Mittwoch, 11. Dezember 2013

Dieter Hildebrandt: Vater unser - gleich nach der Werbung (1. Teil einer kabarettistischen Lesung)

Dieter Hildebrandt: Vater unser - gleich nach der Werbung (1. Teil einer kabarettistischen Lesung) {44:18}

Chopper4E
Am 31.12.2013 veröffentlicht 
© 2004 rbb (zur Löschung des Videos bitte an ihrwolltesdochauch[ät]gmail[döt]com oder diesen Kanal schreiben, innerhalb 48 Stunden wird es entfernt, danke)
Aufgezeichnet beim Satirefest 2004. Erster Teil der zweiteiligen Aufzeichnung.
Sendetext:
"Vater unser - gleich nach der Werbung" nannte Dieter Hildebrandt sein Buch, in dem er beschreibt, wie er und seine Frau Renate ihr Leben an einen Fernsehsender verkaufen und sie so im Senioren-Container ihre eigene Reality Show erleben.
Aus diesem Buch liest Dieter Hildebrandt Auszüge. Dazwischen macht er, wie seit vielen Jahren unnachahmlich, seine Anmerkungen zu aktuellen Ereignissen. So wird aus einer Lesung kurzerhand auch ein großer Kabarettabend.
Mehr zum Künstler:
http://www.DieterHildebrandt.com
Buch kaufen:
http://www.amazon.de/Vater-unser-glei...
x

Adventsrätsel, das Elfte von vierundzwanzig

Cicero und Caesar gingen ins Concil,
Caesar fragt den Cicero: »sag’ mal, wieviel
von der zwölf die Hälfte ist.«
Cicero mit kleiner List:
»Von der Zwölf die Hälft’ ist sieben!«
Hat er übertrieben?

America von den Nice und von Yes



Die Nice verwendeten und verfremdeten das gleichnamige Stück aus Leonard Bernsteins West Side Story, um mittels der musikalischen Pervertierung des Bernstein-Stückes (z. B. Gitarren-Schreie, mittels Moog-Synthesizer erzeugten Explosionsgeräusche) die Pervertierung amerikanischer Ideale im Zuge des Vietnamkriegs symbolisch anzuprangern. (Einen zusätzlichen karikierenden Bruch stellt die Aufführung in einer »angepaßten« Wohlfühlsendung wie Hits à GoGo dar…)
Leonard Bernstein soll gar nicht »amused« gewesen sein und das Stück gerichtlich zu verbieten versucht haben. Am Ende der Studio-Aufnahme (Elegy, aufgenommen 1969) spricht ein dreijähriges Kind: »America is pregnant with promise and anticipation, but is murdered by the hand of the inevitable.« Während der Konzerttournee in den USA im Sommer 1968 verbrannte Keith Emerson einige Male auf der Bühne die US-Flagge. (Nachzulesen im englischen Wikipedia)

Auch Yes verwendete einige Bernstein-Akkorde in ihrem Stück:


Journalisten gesucht

Ist mir erst heute untergekommen, aber immer noch eine zerebrale Gaumenfreude:

Der digitale Analphabetismus deutscher Journalisten (auf Indiskretion Ehrensache)
Ach, es gibt doch noch intelligente böse Leute im Internet! (Seufz)


TIME Announces New Version Of Magazine Aimed At Adults
 

Dienstag, 10. Dezember 2013

Adventsrätsel, das Zehnte von vierundzwanzig

Der Lauch, der Wabe, das Malz, der Reck,
die haben etwas weg.

Yes – And You and I

Ich konnte mich nicht entscheiden, also zweimal:

Yes - And You And I [10:40]   Text (songtexte.com)
 
Hochgeladen am 26.09.2009
Live, 1991

Yes - AND YOU AND I - HD Live At Montreux 2003 [12:23]
Hochgeladen am 03.12.2011 
YES - AND YOU AND I
Live In Montreux 2003

VOCALS - Jon Anderson
GUITARS - Steve Howe
BASS - Chris Squire
KEYBOARDS - Rick Wakeman
DRUMS - Alan White

Yes is one of the most innovative and successful rock bands of all time with a
career that now spans five decades. In 2003 the band made their first appearance
at the Montreux Festival, despite having a long association with the town itself
(they recorded there frequently in the seventies). It was a triumphant night and is
regarded by both the band members and fans as probably the finest Yes gig ever
to be filmed. It has been much in demand and is now finally cleared for release.

Executive Producer for Montreux SoundsTM SA: Claude Nobs
Executive Producers for Eagle Vision: Terry Shand & Geoff Kempin
HD Production Co-ordinators: Claire Higgins & Abbi Welch
© 2007 Montreux SoundsTM SA. All rights reserved.
Artwork C 2007 Eagle Rock Entertainment Ltd
An Eagle Vision release. Eagle Vision is a division of
Eagle Rock Entertainment Ltd


aktualisiert am 31.12.2015


Sonntag, 8. Dezember 2013

Adventsrätsel, das Achte von vierundzwanzig

Von Merz bis August,
mit Ernst und mit Frust,
mit Blume und Ooooooooooooooooooooooooooooooooo,
beide beheimatet wo?

Volker Pispers – Das Verrückte an der NSA

Die folgenden Videos können für sich gesehen werden.
Sie sind eine Ergänzung zu meinem Post über Marina Abramović.
Einen so großen Stimmungs-Bruch wollte ich dem Leser nicht zumuten.
Deshalb habe ich einen eigenen Post daraus gemacht.

Die Verbindung ist die Frage:  
Wie gehen wir mit unserer Angst um?
Diese Frage beinhaltet weitere Fragen:
Was tun wir, um unsere Angst aushalten zu können?
Wie machen wir – sowohl als Einzelne als auch als Gesellschaft – Angst weg bzw. bewältigen wir sie gemeinsam?

Es gibt unzählige Bewältigungsstrategien für Angstgefühle, grundsätzlich lassen sie sich in zwei Gruppen aufteilen: aushalten und bekämpfen. Einige wenige Menschen, wie Marina Abramovic, gehen in sie hinein und halten das Gefühl des Überwältigt-Werdens aus… (Mit der Frage, was das mit solchen Menschen macht, beschäftige ich mich an dieser Stelle nicht.)

Wenn man sich die folgenden Videos unter dem Aspekt »Angstbewältigung« ansieht – und Humor und Lachen können über negative Gefühle sehr gut hinwegtäuschen (oder sie aushaltbar machen) –, ist es möglich, manche gesellschaftliche Prozesse ebenfalls als Coping-Strategie zu verstehen.

Hier also die Videos:








Hong Kong Festival Orchestra Flash Mob 2013: Beethoven's "Ode to Joy"



Hong Kong Festival Orchestra Flash Mob 2013: Beethoven's Ninth Symphony - "Ode to Joy"

http://www.hkfo.org
https://www.facebook.com/HongKongFest...

HKFO Season 2013: "Ode to Change" is a trilogic project designed to take audiences of Hong Kong through a transformational journey, uniting lay listeners, aficionados and veteran music lovers from the hustling and bustling streets of Hong Kong into the solemn concert halls.

For decades, Hong Kong has been labeled as a cultural desert, despite the many musical monuments the city has established throughout the years. On 28 July 2013, Part One of HKFO's "Trilogy of Change" is put into motion. Planting the seeds of change deep into the streets of Hong Kong, HKFO premieres the city's first large-scale choral-orchestral "flash mob", bringing to the audience excerpts of Beethoven's Symphony No.9 at the heart of one of Hong Kong's densest malls, the Shatin New Town Plaza. A cry for universal brotherhood, HKFO enlists listeners far and wide in our campaign of revolution, innovation and change, to tend the once-desert into green pastures.

Part Two and Part Three of HKFO's journey continue on 19 August 2013 at Hong Kong City Hall Concert Hall performing with the renowned popular artist George Lam, and on 27 August 2013 at Hong Kong Cultural Centre Concert Hall performing the entire Beethoven's Ninth Symphony.
http://www.chankai.hk

Samstag, 7. Dezember 2013

Adventsrätsel, das Siebte von vierundzwanzig

War jene kleine Geste groß,
schau auf diese Demut bloß,
sie überwindet im Osten unsere Grenze,
heut’ nun schon dreiundvierzig Lenze.

Heute vor einem Jahr – Rick Wakeman in Budapest



Heute vor 2056 Jahren – 7. Dezember 43 v. Chr.: Marcus Antonius läßt Cicero ermorden

Pater Patriae - Vater des Vaterlands 

Diesen Ehrentitel verlieh der römische Senat Cicero (106-43 v. Chr.), nachdem er 63 v. Chr. als Konsul den Umsturzversuch des Catilina ohne Gewalt niedergeschlagen und damit den Bestand der Republik gerettet hatte. Die vier Reden des Politikers, Redners und Schriftstellers gegen Catilina, die zur Entlarvung, Ergreifung und Hinrichtung des Verschwörers führten, sind als rhetorische Meisterleistungen berühmt geworden. 58 v. Chr. musste Cicero selbst ins Exil gehen, er kehrte zwar im folgenden Jahr zurück, blieb aber lange Jahre politisch ohne Einfluss. 
 
Bei der Flucht aus Rom wird Cicero von Soldaten getötet, Illustration, 19. Jh.

Als Cicero nach dem Tod Julius Caesars (100-44 v. Chr.) nachdrücklich für die Wiederherstellung der Senatsherrschaft eintrat, geriet er mit dem Politiker und Feldherrn Marcus Antonius (82-30 v. Chr.) in Konflikt, einem der mächtigsten Männer Roms. In den sogenannten philippischen Reden attackierte Cicero 44/43 v. Chr. Marcus Antonius, warf ihm vor, die Republik zerstören und eine Tyrannei errichten zu wollen. Diesmal fielen seine Reden auf ihn selbst zurück. Als Marcus Antonius an der Macht war, ließ er Cicero ächten und für vogelfrei erklären. Soldaten griffen Cicero am 7. Dezember 43 v. Chr. auf der Flucht auf und töteten ihn. Sein Haupt wurde auf dem Forum Romanum zur Schau gestellt. 

Was am 7. Dezember noch geschah: 
1941: Japanische Flugzeuge fliegen einen Angriff auf die in Pearl Harbor auf Hawaii vor Anker liegende Pazifikflotte der USA.
Brockhaus – Abenteuer Geschichte 2013

Freitag, 6. Dezember 2013

Adventsrätsel, das Sechste von vierundzwanzig

Wer hat mehr Beine,
ein Nikolaus oder kein Nikolaus?

Zitat

Die »Hyäne in Unterröcken«


Die englische Schriftstellerin Mary Wollstonecraft (1759-1797) ist im angloamerikanischen Raum eine der berühmtesten Frauen der Literatur- und Geistesgeschichte. Seit ihrer Wiederentdeckung im 20. Jahrhundert gilt sie als eine der ersten radikalen Feministinnen. Als zweites von sechs Kindern 1759 in eine verarmte Londoner Weberfamilie geboren, war ihr nicht mehr als ein klarer Verstand und große Willenskraft in die Wiege gelegt. Sie bildete sich zunächst autodidaktisch, später im Austausch mit Persönlichkeiten aus Literatur und Politik. 

 1792 veröffentlichte Mary Wollstonecraft ihr wichtigstes Buch: »Eine Verteidigung der Rechte der Frauen«. Sie beschrieb darin, wie Frauen in Abhängigkeit gehalten werden, nannte die Ehe »legale Prostitution« und plädierte für die Abschaffung von Monarchie, Militär und Kirche. Diese radikalen Ideen entsetzten selbst wohlmeinende Freunde. Die männlichen Kritiker fuhren heftige Geschütze auf, doch das Buch verkaufte sich gut. Anfeindungen und Häme ließen Mary Wollstonecraft schließlich depressiv werden. Sie starb 1797, wenige Tage nach der Geburt ihrer Tochter Mary, die als Mary Shelley später den berühmten Schauerroman »Frankenstein« schrieb. 

Brockhaus – Abenteuer Geschichte 2013 



Geht es um Alice Schwarzer oder um Prostitution?

Dieser Post setzt meine Prostitutions-Reihe fort 
(letzter Post vom 22.11.2013: PROstitution: Wo bleibt die Kundschaft? , weitere Posts finden sich unter dem Stichwort Prostitution)


Käufliche Körper, käufliche Seelen (Süddeutsche vom 03.12.2013)
»Alice Schwarzer ist eine Lügnerin« (Gespräch mit Felicitas Schirow auf N24 vom 04.12.2013) 
Der männerverachtende Feminismus Alice Schwarzers (Die Welt vom 05.12.2013)
Gibt es Argumente gegen Prostitutionsgesetze? (faz.net, feuilleton, 06.12.2013)
 
ZDF login | Sex gegen Geld verbieten? [1:00:12]
Veröffentlicht am 09.11.2013 
»Bordell-Republik-Deutschland: Sex gegen Geld verbieten?« 
Talk Show mit Felicitas Schirow, Besitzerin des Café Pssst! und Chantal Louis vom Magazin EMMA.

Felicitas Schirow Weigmann ist Held des Jahrtausends! [1:37]

Veröffentlicht am 20.12.2012 
http://de.wikipedia.org/wiki/Caf%C3%A...
http://de.pluspedia.org/wiki/Felicita...
http://www.cafe-pssst.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Diane_We...
Felicitas Schirow Ehemalige Prostituierte, Bordellbetreiberin hat sich bereits als junges Mädchen auf einem Berliner Straßenstrich freiwillig prostituiert, um ihr Gehalt als Krankenschwesterschülerin aufzustocken. 1997 eröffnete Schirow ihren eigenen Bordellbetrieb, das Café Pssst! In Berlin. Als ihrem Bordell-Café 1999 die Schließung drohte, klagte Schirow mit Erfolg. Sie durfte ihr Etablissement offiziell weiter betreiben und legte mit ihrer Klage den Grundstein für das 2002 in Kraft getretene Prostitutionsgesetz.
http://keineprostitution.de.be
https://sites.google.com/site/keinepr...

Felicitas Schirow zu geplanten Änderungen am Prostitutionsgesetz [0:19] 

Veröffentlicht am 09.11.2013 
Prostitutionsgesetz als Thema bei Koalitionsverhandlungen. Ausschnitt vom ARD Nachtmagazin vom 9.11.2013. Felicitas Schirow ist Betreiberin des Café Pssst!

50+-Mama Felicitas Schirow [0:26]

Veröffentlicht am 29.10.2013 
50+-Mama Felicitas Schirow erzählt, wie andere Mütter auf ihre Schwangerschaft durch Eizellspende reagieren.

Dank an S.N. und A. für die Links!

mein Fazit:
Alice Schwarzer hat es geschafft, zu der fortschreitenden Moralisierung öffentlicher Diskussionen beizutragen: Was ich nicht nur in der Diskussion um die Verschärfung der Prostitutionsgesetzgebung wahrnehme, ist die Etikettierung nicht ins moralische Weltbild passender Sichtweisen als unmoralisch und die Diskriminierung der Diskussionsgegner. 

Schon Peter Sloterdijk warf vor wenigen Jahren, als das Mitglied des Bundesbankvorstandes, Thilo Sarrazin wegen seines umstrittenen Buches (»Deutschland schafft sich ab«) in die öffentliche Kritik geriet, Sarrazins Kritikern Opportunismus vor:
„Denken wir an den entlarvenden Vorgang, der sich vor wenigen Wochen anlässlich einiger kantiger Formulierungen des ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin entwickelt hat: Weil er so unvorsichtig war, auf die unleugbar vorhandende Integrationsscheu gewisser türkischer und arabischer Milieus in Berlin hinzuweisen, ging die ganze Szene der deutschen Berufsempörer auf die Barrikaden, um ihm zu signalisieren: Solche Deutlichkeiten sind unerwünscht. Man möchte meinen, die deutsche Meinungs-Besitzer-Szene habe sich in einen Käfig voller Feiglinge verwandelt, die gegen jede Abweichung von den Käfigstandards keifen und hetzen. Sobald einmal ein scharfes Wort aus einem anderen Narrenkäfig laut wird, bricht auf der Stelle eine abgekartete Gruppendynamik los.“ [„Ein Käfig voller Feiglinge“, Peter Sloterdijk, Cicero, Datum unbekannt]
Darauf die Reaktion des SPIEGEL:
- Der antiliberale Reflex (Reinhard Mohr, SPON, 27.09.1999)

Prof. Norbert Bolz über Thilo Sarrazin und linke Medien.mp4 {9:59}

Veröffentlicht am 03.11.2010
Norbert Bolz, Professor für Medientheorie Medienwissenschaft Medienberatung diskutiert u.a. mit Ulrike Draesner (Schriftstellerin) über Political Correctness, Peter Sloterdijk, Thilo Sarrazin, linke Medien, Intoleranz und direkter Demokratie.

Für mich ist die Diskussion entlarvend: Die Systemfrage wird nicht gestellt.
Für die Berufswahl von Sexworkern gilt die selbstverständliche Vermutung eines dahinterstehenden Zwangs, dieser Zwang gilt aber nicht für Supermarkt-Verkäufer, Taxifahrer, Call-Center-Mitarbeiter oder Ein-Euro-Jobber, weil dies unser Wirtschaftssystem auf den Prüfstand stellen würde. Und an diesem Punkt verschränken sich die Interessen der Herrschenden und der Beherrschten: Die Herrschenden wollen Macht, die Beherrschten wollen einen Opel… (der Vergleich scheint erst einmal unverständlich, deshalb siehe das kurze Video über die Studenten der 68er-Bewegung, unten in meinem Post »Deutschland hat Merkel verdient oder Wahlkampf im Pädophilie-Gulli« vom 19.09.2013) 

außerdem:
Ich warte auf einen Zeitungsartikel, in dem Alice Schwarzers Art, mit Andersdenkenden umzugehen, auseinandergenommen wird. Für mich ist sie inzwischen zur »Bösen Mutter« geworden: unter dem Deckmantel einer Fürsorge, die sich nicht am Gegenüber ausrichtet sondern an eigenen Vorstellungen, wird Macht ausgeübt. Jeder, der sich diesem Mechanismus nicht unterwirft, wird zum Bösen abgestempelt, der das Gute, was Mutter ihm angedeihen läßt, entwertet. Eine Diskussion wird verunmöglicht, da Mutter grundsätzlich alles besser weiß.

Zum Schluß noch ein Link, zu einem Vortrag von Dr. Sabine Schiffer, Institut für Medienverantwortung:
- Medien und Vorurteile – Schlaglichter auf die Berichterstattung über Prostitution und Prostitutionsmigrantinnen (22.11.2013,  PDF)
Frau Schiffer finden wir übrigens auch in Videos über die Ukraine-Berichterstattung unserer Leitmedien wieder:
- »Deutsche Medien - Dämonisierung Russlands und Idealisierung der USA« und
- »Wohin treiben unsere Medien?« (Ukraine 13 – Unser westliches System, 27.07.2014)

zuletzt aktualisiert am 16.08.2017

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Adventsrätsel, das Fünfte von vierundzwanzig

Peng, seufz, schepper, krach,
pater musculus wurd’ heute wach.

590-604: Papst Gregor I. führt die Christenheit

Kirchenvater wider Willen 

Als Urenkel von Papst Felix III. in Rom geboren, bekleidete Gregor zunächst ein hohes weltliches Amt, ehe er sich nach dem Tod des Vaters ins geistliche Leben zurückzog und aus dem Familienbesitz einige Klöster in Süditalien gründete. Als der amtierende Papst der Pest zum Opfer fiel, kam Gregor als Nachfolger ins Gespräch. Der Legende nach war er jedoch nicht gewillt, die Bürde des Amtes zu übernehmen, und floh verkleidet aus Rom, um in einer Höhle als Eremit zu leben. Es heißt, eine Lichtsäule habe seinen Aufenthaltsort verraten. 
 
»Der heilige Gregor mit drei Schreibern«,
Elfenbeintafel, 10. Jh.

 Als Gregor I., später mit dem Beinamen »der Große« geehrt, wurde er 590 zum Papst gewählt. Rom wurde in jener Epoche von den Langobarden bedrängt, deren Invasion Gregor nur durch die Zusage von Tributzahlungen verhindern konnte. Aus Erträgen der Ländereien und sonstigen Besitztümern der Kirche ließ Papst Gregor Notleidende und Arme versorgen. Vom einstigen römischen Weltreich war in dieser Zeit nur mehr eine kleine Region in der Umgebung Roms geblieben, über die Gregor die Macht übernahm. Damit legte er die Grundlage für den Kirchenstaat

Gregor I., der Große (um 540-604) 
Papst, Kirchenlehrer und Kirchenvater 
initiierte die Rechristianisierung Englands 
verfasste Lehrbücher über die Predigt und die Aufgaben der Priester 
Brockhaus – Abenteuer Geschichte 2013 

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Adventsrätsel, das Vierte von vierundzwanzig

Fünf davon den Satz aufpeppen:
Tat Rentner Otto Anna neppen?