Donnerstag, 7. Dezember 2017

Adventsrätsel, das Siebte von vierundzwanzig


Am Kopfe findest Du’s gefährlich,
Am Ofen aber unentbehrlich
Das Portemonnaie ruiniert es gar,
Der Maus verhilft’s aus der Gefahr.



Mittwoch, 6. Dezember 2017

Lesekompetenz von deutschen Grundschülern: Erhebliche Mängel

IGLU-Test: Im Vergleich zu anderen Ländern stagnieren die Leistungen der Viertklässler beim Leseverständnis. Der Abstand zur Spitze ist weit. Die sozialen Unterschiede relevanter als anderswo

Um die Lesekompetenz deutscher Grundschüler ist es nicht besonders bestellt. Beim internationalen Vergleich des Leseverständnisses von Viertklässlern ergab sich für Deutschland ein Rangplatz im Mittelfeld. Die große Mehrheit der EU-Länder weist "signifikant bessere Leistungen" auf, wie der Bericht zur Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) gleich zu Beginn der Vorstellung der zentralen Ergebnisse notiert.

mehr:
- Lesekompetenz von deutschen Grundschülern: Erhebliche Mängel (Thomas Pany, Telepolis, 05.12.2017)
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Memet Kilic zu den Ergebnissen der Schüler-Vergleichsstudien IGLU und TIMSS {1:21}

Veröffentlicht am 12.12.2012
Memet Kilic
Der grüne Bundestagsabgeordnete Memet Kilic kommentiert die Ergebnisse der Schüler-Vergleichsstudien IGLU und TIMSS. Mehr Informationen zu Memet Kilic gibt es auf www.memetkilic.de
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Finnland: Was macht der ewige Pisa-Sieger anders? {2:43}

Veröffentlicht am 03.12.2013
ARD Mittagsmagazin
Das Vorzeigeland Finnland belegt bei der aktuellen Pisa-Studie in Sachen Mathematik Platz zwölf, ist also abgerutscht. Dennoch gehören Finnlands Schüler in Europa weiter zu den Besten.
Schulen mit hohem Migranten-Anteil wurden bei der aktuellen Pisa-Studie gesondert ausgewertet. So soll herausgefunden werden, wie Migranten-Kinder mit dem finnischen Schulsystem zurechtkommen.
Im finnischen Bildungssystem werden besonders die Kinder gefördert, die die Sprache noch nicht gut beherrschen: Unterricht in Kleingruppen von weniger als zehn Schülern, zusätzlichem Sprachunterricht, individuell angepasstem Förderstunden. Und damit auch die Lehrer den hohen Anforderungen des finnischen Bildungssystems entsprechen, müssen die sich in einem intensiven Auswahlprozess qualifizieren.
Dass die finnischen Schüler gerade in Mathematik nicht ganz an der Spitze stehen, hat für die Verantwortlichen nicht mit gutem oder schlechtem Unterricht zu tun. Die Notwendigkeit, Mathematik im Alltag nutzen zu müssen, ist geringer geworden. Das Handy ist immer dabei, und das hat einen Taschenrechner. Einkaufen kann man mit der Kreditkarte, da muss man an der Kasse nicht mehr das Bargeld zusammenzählen.
Auch wenn Finnland in der aktuellen Pisa-Studie ein wenig zurückgefallen ist, wollen die Bildungspolitiker an ihrem Unterrichtssystem festhalten. Es lohne sich, habe sich bewährt, für alle Schüler.
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Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther : Schüler werden zu Konkurrenten & Konsumenten erzogen {7:06}

Veröffentlicht am 15.03.2017
Klär dich auf
Der Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther rät ab, Menschen zu zwingen sich zu bilden. Man könne sie nur dazu einladen. Lasst den Kindern die Selbstorganisation.
"Gerald Hüther plädiert für eine Neuausrichtung der Biologie im 21. Jahrhundert. Annahmen wie die von der Konkurrenz als Triebfeder der Evolution sollten hinterfragt werden. Es reiche nicht, Lebewesen nur als Objekte zu sehen, sondern auch als Subjekte mit Intentionen und Bedürfnissen. Es gelte, sich in die Lebewesen hineinzuversetzen, das zu sehen, was alles Leben verbindet. Gemeinsam sei allem Leben die Fähigkeit zur Selbstorganisation"
ergänzend:
Prof. Gerald Hüther - Harte Kritik am Schulsystem
Nicht Eltern, die gegen die Schulpflicht ihrer Kinder rebellieren, bedrohen unser Bildungssystem. Schule in ihrer jetzigen Form funktioniere einfach nicht mehr, erklärt Gerald Hüther, Hirnforscher an der Universität Göttingen. Ein allgemein akzeptiertes Beziehungsmuster, das andere Menschen zu Objekten degradiert, mache die Gesellschaft kaputt.
Erschienen bei 3Sat, crossposted mit Frieden rockt
Freude am Lernen
Weshalb wollen eigentlich die meisten Kinder spätestens nach der ersten Klasse vom Lernen nichts mehr wissen? Weshalb nutzt der Knirps, der als Baby lustvoll die Welt entdeckt hat, spätestens jetzt seine Kreativität nur noch, um dem Lernen möglichst zu entfliehen? Weshalb empfindet kaum ein Erwachsener Lernen als Bereicherung des eigenen Lebens und als zutiefst lustvoll und beglückend? Gerald Hüthers Antwort: Weil unser Verständnis von "Lernen" historisch und gesellschaftlich verkrüppelt wurde. Weil wir Lernen in den engen Rahmen einzwängen, den die speziell zu diesem Zweck geschaffenen Einrichtungen vorgeben. Weil wir nicht mehr wissen, dass Lernen für uns Menschen lebensnotwendig ist. Das zuzulassen, war ein Fehler. Aber aus Fehlern können wir lernen. Lernen heißt nicht weniger, als lebendig zu bleiben. Wer nichts mehr lernt, ist tot. ► https://goo.gl/l03ac7 oder http://bit.ly/2mFyKaV
Der Biologe Hüther macht deutlich: Jedes lebende System kann das in ihm angelegte Potential am besten in einem ko-evolutiven Prozess mit anderen Lebensformen zur Entfaltung bringen. Oder einfacher: Gemeinsam kommen wir weiter als allein. Und finden zurück zu dem Lebendigen, das uns ausmacht: zu neuer Kreativität, zum Mut zu sich selbst und zu persönlichen Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Wir verfügen über Talente und Begabungen und ein zeitlebens lernfähiges Gehirn, das für die Lösung von Problemen optimiert ist. Wir können Erfahrungen anderer übernehmen und über Generationen weitergeben. Doch alte, gebahnte Denkmuster verhindern, was für das Entstehen von Potentialentfaltungsgemeinschaften erforderlich ist: Vertrauen, Austausch, Begegnung. Wenn wir erkennen, dass unser Gehirn sein Potential in Netzwerken mit anderen entfalten kann, dass wir in all unserer Verschiedenheit zusammengehören, voneinander abhängig und miteinander verbunden sind, dann öffnet sich auch der Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft, denn: Gemeinsam verfügen wir über deutlich mehr Hirn als allein! Die Freude am eigenen Denken und die Lust am gemeinsamen Gestalten sind die großen Themen des Buches etwas mehr Hirn bitte

MeToo und eine Chinesin bei der Deutschen Welle: Deutsche Männer sind arme Schweine

Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli hat Zhang Danhong die Augen geöffnet. Seitdem entdeckt die Kolumnistin Sexismus an allen Ecken in Deutschland, nicht zuletzt auch bei sich selbst.


Vor 16 Jahren wollte ich mich über Anlagemöglichkeiten informieren und machte einen Termin bei einem Finanzberater. Ich wartete im Eingangsbereich. Ein gutaussehender junger Mann sprang förmlich die Treppe herunter und gab mir lächelnd die Hand: "Tag, Frau Zhang!" Etwas verdutzt lächelte ich zurück: "Um ehrlich zu sein, habe ich einen älteren Herrn mit grauen Schläfen erwartet."

Nun las ich vergangene Woche, dass Sawsan Chebli schwer unter Schock steht, weil ein Botschafter a.D. sie nicht als Staatssekretärin erkannt hat mit der Begründung, sie sei so jung und schön. "Ich erlebe immer wieder Sexismus. Aber so etwas wie heute habe ich noch nie erlebt", schreibt die SPD-Politikerin auf ihrer Facebook-Seite.

Wenn ich im Publikum gesessen hätte, hätte ich spontan gedacht: Ein etwas missglücktes Kompliment, aber lieb gemeint. Doch zum Glück gibt es ja Politiker, welche die Dinge für uns einordnen: Sexismus ist es also, weil die Aussage des älteren Herrn impliziert, dass ein solch hohes Amt keiner jungen Frau zugetraut werden kann.

Sofort fiel mir die Begegnung mit meinem Finanzberater ein. In meiner Aussage schwang doch auch Zweifel an seinen Beraterqualitäten aufgrund seines Alters mit. Außerdem habe ich ihn indirekt auf sein Geschlecht und Aussehen reduziert. Sexistischer geht's ja wohl nicht!

mehr:
- Kolumne – Mein Deutschland: #MeToo: Auch ich bin sexistisch! (Zhang Danhong, Deutsche Welle, 26.10.2017)

der AlteMann hat in seiner unnachahmlichen Art einen saftigen Kommentar verfasst, über den ich auf obigen Artikel gestoßen bin:
- Asylpolitik durch eine chinesische Brille (AlterMann auf seinem Blog, 04.12.2017)

Adventsrätsel, das Sechste von vierundzwanzig


Ich bin ein Fenster, kein Haus ist dazu,
So scharf ich bin, keine Schneide siehst Du.
Ich bin eine Krücke, die dem Lahmen nichts nützt,
Auf meinem Vetter der Allerwerteste sitzt.



Dienstag, 5. Dezember 2017

Aufklärung? – Pustekuchen!

Wir sind aufgeklärt und digitalisiert. Wir sind abergläubisch, irrational und praktizieren vormoderne öffentliche Strafrituale. Ganz so wie im 16. Jahrhundert. 

Das 21. Jahrhundert ist Post-Moderne in einem bisher unerschlossenen Wortsinn: Mentalitäten, Bewusstseinshorizonte, Welterklärungen und Werthaltungen der Frühneuzeit, speziell des 16. und 17. Jahrhunderts, feiern fröhliche Wiederkehr. Sie sind nicht völlig deckungsgleich mit dem Original, die dazwischenliegende Zeit hat natürlich ihre Spuren hinterlassen, doch ist die Wesensverwandtschaft der Phänomene unverkennbar, ungeachtet aller Anverwandlungen. Im Folgenden nur die wichtigsten Merkmale dieser Präsenz der Geschichte im Hier und Jetzt.
mehr:
- Die Vergangenheit kehrt zurück (Volker Reinhardt, Neue Zürcher Zeitung, 04.12.2017)
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Adventsrätsel, das Fünfte von vierundzwanzig


Was mit dem Vogel der Kanne gemein,
Das soll Euch dringend geraten sein.
Zu halten – wenn Ihr nicht sicher wisst,
Was gerade zu sagen passend ist.



Montag, 4. Dezember 2017

Medienkrieg: USA vs. Russland – die nächste Stufe

Journalisten von RT America wurde der Zugang zum Kongress gesperrt, die Duma will nun als Reaktion amerikanische Journalisten aussperren
Im Oktober wurden die russischen Auslandssender RT und Sputnik vom US-Justizministerium aufgeordert, sich nach einem Gesetz aus dem Jahr 1938, das gegen Nazi-Deutschland gerichtet war, in den USA als "ausländische Agenten" zu registrieren. Aus Russland kam die Warnung, dann Selbiges zu machen.

Da die US-Regierung nicht einlenkte, trugen sich die russischen Sender als "ausländische Agenten" ein, kurz darauf wurde in Russland ein entsprechendes Gesetz verabschiedet, nachdem auch ausländische Medien sich als "ausländische Agenten" mit bestimmten Auflagen eintragen müssen (Medien als "ausländische Agenten": USA und Russland im Medienkrieg). Nun forderte das russische Justizministerium die amerikanischen Auslandssender Voice of America und Radio Free Europe/Radio Liberty (RFE/RL) auf, sich zusammen mit einigen lokalen, von RFE/RL betriebenen Sendern als ausländische Agenten zu registrieren.

mehr:
- Kleinlicher Medienkrieg zwischen USA und Russland geht in die nächste Stufe (Florian Rötzer, Telepolis, 01.12.2017)

Putin: Die NATO versucht permanent Russland in eine Konfrontation zu ziehen {4:28}

Veröffentlicht am 17.02.2017
RT Deutsch
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Wladimir Putin ist gestern während seiner Ansprache vorm jährlich tagenden FSB-Ausschuss in Moskau mit der NATO und ihrer verfehlten Politik hart ins Gericht gegangen. Während die Welt zunehmend instabiler wird und ernstzunehmende Bedrohungen und Herausforderungen zunehmen, sei das Militärbündnis eher darin versucht, Russland in eine Konfrontation zu ziehen. Dabei müsse gerade jetzt, wo die Terrorgefahr so akut ist, auf geheimdienstlicher Ebene kooperiert werden, um die Geldflüsse der Terroristen und ihre Propaganda im Netz stillzulegen sowie ihre Aktivitäten und Unterstützter aufgedeckt und gestoppt werden.
Doch dies geschehe nach Putin nicht, denn die der Dialog sei gezielt von ihnen zerrüttet worden. Er umriss diese verfehlte Politik, wegen der sich auch die Weltprobleme stetig verschlechtern würden. Sie stellen strategische und konventionelle Waffen vor unseren Grenzen auf, errichten diesen militärischen Block weiter, mischen sich in unseren inneren Angelegenheiten ein, um die soziale und politische Lage zu destabilisieren und nennen uns erstmals seit 1989 die größte Gefahr überhaupt. In einfachen Worten gesagt: Sie provozieren uns ständig und neigen dazu, zu versuchen, uns in eine Konfrontation zu ziehen. Dabei gibt es ernsthafte Probleme und Herausforderungen auf der Welt, die gemeinsamer Kooperation bedürfen. Die Weltlage wird zusehends instabiler, Herausforderungen und Bedrohungen nehmen zu sowie der militärisch-politische und wirtschaftliche Wettbewerb zwischen Machtzentren. Noch immer gibt es blutige Konflikte in Nahost, in asiatischen und afrikanischen Ländern, in denen Terrorgruppen involviert sind und sogar Unterstützung von Staaten bekommen. Deshalb sei Russland nach wie vor an Kooperation interessiert und werde alles dafür tun und dafür die Weltprobleme zu lösen. Er forderte die zuständigen Organe Russlands dazu auf, mit ganzer Kraft daran zu arbeiten diese Gefahren nicht in Russland zuzulassen und zu bekämpfen.
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RT Deutsch nimmt die Herausforderung an, die etablierte deutsche Medienlandschaft aufzurütteln und mit einer alternativen Berichterstattung etablierte Meinungen zu hinterfragen. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird. RT - Der fehlende Part.

Massenhypnose und Staatsfernsehen

Der 77-jährigen elffachen Mutter, die nie einen Fernseher hatte, wird wegen des Rundfunkbeitrags die Rente gepfändet

Seit einigen Tagen ist Ursula Gierke aus Wismar in Sozialen Medien eine prominente Persönlichkeit: Der 77-jährigen elffachen Mutter wird nämlich jetzt die Rente gepfändet, weil die Nichtfernsehzuschauerin den Rundfunkbeitrag nicht bezahlt hat. Der örtlichen Ostsee-Zeitung zufolge, die über Gierke als erstes berichtete, ist sie nur einer von zahlreichen ähnlichen Fällen: Im Sendegebiet des Norddeutschen Rundfunks laufen den Zahlen der Beitragsstelle nach aktuell etwa 308.000 Vollstreckungsverfahren.

Alleine in Rostock stellte der NDR seit 1. Januar 2017 fast 4000 "Ersuchen auf Vollstreckungshilfe". Stellt sich dabei nicht heraus, dass (für maximal drei Jahre rückwirkende) Befreiungsgründe vorliegen, werden dem Rostocker Finanzsenator Chris Müller-von Wrycz Rekowski (SPD) nach "oft Lohn oder Konto gepfändet, eher selten das Auto". Ein wichtiger Grund dafür ist, dass seit der 2013 vorgenommenen Umstellung auf einen geräteunabhängigen Beitrag auch solche Bürger zahlen müssen, die (wie die Rentnerin) gar keinen Fernseher haben und die öffentlich-rechtlichen Sender nicht konsumieren.

mehr:
- Rentnerin bündelt Zorn gegen ARD und ZDF (Peter Mühlbauer, Telepolis, 01.12.2017)

siehe auch folgenden Wikipedia-Artikel
- Rundfunkabgabe

Adventsrätsel, das Vierte von vierundzwanzig


Im Ofen und im Bienenstock,
im Schloss, im Turm, im Fass, im Rock.
Oft klein, oft groß, oft nur einmal,
dann wiederum in großer Zahl.
Oft auch im Schuh, im Strumpf, im Kleid,
kannst Du mich finden allezeit.



Sonntag, 3. Dezember 2017

Stuttgart 21 wird teuer!

Das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 soll gut eine Milliarde Euro teurer werden als bisher geplant. Die Deutsche Bahn erwartet nun einen Kostenrahmen von 7,6 Milliarden Euro, wie dpa aus Aufsichtsratskreisen erfuhr. Bislang waren 6,5 Milliarden Euro vorgesehen. Außerdem verzögert sich die Fertigstellung des Projekts von Ende 2023 auf Ende 2024. Der neue Zeit- und Kostenplan soll nach dpa-Informationen auf einer Sondersitzung des Aufsichtsrats Ende Januar beschlossen werden.

Als Gründe für die höheren Kosten und die spätere Fertigstellung wurden in den Aufsichtskreisen unter anderem gestiegene Baukosten, Verzögerungen in den Planungsverfahren und die restriktiven Regeln beim Artenschutz genannt.

Die bundeseigene Deutsche Bahn hatte Ende Oktober nach einer Sitzung des Lenkungskreises angekündigt, die Kosten und den Zeitplan für das Großprojekt nochmals von Gutachtern überprüfen zu lassen. Nun liegt das Ergebnis der Expertise mit den neuen Zahlen vor. Dem Lenkungskreis gehören außer Bahn und Land auch Stadt und Region Stuttgart sowie der Stuttgarter Flughafen an.

Erinnern wir uns: 1994 wurde die Idee von Stuttgart 21 geboren. Damals präsentierten der damalige Bahnchef Heinz Dürr, Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann, Ministerpräsident Erwin Teufel und Oberbürgermeister Manfred Rommel die Vision eines Durchgangsbahnhofs in Stuttgart. 1995 lag eine Machbarkeitsstudie vor, die die Kosten bei 4,8 Milliarden D-Mark sah und eine Umsetzung in 14 bis 15 Jahren für denkbar hielt. Am 7. November 1995 wurde eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet und die Kosten mit 4,893 Milliarden D-Mark angegeben.

mehr:
- Umstrittenes Bahnprojekt: Stuttgart 21 noch teurer (Hintergrund, 29.11.2017)

Adventsrätsel, das Dritte von vierundzwanzig


Er kommt Dir häufig in den Weg,
doch meidet er gebahnten Steg.
Er bringt Dir Segen,
bringt auch Leid.
Und manchmal blind Gelegenheit.



Samstag, 2. Dezember 2017

Deutsche Autobauer und ihre Strategie für den Bau von Elektroautos

Während Tesla durch die „Produktionshölle“ geht, bereiten die deutschen Autobauer ihre Elektro-Offensiven weiter vor. Doch beim Bau ihrer E-Autos gehen die Konzerne unterschiedliche Wege – mit Vor-, aber auch Nachteilen.

Es ist eine Nachricht, die die Mitglieder des Vorstands in Wolfsburg zunächst sicher gerne hören: VW kommt mit dem Bau seiner Elektroautos kaum hinterher. Wegen der hohen Nachfrage gibt es einem Bericht der „Sächsischen Zeitung“ zufolge Pläne, eine zusätzliche Schicht einzuführen.

In übertriebene Freude ausbrechen werden VW-Boss Matthias Müller und Markenchef Herbert Diess allerdings nicht. Denn es ist in absoluten Zahlen lediglich ein Wachstümchen: Der e-Golf wird derzeit in der Gläsernen Manufaktur in Dresden gebaut. Jener Glaspalast, der unter Ferdinand Piëch für die überschaubare Produktion der Luxuslimousine Phaeton aus dem Boden gestampft wurde. Mit der möglichen zweiten Schicht steigt die Kapazität von 35 auf 70 e-Golf pro Tag – in einem Konzern, in dem sonst weit über 30.000 Autos montiert werden. Täglich.

mehr:
- Zwickau, Bremen, Leipzig – Wo VW, Daimler und Co ihre Elektroautos bauen wollen (Sebastian Schaal, Wirtschaftswoche, 27.11.2017)

Wie funktioniert ein Elektroauto ? | Tesla Model S {11:29}

Veröffentlicht am 12.07.2017
Werde Ingenieur
Elektroautos schlagen hohe Wellen in der Automobilwelt. Man geht davon aus, dass diese lautlosen, schadstofffreien und leistungsstarken Fahrzeuge es schaffen werden, ihre Pendants mit Verbrennungsmotoren bis 2025 obsolet werden zu lassen. Dieses Video enthüllt die Technologie, die sich im Tesla Model S verbirgt, welches kürzlich zum am schnellsten beschleunigenden Auto der Welt ernannt wurde. Wir werden uns ansehen, wie Elektroautos ihre überragende Leistungsfähigkeit erreicht haben, indem wir die Technologie hinter dem Induktionsmotor, dem Wechselrichter, dem Lithium-Ionen-Akku als Energiequelle und vor allem der Synchronmechanik des Fahrzeugs Schritt-für-Schritt auf logische Art und Weise analysieren.
Liebe Freunde, bitte helfen Sie alle Videos auf Deutsch zu überspielen . Bei diesem Strom Finanzen werden wir nicht in der Lage sein, es zu tun. Bitte unterstützen Sie uns bei Patreon.com
https://www.patreon.com/LearnEngineering
Sie können den ursprünglichen englischen Kanal sehen hier.
https://www.youtube.com/LearnEngineering
Voice-over Künstler: https://www.fiverr.com/jolortz
Aus dem Englischen von: https://www.fiverr.com/kk_solutions

Wie öko ist ein Elektroauto wirklich? {9:55}

Veröffentlicht am 03-10-2017
Volker Quaschning
Elektroautos sollen der Schlüssel für die Energiewende sein. Doch ist die Ökobilanz eines Elektroautos wirklich deutlich besser als die eines Diesels? Wird die Schadstoffproblematik nicht überbewertet? Und wie viel Herstellungsenergie steckt in einer Batterie? Diese und andere Fragen beantwortet das Video.

Warum E-Auto-Studien immer falsch liegen - Das Problem liegt ganz am Anfang in den Annahmen {18:27}
Veröffentlicht am 03.10.2017
Horst Lüning
Wenn eine Studie zur umweltverträglichkeit angefertigt wird, dann hängt das Ergebnis von lediglich zwei Annahmen ab. Trifft man die (bewusst) falsch, so sind E-Autos nicht umweltfreundlicher als fossile Autos. Es geht um die Haltbarkeit des Akkus und die Recyclingfähigkeit der Akkukomponenten. Derzeit gehen die meisten Studien von einer Recyclingquote - abgeleitet von den Smartphones - von rund 10% aus. Tatsächlich werden schon heute über 80% des Gewichts von Akkus recycelt. Bei den fossilen Autos verschweigt man gerne, was in ihnen alles an Rohstoffen verloren geht. Platin, Rhodium und Palladium sind extrem seltene Metalle. Rund ein Drittel geht über die Abgase im Straßenverkehr verloren. In London extrahiert man diese Metalle bereits auf dem Straßenkehricht.
Unser Strommix ► https://youtu.be/au8Ptm93Nu8
Lithium Vorräte ► https://youtu.be/ckPZzHXHUYE
Neodym ► https://youtu.be/WE_R7CbSx1Y
E3/DC Hausakku ► https://youtu.be/ZXtLwjaYtrk

ARTEfuturemag - "Siegeszug Elektroauto!" ...Tesla, Zoe & Co., Stromer auf der Überholspur? {14:16}
Veröffentlicht am 18.03.2017
der Wolpertinger.
Der Traum vom leisen, schnellen, zuverlässigen, umweltfreundlichen und erschwinglichen Auto könnte schon bald Wirklichkeit werden: Dank der rasanten Weiterentwicklung von Batterien und Ladeverfahren werden Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor vielleicht bereits in wenigen Jahren von Elektroautos abgelöst werden.
Der amerikanische Unternehmer Elon Musk, Gründer des Elektroautoherstellers Tesla Motors, stellte unlängst Modelle mit einer Reichweite von über 500 km und einer Schnelladezeit von weniger als einer Stunde vor. Zudem installiert Tesla Motors weltweit neue Supercharger in unglaublicher Geschwindigkeit. Insgesamt verfügt man mittlerweile an mehr als 500 Standorten über 2.700 Supercharger-Ladeplätzen und es kommen beinahe täglich neue Stationen hinzu. 2015 wurde angekündigt, dass man das Ladenetzwerk in China weiter ausbaut und in Deutschland mit den herkömmlichen Tankstellen kooperieren möchte.
Moderne Elektroautos sind so leistungsfähig, dass mit ihnen heute sogar Rennen gefahren werden. Ihnen scheint also tatsächlich die Zukunft zu gehören!

Die ersten Elektroautos: von den Anfängen des Elektromobils {11:22}
Veröffentlicht am 03.10.2015
NZZ Format
Wo bleibt der Sound, wo das Abenteuer? Und dann die Batterie, immer die Batterie: zu schwer das Ding, zu teuer, zu schwach und zu kurzlebig. Es hatte alles so gut begonnen, und selbst Edison gab dem Elektroantrieb die bessere Chance als dem Verbrennungsmotor. Über 100 Jahre später stürzt sich die ganze Autoindustrie mit Inbrunst auf das Elektromobil. Warum erst jetzt? Oder geht es weiter, das grosse Warten auf die Wunderbatterie? NZZ Format auf den Spuren der elektrobetriebenen und leisen Strassenkutschen und Ärztewagen, der ersten Porsche-Konstruktionen, des Oma Duck Mobils, der wuchtigen und wendigen Nutzfahrzeuge und der englischen Milk Floats für die tägliche Flasche Milch.
Abonniere NZZ Format: https://goo.gl/Fy28as
Ausschnitt aus der NZZ Format Sendung "Grosse Hoffnung, leere Batterien: Die Anfänge des Elektromobils"

[DOKU] ARD - Die Story im Ersten: Das Märchen von der Elektro-Mobilität {43:17}
Veröffentlicht am 10.08.2015
Rock N Rolla
Sie sind leise, sauber und gut für das Klima – Elektroautos. Ihnen gehört angeblich die Zukunft. "Elektromobilität, das ist die Chance, unabhängig vom Öl zu werden", so Bundeskanzlerin Angela Merkel. Es geht um viel: Um Arbeitsplätze und um die Zukunft der Automobilbranche in Deutschland. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel fordert: "Wir müssen das im eigenen Land vormachen, sonst geht es uns wie beim Transrapid."
Die deutsche Autoindustrie fährt weltweit vorne weg und sieht sich auch bei der Elektromobilität auf der Überholspur. Norbert Reithofer, Aufsichtsratschef der BMW AG, spricht für die gesamte Branche: "Die Automobilhersteller hier in Deutschland, dem Land der Ingenieure und Innovationen, haben geliefert." Ähnlich Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG: "Die Aufgabe der Automobilindustrie war, Weltmarktführer auf der Angebotsseite zu werden, das haben wir erreicht."
"Eine Märchengeschichte"
Doch wie weit sind wir bei den Elektroautos wirklich? Tatsächlich rollen auf deutschen Straßen derzeit nur 32.000 Elektroautos – dabei sollten es bald eine Million sein. Ferdinand Dudenhöffer meint dazu: "Diese eine Million Elektroautos bis zum Jahr 2020, die die Kanzlerin in die Welt gesetzt hat, ist mittlerweile eine Märchengeschichte. Unmöglich zu erreichen."
Versagen Politik und Industrie beim Wechsel zu der neuen Technik? Findet die Autozukunft ohne uns statt? Welche Rolle spielt Elektromobilität für die deutschen Konzerne? Wollen sie überhaupt schon viele Elektrofahrzeuge verkaufen?
Ein Film von Katharina Adami und Josef Streule
ARD vom 10.08.2015

[DOKU] Elektroautos- Top oder Flop {28:41}
Veröffentlicht am 09.10.2016
Rock N Rolla
"Eine Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 - weniger Abgase und Lärm, so das Ziel der Bundesregierung. Auf deutschen Straßen sind wir davon weit entfernt. Also alles nur eine schöne Vision?"
ZDF: Planet e vom 09.10.2016

Elektroautos und die programmierte Pleite {14:28}
Veröffentlicht am 05.09.2017
Zerobrain
- zur Klarstellung bitte vor dem Posten den angepinnten Korrekturpost lesen -
Elektroautos und Elektromobilität - in aller Munde - aber man sollte auch einmal die wirtschaftliche(n) Seite(n) beleuchten, bevor man wild zu diskutieren anfängt. Dieses Video soll als Anregung dienen. Übrigens: ich stehe der Elektromobilität sehr aufgeschlossen gegenüber - das haben hier einige falsch interpretiert. Das Video soll als Diskussionsbasis dienen und vielleicht sollten einige etwas weniger dogmatisch an das Thema herangehen. Bitte den angepinnten Post mir Korrekturen über den Kommentaren beachten!
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Fazit: 6 Monate nach dem Kauf eines gebrauchten Tesla Model S 85 {22:43}
Veröffentlicht am 07.08.2017
T&T Tesla
Ich habe mir vor ziemlich genau einem halben Jahr einen gebrauchten Tesla Model S 85 gekauft. Hier seht ihr mein Fazit.
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http://ts.la/christiane2746

Heute vor 81 Jahren – 2. Dezember 1936: Thomas Mann ausgebürgert

Thomas Mann: "Der einfache Gedanke daran, wer die Menschen sind, denen die erbärmlich äußerliche Zufallsmacht gegeben ist, mir mein Deutschtum abzusprechen, reicht hin, diesen Akt in seiner ganzen Lächerlichkeit erscheinen zu lassen." 

So reagierte Thomas Mann auf seine Ausbürgerung durch das nationalsozialistische Regime am 2. Dezember 1936. Im "Völkischen Beobachter" veröffentlichten die Nazis so genannte Ausbürgerungslisten. Die Namen von Thomas Mann, seiner Frau und seinen jüngeren Kindern standen auf der Liste Nummer Sieben - die älteren Kinder, Erika und Klaus, waren schon früher ausgebürgert worden. Für Thomas Mann kam dieser Schritt nicht unerwartet.
mehr:
- 2.12.1936: Thomas Mann ausgebürgert (Kalenderblatt.de)

siehe auch:
- Betreff: Ausbürgerung Thomas Mann (Faz.net, 22.10.2010)
- Thomas Manns zweite Ausbürgerung? (Fritz J. Raddatz, ZON, 21.11.2012)

Stellenabbau nach Rekordgewinn – Hat Siemens das nötig?

Der Industrieriese Siemens streicht fast 7000 Jobs und will zwei Werke in Leipzig und Görlitz dichtmachen. Mitarbeiter und Politiker sind empört. Geht es dem Konzern wirklich so schlecht? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Mit seinem Kahlschlagsplan für die Turbinenproduktion vor allem in Ostdeutschland hat Siemens-Chef Joe Kaeser reichlich politisches Kapital verspielt. Die IG Metall kündigt "ordentlich Krawall" an, ihr Aufsichtsrat Jürgen Kerner will "dann mit der Siemens-Führung über die Schließungspläne verhandeln, wenn diese zurückgenommen werden". SPD-Chef Martin Schulz nennt das Vorgehen des Konzerns "asozial". Und im Bundestag mochte sogar der FDP-Abgeordnete Thorsten Herbst die Entscheidung "nicht nachvollziehen". Was also treibt Kaeser in die Konfrontation? Hier die wichtigsten Fragen.

Geht es Siemens so schlecht, dass der Konzern rund 7000 Stellen streichen und zwei Werke schließen muss?

Nach einem Rekordjahr mit 6,2 Milliarden Euro Nettogewinn und 11,2 Prozent Umsatzmarge im Industriegeschäft sind solche Pläne besonders schwer zu vermitteln. "Wir können vier grüne Haken setzen", bejubelte Konzernchef Joe Kaeser die vorläufige Bilanz für 2017 - schob aber gleich einen Hinweis auf die Misere im Kraftwerksgeschäft nach. Seine kommunikative Aufgabe: den Konzern als erfolgreich wie nie darstellen - und zugleich als Sanierungsfall in seinem Kerngeschäft.

"Defizitäre Geschäfte dauerhaft zu subventionieren, wäre verantwortungslos", argumentiert Personalchefin Janina Kugel. Die Jobs würden also geopfert, um an anderer Stelle in Wachstum investieren zu können. Kaesers Linie geht so: Das Wohl aller Beteiligten gehe über den Aktienwert, aber man müsse die Performance in Ordnung bringen, bevor man von aggressiven Investoren zu noch radikaleren Schritten gezwungen wird.

mehr:
- Stellenabbau in der Kraftwerksparte: Hat Siemens diesen Kahlschlag nötig? (Arvid Kaiser, SPON, 23.11.2017)

Die Vision des Werner von Siemens {25:35}

Veröffentlicht am 02.07.2012
Pirato Sartosht

Die Akte Siemens - Geschäftemacherei eines Weltkonzerns ►DOKU deutsch {43:44}

Veröffentlicht am 30.10.2017
Doku Kakadu
Im März 2005 steht ein ehemaliger Siemens-Manager vor der Konzernzentrale und protestiert gegen Korruption und Bestechung. Er erzählt dem Vorstand von zweifelhaften Geschäftsmethoden des Weltkonzerns. Kurz darauf bekommt er von Siemens einen Vertrag zur Unterschrift, in dem er sich zum Stillschweigen verpflichtet. Ein Jahr später wird öffentlich, dass das Unternehmen in einen der größten Bestechungs- und Korruptionsskandale verwickelt ist, die es in Deutschland je gegeben hat. Die Ermittler entdecken schwarze Kassen und Bestechungssummen in Milliardenhöhe. Von all dem hätten sie nichts gewusst, beteuern die damaligen Vorstandschefs. Akte Siemens: die Reportage erzählt von bislang unbekannten konspirativen Geschäften mit Geheimdienstlern in Moskau, deckt heimliche Kartelle auf und berichtet von anderen dubiosen Geschäftspraktiken, die den Weltkonzern in Verruf gebracht haben.

Chaos beim Elektronik-Konzern Siemens | Made in Germany {4:13}

Veröffentlicht am 07.08.2013
DW Deutsch
Einer der größten Elektronik-Konzerne weltweit steckt in einer tiefen Krise. Neben dem Rauswurf von Chef Peter Löscher kämpft Siemens mit diversen Problemen wie nicht ausgelieferten ICEs und riesigen Fehlinvestitionen. Neue Ideen sind gefragt: Die jungen Unternehmensberater Daniel Rother und Ahmet Acar würden Siemens gern komplett umkrempeln. Wie muss sich der Großkonzern neu aufstellen?

Nachrichtenansager Claus Kleber im Rededuell mit Joe Kaeser 26.03.2014 - Bananenrepublik {5:37}

Veröffentlicht am 28.03.2014
Bananenrepublik1
► Homepage: http://www.Bananenrepublik.tv - Bananenrepublik.tv
► Google+: https://plus.google.com/u/0/106701079...
► Zweiter-Upload-Kanal: http://www.youtube.com/user/dieBanane...
► Backup-Kanal: http://www.youtube.com/user/diebanane...
► Twitter: https://twitter.com/Stimmbuerger - Bananenrepublik
► Quelle: http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/haupt...
zu dem »Rededuell« siehe:

Dr. Seltsam ist heute online (Frank Schirrmacher, FAZ, 28.03.2014)

Adventsrätsel, das Zweite von vierundzwanzig


Sie hat ein Haus von Bein,
sie läuft ins Meer hinein
die rechte Mitte weist sie,
man spricht mit ihr und speist sie –
Wie heißt sie?



Freitag, 1. Dezember 2017

Warum ist das Universum dreidimensional?

Begann alles mit einem kosmischen Kabelsalat?

“Das Universum ist dreidimensional weil es nach dem Urknall total verknotet war”, berichtete das US-Magazin Newsweek im vergangenen Monat.

Nun, der faktische Ton ist hier zweifellos ein wenig übertrieben, aber der wahre Kern der Nachricht ist, dass das European Physical Journal kürzlich einen Artikel veröffentlicht hat, in dem wir tatsächlich die These vom kosmischen Kabelsalat diskutieren und als eine mögliche Erklärung für die offensichtliche Dreidimensionalität des Universums vorschlagen.

“Wir” – das sind in diesem Fall die Kosmologen Arjun Berera und João Rosa von den Universitäten in Edinburgh (Schottland) und Aveiro (Portugal), die eher mathematisch ausgerichteten Theoretiker Tom Kephart von der Vanderbilt University (Nashville USA) und Roman Buniy (Chapman University, Kalifornien/USA) und ich. Berera, Buniy und ich waren alle zu verschiedenen Zeiten Postdocs bei Tom Kephart an der Vanderbilt University, und Rosa war wiederum Bereras Postdoc in Edinburgh. Unser Projekt hatte also ein bisschen was von einem Klassentreffen.

Was genau wollen wir dabei erklären? Nun, jeden Ort im Raum können wir durch drei Zahlen oder Koordinaten beschreiben, nämlich Höhe, Länge und Breite. Das zugehörige Koordinatensystem hat folglich drei Achsen, deshalb sprechen wir davon, dass das Universum drei Raumdimensionen aufweist. Zusammen mit der Zeit bilden sie die 3+1-dimensionale Raumzeit der Relativitätstheorie.

Aber warum gerade 3? Kurioserweise ist die Dreidimensionalität unseres Universums ein Problem, das eher selten diskutiert wird, und das obwohl populäre Entwürfe für Quantengravitationstheorien oft annehmen, die Welt habe eigentlich mehr oder weniger Raumdimensionen. So postuliert die Stringtheorie [1], gelegentlich schon als heißer Kandidat für eine “Theorie für Alles” gehandelt, 6-7 zusätzliche Raumdimensionen. Diese überflüssigen Dimensionen sind dann deshalb nicht beobachtbar, weil sie entweder mikroskopisch klein aufgerollt sind, oder weil wir und unsere Umgebung auf einer niederdimensionalen Fläche, einer sogenannten “Brane”, kleben. In der Loop-Quantengravitation wiederum wird die Raumzeit durch Schleifen eindimensionaler Objekte erzeugt, sogenannte Spin-Netzwerke. Und in der “kausalen dynamischen Triangulation” erscheint die Raumzeit auf sehr kleinen Skalen plötzlich zweidimensional oder fraktal.

mehr:
- Warum ist das Universum dreidimensional? (Heinrich Päs, Spektrum – SciLogs, 29.11.2017)

Gottes Geburt Formel der Welt Teil 1

Veröffentlicht am 28.06.2013
Hollie Weiss
Eine Weltformel, oder eine Theorie von Allem (englisch theory of everything, ToE oder TOE) ist eine hypothetische Theorie gebildet aus theoretischer Physik und Mathematik, die alle bekannten physikalischen Phänomene erklären und verknüpfen soll. Mit der Zeit ist der Begriff in die Popularisierungen der Elementarteilchenphysik eingeflossen, die zu einer Theorie erweitert werden soll, welche durch ein einziges allumfassendes Modell die Theorien aller grundlegenden Wechselwirkungen der Natur erklären würde.Die Vereinheitlichung der drei Grundkräfte elektromagnetische, schwache (vereinheitlicht in elektroschwacher SU(2) × U(1) Eichtheorie) und starke Wechselwirkung (Quantenchromodynamik, QCD) ohne die Gravitation wird als große vereinheitlichte Theorie bezeichnet (Grand Unified Theory, GUT). Die Möglichkeit dieser Vereinheitlichung wird aufgrund der Ähnlichkeit in der mathematischen Struktur der drei Theorien angenommen.

Adventsrätsel, das Erste von vierundzwanzig


Von jeher bin ich unsichtbar.
Kein Mensch kann mich vermehren.
Und der, dem ich beschieden war,
hat vieles zu entbehren.
Wer sieht, dem werde ich entgehen,
wer aber blind ist, wird mich sehen.



Donnerstag, 30. November 2017

USA und Russland im Medienkrieg

Regierungen wollen zunehmend den Bürgern vorgeben, welche Informationen wahr oder falsch bzw. Fake News sind

Es war zu erwarten, dass der russische Präsident Wladimir Putin das schnell durch die Duma und das Oberhaus praktisch einstimmig gepeitschte Gesetz in Kraft setzen wird, mit dem ausländische Medien gezwungen werden können, sich als ausländische Agenten registrieren zu müssen. Das ist schlicht eine Reaktion auf das US-Justizministerium, das die staatlichen russischen Medien RT und Sputnik nach einem Gesetz aus dem Zweiten Weltkrieg gezwungen hat, sich als ausländische Agenten zu registrieren. Zudem trat Google nach und kündigte an, die russischen Staatsmedien im Ranking herunterzusetzen, wenn sie Falschmeldungen verbreiten.

In den USA wurde schon gesagt, dass es mit der Registrierung als ausländischer Agent nicht um Zensur gehe. Das ist allerdings nur halbrichtig, denn wenn sich die beiden russischen Sender nicht eingetragen hätten, hätten ihnen ihre Sendelizenz entzogen werden können. Jetzt gelten die Nachrichten als Propaganda und müssen die Sender ihre Finanzen offenlegen.

Russland hatte schon im Oktober gedroht, als die Anweisung zur Registrierung erfolgte, mit gleicher Münze zurückzuschlagen. Bislang mussten sich in Russland NGOs, die Gelder vom Ausland erhalten als ausländische Agenten registrieren, nicht aber Medien. Das dient der Stigmatisierung, was auch in Washington der Zweck war, die russischen Medien offiziell als ausländische Agenten zu firmieren.

Dass dies Moskau nicht einfach hinnimmt, ist angesichts der trotz Trump zunehmenden Spannungen zu erwarten gewesen. Seit gestern also können auch ausländische Sender in Russland als ausländische Agenten ausgewiesen werden. Betont wird auch in Russland, man wolle keine Zensur ausüben, sondern das Gesetz erlege nur ausländischen Medien zusätzliche Pflichten auf, für russische Medien verändert sich nichts. So müssen sich Medien selbst als ausländische Agenten bezeichnen und ihre Finanzen aufdecken.

Im Tit for Tat steigt man damit tiefer in den Medienkrieg ein, der seit den US-Präsidentschaftswahlen den offenen Konflikt mindestens so stark prägt wie das Wettrüsten auf beiden Seiten. Russland scheint nun nicht, wie schon angedroht, den privaten Sender CNN als ausländischen Agenten zu bezeichnen, aber das russische Justizministerium forderte die Regierungssender Voice of America und Radio Free Europe/Radio Liberty (RFE/RL) auf, sich zusammen mit einigen lokalen, von RFE/RL betriebenen Sendern als ausländische Agenten zu registrieren.

Möglicherweise könnte auch die Deutsche Welle darunter fallen. Nach der amerikanischen Einladung zur Gegenreaktion hat nun Moskau freie Hand, welche Medien stigmatisiert werden. Moniert wird von russischer Seite denn auch, dass bislang nur russische Auslandsmedien, aber nicht die BBC, das chinesische CCTV, der französische Sender France-24 oder die Deutsche Welle registrieren lassen mussten.

mehr:
- Medien als "ausländische Agenten": USA und Russland im Medienkrieg (Florian Rötzer, Telepolis, 26.11.2017)

siehe Grundsätzliches:
Die Empfänger der Fördermaßnahmen aus den USA (Post, 29.10.2016)
NGOs im Great Game… Die National Endowment for Democracy (Post, 19.02.2016)
FARA und der Umgang mit NGOs (Post, 05.02.2016)

siehe auch:
Angst als Propaganda-Instrument: Böse ist’s, wenn’s die anderen tun! (Post, 13.08.2017)
Putin zu westlichen Dauerverdächtigungen – "Habt ihr alle euren Verstand verloren?" (Post, 05.06.2017)
Sprache, Narrative und Empfindlichkeiten im Konflikt mit Russland (Post, 24.04.2017)
Deutsche Presse im Propaganda-Taumel (Post, 15.10.2016)
West-Propaganda und Double-Binds (Post, 16.08.2016)
Der unerklärte 100jährige Krieg der US-amerikanischen Polit-Elite gegen Sowjetunion und Russland (Post, 06.07.2016)

Mittwoch, 29. November 2017

Dirk Pohlmann bringt es mal wieder auf den Punkt:
Das Schweigen der Wölfe

Seit einigen Tagen ist klar, wer das Schmutzdossier bezahlt hat, mit der die Anti-Putin-Hysterie in den USA angeheizt werden konnte. Sie erinnern sich? Die Dauerhits beim Chorheulen der Wölfe in Medienhausen? Putin hat die US Wahl gehackt! Putin hat den ehemaligen DIA-Chef Michael Flynn „umgedreht“! Donald Trump ist Putins erpressbarer Lakai, seit der Perversling sich in einem Hotel von Prostituierten vollpinkeln ließ, in einem Bett, in dem Barack Obama schon mal geschlafen hatte! Und Putin – hier setzt dunkles Raunen ein – hat möglicherweise-wahrscheinlich davon ein Video…
Das erklärt doch alles.

Diese Verschwörungstheorie war wesentlicher Inhalt einer Schmutz-Akte, die durch ständige „Berichterstattung“ in den realexistierenden Qualitätsmedien auf beiden Seiten des Atlantiks die Nachrichtenlage prägte. Die Schmutz-Akte hatte der ehemalige britische Geheimagent John Steele als kommerzielle Auftragsarbeit angefertigt. [1]

US-Medien meldeten, die Auftraggeber des ehemaligen MI-6 Agenten Steele seien republikanische Politiker der „Never Trump“- Fraktion gewesen.

Steeles „Erkenntnisse“ waren verschiedenen US-Medien vor der Wahl angeboten worden, aber kein Medium wollte sie veröffentlichen. Der Steele-Bericht wurde dann aber von John McCain an die US Geheimdienste weitergereicht. Die erste Presseveröffentlichung fand in der Internetpublikation Buzzfeed statt, zwei Monate nach der Wahl, aber 10 Tage vor dem Amtsantritt von Donald Trump. Sie war eine Art Kriegserklärung an Trump, wie sie übrigens auch Claus Kleber [2] und Elmar Thevessen [3], beide tief verflochten mit US-Thinktanks, bereits unmittelbar nach der Wahl abgegeben hatten, mit Worten, die es bis dahin in der US-Berichterstattung des ZDF nie gegeben hatte. Früher hätten solche Bemerkungen die Karriere beendet. Jetzt muss man offenbar austeilen, um weiter am Ball zu bleiben.
mehr:
- Das Schweigen der Wölfe (Dirk Pohlmann, free21/KenFM, 29.11.2017, PDF)

Mein Kommentar: 
Man beachte das Veröffentlichungsdatum!
In unserer Medienlandschaft sieht es so aus, als ob es diese Meldungen, auf die Pohlmann sich bezieht, nie gegeben hätte!

Vor 100 Jahren – 20. November bis 7. Dezember 1917: Schlacht von Cambrai

Panzer und Stoßtrupps an der Westfront 

Nach dem Zusammenbruch des russischen Zarenreichs konnte ein Teil der deutschen Truppen von der Ostfront abgezogen werden und die Westmächte wagten eine Offensive an der Westfront. Die Briten, die auf Tanks (Panzer) als neuen Waffentyp setzten und damit den Stellungskrieg in einen Bewegungskrieg verwandeln wollten, waren mit einer ersten Offensive im Mai 1917 in Flandern weitgehend erfolglos gewesen. Im November starteten sie daher einen Angriff auf den für den deutschen Nachschub wichtigen Eisenbahnknotenpunkt Cambrai.
Ein gestrandeter Panzer mit Soldaten des britischen 1. Leicester-Regiments
während der Schlacht von Cambrai, 20.11.1917

Deutschen waren jedoch vorgewarnt und hatten sich eingegraben. Zwar nahmen die Briten in den ersten Tagen der Offensive 8000 Deutsche gefangen, doch folgte am 30. November der deutsche Gegenstoß mit selbstständig operierenden Stoßtrupps, gegen deren Beweglichkeit auch die Panzer relativ machtlos waren. Bis zum 6. Dezember nahmen die Deutschen ihrerseits 9000 Briten gefangen. Auch der Einsatz von Jagdfliegern auf beiden Seiten brachte keine Entscheidung. Am Ende der Schlacht um Cambrai mit insgesamt 90.000 Toten und Vermissten hatte sich der Frontverlauf kaum geändert. Das britische Oberkommando musste einsehen, dass die Kampfkraft der Deutschen noch nicht am Ende war.
 Harenberg -Abenteuer Geschichte 2017

The First Tank Battle in History {9:09}

Veröffentlicht am 26.01.2008
Felix
http://www.imdb.com/title/tt0481303/
The story of the first tank battle in history which took place in World War One.