Die Psychologie betreffenden Posts habe ich in »Roths Psychoblog« eingestellt. Eine Liste der Musikvideos findet sich unter »Tornado’s Music Favourites« (siehe unter »Links«). Das Posten eines Videos schließt das Hinzufügen des Infotextes mit ein. (Ich bemühe mich, offensichtliche Werbung wegzulassen) Dieser gibt also nicht notwendigerweise meine Meinung wieder! Das verwendete Bild stammt aus Bob Dylan’s Video »Jokerman«. Ich speichere keine Daten!
Voice of America steht in Konkurrenz mit Russia Today, al-Jazeera oder CCTV: Die Beerdigung der Ideologie des "freien Informationsflusses" Genussvoll weiden staatliche russische Medien einen Artikel der konservativen Washington Times aus, nach dem die staatlich finanzierten Medien der USA, die wie Radio Free Europe/Radio Liberty und Voice of America ans Ausland gerichtet sind, gegenüber ausländischen staatlichen Medien an Einfluss verlieren. Der Washington Times geht es offensichtlich darum, die Regierung zu kritisieren, die US-Propagandamedien nicht ausreichend zu finanzieren. So erklärte der auch nicht interessenlose Jeff Shell, der Vorsitzende des Broadcasting Board of Governors, der die Auslandssender betreibt, dass die Finanzierung nicht ausreiche, um mit den "Gegnern" zu konkurrieren. Gemeint sind vor allem Russland und China, aber auch Katar und Saudi-Arabien. Man könne dem "wachsenden globalen Blitz der staatlich finanzierten Propaganda aus Russland, China und anderen Konkurrenten nicht effektiv begegnen". 370 Millionen US-Dollar investiert die US-Regierung in die Auslandssender, für Shell nur ein "Bruchteil" dessen, was "unsere Gegner ausgeben". Die feindlichen Sender sind vor allem Russia Today, Al Jazeera oder China Central Television (CCTV).
mehr: - Verlieren die USA den Informationskrieg? (Florian Rötzer, Telepolis, 06.01.2016)
Der Informationskrieg [16:28]
"Der Berg unbearbeiteter Asylanträge wächst." Innenminister de Maizère besucht das Bamf und schweigt
Die Informationspolitik der Bundesregierung in Sachen Asylbewerber bleibt suboptimal. Heute fuhr der Bundesinnenminister im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg vor und blieb dort fünf Stunden, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Behördenchef Frank-Jürgen Weise und weitere Führungskräfte waren anwesend, um de Maizière über den Stand der Dinge zu unterrichten.
mehr: - Weise: Mehr als 350.000 nicht entschiedene Asylanträge (Thomas Pany, 05.01.2016)
Jetzt mal gaaanz langsam! Nach den Übergriffen auf Frauen in Köln (ich verzichte bewußt auf eine moralische Attribuierung) schießen jetzt alle möglichen interessengruppen wie Pilze aus dem Boden und versuchen, die Vorfälle für eigene Interessen zu benutzen (Rechtsgerichtete: »Flüchtlinge, die das Asylrecht mißbrauchen«, Feministen: »Männer«) Wenn Machotum (herrgottnochmal: Wer muß denn seine Männlichkeit ständig unter Beweis stellen? Der, der ihrer unsicher ist!) gesamtgesellschaftlich endlich mal als Angst vor der Frau (= Mutter) verstanden werden würde, wären wir schon ein ganzes Stück weiter. Und wenn Lesbe Alice Schwarzer seit Jahrzehnten vor einem politisch korrekt ergriffenen Publikum rumblökt, Männer seien potenzielle Vergewaltiger und Mörder, macht das den Umgang junger Männer mit den eigenen Gefühlen und der eigenen sexuellen Identität bestimmt nicht einfacher. - Krise bei den jungen Männern (Post, 12.05.2015) Weshalb müssen sich die Frauen in den nordafrikanischen und arabischen Ländern verhüllen? Weil die Männer Angst vor ihrem eigenen Begehren haben. (Das kennen wir schon aus der Bibel: Eva war es, die Adam den Apfel vom verbotenen Baum gab!) Somit wird die Frau zur Projektionsfläche der eigenen schuldhaft erlebten sexuellen Begehrlichkeit. Und was kriegt ein Selbstmörder im Paradies? Jungfrauen, rein und unerfahren! Eine sexuell selbstbewußte Frau würde das Schwellkörpersystem der narzißtisch an die sie verherrlichenden Mütter Gebundenen empfindlich stören. Eine gelassenere Betrachtungsweise der vergewaltigungsbereiten, hormongeschwängerten (möglicherweise auch nordafrikanischen) Männerscharen würde uns allen guttun. Das wird aber noch eine zeitlang dauern… Vorerst gilt es für jeden, der sich einen klaren Kopf bewahren möchte, die Bananenschalen der Mainstream-Deutungsmaschinerien zu erkennen und zu umgehen. - Ist der Sexist immer der Moslem? (Peter Nowak, Telepolis, 06.01.2016) - Köln: "Völlig neue Dimension der Gewalt" (Florian Rötzer, heise Online, 05.01.2016) - Kölner Polizei: "Wir haben bisher noch keinen Tatverdächtigen" (Florian Rötzer, Telepolis, 05.01.2016) - Köln: De Maizière kritisiert Polizeieinsatz (ZEIT Online, 06.01.2016, Beachte auch die Kommentare!) - VideoKommentar: Sonia Seymour Mikich, WDR, zur Silversternacht in Köln (Tagesschau, 05.01.2015) - Köln : Was sind das nur für Menschen? (Christoph Herwartz, ZEIT Online, 05.01.2016) - Kriminalität: Unser Sexmob (Kommentar Thomas Fischer, ZEIT Online,12.01.2016 ) in folgendem Artikel steht das für mich Interessanteste drin: - Der Tahrir-Platz von Köln (Tomasz Konicz, Telepolis, 05.01.2016)
Es war die "dunkle Seite" der Massenproteste gegen das Mubarak-Regime in Ägypten: Hunderte von Frauen sind während der Proteste und Auseinandersetzungen auf dem zentralen Tahrir-Platz in Kairo Opfer von Übergriffen und Vergewaltigungen von Banden junger Männer geworden, berichtete die Zeit auf ihrer Onlinepräsenz im Juli 2013: […]
Diese Vorfälle lassen nun sehr schnell eine Illusion verschwinden, die Illusion von der moralischen Überlegenheit der Opfer von Krieg und Vertreibung. Die Hölle aus Staatszerfall und Bürgerkrieg, der die Flüchtlinge entkommen sind, hat diese selbstverständlich geprägt, sie hat Spuren hinterlassen. Die Flucht aus dieser Anomie in die erodierenden Zentren des krisengeschüttelten kapitalistischen Weltsystems schaffen ohnehin nur die Stärksten: Die jungen Männer und diejenigen, die es sich noch leisten können, dies zu bezahlen.
Es fliehen traumatisierte - oder brutalisierte - Menschen, die selbstverständlich die Hölle, der sie entkommen sind, nicht einfach hinter sich lassen, sondern in sich mit tragen. Die Krisenideologie des Islamismus wirkt oftmals auch bei all jenen nach, die ihm zum entkommen trachten. Die Flüchtlinge haben ein Recht zur Flucht - nicht weil sie als Opfer bessere Menschen sind, sondern weil sie Menschen sind. Die Erwartung, Flüchtlinge aus den Zerfallsregionen der Peripherie, die es bis in die BRD schaffen, würden sich besonders gut betragen und ein vorbildliches staatsbürgerliches Verhalten an den Tag legen, ist entweder naiv oder rassistisch. […]
Und selbstverständlich geht es hier nicht um einen kulturalistischen Kampf zwischen dem islamischen Morgenland und dem christlichen Abendland, wie ihn rechte Ideologen propagieren. Es ist kein Rückgriff auf "Traditionen", der junge Männer aus dem arabischen Raum zu Vergewaltigern macht. Die Clans, Milizen, Banden und Sekten, die sich im Windschatten von ökonomischen Zusammenbrüchen und Staatszerfall breitmachen, etablieren "entbundene Gewaltstrukturen, wie sie aus dem Zerfall der warenproduzierenden Anti-Zivilisation des Geldes hervorgehen", erläuterte der Krisentheoretiker Robert Kurz in seinem 2003 erschienenen Werk "Weltordnungskrieg". Die endemisch hohe Arbeitslosigkeit, gepaart mit der Verwilderung des Staatsapparates, der nicht mehr aus der Kapitalverwertung finanziert werden kann, bringe eine "verlorene Generation" desorientierter junger Männer hervor, die "auf ihre kapitalistische Überflüssigkeit bösartig reagieren und sich in den hoffnungslosen Milizen" der Zusammenbruchsregionen der Welt wiederfinden, so Kurz.
[…]
Letztendlich gilt es, beiden Formen der krisenbedingten Barbarisierung - den arabischen Banden wie der deutschen Nazibande - entschieden entgegen zu treten und ihren gemeinsamen Nenner zu betonen. Das antifaschistische Engagement von Aktivisten und zivilgesellschaftlichen Gruppen muss um eine antisexistische Komponente gegen all die chauvinistischen arabischen "jungen Männer", die auf ihre ökonomische Überflüssigkeit nicht emanzipatorisch, sondern bösartig reagieren, erweitert werden.
Private Verkäufe werden lizenzpflichtig
Das Weiße Haus hat heute mehrere Rechtsverordnungen angekündigt, mit denen das Waffenrecht geändert wird. Solche Verordnungen kann der US-Präsident ohne Zustimmung der beiden Parlamentskammern erlassen. Sie sind aber häufig von begrenzter Dauer, weil Amtsnachfolger die Vorschriften genauso schnell und zustimmungslos wieder aufheben können.
Eine der Rechtsverordnungen dehnt die Pflicht zur Überprüfung von Waffenkäufern auf nichtgewerbliche Waffenverkäufer aus. Auch solche privaten Waffenverkäufer benötigen zukünftig eine Genehmigung. In der Praxis betrifft das unter anderem Verkäufe über das Internet und auf Waffenmessen. Die Datenbanken, mit denen Waffenkäufer überprüft werden, sollen zukünftig mehr Daten enthalten, die auch die Behörden der Bundesstaaten liefern sollen - zum Beispiel über Krankheiten oder häusliche Gewalt.
Außerdem soll das FBI 230 neue Mitarbeiter einstellen, die Waffenkäufer überprüfen. Das Verteidigungsministerium, dass Justizministerium und das Heimatschutzministerium müssen Mittel zur Entwicklung von Smart Guns bereitstellen, die verhindern, dass Unbefugte Waffen benutzen. Und zusätzliche 500 Millionen Dollar zur Behandlung psychisch Kranker sollen ebenfalls dazu beitragen, dass es weniger Tote durch Schussverletzungen gibt.
Weil der Kongress den Haushalt bereits genehmigte, kann er bis September 2016 nicht verhindern, dass dafür Mittel verwendet werden. Jim Jordan, der Vorsitzende des House Freedom Caucus hat aber bereits in Aussicht gestellt, dass die Republikaner gegen eine oder mehrere der Maßnahmen vor Gericht ziehen, wenn die Details dazu bekannt sind. Paul Ryan, der Sprecher des Repräsentantenhauses kritisierte die Schritte zur Verschärfung des Waffenrechts als Umgehung des Kongresses. Der habe Obamas Pläne debattiert und abgelehnt. Über so eine Entscheidung sollte sich seiner Ansicht nach kein Präsident hinwegsetzen können.
mehr: - Obama ändert Waffenrecht ohne Kongress (Peter Mühlbauer, Telepolis, 05.01.2016) siehe auch: - Barack Obama: Republikaner planen Widerstand gegen schärfere Waffenvorschriften (ZEIT Online, 06.01.2016) - Obama: Lahme Ente? von wegen! (Post, 27.12.2015) mein Kommentar: Die Logik ist immer die gleiche: »Wir benötigen Waffen, um uns zu verteidigen.« Dieser US-amerikanische Verteidigungswahn vergiftet inzwischen die ganze Welt… Bowling for Columbine (2002) - trailer [2:04]
Komedie / dokument, Kanada, USA, Německo, 2002, 120 min. Režie: Michael Moore Hrají: Michael Moore, Denise Amesová, Arthur A. Busch, George W. Bush, Dick Cheney, Bill Clinton, Barry Glassner, Charlton Heston, Marilyn Manson, John Nichols, Chris Rock, Matt Stone, Salvador Allende, Michael Caldwell, Dick Clark, Seth Collins, R. Budd Dwyer, Eric Harris, Adolf Hitler, Jimmie Hughesová
Bowling for Columbine - A brief history of the USA [3:18]
Hochgeladen am 28.08.2006
hilarious and of course exagerating cartoon scene from michael moore's movie bowling for columbine.
What a Wonderful World [3:15]
Hochgeladen am 20.07.2009
A clip from the documentary "Bowling for Columbine" by Michel More *Sigh* americans *Sigh*
Gewalt ist das Problem, als dessen Lösung sie sich ausgibt.
Gewalt ist auch, was als Gegengewalt gerechtfertigt wird.
Gewalt, als Delikt verboten, wird als Sanktion geboten, umbenannt und gerechtfertigt.
Carol Bowne didn't choose to be utterly defenseless. That choice was made by the state of New Jersey. If you refuse to surrender your humanity to the dictates of your government, speak out. The National Rifle Association does so when defending your rights. The NRA is Freedom's Safest Place.
Obamas Problem mit dem Waffenrecht [2:00]
Veröffentlicht am 12.04.2013
http://de.euronews.com/Barack Obama hat einen kleinen Schritt vorwärts gemacht in seinem Streben nach besserer Waffenkontrolle. Anhänger unterstützten ihn bei seinem Auftritt in Connecticut vier Monate nachdem in der Sandy Hook Schule 26 Menschen erschossen wurden. Zwei Senatoren haben eine allererste winzige Absprache zu Obamas Vorschlägen erreicht.
Pat Toomey, einer von ihnen, meint, dass die Kontrolle vor dem Waffenkauf strenger werden müsse und zwar auch auf Waffenmessen und bei Käufen im Internet. Nur so könne man wahrscheinlich den Anteil der Waffenverkäufe an Kriminelle und psychisch gestörte Personen reduzieren, ohne den entsprechenden zweiten Verfassungszusatz zu verletzen, der gesetzestreuen Bürgern das Recht garantiert, Waffen zu tragen. Waffen für jedermann, vom Schulkind bis zum Greis, dieses Verständnis von Freiheit geht auf die spezielle Art zurück, wie die USA von Europäern besiedelt wurden. Zunächst indem mit Waffengewalt Indianer von dem begehrten Land vertreiben wurden, worauf eine Epoche der Gesetzlosigkeit folgte, in der jedermann sein eigener Polizist, Richter und Henker war. Geschätzt wird, dass 40 % der Waffenkäufer sich niemals ausweisen. Martha Constant, Besitzerin eines Waffenladens in Texas, fürchtet vor allem, es könnte ein nationales Register von Waffenbesitzern geschaffen werden, was ihrer Meinung zu noch mehr Problemen führen würde, weil dann mehr Waffen durch Diebstahl in die Hand der bösen Buben geraten würden. Gegen so ein landesweites Waffenregister laufen die Waffenfans Sturm, weshalb die Senatoren so eine Idee auch von vorn herein ausschließen. Es soll auf gar keinen Fal nachzuverfolgen sein, wer wann wo welche Waffe gekauft hat. Hart umstritten ist auch Obamas Plan, großkalibrige Waffen nicht mehr so ohne weiteres an Privatleute zu verkaufen. Trotz der Amokläufe mit toten Schülern Jahr für Jahr leistet der Verein der Waffenfreunde, die National Rifle Association, heftigen Widerstand gegen alle Regulierungsversuche.
Veröffentlicht am 17.04.2013 http://de.euronews.com/ Nach dem Scheitern eines Entwurfs zur Verschärfung der amerikanischen Waffengesetze im Senat hat sich US-Präsident Barack Obama erneut für mehr Kontrolle von Schusswaffen ausgesprochen.
In Anwesenheit der Kongressabgeordneten Gabrielle Giffords, der ein Attentäter im Januar 2011 in den Kopf geschossen hatte, sprach Obama von einem beschämenden Tag für Amerika: "Heute wurde die Möglichkeit aufrecht erhalten, dass gefährliche Kriminelle Waffen kaufen können, ohne vorher eingehend überprüft zu werden. Unseren Kindern gibt das nicht mehr Sicherheit."
Trotz dieses Rückschlags werde sich seine Regierung weiter für die Sicherheit im Land einsetzen, sagte Obama. Er forderte die Bürger auf, ihren Abgeordneten zu schreiben und so Druck auszuüben. Der Gesetzesentwurf sah eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung von Waffenkäufern vor, wurde im US-Senat aber durch eine Minderheit von 46 Stimmen blockiert.
Die Debatte um die Waffengesetze war im vergangenen Dezember nach einem Amoklauf an der Sandy Hook Grundschule in Newton im US-Bundesstaat Connecticut neu entbrannt. Der Schütze hatte damals 20 Kinder und acht Erwachsene getötet.
USA: Entsetzen nach Amoklauf in Grundschule [1:30]
Veröffentlicht am 15.12.2012
http://de.euronews.com/Am Tag nach dem Amoklauf in einer Grundschule in Newtown, Connecticut ist das Entsetzen in den USA groß. Niemand kann sich erklären, was den 20-jährigen Täter dazu gebracht hat, insgesamt 27 Menschen zu töten. Nachdem er seine Mutter erschossen hatte, ging er in die Sandy Hook Grundschule und tötete 20 Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren sowie sechs Angestellte der Schule. Danach richtete er die Waffe gegen sich selbst. Inzwischen ist bekannt, wer der Amokläufer war.
Adam Lanza wird von denen, die ihn kannten als ruhiger Einzelgänger beschrieben. Sein Bruder, den der Attentäter schon seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hatte, sagt, dass Adam autistische Züge gehabt habe. Was von all diesen Charakterisierungen zu halten ist, muss sich noch herausstellen.
US-Präsident Barack Obama richtete nach der Tragödie noch einmal das Wort an sein Volk:
"Wir trauern mit den Familien, die Angehörige verloren haben. Aber wir schließen auch die in unserer Gebete ein, deren Kinder überlebt haben. Denn sie wissen, dass ihren Kinder die Unschuld viel zu früh genommen wurde. Wir müssen jetzt gemeinsam und unabhängig von politischen Interessen sinnvolle Maßnahmen ergreifen, um weitere Tragödien zu vermeiden."
Die Bluttat löste in der ganzen Welt Bestürzung und Trauer aus. Der Gedanke an die ermordeten Schüler und Lehrer mache ihr das Herz schwer, sagte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch die Regierungschefs anderer Länder sprachen den Familien der Opfer ihr Mitgefühl aus.
Obama bricht bei Anti-Waffen-Rede in Tränen aus [1:04]
Veröffentlicht am 05.01.2016
In einem emotionalen Appell hat US-Präsident Barack Obama für ein schärferes Waffenrecht in den USA geworben. Bei der Vorstellung seiner Pläne für mehr Kontrollen und eine schärfere Regulierung von Waffenverkäufen brach Obama im Weißen Haus in Tränen aus.
GUN CONTROL - Bruce Willis, Ice T, Sandy Hook victim, Venteran, speak up - [16:44]
Veröffentlicht am 10.02.2013 Ask yourselves?
Do you really think that a Government that... A.experimented nuclear radiation on US soldiers ( Exercise Desert Rock I) B.conducted a biological warfare experiment releasing whooping cough bacteria (1955) C.smuggled Nazi war criminals into U.S (operation Paperclip). D.experimented mindcontrol on unwitting citizens (MK-Ultra). E.smuggled firearms to Mexican drug cartels (Fast and Furious). F. etc... Really cares about YOUR WELL BEING? Think Again. Then, what's the real reason behind "GUN CONTROL"? George Mason said it well... "To disarm the people is the most effectual way to enslave them." Power corrupts, and absolute power currupts absolutely. Protect our 2nd Amendment. Protect your right to defend yourselves.
STEVEN SEAGAL on GUN RIGHTS! - MUST WATCH. [4:46]
Veröffentlicht am 21.11.2013
EVERYONE -- ** PLEASE SHARE THIS VIDEO WITH FRIENDS!!
We won't let them do this! -- We will let the people know the truth!! JOIN THE REVOLUTION: ►► http://RandPaulREVOLUTION.org ■■ IT IS TIME FOR LIBERTY TO PREVAIL. ■■
Sarah Palin: 2014 NRA Stand and Fight Rally [12:39]
Veröffentlicht am 27.04.2014
Former Alaska Governor Sarah Palin speaks at the NRA Stand and Fight Rally, an event of the 2014 NRA Annual Meetings in Indianapolis, Indiana. Originally aired on 4/26/14.
Good Guys [1:59]
Veröffentlicht am 28.04.2014
It's time to believe in the good guys again. We are the 5 million men and women of the National Rifle Association of America. Join us:http://www.JoinNRAnow.Org
Vier Ermittler, die große Banken kontrollierten, wurden vom Staat fälschlich für paranoid erklärt – jetzt erhalten sie Schadenersatz.
S Sie ermittelten jahrelang erfolgreich gegen Steuerhinterzieher und durchsuchten am Finanzplatz Frankfurt Banken, die das Geld ihrer Kunden in großem Stil im Ausland versteckt hatten. Ihre Arbeit brachte dem Staat Millionen an Rückzahlungen und den Finanzinstituten zahlreiche Strafverfahren ein. Doch dann wurden die vier Steuerfahnder Rudolf Schmenger, Marco Wehner sowie das Fahnderehepaar Heiko und Tina Feser mit falschen Gutachten im Auftrag der Finanzverwaltung für geisteskrank erklärt und zwangspensioniert. Alle mit derselben Diagnose: unheilbare Paranoia – als gehe es um eine ansteckende Krankheit, die das Ermittlerteam plötzlich erfasst habe.
Chinas Wirtschaft hat lange floriert und den Wohlstand der Welt wachsen lassen. Das hat sich geändert. Woran liegt es?
Chen Zhisheng ist kein reicher Mann. Ein Treppenhaus aus rohem Beton führt in seine Etagenwohnung in der Stadt Dongyang. Einfache Holzmöbel stehen auf dem gefliesten Boden. An der Wand hängt ein Mao-Bild. Immer wieder wiegelt er ab.
"Ich habe doch nur der Immobilienfirma eines Freundes ein paar Yuan geliehen. Nicht viel", sagt er. "700.000 oder 800.000 Yuan." Das sind hunderttausend Euro – und dürfte ein großer Teil seiner Ersparnisse sein. Ob er sich Sorgen mache? "Ach was", sagt er. "Ich wüsste ja gar nicht, was ich mit dem Geld machen soll. Solange sie es brauchen, können sie es behalten. Mir reicht es, wenn sie mir jedes Jahr meine Zinsen auszahlen."
Tun sie das?
"Na ja, im letzten Jahr haben sie nicht gezahlt. In diesem werden wir sehen."
Rossija 1 präsentiert einen Arbeitslosen, der sich für die deutsche Dokumentation "Machtmensch Putin" gegen Geld als Ukrainekämpfer ausgegeben haben soll
Am 15. Dezember, kurz vor der Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Russland, strahlte das ZDF zur besten Sendezeit um 20 Uhr 15 die Dokumentation "Machtmensch Putin" aus. In diesem zweiten Teil eines mit Gebührengeldern finanzierten Films wurde unter anderem ein Königsberger namens "Igor" präsentiert, der behauptete, er habe als russischer Staatsbürger für 25.000 Rubel monatlich (umgerechnet etwa 325 Euro) in Donezk auf Seiten der Separatisten gekämpft. Dort seien seinem Eindruck nach etwa 30.000 russische Soldaten im Einsatz.
"Igor" stellte sich allerdings nicht nur für das ZDF vor die Kamera, sondern auch für den russischen Sender Rossija 1. Dort sagte er, er heiße eigentlich nicht Igor, sondern Juri Labiskin - und die anderen Sachen, die er dem ZDF für die Dokumentation sagte, würden ebenso wenig stimmen wie der Name. Seine angebliche Ehefrau habe eine Schauspielerin gemimt, auch das Kind, das er im Arm hielt, sei nicht seines gewesen. Er habe vor der Kamera Unsinn erzählt, weil ihm dafür 50.000 Rubel versprochen worden seien. Die Aussagen habe man ihm nicht nur aufgeschrieben, man habe auch geprobt, wie er sie aufsagt.
mehr: - ZDF bestreitet bezahlte Aussagen von "Igor" (Peter Mühlbauer, Telepolis, 26.12.2015)
mein Kommentar: Ich habe in den Versuch, dieses Ost-West-Propaganda-Schachspiel zu durchschauen, genug Energie reingesteckt. Jetzt sollen sich andere drum kümmern. Ob Igor Geld bekommen hat oder nicht, kümmert mich nicht mehr! In den letzten anderthalb Jahren Ukraine-Nato-Anti-Russland-Propaganda habe ich gelernt, daß sowas ohne weiteres möglich wäre. Das genügt mir! hier ein Post von jemandem, der dafür noch genügend Energie zu haben scheint: - Hinter der Fichte: Moderate Terroristen eines schrecklichen Moderators (Propagandaschau, 02.11.2015)
Machtmensch Putin vom 14.12.2015 [43:57]
Veröffentlicht am 16.12.2015
Machtmensch Putin vom 14.12.2015
Mit Blick auf den Krieg in Syrien hängt derzeit viel von Putin ab: Galt der russische Präsident noch vor einigen Monaten aufgrund der Krim-Annexion international als isoliert, ist er jetzt ein gefragter Gesprächspartner. Die neue Dokumentation "Machtmensch Putin" geht der Frage nach, ob der Kreml-Chef aktuell eher als Partner oder Gegner Europas agiert. Der Film knüpft an die Dokumentation "Mensch Putin!" an, die vor zehn Monaten im ZDF die "Geheimnisse des russischen Präsidenten" beleuchtete.
21 Dezember 2015. Beitrag des russischen Staatssenders "Rossija1" über Manipulationen in der deutschen antirussischen Propaganda-Dokumentation "Machtmensch Putin" von ZDF unter Regie von Dietmar Schumann. Quelle:
Tausende neue Bilder, zehntausende Kommentare: Aber welches Bild hatte 2015 die Nase vorn? Wir haben unsere Statistik befragt: Hier sind die Top 50 der meistbewerteten Neuzugänge der vergangenen 365 Tage der heise Foto Galerie.
Ein Spinnennetz bei Nacht, ein Gecko in der Wüste, ein Landungssteg unter dramatischem Himmel: Das sind die Motive der drei Galeriefotos, die von der heise-Foto-Community 2015 am häufigsten bewertet wurden*. Aufgenommen haben sie die Fotograf(inn)en Pulsatilla, Heike Maier und Blueshunter, die viele ihrer Motive in den Genres "Natur" und/oder "Tiere" finden.
Auch die anderen Fotografen unserer Top 50 haben ihre Platzierung mit Motiven aus einer der beiden Genres erreicht. Natürlich gibt es Ausnahmen wie etwa den "Fighter" auf Platz 39 oder das Bild "I Take A Lot Of Pride In What I Am..." auf Platz 43.
Das gesamte heise-Foto-Team wünscht Ihnen schon einmal ein angenehmes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2016 – und natürlich viel Spaß mit unseren Top 50 des Jahres 2015:
- heise Foto Galerie: Das sind die Top 50 des Jahres 2015 (Jobst-H. Kehrhahn, Telepolis, 25.12.2015)
Warum Wagenknechts Positionierung bei aller Kritik im Detail ein wichtiges Contra gegen die deutsche Militärpolitik ist Die nachrichtenarme Zeit Ende Dezember eignet sich immer gut, um einen medialen Shitstorm zu erzeugen. Die Zutaten sind einfach. Man sage das, was man schon so oft gesagt habe, spitze es zu, dass es auch richtig provokativ wirkt und dann braucht man etwas Zeit und Glück und es gibt ein Medienthema. In den letzen Tagen hat das die Covorsitzende der Linksparteifraktion, Sarah Wagenknecht, gut hingekriegt.
Nachdem sie in einem dpa-Interview noch einmal ihre Position bekräftigt hat, dass sie die Angriffe der Anti-IS-Koalition in Syrien als Terror bezeichnet hat, wurde genau das zur Schlagzeile vieler Medien. Nun kann doch einer linken Oppositionspolitikern doch gar nichts Besseres passieren, als wenn ihre Position einmal zur Schlagzeile in großen bürgerlichen Zeitungen wird.
Inhaltlich hat Wagenknecht diese Position bereits in der Parlamentsdebatte über den Syrieneinsatz der Bundeswehr vertreten. Nur hatte ihre Position da wesentlich weniger Aufmerksamkeit bekommen. Im dpa-Interview hat die Politikerin ihre Position noch einmal zugespitzt, in dem sie die Soldaten der Anti-IS-Koalition und die IS verglich:
"Natürlich ist es kein geringeres Verbrechen, unschuldige Zivilisten in Syrien mit Bomben zu ermorden, als in Pariser Restaurants und Konzerthäusern um sich zu schießen."
Das eine sei "individueller, das andere staatlich verantworteter Terror".
Das ist eine alte Position der entschiedenen Antimilitaristen, die immer fragen, was denn einen von einer staatlichen Armee zu Tode gebrachten Menschen unterscheidet von einem, der durch eine Gang umkam. Doch in erster Linie die Konsequenzen für den Täter: In einem Fall wird er strafrechtlich verfolgt, im anderen Fall kann er einen Orden bekommen oder befördert werden. Das ist beispielsweise Oberst Klein passiert, der für die toten Zivilisten in Afghanistan verantwortlich war, die umgekommen sind, als sie an einem mutmaßlich von Taliban entführten Tanklastzug Benzin abzapften.
Zunächst muss man froh sein, dass Wagenknecht diesen gesinnungspazifistischen Ansatz wählt. Denn damit macht sie in dieser Frage deutlich, dass es ihr nicht ums Mitregieren geht .Denn dann hätte dieser moralische Grundsatz schnell ausgedient.
mehr: - Was unterscheidet den IS von der Anti-IS-Koalition? (Peter Nowack, Telepolis, 31.12.2015) siehe auch: - Dans l’engrenage de la terreur – L’art de la guerre imbécile (Serge Halimi, Le monde diplomatique, Dezember 2015) x
Le Monde Diplomatique : L’Art de la Guerre Imbécile [41:08]
1) « L’art de la guerre imbécile », Serge HALIMI ne fait que citer le jeune Barack Obama. 2) Pierre CONESA explique les CINQ CONFLITS qui s’entremêlent dans ce Moyen Orient compliqué. 3) Akram BELKAID s’interroge sur les solutions politiques concernant la Syrie. 4) Bernard FRIOT revient sur l’histoire épique de notre Sécurité Sociale, aujourd’hui menacée.
Autour de Daniel MERMET : - Serge HALIMI : « L’art de la guerre imbécile » - Pierre CONESA : « Cinq conflits entremêlés » - Akram BELKAID : « En Syrie, une issue politique bien incertaine » - Bernard FRIOT : « Une autre histoire de la Sécurité sociale », avec Christine JAKSE
01. Serge HALIMI : « L’art de la guerre imbécile » 00:17 Revendiquées par l’Organisation de l’État islamique (OEI), les tueries du 13 novembre dernier à Paris ont entraîné l’intensification de l’engagement occidental au Proche-Orient. Cette région du monde paraît ainsi condamnée aux interventions armées. Pourtant, si la destruction militaire de l’OEI en Syrie et en Irak constitue un objectif sur lequel semblent s’accorder des dizaines de pays étrangers, des États-Unis à la Russie, de l’Iran à la Turquie, tout le reste les sépare… Article: http://www.monde-diplomatique.fr/2015...
02. Pierre CONESA : « Cinq conflits entremêlés » 12:31 L’engouement quasi unanime des responsables politiques pour la « guerre » traduit une grave méconnaissance de la réalité du terrain. Décidé durant l’été 2014, l’engagement militaire occidental ajoute une cinquième strate à une superposition de conflits qui embrasent l’aire arabo-islamique. L'article: https://www.monde-diplomatique.fr/201...
03. Akram BELKAID : « En Syrie, une issue politique bien incertaine » 19:27 Les pays occidentaux voudraient détruire l’Organisation de l’Etat islamique sans mener d’intervention terrestre, ce qui imposerait d’en passer par une réunification des principales factions armées syriennes et par la mise en place d’un processus politique de transition. Mais un tel scénario fait fi de nombreuses réalités. L'article: https://www.monde-diplomatique.fr/201...
04. Bernard FRIOT : « Une autre histoire de la Sécurité sociale » 30:13 Depuis sa création en 1945, le régime général de la Sécurité sociale subit le feu des « réformateurs » de tout poil. Comment expliquer cet acharnement contre un système que l’on réduit souvent à une simple couverture des risques de la vie ? C’est qu’au-delà de l’assurance sociale, les pionniers de la « Sécu » forgeaient un outil d’émancipation du salariat géré par les travailleurs. L'article: http://www.monde-diplomatique.fr/2015...
Entretiens : Daniel MERMET Réalisation : Franck HADERER Montage Son: Grégory SALOMONOVITCH Préparation : Jonathan DUONG Montage Film: Fabien LABONNE
Fragwürdige Berichterstattung der Regionalpresse zum Auftritt des Schweizer Historikers Daniele Ganser - Exempel einer Medienkritik
Ein eigenwilliger Umgang mit der Realität, eine Vermischung von Fakten mit subjektiven Elementen, eine von Einseitigkeit geprägte Berichterstattung. Mit dem Artikel "Umstrittener Historiker-Vortrag - kritische Professoren wurden ausgebuht", liefert eine große Regionalzeitung ein bemerkenswertes Stück "journalistischer" Arbeit ab. Eine Analyse.
Einer der Vorwürfe: Ganser, der durch seine Doktorarbeit zu den Geheimarmeen der Nato (Gladio bzw. Stay behind) bekannt wurde, trete "regelmäßig mit bekannten Verschwörungstheoretikern" auf.
Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (bzw. das Portal Der Westen), laut Wikipedia die "größte deutsche Regionalzeitung", nahm sich des Falls an. Doch was dabei herauskam, lässt gerade in Zeiten, in denen viel über einen qualitativ hochwertigen Journalismus diskutiert wird, tief blicken. Ein sachlicher Bericht, der es dem Leser durch die nüchterne Darlegung der Fakten ermöglicht, sich selbst eine Meinung zu bilden, flankiert durch Stimmen aller Beteiligten (Weltbild in Gefahr: Auftritt von Daniele Ganser an Uni in Witten), kam nicht zustande. Stattdessen wurde ein Journalismus veranschlagt, der auf Diskurswaffen setzt, mit reichlich Suggestivkraft die Leser bedient, die Realität teilweise verzerrt wiedergibt und zentrale Kontextinformationen zur Forschungsarbeit Gansers nicht bereitstellte.
mein Kommentar: Wenn bestimmte Sichtweisen nicht diskutiert werden dürfen, weil sie angeblich irgendwelchen extremistischen Gruppen in die Hände spielen, werden wir genau das herzustellen helfen, was wir vermeiden wollen! Bitte mehr Vertrauen: Wir schaffen das! (und das meine ich wirklich so!) siehe auch:
- Ab Januar wieder auf dem Markt: Hitlers "Mein Kampf" (Christian Rollmann, Telepolis, 31.12.2015)
- Umstrittener Friedenssong Todenhöfer und Naidoo - gefährliche Weltinterpreten (Johannes Boie, Süddeutsche Zeitung, 04.12.2015)
Vertraute des Whistleblowers Edward Snowden haben die Tötungsliste der afghanischen NATO-Operation ISAF mit Stand von 2010 zugänglich gemacht. Ausschlaggebend seien Telefonnummern und Stimmerkennung.
Das militärische Akronym klingt unverdächtig: JPEL. Doch hinter der "Joint Prioritized Effects List" verbirgt sich nichts anderes als die bislang weitgehend mysteriöse und nur vage beschriebene Todesliste der NATO-Operation ISAF in Afghanistan, die Ex-US-Präsident George W. Bush im "Krieg gegen den Terror" nach den Anschlägen vom 11. September 2001 maßgeblich lancierte und sein Nachfolger Barack Obama weiterführte und ausbaute.
Der IT-Sicherheitsexperte Jacob Appelbaum und die Dokumentarfilmerin Laura Poitras, Vertraute des Whistleblowers Edward Snowden, haben im Rahmen des 31. Chaos Communication Congress (31C3) in Hamburg am Sonntag in Kooperation mit dem "Spiegel" nun erstmals die Abschussliste mit Stand von 2010 zusammen mit weiteren einschlägigen Dokumenten ins Netz gestellt und ihre Funktionsweise beschrieben. Geschwärzt sind in dem Dokument die Namen der damals 669 für "legitim" erklärten menschlichen Ziele, mit Tötungsoperationen verknüpfte spezielle Risiken und die ihnen zugemessene Bedeutung beziehungsweise erwünschten Effekte.
"Wir publizieren Informationen, die nach offizieller Aussage gar nicht existieren", erklärte Appelbaum auf der Hackerkonferenz. Insbesondere die US-Regierung und London stritten ab, dass mutmaßliche Terroristen gleichsam auf mechanische Art getötet worden seien. Die Nachweise dafür existierten aber.
mehr: - 31C3: Obamas Todesliste im Krieg gegen den Terror im Netz (Stefan Krempl, heise online, 29.12.2014)
Onlinebanking wird mobil immer beliebter, TAN-Verfahren sollen dabei schützen. Ein Forscher hat auf dem Chaos Communication Congress gezeigt, wie manipulierbar die sind.
mehr: - Mobile Banking: Hacker trickst pushTAN-App der Sparkasse aus (Patick Beuth, ZEIT-Magazin, 28.12.2015)
Das Problem ist ein grundsätzliches: Es ist wenig ratsam, die Erstellung der Transaktionsnummern (TAN) und das Onlinebanking auf demselben Gerät vorzunehmen. Zwei Apps klingen zwar nach zweifach abgesicherter Authentifizierung, aber es ist keine. Ist das Smartphone kompromittiert, hat ein Angreifer möglicherweise Zugriff auf beide Apps und damit volle Kontrolle über das Konto. Hauperts Angriff ist übrigens nur ein proof of concept, den er an seinem eigenen Konto durchgespielt hat. Echte Kriminelle würden ihn anders vornehmen. Doch entscheidend bleibt die konzeptionelle Schwäche.
Wenn ich auf die Politik des Jahres 2015 zurückschaue, so kommt mir Vieles surreal vor. Es geht eine große Reihe an neuen Gesetzen aus dem Bundestag, die gegen Verfassung oder Völkerrecht gehen, dass ich immer wieder ungläubig mit dem Kopf schütteln musste. Beim ESM-Vertrag und dem zuletzt beim Syrien-Einsatz der Bundeswehr dachte ich gar an einen Putsch durch unsere gewählten Vertreter.
Der ehemalige Thüringer Verfassungsschutzpräsident Helmut Roewer meint in einem Interview: „Wir verlassen im Moment den Rechtsstaat … Die wirkliche Verfassungsfeinde sitzen mittlerweile im Bundestag.“
mehr: - Sitzen die Verfassungsfeinde im Bundestag? (Martin Bartonitz, Faszination Mensch, 30.12.2015)
[…] Ich habe gar nichts gegen die Menge; Doch kommt sie einmal ins Gedränge, So ruft sie, um den Teufel zu bannen, Gewiß die Schelme, die Tyrannen. […] Was ich sagen wollt, Verbietet mir keine Zensur! Sagt verständig immer nur, Was jedem frommt, Was ihr und andere sollt; Da kommt, Ich versichr’ euch, so viel zur Sprache, Was uns beschäftigt auf lange Tage.
O Freiheit süß der Presse! Nun sind wir endlich froh; Sie pocht von Messe zu Messe In dulci jubilo. Kommt, laßt uns alles drucken Und walten für und für; Nur sollte keiner mucken, Der nicht so denkt wie wir.
Was euch die heilige Preßfreiheit Für Frommen, Vorteil und Früchte beut? Davon habt ihr gewisse Erscheinung: Tiefe Verachtung öffentlicher Meinung. […] Nichts schmerzlicher kann den Menschen geschehn, Als das Absurde verkörpert zu sehn.
Dummes Zeug kann man viel reden, Kann es auch schreiben, Wird weder Leib noch Seele töten, Es wird alles beim alten bleiben.
Dummes aber, vors Auge gestellt, Hat ein magisches Recht; Weil es die Sinne gefesselt hält, Bleibt der Geist ein Knecht. […] Das Tüchtige, und wenn auch falsch, Wirkt Tag für Tag, von Haus zu Haus; Das Tüchtige, wenn’s wahrhaft ist, Wirkt über alle Zeiten hinaus.
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