Mittwoch, 26. August 2015

"Der Journalismus produziert seine Kritiker und Gegner selbst"

Wolfgang Storz im Interview über seine Studie zur "Querfront" und die Entstehung einer Gegenöffentlichkeit

Die Verbreiterung des Meinungsspektrums in den großen deutschen Medien ist für Wolfgang Storz "unabdingbar." "Kommt diese Verbreiterung nicht bald und sichtbar, wird das Misstrauen gegenüber den klassischen Medien noch stärker werden und ihre Gegner noch zahlreicher", sagt der ehemalige Chefredakteur der Frankfurter Rundschau im Interview mit Telepolis. Storz ist der Autor einer aktuellen Studie der Otto Brenner Stiftung, die sich mit dem Phänomen "Querfront" auseinandersetzt. Bei seiner Arbeit hat Storz bemerkt, dass eine Gegenöffentlichkeit entstanden ist, die sich eine Art eigenes Mediensystem geschaffen hat. Die Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA betrachtet Storz "unverändert als eines der identitätsstiftenden Themen" für die Gegenöffentlichkeit - neben weiteren Themen, die in den großen Medien nicht oder nur am Rande aufgegriffen werden.
mehr:
- "Der Journalismus produziert seine Kritiker und Gegner selbst" (Marcus Klöckner, Telepolis, 25.08.2015)
»Was ich feststelle: Mindestens große Teile dieser Gegenöffentlichkeiten gehen von der These aus, wir haben es hier in Deutschland mit keiner Demokratie mehr zu tun. Es herrschen Eliten, die im Bündnis mit den Medien, die wiederum nicht frei sind, versuchen, die Wahrheit zu unterdrücken und im Zweifel gegen das Volk regieren. Was diese Öffentlichkeiten auch eint, nach meiner Bewertung: Es handelt sich hier fast ausschließlich um Akteure mit einem inhaltlich-politischen Anliegen, die mit journalistischen Instrumenten arbeiten. Aber sie arbeiten nicht als Journalisten. Ihr Ziel ist es ja, der eigenen Deutung Gehör zu verschaffen.«(Wolfgang Storz)
Querfront Studie | KenFM | Compact | Kopp... Die Anti-Lügenpresse-Medien [5:16]

Veröffentlicht am 24.08.2015
http://Wahrheit.TV | Audio: Wolfgang Storz im #DLF Gespräch
Sie heißen Jürgen Elsässer (Compact Magazin) oder Ken Jebsen #KenFM, sind politisch an den Rändern unterwegs und wollen mit eigenen Medienangeboten einen Gegenpol zur sogenannten #Lügenpresse schaffen. Wolfgang Storz, ehemaliger Chefredakteur der 'Frankfurter Rundschau' hat sich für eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung die relativ erfolgreichen Medienproduzenten näher angeschaut, und – wie er im DLF erklärte – einige Gemeinsamkeiten festgestellt. ...weiterlesen @ DLF ► http://nyc.de/1h9MoPl

► Die OBS Studie "Querfront" .PDF - http://nyc.de/1FGm5WR
► https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgan...

► Dieser Beitrag dient nur dem Bildungsgebrauch und wurde mit freundlicher Ungenehmigung hier eingebaut.
Das verantwortliche Kuratorenteam arbeitet ehrenamtlich, verfolgt keine Gewinnerzielungsabsicht und ist politisch und konfessionell unabhängig.
Sollten Sie eine begründbare Urheberrechtsverletzung vermuten, bitten wir um eine entsprechende Nachricht bei http://facebook.com/impressum .
Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir die öffentliche Darstellung schellstmöglich beenden.

http://www.Mediengenossenschaft.de i.G.

22.08.2015 | 05:15 Min. | Quelle: Deutschlandfunk - Wolfgang Storz im Gespräch mit Brigitte Baetz

siehe auch:
- Verteilungskampf der Etablierten (Daniel Hermsdorf, 26.08.2015)
Ein Kommentar zum Querfront-Gutachten

Catch 22 Hospital Scene [0:45]

Hochgeladen am 17.01.2009

Terrorverdächtige in Oberursel: Zweifel an Anschlagsplanung auf ein Radrennen

Sachverständige sprechen von einer "sprengtechnisch unlogischen" Rohrbombe und der Verwendung des Wasserstoffperoxids zur Schimmelbeseitigung Ende April dieses Jahres wurde ein Ehepaar in Oberursel verhaftet; ihnen wurde vorgeworfen, dass sie einen Anschlag auf ein größeres Radrennen - "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" - geplant hatten. Die Frau ist seit Anfang Juli auf freiem Fuß, der Mann befindet sich noch in Untersuchungshaft. Jetzt werden Zweifel an den Anschlagplänen laut.


Vor knapp vier Monaten erregte der Fall großes Aufsehen. Polizei und das Spezialeinsatzkommmando (SEK) hatten bei einer Hausdurchsuchung nach einem Bericht auf der SEK-Webseite "eine Rohrbombe, Zündstoff, ein Sturmgewehr sowie scharfe Munition" gefunden. Aufgefallen war das Paar durch den Kauf einer größeren Menge Wasserstoffperoxid und Spiritus in einem Baumarkt.

Dazu wurde von einem "vermutlich salafistischen Hintergrund" der Verdächtigen berichtet und davon, dass der Mann beobachtet wurde, "wie er ein Waldstück in der Nähe von Oberursel erkundete, in dem das Radrennen durchläuft". Laut Link-Überschrift ging das SEK davon aus, einen Terroranschlag vereitelt zu haben.

Genau so sahen das auch Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) und der Chef der Innenministerkonferenz Roger Lewentz (Innenminister: "Terroranschlag in Hessen vereitelt"). Auch Medien schlossen sich dem aufgeregten Situationsbefund an: Der "wohl im letzten Moment vereitelte Terroranschlag in Hessen".

mehr:
- Terrorverdächtige in Oberursel: Zweifel an Anschlagsplanung auf ein Radrennen (Thomas Pany, Telepolis, 25.08.2015)

mein Kommentar: Aufgeregtheit verkauft sich. Alle haben was davon: die Sicherheitsorgane kämpfen um ihre Existenzberechtigung, die Medien um Zuschauer und Leser, die Politik um Aufmerksamkeit. Keiner will zurückstehen.

Planten Salafisten Anschlag auf das Radrennen am 1. Mai? [3:23]

Veröffentlicht am 30.04.2015
In Oberursel hat die Polizei zwei verdächtige Islamisten festgenommen. Bei mehreren Durchsuchungen wurde ein Rohrbombe, Waffen und Munition gefunden.

Dienstag, 25. August 2015

Sommerinterview mit dem PARTEI-Vorsitzenden Martin Sonneborn

Sommerinterview mit dem PARTEI-Vorsitzenden Martin Sonneborn 

Nach seinem ersten Jahr im EU-Parlament weht dem Abgeordneten Martin Sonneborn diesen Sommer nun jede Menge Ärger ins Gesicht. Etablierte EU-Politiker feinden den Newcomer an, auch parteiintern wird am Stuhl des Taktikers gesägt. Wird der Noch-PARTEI-Vorsitzende den Bundesparteitag am 3. Oktober ungeschoren überstehen?
mehr:
- "Ich überlege, als Kanzlerkandidat der SPD anzutreten" (Interview mit Markus Kompa, Telepolis, 25.08.2015)

Martin Sonneborn: Fragen an Oettinger [3:09]

Veröffentlicht am 30.09.2014
Martin Sonneborn: Fragen an Oettinger im EU-Parlament am 29.09.2014

Doping: Neue Anschuldigungen gegen Kenia

Die Dopingtests in Kenia sind ins Zwielicht geraten. Athleten und Betreuer erheben schwere Vorwürfe gegen den kenianischen Leichtathletikverband. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) will indes keine Untersuchungskommission zu Doping in Kenia einrichten.
Nach Angaben von Athletenbetreuern ist es in Kenia übliche Praxis, dass Leichtathleten über anstehende Dopingkontrollen außerhalb von Wettkämpfen vorab informiert werden. Dopingtests müssen nach den international einheitlichen Vorgaben des Welt-Anti-Doping-Codes jedoch stets unangekündigt erfolgen. Die kenianischen Athletenbetreuer berichten der ARD-Dopingredaktion im Gegensatz dazu über oftmaliges regelwidriges Verhalten von Dopingtestern: "Die Kontrolleure rufen Dich vorher an. Und sagen Dir, dass sie zu Dir nach Hause kommen wollen. Und wenn Du dann sagst, Du bist nicht da, machen sie eine neue Verabredung mit Dir für den Test", sagte Frimin Kiplagat Kipchoge, der selbst Läufer war und mit dem kenianischen Leichtathletikverband "Athletics Kenya" zusammenarbeitet, der ARD.

mehr:
- Doping: Neue Anschuldigungen gegen Kenia (Hajo Seppelt, ARD Sportschau, 25.08.2015)

So einfach kann Doping sein | Sportschau [2:08]


Veröffentlicht am 09.02.2016
- Ein Lockvogel enthüllt in einer Doping-Doku von Hajo Seppelt, wie einfach es in Kenia ist, an verbotene Substanzen zu kommen.
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Effektives Bauchmuskeltraining für daheim. Mit dieser Sixpack Workoutroutine erreichst du deinen Waschbrettbauch ohne .

Mounir erhält nach einem Probetraining bei den Erfurter Kangoroos einen Platz in der Mannschaft. Sein Vater ist strikt dagegen, aber Frau Steiner gelingt es, ihn .

Kenyan Athletes Involved In Doping Now Risk Prosecution [2:25]

Veröffentlicht am 09.01.2015
Athletics Kenya will starting March this year start involving security agencies in the fight against doping among athletes in Kenya. Security officers will be part of the AK medical and anti-doping commission which was formed recently, and athletes and agents involved in the vice risk facing jail terms.

Ein Kommentator (Mücken, 24.08.2015, 22:12h) schreibt auf Sportschau.de:
»Ich bin für Doping freigeben, dann fallen die ganzen Diskussionen weg was legal und was illegal ist. Die Grenzen sind doch eh sehr verschwommen. Und der Sport macht dann auch wieder richtig Spass, ständig neue Rekorde, das wollen wir doch sehen. Es könnte dann sogar darauf gewettet werden, wie lange der Sportler der gerade einen neuen Weltrekord erziehlt hat, noch lebt. Der Sport wird dadurch viel unterhaltsamer.«

Franz-Josef Strauß und die Schmiergelder

Franz Josef Strauß war einer der umstrittensten Politiker der Bundesrepublik. Jetzt erhält sein Image weitere Kratzer. Nach SPIEGEL-Informationen zahlten Firmen dem CSU-Übervater viel Geld - ohne erkennbare Gegenleistung.
Franz Josef Strauß, der 1988 verstorbene ehemalige Bundesverteidigungs- und Bundesfinanzminister sowie zuletzt Ministerpräsident von Bayern, hat sich nach Informationen des SPIEGEL jahrelang mittels einer Briefkastenfirma von Unternehmern schmieren lassen. Dies belegen bislang unbekannte Akten des Eureco Büro für Wirtschaftsberatung GmbH und Co. KG, die der Politikwissenschaftler Peter Siebenmorgen bei Recherchen für seine Strauß-Biografie (Siedler Verlag) fand. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

mehr:
- Briefkastenfirma: CSU-Ikone Strauß kassierte Schmiergelder (SPIEGEL Online, 21.08.2015)
Die Liste der Unternehmen, die Strauß über das Büro Geld zahlten, reicht von BMW und Bertelsmann über Daimler-Benz und Dornier [der Mann war von 1956 bis 1963 Verteidigungsminister!, Anmerkung von mir] bis hin zu Firmen aus dem Flick-Imperium und der Taurus-Film GmbH des Medien-Moguls Leo Kirch. Allein in den Jahren 1964 bis 1968 addierten sich die Zahlungen auf insgesamt 490.892 Mark. Eine für die damalige Zeit immense Summe: Das Jahresgehalt eines Bundesministers betrug seinerzeit etwa 90.000 Mark.
Schwarze Kassen der CDU/CSU - Dokumentation der Machtkonstruktion [1:11:04]

Hochgeladen am 06.06.2011
"Die brutalstmögliche Aufklärung." Zugänglich gemachte Archive ermöglichen nach Jahrzehnten Recherchen für Journalisten. Im Gegensatz zu den Historikern im finanziell stetig abhängigen Wissenschaftsbetrieb, haben sie ungeklärte Fragen und legen ihre Daten und Argumente filmisch oder literarisch öffentlich dar. 
In der anschließenden Debatte zum Film, die hier nicht gezeigt wird, wurde hysterisch, aber nicht sachlich miteinander geredet, da es offensichtlich im von der Politik finanziell abhängigen "Wissenschaftlichen Betrieb" tabu ist, die konservativen Parteistrukturen zu beleuchten. Eine Gelehrtenregel zur "Hoheit der geschichtlichen Wahrheit", die bei Nichtbeachtung wissenschaftliche Karrieren brechen kann. Es wird notwendig werden, mehr Daten und Schlussfolgerungen, anstatt der Vorurteile abzugleichen.
Selbst in der CDU glaubte man noch 2001 an den späten Geldsegen aus verschollenen Kontoverbindungen (Großes Schwarzgeldtreffen in Luzern). Nichts schien und ist bis heute unmöglich. Verschleierte Organisationsstrukturen, Vertrauensposten, Belohnungs- u. Gefälligkeitssysteme, mediale Deutungshoheit - alles ist machbar in der Mentalität des poltitischen Kampfes, welche gut verborgen und heutzutage wie geschmiert um sich greift.

"Gibt es Netzwerke der Macht, die politische Systemwechsel überstehen?"
Diskurs-Podcast vom 01.05.2011, "Das Comeback der Täter - Elitenkontinuität in Deutschland" (mp3, 26 MB, ca. 1 Stunde)
http://pcast.sr-online.de/play/diskur...

"Großes Schwarzgeldtreffen in Luzern" (Titanic vs. CDU, Juni 2001):
http://bit.ly/jQn0lM oder
http://www.titanic-magazin.de/heftarc...

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Die Komposition ist von Patrice Mestral:
Kauf der Komposition hier:
http://www.emusic.com/album/Patrice-M...
http://www.patrice-mestral.com/

siehe auch:
- FDP fordert Umbenennung des Franz-Josef-Strauß-Flughafens (Peter Mühlbauer, Telepolis, 25.08.2015)

Senkrechtstarter [4:46]

Hochgeladen am 27.07.2010
Der Senkrechtstarter 1969 - die D0-31 E-3 als Lufttransporter. Sie haben ihr Publikum immer fasziniert: senkrecht startende Flugzeuge. Auch deutsche Erfinder haben sich in den 60-ziger Jahren mit der Entwicklung eines solchen Flugzeuges beschäftigt. Auch für das Militär eine damals interessante Entwicklung.
(YTM00569)

Franz Josef Strauß - Ein Deutsches Leben (Doku) [44:09] 
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Der Milliardendeal Strauss und die DDR GERMAN DOKU [44:14]

Veröffentlicht am 18.10.2014
Es war die politische Sensation des Jahres 1983: Nach wochenlangen Geheimverhandlungen vereinbarten der bayerische Ministerpräsident Strauß und Honeckers Unterhändler Schalck-Golodkowski einen Milliardenkredit, der die überschuldete DDR vor einer drohenden Staatspleite rettete. Über die Hintergründe dieses bis dahin einmaligen deutsch-deutschen Deals sprechen u.a. die Strauß-Kinder Monika Hohlmeier und Max Josef Strauß, der damalige CSU-Generalsekretär Edmund Stoiber, Helmut Kohls früherer Kontaktmann zur DDR-Führung, Staatsekretär Philipp Jenninger, sowie der frühere DDR-Außenhändler Alexander Schalck-Golodkowski.

mein Kommentar: 
Was ist das alles für ein Dreck!

Fernsehhinweis: heute abend, 21 Uhr, ZDF: Tierfabrik Deutschland

Massentierhaltung ist beim Verbraucher verpönt. Bauern versprechen mehr Tierschutz im Stall. Doch Glücksschweine zu Discount-Preisen sind nicht zu produzieren. Seit Jahren streiten die Deutschen, was sich in der industriellen Nutztierhaltung ändern muss. 80 Prozent der Verbraucher wollen angeblich mehr zahlen für tierschutzgerechte Lebensmittel. Doch an Ladentheken ist billig König und das Leiden der Tiere kaum Thema.
- Tierfabrik Deutschland – Von Billigfleisch und Wegwerfküken (Dokumentation, 25.08.2015, 21:00 h, Frontal21, ZDF)

Gegen Tierfabriken [9:24]

Veröffentlicht am 19.09.2013
Dokumentation der Fahrraddemo "radeln und tadeln" der Bürgerinitiative Müncheberg e.V. und der Dörfergemeinschaft gegen die Tierfabrik in Steinhöfel von Ingo Kratisch

Das Thema in einem Krimi aufbereitet:

Wolfgang Schorlau:
- Am zwölften Tag – Denglers siebter Fall
- Materialien zum Buch (Schorlau)
daraus:
- Studie: Umweltschützer kritisieren Milliardenhilfe für Massentierhaltung (SPIEGEL Online, 29.08.2011)

- Verlagstext (Kiepenheuer & Witsch)
- Amazon-Kundenrezensionen
Rezension (Krimizeitschrift)
Rezension (Tierbefreiung)
Rezension (Bayerisches Fernsehen, 20.02.2014)
- Rezension (Bettina Schulte, Badische Zeitung, 05.02.2014)
Rezension (Krimi-Couch, mit Leserrezensionen)

Ich habe das Buch an einem einzigen Tag »weggelesen« und war peinlich berührt. Mein Fazit: alles, was halbwegs praktisch an frischen Lebensmitteln beschaffbar ist, hole ich mir jetzt auf dem Wochenmarkt.

siehe auch:
- Meine Landwirtschaft (Meine Landwirtschaft, PDF-Datei einer PP-Präsentation)

"Am zwölften Tag" - Wolfgang Schorlaus neuer Krimi | SWR Kunscht! [4:31]

Veröffentlicht am 24.01.2014
Wolfgang Schorlau schickt in seinem jüngsten Krimi den Privatermittler Georg Dengler mitten hinein in die schmutzigen Geschäfte der Fleischindustrie. Damit trifft der Stuttgarter Autor erneut den Nerv der Zeit. Das Buch geht weg wie warme Leberkäs-Semmeln...


Kunscht! - Kultur im Südwesten - jeden Donnerstag, 23.15 Uhr im SWR Fernsehen

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Montag, 24. August 2015

KenFM im Gespräch mit: Diether Dehm (Die Linke)

KenFM im Gespräch mit: Diether Dehm (Die Linke) [1:34:10]

Veröffentlicht am 24.08.2015
Diether Dehm ist Pop und Politik. Während die von ihm geschriebenen Songs oft Chart-Erfolge wurden, kommt die Partei Die Linke, deren Vorgänger-Partei PDS er seit 1998 angehört, partout nicht an "die Spitze". In der Bundesrepublik ist die Globalisierungs- und Kapitalismuskritische Partei durchgehend in der Opposition.
In eriner Art parteiinternen Opposition sieht sich Dehm auch seit dem Aufkommen der als "neurechts" verunglimpften Mahnwachen für den Frieden, auf deren Bühne er mehrfach auftrat und auch bei der Demonstration gegen die Kriegstreiberei des Bundespräsidenten Gauck teilnahm.
Über seine politische Laufbahn, die seit über einem Jahr anhaltenden Auseinandersetzungen und vieles mehr sprach er mit Ken Jebsen in einer weiteren Ausgabe von KenFM im Gespräch.
http://www.kenfm.de
http://www.facebook.com/KenFM.de
http://www.twitter.com/TeamKenFM
http://kenfm.de/unterstutze-kenfm
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Jörg-Diether Wilhelm Dehm-Desoi (* 3. April 1950 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher MusikproduzentLiedermacher und Politiker(SPD/PDS/Die Linke). Von 1999 bis 2003 war er einer der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der PDS, von 2004 bis 2010 war er Landesvorsitzender seiner Partei in Niedersachsen. Bis 2016 war er Schatzmeister der Europäischen Linken. Dem deutschen Bundestag gehörte er 1994 an und gehört ihm seit 2005 wieder an. In den 1970er Jahren war Dehm für das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) als inoffizieller Mitarbeiter (IM) tätig. Der von ihm mitverfasste Song 1000 und 1 Nacht war 1984 mehrere Wochen in den Charts. Ein Künstlername Dehms war Lerryn.
[Dieter Dehm, Wikipedia, abgerufen am 10.03.2019]
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Diether Dehm zur Konfrontationspolitik gegenüber Russland {8:00}

Tu Was
Am 23.02.2018 veröffentlicht 
Wollt ihr den globalen Krieg?
Weltweite Aufrüstung stoppen!
Ausschnitt aus der Rede (Diskussion mit, Fragen an) von
Dr. Diether Dehm
(MdB der Partei DIE LINKE.)
Konfrontation mit Russland,
Giftgasanschlag auf den russischen Ex-Spion Sergej Skripal und seine Tochter
Eine Veranstaltung der Partei
DIE LINKE. KV Cloppenburg
29.03.2018

NDR Die Stasi-Akten von Diether Dehm (MdB DIE LINKE) {5:30}

Maxim Alesandrinov
Am 08.08.2016 veröffentlicht 
In den 70er-Jahren reist er gelegentlich in die DDR. Er berichtet von dort als Journalist. Die Stasi wird auf ihn aufmerksam. Und so notiert sie am 8. Juni 1971 den Vorschlag, Kontakt zu Dehm aufzunehmen. Etwas mehr als zwei Wochen später datiert findet sich wiederum der Vorschlag, man möge ihn als "Vorlauf-Perspektiv-IM" registrieren. Zwei von mehr als 300 Seiten aus der Stasi-Akte von Diether Dehm. Hier findet sich eine Fülle von Hinweisen, die Dehm als Spitzel des DDR-Geheimdienstes erscheinen lassen.
Der Historiker Hubertus Knabe ist Direktor der Gedenkstätte Hohenschönhausen in Berlin, hat sich mit vielen Stasi-Akten auseinandergesetzt und keinen Zweifel daran, dass Dehm ein Informant der Stasi war: "Im Fall von Diether Dehm ist die Akte ja sehr aussagekräftig. Herr Dehm hat nicht in der DDR gelebt, sondern in einem freien Land, in der Bundesrepublik, und hat trotzdem der Geheimpolizei in der DDR viele Informationen geliefert."
http://www.ndr.de/kultur/geschichte/s...
http://archive.is/W7djl

Mein Kommentar:
Seit Beginn der Ukraine-Krise verfolge ich aufmerksam, wie mit Menschen anderer politischer Überzeugung in Deutschland umgegangen wird. Da halte ich sehr viel für möglich!
aktualisiert am 10.03.2019
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Gerichtsprozess gegen Monsanto: Medien verweigern Berichterstattung

Laut einem Artikel der Internetseite Naturalsociety.com bahnt sich in Kalifornien ein Präzedenzfall im Los Angeles County Court an: eine handvoll Bürger haben sich mit einem Anwalt zusammengeschlossen, um sich gegen den multinationalen Konzern Monsanto aufzulehnen. Trotz der Signifikanz der Entscheidung haben die ‘Mainstream-Medien’ eine Berichterstattung trotz Anfrage von Seiten der Kläger abgelehnt.
“Das ist ein ‘Slam-Dunk’ Gerichtsprozess, der aufdeckt, dass Monsanto falsche Informationen über sein Produkt RoundUp verbreitet. Entgegen der Information auf den Etiketten eliminert RoundUp sehr wohl Enzyme, die im menschlichen Verdauungstrakt vorkommen.”

Im Detail geht es in der Anklage um Fehlinformation bzw. Irreführung in der Bewerbung des chemischen Herbizids RoundUp. Das meistverkaufte Produkt des Agri-Chemie Riesens wirkt unter anderem auf ein Enzym, welches laut offiziellen Angaben nur in Pflanzen und nicht in Menschen oder Tieren zu finden ist.

Dem Anwalt Matthew Philipps nach ist dies nicht korrekt. Bei dem besagtem Enzym handelt es sich um EPSP-Synthase (5-Enolpyrovylshikimat-3-Phosphatsynthase), welches eine wichtige Rolle im Verdaungstrakt spielt – unter anderem zur Produktion von Neurotransmittern und als Kommunikator zum Gehirn.

mehr:
- Gerichtsprozess gegen Monsanto: Medien verweigern Berichterstattung (Florian Müller, Neopresse, 21.08.2015, Zitat:)
Seit Beginn des Prozesses versucht Philipps den Fall an die großen Medienhäuser zu bringen. Da sich niemand für den Fall zu interessieren schien, ist Philipps eigenständig an die Medien herangetreten. Während es kaum verwunderlich ist, dass Fox, NBC, CNN und ABC nicht darüber berichten*, scheint es aber auch bei der L.A. Times, die NY Times, Huffington Post, CNN und Reuters eine Nachrichtensperre zu geben. Nur Russia Today und Al Jazeera berichteten bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels.
Auch auf Wikipedia hat Philipps Probleme: Schon mehrere Male hat er den Fall in die Sparte ‘Rechtstreitigkeiten’ eingetragen. Doch aus bisher unbekannter Ursache verschwindet der Eintrag immer wieder. Das gleiche gilt für Posts über den Prozess auf Facebook, die immer wieder verschwinden bzw. gelöscht werden.
- Mainstreammedien verschweigen weltweite Proteste gegen Monsanto (Propagandaschau, 25.05.2015)

siehe auch:

Genmais? – Nein, nein, nein, ja! Fuck the Bürger! (Post, 20.04.2014)
Monsanto? Brauchen wir nicht (Post, 29.04.2009)
Gen-Scheiß – Gäähn (Post, 10.04.2008)
Monsanto, mit Gift und Genen (Post, 12.03.2008)
- Bush & Monsanto (Post, 13.03.2008)

Zensur im Namen der Gleichberechtigung

Ich schaue so gut wie nie Talkshows, aber weil ich sie über meine GEZ-Gebühren trotzdem finanziere, mache ich eben von Zeit zu Zeit eine Ausnahme. Man will ja sehen, ob das eigene Geld gut angelegt ist. Die eine Ausnahme in den letzten Monaten war ausgerechnet die Giftschrank-Sendung von hart aber fair.

Nieder mit dem Ampelmännchen“ hieß sie und drehte sich um die Gleichberechtigung der Geschlechter und dabei auch um Gender Mainstreaming. Sie war interessant, unterhaltsam und an manchen Stellen auch entlarvend. Also eigentlich genau so, wie eine Talkshow sein sollte.

Nun hat der WDR sie aus dem Programm genommen. Sie darf nicht mehr gezeigt werden. Mit verantwortlich dafür ist die Beschwerde eines Vereins mit dem Namen „Deutscher Frauenrat“. Er sieht sich als eine progressive Organisation, hat aber im Grunde eine autoritäre und antiliberal Haltung, die aus jeder Zeile seiner Beschwerde herauszulesen ist. Meinungsfreiheit, Pluralismus und Debattenkultur sind schön und gut, solange am Ende die Richtigen als „Sieger“ daraus hervorgehen. Wenn das nicht der Fall ist, werden eben Verbote gefordert.

Zufrieden verkündete der Verein nun, dass der WDR-Intendant Tom Buhrow großes Verständnis für die Beschwerde gezeigt habe, weil in der Talkshow auf „sehr unseriöse Art“ mit dem Thema Gleichstellung umgegangen worden sei. Wie aus Sicht des Frauenrats ein seriöser Umgang damit auszusehen hat, bleibt dabei ein Geheimnis, würde aber vermutlich wesentlich mehr an das Politfernsehen der frühere DDR erinnern als an kontroverse Talkshows in einer freien Gesellschaft.

Auch habe der WDR eine „einseitige Gästeauswahl“ eingestanden, jubelte der Frauenrat (Es gab in der Sendung zwei Meinungslager: Zwei Gäste auf der einen Seite, drei Gäste auf der anderen, was bei fünf Teilnehmern nicht so überraschend ist). Als Reaktion darauf wurde nun also entschieden, diese Folge zu verbieten und damit eine interessante Diskussion aus dem Verkehr zu ziehen. Für den Frauenrat ist dieser Tiefschlag für die Meinungsfreiheit ein Grund zur Freude. Jeder hat eben andere Dinge, auf die er stolz ist und die ihm wichtig sind.

mehr:
- Zensur im Namen der Gleichberechtigung (Gideon Böss, die Welt, 22.08.2015)
"Wir leben in einem freien Land, in dem es selbstverständlich sein sollte, seine Meinung auch frei zu äußern. Man musste diese Sendung nicht mögen. Aber dass sie ein Angriff auf die Gleichstellung der Geschlechter gewesen sein soll, ist Schwachsinn." (Kubicki auf Facebook)
Nochmal Böss: »[Die Talkshow] war interessant, unterhaltsam und an manchen Stellen auch entlarvend. Also eigentlich genau so, wie eine Talkshow sein sollte.«  [Hervorhebung von mir]

siehe auch:
- Feminismus im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (Post, 24.08.2015)
- Gleichstellung: Wer braucht diese "Zwischendinger"? (Merlind Theile, ZEIT Online, 06.03.2015)
- Der Idiot bleibt männlich! Wie der Gender-Wahnsinn neue Blüten treibt (Klaus Fürst, 06.05.2014)

Die Mainzelmännchen einmal anders [0:18]

Veröffentlicht am 30.10.2012
Witziges mit den kleinen Männchen vom ZDF

mein Kommentar: gut so, Tom Buhrow! Nirgendwo anecken!

Feminismus im öffentlich-rechtlichen Fernsehen

Hart aber Fair Nieder mit den Ampelmännchen Deutschland im Gleichheitswahn 02 03 2015 360p [2:15:38]

Veröffentlicht am 24.08.2015
Die ARD hat eine weitere Ausstrahlung der Sendung verboten, aus der Mediathek ist sie gelöscht. Grund genug, sie zu konservieren
alter Info-Text: Veröffentlicht am 16.03.2015
Gleichstellungsgesetz, Quotenregelung, Genderforschung - bei uns wird das Verhältnis von Mann und Frau zur Staatsraison. Braucht echte Gleichberechtigung meh...
FDP-Mann im Interview: "Hart aber fair"-Kubicki: Thomallas ... Am Montagabend diskutierte FDP-Politiker Wolfgang Kubicki bei "Hart aber fair" über den Gender...
Nieder mit den Ampelmännchen - Deutschland im Gleichheitswahn?. Gleichstellungsgesetz, Quotenregelung, Genderforschung - bei uns wird das Verhältnis von Mann und Frau zur Staatsraison.
Hart aber Fair | Nieder mit den Ampelmännchen Deutschland im Gleichheitswahn | 02.03.2015

- WDR zensiert Feminismus (Konrad Hartmann-Meister, Telepolis, 23.08.2015)
Der zur ARD gehörende Westdeutsche Rundfunk hat eine Ausgabe der Talkshow "Hart aber Fair" vom 2. März 2015 aus seiner Mediathek entfernt. Weder die Auswahl der Gäste noch das Verhalten des Moderators habe der Ernsthaftigkeit des Themas entsprochen, der WDR-Rundfunkrat habe den Talk als "unseriös" bewertet.

Diese Kritik, der WDR habe Gäste der Show "anscheinend eingeladen, um Spott und Häme zu verbreiten", und die Fragen, die sie erreichten, hätten "keinen anderen Zweck, als das Thema unbeleckt jeder Fachlichkeit lächerlich zu machen", erscheint schwer nachvollziehbar. Bei einer Diskussion zum Thema Gleichstellung der Geschlechter ist es völlig normal, auch eine Feministin einzuladen. Auch Grünen-Politiker Toni Hofreiter hatte durchaus auch Vernünftiges von sich gegeben, dem Biologen ist ferner zuzutrauen, den Unterschied zwischen solider Frauenpolitik und Feminismus zu erkennen.

Der Rundfunkrat hätte respektieren müssen, dass im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, das regelmäßig Platz für Religionen und Esoterik bietet, auch Raum für feministische Weltanschauungen sein muss. Wenig überzeugend ist auch die Einlassung, die Redaktion habe zur Kenntnis nehmen müssen, "dass viele Frauen die Sendung offenbar anders empfunden haben, als sie gemeint war". Denn einerseits ist die unterschiedliche Perspektive bei ideologischen und religiösen Themen immer gegeben, zum anderen ist die Reduktion auf "Frauen" als TV-Zuschauer selbstredend sexistisch.

Zwar kann man verstehen, dass dem WDR Jahrzehnte nach Überwindung des Feminismus eine entsprechende Programmentscheidung so peinlich ist wie ProSieben seinerzeit die UFO-Show. Dennoch sind Zensur und Vertuschung für einen solchen Missgriff ein erstaunlich unsouveräner Umgang mit Meinungs- und Rundfunkfreiheit, an der nun einmal auch feministische Gemüter teilnehmen.

Deutlich eleganter verhielt sich das ZDF, als es ebenfalls einen Missgriff zu verbergen galt. So hatte die Satiresendung "Die Anstalt" selbst ihre treuesten Fans mit einer moralinsauren Feminismus-Show auf eine harte Belastungsprobe gestellt. Die misslungene Folge wurde dennoch ausgestrahlt, weil man zu Recht davon ausging, das kritische Publikum werde sich für die parallele Übertragung des Pokalspiels zwischen Bayern München und Borussia Dortmund entscheiden. Gegen den Männersport mit Spielerfrauen starb die Sendung mit 3% den Quotentod, so dass sich nicht einmal Frauenverbände für die satirisch intendierte, aber nun einmal infame Gleichsetzung ihrer Themen mit denen von Feminismus beschwerten.


siehe auch:
- Sexismus-Vorwurf im ARD-Talk: Plasbergs "hart aber fair" Sendung mit Thomalla gelöscht (21.08.2015)

Für den HAPP Hannover habe ich das Blog gebastelt. Eine Woche lang habe ich an dem Bild gebastelt, wofür Michelangelos »Erschaffung Adams« mit dem kritisch dreinblickenden »Vater« der Psychoanalyse (, der aufpaßt, daß Gott auch alles richtig macht) und dem heute bekanntesten Psychoanalytiker, Otto Kernberg, (der sich aus dem Hintergrund seine eigenen Gedanken macht) versehen wurde.

Was ich nach Fertigstellung der Seite als erstes hörte war, daß auf dem Bild zuwenig Frauen zu sehen sind. Das macht Freude!

noch ein böser Gedanke:

Ich habe den Eindruck, daß sich in deutschen Fernsehdiskussionen unangenehm oft die Teilnehmer ins Wort fallen. Bei dieser Diskussion fielen mir vor allem Frauen mit dieser Unart auf.
und noch ein Vorschlag aus dem Publikum: ein gendergerechtes Schachspiel!
Gibt’s schon:
- Kultur: Politisch korrektes Schach vorgestellt (Central-Organ, 14.07.2011)


Sonntag, 23. August 2015

"Es gibt keine Freunde"

Banken haben große Macht. Größere Macht als die Politik? Ein Gespräch mit Wolfgang Nowak, dem früheren Planungschef im Kanzleramt, der die Seiten gewechselt hat. Ein Interview von Marc Brost und Tina Hildebrandt

Vor zehn Jahren erfand Franz Müntefering den politischen Begriff Heuschrecke. Er meinte Unternehmen und Anleger, die einen skrupellosen Finanzkapitalismus verfolgen und durch ihre Renditeerwartungen ganze Firmen in den Ruin treiben. Damals war die Aufregung enorm, Müntefering galt als unverbesserlicher Steinzeit-Sozi. Gegen das, was ein paar Jahre später kam, wirkten Münteferings Heuschrecken allerdings wie niedliche Tiere. Die Bankenkrise bedrohte Europa, der Kampf war entbrannt um die Frage: Regiert Geld die Welt oder doch die Politik? Wir haben einen gefragt, der es wissen muss: Wolfgang Nowak, unter Gerhard Schröder zuständig für Planung im Kanzleramt, danach Geschäftsführer der Alfred Herrhausen Gesellschaft, des internationalen Forums der Deutschen Bank. Wie blicken Banker auf die Politik – und wie schaut die Politik auf Banker?


mehr:
- "Es gibt keine Freunde" (Marc Brost und Tina Hildebrandt im Interview mit Wolfgang Nowack, ZEIT, 17.11.2014)

Die Geschichte der CIA

Die Geschichte der CIA - Teil 1/3 (1947-1977 Geheime Operationen) [52:39]

Hochgeladen am 31.10.2011
Dreiteilige Doku
Teil1: http://www.youtube.com/watch?v=1peuO7...

Teil2: http://www.youtube.com/watch?v=hUadyr...

Teil3: http://www.youtube.com/watch?v=a7f-ux...

Die dreiteilige Dokumentationsreihe erzählt die Geschichte der amerikanischen Geheimdienstorganisation von den Anfängen im Jahre 1947 bis heute. Neben Aufbau, Organisation, Sicherheitsstruktur, Handlungs- und Einflussbereich der CIA werden die Agentengewinnung, aber auch die - häufig missglückten - geheimdienstlichen Ermittlungen und Manipulationen sowie die Beziehung der CIA zur amerikanischen Regierung dargestellt.

Ehemalige CIA-Verantwortliche, deren Einfluss ausschlaggebend und deren Macht scheinbar grenzenlos war, liefern Hintergrundinformationen zu entscheidenden historischen Ereignissen. Ohne die übliche Zurückhaltung äußern sich Zeugen und direkt Beteiligte, ehemalige Verteidigungsminister, CIA-Direktoren und Geheimdienstagenten. Sie üben Selbstkritik, kritisieren ihre Vorgänger und Nachfolger sowie auch die verschiedenen amerikanischen Präsidenten.

Mit Unterstützung von Archivmaterial wird die Frage beantwortet, wie es dazu kam, dass die legendäre Geheimdienstbehörde oft zur "Hüterin" der Interessen der amerikanischen Außenpolitik wurde.

Die Geschichte der CIA - Teil 2/3 (1977-1989 Das Ende der Illusionen) [51:48]

Hochgeladen am 31.10.2011
INFO: Teil 3 ist nun auch wieder online: http://www.youtube.com/watch?v=a7f-ux...

Dreiteilige Doku
Teil1: http://www.youtube.com/watch?v=1peuO7...

Teil2: http://www.youtube.com/watch?v=hUadyr...

Teil3: http://www.youtube.com/watch?v=a7f-ux...

In den 70er Jahren wird die CIA in eine Randposition gedrängt. Zu groß ist ihr Imageverlust nach dem Watergate-Skandal und den Enthüllungen über den chilenischen Militärputsch. Die amerikanische Öffentlichkeit begegnet der undurchsichtigen und übermächtigen Geheimdienstbehörde mit Misstrauen. Kurz nach seinem Amtsantritt ordnet Jimmy Carter die komplette Neuorganisation der CIA an.

Doch die Kette der Misserfolge und Fehleinschätzungen reißt nicht ab. 1979 wird die CIA vom sowjetischen Einmarsch in Afghanistan überrascht. Um die Pläne der Sowjetunion zu durchkreuzen, spielt sie durch die Aufrüstung der Mudschaheddin dem islamischen Fundamentalismus in die Hände. Auch hatte sie die iranische Revolution und den Machtantritt von Ayatollah Chomeini einige Monate zuvor nicht vorausgesehen.

Die Machenschaften und Täuschungsmanöver der Behörde werden beim Geiseldrama in Teheran deutlich. Die CIA versucht, Reagan gegen Carter auszuspielen. Nach seiner Wahl zeigt sich Reagan erkenntlich und stattet die Behörde erneut mit allen nötigen Mitteln und Befugnissen aus, damit sie im Geheimen operieren kann. Zum CIA-Chef ernennt er Bill Casey, den nach Allen Dulles mächtigsten Mann in der Geschichte der Behörde.

Unter Caseys Leitung betreibt die CIA in Nicaragua amerikanische Hinterhofpolitik wie in den 50er Jahren und finanziert über Waffenverkäufe an den Iran die Contras.
Der Fall der Berliner Mauer trifft sie völlig unvorbereitet.

Welche Zukunft hat die CIA am Ende des Kalten Krieges? Der zweite Teil der Dokumentationsreihe zeigt den langsamen Verfall und das gigantische Scheitern der Behörde.

Die Geschichte der CIA - Teil 3/3 (1990-2001 Ein Krieg nach dem anderen) [54:34]

Veröffentlicht am 05.02.2013
Mit dem Ende des Kalten Krieges und dem Untergang der UdSSR verliert die CIA ihr Feindbild, wodurch ihre Existenzberechtigung in Frage gestellt wird. Zusätzlich büßt die Behörde durch die Fehleinschätzungen beim Einmarsch in Kuwait ihre Glaubwürdigkeit ein. Während dieser Zeit sitzt im Weißen Haus ein ehemaliger CIA-Direktor und Unterstützer der CIA: George Bush senior.
Sein Nachfolger, Bill Clinton, hat eher mangelndes Interesse an der CIA, was diese weiter schwächt.

Der Film analysiert die zentrale Funktionsweise und die tatsächliche Macht der CIA in der Zeit vom ersten Golfkrieg im Jahr 1990 bis zu den Terroranschlägen von New York und Washington DC am 11. September 2001. Gezeigt werden der interne Krieg zwischen CIA und FBI, die Bedeutung der Erdöl-Lobby für die amerikanische Politik, die außenpolitischen Beziehungen der USA zu Saudi-Arabien und das Verhältnis zwischen der saudischen Königsfamilie und dem Terroristen Bin Laden.

Warum gelang es weder FBI noch CIA, die Pläne des Al-Quaida-Netzes zu durchkreuzen? Das Scheitern des amerikanischen Geheimdienstes wird anhand der internen Struktur der CIA aufgerollt und mit Zeugenaussagen von Direkt-Beteiligten untermauert. Ehemalige FBI-Direktoren, CIA-Agenten, Außen- und Verteidigungsminister, Präsidentenberater und CIA-Beamte, die den Dienst bei der Behörde quittierten bzw. quittieren mussten, kommen zu Wort.

Dreiteilige Doku
Teil1: http://www.youtube.com/watch?v=1peuO7...

Teil2: http://www.youtube.com/watch?v=hUadyr...

Teil3: http://www.youtube.com/watch?v=a7f-ux...

UFO - Lebensbeichte eines CIA-Agenten ... (Deutsch synchronisiert) (22.05.2013) [21:58]

Veröffentlicht am 23.05.2013
YOUTUBE: Wir wollen die Wahrheit wissen
UFO - Lebensbeichte eines CIA-Agenten ... (Deutsch synchronisiert) (22.05.2013)
Amazing news-clips
http://www.youtube.com/user/amazingne...

Good Will Hunting - Warum nicht für die NSA arbeiten? [2:31]

Hochgeladen am 21.03.2011


Fracking

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Euro abschaffen: Sarah Wagenknecht verliert den Glauben an die EU

Die künftige Fraktionsvorsitzende der Links-Partei, Sarah Wagenknecht, stellt den Euro und die weitere europäische Integration offen in Frage: Sie sagt, an Griechenland zeige sich, dass der Euro nicht funktioniert. Sie ist gegen die weitere Abgabe von nationaler Souveränität an die EU. Bisher hat sich noch keine im Bundestag vertretene PolitikerIn so klar gegen den Euro und die EU positioniert.

Die künftige Fraktionschefin der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht, stellt den Euro als europäische Gemeinschaftswährung infrage. «Es zeigt sich einfach, dass der Euro nicht funktioniert, sondern immer größere wirtschaftliche Ungleichgewichte erzeugt, und am dramatischsten zeigt sich das eben in Griechenland», sagte Wagenknecht der Zeitung Die Welt. «Darum beginnt in der Linken zu Recht eine Debatte darüber, welchen Spielraum eine Politik jenseits des neoliberalen Mainstreams im Rahmen des Euro überhaupt hat oder ob wir dieses Währungssystem nicht generell infrage stellen müssen.»

Die Führung der Links-Partei reagierte postwendend negativ auf die Aussagen von Wagenknecht und lehnt eine Diskussion über den Euro ab.

Wagenknecht sagte, alles deute darauf hin, dass es in der Euro-Zone immer mehr Integrationsschritte geben werde, die jede nationale Souveränität erledigten. Als Beispiel nannte sie die Haushaltspolitik. «Die Währungsunion verengt die Spielräume der einzelnen Regierungen bis zur Handlungsunfähigkeit, das ist eine europaweite Abschaffung der Demokratie durch die Hintertür.» Deshalb müsse die Linke die Debatte führen, «ob sie sich dieser Logik weiterhin ausliefern will oder sich lieber für ein anderes Finanz- und Währungssystem stark macht».

mehr:
- Euro abschaffen: Sarah Wagenknecht verliert den Glauben an die EU (DeutscheWirtschaftsNachrichten, 21.08.2015)

Sprache: Verliert sie den Glauben an den EURO oder an die EU?