Dienstag, 24. Mai 2011

Heute wird Bob Dylan 70 Jahre alt

Heute wird einer der profiliertesten und einflußreichsten Musiker der Nachkriegszeit, Bob Dylan, zeitweilig sogar für den Nobelpreis für Literatur gehandelt, 70 Jahre alt.

Loudon Wainwright III. ' Talking New Bob Dylan' VRC0097 {4:18}   Text (Metrolyrics)

Hochgeladen am 24.03.2011
Loudon Wainwright at St Georges. Bristol (UK) 14th Feb 1993

Meet Bob Dylan, 1986 - Part 1 of 4 {10:00}

Hochgeladen am 15.02.2011
Filmed in Bob Dylan's trailer while he was working on the Hollywood movie HEARTS OF FIRE, in which Dylan played a retired rocker called Billy Parker. This clip is part of a BBC 'Omnibus' documentary called 'Getting to Dylan' (1987)

zu Bob Dylan – und vor allem zu seiner Perzeption – siehe:

- Bob Dylan – Ein Mann mit vielen Masken (Stern, 24.05.2011) 
Lange bevor Popstars wie Madonna oder Lady Gaga das Spiel mit wechselnden Identitäten zum Stil-Prinzip erhoben, entzog sich Bob Dylan konsequent jeder Zuordnung. Er hat jedoch einen anderen Antrieb.
   
- Bob Dylan – Der Dylan-Komplex (Stern, 02.04.2004)
Als Fan der Musik Bob Dylans stößt man nahezu überall auf Unverständnis. Und hört immer wieder denselben Vorwurf: "Der kann ja gar nicht singen". Kann er aber doch. Eine Verteidigung Dylans gegen seine Kritiker.

- Bob Dylan – Der Gottvater aller echten Männer (Stern, 03.04.2007)
Die Zeiten ändern sich. Nur Bob Dylan bleibt. Seit 40 Jahren ist der Song-Literat ein Gott für seine Anhänger. Jetzt beginnt der 65-Jährige in Hamburg seine Deutschland-Tournee. Und da wird sogar das Wetter wieder ein bisschen melancholischer. Die Beschreibung eines Männerphänomens.
Kommentar moaeburch:
»Ich hab schon viele mißratene Artikel über seine Person gelesen, aber dieser setzt in Punkto Zynismus neue Maßstäbe. Journalisten und vor allem Journalistinnen sollten aufhören, über ihn zu schreiben. Sie können's nicht. Was sie nicht verstehen, und das scheint die einzige nachvollziehbare Aussage des Artikels zu sein, können sie auch nicht beschreiben. "I try my best to be just like I am, but everybody wants you to be just like them" sagt im Kern das wesentliche. Und das jemand, der 40 Jahre seines Lebens mit in Artikeln und anderswo gegossenem Unverständnis leben muß, weil er nicht die Absicht hat, Klischees zu bedienen, mit dem Boxen anfängt, wenn's denn stimmt, kann ich gut nachvollziehen.« (Hervorhebung von mir)

- Features – Bob Dylan wird 70: Tom Buhrow über den großen Geschichtenerzähler Dylan (Rolling Stone, 24.05.2011)
Dylan brachte dem Rock'n'Roll das Geschichtenerzählen bei – das schrieb uns "Tagesthemen"-Moderator Tom Buhrow in diesem Essay zum 70. Dylangeburtstag.

- Musik – Legendäres Allroundgenie: Bob Dylan wird 70 (ZEIT Online, 24.05.2011)
New York (dpa) - Er ist der große Verwandlungskünstler unter den Popstars, ein Chamäleon: Bob Dylan hat sich in fast allen Sparten der Muse versucht und dafür die höchsten Preise einkassiert. Nur der Nobelpreis für seine Poesie blieb dem Amerikaner bisher versagt.




- Auftritt in China – Kritik an Bob Dylans protestlosem Konzert (ZEIT Online, 12.04.2011)
Kein "The Times They Are a-Changin": Bei seinem ersten China-Konzert hat Bob Dylan auf einige berühmte Protestsongs verzichtet. Dafür wird er nun heftig kritisiert.
Mein Kommentar dazu:
Wer, wie Bob Dylan, den Folk-Rock begründet (siehe meinen Post vom 25. Juli 2010) und sich dafür auf den Konzerten ausbuhen läßt, hat seine Gründe, auf diese Weise in China aufzutreten. Der hat es auch gar nicht nötig, dort seine Protestsongs zu singen. Allein die Tatsache, daß er sie nicht singt, spricht für sich.
Und:
Was der Geier geht Euch Arschlöcher überhaupt an, was Dylan auf seinen Konzerten spielt!?

Bishop Barron on Bob Dylan in China {5:58}

Hochgeladen am 25.04.2011
Another part of a video series from Wordonfire.org. Bishop Barron will be commenting on subjects from modern day culture. For more visit http://www.wordonfire.org/

"I try my best to be just like I am, but everybody wants you to be just like them"

The Life and Career of Bob Dylan {7:53}

Hochgeladen am 21.05.2011

Biographie Bob Dylan (laut.de, 25.12.2013)
Ich hatte eine Frau und Kinder, die ich mehr liebte als alles andere auf der Welt. Ich versuchte, für sie zu sorgen, keinen Ärger zu haben, aber die großen Nervensägen in der Presse nannten mich weiterhin die Stimme, den Sprecher oder gar das Bewusstsein einer neuen Generation. Das war verrückt. Ich hatte stets nur schnörkellose Lieder gesungen und kraftvolle neue Ereignisse dargestellt. Ich hatte kaum etwas gemeinsam mit dieser Generation, von der ich angeblich die Stimme war, geschweige denn, dass ich viel von ihr wusste", erklärt Bob Dylan in seiner 2004 erschienen Autobiographie "Chronicles Volume One".

Deutliche Worte, die sein schwieriges Verhältnis zur Welt jenseits der Bühne charakterisieren. Von seinen Fans abgöttisch geliebt, von den Medien teilweise als Messias verklärt, hat Dylan den größten Teil seines Lebens damit verbracht, ihrer erdrückenden Umarmung zu entfliehen. Die soziale Bedeutung seiner Lieder kann aber auch er nicht wegreden. Welch einen großen Einfluss sie nach wie vor ausüben, zeigt sich daran, dass er seit Mitte der 90er Jahre zum engeren Kreis der Kandidaten für den Literaturnobelpreis zählt.

Robert Allen Zimmermann kommt 1941 in Duluth, Minnesota auf die Welt, wächst aber im ländlichen Hibbing auf, dessen Umgebung von riesigen Eisenabbaugruben geprägt ist. Als Kind bringt er sich das Klavier- und Gitarrenspiel bei und klebt nach eigenen Angaben nachts am Radio, um Country-, Folk- und Rock'n'Roll-Klängen zu lauschen.


- Liebe – "Mit allen Stürmen" (ZEIT Online, 25.12.2013)
Wir wollten wissen: "Was ist Ihre Wahrheit über die Liebe?" Wir bekamen 44 Antworten – und eine halbe. Alle so unterschiedlich und spannend wie die Liebe selbst

Antwort Nr. 43:
Ingeborg Rakete-Dombek, 64, ist Rechtsanwältin und Notarin für Familienrecht
Max Frisch, über den ich meine Abiturarbeit geschrieben habe, vertritt das christliche "Du sollst dir kein Bildnis machen!": "Eben darin besteht ja die Liebe, das Wunderbare an der Liebe, dass sie uns in der Schwebe des Lebendigen hält, in der Bereitschaft, einem Menschen zu folgen in allen seinen möglichen Entfaltungen. Wir wissen, dass jeder Mensch, wenn man ihn liebt, sich wie verwandelt fühlt, wie entfaltet, und dass auch dem Liebenden sich alles entfaltet, das Nächste, das lange Bekannte. Vieles sieht er wie zum ersten Male. Die Liebe befreit es aus jeglichem Bildnis."
Es gibt wenige Max Frischs bei den Trennungs- und Scheidungsmandanten, aber viele wie Herrn K., den sich Bertolt Brecht ausgedacht hat. "Was tun Sie?", wurde Herr K. gefragt, "wenn Sie einen Menschen lieben?" – "Ich mache einen Entwurf von ihm", sagte Herr K., "und sorge, dass er ihm ähnlich wird." – "Wer? Der Entwurf?" – "Nein", sagte Herr K., "der Mensch."
Bei Max Frisch, der an die Wandelbarkeit des Anderen glaubt, endet damit alles: " ›Du bist nicht‹, sagt der Enttäuschte oder die Enttäuschte, ›wofür ich dich gehalten habe.‹ Man macht sich ein Bildnis. Das ist das Lieblose, der Verrat." (...) "Das ist das Erregende, das Abenteuerliche, das eigentlich Spannende, dass wir mit den Menschen, die wir lieben, nicht fertigwerden; weil wir sie lieben, solang wir sie lieben."

Auf den Seiten von Wolfgang Scherf kann man sich u.a. ein Word-Dokument zur Neurosenlehre herunterladen. Punkt 4, sexuelle Phase (Hysteriker):
Religiosität: neigt zum frommen Schein („Maske der Frömmigkeit“ 2. Tim. 3,5), mehr Nachahmung als Nachfolge, kindlich‑unreifer Glaube, wundergläubig, verführbar durch oberflächliche Rauscherlebnisse. 
Bevorzugte Abwehrmöglichkeiten: Verleugnung, Verdrängung, unscharfe Realität, Aktivität im Zick‑Zack. Im Extrazug durchs Leben. Viele Sündenböcke (Eltern, Pech, Umstände), Eigenanteil fehlt. 
Bevorzugte Abwehrmöglichkeiten: Verleugnung, Verdrängung, unscharfe Realität, Aktivität im Zick‑Zack. Im Extrazug durchs Leben. Viele Sündenböcke (Eltern, Pech, Umstände), Eigenanteil fehlt.

Bob Dylan wird unter anderem angegriffen, weil er sich stoisch weigert, unsere Erwartungen zu erfüllen. Anstatt daß wir uns über unsere (durch Projektionen hervorgerufene) Erwartungen klar werden, machen wir für deren Enttäuschung Dylan verantwortlich.
Dylan weiß um die Erwartungen seiner Person gegenüber. Seine Arbeit bezieht sich exakt darauf. Er weiß um die unvrmeidbare Entstehung von Projektionen und kommuniziert diese, bzw. unseren Umgang damit. (Heute vor 45 Jahren – 25. Juli 1965: Die Geburtsstunde des Folk-Rock)

No Direction Home: The LIfe & Music of Bob Dylan {9:28}


Hochgeladen am 01.07.2011
Robert Shelton's biography 'No Direction Home: The LIfe & Music of Bob Dylan' has been re-edited and revised by Patrick Humphries & Elizabeth Thomson.

In this video, they discuss the new edition of the book and provide fascinating insights into Shelton's relationship with a music legend.

Fully updated with new text and photos, 'No Direction Home: The LIfe & Music of Bob Dylan' is available online and in book stores now.

Video production by http://www.yada-yada.net


- 70. Geburtstag – US-Rocklegende Bob Dylan war heroinsüchtig (Welt, 23.05.2011)
Bob Dylan hat überlebt – am 24. Mai 2011 wird er 70 Jahre alt. Dabei hatte der Rockmusiker in den 60er-Jahren Drogenprobleme und Selbstmordgedanken.

- Dichtkunst - Bob Dylan, ein Shakespeare unserer Zeit (Welt, 24.05.2011)
Er begann als Verkünder der Revolution und wandelte sich zum letzten großen Konservativen Amerikas: Zum 70. Geburtstag von Bob Dylan. 

- Am 24. Mai wird Bob Dylan 60 – Immer radikal, niemals konsequent (Berliner Zeitung, 19.05.2001)
"Der Star ist ein totales Marketingprodukt: kein Zentimeter seines Körpers, kein Stück seiner Seele, keine Erinnerung an sein Leben, das nicht auf den Markt geworfen werden kann." (Edgar Morin, "The Stars", 1960) Sechzig ist auch nicht mehr, was es einmal war. Die Fan-Website "Abenteuer mit Bob Dylan" rüstet sich neuerdings mit dem Untertitel "Forever Young". Die Karriere des amerikanischen Liedermachers Bob Dylan, der 1941 als Robert Allen Zimmermann geboren wurde, lässt sich von seinem Protesthit "The Times They Are A-Changin" (1964) bis zum Filmsong "Things Have Changed" nachvollziehen, für den er in diesem Jahr den Oscar erhielt. In seinen jungen rebellischen Jahren hätte Dylan vermutlich den Oscar verschmäht wie einst Marlon Brando. Aber heute nimmt er die Würdigung der etablierten Unterhaltungsindustrie gerne an. "Guter Gott, es ist erstaunlich. Ich möchte den Mitgliedern der Akademie danken. Sie haben für ein Lied gestimmt, das kein Blatt vor den Mund nimmt und nicht blind vor der menschlichen Natur ist." 

Bob Dylan - Things Have Changed {4:57}   Text

Hochgeladen am 24.10.2009
In 2000, Bob Dylan released 'Things Have Changed' for the Wonder Boys official soundtrack - watch the official music video of 'Things Have Changed,' which was directed by Academy Award winner Curtis Hanson and won the Academy Award for Best Song from a Motion Picture in 2001. 

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Watch Bob Dylan's official music videos

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Listen to more audio tracks from Bob Dylan

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Lyrics:
I'm a worried man, got a worried mind
No one in front of me, no one behind
There's a woman on my lap and she's drinking champagne

Got white skin, got assassins eyes
I'm looking up into the sapphire tinted skies
I'm well dressed, waiting on the last train

Standin' on the gallows with my head in a noose
Any minute now I'm expectin' all hell to break loose

Bob Dylan is a rare artist that has managed to transcend genre to become a universally praised songwriter, performer and musician of the 20th- and 21st-centuries. Starting out as a chronicler of social issues in the 1960s, Dylan has had true staying power with thirty-two studio albums released in 53 years – the most recent of which is 2015's critically acclaimed Shadows in the Night.

- The Politics of Bob Dylan (redpepper, November 2003)
The protest songs for which Bob Dylan is most famous were written in a 20-month burst in the early 1960s. Within a year Dylan had turned his back on them - not in renunciation of politics, argues Mike Marqusee, but to pursue a deeper kind of radicalism

- A Freewheelin' Time: A Look at Bob Dylan and Consensus Politics (mabrgordon.hubpages.com)
“Dylan could well become this generation's James Dean…But unlike Dean, Dylan is a rebel with a cause” (Aarons-G1).

- Bob Dylan: An Impact on American Society in the 1960’s (PDF-Download von der University of Carolina)

- Songlegende Bob Dylan Der Heilige Geist des Folk (Cicero, 26.06.2014) 
Er schrieb die Hymnen der 68er, er gab der Anti-Vietnamkrieg-Bewegung einen Klang: die US-Songlegende Bob Dylan kommt nach Europa. Ein Loblied 

- Fast 150 bislang unbekannte Aufnahmen von Bob Dylan entdeckt (Huffingtonpost, 02.07.2014)
Wer kennt (und liebt) ihn nicht, den lässigsten Sänger überhaupt mit der unverwechselbaren Knorzelstimme? Die Rede ist natürlich von Bob Dylan, einem der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts. In New York sind nun 149 bislang unbekannte Aufnahmen des Künstlers aufgetaucht. Sie lagerten womöglich Jahrzehnte in einem Schrank.

Biography # Bob Dylan (german) {2:47:42}

Veröffentlicht am 30.10.2016
Biography # Bob Dylan. Bob Dylan, Vol. 1 « Les années folk » (Album complet) ▽▽▽ Cliquez sur le lien « PLUS » ci-dessous pour voir la liste complète des .
Blowin in The Wind Bob Dylan How many roads must a man walk down, Before you can call him a man? How many seas must a white dove sail, Before she .
How long shall they kill our prophets, While we stand aside and look?

- BOB DYLAN – INTERVIEW FROM THE TOUR PROGRAM (Arts & Opinion, 2005)
BOB: Take Masters Of War. Every time I sing it, someone writes that it's an antiwar song. But there's no antiwar sentiment in that song. I'm not a pacifist. I don't think I've ever been one. If you look closely at the song, it's about what Eisenhower was saying about the dangers of the military-industrial complex in this country. I believe strongly in everyone's right to defend themselves by every means necessary… you are affected as a writer and a person by the culture and spirit of the times. I was tuned into it then, I'm tuned into it now. None of us are immune to the spirit of the age. It affects us whether we know it or whether we like it or not. 
In the early '90s when I escaped the organized media, they let me be. They considered me irrelevant, which was the best thing that could have happened to me. I was waiting for that. No artist can develop for any length of time in the light of the media, no matter who it is. If the media was commenting on every article you wrote, imagine what it would do to you. (Hervorhebungen von mir)

- Dylan And Dogen: Masters of Spirit and Words (Ancient Dragon Zen Gate, 1999)
Steven Heine, scholar of Eihei Dogen, the great 13th century Japanese Zen master and author, once remarked that he would like to be buried with the collected works of a great spiritual writer whose name has five letters beginning with "D" and ending with "n," but who was not Dogen. Another American translator of Dogen, Zen priest Taigen Dan Leighton, has been known to mention his gratefulness to be living in the same time as Bob Dylan. After 35 years of songwriting Dylan recently released the critically-acclaimed album Time Out of Mind, and received appreciation with the Lillian Gish and Kennedy Center honors and three Grammy awards. During conversations sharing their high esteem for Dylan's work, Heine and Leighton noted the striking parallels between Dogen and Dylan as spiritual writers who demonstrate a remarkable ability to use the tropes and idioms of everyday language to convey profound spiritual truths. This article is a product of that dialogue.

In Performance at The White House Bob Dylan {3:37} Text
 
Hochgeladen am 02.01.2011
Bob Dylan performs "The Times They Are A-Changin'" in his first performance at the White House.

Das Album The Times They Are A-Changin im englischen und deutschen Wikipedia 
Zitat aus dem deutschen Wikipedia:
[…] zeigte Dylan jedoch auch seine neue künstlerische Richtung auf, die ihn wegführen sollte von der ihm unangenehmen Rolle, „Stimme einer Generation“ zu sein.

Preisfrage: Was denkt sich Dylan, wenn er vorm Präsidenten steht (9-11, Krieg gegen den Terror, Einschränkung der Grundrechte, Krieg in Afghanistan, im Irak, Guantanamo, die Veranstaltung vom Februar 2010 nannte sich White House's Celebration of Music from the Civil Rights Movement concert) und aus seinem Lied einen Walzer macht? Man sehe sich die Kommentare zu obigem youtube-Video an: die Leute sind fassungslos!
Obama sagte zu Dylan’s Auftritt (Flashback: Bob Dylan Plays for Obama at the White House, Rolling Stone, 10.09.2013):
"He came in and played 'The Times They Are A-Changin'. A beautiful rendition. The guy is so steeped in this stuff that he can just come up with some new arrangement, and the song sounds completely different. Finishes the song, steps off the stage – I'm sitting right in the front row – comes up, shakes my hand, sort of tips his head, gives me just a little grin, and then leaves. And that was it – then he left. That was our only interaction with him. And I thought: That's how you want Bob Dylan, right? You don't want him to be all cheesin' and grinnin' with you. You want him to be a little skeptical about the whole enterprise. So that was a real treat."
(Hervorhebung von mir) Noch Fragen?

übrigens erhielt Bob Dylan 1963 den Tom-Paine-Award vom National Emergency Civil Liberties Committee. Um seine Rede damals (Bob Dylan and the NECLC, Corliss Lamont) gab es einigen Aufruhr, weil er gegen Ende folgendes sagte:
»I got to admit that the man who shot President Kennedy, Lee Oswald, I don't know exactly where —what he thought he was doing, but I got to admit honestly that I too - I saw some of myself in him. I don't think it would have gone - I don't think it could go that far. But I got to stand up and say I saw things that he felt, in me - not to go that far and shoot. (Boos and hisses) You can boo but booing's got nothing to do with it. It's a - I just a - I've got to tell you, man, it's Bill of Rights is free speech […]«
(mehr dazu bei As I Went Out One Morning, Wikipedia)

- It Ain’t Me, Babe (First Things, August 2006)
No matter how many albums Bob Dylan keeps recording, he will always be an icon of the 1960s. Elvis Presley might have invented rock and roll, but Dylan infused it with a moral seriousness that, for better or worse, gave rock the cultural status it still enjoys to this day. With Elvis in the army and Buddy Holly dead in a plane crash, rock had degenerated by the end of the 1950s into teenybopper songs about puppy love. Dylan’s surreal lyrics and offbeat diction furnished rock with the pedigree of an art form. Above all, he was both a musical and a social revolutionary. He challenged the conservative consensus of the 1950s by giving a unique voice to the radical politics of the 1960s. With songs like “Masters of War,” he spoke truth to power, and with songs like “Don’t Think Twice, It’s All Right,” he called for the liberation of personal behavior from traditional moral constraints. He knew the times were changing, and his music led the way. 

- Karl-Heinz Henze – Tramp, Harlekin und Poet – Persönliche Anmerkungen zu Bob Dylan (Karl-Heinz Henze, 2006)
Most of the time 
I’m strong enough 
not to hate. 
(Bob Dylan) 
 Am 24. Mai 2006 wurde Bob Dylan 65 Jahre alt. Eigentlich ein nicht akzeptables Alter für einen Künstler, dessen Song „Forever Young“ (veröffentlicht 1974 auf der LP „Planet Waves“) seine Fangemeinde hoffen ließ, er werde nie altern und uns bis in alle Ewigkeit mit seinen Liedern wachrütteln. Freilich hat er das Lied über die ewige Jugend nicht auf sich selbst bezogen, sondern auf seinen kleinen Sohn Jakob, für den er es 1972 schrieb und dem der Vater wünschte, er möge von Sorgen und Nöten verschont bleiben. „Mögen deine Hände immer emsig sein, deine Füße immer hurtig, ... möge dein Herz immer fröhlich sein, ... mögest du für immer jung bleiben“, schrieb der gerade in einer tiefen Ehekrise steckende Dylan seinem Jüngsten ins Stammbuch.

Handle with Care - Travelling Wilburys {3:16}   Text (azlyrics.com)

Handle with Care - Travelling Wilburys von blindside10


Heute vor 49 Jahren: Der Bikini wird verboten

Nächstes Jahr vergess’ ich’s vielleicht, deshalb schon heute:

Am 24. Mai 1962 traf der Gemeinderat der westfälischen Stadt Mettingen einen Beschluß: Mädchen und Frauen durften im städtischen Freibad keinen Bikini tragen. Wann der Beschluß wieder aufgehoben wurde, habe ich im Internet nicht recherchieren können.

Für die, die das, was wir heute haben, ganz selbstverständlich finden:
Meine Lehrerinnen, die ich in jenen Tagen in der Grundschulzeit hatte, haben alle ganz selbstverständlich auch so angeredet: Fräulein Becker, die uns mal eine ganze Seite voll an Beispielen diktiert hat, daß man »pf« nicht trennen darf. Und Fräulein Steinmetz, nach der ein erregter Mitschüler mal einen Griffel (wir schrieben damals noch auf Tafeln, vorne Schreiblinien, hinten Rechenkästchen) warf, nachdem sie ihn nach den Hausaufgaben gefragt hatte. Sie wußte sich nicht anders zu helfen als ihn an beiden Unterarmen festzuhalten und mich zu meinem Vater zu schicken, der einen Stock höher zwei andere Klassen unterrichtete. (Bei acht Jahrgängen und vier Lehrern kamen auf einen Lehrer zwei Klassenjahrgänge. Das Klo stand auf dem Pausenhof, und in einem Kelleranbau befanden sich die Bäder für die Leute im Ort, die selbst kein Bad hatten und sich dann freitags gegen ein geringes Entgelt fürs Wochenende saubermachen konnten.) Mein Vater kam runter, schenkte meinem Mitschüler einen Groschen – was mir der heute noch stolz erzählt – und schickte ihn freundlich lächelnd nachhause.

Das Bundesinnenministerium verfügte 1955:
»[…]steht es jeder unverheirateten weiblichen Person frei, sich ›Frau‹ zu nennen. Von dieser Möglichkeit wird zunehmend Gebrauch gemacht. Es ist daher gerechtfertigt und geboten, unverheiratete weibliche Personen auch im amtlichen Verkehr mit ›Frau‹ anzureden, wenn sie dies wünschen.«

… und 1972 (im Jahr der Olympischen Spiele in München) verbot das Ministerium den Gebrauch des Wortes »Fräulein« in Bundesbehörden:
»Es ist an der Zeit, im behördlichen Sprachgebrauch der Gleichstellung von Mann und Frau und dem zeitgemäßen Selbstverständnis der Frau von ihrer Stellung in der Gesellschaft Rechnung zu tragen. Somit ist es nicht länger angebracht, bei der Anrede weiblicher Erwachsener im behördlichen Sprachgebrauch anders zu verfahren, als es bei männlichen Erwachsenen seit jeher üblich ist. […] Im behördlichen Sprachgebrauch ist daher für jede weibliche Erwachsene die Anrede ›Frau‹ zu verwenden.« [Quelle: Wikipedia]

In den 60ern gab es Freitagabend, kurz vor dem Krimi, noch verkehrstechnische Ermahnungen für die – männlichen – Autofahrer:







Diese Videos sind noch relativ neu:



Samstag, 21. Mai 2011

Joe Cocker hat heute Geburtstag

John Robert „Joe“ Cocker OBE (* 20. Mai 1944 in Sheffield, England), britischer Rock/Blues-Sänger, wird heute 67 Jahre alt.
Hier zwei Ausschnitte von seinem legendären Auftritt beim Woodstock-Festival 1969.





Randy Newmans You Can Leave Your Hat On wurde in Cockers Version 1986 weltberühmt. Dieser Song wurde im Film 9 1/2 Wochen gespielt und wird seitdem häufig bei Stripteases benutzt.

Freitag, 20. Mai 2011

Unser Katastrophengedächtnis

• "Wir Geologen sind es gewohnt, in sehr langen Zeiträumen zu denken, aber die Menschen haben im Allgemeinen ein katastrophales Katastrophengedächtnis. Was nur alle hundert Jahre auftritt, existiert in unserer Wahrnehmung einfach nicht", sagte der Erdbebenexperte Rainer Kind kürzlich in der Zeit. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass es im Jahr 2015 mindestens 25 Megacitys in hochgefährdeten Erdbebenregionen geben wird. Dann werden nach Schätzungen der Vereinten Nationen in Tokyo 36 Millionen Mcnschen leben, in Mexico-City über 20 Millionen, in Dhaka und Los Angeles je fast 18 und in Istanbul immerhin 14 Millionen. Sie alle leben mit der Gewissheit drohender Katastrophen – und der großen Hoffnung, dass sie nicht eintreten.
aus der Osho-Times 5/2011

Grüner Strom und grünes Geld

• Die Atom-Katastrophe in Japan hat zu einem regelrechten Boom von Ökostrom geführt. "Seit die ersten Bilder aus Fukushima eintrafen, haben sich die Vertragsabschlüsse im Internet bei uns verachtfacht", sagte Martin Schaefer, der Sprecher von Greenpeace Enerqv im Stern. "Ich denke, dass die Verbraucher merken, dass sie mit ökologischem Konsum etwas verändern können. Und je mehr Kunden wechseln, desto eher denken auch die großen Konzerne um, so Schaefer. Tarsächlich haben die großen Energieriesen wie RWE und Vattenfall längst eine Vielzahl schön klingender Ökotarife im Programm, während sie gleichzeitig noch Geschäfte mit Atomstrom und wenig klimafreundlichen Kraftwerken machen. Dann doch lieber zu Greenpeace Energy oder Lichtblick, die konsequent den Ausbau erneuerbarer Energie fördern! Und noch eine gute Nachricht: Auch der Anteil alternativer Banken, die ihre Bankgeschäfte an ökologischen und sozialen Kriterien ausrichten, wächst. Allein zwischen 2008 und 2009 konnten sie laut Stiftung Warentest rund 30.000 neue Kunden gewinnen. Einen guten Überblick gibt der Ratgeber der Stiftung Warentest "Grüne Geldanlagen". Es gibt also noch Hoffnungsschimmer am Katastrophenhimmel! Oder wie der Dichter Hölderlin schrieb. "Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch!"
aus der OSHO-Times 5/2011

Bakterien und Pilze schützen vor Asthma

Schon länger bekannt ist, dass Kinder, die von Geburt an in einem bäuerlichen Umfeld aufgewachsen sind, seltener unter Asthma und Allergien leiden. In der GABRIEL-Studie waren dazu die Daten von 10 000 Bauernkindem aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Polen ausgewertet worden. Neueste Ergebnisse der Studie, für die auch Hausstaub aus den Kinderzimmern analysiert wurde, deuten daraufhin, dass der Asthma-Schutz vor allem auf der erhöhten Exposition mit Bakterien und Pilzen beruht. Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass Bauernkinder offenbar einer größeren Vielfalt von Mikroorganismen ausgesetzt sind. Je vielfältiger der Mikrozoo im Hausstaub war, desto geringer war das Asthma-Risiko. Wahrscheinlich ist eine Kombination bestimmter Bazillen und Staphylokokken sowie Schimmelpilze der Gattung Eurotium entscheidend für die Schutzwirkung. Auf welche Weise diese Keime das Asthma-Risiko senken, ist noch unklar. Die Forscher haben zwei Hypothesen: Die Umweltkeime regen das angeborene Immunsystem an und verhindern so eine die Entwicklung von Asthma begünstigende Immunlage. Oder die Auseinandersetzung mit vielfältigen Umweltmikroorganismen verhindert die übermäßige Besiedelung der unteren Atemwege mit asthmaauslösenden Keimen.
Ege MJ al. (2011) N Engl J Med 364; 8: 701-709
aus Der Hausarzt 8/2011

Du mit deinem Jugoslawien

Im Gespräch: Peter Handke 
Du mit deinem Jugoslawien
26.11.2010, 18:08
Interview: Thomas Steinfeld

"Die Frage nach der Schuld teilt die Welt": Der Schriftsteller Peter Handke spricht über die Unmöglichkeit von Heimkehr - und erklärt, warum er 1996 zu Besuch bei Kriegsverbrecher Radovan Karadzic war. 
Peter Handke in Salzburg
"Immer noch Sturm" heißen Peter Handkes Erinnerungen an seine Kindheit in Kärnten. Der österreichische Schriftsteller war zuletzt in die Schlagzeilen geraten, als publik geworden war, dass er im Dezember 1996 Kriegsverbrecher Radovan Karadzic getroffen hatte. (© dpa)
mehr bei der Süddeutschen Zeitung Bild vergrößern

Mittwoch, 18. Mai 2011

Schadet vegane Ernährung dem Herzen?

ATHEROSKLEROSEWer sich vegetarisch ernährt, hat in der Regel ein geringeres kardiovaskuläres Risiko als »Allesesser«. Doch für Veganer scheint dies nicht zuzutreffen – im Gegenteil. Dies ist zumindest der Tenor einer chinesischen Untersuchung. 

Im Gegensatz zu Vegetariern verzichten Veganer bei ihrer Ernährung nicht nur auf Fleisch und Fleischprodukte, sondern auf sämtliche Lebensmittel tierischen Ursprungs also auch auf Eier, Milch und Milchprodukte oder Honig.

Was die körperlichen Auswirkungen dieser strengen Diät betrifft, tun sie damit offenbar zu viel des Guten: Wie eine chinesische Untersuchung an der Zhejiang University gezeigt hat, droht Veganern eine Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen und Spurenelementen, darunter nicht nur Zink und Eisen, sondern vor allem auch Vitamin B12 und Omega-3-Fettsäuren.

Die Folgen sind ein erhöhter Homocysteinspieget sowie eine Reduktion des HDL-Anteils des Cholesterins. Dies begünstigt sowohl atherosklerotische Gefäßveränderungen als auch die Thromboseentstehung und stellt daher einen Risikofaktor für Herzinfarkt und Apoplex dar.

Über diese Risiken sollten Menschen, die sich vegan ernähren, aufgeklärt werden. Außerdem rät Studienautor Duo Li, dass Veganer potenzielle Defizite frühzeitig durch vermehrte Zufuhr ausgleichen und nicht nur Eisen und Zink, sondern auch Vitamin B12 und Omega-3-Fettsäuren konsequent supplementieren.

dka/J Agric Food Chern 2011; 59(3):777-784
aus Der Hausarzt 7/11

Jemandem die Leviten lesen

Regelwerk für gottgefälliges Verhalten

Wenn jemand wegen eines Fehlverhaltens getadelt oder ermahnt, so werden ihm »die Leviten gelesen«. Eine solche Strafpredigt fällt häufig etwas länger aus und zeigt auch auf, wie der Getadelte sich stattdessen hätte verhalten sollen.

Im Alten Testament bilden die Leviten einen der zwölf Stämme Israels. Sie waren nach ihrem Stammvater Levi benannt und für den Tempeldienst verantwortlich, somit auch dafür, dass die vielfältigen Regeln und Vorschriften bis ins Detail eingehalten wurden. Diese Verhaltensregeln sind im 3. Buch Mose, auch »Levitikus« genannt, ausführlich dargelegt. Im 8. Jahrhundert entstand in Klöstern der Brauch, während der üblichen Andachts- und Betübungen aus diesem Regelwerk vorzutragen. Mönche, die das fromme Leben nicht ganz so ernst nahmen, mussten lange Vorlesungen aus dem Levitikus über sich ergehen lassen.

Dort heißt es für den Fall des Ungehorsams: »Werdet ihr mir aber nicht gehorchen und nicht tun diese Gebote alle ... so will ich euch auch solches tun: ich will euch heimsuchen mit Schrecken, Darre und Fieber, dass euch die Angesichter verfallen und der Leib verschmachte; ihr sollt umsonst euren Samen säen, und eure Feinde sollen ihn essen; und ich will mein Antlitz wider euch stellen, und sollt geschlagen werden vor euren Feinden; und die euch hassen, sollen über euch herrschen, und sollt fliehen, da euch niemand jagt.« [3. Mose - Kapitel 26, 14-17, die Drohungen gehen übrigens noch 21 Sätze weiter…]
aus dem Brockhaus-Kalender »Abenteuer Geschichte«

Dienstag, 17. Mai 2011

Heute vor 40 Jahren: Mick Jagger kommt unter die Haube


Kurz nach der Veröffentlichung von »Sticky Fingers«, des neunten Studioalbums der Rolling Stones heiratet Mick Jagger am 12. Mai 1971 im Jet-set-Dorf Saint-Tropez an der Côte d'Azur die 21jährige Nicaraguanerin Bianca Pérez Moreno de Macías, Ex-Freundin des Schauspielers Michael Caine. Nach Gründung eines eigenen Labels und einigen Abschiedskonzerten in Großbritannien hat sich die Band aus steuerlichen Gründen nach Südfrankreich zurückgezogen. 










1971 The Rolling Stones Sticky Fingers 

»Sticky Fingers« ist die erste Platte, die die Stones nach der Trennung von Decca Records unter ihrem eigenen Plattenlabel Rolling Stones Records veröffentlichen. Auf diesem Album taucht auch zum ersten Mal das Zungenlogo auf, das sich die Stones extra von dem Designer John Pasche haben  entwerfen lassen, und welches seit diesem Zeitpunkt alle Veröffentlichungen der Band ziert. Besonders auffällig für die damalige Zeit ist das Plattencover, das von Andy Warhol für 15.000 Pfund gestaltet wurde und einen Mann in knallenger Röhrenjeans von vorne und von hinten darstellt, wobei sich deutlich dessen Geschlechtsorgane abzeichnen. In die Hose ist ein echter, funktionsfähiger Reißverschluss eingearbeitet. Nach dem Öffnen des Reißverschlusses kann man die weiße Unterwäsche sehen.

»Brown Sugar« ist das erste Stück auf der Platte
Rolling Stones - Brown Sugar - 1971 - Top of The Pops - BBC UK. [3:45]
Hochgeladen am 01.08.2010

Das zweite Stück heißt Sway:
The Rolling Stones with Mick Taylor - Sway - Chicago - 2013 June 3 [4:08]
Veröffentlicht am 23.06.2013
Best audio added to a great video
* credits and thanks to ironchef for the audio recording
* credits and thanks to Bob Walczak for the video recording

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Im Keller der von Keith Richards für 2400 Dollar pro Woche gemieteten Villa Nellcôte im südfranzösischen Villefranche-sur-Mer (während der deutschen Besetzung im 2. Weltkrieg wurde das Gebäude als Gestapo-Hauptquartier genutzt) entsteht in dieser Zeit das Doppelalbum »Exile on Main St.«. Der Strom für das Equipment wird illegal von einer Stromleitung, die durch den Villenpark führt, abgezapft. Ab Oktober 1971 wird gegen die Stones wegen Drogenhandels ermittelt, im Dezember des gleichen Jahres führen die Vorwürfe dazu, dass Keith Richards mit einem Einreiseverbot nach Frankreich belegt wird. Zu diesem Zeitpunkt liegen die Songs nur als Rohmaterial vor, das Hinzufügen der Overdubs und das endgültige Mastering erfolgt bis Mai 1972 in den Sunset Sound Recorders Studios in Los Angeles.
Heute gilt die Platte als eine der besten Veröffentlichungen der Band.
Der Song Happy, von Keith Richards gesungen, wurde im Laufe der Zeit zu dessen „Markensong“, der heute noch im Konzertprogramm seinen festen Platz hat.
(2007 wurde ein Buch des amerikanischen Journalisten Robert Greenfield veröffentlicht, in dem dieser die Zeit des Entstehens des Doppelalbums in Südfrankreich beschreibt. Der Titel: Exile on Main St. – A season in hell with the Rolling Stones [deutsche Ausgabe: Exile on Main St. – Ein höllischer Sommer mit den Rolling Stones].) [The Rolling Stones, Juli 1969 bis 1974: Die Jahre mit Mick Taylor, Wikipedia, abgerufen am 17.05.2011]
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siehe auch:
- Exile on Main St. - Ein höllischer Sommer mit den Rolling Stones (Buchbesprechung, Frank Ipach, Home of Rock, 14.05.2007)
- Mythos eines endlosen Sommers (Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung, 04.07.2010)
- Exile on Main St. – Ein höllischer Sommer (Gerhard Pretting, oE1.ORF, 05.07.2007)

The Rolling Stones: Stones in Exile (Documentary azeka's 20'10) [1:29:19]
Veröffentlicht am 16.04.2016
In 1971, to get breathing room from tax and management problems, the Stones go to France. Jimmy Miller parks a recording truck next to Keith Richards and Anita Pallenberg's Blue Coast villa, and by June the band is in 
the basement a few days at a time. Upstairs, heroin, bourbon, and visitors are everywhere. The Stones, other musicians and crew, Pallenberg, and photographer Dominique Tarle, plus old clips and photos and contemporary
footage, provide commentary on the album's haphazard construction. By September, the villa is empty; Richards and Jagger complete production in LA. "Exile on Main Street" is released to mediocre reviews that soon
give way to lionization.
rekonstruiert am 07.08.2016



Vor 70 Jahren: Vorführung des ersten digitalen Rechners

Der erste Computer stand in Berlin

Diese Aussage ist nach wie vor ein wenig umstritten, weil ihr Wahrheitsgehalt davon abhängt, wie man »Computer« definiert. Doch immer mehr Fachleute teilen die Meinung, dass der von Konrad Zuse heute vor 70 Jahren, am 12. Mai 1941, in Berlin erstmals öffentlich präsentierte programmierbare Rechner Z3 der Prototyp jener Maschine war, die die Welt nachhaltig verändert hat. Was dabei besonders beachtenswert ist: Anders als die einige Jahre später in den USA und Großbritannien entstehenden Computer wurde dieser Rechner von Zuse allein entwickelt, ohne finanzielle Unterstützung des Militärs und einer ganzen Heerschar von Forschern und Ingenieuren.

Zuses Z3 wog 1000 kg und besaß eine numerische Tastatur sowie eine numerische Anzeige. Das Rechenwerk hatte 600 Relais, der Speicher 1400 Relais, der Taktgeber erreichte etwas mehr als 5 Hz. Das Programm wurde über einen Lochstreifen eingelesen. Der Z3 wurde im Krieg zerstört. Zuse gründete nach dem Krieg eine eigene Computerfirma. Seine Rechner waren brillant, doch als er in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet, kaufte Nixdorf das Unternehmen auf.




Erfinder Konrad Zuse mit einem Nachbau seines Rechner, 1989

aus dem Brockhaus-Kalender »Abenteuer Geschichte«


siehe auch: 
Ein Rückblick: Zu Besuch bei Konrad Zuse (Fuldaer Zeitung)


Kuriosa:
- Zuse meldete sein Patent 1941 an, die Bekanntgabe erfolgte 1952. Triumph und IBM erhoben Einspruch, und das Bundespatentgericht entschied 1967, „mangels Erfindungshöhe“ könne Zuse kein Patent erteilt werden.
- Mit der Z5 berechnete die Firma Leitz Objektive.
- Seine Idee, der Kosmos selbst könnte als gigantische Rechenmaschine aufgefasst werden schrieb Zuse 1969 in dem Buch »Der rechnende Raum« niede. Darin entwickelte er eine Theorie der zellulären Automaten.
- Zuses Firma entwickelte auch den ersten Plotter, den „Graphomat Z64“. Das schnelle Wachstum überforderte jedoch die Firma, Banken waren nur gegen hohe Zinsen bereit, Kredite für das ihnen unbekannte Computergeschäft zu geben, eine staatliche Forschungsförderung gab es noch nicht, und als es zu Verzögerungen bei der Auslieferung der Z25 kam, stand die Firma vor dem Ruin.
- Der Chaos Computer Club ernannte Zuse zu seinem Ehrenmitglied. Konrad Zuse besaß zeitlebens keinen eigenen PC.

Ein Buch trifft ins Schwarze

Anstatt über Sarrazins Thesen zu diskutieren, erteilt die regierende Klasse dem Autor ein politisches Berufsverbot.

Hans-Ulrich Wehler, laut ZEIT »der bedeutendste Sozialhistoriker der Gegenwart« (seine fünfbändige Deutsche Gesellschaftsgeschichte zählt zu den Standardwerken der deutschen Geschichtsschreibung) kritisiert den Umgang mit Thilo Sarrazins Buch »Deutschland schafft sich ab«.

mehr bei ZEIT-Online

(gerade weil der Artikel schon sechs Monate alt ist, hat er recht)

Steve Winwood hat Geburtstag

Steve Winwood, ehemaliges Mitglied in der Spencer Davis Group (der gerade erst 15-jährige Steve Winwood war als Leadsänger, Leadgitarrist, Pianist bzw. Organist und später als Songschreiber der musikalische Kopf der Band), von Taffic und der Supergroup Blind Faith wurde am 12. Mai 63 Jahre alt.





Mal wieder: Georg Schramm

Mein Lieblings-Kabarettist Georg Schramm hat es sich mal wieder nicht nehmen lassen.

mehr:
Vergabe Kleinkunstpreis – Georg Schramm sorgt für Eklat im Europa-Park (Heinz Siebold, Badische Zeitung, 01.05.2011)
"Arschloch", Aufhören" oder "Sauerei", das sind einige der Reaktionen auf den Auftritt von Georg Schramm im Europa-Park. Hintergrund: Der Kabarettist nimmt sich die CDU vor.
- Kleinkunstpreis für Georg Schramm – „Dombrowski“ lässt nicht mit sich spaßen (Heinz Siebold, Stuttgarter Zeitung, 02.05.2011)
Der Kabarettist Georg Schramm bereitet CDU-VIPs einen ungemütlichen Abend. Als Kunstfigur Dombrowski nimmt er die Gäste aufs Korn.

"Die Gier ist in uns allen"

Ein Gespräch mit dem Regisseur Oliver Stone über seinen neuen Wall-Street-Film, seinen Banker-Vater, die Unersättlichkeit des Menschen und die zerstörerische Macht Amerikas

mehr bei ZEIT-Online

Erich Kästner – Der Mai

Im Galarock des heiteren Verschwenders,
ein Blumenzepter in der schmalen Hand,
fährt nun der Mai, der Mozart des Kalenders,
aus seiner Kutsche grüßend, über Land.

Es überblüht sich, er braucht nur zu winken.
Er winkt! Und rollt durch einen Farbenhain.
Blaumeisen flattern ihm voraus und Finken.
Und Pfauenaugen flügeln hinterdrein.

Die Apfelbäume hinterm Zaun erröten.
Die Birken machen einen grünen Knicks.
Die Drosseln spielen, auf ganz kleinen Flöten,
das Scherzo aus der Symphonie des Glücks.

Die Kutsche rollt durch atmende Pastelle.
Wir ziehn den Hut. Die Kutsche rollt vorbei.
Die Zeit versinkt in einer Fliederwelle.
O, gäb es doch ein Jahr aus lauter Mai!

Melancholie und Freude sind wohl Schwestern.
Und aus den Zweigen fällt verblühter Schnee.
Mit jedem Pulsschlag wird aus Heute Gestern.
Auch Glück kann weh tun. Auch der Mai tut weh.

Er nickt uns zu und ruft: "Ich komm ja wieder!"
Aus Himmelblau wird langsam Abendgold.
Er grüßt die Hügel, und er winkt dem Flieder.
Er lächelt. Lächelt. Und die Kutsche rollt.





Montag, 16. Mai 2011

Nochmal: Griechenland

Freie Tage hatten 28 Stunden, und Urlaube im Luxushotel bezahlte der Fiskus. Staatsangestellte hatten in Griechenland viele Privilegien. Jetzt sind diese durch den Sparkurs bedroht, und Gewerkschafter Nikos Fotopoulos sagt: "Das werden wir nicht zulassen".
mehr im Artikel »Griechenland – Der geplünderte Staat« beim Tagesspiegel
man vergleiche mit »Griechenland – Der geplünderte Staat« bei »Der Westen«

Georg Schramm über Geld, Geldsysteme und Staatsbankrotte, Anstalt - Folge 35 - Part 6 / 12 [2:29]

Hochgeladen am 11.05.2010
Neues aus der Anstalt Live aufgezeichnet von ZDF HD am 11.05.2010

Georg Schramm und Urban Priol über Griechenland Anstalt HD Folge 35 Part 7 12 [2:39]

Hochgeladen am 26.03.2011

Georg Schramm – Die Hoffnung stirbt zuletzt [3:05]

Hochgeladen am 03.04.2008
Georg Schramm, Gottheit des Kabaretts, als Lothar Dombrowski in "Neues aus der Anstalt" am 01.04.2008.
Er gibt uns Hoffnung - oder zumindest versucht er es, gemeinsam mit einem deprimierten Urban Priol. ;-)

Samstag, 14. Mai 2011

Warnung an Italienreisende!

Der Sizilianer [1:37]

Hochgeladen am 09.10.2010
Meiner meinung nach ein lustiges Video xD


Vielen Dank für den Hinweis!

Vor 40 Jahren: Mick Jagger kommt unter die Haube, und Wibke Bruhns liest die Nachrichten


Kurz nach der Veröffentlichung von »Sticky Fingers«, des neunten Studioalbums der Rolling Stones heiratet Mick Jagger am 12. Mai 1971 im Jet-set-Dorf Saint-Tropez an der Côte d'Azur die 21jährige Nicaraguanerin Bianca Pérez Moreno de Macías, Ex-Freundin des Schauspielers Michael Caine. Nach Gründung eines eigenen Labels und einigen Abschiedskonzerten in Großbritannien hat sich die Band aus steuerlichen Gründen nach Südfrankreich zurückgezogen.








1971 The Rolling Stones Sticky Fingers 
»Sticky Fingers« ist die erste Platte, die die Stones nach der Trennung von Decca Records unter ihrem eigenen Plattenlabel Rolling Stones Records veröffentlichen. Auf diesem Album taucht auch zum ersten Mal das Zungenlogo auf, das sich die Stones extra von dem Designer John Pasche haben  entwerfen lassen, und welches seit diesem Zeitpunkt alle Veröffentlichungen der Band ziert. Besonders auffällig für die damalige Zeit ist das Plattencover, das von Andy Warhol für 15.000 Pfund gestaltet wurde und einen Mann in knallenger Röhrenjeans von vorne und von hinten darstellt, wobei sich deutlich dessen Geschlechtsorgane abzeichnen. In die Hose ist ein echter, funktionsfähiger Reißverschluss eingearbeitet. Nach dem Öffnen des Reißverschlusses kann man die weiße Unterwäsche sehen.

»Brown Sugar« ist das erste Stück auf der Platte
Rolling Stones - Brown Sugar - 1971 - Top of The Pops - BBC UK. [3:45]   Text (Lyricsfreak)
Hochgeladen am 01.08.2010


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Im Keller der von Keith Richards gemieteten Villa Nellcôte im südfranzösischen Villefranche-sur-Mer begannen wenig später die Aufnahmen zum Doppelalbum Exile on Main St., das im folgenden Jahr in Los Angeles fertiggestellt und veröffentlicht wurde. Von Kritikern zunächst geringgeschätzt, erlangte dieses Album später Anerkennung als eines der besten Rolling-Stones-Alben. Das amerikanische Musikmagazin Rolling Stone führt es auf Platz sieben seiner Liste der 500 besten Alben der Musikgeschichte.[28] Die Berichte über die Entstehung des Albums im Exil, die Aufnahmebedingungen und das Leben in Nellcôte trugen zur Mythosbildung um die Band bei.
Die Tourneen der Jahre 1972 (Nordamerika) und 1973 (EuropaAustralienAsien) knüpften an den Erfolg des Doppelalbums an. Auf der Nordamerika-Tournee wurde in den texanischenStädten Fort Worth und Houston der Konzertfilm Ladies and Gentlemen, the Rolling Stonesgedreht. Er kam am 1. März 1974 in die Kinos. Ein anderer, von Mick Jagger in Auftrag gegebener Film, Robert Franks Dokumentation Cocksucker Blues, wurde nicht für das breite Publikum veröffentlicht, da er das Tourneeleben ungeschminkt mit Sex- und Drogenszenen zeigt und die Band fürchtete, er könnte zukünftige Einreisen in die USA gefährden. Jagger ging vor Gericht mit dem Resultat, dass der Film laut Urteil nur wenige Male jährlich in Anwesenheit des Regisseurs vorgeführt werden darf.[29] [The Rolling Stones, Juli 1969 bis 1974: Die Jahre mit Mick Taylor, Wikipedia]

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2007 wurde ein Buch des amerikanischen Journalisten Robert Greenfield veröffentlicht, in dem dieser die Zeit des Entstehens des Doppelalbums in Südfrankreich beschreibt. Der Titel: Exile on Main St. – A season in hell with the Rolling Stones [deutsche Ausgabe: Exile on Main St. – Ein höllischer Sommer mit den Rolling Stones].

'Exile on Main Street' Rolling to Big Screen [0:47]

Veröffentlicht am 13.06.2016
A new feature film about the Rolling Stones is in the works. Exile on Main Street: A Season in Hell With the Rolling Stones will be directed by Andy Goddard, who has helmed several episodes of PBS's Downton Abbey. The film is currently looking to cast actors in the roles of Mick Jagger and Keith Richards, Deadline Hollywood reports.
The film is based on Robert Greenfield's 2008 book focusing on the recording of Exile On Main Street at Nellcôte, a villa in southern France, before the release of the legendary double LP in 1972. Richard Branson's Virgin Produced purchased the rights for the book in 2012.
http://www.rollingstone.com/movies/ne...
http://www.wochit.com

This video was produced by YT Wochit Entertainment using http://wochit.com

Am Abend des gleichen Tages liest Wibke Bruhns mit schwarzer Hornbrille und in souveränem Ton als erste Frau die Nachrichten im bundesdeutschen Fernsehen. »Die Nachricht verlangt sachlich unterkühlte Distanz. Bei einem Kriegsfoto muss eine Frau in Tränen ausbrechen, sie hat doch schließlich Gefühle, sonst wäre sie keine Frau.« [Stuttgarter Nachrichten vom 11.05.2011] Diese Aussage des legendären ARD-Nachrichtensprechers Karl-Heinz Köpcke spricht für sich und verdeutlicht das Klima der damaligen Zeit. Der Tipp, den ihr Chefsprecher Wolfgang Behrendt mit auf den Weg gegeben hatte: »Wenig Busen und wenig Bein zeigen.« [Stuttgarter Nachrichten vom 11.05.2011]
Wibke Bruhns 
»Wibke Bruhns aufregende Bluse lenkt selbst den Fernsehmann Werner Höfer von den Nachrichten ab«, weiß die Kölnische Rundschau vom 14.5.71 zu berichten und zählt hämisch die Versprecher der ersten weiblichen Nachrichtensprecherin. [www.geschichte.nrw.de]
siehe auch:
Meines Vaters Land – Geschichte einer deutschen Familie. [www.pudl.de] und
Peter Voß im Gespräch mit Wibke Bruhns – Was bedeuten uns heute noch die Männer des 20. Juli? [www.3sat.de]
Wibke Bruhns - Mein Leben - ma vie [www.ave.de]
Biographie bei klangkontext.de


aktualisiert am 07.08.2016

Mittwoch, 11. Mai 2011

Israelisch-palästinensischer Konflikt – Aus Opfern werden Täter

Palästinenser fordern schnelle UN-Resolution

Die Palästinenser haben eine schnelle UN-Abstimmung über die Verurteilung der israelischen Siedlungspolitik gefordert. Die USA sind in Bedrängnis.
mehr bei WELT-Online

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Außenminister Lieberman erteilt Abbas klare Absage
Israel stoppt Bau "nicht einmal für drei Stunden"

Israel ist nach Worten von Außenminister Avigdor Lieberman "nicht einmal für drei Stunden" zu einem Siedlungsstopp in den Palästinensergebieten bereit. Mit dieser Aussage reagierte Lieberman auf einen Vorschlag von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Der hatte die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen angeboten, wenn Israel einen zwei- bis dreimonatigen Siedlungsstopp einlegen würde.
mehr bei Tagesschau.de

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Vor allem der (nach Artikel 49 der IV. Genfer Konvention) illegale Siedlungsbau der Israelis in den seit dem Sechstagekrieg 1967 besetzten Gebieten, der in mehreren UN-Resolutionen (446 , 452, [beide 1979], 465 und 471) verurteilt wurde, ist ein erhebliches Hindernis im Friedensprozeß.
Auch die Erweiterung der Stadtgrenzen auf Ost-Jerusalem und die Ausweitung israelischen Rechts auf die Golan-Höhen wurden vom UN-Sicherheitsrat als illegal verurteilt (UN-Sicherheitsratsresolution 267 von 1969 und UN-Sicherheitsratsresolution 497 von 1981) und sind nicht international anerkannt. (Wikipedia)

siehe auch:
Appell an die Vernunft
Klare Worte in Plästina
Was passierte so 1967?

zum historischen Hintergrund des Siedlungsbaus
zum historischen Hintergrund des Staates Israel

zur Geschichte des Staates Israel (bei SPIEGEL-Online, mit viel Kartenmaterial)



zu Israels Wasserdiebstahl
auf der Internet-Präsenz der AG Friedensforschung der Uni Kassel

Samstag, 7. Mai 2011

Mac OS X – Tastaturkürzel

Die definitive Liste alle Mac OS X Tastaturkürzel http://rixstep.com/2/20040510,00.shtml
Apple's Liste der Mac OS X Tastaturkürzel http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=75459
Noch mehr Mac OS X Tastaturkürzel http://homepage.mac.com/frakes/MOSXPT/content/keyboard.html


gefunden bei Arne Schirmacher

Mac OS X-Lexikon sinnvoll ergänzen

Das in Mac OS X 10.5 enthaltene Lexikon-Tool ist für den deutschsprachigen Raum nur bedingt zu gebrauchen – denn sowohl Wörterbuch als auch Thesaurus gibt es lediglich auf Englisch. Abhilfe schaffen zwei als Open Source vorliegende Plug-ins von Wolfgang Reszel. OpenThesaurus Deutsch erweitert das Lexikon um einen Thesaurus in deutscher Sprache, BeoLingus Deutsch-Englisch stellt ein Deutsch-Englisch-Wörterbuch zur Verfügung. Ein Installationsprogramm wird mitgeliefert. Beide Plug-ins setzen "Leopard" voraus und sind nicht mit älteren Mac OS X-Versionen kompatibel. Tipps zum Mac OS X-Lexikon finden sich in einem von Wolfgang Reszel verfassten Artikel.

gefunden bei MacGadget

Freitag, 6. Mai 2011

Einstein hatte wieder mal recht – und wir können es beweisen

Wie die Erde alles an sich reißt … auch unsere kostbare Zeit

Ein NASA-Satellit hat zwei Vorhersagen von Albert Einsteins Relativitätstheorie bestätigt, so genau wie niemals zuvor. Die Erde verbiegt demnach die Raumzeit um sie herum. Der Effekt ist winzig, aber messbar - der Aufwand dafür war enorm.

mehr bei heute.de

da sind auch diese beiden Bilder her:




Ein wenig Harald Lesch:


»Früher hat man geglaubt, wenn alle Dinge aus der Welt verschwinden, so bleiben noch Raum und Zeit übrig; nach der Relativitätstheorie verschwinden aber Zeit und Raum mit den Dingen.«
 [ Einstein 1924 in New York, von einem Reporter nach der Relativitätstheorie gefragt , in: Zitate: Einstein über die Relativitätstheorie, SPON, 11.02.2016, Fotostrecke]
Links:


Donnerstag, 5. Mai 2011

Heute vor 90 Jahren – 5.5.1921: Chanel No. 5

In Paris wurde der Öffentlichkeit ein neues Parfüm präsentiert: Chanel No. 5. Ein Duft, der sich zu einem der bekanntesten Düfte der Welt entwickeln sollte und der symbolhaft für den Erfolg der französischen Modefirma Chanel steht. Die französische Modeschöpferin Coco Chanel hatte 1914 ihre ersten beiden Modeboutiquen in Paris und Deauville eröffnet. Sie revolutionierte in den 1920er-Jahren die Modewelt, als sie die eingeschnürte Frau aus dem Dekor des Fin de Siecle befreite. Die Designerin kreierte Kleider aus weichen Stoffen, wie Jersey und Tweed, in kargen, dunklen Farbtönen. Sie schaffte eine neue klare Linie, die berühmte schlanke Chanel-Silhouette.


Montag, 2. Mai 2011

Private Verrücktheit

In seiner Vortragsreihe über »Liebe und Haß« kam Prof. Kernberg auf die Persönlichkeitsstörungen zu sprechen, die er auf unbewältigte Reifungsschritte in der frühen Kindheit zurückführt aufgrund ungünstiger Persönlichkeitseigenschaften der Eltern. Reste nicht bewältigter Reifungsschritte finden sich überall und werden in Liebesbeziehungen, die zum Regredieren ja einladen, teilweise miteinander gelebt. So finden sich für Außenstehende seltsam anmutende Beziehungsaspekte in fast jeder Beziehung. Diese »schrägen« Umgangsformen in Beziehungen nennt Kernberg »Private Verrücktheit«.

Ich saß also im Lindauer Stadttheater auf der Empore und versuchte, während ich den teilweise doch recht komplizierten Denkvorgängen des Vortragenden zu folgen versuchte, nicht einzuschlafen – es war die erste Veranstaltung am Morgen und in Lindau gibt es immer viel zu diskutieren – manchmal bis spät in die Nacht.


Neben mir saß ein Psychotherapeuten-Paar, er tief in seinen Sitz gerutscht, die langgestreckten Beine übereinandergeschlagen, die Hände vor seinem Bierbäuchlein ineinandergefaltet, dem Vortrag folgend, sie mit nach vorne gebeugtem Oberkörper, eifrig auf einen Notizblock mitschreibend. Vor mir versuchte ein recht junger Therapeut, die wichtigsten Sätze in sein iPod einzutippen – nun ja…

Als nun der neben mir sitzende Therapeut den Begriff der »Privaten Verrücktheit« hörte, brummelte er diesen zweimal in seinen Bart, beugte sich dann zu seiner Frau hinüber und wies sie an: »Private Verrücktheit, schreib das mal auf!«

siehe auch:

- Otto Kernberg „Liebesbeziehungen” (A. Gerlach, S. Ross, G. Fuss, Fachforum zum Themengebiet Sexualität, AP Dortmund e.V.)
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, sich der sexuellen Hemmung des Partners, seiner Eingeschränktheit oder seinen Zurückweisungen entgegenzustellen, anstatt ihn wütend abzulehnen, zu entwerten oder sich seiner sexuellen Hemmung in masochistischer Weise zu unterwerfen. Dies ist ein Zeichen für stabile genitale Identifizierung!

Die Entwicklung der Fähigkeit zur integrierten Objektbeziehungen oder Ganzobjektbeziehungen setzt das Erreichen der Ich-Identität und ebenso der Stufe intensiver Objektbeziehungen voraus; dadurch wird es möglich, intuitiv einen Menschen zu wählen, der den eigenen Wünschen und Zielen entspricht.

Außerdem sind an dem reifen Wählen des Menschen, den man liebt und mit dem man sein Leben verbringen will, reife Ideale, Wertvorstellungen und Ziele beteiligt, die über die Befriedigung der Bedürfnisse nach Liebe und Intimität hinaus dem Leben mehr Sinn verleihen.

Sonntag, 1. Mai 2011

Live and Let Die…

3sat hat heute wieder 24 Stunden lang »Pop around the clock«. Gerade ist Paul McCartney dran gewesen. Wow, hat der Mann noch einen Drive! Ich hab’ richtig Gänsehaut gekriegt:

Orale Betätigung – krankheitswertig?

Ein fünfjähriger Junge wird nachts wach und muß auf dem Weg zur Toilette durchs elterliche Schlafzimmer. Diese sind mit einem 69er beschäftigt. Schlaftrunken murmelt der Kleine auf dem Gang zum WC: »Und mich schicken sie zum Psychiater, weil ich am Daumen lutsche.«

ein Witz, den Prof. Kernberg in Lindau zum Besten gab

Heute vor siebzig Jahren – 1.5.1941: Uraufführung von »Citizen Kane«

Orson Welles' Filmdebüt "Citizen Kane" wurde in New York uraufgeführt. Das von ihm selbst geschriebene Werk, in dem er die Hauptrolle übernahm und Regie führte, gilt als einer der besten und einflussreichsten Filme aller Zeiten, war jedoch nur in wenigen Kinos zu sehen und ein kommerzieller Misserfolg. Der Zeitungsverleger William Randolph Hearst, der in dem Streifen porträtiert wird, versuchte die Veröffentlichung mit allen Mitteln zu verhindern. Hearst schaffte es, die breit angelegte Aufführung von "Citizen Kane" zu stoppen. Bei der "Oscar-Verleihung" 1942 wurde Welles ausgebuht und erhielt, obwohl für neun "Academy Awards" nominiert, nur eine Auszeichnung. Zudem hatte Welles nach "Citizen Kane" erhebliche Schwierigkeiten weitere Filme zu drehen.

Ausführliche Darstellung der Auseinandersetzung zwischen Welles und Hearst um "Citizen Kane" beim öffentlich-rechtlichen US-Sender "PBS".

aus kalenderblatt.de