Samstag, 24. Juli 2010
Mittwoch, 14. Juli 2010
Neo-Liberalismus und real existierender Kapitalismus: Pleiten, Pech und Pannen
auf den Nachdenkseiten
Blinde Flecken
Hier läßt sich eindrucksvoll sehen, daß auch Frauen ihr geschlechtsspezifischen blinden Flecken haben.
bei Stern
Montag, 12. Juli 2010
Randomisiert-kontrollierte Studien – Wenn Daten Gewalt angetan wird
Soldaten in Afghanistan – Der Fluch des Einsatzes im Nicht-Krieg
Bestellnummer der Originalarbeit 100642
Psychische Entwicklung – Der Segen von Almosen für Indianer

Costello EJ et al.: Association of family income supplements in adolescence with development of psychiatric and substance use disorders in adulthood among an American Indian population. JAMA 303 (2010) 1954-1960
Bestellnummer der Originalarbeit 100643
Dienstag, 22. Juni 2010
Bluthochdruck – Der Arzt ist die beste Medizin
Kopfweh bei Jugendlichen – Liegt’s am Lebensstil?
Montag, 21. Juni 2010
Gangsterwirtschaft
Dienstag, 15. Juni 2010
Focus
Thijs van Leer - Vox, Flute, Organ
Jan Akkerman - Guitar (-god!)
Bert Ruiter - Bass
Pierre van der Linden - Drums
Announced by the lovely Gladys Knight
Focus Live 1990 - Sylvia {4:01}
focus - Focus 2 (moving waves) {3:36}
www.myspace.com/stefeblues
Focus - Focus 3 {7:43}
Focus performed on may 15, 2008 in Odeon in Zwolle. Absolutely fabulous!
Pierre van der Linden - drums
Niels van der Steenhoven - guitar
Bobby Jacobs - bass
http://www.nufoto.nl/2008/05/16/focus...
Donnerstag, 3. Juni 2010
Köhlers Rücktritt und die Kommentatoren
Am 2. Juni 2010 um 12:04 Uhr
Ein Busfahrer wird von einem berunkenen Fahrgast (Presse) angekotzt. Der Busfahrer beschwert sich lautstark: SIE Schwein!
Der Betrunkene antwortet grinsend: Schau doch DICH erst einmal an, DU Sau! Angewidert verlässt der Busfahrer den Bus mit den Fahrgästen, um sich zu reinigen und die Fahrgäste von dem ihm beigebrachten üblen Anblick und Gestank zu befreien.
Der Busfahrer kommentiert: Jetzt ist er beleidigt, die dünnhäutige Sau und lässt uns einfach hocken und wir kommen nicht weiter. Das ist doch verantwortungslos, oder.. hups?
Viele Fahrgäste geben dem Besoffenen recht; nur weil sie nicht weitertransportiert werden. Eine schöne Geschichte nicht wahr?
Das Schlimmste was man einem Brunnenwart zu früheren Zeiten antun konnte, war, zu behaupten, er habe den Brunnen vergiftet.
Herr Köhler hat sich nach meinem Verständnis nicht gegen eine Kritik gewehrt, sondern gegen die Behauptung: er habe mit der Billigung von militärischen Einsätzen das Grundgesetz missachtet. Für den Bundespräsidenten ist dies ein schwer- wiegender unakzeptabler Vorwurf. Und recht hat er.
Wenn Kommentatoren dies nicht so eng sehen (dünnhäutig) so werden sie einem allgemein festzustellenden Werteverfall gerecht. Die kann nicht der Inhalt und Ziel einer Pressefreiheit sein. Zur Freiheit gehört auch eine Verantwortung, die bedauerlicherweise ungern wahrgenommen wird. Tendenz steigend.
Wenn ein Mahner, und das beinhaltet wohl die Aufgabe eines Bundespräsidenten, sein Amt ernst nimmt, dann versucht manihn als Tollpatsch (Respektlosigkeit) in der Öffentlichkeit darzustellen. Diesem Zeitgeist (Werteverfall) fallen Köhler, Pabst, Merkel usw. zum Opfer. Unterstellungen, Mutmaßungen, Verdrehungen (Spiegelungen) usw. haben nichts mehr mit seriöser Kritik zu tun.
Wie charakterstark müssen Personen sein, die diese gewaltige auf sie zukommende Unredlichkeit verarbeiten können? - Finden sich noch Personen, die derartige Belastungen ertragen können?
Für Politik, Medien und Gesellschaft soll die Handlung von Herrn Köhler eine Warnung sein, die mit Dünnhäutigkeit der Person Köhler nicht vom Tisch gewischt werden sollte.
Gesundheit und Bildung
Weitere Spitzer-Links
Mittwoch, 2. Juni 2010
Lebenserwartung bei Paaren – Gleichaltrige Männer sind gut für die Frauen
Frauen profitieren gesundheitlich nicht von einem jüngeren Partner:

Dienstag, 1. Juni 2010
Hygiene – Was Keime wirklich ausknockt
Lebensgefahr in vollen Kliniken?
Männer leben kürzer, haben aber tänger Spaß
Eine 55-jährige Frau wird hingegen nur noch elf Jahre sexuell aktiv sein, bei exzellenter Gesundheit drei bis was Jahre länger. Dies ergab eine Studie der Universität Chicago. Da Frauen älter werden als Männer, leben 72% der Männer, die ein Alter zwischen 75 und 85 Jahren erreichen, noch in einer Partnerschaft, während es bei den gleichaltrigen Frauen nur ca. 40% sind. Ein Trost für ältere Frauen: Während bei den Männern der Altersgruppe 75-85 Jahre noch 57% an Sex interessiert sind, sind es bei den Frauen dieser Altersgruppe nur noch 11%.
Donnerstag, 20. Mai 2010
Piet Klocke in der Anstalt vom 11. Mai 2010
Piet Klocke in "Neues aus der Anstalt" vom 11. Mai 2010 [6:41]
Dienstag, 18. Mai 2010
Blind für Besseres
Montag, 17. Mai 2010
Mittwoch, 12. Mai 2010
Männerbild und Vatertag
(Sie seien von der Geburt her das schwächere Geschlecht, wow! Meine Mutter hat mir auch schon oft begreiflich zu machen versucht, daß Frauen stärker seien. Das ist inzwischen also gottseidank schon zu den Hirnforschern durchgedrungen. Hüther begründet seine These damit, daß das Y-Chromosom so winzig und zudem noch allein sei. Es hat auch mal Zeiten gegeben, da hat mann am kleineren Gehirn der Frauen alles Mögliche festzumachen versucht.)

Wenn man sich nun das Portrait des Hirnforschers ansieht, welches Publik-Forum dem Interview voranstellt, kann mann (vielleicht auch frau) nur den Kopf schütteln. Da sitzt ein ganz Lieber, stark angegraut, in legerer Freizeitkleidung und hat – damit er vor lauter Denken nicht runterfällt – den Kopf in beide Hände gestützt. Wahrscheinlich sind Männer so verkopft, daß sie fürs Abstützen beide Hände brauchen. Und da sie sowieso besser gucken als denken können, macht dieser Akt die Birne dermaßen schwer, daß man den Kopf schon festhalten muß, um ihn nicht zu verlieren. Ein wahres Prachtexemplar von einem Mann, dem alle Frauen nachlaufen werden. Bruce Willis, Pierce Brosnan, Brad Pitt, George Clooney und Sean Connery können ihre Hüte nehmen…
Aber im Ernst: das Protrait zeigt das Männerbild von Publik Forum und ist symptomatisch für das Männerbild der intellektuellen Elite Deutschlands. Symptomatisch auch für die Kluft zwischen der gedachten und der vermittelten Wirklichkeit. Kann man diese Selbstkastrierung vielleicht als Reaktion auf die kastrierende Aggressivität von Alice Schwarzer sehen? Das würde dann an die Seeräuber bei Asterix und Obelix erinnern, die, wenn sie schon Gefahr laufen, innerhalb der nächsten zehn Minuten ihr Schiff von den beiden Galliern in alle möglichen Einzelteile zerlegt zu bekommen, sich dann wenigstens den letzten Rest von Souveränität dadurch zu retten versuchen, daß sie dies selbst erledigen.
Eine Patientin, die ich bat, morgen ihren Mann gut zu behandeln, meinte lapidar: »Den schick’ ich morgen mit seinen Freunden weg, da kann er sich dann besaufen.« Und in dem Moment ging mir ein psychotherapeutisches Männerlicht auf. Auch ich habe mich ja schon oft über die teilweise wikingerbehelmten Jammergestalten mit dem kleinen Leiterwägelchen lustig gemacht, wie sie wankend und grölend durch die Welt ziehen, um abends bei Muttern ihren Rausch auszuschlafen. Wenn ich mir das mit therapeutischem Abstand betrachte, ist folgende Interpretation nicht so leicht von der Hand zu weisen: Während noch vor wenigen Tagen Mutter einen Kuchen gebacken und einen großen Strauß Blumen geschenkt bekam, vielleicht sogar den ganzen Tag die Beine hochlegen sollte, werden sich morgen viele Männer verdünnisieren. Ausdruck der Tatsache, daß ein Mann nur ein Mann sein kann, wenn er seine Familie hinter sich läßt? Wird hier vielleicht die Trauer und der Frust über die mangelnde Wertschätzung durch den angehimmelten weiblichen Gegenpart weggesoffen? Wird hier vielleicht eine Unabhängigkeit demonstriert, die über den Schmerz über die Abhängigkeit von der positiven weiblichen Resonanz, die mal wieder ausgeblieben ist bzw. die mann vielleicht ja noch nicht mal mehr erhoffen kann, hinwegtäuschen soll?
Das Interview in Publik Forum ist übrigens folgendermaßen überschrieben: Mit Pauken und Trompeten. Na denn laßt mann hören…
zuletzt aktualieisert am 21.06.2015