Freitag, 9. August 2013

KenFM im Gespräch mit: Moshe Zuckermann

KenFM im Gespräch mit: Moshe Zuckermann {1:12:53}

KenFM
Am 09.08.2013 veröffentlicht 
Moshe Zuckermann ist Soziologe und Professor für Geschichte und Philosophie an der Universität Tel Aviv. Hier, in der zweitgrößten Stadt Israels, wurde er 1949 als Sohn von Holocaust-Überlebenden geboren, verbrachte jedoch zehn Jahre seiner Jugend in Deutschland, da seine Eltern 1960 aus finanziellen Gründen nach Frankfurt am Main emigrierten. Die historische Brisanz dieses Umzugs wurde ihm erst im Lauf der Jahre bewusst, als er vom Holocaust und der jüngsten deutsch-jüdischen Geschichte erfuhr. Diese Beziehung zu Israel und Deutschland spiegelte sich auch in seiner beruflichen Laufbahn wieder, so leitete er unter anderem das Institut für Deutsche Geschichte an der Universität Tel Aviv.
Ken Jebsen im Gespräch mit Moshe Zuckermann.
http://www.kenfm.de
http://kenfm.de/blog/2013/08/10/moshe...
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Macht Euch die Erde untertan…








Donnerstag, 8. August 2013

Raum für nachdenklichere Töne im Fall Gustl Mollath!

Ich hatte mir vorgenomen, nichts über Gustl Mollath (Wikipedia-Link, von dort aus geht’s auch zu seiner Homepage, auf der alle möglichen Dokumente einzusehen sind) zu bloggen. Ich habe meine Meinung geändert, weil ich denke, daß es wichtig ist, inmitten des ganzen Skandal- und politischen Getöses – auf ein-buch-lesen nennt ihn eine Frau Prem schon einen politischen Gefangenen – einigen nachdenklichen und sachlicheren Aspekten mehr Raum zu geben.

Erst einmal das Knallige:


- Die Chronologie bei der Süddeutschen und ein umfangreiches Dossier vom Bayerischen Rundfunk sind ebenfalls über Wikipedia zu erreichen.

- Den an manchen Stellen etwas sehr ausufernden Artikel von Alexander Dill bei Telepolis »Unter Verletzten« (07.08.2013) finde ich gut lesbar und beeindruckend, einige Leser-Komentare schwer verdaulich.

- Beate Lakotta, »Keine Ferndiagnostik sondern Recherche, (19.12.2012) auf dem SPIEGEL-Blog über den shitstorm, nachdem sie in einem SPIEGEL-Artikel die Ansicht vertreten hatte, es handle sich bei der Affäre Mollath nicht um einen Justiz- und Psychiatrieskandal

zu der Darstellung von Beate Lakotta (vom 19.12.2012):
in der Entgegnung auf Thomas Stadler, dem Blogger von internet-law.de (»Alles nur heiße Luft?«, 14.12.2012), stellt Frau Lakotta fest, der Erstgutachter Dr. Klaus Leizpiger habe sich in seinem Gutachten (2005) keineswegs nur auf Akten gestützt, er habe Mollath fünf Wochen lang auf seiner Station erlebt und mehrfach versucht, mit ihm ins Gespräch zu kommen.
In »Streit um Gutachten im Fall Mollath« (05.12.2012) berichtet der Donaukurier: »Leipziger stützt sich auf Aussagen von Mollaths Frau. Auf Akten. Auf gelegentliche Beobachtungen. Ausführlich gesprochen hat er mit Mollath nicht«
Leipziger stützt sich auf Aussagen von Mollaths Frau. Auf Akten. Auf gelegentliche Beobachtungen. Ausführlich gesprochen hat er mit Mollath nicht.

München: Ein Psychiater bestritt 2007, dass Gustl Mollath an einem Wahn leidet – und bringt seine Kollegen in Erklärungsnot - Lesen Sie mehr auf:
http://www.donaukurier.de/nachrichten/bayern/Muenchen-Streit-um-Gutachten-im-Fall-Mollath;art155371,2690844#2072537874


- auf opablog eine Reaktion (Gastbeitrag von F. Fischer vom 01.07.2013) auf den Lakotta-Artikel im SPIEGEL, der zeigt, wie schnell es bei der Schilderung von Sachverhalten zu Irrtümern kommen kann

- ein Interview (04.07.2013) von Alexander Dill mit Prof. Hans-Ludwig Kröber, der Mollath nach Aktenlage begutachtet hatte und diese Vorgehensweise verteidigt, Beispiel für den Spagat, den man als Gutachter manchmal machen muß

- »Psychiater im Fall Mollath« (22.12.2012) bei der Süddeutschen (siehe hier auch Seite 3: Beurteilung des Gutachtens von Psychiater Simmerl durch Prof. Kröber)

 - »Warum die Hypovereinsbank geschwiegen hat« (21.12.2013) bei der Süddeutschen

- Über die Klage von Petra Mollath beim Berliner Arbeitsgericht gegen ihre Kündigung bei der Hypovereinsbank und Gustl Mollaths Strafanzeige (gegen die Hypovereinsbank?) auf ZEIT Online: »Justizskanal: Will Mollath etwa gar keine Wiederaufnahme?« (14.12.2012)

und hier die Vorgeschichte zur Vorgeschichte:
- »Mollaths Ex-Frau bricht zum ersten Mal ihr Schweigen« (12.06.2013) bei der Nürnberger Zeitung

Während Gustl Mollaths Aufenthalt auf der forensischen Abteilung bei Dr. Klaus Leipziger (Februar/März 2005) gab es Auseinandersetzungen um Mollaths Wunsch nach Kernseife. Wie die sich daraus ergebenden Auseinandersetzungen sehr unterschiedlich interpretiert werden können läßt sich nachlesen bei
-  einem Interview (25.02.2013) von Markus Klöckner mit Erika Lorenz-Löblein, Mollaths Anwältin bei Telepolis (man suche nach dem Wort »Kernseife«)
- und in »Presseskandal um Gustl Mollath« von Ursula Prem (keine Datumsangabe, laut Seiteninformation zuletzt modifiziert am 24.02.2013)


offtopic:
Bei der Suche nach genaueren Umständen des Aufenthaltes von Gustl Mollath in der Psychiatrie bin ich auf folgende Seite gestoßen:
»Christine Haderthauer - Forensik Straubing: Interessenkonflikt?« bei Ein Buch lesen!
Ursula Prem recherchierte die Aussage von Gustl Mollath in der BR-Sendung »Kontrovers« bezüglich stündlicher Haftraumkontrollen mittels Ausleuchten der Zelle. Da die zuständige bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) sich zu Gustl Mollath nicht äußern wollte, wandte sich Ursula Prem an einen ehemalig in Straubing Inhaftierten, der Mollaths Aussage im Prinzip bestätigte.
Dieser Mann habe viele Jahre lang für 7% seines früheren Einkommens (62.000 DM jährlich, nicht klar, ob netto oder brutto), umgerechnet für einen Stundenlohn von 1,25€ für eine Firma namens S.A.P.O.R Modelltechnik in der Modellautofertigung gearbeitet.

Von der Internet-Seite von Christie’s:
- A fully working Mercedes-Benz SSK
- A fully working Mercedes-Benz SSK

Wie sich im Text erschließt: (übersichtlichere Darstellung der Fakten in »Modellbau-Affäre: Von Wahrheiten und Fakten« (22.06.2013) bei der Augsburger Allgemeinen)
Der Leitende Ingolstädter Landgerichtsarzt und Ehemann der bayerischen Sozialministerin Christine Haderthauer, Hubert Haderthauer, war mehrere Jahre lang Mitinhaber der Firma Sapor Modelltechnik, sie selbst ab 1993 Teilhaberin. 2003 stieg sie aus (in diesem Jahr wurde sie in den Landtag gewählt), 2008 verkaufte er seine Anteile (am 30. Oktober wurde seine Frau Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen) .
Nur: Als Hubert Haderthauer 2008 bei Sapor Modelltechnik ausstieg und die Firma an den Ingolstädter Heinrich Sandner verkaufte, verkaufte er auch die Anteile Roger Pontons mit.
weiter lesen bei der Augsburger Allgemeinen: »Modellbau-Affäre: Von Wahrheiten und Fakten« (22.06.2013)
Der Häftling, auf den Frau Prem gestoßen ist, Robert S., hat angekündigt, Haderthauer zu verklagen.

Dazu auch
- Die Knast-Geschäfte des Dr. Hubert Haderthauer (13.05.2013) bei der Abendzeitung München
- Eine sehr detaillierte Recherche: »Christine Haderthauer war Teilhaberin– Verkauf von Modell-Autos« (17.05.2013) bei gabrielewolff.wordpress
- »Neue Vorwürfe gegen Hubert Haderthauer« (22.07.2013) bei ingolstadt-today


Zitat Pelzig: »Nur der Vollständigkeit halber«…


Noch einmal zurück zum Fall Mollath. Auf einigen Seiten habe ich recht differenzierte Beiträge finden können zu dem Wahnsystem, in welchem sich Gustl Mollath möglicherweise befunden hat:
- »Anmerkungen zum Fall Gustl Mollath« (28.07.2013) auf Zettels Raum (schöner Name!)
- »Ärztliche Meinungen zum Fall Gustl Mollath« (wahrscheinlich 22.06.2013) bei Walter-von-Baeyer-Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V.
- »Wahrheit und Wahn« (01.08.2013) von Anna Kow auf jungleworld (man beachte vor allem die beiden letzten Absätze!)

und zum Schluß noch ein Hinweis auf einen sehr differenzierten Artikel auf humana conditio:
»Mollath – verrückt oder nicht?« (wahrscheinlich 26.07.2013), auch die Kommentare sind interessant!







Montag, 5. August 2013

Eine Lanze für Freud und die Wissenschaft

Ich stolpere seit nunmehr 30 Jahren immer wieder über mehr oder weniger namhafte Menschen, die ungefähr Folgendes sagen: »Freud hat wichtige Entdeckungen gemacht, aber an diesem oder jenem Punkt lag er völlig verkehrt.«
In folgendem Film »Freud under Analysis« (1987) sehen und hören wir ab Minute 48:20 Prof. Francis Crick, der 1953 mit James Watson zusammen die Doppelhelixstruktur der DNS entdeckte und 1962 dafür den Nobelpreis für Medizin erhielt. Er sagt sinngemäß, die Vermutungen von Sigmund Freud über den Zusammenhang zwischen Hirnphysiologie und menschlichem Verhalten seien äußerst rudimentär gewesen. Er habe zwar einige Dinge herausgefunden über unbewußte Motivationen, aber wenn man sich das Ganze unter dem wissenschaftlichen Aspekt ansehe, glaube er, Frick, nicht, das vieles von dem, was Freund postulierte, überleben werde.



Dazu zwei Dinge:

1. Freuds frühe Hauptschriften »Die Traumdeutung«, »Zur Psychopathologie des Alltagslebens«, »Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten« und »Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie«, erschienen zwischen 1899 und 1905, also heute vor mehr als hundert Jahren.
Man mache sich zum Beispiel klar, daß Semmelweis’ Postulierung der Übertragung von Krankheitserregern durch mangelnde Hygiene (1847) zu seinen Lebzeiten von den meisten seiner ärztlichen Kollegen als spekulativer Unfug abgelehnt wurde (siehe auch Semmelweis-Reflex). Wikipedia: »Seine Studie von 1847/48 gilt heute als erster praktischer Fall von evidenzbasierter Medizin in Österreich. […] Nur wenige Ärzte unterstützten ihn, da Hygiene als Zeitverschwendung und unvereinbar mit den damals geltenden Theorien über Krankheitsursachen angesehen wurde.«
Erst Ende der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts standen Antibiotika zur Verfügung. Wie sah die sogenannte Körpermedizin um die Jahrhundertwende aus?
Man stelle sich vor, jemand stelle sich hin und sagte über das Bohrsche Atommodell (1913), Bohr habe zwar einige Einsichten gehabt, aber dieses oder jenes habe er völlig übersehen und er würde sich wundern, wenn viele seiner Ansichten überleben würden. Sieht das nicht etwas seltsam aus, wenn fast hundert Jahre nach dem Erstellen einer Theorie Menschen es noch nötig zu haben glauben, sich an dem Erbauer dieser Theorie abzuarbeiten? Und es nach so langer Zeit noch wichtig finden, auf seine Fehler hinzuweisen?

2. Laut Wikipedia ist Wissenschaft »die Erweiterung des Wissens durch Forschung, seine Weitergabe durch Lehre, der gesellschaftliche, historische und institutionelle Rahmen, in dem dies organisiert betrieben wird, sowie die Gesamtheit des so erworbenen Wissens«. Cricks Äußerung Freud Wissenschaftlichkeit gegenüber scheint mir die Gleichsetzung zu beinhalten von Wissenschaft und Materie. Heißt: alles, was sich mit materiellen Dingen befaßt, kann Wissenschaft sein, was sich nicht mit materiellen Dingen befaßt nicht. Darüber kann man sich jetzt die Köpfe heißreden, darum geht es mir nicht.
Worauf ich meinen Finger legen möchte, ist die dahinterstehende materialistische Weltsicht, die im Bereich der Psychologie in den letzten beiden Jahrzehnten gottseidank infrage gestellt wurde. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in welchen bei schwer Depressiven meinetwegen (das erfinde ich jetzt!) ein erniedrigter Serotoninspiegel im Liquor oder in der Hirnsubstanz gemessen wurde, und die Leute riefen freudig »Aha!« Hieß damals: Serotonin ist die Ursache. Damals hörte man nach dem Auffinden eines Stoffes oder eines bestimmten Gens auf. Damals hoffte man noch, wenn man sich in der DNA gut genug auskenne, dann könne man irgendwann ein »defektes« Gen auswechseln und man bekäme dann keine schizophrenen Kinder mehr. Heute sind wir so weit, daß wir tatsächlich von einer Wechselwirkung zwischen Materie und seelischer Verfassung wissen. Heute wissen wir, daß ein erhöhter Cortisolspiegel beim Kind (assoziiert mit Streßsituationen) die Exprimierung bestimmter DNA-Abschnitte triggert und in der Folge wiederum – das hat wesentlich mit der Amygdala (Mandelkern) zu tun – die Schwierigkeit steigt, Streß auszuhalten.



Fazit:
Freud ist heutzutage noch erstaunlich präsent. Kritik an seinen Ideen – und welcher große Geist hat nicht auch ziemlich dummes Zeugs von sich gegeben? – ist eine etwas mißverständliche Form des Kompliments.
Nicht alles, was nicht mit Materie zu tun hat, muß zwangsläufig unwissenschaftlich sein. Und nicht alles, was mit Materie zu tun hat, beschreibt den Menschen adäquat.
Ich habe mehr in der materiellen Welt Wissenschaft Betreibende getroffen, die glaubten, etwas über die menschliche Seele sagen zu können als umgekehrt mit der Seele Befaßte, die meinten, etwas Substantielles über die Welt der Materie aussagen zu können.
Ob man das jetzt Wissenschaft nennt oder nicht: Hauptsache wir befolgen im Umgang mit unklaren Phänomenen gewissen logische Gesetze!

Samstag, 3. August 2013

Berlusconi at his best

Jetzt inszeniert sich der Mann als Opfer:

TV-Rede nach Verurteilung: Berlusconi versteht die Welt nicht mehr [2:26]
v

Dem habe ich nur noch Piet Klocke entgegenzusetzen:
Piet Klocke - Politik, Kirche und Evolution [5:32]


Freitag, 2. August 2013

9/11 – Die Telefonate, die es möglicherweise nie gab

Unlängst hat sich nun eine Gruppe von Experten – “Consensus 9/11 – The 9/11 Best Evidence Panel” – der Fakten im Zusammenhang mit diesen Telefonaten nochmals angenommen – und kommt nach der Analyse der Anrufe von Todd Beamer (“Let’s Roll!”) und Barbara Olson  sowie der weiteren Telefonate zu dem Schluss, dass diese nicht stattgefunden haben. Hier eine Zusammenfassung der Ergebnisse auf deutsch. Damit ist die “unsichere Fakten,-und Beweislage”, die uns 2011 von einer eingehenden Befassung mit diesem Punkt abhielt zwar immer noch nicht auf der völlig sicheren Seite, die Belege, die das Panel zusammengestellt hat, unterstützen jedoch die massiven Zweifel an der Authentizität der offiziellen Version.  Und sie zeigen, dass es auch weiterhin in Sachen 9/11 nur ein Forderung geben kann: eine Neu-Untersuchung in der sämtliche Zeugen unter Eid aussagen.
mehr:
- Die Handy-Anrufe des 11.9. (Mathias Bröckers, broeckers.com, 02.08.2013)
siehe auch:
Wer erfand die falschen Telefonanrufe von den 11. Sept. Flugzeugen? (Guiletto Chiesa, Voltaire.net, 24.07.2013)

Geschichtsfrage Jean Moulin

Wer war Jean Moulin?

 Chef der französischen Widerstandsbewegung Résistance
einer der führenden Politiker der Französischen Revolution von 1789
 Präsident der Dritten Französischen Republik


Dienstag, 30. Juli 2013

Rudolf Schmenger im Interview

Wer kennt Rudolf Schmenger? Otto Normalverbraucher sicher nicht.
Ist ja auch schon eine Weile her…

- Steuerfahnder-Affäre (Wikipedia)


stoersender.tv exklusiv: neuer HVB-Skandal - Rudolf Schmenger im Interview - Episode 9 {27:13}


Veröffentlicht am 30.07.2013
Mollath ist einer der schillerndsten in einem Meer von Einzelfällen. Wer den Banken und den Steuerdieben, die bei ihnen das Geld vor dem Fiskus verstecken, zu nahe kommt, wird entweder bestochen oder aus dem Weg geräumt. Der ehemalige Steuerfahnder des Landes Hessen wurde aus dem Weg geräumt, weil er eine Beförderung ausschlug. Eine Beförderung, die ihm zuteil gekommen wäre, wenn er seine Arbeit als Steuerfahnder NICHT gemacht hätte, sondern über seine Erkenntnisse geschwiegen hätte. Klingt verrückt? Ist es auch. Aber ganz normal in dem Land. 
Mittlerweile versucht die HVB sogar ihre Kunden zu psychiatrisieren. Schmenger schildert diesen Fall erstmals einem Medium in diesem Sommerinterview von stoersender.tv.
Mehr Infos gibt's hier:
http://rudolf-schmenger.de/
http://www.wirtschaftsverbrechen.de/
http://www.gabv.org/
http://www.attac.de/aktuell/bankwechsel
AUFRUF!
(Bitte an alle Mollath-Unterstützer und die Medien weiterleiten)
Solidaritäts-Demo für Gustl Mollath und gegen Menschenrechtsverletzungen durch Missbrauch von Wirtschaftsmacht
„Mehr Wirtschaftsdemokratie statt Kritiker in die Psychiatrie!"
am Freitag den 2. August - 16 Uhr bis maximal 18 Uhr
vor dem Justizministerium in München
Justizpalast am Karlsplatz - Prielmayerstraße 7
Es sprechen:
Dr. Wilhelm Schlötterer (Autor des Ende Juli erscheinenden Buches "Wahn und Willkür" über die übergreifenden Hintergründe des Unrechts an Gustl Mollath)
Prof. Dr. Hans See (Gründer und Ehrenvorsitzender von Business Crime Control e.V. über den Zusammenhang von Wirtschaftsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen)
Prof. Dr. Peter Paul Gantzer (MDL) Mitglied des Mollath-Untersuchungsausschusses für die SPD-Fraktion
Dr. Martin Runge (MdL) Fraktionsvorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher der GRÜNEN im Bayerischen Landtag
Erklärung von Prof. Dr. Hans See:
Es reicht: Mehr als 7 Jahre ist Gustl Mollath nun schon in der geschlossenen Psychiatrie. Die Rechtsgrundlage ist brüchig wie dünnes Eis. Der fürchterliche Verdacht steht im Raum, dass der wahre Grund in Mollaths - allerdings vergeblichen - Versuch zu finden ist, dass er Geldwäschedelikte der Bayrischen HypoVereinsbank aufzudecken drohte. Durch für viele unbegreifliche Entscheidungen von Staatsanwälten und Gerichten sowie durch existenzvernichtende psychiatrische Gutachten, die ihn als gemeingefährlich einstuften, verschwand er in die geschlossene Psychiatrie. Und mit ihm der im Raum stehende Vorwurf, die HypoVereinsbank betreibe wirtschaftskriminelle Praktiken. Der Bank selbst war bekannt, dass der Vorwurf stimmt. Sie hat ihn aber jahrelang unter Verschluss gehalten. Ein Nachfassen der Staatsanwaltschaft oder eine Selbstanzeige der Bank hätten genügt, Mollath aus den Fängen der Psychiatrie zu befreien. Mehr Demokratie in Wirtschaftsunternehmen hätte sogar diese illegalen Geschäftspraktiken und damit die Folgen verhindern können.
BCC fordert:
Freilassung Gustl Mollaths noch vor der Bayrischen Landtagswahl, volle Rehabilitation und Entschädigung dieses Mannes, eine Psychiatrie- und Rechtsreform, die solche Fälle künftig unmöglich machen, und die Beendigung der Weisungsgebundenheit von Staatsanwälten.
Die 1991 zur Aufklärung über die Sozialstaats- und Demokratie- und Umweltfeindlichkeit von Wirtschaftsverbrechen gegründete Bürger- und Menschrechtsorganisation Business Crime Control e.V., hat diese Demo angemeldet, bittet aber alle Unterstützer Gustl Mollaths, diese Demo auch als die Ihre zu betrachten, über Internet zu mobilisieren und an der Demo teilzunehmen.
BCC unterstützte vorbehaltlos die angekündigte Kundgebung Am Kornmarkt in Nürnberg, die am 27. Juli 2013 unter dem Motto stattfand:
„EMPÖRT EUCH! - RECHT UND FREIHEIT FÜR GUSTL MOLLATH"
Es kann gar nicht genug öffentliche Kundgebungen für Gustl Mollath und gegen jene Kräfte geben, die diese menschliche und politische Katastrophe zu verantworten haben.

siehe auch: 
- Rudolf Schmenger (Nürnberger Rede) (NürnbergWiki)
- Steuerfahnder-Affäre: Fahnder scheitert vor Gericht (Stefan Behr, Frankfurter Rundschau, 15.07.2014)
 - Erfolgreiche Steuerfander von Paranoia freigesprochen (Forum Publikumskonferenz, 13.12.2015)
- Falschgutachten: Für paranoid erklärte Steuerfahnder werden rehabilitiert (Matthias Thieme, Berliner Morgenpost, 12.12.2015)
Die Gutachterrepublik - Wenn Rechtsprechung privatisiert wird Doku (2015) {3:08:45 – Start bei 1:22:14}

tony Patterson
Am 24.12.2017 veröffentlicht 
Gutachter haben eine große Macht. Ihre Urteile über Sachverhalte und Menschen haben weitreichende Folgen für das Leben der Begutachteten. Offenbar . 43 Milliarden Euro zahlen.
Dokus und Hintergründe aus Politik und Gesellschaft, kritische Stimmen, interessante Ansichten.
LINKS ZU DEN GENANNTEN DOKUMENTATIONEN UNTEN IN DER VIDEOBESCHREIBUNG! Anwältin des Kindes Sabine Schröter Spenden für den Aufbau der KK Kindeskammer DE42150517320100017150 BIC: NOLADE21MST.

- "Die Gutachterrepublik" ARD: Das Leiden der Begutachteten (Franziska Schuster, FR-Online, 15.06.2015)
»[…] der Verdacht, die CDU habe sich mitten in der Parteispendenaffäre unbequeme Fahnder vom Hals halten wollen, nie ganz entkräftet werden konnte […]«
- Psychiater-Gutachten: Schadensersatz für kaltgestellte Steuerfahnder (Matthias Bartsch, SPIEGEL Online, 30.09.2014)
- Wie der Staat unbequeme Steuerfahnder kaltstellt (Matthias Thieme, Capital, 21.09.2013)
- Die unendliche Geschichte um vier Steuerfahnder (Die Welt, 01.03.2013)
- Steuerfahnder-Affäre: Die Koalition sieht keinen Skandal, nirgendwo (Pitt von Bebenburg, FR-Online, 24.05.2012)
Zwei Jahre lang hat die Steuerfahnder-Affäre einen Untersuchungsausschuss beschäftigt. In ihrem Entwurf für einen Abschlussbericht leugnet die Koalition jetzt jeden Skandal.
- Fortsetzung des Mobbings beklagt (Pitt von Bebenburg, FR-Online, 28.06.2012)
Der Hessische Landtag schließt die Untersuchung der Steuerfahnder-Affäre ab. CDU und FDP erkennen in der Zwangspensionierung von vier früheren Frankfurter Steuerfahndern keinen Skandal, die Opposition spricht dagegen weiter von Mobbing.
- Steuerfahnder -Affäre: Ex-Steuerfahnder waren gesund (Pitt von Bebenburg, FR-Online, 16.12.2012)
- Jürgen Banzer – "In diesem Team war kein Platz" (FR-Online, 31.08.2010, siehe den Kommentar!)
Der scheidende hessische Sozialminister kommentiert seinen Abschied aus der Landesregierung mit Humor.

Erwin Pelzig erinnert an Tina und Heiko Feser, Marco Wehner und Rudolf Schmenger (Paranoia-Affäre) {1:37}

Veröffentlicht am 21.05.2013
"Die original Erwin-Pelzig-Hut-ab-Medaille"
gewidmet "den vier tapferen hessischen Steuerfahndern"
in der Sendung vom 12. Februar 2013.

Tina Feser
Heiko Feser
Marco Wehner
Rudolf Schmenger

0:32 "Ach, und übrigens:
Inzwischen gibt es ein zweites psychiatrisches Gutachten von einem andern Gutachter. Und der kommt zu dem Ergebnis, dass die vier Fahnder überhaupt nicht paranoid, sondern sehr gesund sind. Ja! Nur dass Sie's wissen."

0:50 "Ach, und übrigens:
Der erste Gutachter, der die für verrückt erklärt hat, wurde inzwischen von einem Verwaltungsgericht zu einer Geldstrafe von 12.000 Euro verurteilt wegen vorsätzlicher Falschbegutachtung.
Ja! Nur dass Sie's wissen."

1:03 "Und -- ach übrigens:
Übrigens! Selbstverständlich hat es in Hessen einen Untersuchungsausschuss deswegen gegeben. Aber der Vorsitzende von dem Ausschuss, der FDP-Mann, Herr Leif Blum, ist letztes Jahr von allen Ämtern zurückgetreten, weil irgendwie ermittelt wird gegen ihn wegen eines Verdachts auf -- was wars genau -- Steuerhinterziehung.
Nur dass Sie's wissen."

1:28 "Ach, und übrigens! Übrigens: manchmal möchte man nur noch kotzen, oder?"

Frank Wehrheim bei Erwin Pelzig zur hessischen Steuerfahnder-Affäre {14:51}

Veröffentlicht am 21.05.2013
Bei Erwin Pelzig äußert sich in der Sendung vom 14. Mai 2013 Frank Wehrheim zu den vier zwangspsychiatrisierten hessischen Steuerfahndern Heiko und Tina Feser, Marco Wehner und Rudolf Schmenger.
Wehrheim war der frühere Dienstvorgesetzte dieser Steuerfahnder und wurde im Zusammenhang mit der hessischen Steuerfahnder-Affäre (Paranoia-Affäre) selber Zwangspensioniert.

"Wenn ich nochmal erinnern darf" (Die Vorgeschichte zur original Erwin-Pelzig-Hut-ab-Medaille hier: http://youtu.be/4NNdES5vUU0)

"Alle vier Steuerfahnder wurden auf Grund eines Falschgutachtens eines Gefälligkeitspsychiaters von ihrem Dienstherren für bekloppt, paranoid und dienstunfähig erklärt. Sie hatten wohl etwas zu intensiv ermittelt und sind dann möglicherweise einigen Herrschaften mächtig auf die Füße getreten.
Bundesrichter sprechen hier von einem Justizskandal von einer staatlich organisierten Auslöschung von Beamten, von Zwangspsychiatrisierung, von grob rechtswidrig.

Und obwohl sich inzwischen herausgestellt hat, dass alle vier Fahnder vollkommen gesund sind, hat sich bis heute kein Mensch bei ihnen entschuldigt und sie wurden nicht rehabilitiert. Das finde ich schon eine Schweinerei.

Und ich finde, grad in einem Wahljahr, in dem ja auch im Bundesland Hessen gewählt wird, sollte man das nicht ganz in Vergessenheit geraten lassen. Und aus diesem Grund habe ich meinen zweiten Gast eingeladen. Er war nämlich der Dienstvorgesetzte dieser vier Leute. Im selber wurde auch mitgespielt. Auch er wurde nach 28 Jahren erfolgreicher Steuerfahndung aus dem Amt gemobbt, zwangsversetzt."

Das bei 9:04 ausgeschnittene Interview mit Rudolf Schmenger, der am Aufnahmetag im Publikum saß, hier: http://youtu.be/SkEc6AZ0q5U

Mehr zu der auf die von Wehrheim hingewiesene Äußerung Erwin Hubers über die Effizienz der bayerischen Steuerfahnder und die Ausführungen des ehemaligen Steuerfahnders Wilhelm Schlötterer zum Fall "Beckenbauer" hier: http://youtu.be/_tR--pBbg6E

Ein Beamter packt aus: Die Steuerfahnderaffäre {28:57}

Veröffentlicht am 04.12.2012

Überblick:
Steuerfahnder-Affäre (Wikipedia)
- Die Berichte der Frankfurter Rundschau (DokZentrumAnsTagslicht)
- Regierung im Tollhaus u.a. (das Dossier, bis 2010)
Steuerfahnder-Affäre (FuldaWiki)

Freitag, 19. Juli 2013

Benoît B. Mandelbrot, (Er)finder der Fraktale

Benoît B. Mandelbrot (1924 – 2010) ist als "Vater der Fraktale" weltberühmt geworden. Die fantastisch geformte, stachlige Teilmenge der komplexen Ebene, die heute seinen Namen trägt, hat unzählige Profis wie Amateure zu computergrafischen Anstrengungen animiert, weil ihre Umgebung sich mit leichter Mühe so einfärben lässt, dass die unglaublichsten Strukturen zu Tage treten. Der Begriff "Fraktal" ist zu einem neuen Paradigma in der Mathematik und ihren Anwendungen avanciert; es soll Zeiten gegeben haben, in denen in jeder zweiten wissenschaftlichen Veröffentlichung zur Physik das Wort "Fraktal" vorkam. Mittlerweile sind die merkwürdigen Gebilde mit Rauheit auf jeder Größenskala, bei denen jeder beliebig kleine Teil dem Ganzen in einem gewissen Sinne ähnlich ist und die so merkwürdige Dimensionen wie 1,26186 aufweisen, im Schulunterricht angekommen.

In seiner Autobiografie, die postum von seiner Familie und engen Freunden vervollständigt wurde, beschreibt Mandelbrot seinen Lebensweg als ebenso rau und chaotisch wie ein Fraktal. In der Tat ist es ungewöhnlich, wenn ein Mathematiker die erste Fassung seines Hauptwerks erst mit 51 Jahren veröffentlicht und seine erste unbefristete Professorenstelle mit 75 antritt. Mandelbrot hat in seiner Karriere reichlich einstecken müssen – und später reichlich ausgeteilt. In seinem Buch drückt er sich dagegen stets sehr milde aus.

Bei der Schilderung der Kindheit und Jugend wird dem deutschen Leser unweigerlich etwas anders zumute. Um dem wachsenden Antisemitismus zu entgehen, zieht seine polnisch-jüdische Familie bereits 1936 nach Frankreich, wo Benoîts Onkel Szolem Mathematikprofessor ist, muss aber bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs um ihr Leben fürchten. Wenn der kleine Benoît nicht sehr viel Glück und zahlreiche selbstlose Helfer gehabt hätte, wüssten wir vielleicht heute noch nicht eine Vielzahl der augenscheinlich verschiedensten Phänomene unter dem gemeinsamen Konzept "Fraktal" zu verbinden.

mehr:
Geschichte eines mathematischen Außenseiters (Christoph Pöppe, Spektrum der Wissenschaft, 19.07.2013)
Mathematiker Benoît Mandelbrot: Vater des Apfelmännchens ist tot (Holger Dambeck, SPIEGEL, 17.10.2010) 
siehe auch:
Die besten Bildschirmschoner, Bild 7 (heise Online, 19.03.2019?)
Mandelbrot und Momentum: Effiziente Märkte (Wilhelm Berghorn, Universal Investment, 05.03.2019?)
Fraktale Geometrie -- Chaos und Ordnung (Dörte Haftendorn, Universität Lüneburg, 03.07.2003, PDF)
Fraktale biologische Strukturen: Chaos und Ordnung im Organismus (Manfred Sernetz, Universität Gießen, 2001)
»Chaosforschung«: Fraktale – Chaos – Ordnung (Jürgen Giesen, Vortrag, 30.01.1995, auf seiner Seite, PDF)
Selbstsichten, "implizites Wissen" und Gesellschaftsbilder: ein kognitionstheoretischer Streifzug durch soziale Wahrnehmungsfelder (Karl H. Müller, Institut für Höhere Studien, Wien, 1997)
Iteration (Asti’s PoVRay-Seite, Verfasser und Datum unbekannt)

Die Faszination der verborgenen Dimension (Fraktale) {52:29}

Veröffentlicht am 28.12.2013
Die Geschichte wiederholt sich. Willst du wirklich zusehen?
https://www.facebook.com/DieGeschicht...
Fraktale sind unregelmäßige, sich wiederholende Gebilde - in der Natur findet man sie in Wolkenformationen und Baumgeäst, Brokkolistrünken, zerklüfteten Gebirgszügen und sogar im Herzrhythmus des Menschen. Jahrhundertelang wurde angenommen, dass sich die unregelmäßigen fraktalen Gebilde außerhalb des mathematischen Verständnisses befänden, aber schließlich betraten Mathematiker auch dieses Neuland. Die Dokumentation geht der Frage nach, wie die Regeln der fraktalen Geometrie zu entschlüsseln sind.
Jahrhundertelang wurde angenommen, dass sich die unregelmäßigen fraktalen Gebilde außerhalb des mathematischen Verständnisses befänden, aber schließlich betraten Mathematiker auch dieses Neuland. Ihre bemerkenswerten Ergebnisse vertiefen unser Verständnis der Natur und regen eine Reihe von wissenschaftlichen, medizinischen und künstlerischen Innovationen an. Die Dokumentation zeigt vielfältige alltagstaugliche Anwendungen von Fraktalberechnungen, zum Beispiel bei der Vermessung von Küstenlinien, der Herstellung von Spezialeffekten im Film oder immer kleinerer Drahtantennen. Fraktale tragen auch zum besseren Verständnis der menschlichen Physiologie und zur Beantwortung der Frage bei, warum größere Tiere Energie effizienter nutzen als kleinere.
Michael Schwarz und Bill Jersey, die bei dieser Dokumentation für Regie und Produktion verantwortlich sind, verweben neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu einer ergreifenden mathematischen Kriminalgeschichte.
Quelle: http://www.arte.tv/de/woche/244,broad...

Fractals - The Colors Of Infinity, by Arthur C. Clarke {53:44}

Hochgeladen am 11.02.2011
No Beginning & No Ending, Shown & Proven in No Limit of Time...
Arthur C. Clarke presents this unusual documentary on the mathematical discovery of the Mandelbrot Set (M-Set), in the visually spectacular world of fractal geometry.
This show relates the science of the M-Set to nature in a way that seems to identify the hand of God in the design of the universe.
Dr. Mandelbrot in 1980 discovered the infinitely complex geometrical shape called the Mandelbrot Set, using a very simple equation with computers and graphics.

Deepest Mandelbrot Set Zoom Animation ever - a New Record! 10^275 (2.1E275 or 2^915) {5:11}

Hochgeladen am 26.01.2010
Music is "Research Lab" by Dark Flow (http://itunes.apple.com/us/album/subu... , http://amzn.com/B001U9YCG8 )
Read more geeky details and download the full-resolution video at http://fractaljourney.blogspot.com
Details:
The final magnification is 2.1x10^275 (or 2^915). I believe that this is the deepest zoom animation of the Mandelbrot set produced to date (January 2010).
Each frame was individually rendered at 640x480 resolution and strung together at 30 frames per second. No frame interpolation was used. All images were lovingly rendered by 12 CPU cores running 24/7 for 6 months.
Self-similarity (mini-brots) can be seen at 1:162:30, and at the end 5:00.

Fraktale 3D-Animation mit Mandelbulber - bizarre Höhlen {2:14}

Hochgeladen am 20.07.2011
Kamerafahrt in ein 3D- Fraktal mit dem Programm Mandelbulber - 
weitere Beispiele auf C-dK.de
http://www.computergrafiken-digitale-...
aktualisiert am 01.04.2019

Montag, 15. Juli 2013

Gleichberechtigung bei der Kreissparkasse Birkenfeld

Ich liebe meine Heimat. Das ist nicht besonders schwer, wenn man nicht da lebt. Einen griechischen Taxifahrer, der mir von seiner Heimat vorschwärmte, fragte ich, weshalb er nicht in Griechenland lebt. (Die Geschichte spielte sich 1986 ab, auf einer Fahrt von Gießen nach Frankfurt, als es das Wort »Rettungsschirm« noch nicht gab.) Seine Antwort: »Sind Sie wahnsinnig?« Den Rest der Fahrt unterhielt er mich mit Geschichten über die griechische Bürokratie.

Die Kreissparkasse Birkenfeld wirbt mit Ausbildungsplätzen. Beim Betrachten des Posters fühle ich mich in die miefige Kleinbürgerlichkeit meiner Heimat zurückversetzt. Ähnlich wie bei Familie Heinz Becker sind in gewissen Nahe-Regionen Dinge gang und gebe, bei denen ich Zahnschmerzen kriege.
Ausführlicher äußert sich der recrutainment-Blog. (Ich weiß, ich werde alt, aber »der« gefällt mir besser (und ist erlaubt), und mit Denglish werde ich mich wohl nicht mehr anfreunden.)

Das Bild habe ich von Oster. Sein Kommentar: »Da weiß man, wer nach oben gehört!« – Danke!


Montag, 8. Juli 2013

Heute vor 70 Jahren – 8. Juli 1943: Der Chef der Résistance stirbt

Held und Märtyrer der Resistance 

 »Tritt ein, Jean Moulin, mit Deinem Gefolge des Schreckens. Mit allen, die wie Du in den Kellern gestorben sind, ohne ihr Schweigen gebrochen zu haben.« Mit diesen Worten eröffnete der französische Kulturminister André Malraux 1964 seine Gedenkrede anlässlich der Überführung der Asche von Jean Moulin ins Pariser Pantheon, die nationale Ruhmeshalle. Malraux würdigte den Anführer der Resistance ganz ausdrücklich auch im Namen der vielen anonymen Märtyrer, die im Widerstand gegen die deutsche Besatzung während des Zweiten Weltkriegs ihr Leben verloren hatten. (siehe: Hommage d'André MALRAUX à Jean MOULIN auf youtube, Einbetten deaktiviert)

Jean Moulin (1899-1943) hatte sich im September 1941 mit Charles de Gaulle in London getroffen und war vom Führer des »Freien Frankreich« beauftragt worden, die verschiedenen Widerstandsgruppen zu vereinigen. Im Juni 1943 wurde er verraten, von der Gestapo verhaftet und gefoltert. Doch die Namen von anderen Kämpfern gab er nicht preis. Moulin starb am 8. Juli 1943 in einem Zug, der ihn von Paris in ein deutsches Konzentrationslager bringen sollte. Heute tragen viele Schulen und Straßen in Frankreich seinen Namen. Erster Präsident der Dritten Republik (1870-1940) in Frankreich war Adolphe Thiers
 Brockhaus - Abenteuer Geschichte 2013 




xxx


Mittwoch, 26. Juni 2013

Heute vor 50 Jahren – 26. Juni 1963: Kennedy sagt: »Ich bin ein Berliner.«

Vor zweitausend Jahren war 
 der stolzeste Satz, den ein Mensch 
sagen konnte, der: 
 »Ich bin ein Bürger Roms!« 
 Heute ist der stolzeste Satz, den 
jemand in der freien Welt sagen kann: 
»Ich bin ein Berliner!« 

John F. Kennedy, 1963


Ein Zeichen im geteilten Berlin 

 Die Mauer trennte Berlin seit zwei Jahren und der Kalte Krieg befand sich in einer sehr heißen Phase, als US-Präsident John F. Kennedy am 26. Juni 1963 [15. Jahrestag der Berliner Luftbrücke] nach Berlin kam, um den Menschen in der »Frontstadt« Mut zuzusprechen und der Solidarität des amerikanischen Volks zu versichern. In Begleitung von Bundeskanzler Konrad Adenauer und Willy Brandt, seinerzeit Regierender Bürgermeister von Berlin, fuhr er im offenen Wagen durch eine begeisterte Menschenmenge zum Schöneberger Rathaus und hielt dort seine berühmt gewordene Rede.

Brandt, Kennedy und Adenauer: Beim Berlin-Besuch von US-Präsident John F. Kennedy im Juni 1963 Berlin 1963 fahren Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) und Berlins Regierender Bürgermeister Willy Brandt (SPD) mit dem Staatsgast im offenen Wagen durch West-Berlin. Zwei Jahre zuvor hatte Brandt Adenauer politisch in den Schatten gestellt, als er bei Kennedy scharf gegen die Tatenlosigkeit der Alliierten während des Mauerbaus protestierte. Adenauer dagegen war kritisiert worden, weil er nach dem 13. August 1961 nicht umgehend in die geteilte Hauptstadt gereist war. Bei der Bundestagswahl im September 1961, bei denen Brandt als SPD-Kanzlerkandidat der SPD antrat, hatte Adenauers CDU/CSU-Koalition ihre absolute Mehrheit im Parlament verloren. [Quelle: einestages.spiegel.de]

 Er geißelte die Mauer als beredtes Zeugnis dafür, dass das kommunistische System versagt habe, das der »Menschlichkeit ins Gesicht« schlage, und verwies darauf, dass die Demokratie - bei allen Schwierigkeiten, die es gebe - es nie nötig gehabt habe, die Menschen daran zu hindern, woanders hinzugehen. Er pries die Vitalität der Berliner, mit der sie der »18-jährigen Belagerung« der Stadt standgehalten hätten. Am Schluss der frenetisch bejubelten Rede wiederholte er noch einmal die Wendung, die allen im Gedächtnis blieb: »Ich bin ein Berliner.« 


 Brockhaus - Abenteuer Geschichte 2012


Sonntag, 16. Juni 2013

Idar-Oberstein – Bilder aus acht Jahrzehnten

Hier der Link

Edelsteinstadt Idar-Oberstein um 1924 - kurz.mpeg [29:40]

Hochgeladen am 29.02.2012 
Geschichte der Schmuck- und Edelsteinindustrie in Idar-Oberstein

Hier gibt’s weitere Photos aus Idar-Oberstein: d-55743.de

Idar-Oberstein [12:31]

Hochgeladen am 11.10.2010 
Idar-Oberstein mit seinen Sehenswürdigkeiten

In den Edelstein-Stollen bin ich als kleiner Junge noch selbst rumgekrabbelt: Drachenschnur außen an einem schweren Stein festbinden, Taschenlampe und dann ab durch die Mitte. Jetzt ist’s bequemer:

crystal mine an guided tour in idar-oberstein Germany (video by ben&hanny) [03:29]

Veröffentlicht am 12.12.2011 
een te bezichtigen edelstenen mijn in idar-oberstein, vlakbij het Roompot park in Oberhambach "hambachtal"

Nachdem er einige Male nun schon langsam gestorben ist, denken Idar-Obersteiner seit etwas eineinhalb Jahren darüber nach, daß der berühmteste Sohn der Stadt in den Hunsrück zurückkommt:


Bruce Willis goes Idar-Oberstein [02:59]

Hochgeladen am 10.03.2011
Bruce Willis, geboren in Idar-Oberstein, kommt zurück in seine Heimat!
Ein Aprilscherz des SWR-Wochenspiegel. :)



Die Stimmung in I-O ist bei jungen Leuten oft nicht die glücklichste:

Unser Idar-Oberstein.mpg [4:34]

Hochgeladen am 06.11.2011
Ein kleines video über unsere stadt ist aber leider nicht alles was mann hier sieht hier läuft vieles nicht richtig ich hoffe es denken einige leute mal darüber nach !!!!
musik nicht von mir !!!!

Die Nachfahren der Brasilien-Auswanderer sprechen in der 7. Generation immer noch »de Honnsregger Platt«

Brasilianer sprechen Hunsrücker Dialekt [03:03]
Hochgeladen am 10.03.2011
Ca. 1 000 000 Menschen wanderten in den letzten 3 Jahrhunderten aus ganz Deutschland nach Brasilien aus. Jedoch war es der Hunsrücker Dialekt, der sich durchsetzte und den die Auswanderer nun schon in der 7. Generation pflegen und am Leben erhalten.
Vor kurzen besuchten sie ihre Heimat ...


Zum Schluß noch die Felsenkirche:
church in the rocks in idar-oberstein germany (video by ben&hanny) [2:26]
Veröffentlicht am 07.12.2011
kerk in de rots bij idar-oberstein, vlakbij het Roompot park Oberhambach


angesichts des Videos fällt mir noch ein Witz ein:

Rückwärts
Fährt ein Idarer mit seinem Auto rückwärts den Schloßberg hoch. Unterwegs fragt ihn ein Obersteiner: „Warom fierst dou dann rickwärts lo ruff?“ Antwortet der Idarer: „Eesch honn gehiert, lo uwe kann ma net drehe“ und fährt weiter. Nach einer halben Stunde kommt der Idarer wieder rückwärts den Schloßberg runter. Fragt ihn der Obersteiner: „Warom fierst dou dann jetza ach nochmol rickwärts lo ronner?“ Antwortet der Idarer: „Ejh, lo uwe konnt ma doch drehe.“

aus »Reesche Leit onn areme Deiwel« (mehr)

Auf youtube kann man sich noch weitere Videos ansehen.
Wie euphemistisch auch einige Kommentare, die dort zu finden sind, auch klingen, der Rückgang der Einwohnerzahl von 45.000 etwa Mitte der 70er Jahre auf jetzt 30.000 spricht für sich.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Bob Dylan – My Back Pages



My Back Pages - The 30th Anniversary Concert - 1992 from Marcelo Staub on Vimeo
mit Neil Young, Roger McGuinn, Tom Petty, Eric Clapton und George Harrison

Eine bessere Version findet sich bei:
- Bob Dylan performs My Back Pages at his 30th anniversary concert - video (The Guardian, 12.02.2014)

The 30th Anniversary Concert Celebration auf Wikipedia (mit einer höchst beeindruckenden Set-List)


Erste Veröffentlichung auf Bob Dylans viertem Studio-Album »Another Side of Bob Dylan«

Album-Rezension bei folkmusic.about

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Bei Teilen der Folkszene sorgte das Album für Befremden. So veröffentlichte Irwin Silber in der von ihm herausgegebenen Folk-Zeitschrift Sing Out! einen offenen Brief an Dylan, in dem er seiner Sorge Ausdruck verlieh, der Sänger drohe durch die Begleitumstände von Ruhm und Erfolg den Kontakt zur Basis zu verlieren, was auch in seinen neuen Liedern zum Ausdruck komme.[4] Der Folksänger Phil Ochs hingegen verteidigte im Broadside Magazine Dylans Recht auf Wandel.[5] [Another Side of Bob Dylan, Wikipedia, zuletzt abgerufen am 03.02.2018]
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Das Lied (man bedenke, daß Dylan damals 23 Jahre alt war!) interpretiert das englische Wikipedia wie folgt:
Dylan criticizes himself for having been certain that he knew everything and apologizes for his previous political preaching, noting that he has become his own enemy "in the instant that I preach."[2][5][6] Dylan questions whether one can really distinguish between right and wrong, and even questions the desirability of the principle of equality.[7] The lyrics also signal Dylan's disillusionment with the 1960s protest movement and his intention to abandon protest songwriting.[5][6][8] The song effectively analogizes the protest movement to the establishment it is trying to overturn.[4] [My Back Pages, Writing, recording and performance, 2. Abs., engl. Wikipedia, zuletzt abgerufen am 03.02.2018]

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Crimson flames tied through my ears
Rollin' high and mighty traps
Pounced with fire on flaming roads

Using ideas as my maps

"We'll meet on edges, soon," said I
Proud 'neath heated brow
Ah, but I was so much older then
I'm younger than that now.

Purpurne Flammen schlugen mir aus den Ohren,
Errichteten hohe und mächtige Schranken,
Unter meinen lodernden Tritten begann der Asphalt zu schmoren
Während ich folgte den Feuerzeichen meiner Gedanken.
„Bald ist's soweit", rief ich, „seht euch vor!"
Mein Stolz kannte keine Grenzen mehr.
Ah, doch das war, als ich noch älter war,
Ich bin jünger geworden seither.

Half-cracked prejudice leaped forth
"Rip down all hate," I screamed
Lies that life is black and white
Spoke from my skull, I dreamed
Romantic facts of musketeers
Foundationed deep, somehow
Ah, but I was so much older then
I'm younger than that now.


Kam mir ein Vorurteil in die Quere,
Schrie ich „Nieder mit allem Haß!"
Ich glaubte blind dem Lügenmärchen,
Im Leben sei Schwarz und Weiß das einzige Maß.
Ich hatte romantische Träume von Musketieren,
Das beeindruckte mich irgendwie sehr.
Ah, doch das war, als ich noch älter war,
Ich bin jünger geworden seither.

Girls' faces formed the forward path
From phony jealousy
To memorizing politics
Of ancient history
Flung down by corpse evangelists
Unthought of, though, somehow
Ah, but I was so much older then
I'm younger than that now.


Gesichter von Mädchen begleiteten mich
Mit gespielter Eifersucht.
Dann das Auswendiglernen historischer Fakten
Aus irgendeinem alten Buch,
Mit dem mich tote Prediger traktierten.
Ich verstand es nicht recht, nichtmal ungefähr.
Ah, doch das war, als ich noch älter war,
Ich bin jünger geworden seither.

A self-ordained professor's tongue
Too serious to fool
Spouted out that liberty
Is just equality in school
"Equality," I spoke the word
As if a wedding vow
Ah, but I was so much older then
I'm younger than that now.


Eines selbsternannten Professors Zunge,
Sehr wichtig und manieriert,
Verkündete, daß Gleichheit
In der Erziehung unsere Freiheit garantiert.
„Gleichheit", ich sagte das Wort
Als ob ich in der Kirche wär.
Ah, doch das war, als ich noch älter war,
Ich bin jünger geworden seither.


In a soldier's stance, I aimed my hand
At the mongrel dogs who teach
Fearing not that I'd become my enemy
In the instant that I preach

My existence led by confusion boats
Mutiny from stern to bow
Ah, but I was so much older then
I'm younger than that now.


Zum Kampf entschlossen wies ich mit der Hand
Auf die Lehrer, diese räudigen Hunde,
Ohne zu bedenken, daß ich in meinem Predigerzorn
Mir selber zum Feind werden konnte.
Mein Weg führte durch umkämpftes Gebiet,
Meuterei ergriff das ganze Heer.
Ah, doch das war, als ich noch älter war,
Ich bin jünger geworden seither.


Yes, my guard stood hard when abstract threats
Too noble to neglect
Deceived me into thinking
I had something to protect

Good and bad, I define these terms
Quite clear, no doubt, somehow
Ah, but I was so much older then
I'm younger than that now.

Ja, ich parierte, wenn drohende abstrakte Stimmen,
Die so taten, als ob sie's besser wüßten,
Mich täuschten und mir die Überzeugung eingaben,
Daß ich etwas verteidigen müßte.
Gut und Böse zu unterscheiden,
Fällt mir heute nicht mehr schwer,
Ah, doch damals war ich viel älter als heute,
Ich bin jünger geworden seither.
(Übersetzung gefunden bei golyr)


Auf dem englischen Wikipedia gibt es im Artikel zum Song »My Back Pages« einen sehr interessanten Link zu drei Dokumenten bezüglich einer Veranstaltung im Dezember 1963, bei der Bob Dylan ein Preis verliehen wurde. Gegen Ende der Rede sage Dylan folgendes:
»I got to admit that the man who shot President Kennedy, Lee Oswald, I don't know exactly where — what he thought he was doing, but I got to admit honestly that I too – I saw some of myself in him. I don't think it would have gone – I don't think it could go that far. But I got to stand up and say I saw things that he felt, in me – not to go that far and shoot. (Boos and hisses) You can boo but booing's got nothing to do with it. It's a – I just a – I've got to tell you, man, it's Bill of Rights is free speech […]« [Quelle: folgender Link]
- Bob Dylan and the NECLC (Corliss Lamont)
The National Emergency Civil Liberties Committee (NECLC), founded in 1951 and known for many years simply as the Emergency Civil Liberties Committee (ECLC), annually held a Bill of Rights Dinner which gathered together members and friends of the organization and provided a setting for the presentation of the group's Tom Paine Award (As I Went Out One Morning, Wikipedia), given once yearly since 1958 in recognition of distinguished service in the fight for civil liberty. The recipient of the 1963 award was singer/songwriter Bob Dylan who accepted the award on December 13 at the Dinner in New York, which also featured noted author James Baldwin.

What follows here is a most remarkable set of three documents: first, Bob Dylan's extemporaneous speech, probably typed out later from an audio tape, then an eloquent letter in defense of Dylan and of youth itself from Corliss Lamont, who was then Chairman of the ECLC, and finally, a most beautiful and poetic explanation by Dylan himself analyzing and expressing his tumult of feelings on the occasion. 
Read on.....

zu dem Vorfall bei der Preisverleihung siehe auch:
- Nur eine Stimme die singt (in: Robert Sheldon, Bob Dylan - No Direction Home: Sein Leben, seine Musik 1941-1978)

The Nice - My Back Pages {9:13}

Am 11.05.2014 veröffentlicht
Schlangen Buiz
The Nice - My Back Pages (Keith Emerson with The Nice)

siehe die Kritik des Nice-Albums Elegy:
- Elegy – Worst Album ever (George Sarostin, Only Solitaire, ca. 2000/2001)
As to "My Back Pages", yes, Lee can't sing but, tell me, who would you rather hear : Lee Jackson or Ashley Holt ??!!! Now be honest! (That's a tough choice, actually. Can I just strangle both of them? Or myself? - G.S.). But, to end on a positive note, one of the things I love about this song is the very skillful way in which Keith wove parts of the first movement of Bach's sixth Brandenburg Concerto around the Dylan tune. Clever stuff indeed. [KommentarKenneth Willis, 01.02.2001, Hervorhebung von mir]
Keith Jarrett Trio - My Back Pages {6:48}

Am 15.05.2011 veröffentlicht
lumaz71
..Bob Dylan's song...live in Aarhus, Denmark, 1969...
zuletzt aktualisiert am 03.02.2018