Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
Neusprech macht intelligent. Und Daten sowieso. Oder so. Hal Faber möchte manches Mal verzweifeln, weil es doch so kommt, wie immer gewarnt wurde und niemand glauben wollte.
Wie immer möchte die Wochenschau von Hal Faber den Blick für die Details schärfen: Die sonntägliche Wochenschau ist Kommentar, Ausblick und Analyse. Sie ist Rück- wie Vorschau zugleich.
Die griechische Regierung hofft angeblich auf Gastransit-Vorschüsse
Der Spiegel berichtet, ein "hochrangiges" Mitglied der SYRIZA-Partei habe einem seiner Mitarbeiter verraten, dass die griechischen Regierung am Dienstag ein Gastransitabkommen mit Russland unterzeichnet und danach kurzfristig drei bis fünf Milliarden Vorschuss auf Durchleitungsgebühren überwiesen bekommt.
Dazu gibt es bislang weder Bestätigungen noch Dementis. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow beteuerte am Samstag im Radiosender Business FM lediglich, es werde keine Hilfszahlungen an Griechenland geben - was Vorschüsse ja offiziell nicht sein müssen.
mehr: - Gerüchte über russische und chinesische Milliarden (Peter Mühlbauer, Telepolis, 19.04.2015)
Juristen warnen vor einer Erosion des staatlichen Gewaltmonopols Ein Gesetz, das Anfang des Jahres in Kraft trat, finanzielle Nöte und ein Belastungs-und Anspruchsphänomen, das mit "24-Stunden-Gesellschaft" umschrieben wird, hat in der Schweiz dazu geführt, dass bestimmte polizeiliche Aufgaben ausgelagert werden. Private Sicherheitsfirmen übernehmen, zu einem weitaus günstigeren Preis. Aktuell haben sich nun mehrere Gemeinden im Umkreis von Basel dieser Auslagerung angeschlossen, was in Medien zu kritischer Aufmerksamkeit führt.
"Pikettdienst", Bereitschaft, ist das Stichwort für den wirtschaftlichen Faktor, die Kostenfrage. Seit Janaur 2015 legt das kantonale Polizeigesetz fest, dass die Gemeinden für Ruhe und Ordnung zuständig sind. Aus den neuen gesetzliche Aufteilung der Aufgaben zwischen Kantonen und Gemeinden folgte, dass die Kantonspolizei nur mehr für beschränkte Zeiten Bereitschaft hatte, dass sie, wie im Tagesanzeiger erklärt wird, "nicht wie bis anhin in den Nächten und an Wochenenden für alle Einsätze zuständig ist".
Mehr Bereitschaftstunden müssten von den Gemeinden bezahlt werden, und sie sind laut der Zeitung begrenzt: nur von Sonntag bis Mittwoch. "Die ereignisreichsten Nächte sind somit nicht abgedeckt. Extrem teuer ist der Dienst zwar nicht - 1.95 Franken pro Einwohner und Jahr - verschiedenen Gemeinden aber zu teuer". Weil private Anbieter die Kantonspolizei deutlich unterbieten können, laut Einzelfallbeispielen um bis zu 35 Prozent, sind sie immer öfter erste Adresse.
Die überforderte Polizei, deren Kosten allein schon durch den Ausbildungsaufwand höher liegen, sei auf dem Rückzug, die Sicherheitsbranche habe Konjunktur, kommentierte die NZZ heute alarmiert. Die Zahl der Angestellten in dieser Branche nehme jährlich um rund fünf Prozent zu.
mehr: - Schweiz: Private Sicherheitsdienste übernehmen Polizeiaufgaben (Thomas Pany, Telepolis, 16.04.2015)
Wolfgang Kubicki und Gerhart Baum wollen gegen das neue Vorratsdatenspeicherungsgesetz klagen
Am Mittwoch präsentierten Justizminister Heiko Maas (SPD) und Innenminister Thomas de Maizière (CDU) der Öffentlichkeit "Leitlinien" für ein neues Vorratsdatenspeicherungsgesetz. Das erste Vorratsdatenspeicherungsgesetz hatte das Bundesverfassungsgericht 2010 verworfen, weil es nicht mit dem Grundgesetz vereinbar war. Die EU-Richtlinie, aufgrund derer es erlassen wurde, erklärte der Europäische Gerichtshof (EuGH) vier Jahre später für grundrechtswidrig und ungültig.
Politiker von SPD und Union hatten danach verlautbart, sie wollten nun abwarten, bis die EU-Kommission eine neue Vorratsdatenspeicherungsrichtlinie auf die Beine stellt. Diese erklärte jedoch am 26. Januar, dass damit nicht zu rechnen sei.
Den nun ohne EU-Richtlinie vorgestellten neuen Leitlinien nach sollen Internet- und Telefonverbindungsdaten in Deutschland künftig zehn Wochen lang gespeichert werden. Bei Mobilfunk-Standortdaten beträgt die Frist vier Wochen. Kommunikationsdaten besonders geschützter Berufsgruppen (wie zum Beispiel die von Ärzten und Abgeordneten) sollen aufgehoben, aber nicht abgerufen werden dürfen.
Damit hat auch die neue Vorratsdatenspeicherung das Grundproblem, dass nicht nur Daten von Verdächtigen und Gefährdern, sondern die aller Bürger gespeichert werden. mehr: - Beschäftigungspaket für die FDP (Peter Mühlbauer, Telepolis, 18.04.2015)
Drei Whistleblower beschuldigen eine Polizei in Arkansas der Korruption und des Mobbings. Das Gericht ordnet die Freigabe von Dokumenten an. Die Polizei schickt eine Festplatte mit Passwortlogger, Backdoor und Command & Control Software.
Schwere Vorwürfe gegen die Polizei von Fort Smith im US-Bundesstaat Arkansas erheben der Anwalt Matthew D. Campbell und ein IT-Security-Experte. Demnach hat die Polizei dem Advokaten eine Festplatte übermittelt, auf der drei verschiedene Trojaner gespeichert waren. Der Datenträger sollte Dokumente enthalten, die die Polizei ursprünglich nicht hatte herausgeben wollen. Die Mandanten des Anwalt sind drei Polizisten, die intern Missstände gemeldet hatten. In der Folge sahen sie sich organisiertem Mobbing ausgesetzt: Sie wurden fast zwei Dutzend formellen Untersuchungsverfahren unterzogen.
Schließlich verklagten die drei Männer die Polizeibehörde. Für dieses Verfahren (Bales vs Fort Smith) beantragte Campbell die Freigabe von E-Mails und anderen Dokumenten nach dem Informationsfreiheitsgesetz von Arkansas. Die Polizei weigerte sich zunächst, wurde dann aber vom Gericht zur Preisgabe verpflichtet. Was anschließend passiert sein soll klingt wie das Drehbuch eines schlechten Hollywood-Films. Einer der Kläger wurde gefeuert, ein anderer wurde ohne Gehalt suspendiert.
mehr: - US-Polizei schickt Malware an Whistleblower-Anwalt (heise Security, 17.04.2015) siehe auch: - Lawyer representing whistle blowers finds malware on drive supplied by cops (ars technica, 14.04.2015) mein Kommentar: man kann’s ja mal versuchen, und wenn’s nur der Abschreckung dient!
Weitere Dokumente, die der "Spiegel" zitiert, sollen belegen, dass der US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein eine zentrale Funktion im US-amerikanischen "Krieg den Terror" ausübt.
Ein zentraler Teil der US-amerikanischen Kriegsführung mit bewaffneten Drohnen läuft offenbar über Deutschland. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet, ihm lägen geheime Dokumente vom Juli 2012 vor, in denen detailliert beschrieben werde, wie der "Krieg gegen den Terror" organisiert wird. Ein Schaubild zeige die Struktur der Drohneneinsätze. Andere Dokumente zeigten den Ablauf von Operationen in Somalia, Afghanistan, Pakistan oder im Jemen. Dabei werde deutlich, dass praktisch alle Drohnenangriffe der Air Force über Ramstein abgewickelt werden. mehr: - US-Drohnenkrieg wird angeblich über Ramstein gesteuert(heise Online, 17.04.2015) siehe auch: - Ex-US-Pilot: "Todesdrohnen sind die feigeste Art der Kriegsführung" (heise News, 18.04.2015)
März 2015. Leipziger Buchmesse 2015: Michael Sahr unterhält sich mit Gabriele Krone-Schmalz über ihr neues Buch Russland verstehen. Ausschnitte. Das Video in voller Länge bei ZDF: . Gebriele Krone-Schmalz stellt ihr neues Buch Russland verstehen vor. Help us caption & translate this video!
AntikriegTV 2 Antikrieg TV ANTIKRIEG.TV Deutschsprachige Medienbeiträge sowie ins Deutsche übersetzte, ausgewählte Beiträge. alter InfoText: Veröffentlicht am 20.03.2015
März 2015. Leipziger Buchmesse 2015: Michael Sahr unterhält sich mit Gabriele Krone-Schmalz über ihr neues Buch "Russland verstehen". Ausschnitte. Das Video in voller Länge bei ZDF:
Trotz genereller Einmütigkeit der internationalen Geschichtswissenschaft weigert sich die politische Führung der Türkei weiterhin konstant, den Massenmord an den Armeniern als Genozid anzuerkennen, fordert Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan immer noch Beweise – und die westliche Staatengemeinschaft hält sich zu diesem Thema bedeckt.
Dabei wollen sich auch in der Türkei mehr und mehr Menschen ein eigenes Bild von der jüngeren Geschichte ihrer Nation machen. 200.000 Türken gingen nach der Ermordung von Hrant Dink in einer der größten Demonstrationen des Landes auf die Straße. In Solidarität mit Hrant Dink, den Armeniern und dem Verlangen nach Wahrheit…
„Aghet" geht der Frage nach, welche Motive hinter der Ablehnung vieler Regierungen stehen, sich klar und deutlich zum Genozid an den Armeniern zu äußern. Warum sie eine Regierung, die sich ganz offiziell der Leugnung eines schrecklichen Weltverbrechens schuldig gemacht hat, nicht energisch in ihre Schranken weisen.
mehr: - Aghet – Ein Völkermord (Phoenix Mediathek)
Aghet Ein Völkermord {1:31:36}
außerdem: - 100 Jahre Völkermord an den Armeniern (Vortragsankündigung der Kurdisch-Deutschen Freundesgesellschaft Weißenburg auf der Seite der Rosa-Luxemburg-Stiftung für den 25.04.2015) - Unerträgliches Gerede (Michael Jäger, der Freitag, 24.04.2015)
Schweizerische Volksinitiative hat Hälfte der notwendigen Stimmen
Die isländische Regierung prüft derzeit einen Plan des Fortschrittspartei-Abgeordneten Frosti Sigurjónsson, der dem Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft vorsitzt. Der Plan sieht vor, dass zukünftig nur noch die Zentralbank entscheidet, wie viel Geld im Umlauf ist. Die isländischen Banken dürften die Geldmenge dann nicht mehr durch Kreditvergaben erhöhen.
Hintergrund der Diskussion ist vor allem die Finanzkrise von 2008, die in Island dazu führte, dass die drei größten Banken des Landes zusammenbrachen und dem Land der Staatsbankrott drohte. Danach verlor die Isländische Krone deutlich an Wert und es gab eine Rezession, während der das Bruttoinlandsprodukt zeitweise um über fünf Prozent zurückging.
Diese Finanzkrise war zwar die bislang größte, aber bei weitem nicht die einzige in der Geschichte Islands: Wie der Bericht ausführt, kam es seit 1875 zu sechs schweren und mehr als 15 kleineren Finanzkrisen, die alle durch eine Blasenbildung in Boomzeiten ausgelöst wurden. Sigurjónssons Ansicht nach können Zentralbanken solche Entwicklungen nicht verhindern, wenn sie faktisch nur einen kleinen Teil der Geldschöpfung kontrollieren – die Münzen und Scheine. Deshalb plädiert der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Spielefirma CCP Games für ein Vollgeldsystem, in dem alle Kredite durch vorhandene Sparguthaben gedeckt sein müssen. mehr: - Isländische Regierung prüft Vollgeld-Vorschlag (Peter Mühlbauer, Telepolis, 08.04.2015) siehe dazu auch: - Welteinheitswährung durch die Hintertür oder: Die Vorbereitungen zum größten Finanzverbrechen aller Zeiten (Gedankensplitter) - REVOLUTION: Island nimmt Banken das Geld weg! (Pregetter Otmar, Freitag Community, 20.04.2015) - Schulden + noch mehr Schulden = "Rettung" ?! (Pregetter Otmar, Freitag Community, 29.03.2015)
Das wahre Wesen des Bankgewerbes [1:09]
Harald Lesch - Zinseszins: Das perfekte Verbrechen [15:27]
Veröffentlicht am 12.09.2013
Professor Harald Lesch, Astrophysiker spricht über Zahlen bei denen selbst ihm schwindelig wird. Ich sehe seine Sendungen seit 20 Jahren, er weiss wovon er redet. Https://londomonaki.wordpress.com
Der große Fehler im Geldsystem [Doku deutsch] [49:07]
Veröffentlicht am 01.04.2014
Eine sehr aufschlussreiche und einfach, aber ausführlich erklärende Dokumentation über das große Problem in unserem Geldsystem.
Die Auseinandersetzungen um die NATO-Rüstungsausgaben werden zu einem zentralen Konfliktthema. Die Interessengegensätze zwischen Militaristen und realistischen Kräften gewinnen an Schärfe
Die Militärausgaben der europäischen NATO-Staaten sinken im Verhältnis zur ökonomischen Leistungskraft. Ihr militärisch-industrieller Komplex schrumpfte. Die USA und reaktionäre Strömungen in Europa drängen auf Umkehr. Bisher erfolglos. Die Mehrheit der Europäer, insbesondere die deutsche Bevölkerung, lehnt Auslandseinsätze und Hochrüstung ab. Die Widersprüche zwischen den NATO-Partnern vertiefen sich.
mehr: - NATO - Militärbudgets im Widerstreit (Kai Kleinwächter, Telepolis, 29.03.2015)
Das Ministerium für Betroffenheit und Bestürzung arbeitet auf Hochtouren. Ja, wenn so viele Deutsche unter den Opfern sind, dann gibt es Brennpunkte, Sondersendungen und alle Schwatztanten von ard und zdf werden sich in dieser Woche damit befassen. Ein Flugzeugabsturz mit Nichtdeutschen irgendwo im Pazifik läuft dann unter ferner flogen. Und wenn ein Flugzeug in der Ukraine abstürzt, dann schiebt man die Untersuchung der Ursache – skandalös – auf die lange Bank und die Journaille findet nichts dabei, dass die Öffentlichkeit mit Banalitäten („Es gibt keine Hinweise darauf, dass der Absturz von MH17 durch einen technischen Fehler oder Handlungen der Crew verursacht wurde“), abgespeist wird. mehr: - Ich bin tief betroffen – auch im Namen meiner Eltern (AltermannBlog, 25.03.2015) Mein Kommentar Ich war verblüfft, daß mehrer deutsche Fußballnationalspieler ihre Betroffenheit twittern. In Kurzinterviews zwischen den öffentlich-rechtlichen Nachrichtenstudios mit den Sportjournlisten vor Ort wurde immer wieder die Frage gestellt, wie schwer dieses Unglück auf der Spielvorbereitung der Nationalspieler laste. Überall dieses – von mir als stark übertrieben empfundene – Betroffenheits-Parfüm. Die große Frage lautet: Wer soll beruhigt werden? Und an den bösen Alten Mann: Was würde passieren, wenn wir durch Politiker, Journalisten und Medien nicht dermaßen mit tiefem Mitgefühl vollgesülzt werden würden?
Nie zuvor war es für Journalisten so schwierig, einen Krieg zu beschreiben wie jetzt in Afghanistan. Die Berichterstatter sind den Propagandisten der Kriegsparteien ausgeliefert. Ihre Methoden zur Manipulation der Medien haben die Militärs in den vergangenen 150 Jahren zur Perfektion gebracht.
Berlin - Als am Sonntagabend um 18.27 Uhr der Krieg begann, flimmerten die Fernsehschirme grünlich und der US-Sender CNN nannte seine Bilder aus der afghanischen Haupstadt Kabul "exklusiv". Sie waren so exklusiv, dass Fernsehstationen rund um die Welt sie abfingen und ebenfalls sendeten, gemeinsam mit Untertiteln nach der Art von "Amerika schlägt zurück".
So führen die USA Krieg gegen die Taliban und die Welt guckt zu – oder auch nicht. Denn was sie sieht, ist noch weniger als im Golfkrieg vor zehn Jahren, wo die Blitze der irakischen Flugabwehr auf den Bildschirmen immerhin deutlich zu sehen waren.
mehr: - Kriegspropaganda: Lügen für den Sieg (Chistoph Schult, SPIEGEL, 10.10.2001)
"Hubris" (Full Film) Iraq War Documentary - Rachel Maddow (02-18-2013) [44:10]
Veröffentlicht am 18.02.2013
I do not own this, all rights reserved to NBC Universal. Also, Rachel always asks for people to put her show on YouTube, so I believe I have permission to post this.
This is going to likely be a rather controversial documentary about the War in Iraq, and what is described as the false pretenses that caused our nation to enter our most unpopular war since Vietnam. I am posting this with no intention of insulting members of the military, in fact it's the exact opposite. After watching films like this and Academy Award nominee "No End in Sight" I can't help but be discouraged by the lack of leadership in a time of national and global crisis.
Why Did the Iraq War Start? The Untold Story - Seymour Hersh - Reasons, Justification (2005) [1:55:50]
Veröffentlicht am 21.11.2013
In the days immediately following 9/11, the Bush Administration national security team actively debated an invasion of Iraq. A memo written by Sec. Rumsfeld dated Nov 27, 2001 considers a US-Iraq war. One section of the memo questions "How start?", listing multiple possible justifications for a US-Iraq War.
During 2002 the amount of ordnance used by British and American aircraft patrolling the no-fly zones of Iraq increased compared to the previous years and by August had "become a full air offensive". Tommy Franks, the allied commander, later stated that the bombing was designed to "degrade" the Iraqi air defense system before an invasion.
In October 2002, a few days before the U.S. Senate voted on the Joint Resolution to Authorize the Use of United States Armed Forces Against Iraq, about 75 senators were told in closed session that Iraq had the means of attacking the Eastern Seaboard of the U.S. with biological or chemical weapons delivered by unmanned aerial vehicles (UAVs.) On 5 February 2003, Colin Powell presented further evidence in his Iraqi WMD program presentation to the UN Security Council that UAVs were ready to be launched against the United States. At the time, there was a vigorous dispute within the U.S. military and intelligence communities as to whether CIA conclusions about Iraqi UAVs were accurate and other intelligence agencies suggested that Iraq did not possess any offensive UAV capability, saying the few they had were designed for surveillance and intended for reconnaissance. The Senate voted to approve the Joint Resolution with the support of large bipartisan majorities on 11 October 2002, providing the Bush administration with a legal basis for the U.S. invasion under U.S. law.
The resolution granted the authorization by the Constitution of the United States and the United States Congress for the President to command the military to fight anti-United States violence. Citing the Iraq Liberation Act of 1998, the resolution reiterated that it should be the policy of the United States to remove the Hussein regime and promote a democratic replacement. The authorization was signed by President George W. Bush on 16 October 2002.
Chief UN weapons inspector Hans Blix remarked in January 2003 that "Iraq appears not to have come to a genuine acceptance—not even today—of the disarmament, which was demanded of it and which it needs to carry out to win the confidence of the world and to live in peace." Among other things he noted that 1,000 short tons (910 t) of chemical agent were unaccounted for, information on Iraq's VX nerve agent program was missing, and that "no convincing evidence" was presented for the destruction of 8,500 litres (1,900 imp gal; 2,200 US gal) of anthrax that had been declared.
In the 2003 State of the Union address, President Bush said "we know that Iraq, in the late 1990s, had several mobile biological weapons labs". On 5 February 2003, Secretary of State Colin Powell appeared before the UN to present American evidence that Iraq was hiding unconventional weapons. The French government also believed that Saddam had stockpiles of anthrax and botulism toxin, and the ability to produce VX. In March, Blix said progress had been made in inspections, and no evidence of WMD had been found. Iraqi scientist Rafid Ahmed Alwan al-Janabi codenamed "Curveball", admitted in February 2011, that he lied to the CIA about biological weapons in order to get the US to attack and remove Hussein from power.
In early 2003, the U.S., British, and Spanish governments proposed the so-called "eighteenth resolution" to give Iraq a deadline for compliance with previous resolutions enforced by the threat of military action. This proposed resolution was subsequently withdrawn due to lack of support on the UN Security Council. In particular, North Atlantic Treaty Organization (NATO) members France, Germany and Canada and non-NATO member Russia were opposed to military intervention in Iraq, due to the high level of risk to the international community's security, and defended disarmament through diplomacy.
Witness the Bush administration press for war in Iraq. Even if you watched the news at the time, you'll be surprised. Further discussion can be found at http://www.LeadingToWar.com
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Inside The Propaganda War Waged Over The Iraq Invasion [45:06]
Veröffentlicht am 26.09.2014
Operation Persuasion: What is the role of the media in modern day war reporting:
Subscribe to Journeyman for more: http://www.youtube.com/journeymanpict... For downloads and more information visit: http://www.journeyman.tv/10679/docume... How much should you believe the media coverage of the Iraq war? How constrained are journalists by the protagonists - the Iraqi regime and the American-led coalition - in what they report? ABC Australia - Ref. 1574 Journeyman Pictures is your independent source for the world's most powerful films, exploring the burning issues of today. We represent stories from the world's top producers, with brand new content coming in all the time. On our channel you'll find outstanding and controversial journalism covering any global subject you can imagine wanting to know about.
x Gegen die perfekte US-amerikanische Propagandamaschinerie wirkt der irakische Informationsminister Muhammed Saeed al-Sahaf fast wie ein Ensemblemitglied aus der Augsburger Puppenkiste: Iraq's Comical Ali {9:53}
Center Sidi Bou Said for Languages Al Bayt Al Arabi
Am 20.09.2015 veröffentlicht
Saddam Hussein was nowhere to be found but al-Sahaf, dubbed "Baghdad Bob" by the American press, was on the television spinning fantastic lies about how the war was going for Iraq.
Vom 5. bis zum 8. März veranstaltete die Neue Gesellschaft für Psychologie in Berlin den Kongress »Krieg um die Köpfe««. Es ging dabei unter anderem um die Einstimmung der Bevölkerung auf die scheinbare Notwendigkeit und Unausweichlichkeit der Beteiligung an Kriegen, um mediale Formierungs- und politische Entscheidungsprozesse.
Unter den Vortragenden war auch jW-Autor Rainer Rupp – jahrelang im NATO-Hauptquartier in Brüssel als Informant für die DDR tätig. In seinem Beitrag arbeitet er die Vorgehensweise der Mainstreammedien im ersten Krieg der NATO in Europa nach dem Zusammenbruch der europäischen sozialistischen Länder in Jugoslawien im Jahr 1999 heraus. Der Angriff auf das Land leitete einen militärisch-politischen Paradigmenwechsel ein. Die Öffentlichkeitsarbeit der NATO zur Rechtfertigung dieses Überfalls und die Rolle der »Qualitätsmedien« als Sprachrohr der Kriegstreiber spielte dabei eine besondere und bis heute beispielhafte Rolle. jW veröffentlicht eine gekürzte und überarbeitete Fassung. (jW)
Nach dem Ende des Kalten Krieges und dem Zerfall der Sowjetunion griffen westliche »Demokratien« wieder auf das typisch imperialistische Mittel des bewaffneten Überfalls auf ein Land Europas als Fortsetzung ihrer Außenpolitik zurück. Zugleich wurde von den Abteilungen für psychologische Kriegführung im Pentagon der Glaubenssatz propagiert, wonach »Demokratien keine Kriege führen«. US-Vasallen rund um die Welt, besonders in Europa, beteten diese Formel wie ein Mantra nach. Per Definition führen USA und NATO seither keine Kriege, sondern »robuste humanitäre Interventionen« zum Schutz von Menschenrechten, zur Förderung von Demokratie und Freiheit, insbesondere zur Durchsetzung einer neoliberal bestimmten Marktwirtschaft.
In den Planungsdokumenten der NATO, z. B. im neuen »Strategischen Konzept« von 1999, wird dagegen ganz ungeschminkt von der Notwendigkeit militärischer Interventionen in anderen Weltregionen zum Zweck der »Sicherung von Rohstoffen und Transportwegen und des Zugangs zu Märkten« gesprochen. So steht es auch in den späteren Weißbüchern zur Militärpolitik der Bundeswehr. Es handelt sich hierbei nicht um Geheimpapiere. Ihre Inhalte sind bekannt, aber die Regierungen und Medien verschweigen sie möglichst. Kostspielige Militäroperationen fern der Heimat lassen sich gegenüber der Öffentlichkeit viel besser mit Erzählungen von Greueltaten des neuen Feindes rechtfertigen als mit der kalten Logik der Gewinnmaximierung und des Shareholder-Values führender Konzerne.
War erst einmal ein Staat als neues Ziel ausgewählt, hatte die Dämonisierung des Gegners höchste Priorität. Denn die Stimmung in der europäischen, besonders der deutschen Öffentlichkeit war 1999 weitgehend antimilitaristisch. Die aber sollte den Krieg gegen Jugoslawien ohne großes Murren akzeptieren. Daher machten die Propagandisten des Nordatlantikpakts immer wieder Anleihen beim »guten Krieg«, dem gegen den deutschen Faschismus, dessen Notwendigkeit von den meisten Gegnern militärischer Eingriffe nicht bestritten wird.
Dies ist das Muster, das auch für die Rechtfertigung der Bombardierung ziviler Ziele in Belgrad und anderen Städten Serbiens herangezogen wurde. Kollateralschäden müsste die deutsche Bevölkerung akzeptieren, wenn man – wie damals der Außenminister und Scharfmacher Joseph Fischer von den Grünen – »ein neues Auschwitz verhindern« wollte mehr: - Wie man einen Konflikt verkauft (Rainer Rupp, junge Welt, 13.03.2015) - Geleaktes CIA-Dokument belegt Kriegspropaganda (Post, 23.06.2015)
Wag The Dog / Trailer german [1:42]
Hochgeladen am 16.11.2009
Wag The Dog / Trailer german
WAG THE DOG - Beispiel, wie politisch-gesteuerte Medienmanipulation funktioniert ! (5:14 min) [5:18]
Kurzer Ausschnitt (ca. 5 min) aus dem US-SPIELFILM von 1997 "WAG THE DOG - Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt" über politisch-beeinflusste Medienmanipulation.
Auch wenn es sich nur um eine fiktive Spielfilm-Szene handelt, macht diese Szene doch sehr anschaulich deutlich, welche technischen Möglichkeiten heute vorhanden sind, um einen politischen Schwindel in den Medien zu veröffentlichen und zu propagieren...
Zeitgeschichte Vor 50 Jahren stirbt der radikale Bürgerrechtler Malcolm X bei einem Attentat in New York. Ein angekündigter Mord, von dem FBI und Polizei offenbar wussten
Vor Jahren ließ die US-Post eine Briefmarke drucken zu Ehren von Malcolm X. Mehr als die 33-Cent-Marke wird es wohl nie geben im offiziellen Washington für den radikalen muslimischen Aktivisten. Der gewaltlose Bürgerrechtsaktivist Martin Luther King, ein Zeitgenosse von Malcolm X, wird mit einem Nationalfeiertag geehrt. In der Regel wird King reduziert auf seine „Ich habe einen Traum“-Ansprache vom August 1963. Malcolm X lässt sich kaum verharmlosen. Revolution sei eine blutige Angelegenheit, hat er gesagt. Das Problem sei der Kapitalismus, der den Rassismus brauche, um zu überleben.
Der Mord an Malcolm X vor 50 Jahren war angekündigt. Ein paar Monate zuvor hieß es in einer Zeitung: „Ein Mann wie Malcolm verdient den Tod.“ Das Attentat gab es am 21. Februar 1965 im Audubon-Ballsaal von New York City vor Hunderten Menschen, darunter Malcolms Ehefrau Betty Shabazz. Malcolm X bzw. El-Hajj Malik El-Shabazz, wie er sich nach einer Mekka-Reise 1964 nannte, wollte über seine neue Organisation für Afro-Amerikanische Einheit sprechen. Drei Männer wurden festgenommen und zu langen Haftstrafen verurteilt. Ob das die tatsächlichen Attentäter waren, ist umstritten, fraglich sogar. Die Polizei und das FBI hatten offenbar etwas von den Mordplänen gewusst, schrieb Historiker Manning Marable, Autor der Biografie Malcolm X: A Life of Reinvention. Der Staatsanwalt habe sich wohl weniger um die Täter Sorgen gemacht als um die Identitäten der Informanten in Malcolms Umfeld. In freigegebenen FBI-Akten sind viele Stellen geschwärzt. mehr: - 1965: Black Power (Konrad Ege, Der Freitag, 25.02.2015)
Die Frage, wann aus Sandkörnern ein Sandhaufen wird, ist nicht ganz leicht zu beantworten. Vielleicht muss man sie auch gar nicht beantworten, denn “Sandhaufen” ist eine Zuschreibung, eine sprachliche Beschreibung für eine große Menge von Sandkörnern, eine Menge von Sandkörnern, die zu groß ist, als dass sie noch mit dem bloßen Auge erfasst werden könnte. Dennoch ist ein Sandhaufen nichts anderes als eine Menge Sandkörner, eine Menge individueller Sandkörner.
Sorites_paradox_Was für Sandkörner gilt, sollte auch für Menschen gelten – tut es aber nicht, denn wir leben in einer Zeit, in der die Gruppenzuschreibungen blühen und gedeihen.
Es gibt die Deutschen, die Türken und natürlich die Griechen, die Bayern und die Männer und die Katholiken und die Frauen und die Urlauber und die Chaoten und die Banker und die Bundeswehr und Journalisten und mit all diesen Begriffen verbindet sich für manche anscheinend die Vorstellung der Homogenität. Homogenität meint, dass die Unterschiede zwischen den Mitgliedern, die eine Gruppe umfasst, vernachlässigbar sind, während die Unterschiede, die eine Gruppe von einer anderen Gruppe trennen, von großer Bedeutung sind.
Besonders prominent ist derzeit die in den Hirnen mancher Protagonisten vorhandene Dichotomie zwischen Männern und Frauen. Beide, Männer wie Frauen, seien so distinkt von einander, dass die Gemeinsamkeiten dahinter zurücktreten würden. Die Unterschiede zwischen Männern, Unterschiede im Hinblick auf Größe, Augenfarbe, Schuhgröße, Beruf, Alter, Erfahrung, Fremdsprachenkenntnisse, Body-Building, Ausdauer, IQ, Vorlieben, Selbstbewusstsein, Anspruch an sich selbst, im Hinblick auf den Fussball-Club, den man unterstützt, all diese Unterschiede, sie versinken im Nichts, angesichts des eminenten und monströsen Unterschieds, der von einem einzigen Chromosom ausgeht und der dafür sorgt, dass man zwischen Männern und Frauen keine Gemeinsamkeiten, keine Eigenschaften zu finden im Stande ist, die eine Brücke über den Geschlechtsgraben zu schlagen im Stande sind, also keine Gemeinsamkeiten im Hinblick auf Fremdsprachenkenntnisse, Erfahrungen, Augenfarbe, Anspruch an sich selbst, Selbstbewusstsein, Schulbildung uvm.
Und weil die Einbildung, die Unterschiede zwischen den vielen Individuen, die eine Gruppe, die Gruppe der Männer oder die Gruppe der Frauen ausmachen, seien kleiner (oder gar nicht vorhanden) als die Unterschiede zwischen diesen beiden Gruppen so verbreitet ist, deshalb lässt sie sich trefflich instrumentalisieren. Deshalb können sich Politiker und Opportunisten zu Vertretern einer Gruppe erklären und Rechte für diese Gruppe einfordern.
Mit dem einfachen kollektiven Trick, der darin besteht, zu behaupten, dass Frauen, Schwule, Schwarze, Migranten und wer sonst noch zur schützenswerten Gruppe erklärt wird, hätten homogene, gleichgerichtete Interessen und würden sich untereinander nicht unterscheiden, mit dieser Annahme, die man nicht anders als absurd und primitiv bezeichnen kann, gelingt es in Deutschland Politik zu machen und gesellschaftliche Brunnen zu vergiften, dadurch, dass man Männer gegen Frauen, Homosexuelle gegen Heterosexuelle, Migranten gegen Autochthone, Linke gegen Rechte, Dicke gegen Dünne, Juden gegen Reichsdeutsche ausspielt.
Und mit diesem einfachen Trick ist es möglich, Individualrechte zu beseitigen, denn nicht mehr das Individuum hat Anspruch auf gerechte Behandlung, diesen Anspruchhat nur noch ein Individuum in seiner Eigenschaft als weiblich oder schwarz oder homosexuell, also in seiner Eigenschaft als Gruppenzugehöriger. mehr: - Gruppen-Terror oder: Wann wird aus Sandkörnern ein Sandhaufen? (Kritische Wissenschaft, 20.03.2015)
Von erwachsenen Menschen erwartet man unter anderem, dass sie über Urteilsvermögen verfügen, dass sie Dinge beurteilen können, z.B. aufgrund ihrer Erfahrung und dass sie über eine moralische und sittliche Reife verfügen, die dieses Urteilsvermögen erst möglich macht. Blickt man in die Runde und nimmt diejenigen ins Visier, die Repräsentanten von Wählern sein wollen, dann kommen die ersten Zweifel an der moralischen und sittlichen Entwicklung, die Menschen, die alle körperlichen Anzeichen eines Erwachsenen aufweisen, auszeichnen soll, und wenn die entsprechenden Repräsentanten dann den Mund aufmachen, dann kommen auch erhebliche Zweifel am Urteilsvermögen auf [Wie kann z.B. jemand auch nur rudimentäre Spuren von Urteilsvermögen haben, der versucht, sinnlose Gewalttaten zu rechtfertigen?]
Die Retardierung, die man bei den angesprochenen Repräsentanten feststellen kann, ihr Verbleiben oder ihre Rückkehr in eine infantile Haltung, findet sich auch in anderen Bereichen der Gesellschaft, wo die vernünftige Argumentation dem primitiven Palaver gewichen ist, das regelmäßig der derogativen Wortonanie weicht, die dann nicht nur sprichwörtlich an das Baby erinnert, das mit hochrotem Kopf schreit, weil es nicht bekommt, was es will. mehr: - Her Majesty the Baby: Infantilismus im 21. Jahrhundert (Kritische Wissenschaft, 21.03.2015)
Der folgende Post ist der erste von drei Teilen und wurde exklusiv für den Blog von Fatalist und dem Arbeitskreis NSU geschrieben. Er ist hier aus archivarischen Gründen noch einmal nachzulesen.
----- Nein, das Weihnachten angekündigte Fazit ist es nicht, sondern nur ein Teilaspekt, möglicherweise der entscheidende, denn da in den Akten nicht drin steht, wer den Mord beging, können wir ihn schlichtweg nicht aufklären.
Dreist wenn wir wüßten, wer die Mörder waren, ginge es nicht. Wir könnten die Halunken am Schlafittchen ins Büro des Ministerpräsidenten schleppen und sie ihm auf seinen frisch gesaugten Teppich werfen. Der jeweils amtierende Regierungschef würde uns stehenden Fußes verhaften lassen, um diesen Frevel mit wenigstens 30 Jahren verschärfter Festungshaft zu bestrafen.
Mithin, man nähert sich dem Fall Heilbronn nicht, indem man nach den Tätern sucht, die eh nicht zu finden sind, sondern indem man eine Frage genauer untersucht.
Warum darf der Mord an der Polizistin Michelle Kiesewetter nicht aufgeklärt werden?
Aufklärung ist die Aufgabe der Ermittler, Staatsanwälte und Gerichte. Ein wesentlicher Teil derer Arbeit ist weisungsgebunden, damit vom Wohlwollen der jeweiligen Regierung abhängig, denn wenn Ermittler ermitteln dürfen, wie sie es können, dann finden sie auch die Täter. Wenn ihnen aber Baseballschläger zwischen die Beine gehauen werden, möglicherweise auch die eine oder andere Ermittlungshilfe mit selbigem Gerät verabreicht wurde, dann werden Täter nicht gefunden. mehr: - NSU: Mord in Heilbronn - ein Fazit - Teil 1 (Die Anmerkung, 24.03.2015) Um die NSU-Morde kümmer ich mich nicht, weil da nie was rauskommen wird, eher zahlen die Griechen ihre Schulden. Aber wenn es bei den Ermittlungen um den Nemzow-Mord in Rußland genauso geht, dann rauscht’s hier im Blätterwald, und alle fordern Demokratie und Freiheit und: Putin ist mal wieder schuld.
Es gibt – neben Putin – auch noch die Griechen, die unsere Journaille ungestraft von allen Seiten anpissen darf. Geht der Tsipras noch fast als Gentleman durch, läuten aber bei diesem Varoufuckthis, oder so ähnlich, alle Alarmglocken. Vielleicht sind alle Mietschreiber und Mietmäuler insgeheim darauf stinkig, dass ihre Alte daheim lieber mit so einem Latin-Lover ins Bett steigen würde, als mit ihrem armen Würstchen, mit seinem armen Würstchen, aus dem Springer- oder Burdakonzern? Welche Frau mag schon diese Bettnässer, die für ein paar Kröten ihre Gesinnung verkaufen müssen? So werden dann Bagatellen hochsterilisiert, um die Lufthoheit über den deutschen Stammtischen zu gewinnen. Stinkefinger aus Griechenland gegen Deutschland – schlimmer geht’s nimmer! Hat da nicht der Jauch süffisant diesen tollen Clip gezeigt und das Dementi dieses südländischen Hallodris so schäbig weggewischt? War das nicht der Beweis, dass alle Griechen (und nicht nur die Kreter) lügen? So wird Meinung gemacht. mehr: - Stinkefinger den Hauptstrommedien (AlterMannBlog, 19.03.2015) - NZZ wirft Jauch "übelsten Kampagnenjournalismus" vor (Florian Rötzer, 23.03.2015)
Varoufakis and the fake finger #varoufake | NEO MAGAZIN ROYALE mit Jan Böhmermann - ZDFneo [9:33]
Veröffentlicht am 18.03.2015
From minister of awesome to minister of flawsome? Yanis Varoufakis, the biggest liar since Bill Clinton? Political punch instead of the new Chuck Norris? Pilloried by german talkshow host Guenther Jauch, but is everything as it seems? Really? Vom Minister of Awesomeness zu Minister Stinkefinger? Yanis Varoufakis, der größte Lügner seit Bill Clinton? Peinlicher Politkasper statt der neue Chuck Norris? Von Günther Jauch öffentlich an den Pranger gestellt, aber ist es wirklich so, wie es scheint?
Zur Zeit findet in Deutschland ein Wettbewerb unter Journalisten statt. Gewinner ist der/die, der/die den flachsten Kommentar zu Putin abgibt. In der engeren Wahl ist stern-Kommentator Jens Maier, der diesen unterirdischen Artikel Russland als Weltverbesserer? Zum Kotzen! geschrieben hat. Darin wirft er Putin vor, den ESC für seine Zwecke zu missbrauchen. Wer nicht weiß, was ESC ist: das ist diese qualitativ hochwertige Sendung, wo Chypre dix points gewinnen kann und die ehemaligen Sowjetstaaten, wie Aserbaidschan oder Litauen, sich gegenseitig die Punkte zuschustern. Wer am Ende gewinnt ist eigentlich Conchita Wurst.
Zitat: Ich will es mal umgekehrt darstellen: Gerhard Schröder hätte 2000 den ESC als Propagandainstrument benutzt und Stefan Raab ins Rennen geschickt mit dem Song, der Schröders Austeritätspolitik am Besten beschrieben hat: Wadde hadde dudde da? So einen Mist hätte keine Zeitschrift veröffentlicht – nicht mal der stern. Aber heute darf jeder Dackel dem Putin ans Bein pissen. Die Journaille 2015: eine armselige Meute russophober Mietschreiber, die ihr selbstständiges Denken (falls je vorhanden) in der Personalabteilung der Verlage für immer abgegeben hat. Merke: Es ist nur böse, wenn’s die anderen tun!
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
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