Samstag, 21. November 2015

Große Berliner WC-Party

Bei manchen Dingen übertrifft die Realität die Satire. In Berlin können sie zwar keine Flughäfen bauen, bzw. stellen sie eine Woche vor Eröffnung fest, dass der Flughafen gar nicht fertig ist, aber in allen anderen Dingen, was Unnützlichkeiten betrifft, sind sie ganz vorne. Statt Flughäfen zu eröffnen werden jetzt senatsfeierlich Scheißhäuser umgewidmet. Dazu ist die Öffentlichkeit eingeladen. Schade, dass ich nicht in Berlin wohne, denn dieses Event ließe ich mir nicht entgehen. Hier der offizielle Text, den ich gerne veröffentliche, damit keiner den Termin versäumt:
mehr:
- Große Berliner WC-Party (AltrMannBlog, 20.11.2015)
Bislang sind die meisten öffentlichen Toiletten entweder für Frauen oder für Männer ausgeschildert. Für trans- und intergeschlechtliche Menschen gehört das zu den größten Problemen im Alltagsleben, da es hierbei zu einer Vielzahl diskriminierender und ausgrenzender Erlebnisse kommen kann.
mein Kommentar.
Möglicherweise hilft da ein Besuch von Hogwarts

Harry Potter scene 1 - Platform 9 3/4 [2:15]
Veröffentlicht am 19.10.2014
Scene from The Sorcerer's Stone
Characters: The stationmaster, Harry Potter, Mrs Weasley, Fred and George (+ Ron and Ginny)

Überwindung der männlichen Gesellschaft?

Gewalt und Männlichkeit Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden. Das schrieb - vor vielen Jahren schon - Erhard Eppler der SPD ins Parteiprogramm.

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Magda

Wenn wir gleiche Teilhabe für Frauen und Männer verwirklichen wollen, müssen wir alle Lebensbereiche umgestalten: Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden. Das schrieb - vor vielen Jahren schon - Erhard Eppler der SPD ins Parteiprogramm. Der Satz ist - trotz mancher Debatten - auch im zuletzt 2007 verabschiedeten Programm noch immer drin.
mehr:
- Ein noch immer gültiger Appell (Magda, Freitag-Community, 20.11.2015, beachte auch die Kommentare)
"All (diese)Scheußlichkeiten werden in aller Regel von Männern begangen. Welche Rolle Frauen dabei auch immer spielen mögen - sie sind es nicht, die andere Menschen zerhacken, verdreschen, vergewaltigen, versklaven, erschießen, steinigen. Sie sind es bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht, vor denen Menschen rund um den Globus flüchten. Es sind Männer, häufig junge. Im Fall von Paris wohl blutjunge."
Während im Logischen Atomismus und im Logischen Positivismus bzw. Empirismus noch der Gedanke einer zu konstruierenden Idealsprache vorherrschend war und man die Wahrheit von Sätzen und komplexen Satzverbindungen als Wahrheitsfunktion ihrer elementaren Bestandteile verstand, die es durch logische Analyse zu bestimmen galt, wird dies in der Linguistischen Analyse grundlegend anders. Dort rückt die „ganz normale“, gesprochene Sprache in den Mittelpunkt und wird zum Objekt der Analyse. Der als Schlagwort berühmt gewordene linguistic turn in der modernen Philosophie setzt hier endgültig ein. Die Methode, derer man sich bedient, ist nun nicht mehr vor allem logisch-analytisch, sondern es wird vielmehr gefragt: Wie wird das betreffende Wort im alltäglichen Sprachgebrauch verwendet? Was will der Sprecher damit zum Ausdruck bringen? Oder: Welches sind die Regeln des Sprachspiels, das speziell hier gespielt wird? An die Stelle der formal-logischen Sprachanalyse tritt also die deskriptive Analyse von Sprachspielen bzw. – im Rückgriff auf Moore – die Begriffsanalyse.
Initiator dieser neuen Art zu philosophieren ist in Cambridge Ludwig Wittgenstein. In einer radikalen Abkehr von vielen seiner ursprünglich im „Tractatus“ vertretenen Ansichten entwirft er ein völlig neues Verständnis von Sprache. Sprache wird von ihm und seinen Schülern nunmehr verstanden als ein unüberschaubares Konglomerat einzelner „Sprachspiele“, die je eigenen Regeln gehorchen, sich aber dennoch durch ihre „Familienähnlichkeiten“ überschneiden (z. B. das Sprechen über Spiele mit dem Sprechen über Sport). Philosophische Probleme sind nichts anderes als „Scheinprobleme“, also lediglich „Sprachverwirrungen“, die durch die Rückkehr zur normalen, also umgangssprachlichen Verwendungsweise der Begriffe und Wörter aus der Welt geschafft, gleichsam „wegtherapiert“ werden können. Dies wird möglich, indem man die internen Spielregeln eines Sprachspiels, das heißt die Regeln der Verwendungsweise der einzelnen Wörter und Sätze darin aufdeckt. In den postum 1953 veröffentlichten „Philosophische Untersuchungen“ hat Wittgenstein seine neuen sprachphilosophischen Überzeugungen ausführlich dargelegt. (Geschichte der analytischen Philosophie, Dritte Phase, Wikipedia)
"Diese latent-strukturelle Gewalt tritt im Alltag zutage im Autofahrer, der wütend einen Fußgänger schneidet, dem beim Überqueren der Kreuzung die Ampel auf Rot umgesprungen ist. Oder in der Managementsitzung, bei der die einzige Frau im Kreis mit einer Mischung aus anzüglichen Witzchen und väterlicher Gönnerhaftigkeit bedacht wird. Oder in der Zweifelsfreiheit, mit welcher im Moment die politischen Positionen zementiert und die jeweiligen Gegner diskreditiert werden.
Mit anderen Worten: Die Gewalt, die wir so verabscheuen, hat mit uns als Einzelnen zu tun. Verehrte Hörer: mit Ihnen und mit mir!"
Er wird ziemlich viel Ärger bekommen, denn mit "männlicher Gesellschaft" fühlen die meisten Männer sich gerade nicht gemeint oder sehen in Epplers Satz gar eine Kampfansage an die Männer insgesamt. Aber, es ist dennoch viel Wahrheit in diesem Einwurf.
Viele vermeintliche philosophische Probleme seien überhaupt nur entstanden, indem man in falscher Weise mit Sprache umging. Ein Beispiel sind so genannte „Kategorienfehler“, die etwa entstehen, wenn man für eine Aussage eine syntaktische Form wählt, die dem wiederzugebenden Sachverhalt nicht angemessen ist, wie in folgendem Beispiel:
„Ein Südseeinsulaner sieht seinem ersten Fußballspiel zu. Man erklärt ihm die Funktion des Torwarts, der Stürmer, der Verteidiger, des Schiedsrichters usw. Nach einer Weile sagt er: „Aber da ist doch niemand, der den berühmten Mannschaftsgeist beisteuert. Ich sehe wer angreift, wer verteidigt, wer die Verbindung herstellt und so weiter: aber wessen Rolle ist es, den Mannschaftsgeist zu liefern?“ Und wieder müssten wir erklären, dass er nach der falschen Kategorie eines Dinges Ausschau halte. Der Mannschaftsgeist ist nicht noch eine Fußballoperation wie das Toreschießen, das Einwerfen usw.
Aber er ist auch nicht ein drittes Ding, von dem wir sagen könnten, der Mittelstürmer habe zuerst eingeworfen und dann Mannschaftsgeist gezeigt, oder der Verteidiger werde jetzt entweder köpfen oder Mannschaftsgeist zeigen. Die Irrtümer wurden von Menschen begangen, die nicht wussten wie die Begriffe […] zu handhaben sind. Die Schwierigkeiten erwachsen aus ihrer Unfähigkeit, gewisse Wörter richtig zu verwenden.“
– RyleDer Begriff des Geistes (zit. in Geschichte der analytischen Philosophie, Dritte Phase, Wikipedia)
Die Frage, welche Rolle junge Männer, die in ihren Ländern keine wirkliche Bestätigung, keine Anerkennung, keinen Broterwerb finden, beim Ausbruch künftiger Kriege spielen mögen, hat der Soziologe Gunnar Heinsohn vor Jahren gestellt.

Eine leicht radikalisierbare Masse von Halbwüchsigen, ein Millionenheer gewaltbereiter Krieger sah er 2004 am Horizont. Diese Thesen wurden entschieden abgelehnt - einige Kritiker sprachen von Stammtischnähe
Bei der Dekonstruktion geht es um die Analyse von Sprache bzw. Texten, genauer gesagt von ZeichenSinn und Bedeutung.[8] Dabei werden selbst diese Begriffe in Frage gestellt, ebenso wie der ontologische Status des Subjekts.
„Was ich Dekonstruktion nenne, kann natürlich Regeln, Verfahren oder Techniken eröffnen, aber im Grunde genommen ist sie keine Methode und auch keine wissenschaftliche Kritik, weil eine Methode eine Technik des Befragens oder der Lektüre ist, die ohne Rücksicht auf die idiomatischen Züge des Gegenstandes in anderen Zusammenhängen wiederholbar sein soll. Die Dekonstruktion hingegen befasst sich mit Texten, mit besonderen Situationen, mit der Gesamtheit der Philosophiegeschichte, innerhalb derer sich der Begriff der Methode konstituiert hat. Wenn die Dekonstruktion also die Geschichte der Metaphysik oder die des Methodenbegriffs befragt, dann kann sie nicht einfach selbst eine Methode darstellen. Die Dekonstruktion setzt die Umwandlung selbst des Begriffes des Textes und der Schrift voraus. […] Ich nenne eine Institution ebenso wie eine politische Situation, einen Körper oder einen Tanz ›Text‹, was offenbar zu vielen Mißverständnissen geführt hat, weil man mich beschuldigte, die ganze Welt in ein Buch zu stecken. Das ist offensichtlich absurd.“
– DerridaFalter-Interview 1987[9] (zit. in Begriff der Dekonstruktion und Einflüsse, Wikipedia)
siehe auch:
- Systemische Therapie 2 – Kernfragen systemischer Therapie (Post, 15.05.2014)
Die Aufgabe der Sprache sehen wir meist darin, Beschreibungen zu liefern, die sich an Begriffen wie Wahrheit, Objektivität und Realität messen lassen. Daß und in welchem Ausmaß Sprache jedoch gerade eine konstituierende Funktion für unsere Erfahrung von Wirklichkeit hat, müssen wir uns immer wieder ins Bewußtsein holen. (aus Schlippe, Schweitzer, Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung, Hervorhebung von mir)
siehe auch:
- Thomas Mann : Krieg veredelt den Menschen (Thomas Assheuer, ZEIT Online, 04.03.2010)
Unter den Großdichtern, die vom Schreibtisch aus zu den Waffen riefen, gehörte auch der für seine Empfindsamkeit gerühmte Thomas Mann. Noch ehe der erste Schuss gefallen war, stand sein »Herz in Flammen« und triumphierte über den Zusammenbruch der verhassten, von den »Zersetzungsstoffen der Zivilisation« stinkenden »Friedenswelt«. Gedanken im Kriege hieß der Aufsatz, in dem Thomas Mann 1914 den militärischen Kampf der deutschen Kultur gegen die barbarische Flachheit des Westens rühmte, den bewaffneten Widerstand gegen den »anti-heroischen« und »anti-genialen« Geist der »wölfisch-merkantilen Bourgeoisie-Republiken«. Das »heute wichtigste Volk Europas« sträube sich, den »zivilen Geist als letztes und menschenwürdigstes Ideal anzuerkennen«.
Es ist schwer zu fassen: Auch nach dem Gemetzel von Verdun, an der Somme und an der Marne, auch nach Millionen von Toten, Halbtoten, Verstümmelten, Vergifteten, Traumatisierten – unbeirrt schreibt der bürgerliche Kulturträger Thomas Mann weiter, und er tut es auch dann noch, als Mitstreiter wie Ernst Troeltsch längst Abbitte leisten und zur »Demobilisierung des Geistes« aufrufen. Zeitgleich mit der deutschen Generalität befällt ihn die Ahnung, die Demokratie werde nicht mehr aufzuhalten sein, und dann wünscht er sich eine Art Volksherrschaft, aber bitte ohne Parlamentarismus und Parteienstreit. Nach dem Waffenstillstand im September 1918 gibt Thomas Mann nach kurzem Zögern die Betrachtungen zum Druck frei, die Rechten und Rechtsradikalen applaudieren ihm artig. Nur vier Jahre später geschieht die spektakuläre Wende: In seiner Rede Von deutscher Republik bekennt sich Thomas zur Weimarer Demokratie. Fortan steht für ihn der Feind nicht mehr im Westen, sondern im eigenen, im deutschen Lager. Deutschlands Feinde – das sind die Faschisten.  
Was war geschehen? Warum verteidigte Thomas Mann plötzlich einen demokratischen Verfassungsstaat, von dem er in seinen Betrachtungen noch behauptet hatte, er sei dem Deutschen »wesensfremd«? Meinte er es ernst – oder war er tief im Herzen, unter seinem vernunftdemokratischen Federkleid, doch ein Kulturnationaler geblieben? Oder, zweite Möglichkeit: Sind die Betrachtungen eines Unpolitischen gar kein antidemokratisches Pamphlet, sondern eine für damalige Zeiten durchaus handelsübliche Kulturkritik, die wir heute zur geistigen Mobilmachung der Neuen Bürgerlichkeit beruhigt aus der rechten Schmuddelecke herausziehen und stolz wieder ins Furnierholz-Regal stellen dürfen? Wenn ja, dann hätte Heinrich Mann seinen Bruder grandios missverstanden und ihn zu Unrecht verdächtigt, das Grauen schönzureden und dem deutschen Militarismus ein gutes Gewissen zu verschaffen. Und auch die deutsche Rechte, zum Beispiel Armin Mohler, wäre einer Fehllektüre aufgesessen, als sie Thomas Mann zu einem Gründungsvater der Konservativen Revolution ernannte.  
siehe auch:
Über Menschenwürde und Demokratie (Thomas Mann, 1938, gefunden bei Universität Siegen)
- Das Übel der Zivilisation (Frank Lisson, Zum Verhältnis von Thomas Mann und Oswald Spengler, junge Freiheit, 04.12.1998)

Freitag, 20. November 2015

Perversion in der Nahrungsmittelindustrie: Frankenfisch auf dem Teller – »kein materieller Unterschied«!

Die zuständige Behörde genehmigte unter Einschränkungen den Verkauf eines gentechnisch veränderten Lachses und öffnete damit die Tür für weitere transgene Tiere Viele Jahre hat es gedauert, bis die FDA, die Behörde, die für die Zulassung von 
Lebensmitteln und Medikamenten zuständig ist, den Schritt gewagt hat, eine Genehmigung für das erste genveränderte Tier zu fällen. Schon bald 20 Jahre hatte die kanadische Firma AquaBounty versucht, die genveränderte Lachssorte AquAdvantage Salmon (AAS) als Lebensmittel genehmigen zu lassen. Schon vor 5 Jahren stand man kurz vor der Entscheidung (Durchbruch für Frankensteinfood von transgenen Tieren?), jetzt kann also nach ungewöhnlich langer Zeit für solche eine Entscheidung der Turbo-Lachs, der durch die eingebauten Wachstumshormone doppelt so schnell wachsen soll, in den USA auf den Tisch kommen. Der Lachs, dem die FDA schon vor Jahren bescheinigt hatte, dass er für den Verzehr unbedenklich sei, da er sich biologisch nicht von normalem Lachs unterscheide, galt stets als Türöffner, um weitere genveränderte Tiere - von Kritikern gerne mal Frankenfood genannt - auf den Markt durchzusetzen. Auch AquaBounty hat noch andere Fischarten im Angebot, ansonsten warten zahlreiche transgene Tiere von Ziegen über Fische und Hühner bis hin zu Kühen und Schweinen auf eine Zulassung und die dahinter stehenden Firmen auf die entsprechenden Profite.
mehr:
- USA: Erste Zulassung eines genveränderten Tiers als Lebensmittel (Florian Rötzer, Telepolis, 20.11.2015)
Um den Kritikern entgegenzukommen, wurde gleichzeitig noch beschlossen, dass im Widerspruch zu den Forderungen der Industrie Lebensmittelprodukte, freiwillig gekennzeichnet werden dürfen, ob sie genveränderten Lachs enthalten oder nicht. Das gilt ab nun auch für andere tierische und pflanzliche Lebensmittel, wogegen die Industrie lange Sturm gelaufen ist, weil sie nun eben so gekennzeichnet werden können, dass sie keine genveränderten oder auch durch Bioengineering hergestellten Bestandteilen enthalten ("not bioengineered", "not genetically engineered" oder "not genetically modified through the use of modern biotechnology"). Vorschreiben dürfe die FDA dies nur, wenn zwischen einem genveränderten und einem nicht genveränderten Produkt ein "materieller Unterschied", beispielsweise im Ernährungswert, besteht. Das habe man bei dem genveränderten Lachs nicht erkennen können. Die FDA empfiehlt aber nicht, Kennzeichnungen zu verwenden, die behaupten, die Produkte würden aus gentechnikfreien Bestandteilen bestehen. (Hervorhebung von mir)
Screenschot aus dem folgenden Film
siehe auch:
- Genmanipulierter Lachs in den USA zum Verzehr zugelassen (Politparadox, 26.11.2015)

'Frankenfish' may be coming to a dinner table near you [4:03]

Veröffentlicht am 11.01.2013
SALEM, Ore. -- Some call it "Frankenfish."

It's a new genetically-engineered salmon that could soon land on your dinner table, and for the first time the FDA is looking at approving a genetically modified meat.

The meat is controversial and you might end up eating the new "super-fish" without even knowing it.

A company called AquaBounty started with a regular Atlantic salmon. It then added the DNA of a chinook salmon and an eel-like fish, which is how they made the super-fish.

The new DNA changes the hormones in the Atlantic salmon, making it grow quickly.

Scott Dahlman, with Oregonians for Food and Shelter in Salem, says the super-fish is safe to eat and is highly regulated by the FDA.

"There'll be a lot of curiosity about it to start off with," he says. "If it meets the needs of the people, if they're able to get what they want at a price that they want, and it's got the taste and characteristics they want, I think it will really take off."

But George Kimbrell with the Center for Food Safety in Portland believes the FDA is not doing a thorough enough job to make sure this scientific experiment is safe to eat and let loose on the world.

"Our position is this is a dangerous and irresponsible idea," he says.

Critics say 15 percent of farmed salmon escape. They believe the super-salmon could get out and cause damage.

Like something out of the movie "Jurassic Park," with its genetically engineered dinosaurs, some think the genetically engineered salmon will eat voraciously to keep up with their own growth, interbreed with other fish and weaken and destroy salmon in the wild. The fear is that jobs and fish could disappear.

"People don't want this fish. It has no redeeming social value. As we said, it creates only risk," says Kimbrell.

But supporters say AquaBounty is farming the fish securely by harvesting eggs on an island in Canada and flying them to landlocked tanks in Panama.

If they do escape somehow, supporters say the fish will all be female. They will also be sterile and so unable to breed.

"I mean, this is really just a new way to farm salmon, which is something we've actually been doing for years," says Dahlman. "It's just a new species of fish that some of these farmers might be using."

The FDA may soon approve the fish but whether you think it's a "super-salmon" or a "Frankenfish," you may not know if you're eating it. The FDA will not require labels telling you it's genetically engineered (GE).

"There's no requirement by the FDA because the FDA says that these things are not materially different," Dahlman says.

Kimbrell says many other countries require GE labels and he thinks Oregon and the entire United States should as well, especially for a creature he sees as a danger to humans, fish and jobs.

"People have a right to know," he says. "If this is going to be approved, and we think it shouldn't be, but if it is, it needs to be labeled."

mein Kommentar:
Es lebe der American Way of Life! Warum sie (islamische Terroristen) uns so hassen? Weil wir vor nichts Respekt haben.
But the anger among the security forces is about more than the big provocations. The commonplace, daily cultural misunderstandings and mistranslations on both sides can be just as damaging to relations, says the major. For example he recounts an incident that took place when he and his men were on patrol with U.S. troops in a dangerous and contested area. Through an interpreter, one of his soldiers asked one of the Americans if he believed in God. The American shook his head no and said he didn’t. Overhearing the conversation, Hasanzada quickly ordered the interpreter not to respond. But it was no use: the Afghan soldier had seen the American’s body language and understood. “My soldier got very upset, quit the army within days, and gave his salary to poor local people,” says Hasanzada. (aus Afghanistan: ‘Green on Blue’ Killings Explained, Sami Yousafzai, Newsweek, 27.08.2012)
aktualisiert am 26.11.2015
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Laura Wunsch, Kenny der kleine Kämpfer

Als ich das Video mit dem Bericht über Lauras Buch und ihr Leben sah, hatte ich Tränen in den Augen. Wieviel Leid für diese vom Leben geknüppelte junge Person – und ihre Angehörigen!
Wenn sich römische Diktatoren nach erfolgreichen Schlachten mit Triumphzügen feiern ließen, stand ein Sklave oder ein Priester neben ihnen, dessen Aufgabe es war, ihnen ständig zu sagen: »Bedenke, daß Du sterblich bist

Krankheit und Leiden - Ein Buch, das Mut macht [3:38]

Veröffentlicht am 15.11.2015
Laura Wunsch ist 27. Dass sie 28 wird, ist unwahrscheinlich. Laura leidet an einem Hirntumor, der nicht zu heilen ist. Um ihre Krankheit und ihr Leiden zu verarbeiten, hat sie ein Buch geschrieben. Ein Buch, das manchmal traurig ist, das aber auch das Leben bejaht.


Wie kleinkariert angesichts dieses Schicksals kommen mir die täglichen Nickeligkeiten und Aufgeregtheiten vor!

Donnerstag, 19. November 2015

Die Terroranschläge in Paris, 9/11, Amalgam Virgo und
»Niemand konnte es vorhersehen…«

Ermittler bezweifeln die offiziell behauptete Logik der Pariser Anschläge. Eine Übung am gleichen Tag wirft Fragen auf. Zahlreiche Übungen vor vergleichbar schweren Anschlägen in der Vergangenheit legen zudem ein Muster nahe

Ein französischer Ermittler wird in einem Bericht von Spiegel Online mit den Worten zitiert: "Das Vorgehen der Attentäter macht überhaupt keinen Sinn." Hintergrund: Die drei Selbstmordattentäter, die sich zeitversetzt in der Nähe des Fußballstadions in die Luft sprengten, standen abseits größerer Menschenmengen. Lediglich ein einzelner Passant kam dabei zu Tode. "Wenn man ein Blutbad anrichten will, macht man das, wenn die Zuschauer reingehen oder rauskommen", so der Ermittler. Eben dies aber geschah nicht.

Ganz anders das Vorgehen der Attentäter im Konzertsaal, wo es zu einem riesigen Massaker kam (etwa 90 Tote), und anders auch bei den in rascher Folge stattfindenden Angriffe auf mehrere Straßencafés (etwa 40 Tote). In beiden Fällen waren die Terroristen tatsächlich "effektiv". Anders als ihre Mittäter, brachten sich die Killer, die vor den Cafés um sich schossen, auch nicht um, sondern tauchten ab und sind seither spurlos verschwunden.

Wie bereits berichtet (Paris, der Terror und die Übungen), fand am Morgen der Anschläge in Paris eine Notfallübung statt, bei der ein Szenario trainiert wurde, das dem glich, was wenige Stunden später Realität wurde: Angriffe einer "bewaffneten Gruppe" an "mehreren Orten in Paris", inklusive einer hypothetischen "Massenerschießung", wie Dr. Mathieu Raux, ein leitender Pariser Notarzt erklärte. Laut Raux hatte so gut wie jeder Pariser Notarzt, der Freitagabend im Dienst war, auch an der Übung am selben Tag teilgenommen, was eine rasche und koordinierte Reaktion auf die Anschläge nochmals verbessert hätte.

Eine Anfrage an den französischen Rettungsdienst SAMU, wie oft solche Übungen stattfinden, blieb zunächst unbeantwortet. Laut eines Berichtes gab es seit den tödlichen Angriffen auf die Redaktion der Zeitschrift "Charlie Hebdo" im Januar diesen Jahres "regelmäßige Übungen" der Pariser Notfallkräfte.

Die Gleichzeitigkeit für sich genommen ist wohl kaum mehr als ein ungewöhnlicher Zufall. Eine weitergehende Prüfung ergibt allerdings, dass vielen der bekanntesten Terroranschläge der letzten 15 Jahre in westlichen Metropolen (Paris 2015, Boston 2013, Norwegen 2011, London 2005, Madrid 2004, New York und Washington 2001) Notfallübungen unmittelbar voraus gingen, die oftmals auch noch einem Szenario folgten, das ganz ähnlich dann Realität wurde. Zumindest für einige der bekanntesten Anschläge ist das belegbar (Details siehe unten).

mehr:
- Der trainierte Terror (Paul Schreyer, Telepolis, 19.11.2015)

zur Erinnerung:
On May 16, 2002, Condoleezza Rice, as National Security Advisor, said, “No one could have predicted that planes could be used as missiles.”
Am 16. Mai 2002 sagte Condoleezza Rice als Nationaler Sicherheitsberater: “Keiner konnte voraussehen, dass Flugzeuge als Raketen verwendet werden könnten.”

[September 11th Advocates Kristen Breitweiser, Patty Casazza, Monica Gabrielle, Mindy Kleinberg & Lorie Van Auken , September 11th Advocates Statement on Hayden, others rewarded after 9/11, 11.05.2006 – Google-Übersetzer – man suche nach dem Stichwort »Hayden«]


Bildquelle: Amalgam Virgo 01, Deckblatt der PP-Präsentation zur Übung,
gefunden bei ratical.org – PDF
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The Southeast Air Defense Sector (SEADS), was a unit of the US Air Force located at Tyndall Air Force Basenear Panama CityFlorida. It provided air defense and surveillance of the southeastern region of the US. SEADS closed in winter 2005, giving up surveillance and control of their airspace to the Eastern Air Defense Sector (EADS) and the former Northeast Air Defense Sector (NEADS)
Der Southeast Air Defense Sector (SEADS) war eine Einheit der US Air Force, die sich auf der Tyndall Air Force Base in der Nähe von Panama City , Florida, befand . Es bot Luftverteidigung und Überwachung der südöstlichen Region der USA. SEADS wurde im Winter 2005 geschlossen und gab die Überwachung und Kontrolle ihres Luftraums an den Eastern Air Defense Sector (EADS) und den ehemaligen Northeast Air Defense Sector (NEADS) ab.
[Southeast Air Defense Sector, engl. Wikipedia, abgerufen am 17.09.2019 – Google-Übersetzer]
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Im Vorfeld zum und an dem Tag des 11. September 2001, fanden diverse militärische Übungsszenarien statt. Vom 01. – 02. Juni 2001 fanden die Übungen „Amalgam Virgo I“ sowie „Amalgam Virgo II“ statt. Diese Übungen beinhalteten die simulierte Entführung und den Absturz eines bzw. zweier Flugzeuge auf das Capitol in Washington. Es handelte sich dabei um eine Boeing 757 sowie eine C-9.
[Wargamessmoking-guns.info, abgerufen am 09.09.2019]
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Operation Amalgam Virgo is a CINCNORAD[1] joint task counter-terrorist and field training exercise (FTX) carried out in Tyndall Air Force Base, Florida on early June 2001. NORAD sponsored the multi-agency planning exercise involving the hypothetical scenario of a cruise missile or UAV launched by a terrorist group.[2] Osama bin Laden was pictured on the cover of the proposal for the exercise. Key military players involved in the exercise also included personnel from the 1st Air Force battalion, the U.S. National Guard, the U.S. Reserve forces, and the U.S. Navy.
Several naval ships including the USS Yorktown and the Navy Aegis cruiser were dispatched to the Gulf of Mexico as part of the multi-service anti-cruise missile operation. Military land personnel from the 1st Air Force also engaged in gathering radar information on low-level targets by using the Joint-Based Expeditionary Connectivity Center (JBECC), a mobile shelter capable of being deployed to high-risk regions while providing early warning signals on cruise missile attacks.
Operation Amalgam Virgo ist eine von CINCNORAD [1] durchgeführte Übung zur Terrorismusbekämpfung und zum Training vor Ort (FTX), die Anfang Juni 2001 auf der Tyndall Air Force Base in Florida durchgeführt wurde. NORAD sponserte die Planungsübung für mehrere Agenturen mit dem hypothetischen Szenario einer Kreuzfahrt Rakete oder UAV von einer terroristischen Gruppe ins Leben gerufen. [2] Osama bin Laden war auf dem Cover des Übungsvorschlags abgebildet. Zu den wichtigsten militärischen Akteuren, die an der Übung beteiligt waren, gehörten auch Mitarbeiter des 1. Luftwaffenbataillons, der US-Nationalgarde, der US-Reservestreitkräfte und der US-Marine.
Mehrere Marineschiffe, darunter die USS Yorktown und der Navy Aegis Cruiser, wurden im Rahmen der Mehrzweck-Flugabwehroperation in den Golf von Mexiko entsandt. Militärisches Landpersonal der 1. Luftwaffe sammelte auch Radarinformationen zu Zielen auf niedriger Ebene mithilfe des Joint-Based Expeditionary Connectivity Center (JBECC), einem mobilen Unterschlupf, der in Regionen mit hohem Risiko eingesetzt werden kann und gleichzeitig Frühwarnsignale liefert Marschflugkörperangriffe.  
[Amalgam Virgo, engl. Wkipedia, abgerufen am 09.09.2019 – Google-Übersetzer]
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Amalgam Virgo is a joint-service, cruise-missile defense exercise at Tyndall AFB.
Fast, low-flying cruise missiles are hard to detect. To practice their part in defending the U.S. from these missiles, members of the 513th Air Control Group deployed to Florida for the "Amalgam Virgo" cruise missile defense exercise. The multi-service exercise tested the defense and response capabilities to a cruise missile attack on Tyndall Air Force Base, Fla., June 1-4, 2001. 
Homeland defense is increasingly being discussed as a primary mission for Guard and Reserve forces. The exercise was coordinated by the Air National Guard's 1st Air Force and involved active duty, National Guard and Reserve forces, the U.S. Navy and Coast Guard as players.
Contributing to the air picture was the Navy Aegis cruiser, USS Yorktown, in the Gulf of Mexico. Equipped with a high-powered radar capable of tracking more than 100 targets simultaneously, the Yorktown also played a role in the multi-layered defense used to shoot down a cruise missile
Real-time battle management and the transmission of E-3 aircraft sensor information is nothing new to the members of the 513th ACG. Data linking the Airborne Warning and Control System "picture" involves providing continual updates of the battlefield, thereby providing command leadership the needed information to instantly respond to changing conditions. It is crucial that information gathered by the AWACS aircraft be transmitted to the specified command center for rapid analysis and response.
What was perhaps a bit different about this exercise was that it involved U.S. homeland defense and practicing to merge a variety of sister services' capabilities to create a uniform picture and response. There are 75,000 cruise missiles and cruise missile-like aircraft in about 75 countries around the world. Those facts, coupled with the ease with which a cruise missile can be acquired make cruise missile defense a priority. Because of the capability for people with very limited means, in relative terms, to be able to obtain a cruise missile, NORAD has to be very serious about that threat. Key to defending against cruise missiles is making sure all air defenders see the same thing. The goal of this exercise was to improve the air picture and counter new and emerging threats.
The Coast Guard, Navy and U.S. Southern Command, took the lead in detecting, identifying and prosecuting the surrogate terrorist vessel that "launched" the cruise missiles for the exercise. From an air defense point of view, the exercise was a complete success. Twelve drones were launched, and twelve were 'destroyed.' The multi-layered defense structure worked as advertised.
At the heart of the exercise was the Joint-Based Expeditionary Connectivity Center, or JBECC, which 1st Air Force tested as part of its Area Cruise Missile Defense demonstration. Ackermann explained that the JBECC is a highly mobile connectivity shelter, which can be deployed to high-risk areas to provide early warning of a cruise-missile attack. It does this by collecting and correlating radar information from the different services to provide an accurate tracking picture of low-level targets such as cruise missiles.
During the June 2001 exercise Amalgam Virgo, ANZUS, Inc. demonstrated the Rosetta LINK-16 / Link-11 gateway functionality. Tracks and data were forwarded between both links in both directions in real-time. This demonstration served as the pre-certification contractor test which was scheduled for October 2001 at JITC. Additionally, ANZUS demonstrated the JMMTIDS JICO toolset capabilities developed to support the Joint Interface Control Officer in managing a complex combined interface architecture.

Amalgam Virgo ist eine gemeinnützige Cruise-Missile-Defense-Übung bei Tyndall AFB.
Schnelle, niedrig fliegende Marschflugkörper sind schwer zu erkennen. Um ihren Beitrag zur Verteidigung der USA gegen diese Raketen zu leisten, entsandten sich Mitglieder der 513. Air Control Group nach Florida, um die Raketenabwehrübung "Amalgam Virgo" durchzuführen. In der Multi-Service-Übung wurden die Verteidigungs- und Reaktionsfähigkeiten eines Marschflugkörperangriffs auf die Tyndall Air Force Base, Florida, 1.-4. Juni 2001, getestet.
Die Heimatverteidigung wird zunehmend als Hauptmission der Garde- und Reservetruppen diskutiert. Die Übung wurde von der 1. Luftwaffe der Air National Guard koordiniert und beinhaltete den aktiven Dienst, die Nationalgarde und die Reserve, die US Navy und die Küstenwache als Spieler.
Zu dem Luftbild trug der Navy Aegis Cruiser USS Yorktown im Golf von Mexiko bei. Ausgestattet mit einem leistungsstarken Radar, der in der Lage ist, mehr als 100 Ziele gleichzeitig zu verfolgen, spielte die Yorktown auch eine Rolle bei der mehrschichtigen Verteidigung, mit der eine Marschflugkörper abgeschossen wird.
Echtzeit-Kampfmanagement und die Übertragung von E-3-Flugzeugsensorinformationen sind für die Mitglieder des 513. ACG nichts Neues. Daten, die das "Bild" des Airborne Warning and Control Systems verknüpfen, beinhalten die kontinuierliche Aktualisierung des Schlachtfelds, wodurch die Befehlsführung die erforderlichen Informationen erhält, um sofort auf sich ändernde Bedingungen zu reagieren. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die vom AWACS-Flugzeug gesammelten Informationen zur raschen Analyse und Reaktion an die angegebene Kommandozentrale übertragen werden.
Was vielleicht ein bisschen anders an dieser Übung war, war, dass es um die Verteidigung der US-Heimat ging und das Üben, die Fähigkeiten verschiedener Schwesterdienste zusammenzuführen, um ein einheitliches Bild und eine einheitliche Reaktion zu erzielen. Es gibt 75.000 Marschflugkörper und Marschflugkörper-ähnliche Flugzeuge in 75 Ländern auf der ganzen Welt. Diese Tatsachen, verbunden mit der Leichtigkeit, mit der eine Marschflugkörper erworben werden kann, machen die Abwehr von Marschflugkörpern zu einer Priorität. Aufgrund der Fähigkeit von Menschen mit relativ begrenzten Mitteln, eine Marschflugkörper zu erhalten, muss NORAD diese Bedrohung sehr ernst nehmen. Der Schlüssel zur Abwehr von Marschflugkörpern liegt darin, sicherzustellen, dass alle Luftverteidiger dasselbe sehen. Ziel dieser Übung war es, das Luftbild zu verbessern und neuen und aufkommenden Bedrohungen entgegenzuwirken.
Die Küstenwache, die Marine und das US-Südkommando übernahmen die Führung bei der Aufdeckung, Identifizierung und Verfolgung des Ersatz-Terror-Schiffes, das die Marschflugkörper für die Übung "abfeuerte". Aus Sicht der Luftverteidigung war die Übung ein voller Erfolg. Zwölf Drohnen wurden abgefeuert und zwölf "zerstört". Die mehrschichtige Verteidigungsstruktur funktionierte wie angekündigt.
Im Mittelpunkt der Übung stand das Joint-Based Expeditionary Connectivity Center (JBECC), das die 1. Luftwaffe im Rahmen ihrer Demonstration zur Raketenabwehr in der Region getestet hatte. Ackermann erklärte, dass der JBECC ein hochmobiler Konnektivitätsschutz ist, der in Risikogebieten eingesetzt werden kann, um frühzeitig vor einem Angriff mit Marschflugkörpern zu warnen. Hierzu werden Radarinformationen von den verschiedenen Diensten gesammelt und korreliert, um ein genaues Verfolgungsbild von Zielen auf niedriger Ebene wie Marschflugkörpern zu erhalten.
Während der Übung von Juni 2001, Amalgam Virgo, hat ANZUS, Inc. die Funktionalität des Rosetta LINK-16 / Link-11-Gateways demonstriert. Tracks und Daten wurden in Echtzeit zwischen beiden Links in beide Richtungen weitergeleitet. Diese Demonstration diente als Vorzertifizierungstest für Auftragnehmer, der für Oktober 2001 bei JITC geplant war. Darüber hinaus demonstrierte ANZUS die JICO-Toolset-Funktionen von JMMTIDS, die entwickelt wurden, um den Joint Interface Control Officer bei der Verwaltung einer komplexen kombinierten Schnittstellenarchitektur zu unterstützen. 
[Amalgam Virgo, GlobalSecurity.org, undatiert, abgerufen am 09.09.2019 – Google-Übersetzer]
zeitliche Koinzidenz:
The 1997 hijacking scramble protocol CJCSI 3610, which distinguished emergent situations (requiring immediate action between the FAA and the military) from non-emergent situations (requiring decision input from the highest levels of the DoD) was rewritten June 1, 2001, as ordered by Defense Secretary Donald Rumsfeld.[3] As a result, the number of fighter-interceptor scrambles fell from the usual average of 7-8 per month before the rewrite, to zero during the 3.3 months before September 11th, and to zero on September 11th itself.[4]
Das 1997 verabschiedete Hijacking-Scramble-Protokoll CJCSI 3610, das auf Anordnung von Verteidigungsminister Donald Rumsfeld am 1. Juni 2001 neu formuliert wurde, um aufkommende Situationen (die ein sofortiges Eingreifen der FAA und des Militärs erfordern) von nicht aufkommenden Situationen zu unterscheiden. [3] Infolgedessen sank die Anzahl der Fighter-Interceptor-Scrambles von durchschnittlich 7 bis 8 pro Monat vor dem Umschreiben auf null in den 3,3 Monaten vor dem 11. September und auf null am 11. September. [4] 
[Elizabeth Woodworth, The Military Drills of September 11th: Why a New Investigation is Needed, Global Research 27.09.2007 – Google-Übersetzer, – Hervorhebungen von mir]
Zusammenfassung:
Im Juni 2019, also ein Vierteljahr vor den Anschlägen fanden in geringem zeitlichen Abstand zwei Dinge statt:
1. Die Übung Amalgam Virgo 01 wurde abgehalten, die genau das zum Gegenstand hatte, von dem Condoleeza Rice später vor der 9/11-Kommission beteuerte, man habe sich das nicht vorstellen können.
und
2. Vizepräsident Dick Cheney ließ am 1. Juni 2001 das Flugzeugentführungs-Abwehr-Protokoll CJCSI 3610 so umschreiben, daß zwischen Vorfällen, die ein sofortiges Eingreifen erforderten und Vorfällen die KEIN sofortiges Eingreifen erforderten, NICHT mehr unterschieden wurde.

Einen Monat zuvor hatte George W. Bush in der Erklärung des Präsidenten vom 8. Mai 2001 die Verantwortung für die Koordinierung, Ausbildung und Planung aller nationalen Verteidigungsprogramme im Zusammenhang mit Massenvernichtungswaffen an Vizepräsident Cheney übertragen, dessen Amt nicht Teil der Nationalen Kommandobehörde war.
siehe dazu:
- Statement by the President – Domestic Preparedness Against Weapons of Mass Destruction (georgewbush-whitehouse.archives.gov, 08.05.2001 – Google-Übersetzer)




9/11 War Games {56:35 – Start bei 1:46}

corbettreport
Am 11.09.2018 veröffentlicht 
Little did we know at the time, 9/11 was not a normal day of blue sky aviation. On the contrary, it was one of the busiest days in the history of American aviation, a dense forest of live fly exercises, drills, simulations, fake radar injects and utter confusion. And that was before the attacks even began. This is the story of 9/11 that you didn't watch unfold on your TV that fateful day in 2001. This is the story of the 9/11 War Games. 

(9/11) Amalgam Virgo 01 and 02 {1:43}
jakoxn 
Am 07.12.2008 veröffentlicht 
Operation Amalgam Virgo is a CINCNORAD joint task counter-terrorist and field training exercise (FTX) carried out in Tyndall Air Force Base, Florida on early June 2001. NORAD sponsored the multi-agency planning exercise involving the hypothetical scenario of a cruise missile launched by a rogue government or threats from a barge off the East Coast. Osama Bin Laden was pictured on the cover of the proposal for the exercise. Key military players involved in the exercise also included personnel from the 1st Air Force battalion, the U.S. National Guard, the U.S. Reserve forces, and the U.S. Navy.
Several naval ships including the USS Yorktown and the Navy Aegis cruiser were dispatched to the Gulf of Mexico as part of the multi-service anti-cruise missile operation. Military land personnel from the 1st Air Force also engaged in gathering radar information on low-level targets by using the Joint-Based Expeditionary Connectivity Center (JBECC), a mobile shelter capable of being deployed to high-risk regions while providing early warning signals on cruise missile attacks.
http://www.ratical.org/ratville/CAH/l...
http://www.globalsecurity.org/militar...
x
siehe auch:
- Context of 'July 2001: NORAD Plans a Mock Simultaneous Hijacking Threat from inside the US' (History Commons, Zitate von CNN, USA Today u.a., undatiert)
siehe auch:
- Der trainierte Terror (Paul Schreyer, Telepolis, 19.11.2015)
Vor 9/11: Die Vorbereitung des Chaos – nach 9/11: Beschwichtigungs- und Vertuschungsversuche (Post, 08.09.2007)

Mittwoch, 18. November 2015

Tagesschau: Weiter mit der antirussischen Propaganda…

Die ehemaligen NDR-Mitarbeiter Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam haben dem ARD-Intendanten und der NDR-Rundfunkratsvorsitzenden eine begründete Programmbeschwerde wegen der schrägen, einseitigen und propagandistischen Syrien- und Nahostberichterstattung in Tagesschau und Tagesthemen vorgelegt. Klinkhammer war früher Vorsitzender des NDR-Gesamtpersonalrats und zeitweise Vorsitzender des Betriebsgewerkschaftsverbandes von ver.di im NDR, Bräutigam zehn Jahre lang Redakteur in der Tagesschau, später wie Klinkhammer Gewerkschaftsvorsitzender und schließlich in der Kulturredaktion von N3, verließ den NDR allerdings 1996....

Programmbeschwerde wg. Nachrichtenunterdrückung, u.a. Krankenhaus/Vorwurf gegen Russland und saudi-arabisches Bombardement auf Krankenhaus im Jemen

Sehr geehrte Frau Pohl-Laukamp,

Sehr geehrter Herr Marmor,

ARD-aktuell hat es erneut unterlassen, über wichtige Ereignisse im Zusammenhang mit dem Kriegsgeschehen im Nahen Osten zu informieren und damit seine im Staatsvertrag festgelegten Aufgaben zu erfüllen. Wir nennen pars pro toto:

1. Am 26.10. 15 bestellte das russische Verteidigungsministerium in Moskau die Militärattachés sämtlicher NATO-Mitgliedsstaaten ein, voran den der USA sowie den Militärattaché der Türkei. Bei diesem in der Diplomatie höchst ungewöhnlichen Vorgang verlangte Vize-Verteidigungsminister Anatoli Antonow ultimativ Beweise für die im Westen verbreitete Behauptung, die russische Luftwaffe habe in Syrien ein Krankenhaus bombardiert (auch ARD-aktuell hatte sich in dieser Gerüchteküche bewegt, s. dazu unsere gesonderte Programmbeschwerde vom 23.10.15 wg. Falschberichterstattung).

mehr:
- Programmbeschwerde bei ARD wegen Tendenzberichterstattung: Für die Tagesschau gilt zweierlei Maß (Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam, Neue Rheinische Zeitung, 18.11.2015)
Es entbehrt nicht einer immanenten propagandistischen Logik, dass ARD-aktuell sich zwar aktiv an der Verbreitung der Gerüchte beteiligt hatte, aber es unterließ, darüber zu informieren, dass Moskau nun auf internationaler Bühne Beweisführung für solche Beschuldigungen verlangt – und dass nicht Moskau allein von Lügenmeldungen auszugehen hat, wenn solch eine Beweisführung nicht erfolgen kann. Darin, dass ARD-aktuell zwar problematische „Informationen“ über das angebliche Krankenhaus-Bombardement verbreitete, nicht aber Nachrichten über Russlands Verlangen nach Beweisführung oder Dementi, ist ein weiterer Fall tendenziöser Nachrichtengebung zu erkennen und ein Fall gezielter Nachrichtenunterdrückung.
dazu passen:
- Programmbeschwerde gegen SWR wegen Manipulation bei Berichterstattung zum "Stopp Ramstein"-Protest (RT Deutschland, 26.09.2015)
Der SWR vermeldete in seiner Berichterstattung "nicht einmal 100" Teilnehmer und berief sich dabei auf Polizeiangaben. Doch selbst die konservative Schätzung der rheinland-pfälzischen Polizei gab die neunfache Höhe an Demonstranten an.
- Programmbeschwerde (0815-Info, 06.11.2015)
"Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor aller Augen lächerlich, und früher oder später wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen. Bekanntmachung allein genügt vielleicht nicht - aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen." 
[Joseph Pulitzer Journalist, Herausgeber, Zeitungsverleger und Stifter des nach ihm benannten Pulitzer-Preises]

»Angriff auf unsere Werte!« – »Warum hassen sie uns so sehr?« – Die menschenverachtende Ignoranz der Guten

Nach der Anschlagsserie in Paris wird auf der medial gestalteten Leinwand unserer kollektiven Weltwahrnehmung schon vom Dritten Weltkrieg gesprochen. Und kein Politiker darf in dieser Massenhysterie vergessen, die Notwendigkeit zu betonen, unsere Werte zu verteidigen.

Die Ukraine-Inszenierung entlarvte die Doppelzüngigkeit des Westens: 

Dem Abstecken der kapitalistischen Claims im desorganisierten postsowjetischen Russland folgte ein Wladimir Putin, der den vom Westen unterstützten Oligarchen des Manchester-Kapitalismus (genannt »demokratische Opposition«) Einhalt gebot. 
Der DDR-Ausverkauf nach der deutschen Wiedervereinigung wiederholte sich im desorientierten Russland – einige Nummern größer – unter Gorbatschow, der glaubte, auf mündliche Zusicherungen von Seiten westlicher Politiker vertrauen zu können und unter Boris Jelzin, der seine Verzweiflung darüber, wie ein Tanzbär vorgeführt zu werden, in Alkohol ertränkte

Der Klage Wladimir Putins 2001 vor dem Deutschen Bundestag über die schlechte Zusammenarbeit mit den westlichen »Partnern« folgte seine Klartext-Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 und die einmütige westliche Empörung:»Was kann Russland dagegen haben, wenn sich Freiheit und Demokratie den Grenzen nähern?« (Der Ukraine-Konflikt 3 – Westliche Naivität oder westliche Machtpolitik? (25.03.2014, zuletzt aktualisiert am 26.07.2014) 

Zumindest näherten sich – als habe es die deutsche Wiedervereinigung, das Versprechen (zugegeben: nur mündlich), die NATO nicht nach Osten auszudehnen und die Verleihung von Friedensnobelpreis (1990) und Goldener Henne (2001) an Michail Gorbatschow nie gegeben – US-amerikanische Raketenstellung der russischen Grenze.
Der Destabilisierung der Ukraine durch das politische Dauerpatt zwischen Timoschenko und Juschtschenko folgten transatlantisch finanzierte NGOs.
Den milliardenschweren US-amerikanische Investitionen folgten kurzsichtige und mediengeile EU-Politiker, die den Massen auf dem Maidan alles mögliche versprachen.

Stur wurde das EU-Assoziierungsabkommen vorangetrieben, dessen politischer Teil (klingt besser als »militärisch«) im Frühling 2014 unterzeichnet wurde, obwohl Präsident Janukowytsch im November zuvor dessen Unterzeichnung per Dekret abgelehnt hatte.
Und der Ablehnung der EU-Assoziierung folgten Janukowytschs Sturz und die Einigelung Russlands – genannt »Krim-Annexion« … und eine Medien-Propaganda wie ich sie in Deutschland noch nie erlebt habe: unsere Leitmedien manipulierten Nachrichten-Videos, »Putin – einsam und verlassen«, die ARD bringt eine Sondersendung, nachdem angeblich ein Konvoi gepanzerter russischer Fahrzeuge die Grenze zur Ukraine überschritten hat. Beschwerden gegen die tendenziöse Berichterstattung laufen ins Leere (NDR Rundfunkrat weist Programmbeschwerden zurück, ), eine Katastrophenmeldung jagt die nächste, und ständig tauchen russische Kampfflugzeuge im NATO-Luftraum auf oder irren unbekannte U-Boote durch skandinavische oder britische Häfen. (ZDF zerreißt Ukraine-Berichterstattung, Julian K, Freitag-Community, 24.09.2014)
Der Mann, der schneller schießt als sein Schatten
[Quelle: Genius]

Und im Nebel der militärisch-politisch-medialen Aufgeregtheiten und während NATO-Generalsekretär Fogh Rasmussen (der nach der Ukraine jetzt Goldman & Sacks unsicher macht) mit Lucky Luke gleichzuziehen versucht, taucht der Sohn des US-Vizepräsidenten wie aus dem Nichts im Vorstand des größen ukrainische Gaskonzerns auf (Oligarchie auf westlich, in Russland sagen sie übrigens, Demokratie sei die Herrschaft des Geldes). [Ukraine 10 - Joe Bidens Sohn fällt die Treppe hoch (12.05.2014, zuletzt aktualisiert am 29.10.2014), Post]

Auch unser Bundespräsident ruft angesichts der angeblich zunehmenden Expansionslust eines angeblich narzißtisch gestörten Putin ständig nach der Verteidigung westlicher Werte. Erst gestern hörte ich beim Zappen durch die mit hysterischen Meldungen vollgeknallten Fernsehsender gleich zweimal die verzweifelt klingende Frage: »Warum hassen sie uns so sehr?«

 - Stephen R. Shalom, Die Vereinigten Staaten und Naher Osten: Warum hassen "sie" uns? auf zmag.de  (Übersetzung nicht mehr auffindbar)
Original:

Why Do "They" Hate Us? (Stephen R. Shalom, www.zmag.org/, December 12, 2001, ThirdWorldTraveller, auch zu finden bei Canadien content Forum)
- "Why Do They Hate Us?" (Asma Barlas, Ithaca College, 9-11 Reflections, 2011 No. 4; Asma Barlas is associate professor and chair of politics and interim director of the Center for the Study of Culture, Race, and Ethnicity. Born in Pakistan, she served in the Pakistani foreign service and was briefly assistant editor of an opposition newspaper in Pakistan, the Muslim. Her book "Believing Women" in Islam: Unreading Patriarchal Interpretations of the Qur’an is forthcoming from the University of Texas Press. )
Why Do They Hate Us? (Levi Brackman, Chabad.org, 14.07.2005)
- Why do they hate us? (Sourcewatch.org)


aus dem Vortrag von Prof. Rainer Mausfeld, Warum schweigen die Lämmer? –
Der Mensch im Geflecht von Medien, Manipulation und Macht
 (Post, 16.07.2016)

Transkript (Blor von Klaus Schreiner, Österreich, Tirol, Innsbruck, 
Klaus Schreiner, 30.04.2016)


Die Antwort, die wir nicht hören wollen lautet: Weil wir – und damit meine ich unsere abendländische Kultur – so unglaublich viel Scheiße gebaut haben.

Kongogräuel:
[Quelle: Wikipedia], siehe dazu auch:
Die Kongogräuel: Leopold II, königlicher Massenmörder und Ausbeuter,
Politaia, 20.04.2012 

[Quelle: WikipediaNsala of Wala in the Nsongo District 
(Abir Concession), ein Mann vor Gliedmaßen seiner Tochter, 
die von Wachen zur Eintreibung von Kautschuk getötet worden sein soll ]
Boxeraufstand:
Der sogenannte Boxeraufstand 1900/01 soll mehr als 130.000 chinesische Zivilisten 
(darunter 30.000 Christen) und einige tausend Ausländer das Leben gekostet haben. 
Die Sieger ließen echte und vermeintliche Boxer exekutieren. Ihre Zahl ist unbekannt. 
[Quelle: Wie sich China an London für den Boxerkrieg rächt, Florian Stark, Die Welt, 05.12.2013]
Opiumkriege:
Der Opiumkrieg [Quelle: Cinema]


Erster Opiumkrieg gegen China: Englische Schiffe nehmen chinesische 
Stellungen unter Beschuss (1841).
[Quelle: Die Magie der alten Segelschiffe, Iran Now Net, 02.06.2010]
Die Schweinereien, die seit dem Zweiten Weltkrieg laufen, sind – die Leute sind zwar gierig aber nicht blöde – schlecht innerhalb weniger Sekunden vermittelbar, weil subtiler:
Was wir zu sehen bekommen sind Piraten in Somalia, die »eine Gefahr für die internationale Schiffahrt« darstellen:

Piraterie in Somalia [Elias Sarkandy, Prezi, 11.04.2014]
Aber wie zeigt man in wenigen Sekunden, daß die Fischereiflotten der reichen Länder Somalias Küsten leergefischt hat?
Fischsortierung auf der Longway 010
(aus Jährlich Milliarden Euro Verlust für die ärmsten der Welt - Piratenfischer: Beutezüge außer Kontrolle, Greenpeace)
Die meisten Regierungen weltweit ergreifen kaum Maßnahmen, um die Aktivitäten der Piraten zu unterbinden, geschweige denn zu überprüfen, was in ihren eigenen Häfen angelandet wird. Die Beute wird oft gleich auf See an Kühlschiffe übergeben und dabei absichtlich illegaler mit legalem Fang vermischt, der dann in Häfen wie Las Palmas und Suva/Fidschi verkauft wird.
Da es dort kaum Kontrollen gibt, nutzen Piratenflotten diese Häfen für ihre illegalen Aktivitäten. Die Länder, die am schwersten von diesen groß angelegten Raubzügen betroffen sind, haben kaum Mittel, die Gesetze in ihren Hoheitsgewässern durchzusetzen. Meistens sind sie nicht einmal in der Lage, die wenigen existierenden Polizeiboote zu unterhalten.
Die korrupten Schiffseigner agieren weltweit in rund 80 Ländern - unter anderem in der EU, Taiwan, Panama, Belize und Honduras. Die Durchsetzung internationaler Bestimmungen könnte diesen illegalen Handel beenden und damit den Küstengemeinden Nahrung und Einkommen zurückgeben. Doch es wird viel zu wenig getan.
Die langjährigen Forderungen von Umweltschützern und Menschenrechtsgruppen nach Maßnahmen gegen die Piratenfischerei stoßen auf taube Ohren. In den vergangenen Jahren wurden zwar zahlreiche internationale Abkommen und Pläne zu Maßnahmen gegen Piratenfischer beschlossen, die Umsetzung von Kontrollen erfolgt jedoch - selbst in der EU - nur mangelhaft. So sind illegalen Aktivitäten nicht zurückgegangen, sondern haben sogar noch zugenommen. (aus dem Greenpeace-Artikel)
Schnellboot somalischer Piraten (Archivbild): Fischer fangen wieder mehr 
[Quelle: Ostafrika: Piraterie stärkt Fischbestände, SPON, 21.01.2010]
Und wer das Maul zu weit aufmacht, läuft in unserem freiheitlich-demokratisch-marktwirtschaftlichen System Gefahr, in die Privatinsolvenz hinein verklagt zu werden:
- Jean Ziegler – ein wahrhaftiger Mensch (Post, 10.09.2013)
- Jean Ziegler: „Geierfonds - Quintessenz krimineller Bankenaktivitäten“ (Post, 09.10.2014)

Vor wenigen Tagen hörte ich ein Gespräch über Geldanlagen: Eine nette, freundliche Frau mittleren Alters erhielt von einer anderen netten Frau den Rat, in Nahrungsmittelfonds zu investieren…


Nach Anschlägen wie dem in Paris werden wir regelrecht zugeschissen mit aufgeregten Meldungen wie 

- »Bedrohungslage ist wirklich ernst«: De Maizière spricht über Terrorgefahr
- Nach Spiel-Absage in Hannover – FOCUS-Online-Reporter: „Polizisten patrouillieren durch die Innenstadt“

Wer hat hier im Westen für die eineinhalb Millionen Toten des verlogenen Irak-Kriegs Blumen hingelegt? (720 Millionen pro Tag für Irakkrieg, Post, 05.11.2007)


Wer hat den ersten Genozid des 20. Jahrhunderts begangen? („Innerhalb der deutschen Grenze wird jeder Herero mit oder ohne Gewehr erschossen“, Daniel Mützel, Vice, 20.10.2015)


Wer hat Anfang der 50er Jahre den Iran destabilisiert und den Schah an die Macht geputscht? (»Der größte Einzelerfolg der CIA«, Post, 01.05.2012)


Wer hat 1973 in Chile eine Militärjunta an die Macht geputscht? (Heute vor 40 Jahren – 11. September 1973: Salvador Allende kommt um, Post, 11.09.2013)


Wer hat 1999 das Gebäude des serbischen Fernsehsenders völkerrechtswidrig (in einem völkerrechtswidrigen Krieg) bombardiert? (Frieden muss gestiftet werden – Europas Sündenfall: der Kosovo-Krieg, Post, 24.11.2014) Und was ist danach mit einem standhaften deutschen Dichter passiert?

- Kosovo (II): Der etwas andere Krieg (Erich Follath, Siegesmund Ilsemann, Alexander Szandar, SPON, 10.01.2000)
- Kosovo-Artikel der AG Friedensforschung

Wer entzieht Ostafrikas Mittelschicht die Existenzgrundlage? (EPA – TTIP für Arme und die Werte des »alten Europa«, Post, 23.09.2015)


Wer hat noch letztes Jahr Strafzölle gegen Kenia verhängt, weil die Regierung in Nairobi das Freihandelsabkommen mit der EU nicht unterzeichnen wollte? (Manchmal muß man diese beschränkten Neger halt zu ihrem Glück zwingen: EPA – TTIP für Arme und die Werte des »alten Europa«, Post, 23.09.2015


Da gehen einige mutige Sportler hin und lackieren sich die Zehnägel regenbogenfarben, um gegen die Behandlung Homosexueller in Russland zu protestieren. Sie vergessen dabei, wie noch vor 60 Jahren die Homosexuellen im sogenannten »freien Westen« behandelt wurden: Frankfurter Homosexuellenprozesse (Wikipedia)

»Ausgeprägter als in anderen Bereichen hat die Rechtsordnung gegenüber der männlichen Homosexualität die Aufgabe, durch die sittenbildende Kraft des Strafgesetzes einen Damm gegen die Ausbreitung eines lasterhaften Treibens zu errichten, das, wenn es um sich griffe, eine schwere Gefahr für eine gesunde und natürliche Lebensordnung im Volke bedeuten würde.« (Stümke 1983, zit. in $ 175, Entwicklung in der alten Bundesrepublik, Wikipedia)
Wie gehabt: Wir sind die Guten und haben keine Ahnung, weshalb die Anderen was gegen uns haben. (Verleugnung (Psychoanalyse), Wikipedia) 
- Unsere grössten Feinde sind wir selbst Niall Ferguson nennt in seinem neuen Buch sechs Gründe für den Erfolg der westlichen Zivilisation (Markus Schär, Avenir Suisse, 07.11.2011)


»Der Westen gewann die Weltherrschaft 
nicht durch die Überlegenheit seiner Ideen 
oder Werte oder Religion, 
sondern vielmehr durch seine Überlegenheit 
bei der Anwendung organisierter Gewalt.
Wir im Westen vergessen diese Tatsache oft.
Die anderen vergessen das nie.«
(Samuel Phillips Huntington, 1927-2008, US-amerikanischer Politikwissenschaftler und Autor)

aktualisiert am 26.07.2016