Der Olympiasieger im Weitsprung von 1968 ging mit seinem sensationellen Weltrekord von 8,90 m in die Geschichte der Leichtathletik ein. Mit diesem Satz verbesserte Bob Beamon den bestehenden Weltrekord seines Landsmanns Ralph Boston um 55 cm und es sollte 23 Jahre dauern, bis sein Jahrhundert-Sprung überboten werden sollte.
Beamon wuchs als Waisenkind in New York City (Queens) auf und besuchte dort eine Hilfsschule. Im Sport lag die Chance zum sozialem Aufstieg und nachdem er sich zunächst im Basketball versucht hatte, widmete er sich als Jugendlicher intensiver der Leichtathletik. Mit fünfzehn Jahren sprang er bereits 7,34 m. Man erkannte sein Talent und holte ihn an die Universität von El Paso. 1967 belegte er bei den amerikanischen Meisterschaften mit einer Weite von 7,84 m den dritten Platz, dies bedeutete zugleich die Qualifikation für die Olympischen Spiele im Folgejahr.
In Mexiko gelang Bob Beamon am 18. Oktober 1968 der "Sprung ins nächste Jahrhundert", sein erster Versuch im olympischen Finale brachte zugleich die Entscheidung: 8,90 m bedeuteten den Sieg und einen für lange Zeit unantastbaren Weltrekord. Geholfen hatte ihm dabei neben der Höhenluft Mexico-Citys (2 240 m ü. NN) auch der Rückenwind. Seine Rekordweite blieb bis 1991 ungeschlagen, dann verbesserte sie der Amerikaner Mike Powell auf 8,95 m.
Bob Beamon konnte diese einmalige Leistung nie wiederholen.
Berichte auf olympia.ard.de und auf SPIEGEL-Online
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Heute vor 82 Jahren – 17. Oktober 1930: Thomas Mann appelliert an die Vernunft
![]() |
| [aus Wikipedia] |
Der deutsche Schriftsteller Thomas Mann hielt in Berlin eine Rede mit dem Titel "Deutsche Ansprache - Ein Appell an die Vernunft". Mit seinem politischen Aufruf warnte Thomas Mann vor der Gefahr durch den wachsenden Einfluss der Nationalsozialisten. Mann hatte lange Zeit nationalkonservativen und anti-parlamentarischen Ideen angehangen und war während der Weimarer Republik ins demokratische Lager gewechselt. In dem Vortrag "Appell an die deutsche Vernunft" ermahnte er das Bürgertum und die sozialistischen Kräfte zusammen den faschistischen Fanatismus abzuwehren. Seine Rede ging in organisierten Tumulten der SA unter, und Thomas Mann musste den Saal durch den Hinterausgang verlassen. Der Regierungsantritt Hitlers drei Jahre später überraschte Thomas Mann auf einer Vortragsreise durch Holland, Belgien und Frankreich. Er entschloss sich, zunächst nicht nach Deutschland zurückzukehren - sein Exil sollte ein dauerndes werden.
Heute vor 202 Jahren – 17. Oktober 1802: Eröffnung des ersten Oktoberfestes
Das Oktoberfest in München ist eines der größten Volksfeste der Welt. Es findet auf der Theresienwiese statt und lockt jedes Jahr über 6 mio Besucher an. Aus welchem Anlaß feierte man das erste Oktoberfest 1810 in München?
»O’zapft is«
Ein bürgerlicher Offizier legte den Grundstein für das Oktoberfest: Er schlug vor, die Hochzeit von Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen mit einem großen Pferderennen zu feiern. Da sich Ludwig für das antike Griechenland interessierte, wurde das Fest im Stil der Olympischen Spiele ausgetragen und hatte sportlichen Charakter.
![]() |
| Pferderennen um 1844, von Gustav Kraus [Quelle: BR.de] |
Brockhaus - Abenteuer Geschichte 2012
Dienstag, 16. Oktober 2012
Goldman-Sachs – Moral in Zeiten der Selbstabschaffung des Kapitalismus
Manfred Mann - Blinded by the Light
[7:18]
Hochgeladen am 04.11.2008
Goldman Sachs - Sind die alle gekauft [3:23]
Veröffentlicht am 20.07.2012
"Goldman Sachs" - Ein Kommentar von Gernot Hassknecht, Sparkassenzeitung Knax | heute show ZDF [3:00]
Hochgeladen am 23.09.2011
Mungo Jerry - In the summertime [3:31]
Hochgeladen am 04.10.2010
Die Finanzlobby in der EU! Goldman Sachs Deutsche Bank UBS Verbände die Bananenrepublik [1:00]
Hochgeladen am 19.11.2010
Goldman Sachs regiert die Welt.- deutsch untertitelt [3:35] Hochgeladen am 28.09.2011
The Animals ,HD, House of The Rising Sun 1964 , HD 1080p [4:08]
Veröffentlicht am 24.11.2012
Helmut Schmidt mit klaren Worten über die Finanzkrise [3:33]
Hochgeladen am 02.04.2011
The Mamas & the Papas - California Dreamin' [2:45]
Hochgeladen am 03.09.2009
Hat Goldman Sachs in der EU das Sagen? Harald Vilimsky, FPÖ [2:10]
Hochgeladen am 18.01.2012
KEITH EMERSON BAND "Karn Evil 9 (1st Impression, Part 2)" (official video live) [5:22]
Hochgeladen am 06.09.2011
Hochgeladen am 04.11.2008
Manfred Mann - Blinded by the Light
Midnight Special 1975
Midnight Special 1975
Die richtigen Fragen - Erwin Pelzig
[4:33]
Hochgeladen am 29.02.2012
Erwin Pelzig - Die richtigen Fragen
Goldman Sachs - Sind die alle gekauft [3:23]
Veröffentlicht am 20.07.2012
http://info-agent.blogspot.com
Goldman Sachs - Eine Bank lenkt die Welt [Arte] http://bit.ly/Tm1Nw6
BlackRocks (Goldman Sachs] übernimmt die US-Wirtschaft! http://bit.ly/O05t08
Mächtige Konzerne - 147 Unternehmen kontrollieren die Welt http://bit.ly/NmN0AL
Die Hungermacher - Wie Deutsche Bank, Goldman Sachs & Co. auf Kosten der Ärmsten mit Lebensmitteln spekulieren [PDF] http://bit.ly/NNdrz0
Goldman Sachs hat mal eben ein Viertel des globalen Aluminiumangebots weggekauft und lässt es jetzt in Lagernhäusern herumliegen http://bit.ly/NNdmvn
Matt Taibbi - The People vs. Goldman Sachs http://bit.ly/OCFpvZ
Ex-Goldman-Banker soll Griechenland entschulden http://bit.ly/O2BMPX
Goldman Sachs - US-Bank soll Athen beim Schummeln geholfen haben http://bit.ly/MMeHxT
BBC Speechless As Trader Tells Truth: "The Collapse Is Coming...And Goldman Rules The World" http://bit.ly/ND1dYN
Max Keiser takes offense to Goldman Sachs story [France24] http://bit.ly/OCEMCG
15 Millionen investiert, 450 Millionen Payout für Tony Hayward (BP), Nathaniel Rothschild, Tom Daniel und Julian Metherell (Goldman Sachs) http://bit.ly/MMeDhB
Goldman Sachs - Eine Bank lenkt die Welt [Arte] http://bit.ly/Tm1Nw6
BlackRocks (Goldman Sachs] übernimmt die US-Wirtschaft! http://bit.ly/O05t08
Mächtige Konzerne - 147 Unternehmen kontrollieren die Welt http://bit.ly/NmN0AL
Die Hungermacher - Wie Deutsche Bank, Goldman Sachs & Co. auf Kosten der Ärmsten mit Lebensmitteln spekulieren [PDF] http://bit.ly/NNdrz0
Goldman Sachs hat mal eben ein Viertel des globalen Aluminiumangebots weggekauft und lässt es jetzt in Lagernhäusern herumliegen http://bit.ly/NNdmvn
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Ex-Goldman-Banker soll Griechenland entschulden http://bit.ly/O2BMPX
Goldman Sachs - US-Bank soll Athen beim Schummeln geholfen haben http://bit.ly/MMeHxT
BBC Speechless As Trader Tells Truth: "The Collapse Is Coming...And Goldman Rules The World" http://bit.ly/ND1dYN
Max Keiser takes offense to Goldman Sachs story [France24] http://bit.ly/OCEMCG
15 Millionen investiert, 450 Millionen Payout für Tony Hayward (BP), Nathaniel Rothschild, Tom Daniel und Julian Metherell (Goldman Sachs) http://bit.ly/MMeDhB
"Goldman Sachs" - Ein Kommentar von Gernot Hassknecht, Sparkassenzeitung Knax | heute show ZDF [3:00]
Hochgeladen am 23.09.2011
Ausschnitt aus der ZDF "heute show" vom 16. September 2011: Gernot Hassknecht von der Sparkassenzeitung Knax über die "Machenschaften von Goldman Sachs".
[Die Quelle und Urheberrechte liegen beim ZDF]
[Die Quelle und Urheberrechte liegen beim ZDF]
Mungo Jerry - In the summertime [3:31]
Hochgeladen am 04.10.2010
Es una canción grabada en 1970 por la banda británica, escrita por el lider de la banda, Ray Dorset, alcanzando el número uno en varios países del todo el mundo. Es considerado uno de los sencillos con más ventas de todos los tiempos.
Die Finanzlobby in der EU! Goldman Sachs Deutsche Bank UBS Verbände die Bananenrepublik [1:00]
Hochgeladen am 19.11.2010
Unser NEUER Backup Kanal: http://www.youtube.com/user/Bananenre...
Goldman Sachs regiert die Welt.- deutsch untertitelt [3:35] Hochgeladen am 28.09.2011
Goldman Sachs regiert die Welt.
The Animals ,HD, House of The Rising Sun 1964 , HD 1080p [4:08]
Veröffentlicht am 24.11.2012
Helmut Schmidt mit klaren Worten über die Finanzkrise [3:33]
Hochgeladen am 02.04.2011
Helmut Schmidt über die Komplexität der Finanzkrise; Auslöser, Auswirkung(en) und Hinweis auf die frühe(n) Warnungen, auch von richtigen Experten, die Krise hätte vermieden werden können.
- - - - - - -
"Es gibt keine nationale Volkswirtschaft mehr, wie vor 200 oder 50 Jahren.
Deutschland, China, USA, England, Frankreich etc. hängen von der Weltwirtschaft ab.
Es hängt alles zusammen.
Die Welt wird sich weiter enorm verändern.
Wenn die Menschen gelassen bleiben, haben wir Glück gehabt."
(Altkanzler Helmut Schmidt in der Sendung "Beckmann" vom 2.5.2013)
- - - - - - -
"Es gibt keine nationale Volkswirtschaft mehr, wie vor 200 oder 50 Jahren.
Deutschland, China, USA, England, Frankreich etc. hängen von der Weltwirtschaft ab.
Es hängt alles zusammen.
Die Welt wird sich weiter enorm verändern.
Wenn die Menschen gelassen bleiben, haben wir Glück gehabt."
(Altkanzler Helmut Schmidt in der Sendung "Beckmann" vom 2.5.2013)
The Mamas & the Papas - California Dreamin' [2:45]
Hochgeladen am 03.09.2009
(WMG owns this not me)
Hat Goldman Sachs in der EU das Sagen? Harald Vilimsky, FPÖ [2:10]
Hochgeladen am 18.01.2012
FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky über die personellen Veränderungen in der EU und ihren Mitgliedsstaaten im Jahr 2011 sowie den Mangel an Demokratie in der EU. Rede im Österreichischen Nationalrat am 18. Jänner 2012.
KEITH EMERSON BAND "Karn Evil 9 (1st Impression, Part 2)" (official video live) [5:22]
Hochgeladen am 06.09.2011
A classic by ELP by Keith Emerson Band featuring Marc Bonilla.
The self-titled studio album and the live album "Moscow" by the Keith Emerson Band are available on earMUSIC CD and DVD.
This live video can be found on the limited edition´s bonus DVD of the studio album.
The self-titled studio album and the live album "Moscow" by the Keith Emerson Band are available on earMUSIC CD and DVD.
This live video can be found on the limited edition´s bonus DVD of the studio album.
aktualisiert am 20.10.20014
Montag, 15. Oktober 2012
Heute vor 170 Jahren – 15.10.1842: Marx wird Chefredakteur der »Rheinischen Zeitung«
Im Kampf für die Pressefreiheit
1841 war Karl Marx (1818-1883) von den Eignern der »Rheinischen Zeitung« zur Mitarbeit eingeladen worden: Das liberale Blatt des rheinischen Bürgertums trat mehr oder minder offen gegen den preußischen Absolutismus auf. Im Mai 1842 erschien der erste Artikel aus Marx' Feder, mit dem er eine kleine Serie zur Pressefreiheit eröffnete. Im Herbst zog Marx nach Köln und übernahm die Chefredaktion der Zeitung, in der er stets unter Pseudonymen schrieb. Die »RZ« nahm unter seiner Führung schnell einen kämpferischen Ton an und wurde zu einem Sprachrohr der demokratischen Bewegung. Innerhalb weniger Monate konnte das Blatt die Zahl seiner Abonnenten von knapp 1 000 auf fast 3500 steigern.
Obrigkeit und Zensur hatten ein strenges Auge auf die »RZ«. Als ein Bericht über die soziale Notlage von Weinbauern an der Mosel erschien, war für die Zensoren das Maß voll: Zum 1. April 1843 wurde die »Rheinische Zeitung« verboten. Karl Marx hatte die Chefredaktion – wohl auf Druck der Eigentümer – schon im März verlassen. Während der Revolution von 1848/49, als die Pressezensur aufgehoben war, gab Marx die »Neue Rheinische Zeitung« heraus.
Was am 15. Oktober noch geschah:
1880: In Köln wird 632 Jahre nach der Grundsteinlegung der Dom vollendet.
1841 war Karl Marx (1818-1883) von den Eignern der »Rheinischen Zeitung« zur Mitarbeit eingeladen worden: Das liberale Blatt des rheinischen Bürgertums trat mehr oder minder offen gegen den preußischen Absolutismus auf. Im Mai 1842 erschien der erste Artikel aus Marx' Feder, mit dem er eine kleine Serie zur Pressefreiheit eröffnete. Im Herbst zog Marx nach Köln und übernahm die Chefredaktion der Zeitung, in der er stets unter Pseudonymen schrieb. Die »RZ« nahm unter seiner Führung schnell einen kämpferischen Ton an und wurde zu einem Sprachrohr der demokratischen Bewegung. Innerhalb weniger Monate konnte das Blatt die Zahl seiner Abonnenten von knapp 1 000 auf fast 3500 steigern.
Obrigkeit und Zensur hatten ein strenges Auge auf die »RZ«. Als ein Bericht über die soziale Notlage von Weinbauern an der Mosel erschien, war für die Zensoren das Maß voll: Zum 1. April 1843 wurde die »Rheinische Zeitung« verboten. Karl Marx hatte die Chefredaktion – wohl auf Druck der Eigentümer – schon im März verlassen. Während der Revolution von 1848/49, als die Pressezensur aufgehoben war, gab Marx die »Neue Rheinische Zeitung« heraus.
Was am 15. Oktober noch geschah:
1880: In Köln wird 632 Jahre nach der Grundsteinlegung der Dom vollendet.
Brockhaus - Abenteuer Geschichte 2012
Sonntag, 14. Oktober 2012
Vor 500 Jahren – 16. Jahrhundert: Die Fugger regieren die Finanzwelt
Schwäbische Familie aktiv in der Weltpolitik
Die Fugger, ein schwäbisches Kaufmannsgeschlecht, waren die erfolgreichsten Bankiers und Frühkapitalisten des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Sie führten wirtschaftlichen und politischen Einfluss zu einem Imperium zusammen, das mit seiner Finanzmacht die Wahl von Kaisern und Päpsten dirigierte.
Weberei, Metallhandel und Bankgeschäfte hatten die seit 1367 in Augsburg ansässigen Fugger groß gemacht, der lukrative Handel mit Gewürzen aus Ostindien vermehrte ihr Vermögen und damit ihren Einfluss. Mit einem ausgedehnten, internationalen Handelsnetz wurden sie die Globalisierer und »Global Player« der frühen Neuzeit. Jakob Fugger (1459-1525), genannt »der Reiche«, entwickelte das Unternehmen zum größten Bankhaus seiner Zeit und startete auch das bekannteste politische Manöver der Finanzdynastie: Mit 850.000 Dukaten Schmiergeld für deutsche Fürsten lancierte er 1519 die Wahl Karls I. von Spanien zum König des Heiligen Römischen Reichs (als Karl V.). Bei so viel Vermögen blieb auch für die Armen etwas übrig: Mit der »Fuggerei« in Augsburg errichtete die Familie die erste Sozialsiedlung für Bürger in Not.
![]() |
| »Der Augsburger Geschlechtertanz«, Gemälde unbekannter Hand, um 1500 |
Was am 11. Oktober noch geschah:
1987: Der zurückgetretene Ministerpräsident von Schieswig-Holstein, Uwe Barschel, nimmt sich in einem Genfer Hotel das Leben.
Brockhaus - Abenteuer Geschichte 2012
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Geschichtsfrage: »Wehe den Besiegten!«
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Heute vor 50 Jahren – 10. Oktober 1962: »Bedingt abwehrbereit« – Die Spiegel-Affäre 1962
Die Spiegel-Affäre 1962 war eine politische Affäre in der Bundesrepublik Deutschland, bei der sich Mitarbeiter des Nachrichtenmagazins Der Spiegel aufgrund eines kritischen Artikels der Strafverfolgung wegen angeblichen Landesverrats ausgesetzt sahen. Es war das erste Ereignis in der Nachkriegsgeschichte, zu dem die westdeutsche Öffentlichkeit spontan und engagiert politisch Stellung nahm, weil sie darin einen Versuch sah, eine missliebige Publikation zum Schweigen zu bringen. Im Jahr 2012 wurde bekannt, dass der BND jahrelang die Redaktion bespitzelte und zu manipulieren versuchte. Eine Einsicht in die damaligen Akten wurde den recherchierenden Redakteuren des Spiegel auch fünfzig Jahre nach der Affäre verweigert.[1]
Der Ausgang der Affäre, in deren Verlauf zwei Staatssekretäre entlassen wurden und der damalige Bundesverteidigungsminister Franz Josef Strauß aus dem Kabinett Adenauer ausscheiden musste, wird heute als Stärkung der Pressefreiheit in Deutschland angesehen.
[Spiegel-Affäre, Wikipedia, abgerufen am 02.01.2018]==========
siehe auch:
- Hätten die Siegermächte der BRD den Besitz von Atomwaffen erlaubt? (Fatalistalterego, Fatalistblog, 23.04.2018)
- Egon Bahr: Drei Briefe und ein Staatsgeheimnis (27.05.2015), siehe vor allem den Artikel von Egon Bahr: Mein Deutschland (Teil 9): Drei Briefe und ein Staatsgeheimnis (Egon Bahr, die Zeit, 14.05.2009)
Gruppe42
Am 16.05.2018 veröffentlicht
Am 16.05.2018 veröffentlicht
"Der Staat - das klingt in unseren Ohren nicht unbedingt freundlich, aber es klingt nach Recht und Ordnung. In der Schule und an der Universität erfahren wir von den ehernen Regeln der Demokratie. Gewaltenteilung, Rechtsstaat, Wahlen, parlamentarische Repräsentanz, alles scheint altehrwürdig und wohlgeregelt im Staats und Verfassungsrecht. Bis in die Details und bis in die letzten Winkel ist festgelegt, wer nach welchen Regeln für was zuständig und verantworlich ist. Dass daran nicht gerüttelt wird, dafür sorgt die Demokratie, sie bezeichnet sich selbst gerne als „wehrhaft“.
Da ist ein Begriff wie „Deep State“ oder „Dualer Staat“ störend. Er legt nahe, dass es neben dem bekannten, demokratisch legitimierten Staat noch einen anderen gibt, der nicht gewählt wird, der sich selbst ermächtig, der eingreift, wann es passt. Aber wann? Wer bildet ihn? Was tut er? Wann tötet er? Warum liest man darüber so wenig? Und warum beschäftigen sich „seriöse“ Medien damit eigentlich überhaupt nicht? Medien, Politiker und Universitätslehrer verweisen den Begriff des „parallelen Staates" gerne in den Bereich der „Verschwörungstheorien“.
Und doch ist er real. In allen Staatsformen, aber insbesondere in der Demokratie, gibt es im Unterschied zum normativen Ideal die realpolitische Existenz eines „Machtstaates“ oder „Maßnahmenstaates“, des "Deep State". Auch akademische Politologen und Rechtswissenschaftler haben sich damit beschäftigt, ausnahmslos Personen, die sich mit dem Widerspruch zwischen Realpolitik einerseits und der Idee des liberalen Rechtsstaates andererseits beschäftigt haben. Sie haben erkannt: Der „Deep State" hängt mit den Erfordernissen der Hegemonialmacht im „Grossraum“ zusammen.
Dementsprechend gibt es Länder, in denen der „Tiefe Staat“ Alltagswissen ist, z.B. die Türkei oder Italien. Dort ist die Realität des parallelen Staates so unübersehbar zutage getreten, dass auch Staatspräsidenten von ihm reden - müssen. Und es gibt Länder, in denen man in öffentlichen Ämtern nicht von ihm sprechen kann, ohne Reputation und Karriere zu riskieren.
Die staatstragenden Kräfte vieler Länder blenden diese Realität deshalb weiter aus. Oder sie versuchen es zumindest. Aber auch in diesen Ländern ist der „Deep State“ aktiv geworden. Nicht nur in Vasallenstaaten, sondern auch im Zentralreich des Hegemons selbst.
Anhand praktischer Beispiele legt der Journalist Dirk Pohlmann praktisch und theoretisch dar, was es mit dem "Deep State“ auf sich hat. Sein Vortrag ist eine Mischung aus staatsrechtlicher Analyse und Bericht, wann und wo der Deep State sichtbar geworden ist. Ein spannendes Thema, dessen Bedeutung kaum überschätzt werden kann. Es ist besser, darüber Bescheid zu wissen, als nur die Konsequenzen verständnislos erleben zu müssen.
https://gruppe42.com/
https://www.facebook.com/gruppe42
https://twitter.com/42GRUPPE
https://d.tube/#!/c/gruppe42
https://www.youtube.com/c/Gruppe42
redaktion@gruppe42.com
----
Wir werden dicker, wenn Ihr uns füttert!
Da ist ein Begriff wie „Deep State“ oder „Dualer Staat“ störend. Er legt nahe, dass es neben dem bekannten, demokratisch legitimierten Staat noch einen anderen gibt, der nicht gewählt wird, der sich selbst ermächtig, der eingreift, wann es passt. Aber wann? Wer bildet ihn? Was tut er? Wann tötet er? Warum liest man darüber so wenig? Und warum beschäftigen sich „seriöse“ Medien damit eigentlich überhaupt nicht? Medien, Politiker und Universitätslehrer verweisen den Begriff des „parallelen Staates" gerne in den Bereich der „Verschwörungstheorien“.
Und doch ist er real. In allen Staatsformen, aber insbesondere in der Demokratie, gibt es im Unterschied zum normativen Ideal die realpolitische Existenz eines „Machtstaates“ oder „Maßnahmenstaates“, des "Deep State". Auch akademische Politologen und Rechtswissenschaftler haben sich damit beschäftigt, ausnahmslos Personen, die sich mit dem Widerspruch zwischen Realpolitik einerseits und der Idee des liberalen Rechtsstaates andererseits beschäftigt haben. Sie haben erkannt: Der „Deep State" hängt mit den Erfordernissen der Hegemonialmacht im „Grossraum“ zusammen.
Dementsprechend gibt es Länder, in denen der „Tiefe Staat“ Alltagswissen ist, z.B. die Türkei oder Italien. Dort ist die Realität des parallelen Staates so unübersehbar zutage getreten, dass auch Staatspräsidenten von ihm reden - müssen. Und es gibt Länder, in denen man in öffentlichen Ämtern nicht von ihm sprechen kann, ohne Reputation und Karriere zu riskieren.
Die staatstragenden Kräfte vieler Länder blenden diese Realität deshalb weiter aus. Oder sie versuchen es zumindest. Aber auch in diesen Ländern ist der „Deep State“ aktiv geworden. Nicht nur in Vasallenstaaten, sondern auch im Zentralreich des Hegemons selbst.
Anhand praktischer Beispiele legt der Journalist Dirk Pohlmann praktisch und theoretisch dar, was es mit dem "Deep State“ auf sich hat. Sein Vortrag ist eine Mischung aus staatsrechtlicher Analyse und Bericht, wann und wo der Deep State sichtbar geworden ist. Ein spannendes Thema, dessen Bedeutung kaum überschätzt werden kann. Es ist besser, darüber Bescheid zu wissen, als nur die Konsequenzen verständnislos erleben zu müssen.
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Wir werden dicker, wenn Ihr uns füttert!
Die Spiegel-Affäre 1962 {1:37:51}
fritz51265
Am 03.05.2014 veröffentlicht
Am 03.05.2014 veröffentlicht
Die Spiegel-Affäre 1962
Die Spiegel-Affäre" vom Oktober 1962 ist ein Politthriller auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges. Die Welt stand mit der Kubakrise am Rand eines Atomkrieges, in dessen strategischem Zentrum Deutschland gelegen hätte. Vor diesem bedrohlichen Hintergrund fechten zwei außergewöhnliche Alpha-Männer eine beinahe archaisch anmutende Fehde aus: der Verteidigungsminister Franz Josef Strauß und der „Spiegel"-Gründer und Herausgeber Rudolf Augstein.
„Die Spiegel-Affäre" ist nicht nur ein Film über einen Meilenstein in der Demokratisierung der jungen Bundesrepublik, sondern vor allem über Pressefreiheit sowie über Moral und Ethik in Politik und Wirtschaft: Vor dem Hintergrund von NSA, Whistleblowern und Wikileaks ist diese Geschichte von damals eine von heute.
siehe zur Spiegel-Affäre auch:Die Spiegel-Affäre" vom Oktober 1962 ist ein Politthriller auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges. Die Welt stand mit der Kubakrise am Rand eines Atomkrieges, in dessen strategischem Zentrum Deutschland gelegen hätte. Vor diesem bedrohlichen Hintergrund fechten zwei außergewöhnliche Alpha-Männer eine beinahe archaisch anmutende Fehde aus: der Verteidigungsminister Franz Josef Strauß und der „Spiegel"-Gründer und Herausgeber Rudolf Augstein.
„Die Spiegel-Affäre" ist nicht nur ein Film über einen Meilenstein in der Demokratisierung der jungen Bundesrepublik, sondern vor allem über Pressefreiheit sowie über Moral und Ethik in Politik und Wirtschaft: Vor dem Hintergrund von NSA, Whistleblowern und Wikileaks ist diese Geschichte von damals eine von heute.
- Ein Abgrund von Lüge (SPON, 17.09.2012)
zu BND-Chef Gehlen siehe auch:
- Geheimdienst-Gründer Gehlen und seine Russenpanik – Rette mich, wer kann (Klaus Wiegrefe, SPON, 30.10.2017)
- Der "Katzenschlosser": Eine Schlüsselfigur im Oktoberfestattentats-Rätsel? (Markus Kompa, Telepolis, 14.02.2015)
- Geheimdienst-Gründer Gehlen und seine Russenpanik – Rette mich, wer kann (Wolfgang Löhde, ZON, 24.09.1971)
zur Affäre Langemann (»Operation Eva«) siehe auch:
- Konkret Extra: Operation Eva (Konkret, 04.08.2015)
Heute vor 30 Jahren – 10. Oktober 1982: Heiligsprechung von Maximilian Kolbe
Märtyrertod im Bunker
Zusätzliche Strafaktionen, bei denen Häftlinge für die Vergehen von
Einzelnen mit Folter und Tod bestraft wurden, waren im
Konzentrationslager Auschwitz an der Tagesordnung. Ende Juli 1941
mussten die Inhaftierten zu einem Strafappell antreten, weil einem
Häftling die Flucht gelungen war. Zehn Männer sonderte Kommandant
Karl Fritsch nach Gutdünken für den »Hungerbunker« aus. Das
Verhängnis traf auch Franz Gajowniczek, der in lautes Klagen und
Weinen verfiel und um
seiner Söhne willen um Gnade flehte. Der katholische Priester
Maximilian Kolbe, seit Mai in Auschwitz inhaftiert, trat vor und bot sein
Leben für das des Unglücklichen an. Mit den anderen wurde er in den
Bunker gepfercht. Als die Leidensgenossen schon verhungert
waren, hörte man Kolbe immer noch beten. Am 14. August wurde er
durch eine Giftspritze getötet.
Heute vor 30 Jahren, am 10. Oktober 1982, sprach Papst Johannes Paul II. Pater Maximilian Kolbe heilig. Bei der Feier war auch Franz Gajowniczek anwesend, dem Kolbe das Leben gerettet hatte.
Maximilian Kolbe (1894-1941)
• katholischer Priester deutsch-polnischer Herkunft
• Missionar und Seelsorger
• 1941 verhaftet und nach Auschwitz verschleppt
• als Märtyrer verehrt
Heute vor 30 Jahren, am 10. Oktober 1982, sprach Papst Johannes Paul II. Pater Maximilian Kolbe heilig. Bei der Feier war auch Franz Gajowniczek anwesend, dem Kolbe das Leben gerettet hatte.
Maximilian Kolbe (1894-1941)
• katholischer Priester deutsch-polnischer Herkunft
• Missionar und Seelsorger
• 1941 verhaftet und nach Auschwitz verschleppt
• als Märtyrer verehrt
Brockhaus - Abenteuer Geschichte 2012
Dienstag, 9. Oktober 2012
Vor 45 Jahren – A Whiter Shade of Pale wird veröffentlicht
A Whiter Shade of Pale ist ein Lied der britischen Gruppe Procol Harum. Es wurde am 12. Mai 1967 veröffentlicht und erreichte Platz 1 der englischen Charts. Es wurde weltweit über 2,5 Millionen Mal verkauft. Das Lied wurde über Deram Records veröffentlicht. Die Melodie stammt von Gary Brooker und Matthew Fisher, der Text von Keith Reid.
Charakteristisch für das Lied sind die von Johann Sebastian Bach inspirierten Klänge der Hammond-Orgel, die Matthew Fischer spielte. Sänger Gary Brooker singt den Song in seiner hohen Stimmlage. Das Lied erreichte bald nach Veröffentlichung die Nr. 1 in verschiedenen Ländern und wurde zum weltweiten Hit.
Charakteristisch für das Lied sind die von Johann Sebastian Bach inspirierten Klänge der Hammond-Orgel, die Matthew Fischer spielte. Sänger Gary Brooker singt den Song in seiner hohen Stimmlage. Das Lied erreichte bald nach Veröffentlichung die Nr. 1 in verschiedenen Ländern und wurde zum weltweiten Hit.
aus Wikipedia
Montag, 8. Oktober 2012
Heute vor 100 Jahren – 8. Oktober 1912: Beginn der Balkankriege
Explosive Lage in
Südosteuropa
Mit der Zurückdrängung des Osmanischen Reichs in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts entstanden auf dem Balkan komplizierte
politische und territoriale Strukturen: Serbien, Montenegro und Rumänien waren
selbstständige Staaten geworden, Bulgarien ein den Osmanen tributpflichtiges Fürstentum und Bosnien-Herzegowina war der Verwaltung
Österreich-Ungarns unterstellt. Albanien und
Makedonien blieben unter türkischer Hoheit.
![]() |
| Türkische Flüchtlinge vom Balkan in Istanbul, 1912 |
Um die verbliebenen osmanischen Gebiete unter sich
aufzuteilen, verbündeten sich die Balkanstaaten, erklärten Istanbul im Oktober 1912 den Krieg und waren bald siegreich. Bei
der Verteilung der Beute gerieten die
einstigen Verbündeten in
einen Konflikt, der 1913 zum Zweiten Balkankrieg führte: Bulgarien ging damals als der große
Verlierer hervor, seine Gegner Serbien, Rumänien und Griechenland verleibten sich Territorien ein, Albanien wurde selbstständiges
Fürstentum. Der Balkan mit seinen
jungen Nationalstaaten, die nach Expansion strebten, und seiner komplizierten ethnischen Gemengelage blieb
das berüchtigte »Pulverfass«, an dem schon die Lunte für den
großen Knall von 1914
brannte, den Ersten Weltkrieg.
Was am 8. Oktober noch geschah:
Brockhaus - Abenteuer Geschichte 2012
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