Montag, 5. Mai 2014

Princeton-Studie: USA keine Demokratie mehr

Laut einer Studie der renommierten Princeton-Universität sind die USA faktisch keine Demokratie mehr, sondern eine Oligarchie, in der alle Macht nicht beim Volke, sondern einer reichen Elite liegt.

Herrschaft der Reichen
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Eben hieß es noch Verschwörungstheorie, nun ist es Stand der Wissenschaft: Das "Land of the Free" ist keine Demokratie mehr, sondern wird von einer reichen Elite beherrscht. Zwar wird der Anschein einer Demokratie noch gewahrt, die wirklichen Entscheidungen aber kommen anders zustande. Das ist das Ergebnis einer Studie der Princeton University.

Für die Studie werteten die Forscher 1,800 Gesetzesinitiativen aus den Jahren 1981 bis 2002 aus und untersuchten, ob die angeblichen Volksvertreter dabei wirklich die Meinung der Bevölkerung berücksichtigten, oder aber die Interessen der Eliten. Das Ergebnis: Es ist ein Netzwerk von Reichen, das die Geschicke des Landes steuert. Die Regierung handelt dabei in vielen Fällen gegen den ausdrücklichen Wunsch der Bevölkerungsmehrheit.

Einfluss der Bürger „nahezu Null"

"Die Interessen der Ökonomischen Elite hat sehr viel mehr Einfluss als die Interessen des durchschnittlichen Bürgers", resümieren die Forscher Martin Gilens and Benjamin I. Page. Der Einfluss der Bürger sei "nahezu Null". Im Großteil aller Entscheidungen folgt die Politik den Interessen der oberen 10 Prozent.

"Entgegen allem, was jahrzehntelange politische Forschung Ihnen glauben machen möchte, haben die Bürger in den Vereinigten Staaten praktisch keinen Einfluss auf das, was ihre Regierung tut. Aber wirtschaftliche Eliten und Interessengruppen, vor allem die Vertreter der Wirtschaft, haben ein erhebliches Maß an Einfluss. Die Politikgestaltung der letzten Jahrzehnten spiegelt die Präferenzen dieser Gruppen wieder - die Interessen von Wirtschaftseliten und der organisierten Interessengruppen."


In der Studie nennt Gilens dies "Dominanz der Wirtschaftseliten" und vermeidet das Wort Oligarchie: Es sei vermutlich etwas komplizierter als eine Oligarchie, weil die Eliten die Politik nicht direkt bestimmen, sondern nur gezielten Einfluss nehmen.

mehr:
- Princeton Universität: USA sind keine Demokratie mehr (Sein, One World Verlag Ltd., 05.05.2014)

siehe auch:
- Princeton-Studie: Ökonomische Elite kann politische Ideen besser durchsetzen (Peter Mühlbauer, Telepolis, 19.04.2014)
- Princeton University: USA ist eine Oligarchie, keine Demokratie (Florian Müller, NEOPresse, 30.06.2015)
- USA - ein Rechtsstaat? (Florian Rötzer, Telepolis, 29.10.2015)
- Die entwickelten Demokratien der Welt stehen am Abgrund (Wolfgang Koschnick, Telepolis, 19.12.2013)
- Das Menschheitsideal "Demokratie" ist am Ende (Wolfgang J. Koschnick, Telepolis, 23.06.2014)
- Artikel von Wolfgang Koschnick (Linksammlung, Telepolis, bis Ende 2015)
- "An einer demokratiefreien Zone wird bereits gearbeitet" (Reinhard Jellen, Telepolis, 09.05.2015)
- Staatsstreich ohne Blutvergießen (Eliot Weinberger, im Diskussionsthread Wallstreet online, Februar 2013)

Römische Vermessungstechnik

Alles im Lot 

Die Aufgaben der Landvermesser waren vielfältig im Römischen Reich: Sie legten fest, wo und in welcher Form Militärlager und befestigte Grenzen gebaut wurden, wo Heeresstraßen verlaufen sollten, sie legten Flurkarten und Kataster an. »Agrimensoren« hießen die römischen Landvermesser, ihr Wissen bündelten sie in einem Kodex, der über Flächen- und Längenmaße informierte und praktische Kenntnisse zur Vermessung von Flächen vermittelte. 
 
Landvermessung an einem Fluss mittels einer »Groma« (Illustration)

Nach ihrem wichtigsten Instrument, der »Groma«, wird die römische Feldmesskunst Gromatik genannt. Die Groma gehörte zur Grundausstattung jedes Agrimensoren. Sie bestand aus einem feststehenden Stativ und einem horizontalen, drehbaren Winkel kreuz, an dessen Enden Fäden mit Gewichten angebracht waren. Die Groma diente dem Einmessen von rechten Winkeln, das etwa bei der Errichtung von Kastellen wichtig war. Nachdem der Mittelpunkt des Lagers festgelegt worden war, zog man mithilfe der Groma eine gerade Linie und steckte im rechten Winkel zu dieser eine zweite gerade Linie ab. Damit waren die Achsen und Hauptstraßen festgelegt. 
 Harenberg - Abenteuer Geschichte 2014

Sonntag, 4. Mai 2014

Elektronische Gesundheitskarte: Freie Ärzteschaft ruft zum Boykott der Online-Tests auf

Trotz Risiken und Nebenwirkungen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sollen demnächst Tests für die Online-Anwendungen starten. Die Freie Ärzteschaft fordert alle Ärzte auf, das eGK-Projekt zu boykottieren. „Lassen Sie sich nicht für ein Extrasalär zum Büttel der Krankenkassen degradieren“, appelliert FÄ-Vorstandsvorsitzender Wieland Dietrich an die Ärzte. 

Vorsicht, Köder ausgeworfen! 
Die mit den Tests beauftragten IT-Firmen umgarnen derzeit in den Regionen Schleswig-Holstein, Trier, Bochum/Essen, Bayern und Sachsen die niedergelassenen Ärzte. Mit etwa 32 Millionen Euro sollen sie geködert werden, die Online-Tests durchzuführen – wer mitmacht, könnte wegen nicht-kurativer Leistungen umsatzsteuerpflichtig werden. Ungeachtet aller Ablehnungsbeschlüsse auf den Ärztetagen sollen die Praxen unter ständiger Online-Anbindung an die Kassen die Versichertenstammdaten auf der eGK aktualisieren. „Dafür muss jede Karte in jeder Praxis überprüft werden, auch wenn nur bei durchschnittlich jeder 50. Prüfung Daten geändert werden müssten“, erläutert FÄ-Vize Dr. Silke Lüder. Die Praxen sollen also Verwaltungsarbeit der Kassen erledigen und sich auch noch online kontrollieren lassen? 

Bei Offline-Tests bereits durchgefallen 
Bereits die Offline-Tests 2007/2008 haben viele Millionen Euro und Nerven gekostet – und endeten in einem Fiasko. Patienten und Ärzte vergaßen die PIN-Nummern, das elektronische Rezept funktionierte nicht, es dauerte eine halbe Ewigkeit, den Notfalldatensatz zu erstellen. Selbst die E-Health-Gemeinde war sich einig: Test nicht bestanden. 

Ausweiskontrolle durch Ärzte unzulässig 
Inzwischen hat zudem der NSA-Skandal gezeigt: Sensible Daten sind im Netz nicht sicher. „Wir sind die Ärzte und wir schützen die Daten unserer Patienten“, betont die Freie Ärzteschaft. Auch ein Rechtsgutachten der KBV belegt, dass die eGK ein Sicherheitsrisiko ist. FÄ-Vize Lüder: „Wenn sensible Patientendaten online weitergeleitet oder auf der Karte gespeichert werden, müssen Foto und Versichertenidentität übereinstimmen. Die Kassen aber haben die Fotos nicht überprüft, die digitale Identität ist also nicht gesichert.“ Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe überlässt die Identitätskontrolle den Ärzten. „Sollen wir uns von jedem Patienten den Ausweis zeigen lassen? Das ist weder unsere ärztliche Aufgabe noch rechtlich zulässig“, stellt Lüder klar. 


Über die Freie Ärzteschaft e.V. 
Die Freie Ärzteschaft e. V. (FÄ) ist ein Verband, der den Arztberuf als freien Beruf vertritt. Er wurde 2004 gegründet und zählt heute mehr als 2.000 Mitglieder: vorwiegend niedergelassene Haus- und Fachärzte sowie verschiedene Ärztenetze. Vorsitzender des Bundesverbandes ist Wieland Dietrich, Dermatologe in Essen. Ziel der FÄ ist eine unabhängige Medizin, bei der Patient und Arzt im Mittelpunkt stehen und die ärztliche Schweigepflicht gewahrt bleibt. 

V.i.S.d.P: Wieland Dietrich, Freie Ärzteschaft e.V., Vorsitzender, Gervinusstraße 10, 45144 Essen, Tel.: 0201 4690939, E-Mail: mail@freie-aerzteschaft.de, www.freie-aerzteschaft.de

unverändert aus einer Mail der Freien Ärzteschaft e. V. übernommen
siehe auch:

Mein Kommentar: 
Ich stelle mir immer häufiger die Frage, ob wir nicht tatsächlich in einer Bananenrepulbik leben.
Hier werden zigtausende im Gesundheitswesen Tätige gezwungen, das Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung umzusetzen, welches aufgrund der nicht erfüllten Sicherheitsbedingungen nicht umsetzbar ist. 

Ärzte werden verpflichtet, eine Identitätsprüfung vorzunehmen, obwohl
- sie keine Amtsträger oder Bevollmächtigte der Krankenkassen sind und
- die für Ausgabe der eGK verantwortlichen Krankenkassen entgegen 
       - dem gültigen Sicherheitskonzept der gematik, 
       - den Forderungen der Datenschutzgruppe der EU, 
       - den Anforderungen des Bundesdatenschützers und 
       - damit auch entgegen den relevanten Gesetzen 
keine Bestätigung der Identität durch eine vom Benutzer unabhängige Instanz etabliert und für die Lichtbilder keine Identitätsprüfung vorgesehen haben. (Wikipedia)
Meine lieben Politiker, wie wollt Ihr ernst genommen werden, wenn Ihr Euch selbst nicht ernst nehmt?! 
Da helfen nur noch Prügelstrafe, Mästen mit genmanipuliertem Mais, Einläufe mit E10 Bio-Sprit, Piet Klocke… und dann ab in die Asse!

Piet Klocke zur Europawahl und den Volksvertretern in Brüssel - Neues aus der Anstalt [4:00]


Samstag, 3. Mai 2014

Ukraine 7 – Der Sprachen- bzw. der ethnische Konflikt als Teil des Ukraine-Konfliktes

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=A7m2x... Arte Mit offenen Karten 2005.04.06Was mir bei der Lektüre des Wikipedia-Artikels über den zeitgeschichtlichen Hintergrund des Ukraine-Konfliktes auffällt ist der Sprachenkonflikt:

==========
Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung beherrscht sowohl die ukrainische Sprache als auch die russische Sprache. Das Russische verlor mit der Unabhängigkeit 1991 auch den Status als offizielle Amtssprache, offizielle Amtssprache war bis 2012[14] ausschließlich das Ukrainische. Beide Sprachen sind ostslawische Sprachen und somit verwandt. Eine weit verbreitete mündliche Mischform der ukrainischen Sprache mit dem Russischen ist der Surschyk.
(aus Wikipedia, abgerufen am 03.05.2014)
==========

Anmerkungen zum Wikipedia-Artikel über den »Krieg in der Ukraine seit 2014«:
Der oben zitierte Abschnitt (am 03.05.2014 von mir zum Abschnitt »Zeitgeschichtlicher Hintergrund« im Wikipedia-Artikel »Krieg in der Ukraine seit 2014« verlinkt)
findet sich inzwischen als 2. Absatz im Abschnitt »4.4 Sprache« im Wikipedia-Artikel »Ukraine« (Stand: 08.02.2019). Der Teilsatz
offizielle Amtssprache war bis 2012[14] ausschließlich das Ukrainische.
ist nicht mehr in diesem Absatz enthalten.

Der Abschnitt »Zeitgeschichtlicher Hintergrund« im Wikipedia-Artikel »Krieg in der Ukraine seit 2014« wurde inzwischen in »Vorgeschichte« umbenannt.
In der 
»Krieg in der Ukraine seit 2014«-Version vom 03.05.2014, Abschnitt »Zeitgeschichtlicher Hintergrund« 
findet sich als zweiter Absatz:

==========
Unmittelbar nach der Machtübernahme am 23. Februar 2014 beschloss die Werchowna Rada die Abschaffung des Sprachengesetzes von 2012, das die Möglichkeit offizieller Regionalsprachen in den ukrainischen Regionen vorsah.[16][17] Damit hätte Russisch seinen offiziellen Status im Süden und Osten des Landes verloren. Obwohl Übergangspräsident Olexandr Turtschynow das Änderungsgesetz mit einem Veto belegte, hatte es eine zunehmende Entfremdung zwischen der russischen Bevölkerung und der Kiewer Übergangsregierung zur Folge. Die Übergangsregierung, der keine Vertreter der umstrittenen Ostukraine angehören, versäumte es, auf die Menschen in der Ostukraine einzugehen. Auch die mangelnde Aufklärung der Todesschüsse auf dem Maidan wird der Übergangsregierung angelastet.[18]
[Krieg in der Ukraine seit 2014, Zeitgeschichtlicher Hintergrund, Wikipedia-Version vom 03.05.2014]
==========
Bereits am 23. Februar 2014 hatte das Parlament eine Herunterstufung des Status der russischen Sprache beschlossen, das dazu nötige Änderungsgesetz wurde jedoch von Übergangspräsident Olexander Turtschynow mit einem Veto blockiert. Damit hatte Russisch nie seinen offiziellen Status im Süden und Osten des Landes verloren.[43][44]
[Krieg in der Ukraine seit 2014, Vorgeschichte, Wikipedia, abgerufen am 08.02.2019, 5. Absatz] 
==========

Mein Kommentar:
seltsam! So, wie man es bei Wikipedia aktuell liest, bekommt der unbefangene Leser den Eindruck, Russisch als Amtssprache sei in der Ukraine nie ein wirklich wichtiges Thema gewesen.

UKRAINE was heutzutage "gerne" vergessen wird {11:21}

Mensch
Am 02.09.2014 veröffentlicht
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=A7m2x...
Arte Mit offenen Karten
2005.04.06
(Der Video-Titel lautete mal »Mit offenen Karten - Ukraine - Rückkehr nach Europa«…)

Russen machen in der Ukraine etwa ein Sechstel der Bevölkerung aus (Wikipedia).
Zitate aus dem verlinkten Wikipedia-Kapitel:

Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung beherrscht sowohl die ukrainische Sprache als auch die russische Sprache. Das Russische verlor mit der Unabhängigkeit 1991 auch den Status als offizielle Amtssprache, offizielle Amtssprache war bis 2012[14] ausschließlich das Ukrainische. Beide Sprachen sind ostslawische Sprachen und somit verwandt. Eine weit verbreitete mündliche Mischform der ukrainischen Sprache mit dem Russischen ist der Surschyk.
[…]
Russische Muttersprachler bilden in der Autonomen Republik Krim und in Sewastopol mit 77,0 % bzw. 90,6 % die Sprachenmehrheit. Viele russische Muttersprachler auf der Krim sind ethnische Ukrainer und Angehörige anderer Minderheiten. In der Oblast Donezk und in der Oblast Luhansk beträgt der russische Muttersprachleranteil 74,9 % bzw. 68,8 %.
[…]
Umfragen ergaben jedoch, dass im Alltag mehr Menschen die russische Sprache zur Konversation nutzen, als es russische Muttersprachler gibt - das wohl berühmteste Beispiel ist Vitali Klitschko, der als Ukrainer kaum Ukrainsch spricht.[19]. Die Ukrainische Sprache gilt insbesondere im Osten und Süden der Ukraine als unattraktiv und als unbequem, häufig fehlt auch ein ukrainischsprachiger Gesprächspartner. So weist eine Statistik der Akademie der Wissenschaften der Ukraine aus dem Jahr 2011 aus, dass auch 42,8 % der ukrainischen Bevölkerung zu Hause Ukrainisch sprechen, 38,6 % dort Russisch benutzen und 17,1 % beide Sprachen verwenden. [20]
 […]
Seit 1991 wurde Ukrainisch Pflichtfach in allen Schulen und zunehmend auch Unterrichtssprache. An vielen ukrainischen Hochschulen, insbesondere im technischen Bereich, findet der Unterricht jedoch mangels ukrainischer Fachliteratur überwiegend oder nur in russischer Sprache statt.
Die „Sprachenfrage“ ist in der ukrainischen Politik ein Reizthema. Die nach Russland orientierte Partei der Regionen sowie die Kommunistische Partei treten für die völlige Gleichberechtigung des Russischen als zweite Amtssprache ein. Die „orangen“, westlich orientierten Parteien rund um den ehemaligen Präsidenten Juschtschenko und Julija Tymoschenko sowie nationalistische Parteien lehnten dies jedoch bisher ab.
Unter Wiktor Juschtschenko wurde eine aktive Ukrainisierungspolitik betrieben, so wurde etwa das Russische in Schulen und im Alltag zurückgedrängt und zahlreiche Maßnahmen eingeführt, die den Gebrauch der ukrainischen Sprache fördern sollten. Der 2010 gewählte Präsident Janukowytsch hob jedoch zahlreiche dieser Maßnahmen wieder auf, wogegen die Opposition um Julija Tymoschenko vehement protestierte.[24]
(aus Wikipedia; wahrscheinlich sieht der Artikel inzwischen anders aus… 
Bin einfach zu faul, um den Transatlantik-Touch zu überprüfen und nachzurecherchieren!)


siehe auch:
- Die Rolle der Sprache (Anastasia Vishnevskaya, ukraine.deutschlands-agenda.de, 13.11.2015)

Ost-Ukraine Problem auf Deutsch erklärt und auf Deutschland übertragen [4:58]
Veröffentlicht am 09.04.2014 
Ost-Ukraine Problem erklärt für Deutsche...

Stimmt ab, helft mir mehr Stimmen zu sammeln:
http://germany.bplaced.net

Unmittelbar nach der Machtübernahme am 23. Februar 2014 beschloss die Werchowna Rada (das ukainische Parlament, Hinzufügung von mir) die Abschaffung des Sprachengesetzes von 2012, das die Möglichkeit offizieller Regionalsprachen in den ukrainischen Regionen vorsah.[16][17] Damit hätte Russisch seinen offiziellen Status im Süden und Osten des Landes verloren. Obwohl Übergangspräsident Olexandr Turtschynow das Änderungsgesetz mit einem Veto belegte, hatte es eine zunehmende Entfremdung zwischen der russischen Bevölkerung und der Kiewer Übergangsregierung zur Folge. 
(aus Wikipedia)

Putin beantwortete die Frage eines aufdringlichen BBC-Reporters [2:58]

Veröffentlicht am 25.03.2015
Quelle:
Deutschland+Russland
Verbreitet das Video und erzählt es euren Mitmenschen!
Schaut in meine Playlists zu den verschiedenen Themen und guckt euch die Videos vom ältesten zum neuesten an, um alle Sachverhalte zu verstehen https://www.youtube.com/channel/UCzaQ...
Noch eine Sache zu den Bewertungen: Bitte bewertet die Videos nicht danach, ob ihr den Inhalt verabscheut oder ablehnt, sondern danach ob ihr das Video für informativ haltet und ob ihr weiterhin über solche Sachen informiert werden wollt.
Beispiel: Es wird ein Video gezeigt auf dem bewiesen wird wie ukrainische Nazis die Zivilbevölkerung töten. Das man das nicht gut findet und verabscheut ist schon klar, aber wenn man es dann negativ bewertet, wird es schwieriger das Video an die breite Öffentlichkeit zu bringen, aber das ist das Ziel!!
Übrigens: Das Datum was vor den Videos steht muss nicht unbedingt stimmen. Ich habe es soweit wie möglich versucht korrekt zu halten, aber es manchmal auch nicht herausgefunden und dann das zuletzt gefundene Hochladedatum genommen. Wenn einer das korrekte Datum kennt, bitte melden, dann werde ich es korrigieren.
aus dem alten Info-Text:
Frage des BBC-Reporters: »Begrüßen Sie das Morden der Ukrainer?« 
(sehr gute, sachliche Frage!!, Anmerkung von mir)
Antwort Putin: »Worin genau besteht die Tragödie, die jetzt dort stattfindet? Meiner Meinung nach besteht das Hauptproblem darin, daß die heutige Kiewer Regierung keine politischen, inhaltlichen Dialog mit dem Osten ihres eigenen Landes führen will.«

Mein Kommentar:
Woher kommt es, daß mir die meisten West-Reporter wie aufgeregte Schulkinder erscheinen?

siehe auch:

- Entscheidung am Majdan (Marci Shore, Lettre 106, Herbst 2014) empfehlenswert!
dazu auch:
- Donezk – In der Republik der Lügen (Alice Bota, ZEIT Online, 18.10.2014 – inzwischen Bezahlversion)
Krieg, wo Waffenruhe herrscht, Menschen, die in Bunkern leben, und Tote, die zu Helden werden: Wie im Osten der Ukraine ein Staat entsteht 

In der Donezker Volksrepublik herrscht eigentlich Frieden, aber es ist wie Krieg. Bis vor einigen Monaten war Donezk ukrainisch, aber die Ukraine ist jetzt der Feind. Junta nennen sie hier die Regierung in Kiew, Faschisten, Kindermörder. Am Stützpunkt am Rande der Stadt sind Fahnen von "Neurussland" aufgesprüht, Bergarbeiter schultern ihre Kalaschnikow und sichern die Grenzen ihrer selbst ernannten Republik. Die Kämpfer nennen sich "Führer", "Schutzwall" oder "Hacker". Sie kommen aus einer Kohlestadt in der Nähe, gleich ist Wachablösung. Ein Krankenwagen, den sie zum Militärfahrzeug umfunktioniert haben, wird sie für zwei Tage nach Hause bringen, bevor es wieder zurückgeht an die Front.

Max Uthoff - Ukraine-Krise | schlachthof | BR  {3:52 – Start bei 1:13}

Bayerischer Rundfunk
Am 14.08.2018 veröffentlicht 
Die Ukraine-Krise ist ein komplexes Thema und die dazugehörige Berichterstattung nicht immer ganz seriös. Max Uthoff klärt auf. (Wiederholung aus dem Jahr 2014)
Ganze Sendung unter: https://www.br.de/mediathek/sendung/s...
Mehr Infos unter: https://www.br.de/schlachthof
Jeden Monat präsentieren Michael Altinger und Christian Springer im "schlachthof" Live-Satire vom Feinsten – hochpolitisch und urkomisch. Unter dem Motto "schlachthof - Das Beste!" werden jeweils die Highlights des vergangenen Jahres gesammelt und in einer einzigartigen Mischung aus pointierten Solo-Auftritten, spritzigen Dialogen und ungezwungenen Kabarett-Talks an der Bar zusammengestellt.
Als Gäste u. a. mit dabei: Helmut Schleich, Max Uthoff, Hannes Ringlstetter, Wolfgang Krebs und Arnulf Rating.
alter Info-Text
Veröffentlicht am 26.07.2014
25 Juli 2014. BR. Schlachthof. Der Satiriker Max Uthoff lacht die deutschen Medien dafür aus, weil sie nach dem Absturz der malaysischen Boeing in der Ukraine sofort den Schuldigen gefunden haben und klar sehbare Kriegsrethorik verwenden.
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=mXzA6...
zuletzt aktualisiert am 08.02.2019


Freitag, 2. Mai 2014

Yes – And You and I

Yes - And You And I - live [10:46]
Hochgeladen am 26.10.2008 
Live at Montreux 2003. The best live performance of this classic song ever.


I Cord of Life

A man conceived a moment's answer to the dream
Staying the flowers daily, sensing all the themes
As a foundation left to create the spiral aim
A movement regained and regarded both the same
All complete in the sight of seeds of life with you

Changed only for a sight of sound, the space agreed
Between the picture of time behind the face of need
Coming quickly to terms of all expression laid
Emotions revealed as the ocean maid
All complete in the sight of seeds of life with you

Coins and crosses
(Turn round tailor, assaulting)
Never know their fruitless worth
(all the mornings of the interest shown,
presenting one another to the cord)
Cords are broken
(All left dying, rediscovered
Of the door that turned round)
Locked inside the mother Earth
(To close the cover, all the
interest shown)
They won't hide, hold, they won't tell you
(To turn one another, to the
sign at the time float your climb)
Watching the world, watching all of the world
Watching us go by

And you and I climb over the sea to the valley
And you and I reached out for reasons to call



II Eclipse

Coming quickly to terms of all expression laid
Emotions revealed as the ocean maid
As a movement regained and regarded both the same
All complete in the sight of seeds of life with you



III The preacher, the teacher

Sad preacher nailed upon the coloured door of time
Insane teacher be there reminded of the rhyme
There'll be no mutant enemy we shall certify
Political ends as sad remains will die
Reach out as forward tastes begin to enter you
Oooh, ooh

I listened hard but could not see
Life tempo change out and inside me
The preacher trained in all to lose his name
The teacher travels, asking to be shown the same
In the end we'll agree, we'll accept, we'll immortalize
That the truth of man maturing in his eyes
All complete in the sight of seeds of life with you

Coming quickly to terms of all expression laid
As a moment regained and regarded both the same
Emotion revealed as the ocean maid
A clearer future, morning, evening, nights with you



IV Apocalypse

And you and I climb, crossing the shapes of the morning
And you and I reach over the sun for the river
And you and I climb, clearer towards the movement
And you and I called over valleys of endless seas


(Live at Montreux, 2003 Writers: William Scott Bruford, Christopher Squire, Jon Anderson, Steve James Howe, Chris Squire)

Donnerstag, 1. Mai 2014

Eric Clapton – Layla

Layla



What will you do when you get lonely
And nobody's waiting by your side?
You've been running and hiding much too long
You know, it's just your foolish pride


Layla, you got me on my knees
Layla, I'm begging darling, please
Layla, darling, won't you ease my worried mind?


I tried to give you consolation
When your old man had let you down
Like a fool, I fell in love with you
You turned my whole world upside down


Layla, you got me on my knees
Layla, I'm begging darling, please
Layla, darling, won't you ease my worried mind?


Let's make the best of the situation
Before I finally go insane
Please don't say "We'll never find a way"
And tell me all my love's in vain


Layla, you got me on my knees
Layla, I'm begging darling, please
Layla, darling, won't you ease my worried mind?


Layla, you got me on my knees
Layla, I'm begging darling, please
Layla, darling, won't you ease my worried mind?


(Writers: Jim Gordon, Eric Patrick Clapton)

Mittwoch, 30. April 2014

Neue Risiken und Nebenwirkungen bei der elektronischen Gesundheitskarte

„Die elektronische Gesundheitskarte ist illegal“, titelten kürzlich die Medien. Denn ein Gutachten der KBV-Juristen belegte: Die Krankenkassen haben wichtige Sicherheitskriterien missachtet. Für die elektronische Gesundheitskarte (eGK) sollten strenge Sicherheitsstandards gelten: Wenn sensible Patientendaten online weitergeleitet oder auf der Karte gespeichert werden, müssen Foto und Versichertenidentität übereinstimmen. Die Kassen aber haben die Fotos nicht überprüft, die digitale Identität ist also nicht gesichert.

Arztpraxen sind nicht die Hilfspolizei der Kassen!
Als Antwort auf den Sicherheitsskandal hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe nur lapidar geantwortet: Für die Identitätskontrolle seien die Ärzte zuständig. Sollen wir uns von jedem Patienten den Ausweis zeigen lassen? Das ist weder unsere Aufgabe noch rechtlich zulässig.

Keine Außendienststellen der Kassen!
Als nächstes sollen die Arztpraxen in Außenstellen der gesetzlichen Kassen verwandelt werden: Wir Ärzte sollen unter ständiger Onlineanbindung an die Infrastruktur der Kassen die Versichertenstammdaten aktualisieren, zum Beispiel Anschrift und Status. Dafür muss jede Karte in jeder Praxis überprüft werden, auch wenn nur bei durchschnittlich jeder 50. Prüfung die Stammdaten geändert werden müssten – am Praxistresen dürften sich mitunter lange Schlangen bilden. So verlagern die Kassen ihre Verwaltungsarbeit in die Praxen und können sie zugleich online kontrollieren.

Tests für viele Millionen – wir sagen Nein!
Für neue eGK-Tests wollen nun IT-Firmen – die Ärztegremien und die Ablehnungsbeschlüsse aller Ärztetage umgehend – im Nordwesten (Schleswig-Holstein, Trier, Bochum/Essen) und Südosten (Bayern und Sachsen) des Landes je 500 Arztpraxen mit etwa 32 Millionen Euro ködern, die Onlinetests durchzuführen. Wer mitmacht, riskiert übrigens, wegen nicht kurativer Leistungen umsatzsteuerpflichtig zu werden. Wir fordern alle Arztpraxen auf, das eGK-Projekt nicht zu unterstützen. Denn der NSA-Skandal hat gezeigt: Sensible Daten im Netz sind nicht zu schützen. Moderne Technik ja, aber nur datensparsam und dezentral. Wir sind die Ärzte und wir schützen die Daten unserer Patienten.



Über die Freie Ärzteschaft e.V.
Die Freie Ärzteschaft e. V. (FÄ) ist ein Verband, der den Arztberuf als freien Beruf vertritt. Er wurde 2004 gegründet und zählt heute mehr als 2.000 Mitglieder: vorwiegend niedergelassene Haus- und Fachärzte sowie verschiedene Ärztenetze. Vorsitzender des Bundesverbandes ist Wieland Dietrich, Dermatologe in Essen. Ziel der FÄ ist eine unabhängige Medizin, bei der Patient und Arzt im Mittelpunkt stehen und die ärztliche Schweigepflicht gewahrt bleibt.



V.i.S.d.P: Wieland Dietrich, Freie Ärzteschaft e.V., Vorsitzender, Gervinusstraße 10, 45144 Essen, Tel.: 0201 4690939, E-Mail: mail@freie-aerzteschaft.de, www.freie-aerzteschaft.de



unverändert aus einer Mail der Freien Ärzteschaft e. V. von heute übernommen

Dienstag, 29. April 2014

Immer schneller, besser, stärker! Wirklich?

Are athletes really getting faster, better, stronger? | David Epstein {14:53}

TED
Am 29.04.2014 veröffentlicht 
When you look at sporting achievements over the last decades, it seems like humans have gotten faster, better and stronger in nearly every way. Yet as David Epstein points out in this delightfully counter-intuitive talk, we might want to lay off the self-congratulation. Many factors are at play in shattering athletic records, and the development of our natural talents is just one of them.
TEDTalks is a daily video podcast of the best talks and performances from the TED Conference, where the world's leading thinkers and doers give the talk of their lives in 18 minutes (or less). Look for talks on Technology, Entertainment and Design -- plus science, business, global issues, the arts and much more.
Find closed captions and translated subtitles in many languages at http://www.ted.com/translate
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Medien

Die desaströse Berichterstattung unserer Leitmedien über die Ukraine-Krise hat mich im Internet nach alternativen Informationsquellen suchen lassen. (* = empfohlen)

meine Favoriten:

Telepolis*
InfoSperber* (Schweizerische Stiftung zur Förderung unabhängiger Information, SSUI)
- NachDenkSeiten*
Rubikon - Magazin für die kritische Masse* (Jens Wernicke, Hrsgb.)
KenFM* (Ken Jebsen)
Rationalgalerie (Uli Gellermann)
Multipolar (Stefan Korinth, Paul Schreyer und Ulrich Teusch, Hrsgb.)
Blauer Bote Magazin* (Jens Bernert)
Peds Ansichten (Peter Frey)
achgut.com

kritischer Mainstream:
Blätter für deutsche und internationale Politik
Cicero – Magazin für politische Kultur
Der Freitag – Das Meinungsmedium*
junge Welt – Die Tageszeitung


Online-Zeitungen und -Magazine:
Aixpaix – Aachener Friedenspreismagazin
Arbeiterfotografie
bachheimer.com
Balkan21
- Belles Lettres – Deutsch für Dichter und Denker
Berliner Republik
- Le Bohémien
- Bürgerrechtsbewegung Solidarität
- CeiberWeiber (Österreich)
Deutsche Welle
Deutsche ZivilGesellschaft
The European
- Die freie Welt – Die Internet- und Blogzeitschrift für die Zivilgesellschaft
Die Freiheitsliebe
- Die Stunde der Wahrheit
- The Guardian
- ZeitenSchrift (ZeitenSchrift Verlag GmbH, Rotkreuz, Schweiz, hinzugefügt: 26.10.2020)
Zeitgeist online – Die Welt mit anderen Augen sehen


Kann man ja mal nachsehen (großenteils Blogs):
0815-info
- Alles Schall und Rauch*
- AlterMannBlog* (nicht fortgesetzt)
- >b’s weblog
- Die Anmerkung
- annotazioni.de
Der Bananenplanet
CARTA
- eigentümlich frei
- einartysken* (Einar Schlereth)
- enorm
- euro|topics
Fail Heap Challenge, Thread Ukraine
Fairändern, Videohinweise
Fassadenkratzer
Fefes Blog
- Ständige Publikumskonferenz der öff.-rechtl. Medien – Medienkritik/Medienanalyse
- Gabriele Wolff – Unnützliche Kommentare zur Welt
Gegenmeinung (entfernt)
Geolitico
Geopolitiker’s Blog
- Geprothmannt
Germanblogs
- Hast Du schon bemerkt…
Hinter der Fichte*
Hintergründe
- Horizont
- horusfalke 
- de.indymedia.org
Internationaler Versöhnungsbund*
Ulla Keienburg’s Blog
- Kontext – Die anderen Nachrichten
- Kritische Wissenschaft 
- LabourNet Germany
linksnet
Lupo cattivo
- Marxistische Linke
- me-magazine
- misik.at
- Nicht Zensiert
Oeffinger Freidenker
- Das Parlament
Paroli
Politikparadox
- Die Propagandaschau ~ Der Watchblog für Desinformation und Propaganda in deutschen Medien
- Querschüsse
Radwechsel.net
Red Pepper
- Reflektion Blog (hinzugefügt am 21.01.2018)
RheinNeckarBlog
Seniora.org  
Sicht vom Hochblauen (Blog von Evelyn Hecht-Galinski)
- Spiegelkabinett*  
Stefan Niggemeier*  
- taz.de
Transatlantikblog 
ÜberMedien
- uhupardo – Das kommt mir Spanisch vor! 
Der Unbequeme
Der Wildweststeirer
Wissenschaft und Frieden
WissensWert
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zuletzt aktualisiert am 08.03.2019