Donnerstag, 11. Juni 2015

Die Seidenstraßenstrategie

Der Begriff Seidenstraßenstrategie basiert auf einer Übersetzung eines entsprechenden Gesetzesvorschlages (Silk Road Strategy Act oder auch genannt „New Great Game“), das vom Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten im März 1999 verabschiedet wurde. Allerdings wurde die Vorlage weder vom Senat ratifiziert noch vom damaligen US-Präsident Bill Clinton(oder einem seiner Nachfolger) unterzeichnet.[1] […]
Namensgebend für das Politikkonzept war die historische Seidenstraße bzw. The Great Game. Ihren ideologischen Ursprung hat es in der Carter-Doktrin, die auf Präsident Carters Berater für Nationale Sicherheit Zbigniew Brzeziński zurückgeht.[Wikipedia, abgerufen am 11.06.2015…]
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»Wir stehen nicht auf der falschen Seite. Wir sind die falsche Seite.« (Daniel Ellsberg)

siehe auch:
- Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht (Post, 28.11.2014)
- China's silky road to glory (Pepe Escobar, Asia Times Online, 14.11.2014)
- Russisch-Roulette mit dem Atomkrieg (Noam Chomsky, der Freitag, 20.10.2012)
Das Problem mit Castro (Noam Chomsky, der Freitag, 23.10.2012)
- Appell an die Vernunft (Noam Chomsky, der Freitag, 24.10.2012)
Kuba-Krise Es grenzt an ein Wunder, dass der Atomkrieg ausblieb. Denn ein deeskalierender Umgang mit Konflikten fehlt bis heute. Teil 3 von Noam Chomskys Essay
- Yes we Ken: NICHT-Handeln hat Konsequenzen (iDog, Freitag-Community, 15.01.2014)
KenFM Einer der all das in einem Artikel behandelt, was alle anderen oft nicht mal berühren dürfen oder sich nicht klar auszusprechen trauen. Das ist Journalismus!

KenFM über: Super-Marionetten [53:39]

Veröffentlicht am 26.12.2013

Super-Marionetten!

http://kenfm.de/blog/2013/12/26/super...

Der Bundesregierung in Sachen Menschenrechte Doppelmoral vorzuwerfen wäre mehr als unrecht. Es wäre schlicht falsch. Falsch deshalb, weil der Vorwurf der Doppelmoral vorGAUCKelt, Person X oder Regierung Y hätte überhaupt eine Moral.

Moral und Macht passten vielleicht noch zusammen, als Macht mit einer gewissen Verbundenheit zu Heimat, Religion oder Ethnie zu tun hatte. Das ist lange vorbei.

Das Reagenzglas, in dem Macht seit Erfindung des Kapitalismus ähnlich gedeiht wie Krebs in einem Organismus, nennt sich im Neusprech „Markt".
Die Gesetze des modernen Marktes berufen sich am liebsten auf die Gesetze der Natur. Fressen und gefressen werden. Survival of the fittest.

Dabei übersieht diese kapitalistische Interpretation der Schöpfung, dass die Natur neben allem „Kampf" auch die Symbiose als Form der Gemeinschaft hervorgebracht hat und bis heute vorlebt. Oder die Co-Existenz.

Der moderne Mensch, so scheint es, kann mit Co-Existenz wenig anfangen. Die oder Wir, oder besser: Du oder ICH ist das Motto der Machtelite. Deren Zentrum findet der dem Westen angedockte Mensch in den USA.

Die USA sind im Moment der übrig gebliebene Titan des kalten Krieges. Das hat nicht nur Vorteile, denn dieser Titan bezog seine Stabilität auch aus der Tatsache, dass es Jahrzehnte lang einen Gegenspieler gab. Ein Gegengewicht.

Mit dem Zusammenbruch der UdSSR entstand dann ein Machtvakuum und damit ein politischer Sog, der zu Instabilität führte.

Dieser Sog ist jetzt der Motor der Entwicklung. Hier handelt es sich gewissermassen um eine Art Wettlauf. Ein Wettlauf um frei gewordenes Terrain. An diesem Wettlauf nehmen heute viele kleiner gewordene Player teil, aber vor allem einer, der wieder größer wird. Nach 150 Jahren Pause. Die Rede ist vom ehemaligen Weltreich China. Riesengroß, im Vergleich zur westlichen Kultur uralt, und von einer Dynamik angeschoben, von der man in unseren Breiten nur träumen kann.

China will einen immer größeren Teil des globalen Kuchens, den man Ressourcenpool nennt, und der die Grundlage für geopolitische Herrschaft darstellt.

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- Noam Chomsky: Driving forces in US policy (BerlinO1010, Freitag Community, 26.05.2014)
»Für die Mächtigen sind Verbrechen solche, die andere begehen.«( Noam Chomsky, Imperial Ambitions. Conversations on the Post-9/11 World, 2005 )

Ein westlicher Wert: Habeas Corpus

Habeas Corpus (lateinisch „du sollst den Körper haben“) waren die einleitenden Worte von Haftbefehlen im Mittelalter. Zu Beginn der Neuzeit waren die Worte ein Begriff für Verhaftung.[1] Durch den Habeas Corpus Act in England wurde aus den beiden Worten ein Begriff für das Recht Verhafteter auf unverzügliche Haftprüfung vor Gericht.[2] Lange nach der Magna Cartaund kurz vor der Bill of Rights war dieses Gesetz im Jahr 1679 ein historischer Schritt zum Rechtsstaat.
In England missbrauchte Karl I. dieses mächtige Instrument, indem er von wohlhabenden Bürgern Zahlungen erpresste mit der Androhung, sie bei Verweigerung der Zahlungen einsperren zu lassen. Trotz der 1628 durch das Parlament gegen diese Praxis erlassenen Petition of Right verfiel der König bald wieder darauf. 1641 musste Karl, der wegen eines Aufstands von Schotten und Iren in Geldnot war, einem neuerlichen Erlass des Parlaments zustimmen, der Verhaftungen nur noch mit angemessener Begründung zuließ. Nach dem englischen Bürgerkrieg (1642–1649), der in der Hinrichtung Karls I. gipfelte, und dem Commonwealth-Regime unter Oliver Cromwell (1649–1660) kam Karl II. an die Macht. Auch dieser König griff bald wieder die Praxis der willkürlichen Festnahmen auf, wobei er Gegner zumeist in Gebiete außerhalb Englands bringen ließ, in denen diese Einschränkungen nicht galten. Am 27. Mai 1679, während einer Schwächeperiode seiner Herrschaft, sah sich Karl II. gezwungen, den Habeas Corpus Amendment Act zu unterzeichnen, der eine Verschärfung der bisherigen Regelung bedeutete. Inhaftierte mussten nun innerhalb von drei Tagen einem Richter vorgeführt werden und durften unter keinen Umständen außer Landes gebracht werden. Um dem Habeas Corpus Act größeres Gewicht zu verleihen, wurden Beamte für den Fall der Missachtung mit empfindlichen Geldstrafen bedroht.
Die Europäische Menschenrechtskonvention stuft das Recht auf Schutz vor willkürlicher Inhaftierung in Artikel 5 als Menschenrecht ein. Insbesondere ist die Praxis des Verschwindenlassens von Personen (engl. Forced Disappearance) im so genannten Rom-Statut völkerrechtlich als Verbrechen gegen die Menschlichkeit definiert. Es bildet damit eine Rechtsnorm für die Rechtsprechung des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag. […]
In der Verfassung der USA wurde 1789 festgeschrieben, dass das Recht auf richterliche Haftprüfung nur im Falle eines Aufstandes oder einer Invasion vorübergehend ausgesetzt werden kann, wenn die öffentliche Sicherheit dies erfordert. Abraham Lincoln machte während des Sezessionskrieges davon Gebrauch, um Südstaatensoldaten auch ohne den Nachweis konkreter Gewaltakte als Kriegsgefangene festhalten zu können. Im Jahre 2006 wurde dieses Recht für als „ungesetzliche Kombattanten“ eingestufte Nicht-US-Bürger durch den Kongress abgeschafft, wobei diese Einstufung im freien Ermessen der Regierungsbehörden lag und kein Einspruch dagegen möglich war.[6] Die Abschaffung erfolgte vor dem Hintergrund, den Häftlingen von Guantánamo eine gerichtliche Rechtsprüfung ihrer Inhaftierung zu verweigern, betraf allerdings potentiell sämtliche Ausländer. Nachdem der Versuch einer Wiedereinführung 2007 bereits im Senat scheiterte, wurde die Regelung am 12. Juni 2008 vom Supreme Court in der Entscheidung Boumediene v. Bush für verfassungswidrig erklärt, so dass auch terrorverdächtigen Ausländern das Recht zusteht, vor zivilen Gerichten die Rechtmäßigkeit ihrer Inhaftierung prüfen zu lassen.[7][…]
Am 31. Dezember 2011 unterzeichnete Präsident Barack Obama das Nationale Verteidigungsbevollmächtigungsgesetz für das Fiskaljahr 2012 (NDAA) „mit ernsthaften Bedenken“.[8] Es erlaubt die Festnahme von Personen unter Terrorverdacht durch das Militär und eine Haft unbegrenzter Dauer in Militärgefängnissen ohne Gerichtsverfahren, Rechtsbeistand oder Berufungsmöglichkeit. Eine Verbringung ins Ausland oder die Übergabe an ausländische Rechtsträger ist möglich. Festnahmen auf dem Boden der USA sowie von US-amerikanischen Bürgern sollen durch nicht-militärische Kräfte erfolgen. Neben zahlreichen nationalen und internationalen Medien[9][10][11][12][13][14][15] kritisieren unter anderem die Amerikanische Bürgerrechtsunion[16] sowie die US-amerikanische Sektion von Amnesty International[17] das Gesetz scharf.[Habeas Corpus, Wikipedia]
siehe auch:
- Boumediene v. Bush (Wikipedia)

Magna Carta - Robin Hood 2010 [2:58]

Veröffentlicht am 21.09.2014
This three minute clip from the movie Robin Hood is provided purely as an educational resource. This clip was taken from the 2010 version of Robin Hood. While the film is not historically accurate, the speech by Robin Hood (played by Russel Crowe) does convey these significant ideas presented by the Magna Carta: limitations of the power of a king and the ideals of liberty.

Keith Olbermann on the Death of Habeas Corpus [8:59]

Hochgeladen am 18.10.2006
Keith Olbermann's commentary on the President, and the signing of the bill stripping the writ of habeas corpus from american citizens.
- Noam Chomsky on the shredding of our fundamental rights and the common good (Alternet, 10.06.2012)
- Was machen wir mit den Terroristen? (Louis Begley, Die Welt, 09.02.2002)


Besonders offensichtlich ist die besondere Wertschätzung der Schutzinstrumente und - mechanismen, die die meisten europäischen und nordamerikanischen Staaten im Kampf gegen den Terror aktiviert haben. Dieser Vorrangigkeit der Sicherheit von Bürgern und politischen Institutionen wird die hochgeschätzte individuelle Freiheit untergeordnet, wie Ronald Dworkin schon bald nach den Attentaten die zukünftige Entwicklung antizipierte. Diese augenscheinlichste Veränderung in der Wertehierarchie des Politikverständnisses stellt nur einen kleinen Teilbereich der eigentlichen Umwälzungen dar. Die konkreten Formen und die vermeintlichen Ursprünge der politischen Gewalt des neuen internationalen Terrorismus haben noch weitgehend unbemerkt zu einer nachhaltigen Modifikation unserer Auffassung von politischer Ordnung geführt.
Die Debatten und die politischen Reaktionen auf den internationalen Terrorismus sind selbst in besonderer Weise in dessen Wesen und Funktionsweise verschränkt. Das vom Terror bewusst intendierte Gefühl der Verletztheit und der Verletzbarkeit von Menschen hat Auswirkungen auch auf deren Denken und Handeln selbst – und dies betrifft auch institutionelle Prozesse.
So antworten die Staaten auf die spezifische Form der hyperbolischen und alle ethischen Regeln sprengenden terroristischen Gewalt mit neuen Gewaltformen und – institutionen (vgl. das Gefangenenlager von Guantanamo, die willkürlichen Entführungen durch CIA-Beamte, die neuen Überwachungsregelungen in Deutschland etc.). Diese neuen staatlichen Gewaltformen und – institutionen entsprechen einem veränderten Verständnis der Ausübung des staatlichen Gewaltmonopols. Der erklärte ‚Krieg gegen den Terror’ nimmt keine Rücksicht darauf, dass die klassische Definition des Krieges als Gewalthandlung zwischen zwei oder mehr quasistaatlichen Kollektiven ein solches Vorhaben nicht zulässt. Die Kriegserklärung suggeriert, dass gewisse im Krieg scheinbar legitime Gewaltpraktiken möglich sind.
Eine ebenfalls bedeutende Verschiebung im Begriff politischer Gewalt betrifft das Verhältnis von Täter und Opfer. Die das Opfer willkürlich und allein der öffentlichen Wirkung gemäß auswählende Gewalttat der Terroristen findet eine Entsprechung in der Auffassung staatlicher Gewalt als vor allem und einzig dem Zweck des Schutzes des Gemeinwesens verpflichtete. (In der politischen Praxis zeigt sich dies zum Beispiel in den Bemühungen um das Gesetz zum Abschuss von zivilen Linienjets.) Hierbei treten die Menschen- und Grundrechte oft in den Hintergrund und die habeas corpus – Rechte werden missachtet. ( Alfred Hirsch, Gewaltformen, Vorbemerkungen zu einigen Gewaltformen des Terrorismus, Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung, April 2008)
siehe auch:
- Die Welt ist in einer prekären Schieflage (Guido Kalberer, Tagesanzeiger.ch, 07.12.2013)
Peter Sloterdijk bezeichnet in seinem neuen Essay Europa als Unterhaltungsgemeinschaft und die USA als Kampfgemeinschaft. Beides seien Formen der Selbstzerstörung.
- „In Europa läuft was schief“ (Michael Kluger, Frankfurter Neue Presse, 17.06.2013)
In seiner fulminanten Dankrede beschwor der Karlsruher Großgeist ein tiefes Unbehagen am Zustand Europas und Amerikas - und plädierte für eine neue offensive Gemeinsamkeit.
Zitat:
„Das europäische Projekt steht vor dem Zerfall“, warnte Sloterdijk. „In Europa laufen die Dinge seit einiger Zeit auf unheimliche Weise schief.“ Politik sei nur noch ein „Reparaturbetrieb“ für vorausgegangene Fehler. Er verglich Europa mit einem lethargisch-schläfrigen Urlaubscamp in Österreich nach fünf Wochen Regen. Die Europäer sollten sich indes weigern, bloß „Zuschauer dieses Endspiels zu sein“, so der Philosoph. Auf ebenso unheimliche Weise laufe in den USA etwas schief, sagte Sloterdijk. Der „maximale Stress“ der Amerikaner nach den Anschlägen von 9/11 habe die Welt in ein riesiges Schlachtfeld verwandelt. Der reflexhafte „Krieg gegen den Terror“ führe zu einer schleichenden „Selbstvergiftung“ der Demokratie, bis hinein in die globale Sprache: In Erdogans Rhetorik mutierten türkische Demonstranten leichthin zu „Terroristen“.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Heute vor 100 Jahren – 10. Juni 1915: Die Morde in der Kemach-Schlucht

In der Kemach-Schlucht töten türkische Truppen 25.000 Armenier. Das Massaker ist der vorläufige Höhepunkt eines systematischen Völkermordes gegen die armenische Bevölkerung im Osmanischen Reich. Insgesamt fallen den Morden der Jahre 1915 und 1916 rund 1,5 Millionen Armenier zum Opfer. Historiker sprechen heute vom »ersten Völkermord des Jahrhunderts«. Ziel des Genozids an den christlichen Armeniern ist die Verwirklichung eines von den herrschenden jungen Türken angestrebten Reiches auf rein islamischer Grundlage. Unter dem Vorwand, die Armenier unterstützten den Kriegsgegner Russland und bereiteten einen Aufstand vor, beschlossen Jungtürken am 27. Mai die Deportation der armenischen Bevölkerung in die mesopotamische Wüste. Zuvor waren in Konstantinopel 600 führende armenische Intellektuelle verhaftet und zum größten Teil ermordet worden. Während der Deportation werden Männer, Frauen und Kinder – sofern sie nicht an Seuchen und an völliger Entkräftung sterben – verschleppt, verkauft, vergewaltigt und ermordet. 
mehr:
- Völkermord an Armeniern (Görich et al., Die große Chronik der Weltgeschichte, Wissen Media Verlag 2005, S. 112, bei GoogleBooks)
- Der Genozid an den Armeniern und die deutsche Beteiligung (Gruppe internationaler Sozialisten, 25.04.2010)
- Telegramme Deutsche Botschaft, Konstantinopel, August 1915 (Johannes Lepsius, Deutschland und Armenien, Sammlung diplomatischer Aktenstücke, 1919, bei ForgottenBooks)
- Kampf um Berg-Karabach und der Völkermord an den Armeniern (II) (SPIEGEL Online, 30.03.1992)
- Die Armenische Frage und der Genozid an den Armeniern in der Türkei (1913-1919)  (Dokumente politischer Archive des deutschen Außenministeriums, Vardges Mykaelyan, Institute of History – Academy of Science – Republic of Armenia)

Armin T. Wegner - Der Fotograf des Genozids [Völkermord an den Armeniern] [32:48]

Veröffentlicht am 03.01.2013
Eine Dokumentation von Tigran Xzmalyan über den deutschen Sanitätsoffizier Armin T. Wegner, der im Jahre 1915 als Augenzeuge den Völkermord am armenischen Volk durch die Jungtürken miterlebte und trotz Verbot fotografierte.

Zudem präsentiert die Dokumentation „Der Fotograf" den Offenen Brief Wegners an Woodrow Wilson (28. US-Präsident) der im Februar 1919 verfasst wurde.

Die Fotografien von Armin T. Wegner gelten heute noch als die wichtigsten Bildbeweise für den Genozid am armenischen Volk.




Im Ersten Weltkrieg diente er zuerst an der russischen Front als Krankenpfleger. 1915 kam er mit einer deutschen Sanitätsexpedition in das Osmanische Reich. 1916 war Wegner dann als Sanitätsoffizier unter Feldmarschall Colmar Freiherr von der Goltz in Ost-Anatolien tätig und sah dabei mit eigenen Augen die Vertreibung und den Völkermord an den Armeniern durch die Türken. Bis heute bedeutend ist, dass Armin T. Wegner nicht nur Augenzeuge war, sondern das Geschehen auch fotografisch und literarisch festgehalten hat. Er intervenierte in dieser Angelegenheit auch bei der deutschen Regierung und beim US-Präsidenten (Offener Brief an den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Nordamerika, Woodrow Wilson, über die Austreibung des armenischen Volkes in die mesopotamische Wüste). Seine Hoffnung, die kaiserliche Diplomatie würde Einfluss auf die Verbündeten am Bosporus nehmen, wurde ebenso enttäuscht wie die Erwartung nach 1918, die Sieger würden sich für das armenische Volk einsetzen. Dennoch gelten Wegners Fotografien auch heute noch als die wichtigsten Bildbeweise für den Genozid am armenischen Volk. „Das unvorstellbare Ausmaß aber und der politische Wille, der hinter dem Genozid an den Armeniern im zerfallenden Osmanischen Reich stand, machen aus diesen Dokumenten Schätze von einmaligem Wert", schreibt etwa der Fotopublizist Ralf Hanselle. „Wegner […] ging es um das Sammeln und Festhalten von Beweismitteln. Auf seinen Bildern sticht all das ins Auge, was das 20. Jahrhundert der Nachwelt seit langem ins fotografische Gedächtnis eingebrannt hat: Die unterlegenen Körper und die sprechenden Blicke, die Ordnung der Macht und die Ohnmacht des Individuums".[1] Wegner hielt 1919 in der Berliner Urania einen Dia-Vortrag, in dem er auch die eigenen Bilder zeigte, den Vortrag hielt er später auch in Breslau und 1924 noch in Wien. Sein Vorhaben, zu dem Geschehen einen Roman zu schreiben, blieb in Entwürfen stecken, auch bedingt durch die Publikation von Teilen aus Franz Werfels Roman Die vierzig Tage des Musa Dagh im Jahr 1932.
Nach dem Ersten Weltkrieg nahm Wegner seine Tätigkeit als Reiseschriftsteller wieder auf. Daneben betätigte er sich als aktiver Pazifist. 1919 war er aktiv an der Gründung vom Bund der Kriegsdienstgegner (BdK) beteiligt, der sich später international mit anderen Pazifisten in der War Resisters’ International (WRI) organisierte.
Im November 1920 heiratete Wegner die jüdische Schriftstellerin Lola Landau und lebte mit ihr in Neuglobsow am Stechlin. Im April 1923 wurde die Tochter Sibylle Anusch geboren. Die Ehe wurde nach Lola Landaus Entscheidung für den Zionismus und ihrer Übersiedelung nach Palästina1939 geschieden.
1927/1928 unternahm Wegner eine Reise in die Sowjetunion. Sein daraufhin erschienenes Buch Fünf Finger über Dir ist ein Dokument des Ringens um eine angemessene Haltung gegenüber Kommunismus und politischer Gewalt.
Im April 1933 schrieb Wegner einen Brief an Adolf Hitler, worin er gegen die Judenverfolgungen protestierte. Mit erstaunlich prophetischem Weitblick warnte er ihn vor den späteren Folgen: „… die Schmach und das Unglück aber, die Deutschland dadurch zuteil wurden, werden für lange Zeit nicht vergessen sein … wenn einmal die Städte zertrümmert liegen, die Geschlechter verbluteten … Mit Scham und Verachtung werden sie von den Geschlechtern künden, die nicht nur das Glück des Landes leichtfertig auf das Spiel setzten, sondern auch sein Andenken für immer geschändet haben!“
Im August 1933 wurde er von der Gestapo verhaftet und im Columbiahaus in Berlin-Tempelhof gefoltert. Er verbrachte vier Monate in Gefängnissen und den KonzentrationslagernOranienburgBörgermoor und der Lichtenburg. Nach seiner Freilassung Ende Dezember 1933 emigrierte er. Über Großbritannien und Palästina gelangte er nach Italien, wo er sich 1936 in Positano niederließ. Im Jahr 1938 kamen in Deutschland alle Schriften Wegners auf die Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums[Armin T. Wegner, Wikipedia]


Über das Böse in der Welt ist viel nachgedacht worden, und die Psychologie hat verschiedene Thesen zur Destruktivität des Menschen entwickelt. Selten wurden aber mit solcher Konsequenz die Ursachen aufgespürt wie von Arno Gruen, wenn er zeigt, wie Gewalt und Unmenschlichkeit im Inneren des Menschen entstehen und wie sich unser soziales Leben darauf eingerichtet hat, dass der herrschende Wahnsinn lebensfeindlichen Handelns den Mantel realitätsgerechten Verhaltens trägt. Er öffnet den Blick dafür, dass menschliche Destruktivität nicht einfach eine Fähigkeit zum Bösen ist, sondern vielmehr die Folge eines Mangels, der als solcher nicht erkannt wird: Wo das Vermögen abhanden gekommen ist, die eigenen Gefühle wahrzunehmen, und Selbsthass an deren Stelle getreten ist, ist auch die Fähigkeit zu wirklichem Mitgefühl und echtem Mitfühlen verlorengegangen.

Im »Wahnsinn der Normalität« legt er die Wurzeln der Destruktivität frei, die sich viel öfter, als es uns klar ist, hinter vermeintlicher Menschenfreundlichkeit oder ordnungsstiftender Vernunft verbergen. Arno Gruen besticht durch die Vielzahl der Beispiele, zu denen auch die unfasslichen Ereignisse im Dritten Reich oder im Vietnamkrieg gehören, und schafft die überzeugende Beweislage, dass dort, wo Innenwelt und Außenwelt keine Einheit bilden, verantwortungsvolles Handeln und echte Menschlichkeit ausbleiben.
(Verlagsinfo zu: Arno Gruen Der Wahnsinn der Normalität – Realismus als Krankheit: eine grundlegende Theorie zur menschlichen Destruktivität)

Türken leugnen Völkermord an Armeniern! [8:06]

Hochgeladen am 19.12.2011
http://www.pi-news.net
Türken leugnen Völkermord an Armeniern! Und erneut sorgt der Streit um Massaker an den Armeniern zwischen 1915 und 1917 für diplomatische Turbulenzen zwischen Frankreich und der Türkei. Grund ist ein Gesetzentwurf, dem die französische Nationalversammlung am Donnerstag zustimmte und der das Leugnen offiziell anerkannter Völkermorde unter Strafe stellt. Nach französischer Lesart fallen darunter auch die Verbrechen an den Armeniern im Osmanischen Reich. Ankara legte aus Protest die Zusammenarbeit mit Paris auf Eis. Der türkische Ministerpräsident Erdogan sprach von „sehr schweren und irreparablen Wunden".

Heute vor 150 Jahren – 10. Juni 1865, Nationaltheater München: Uraufführung von »Tristan und Isolde«

WAGNER - Tristan und Isolde - Prelude and Liebestod (Georg Solti - Chicago Symphony Orchestra) [18:45]

Hochgeladen am 01.07.2011
Richard Wagner - Prelude and Liebestod from "Tristan und Isolde" - Chicago Symphony Orchestra, conducted by Georg Solti.

Vor 150 Jahren wurde in München „Tristan und Isolde“ uraufgeführt, ein Werk, das wie kein anderes Epoche gemacht hat. Mit dem berüchtigten „Tristan“-Akkord begann die musikalische Moderne. Die Wurzel bilden Liebe und Todesfurcht.


Ob sich jemand im Auditorium der Münchner Hofoper im Klaren darüber war, dass er einem historischen Ereignis beigewohnt hatte? Vielleicht ja, die Wehen, die zu dieser Geburt geführt hatten, waren so ausdauernd, so heftig gewesen, dass zumindest einige der Begleitumstände lange vor dem Premierendatum bekannt, ja berüchtigt waren. Am 10. Juni 1865 erblickte Richard Wagners „Tristan und Isolde“ das Bühnenlicht. Von den epochemachenden Uraufführungen im Verlauf der Musikgeschichte war dies, „Sacre du printemps“ hin oder her, die epochemachendste.

[Quelle: arikivmusic]
Vielleicht ist der unmögliche Superlativ in diesem Fall erlaubt. Um Strawinskys Ballettmusik von 1913, später die „Atombombe in der Musikgeschichte“ genannt, konnten folgende Generationen dank der stilistischen Diversifikationen im 20. Jahrhundert einen Bogen machen. „Tristan“ aber wurde zum Prüfstein für jeden, der nach Wagner noch Opern zu schreiben wünschte, für jeden, der an künstlerischen „Fortschritt“ glaubte.

Es gab kein Zurück nach den harmonischen Kühnheiten dieses Werks. Der sogenannte „Tristan“-Akkord verkündete als Hieroglyphe der Moderne die Emanzipation der Dissonanz. Selbst Italiens letzter großer Melodiker, Puccini, notiert in den Skizzen zum Finale seiner unvollendeten „Turandot“: „poi Tristano“ („dann Tristan“). Was da wohl zu erwarten gewesen wäre?

Aber der Reihe nach. „Tristan und Isolde“, das Meisterwerk, wuchs, wie das so häufig geschieht, aus höchst privaten Verstrickungen, einer Melange aus finanzieller Malaise, Liebessehnsucht und künstlerischer Vision.


Der Traum vom Liebesglück. Über Letztere berichtet Wagner im Dezember 1854 an Franz Liszt: „Da ich nun aber doch im Leben nie das eigentliche Glück der Liebe genossen habe, so will ich diesem schönsten aller Träume noch ein Denkmal setzen, in dem vom Anfang bis zum Ende diese Liebe sich einmal so recht sättigen soll: Ich habe im Kopfe einen Tristan und Isolde entworfen, die einfachste, aber vollblutigste musikalische Konzeption.“

mehr:
- „Tristan und Isolde“: Die Hieroglyphe der Moderne (Wilhelm Sinkovicz, Die Presse, 06.06.2015)

siehe auch:
- "Tristan und Isolde" wird 150: Zur Bedeutung eines ganz besonderen Akkordes (WDR3)

Beitrag hören

Tristan und Isolde (Oper) (Wikipedia)
- Richard Wagner – Sämtliche Briefe 10 (Musikwissenschaft Uni Würzburg)
- Bayreuther Festspiele – Tristan und Isolde (BR Klassik)
- Sterile Tableaus, leuchtender Klang (Ulrike Gondorf, Deutschlandradio Kultur, 08.03.2009)
- Der Tristanakkord (Lehrklaenge.de)

Renaud ne répond plus.

C’est bête à dire, mais la France a besoin de Renaud. Elle le réclame. De Bruel à Grand Corps Malade en passant par Doc Gynéco, on le célèbre. Depuis « Hexagone », ses chansons sont devenues des classiques, quand ce ne sont pas des hymnes. Elles font désormais partie du patrimoine national. Renaud n’est plus seulement l’ami de Titi, le pote à Manu, mais aussi l’égal de Brel. Il n’est plus simplement le voisin de palier de Gérard Lambert, mais le voisin de postérité de Léo Ferré. Hélas, aujourd’hui, Renaud ne répond plus. Il est prostré. Quelque part. Loin de Paname. A L’Isle-sur-la-Sorgue. Il avait espéré que l’enfance allait durer plus longtemps que l’enfance : mais non. Il voulait changer le monde, et le monde n’a fait que vieillir. L’homme que le pays regrette et tente à toute force de rappeler sur scène ou sur disque n’est ni Bonaparte, ni de Gaulle, ni Sarkozy mais un freluquet à santiags, un titi à Perfecto, un loulou mitterrandien.mehr:
- Six ans qu’il est absent – Renaud: Le mal de vivre (Yann Moix, Paris Match, 26.05.2015)

Renaud - Hexagone avec paroles et explications [5:27] (Text und Übersetzung)

Veröffentlicht am 11.03.2011
Vidéo du concert de Renaud avec les paroles, des images et des textes sur certains fait historique invoqués par Renaud, car c'est pas toujours clair de savoir de quels faits il parle dans cette chanson, comme: l'exécution de l'Anarchiste "Salvador Puig i Antich" en Mars 1974 en Espagne ou des massacres du Dictateur Pinochet au Chili en Septembre 1973.

Renaud : Tournee d'Enfer (251') [2:30:57]

Veröffentlicht am 31.05.2014
Renaud : Tournee d'Enfer (251')
- "Renaud ne fait que boire. Il est dans un état épouvantable qui empire chaque jour" (JeanMarcMorandini, 16.11.2011)
- "Ce Film me redonne envie d’écrire" – Un Dimanche de mars avec Renaud… (Paris Match)

Dédé les doigts de fée Avec Renaud Emission complète [36:41]

Veröffentlicht am 25.08.2014
rejoignez rgi sur Facebook : http://www.facebook.com/renaudrgi
Renaud Interview exclusive ! [21:43]
Veröffentlicht am 06.05.2012
Tomcast d'un Renaud profondément blessé par les critiques de la presse bobo (Nouvel Obs notamment) à l'encontre de son nouvel album "Rouge Sang" (Virgin). Nous parlons des blogueurs, des rappeurs, de la difficulté pour un artiste de gérer sa carrière sur la longueur, de son mariage avec Romane vendu à Paris Match, de son dégout profond pour les peoples qui se font du blé en faisant de la pub pour des slips.
Mise en ligne le 10/10/2006

In a soldier's stance, I aimed my hand
At the mongrel dogs who teach
Fearing not I'd become my enemy
In the instant that I preach
(Bob Dylan, My Back pages)

Putin vs. Bilderberger: Wieviel Pole habe die Welt?

THE BEATLES BACK IN THE U.S.S.R [2:27]

Hochgeladen am 26.05.2008
THE BEST BAND IN THE WORLD! GOOD TAPE!
ENJOY!

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wurde die Band von konservativen Kreisen in den USA für das Lied kritisiert. Die rechtsradikale John Birch Society unterstellte der Band Kommunismus zu propagieren. [Back in the USSR (Lied), Wikipedia]

David Rockefeller, Sr. (* 12. Juni 1915 in New York) ist ein US-amerikanischer Bankier, Milliardär und Staatsmann. David ist der aktuelle Patriarch der Rockefeller-Familie, das einzige überlebende Kind des Milliardärs John D. Rockefeller Jr. und der einzige überlebende Enkel des Ölmagnaten John D. Rockefeller. David Rockefeller prägte insbesondere den wirtschaftlichen Erfolg der Chase Manhattan Bank. Zeit seines Lebens ist Rockefeller in politikberatenden Denkfabriken und Stiftungen engagiert. [David Rockefeller, Wikipedia]


Manche glauben gar, wir seien Teil einer geheimen Kabale, die entgegen die besten Interessen der USA arbeitet, charakterisieren mich und meine Familie als "Internationalisten" und Verschwörer, die gemeinsam mit anderen weltweit eine integrierte globale politische und wirtschaftliche Struktur schaffen – die einheitliche Welt, wenn sie so wollen. Wenn das die Anklage ist, dann bin ich schuldig, und ich bin stolz darauf. (aus den Memoiren von David Rockefeller, zit. in Es gibt keine Verschwörungen, AllesSchallundRauch, 15.06.2013)
Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen grossen Medien dankbar, deren Direktoren unseren Treffen beiwohnten und sich an ihr Versprechen Diskretion zu wahren, beinahe vierzig Jahre lang gehalten haben. Es wäre uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, hätten wir all diese Jahre im hellen Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit gestanden. Aber die Welt ist jetzt ausgeklügelter und vorbereitet in Richtung auf eine Weltregierung zu marschieren. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Weltbanker ist der in den vergangenen Jahrhunderten praktizierten nationalen Selbstbestimmung sicherlich vorzuziehen. (Rockefeller anlässlich des Bilderberg-Treffens 1991 in Baden-Baden vom 6. bis 9. Juni, zit. in Es gibt keine Verschwörungen, AllesSchallundRauch, 15.06.2013)
Billy Joel - We Didn't Start the Fire (Official Video) [4:05]

Hochgeladen am 02.10.2009
Check out more great videos from the 80's here: http://smarturl.it/Ultimate80
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Taken from the album ‘The Essential Billy Joel’: http://smarturl.it/BillyJoelEssential
Follow Billy Joel on Spotify: Spotify: http://smarturl.it/BillyJoelSpotify


Harry Truman, Doris Day, Red China, Johnnie Ray
South Pacific, Walter Winchell, Joe DiMaggio
Joe McCarthy, Richard Nixon, Studebaker, Television
North Korea, South Korea, Marilyn Monroe

Rosenbergs, H-Bomb, Sugar Ray, Panmunjom
Brando, The King And I, and The Catcher In The Rye
Eisenhower, Vaccine, England's got a new queen
Marciano, Liberace, Santayana goodbye

We didn't start the fire
It was always burning
Since the world's been turning
We didn't start the fire
No we didn't light it
But we tried to fight it

Music video by Billy Joel performing We Didn't Start The Fire. (C) 1989 SONY BMG MUSIC ENTERTAINMENT

leningrad.mpg [4:15] Text

Hochgeladen am 16.03.2010
Un brano stupendo di Billy Joel, non dedicato all'amore-cuore, ma ai sentimenti al di là di quella che fu la cortina di ferro.

Sting in Moscow - Russians (LIVE) [4:41] Text

Hochgeladen am 01.01.2011
Sting (Стинг) - Russians (LIVE) в рамках новогоднего "Оливье-шоу" на Первом канале (31.12.2010 - 01.01.2011). Sting in Moscow!

Ich denke, dass für die heutige Welt das monopolare Modell nicht nur ungeeignet, sondern überhaupt unmöglich ist. Nur nicht, weil für eine Einzel-Führerschaft in der heutigen, gerade in der heutigen, Welt weder die militärpolitischen, noch die ökonomischen Ressourcen ausreichen. Aber was noch wichtiger ist – das Modell selbst erweist sich als nicht praktikabel, weil es selbst keine Basis hat und nicht die sittlich-moralische Basis der modernen Zivilisation sein kann. Heute beobachten wir eine fast unbegrenzte, hypertrophierte Anwendung von Gewalt in den internationalen Beziehungen.

Damit ist alles, was heute in der Welt geschieht - und wir fangen jetzt erst an, darüber zu diskutieren – eine Folge der Versuche, solch eine Konzeption der monopolaren Welt, in der Welt einzuführen.
Obama & Putin Breakfast - No comment [1:52]

Hochgeladen am 08.07.2009
http://www.euronews.com/nocomment/ US President Obama and PM Putin shared a traditional Russian breakfast.

No comment | Euronews: The most striking images from around the world without commentary.

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Und mit welchem Ergebnis?

Einseitige, oft nicht legitime Handlungen haben nicht ein einziges Problem gelöst. Vielmehr waren sie Ausgangspunkt neuer menschlicher Tragödien und Spannungsherde. Urteilen Sie selbst: Die Kriege, die lokalen und regionalen Konflikte sind nicht weniger geworden. […] Und es sterben nicht weniger Menschen bei diesen Konflikten als früher, sondern sogar mehr. Bedeutend mehr!
Steven Spielberg's "Obama" [1:56]

Veröffentlicht am 27.04.2013
Created for the 2013 White House Correspondents Dinner

Singing PM: 'Fats' Putin over the top of 'Blueberry Hill' with piano solo [4:29]
Hochgeladen am 11.12.2010
Full video of Vladimir Putin playing the piano and singing "Blueberry Hill". The Russian prime minister is used to taking to the stage, but this time it was not for one of his speeches. Vladimir Putin made his audience sit up and take note, as he sang at a charity fundraiser.  

Heute beobachten wir eine fast unbegrenzte, hypertrophierte Anwendung von Gewalt – militärischer Gewalt – in den internationalen Beziehungen, einer Gewalt, welche eine Sturmflut aufeinander folgender Konflikte in der Welt auslöst. Im Ergebnis reichen dann nicht die Kräfte für eine komplexe Lösung wenigstens eines dieser Konflikte. Eine politische Lösung ist ebenfalls unmöglich.

Wir sehen eine immer stärkere Nichtbeachtung grundlegender Prinzipien des Völkerrechts. Mehr noch – bestimmte Normen, ja eigentlich fast das gesamte Rechtssystem eines Staates, vor allem, natürlich, der Vereinigten Staaten, hat seine Grenzen in allen Sphären überschritten: sowohl in der Wirtschaft, der Politik und im humanitären Bereich wird es anderen Staaten übergestülpt. Nun, wem gefällt das schon?

In den internationalen Angelegenheiten begegnet man immer öfter dem Bestreben, die eine oder andere Frage ausgehend von einer so genannten politischen Zielgerichtetheit auf der Grundlage der gegenwärtigen politischen Konjunktur zu lösen.

Das ist allerdings äußerst gefährlich. Es führt dazu, dass sich schon niemand mehr in Sicherheit fühlt. Ich will das unterstreichen – niemand fühlt sich mehr sicher! Weil sich niemand mehr hinter dem Völkerrecht wie hinter einer schützenden Wand verstecken kann. Eine solche Politik erweist sich als Katalysator für das Wettrüsten.
 [Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der 43. Münchner "Sicherheitskonferenz" in deutscher Übersetzung; Quelle: 
Die Internetzeitung russland.ru; veröffentlicht bei AG Friedensforschung]

RUSSIANS ARE AWESOME - WE LOVE RUSSIA [16:19]

Veröffentlicht am 30.06.2013
Again something positive and funny from Russia. Enjoy, like and share the video. 
Thank you.
Peace and love from Russia

le deserteur Renaud [3:41] Text und Übersetzung

Veröffentlicht am 11.06.2013
Hommage humoristique en photos