Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
Im Spanischen Bürgerkrieg (1936-39) erhielt General Francisco Franco massive Unterstützung durch die faschistischen Mächte Italien und Deutschland. Hitler und Göring sahen den Krieg auch als Möglichkeit, die gerade aufgerüstete deutsche Luftwaffe zu testen, und schickten die Legion Condor. Diese bombardierte Ende März 1937 die Kleinstadt Durango; der Luftschlag forderte mehr als 330 Tote. Nachdem ein Aufklärungsflugzeug Menschen auf dem Marktplatz als »Partisanenbataillone« ausgemacht hatte, starteten am Nachmittag des 26. April 1937 von Vitoria und Burgos aus mehrere Bomberstaffeln der Legion Condor und warfen auf die baskische Stadt Guernica (baskisch: Gernika) in drei Wellen 22-40 Tonnen Spreng-, Splitter- und Brandbomben. Anschließend schossen die Bord-MGs auf die flüchtenden Menschen. Etwa 300 Menschen wurden getötet (früher ging man von über 1600 aus) und 80% der Gebäude zerstört. Kurz darauf eroberten Francos Truppen die bis dahin republikanische Stadt. Die Schrecken des Angriffs wurden durch das großformatige Ölbild »Guernica«, das Pablo Picasso für den spanischen Pavillon der Pariser Weltausstellung im gleichen Jahr malte, weltweit bekannt. Was am 26. April noch geschah: 1925: Paul von Hindenburg wird zum zweiten Reichspräsidenten der Weimarer Republik gewählt.
[Harenberg – Abenteuer Geschichte 2017]
Internationale Brigaden deutsch {43:39}
Veröffentlicht am 20.06.2012
Ein unterhaltsamer und interessanter Film über eine oftmals längst vergessene Zeit, in der Menschen alles aufgaben um für ihr Ideal einer gerechteren Gesellschaft einzustehen. Diese Doku berichtet über die Internationalen Brigaden. Zehntausende Antifaschisten meldeten sich 1936 freiwillig, um die demokratische Republik in Spanien gegen den Putsch der Faschisten zu schützen. Allein gelassen vom Rest der Welt kämpften diese Freiwilligen zusammen mit der spanischen Bevölkerung für etwas was den meisten heute als selbstverständlich gilt. Freiheit, Gleichheit und eine Gesellschaft der Solidarität.
Das Griechische Feuer war die Brand- und Fernwaffe der Byzantiner, die vor allem im Kampf zur See verheerend wirkte (»Seefeuer«). Als Erfinder wird der aus Baalbek (heute Libanon) stammende Architekt Kallinikos genannt. Die um 670 entwickelte, hoch brennbare Flüssigkeit wurde nach Art des Flammenwerfers mit Spritzrohren (Siphons) am Bug des Schiffes auf die gegnerischen Schiffe gespritzt oder in angezündeten Töpfen hinübergeschleudert. Die Siphons waren Druckpumpen aus Bronze mit einer Düse, die von unten befeuert wurden. Ab dem 9. Jahrhundert kamen auch Handsiphons für den Nahkampf (Strepton) hinzu.
Die Verbrennung eines feindlichen Schiffes durch das Griechische Feuer, Buchmalerei, 12. Jahrhundert
Die verwendeten Brandmittel entwickelten die Byzantiner stetig weiter. Sie bestanden aus Erdöl oder Asphalt, die mit Baumharz, Schwefel und gebranntem Kalk, später auch Salpeter, gemischt wurden. Erstmals zum Einsatz kam das Griechische Feuer wahrscheinlich während der arabischen Belagerung Konstantinopels (674-678) im Jahr 677 in der Seeschlacht von Kyzikos. Das neue Kampfmittel beendete nicht nur die Belagerung, sondern verschaffte Byzanz auch für Jahrhunderte die Vorherrschaft zur See. Der letzte Einsatz ist für 1187 belegt. Das von Byzanz streng gehütete Geheimwissen ging vermutlich 1204 bei der Plünderung Konstantinopels durch westliche Kreuzfahrer verloren.
Die Spannungen zwischen der Nato und Russland haben die Zahl der Alarmstarts von Kampfjets drastisch ansteigen lassen. Im vergangenen Jahr wurde ein neuer Rekord in der Ära nach dem Kalten Krieg registriert. Kampfflugzeuge der Nato haben 2016 so viele Alarmstarts absolviert wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. Von europäischen Militärbasen aus seien im vergangenen Jahr rund 780 Einsätze zur Identifizierung und Überwachung russischer Flugzeuge geflogen worden, sagte ein Sprecher des zuständigen Bündnisstützpunktes in Ramstein der Deutschen Presse-Agentur. 2015 waren es mit 410 Einsätzen nur etwa halb so viele gewesen. Bei sogenannten Alarmstarts müssen die Piloten mit ihren Jagdflugzeugen innerhalb von wenigen Minuten in der Luft sein, um zum Beispiel durch Sichtkontakt festzustellen, ob von einem verdächtigen Luftfahrzeug eine Gefahr ausgeht. Notfalls könnte dieses dann mit Gewalt aufgehalten werden. Alarmstarts, die nichts mit russischen Flugzeugen zu tun haben, sind in Europa vergleichsweise selten. Von den insgesamt 870 Einsätzen im Vorjahr wurden lediglich rund 90 wegen Militärflugzeugen anderer Staaten oder nicht sofort identifizierbarer Passagier- oder Frachtmaschinen geflogen. mehr: - Konflikt mit Russland – Nato fliegt Rekordzahl an Kampfjet-Einsätzen (SPON, 22.04.2017) siehe auch: - Sprache, Narrative und Empfindlichkeiten im Konflikt mit Russland (Post, 24.04.2017) - Deutsche glauben den Medien nicht (Post, 26.12.2014) mit langer Link-Liste!
Ein Narrativ ist eine sinnstiftende Erzählung, die Einfluss hat auf die Art, wie die Umwelt wahrgenommen wird. Es transportiert Werte und Emotionen,[1] ist in der Regel auf einen Kulturkreis bezogen und unterliegt dem zeitlichen Wandel. In diesem Sinne sind Narrative keine beliebigen Geschichten, sondern etablierte Erzählungen, die mit einer Legitimität versehen sind.[2][3]
Bekannte Beispiele sind der Mythosvom Tellerwäscher zum Millionär[4] und der Aufruf zum Wettlauf zum Mond, der in den USA starke Kräfte gebündelt und die Nation hinter einer Idee versammelt hat. Bestimmendes Element hinter einem Narrativ ist weniger der Wahrheitsgehalt,[5][4]sondern ein gemeinsam geteiltes Bild mit starker Strahlkraft.[6]
Weit verbreitet ist die Meinung, dass Narrative gefunden und nicht erfunden werden.[7] Konsens ist, dass Narrative Orientierung geben und Zuversicht vermitteln.[4]
Mit dem verstärkten Interesse an den Neurowissenschaften und der Rolle von Emotionen und des Unterbewussten in Entscheidungsprozessen ist auch die Bedeutung von Narrativen in der öffentlichen Diskussion gewachsen.[8][9] [Narrativ, Wikipedia, abgerufen am 24.04.2017]
================ Bedeutende Teile des politischen Establishments in Amerika bereiten aktiv einen Krieg gegen Russland vor. Das ist die einzig plausible Erklärung für die Wortwahl, die führende Republikaner und Demokraten seit Wochen in Bezug auf Russland und seinen Präsidenten Putin verwenden.
„Ist Wladimir Putin ein Kriegsverbrecher?“, fragte etwa der republikanische Senator Marco Rubio (Florida) Trumps designierten Außenminister Rex Tillerson während einer Anhörung am 11. Januar. „Sind Wladimir Putin und seine Gefolgsleute Ihrer Ansicht nach verantwortlich für den Befehl zur Ermordung zahlloser Dissidenten, Journalisten und politischer Gegner?“
In seiner Antwort bezeichnete Tillerson Russland zwar als bedeutende Bedrohung der US-amerikanischen Interessen, übernahm aber nicht Rubios Wortwahl. Empört gab Senatorin Jeanne Shaheen von den Demokraten daraufhin zu bedenken, dass Tillerson „nicht bereit ist, Senator Rubios Charakterisierung von Wladimir Putin als Kriegsverbrecher zuzustimmen“.
Dieses Muster wiederholte sich während der Nominierungsanhörung des designierten Verteidigungsministers, General James Mattis, vor dem Senat am 12. Januar. Der republikanische Senator John McCain, der Putin im Dezember als „Schurken und Mörder“ und das angebliche Ausspionieren von E-Mails der Demokraten als „Kriegsakt“ bezeichnet hatte, kündigte an, dass die USA „in absehbarer Zukunft in einen globalen Konflikt eintreten werden ... Wir haben handfeste [d. h. militärische] Machtmittel, wir werden damit drohen, sie zu diplomatischen Zwecken nutzen und zuweilen auch einsetzen.“ mehr: - Sprache des Kriegs gegen Russland in Washington (Joseph Kishore, World Socialist Website, 16.01.2017) siehe auch: - Die indoktrinierte Elite (Maren Müller, Ständige Publikumskonferenz, 02.04.2017) besonders lesenswert: - Ein Pawlow-Rundfunkrat: ARD-Kritiker als Geisteskranke bezeichnet (Ulli Gellermann, Rationalgalerie, Zitat:)
Sie machen sich zum Fürsprecher von Kriegstreibern und Massenmördern […] Vermutlich hätten Sie auch Journalisten verleumdet, die kritisch über die Reichspogromnacht oder die Morde in Srebrenica berichtet haben. […] Und erwägen Sie auch therapeutische Hilfe. [Gerhard Bronner, Mitglied im SWR-Rundfunkrat, in einer Antwort-Mail an Volker Bräutigam auf dessen Programmbeschwerde]
In den Jahren vor ihrem Tod 1987 nimmt die Siebenkämpferin Birgit Dressel rund 100 verschiedene Medikamente und Substanzen zu sich, darunter Anabolika. Aufgeklärt ist der Fall aber auch 30 Jahre später nicht - weil die Beteiligten noch immer schweigen.
Am 10. April 1987 verlor der bundesdeutsche Sport seine Unschuld. Eine Unschuld, mit der es schon damals nicht allzu weit her war. An jenem Freitag starb die Siebenkämpferin Birgit Dressel kurz vor ihrem 27. Geburtstag nach tagelangem Martyrium an Multiorganversagen. Ihr Tod ist bis heute nicht restlos aufgeklärt. Die Beteiligten schweigen, der Fall Dressel bleibt Trauma wie Schandfleck.
"Der Tod von Birgit Dressel vor 30 Jahren bleibt bis heute eine der größten Tragödien des deutschen Sports", sagte Präsident Alfons Hörmann vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). "Sie ist ein Opfer medizinischer Praktiken geworden, die unverantwortlich waren", meinte Clemens Prokop, Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). Und Dopingexperte Fritz Sörgel nennt Dressels Tod "eine Folge des massiven Gebrauchs und Missbrauchs aller möglichen Stoffe. Von harmlosen Nahrungsergänzungsmitteln bis zu Dopingmitteln in Höchstdosen". mehr: - 30 Jahre nach dem Todesdrama Birgit Dressel nahm der BRD die Unschuld (n-tv, 10.04.2017)
SWR Aktuell RP 10.04.2017 - Der Fall Birgit Dressel
{2:31}
Bei dem Giftgasangriff am 4. April 2017 während des Bürgerkriegs in Syrien starben mindestens 86 Menschen und weitere wurden verletzt.[6] Die Provinz Idlib wurde damals von einem syrischen Rebellenbündnis kontrolliert und galt als wichtigste Hochburg der Rebellen. Von Expertenteams der Vereinten Nationen sowie von Regierungen verschiedener Staaten verantwortlich gemacht für den Angriff wurde die syrische Regierung.[7]
Nach wochenlangen Gefechten mit vorrückenden Regierungstruppen und zahlreichen Luftangriffen gaben die verbliebenen Kämpfer des HTS und verbündeter Milizen den Ort am 20. August 2019 nach eigenen Angaben auf.[8]
Die Beschuldigungen gegen Baschar al-Assad sind deutlich. Weniger dagegen, aus welchem Interesse heraus er eine solch' verheerende Wirkung riskiert haben soll M Die Täter sind noch unbekannt. Niemand kann im Augenblick mit Gewissheit sagen, wer für die Giftgas-Opfer in Chan Schaichun verantwortlich ist. Auch die Institutionen nicht, deren Funktion und Glaubwürdigkeit stets als essentiell für ein nicht von Willkür geprägtes Miteinander herausgestrichen werden. Im Fall des Giftgas-Angriffs ist die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) eine erste wichtige Adresse.
Laut einem Briefing vor dem UN-Sicherheitsrat vom Mittwoch, den 05. April, das also noch am selben Tag des Angriffs abgehalten wurde, ist die OPCW erst dabei, "Informationen von allen zur Verfügung stehenden Quellen zu sammeln und zu analysieren". Man werde bei der ersten Gelegenheit ein Untersuchungsteam an Ort und Stelle schicken.
mehr: - Giftgasangriff in Syrien: Täter sind noch unbekannt (Thomas Pany, 06.04.2017)
Michael Lüders bei M. Lanz: Syrien, Giftgas, Türkei {25:58 – Start bei 9:19}
Tu Was
Am 06.04.2017 veröffentlicht
Markus Lanz vom 5. April 2017
Mit Rainer Langhans, Gisela Getty, Michael Lüders, Edmund Maser und Stephan Harbort. (Quelle: ZDF / Markus Lanz Videos)
Dazu: Giftgaseinsatz zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung im Umfeld von Konferenzen zu Syrien? Zynischer geht es nicht. – Siehe Lüders bei Lanz.
"Markus Lanz weist darauf hin, dass zur Zeit ein Wettkampf um die Deutungshoheit tobt. War es Assad, im Zusammenhang mit den Russen? Michael Lüders berichtete davon, dass auch ein früherer, massiver Giftgaseinsatz vom August 2013 Assad in die Schuhe geschoben worden war, tatsächlich aber der damalige Einsatz in der Nähe von Damaskus auf ein Zusammenspiel zwischen der Al Nusra-Front und dem türkischen Geheimdienst zurückging. In seinem aktuellen Buch „Die den Sturm ernten. Wie der Westen Syrien ins Chaos stürzte“ hat Michael Lüders den damaligen tödlichen Vorgang geschildert und belegt. (Näheres zum interessanten Buch von Michael Lüders siehe zum Beispiel)."
(siehe: http://www.nachdenkseiten.de/?p=37725)
Was geschah in Idlib? (Von Karin Leukefeld)
Syrien-Konferenz in Brüssel von vermeintlichem Giftgasangriff überschattet. Westen verurteilt Regierung – ohne Beweise
Eigentlich sollte es am Dienstag und Mittwoch in Brüssel darum gehen, wie Syrien und seine Nachbarländer in Zukunft unterstützt werden können. Eingeladen hatte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, »Kovorsitzende« waren Deutschland, Norwegen, Großbritannien, Katar und Kuwait sowie die Vereinten Nationen, die von dem Syrien-Beauftragten Staffan De Mistura vertreten wurde. Vertreter von insgesamt 70 Staaten und internationalen Hilfsorganisationen waren in die belgische Hauptstadt gereist, um darüber zu beraten, wieviel Geld für welche Gebiete in Syrien und in den Nachbarländern aufgebracht werden soll – und unter welchen Bedingungen.
Doch noch bevor die ersten Gespräche beginnen konnten, bestimmte ein Luftangriff in dem syrischen Ort Khan Scheikhun (Provinz Idlib) die Tagesordnung. Mehr als 70 Menschen waren dabei am Dienstag getötet worden, Hunderte wurden verletzt. Ein Krankenhaus, das die Verletzten versorgte, wurde mit einer Rakete beschossen.
Die Nachrichten über einen angeblichen Giftgasangriff war von der bewaffneten Opposition in Khan Scheikhun verbreitet worden. Verantwortlich seien entweder »russische oder syrische Kampfjets«. Die »Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte« in Großbritannien sorgte für die weltweite Verbreitung der Nachricht, die »Nationale Koalition« (Etilaf) in Istanbul forderte eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates. Unmittelbar darauf verurteilte Mogherini den Angriff und machte den syrischen Präsidenten verantwortlich. Frankreich, Großbritannien und die USA legten in Windeseile einen Resolutionsentwurf für den UN-Sicherheitsrat vor. US-Außenminister Rex Tillerson forderte Russland auf, den syrischen Präsidenten »zu stoppen«. Der UN-Beauftragte De Mistura forderte eine internationale Untersuchung und warnte vor vorschnellen Schuldzuweisungen.
siehe: https://www.jungewelt.de/artikel/3085...
Dr. Daniele Ganser in Köln: Hinter den Kulissen – Was in Syrien wirklich passiert {1:39:36}
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Am 03.04.2017 veröffentlicht
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Unsere Veranstaltung mit dem Historiker Dr. Daniele Ganser am 21. März 2017 in Köln war ein voller Erfolg. 600 interessierte Bürger verfolgten seinen 90-minütigen Vortrag.
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Teilnahmeschluss ist der 15.11.2017.
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Dr. Ganser nahm den seit 2011 laufenden Krieg in Syrien zum Anlass, um detailliert die Funktionsweise von Kriegspropaganda zu beleuchten. Anhand diverser Beispiele für sogenannte „Fake News“ erklärte er Mechanismen des politischen Framings. Er zeigte, wie und warum die eigentlichen Gründe für Konflikte, die seiner Meinung nach oft im Zusammenhang mit knappen Energieressourcen stehen, weder von den Verursachern noch von den Medien korrekt benannt werden.
Die Fokussierung auf die rein militärische Terrorismusbekämpfung greife zu kurz, so Ganser, und ziele sogar absichtlich daneben, um die wahren Ursachen der zahlreichen „illegalen Kriege“ der NATO zu verschleiern.
Der Historiker referierte erfreulich erfrischend und fesselnd, blieb dabei stets bei den nachweisbaren Tatsachen und machte auch deutlich, dass eine effektive Bekämpfung des ernst zu nehmenden Terrorismus durchaus notwendig ist, heute aber aufgrund der aufgeworfenen Probleme nicht stattfindet.
Im Anschluss seiner Präsentation stellte sich Dr. Ganser noch 20 Minuten lang den Fragen des engagierten Publikums.
Idealerweise muss die Echokammer für die niedrigen Frequenzen 3 × 3 Meter groß sein, während die Deckenhöhe unkritisch ist. Der Begriff Echokammer wurde in der damaligen Fachliteratur allgemein zur Beschreibung eines künstlich hergestellten Hall- oder Echoeffekts verwandt, ohne dass auf seine Entstehung Bezug genommen wurde.[4] Hall wurde zur Volumensteigerung, Verbesserung der stimmlichen Qualitäten und auch eingesetzt, um im Rock & Roll die manchmal mehrdeutigen Texte akustisch unverständlicher zu machen. Echo sollte den untrainierten Doo-Wop-Gruppen zu mehr stimmlicher Präsenz verhelfen.[5] Auch Chess Records nutzte ab Mai 1957 eine Toilette als Echokammer.[6]Es wurde anschließend ein regelrechter „Echo-Wahn“ in der Musikindustrie ausgelöst, als während der Rock-&-Roll-Phase High-Fidelity-Standards auf den Markt kamen. HiFi wurde vielfach mit Echo gleichgesetzt. Sun Records benutzten die Technik des Slapback-Echo bei vielen großen Hits, einer zeitlich verzögerten Aufnahme, die dem Hörer einen Echo-Eindruck vermittelte, indem Tonsignale knapp über der Wahrnehmungsgrenze einzelner Wiederholungen aufgenommen wurden (ab 0,3 Sekunden oder mehr). Dieses Verfahren wurde von RCA für Elvis PresleysHeartbreak Hotel imitiert,[7] wobei die Flure und das Treppenhaus der Methodist TV, Radio and Film Commision in Nashville am 10. Januar 1956 als Echokammer eingesetzt wurden.[8](Echokammer, Gründe, Wikpedia, abgerufen am 30.03.2017):
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Medienwissenschaftler Norbert Bolz antwortet auf Fragen aus dem Telepolis-Forum
Fragwürdige Auswahl und Gewichtung von Nachrichten, ein Festhängen an einmal aufgegriffenen Narrativen, eine Berichterstattung, die aus einem Einheitsbrei besteht: Im Telepolis-Forum zum Interview Es geht um ein verzweifeltes Rückzugsgefecht der klassischen Massenmedien mit dem Medienwissenschaftler Norbert Bolz haben sich viele Leser zu Wort gemeldet und eine differenzierte Medienkritik geübt.
Wie angekündigt hat Telepolis einige der Fragen, Gedanken und Anmerkungen der Leser aufgegriffen und diese in einer zweiten Interviewrunde dem Professor für Medienwissenschaft an der Technischen Universität Berlin gestellt.
Bolz knüpft direkt an die ausgewählten Anmerkungen der Leser an und stellt fest: "Es ist auch mein Eindruck, dass sich viele Leitmedien regierungsnah gerieren, bis hin zur Propaganda." Auch zukünftig wird Telepolis immer wieder bei Interviews die Sicht der Foristen aufgreifen und im Nachgang die Interviewpartner bitten, auf die ein oder Frage der Leser einzugehen. In einer Zeit, in der sich so manches Medium vor seinen Leser fürchtet, Foren schließt und versucht, die Meinung der Foristen abzuwerten oder zu ignorieren, soll in diesem Format gezeigt werden: Es geht auch anders. mehr: - "Die größte und dichteste Echokammer ist der Journalismus" (Marcus Klöckner, Telepolis, 28.03.2017)
Dr Norbert Bolz und Katrin Göring Eckardt Sarrazin Debatte {4:07}
stpauli unsereliebe
Veröffentlicht am 11.09.2012
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Heinz Strunk - Autor {10:43}
3nach9
Veröffentlicht am 19.02.2016 Einer der aufsehenerregendsten Kriminalfälle der 70er Jahre war der des Hamburger Serienmörders Fritz Honka. Bestsellerautor Heinz Strunk ("Fleisch ist mein Gemüse") hat sich des Stoffes angenommen und mit dem Roman "Der goldene Handschuh" (benannt nach Honkas Stammkneipe) ein grell-düsteres Sittenstück abgeliefert. Ein Bericht aus den untersten Etagen menschlicher Existenz.
Freitag, 19. Februar 2016, 3nach9, Radio Bremen Fernsehen
Heinz Strunk über sein Buch Der goldene Handschuh" | Willkommen Österreich {11:32}
Gagolero
Veröffentlicht am 22.03.2016 Heinz Strunk zu Gast bei "Willkommen Österreich". Der deutsche Entertainer, Schauspieler und Autor präsentiert sein neues Buch "Der goldene Handschuh" und bietet eine Showeinlage mit seiner Querflöte.
Weitere lustige Interviews findest du hier: https://goo.gl/6rQw1B
Ein Ausschnitt aus der Sendung vom 15.03.2016 x - Heinz Strunk: »Erfolg ändert nicht viel« (Tomasz Kurianowicz interviewt Heinz Strunk, ZON, 28.03.2017) x
KenFM im Gespräch mit: Rainer Höhling {2:18:25}
KenFM
Veröffentlicht am 11.01.2017
Rainer Höhling ist ein Journalist vom alten Schlag. Er studierte Orientalistik in der DDR, da er sich von diesem Studium die Möglichkeit versprach leichter ins Ausland reisen zu können. So kam es.
Als Mitarbeiter der Staatlichen Nachrichtenagentur ADN verbrachte Höhling Jahre im Orient. Bagdad und Kairo waren Städte, die zu seinem Zuhause wurden. Von hier aus unternahm er immer wieder lange Reisen in die gesamte Region, in der zahlreiche Staaten existierten, die Wirtschaftsgüter aus der DDR importierten. Sehr oft landwirtschaftliches Gerät.
Rainer Höhling wurde ein echter Kenner der Region. Er sprach und verstand neben Arabisch auch Farsi und wurde in den frühen 80ern zufällig Zeuge, wie Saddam Hussein mit Unterstützung der USA einen Krieg gegen den Nachbarn Iran anzettelte. Plötzlich befand er sich in einem Land, das Krieg führte. Mit allen Konsequenzen.
Nach dem Mauerfall arbeitete Höhling für westdeutsche Nachrichtenagenturen, um festzustellen, dass in der DDR das Niveau höher sein musste, wollte man im Nahen Osten eingesetzt werden.
KenFM sprach mit dem Journalisten und Orientalisten, der sich mittlerweile im Ruhestand befindet, über die aktuelle Pressekrise, die Unterschiede zwischen DDR- und BRD-Propaganda und seine Einschätzung über die Zukunft eines Wiedervereinigten Deutschlands, das sich als Teil der NATO an immer mehr Ressourcen-Kriegen beteiligt.
Es ist höchst spannend, einem Mann zuzuhören, der gelernt hat, Nachrichten immer auch als das zu decodieren, was sie waren und sind: Instrumente der Macht, um Bürger auf Regierungslinie zu bringen.
Hätten wir heute in unseren Leitmedien mehr Journalisten vom Bildungsstand eines Rainer Höhling, einem Menschen mit wissenschaftlichem Hintergrund und jahrelanger Auslandserfahrung, der nicht nur die Sprache der Region kennt, in der er arbeitet, sondern auch die Kultur, stünde unsere Siegermächte-Presse deutlich besser da. Glaubwürdiger.
Rainer Höhling ist ein Journalist, bei dem man in jedem Satz das spürt, was man Haltung nennt. Ein fantastischer Gast.
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KenFM im Gespräch mit: Bernhard Trautvetter (März 2017) {1:37:48}
KenFM
Veröffentlicht am 19.03.2017
"Militärisches Gleichgewicht ist keine Friedensgarantie, sondern eher eine Herausforderung zu kriegerischem Kräftemessen."
Wer diese Erkenntnis von Carl Friedrich von Weizsäcker ernst nimmt, kann sich nur an den Kopf fassen, wenn er sich die Ausgaben für militärisches Gerät 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges ansieht. Hat die Menschheit wirklich so wenig aus diesem Blutbad gelernt? Offensichtlich.
Nicht nur, dass wir heute mehr Atombomben besitzen, um die Erde gleich mehrfach in die Luft zu sprengen, nein, wir tun auch alles dafür, dass der Krieg immer stärker automatisiert wird.
Filme, wie Terminator oder 12 Monkeys, scheinen eher eine Inspiration, denn ein abschreckendes Beispiel für die Planer zukünftiger Kriege gewesen zu sein.
Ganz vorne mit dabei ist die NATO. Als gäbe es keine edleren Ziele auf diesem Planeten, als möglichst effizient Menschen durch Maschinen schlachten zu lassen. Die NATO, ein schon heute bis an die Zähne bewaffnetes "Verteidigungsbündnis", bereitet sich auf eine Zukunft vor, in der Menschen für den Krieg nur noch als Opfer vorgesehen sind.
Die Täter werden in Zukunft Maschinen sein, die vollautomatisch entscheiden, wer vernichtet wird, wer überleben darf. Das alles ist kein Alptraum in ferner Zukunft, es ist schon heute Teil der Praxis.
KenFM sprach mit dem Friedensaktivisten Bernhard Trautvetter über die Zukunft des Krieges und damit über die Zukunft der Menschheit.
Während es dieser Spezies nicht gelingt, den Überfluss an Grundnahrungsmitteln fair auf diesem Planeten zu verteilen, ist es überhaupt kein Problem, jederzeit und an jedem Ort Menschen mit militärischem High-Tech-Gerät umzubringen.
In Zukunft soll das auch ohne die persönliche Entscheidung eines echten Menschen geschehen. In Zukunft töten Programme. Man nennt das die „Militärische Intelligenz“, doch die ist ein Widerspruch in sich.
Inhaltsübersicht:
00:04:23 Kritisches Bewusstsein vs Tittytainment: Von Feindbildern, Krieg, Propaganda und automatisierter Ökonomie
00:16:05 Probleme und Funktion des Kapitalismus: Ein System vom „Geben“ (Kapitaleigner) und „Nehmen“ (Lohnabhängige)
00:24:54 Faschismus, Kapitalismus und die Spirale des Terrors: „Agent Provokateurs“, Terrorismusindustrie und strategische Kommunikation
00:36:51 Kriegsverbrechen, Völkerrecht und das große Schweigen der Intellektuellen: wie NATO-Propaganda fruchtet (Die Grünen und der Kosovo, Syrien, Irak)
00:44:25 Die Friedensbewegung und die Medien: „Querfront“ - Ursprung und Nutzung des Begriffs
00:48:23 Ökonomische und ökologische Katastrophe: Wie Krieg, Digitalisierung, Automatisierung und Robotorisierung zur Destabilisierung der Erde führen
01:00:32 Der Mensch: Risiko oder letzte Rettung für die Welt?
01:04:57 NATO-Aggression gen Osten: Propaganda in der Ukraine-Krise
01:08:19 Kriegsvorbereitungen: Was ein Atomkrieg bedeuten würde
01:18:34 Automatisierung und Autonomisierung in der Roboter-und Kriegstechnik: Wie der Mensch sich selbst abschafft
01:31:37 Ökologischer „Point of no return“ und der Kampf einer internationalen Kooperation für eine gemeinsame Zukunft der Menschheit
Geplante Friedensaktionen:
Die bundesweiten Ostermärsche, Termine: friedenskooperative.de/termine/ostermarsch
Ab 26. März: Aktionen gegen die Atomrüstung am Atomstandort Fliegerhorst Büchel, Aktionsplanung: atomwaffenfrei.de
Vom 24. bis 25. Mai: Internationale Friedensaktionen gegen die Nato-Tagung „Put people first – not war!“ no-to-nato.org
8. Juli: Bündnisdemonstration gegen den G 20-Gipfel in Hamburg www.g20-protest.de
Vom 8. bis 9. September: Kulturfestival, Camp, den Kongress und die Menschenkette gegen die US-Army-Air-Base Ramstein und die dortige Relaisstation des völkerrechtswidrigen Drohnenkrieges ramstein-kampagne.eu
3. Oktober: Friedensaktion gegen die Nato- und Bundeswehr-Luftleitzentrale in Kalkar
7. und 8. Oktober: Essener Friedenskundgebung gegen die Konferenz der Nato-Einrichtung „Joint Air and Space Power Competence Centre (JAPCC)“ zum Thema „Abschreckung – konventionell und nuklear“ in der Messe Essen, bisherige Aktionen dazu unter: www.demo-kalkar.de und www.no-natom-krieg.de
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KenFM im Gespräch mit: Gerhard Wisnewski („Verheimlicht, Vertuscht, Vergessen" 2017)
{1:49:25}
KenFM
Veröffentlicht am 22.03.2017
Schreiben ist ein intellektueller Erkenntnisprozess. Für politische Journalisten ist Schreiben auch Teil einer Entgiftung. Zum Problem wird Schreiben dann, wenn das Publizierte zum Ausschluss aus der Gesellschaft führt. Aber nicht, weil es nicht der Wahrheit entspricht, sondern weil es von der Wahrheit abweicht.
Nur, was ist die Wahrheit? Die Wahrheit ist in der Regel die Meinung der Herrschenden. Wer sich den Eliten andient, wer zu Kreuze kriecht, mitschweigt, mitheuchelt, mitwegsieht, der macht Karriere im "System Demokratie". Nur, wie demokratisch kann eine repräsentative Demokratie sein, in der freie Journalisten in ARD & ZDF ökonomisch erpressbar sind oder in der die großen Pressehäuser privat geführte Konzerne sind, die als Gatekeeper der Eliten fungieren?
Auch George Orwell hat es schon vor Jahrzehnten auf den Punkt gebracht: "Journalismus heißt, etwas zu drucken, von dem jemand will, dass es nicht gedruckt wird. Alles andere ist Public Relations."
Wer dieses Spiel nicht mitspielt, gerät automatisch ins Fadenkreuz der Herrschenden und wird, wenn er nicht direkt bedroht wird, ökonomisch erledigt. Er bekommt schlicht keine Aufträge mehr oder wird seine recherchierten Storys nicht mehr los.
Das Ziel ist eine gleichgeschaltete Presse, die jede Form von Kritik, jede Form von alternativen Gedanken schon im Keim erstickt. Wer noch selber denkt, ist schon subversiv.
"Es wäre naiv anzunehmen, Indoktrination vertrage sich nicht mit Demokratie. Sie ist vielmehr ein Wesenszug der Demokratie" - Noam Chomsky.
Es gibt Menschen mit Presseausweis, die sich diesem Trend entgegenstellen und dafür einen hohen privaten Preis bezahlen. Einer dieser Menschen heißt Gerhard Wisnewski.
Wisnewski ist sein gut 40 Jahren Teil der deutschen Presselandschaft. Er war lange Starautor bei den meisten überregionalen deutschen Zeitungen und Magazinen. Als er es wagte als Filmemacher beim WDR einen kritischen Film über den 11. September 2001 zu drehen (und das schon 2003), wurde er eiskalt abserviert.
Wisnewski hat mit der Reihe "Verheimlicht, Vertuscht, Vergessen" seit 10 Jahren eine Buchserie auf dem Markt, die sich regelmässig in die Bestseller-Charts katapultiert.
KenFM traf den Autor in Berlin, um mit ihm über den Zustand der Presse im Allgemeinen und seine private Sicht auf die Rest-Demokratie BRD im Speziellen zu sprechen. Wir erlebten mit Wisnewski einen Journalisten, der sich auch weiterhin traut, eigene Gedanken laut zu äußern. Man muss seine Ansichten nicht teilen, wer aber abweichende Meinungen unterdrückt und den Journalisten Wisnewski verleumdet, ist kein Freund der Demokratie. Er ist ihr Feind.
Inhaltsübersicht:
00:03:44 Verlagswechsel: Von Knaur zu Kopp. Journalismus oder Propaganda
00:13:42 1. Erweckungserlebnis: „Das RAF-Phantom“ - Hintergrund zu Buch und Film
00:19:53 2. Erweckungserlebnis: Erfahrungen und Konsequenzen der 9/11- Dokumentation im WDR
00:25:27 Die Funktion der „Erziehungspresse“ (Spiegel und Co) und die Bedeutung des Schreibens für den Journalismus und für das Denken
00:34:38 „Die Stunde der Bewährung“- Ungereimtheiten bei 9/11, journalistische Glaubwürdigkeit und der Zweck beruflicher und menschlicher Isolierung
00:48:35 Die Aufgaben eines Verlegers - der Ist-Zustand der Pressefreiheit
00:55:42 Das Imperium USA, die Bedeutung von 9/11 und der „Krieg gegen den Terror“
01:02:13 Donald Trumps Politik von „Amercia first“ und die Agenda der Zerschlagung von Identität, Organisation und Klassenbewusstsein
01:12:36 Abriss von Oben: die Neuordnung der DDR, der Kampf um Demokratie und fragwürdige Umfragen
01:17:18 Martin Schulz und die SPD, AfD, CDU und Europas Flüchtlingspolitik
01:27:50 Wahlen und Staatsmedien: Wie wir Totalitarismus überwinden können
01:39:55 Zukunftswünsche für Deutschland: Kooperation zwischen Ost und West
+++
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KenFM zeigt: Zensur – die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien {2:14:05}
KenFM
Veröffentlicht am 25.03.2017
Gibt es Versuche einer organisierten und gezielten Meinungsmanipulation in unserer Gesellschaft? Im Jahr des Wortes „Fake News“ ist die Frage aktueller denn je.
Bereits in ihrem ersten Film „Die dunkle Seite der Wikipedia“ stellen die Autoren Markus Fiedler und Frank Michael Speer das kostenlose Online-Lexikon unter Verdacht, politisch brisante Artikel mit unlauteren Mitteln zu beeinflussen und sachliche Darstellungen zu verhindern. Am Beispiel des Artikels über den Friedensforscher Dr. Daniele Ganser wurde dieser Verdacht im Laufe des Films eindrücklich bestätigt und gezeigt, mit welch aggressiven Methoden eine Gruppe von Wikipedia-Autoren, sogenannten „Benutzern“, die Wissensplattform als eine Art Gesinnungspranger missbrauchen. Der Film wurde im Internet veröffentlicht und stieß mit fast einer halbe Millionen Klicks auf hohes Interesse.
Die Frage „Wer steht hinter dieser aggressiven Gruppierung?“ blieb offen. Insbesondere erschwert durch das Prinzip der Anonymität und ein labyrinthisches Regelwerk bei Wikipedia. In ihrer neuen Recherche verfolgen die Autoren nun Spuren, welche die institutionelle Unterstützung jener „Mind Control“ bei Wikipedia aufdecken. Mit zahlreichen Quellen, Belegen und Fakten, die sorgsam aufbereitet werden, können sie in 125 Minuten nachweisen, dass und wie die Wikipedia als Werkzeug und Teil eines größeren Netzwerkes zur politisch-ideologischen Manipulation missbraucht wird.
Der Film führt in ein Netzwerk von Autoren, Journalisten und politischen Akteuren, die sich auf mehreren Internetplattformen organisieren und von finanzkräftigen Stiftungen und sogar öffentlichen Geldern finanziert werden. Ein Netzwerk, das seit Jahren versucht, eine regelrechte Gesinnungsdiktatur voranzutreiben, um damit gesellschaftlichen Dialog und freie Meinungsentfaltung zu verhindern, und das mit der Wikipedia die bedeutendste kostenlose Informationsressource unter seine Kontrolle gebracht hat.
Damit entlarvt der neue Film von Markus Fiedler und Frank-Michael Speer ein Vorgehen, das jeglichen Verhaltensregeln in einer demokratischen Grundordnung widerspricht und das geistige und politische Klima dieses Landes bedroht.
Fiedler und Speer sind auch die Autoren des Films: „Die dunkle Seite der Wikipedia“. Hier der Link zum Film: https://kenfm.de/kenfm-zeigt-die-dunk...
Inhaltsübersicht:
00:00:00 Prolog
00:01:50 Titel
00:02:50 Einleitung
00:05:16 Unterwegs
00:15:25 Mengenlehre mit der Maus
00:22:46 Gut informiert durch das Freisinger Tagblatt ?
00:31:37 Drei Artikel mit gleichem Inhalt
00:36:01 Was ist die Antifa?
00:43:03 Drucksache 6/946
00:46:55 Was ist Psiram?
01:05:46 Wikipedia, Psiram und Comics
01:10:29 Wikipedia und Meinungsmanipulation
01:16:27 Amadeu Antonio Stiftung
01:23:28 Julia Schramm im Video
01:29:59 Die Unantastbaren
01:37:44 Ruhrbarone
01:45:33 GWUP
01:50:57 Die Brights und die GWUP
02:00:11 Das Netzwerk
02:11:04 Abspann
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• Viele Bürger haben das Gefühl, ihre Leistung würde nicht respektiert, heißt es im Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. • In dem Bericht werden auch zahlreiche soziale Probleme und Schieflagen aufgezeigt. • Einige kritische Passagen zum Einfluss von Wohlhabenden auf politische Entscheidungen bleiben allerdings gestrichen.
Jean Ziegler ist eine lebende Legende. Der Professor für Soziologie kann als der bekannteste deutschsprachige Globalisierungskritiker bezeichnet werden. Trotz seiner 81 Jahre strotzt der Mann nur so vor Optimismus. Sein Ziel bleibt es, den entfesselten Raubtierkapitalismus endlich in die Mülltonne der Geschichte zu schicken.
Ziegler hat sich in all den Jahren, auch als UN-Sonderbotschafter für das Recht auf Nahrung, nie mit der globalen Ungerechtigkeit des vorherrschenden Wirtschaftssystems abgefunden.
Er schrieb zahlreiche Bücher, in denen er Ross und Reiter benannte, und wurde dafür von Konzernen und Banken in den wirtschaftlichen Ruin geklagt. Doch Jean Ziegler gibt nie auf.
Alle 5 Sekunden verhungert ein Kind, obwohl der Planet heute locker 12 Milliarden Menschen ernähren könnte. Ziegler nennt diesen Umstand Mord, doch er glaubt an die Empathie des Menschen.
Ziegler hatte große Lehrer. Er war mit Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir befreundet, arbeitete vorübergehend als Chauffeur von Che Guevara, erlebte den Freiheitskampf des Thomas Sankara, und hat sich von der Aufrichtigkeit dieser Idole anstecken lassen.
Wir trafen den Schweizer Menschenrechtsaktivisten an seiner Universität in Genf und erlebten einen Mann, dessen aktuelles Buch „Verändere die Welt - Warum wir die kannibalische Weltordnung stürzen müssen“ als Kampfschrift gedacht ist. http://www.randomhouse.de/Buch/Aender...
Ziegler zieht im Buch Bilanz, stellt die Frage: "Was soll ein Intellektueller?“, um die Antwort nachzureichen. Ein Intellektueller soll bewaffnen! Mit Argumenten, denen Taten folgen. Taten gegen Untaten.
Ziegler ruft im Gespräch mit KenFM mehr denn je zum Widerstand, zum zivilen Ungehorsam gegen ein Wirtschaftssystem auf, das für seinen Profit ohne Skrupel über Leichen geht.
„Besetzt Ramstein!“ und „Kommt nach München zum Anti-G7-Gipfel“ sind Botschaften, die wir aus Genf mitgenommen haben, um sie der Community, der „Genration @“, ans Herz zu legen.
Werdet Aktivisten. Übernehmt Verantwortung für die Ungerechtigkeit auf diesem Globus. Solidarität statt Konkurrenz!
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
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(Was ja auch Ziel dieses Blogs ist!)
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