Sonntag, 5. März 2017

Notaufnahme: Was zum Teufel wollen Sie denn hier?

Bei Fachärzten muss man oft ewig auf einen Termin warten. Notaufnahmen gelten auch deswegen als chronisch überlastet. Darf deshalb der, dem seit drei Wochen schwindelig ist, nicht kommen?

Stellen wir uns für einen Moment vor, wir wären Ärzte und würden in einer Notaufnahme arbeiten. Zum Beispiel in der im Universitätsklinikum Leipzig, an einem Mittwoch, es ist kurz vor 15 Uhr. Drinnen sind alle Pritschen belegt, Betten stehen im Flur. Draußen im Wartebereich sind noch Stühle frei. Der Herr mit der Platzwunde am Kopf (an der Betonmischmaschine gestoßen) wartet seit anderthalb Stunden. Die Frau mit trockenem Blut an der Hand (mit dem Fahrrad gestürzt) ist länger da und fragt jetzt am Aufnahmeschalter, ob sie vielleicht schon aufgerufen worden sei und es verpasst habe. Hat sie nicht.

Außerdem sind gekommen:

Herr B. Er ist 67 Jahre alt und ihm ist seit drei Wochen schwindelig. Gegen Mittag ist er in die Notaufnahme gelaufen und hat gesagt: „Ich kann kaum noch laufen.“

Frau D., 53, hat seit vier Tagen Bauchschmerzen und Angst, dass das von der Galle kommt.

Und: Frau H., die 82 Jahre alt ist, seit zwei Jahren bei keinem Arzt mehr war und die sich heute Morgen plötzlich „schwach auf den Beinen“ gefühlt hat.

Was würden wir tun? Um wen kümmern wir uns zuerst? Und bei wem denken wir, heimlich (und an noch stressigeren Tagen als heute vielleicht sogar laut): Was zum Teufel wollen Sie denn hier?

mehr:
- Patienten in der Notaufnahme: Was zum Teufel wollen Sie denn hier? (Denise Speichert, FAZ, 13.12.2016)

siehe auch:
- Wiesbadener Klinik: Chefärzte verlassen HSK im Streit (Ewald Hetrodt, FAZ, 15.02.2017)
- „Patienten in Gefahr“: Notaufnahme-Ärzte rügen neue Vorschriften (FAZ, 01.03.2017)

Leben vor vier Milliarden Jahren

Halb so breit wie ein menschliches Haar: Durch die Entdeckung neuer Mikrofossilien muss die Geschichte über Entstehung des Lebens womöglich neu geschrieben werden.
Die Geschichte von der Entstehung des Lebens auf der Erde muss womöglich neu geschrieben werden: Ein Forscherteam verkündete am Mittwoch im Fachblatt „Nature“ den Fund der bislang ältesten Mikrofossilien der Erde, die es als „direkten Beweis“ für Leben auf unserem Planeten vor bereits rund vier Milliarden Jahren wertet. Diese Entdeckung könnte auch die Theorien über mögliches Leben auf anderen Planeten verändern.

Die in Kanada entdeckten Mikrofossilien seien rund 300 Millionen Jahre älter als die bislang ältesten bekannten Fossilien, schrieb Dominic Papineau vom University College London in „Nature“. Das Alter der Funde datierten er und seine Kollegen von den Bodenforschungsinstituten der Vereinigten Staaten und Norwegens sowie von der University of Ottawa auf zwischen 3,77 und 4,29 Milliarden Jahre.

mehr:
- Fossilienfund deutet auf Leben vor vier Milliarden Jahren hin (FAZ online, 01.03.2017)

Donnerstag, 2. März 2017

Harry Belafonte wird neunzig

Wer ihn für einen harmlosen Sonnyboy hält, unterschätzt ihn: Zum neunzigsten Geburtstag des subversiven Sängers, Schauspielers und Entertainers Harry Belafonte, der trotz seines Ruhms nie den Star herauskehrte.
Das haben sich die Ausrichter des Konzertes „Für den Frieden der Welt“ damals – 1983 in Ost-Berlin – wohl ganz anders vorgestellt. Als Zugpferd für die Veranstaltung der FDJ gegen die „Aggression der Nato“ hatte man neben dem coolen Rocker Udo Lindenberg auch den amerikanischen Bürgerrechtsaktivisten und Sänger Harry Belafonte eingeladen. Der aber erteilte den Einäugigen beider politischer Lager schon bei der Pressekonferenz vor dem Konzert im Palast der Republik eine schallende Lektion. Einen Tag zuvor hatten amerikanische Truppen unter Hinweis auf prokubanische Entwicklungen die Karibikinsel Grenada besetzt. Frage eines westlichen Journalisten bei der Pressekonferenz: „Mister Belafonte, was sagen Sie zu dem Einmarsch Ihrer Landsleute in Grenada?“ Belafonte: „Ich verurteile die Präsenz der Amerikaner in vielen Teilen der Welt und ebenso die Besetzung Afghanistans durch die Sowjetunion.“ Den Mitgliedern der FDJ verschlug es die Sprache wie den Redakteuren vom „Neuen Deutschland“, die tags darauf in ihrem Blatt lieber über das kollektive Absingen von „We Shall Overcome“ berichteten, statt die Pressekonferenz zu erwähnen.

Man hätte es wissen können. Harry Belafontes Calypso war nie ohne Aufruf gegen Gewalt, welcher Provenienz auch immer, zu haben gewesen. Der strahlende Beau aus den schäbigen Mietskasernen von Harlem, Spross bitterarmer, illegaler Einwanderer aus Martinique und Jamaika, wo er selbst ein paar Jahre seiner Kindheit verbrachte, war nicht umsonst von Erwin Piscator an der New School for Social Research in New York zum Schauspieler ausgebildet worden. Das Bewusstsein für die Nöte der „People of Colour“ in der amerikanischen Gesellschaft hat ihn immer begleitet, und nur die Tauben unter den Blinden haben seine Lieder, die er mit seiner attraktiven, stets heiseren Stimme vortrug, als pure Happy-Go-Lucky-Folksongs missverstanden. Unter dem Echo des „Day-O Day-ay-ay-O“ des Banana-Boat-Songs wäre schon in den fünfziger Jahren – wenn man gewollt hätte – das Ächzen der schlecht bezahlten Hafenarbeiter herauszuhören gewesen. Aber Ahnungslosigkeit gab es auch schon bei Louis Armstrong, dessen stets gezücktes Schweißtuch man fälschlicherweise für eine weiße Fahne der Kapitulation des Jazzgiganten vor den Auswüchsen des niederen Entertainments hielt.

mehr:
- Harry Belafonte wird neunzig – Bürgerrecht auf Calypso (Wolfgang Sander, SPON, 01.03.2017)

Harry Belafonte - Island In The Sun {1:39}

kester1940
Hochgeladen am 13.01.2011
A TV performance from Harry Belafonte of the title song from his 1957 movie 'Island In The Sun'. It was one of several hit records the calypso singer enjoyed during the late 1950s, which included 'Banana Boat Song' and 'Mary's Boy Child'.


Harry Belafonte - Matilda (1966) Live {14:37}

SweetSickan
Veröffentlicht am 02.06.2012
En gränslös kväll på Operan This is from of a beneficiary concert for Martin Luther Kings civil rights movement in Stockholm, Sweden. The recording took place on the 31 march 1966 in the Opera House and was aired live on Swedish, Danish and Finnish television network.


Harry Belafonte - Banana Boat Song (live) 1997 {7:47}

BalticSeaChris
Veröffentlicht am 05.03.2012
A fantastic performance of the Banana Boat Song. This concert was recorded in 1997 (State University Of New York at Purchase). The audience is great! :-) Don't stop watching when the closing credits begin - Harry's performance goes on! Oct. 2012: Hi guys, now I've also uploaded the rest of the concert. :-) Hope you enjoy!!


"Welcome to the Fourth Reich": Legendary Actor Harry Belafonte on the Election of Donald Trump {4:07}

Democracy Now!
Veröffentlicht am 06.12.2016
http://democracynow.org - On Monday night, legendary musician, actor and activist Harry Belafonte addressed more than 2,000 people who had gathered to celebrate Democracy Now!'s 20th anniversary at New York City's historic Riverside Church—the same location where Rev. Martin Luther King Jr. came out against the Vietnam War in 1967. The son of Jamaican immigrants, Belafonte grew up on the streets of Harlem and Jamaica. In the 1950s, he spearheaded the calypso craze and became the first artist in recording history with a million-selling album. Along with his rise to worldwide stardom, Belafonte became deeply involved in the civil rights movement and was one of Dr. King’s closest confidants. Belafonte spoke about Donald Trump’s election. Democracy Now! is an independent global news hour that airs weekdays on nearly 1,400 TV and radio stations Monday through Friday. Watch our livestream 8-9AM ET: http://democracynow.org Please consider supporting independent media by making a donation to Democracy Now! today: http://democracynow.org/donate FOLLOW DEMOCRACY NOW! ONLINE: Facebook: http://facebook.com/democracynow Twitter: https://twitter.com/democracynow YouTube: http://youtube.com/democracynow SoundCloud: http://soundcloud.com/democracynow Daily Email: http://democracynow.org/subscribe Google+: https://plus.google.com/+DemocracyNow Instagram: http://instagram.com/democracynow Tumblr: http://democracynow.tumblr.com Pinterest: http://pinterest.com/democracynow iTunes: https://itunes.apple.com/podcast/demo... TuneIn: http://tunein.com/radio/Democracy-Now... Stitcher Radio: http://www.stitcher.com/podcast/democ...


Harry Belafonte wrecks the Establishment #Bernie2016 {15:50}

Tannhauser108
Veröffentlicht am 12.02.2016
September 22 2005, Congressional Black Caucus Town Hall Meeting on Poverty — Broadcaster: C-SPAN On hearing the news that Harry Belafonte has just endorsed Bernie Sanders for President of the United States I wanted to take this opportunity to share this superb speech he delivered in which he takes aim at the establishment inside the Democratic Party and elsewhere, right within earshot of Hillary Clinton and Barack Obama. Belafonte's endorsement of Sanders follows his speech.


Harry Belafonte Reflects on Life as a Singer, Actor and Activist {8:55}

PBS NewsHour
Hochgeladen am 14.11.2011
Harry Belafonte is not only a musical icon, but also a lifelong political and social activist. Gwen Ifill talks with Belafonte about his life as a singer, actor and civil rights activist.

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Mittwoch, 1. März 2017

Was tun ohne Sheriff?

Die Europäische Union ist für Jürgen Trittin das Antimodell zu Trump. Dazu gehört für den Grünen auch: lieber mehr Geld für Entwicklung ausgeben als für Verteidigung.
mehr:
- Jürgen Trittin: "Der globale Sheriff fällt weg – im Guten wie im Schlechten" (Carsten Luther im Interview mit Jürgen Trittin, ZON, 28.02.2017)

Geilster Funkspruch {2:15}

xTheBoZz
Veröffentlicht am 30.09.2013

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Dienstag, 28. Februar 2017

USA, Land der Apokalypse

Die biblischen Erzählungen von Endzeit und Gottesreich sind amerikanische Urmythen. Doch mit dem apokalyptischen Denken von Donald Trumps Beratern setzt sich ein neuer Geist durch.

Inaugurations-Reden sind üblicherweise Pathosopern, deren Hauptzweck darin besteht, die politischen Gegner zu umarmen, im Inland Optimismus zu verbreiten und im Rest der Welt guten Willen. Was also war bei Donald Trump los? "Rostige Fabriken stehen verstreut in der Landschaft ... wie Grabsteine", tönte er. "Verbrechen, Gangs und Drogen haben viel zu viele Leben gestohlen." "Der Reichtum der Mittelklasse wurde aus ihren Häusern gerissen." "American carnage", amerikanisches Blutbad, war der Begriff, mit dem er die Realität seines Landes zusammenfasste. Er hielt eine Rede, die wirkte wie dekoriert für Halloween. Seit dem Wahlkampf setzt Trump diese Gothic-Rhetorik fort: Die Zahl der Morde sei auf dem höchsten Stand seit 47 Jahren, sagte er kürzlich, obwohl sie 2014 auf dem niedrigsten Stand war. Ohne sein Einreiseverbot drohe unmittelbare Gefahr für das Land, meint er, obwohl kein Angehöriger der sieben Staaten in den USA je einen Terroranschlag begangen hat.

Doch das ist nur die eine Hälfte des Narrativs. Die andere, ebenfalls aus Trumps Rede vom 20. Januar, lautet: "Von diesem Tag an wird eine neue Vision unser Land führen." "Wir stehen an der Geburt eines neuen Millenniums, bereit, die Geheimnisse des Weltalls zu erschließen, die Erde vom Elend der Krankheiten zu befreien, die Energiequellen, Industrien und Technologien von morgen zu erschließen." Die Lage sei ernst, doch Amerika sei ja geschützt, durch Militär, Polizei und Gott. 

Vielleicht meinte Trump mit "Millennium" nur das dritte Jahrtausend. Viele seiner Anhänger werden etwas anderes verstanden haben: das 1000-jährige Reich Gottes nämlich, von dem in der Offenbarung des Johannes die Rede ist. Trump ist der am wenigsten religiöse Präsident der letzten Jahrzehnte. Aber wie kein anderer hat er seinen politischen Durchmarsch auf die Apokalypse-Vorstellung gegründet, den biblischen Mythos, der zum amerikanischen Nationalmythos geworden ist.
mehr:
- Politik – USA, Land der Apokalypse (Jörg Häntzschel, SZ, 12.02.2017)

mein Kommentar:
Wie seit lassen die Amis Trump kommen, bevor sie das Impeachment starten?

Billigarbeiter: Hessen beschäftigt Doktoranden - für knapp drei Euro pro Stunde

Sie haben eine Top-Ausbildung, arbeiten mehr als Vollzeit und sind trotzdem arm: Doktoranden in Deutschland werden oft dreist ausgenutzt. Ein britischer Professor will nun sogar spenden.
Eigentlich würde Klara, 30, gern in eine eigene Wohnung ziehen. Das ist finanziell aber nicht drin. Denn Klara schreibt gerade an ihrer Doktorarbeit.

Als sie mit ihrer Promotion anfing, arbeitete Klara als wissenschaftliche Hilfskraft an einer norddeutschen Universität. Ihr monatliches Gehalt mit zwei Uniabschlüssen damals: etwas mehr als 450 Euro. Eigentlich sollte sie dafür nur knapp neun Stunden in der Woche an der Uni arbeiten, so stand es in ihrem Vertrag. Tatsächlich waren es 60 Stunden. "Da die Arbeit auch für meine Promotion war, fand ich das in Ordnung", sagt Klara rückblickend.

Ein zweiter Job kam aber nicht infrage, und die 450 Euro reichten gerade so für die Krankenversicherung und ihr WG-Zimmer. Leben musste Klara daher teilweise von Erspartem. "Ich gehe nicht viel essen oder shoppen. Mein Auto habe ich inzwischen auch nicht mehr", erzählt die angehende Doktorin.

mehr:
- Billigarbeiter: Hessen beschäftigt Doktoranden - für knapp drei Euro pro Stunde (Julia Köppe, SPON, 21.02.2017)

siehe auch:
- Die Neoliberalisierung der Universität (Post, 24.08.2016)

Leitkultur: Fußgänger vor der roten Ampel

Wissenschaftler haben untersucht, wie Menschen in Japan und Frankreich die Straße überqueren, und kamen zu überraschenden Unterschieden
Seit dem Ende des alten Kalten Krieges geistert der Kampf der Kulturen durch den öffentlichen Diskurs. Verstärkt wurde er durch die Flüchtlinge aus islamischen Länder, kulminierend 2015, aber schon länger grundiert durch nationalistische und fremdenfeindliche Strömungen und Parteien, die ein Volk mit seiner Kultur gegenüber zu vielen Neuankommenden mit einer fremden Kultur, deren Kampf schon einmal die Geschichte prägte, zu verteidigen und zu bewahren suchen. Dabei werden Verbote, Mauern, Massenabschiebungen und Rückzug von der Globalisierung zu Forderungen, die die Veränderung aufhalten sollen. Der Wahlsieg von Donald Trump mit "America First" hat diese Bewegung erstmals, sieht man von Entwicklungen etwa in der Türkei, Polen oder Ungarn ab, nach oben gespielt und an die Schalthebel der Macht gebracht.

Im Hintergrund wird dann überlegt, was deutsch sein heißen soll oder was eigentlich die berühmt-berüchtigte "Leitkultur" ist, die einem Volk, einer kulturellen Gemeinschaft, irgendwie also einer von anderen abzugrenzenden Population, in der der Regel projiziert auf ein begrenztes Territorium, zu eigen sein soll. Gerne wird dabei auf die Sprache verwiesen, aber auch auf die Geschichte, in Deutschland wahlweise des Abendlands, des Christentums, manchmal mit dem Judentum, aber ohne den Islam, die Aufklärung usw.

mehr:
- Leitkultur: Fußgänger vor der roten Ampel (Florian Rötzer, Telepolis, 22.02.2017)
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Terrorismus: die Henne und das Ei

Eine Million britische Pfund soll Ronald Fiddler erhalten haben - dafür, dass er unschuldig in Guantanamo einsaß. In Großbritannien galt er als Opfer. Für den IS ist er nun zum Täter geworden.
Mit einem umgebauten SUV fährt Abu-Zakariya al-Britani, so sein Kampfname, am Montag vor einen Stützpunkt der irakischen Armee im Südwesten Mossuls. Das Fahrzeug ist mit Stahlplatten an der Front gepanzert, damit der Fahrer trotz gegnerischen Beschusses möglichst nah an sein Ziel kommt. Dann löst al-Harith aus und der Sprengstoff in dem Wagen zündet. Er ist Teil einer Kamikaze-Angriffswelle der Terrormiliz IS in Tel Kaysum, die am Ende zwei irakische Panzer zerstört.

Wenig später verbreiten die Propaganda-Sprachrohre des IS den Namen des Attentäters. Denn er war nicht irgendein Terrorist.

Eine Ledercouch, ein Kamin, Einbauküche, gepflegter Rasen, Wintergarten – ein typisches Mittelklasse-Haus im britischen Manchester. Die Boulevardzeitung "The Sun" hat Bilder des Hauses veröffentlicht, in dem mal ein Mann wohnte, der Ronald Fiddler hieß. Der Sohn jamaikanischer Einwanderer ging in Manchester zur Schule und machte eine Ausbildung zum Webdesigner. Rund 220.000 britische Pfund soll das Haus gekostet haben. Geld, das Fiddler hatte. Denn der Staat machte ihn reich.

Wie der britische "Guardian" berichtet, konvertierte Fiddler Mitte der 1990er Jahre zum Islam und benannte sich um in Jamal Udeen Al-Harith. 2001 unternimmt er eine Rucksackreise nach Pakistan. Als die US-Armee in das Land einfiel, versuchte er sich per Anhalter mit einem LKW in den Iran abzusetzen. Der Wagen wurde von Taliban gestoppt und Fiddler kam wegen des britischen Passes in den Verdacht, ein ausländischer Spion zu sein. Er wurde verhaftet und in ein Gefängnis der Taliban gebracht.

mehr:
- Aus Ronald wurde Abu-Zakariya – Vom Guantanamo-Häftling zum IS-Attentäter (Benjamin Konietzka, n-tv, 22.02.2017)

Gitmo Prisoner Released - Given $1.2 Million Dollars - Seven Years Later Goes On Suicide Mission [4:03]

Cool Video Bro
Veröffentlicht am 22.02.2017
Gitmo Prisoner Released - Given $1.2 Million Dollars - Lives Like a King for Seven Years - Then Blows Up Coalition Forces in a Suicide Bombing Mission The Muslim convert changed his name from Ronald Fiddler to Jamal Udeen al-Harith in 1994, before fighting for ISIS under the new name Abu Zakariya al-Britani


Bertelsmann: Juristen und NRW-Lokalpresse nehmen Piraten-Kritik auf

"Gefahr, dass Einzelinteressen über das Gemeinwohl siegen" - Juristen kritisieren Zusammenarbeit der Landesregierung mit Bertelsmann

Im Dezember debattierte das NRW-Parlament eine Große Anfrage der Piraten-Fraktion zu Lobbyismus von Bertelsmann-Konzern und -Stiftung: Die Landeshauptstadt Düsseldorf wurde Schauplatz der mit 55 Minuten hierzulande vermutlich bislang längsten parlamentarischen Redeschlacht über den Einfluss eines Lobbyisten. Telepolis berichtete darüber: Lobbyismus: König Bertelsmann.

Kritikpunkt war, dass die Bertelsmann-Tochter Arvato, das ServiceCenter der Landesregierung "technisch betreut" und dabei tief in hoheitliche Aufgaben hinein tätig zu sein scheint: Sie verwaltet den Kontakt zum Bürger. Die Piraten sahen dies in der Debatte als bürgerferne Politik des Abwimmelns.

mehr:
- Bertelsmann: Juristen und NRW-Lokalpresse nehmen Piraten-Kritik auf (Thomas Barth, Telepolis, 23.02.2017)

zu Bertelsmann:
- Bertelsmann SE (LobbyPedia, abgerufen am 30.03.2017)
- Bertelsmann - Der Konzern und die Familie (Bertelsmannkritik.de, abgerufen am 30.03.2017)

Bertelsmann in den NachDenkSeiten:
- „Herrschaft durch Meinungsmache? – Einfluss und Interesse des Bertelsmann-Konzerns an der Ökonomisierung des Bildungssystems.“ (21.11.2012)
- Die Rolle der Bertelsmann Stiftung beim Abbau des Sozialstaates und der Demokratie oder: Wenn ein Konzern Politik stiftet – zum gemeinen Nutzen? (15.04.2010)
- Die Bertelsmann Stiftung und ihre Verflechtungen (27.02.2007)

siehe auch:
- Thomas Middelhoff, Sozialarbeiter (Post, 03.05.2016)
- Elektronische Gesundheitskarte, digitale Transformation und unsere Zukunft in der Obhut von Bertelsmann (Post, 06.04.2016)
- Die NachDenkSeiten geben dem Bertelsmann-Konzern die Schuld für Hasskommentare auf KenFM und anderen Facebook-Seiten (QuerfrontSeiten, 19.01.2016)
- Wie Bertelsmann die Kontrollaufgaben auf zwei Aufsichtsgremien verteilt (Jens J. Meyer, MediaTribune, 12.04.2013)
- Bertelsmann-Stiftung und Privatisierung (Archiv Labour.net Germany, aktualisiert am 18.12.2012, abgerufen am 30.03.2017)
- Arvato verlässt Würzburg (Börsenblatt, 20.02.2011)
- Die Rolle der Bertelsmann Stiftung beim Abbau des Sozialstaates und der Demokratie oder: Wenn ein Konzern Politik stiftet – zum gemeinen Nutzen? (NachdenkSeiten, 15.04.2010)

SWR2- Die Bertelsmann Stiftung in der Kritik- mit Albrecht Müller (www.NachDenkSeiten.de)(2006) 1/5 {9:46}

NachDenkZeit
Hochgeladen am 17.08.2010
SWR2- Die Bertelsmann Stiftung in der Kritik- mit Albrecht Müller (www.NachDenkSeiten.de) (2006) Schattenkabinett aus Gütersloh - Die Bertelsmann Stiftung in der Kritik, Moderation: Jürgen Heilig, Gesprächsteilnehmer: Albrecht Müller - Politikberater und Publizist ("Die Reformlüge"), Prof. Ulrich van Suntum - Wirtschaftswissenschaftler, Universität Münster, Harald Schumann - Journalist, "Berliner Tagesspiegel" Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=w35uKF... Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=akIdgX... Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=uInhnK... Teil 4: http://www.youtube.com/watch?v=1TQ0GG... Teil 5: http://www.youtube.com/watch?v=TbqbkT... Playlist: http://xlurl.de/Rj3Rxy _____________________________________________ Eine Sammlung von Angeboten zu der Internet Website www.NachDenkSeiten.de Darunter fallen zahlreiche Interviews mit Albrecht Müller und Wolfgang Lieb, sowie Beiträge die auch in den Hinweisen des Tages aufgeführt wurden. Wir bitten um Verbreitung. Danke. Playlist: http://www.youtube.com/view_play_list...


- Monopolisierung des Wissens? (Post, 20.10.2009)
- Haifische am Pokertisch (Post, 14.06.2009)
- Drahtzieher hinter den Kulissen – der Einfluss des Bertelsmann-Konzerns auf die Hochschulen (Post, 31.10.2008)
- Auf dem Weg in die Schmalspur-Gesellschaft (Post, 28.06.2008)
- Bertelsmann, Nachtrag (Post, 21.05.2008)
- Bertelsmann in Aktion (Post, 29.02.2008)
- Bertelsmann macht Staat (Post, 30.04.2007)
aktualisiert am 30.03.2017

Montag, 27. Februar 2017

Legendäre Hippiekommune: Farm im Vollrausch

Während in Vietnam US-Soldaten starben, bauten sie in Kalifornien am Paradies - die Hippies der Olompali-Ranch. Noelle Barton war 1967 eines der Gründungsmitglieder der kalifornischen Kommune. Auf einestages schildert sie deren Alltag: Perlen fädeln, tanzen, Sex.

Es war Mitte der sechziger Jahre, und die Welt geriet immer mehr aus den Fugen. Der Vietnam-Krieg war im vollen Gange, immer mehr Leute wurden eingezogen. Dazu wollten wir eine Gegenwelt schaffen, eine Oase. Wir, das waren meine Mum (Sandra Barton), Don (McCoy, der offizielle Gründer und Geldgeber der Kommune), Sheela (Don's spätere Frau) und natürlich wir, die Kinder. Olompali war die perfekte Oase. Die Ranch hatte einen riesigen Swimmingpool und 280 Hektar Land, auf dem wir Pferde halten und uns vollkommen frei bewegen konnten. Außerdem hatten vor uns Grateful Dead auf der Ranch gewohnt. Meine Mum, Sheela und Don waren hellauf begeistert und beschlossen sofort, dort zusammenzuziehen.

Geld für so ein Projekt war genug da. Don hatte als Unternehmer gearbeitet und zudem noch geerbt, er war reich, deswegen zahlte er die Miete. Anfangs waren wir lediglich 12 bis 15 Leute auf Olompali, nur der engste Freundeskreis. Dann kamen die Freunde der Freunde, und so wurden wir immer mehr. Aber das war gar kein Problem, Platz gab es genug.

Was dann passierte, nenne ich immer "Aufstieg und Fall einer utopischen Familie". Ich sehe mich selber als unsere Chronistin, schreibe alles auf und verwahre alles, halte alle zusammen. Man muss die Wahrheit über unser Leben in Olompali erzählen, sonst brennt die Phantasie mit den Leuten durch. Die ersten neun oder zehn Monate waren phantastisch, aber dann begann der Abstieg der Utopie.

mehr:
- Legendäre Hippiekommune – Farm im Vollrausch (Aufgezeichnet von Angelika Franz, SPON, 12.02.2017)

Grateful Dead and jefferson airplane and the chosen family [5:34]

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Hochgeladen am 17.05.2011
They called it the "Chosen Family," a group of families that lived together, in a mansion built in 1911, on a 760-acre ranch about 40 miles north of San Francisco. Rock musicians flocked to Rancho Olompali, which since has become a state park, for a little R&R and jamming. The Grateful Dead even lived there briefly in 1966. Members of Big Brother and the Holding Company, Jefferson Airplane and Quicksilver Messenger Service would show up to play and party.

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Arbeitszeitbetrug in Neapel: Ein Kollege, zwanzig Stechkarten

Lieber Tennis statt Arbeit: Knapp hundert Mitarbeiter einer Klinik in Neapel haben jahrelang ihren Dienst geschwänzt. Dank versteckter Kameras kam ihnen die italienische Polizei jetzt auf die Spur. 

Immerhin, ein paar Mitarbeiter kamen tatsächlich zur Arbeit - und zogen dann 94 Stechkarten von Kollegen durch, die zu Hause geblieben waren. In zweijährigen Ermittlungen und mithilfe von versteckten Kameras kam die italienische Polizei doch noch auf die Spur. 

Die meldete am Freitag ihren Erfolg: Jahrelang haben rund 100 Angestellte der Klinik Loreto Mare ein ausgeklügeltes System betrieben, um regelmäßig blauzumachen.
mehr:
- Arbeitszeitbetrug in Neapel: Ein Kollege, zwanzig Stechkarten (SPON, 24.02.2017)

Freitag, 24. Februar 2017

Die Nöte der Lehrer: Nieten oder Helden des Alltags?

Erfahrungen aus der Schweiz, die auch deutschen Lehrern nicht ganz unbekannt sein dürften.

Es geschah während einer Stadtführung in La Chaux de Fonds. Die Führerin mühte sich redlich ab, den Anwesenden die phänomenale Städtestruktur der Uhrenmetropole im Jura zu erklären. Etwa die Hälfte der 20 SchülerInnen hörte interessiert zu oder tat wenigstens so, andere liessen ihre Augen auf die vielen Uhren schweifen, die ihnen anzeigten, dass die Führung noch über eine halbe Stunde dauern sollte. Zwei Mädchen hörten nicht zu, sie redeten miteinander, zwei andere lachten laut, weil sie bemerkten, dass einer ihrer Kollegen plötzlich nicht mehr anwesend war.

Eine von Ihnen griff zum Hörer, um den Vermissten aufzuspüren. Lautes „Aha“, Wegerklärungen, saloppe Sprüche und ein Gekichere waren die Folge. Die Städteführerin musste dies bemerken, fuhr aber tapfer weiter. Der Klassenlehrer blickte zurück, verzog aber keine Miene. Am Schluss sollten die vier Mädchen nach einem freien Ausgang sagen, dass es eine doofe Stadt gewesen sei. Man habe einen Coiffeursalon gesucht, nicht einmal das gäbe es an diesem komischen Ort. Und eine meinte, Stadtführungen interessierten sie eh nicht.

Man könnte dieses Ereignis abbuchen unter dem beliebten Thema der ach so unmotivierten heutigen Schülergeneration. Die Krux ist allerdings, dass es sich bei dieser Gruppe nicht um eine Oberstufenklasse mit einem peinlich berührten Klassenlehrer handelte, sondern um einen Kollegiumsausflug. Die vier SchülerInnen waren allesamt Lehrkräfte, darunter eine Geschichtslehrerin, der Klassenlehrer war der Schulleiter.

mehr:
- Die Nöte der Lehrer: Nieten oder Helden des Alltags? (Alain Pichard, Achgut.com, 24.02.2017)
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Donnerstag, 23. Februar 2017

Millionäre : Wie Deutschlands Superreiche ticken

Über die Hochvermögenden in Deutschland ist so gut wie nichts bekannt. Eine neue Studie zeigt, was hinter dem Erfolg der Superreichen steckt.

Über Armut in Deutschland ist recht viel bekannt, wird viel veröffentlicht. Über die Welt der Millionäre und Milliardäre existieren hingegen nur Annahmen. Mutmaßungen. Es gibt kaum wissenschaftliche Studien, und seit die Vermögenssteuer 1997 ausgesetzt worden ist, haben Ökonomen nicht einmal eine Datenbasis. "Gerade dieser Personenkreis ist aber von besonderer Bedeutung, weil er einen beträchtlichen Teil des Gesamtvermögens besitzt", sagt Markus Grabka vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung.

Im letzten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung sollte deswegen zum ersten Mal die Situation von Vermögenden untersucht werden. Weil Wolfgang Lauterbach von der Universität Potsdam als führender Reichtumsforscher in Deutschland gilt, befragte er mit Grabka 130 Frauen und Männer mit einem frei verfügbaren Geldvermögen von mindestens einer Million Euro. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die Befragten überwiegend Männer (75 Prozent), mindestens 50 Jahre alt (75 Prozent), verheiratet (61 Prozent) und hoch gebildet (57 Prozent) sind. Zwei Drittel gaben an, dass sie durch eine Erbschaft oder Schenkung reich geworden sind. Für 60 Prozent war es entscheidend, dass sie sich als Unternehmer selbstständig gemacht haben. Diesen Grund nannten deutlich mehr Männer (67 Prozent) als Frauen (39 Prozent). Gleichzeitig war für 21 Prozent der Frauen die Heirat der Hauptgrund; von den Männern nur bei drei Prozent.

mehr:
- Millionäre: Wie Deutschlands Superreiche ticken (Marie Rövekamp, ZON, 19,02,2017)

siehe auch:

- "Das Jahreseinkommen ist für diese Menschen eine ziemlich unwichtige Größe" (Marcus Klöckner, Telepolis, 26.02.2017)
- "Für mich ist 'neoliberal' ein Ehrentitel" (Marcus Klöckner, Telepolis, 03.03.2017)

KenFM im Gespräch mit Hans Jürgen Krysmanski - Elite 0,01% {1:55:13}

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Veröffentlicht am 14.06.2014
Anders als in den Vereinigten Staaten ist das Thema Elitenforschung in Deutschland noch weitgehend im Winterschlaf. Alle Pyramidengesellschaften wurden und werden von der Spitze her regiert. Alle. Ihnen liegt eine Struktur zugrunde, die an das Militär erinnert. Wer die Massen erreichen und beherschen will, kann dies nur über die jeweiligen Eliten bewerkstelligen. Die Geschichte kennt die politischen Eliten, die ist mit den Eliten der Kirche vertraut. Hinzu kamen später die Intellektuellen Eliten, im 20. Jahrhundert die Eliten der Wissenschaft und des Sports. Das 21. Jahrhundert hat eine völlig neue Form der Elite hervorgebracht. Die Geldelite. Es handelt sich hier um ein Machtzentrum, das weitgehend unsichtbar agiert, dafür aber global die Strippen zieht. Wenige Tausend Superreiche weltweit verfügen über ein permanentes Barvermögen von 500 Mio. Dollar cash - minimum. Einige Hundert unter ihnen Besitzen Milliarden im dreistelligen Bereich. Für diese Menschen haben Gesetze oder nationale Grenzen keine Bedeutung mehr. Sie stehen über dem Gesetz. Nicht selten stellen sie den Gesetzgeber. Die Geldeliten beherrschen die öffentliche Meinung und die internationalen Geldflüsse. Sie besitzen maximale Medienmacht und beherrschen den Finanzsektor. Alles was wir über diese Eliten Erfahren, geschieht im Zuge eigener Inszenierung.


Krysmanski-Interview hinzugefügt am 26.03.2017


Sonntag, 19. Februar 2017

Vegan modifiziertes Glockenspiel

Eine Veganerin in Limburg an der Lahn fand Anstoß an dem Titel "Fuchs, du hast die Gans gestohlen", das das Rathaus in seinem Glockenspiel-Repertoire hatte. Der Bürgermeister gab nach und strich dieses Kinderlied. Nun fordert der deutsche Vegetarierbund, auch andere Kinderlieder inhaltlich kritisch zu prüfen.

Die Stadt Limburg an der Lahn hat nur 33.000 Einwohner, und doch sorgt sie dieser Tage bundesweit für Schlagzeilen: Die Stadt hat bis auf weiteres die Melodie des Kinderliedes "Fuchs, du hast die Gans gestohlen" aus dem örtlichen Glockenspiel gestrichen, weil der Text aus Sicht einer Veganerin tierfeindlich ist. Die Frau störte sich vor allem an der Zeile "Sonst wird dich der Jäger holen mit dem Schießgewehr".

mehr:
- Fuchs, du hast die Gans gestohlen – Limburger Rathaus ändert nach Veganerin-Protest das Glockenspiel (Stern TV, ohne Datum)

Christian Ehring: Kinderlieder-Gate in Limburg | extra 3 | NDR {2:23}

Am 16.02.2017 veröffentlicht
extra 3  
Der Bürgermeister von Limburg hat verfügt, dass auf Wunsch einer Veganerin das Lied "Fuchs, du hast die Gans gestohlen" nicht mehr als Rathaus-Glockenspiel erklingen soll.

Personenbezogene Daten – Alles eine Frage des Geldes?

Wie wichtig sind den Deutschen ihre Gesundheitsdaten? Eine Mehrheit lehnt es aktuell noch ab, solche Informationen mit Krankenkassen zu teilen. Doch die jüngere Generation teilt solche Bedenken offenbar nicht mehr.
54 Prozent der Deutschen sind laut MLP Gesundheitsreport 2016 nicht bereit, selbst aufgezeichnete Gesundheitsdaten mit ihrer Krankenkasse zu teilen, wenn dafür ein Teil der Beiträge zurückerstattet würde. Der genaue Blick auf die Infografik von Statista und heise online zeigt bei den einzelnen Altersgruppen indes, dass ein solches Geschäftsmodell durchaus Zukunft hätte. Bei Befragten bis zum Alter von 44 Jahren kann sich eine Mehrheit vorstellen, Daten gegen finanzielle Vorteile zu tauschen.

Als eines der ersten Versicherungsunternehmen hat die Generali im vergangenen Sommer solche sogenannten Telematik-Tarife für ihre Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherungen eingeführt. Kunden können hier Beiträge reduzieren, wenn sie beispielsweise an Fitnessprogrammen teilnehmen. In anderen Bereichen sind die Deutschen offenbar weniger skeptisch. So ergab eine Ende Oktober veröffentlichte GfK-Umfrage, dass 68 Prozent es für richtig halten, wenn vorsichtige Autofahrer mit geringeren Prämien belohnt werden. Raser sollten dagegen mehr zahlen müssen.

mehr:
- "Statistisch gesehen": Mehrheit will keine Gesundheitsdaten mit Krankenkassen teilen – noch (Mathias Brandt, heise News, 15.02.2017)

Samstag, 18. Februar 2017

Vor 60 Jahren – Februar 1957: Dedan Kimathi in Kenia gehenkt

Kenianer erheben sich gegen die Briten 

In Kenia, seit 1890 von den Briten besetzt und seit 1920 Kronkolonie, hatten sich weiße Siedler das Land angeeignet. Die Einheimischen mussten nun als »Squatter« für ihr Bleiberecht auf den Farmen der Weißen arbeiten. Die gesamte Wirtschaft des ostafrikanischen Landes war in weißer Hand. Ab 1950 wehrten sich die Kenianer mit zunehmender Militanz im sogenannten Mau-Mau-Aufstand. 1952 verhängten die Briten den Ausnahmezustand. 90000 Mau-MauKämpfer, vor allem aus dem Volk der Kikuyu, wurden in Lagern interniert. Bis zur Niederschlagung des Aufstands 1956 verloren nach heutigen Erkenntnissen 100.000-150.000 Afrikaner ihr Leben. 
Verhaftete Kikuyu in Kenia: sie stehen im Verdacht, als Mau-Mau-Kämpfer
einen weißen Farmer massakriert zu haben
Während der spätere Freiheitsführer und 1963 erste Präsident des unabhängigen Kenia, Jomo Kenyatta (1893-1978), einen eher moderaten Kurs einschlug, führte Dedan Kimathi (1920-1957) als »Feldmarschall« den militanten Zweig mit gewalttätigen Aktionen. Er gehörte zu den letzten Mau-Mau-Kämpfern. Ende 1956 wurde Kimathi verhaftet, wegen »Terrorismus« zum Tode verurteilt und am 18. Februar 1957 gehenkt. Heute gilt er in Kenia als Volksheld. 50 Jahre nach seinem Tod erhielt er in Nairobi ein Denkmal. 

 Harenberg - Abenteuer Geschichte 2017
Mau Mau Disorders In Kenya (1952) {2:12}

British Pathé
Veröffentlicht am 13.04.2014

Nairobi, Kenya. General view pan of Nairobi. Long view, street scene in Nairobi. STV.SV. Europeans and natives walking together in street. SV. Two Europeans standing beside newspaper sellers. CU. Newspaper, East African Standard. CU. Still photograph of murdered chief Ndieri. LV. Coffin being carried by natives to burial ground of murdered chief. SV. Natives carrying wreaths. STV. Africans watching. SV. Women native types carrying flowers. STV. Native types gathered round graveside. SV. Africans putting coffin on grave. SV. Kenya Guard of Honour. LV. King's African Rifle band marching toward. SV. Sir Evelyn Baring taking the salute. SV. Lancashire Fusiliers marching past. SV. Crowd watching. SV.SCU. Sir Evelyn Baring, Governor of Kenya inspecting Fusiliers. SV. Police patrol car leaving Kingsway Police Station. SV. Interior, Radio H.Q. with officer and woman at microphones. CU. Woman officer speaking into microphone. SV. Police patrol car driving through barrier on way to round up Africans. LV. Police armoured cars manned by volunteer reserve preparing to leave from H.Q. SV. Officer with men checking map. CU. Officer talking to men. CU. Map of suspected outskirts. SV. Police car with officers checking African suspects. SV. Officers checking identity of two Africans. SV. Police checking identity of another African. SV. Rounded-up Africans standing beside police cars. SV. Soldier bringing out suspected African from building. SV. Another African type standing beside police car. LV. Truck-load of troops and police leaving Kenya police H.Q. SV. Armoured car driving past camera. SV. Lorry loads of troops driving along African roads. Travel Shot. Along dusty African road. SV. Showing baboons running across roadway. Aircraft flying over. SV. Arrested Africans being examined for Mau Mau tattoo marks. SV. Africans types being searched. CU. Examining arm and back of arrested African. Angle shot, examining arm and back of arrested African. (Orig.Neg.) FILM ID:42.12

A British Family in Kenya (early 1950s) {12:26}

StephendelRoser
Veröffentlicht am 24.10.2015
A British family visit friends or relatives in Kenya to attend a wedding. With their cine camera they record aspects of the country which provide a fascinating insight into colonial life, and scenes of wildlife, Nairobi and Nakuru.


We Must Sin Quietly: Kenya's Colonial Concentration Camps {12:47}

Jack Baker
Veröffentlicht am 13.05.2016


History Day Documentary on the Mau Mau Crisis The Culmination of one year of Research, Editing and Writing. Got 2nd Place at Denver City Competition for senior individual documentary. Footage Courtesy of British Pathe Archives, the Imperial War Museum, and the BBC Editing, Writing, VO, Research, Interview done by Jack Baker  
Special Thanks to Ed Glassman, Marshall Clough

The History Of Kenya {4:08}

SARZz95's channel
Hochgeladen am 10.12.2011
A school project


Faces of Africa - Jomo Kenyatta : The Founding Father of Kenya {28:34}

CGTN Africa
Veröffentlicht am 06.06.2013
Many institutions bear his name. He upgraded the economic status of the country after independence. But his reign faced dark shadows when three prominent politicians were assassinated. Up to date he is accused of acquiring massive pieces of land. He is Jomo Kenyatta, the first president of Kenya.


Miss World And Miss Kenya (1967) {3:00}

British Pathé
Veröffentlicht am 13.04.2014
No title. Miss World beauty contest at Lyceum, London and Miss Kenya competition in Nairobi. Various C/Us Miss World contestants. M/S girls parade in evening dress, zoom back to show all the girls lined up. L/S contestants in Miss Kenya competition lined up on stage. L/S judges. L/S contestant parading in evening dress. M/S girl parading and showing herself off. L/S crowd watching. M/S contestant. M/S judges. L/S all the girls parade on the stage, one of them trips on the microphone wire. L/S girls parading. M/S judges. Panning shot the finalists on stage in swimming costumes. C/U current Miss World, Reita Faria, announcing the winner. L/S crowd applauding. Reita crowns the winner - Zipporah Mbugua - Miss Kenya. C/U Miss Kenya waving. Panning shot Miss Ghana parading at Miss World contest, pan to L/S of other girls. C/U Miss Germany. C/U African contestant. C/U another contestant. C/U Miss Peru. C/U Miss USA. M/S Judges looking at girls. C/U US film star Maureen O'Hara. M/S the final seven lined up. C/U finalists Miss Guyana and Miss Israel. Pan row of finalists: Miss Argentina, Miss Czechoslovakia, Miss Germany, Miss Guyana, Miss Israel, Miss Peru and Miss UK. C/U Miss Peru and Miss UK. M/S judges. Miss Peru - Madeleine Hartog-Bel - is announced Miss World. C/U Miss World waving. C/U Maureen O'Hara clapping. C/U Reita Faria crowning Miss World. Reita hands Miss World the sceptre. Miss World is tearful and emotional. C/U actor Richard Chamberlain (Dr. Kildare). C/U pan Miss World.


Donnerstag, 16. Februar 2017

Who the Fuck Is Jackson Pollock?

Paul Jackson Pollock (* 28. Januar 1912 in Cody, Wyoming; † 11. August 1956 in Springs-East Hampton, New York) war ein US-amerikanischer Maler des abstrakten Expressionismus der New York School.Pollock wurde bekannt mit der von ihm begründeten Stilrichtung des Action Painting. Seine im Drip-Painting-Verfahren angefertigten großformatigen Werke brachten ihm bereits zu Lebzeiten den Spitznamen „Jack the Dripper“ ein.[1]
[
Jackson Pollock, Wikipedia, abgerufen am 16.02.2017]
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(Edited) Who is Jackson Pollock {1:08:27}

Tim Toews
Am 06.05.2019 veröffentlicht 

Portrait of an Artist: Jackson Pollock {50:52}

KunstSpektrum
Veröffentlicht am 12.01.2013
The 1987 documentary narrated by Melvyn Bragg.

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Mittwoch, 15. Februar 2017

Heute vor 100 Jahren – 13. Februar 1917: Mata Hari wird verhaftet

Sie war Striptänzerin, Edelhure, Doppelagentin. Vor 100 Jahren wurde Mata Hari verhaftet, dann hingerichtet. Die wahre Rolle der friesischen Schönheit, angeblich Inderin, ist bis heute ein Rätsel. Wird es bald gelöst?
Von wegen verwöhntes Luxusweibchen! Im Moment ihres Todes zeigt Mata Hari Heldinnenmut. Nein, sie benötige keine Augenbinde, sagt die dunkelhaarige Schönheit dem Exekutionskommando, schaut den zwölf marokkanischen Soldaten direkt ins Gesicht.

"Monsieur, ich danke Ihnen", ruft die 41-Jährige dem Offiziersanwärter zu, der den Feuerbefehl erteilt, den Pfarrer bedenkt sie mit einer Kusshand. Dann werden im Festungsgraben von Schloss Vincennes die Gewehrläufe auf sie gerichtet. Elf von zwölf Kugeln treffen.

So starb die Meisterspionin im Morgengrauen des 15. Oktober 1917.
Starb sie so? Starb sie anders - oder gar nicht?

Womöglich überlebte Mata Hari an jenem Morgen, weil die nur mit einem Pelzmantel bekleidete Stripperin im entscheidenden Augenblick die Hüllen fallen ließ - und die hormonell verwirrten Schergen danebenschossen. Vielleicht waren auch Platzpatronen in den Flinten der bestochenen Soldaten. Oder es ritt urplötzlich ein russischer Fürst herbei, hievte die Todgeweihte auf seinen Schimmel und ritt mit ihr durch den Nebel davon.

mehr:
- Mysteriöse Mata Hari – Die Spionin, die aus dem Schlafzimmer kam (Katja Iken, SPON, 13.02.2017)

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Mata Hari (javanisch: Auge des Tages = Sonne) war der Künstlername der niederländischen TänzerinMargaretha Geertruida Zelle (* 7. August 1876 in Leeuwarden; † 15. Oktober 1917 in Vincennes, Frankreich). Während ihrer Ehe verwendete sie auch die Namen Marguerite Campbell und Lady Gretha MacLeod. Als Spionin für den deutschen Geheimdienst führte sie den Decknamen H 21.Mata Hari war in der Zeit vor und während des Ersten Weltkrieges als exotische Nackttänzerin und exzentrische Künstlerin berühmt. Daneben gilt sie heute als bekannteste Spionin aller Zeiten.[1] Sie wurde am 25. Juli 1917 wegen Doppelspionage und Hochverrats von den Richtern eines französischen Militärgerichts zum Tode verurteilt und am 15. Oktober 1917 hingerichtet.Unklar ist bis heute, ob sie tatsächlich die raffinierte Doppelagentin war, wie in dem Urteil dargestellt – oder ein willkommenes Bauernopfer des französischen Militärgerichts, weil die Kriegsbegeisterung merklich nachließ und ein Sündenbock für die Niederlagen und Verluste hilfreich schien. Dies wird sich, wenn überhaupt, erst 2017 – einhundert Jahre nach ihrem Tod – endgültig klären, wenn die französischen Gerichtsakten geöffnet werden. Dass Mata Hari, vermutlich im Spätherbst 1915, in den Dienst des deutschen Geheimdienstes trat, ist heute unstrittig. Aus den zeitgenössischen Akten des britischenGeheimdienstes MI5, die am 21. Januar 1999 freigegeben wurden und nun im Britischen Nationalarchiv öffentlich zugänglich sind,[2] geht jedoch hervor, dass sie offenbar keine wesentlichen Geheimnisse an die Deutschen verraten hat. Derzeit scheint es, als habe Mata Hari am Ende ihrer Tanzkarriere mit einer kläglich-naiven, bedeutungslosen Informationstätigkeit ihr drohendes Schicksal, als Künstlerin in Vergessenheit zu geraten und unter akuter Geldnot zu leiden, abzuwenden versucht und dabei die Gefährlichkeit ihres Handelns nicht erkannt.[3]Die deutsche Kriegspropaganda, die den Fall ausschlachtete, bezeichnete sie als „Opfer des französischen Kriegswahns“[4] und läutete mit dem politischen Finale des Idols seine dramatisch-romantische Verklärung ein. Mata Haris abenteuerliches Leben und ihr tragisches Ende stehen bis heute im Mittelpunkt zahlreicher Romane, Theaterstücke und Filme.Ihre Lebensgeschichte war bislang Stoff für über 250 Bücher und ein Dutzend Filme.[5] Die Quellenlage ist jedoch nach wie vor dünn, basiert doch nur ein Bruchteil dieser Bücher und Filme auf verlässlichen Quellen. [Mata Hari, Wikipedia, abgerufen am 15.02.2017]

Am Morgen des 13. Februar 1917 wurde sie von Polizeikommissar Priolet festgenommen und dem Untersuchungsrichter des Kriegsgerichts, Hauptmann Pierre Bouchardon, vorgeführt. Sie wurde als Untersuchungshäftling in das Frauengefängnis Saint-Lazare gebracht.Nach zwei Tagen in einer normalen Einzelzelle wurde sie in die berühmte Zelle 12 verlegt.[93] Hier waren schon vor Mata Hari bekannte Tatverdächtige wie Henriette Caillaux, die Mörderin des Figaro-Chefredakteurs Gaston Calmette, oder Félix Faures Mätresse Marguerite Steinheil untergebracht.[94] In dieser Zelle wohnte Mata Hari mit ihrer Aufseherin, der Nonne Schwester Leonide. Dieses Amt der Aufseherinnen versahen in Saint-Lazare fünfzig Nonnen vom Orden Marie-Joseph du Dorat. Außer Geistlichen, Ärzten, Juristen und ihrem Anwalt hatte sonst niemand Zutritt zur Zelle der Tänzerin. Doch ihre Gläubiger verfolgten sie trotz ihrer Festnahme und schickten ihr Rechnungen und Mahnungen ins Gefängnis.  [Mata Hari, Wikipedia, abgerufen am 15.02.2017]
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Mata Hari - Die verführerische Spionin l 20th Century Women {6:31}
EINFACH GESCHICHTE
Veröffentlicht am 14.12.2014
In dieser Folge stellt euch Nilam die mysteriöse Spionin Mata Hari vor. Sie war eine Entkleidungskünstlerin, die mit ihren Tänzen die Pariser Gesellschaft begeisterte. Ihr Körper war ihre Waffe und sie wusste genau, wie sie ihn einsetzen konnte, um den Männern den Kopf zu verdrehen. Margaretha Geertruida Zelle, wie Mata Hari mit bürgerlichem Namen hieß, war emanzipiert bis zum schwarzen Strumpfband und zeigte der Welt wie sinnlich-verführerisch Entkleidungskunst sein kann. War Mata Hari verrückt, geldgierig und berechnend oder doch eine Frau die ihrer Zeit weit voraus war? Würden Frauen so offen mit ihrer Sexualität umgehen, wenn es sie nicht gegeben hätte? - Lasst es uns in den Kommentaren wissen! » QUELLEN Videos: British Pathé (https://www.youtube.com/user/britishp...) Pictures: Picture Alliance » PARTNER-KANÄLE Uns gibt es auch in anderen Sprachen! Englisch: http://bit.ly/BFTPyt Polnisch: http://bit.ly/WCPLYT Der Kanal von AlexiBexi: https://www.youtube.com/user/AlexiBexi Interessiert am ERSTEN WELTKRIEG?: https://www.youtube.com/user/ErsterWe... » NOCH MEHR GESCHICHTE GIBT ES BEI: Facebook: http://bit.ly/BFTPdeFB Twitter: http://bit.ly/BPdeTW Instagram: http://bit.ly/BFTPdeIN » ÜBER UNS BLAST FROM THE PAST ist eine aufregende Reise durch die Geschichte, die dir hilft, die Gegenwart und die Zukunft besser zu verstehen. Entdecke die größten Erfindungen und Ideen in BETTER TOASTERS, erkenne, warum die Geschichte auch heute noch für dich relevant ist in INTO CONTEXT und erfahre, wie Frauen des letzten Jahrhunderts die moderne Welt beeinflusst haben in 20th CENTURY WOMEN. AlexiBexi präsentiert einen Geschichtskanal, der dir einen neuen Blick auf die Vergangenheit ermöglicht. » CREDITS Präsentiert von: Nilam Farooq (http://www.youtube.com/user/daaruum) Geschrieben von: Astrid Deinhard-Olsson Producer: Daniel Czepelczauer Regie: Daniel Czepelczauer, David Voss Kamera & Ton: Markus Kretzschmar Sound Design: Marc Glücks Schnitt: Markus Kretzschmar Musik: Daniel Czepelczauer, Markus Kretzschmar Ein Mediakraft Networks Original Channel Basierend auf dem Konzept von Spartacus Olsson und Indiana Neidell Autor: Indiana Neidell Visuelle Konzeption: Astrid Deinhard-Olsson Executive Producer: Astrid Deinhard-Olsson, Spartacus Olsson Head of Production: Carolin Hengholt Producer: Daniel Czepelczauer Social Media Producer: Hendrik Sontheim Social Media Manager: Anna Riebel, Flo Wittig Projekt-Management: Sarah Völker BETTER TOASTERS nach einer Idee von Indiana Neidell INTO CONTEXT nach einer Idee von Spartacus Olsson 20TH CENTURY WOMEN nach einer Idee von Linnea Sundquist Enthält lizensiertes Material von British Pathé Alle Rechte vorbehalten - © Mediakraft Networks GmbH, 2014

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