Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
Die Ruinen von Persepolis zeugen von der Macht und dem Glanz eines frühen Großreichs, von der Vision eines Königs und der Meisterschaft seiner Baumeister. Persepolis, im Süden des heutigen Iran gelegen, war erste Residenzstadt des Perserreichs und galt schon in der Antike als Weltwunder. Um 518 v.Chr. von König Dareios I. gegründet, wurden die Paläste und öffentlichen Bauten der "Stadt der Perser« auf einer teils natürlichen, teils aufgeschütteten Terrasse errichtet. Hinauf führte eine breite Freitreppe, deren Wände kunstvolle Reliefs tragen. Über 1000 Kunsthandwerker waren in Persepolis am Werk und verrichteten hervorragende Arbeit. Knapp 200 Jahre strahlte Persepolis als frühes urbanes Meisterwerk, ehe Alexander der Große die Stadt auf seinem siegreichen Feldzug gegen die Perser 330 v. Chr. niederbrennen ließ. Nur ein Gutes hatte der kriegerische Akt. Das Feuer härtete über 20000 ungebrannte Tontafeln, auf denen Beamte die Ereignisse und Vorgänge in der Stadt und im Reich fixierten. Sie blieben bestens erhalten und berichten vom alltäglichen Leben im Zentrum der Macht. Dareios I. (549- 486 v. Chr) • König des persischen Achämenidenreichs • gilt als toleranter Herrscher und Reichserneuerer • Gegner der Griechen in den Perserkriegen
Harenberg - Abenteuer Geschichte 2015
[Doku-HD] Persien - Die Erbschaft des Feuers: Das Gedächtnis von Persepolis [42:44]
Veröffentlicht am 02.03.2015
Sie waren bekannt als brutale Despoten, feige, prunksüchtig und verweichlicht. Bis Ernst Herzfeld 1933 jahrtausendealte Tafeln findet. Sie prägen seither das Bild vom Reich der Perser, des ersten Imperiums der Geschichte.
Als Ernst Herzfeld die Tafeln in den Händen hielt, konnte er es kaum fassen. Zusammen mit seinem Assistenten Friedrich Krefter fand er in einer zerstörten Festungsmauer in Persepolis 30.000 Tontafeln, das Palastarchiv der untergegangenen antiken Stadt. Quittungen, Arbeitsverträge und Lieferscheine - es ist einer der größten Inschriftenfunde der Archäologie. Sie sollten Ernst Herzfeld weltweit berühmt machen. Funktionierender Vielvölkerstaat Denn erst diese Tafeln ermöglichten es, das einstige Weltreich und seine Alltagsgeschäfte zu rekonstruieren und es einer Neueinschätzung zu unterziehen. Vorher wurde das Bild vor allem von den griechischen Eroberern geprägt. Sie diffamierten die Perser als Tyrannen und brutale Despoten. So berichtete der antike griechische Historiograph Herodot von Palastintrigen, Haremsmorden, grausamer Willkür und Dekadenz am persischen Hof. Fast schon ungewollt beschreibt Herodot dabei aber auch den in großen Zügen funktionierenden Vielvölkerstaat Persien, in dem jeder Karriere machen konnte, egal woher er kam. Mit dem Fund von 1933 wurde klar: Es gab im Staat ein zentrales, herrschendes Volk, das aber viele kulturelle Einflüsse von außen akzeptierte und übernahm. Es war sehr lernfähig und außerordentlich tolerant. Gute Infrastruktur Die Großkönige schufen in ihrem Reich eine hervorragende Infrastruktur: Händler und Reisende zogen über festgelegte und gesicherte Routen. Ein Netz von Karawansereien garantierte den blühenden Warenaustausch im Vielvölkerstaat. Wie als Beleg für das aufstrebende Reich fanden Herzfeld und Krefter im ehemaligen Thronsaal ein lang verschüttetes Relief, das das alte Persien als multikulturelles Reich aufzeigt. Mit einem starken Großkönig an seiner Spitze. Der, so bestätigen neueste Ausgrabungen um den Ort Dschindschun im heutigen Iran, reiste ständig mit einem beweglichen Hofstaat durch sein Reich, um so die Kontrolle zu gewährleisten - wie schon antike Quellen berichten. Versierte Bauarbeiter Derzeit forscht auch ein iranisch-australisches Archäologenteam auf iranischem Boden. Es legte ein weiteres Gebäude frei, das verschiedene Stile persischer Bauweise aufweist. Es legt die Schlussfolgerung nahe, dass hier nicht Sklaven, sondern gut bezahlte Fachleute aus aller Herren Länder arbeiteten. Das Archäologenteam sucht weiterhin nach anderen Palästen, um diese These zu belegen und sie auszubauen. Um den Alltag auch in Dschindschun zu rekonstruieren, suchen die Archäologen nach einem Palastarchiv wie dem, das Herzfeld und Krefter einst fanden. Diffamierungskampagne gegen Herzfeld Auch wenn sein Fund Ernst Herzfeld kein Glück brachte: Bald schon bekam der von Nazi-Deutschland weit entfernte Archäologe den langen Arm der neuen Machthaber zu spüren. Aufgrund seiner jüdischen Vorfahren verlor Herzfeld seine Professur in Berlin und verließ bald darauf auch den Iran. Was folgt, war eine schlimme Diffamierungskampagne gegen Herzfeld. "Terra X" unternahm für diesen Film zum ersten Mal umfassende Recherchen im ehemaligen Geheimarchiv des Auswärtigen Amtes, um die Hintergründe der Schmutzkampagne gegen Herzfeld herauszufinden. Darüber hinaus steht mit dem erstmals für einen Film ausgewerteten privaten Tagebuch Friedrich Krefters zur Verfügung - Herzfelds engem Assistenten, der sich später von seinem ehemaligen Mentor entfremdete. Diese Quelle erlaubt völlig neue Einsichten und Einschätzungen. "Terra X" macht das geheime Tagebuch publik und möchte dazu beitragen, den heute fast vergessenen Ernst Herzfeld wieder bekannt zu machen und seine Leistung angemessen zu würdigen.
mein Kommentar: Despoten, unterdrücktes Volk? Das kennen wir doch…
Die Geschichte Tibets ist wesentlich von Invasionen ausländischer Mächte geprägt. Auf die Epoche eines tibetischen Großreichs vom 7. bis 10. Jahrhundert folgten jahrhunderte mongolischer, später chinesischer Vorherrschaft, unterbrochen von mehr oder minder langen Phasen der Autonomie.
Chinesische Invasionstruppen bei der Überquerung eines Flusses in Tibet, Oktober 1950
Unmittelbar nach der Ausrufung der Volksrepublik China im Oktober 1949 erklärte Mao Zedong die »Heimkehr Tibets ins chinesische Mutterland« zu einem vorrangigen Ziel der neuen Machthaber. Heute vor 65 Jahren, am 7. Oktober 1950, begann die chinesische Invasion auf breiter Front, die Armee besetzte nach und nach das ganze Land. Im Mai 1951 wurde eine tibetische Delegation zur Unterzeichnung eines Abkommens zur »friedlichen Befreiung« genötigt. Der Vertrag gestand Tibet Autonomie unter Führung des Dalai-Lama zu. In den ersten Jahren der Besatzung übte sich Peking noch in Zurückhaltung und wahrte weitgehend die Autonomie. Schon 1954 kam es zu lokalen Rebellionen gegen die Fremdherrschaft, die 1959 in einen offenen, bewaffneten Aufstand mündeten. Die Tibeter erlitten eine verheerende Niederlage, der Dalai-Lama floh nach Indien. Was am 7. Oktober noch geschah: 2006: In Moskau wird die regierungskritische Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Anna Politkowskaja ermordet.
Harenberg - Abenteuer Geschichte 2015
Am 7. Oktober 1950 erreicht die Volksbefreiungsarmee die tibetische Stadt Chamdo, wo sie nur auf minimalen Widerstand durch die schlecht ausgerüstete tibetische Armee trifft. Als Befreiung »von der imperialistischen Unterdrückung« verbrämt China den Einmarsch seiner Truppen in Tibet, das damit seine nicht einmal 40 Jahre junge Unabhängigkeit wieder verliert. mehr: - Tibet, Eingliederung in die Volksrepublik_China (Wikipedia)
Nach der Machtübernahme der kommunistischen Partei
und Gründung der Volksrepublik China und der Mao Zedong im Oktober 1949
erwachte nämlich der Anspruch der kommunistischen Herrscher in Peking auf
Tibet. Der rote Kaiser aus dem fernen Peking Mau C-Ton hatte es sich in den
Kopf gesetzt, das friedfertige Tibet und seine in Bescheidenheit lebenden
Bewohner an der chinesische »Mutterland« anzuschließen. Die Absicht der
»Befreiung« Tibets vom »britischen, imperialistischen Joch« durch Chinas
Volksbefreiungsarmee wurde im Januar 1950 durch Radio Peking verkündet. Am 7.
Oktober 1950 erreichte die Volksbefreiungsarmee die tibetische Stadt Chamdo, wo
sie nur auf minimalen Widerstand durch die schlecht ausgerüstete tibetische
Armee traf. Einen Monat nach der Kapitulation der Armee in Osttibet durch den
Gouverneur von Kham, Ngabo Ngawang Jigme, übernahm in Lhasa der 14. Dalai Lama
im Alter von 15 Jahren, 3 Jahre früher als üblich, die Regierung Tibets. Ein
anschließender Appell an die Vereinten Nationen blieb durch die Ablehnung von
Großbritannien und Indien wegen des »ungeklärten Rechtsstatus Tibets«
erfolglos.(Sara Arnold-Korf: Ernst R. Borer, Für die freie und wehrhafte
Schweiz – Gegen deren Feinde, Zürich 2012, Kap. 9, Kampf an der Seite der
Tibeter)
Die chinesische Besatzung
löste in den 50er Jahren wachsenden Widerstand bei den Tibetern aus. Die
Situation eskalierte im März 1959, der Dalai Lama musste nach Indien fliehen.
Tseten Samdup beschreibt die Ereignisse um den 10. März, den die Tibeter jedes
Jahr begehen, um des Aufstands gegen die Besatzung zu gedenken.
Unmittelbar nach der
Machtübernahme im Jahre 1949 machte die Kommunistische Partei Chinas den
Anspruch geltend, dass Tibet ein Teil des chinesischen Territoriums sei und
dass das tibetische Volk nach „Befreiung“ von den „imperialistischen Kräften“
und vom „reaktionären Feudalregime in Lhasa“ dürste. Im Oktober 1950 war die
Volksbefreiungsarmee schon bis nach Chamdo, der Hauptstadt der tibetischen
Provinz Kham, vorgedrungen, wo das Ostkommando der tibetischen Armee sein
Hauptquartier hatte. Die Besatzer zerschlugen die Provinz und nahmen den
tibetischen Gouverneur, Ngawang Jigme Ngabo, gefangen. Auch in Amdo, der
nordöstlichen Grenzprovinz Tibets, fielen chinesische Truppen fast unbemerkt
ein. Sie vermieden militärische Zusammenstöße, die internationale
Aufmerksamkeit erregen könnten. Der damals 15-jährige Dalai Lama, sein Gefolge
und ausgewählte Regierungsbeamte verließen die Hauptstadt und bildeten in
Yatung nahe der indischen Grenze eine provisorische Verwaltung. Im Juli 1951
kehrte er nach Lhasa zurück.
Am 9. September 1951
marschierte eine Vorhut der „Befreiungsarmee“ in einer Stärke von 3000 Mann in
die Hauptstadt Lhasa ein. 1954 waren schon 222.000 chinesische Soldaten in
Tibet stationiert. Eine Hungersnot breitete sich aus, da die krisenanfällige
Landwirtschaft des Landes über die Maßen strapaziert wurde. Im April 1956
setzten die Chinesen in Lhasa das Vorbereitungskomitée für die „Autonome Region
Tibet“ unter der Leitung S.H. des Dalai Lama ein. Offiziell sollte das Komitée
die Modernisierung Tibets vorantreiben, tatsächlich war es aber nur ein
willenloses Werkzeug zur Legitimierung der chinesischen Herrschaft.
In den späteren fünfziger
Jahren nahm die Politisierung in Lhasa immer mehr zu, es entstand ein
gewaltfreier Widerstand, der von der Mimang Tsongdu, einer populären
tibetischen Bürgergruppe, organisiert wurde. Plakate, auf denen gegen die
Besetzung des Landes protestiert wurde, tauchten auf. Steine und getrockneter
Yakdung wurden gegen chinesische Straßenaufmärsche geschleudert. In dieser Zeit
setzte die Pekinger Führung noch darauf, die Tibeter zu umwerben, und nur die
Führer der Mimang Tsongdu mussten mit Verhaftung rechnen.(Tseten Samdup, Der Aufstand in Lhasa und die Flucht des
Dalai Lama – Über die dramatischen Ereignisse um den 10. März 1959,
Buddhistisches Meditations- und Studienzentrum,)
Am 5. Oktober 1950
überquerten die Truppen der Volksbefreiungsarmee den Yangtse und nahmen nach 3
Wochen die Stadt Chamdo ein. Der Oberbefehlshaber der tibetischen Armee In
Osttibet und Gouverneur von Kham, Ngabo Ngawang Jigme, ergab sich den Chinesen.
Erleichtert wurde die Okkupation aus Tibets durch die schlechte Ausrüstung der
tibetischen Armee, aber auch durch die Unterstützung einiger hoher geistlicher Würdenträger
wird des erst dreizehnjährigen Panchen Lamas, dessen Berater in seinem Namen
Mao Zedong ein Telegramm schicken, indem sie seinen Wunsch zur »Befreiung«
Tibets ausdrückten. Nicht nur in Kham, sondern auch in der Zentralregierung in
Lhasa gab es eine Reihe von Sympathisanten der Chinesen. So beeinträchtigte
neben der militärischen Schwäche vor allem die Gespaltenheit der religiösen und
politischen Eliten des Landes in eine pro-und eine antichinesische Partei den
tibetischen Kampf um die Unabhängigkeit.
Obwohl der Fall von Chamdo
der Volksbefreiungsarmee den Weg nach Lhasa öffnete, rückten die chinesischen
Truppen zuerst nicht weiter vor, sondern versuchten über Propaganda die Tibeter
von den Vorteilen eines Anschlusses an China zu überzeugen. Einen Monat nach
der Besetzung von kam wurde in Lhasa, nach der Befragung der beiden
Staatsorakel Nechung und Gedong, der erst fünfzehnjährige Dalai Lama 3 Jahre
früher als üblich als weltliches und geistliches Oberhaupt Tibets
inthronisiert. Der Regent Taktra trat von seinem Amt zurück. Im gleichen Monat
appellierte Tibet an die Vereinten Nationen. Da sich Großbritannien und Indien
wegen des »ungeklärten Rechtsstatus« Tibets gegen eine Behandlung der
Tibetfrage aussprachen, blieb der Appell ohne Erfolg. (aus: Karénina
Kollmar-Paulenz: Kleine Geschichte Tibets, C.H. Beck, München, 2006)
Kampf um Tibet - Die chinesische Lüge [Arte Dokumentation deutsch] [51:41]
Veröffentlicht am 13.12.2013
ORF III zeigt die Dokumentation von Bernard Debord, die die chinesische Propaganda Zeitzeugenberichten und Experteninterviews gegenüberstellt und zeigt, wie Geschichte manipuliert wird.
Mehr als 50 Jahre ist es her, dass der Dalai Lama ins Exil ging. 50 Jahre, in denen seine Heimat Tibet unter der chinesischen Besetzung zur Hölle auf Erden wurde.
Bernard Debord, anerkannter Experte für Tibet, beleuchtet den 50 Jahre dauernden Kampf einer Nation um ihr kulturelles Erbe und ihre Identität.
Die chinesische Propaganda wird Zeitzeugenberichten und Experteninterviews gegenübergestellt und zeigt die kontrastreiche Geschichte des „Daches der Welt".
Die Dokumentation wirft einen kritischen Blick auf die Techniken mit denen Geschichte manipuliert wird.
Dokumentation, 2009
Kampf um Tibet // Wasser für China statt Gebete für die Welt // mit Richard Gere // WDR [HD] [43:36]
Veröffentlicht am 22.11.2015
Kampf um Tibet - Die chinesische Lüge // Die Dokumentation zeigt, wie die chinesische Regierung zuerst die Tibeter und dann die eigene Bevölkerung und die ... Die Zahlen sind alarmierend: 40 Prozent des Wassers in den grössten Flüssen Chinas ist giftig, und unzählige Bachbette sind ausgetrocknet. Das hat happige ...
Wie würde unsere Welt aussehen ohne die Meere? Zöge man einen imaginären Stöpsel am Meeresboden, um die tiefen Becken zu leeren, läge die Sicht frei ...
Kampf um Tibet - Die chinesische Lüge // Die Dokumentation zeigt, wie die chinesische Regierung zuerst die Tibeter und dann die eigene Bevölkerung und die ...
Eine Produktion der LÄNGENGRAD Filmproduktion im Auftrag des WDR und NDR, in Zusammenarbeit mit ARTE, mit Unterstützung des MEDIA Programms der ...
Es ist grün hier im Süden Chinas, leuchtend grün. Das macht der Regen, Wasser gibt es genug in dieser bizarren Landschaft. Ganz in den Westen der Provinz ...
Alter Infotext: Veröffentlicht am 28.06.2015
Kampf um Tibet - Die chinesische Lüge // Die Dokumentation zeigt, wie die chinesische Regierung zuerst die Tibeter und dann die eigene Bevölkerung und die ganze Welt belogen hat. Fast kein Chinese weiss, dass Mao Tsetung den Dalai Lama nicht nur getroffen hat, sondern ihn auch in prunkvollen Gewänder hat feiern lassen, und das in Peking. Dafür glaubt praktisch jeder Chinese, durch den Propaganda-Film "Der Leibeigene", der in China Pflicht war, dass die Tibeter blutrünstige Gewalttäter seien und der Dalai Lama ein Sklaventreiber. Genau wie jede Aussage über das Tian’anmen-Massaker strengsten verboten ist, so steht auch nur das Aussprechen des Namen des Dalai Lamas unter Strafe. Richard Gere meint, das chinesische Volk werde sich langsam aber sicher über die Lügen der eigenen Regierung in Bezug auf Tibet bewusst, mit vielleicht weitreichenden Folgen.
Die Dokumentation beleuchtet die 50 jährige Leidensgeschichte Tibets durch früheres Filmmaterial, Recherchen, Analysen und Interviews mit Aktivisten wie Richard Gere oder die Chinesen Lixiong Wang und Li Jianglin, die, trotz der Gefahren, das Buch "Unlocking Tibet" veröffentlicht haben und versuchen, die chinesiche Bevölkerung aufzuklären.
Der Geograph Wang Weiluo, der grösste Experte chinesischer geopolitischen Wasserversorgungspolitik, weist auf die Tatsache hin, dass sich China durch die Eroberung und Besetzung Tibets, die Quellen für das Trinkwasser von mehr als 1 Milliarde Menschen gesichert hat, teils auch in Indien und runter bis zum goldenen Dreieck. Die Chinesesn planen und bauen zur Zeit an mehr als 100 Staudämme in Tibet, dokumentieren lässt sich das nur mit Satellitenbildern. Ausserdem spricht der Geograph von einem Jahrhundertprojekt, den "Himmlischen Fluss", der das grösste Wasserumleitungsprojekt der Geschichte wäre: Dabei geht es um die Versorgung der grossen Metropolen in China mit Trinkwasser, und die Abzweigung würde vielen Ländern das lebensnotwendige Trinkwasser entziehen. Trotz kategorischer Leugnung der chinesischen Regierung hält der Geograph dieses Projekt für eine sehr realistische Einschätzung der Ereignisse der nächsten Jahre, die zwangsläufig früher oder später zu Krieg führen werden.
Die Dokumentation macht deutlich wie die Okkupation Tibets nicht nur den Tibetern selbst unglaubliches Leid und Destruktion beschert hat, sondern auch zum geostrategischen Problem für einen ganzen Kontinenten werden könnte.
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Lewis und Adeline Dalton lebten im Wilden Westen der USA, mal in Kansas, mal in Oklahoma und auch auf Indianergebiet. Sie betrieben einen Saloon und hatten 15 Kinder. Der älteste Sohn sollte den anderen Manieren und gutes Betragen beibringen. Das ist ihm wohl nicht gelungen, wie das Fahndungsplakat zeigt: 15000 Dollar, eine sehr stattliche Summe, verspricht der Staat demjenigen, der die "notorious bad man«, die notorischen Verbrecher, zur Strecke bringt.
Fahndungsplakat für drei Dalton-Brüder, 1891
Doch nur drei der Dalton-Brüder gerieten auf die schiefe Bahn, und auch die waren zuvor aufseiten des Gesetzes als Marshals oder deren Vertreter aktiv gewesen. Erst als man ihnen angeblich Geld schuldig blieb, wechselten sie die Seite. Sie raubten Pferde, überfielen Züge und Banken und hatten die Revolver stets locker sitzen. Als sie am 5. Oktober 1892 gleich zwei Banken an einem Tag überfallen wollten, wurde ihnen das Handwerk gelegt. Robert und Gratton Dalton starben im Kugelhagel der Gesetzeshüter, Emmett überlebte verletzt, wurde zu lebenslanger Haft verurteilt und nach 15 Jahren begnadigt. Er schrieb ein Buch über die Daltons, deren Geschichte 1940 auch verfilmt wurde.
Berüchtigte Banden
• Dalton-Gang, aktiv 1890-92
• The Wild Bunch, 1892-95
• Doolin-Gang, 1894-96
Harenberg - Abenteuer Geschichte 2015
The Dalton Gang's Last Ride - Jim Colao, composer [10:36]
Veröffentlicht am 27.01.2013
This is 1 of 5 segments that chronicles the day the infamous Dalton Gang tried to rob two banks in the same town at the same time. Each segment opens and closes with a portion of a simple ballad theme played on acoustic guitar. A descending brass riff is later used to denote the bad guys presence, and the same riff is inverted to create the rallying theme of the town's people as they surround both banks and shoot it out at both banks, until ultimately, the entire Dalton Gang is either bloody or dead!
Ihre roten Haare rahmen ihr blasses Gesicht. Der tiefe Ausschnitt ihres Kleides reicht fast bis zum Bauch, um Haaresbreite lässt er einen Blick auf die Brüste erhaschen.
Ihre Augen sind die einer Königin, doch ihre Blicke vulgär. "La Goulue", zu Deutsch: "die Gefräßige", schreitet ins Moulin Rouge. Es ist das Jahr 1892, im Paris der Belle Époque, und der Abend ist schon in vollem Gange: Champagnerkelche stehen auf den Tischen, der Saal funkelt mit Tausenden Spiegeln und Lichtern, überall roter Samt. Männer mit Zylindern strömen herein, auf der Bühne herrscht Zirkusatmosphäre. Moulin Rouge: La Goulue is a poster by French artist Henri de Toulouse-Lautrec. It is a colour lithograph from 1891, probably printed in about 3,000 copies, advertising the famous dancers La Goulue and "No-Bones" Valentin, and the new Paris dance hall Moulin Rouge.[1] Although most examples were pasted as advertising posters and lost, surviving examples are in the collection of the Indianapolis Museum of Art and many other institutions.[Moulin Rouge: La Goulue, engl. Wikipedia] La Goulue (franz.: „die Gefräßige“), eigentlich Louise Weber (* 12. Juli1866 in Clichy; † 30. Januar1929 in Paris) war eine französische Cancan-Tänzerin und Dompteuse.
La Goulue war, neben Grille d’Egout, Nini Patte-en-l’Air und ihren bekannten Partnern wie Valentin le Désossé, Fil de Fer oder Pomme d'Amour die Königin des Cancan und des Chahut. [La Goulue, Wikipedia]
"La Goulue", die bürgerlich Louise Weber heißt, ist als einfaches Wäschereimädchen aus Clichy ins Moulin Rouge des Fin de Siècle gekommen. Mit ihrem frivolen Charme und ihrer Jugendlichkeit steigt sie schnell zum Star auf. Paris liegt ihr zu Füßen, wenn sie hier an der Place Blanche, im heruntergekommenen Vergnügungsviertel Pigalle, auf der Bühne steht, johlt und jauchzt wie ein Tier, ihre wohlgeformten Beine mit rosa Strumpfband ausstellt, den Rock hebt und den Cancan und den Chahut tanzt. Wilde, verrufene Tänze, die erst polizeilich verboten worden waren, dann nur unter der Aufsicht von Ordnungshütern getanzt werden durften und inzwischen zähneknirschend von den Moralhütern geduldet werden.
Keine ist so wild wie Weber, die den Gästen bei Auftritten die Champagnergläser leertrinkt.
Sie freundet sich mit dem kleinwüchsigen Maler Henri de Toulouse-Lautrec an, der auf der Butte Montmartre oberhalb des Pigalle wohnt. Er malt seit einiger Zeit die leichten Mädchen und Tänzerinnen vom Pigalle. Affären unterhält er nicht mit ihnen, man munkelt, dass er aufgrund seiner Größe von 1,52 Meter nie die Liebe erlebte. Dafür verliebt er sich in die dekadente Atmosphäre, die sein Freund, der Geschäftsmann Joseph Oller, gemeinsam mit Charles Zidler in dem neuen Tanztheater geschaffen hat. Sie sind die Schöpfer des Moulin Rouge, das am 6. Oktober 1889 seine Türen geöffnet hat. mehr: - 125 Jahre Moulin Rouge – Wo die Sünde tanzt (Stefanie Mack, SPON, 06.10.2014) siehe auch: - Moulin Rouge – Die Sehnsucht nach dem alten Paris (Axel Veiel, FR Online, 01.10.2014) - Moulin Rouge eröffnet (Hartmut Grawe, Neun nah Neun, BR1, 05.10.2012) - Pop as Pop cancan (Matthias Dell, der Freitag, 19.10.2001)
At the Moulin Rouge, the Dance is an oil-on-canvas painted by French artist Henri de Toulouse-Lautrec. It was painted in 1890, and is the second of a number of graphic paintings by Toulouse-Lautrec depicting the Moulin Rougecabaret built in Paris in 1889. It portrays two dancers dancing the can-can in the middle of the crowded dance hall. A recently discovered inscription by Toulouse-Lautrec on the back of the painting reads: "The instruction of the new ones by Valentine the Boneless."[1] This means that the man to the left of the woman dancing, is Valentin le désossé, a well-known dancer at the Moulin Rouge, and he is teaching the newest addition to the cabaret. To the right, is a mysterious aristocratic women in pink. The background also features many aristocratic people such as poet Edward Yeats, the club owner and even Toulouse-Lautrec's father. The work is currently displayed at the Philadelphia Museum of Art. [At the Moulin Rouge, The Dance, engl. Wikipedia]
Fühlte sich der junge Maler zunächst von den neuen Eindrücken noch bedrängt, gewann
Lautrec und sein Werk Moulin Rouge, 1890
der Lebensbereich der Freunde rund um den Montmartre immer stärker die Oberhand gegenüber dem familiären Refugium an der Cité du Rétiro. Im Sommer 1884 schließlich zog der 20-Jährige bei seinen Freunden Lilly und René Grenier, einem Mitstudenten bei Bonnat und Cormon, in das Hinterhaus der Rue Fontaine 19 ein, ganz in der Nähe des Place Blanche, wo das berühmte Tanzlokal Reine Blanche einige Jahre darauf dem Neubau des Moulin Rouge weichen musste. Im Haus der vermögenden Greniers fand man häufig Anlässe, Feste zu feiern oder mit Freunden die Vergnügungsstätten aufzusuchen, die in der Nachbarschaft zu dieser Zeit zahlreich eröffneten. Die Gegend zwischen Place Blanche, Moulin Rouge und Place Pigalle wurde zu seiner zweiten Heimat. Im folgenden Januar mietete er ein eigenes Atelier in der Rue Lepic.[4] [Henri de Toulouse-Lautrec, Leben als Bohémien, Wikipedia]
Paris Moulin Rouge show spectacle Ferie [5:11]
Veröffentlicht am 31.01.2015
Show Moulin Rouge em Paris show Ferie Espero que o grupo do face (PAP) Pessoas Apaixonadas por Paris goste.
Record du monde de... ronds de jambes au Moulin Rouge [2:03]
Veröffentlicht am 12.11.2014
La troupe du Moulin Rouge, le légendaire cabaret parisien, s'est adjugée trois nouveaux records du monde dont le plus grand nombre de ronds de jambes de French Cancan: 29 en 30 secondes, une performance réalisée par un rang de 44 danseuses, sur un air d'Offenbach. Durée:02:04
Des Femen à l'assaut du Moulin Rouge [0:55]
Veröffentlicht am 07.10.2014
Le Moulin Rouge fêtait ce lundi soir ses 125 ans. L'occasion d'une action coup de poing des Femen. Deux militantes, une ukrainienne de la région de Donetsk réfugiée en France et une étudiante allemande, se sont hissées sur le toit du célèbre cabaret parisien. Elles ont déployé une banderole de couleur rouge, dans la continuité de l'enseigne lumineuse on pouvait lire : "Rouge est la couleur de la Révolution".
Henri de Toulouse-Lautrec. Der Weg in die Moderne. Video Podcast [21:19]
Veröffentlicht am 22.10.2014
16.10.2014 - 25.01.2015
Im Oktober 2014 zeigt das Bank Austria Kunstforum Wien die erste umfassende Retrospektive zum Werk von Henri de Toulouse-Lautrec in Österreich. Der 150. Geburtstag des aufsehenerregenden Künstlers gibt Anlass zu dieser Ausstellung, die mit Leihgaben aus internationalen Sammlungen Lautrecs vielfältiges und von ungewöhnlicher Beobachtungsgabe geprägtes Werk in den unterschiedlichen Gattungen – Gemälde, Papierarbeiten, Lithographien und Plakate – präsentiert.
In Deutschland kippt die Stimmung, Merkel verliert deutlich an Zustimmung
Die Rede von der Willkommenskultur kann man schon nicht mehr hören. Der gestelzte, absolut künstliche Begriff sollte eigentlich gute Chancen haben, trotz oder wegen der in ihm abgeladenen moralisch guten Haltung, zu einem Unwort des Jahres zu werden. Das schon auch deswegen, weil die Begrüßung bei der Ankunft wenig darüber aussagt, wie der längere Aufenthalt aufgenommen wird.
Wie zu erwarten, werden mit den Schwierigkeiten der Unterbringung der vielen Flüchtlingen und den Bildern vom weiteren Massenzuzug die guten Absichten allmählich von Ängsten überwuchert. Die Stimmung kippt nach einigen Wochen, in denen massenhaft Flüchtlinge nach Deutschland kamen und viele Deutsche versuchten, die Erinnerung an die frühen 1990er Jahre und überhaupt an die seit dem Aufkommen von Pegida wuchernde ausländerfeindliche Stimmung zu übertönen.
Im neuen DeutschlandTrend ist eben dieser Trend schon deutlich zu bemerken, der zu einer Radikalisierung der Positionen beitragen dürfte. 51 Prozent sagen jetzt, sie hätten Angst, dass so viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen, 13 Prozent mehr als vor einem Monat. Noch äußern 47 Prozent, sie hätten keine Angst, aber das kann schnell weniger werden, wenn Zwangseinweisungen, Steuererhöhungen, kommunale Sparmaßnahmen etc. kommen.
Dass in Ostdeutschland die Abwehr noch größer ist, war seit langem klar. Dort sagen jetzt schon 58 Prozent, sie hätten Angst, in Westdeutschland ist man mit 48 Prozent noch etwas gelassener und an Buntheit gewohnter. Aber auch in Westdeutschland gärt es. Die meiste Angst haben die Deutschen mit geringer Ausbildung. Sie haben Angst, von den Flüchtlingen verdrängt zu werden, die bereit sind, für weniger Geld zu arbeiten, zumal auch bereits diskutiert wird, Ausnahmen beim Mindestlohn zu machen und Deutschland sowieso ein Geringverdienerland ist.
mehr: - Nach der Willkommenskultur wächst die Angst vor der Einwanderung (Florian Rötzer, Telepolis, 02.10.2015)
mein Kommentar: Angst haben darf nur jemand, der in Vorleistung gegangen ist; sonst ist’s Pegida
In ihrer langen Karriere als Künstlerin ist Cindy Sherman in viele Rollen geschlüpft. Wir haben sie zu Hause besucht.
Drei Stunden hat die Autofahrt von New York in die Hamptons gedauert, es hat geregnet und gestürmt an diesem Sommertag, aber kurz bevor unser Auto in die Einfahrt des Anwesens der Künstlerin Cindy Sherman einbiegt, hört der Regen plötzlich auf, die Wolken verziehen sich, und die Sonne scheint. Hier leben die New Yorker, die es geschafft haben, die sich nicht nur ein Leben in einer der teuersten Städte der Welt leisten können, sondern auch noch ein zweites draußen am Meer. mehr: - Cindy Sherman – Die Frau mit den Tausend Gesichtern (Christoph Amend, ZEIT Magazin, 01.10.2015)
Warum war die Mutter die Gute? "Sie hat meine Geschwister und mich vor meinem Vater beschützt. Nicht, dass er uns missbraucht hätte, aber er war so unglaublich selbstbezogen. Er hat wirklich an nichts anderes gedacht als an sich selbst." Als sie längst berühmt war, erzählt sie, lud der Vater zu einer Veranstaltung in das Altersheim ein, in dem er mittlerweile wohnte. Erst freute sie sich, bis sie die Einladung sah. "Charlie Shermans Tochter kommt zum Gespräch", stand da. Es ging dem Vater wieder vor allem um sich selbst. In einem früheren Interview hat sie ihn als Rassisten beschrieben, der über Schwarze und Juden schimpfte. "Ja, er war fürchterlich bigott. Er war wie eine dieser Karikaturen, die man manchmal zufällig im Fernsehen sieht und denkt: Das meint er doch nicht wirklich ernst?"
mein Kommentar: das kann man so sehen… »Charlie Shermans Tochter«
Unternehmer und Manager zeigen sich über die Presse und ihre Berichterstattung empört Medien berichten alle gleich, sie setzen zu viel auf Meinung, sie bringen zu wenige Analysen, sie kürzen Interviews so, dass Sinnzusammenhänge auseinandergerissen werden, sie verfälschen bewusst. Was sich anhört nach einer Medienkritik, wie sie beispielsweise auf einer Pegida-Demonstration zu hören sein könnte, stammt in Wirklichkeit von großen Unternehmern und Spitzenmanagern. Die Wirtschaftselite stellt sich in die Reihe der Medienkritiker. Das hat eine interessante Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung herausgefunden. Im Interview mit Telepolis erklärt die Politikwissenschaftlerin Stine Marg, die die Studie mitgestaltet hat, wie das Untersuchungsergebnis zu Tage gefördert wurde. In der Studie ging es eigentlich gar nicht um das Verhältnis von Unternehmern und Managern zu den Medien. Die Spitzenwirtschaftskräfte haben von alleine die Medienkritik in die Studie eingebracht.
Sprachlose Elite? Wie Unternehmer Politik und Gesellschaft sehen lautet der Titel einer vor kurzem veröffentlichten Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung, die sich vorgenommen hat, Deutschlands Unternehmer und Manager auf den Zahn zu fühlen. Wie ticken sie, wie handeln sie, was denken sie? In umfangreichen Gesprächen gewährten Verantwortliche in großen Unternehmen den Wissenschaftlern Einblicke darin, wie sie die Welt sehen und wahrnehmen. In vielen der Gesprächen führte die Frage, welcher Medien sich die Unternehmen bedienen, um sich über das Nachrichten und Weltgeschehen zu informieren, zu einer Einlassung in Sachen Medien, die die Studienmacher nicht eingeplant hatten. Deutlich wird: Auch die interviewten Angehörigen des Unternehmertums hinterfragen die Berichterstattung der Medien kritisch und sind hoch unzufrieden mit ihnen. Gleichzeitig erkennen sie aber auch die wirtschaftlichen Probleme, die es in den Medien gibt und verweisen auf eine miserable Entlohnung der Journalisten. mehr: - Studie: Medienkritik in martialischer Sprache (Marcus Klöckner, Telepolis, 02.10.2015)
Desinformationskrieg nach russischen Luftangriffen - Soros-Stiftung ganz vorne mit dabei [3:54]
Veröffentlicht am 01.10.2015
Nachdem Russland damit begonnen hat Luftangriffe auf syrisches Territorium durchzuführen, überschlagen sich westliche Medien mit der Verbreitung von Desinformation. RT- Reporterin Gayane Chickakyan zeigt einige Beispiele, wie veraltete Aufnahmen eingesetzt werden, um Vorwürfe am russischen Vorgehen zu untermauern. Mehr auf unserer Webseite: http://rtdeutsch.com
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Putin im Interview: „Bei uns gibt es keine Obsession, dass Russland eine Supermacht sein muss" [19:43]
Veröffentlicht am 29.09.2015
Russland habe keine „imperiale Ambitionen“ und das Image eines „Mannes mit freiem Oberkörper auf einem Pferd“ diene nicht dazu, das vermeintliche Bild von Stärke zu kultivieren, sondern mehr einen gesunden Lebensstil zu verkörpern, sagte der russische Präsident Wladimir Putin im Fernsehinterview mit CBS. Mehr auf unserer Webseite:http://rtdeutsch.com
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[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
Ich übernehme keine Haftung für die Inhalte externer Links, verweise diesbezüglich auf RogerMurtaughund gehe im übrigen davon aus, daß die Besucher meines Blog imstande sind, sich ihre eigenen Gedanken zu machen.
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