Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
Eine Sammlung historischer Dokumente belegt unter anderem geheime Absprachen von Chemieunternehmen mit den Behörden, die sie eigentlich regulieren sollen
Die Ende Juli 2017 veröffentlichten "Poison Papers" sind eine Sammlung von Korrespondenzen und wiederentdeckten Dokumenten, die bis in die 1920er Jahre zurückreichen. Sie zeigen, dass sich sowohl die chemische Industrie als auch die zuständigen Regulierungsbehörden der außerordentlichen Toxizität vieler chemischer Produkte trotz anderslautenden Beteuerungen durchaus bewusst waren - und wie beide Seiten zusammengearbeitet haben, um diese Informationen vor der Öffentlichkeit zu verbergen.
Die "Poison Papers"-Aktivisten glauben, dass ihre Veröffentlichung die verbreitete Wahrnehmung der von Chemikalien ausgehenden Gefahren ändern kann, weil die Dokumente eine zusätzliche Dimension ans Licht holen: das Ausmaß des Betrugs, mit dem diese Stoffe marktfähig gemacht wurden, von Behörden, deren Aufgabe eigentlich im Schutz von Gesundheit und Umwelt besteht.
Volker Pispers: Wem gehören eigentlich die deutschen Medien? {6:07}
Veröffentlicht am 06.06.2015
Medienmeute verzweifelt: Verhasste Wahrheitsbewegung drangsaliert Eigentümer deutscher Medienkonzerne über Auftritte im Staatsfernsehen! Im April 2015 nutzte Volker Pispers erneut einen Auftritt im öffentlich-rechtlichen Gebührenfernsehen und stellte die Eigentümer der hiesigen Massenmedien öffentlich an den Pranger. Die neuerlichen Äußerungen des politischen Kabarettisten, der früher als Gymnasiallehrer tätig war, dürften im erlauchten Kreis deutscher Machteliten, für großen Unmut und Ärger gesorgt haben. Denn Pispers erklärt wie das perfide Spiel zwischen Politik und Medien funktioniert und nennt Ross und Reiter gnadenlos beim Namen. Die ungeschminkte Wahrheit unzensiert, scharfsinnig. und brillant vorgetragen! Chapeau Volker!
Bis zur Jahrtausendwende wurde mit E-Health noch vorwiegend die Digitalisierung traditioneller Prozesse im öffentlichen Gesundheitswesens wie elektronische Gesundheitsakten oder ein elektronisch gestütztes Krankheits- und Wissensmanagement bezeichnet. Andere IKT-gestützte Prozesse in der Medizin wie Gesundheitsinformationsnetzwerke oder Telemedizin wurden parallel zu E-Health aufgeführt. Aufgrund neuer technologischer Entwicklungen wie mobiles Internet oder Internet der Dinge entwickelten sich seitdem eine Vielzahl weiterer IKT-gestützter Anwendungen für das Gesundheitswesen. Dies führte zu einer allgemeineren Fassung der E-Health-Definition, die heute als Oberbegriff für eine Vielzahl von Bereichen dient:
patienteneigene Vorrichtungen zur Selbstversorgung und Krankheitsprävention (Seniorenbetreuung / Assisted Living), Vitaldatenüberwachung mit medizinischen Wearables (Activity-Tracker, mHealth-Apps)
Online Apotheken
Die Disziplinen Medizin, IT und Gesundheitsmanagement werden dabei zu dem neuen Fachbereich E-Health verschmolzen.[2] Seit 2007 werden in Deutschland Masterstudiengänge[3], seit 2015 auch Bachelorstudiengänge[4] für den Fachbereich E-Health angeboten. Am 4. Dezember 2015 wurde im Bundestag das „E-Health-Gesetz“[5] beschlossen, das die Einführung von E-Health Technologien im deutschen Gesundheitswesen regelt.[6]Der weltweite Umsatz für E-Health Produkte und Dienstleistungen wurde 2014 auf 85 Milliarden US$ geschätzt, das jährliche Wachstum des Marktes auf 15 %. [E-Health, Definition, Wikipedia, abgerufen am 09.08.2017, Hervorhebung von mir]
========== Ab Mitte 2017 soll die Erprobung der Onlineprüfung und -aktualisierung der Versichertenstammdaten auf der elektronischen Gesundheitskarte in den bundesweiten Rollout übergehen. Zum Stand des Projekts.
Norbert Paland, im Bundesgesundheitsministerium (BMG) zuständig für Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik und Telematik, zeigte sich bei einer Informationsveranstaltung der KV Telematik GmbH Ende März in Berlin äußerst zufrieden mit den per E-Health-Gesetz erzielten Fortschritten. Aus Sicht des BMG hat sich der durch das „Planungsabsicherungsgesetz mit Fristen und Sanktionsregelungen“ (Paland) erzeugte Druck auf die Selbstverwaltung gelohnt.
Neben mehreren Anwendungen – darunter das radiologische Telekonsil, der bundesweite Medikationsplan und die Videosprechstunde –, die inzwischen erfolgreich auf den Weg gebracht worden sind, gibt es Paland zufolge auch große Fortschritte bei der Onlineanbindung der Ärzte an die Telematikinfrastruktur (TI). Alles sei „so gut gelaufen wie noch nie“, so der BMG-Experte. Noch 2016 habe das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die notwendigen Komponenten für die TI und die erste Anwendung, das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) freigegeben. Die Tests wurden noch 2016 erfolgreich gestartet. „Ich höre extrem Gutes aus den Testabläufen“, versicherte Paland. Daher ist ihm zufolge davon auszugehen, dass Mitte des Jahres planmäßig in den flächendeckenden Onlineproduktivbetrieb der TI übergegangen werden kann. „Das wäre dann tatsächlich das Sahnehäubchen auf der Erfolgsgeschichte des E-Health-Gesetzes.“
mehr: - Telematikinfrastruktur: Test mit Risiken (Heike E. Krüger-Brand, Deutsches Ärzteblatt, 114/2017)
Zu alt für diesen scheiss {0:05}
alex010378
Veröffentlicht am 27.12.2014
Gängige Ökonomiebücher versuchen Studierende zu manipulieren, kritisiert eine Studie
Gemäß Karl Marx sind bekanntlich die "herrschenden Ideen einer Zeit stets nur die Ideen der herrschenden Klasse". Kritische Zeitgenossen haben schon länger den Verdacht, dass das auch auf die heutigen Wirtschaftswissenschaften zutrifft: Zu viel neoliberale Ideologie, zu wenig kritische Wissenschaft, so der Vorwurf.
Befeuert wird die Debatte nun durch die neue Studie "Beeinflussung und Manipulation in der ökonomischen Bildung", die Silja Graupe für das Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung vorgelegt hat. Die Professorin an der Privathochschule in Bernkastel-Kues hat sich zwei Standardlehrbücher der Wirtschaftswissenschaften vorgenommen, um den "Vorwurf der Indoktrination" zu überprüfen.
Es handelt sich um Economics von Paul A. Samuelson und William D. Nordhaus sowie Economics von N. Gregory Mankiw. Das erste ist erstmals 1948 erschienen, wurde millionenfach und mittlerweile in der 19. Auflage verkauft und gilt als kanonisch. Das zweite ist ein neuer Beststeller der ökonomischen Lehrbuchliteratur. mehr: - Markt und Eigeninteresse positiv, Kommunismus und Regierung negativ (Dirk Eckert, Telepolis, 08.08.2017)
Ich war schon leicht enttäuscht: Das Sommerloch ohne Putin? Aber die ZEIT wärmt auf:
Sommer ist die Zeit der Bilder von Spitzenpolitikern im Urlaub. Wladimir Putin nutzt das auch in diesem Jahr zur Inszenierung. Bilder eines wahrhaft männlichen Urlaubs. Da ist er wieder, der nackte Oberkörper des russischen Präsidenten. In diesem Sommer nicht zu Pferd, sondern umgeben von Angelruten und dem etwas schüchtern zur Seite blickenden russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Kann ja nicht jeder so wie Putin mit 64 Jahren noch einen Sixpack-Ansatz haben. mehr: Wladimir Putin: Ein toller Hecht! (ZONm 06.08.2017) (leider machen die Kommentatoren größtenteils nicht so richtig mit 😂)
Putin spricht deutsch und Klartext {1:34}
Veröffentlicht am 20.04.2014
Die Propaganda wirkt: 2014 in Deutschland wird "Putinversteher" als Schimpfwort benutzt!
Glaubt man den Wahlprogrammen der Parteien, leben wir in einer Epoche des bedingungslosen Optimismus. Jede will den fortschrittlichsten Fortschritt bieten. Wirklich modern wäre, ausgetrampelte Denkpfade zu verlassen. Aber das traut sich keiner In was für seligen Zeiten leben wir doch. Wir kennen nur einen Weg, und der führt nach steil oben. Denn die Zukunft, sie wird schöner werden, besser, gerechter, digitaler, ökologischer, vielfältiger und vor allem grenzenloser. Der Fortschritt, er ist unaufhaltsam. Moderne, wir kommen!
Modernisierungsskepsis war einmal. Zumindest auf politischer Ebene. Glaubt man den Wahlprogrammen der Parteien, leben wir in einer Epoche des bedingungslosen Optimismus. Nicht über den Fortschritt wird gestritten, sondern über den fortschrittlichsten Fortschritt. Nicht die Moderne selbst wird diskutiert, sondern über den modernsten Weg in die Moderne. Man will zukunftsfähig sein, auf Teufel komm raus. mehr: - Parteiprogramme - Im Modernitätswahn (Alexander Grau, Cicero, 05.08.2017)
Studie Die Bertelsmann-Stiftung hat den Populismus in Deutschland so untersucht, dass Schwarz-Grün als Hüter der wahren politischen Vernunft übrig bleibt Es gibt ein ganz tolles neues Bild von Frauke Petry. In ihren Armen hält sie ihr neugeborenes Baby, die Hand mit dem Ehering stützt den schlafenden Kopf. Sie lächelt milde, vielleicht ein bisschen erschöpft. Eine deutsche Madonna.
Wie macht die das, denkt man, dass sie immer noch so jugendlich aussieht, obwohl sie fünf Kinder hat und Marcus Pretzell? Vielleicht steht irgendwo auf dem Dachboden ein Bild, wie bei Dorian Gray, auf dem sich die physiognomischen Spuren der ganzen bösen Gedanken abzeichnen, die sie als Rechte doch dauernd denken muss – Untergang des Abendlandes, Islamisierung, Ficki-Ficki-Migranten. Wie sonst kann das alles so spurlos an der Frau vorübergehen?
Die Idee für das Foto, so liest man, stammt von einem Mann, an den man sich gar nicht erinnern will: Thor Kunkel. Der hatte vor mehr als zehn Jahren einen dollen Erfolg mit einem Roman über Nazi-Pornos und wird jetzt als „Creative Director“ der AfD gehandelt. Vor diesem Hintergrund muss man das Petry-Bild mit Kind vermutlich als neurechtes popkulturelles Zeichenspiel verstehen. Oder man kann es auch lassen. mehr: - Frauke Petry, eine deutsche Madonna (Jakob Augstein, der Freitag 31/2017) x
Flucht Nicht die freiwilligen Retter im Mittelmeer sind schuld an Migration. Es ist der Lebenswandel von Europas Spaßgesellschaft Wer nicht unterschreibt, der hat etwas zu verbergen. Das ist das Bild, das die Medien gerade über Nichtregierungsorganisationen (NROs) verbreiten, die auf dem Mittelmeer Flüchtlinge retten. Die NROs hatten sich geweigert, einen von Italiens Regierung vorgelegten Verhaltenskodex zu unterschreiben. Ein Papier wie eine Klageschrift: Es suggeriert, die NROs hätten bislang keine Regeln der Seefahrt eingehalten. Es scheint, als wolle die Regierung den Rettern den Garaus machen – um Flüchtlinge von Italien fernzuhalten.
Das italienische Parlament hat derweil beschlossen, die Marine zur Unterstützung der libyschen Küstenwache einzusetzen. Völkerrechtlich ist das mehr als fragwürdig. Immerhin besagt Artikel 33 der Genfer Flüchtlingskonvention, dass Flüchtlinge nicht in ein Land zurückgeschickt werden dürfen, in dem Gefahr für Leib und Leben besteht. Genau das aber ist in Libyen der Fall, wo Migranten strukturell gefoltert und sexuell missbraucht werden. Das Signal ist klar: Italien will die Mittelmeerroute sperren. Wenn die EU tatenlos bleibt, dann handelt Italien zur Not alleine.
Wer kann es den Italienern verübeln? Sie sind das Opfer einer verfehlten EU-Flüchtlingspolitik. Opfer eines Dublin-Systems, das nach der Logik funktioniert: Die Rand-Staaten der EU sichern die Außengrenze, also sind sie auch zuständig für die Menschen, die es schaffen, die Grenzen zu überwinden. In Italien sind 2017 bis Anfang August 95.000 Menschen an Land gegangen. Selbst schuld!, sagt Dublin. mehr: - Das Ende der Party (Bartholomäus von Laffert
, der Freitag 31/2017)
5 Jahre nach Gaddafi: RT schaut zurück auf eine Katastrophe {6:15}
Veröffentlicht am 20.10.2016
Im Frühling 2011 begann ein Bürgerkrieg. Die USA, Frankreich und Großbritannien nutzten die Flugverbotszone, um mit ihrer Luftwaffe die libysche Armee anzugreifen. Am 20. Oktober ermordeten Aufständische den ehemaligen Präsidenten. Seine letzte Vorhersage lautete: "Die Terroristen werden die Macht übernehmen, Flüchtlinge werden Europa stürmen."
Georg Schramm: Die Heuchelei in der Flüchtlings Politik
{15:19}
keuronfuih
Es sind alles seine Ideen und Überlegungen. Schirrmacher ist der Herausgeber der FAZ. Leider hat er viel mitgelesen, was ich schrieb, doch leider so wenig von dem verstanden, was er vor gibt zu verstehen.
Eine wirklich traurige Angelegenheit. Am Ende landet er wie alle in einer systemischen Lösung. ... In einer neuen Theorie der Spiele. Er benutzt eben auch nur seine Vernunft, um den Verstand verstehen zu können. Euro Keuronfuih (Politprofiler)
Nach der Unabhängigkeit am 1. Juli 1962 folgten zunächst eine erste (1962–1973) und dann eine zweite Republik (Juli 1973–1994). Vor allem die erste Republik war begleitet von Massakern, Vertreibungen und Fluchtbewegungen von Tutsi. Eine große Anzahl von ihnen war danach an der Rückkehr nach Ruanda gehindert und lebte jahrzehntelang in den Nachbarländern (Uganda, Burundi, Tansania und DR Kongo, zum Teil auch Kenia).
Am 1. Oktober 1990 griff die Ruandische Patriotische Front (RPF), in der Exil-Ruander aus Uganda stark vertreten waren, das Land an, um militärisch die Rückkehr von Flüchtlingen zu erzwingen. Sie besetzte Teile des Nordens des Landes (in Byumba und Mutara). International vermittelte Verhandlungen führten zunächst zu einem Waffenstillstand im Juli 1992. Nach dem Friedensvertrag von Arusha im Januar 1993 kam es aber mehr oder weniger zu einer politischen Blockade der Umsetzung der Vereinbarungen des Friedensvertrags. Radikale Kräfte waren nicht zur Kooperation mit dem Gegner in Übergangsstrukturen von Regierung, Parlament und Armee bereit.
Flüchtlingslager im damaligen Zaireals Folge des Genozids 1994
Am 6. April 1994 wurde das Flugzeug des damaligen Staatspräsidenten Juvénal Habyarimana beim Landeanflug auf die Hauptstadt Kigali abgeschossen. Vom 7. April bis Juni 1994 kam es daraufhin zum Völkermord an den Tutsi, verbunden mit der Liquidation von dissidenten Hutu. Die RPF nahm die Kampfhandlungen gegen das den Völkermord organisierende Regime wieder auf. Sie eroberte bis Juli den Norden, Osten und Südosten sowie die Hauptstadt, danach auch den zentralen und nördlichen Westen des Landes. Französische Truppen, von Ostkongo aus kommend, besetzten vorübergehend den Südwesten des Landes. Am 19. Juli 1994 wurde Pasteur Bizimungu zum Präsidenten ernannt. Es folgte eine Übergangsphase mit am Arusha-Vertrag angelehnten Übergangsregierungen, die bis 2003 dauerte. Seit 2003 hat Ruanda eine neue Verfassung, ein gewähltes Parlament und einen gewählten Staatspräsidenten.
1998 begann im Kongo der Zweite Kongokrieg, an dem sich Ruanda (wie auch Uganda) beteiligte — offiziell, um dorthin geflohene Reste der Hutu-extremistischen Interahamwe-Milizen zu verfolgen, aber auch, um sich an den kongolesischen Bodenschätzen zu bereichern. 2002 wurde ein Friedensabkommen mit dem Kongo geschlossen. Präsident Joseph Kabila kündigte im Oktober 2007 die Entwaffnung der Hutu-Milizen an.[36] Bis heute dauern im Osten des Kongo die Kämpfe zwischen verschiedenen Rebellengruppen sowie der kongolesischen Regierung an.
Anfang Januar 2009 wurde der kongolesische Milizenchef Nkunda in einem Machtkampf innerhalb der Führung der CNDP von seinem Militärchef Bosco Ntagandagestürzt.[37] Ntaganda unterzeichnete einen Waffenstillstand und ging gemeinsam mit kongolesischen und ruandischen Regierungstruppen gegen Nkunda vor. Am 22. Januar 2009 wurde Laurent Nkunda auf ruandischem Gebiet festgenommen.[38] [Ruanda, Unabhängigkeit, Wikipedia, abgerufen am 06.08.2017]
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PorträtPaul Kagame wird in Ruanda wieder als Präsident gewählt. Die Bürger vertrauen dem ehemaligen Rebellenführer
"Wenn ihr behauptet, dass ihr Stammeskonflikte bekämpfen wollt und Rassismus, eure Taten aber von Rassismus und Stammeskonflikten geleitet sind, dann gibt es keinen Unterschied zwischen euch und denen, gegen die ihr kämpft.“ Das war 1990 die Botschaft des 32-jährigen Rebellenführers Paul Kagame an seine Soldaten von der Rwandan Patriotic Front (RPF). Als Kind war Kagame auf dem Rücken seiner Mutter nach Uganda geflohen, er schloss sich der Armee an und kehrte als Anführer einer Rebellenbewegung nach Ruanda zurück. 1994 würde diese Armee die Regierung besiegen und den Genozid gegen die Tutsi beenden, der über eine halbe Million Menschen das Leben gekostet hatte.
Das muss man bedenken, wenn am Freitag Paul Kagame mit gewaltiger Mehrheit ein drittes Mal zum ruandischen Präsidenten gewählt wird. Dafür wurde die Verfassung geändert. Als Kagame die Nominierung durch seine Partei akzeptierte, sagte er: „Ich hätte hier stehen und die Verantwortung an meinen Nachfolger übergeben sollen. Aber hier ist der Deal: Ich möchte, dass ihr mir versprecht, dass wir anders arbeiten, besser, härter, so dass es in sieben Jahren einen Übergang geben kann.“ Kagame war zeitweise in den USA an einer Elite-Akademie des Militärs ausgebildet worden. Als er nach Afrika zurückkehrte, begann er mit seiner Rebellenarmee RPF, die Regierung Ruandas zu stürzen – und den Genozid an 800.000 Ruandern zu stoppen. mehr: - Kein afrikanisches Muster (Thierry Kevin Gatete, der Freitag, 31/2017)
Did a climate of fear keep Paul Kagame in power? {25:15}
Veröffentlicht am 05.08.2017
Did a climate of fear keep Paul Kagame in power? It was seen by many as a done deal. Paul Kagame was returned as Rwanda’s president in a landslide win. His leadership in the past 17 years has been viewed by many as a success story. The 59-year-old has been credited with bringing stability and economic development after the horrors of the 1994 genocide. But he's also been criticised for abusing civil liberties and suppressing his opponents. He had two challengers in the election. But Kagame's critics are asking: did Rwandans dare vote for them? And has the west turned a blind eye to a leader accused of creating a climate of fear? Presenter: Hazem Sika
Guests: Nii Akuetteh - Executive Director of the African Immigrant Caucus, in Washington D.C. TK Gatete - A senior researcher at the Institute for Policy and Research in Rwanda, and a government supporter. Justin Bahunga - Member of the unregistered FDU-Inkingi Opposition Party.
Kagame A Totalitarian Dictator Or Visionary? {9:01}
Veröffentlicht am 04.08.2017 David Himbara, Kagame's former strategist who fled his violence and Andrew Mitchell, former British aid minister, battle over the nature of the Rwandan dictator.
Afrikas Läufer dominieren seit vielen Jahren die Leichtathletik. Ihr Antrieb sei die Hoffnung auf ein besseres Leben, weshalb viele zu Doping-Mitteln greifen, sagt ARD-Korrespondent Hajo Seppelt. Seine Recherchen führen nach Europa - und Deutschland.
Die ARD-Recherchen zeigten, welchen Preis viele der afrikanischen Läufer für Siege und Gewinnmaximierung zahlen müssen. "Ausländische Verbände ködern junge Talente und Spitzenläufer mit falschen Versprechungen", sagt ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt. Die Manager sähen ihre Athleten vor allem als Ware. Läufer klagen über fragwürdige Verträge, berichten, wie sie um Startgelder geprellt werden. mehr: - Doping in der Leichtathletik Der Lauf ums große Geld (ARD, 03.08.2017)
ARD Sportschau 25.03.2017 - Dissertation enthüllt Doping in Westdeutschland {9:52}
Die Dopingspirale - Dokumentation ARTE 2016 [HD] {1:29:37}
Veröffentlicht am 02.10.2016
Ob im Fußball, in der Leichtathletik, im Tennis oder im Radsport: Fast jede Woche kommt irgendwo ein neuer Dopingskandal ans Licht. Dass in allen Disziplinen im Spitzen- wie im Breitensport gedopt wird, ist ein offenes Geheimnis. Doch was sich hinter den Kulissen der Dopingindustrie abspielt, bleibt verborgen. Welche verbotenen Substanzen werden derzeit bevorzugt verabreicht? Und wer bezahlt sie? Kann man noch an den "sauberen" Sport glauben?
In Vorfeld der Fußball-EM 2016 und der Olympischen Spiele in Rio gewährt die Dokumentation Einblicke in das Kräfteverhältnis zwischen den Anti-Doping-Agenturen und der Welt des Sports: Sporthersteller wie Nike sponsern gedopte Athleten, Sportverbände machen sich zu Komplizen oder sind korrupt, wie der Leichtathletik-Weltverband IAAF. Die Organisatoren großer Sportereignisse und die ausrichtenden Staaten verurteilen zwar jeglichen Verstoß gegen die Fairness, haben letztlich aber selbst wenig Interesse an allzu effektiven Dopingkontrollen, denn das würde dem Image der Sportwettkämpfe schaden und ihren Marktwert schmälern.
Wie sollte es ausgerechnet der Sportwelt gelingen, den selbst miterzeugten Dopingsumpf trockenzulegen? Die Verfechter des "sauberen" Sports scheinen auf verlorenem Posten zu kämpfen. Die Dokumentation, die in acht Ländern gedreht wurde, lässt Athleten zu Wort kommen, die selbst gedopt haben oder sauber geblieben sind, sich vom Doping losgesagt haben oder gesperrt wurden. Sie befragt Anti-Doping-Beauftragte, denen die Betrüger häufig genug einen Schritt voraus sind, und begleitet zwei mutige Whistleblower, die sich mit ihren Enthüllungen über das systematische Doping im russischen Spitzensport in Lebensgefahr gebracht haben: die Läuferin Julia Stepanowa und ihr Mann Witali Stepanow.
Wenn die Presse nahezu unisono hierzulande ihre große, nahezu unfassbare Bestürzung bekundet, dann kann man fast immer davon ausgehen, dass es sich um eine Bestürzung über Tatsachen handelt, die eigentlich jedem bekannt sein konnten. Die offenen Geheimnisse werden immer mit dem größten Radau aufgedeckt, ob es sich nun um gekaufte Sportereignisse, den Kindesmissbrauch in religiösen Einrichtungen oder eben die Autoindustrie dreht. [Marcus Hammerschmitt, Automobile Revolutionen und ihre Nebenwirkungen, Telepolis, 02.08.2017]
Der Teapot-Dome-Skandal, benannt nach der »Teekessel-Kuppe« (Teapot Dome) eines Ölfelds, erschütterte das politische Gefüge der USA nachhaltig. Er prägte die Amtszeit des seit 1921 amtierenden republikanischen 29. US-Präsidenten Warren G. Harding (1865-1923), der eine Politik der Nichteinmischung in wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten betrieb. Mitglieder seiner Regierung waren in mehrere Skandale verwickelt, die Harding auch selbst unter Druck brachten.
Der Teapot-Dpme-Skandal als mächtige Dampfwalze auf dem Weg nach Washington, Karikatur von Clifford Berryman, 1924
Die Ausbeutung der in Staatsbesitz befindlichen Ölfelder lag zunächst beim Marineministerium. 1921 zog Innenminister Albert Fall (1861 bis 1944), der sich von Ölkonzernen hatte bestechen lassen, die Kompetenzen an sich. Ein Jahr später deckte das »Wall Street [ournal« auf, dass Konzessionen ohne Ausschreibung an Sinclair Oil gegangen war. Enthüllungen des einberufenen Senatsausschusses führten 1923 nicht nur zum Rücktritt Falls, sondern 1924 auch zum Sturz des ebenfalls in den Skandal verwickelten Justizministers Harry Daugherty und zur Anklage gegen Marineminister Edwin Denby. Der Ölmagnat Harry Sinclair und Fall wurden 1927 bzw. 1929 zu jeweils einem Jahr Haft und Geldzahlungen verurteilt. Präsident Harding starb unter nicht geklärten Umständen am 2. August 1923 während einer Reise durch die USA.
Harenberg – Abenteuer Geschichte 2017
History Brief: The Ohio Gang and the Teapot Dome Scandal {4:00}
Tangerine Dream - One Night In Space: Live at the Alte Oper Frankfurt (2007) {1:54:13}
Zmey Leo
Am 03.08.2017 veröffentlicht
Треклист:
1. Yesterday (Music Box)
2. Ayumi's Butterflies
3. No More Candles Burning
4. Lady Monk
5. Carmel Calif
6. After The Call
7. Hyper Sphinx
8. Midwinter Night
9. One Night In Space
10. Part Of Logos
11. Navel Of Light
12. Elf June And The Midnight Patrol
13. Nutshell Awakening
14. Iguana
15. Story Of The Brave
16. Bells Of Accra
17. Girl On The Stairs
18. Streethawk
19. Teetering Scale
20. La Liberation
Der Chef der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch, wirft der Bundesregierung vor, dass sie noch immer die schützende Hand über die Autobauer hält: "Wir haben leider einige Paten in der Politik." Über das Versagen von Politikern und Autobauern sowie den "mausetoten" Diesel spricht er mit n-tv. mehr: - Jürgen Resch zum Dieselgipfel "Das ist ein Marionettentheater" (n-tv, 02.08.2017)
Das Europäische Institut für Klima und Energie e. V. (EIKE e. V.) ist ein Verein, der seine Aufgabe darin sieht, „Klima- und Energiefakten ideologiefrei darzustellen, Kongresse auszurichten und Veröffentlichungen zur Klimaforschung zu verbreiten“.[1] EIKE e. V. ist kein Forschungsinstitut und publiziert nicht in wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Der Verein wird von der Fachwelt nicht als seriöses Institut, sondern als klimaskeptische und politisch aktive Lobbyorganisation betrachtet. [Europäisches Institut für Klima und Energie, Wikipedia, abgerufen am 03.08.2017]
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
Ich übernehme keine Haftung für die Inhalte externer Links, verweise diesbezüglich auf RogerMurtaughund gehe im übrigen davon aus, daß die Besucher meines Blog imstande sind, sich ihre eigenen Gedanken zu machen.
(Was ja auch Ziel dieses Blogs ist!)
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