Donnerstag, 21. Dezember 2017

Frank Zander is’n Juter

Das weihnachtliche Gansessen ist in vielen Familien Tradition, so auch bei den Zanders. Nur, dass sie nicht ein oder zwei Federviecher in den Ofen schieben, sondern 3000. In Berlin wird aufgetischt, werden Schlafsäcke verteilt und Haare geschnitten. Und Selfies werden gemacht.

Am liebsten möchte man nur "Danke" sagen, die ganze Zeit. Danke an Frank Zander, dass er das ganze Ding zum 23. Mal durchzieht - und das, obwohl es ihm gar nicht gut ging in letzter Zeit. Aber das macht nichts, sagt der 75-Jährige, der Beifall bekommt, als die ersten Gäste im Berliner Hotel Estrel ihn entdecken. Das jagt nicht nur ihm ein bisschen Wasser in die Augen. "Das ist das, was mir Kraft gibt. Ja, das ist anstrengend, aber ich habe so viel Hilfe, von meiner Familie, von meinen Freunden, und wir sind so eingespielt, dass ich auf jeden Fall mehr bekomme als gebe", so der sympathische, ewig blonde, ewig lachende, wirklich gut und gar nicht krank aussehende Sänger und Entertainer zu n-tv.de.

Ab acht Uhr morgens ackern die Helfer, damit für Obdachlose und Bedürftige ein Programm auf die Beine gestellt wird, das zumindest für ein paar Stunden vergessen lassen soll, dass es da draußen echt kalt ist, echt hart und oft auch echt einsam. Diverse Lebensmitteldiscounter aus Berlin spenden Rotkohl und Klöße und Soße, das Hotel selbst stellt die Gänse zum Sonderpreis, Kaffee und Softgetränkehersteller sind am Start, es gibt Bier und Joghurt, die Berliner Wasserbetriebe, die BVG, Autovermietungen, Obsthändler, Zahnärzte, Drogeriemärkte und Süßwarenhersteller spenden, was das Zeug hält.

Andere Berliner Betriebe, zum Beispiel Wohnungsbauunternehmen, spenden Geld - Vorstände, Politiker, Schauspieler, Sportler tragen eine Gans nach der anderen an die liebevoll gedeckten Tische, und da darf man sich ruhig schon jetzt mal Gedanken machen, was man denn nächstes Jahr so erübrigen könnte. Um die 45.000 Euro kostet die Veranstaltung, weiß Sohn und Veranstalter Markus Zander. Dringend gebraucht werden übrigens Friseure.

mehr:
- "Det is'n Juter" – Bei Frank Zander gibt's zum 23. Mal Gans (Sabine Oelmann, n-tv, 20.12.2017)

Frank Zanders 23. Weihnachtsfeier für Obdachlose und Bedürftige 2017 {15:21}

Hochgeladen am 22.12.2017
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Infos und Spendenkonto unter: ► www.obdachlosenfest.de
Zum 23. Mal veranstaltete Frank Zander mit seiner Familie und vielen Freunden, Helfern und Sponsoren ein Weihnachtsfest für Obdachlose und Bedürftige im Estrel Berlin. Am 19.12.2017 fanden sich ca. 3.000 Gäste in das Estrel Conevntion Center in Berlin Neukölln ein und wurden u.a. von prominenten Kellnern bedient. Es gab nützliche Geschenke (Schlafsäcke, Süßigkeiten, Getränke) und im Saal konnten sich die Gäste frisieren lassen. Bei der Bühnenshow wirkten u.a. mit: David Garrett, Nicole, Michael Hirthe, Annemarie Eilfeld, Wolfgang Lippert, Antje Klann, Queen II, die Hanno Bruhn Gang, Happy Disharmonists und natürlich Frank Zander. Moderiert wurde die Show von Britta Elm und Uly Köhler....

Frank Zander - "Muss es erst so richtig weh tun" - Das offizielle Video {3:43}

Hochgeladen am 29.12.2017
zett1
Das neue Video von Frank Zander - nachdenklich und authentisch!
In Kürze als Download und Stream!!!
Musik & Text: Frank Zander & Hanno Bruhn
Verlag: Zett Records
(P)+(C) 2017 - Zett Records Produktion & Verlag GmbH
Kamera & Schnitt: Jay Lab

Adventsrätsel, das Einundzwanzigste von vierundzwanzig


Ein schmaler Gang ist’s, nur für den bestimmt,
der dort lebt und Wohnung nimmt.
Für einen Menschen nicht, bewahre, nein!
Selbst für ein Mäuslein ist‘s zu klein.
Doch dehnt’s dahinter sich oft weit und hell.
Und manchen treibet Neugier zu der Stell’.








Emerson Lake & Palmer - Daddy 1971 {4:42}   Text (songtexte.com)   Übersetzung (songtexte.com)

Veröffentlicht am 24.06.2012
Seba Poblete Guerrero
desde ''In the Hot Seat''

Greg Lake ELP - Oh My Father 1971 {3:59}   Text (songtexte.com)

Veröffentlicht am 14.06.2017
MyMusic2Die4
Written in 1971 by Greg Lake, previously unreleased, performed by Emerson, Lake and Palmer.


Mittwoch, 20. Dezember 2017

Adventsrätsel, das Zwanzigste von vierundzwanzig


Es ist ein krummes Schwert, das hauet mitten drein
In eine große Schar und teilt sie ein.
So stellt es Ordnung her in Raum und in Zeit,
Sofern der der es führt, nur selber ist gescheit.








Last Train Home - Pat Metheny Group {3:58}

Veröffentlicht am 27.05.2008
cascade6060
From the excellent album 'Still Life (Talking)' 1987


Dienstag, 19. Dezember 2017

Bitcoins: Alle reden von der Absahn-Blase, wer vom Energieverbrauch?

Frank Thelen hat so viel Geld in Bitcoins investiert, wie sonst nur in Start-ups. Der Investor aus "Der Höhle der Löwen" erklärt, wieso er an eine Blase glaubt und warum wir bald Start-up-Anteile kaufen wie heute Aktien.

Frank Thelen hat nicht viel Zeit für das Interview, gleich soll er auf die Bühne. Aber er ist es gewohnt, Dinge auf den Punkt zu bringen. In der Fernsehserie "Die Höhle der Löwen", von Fans eher DHDL genannt, ist Thelen von Anfang an Jury-Mitglied und Investor. Die Start-ups haben nur wenige Minuten Zeit, um ihr Geschäftsmodell zu erklären.

Viel mehr braucht Frank Thelen auch nicht, um seine Meinung von Bitcoin und Blockchain darzustellen. Das Wichtigste klärt er direkt zu Anfang: "Wir können auch du sagen", sagt Frank. Dann nickt er, es kann los gehen, nur keine Zeit verschwenden.

mehr:
- Frank Thelen über Bitcoin: "Das ist Energieverschwendung, das ist Wahnsinn" (Jacquelin Goebel interveiwt Frank Thelen, Wirtschaftswoche, 12.12.2017)

So wie sie gebaut ist, braucht die Blockchain sehr viele Recheneinheiten, wenn ich etwas von A nach B schieben will. Die Technologie ist darauf nicht ausgelegt, dass so viele Transaktionen über die Blockchain laufen. Da wird gerade wahnsinnig viel Energie verballert. Wir haben eine Spekulationsblase in der Währung Bitcoin, und dann noch diese Energieverschwendung. Das ist ja Wahnsinn. Wir trimmen alles auf Energieeffizienz, und dann verballern wir mit diesen Algorithmen in einem Jahr bald mal eben so viel Energie wie das Land Dänemark. [Frank Thelen in obigem Interview]
siehe auch:
EU-Wahlprogramm: Die Linke will Bitcoin (BTC) “verbieten”, wegen Klimaschutz (Coin Kurier, 20.05.2019)
Bitcoin, die Umweltkatastrophe? Was gesagt werden muss (BTC Echo, 03.11.2018)
- Blockchain – Berliner Startup nutzt durch mobiles Bitcoin-Mining regenerative Energiequellen (Nicole Weinhold, ErneuerbareEnergien, 19.12.2017)
- Krypto News: Ethereum über 800 Dollar, 4 Mrd. Dollar für ICOs, Krypto-Markt bei mehr als 600 Mrd. Dollar (Trending Topics, 19.12.2017)
Die Wahrheit über Bitcoins Energieverbrauch (Anita Posch, anitaposch.com, 13.12.2017)
- Warum Bitcoins Unmengen an Energie verbrauchen (Sebastian Gerstl, Vogel Communicatoins Group, 08.12.2017)
- Energiehungriges Kryptogeld: Bitcoin verbraucht mehr Strom als Marokko (Arvid Kaiser, Manager-Magazin, 23.11.2017)
- "Bitcoin ist eigentlich eine dumme Anwendung der Blockchain" (APA, der Standard, 20.10.2017)
- Eine Transaktion verbraucht so viel Strom wie eine US-Familie pro Tag (2. Teil von: Ist Blockchain mehr als nur Hype? Die Zukunft des Geldes – So reden Sie mit, Arvid Kaiser, Manager-Magazin, 08.03.2017)


Adventsrätsel, das Neunzehnte von vierundzwanzig


Komm ich von Zeit zu Zeit,
Erfrisch’ ich Land und Leut’.
Bleib ich alle Tage da,
Verwünscht man mich gar.








PRELUDE TO A HOPE - Keith Emerson 2008   {3:07}

Veröffentlicht am 09.06.2009
KEITH EMERSON OFFICIAL
Keith Emerson's new original piano piece from his new album, "Keith Emerson Band Featuring Marc Bonilla"
Filmed at St. Monica Church in Santa Monica, CA
www.keithemerson.com
FACEBOOK: http://www.facebook.com/KEITH.EMERSON…


Montag, 18. Dezember 2017

Adventsrätsel, das Achtzehnte von vierundzwanzig


Wo man Langeweile hat, schenkt man es sich oft.
Vielen, wenn sie Eile haben, kommt es unverhofft.
Dort, wo Furcht vor ihm uns plagt, müssen wir es nehmen
Da, wo man sich vor ihm scheut, geht man ihm entgegen.








Keith Emerson - Piano Improvisations {9:40}

Veröffentlicht am 18.02.2013
sirchinmoy
Keith Emerson 1944-2016


Sonntag, 17. Dezember 2017

Russland, westliche Krämerseelen und die Illusion der Informiertheit: Die einen wollen es nicht sehen, die anderen können es nicht…

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Adventsrätsel, das Siebzehnte von vierundzwanzig


Meinen Leib presst man in Falten,
Meinen Kopf hat man gespalten,
Einen Keil steckt man in die Wunde,
Und zwingt mich Rund um Runde.





I believe in Father Christmas - Greg Lake - Ian Anderson {4:45}   Text (songtexte.com)   Übersetzung (songtexte.com)   Interpretation (Songfacts, Songmeanings)

Veröffentlicht am 17.12.2011
TarkusChristmas
Greg Lake performs his 1975 classic "I Believe in Father Christmas" filmed live at St. Bride's Church, Fleet Street, in the City of London with Jethro Tull' s Ian Anderson on flute, David Arch on keyboards, Florian Opahle on acoustic guitar and the church choir.
The song is placed here for listening enjoyment only.
Please respect and support the music artists by buying their commercial DVD's and/or CD's.
Copyright belongs to its respective owners!

auf Youtube gibt’ noch andere Versionen zu sehen!

Samstag, 16. Dezember 2017

Politikum Deutsche Bahn

Die Aufsichtsratssitzung der Deutschen Bahn AG am 14. Dezember 2016 hatte ein spannendes Ergebnis: Das Gremium bestimmte den Ex-CDU-Berufspolitiker, Ex-Kanzleramtsminister und Merkel-Vertrauten Ronald Pofalla zum neuen Technikvorstand und Bahn-Vizechef. Anders als Volker Kefer, sein Vorgänger in diesen Positionen, hat Pofalla keinerlei (ingenieurs-)technischen Hintergrund. Und anders als der Vorstandsvorsitzende Rüdiger Grube hat er keinerlei Management-Erfahrung. Damit wird ausgerechnet die Deutsche Bahn Aktiengesellschaft das, was immer über die Staatsbahn Bundesbahn behauptet wurde: ein vor allem von politischen Interessen gelenkter Konzern.

Und das heißt auch: Es handelt sich nicht um ein Unternehmen, das sich primär am Unternehmenszweck orientiert, nämlich die Dienstleistung Bahnverkehr den Fahrgästen zu deren Zufriedenheit zur Verfügung zu stellen. Wer sich fragt, warum der deutsche Nachtzugverkehr am 11. Dezember letzten Jahres eingestellt wurde, während er am selben Tag von der österreichischen Bahn massiv ausgebaut wurde, wer darüber irritiert ist, dass in Stuttgart mit einem Aufwand von rund zehn Milliarden Euro die Kapazität eines bestehenden, gut funktionierenden Bahnhofs um mehr als 30 Prozent heruntergeschraubt werden soll, oder wer sich auch nur darüber wundert, warum die Bahn ihre Verspätungen nicht in den Griff bekommt, der muss wissen: Die Deutsche Bahn AG ist ein Politikum. Es lassen sich drei politische Zielsetzungen ausmachen, die mit der Deutschen Bahn AG bzw. der Verkehrspolitik im Bereich Schiene verfolgt werden: erstens die Fortsetzung des allgemeinen Privatisierungsprozesses, zweitens der Einsatz des Bahnkonzerns als Begleitung der deutschen Außenpolitik und drittens die Beschränkung der Schiene auf eine Nischenfunktion, sodass die im Verkehrssektor dominierenden Verkehrsträger Auto und Flugzeug ihre Positionen ständig weiter ausbauen können.

Fortsetzung der Privatisierung: Seit 1994 gab es drei erkennbare Stufen im Privatisierungsprozess und eine kontinuierliche Entstaatlichung des Schienenverkehrs. Im Jahr 1994 wurde mit dem Zusammenschluss von Bundesbahn und Reichsbahn und der Bildung der Deutschen Bahn AG (DB) zunächst eine formelle Bahnprivatisierung vollzogen. Die Kontrolle durch den Bundestag erfolgt seither nur noch indirekt und punktuell. Gleichzeitig wurde seit 1994 der Schienenverkehrsmarkt Schritt für Schritt für private Betreiber geöffnet. 2005 bis 2008 wurde von der damaligen Großen Koalition und unter der „Schirmherrschaft“ von Bahnchef Hartmut Mehdorn und Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee das Projekt Bahnbörsengang auf den Weg gebracht, bei dem bis zu 49 Prozent des Eigentums am Schienenunternehmen sowie an den Trassen und Bahnhöfen an private „Investoren“ verscherbelt werden sollte. Zwar scheiterte der eigentliche Börsengang (auch aufgrund des erheblichen Widerstandes in der Öffentlichkeit).

mehr:
- Innenpolitik – Der tägliche Bahnsinn (Winfried Wolf, Hintergrund, 08.12.2017)

Adventsrätsel, das Sechzehnte von vierundzwanzig


Ich bin eins,
und ich bin zwei,
Was das wohl sei?
Eins von zweien subtrahieret,
werd’ ich Nichts.






Footprints in the Snow - Emerson, Lake & Palmer {3:48}   Text (songtexte.com)

Veröffentlicht am 21.02.2012
tarkus041960
IMPORTANT DISCLAIMER: The music, video and images remain copyright of their respective owners and are strictly used here on YouTube for educational reasons as well as for the artists' promotional purposes only!
Therefore, if you own copyright over any part of these materials and do not wish to see it here, please contact me directly (rather than immediately referring to YouTube) and I will remove it as soon as possible!
Thanks, in advance, for your understanding!
From: Black Moon Album (1992) Victory Music
(Black Moon is a studio album by progressive rock band Emerson, Lake & Palmer released in 1992. The first studio album under the band's original lineup since 1978)
http://www.emersonlakepalmer.com/
http://en.wikipedia.org/wiki/Emerson,...
http://pt.wikipedia.org/wiki/Emerson,...
The song is placed here for listening enjoyment only.
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Copyright belongs to its respective owners!


Freitag, 15. Dezember 2017

Adventsrätsel, das Fünfzehnte von vierundzwanzig


Meist von der Linken komm’ ich her,
Was ich sage, ist oft schwer;
Über Blätter geht mein Gang,
hinterlasse Spuren nass und lang.



Donnerstag, 14. Dezember 2017

Karlspreis der NRHZ für KenFM: Allen Angriffen zum Trotz

Ken Jebsen, das KenFM-Team und die KenFM-Community sind die Karlspreis-Träger der Neuen Rheinischen Zeitung 2017. Die Verleihung des Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik hat am 14. Dezember 2017 im Berliner Babylon stattgefunden – gegen Widerstände aus immer wieder anderen Richtungen – die rechtswidrige Annullierung des Mietvertrags auf Druck der Berliner Senats, die per Einstweiliger Verfügung aus dem Weg geräumt werden konnte; Drohungen gegen das Babylon und seinen Betreiber sowie den Preisträger und seine Familie; die Attacken aus dem KenFM-Umfeld, die dem Preisträger Ken Jebsen zusätzlich schwer zu schaffen gemacht haben; und zuletzt die rechtswidrigen Schikanen des Babylon-Betreibers beim Einlass zur Veranstaltung mit Personenkontrollen, Kamera-Verbot und Hausverbot – insbesondere gegen den im Programm stehenden Jazz-Musiker Gilad Atzmon – Schikanen, die sich zum Glück nur begrenzt auswirkten. Der 500 Personen fassende Kinosaal war trotzdem fast bis auf den letzten Platz besetzt. Das Publikum erlebte ein zweieinhalbstündiges, gehaltvolles, abwechslungsreiches Festprogramm zu Ehren des Preisträgers. Auch die von der NRhZ angemeldete in Kooperation mit KenFM geplante Kundgebung "Demokratie und Meinungsfreiheit verteidigen" auf dem Rosa-Luxemburg-Platz vor den Toren des Babylon – zwei Stunden vor Beginn der Festveranstaltung im Babylon – hat stattgefunden.
mehr:
Allen Angriffen zum Trotz (Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann, Neue Rheinische Zeitung, 14.12.2017)
Ich gratuliere (Karin Leukefeld, Neue Rheinische Zeitung, 08.12.2017)
Allen Angriffen zum Trotz (Oskar Lafontaine – übernommen von seiner Facebook-Seite, Neue Rheinische Zeitung, 06.12.2017)
Schlammschlacht (Ullrich Mies, Neue Rheinische Zeitung, 06.12.2017)
Zensur-Versuch in der Hauptstadt: Die Geister beginnen, sich zu scheiden (Klaus von Raussendorf, Neue Rheinische Zeitung, 06.12.2017)
Gegenfeuer – Ab sofort wird zurückverleumdet! (Ullrich Mies, Neue Rheinische Zeitung, 29.11.2017)
Ken Jebsen: mutig und unabhängig (Claudia von Werlhoff, Neue Rheinische Zeitung, 15.11.2017)
Warum ich mich freue (Elias von Davidsson, Neue Rheinische Zeitung, 08.11.2017)
- Ken Jebsen erhält den Karlspreis der NRhZ! Bravo! (Ansgar Klein, Neue Rheinische Zeitung, 01.11.2017)

😇 Heute: Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik an Ken Jebsen ✍🏼

Kölner Karlspreis Laudatio von Mathias Bröckers {20:00}

arbeiterfotografie
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
Am 14. Dezember 2017 ging der Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik an Ken Jebsen, das KenFM-Team und an die KenFM-Community. Warum? Weil Ken Jebsen und KenFM bewiesen haben, dass die Filterpresse des Establishments nicht die Macht über die neuen Medien ausüben kann. Zumindest NOCH NICHT!
Weil Ken Jebsen und KenFM bewiesen haben, dass die Filterpresse des Establishments nicht die Macht über die neuen Medien ausüben kann. Und weil Hunderttausende "User" der "Community" sich nicht allen "Urteilen" von Politik und Mainstream Medien zu beugen bereit sind. Darum gebührt ihnen der Preis der nach dem bekanntesten Journalisten des 19. Jahrhunderts, nach Karl Marx benannt ist.
Vor allem kann mit und durch die Filterpresse einiger weniger Magnaten wie BILD und Bertelsmann, aber auch durch öffentlich rechtliche Sender nicht verhindert werden, dass ein großes und breites Publikum mit weithin unterdrückten Informationen erreicht wird.
"Wo Meinungs -und Pressefreiheit herrschen können die Überbringer von Nachrichten nicht mehr einfach umgebracht werden; was aber nicht heißt, dass Nachrichten, die den Mächtigen nicht passen, frei und ungehindert durchdringen können. Schon gar nicht können sie ohne Weiteres in die Wiederholungsschleifen der großen Nachrichtenmedien gelangen und die Massen erreichen. Dorthin gelangen nur Nachrichten, die zuvor durch diverse Instanzen gereinigt und gefiltert sind – von Spin-Doktoren, Agenturen, Redakteuren.... " (Laudator Mathias Bröckers)
Der Schierlingsbecher wird rumgereicht. Erst Ken Jebsen, dann an die Bandbreite, dann dem Künstler und Philosophen Gilad Atzmon. Denkverbote sind die Hauptwaffe im Kampf um die Meinungsfreiheit innerhalb der verbliebenen Restdemokratien westlicher Bauart... Dialektik und Journalismus? Das war gestern.
Das "Modell Demokratie". Wie lange funktioniert es noch? Das liegt auch an UNS!!
mehr // das volle Programm
https://www.youtube.com/user/arbeiter...
unsere Empfehlungen
https://www.youtube.com/user/arbeiter...

siehe auch:
- Karlspreis der NRHZ für KenFM: Allen Angriffen zum Trotz (Post, 14.12.2017)

Kommunikation und Gruppenbildung

Es war eines der großen Versprechen der digitalen Kultur, dass die Organisation von Wissen demokratisiert wird. Es ist anders gekommen. Man trennt sich einfach von denen die anderer Meinung sind. Das ist technisch einfach, hat aber weitreichende Folgen, sagt der Kulturwissenschaftler Michael Seemann.

Softwareentwickler benutzen eine Software namens Git, um mit anderen Programmierern an dem neusten Status ihrer Projekte zusammenzuarbeiten. Git funktioniert so, dass sich jeder Mitarbeiter eine komplette Kopie des Projektes aus dem Zentralverzeichnis auf den Arbeitsrechner lädt. Hat er seine Kopie entsprechend verändert, speist er sie wieder zurück zur Zentrale, die dafür sorgt, dass die geänderte Version mit der Stammversion verschmilzt. Das nennt man "Merge".

mehr:
- Über die Spaltung des Netzes in digitale Stämme Wahr ist, was gut für uns ist! (Michael Seemann, Deutschlandfunk Kultur, 11.12.2017)
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