Montag, 27. April 2015

Die Gendertheorie ist ein kollektiver Irrtum

Die Gendertheorie geht davon aus, dass Geschlechter keine natürliche Arten, sondern soziale Konstruktionen sind. Doch Geschlechter sind ebenso wenig eine soziale Konstruktion wie die Methode ihrer Bestimmung, auch wenn diese wissenschaftshistorisch gewachsen ist.
Die Theorie von der sozialen Konstruktion ist eine der erfolgreichsten Denkansätze des letzten Jahrhunderts. Und einer der folgenreichsten. Denn es gibt kaum etwas, was nicht in dem Verdacht steht (oder gestellt wurde), eine soziale Konstruktion zu sein: Krankheit, Behinderung, Autorenschaft, Quarks, Homosexualität, die Realität an sich.

Der populärste und wirkungsmächtigste Bereich des sozialen Konstruktivismus ist allerdings das Geschlecht. Stichwort: Gendertheorie. Die geht davon aus, dass Geschlechter keine natürlichen Arten sind, sondern soziale Konstruktionen.

Doch lassen wir den Daueraufreger Gendertheorie zunächst beiseite und widmen uns der Theorie dahinter: Dass die Welt um uns herum entweder gar nicht oder ganz anders ist, als wir sie wahrnehmen, hat der eine oder andere Philosoph schon immer vermutet. Allerdings gingen diese Skeptiker (oder auch Antirealisten) stets davon aus, dass die Ursache für die fehlerhafte Weltwahrnehmung in unseren Sinnen liegt, unserer Vernunft oder unserem Denkvermögen – wir würden heute von Kognition sprechen.

Dieser kognitive Konstruktivismus geht von der Erkenntnisleistung des Einzelnen aus. Kollektivirrtümer – etwa, dass die Welt aus einzelnen Dingen besteht – sind aus dieser Sicht das Produkt fehlerhafter individueller Erkenntnisvermögen.

Anders das Argument des sozialen Konstruktivismus: Er geht davon aus, dass Dinge oder Eigenarten sozial konstruiert werden. Soll heißen: in oder mittels der Gemeinschaft. Hier aber liegt das erste von vielen Problemen.

mehr:
- Die Gendertheorie ist ein kollektiver Irrtum (Alexander Grau, Cicero, 25.04.2015)
siehe auch:
- “Free to be” Jungs und Mädchen 40 Jahre nach der gescheiterten Gender-Revolution (Christian, 12.03.2014, mit weiterführenden Links)

mein Kommentar:
so ist das, wenn weltanschauliche Überzeugung schwerer wiegt als Wissenschaft. Wenn etwas seit Millionen von Jahren vererbt wird, so ist das das säuglingstier-spezifische Verhalten von Männchen und Weibchen.Das mag uns nicht in die heutige Zeit passen, es ist aber so, und das gilt es zu respektieren! Da kann sich Prosecco Hornscheidt bis zu seiner Berentung dran abarbeiten, die Natur ist stärker!

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