Sonntag, 10. Mai 2020

Hypnosetag 101: Ein Beamter denkt ohne Auftrag 😳
und schreibt dann auch noch ungefragt 192 Seiten 🤔
Wo kommen wir da hin? 😂

Corona 43 - Ein vertrauliches Papier aus dem BMI, Aufruf von Kinderärzten, Suizide wegen Corona {44:24 – Start bei 4:26 – Disclaimer übersprungen}

Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann
Am 10.05.2020 veröffentlicht 
Corona 43 - Ein vertrauliches Papier aus dem BMI, Aufruf von Kinderärzten, Suizide wegen Corona Zweifel an den PCR-Tests
Screenshot des obigen Schiffmann-Videos:
Ergebnisse der Heinsberg-Studie von Prof. Streeck
zusammengefaßt:
Ansteckungs-Risiko laut Heinsberg-Studie für Menschen, die mit einem Infizierten im gleichen Haushalt leben:
2-Personen-Haushalt: 43,6%bedeutet:
Von 100 2-Personen-Haushalten, in denen ein Infizierter lebt,
steckt sich in 43 Haushalten die gesunde Person an der Infizierten an.
3-Personen-Haushalt: 35,7%bedeutet:
Von 100 3-Personen-Haushalten, in denen ein Infizierter lebt,
steckt sich in 36 Haushalten eine der gesunden Person an der Infizierten an.
4-Personen-Haushalt: 18,3%bedeutet:
Von 100 4-Personen-Haushalten, in denen ein Infizierter lebt,
steckt sich in 18 Haushalten (also ungefähr 1/5) eine der gesunden Person an der Infizierten an.

siehe auch:
Staat als "Fake-News-Produzent" – "Corona-Rebell" verärgert Innenministerium (Post, 10.05.2020)
Hypnosetag 101: Es wird geleakt (Post, 10.05.2020)
Coronahypnose und Medien – Systemmedien – Mediensystem (Post, 10.05.2020)
Hypnosetag 98: Der etwas andere Faktencheck (Post, 07.05.2020)
- Coronahypnose, Tag 77: erfolgreiche Aufmerksamkeits-Lenkung – Schweinegrippe 2.0 (Post, 16.04.2020)
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Mentalist Lior Suchard Bends Harry Connick Jr. & Alice Eve's Minds {10:55}   

The Late Late Show with James Corden
Am 01.08.2019 veröffentlicht 
James welcomes mentalist Lior Suchard to demonstrate his abilities, guessing Harry Connick Jr's pin number and getting the audience to draw the same image.
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Watch The Late Late Show with James Corden weeknights at 12:35 AM ET/11:35 PM CT. Only on CBS.

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Hypnosetag 101: Victoria Hamm ist zurückgetreten

Statement zum Rücktritt von Victoria Hamm {14:37}

Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann
Am 10.05.2020 veröffentlicht 
Für alle Unterstützer der Parteibewegung Widerstand2020
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Hypnosetag 101: Es wird geleakt



Paukenschlag aus dem Bundesinnenministerium! Wie TICHYS EINBLICK berichtet, hat der Leiter des Referats KM4 (Schutz Kritischer Infrastrukturen) im Bundesinnenministerium eine 86-seitige medizinische Schadensanalyse des Shutdowns erstellt und ist zu einem alarmierenden Ergebnis gekommen:
„Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt.”
„Der Kollateralschaden ist inzwischen höher ist als der erkennbare Nutzen.“
Weiter stellt der Referatsleiter fest, dass durch die vermeintlichen Schutzmaßnahmen im Moment jeden Tag weitere schwere Schäden entstehen, materielle und gesundheitliche – bis hin zu einer großen Zahl von vermeidbaren Todesfällen.
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Was befähigt den Beamten zu seiner Analyse?
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Der Referatsleiter gehört zwar nicht dem Corona-Krisenstab an, hat jedoch Zugang zu sämtlichen relevanten Daten, da es die Aufgabe seines Referates ist, die staatlichen Schutzmaßnahmen für überlebenswichtige, kritische Stellen wie zum Beispiel dem Gesundheitsschutz zu bewerten. Faktisch überprüft seine Abteilung die Arbeit der anderen Referate des Ministeriums und seiner Beamten, eine Innenrevision, gewissermaßen.
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Kein Interesse des Ministeriums an einer Schadensanalyse
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Wie TICHYS EINBLICK weiter berichtet, hatte der Referatsleiter seinen Vorgesetzten schon vor längerer Zeit vorgeschlagen, eine Analyse des Schadens der eingeleiteten Corona-Schutzmaßnahmen zu erstellen. Dabei stieß er nicht nur auf taube Ohren, sondern es wurde ihm sogar noch mit Konsequenzen gedroht, sollte er die Sache weiterverfolgen. Daraufhin wandte sich der hohe Beamte an Gunter Frank, einen Arzt und Gastautor auf TICHYS EINBLICK, der schon mehrere Artikel zum Thema „COVID-19“ veröffentlicht hatte.
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Frank stellte dann den Kontakt zu hilfsbereiten Fachkollegen – universitäre Institutsleiter bis hin zu Klinikleitern – her, die den Beamten mit ihrer Expertise und ihrem gesamten medizinischen Netzwerk bei der Erstellung der Schadensanalyse unterstützten. Bei dieser geht es wohlgemerkt nur um die medizinischen Folgen des Shutdowns, nicht um die wirtschaftlichen. Die kommen noch hinzu.
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Das schockierende Ergebnis des Papiers wird auf TICHYS EINBLICK wie folgt zitiert:

„Der Schaden wird rein medizinisch betrachtet viel höher sein, als ihn Corona je hätte verursachen können. Damit zusammen hängen natürlich auch die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Schäden. Alles bedingt sich gegenseitig, aber in diesem Papier ging es vor allem um die medizinische Seite, wie beispielsweise den 2,5 Millionen in den Corona-Monaten nicht durchgeführten Operationen, Weiterbehandlungen, Früherkennung oder Pflegeeinschränkungen.“
Noch konkreter:
„Die voraussichtliche Sterberate lässt sich nicht seriös einzuschätzen; Vermutungen von Experten gehen von Zahlen zwischen unter 5.000 und bis zu 125.000 Patienten aus, die aufgrund der verschobenen OPs versterben werden/schon verstarben.“
Und das war nur das, was in den Krankenhäusern und Kliniken passiert ist. Jetzt kommen wir zu den Altenheimen. Hier sagt die Analyse folgendes aus:
„Die im März und April 2020 erzwungene Niveauabsenkung (dürfte) vorzeitige Todesfällen ausgelöst haben. Bei 3,5 Mio. Pflegebedürftigen würde eine zusätzliche Todesrate von einem Zehntel Prozent zusätzliche 3.500 Tote ausmachen. Ob es mehr oder weniger sind, ist mangels genauerer Schätzungen nicht bekannt.“
In dem Papier verweist der Autor auch noch darauf, dass bei den Grippeepidemien der letzten Jahre zehnmal so viele Menschen verstorben sind, als an Corona. Auch das Robert Koch-Institut kritisiert er heftig. Zudem ist in dem Papier detailliert beschrieben, wie es zu der Corona-Fehleinschätzung kam, und wo der systemische Fehler in den Entscheidungsprozessen liegt. Das alles mündet in diesem vernichtenden Resümee:
„Das Krisenmanagement und die politischen Entscheider könnten einen gigantischen vermeidbaren Schaden für unsere Gesellschaft anrichten, der das Potential des Coranavirus bei weitem übertreffen und unvorstellbares Leid auslösen kann. Die Stabilität unseres Gemeinwesens und der Bestand unserer staatlichen Ordnung können gefährdet sein. Es drohen dem Staat hohe Schadenersatzforderungen wegen offenkundiger Fehlentscheidungen.“
Nun stellt sich die Frage, ob man im Bundesinnenministerium irgendwann mal überlegt hat, was man mit dem Shutdown da eigentlich für einen Schaden anrichtet. Auch darauf gibt das Dossier eine Antwort:
„In keiner Sitzung wurde über die Gesamtkosten der Schutzmaßnahmen oder den Neuverschuldungsbedarf diskutiert und auch die Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Entwicklung am Arbeitsmarkt wurden nicht behandelt. Auch die gesundheitlichen Kollateralschäden (einschl. Todesfälle) waren kein Thema.“
Kaum zu glauben, aber wahr.
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Der Referatsleiter bat nun seine Vorgesetzten darum, die von ihm erstellte Analyse Bundesinnenminister Horst Seehofer vorzulegen – vergeblich. Das Ansinnen wurde ohne inhaltliche Prüfung des Dokuments abgelehnt. Daraufhin schickte es der Referatsleiter am Nachmittag des 8. Mai 2020 auf dem behördlichen Dienstweg an die Innenministerien der Länder.

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Berufliches Aus für den Referatsleiter
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Die Reaktion seiner Vorgesetzten ließ nicht lange auf sich warten. Der Beamte wurde sofort beurlaubt und steht nun vor dem beruflichen Aus. Eine Abteilungsleiterin des Bundesinnenministeriums schickte folgende Zeilen an alle Adressaten der Schadensanalyse:
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„Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass es sich vorliegend um ein von einem einzelnen Mitarbeiter verfasstes Papier handelt. Der Mitarbeiter war weder am Krisenstab beteiligt, noch beauftragt oder autorisiert eine solche Analyse zu erstellen oder zu veröffentlichen. Sie gibt seine private Auffassung wieder, nicht die des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat“

mehr:
- Corona-Leak: Brisante Infos aus dem Innenministerium (Eugen Prinz, PI-News, 10.05.2020)
siehe auch:
- xxx (Post, )
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Verwirrung im Öffentlich-Rechtlichen – Corona-Zahlen: Kritik am RKI

In der Corona-Krise sind Wissenschaftler extrem in den Fokus gerückt, haben an Einfluss gewonnen - so auch das Robert-Koch-Institut. An seinen Zahlen, Daten und Fakten orientiert sich die Bundesregierung und fällt politische Entscheidungen, wie Kontaktv…
mehr:
- Corona-Zahlen: Kritik am RKI (ZDF-Mediathek, 10.05.2020)
siehe auch:
- xxx (Post, )
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mein Kommentar:
Was hat das zu bedeuten?
Nichts!
Morgen erzählen sie wieder das Gegenteil!
Man schaue sich nur die darauffolgenden Sendungen in der ZDF-Mediathek an!
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Samstag, 9. Mai 2020

Hypnosetag 100: Mit Corona zahlen wir den Preis für eine Milchmädchenrechnung

WELT INTERVIEW: Westfleisch - Pfarrer protestiert gegen "moderne Sklaverei" {2:19}

WELT Nachrichtensender
Am 09.05.2020 veröffentlicht 
Der katholische Sozialpfarrer und Menschenrechtler Peter Kossen hat am Samstag mit einer angemeldeten "Ein-Mann-Demo" gegen die Arbeitsbedingungen in Fleischfabriken und Schlachthöfen demonstriert. Fast drei Stunden lang stand er mit Schildern wie "Moderne Sklaverei beenden" vor dem Werkstor von "Westfleisch" im westfälischen Coesfeld. Der Schlachtbetrieb war am Freitag geschlossen worden, nachdem mehr als 100 Beschäftigte positiv auf das Coronavirus getestet worden waren.
"Das kann nur ein Anfang sein", sagte Kossen der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA): "Die Reißleine musste gezogen werden, weil offensichtlich wurde, dass man sich auf die Zusagen der Betriebe nicht verlassen kann." Das betreffe nicht nur "Westfleisch", sondern auch viele andere Fleischfabriken. Er hoffe, dass Niedersachsen jetzt "nachzieht" und auch die dortigen Schlachthöfe und Betriebe "stärker kontrolliert und gegebenenfalls schließt".
"Ein Systemwechsel ist dringend notwendig", ergänzte der Theologe. Unter anderem müsse die Corona-Vorschrift "Ein Mensch - ein Raum" auch in der Fleischindustrie durchgesetzt werden. Momentan aber seien Massenunterkünfte für die meist ausländischen Arbeiter der Regelfall, in denen zum Teil auch sehr schlechte hygienische Bedingungen herrschten. Außerdem würden die meisten "in vollgestopften Bussen zur Arbeit gekarrt", was das Infektionsrisiko weiter erhöhe.
Saisonarbeiter in Fleischindustrie und Landwirtschaft stünden dem Virus oft wehrlos gegenüber, so Kossen weiter. Ihre Lebensbedingungen müssten grundsätzlich verbessert werden. Weitere Infektionen seien sehr wahrscheinlich. Die Behörden müssten den Betrieben "endlich auf die Füße treten", damit diese für menschenwürdige Arbeitsbedingungen sorgen. Zum Beispiel müssten sie freie Hotelkapazitäten und andere Alternativen für eine bessere Unterbringung nutzen.
Kontrolliert werden, so der Sozialpfarrer, müsse auch, ob die Arbeitskräfte nach der Schließung der Werke weiter wie vorgeschrieben bezahlt würden. Diese seien oft bei Fremdfirmen und Subunternehmen angestellt und damit in einer "Grauzone" beschäftigt, die man sich gerade in dieser Zeit genau anschauen müsse, so Kossen: "Wenn die Politik das will, kann sie das kontrollieren und regeln."
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siehe auch:
- Žižek, Macron und Ulrich über die Konsequenzen von Corona (Post, 23.03.2020)

Fundgrube – Theo Sommer: Eine Demokratie von Duckmäusern?



Verfassungstreue und Gesinnungsschnüffelei

Bildet sich unser liberaler Rechtsstaat allmählich zum schnüffelnden, überall Unheil und Bedrohung witternden Obrigkeitsstaat zurück? Entwickelt sich in der Bundesrepublik ein neuer Metternich-Geist, diesmal auf die Radikalenbeschlüsse von Bund und Ländern gestützt wie vor 125 Jahren auf die Karlsbader Beschlüsse, aber ebenso komplett mit Kommissionen gegen staatsgefährliche Umtriebe, politischer Überwachung der Hochschulen und staatlich geförderter Duckmäuserei? Ist gar ein westdeutscher McCarthyismus im Entstehen?

Neuerdings ist es nicht nur die Linke im Lande, die derlei Fragen stellt, auch nicht bloß die liberale Mitte. Selbst gestandene Konservative machen sich inzwischen Gedanken über eine Staatspraxis, deren theoretische Fundierung ganz erleuchtend wirkt, deren bürokratischer Vollzug jedoch zu schwersten Bedenken Anlaß gibt. Etwa in Baden-Württemberg, wo inzwischen Hochschullehrer aller neun Universitäten, in einigen Fällen sogar deren Senate, ganz offiziell vor der gegenwärtigen Handhabung des Erlasses über die Pflicht zur Verfassungstreue im öffentlichen Dienst gewarnt haben. "Es sollte eine bittere historische Erfahrung gerade in Deutschland gelehrt haben", hieß es in der von Konstanz ausgehenden Erklärung der Hundert, "daß die Bedrohung einer verfassungsmäßigen demokratischen Grundordnung auch von staatlichen Bürokratien ausgehen kann."

Die protestierenden Professoren bestreiten dem Staat nicht das Recht, ja die Pflicht, alle Leute, die sich nicht auf den Boden des Grundgesetzes stellen, dem öffentlichen Dienst fernzuhalten oder aus ihm zu entfernen. Aber sie sehen mit Besorgnis, wie die Praxis der Überwachung, Ausforschung und Beurteilung sich zu einer Art von Gesinnungs-TÜV zu verdichten droht, der zum Schutze des demokratischen Staates die demokratischen Grundrechte und Basisnormen aushöhlt, ein Klima der Angst schafft und bürgerliche Duckmäuserei züchtet.

Mag sein, daß niemand dies will. Aber wenn es nicht ungewollt dahin kommen soll, ist es höchste Zeit, die Gefahren zu erkennen, die unserer Demokratie von denen drohen, die sie mit obrigkeitlichem Perfektionismus schützen wollen, und die Schnüffelei auf das absolut notwendige Mindestmaß zu’beschränken. Am Beispiel Baden-Württembergs, dessen Landesregierung den Radikalen mit außergewöhnlicher Konsequenz nachstellt (und ja auch im Bundesrat einen eigenen, besonders scharfen Gesetzentwurf eingebracht hat), lassen sich diese Gefahren am leichtesten verdeutlichen.


mehr:
- Eine Demokratie von Duckmäusern? (Theo Sommer, Zeit, 13.06.1975 – Registrierung erforderlich)

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Radikalenerlass (im Original: Radikalenerlaß) ist ein politischer Kampfbegriff für den auch kurz Extremistenbeschluss genannten Beschluss der Regierungen des Bundes und der Länder zur Überprüfung von Bewerbern für den Öffentlichen Dienst auf deren Verfassungstreue vom 18. Februar 1972. Dieser wurde auch fälschlich mit Berufsverboten gleichgesetzt.[1]
Dieser hatte zum Ziel, die Beschäftigung sog. Verfassungsfeinde im öffentlichen Dienst zu verhindern.[2] Instrument war eine bundesweit einheitliche Auslegung und Anwendung des damals geltenden § 35 BRRG,[3] wonach sich Beamte durch ihr gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes zu bekennen und für deren Erhalt einzutreten hatten. Jeder Einzelfall musste für sich geprüft und entschieden werden. Dies hatte zur Folge, dass vor der Einstellung, aber auch zur Überprüfung bestehender Dienstverhältnisse eine Regelanfrage beim Verfassungsschutz durchgeführt wurde. Ein Bewerber, der verfassungsfeindliche Aktivitäten entwickelte, wurde nicht eingestellt bzw. konnte aus dem Dienst entfernt werden. Für Arbeiter und Angestellte im öffentlichen Dienst galten entsprechend den jeweiligen tarifvertraglichen Bestimmungen dieselben Grundsätze.[Radikalenerlass, Wikipedia, abgerufen am 09.05.2020]
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siehe auch:
- Quellen im Fokus II: Der „Schiess-Erlass“ in Baden-Württemberg (1973) (Der Radikalenerlass in Baden-Württemberg, Historisches Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Admin, 12.04.2019)
- Vergessene Geschichte – Berufsverbote – Politische Verfolgung in der Bundesrepublik Deutschland (Niedersächsische Initiative gegen Berufsverbote, undatiert)
- Ausstellung: „Vergessene“ Geschichte (berufsverbote.de, 03.02.2017)
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Freitag, 8. Mai 2020

Hypnosetag 99: Drosten macht seinem Ärger Luft



Derzeit schaut jeder auf Politik und Wissenschaft. Dass beide Parteien dabei nicht immer Hand in Hand agieren, stört Christian Drosten. Der Virologe ärgert sich.

  • Christian Drosten steht aufgrund der Coronavirus* momentan vermehrt im Fokus. Vor allem die Politik blickt auf die Ergebnisse des Virologen.
  • Das Verhalten einiger Politiker könne Drosten aktuell jedoch nicht nachvollziehen. Im NDR-Podcast macht er seinem Ärger Luft.
  • Hier finden Sie die grundlegenden Fakten zum Coronavirus* und die Corona-News aus Deutschland. Außerdem finden Sie hier aktuelle Fallzahlen in Deutschland als Karte*. Derzeit gibt es die folgenden Empfehlungen zu Corona-Schutzmaßnahmen*. Alle Infos zum Corona-Virus gibt es auch auf unserer neuen Facebook-Seite.
Hamburg - Er gilt als führender Virologe in Deutschland und ist in der momentanen Krisenzeiten einer der gefragtesten Menschen des Landes - Christian Drosten. In der neu gewonnenen Popularität sieht der Leiter der Virologie an der Berliner Charité jedoch nicht nur Vorteile. Vor allem der Umgang aus der Politik mit seiner Person stößt dem 48-Jährigen negativ auf.

Corona in Deutschland: Christian Drosten über Druck der Politik – Negativbeispiel aus Australien

In seinem NDR-Podcast „Coronavirus Update“ sprach Drosten über den derzeitigen Druck auf Virologen und Experten. Der gebürtige Emsländer kritisiert vor allem die mangelnde Geduld aus der Politik. Zu schnell würden von der Wissenschaft* Ergebnisse gefordert werden.

Drosten erklärt dies mit einer Studie aus Australien. An 15 ausgewählten Schulen hätten sich insgesamt nur jeweils neun Schüler und Lehrkräfte infiziert – eine extrem positive Statistik. Das Problem: Die Zahlen entsprachen lediglich einer Vorauswertung der Studie, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal zur Hälfte ausgewertet war.

Corona in Deutschland: „Ein Beispiel dafür, wie die Wissenschaft im Moment politisch unter Druck steht“

Die Ergebnisse waren dennoch veröffentlicht worden. Die New York Times hatte darüber berichtet und die kanadische Regierung die Studie in ihre Schulöffnungspläne mit aufgenommen. Ein Ärgernis laut Drosten, der die Publikation verfrühter Ergebnisse auf die Ungeduld der Politik zurückführt: „Das ist ein Beispiel dafür, wie die Wissenschaft im Moment politisch unter Druck steht.“
mehr:
siehe auch:
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Hypnosetag 99: falsche Resultate bei den Tests


Abstriche im Rachen und Bluttests sind ungenau. Bei falschen Resultaten werden Gesunde als Kranke behandelt und Kranke als Gesunde.

Testen, testen, testen war die Devise zu Beginn der Corona-Pandemie. Und sie ist es heute wieder, wenn eine langsame Rückkehr in den gewohnten Alltag angegangen wird. Weltweit setzen alle Länder auf vermehrte Tests, um Infizierte zu erkennen, sie zu isolieren und damit das Virus unter Kontrolle zu behalten. Vor ein paar Tagen hat die Schweizer Pharmafirma Roche von der US-Arzneimittelbehörde die Zulassung für einen Corona-Antikörpertest erhalten. Gemäss Roche-CEO Schwan sind diese sehr sicher und können in grosser Zahl ausgeliefert werden, bis Ende Jahr im dreistelligen Millionenbereich.

Die Anzahl unterschiedlicher Tests und deren Verlässlichkeit sind zurzeit aber eben auch die grössten Probleme. In einem Gastbeitrag in der «New York Times» warnen Michael T. Osterholm, Direktor des Center for Disease Research and Policy an der University of Minnesota und der Autor Mark Olshaker vor zu grossen Hoffnungen. Nicht nur seien zu wenig Tests erhältlich, einige seien auch von schlechter Qualität und selbst diejenigen, die genau seien, produzierten nicht die von den Menschen erwarteten exakten Resultate.

Zwei Arten von Tests

Im Moment gibt es zwei Arten von Tests:

  1. Sogenannte RT-PCR-Tests. Sie analysieren Zellen, die durch Abstriche aus Nase und Rachen stammen. Durch sogenannte RNA-Polymerase kann das Vorhandensein des Virus nachgewiesen werden. Dafür ist eine mehrfach wiederholte Kettenreaktion nötig.
  2. Bluttests, die Antikörper auf das Virus detektieren. Antikörper werden vom Körper gebildet, um das Virus abzuwehren. Ein solcher Test stellt fest, ob Antikörper vorhanden sind – genannt Sensitivität – oder ob keine Antikörper vorhanden sind – genannt Spezifität.
Über 20 verschiedene Test sind weltweit von nationalen Behörden zugelassen worden, listet die Johns Hopkins Universität auf. Über 40 sind für restriktiven Gebrauch und zur Forschung zugelassen, weitere sind in Entwicklung.
mehr:
- Corona-Tests übersehen zu viele Infizierte (Monique Ryser, Info-Sperber, 08.05.2020)
siehe auch:
- xxx (Post, )
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Donnerstag, 7. Mai 2020

Der erbarmunglose Pöbel will auch regiert werden…

"Ich wollte die Loveparade nie haben!" - Was wurde aus OB Sauerland? | WDR Doku {29:03}

WDR Doku
Am 07.05.2020 veröffentlicht 
Zum ersten Mal nach seiner Abwahl 2012 äußerte sich Adolf Sauerland, der ehemalige Oberbürgermeister von Duisburg, in dieser Reportage von 2016 vor einer Kamera.
Was wurde nach der Loveparade-Katastrophe aus ihm?
Die Reportage ist eine Langzeitbeobachtung der WDR-Autorin Eva Müller. Seit der Katastrophe 2010 begleitete sie den ehemaligen Oberbürgermeister mit der Kamera. Sie wollte dabei wissen: War es ein Fehler, so lange weiterzumachen? Hätte er früher zurücktreten müssen? Und wie sieht er das Loveparade-Unglück und seine eigene Verantwortung sechs Jahre später?
Dabei gab Adolf Sauerland auch ein Detail preis, das ihn seit Jahren umtrieb: "Ich bin seit Anfang an der, der verantwortlich gemacht wird. Dabei wollte ich die Loveparade nie in Duisburg haben."
Anmerkung Mai 2020:
Am 04.05.2020 ist der Loveparde-Prozess in Duisburg ohne Urteil eingestellt worden. Aus diesem Anlass haben wir uns entschieden, den Film über Adolf Sauerland noch einmal auf Youtube zu veröffentlichen.

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Ein Film für Hier und Heute von Eva Müller
Dieser Film wurde im Jahr 2016 produziert. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seit dem nicht aktualisiert
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siehe auch:
Bernie Sanders und die Geheimdienst-Hysterie oder Kopfschütteln über das Kopfschütteln (Post, 24.02.2020)
Liam Neeson und die medial angestachelte politisch korrekte (und gedankenlose) Empörung (Post, 05.02.2019)
Loveparade: „Chef, was hast du für ’ne Scheiße gemacht?“ (Post, 06.02.2019)
- Eva Herman: Hat sie oder hat sie nicht? (Post, 05.02.2019)

Hypnosetag 98: Der etwas andere Faktencheck

Corona 42 Von Papayas, Ziegen und Motoröl, sowie mal anderen Faktenchecks als üblich. {22:47 – Start bei 4:41, den Disclaimer habe ich übersprungen}

Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann
Am 07.05.2020 veröffentlicht 
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Tansania testet Motoröl, Pflanzen und diverse Tiere auf Corona. Mit erstaunlichen Ergebnissen {8:01}

Schwindelambulanz Sinsheim / Dr. Bodo Schiffmann
Am 07.05.2020 veröffentlicht 
Tansania testet Motoröl, Pflanzen und diverse Tiere auf Corona. Mit erstaunlichen Ergebnissen.
Das Video zeigt eine öffentliche Rede des Präsidenten Magufuli in Tansania. Dort wurde Proben genommen von Motoröl, diversen Früchten und Pflanzen, sowie vielen Tieren. Die Proben wurden mit Fantasienamen beschriftet und im Labor auf Covid-19 bzw. SARS-COV2 getestet. Interessanterweise kam es in vielen Fällen zu positiven Resultaten. Es wird hier nach der Zuverlässigkeit der Tests gefragt und es werden Forderungen an die WHO gestellt, hier für eine entsprechende Zuverlässigkeit zu sorgen.
Große Zweifel bestehen am internationalen Vorgehen und es wird auch kritisiert, oder gemutmaßt, dass die Teststäbchen bereits verunreinigt ausgeliefert werden, um falsche Ergebnisse zu erzeugen. Ihr erinnert Euch bestimmt daran, dass auch in UK im März bereits Testsysteme versendet wurde, in denen diese RNA bereits enthalten war.
Ich werte das nicht, ich kann die Zuverlässigkeit nicht überprüfen aber ich finde die Idee nachvollziehbar und auch sinnvoll. Viele Fragen sollte man sich selbst stellen.
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siehe auch:
Die Inkonsistenz des RKI-Verhaltens am Beispiel der Grippeweb-ILI-Kurven (Post, 07.05.2020)
- Coronavirus: Nein, aktuelle PCR-Tests haben keine Fehlerquote von 30 bis 50 Prozent (Christina Helberg, correctiv.org, 07.04.2020)
zum »Recherchenetzwerk« Correctiv siehe auch:
- Recherchenetzwerk Correctiv: Vom Bock zum Gärtner (Post, 18.01.2017)
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Die Inkonsistenz des RKI-Verhaltens am Beispiel der Grippeweb-ILI-Kurven



Der zeitliche Verlauf der Grippeweb-ILI-Kurven des RKI 
(älteste Berichte zuoberst)

Nach Definition des RKI bedeuten
ARE: eine akut aufgetretene Atemwegserkrankung (mit oder ohne Fieber) und
ILI: eine grippeähnliche Erkrankung (ARE mit Fieber)

im Folgenden sind die ILI-Kurven dargestellt (man beachte jeweils den Verlauf der schwarzen Kurve)


GrippeWeb-Wochenbericht

Kalenderwoche 9 (24.02. – 01.03.2020), Datenstand: 03.03.2020
[Buchholz U, Buda S, Streib V, Prahm K, Preuß U, Haas W, Robert-Koch-Institut]
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Die für die Bevölkerung in Deutschland geschätzte Rate von Personen mit einer neu aufgetretenen akuten Atemwegserkrankung (ARE, mit Fieber oder ohne Fieber) ist in der 9. Kalenderwoche (KW) (24.02. – 01.03.2020) im Vergleich zur Vorwoche deutlich gestiegen (8,3 %; Vorwoche: 7,2 %). Die Rate der grippe-ähnlichen Erkrankungen (ILI, definiert als ARE mit Fieber) ist im Vergleich zur Vorwoche stabil geblieben (1,8 %; Vorwoche: 1,8 %).
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Die für die Bevölkerung in Deutschland geschätzten Raten der 9. KW beruhen auf den Angaben von 4.596 GrippeWeb-Teilnehmern und -Teilnehmerinnen, von diesen meldeten 383 eine ARE, 81 meldeten eine ILI (Datenstand: Di, 03.03.2020). Durch Nachmeldungen können sich aber noch Änderungen ergeben. Zum Beispiel beruhte der Bericht der Vorwoche (8. KW 2020) auf den Meldungen von 4.107 Teilnehmern. Durch Nachmeldungen liegen inzwischen 5.661 Meldungen für die 8. KW vor.  
[aus dem Wochenbericht KW 9]

meine Interpretation:
Die 4.596 GrippeWeb-Teilnehmer bilden eine sogenannte repräsentative Vergleichsgruppe. Wenn von denen 10% an Grippe-Symptomen leiden, kann man daraus schließen, daß in der Gesamtbevölkerung ebenfalls 10% an Grippe-Symptomen leiden.

Abbildung 2: Vergleich der für die Bevölkerung in Deutschland geschätzten ILI-Raten (gesamt, in Prozent) in den Saisons 2016/17 bis 2019/20. Der grau hinterlegte Bereich zeigt die bisherige Dauer der Grippewelle (nach Definition der AGI) in der Saison 2019/20. In Jahren mit 53 KW wird der Wert der 53. KW aus den vorliegenden Daten berechnet, für Jahre mit 52 KW wird der Wert für die 53. KW als Mittelwert der 52. und der 1. KW dargestellt. Der schwarze, senkrechte Strich markiert den Jahreswechsel.

wenige Tage zuvor hatte der Merkur gemeldet:
1 BIS 2 PROZENT STERBERATE

RKI: Neuartiges Coronavirus tödlicher als Grippe

Die Grippewelle 2017/18 hat das deutsche Gesundheitssystem an seine Grenzen gebracht. Das neue Coronavirus hat auch dieses Potenzial. Doch noch kann jeder praktisch mithelfen, dass es nicht dazu …
mehr:
- RKI: Neuartiges Coronavirus tödlicher als Grippe (Merkur, 27.02.2020)


Kalenderwoche 12 (16.03. – 22.03.2020), Datenstand: 24.03.2020
[Buchholz U, Buda S, Streib V, Prahm K, Preuß U, Haas W, Robert-Koch-Institut]
























RKI weiter (Hervorhebung von mir):
In Abbildung 2 ist die Gesamt-ILI-Rate im Saisonvergleich dargestellt. Seit der 10. KW ist die Gesamt-ILI- Rate kontinuierlich gesunken. Der aktuelle Wert von 0,6 % ist im Vergleich mit den drei Vorsaisons (Saison 2016/2017: 1,4 %; 2017/2018: 1,5 %; 2018/19: 1,4 %) der niedrigste in der jeweils 12. KW.


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Einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur zufolge gibt es hierzulande mehr als 37.000 Nachweise und mehr als 200 Tote. Laut Robert Koch-Institut steht Deutschland erst am Anfang der Epidemie.

Berlin (dpa) - In Deutschland sind bislang mehr als 37.000 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

mehr:
- Coronavirus in Deutschland: Zahl der Toten steigt weiter an (Merkur, 25.03.2020)


[Buchholz U, Buda S, Streib V, Prahm K, Preuß U, Haas W, Robert-Koch-Institut]






















RKI weiter (Hervorhebungen von mir):
In Abbildung 1 ist die Gesamt-ARE-Rate im Saisonvergleich dargestellt. Nachdem die höchste ARE-Rate in dieser Saison in der 9. KW 2020 mit 8,4 % erreicht wurde, ist die ARE-Rate bis zur 13. KW um 67 % gesunken (auf 2,8 %). Damit hat sie einen Bereich erreicht, der in den Vorjahren erst in den Sommermonaten beobachtet wurde. Noch deutlicher ist der Rückgang und die niedrige Rate bei den grippeähnlichen Erkrankungen (ILI) – der Untergruppe der ARE – zu sehen (Abbildung 2). Mit 0,3 % ist die ILI-Rate die bisher niedrigste, die je bei GrippeWeb zum Ende einer Grippewelle beobachtet werden konnte.
Die wegen der COVID-19-Pandemie geschlossenen Kitas und Schulen und die von der Bundesregierung beschlossenen Kontaktbeschränkungen scheinen zu einer deutlichen Reduzierung der ARE-und ILI-Aktivität beizutragen.


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Das Coronavirus legt das öffentliche Leben in einigen Teilen Deutschlands lahm. Maßnahmen sollen die Ausbreitung der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 bremsen.
  • Die Coronavirus-Pandemie* hat drastische Folgen für Deutschland.
  • Die Einreise aus den meisten Nachbarländern ist stark eingeschränkt.
  • Im Kampf gegen Covid-19 sind mittlerweile deutschlandweit Schulen und Kitas geschlossen.
Update, 14 Uhr: Das Coronavirus verbreitet sich weiter. Grenzkontrollen sorgen für „humanitär bedenkliche Situation“. Familien müssen im Stau ausharren. Alle Informationen im neuen News-Ticker. 
mehr:
Rasante Ausbreitung in Deutschland: Robert-Koch-Institut warnt vor bis zu 10 Millionen Infizierten (Merkur, 01.04.2020)
mein Kommentar:
Wieso ein Infektions-Institut vor hohen Ansteckungszahlen warnt (heißt das Ziel nicht »Herdenimmunität«?), ist mir nicht begreiflich.
Praktischer wäre es gewesen, die Ansteckungs-Beschleunigung zu messen und zu melden!
Und es wäre wichtig gewesen, die Anzahl von Infizierten zu benennen, die wir benötigen, um Herdenimmunität zu erreichen.

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Herdenimmunität (von englisch herd immunity) bezeichnet in der Epidemiologie eine indirekte Form des Schutzes vor einer ansteckenden Krankheit, der entsteht, wenn ein hoher Prozentsatz einer Population bereits immun geworden ist – sei es durch Infektion oder durch Impfung –, sodass sich die Ausbreitungsmöglichkeiten des Erregers innerhalb der Population insgesamt vermindern. Daraus ergibt sich indirekt ein erhöhter Schutz auch für die nicht-immunen Individuen.[1][2]
[Herdenimmunität, Wikipedia, abgerufen am 07.05.2020]
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Heinsberg-Studie: Neue Erkenntnisse zur Corona-Pandemie {5:47 – Start bei 1:24 
– Streeck: »›Dunkel‹ suggeriert etwas Schlechtes, dabei ist eine hohe Dunkelziffer aber was Gutes, denn mit der Dunkelziffer bestimmen wir die, die vielleicht erkrankt sind, das aber nicht mitbekommen haben, und das bedeutet, daß wir mehr asymptomatische Verläufe haben.«}

ZDFheute Nachrichten
Am 04.05.2020 veröffentlicht 
"Jede fünfte Erkrankung verläuft asymptomatisch", erklärt der Virologe Prof. Hendrik Streeck zur Untersuchung der Corona-Fälle aus dem Kreis Heinsberg. Das bedeutet, viele Infizierte würden ihre Erkrankung nicht erkennen. Das sei für ihn das überraschendste Ergebnis. 

Ein kurzer Abstecher zur Heinsberg-Studie:
Heinsberg-Studie – Autoren weisen Kritik zurück (Ditmar Doerner, Tagesschau, 07.05.2020)
Heinsberg-Studie zu Coronavirus – Falsche Rechnung mindert Aussagekraft (Frieder Kümmerer und Johannes Schmid-Johannsen, Tagesschau, 07.05.2020)
- Corona-Krise in Deutschland – Fragen zur Heinsberg-Studie tauchen auf (Sabine Tenta, Tagesschau, 04.05.2020)
Corona: Die „Heinsberg-Studie“ und ihre Ergebnisse (Wissenschaft.de, 04.05.2020)
Ergebnisse der „Heinsberg-Studie“ veröffentlicht (Uni Bonn, 05.05.2020)

wenige Tage nach der RKI-Warnung (»RKI warnt vor bis zu 10 Millionen Infizierten«, s.o.) strahlte der Bayerische Rundfunk in der Reihe »Planet Wissen« folgende Sendung aus:
- Bhakdis Corona-Thesen auf dem Prüfstand (Philip Häuser, 04.04.2020)
Momentan wird das Netz mit zweifelhaften Thesen zur Corona-Krise überflutet. Beispiel: der Youtube-Kanal von Sucharit Bhakdi. Philip Häusser überprüft die Behauptungen des emeritierten Mikrobiologen. Der meint, das neuartige Coronavirus sie nicht gefährlicher als andere Coronaviren. Diese Aussage aber ist falsch – und gefährlich. Das belegt allein die hohe Zahl der Schwerkranken und Toten.
[Sendungsankündigung Häuser]
Bhakdis Corona-Thesen auf dem Prüfstand | Coronavirus | BR {4:15}

Bayerischer Rundfunk
Am 08.04.2020 veröffentlicht 
Momentan wird das Netz mit zweifelhaften Thesen zur Corona-Krise überflutet. Beispiel: der YouTube-Kanal von Sucharit Bhakdi. Philip Häusser überprüft die Behauptungen des emeritierten Mikrobiologen. Der meint, das neuartige Coronavirus sie nicht gefährlicher als andere Coronaviren. Diese Aussage aber ist falsch - und gefährlich. Das belegt allein die hohe Zahl der Schwerkranken und Toten.
***Wir haben den Kommentar-Thread unter diesem Video wegen zu vieler Netiquette-Verstöße nach einem Tag geschlossen. Mehr Infos zu den Bhakdi-Videos findet ihr hier: https://www.br.de/nachrichten/wissen/...
Philip Häusser ist Wissenschaftler, Moderator einer ARD-Wissenssendung und Mitarbeiter in der Wissenschaftsredaktion des Bayerischen Rundfunks.
Alles Wissenswerte zum Corona-Virus: https://www.br.de/nachrichten/corona-...

mein Kommentar:
Philip Häuser braucht nur ein wenig länger als 4 Minuten, um unter Hinweis auf Vermutungen des RKI, einen »eher exponentiellen Verlauf« der Ansteckungskurve und »Meinungen vieler Virologen und Statistiker« die Äußerungen von Bhakdi infrage zu stellen. Vielleicht hätte er vorher einen Blick auf die ILI-Kurven werfen sollen…



Kalenderwoche 14 (30.03. – 05.04.2020), Datenstand: 07.04.2020
[Buchholz U, Buda S, Streib V, Prahm K, Preuß U, Haas W, Robert-Koch-Institut]
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RKI weiter (Hervorhebungen von mir):
In Abbildung 1 ist die Gesamt-ARE-Rate im Saisonvergleich dargestellt. Nachdem die höchste ARE-Rate in dieser Saison in der 9. KW 2020 mit 8,5 % erreicht wurde, ist die ARE-Rate bis zur 14. KW um 80 % gesun- ken (auf 1,7 %). Damit hat sie einen Bereich erreicht, der in den Vorjahren erst in den Sommermonaten beobachtet wurde. Noch deutlicher ist der Rückgang und die niedrige Rate bei den grippeähnlichen Erkrankungen (ILI) – der Untergruppe der ARE – zu sehen (Abbildung 2). Mit 0,2 % ist die ILI-Rate die bis- her niedrigste, die je bei GrippeWeb beobachtet werden konnte.
Die wegen der COVID-19-Pandemie geschlossenen Kitas und Schulen und die von der Bundesregierung beschlossenen Kontaktbeschränkungen scheinen zu einer deutlichen Reduzierung der ARE-und ILI-Aktivität beizutragen.



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Update 16.47 Uhr: : Mehr als 230 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Zwei weitere Deutsche starben nach Auskunft des Robert Koch-Instituts während einer Reise in Ägypten.

Update 15.25 Uhr: In der Regierung laufen erste Planungen für die Zeit nach dem Corona-Stillstand. Doch vorerst rechnet Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nicht mit einer Beruhigung der Lage. „Keiner kann genau sagen, was in den nächsten Wochen kommt“, sagte Spahn in einer Pressekonferenz am Donnerstag. Es sei weiterhin nötig, die Zahl der Intensivbetten zu erhöhen – und die Verbreitung des Virus abzubremsen. Ob die bisherigen Maßnahmen Wirkung zeigten, sei erst in den kommenden Wochen angemessen zu bewerten.

mehr:
Corona in Deutschland: Spahn mit düsterer Prognose - „Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm“ (Merkur, 06.04.2020, aktualisiert 26.04.2020)



Kalenderwoche 15 (06.04. – 12.04.2020), Datenstand: 14.04.2020
[Buchholz U, Buda S, Streib V, Prahm K, Preuß U, Haas W, Robert-Koch-Institut]

RKI weiter (Hervorhebungen von mir):
Es wurde März 2020 eine mikrobiologische Überwachung im Rahmen von GrippeWeb ins Leben gerufen („GrippeWeb-Plus 2020“), bei der eine zufällig ausgewählte Stichprobe von regelmäßig meldenden GrippeWeb-Teilnehmern und -Teilnehmerinnen (ca. 200) vom Robert Koch-Institut (RKI) Abstrichmaterialien erhalten hat. Die Auswahl der Teilnehmer ist bereits abgeschlossen. Die Teilnehmenden werden gebeten immer dann Proben aus der vorderen Nase und dem Gaumen abzunehmen, wenn eine akute Atemwegserkrankung auftritt. Die Proben werden dann im RKI auf 21 verschiedene Atemwegserreger untersucht (darunter u. a. auf Influenza und SARS-CoV-2, siehe Tabelle 1). Zu Beginn der Überwachung werden die Teilnehmenden gebeten – unabhängig von Symptomen – Proben einzusenden. Bisher sind von 181 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Proben untersucht worden. Alle waren bisher negativ für SARS-CoV-2 oder Influenza.

mein Kommentar:
Wieso von den fast 4.600 Teilnehmern am GrippeWeb (s.o. GrippeWeb-Wochenbericht 9) nur 200 gebeten wurden, Abstriche zu machen und nicht alle – und weshalb dies nicht sofort nach Ausrufen der Pandemie sondern erst ab KW 13 (ab 23.03.2020) erfolgte, kann ich mir nicht erklären…
Diese Tatsache halte ich für einen ganz groben Schnitzer!



am gleichen Tag (Datenstand: 14.04.2020)meldet apotheke-adhoc, das RKI habe Covid-19 und die Grippe miteinander verglichen
Grunderkrankungen und Beatmung als wichtige Faktoren
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Grunderkrankungen spielen nach bisherigen Erkenntnissen ebenfalls eine große Rolle, deshalb wurde auch dieser Faktor betrachtet: Bei den Covid-19-Patienten war der Anteil mit bestehenden Vorerkrankungen mit 20 bis 51 Prozent jedoch deutlich geringer, als bei den Pneumonie-Patienten infolge einer Influenza in Deutschland – hier lag der Anteil bei über 70 Prozent. Bei beiden Erkrankungen gehörten Bluthochdruck und Diabetes zu den häufigsten Grunderkrankungen. Covid-19-Patienten wiesen jedoch seltener Nierenerkrankungen und COPD auf.
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Ein wichtiger Unterschied sei auch die Beatmung: Denn bei Covid-19-Patienten sei diese deutlich häufiger und länger nötig. Das RKI ermittelt in den drei Fallserien aus China unter Covid-19 einen Anteil von 20, 23 und 25 Prozent beatmungspflichtiger Patienten. Bei den Influenza-Erkrankten mit Pneumonie lag der Anteil hingegen nur bei neun Prozent. Unter Covid-19 betrug die durchschnittliche Beatmungsdauer bei nicht-invasiver Beatmung neun Tage, bei invasiver Beatmung waren es 17 Tage. Bei der Influenza-Pneumonie war die Dauer bei beiden Beatmungsarten mit zwei Tagen deutlich geringer. Ein Grund für die längere und häufigere Beatmung unter Covid-19 könnte dem RKI zufolge das häufigere Auftreten eines ARDS sein.
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In einem Faktor ähneln sich Covid-19 und die saisonale Influenza: Beide Erkrankungen können eine Behandlung auf der Intensivstation notwendig machen. Laut RKI liegen die jeweiligen Anteile dafür bei der saisonalen Influenza und Covid-19 ähnlich sogar hoch. Bei beiden Gruppen lag er bei etwa 20 Prozent. Auch bei den gestorbenen Patienten war der Anteil mit sechs Prozent nahezu gleich. 

[RKI vergleicht Covid-19 und Influenza, apotheke-adhoc.de, 14.04.2020]
mein Kommentar: 
Das RKI vergleicht Covid-19 und die saisonale Grippe, die man angeblich nicht miteinander vergleichen kann?  
siehe auch:
In diesem Artikel steht u.a. Folgendes zu lesen:
Erschütternde Rechenbeispiele in der Coronavirus-Krise für Deutschland

Die Prognose von Kanzlerin Angela Merkel, wonach 60-70 Prozent der Bevölkerung mit dem Coronavirus in Kontakt kommen werden, bezeichnete er als „harte Ansage“, die weltweit Erschütterung ausgelöst habe. „Auf Deutschland umgerechnet würde das heißen (...) 250.000 bis eine halbe Million Menschen würden an dieser Krankheit sterben“, rechnet der 61-jährige Virologe vor. Eine andere Rechnung Kekulés im Podcast lautet: „Etwa 10 Prozent müssten ins Krankenhaus, jeder 20. muss auf die Intensivstation, jeder 200. etwa stirbt“. Italien hat es unterdessen wesentlich härter getroffen. […]
Virologe Kekulé über die Corona-Krise: 200 Fälle als „Punkt ohne Wiederkehr“
Irgendwann würde dann die Herden-Immunität greifen – die Frage ist nur, wann das passiert. Wenn es gelingt, die Ausbreitungswelle über drei Jahre zu verteilen, würde das deutsche Gesundheitssystem das „irgendwie hinkriegen“, sagt Kerkulé. Aus der Krise würde aber eine Katastrophe werden, wenn eine massenhafte Ansteckung nicht innerhalb von drei Jahren, sondern in wenigen Monaten ablaufe.
Auch spannend: Virologe Kekule: Alle müssen ständig OP-Masken tragen - keine Normalität bis mindestens Ende 2020
mein Kommentar:
Kekulé:
»Etwa 10 Prozent müssten ins Krankenhaus, jeder 20. muss auf die Intensivstation, jeder 200. etwa stirbt«
Ein wunderbarer Satz, nur: Es ist nicht klar, auf welche Grundgesamtheit sich Kekulés Prozentzahlen beziehen…
Wenn
Kekulé glauben sollte, daß sich 50 mio Deutsche mit dem Virus infizieren und
ich annehme, daß damit die Grundgesamtheit gemeint ist, hieße das:
- 5 mio Menschen (von 50 mio Infizierten) müßten ins Krankenhaus (10%)
- jeder 20. (5%) davon (also jeder 20. Infizierte) – also 2,5 mio Menschen müßten aus die Intensivstation und
- 250.000 - 500.000 Menschen sterben.
- die Letalität des Virus beträgt 0,5%
Da scheint sich zu bewahrheiten, was Dr. Wodarg in irgendeinem Video sagte: Hier werden Epidemiologen und keine Virologen gebraucht!
Heinsberg-Studie: Letalität = 0,37%
Worterklärung:
- Mortaliät = Sterberate der Gesamtbevölkerung
- Letalität = Sterberate bezogen auf die Erkrankten
siehe dazu:
- Mortalität (Wikipedia)
Update, 16.28 Uhr: In NRW sind von Mittwoch auf Donnerstag noch einmal deutlich weniger Neuinfektionen mit dem Coronavirus als am Vortag (222) regstriert worden - nämlich 186. Die Gesamtzahl stieg damit von 35.537 auf 35.723 an, wie aus der aktuellen Auflistung des Landeszentrums Gesundheit (LZG) NRW hervor geht.

Auch die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stieg noch einmal deutlich weniger an als zuvor. Zehn weitere Fälle wurde registriert, davor waren es deren 17 gewesen. 1482 Tote (vorher 1472) werden statistisch erfasst, deren Altersdurchschnitt bei 82 Jahren liegt.

[Coronavirus in NRW: Keine Quarantäne mehr für Rückkehrer aus Nachbarländern, News-Ticker, 15.05.2020]
also:
In NRW liegt das Durchschnittsalter der im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen bei 82 Jahren. 


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Fassen wir zusammen: 
Zum einen 
bekommen wir wieder und wieder erzählt, es sei enorm wichtig, möglichst viele Leute zu testen. 
Dagegen aber
1. wurde zu keiner Zeit die zur Verfügung stehende Testkapazität erreicht
und
2. wurde bezüglich der Abstrichuntersuchungen auf eine recht große Vergleichsgruppe (4.600 Menschen, s.o.), anhand der normalerweise auf die Verbreitung der Grippe in der Bevölkerung hochgerechnet wird, nur zu einem statistisch nicht mehr verwertbaren Teil zugegriffen. 
Versteht das jemand? 
Der BR-Wissenschaftler Häuser »widerlegt« die Aussagen von Prof. Bhakdi innerhalb weniger Minuten, u.a. unter Hinweis auf »die vielen Toten«
Die vielen Toten wurden allerdings bis Anfang April auf Anraten des RKI nicht obduziert!
Erst als dies öffentlich wurde forderten der Bundesverband Deutscher Pathologen (BDP) wie auch die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) sowohl in einem Schreiben an das RKI wie auch in einer Presseerklärung, möglichst viele Corona-Tote zu obduzieren:
- Pressemitteilung: An Corona Verstorbene sollten obduziert werden (DGP, 07.04.2020)
Ich wette, in den obigen ILI-Kurven stellen sich auch Covid-19-Verläufe dar!

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