Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
Die Spiegel-Affäre 1962 war eine politische Affäre in der Bundesrepublik Deutschland, bei der sich Mitarbeiter des Nachrichtenmagazins Der Spiegel aufgrund eines kritischen Artikels der Strafverfolgung wegen angeblichen Landesverrats ausgesetzt sahen. Es war das erste Ereignis in der Nachkriegsgeschichte, zu dem die westdeutsche Öffentlichkeit spontan und engagiert politisch Stellung nahm, weil sie darin einen Versuch sah, eine missliebige Publikation zum Schweigen zu bringen. Im Jahr 2012 wurde bekannt, dass der BND jahrelang die Redaktion bespitzelte und zu manipulieren versuchte. Eine Einsicht in die damaligen Akten wurde den recherchierenden Redakteuren des Spiegel auch fünfzig Jahre nach der Affäre verweigert.[1]
Dirk Pohlmann über "Der duale Staat: Recht, Macht und Ausnahmezustand" {2:06:59 – Start bei 1:10:48}
Gruppe42
Am 16.05.2018 veröffentlicht
"Der Staat - das klingt in unseren Ohren nicht unbedingt freundlich, aber es klingt nach Recht und Ordnung. In der Schule und an der Universität erfahren wir von den ehernen Regeln der Demokratie. Gewaltenteilung, Rechtsstaat, Wahlen, parlamentarische Repräsentanz, alles scheint altehrwürdig und wohlgeregelt im Staats und Verfassungsrecht. Bis in die Details und bis in die letzten Winkel ist festgelegt, wer nach welchen Regeln für was zuständig und verantworlich ist. Dass daran nicht gerüttelt wird, dafür sorgt die Demokratie, sie bezeichnet sich selbst gerne als „wehrhaft“.
Da ist ein Begriff wie „Deep State“ oder „Dualer Staat“ störend. Er legt nahe, dass es neben dem bekannten, demokratisch legitimierten Staat noch einen anderen gibt, der nicht gewählt wird, der sich selbst ermächtig, der eingreift, wann es passt. Aber wann? Wer bildet ihn? Was tut er? Wann tötet er? Warum liest man darüber so wenig? Und warum beschäftigen sich „seriöse“ Medien damit eigentlich überhaupt nicht? Medien, Politiker und Universitätslehrer verweisen den Begriff des „parallelen Staates" gerne in den Bereich der „Verschwörungstheorien“.
Und doch ist er real. In allen Staatsformen, aber insbesondere in der Demokratie, gibt es im Unterschied zum normativen Ideal die realpolitische Existenz eines „Machtstaates“ oder „Maßnahmenstaates“, des "Deep State". Auch akademische Politologen und Rechtswissenschaftler haben sich damit beschäftigt, ausnahmslos Personen, die sich mit dem Widerspruch zwischen Realpolitik einerseits und der Idee des liberalen Rechtsstaates andererseits beschäftigt haben. Sie haben erkannt: Der „Deep State" hängt mit den Erfordernissen der Hegemonialmacht im „Grossraum“ zusammen.
Dementsprechend gibt es Länder, in denen der „Tiefe Staat“ Alltagswissen ist, z.B. die Türkei oder Italien. Dort ist die Realität des parallelen Staates so unübersehbar zutage getreten, dass auch Staatspräsidenten von ihm reden - müssen. Und es gibt Länder, in denen man in öffentlichen Ämtern nicht von ihm sprechen kann, ohne Reputation und Karriere zu riskieren.
Die staatstragenden Kräfte vieler Länder blenden diese Realität deshalb weiter aus. Oder sie versuchen es zumindest. Aber auch in diesen Ländern ist der „Deep State“ aktiv geworden. Nicht nur in Vasallenstaaten, sondern auch im Zentralreich des Hegemons selbst.
Anhand praktischer Beispiele legt der Journalist Dirk Pohlmann praktisch und theoretisch dar, was es mit dem "Deep State“ auf sich hat. Sein Vortrag ist eine Mischung aus staatsrechtlicher Analyse und Bericht, wann und wo der Deep State sichtbar geworden ist. Ein spannendes Thema, dessen Bedeutung kaum überschätzt werden kann. Es ist besser, darüber Bescheid zu wissen, als nur die Konsequenzen verständnislos erleben zu müssen.
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Wir werden dicker, wenn Ihr uns füttert!
Die Spiegel-Affäre 1962
Die Spiegel-Affäre" vom Oktober 1962 ist ein Politthriller auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges. Die Welt stand mit der Kubakrise am Rand eines Atomkrieges, in dessen strategischem Zentrum Deutschland gelegen hätte. Vor diesem bedrohlichen Hintergrund fechten zwei außergewöhnliche Alpha-Männer eine beinahe archaisch anmutende Fehde aus: der Verteidigungsminister Franz Josef Strauß und der „Spiegel"-Gründer und Herausgeber Rudolf Augstein.
„Die Spiegel-Affäre" ist nicht nur ein Film über einen Meilenstein in der Demokratisierung der jungen Bundesrepublik, sondern vor allem über Pressefreiheit sowie über Moral und Ethik in Politik und Wirtschaft: Vor dem Hintergrund von NSA, Whistleblowern und Wikileaks ist diese Geschichte von damals eine von heute.
Zusätzliche Strafaktionen, bei denen Häftlinge für die Vergehen von
Einzelnen mit Folter und Tod bestraft wurden, waren im
Konzentrationslager Auschwitz an der Tagesordnung. Ende Juli 1941
mussten die Inhaftierten zu einem Strafappell antreten, weil einem
Häftling die Flucht gelungen war. Zehn Männer sonderte Kommandant
Karl Fritsch nach Gutdünken für den »Hungerbunker« aus. Das
Verhängnis traf auch Franz Gajowniczek, der in lautes Klagen und
Weinen verfiel und um
seiner Söhne willen um Gnade flehte. Der katholische Priester
Maximilian Kolbe, seit Mai in Auschwitz inhaftiert, trat vor und bot sein
Leben für das des Unglücklichen an. Mit den anderen wurde er in den
Bunker gepfercht. Als die Leidensgenossen schon verhungert
waren, hörte man Kolbe immer noch beten. Am 14. August wurde er
durch eine Giftspritze getötet.
Heute vor 30 Jahren, am 10. Oktober 1982, sprach Papst Johannes
Paul II. Pater Maximilian Kolbe heilig. Bei der Feier war auch Franz
Gajowniczek anwesend, dem Kolbe das Leben gerettet hatte.
Maximilian Kolbe (1894-1941) • katholischer Priester deutsch-polnischer Herkunft •Missionar und Seelsorger •1941 verhaftet und nach Auschwitz verschleppt •als Märtyrer verehrt
A Whiter Shade of Pale ist ein Lied der britischen Gruppe Procol Harum. Es wurde am 12. Mai 1967 veröffentlicht und erreichte Platz 1 der englischen Charts. Es wurde weltweit über 2,5 Millionen Mal verkauft. Das Lied wurde über Deram Records veröffentlicht. Die Melodie stammt von Gary Brooker und Matthew Fisher, der Text von Keith Reid.
Charakteristisch für das Lied sind die von Johann Sebastian Bach inspirierten Klänge der Hammond-Orgel, die Matthew Fischer spielte. Sänger Gary Brooker singt den Song in seiner hohen Stimmlage. Das Lied erreichte bald nach Veröffentlichung die Nr. 1 in verschiedenen Ländern und wurde zum weltweiten Hit.
Mit der Zurückdrängung des Osmanischen Reichs in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts entstanden auf dem Balkan komplizierte
politische und territoriale Strukturen: Serbien, Montenegro und Rumänien waren
selbstständige Staaten geworden, Bulgarien ein den Osmanen tributpflichtiges Fürstentum und Bosnien-Herzegowina war der Verwaltung
Österreich-Ungarns unterstellt. Albanien und
Makedonien blieben unter türkischer Hoheit.
Türkische Flüchtlinge vom Balkan in Istanbul, 1912
Um die verbliebenen osmanischen Gebiete unter sich
aufzuteilen, verbündeten sich die Balkanstaaten, erklärten Istanbul im Oktober 1912 den Krieg und waren bald siegreich. Bei
der Verteilung der Beute gerieten die
einstigen Verbündeten in
einen Konflikt, der 1913 zum Zweiten Balkankrieg führte: Bulgarien ging damals als der große
Verlierer hervor, seine Gegner Serbien, Rumänien und Griechenland verleibten sich Territorien ein, Albanien wurde selbstständiges
Fürstentum. Der Balkan mit seinen
jungen Nationalstaaten, die nach Expansion strebten, und seiner komplizierten ethnischen Gemengelage blieb
das berüchtigte »Pulverfass«, an dem schon die Lunte für den
großen Knall von 1914
brannte, den Ersten Weltkrieg.
Was am 8. Oktober noch geschah:
1991: Kroatien wird
unabhängig von Restjugoslawien.
The Marmalade - Reflections Of My Life [3:53] (Text) Reflections of My Life war ein Hit der schottischen Popgruppe The Marmalade. Die Hit Single wurde im Herbst 1969 veröffentlicht und war weltweit in den Charts. Der Song erreichte den 3. Platz der Britischen Singlecharts, Platz 10 der US Billboard Hot 100 und war in Deutschland auf Platz 20 der Charts. Bis November 1971 verkaufte sich der Titel 1 Million mal, bis heute erreichte Reflections of My Life einen Umsatz von mehr als 2 Millionen Stück.
Heute vor 50 jahren, am 5. Oktober 1962, begann mit dem Streifen »James Bond jagt
Dr. No« die Geschichte der erfolgreichsten Kinofilmserie aller
Zeiten. Die Figur des genialen und mit allen Wassern
gewaschenen britischen Geheimagenten avancierte zur
Ikone, der Name des coolen Helden wurde sprichwörtlich. Die
Rolle des James
Bond spielen zu dürfen, war
und ist für viele Schauspieler ein Traum, nachdem der Schotte Sean
Connery als Geheimagent 007 weltberühmt geworden war. Erdacht hat die Figur der
englische Schriftsteller lan Fleming, der während des Kriegs selbst im Geheimdienst
tätig war und 1953 den ersten Bond-Roman vorlegte.
Plakat zum ersten James-Bond-Film, 1962
Viele Details und Merkmale der Bond-Filme sind
seit der Premiere 1962 beibehalten worden. Die
Filmmusik und die Eröffnungssequenz, die Rolle
eines attraktiven Bond-Girls als Gespielin, schnelle,
technisch raffinierte Fahrzeuge,
ein äußerst gefährlicher Gegenspieler, heiße Verfolgungsfahrten, aufwendige Stunts und exotische Schauplätze. Ein offensichtlich erfolgreicher Mix: Die 25 Filme
lockten weltweit
über 8 Mrd. Menschen in die Kinos.
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
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