won't let them do this! -- We will let the people know the truth!!
JOIN THE REVOLUTION: ►► http://RandPaulREVOLUTION.org
■■ IT IS TIME FOR LIBERTY TO PREVAIL. ■■

Sarah Palin: 2014 NRA Stand and Fight Rally [12:39]

Veröffentlicht am 27.04.2014
Former Alaska Governor Sarah Palin speaks at the NRA Stand and Fight Rally, an event of the 2014 NRA Annual Meetings in Indianapolis, Indiana. Originally aired on 4/26/14.

Good Guys [1:59]

Veröffentlicht am 28.04.2014
It's time to believe in the good guys again. We are the 5 million men and women of the National Rifle Association of America. Join us: http://www.JoinNRAnow.Org


Samstag, 2. Januar 2016

Für paranoid erklärte Steuerfahnder werden rehabilitiert

Vier Ermittler, die große Banken kontrollierten, wurden vom Staat fälschlich für paranoid erklärt – jetzt erhalten sie Schadenersatz.
S

Sie ermittelten jahrelang erfolgreich gegen Steuerhinterzieher und durchsuchten am Finanzplatz Frankfurt Banken, die das Geld ihrer Kunden in großem Stil im Ausland versteckt hatten. Ihre Arbeit brachte dem Staat Millionen an Rückzahlungen und den Finanzinstituten zahlreiche Strafverfahren ein. Doch dann wurden die vier Steuerfahnder Rudolf Schmenger, Marco Wehner sowie das Fahnderehepaar Heiko und Tina Feser mit falschen Gutachten im Auftrag der Finanzverwaltung für geisteskrank erklärt und zwangspensioniert. Alle mit derselben Diagnose: unheilbare Paranoia – als gehe es um eine ansteckende Krankheit, die das Ermittlerteam plötzlich erfasst habe.
mehr:
- Falschgutachten: Für paranoid erklärte Steuerfahnder werden rehabilitiert (Matthias Thieme, Berliner Morgenpost, 12.12.2015)

siehe auch:

- Rudolf Schmenger im Interview (Post, 01.09.2015)
- Schadensersatz für kaltgestellte Steuerfahnder (Peter Mühlbauer, Telepolis, 18.1.2015)
- Erfolgreiche Steuerfander von Paranoia freigesprochen (Forum der Ständigen Publikumskonferenz der öff.-rechtl. Medien, 13.12.2015)

China in der Krise? – Die Wirtschaft floriert nicht mehr?

Chinas Wirtschaft hat lange floriert und den Wohlstand der Welt wachsen lassen. Das hat sich geändert. Woran liegt es?

Chen Zhisheng ist kein reicher Mann. Ein Treppenhaus aus rohem Beton führt in seine Etagenwohnung in der Stadt Dongyang. Einfache Holzmöbel stehen auf dem gefliesten Boden. An der Wand hängt ein Mao-Bild. Immer wieder wiegelt er ab.

"Ich habe doch nur der Immobilienfirma eines Freundes ein paar Yuan geliehen. Nicht viel", sagt er. "700.000 oder 800.000 Yuan." Das sind hunderttausend Euro – und dürfte ein großer Teil seiner Ersparnisse sein. Ob er sich Sorgen mache? "Ach was", sagt er. "Ich wüsste ja gar nicht, was ich mit dem Geld machen soll. Solange sie es brauchen, können sie es behalten. Mir reicht es, wenn sie mir jedes Jahr meine Zinsen auszahlen."

Tun sie das?

"Na ja, im letzten Jahr haben sie nicht gezahlt. In diesem werden wir sehen."

China im Jahr 2015. Nach Jahrzehnten fast ungebrochenen Wirtschaftswachstums macht sich Unsicherheit breit im Land. Immobilienpreise und Aktienkurse sinken, der Wohlstand wächst nicht mehr so schnell wie früher. Die Folgen sind allerorten zu sehen: Fabriken schließen, Neubauten stehen leer. Woran das liegt, wissen die Chinesen nicht. Sie rätseln über die Gründe. Dass die Presse nur eingeschränkt über die Probleme berichten darf, macht es nicht besser.

mehr:
- China: Im Reich der Krise (Mathias Bölinger, ZEIT-Magazin 50/2015, 24.12.2015)
ältere, teils katastrophisierende, Nachrichten:
- Weltweit Einbrüche an den Aktienmärkten – Yuan wertet dritten Tag in Folge ab (Post 13.08.2015)
- China - ein Börsencrash lässt die Welt erzittern (Post, 11.08.2015)
- China: BRICS-Entwicklungsbank eröffnet (Post, 23.07.2015)
- Entwicklungsbank – Wenn der Westen Gedanken liest (Post, 11.05.2015)
- China, USA und der Pazifik (Post, 27.04.2015)

mein Kommentar:
Es zittert seit Anfang/Mitte August 2015; lasst sie weiter zittern!