Samstag, 11. November 2017

Die Bitcoins-Blase: Wer so richtig abkassieren möchte…

Bitcoin (englisch sinngemäß für „digitale Münze“) ist eine digitale Währung, gleichzeitig auch der Name des weltweit verwendbaren dezentralen Buchungssystems sowie die vereinfachende Bezeichnung einer kryptografisch legitimierten Zuordnung von Arbeits- oder Rechenaufwand.[4][5] Überweisungen werden von einem Zusammenschluss von Rechnernüber das Internet mithilfe einer speziellen Peer-to-Peer-Anwendung abgewickelt, sodass anders als im herkömmlichen Bankverkehr keine zentrale Abwicklungsstelle benötigt wird. Eigentumsnachweise an Bitcoin können in einer persönlichen digitalen Brieftasche gespeichert werden.[6] Der Umrechnungskurs von Bitcoin in andere Zahlungsmittelbestimmt sich durch Angebot und Nachfrage.[7]
Das Bitcoin-Zahlungssystem wurde erstmals 2008 in einem unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto veröffentlichten Dokument beschrieben.[8] Im Jahr darauf wurde eine Open-Source-Referenzsoftware dazu veröffentlicht.[9][10] Das Bitcoin-Netzwerk basiert auf einer von den Teilnehmern gemeinsam mit Hilfe einer Bitcoin-Software[11] verwalteten dezentralen Datenbank (der Blockchain), in der alle Transaktionen verzeichnet sind. Die einzige Bedingung für die Teilnahme ist der Betrieb eines Bitcoin-Clients; alternativ kann auch einer der Online-Dienste genutzt werden (z. B. für mobile Geräte). Dadurch unterliegt das Bitcoin-System keiner geographischen Beschränkung – ein Internetzugang genügt – und kann länderübergreifend eingesetzt werden.
Mit Hilfe kryptographischer Techniken wird sichergestellt, dass Transaktionen mit Bitcoins nur vom jeweiligen Eigentümer vorgenommen und die Geldeinheiten nicht mehrfach ausgegeben werden können.[12] Daher wird Bitcoin auch als Kryptowährung bezeichnet, obwohl der Begriff Währung normalerweise von Staaten emittierte Zahlungsmittel bezeichnet.[13] In deutschsprachigen Medien wird auch die Bezeichnung Kryptogeld benutzt.[14][15][16] [Bitcoin, Wikipedia, abgerufen am 11.11.2017]
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Wer richtig abkassieren möchte, ist derzeit in Bitcoins investiert. Seit Jahresbeginn konnte so das eingesetzte Kapital mehr als verfünffacht werden. Vor fünf Jahren kostete ein Bitcoin gerade einmal 8 Dollar. Heute sind es rund 7000. Einsteigen also? Was meint Finanztip-Chef Tenhagen?
mehr:
- Tenhagens Tipps: Finger weg von Bitcoins? (n-tv, 10.11.2017)
siehe auch:
- 520 Prozent Zuwachs: Bitcoin erreicht 6000-Dollar-Marke (n-tv Telebörse, 20.10.2017)

Welt ohne Banken? Die Blockchain-Revolution # 3sat Wirtschaftsdokumentation # Bitcoin {28:49}

Veröffentlicht am 03.11.2017
Team Focus24
Das Internet stellte die Welt des Einzelhandels, der Buchverlage und der Finanzbranche auf den Kopf. Jetzt bricht das nächste Digitalzeitalter an. Es könnte Banken ganz überflüssig machen.
Die virtuelle Währung Bitcoin ist der Anfang einer Revolution. Bitcoin basiert auf der Blockchain-Technologie. Sie braucht keine Banken mehr für Geldtransfers, Überweisungen dauern nur Bruchteile von Sekunden.
Transaktionsvolumen verschiedener Bezahlsysteme: Bitcoin liegt deutlich vor Paypal. Die Blockchain ist eine Art Register im Internet. Erfasst werden beispielsweise Geldbeträge, Wertpapiere oder Verträge. Die Datensätze gelten als sicher: Kopien liegen auf Tausenden von Rechnern weltweit. Manipulationen oder Fälschungen würden schnell auffliegen.
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Bitcoin-Express-Handel leicht gemacht - Fidor Bank
FIDOR Bank und BITCOIN.de führen Bitcoin Express-Handel ein. Eine sehr gute Verbindung für den eigenen Bitcoin-Handel. Der weltweit einzige Bitcoin Handelsplatz mit direkter Schnittstelle an das klassische Bankensystem. Der größte Bitcoin-Marktplatz Europas wird zum weltweit ersten Bitcoin Handelsplatz mit direkter Anbindung an das klassische Bankensystem. Transaktionen und der Handel mit Bitcoins werden dadurch nicht nur sicherer. Kunden der FIDOR Bank AG und ihres Partners Bitcoin.de können nun auch innerhalb von Sekunden Bitcoins handeln und die dazu gehörenden Euro Transaktionen durchführen.

Bargeldabschaffung und Bitcoin - Dirk Müller Mr. DAX - Ausschnitt Interview NTV {2:03}

Veröffentlicht am 23.06.2017
Tesla Fly
Quelle: Mediathek NTV Dieser Kanal dient der Archivierung und Sammlung von Beiträgen zum Thema Börsencrash und Inflation. Sollten Unklarheiten bei der Quellenangabe bestehen, bitte kontaktieren Sie mich.

Warum ich BITCOINS verkauft habe! {8:04}

Veröffentlicht am 05.06.2017
Erichsen
NEU: Teil 2 vom 4.10.2017 anschauen: https://youtu.be/NlPOFBszrRQ
Ich sehe diese Kryptowährung nach wie vor als hochspekulatives Investment. Ich habe mir damals Bitcoins gekauft, da diese Währung aus meiner Sicht das Potenzial zu einer Blasenbildung hat. Warum ich mich jetzt dennoch entschieden habe Bitcoins zu verkaufen, erfahrt ihr im Video. Los geht´s!
-------- ➤ Hier anmelden und jeden Mittwoch meinen Report erhalten: http://lars-erichsen.de/
► Mein Youtube-Kanal "Tradermacher": http://youtube.com/tradermacherde
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Die verwendete Musik wurde unter www.soundtaxi.net lizensiert.
Bildrechte Thumbnail: Fotolia.com Datei: #114112639 | Urheber: prima91
Ein wichtiger abschließender Hinweis: Aus rechtlichen Gründen darf ich keine individuelle Einzelberatung geben. Meine geäußerte Meinung stellt keinerlei Aufforderung zum Handeln dar. Sie ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.

Wann platzt die Bitcoin-Blase? {8:13}

Veröffentlicht am 15.09.2017
Commerzbank Optionsscheine, Zertifikate und ETFs
Im Börsenspiel der Commerzbank avancierte die Aktie von Bitcoin Group in nur einer Woche zur meistgehandelten überhaupt. http://bddy.me/2f0EI33



Freitag, 10. November 2017

Fernsehempfehlung: Eine der letzten Folgen von »Unter Verdacht« heute abend auf Arte

Eine der besten Krimi-Serien, die ich im deutschen Fernsehen gesehen habe:  nähert sich ihrem Ende: »Unter Verdacht«
mehr:
- Aus nach 15 Jahren: Zeit für ZDF-Krimi-Reihe „Unter Verdacht“ läuft ab (Berliner Zeitung, 25.02.2016)
- Schluss nach 15 Jahren Rudolf Krause: Das Ende der ZDF-Reihe „Unter Verdacht“ nährt sich (nordbuzz, 08.06.2017)
- ARTE HIGHLIGHT: „ ICH WILL GLAUBWÜRDIG BLEIBEN  “  (arte, 10.11.2017)

Wo geben sich Krimis noch die Zeit für eindrucksvolle Stimmungsbilder statt uns mit bum, krach und peng in Atem zu halten:
Everywhere you go (aus "Unter Verdacht - Das Blut der Erde") {2:14}

Veröffentlicht am 14.09.2013
AndyBarCrash
Der Song "Everywhere you go" von Sebastian Pille feat. Alica
aus der Folge "Das Blut der Erde" der ZDF Reihe "Unter Verdacht" mit Senta Berger.

Heute Abend kann man Senta Berger als David gegen Goliat in der Rolle der Kriminalrätin Prohacek noch einmal genießen:
- Unter Verdacht: Die Guten und die Bösen (Arte Mediathek, verfügbar bis 10.12.2017)

Politik vs. Großkonzern: Zulassungsentscheidung über Glyphosat erneut vertagt

Das Pflanzenschutzmittel Glyphosat kommt in der ganzen Welt zum Einsatz. Jedoch ist es hochumstritten. Nun sollte eigentlich in Brüssel über eine Neuzulassung entschieden werden. Doch die Abstimmung ist von der EU erneut vertagt worden.
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Die Vertreter der EU-Mitgliedstaaten wollten den Vorschlag der EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel weder mit qualifizierter Mehrheit annehmen noch ablehnen, wie aus EU-Kreisen gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd) verlautete. Die Kommission hatte eine Neuzulassung von fünf Jahren vorgeschlagen.
mehr:
- Glyphosat-Entscheidung erneut vertagt – Bewährter Helfer oder gefährliches Gift? (Phillipp Saure, Domradio, 08.11.2017)
siehe auch:
- Glyphosat - und kein Ende? (Susanne Aigner, Telepolis, 09.11.2017)
- EU Agrar: Weiterhin keine Mehrheit für Glyphosat-Zulassung ab 2018 (n-tv, 09.11.2017)
- EU vertagt Entscheidung über Glyphosat (ARD-Mediathek, 09.11.2017, verfügbar bis 16.11.2017)
- Ackerchemikalie Glyphosat: Hat Monsanto Behörden manipuliert? (Nicolai Kwasniewski, SPON, 09.11.2017)
- Monsantos anderes Herbizid (Bernd Schröder, Telepolis, 08.11.2017)

weitere Posts zum Thema»Glyphosat« und »Monsanto«

Warum wurden Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby ermordet?

Im Hintergrund steht die Iran-Contra-Affäre, ein Schattenkrieg der CIA und die NATO-Geheimarmee Stay-behind

Dem früheren MfS-Offizier Eckhardt Nickol und anderen Quellen zufolge haben sich zum Zeitpunkt von Barschels Genfer Aufenthalt, am Abend des 10. Oktober, mehrere Waffenhändler und Geheimdienstler im benachbarten Hilton getroffen: John de la Roque alias John Hortrich, ein Verbindungsmann des Mossad und wahrscheinlich auch der CIA; Alex Illitsch, ein US-Sizilianer und Nickol zufolge ebenfalls ein Mossad-Mitarbeiter; ein US-Amerikaner namens Cinetti aus Las Vegas; der Jordanier Mansur Bilbassy mit Wohnsitz in Palma de Mallorca; Ahmed Khomeini; die CIA-Vertreter Hank Greenspan und Richard Lawless, damals Agent für Sonderaufgaben und Griessen zufolge derjenige, der in Genf Lösegeld in Millionenhöhe für eine Geisel im Libanon an Ali Hijazi weitergeleitet hat.

Andere Quellen ergänzen die Liste um Adnan Kashoggi und Mohsen Rafiq-Dust. Von der Journalistin Christina Wilkening kommt der Hinweis, "daß am 10.10.1987 ein CIA-Agent mit dem Namen Ed Ruben eine Feier in der CIA-Zentrale in Genf abgehalten hat. Auf dieser Feier sollen sich u.a. Waffenhändler und Leute aus den Geheimdiensten getroffen haben". Ein illustres Figurenarsenal der geheimdienstlichen Halbwelt also, das sich zwanglos mit der Iran-Contra-Affäre in Verbindung bringen lässt. Uwe Barschel, so behauptet Nickol, "begab sich dann um 19:25 Uhr unbemerkt zum Noga Hilton".

Doch womit hätte Barschel drohen können? Was machte seine Rolle für die CIA so brisant? Glaubt man Nickol, dann ging es um die verdeckte Lieferung von Panzerabwehrraketen vom Typ TOW an den Iran - tatsächlich ein gefährlicher Deal. Nickol zufolge war der schleswig-holsteinische Ministerpräsident erfolgreich: "In den Jahren 1984 und 1985 vermittelt Dr. Uwe Barschel seinen wohl größten Deal. Hintergrund war, dass der Iran sowohl israelische Bürger wie auch amerikanische Bürger gefangen hielt. Als Gegenleistung für deren Freilassung verlangte der Iran den Verkauf von 5000 TOW-Raketen."

Auch der britische Waffenhändler Leslie Aspin verhandelte im Auftrag der USA. Er traf am 20. November 1984 seine "Kollegen" Manucher Ghorbanifar und Ben Banerjee im Hamburger Hotel Atlantic, vereinbarte am 12. Dezember 1984 in der iranischen Botschaft in Bonn die Lieferung der verlangten 5000 TOW-Raketen, tauchte am 19. Dezember 1984 in Frankfurt, am 20. Dezember in Hamburg auf. Im März 1985 schied er wegen eines Schlaganfalls aus.

Im Dezember 1985, so Nickol, "platzt das ganze Geschäft". Doch: "Das beste an der ganzen Aktion war, dass die ganze Zeit schon Lieferungen der TOW-Raketen über die DDR erfolgten, was Klengel von der IMES gegenüber einem Agenten der HVA bestätigte. Die Schlüsselstellung bei der Aktion mit der Lieferung der TOW-Raketen in den Iran nahm die Firma WITRA ein. Diese wurde für spezielle Sonderaufgaben von der HVA, Sektor Wissenschaft und Technik, Arbeitsgruppe 3, gegründet."

Stimmen die Angaben von Nickol, dann scheint Barschel also Erfolg gehabt zu haben. Darin kann die doppelte Brisanz seines Wissens gelegen haben: Er hatte Kenntnis von der Verschiebung westlicher Waffentechnologie über die DDR und war Vermittler der CIA in einem Deal, den US-Präsident Ronald Reagan persönlich genehmigt hatte.

mehr:
- Warum wurden Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby ermordet? (Patrik Baab und Robert E. Harkavy, Telepolis, 10.11.2017)

Im Spinnennetz der Geheimdienste - Buchpräsentation {30:06}

Westend Verlag
Am 08.10.2017 veröffentlicht 
Buchvorstellung "Im Spinnennetz der Geheimdienste" / Patrik BAAB und Heinrich WILLE 7 06.10.2017 / Bundespressekonferenz
mehr zum Buch unter:
https://www.westendverlag.de/buch/im-...

Patrik Baab: Warum wurden Palme, Barschel und Colby ermordet? --- Nachdenkseiten 2017-10-11 {29:52}

PEOPLE inform PEOPLE
Am 12.10.2017 veröffentlicht 
Was verbindet die Fälle Uwe Barschel, Olof Palme und William Colby miteinander? Ihr Tod führt direkt oder indirekt zu den Netzwerken der ehemaligen Stay-behind-Strukturen der Nato. Davon gehen der NDR-Redakteur Patrik Baab und der US-amerikanische Politikwissenschaftler Robert E. Harkavy nach langjährigen und aufwendigen Recherchen aus. In dem gerade veröffentlichten Buch „Im Spinnennetz der Geheimdienste“ präsentieren sie nun die Ergebnisse ihrer Recherchen. Gut 8 Jahre haben die beiden Autoren gemeinsam für das Buch recherchiert, Harkavy fing mit seinen Recherchen bereits unmittelbar nach dem Mord an Olof Palme an. Ihr Recherchen, die sich auf bisher nicht bekannte Dokumente beziehen, haben es in sich und führen hinein in die Schattenwelt der Tiefenpolitik. Im NachDenkSeiten-Interview verdeutlicht Baab: Auch wenn die Fälle lange zurückliegen, so ist die Auseinandersetzung mit ihnen dringend angebracht. Grundlegende Vorgehensweisen und Strukturen, die in ihnen zu erkennen sind, spielen möglicherweise auch heute noch eine Rolle. Das Interview führte Marcus Klöckner.
Quelle: Nachdenkseiten, 11.10.2017
http://www.nachdenkseiten.de/?p=40531...
Transkript:
- „Uwe Barschel hat mit der CIA zusammengearbeitet“ (Marcus Klöckner interviewt Patrick Baab, NachDenkSeiten, 11.10.2017)

Im Spinnennetz der Geheimdienste - Talkrunde mit Patrik Baab, Heinrich Wille, Dirk Pohlmann {2:04:28}

NuoViso.TV
Am 19.02.2018 veröffentlicht 
Das Buch gibt es hier: http://bit.ly/2Fz3u70 Was haben Uwe Barschel, Olof Palme und William Colby gemeinsam? Zunächst einmal: Sie sind alle tot. Alle drei waren in höchsten, staatlichen Ämtern mit militärischen Affären betraut - und es deutet vieles darauf hin, dass westliche Geheimdienste für ihr Ableben verantwortlich waren. Der vermeintliche Selbstmord des Schleswig-Holsteiner Ministerpräsidenten Barschel wird heute selbst vom damaligen Ermittlungsleiter der Staatsanwaltschaft als "Mord" bezeichnet. Der Mord am schwedischen Ministerpräsident Palme lässt indes viele Fragen offen: Am Tatort wurden an jenem Abend auffällig viele Männer mit Funkgeräten beobachtet. Der ehemalige CIA-Direktor William Colby hingegen soll bei einem Bootsunfall ums Leben gekommen sein - doch Hinterbliebene halten das für alles Andere als wahrscheinlich.
Der Journalist Dirk Pohlmann leitet diese spannende Gesprächsrunde. Seine Gäste sind:
Patrik Baab, Kieler Journalist, zusammen mit Robert E. Harkavy Autor des Buches „Im Spinnennetz der Geheimdienste“
Heinrich Wille, Rechtsanwalt, als leitender Oberstaatsanwalt a. D. und Chefermittler mit dem Fall Barschel betraut und Autor des Buches „Der Mord der keiner sein durfte“.
Lars Borgnäss, Journalist des schwedischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks SVT, der mit verschiedenen Dokumentationen und Büchern relevant zum Kenntnisstand in Sachen Palme Mord beigetragen hat und die Verbindung zum Fall Barschel selbstständig bereits vor Jahren bemerkte
Prof. Dr. Ola Tunander, Professor am Peace Research Institute Oslo
Dr. Trutz Graf von Kerssenbrock, als früherer Landtagsabgeordneter für die CDU einer der führenden Aufklärer im 1. Kieler Untersuchungsausschuss. Er ist Rechtsanwalt und Notar und hat als Anwalt einen der Fahrer von Uwe Barschel im 2. Kieler Untersuchungsausschuss vertreten.

siehe auch:
Verschwörungstheorien #3: Iran-Contra Affäre - mit Claire Schieffer und Dirk Pohlmann (Post, 06.06.2018)
- Trump will Todesstrafe für Drogendealer (Post, 19.03.2018)
aktualisiert am 25.04.2019

aktualisiert am 27.09.2019

Donnerstag, 9. November 2017

Die Sprache und das Böse: Manöver ängstigen nur, wenn die anderen sie abhalten!

Ungewöhnlicher Anblick in der Kieler Förde: Im Marinehafen der Bundeswehr tauchen bizarre Tarnkappen-Korvetten auf. Die hochmodernen Kriegsschiffe sind bei der deutschen Marine aber nur zu Besuch - stehen jedoch für die neue Lage in der Ostsee.

Ein Geschwader aus Schweden macht im wichtigsten deutschen Flottenstützpunkt in der Ostsee fest: Zusammen mit Marine-Einheiten aus Deutschland sollen die schwedischen Kriegsschiffe demonstrativ den Schulterschluss vor der deutschen Küste üben. EU-Partner Schweden hat für das großangelegte Manöver, bei dem Soldaten aus beiden Ländern die militärische Zusammenarbeit trainieren sollen, eigens ein umfangreiches Kontingent entsandt, darunter auch hochmoderne Tarnkappen-Kriegsschiffe neuester Bauart.

Gast in Kiel sind neben der "Carlskrona", dem größten Kriegsschiff der schwedischen Marine, zwei Minensuchboote, ein Schnellboot sowie die beiden Stealth-Korvetten "Harnösand" und "Karlstad". Letztere sollen aufgrund ihrer Silhouette und verschiedener anderer Details auf den Radarschirmen eventueller Gegner nahezu unsichtbar bleiben.

Nach Bundeswehr-Angaben handelt es sich bei dem Flottenbesuch um die bislang größte Abordnung der schwedischen Marine in einem deutschen Marinehafen. "Das ist wirklich einmalig und zeigt auch das besondere Interesse der schwedischen Marine an einer tiefen Kooperation mit der deutschen Marine", sagte Flottillenadmiral Jan Christian Kaack.

mehr:
- Marine-Spektakel in der Ostsee Stealth-Schiffe erreichen Kiel (n-tv, 08.11.2017)

mein Kommentar:
Man beachte die Sprache:
- Das Wort »Manöver« kommt erst im zweiten Absatz vor. Hervorgerufen wird die Stealth-Technologie und das »Spektakel« des Auftauchens dieser bizarren, hochmodernen Kriegsschiffe.
- Schon im ersten Absatz wird abgewiegelt: Die sind nur zu Besuch!

vergleiche hingegen mit dem n-tv-Artikel vom 14.09.2017:
- An der Achillesferse der Nato: Russland bläst zum Großmanöver (n-tv, 14.09.2017)
Russland bläst zum Großmanöver, und das auch noch an der Achillesferse der NATO, sowas!
»Kritiker aus dem Westen fürchten, Moskau könnte für die Operation "Sapad" enorme Mengen an Truppen und Material mobilisieren. Das Übungsszenario gleicht einem Drehbuch für den Weltuntergang.«
Aha: Weltuntergang, enorme Mengen an Truppen und Material, die mobilsiert werden. Das fragt sich doch Otto Normalbürger sofort, was diese osteuropäischen Morlocks im Hirn haben!
und die Antwort haben wir schon frei Haus geliefert bekommen: den Weltuntergang. Mit solchen Untermenschen – MH17 haben sie ja schon abgeschossen!) darf man sich nicht abgeben!
Und wer’s tut, dem braten wir einen über!
Es begab sich das ein Skorpion eine Fluss überqueren musste. Am Ufer saß eine Schildkröte und sonnte sich. Der Skorpion ging zur Schildkröte und fragte sie, ob sie ihn über den Fluss bringen könne. Nein sagte die Schildkröte, mitten im Fluss stichst du mich und ich muss sterben, ich werde Dich nicht über diesen Fluss bringen! Aber wenn ich dich steche sterbe ich doch auch. Ja, dachte die Schildkröte und ließ den Skorpion auf ihren Rücken steigen. Mitten im Fluss angekommen stach der Skorpion die Schildkröte in den Hals. – Warum hast du das nur getan, sprach die Schildkröte mit zitternder Stimme – jetzt sterben wir doch Beide. Es liegt in mein Natur liebe Schildkröte, es liegt in meiner Natur..... [gefunden bei geschichten-kurzgeschichten]
„In einem natürlichen Urwald hat kein Schädling eine reale Ausbreitungschance. Wenn er einen Baum vernichtet hat, ist der Weg bis zum nächsten Vertreter der gleichen Art, der ihm seine weitere Vermehrung ermöglichen würde, viel zu ungewiß. [...] Die Schaffung einer planetaren, die ganze Erde umspannenden Monokultur einer einzigen Art, und sei es die eigene, stellt aus diesem Grunde aus biologischer Sicht ein mit absoluter Sicherheit selbstmörderisches Unterfangen dar.“ [Hoimar von Ditfurth, Die Wirklichkeit des Homo sapiens. Hamburg, 1995, S. 338, zit. in Wirtschaftswachstum als Quelle ökonomischer Wohlfahrt in: GLÜCKSKONZEPTE JENSEITS DER ÖKONOMIE, Morten Friedrichsen, Dissertation, 2013, S.44, gefunden in der Deutschen Nationalbibliothek, PDF]
siehe auch:
- Westliche Dauerpropaganda: Russland ist das Böse! (Post, 08.10.2017)

Fernsehempfehlung – heute auf Arte: Lenin im Zug

Das Deutsche Reich kämpft während des Ersten Weltkrieges 1917 an zwei Fronten. Der deutsche Generalstab entwickelt einen wagemutigen Plan, um die Kämpfe im Osten zu beenden: dem russischen Revolutionär Lenin (Ben Kingsley) soll die Möglichkeit gegeben werden, in seine Heimat zurückzukehren. In einem versiegelten Sonderzug fährt er von Zürich durch Deutschland nach Petrograd.
mehr:
- Der Zug (1/2) (arte, heute, 20:15, Online vom 09. November bis zum 16. November 2017)

"Lenins Rückkehr nach Russland 1917" (Filmausschnitt) {6:43}

Veröffentlicht am 30.04.2015
Kabarett- & Filmraritäten
Ein Ausschnitt aus dem Fernsehfilm "Lenin - Der Zug" (1988, Regie: Damiano Damiani) mit Ben Kingsley, Jason Connery, Dominique Sanda, Leslie Caron, Franz Gary u.v.a.

Die Gekaufte Revolution. Wie Kaiser Wilhelm II. Lenin's Oktober Revolution finanzierte 1917. {10:00}

Veröffentlicht am 11.05.2014
IsmailoDemeniz
Die Gekaufte Revolution.
Vor 90 Jahren: 1917 wie Kaiser Wilhelm II. Lenin's Okktober Revolution finanzierte.
VIDEO Dokumentation: http://youtu.be/VWZLhQ8RdSI
SPIEGEL TV: http://mamekiye.de/08/1301444480/1301...
In Berlin steht am 10. April 1917 ein Zug auf einem Abstellgleis. Als es dunkel ist, betreten Vertreter der kaiserlichen Reichsregierung einen der Waggons, in dem sich Wladimir lljitsch Lenin befindet. Die Deutschen lassen den Führer der russischen Bolschewiki aus seinem Schweizer Exil nach Petrograd reisen. Was Gegenstand des Gesprächs ist, bleibt bis heute unklar.
War Lenin ein Agent der Deutschen? Gelang die glorreiche Oktober revolution nur, weil die Bolschewiki finanzielle Unterstützung aus Berlin bekamen? Welche Rolle spielte ein gewisser Dr. Parvus, ein schillernder russischer Sozialist mit einem Hang zum Luxus und exzellenten Verbindungen in ganz Europa? Auf welchen Kanälen gelangten 100 Millionen Mark aus Deutschland nach Russland, um das Zarenreich zu zerschlagen und die Bolschewiki an der Macht zu halten?
Marc Brasse und Michael Kloft rekonstruieren diese nahezu unbekannte Episode der Weltgeschichte in einer aufwendigen Dokumentation von SPIEGEL TV. Sie folgt dem Parvus-Plan von der Entstehung bis zum Ziel - ein historischer Krimi über Agenten, Revolutionäre und Strategen

Der Mann, der sich Lenin nannte {43:23}

Veröffentlicht am 22.07.2015
lzpbnrw
Wladimir Iljitsch Uljanow: Wer ist dieser Mann, der sich Lenin nannte? Ein Politiker, ein Revolutionär, ein marxistischer Theoretiker - und schließlich der Präsident der von ihm mitgegründeten Sowjetunion. Dieses filmische Porträt stützt sich auf Dokumente, die nach deren Zusammenbruch im Archiv des Präsidenten und des KGB gefunden wurden.
Im Jahr 1994 liegt der tote Körper des „Führers des Weltproletariats“ noch einbalsamiert im Mausoleum auf dem Roten Platz in Moskau. Dies ist sowohl den neuen Demokraten als auch den alten Zaristen ein Dorn im Auge. Die historische Person Lenins und seine Rolle in der Geschichte wird Mitte der Neunziger Jahre neu diskutiert.
Der Film des preisgekrönten Dokumentarfilmers Hartmut Kaminski besticht durch sein umfangreiches zeitgenössisches Material und viele Zeitzeugeninterviews, unter anderem mit der Nichte Lenins.
Ein Film von Harmut Kaminski, produziert 1995. Für YouTube lizensiert von der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen. Der Film kann beim Lizenzgeber allstar Media International GmbH unter www.download-films.de käuflich erworben werden.

Der Rote Oktober - Die großen und die kleinen Lügen {56:06}

Veröffentlicht am 12.01.2017
lzpbnrw
Die Oktoberrevolution wurde in der Sowjetunion und ihren Satellitenstaaten Jahr für Jahr mit großem Pomp gefeiert. Hierbei bediente sich das Regime der "großen und kleinen Lügen", denn die "größte Befreiungstat" von 1917 war nicht alleine dem Konto der Bolschewiki zuzurechnen. Legenden und Fälschungen mußten die historische Wahrheit verschleiern. Auch das wohl bekannteste Foto der Oktoberrevolution - "Sturm auf das Winterpalais" - ist eine Fälschung.
Die "kleinen Lügen" machen den Film kurzweilig und unterhaltsam, denn viele Details und Geschichten der Fälschungen sind skurril und absurd: da führen Arme von in Ungnade gefallenen Mitstreitern auf Fotos oder im Film auf einmal ein Eigenleben, da übersah man in Spielfilmen und Gemälden, dass Lenin im 'Roten Oktober" in Wirklichkeit gar keinen Bart trug. Und neben Lenin steht statt Trotzki plötzlich jemand ganz anderer - reinretuschiert in das Negativ.
Für den Film "Der Rote Oktober" konnte der Regisseur Hartmut Kaminski hochrangige Interviewpartner gewinnen, die auch 'Mitakteure' jener Zeit waren, zum Beispiel Michail Gorbatschow, den letzten Generalsekretär der KPdSU. Es kommen aber auch Menschen zu Wort, die mit den "großen und kleinen Lügen" leben mussten, wie die Geschichtslehrerin Irina Chromova. Beim Vergleich der alten mit den neuen Lehrbüchern von heute stellt sie fest: "Man glaubt, Geschichtsbücher von zwei völlig unterschiedlichen Ländern vor sich zu haben."
Für YouTube lizensiert von der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen. Lizenzgeber: allstar Media International GmbH, Düsseldorf / Germany. Dieser Film kann unter www.download-films.de käuflich erworben werden.

Stalin und Trotzki - Die Todfeinde - (Dokumentation 2017 HD *NEU*) {52:07}

Veröffentlicht am 12.01.2017
Doku Junkie 2017 HD
Für mehr neue deutsche Dokumentationen (Dokus) und Reportagen in HD aus 2017 bitte abonnieren! Vielen Dank!
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Mittwoch, 8. November 2017

Im Saarland-Abitur verwirrt eine Prüfungsfrage

Mit einer unlösbaren Scherzfrage sahen sich Schüler bei ihrer Abschlussprüfung konfrontiert. Die Regierung des Saarlandes stellt jetzt klar: Spaßaufgaben sind tabu.
Scherzfragen sind bei Abschlussprüfungen nicht zulässig - zumindest im Saarland. Derlei führe "zu Missverständnissen, Verwirrung, unnötigem Stress und Zeitverlust", stellte die saarländische Landesregierung in einer Antwort auf eine Anfrage der Linken klar. Dies gelte übrigens für alle Prüfungen.

Im Mai war bei der Mathe-Abschlussprüfung für junge Leute, die nach dem Berufsvorbereitungsjahr den Hauptschulabschluss machen wollten, eine völlig unsinnige Aufgabe gestellt worden. Dabei ging es um Dinge, die für ein Fest aus der mit 180 Euro gefüllten Klassenkasse gekauft werden sollten. Die Frage am Schluss der Aufgabe lautete: "Wie viele Indianer mit knallrotem Gummiboot saßen im Kühlschrank?"

mehr:
- Saarland: Prüfungsfrage sorgt für Wirbel: "Wie viele Indianer mit knallrotem Gummiboot saßen im Kühlschrank?" (Stern-Neon, 06.11.2017)

Marilyn Manson zielt auf sein Publikum

Provokation gehört zu seinem Geschäft. Doch für manche hat es Marilyn Manson bei einem Auftritt in Kalifornien nun - mal wieder - übertrieben: Der Sänger richtete ein Gewehr auf seine Zuschauer. Das war allerdings nicht echt. Und Manson hat eine Erklärung parat.

Nein, heutzutage können Künstler eigentlich kaum noch schocken - "jedenfalls nicht, so lange man nicht etwas vollkommen Irrsinniges macht - sich auf der Bühne den Arm abschneidet und ihn isst zum Beispiel". Das erklärte vor Kurzem kein Geringerer als der "Godfather" des Schock-Rocks, Alice Cooper, im n-tv.de Interview. Doch Marilyn Manson scheint ihn da gerade eines Besseren zu belehren. Jedenfalls sorgt dessen Auftritt bei einem Konzert im kalifornischen San Bernardino in den USA derzeit für einige Empörung.

Es war einer der ersten Auftritte Mansons nach einem Bühnenunfall Ende September, bei dem er sich ein Bein gebrochen hatte. In San Bernardino ließ sich der 48-Jährige nun von einem "Pfleger" in einem Rollstuhl auf die Bühne bringen, dazu trug er einen Krankenhauskittel. Während des Songs "We Know Where You Fucking Live" ("Wir wissen, wo ihr verdammt nochmal wohnt") holte Manson den Nachbau eines Sturmgewehrs hervor - und zielte mit der Fake-Waffe in Richtung seiner Zuschauer.

mehr:
- Die Knarre im Anschlag – Marilyn Manson zielt auf sein Publikum (n-tv, 07.11.2017)

Marilyn Manson wields fake rifle at San Bernardino concert {1:52}

Veröffentlicht am 06.11.2017
NEW Gds
Marilyn Manson wields fake semi-automatic weapon at San Bernardino concert. San Bernardino is the city that suffered a terrorist attack in December 2015 with the loss of 14 people.

G20-Aufarbeitung: Lügen und geschwärzte Akten

Das Hick-Hack um den G20-Gipfel in Hamburg ist noch lange nicht zu Ende. Die Innenbehörde räumt ein, dass sich ihre Darstellung der G20-Krawalle in wesentlichen Punkten nicht beweisen lasse.

Jan van Aken fühlt sich bestätigt. „Wir haben das Gleiche erlebt wie beim G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm“, sagte der einstige linke Bundestagsabgeordnete aus Hamburg, der die Proteste gegen den G20-Gipfel Anfang Juli organisieren half. „Zuerst wurde gelogen. Und dann stellte sich heraus, dass es gar nicht so war.“ Van Aken bezieht sich auf die Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken-Abgeordneten Christiane Schneider. Darin räumte die Hamburger Innenbehörde ein, dass sich ihre Darstellung der G20-Krawalle in wesentlichen Punkten nicht beweisen lasse. So gebe es keine Belege für die Behauptung, dass sich Gewalttäter auf Dächern in der Straße Schulterblatt versammelt hätten, um die Polizei mit Steinen, Gehwegplatten, Eisenstangen und Molotowcocktails zu bewerfen.

mehr:
- G20 in Hamburg Lügen, Exempel und geschwärzte Akten (Markus Decker, FR online, 24.10.2017)
siehe auch:
- HAMBURG – Die G-20-Dilemmata der Aufklärer (Denis Fengler, Geli Tangermann, Philipp Woldin, N24, 08.11.2017)
- Hamburger Innenbehörde gibt zu: keine Beweise für die Darstellung der G20-Proteste (Freie-Radios.net, 31.10.2017)
- HAMBURG – G-20-SONDERAUSSCHUSS: Olaf Scholz wird mit seinen umstrittenen Aussagen konfrontiert (N24, 08.11.2017)
- „Die Polizei Hamburg hat die Gewaltorgie losgetreten“ (Post, 07.10.2017)
- G20-Nachbereitung: Pleiten, Pech und Pannen (Post, 06.10.2017)

Dienstag, 7. November 2017

Warren Beatty, die Oktoberrevolution und ein fast vergessener Journalist

Gestern lief der Film »Reds« auf Arte. Auch, wenn der Film auf der Arte-Mediathek nicht mehr verfügbar ist: Er erzählt die tragisch anmutende Geschichte des heute fast vergessenen Journalisten John Reed, zu dessen Roman »Zehn Tage, die die Welt erschütterten« Wikipedia berichtet:
Die New York Times wählte das Buch 1999 auf Platz 7 der hundert bedeutendsten journalistischen Werke.[3] [Zehn Tage, die die Welt erschütterten, Internationale Rezeption, Wikipedia, abgerufen am 07.11.2017]
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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts engagiert sich der Harvard-Absolvent John Reed in der amerikanischen Arbeiterbewegung. 1914 geht er als Kriegsberichtserstatter zunächst nach Mexiko ... – Warren Beatty fungierte als Hauptdarsteller, Regisseur und Produzent dieses aufwendigen Epos (1981) über das Leben des fast vergessenen Journalisten John Reed (1887-1920).
mehr:
Reds – Ein Mann kämpft für Gerechtigkeit (Arte-Mediathek, nicht mehr verfügbar)
- Warum es sich lohnt, "Reds - Ein Mann kämpft für Gerechtigkeit" anzuschauen (Arte, verfügbar bis 08.11.2017)

Reds - Official Trailer [1981] {1:16}

Veröffentlicht am 28.09.2010
RutasDeCine
Trailer de la película ROJOS de 1981. Más información en:
http://www.rutasdecine.com/content/rojos

REDS PART I {9:34}

Veröffentlicht am 12.06.2009
channelclassic
red's part one
"Red's (1981)" is owned by paramount
This movie tells the true story of John Reed, a radical American journalist around the time of World War I. He soon meets Louise Bryant, a respectable married woman, who dumps her husband for Reed and becomes an important feminist and radical in her own right. After involvement with labor and political disputes in the US, they go to Russia in time for the October Revolution in 1917, when the Communists siezed power. Inspired, they return to the US, hoping to lead a similar revolution. A particularly fascinating aspect of the movie is the inclusion of interviews with "witnesses", the real-life surviving participants in the events of the movie.

Reds – Best Scene {3:25}

Veröffentlicht am 11.12.2012
funtimes78
Eugene O'Neill (Jack Nicholson) and Louise Bryant (Diane Keaton) have a nice chat about politics.
from the film "Reds" (1981) directed by Warren Beatty, written by Warren Beatty and Trevor Griffiths

Eugene O'Neill {1:58:48}

Veröffentlicht am 29.12.2014
Brutus Alwaysmind

Warren Beatty ‪Wins Best Directing: 1982 Oscars {5:38} {5:38}

Veröffentlicht am 11.12.2012
Oscars
Jack Lemmon and Walter Matthau presenting Warren Beatty with the Oscar® for Directing "Reds" at the 54th Academy Awards® in 1982. Introduced by Johnny Carson.

Legends: Warren Beatty {8:14}

Veröffentlicht am 13.11.2016
CBS Sunday Morning
Warren Beatty doesn't need a star on Hollywood Boulevard to remind anyone that he's a living legend. The actor, producer and Oscar-winning director is now back in a new film, playing Howard Hughes in 1958 Hollywood, in "Rules Don't Apply." Mo Rocca sits down with Beatty, who admits he's not the easiest interview.

siehe auch:
- Vom russischen Bürgerkrieg 1917-1923 zur Stalin-Diktatur (Post, 08.01.2016)
- Frida Kahlo – Ein Leben voller Schmerz und Lust (Post, 07.01.2016)
- Reds wins votes left, right and centre (Alex von Tunzelmann, The Guardian, 02.05.2012)
- Warren Beatty breaks his long silence about ''Reds'' (Mark Harris, Entertainment, 17.10.2006)

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Zehn Tage, die die Welt erschütterten, im englischen Original Ten Days that Shook the World, ist ein Roman des US-amerikanischen Journalisten und überzeugten Sozialisten John Reed (1887–1920) über die Oktoberrevolution von 1917. Reed betont in seinem Vorwort (Januar 1919), dass er es den Lesenden durch gewissenhafte journalistische Arbeit ermöglichen will den Einzelheiten nachzuspüren, "was sich im November 1917 in Petrograd zutrug, welcher Geist die Menschen beseelte, wie ihre Führer aussahen, wie sie sprachen und wie sie handelten." Reeds Vorwort bietet eine kurze Einführung zur russischen Revolution in ihrem weltgeschichtlichen Zusammenhang.
Das Buch, zu dem Lenin ein positives knappes Vorwort schrieb, erschien 1919 und wurde in der russischen Ausgabe von Stalin später wegen der angeblichen Sympathien für Leo Trotzki zensiert. Mit dem Buch wurde Reed weltbekannt. Reed beschreibt die Oktoberrevolution und die Schicksale vieler anderer Revolutionäre wie Grigori Sinowjew und Karl Radek, die er persönlich kannte und damals begleitete. [Zehn Tage, die die Welt erschütterten, Wikipedia, abgerufen am 07.11.2017]
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John Silas Reed (* 22. Oktober 1887 in PortlandOregon; † 19. Oktober 1920 in Moskau) war ein US-amerikanischer Journalist und 1919 Begründer und Vorsitzender der ersten kommunistischen Partei der USA, der Kommunistischen Arbeiterpartei, aus der – zusammen mit anderen revolutionär-sozialistischen Gruppierungen – nur wenig später die CPUSA hervorging. [John Reed, Wikipedia, abgerufen am 07.11.2017]
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Warren Beatty spielt den Autor John Reed, der neben seiner journalistischen Tätigkeit auch aktiv am Aufbau sozialistischer Parteistrukturen in den USA (während und nach dem Ersten Weltkrieg) beteiligt ist. Die Schriftstellerin Louise Bryant, die damals noch verheiratet war, trifft 1915 Reed das erste Mal. Der sozialradikale Journalist Reed hatte eine Vorlesung in Portland, Oregon, gehalten und sie war von seinem Idealismus fasziniert. Er lernt sie kennen und beide gehen eine wechselvolle Beziehung ein.
Bryant möchte auch dem High-Society-Leben entfliehen, das sie langweilt. Bryant verlässt schließlich ihren Mann und lebt mit Reed in Greenwich Village, New York City, wo sie die linke Aktivisten- und Künstlerszene kennenlernt. Sie trifft auch die Anarchistin und Autorin Emma Goldman und Eugene O’Neill. Später ziehen sie nach Provincetown, Massachusetts, um sich auf das Schreiben zu konzentrieren. Bryant wird Feministin. Reed beteiligt sich an Streiks und Protesten der Communist Labor Party of America – einer Vorläuferpartei der Kommunistischen Partei der USA. Bryant beginnt eine komplizierte Affäre mit O’Neill, während Reed beim Konvent der Demokraten 1916 weilt. Als Reed zurückkehrt, kämpft er um Bryant und beide heiraten und ziehen nach Croton-on-Hudson, nördlich von New York City. Doch die Beziehung ist schwierig und Reed geht alleine nach Europa, um dort als Korrespondent zu arbeiten.
In Russland treffen sich Reed und Bryant wieder. Sie erleben zusammen auch die Tage der bolschewistischen Revolutionin Petrograd mit. Nach diesem Aufenthalt schreibt Reed das Buch, mit dem er berühmt wurde: Zehn Tage, die die Welt erschütterten.
Reed versucht, den Geist der Revolution in die USA zu bringen, ist aber auch von der Politik der Bolschewisten unter Grigori Jewsejewitsch Sinowjew enttäuscht. Nach einer kurzen Verhaftung in Finnland kehrt er nach Russland zurück, wo er Bryant wiedertrifft. Er stirbt an einem Nierenleiden.
Die Handlung des Films wird immer wieder unterbrochen durch kurze Statements von zum Zeitpunkt der Produktion noch lebenden Zeitzeugen, unter ihnen der Lehrer und Friedensaktivist Scott Nearing (1883–1983), die Schriftstellerin Dorothy Frooks (1896–1997) sowie der Reporter George Seldes (1890–1995). [Reds, Handlung, Wikipedia, abgerufen am 07.11.2017
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1981 Reds {4:01:29}

Veröffentlicht am 12.03.2016
Jose Ferris
Reds (1981) Movie

Montag, 6. November 2017

Was jetzt: Ein Steuerskandal ohne Putin?!

In den letzten Wochen war es merkwürdig still um Putin. Nun ja, Zapp hat Rainer Rothfuß, dem Initiator der Bürgerinitiative »internationale Friedensfahrt Berlin – Moskau«, die im August mit einem Fahrzeugkonvoi nach Russland fuhr, eine Watschn verpaßt 
(siehe Das Koordinatensystem in Bewegung: Wittgenstein, die Linken und Jan Fleischhauer, der aus Versehen konservativ wurde, Post, 02.11.2017), 
weil er sich für russische Propaganda mißbrauchen ließ, sich mit von Putin mitfinanzierten Rockern traf und die Krim-Annexion verharmlost (Ich wage hinzuzufügen: … wenn es denn eine war),
aber sonst ist mir nichts untergekommen.
Dafür enthüllen jetzt öffentlich-rechtliche und Leitmedien-Investigativjournalisten, daß es doch tatsächlich Politiker gibt, die mit einer Firma, die mit der Familie von Kreml-Chef Putin verbunden ist, Geschäfte machen. Sowas aber auch! 
- Paradise Papers Trump-Minister verdient an Russland-Geschäften (Frederik Obermaier, Bastian Obermayer, Nicolas Richter, Süddeutsche Zeitung, 06.11.2017)
Irgendwie hat mir aber was gefehlt. Während bei der Panama-Serie kein Artikel der Süddeutschen ohne die üblichen Verdächtigen auskam,
Wo bleiben Sadam Hussein und Gadafi?
Wenigstens an den Ahmadinedschad haben sie gedacht!
begnügt sich das aktuelle Paradise-Titelbild der Süddeutschen mit so unscheinbaren und eher feindbild-ungeeigneten Gestalten wie Königin Elizabeth II., Kanadas Premier Justin Trudeau, Kongos Präsident Joseph Kabila und US-Wirtschaftsminister Handelsminister Wilbur Ross.
Süddeutsche vom 06.11.2017
Als hingegen der Sohn des US-amerikanischen Vizepräsidenten auf dem Höhepunkt der Ukraine-Krise in den Vorstand des größten privaten ukrainischen Gaskonzerns berufen wurde (siehe Ukraine 10 - Joe Bidens Sohn fällt die Treppe hoch, Post, 12.05.2014), war das für den SPIEGEL allenfalls »eine delikate Personalie«. 
In neoliberalen Zeiten des Umbruchs wird sowas einfach abgehakt.

Dagegen geht es jetzt Trump an den Kragen!
- US-Handelsminister Wilbur Ross hat Beteiligung mit Russland-Kontakten. (Andreas Schwarz, Kurier.at, 05.11.2017)
- Paradise Papers: US-Handelsminister Ross an Firma mit Putin-Nähe beteiligt (Die Presse, 05.11.2017)
Wäre doch gelacht, wenn das politisch-korrekte Amerika nicht die Oberhand behält!
Und vielleicht findet sich ja irgendwann was, womit man dem Sebastian Kurz an die Karre pinkeln kann…

Schreibschrift im Zeitalter der »Kopf-unten-Generation«

An vielen Schulen lernen Kinder nicht mehr die Schreibschrift, sondern die einfachere Grundschrift. Aktivisten kritisieren das - und haben im ganzen Land Unterstützer gefunden.
Die Kultusminister sollen dafür sorgen, dass Grundschülern wieder bundesweit die Schreibschrift beigebracht wird. Das fordern Sprachaktivisten - und übergaben nun in Stuttgart rund 15.100 Unterschriften an die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Susanne Eisenmann.

Wie die Zeitung "Deutsche Sprachwelt" am Freitag mitteilte, erfolgte die Übergabe bereits in der vergangenen Woche. Eisenmann habe die mehrere Ordner umfassende Liste "erfreut" entgegengenommen, sagte Chefredakteur Thomas Paulwitz. Die Unterschriften habe man in den vergangenen Jahren bundesweit gesammelt, zum Beispiel auf der Leipziger Buchmesse.

Hinter der Aktion "Rettet die Schreibschrift" stehen neben der "Deutschen Sprachwelt" die Aktion Deutsche Sprache (ADS) und die Neue Fruchtbringende Gesellschaft (NFG). Weitere 2100 Unterschriften hatten die Initiatoren der KMK bereits vor einigen Jahren übergeben.

mehr:
- Unterschriftenaktion: 15.100 Menschen fordern Rettung der Schreibschrift (SPON, 03.11.2017)

Schreibschrift - Lateinische und Vereinfachte Ausgangsschrift - Grundschrift {3:05}

Veröffentlicht am 30.07.2016
Lehrerschmidt
Kannst du alle gängigen Handschriften schreiben? Welche Schrift hast du in der Schule gelernt?
Sag mir welche Schrift du schreibst und ich sage Dir wie alt du bist...
Ganz so ist es nicht, aber ein bisschen ist an dem Spruch schon dran.
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Zwei Hübe in die Nase, und der Antisemit strahlt!

Hirnforschung und der "Bessere Mensch"

Wir leben in herausfordernden Zeiten. Täglich erfahren wir aus den Medien etwas über neue Probleme aus allen Teilen der Welt. Da scheint es verlockend, sich die Menschen, die diese Probleme verursachen, genauer anzuschauen.

Ein Forscherteam um den Bonner Psychiatrieprofessor Rene Hurlemann mag sich so etwas gedacht haben, als es dieses Experiment plante: Lassen sich fremdenfeindliche Menschen mit der als "Kuschelhormon" bekannten Substanz Oxytocin toleranter machen? Die Untersuchung erschien Ende August in der namhaften Zeitschrift PNAS.
mehr:
- Nasenspray gegen Fremdenfeindlichkeit? (Stephan Schleim, Telepolis, 10.05.2013)